lesen Sie bitte diese Gebrauchsanweisung sorgfältig durch.
Beachten Sie vor allem die Sicherheitshinweise auf den ersten Seiten
dieser Gebrauchsanweisung! Bewahren Sie bitte die Gebrauchsanweisung zum späteren Nachschlagen auf. Geben Sie sie an eventuelle
Nachbesitzer des Geräts weiter.
Mit dem Warndreieck und/oder durch Signalwörter (Warnung!, Vorsicht!,Achtung!) sind Hinweise hervorgehoben, die für Ihre Sicherheit oder für
die Funktionsfähigkeit des Geräts wichtig sind.
Bitte unbedingt beachten.
Dieses Zeichen leitet Sie Schritt für Schritt beim Bedienen des Geräts.
Nach diesem Zeichen erhalten Sie ergänzende Informationen zur Bedienung und praktischen Anwendung des Geräts.
Mit dem Kleeblatt sind Tipps und Hinweise zum wirtschaftlichen und
umweltschonenden Einsatz des Geräts gekennzeichnet.
Für eventuell auftretende Störungen enthält die Gebrauchsanweisung
Hinweise zur selbständigen Behebung, siehe Abschnitt “Was tun,
wenn...”
Sollten diese Hinweise nicht ausreichen, wenden Sie sich bitte an unseren WERKSKUNDENDIENST in Ihrer Nähe.
Die Sicherheit von AEG-Elektrogeräten entspricht den anerkannten
Regeln der Technik und dem Gerätesicherungsgesetz. Dennoch sehen
wir uns als Hersteller veranlasst, Sie mit den nachfolgenden Sicherheitshinweisen vertraut zu machen.
Allgemeine Sicherheit
• Reparaturen am Gerät dürfen nur von Fachkräften durchgeführt werden. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren
entstehen. Wenden Sie sich im Reparaturfall an unseren Kundendienst oder an Ihren Fachhändler.
• Nehmen Sie das Gerät niemals in Betrieb, wenn das Netzkabel beschädigt ist oder Bedienblende oder Arbeitsplatte so beschädigt sind, dass
das Geräteinnere offen zugänglich ist.
• Schalten Sie vor Reinigung, Pflege und Wartungsarbeiten das Gerät
aus. Dazu Netzstecker aus der Steckdose ziehen oder - bei Festanschluss - LS-Schalter im Sicherungskasten ausschalten oder Schraubsicherung ganz herausdrehen.
• Netzstecker nie am Kabel aus der Steckdose ziehen, sondern am
Stecker.
• Spritzen Sie das Gerät nicht mit einem Wasserstrahl ab.
Stromschlaggefahr!
• Bei Waschprogrammen mit hohen Temperaturen wird das Glas in der
Einfülltür heiß. Nicht berühren!
• Lassen Sie die Waschlauge vor einer Notentleerung des Geräts, einer
Reinigung der Laugenpumpe oder einer Notöffnung der Einfülltür
abkühlen.
• Kleintiere können Stromleitungen und Wasserschläuche anfressen.
Stromschlaggefahr und Gefahr von Wasserschäden!
Aufstellung, Anschluss, Inbetriebnahme
• Beachten Sie die Aufstell- und Anschlussanweisung weiter hinten in
dieser Gebrauchsanweisung.
• Führen Sie einen ersten Waschgang ohne Wäsche durch (KOCHWÄSCHE mit halber Waschmittelmenge), um fertigungsbedingte Rückstände an Trommel und Laugenbehälter zu entfernen.
6
Page 7
Sicherheitshinweise
• Bei Geräteanlieferungen in Wintermonaten mit Minustemperaturen:
Gerät vor Inbetriebnahme für 24 Stunden bei Raumtemperatur lagern.
Sicherheit von Kindern
• Kinder können Gefahren, die im Umgang mit Elektrogeräten liegen, oft
nicht erkennen. Sorgen Sie deshalb für die notwendige Aufsicht
während des Betriebs und lassen Sie Kinder nicht mit dem Gerät spielen - es besteht die Gefahr, dass Kinder sich einschließen.
• Verpackungsteile (z.B. Folien, Styropor) können für Kinder gefährlich
sein. Erstickungsgefahr! Verpackungsteile von Kindern fernhalten.
• Stellen Sie sicher, dass Kinder oder Kleintiere nicht in die Trommel des
Geräts klettern.
• Bei der Entsorgung des Geräts: Ziehen Sie den Netzstecker, schneiden
Sie die elektrische Zuleitung ab und beseitigen Sie den Stecker mit der
Restleitung. Zerstören Sie das Türschloss: so können spielende Kinder
sich nicht einsperren und nicht in Lebensgefahr geraten.
Bestimmungsgemäße Verwendung
• Das Gerät ist nur zum Waschen haushaltsüblicher Wäsche im Haushalt
bestimmt. Wird das Gerät zweckentfremdet eingesetzt oder falsch
bedient, kann vom Hersteller keine Haftung für eventuelle Schäden
übernommen werden.
• Umbauten oder Veränderungen am Gerät sind aus Sicherheitsgründen
nicht zulässig.
• Verwenden Sie nur Waschmittel, die für Waschautomaten geeignet
sind. Beachten Sie die Hinweise der Waschmittelhersteller.
• Die Wäsche darf keine entflammbaren Lösungsmittel enthalten. Beachten
Sie dies vor allem auch beim Waschen vorgereinigter Wäsche.
• Benutzen Sie Ihre Maschine nicht für eine chemische Reinigung.
• Färbe-/Entfärbemittel dürfen nur benutzt werden, wenn der Hersteller
dieser Produkte dies ausdrücklich erlaubt. Für eventuelle Schäden können wir nicht haften.
• Verwenden Sie nur Wasser aus der Wasserleitung. Verwenden Sie
Regen- oder Brauchwasser nur dann, wenn es die Anforderungen nach
DIN 1986 und DIN 1988 erfüllt.
7
Page 8
Entsorgung
Verpackungsmaterial entsorgen!
Entsorgen Sie das Verpackungsmaterial Ihres Geräts sachgerecht. Alle
Verpackungsmaterialien sind umweltverträglich und können gefahrlos
deponiert werden oder in der Müllverbrennungsanlage verbrannt werden.
Die Kunststoffe können auch wiederverwendet werden und sind gekennzeichnet:
Die Kartonteile sollten der Altpapiersammlung beigegeben werden.
Altgerät entsorgen!
Wenn Sie Ihr Gerät eines Tages endgültig außer Betrieb nehmen, bringen
Sie es bitte zum nächsten Recyclingcenter oder zu Ihrem Fachhändler,
der es gegen einen geringen Unkostenbeitrag zurücknimmt.
8
Page 9
Umwelttipps
• Bei durchschnittlich verschmutzter Wäsche kommen Sie ohne Vorwaschgang aus. So sparen Sie Waschmittel, Wasser und Zeit (und schonen die Umwelt!)
• Besonders sparsam arbeitet das Gerät dann, wenn Sie die angegebenen
Füllmengen für Waschen ausnutzen.
• Dosieren Sie bei kleinen Mengen nur die Hälfte bis zwei Drittel der
empfohlenen Waschmittelmenge.
• Durch geeignete Vorbehandlung können Flecken und begrenzte
Anschmutzungen entfernt werden. Dann können Sie bei niedrigerer
Temperatur waschen.
• Waschen Sie leicht bis normal verschmutzte Kochwäsche mit dem
Energiesparprogramm.
• Bei mittlerer bis hoher Wasserhärte (ab Härtebereich II, siehe “Waschund Pflegemittel”) sollten Sie Wasserenthärter einsetzen.
Das Waschmittel kann dann immer für den Härtebereich I (= weich)
dosiert werden.
9
Page 10
Die wichtigsten Merkmale Ihres Geräts
• Programm- und Temperatureinstellung über den Programmwähler
• Fleckenprogramm zur wirksamen Behandlung verfleckter Wäsche.
• Energiesparprogramm für leicht bis normal verschmutzte Kochwäsche.
• Maximale Schleuderdrehzahl 1200 bzw 1600 Umdrehungen proMinute (je nach dem Modell), Drehzahl für das Endschleudern je nach
Waschprogramm automatisch angepasst:
- KOCHWÄSCHE/BUNTWÄSCHE 1600 Umdrehungen pro Minute (66680)
1200 Umdrehungen pro Minute (62680)
- PFLEGELEICHT1000 Umdrehungen pro Minute (66680)
900 Umdrehungen pro Minute (62680)
- FEINWÄSCHE1000 Umdrehungen pro Minute (66680)
900 Umdrehungen pro Minute (62680)
- WOLLE/SEIDE/HANDW. 1000 Umdrehungen pro Minute (66680)
900 Umdrehungen pro Minute (62680)
• Drehzahl für das Endschleudern änderbar auf 900, 700 bzw. 500
(Modell 62680) 1200, 1000 bzw. 600 Umdrehungen pro Minute (Modell
66680).
• Spülstopp zuwählbar: die Wäsche bleibt im letzten Spülwasser liegen,
sie wird nicht geschleudert.
• Die Möglichkeit, andere Optionen zu wählen, ermöglicht ein “persönliches” Waschen durchzuführen.
• Das spezielle Wollprogramm behandelt Ihre Wollsachen sehr schonend, dank seinem neu entwickelten Waschrhythmus.
• Programmablauf-Anzeige
• 3-Kammer-Schublade für Wasch- und Pflegemittel: zeitlich versetzte
Einspülung von Waschmittel und Fleckensalz ermöglicht umweltbewusstes Waschen und verbessert die Wirksamkeit der Waschmittel.
• Unwucht-Kontroll-System: Standsicherheit und ruhiger Lauf.
• Die Öko-Klappe erlaubt die volle Ausnutzung des Waschmittels und
reduziert den Wasserverbrauch mit folglicher Energie-Ersparung.
..
10
Page 11
Gerätebeschreibung
Laugenpumpe
Einfülltür
Bedienblende
Waschmittelschublade
höhenverstellbare Füße
1200
900
700
500
SPÜLSTOPP
ZEITVOR-
WAHL
ZEIT
SPAREN
LAUFZEIT
VOR-
WÄSCHE
FLECKEN SENSITIV
START
PAUSE
SPÜLEN
EXTRASPÜLEN
SCHLEUDERN
ENDE
TÜR
WASCHEN
ÜBERDOSIERT
EXTRA
SPÜLEN
60
50
40
30
95
60
50
40
30
40
40
30
40
30
AUS
KOCHWÄSCHE
BUNTWÄSCHE
PFLEGE-
LEICHT
FEINWÄSCHE
KALT
FEINSPÜLEN
PUMPEN
SCHLEUDERN
AQUA CONTROL
WOLLE
SEIDE
SUPERSCHNELL
LEICHTBÜGELN
ENERGIESPAREN
62680
Vorderansicht
11
Page 12
1200
900
700
500
SPÜLSTOPP
ZEITVOR-
WAHL
ZEIT
SPAREN
LAUFZEIT
VOR-
WÄSCHE
FLECKEN SENSITIV
START
PAUSE
SPÜLEN
EXTRASPÜLEN
SCHLEUDERN
ENDE
TÜR
WASCHEN
ÜBERDOSIERT
EXTRA
SPÜLEN
A
B
H
J
C
D
E
F
G
60
50
40
30
95
60
50
40
30
40
40
30
40
30
AUS
KOCHWÄSCHE
BUNTWÄSCHE
PFLEGE-
LEICHT
FEINWÄSCHE
KALT
FEINSPÜLEN
PUMPEN
SCHLEUDERN
AQUA CONTROL
WOLLE
SEIDE
SUPERSCHNELL
LEICHTBÜGELN
ENERGIESPAREN
62680
Gerätebeschreibung
Bedienblende
A = ProgrammzusatztastenG= Multidisplay
B = Taste START/PAUSEH= Programmablauf-Anzeige
C = Taste SCHLEUDERNJ= Programmwähler
D = Taste EXTRA SPÜLEN
E = Taste ZEIT SPAREN
F = Taste ZEITVORWAHL
12
Programmwähler
Der Programmwähler bestimmt die
Art des Waschgangs (z.B. Wasserstand, Trommelbewegung, Anzahl
der Spülgänge) entsprechend der zu
behandelnden Wäscheart, sowie die
Laugentemperatur. Die verschiedenen Einstellpositionen haben folgende Wirkung:
KOCHWÄSCHE/BUNTWÄSCHE
Hauptwaschgang für Koch-/Buntwäsche (Waschen, KALT-30°-40°-60°-
E
95°C - Spülen/Weichspülen - Schleudern).
Position ENERGIESPAREN: Energiesparendes Programm für
leicht bis normal verschmutzte Koch-/Buntwäsche, verlängerte Waschzeit (nicht mit ZEIT SPAREN kombinierbar). Die Waschtemperatur wird
reduziert.
LEICHTBÜGELN im Programm PFLEGELEICHT
Die Wäsche wird besonders schonend gewaschen und geschleudert.
Dadurch wird die Knitterbildung gemindert und der Bügelaufwand
reduziert.
FEINWÄSCHE
Hauptwaschgang für Feinwäsche (Waschen, 30°-40°C - Spülen/ Weichspülen - Schonschleudern).
WOLLE/SEIDE/(Handwäsche)
Hauptwaschgang für maschinenwaschbare Wolle sowie für hand-
waschbare Wolltextilien und Seide mit dem Pflegekennzeichen
(Handwäsche).
Waschen, KALT-30°-40°C - Spülen/Weichspülen - Schonschleudern,
stark verminderte Trommelbewegung.
FEINSPÜLEN
Separates schonendes Spülen, z.B. zum Spülen von handgewaschenen
Textilien (3 Spülgänge und Schonschleudern).
STÄRKEN
Separates Stärken, separates Weichspülen, separates Imprägnieren (ein
Spülgang läuft ab, flüssiges Pflegemittel aus Einspülfach wird eingespült), Schleudern.
PUMPEN
Abpumpen des Wassers nach einem Spülstopp (ohne nachträgliches
Schleudern).
SCHLEUDERN
Separates Schleudern von handgewaschener Koch-/Buntwäsche.
SUPERSCHNELL
Spezialprogramm, ca. 20 Minuten, zum kurzen Durchwaschen von
leicht verschmutzer oder neuer Wäsche.
O/AUS
Annullierung des eingestellten Programms, Ausschalten der Maschine.
13
Page 14
Gerätebeschreibung
Programmzusatztasten
Je nach Programm sind verschiedene Funktionen miteinander kombinierbar.
Diese sind nach der Programmeinstellung und vor dem Einschalten der
START/PAUSE-Taste zu wählen.
Durch Drücken der Tasten leuchten die zugeordneten Lampen auf. Beim
nochmaligen Drücken erlöschen die Lampen.
VORWÄSCHE
Vorwaschen bei max 30°C vor dem automatisch folgenden Hauptwaschgang (nicht wählbar bei Einstellung WOLLE, SUPERSCHNELL und
zusammen mit FLECKEN).
Die Vorwäsche endet mit einem kurzen Schleudergang bei den Programmen Koch-/Buntwäsche und Pflegeleicht und nur mit Abpumpen
bei Feinwäsche.
FLECKEN
Zum Behandeln stark verschmutzter Wäsche oder verfleckter Wäsche
mit Fleckensalz (verlängerter Hauptwaschgang mit zeitoptimierter
Fleckensalzeinspülung, nicht wählbar bei Einstellung WOLLE, Feinwäsche, SUPERSCHNELL, zusammen mit VORWÄSCHE und bei Temperaturen unter 40°C).
14
SENSITIV
Durch Durch Wahl dieser Option verringert sich die Drehgeschwindigkeit der Trommel und infolge die Intensität des Waschvorgangs.
Durch Drücken der Taste wird in den Waschbereichen Koch-/Buntwäsche und Pflegeleicht ein zusätzlicher Spülgang durchgeführt (nicht
wählbar zusammen mit LEICHTBÜGELN).
Taste START/PAUSE
Diese Taste hat zwei Funktionen:
a) Start
Durch Drücken der Taste wird das eingestellte Programm gestartet. Die
darüberliegende Lampe leuchtet nun konstant.
Wurde eine Startzeitvorwahl eingestellt, wird diese gestartet. Nun
leuchtet im Display die Laufzeit oder die Stunden der Startzeitvorwahl.
b) Pause
Durch Drücken der Taste kann ein laufendes Programm jederzeit unter-
brochen und durch einen erneuten Tastendruck wieder fortgesetzt werden. Während der Pause blinkt die Lampe oberhalb der Taste.
Page 15
Gerätebeschreibung
SCHLEUDERN
Durch Drücken dieser Taste kann die vorgegebene maximale Schleuderdrehzahl
für das eingestellte Programm reduziert
oder SPÜLSTOPP eingestellt werden.
Die maximalen Schleuderdrehzahlen sind
L 66680L 62680
1200
900
700
500
SPÜLSTOPP
SPÜLSTOPP
1600
1200
700
500
der jeweiligen Wäscheart angepasst.
So stehen folgende Drehzahlen zur Verfü-
Die Wäsche bleibt im letzten Spülwasser liegen.
Die Led ENDE leuchtet auf der Programmablauf-Anzeige am Ende des
Programms, die Tür bleibt verriegelt (die Kontrolllampe TÜR ist gelöscht),
das Wasser muss abgepumpt werden.
Dazu gibt es zwei Möglickeiten:
• das Programm PUMPEN wählen, um das Wasser abzupumpen, ohne zu
schleudern.
• die Programmen SCHLEUDERN wählen, um das Wasser zu schleudern.
• Schleuderdrehzahl wählen und START/PAUSE-Taste drücken;
Achtung! Vor der Einstellung des Programms PUMPEN oder SCHLEUDERN soll der Programmwähler auf AUS gedreht werden.
Wichtig: Bei gleichzeitigem Drücken der Tasten SCHLEUDERN und ZEIT
SPAREN führt die Maschine einen zusätzlichen Spülgang durch (s.S. 23).
Taste EXTRA SPÜLEN
Durch Drücken der Taste werden in den Programmen “Koch-/Buntwäsche,
Pflegeleicht, Leichtbügeln und Feinwäsche” zwei zusätzliche Spülgänge
durchgeführt.
Zu empfehlen für Personen, die auf Waschmittelbesonders allergisch reagieren oder in Gebieten mit sehr weichem Wasser.
15
Page 16
LAUFZEIT
Gerätebeschreibung
Taste ZEIT SPAREN
Verkürzter Hauptwaschgang für leicht verschmutzte Wäsche, nicht
wählbar bei Einstellung WOLLE, ENERGIESPAREN, KOCH-/BUNTWÄSCHE
60° und SUPERSCHNELL. Die Waschzeit wird in Abhängigkeit von Wäschetyp
und Waschtemperatur reduziert
Taste ZEITVORWAHL
Mittels dieser Taste kann der Programmbeginn um 30 min, 60 min, 90
min, 2 Stunden und dann in 1-Stunden um maximal 23 Stunden verzögert werden. Die einge. So können Sie zum Beispiel das Waschen Ihrer
Wäsche in die Nachtstunden verlegen, um Nachtstromtarife auszunutzen. Nicht wählbar bei PUMPEN und SCHLEUDERN.
Diese Taste muss vor dem Einschalten der START/PAUSE-Taste gedrückt
werden.
Im Display erscheint die gewählte Zeit für 3 Sekunden, dann wird die
Dauer des gewählten Programms wieder angegeben.
Nach Einschaltung der START/PAUSE-Taste beginnt die Maschine im
Stundentakt die Restzeit zurückzuzählen.
Um die gewählte Startverzögerung zu annullieren, die START/PAUSETaste drücken, dann die ZElT-VORWAHL-Taste, bis im Multidisplay die
Schrift
Nun die START/PAUSE-Taste nochmals drücken.
0’ angezeigt wird.
16
Multidisplay
In diesem Display werden folgende Informationen angezeigt:
• Dauer des gewählten Programms, die automatisch nach dem max.
Füllgewicht für die jeweilige Wäscheart berechnet wird.
• eine aufleuchtende Null am Ende des Programms.
• Fehlercode. Treten Störungen am Gerät auf, werden diese über einen
speziellen Fehlercode im Display angezeigt. Dies stellt eine wertvolle
Hilfe für den Benutzer und den Kundendienst dar, z. B."E20” (s.Seite 32).
Programmablauf-Anzeige
Diese zeigt vor Programmstart die gewählten Programmschritte an. Während des Waschprogramms
leuchtet die Anzeige des aktuellen Programmschrittes.
WASCHEN
SPÜLEN
EXTRASPÜLEN
SCHLEUDERN
ENDE
ÜBERDOSIERT
TÜR
Page 17
Gerätebeschreibung
Waschprogramm löschen
Soll ein bereits laufendes Programm gelöscht werden, drehen Sie den
Programmwählerknopf auf AUS/O.
Achtung! Nach einem Programm mit SPÜLSTOPP-Funktion unbedingt
Programmwähler auf AUS/O stellen und dann das Programm PUMPEN
oder SCHLEUDERN wählen.
Änderung eines laufenden Programms
Um eine Funktion zu ändern, zuerst die Maschine durch Drücken der
START/PAUSE-Taste auf PAUSE stellen.
Alle Funktionen können, bevor das Programm sie durchführt, geändert
werden. Nach Einschaltung der gewünschten Funktion(en) START/
PAUSE-Taste nochmals drücken.
Um ein Programm zu ändern, zuerst den Programmwähler auf AUS/O
drehen und dann auf ein anderes Programm stellen.
Das Wasser bleibt in der Trommel und nach erneutem Drücken der
START/PAUSE-Taste läuft das Programm weiter.
Waschprogramm annullierung
Um ein laufendes Waschprogramm zu löschen, den Programmwahlschalter auf AUS/O stellen. Anschließend kann ein neues Programm ausgewählt werden.
Türöffnung während eines laufenden Programms
Soll die Tür geöffnet werden, so muss zuerst die Maschine auf Pause
gestellt werden. Dazu START/PAUSE-Taste drücken.
Die Tür-Led zeigt bei eingeschaltetem Gerät an, ob die Tür geöffnet werden kann:
- grün: Tür kann geöffnet werden
- gelöscht: Tür kann momentan nicht geöffnet werden
Unter diesen Bedingungen
- die Maschine befindet sich in der Heiz- bzw. Trocknungsphase
- der Wasserstand ist hoch
- die Waschtrommel ist in Bewegung
kann die Tür nicht geöffnet werden.
Die Tür-Led auf der Bedienblende ist in diesem Falle gelöscht.
Wenn es unbedingt notwendig ist, die Einfülltür zu öffenen, schalten Sie
das Gerät durch Drehen des Programmwählers auf AUS/O ab und warten
Sie einige Minuten vor die Tür (das Wasser bleibt im Trommel).
17
Page 18
Schublade für Wasch- und Pflegemittel
Einspülfach für Vorwaschmittel oder Fleckensalz.
Das Vorwaschmittel wird ganz zu Beginn des Waschprogramms einge-
spült.
Das Fleckensalz wird beim Programm FLECKEN zeitoptimiert während
des Hauptwaschgangs eingespült.
Einspülfach für pulverförmiges oder flüssiges Hauptwaschmittel.
Wird zu Beginn des Hauptwaschgangs eingespült.
Einspülfach für flüssige Pflegemittel (Weichspüler, Formspüler, Stärke).
Werden im letzten Spülgang eingespült.
Achtung! Fach höchstens bis zur Marke MAX füllen.
Vor dem ersten Waschen
Vor dem ersten Waschen gießen Sie etwa 2 Liter Wasser in das Fach für
Hauptwäsche . Somit kann die ÖKO-Klappe beim nächsten Programmstart ordnungsgemäß funktionieren.
18
Page 19
Führen Sie dann einen Waschgang ohne Wäsche durch (KOCHWÄSCHE
95°) mit halber Waschmittelmenge.
Dadurch werden fertigungsbedingte Rückstände an Trommel und Laugenbehälter entfernt.
Waschgang vorbereiten
Wäsche sortieren und vorbereiten
• Wäsche gemäß Pflegekennzeichen und Art sortieren (siehe “Wäschearten
und Pflegekennzeichen").
• Zur Verhinderung von Wäscheschäden und Wäscheknäueln: Reißverschlüsse schließen, Bett- und Kissenbezüge zuknöpfen, lose Bänder,
etwa von Schürzen, zusammenbinden.
• Kleidung aus doppelschichtigem Gewebe wenden (Schlafsack, Anorak usw.).
• Bei gewirkten farbigen Textilien sowie Wolle und Textilien mit aufgesetztem Schmuck: Innenseite nach außen wenden.
• Kleine und empfindliche Stücke (Babysöckchen, Strumpfhosen usw.)
und Wäsche mit Metalleinlagen (z.B. BHs) in einem Wäschenetz, einem
Kissenbezug mit Reißverschluss oder in größeren Socken waschen.
• Gardinen besonders vorsichtig behandeln. Metallröllchen oder gratige
Kunststoffröllchen entfernen oder diese in ein Netz oder einen Beutel
einbinden.
Für Schäden können wir keine Haftung übernehmen.
• Farbige und weiße Wäsche gehören nicht gemeinsam in einen Waschgang. Weiße Wäsche vergraut sonst.
• Neue farbige Wäsche hat oft einen Farbüberschuss. Waschen Sie solche Stücke das erste Mal besser separat.
• Kleine und große Wäschestücke mischen! Damit verbessert sich die
Waschwirkung und die Wäsche wird beim Schleudern günstiger verteilt.
• Wäsche vor dem Einfüllen in die Maschine auflockern.
• Wäsche auseinandergefaltet in die Trommel einfüllen.
19
Page 20
30
40
30
406040
30
40
50
60
95
Waschgang vorbereiten
Wäschearten und Pflegekennzeichen
Die Pflegekennzeichen helfen bei der Wahl des richtigen Waschprogramms. Die Wäsche sollte nach Art und Pflegekennzeichen sortiert
werden.
Die Temperaturangaben in den Pflegekennzeichen sind jeweils Maximalangaben.
Kochwäsche
Textilien aus Baumwolle und Leinen mit diesem Pflegekennzeichen sind
unempfindlich gegenüber mechanischer Beanspruchung und hohen
Temperaturen. Für diese Wäscheart eignet sich das Programm KOCH/BUNTWÄSCHE.
Buntwäsche
Textilien aus Baumwolle und Leinen mit diesen Pflegekennzeichen sind
unempfindlich gegenüber mechanischer Beanspruchung.
Für diese Wäscheart eignet sich das Programm KOCH-/BUNTWÄSCHE.
Pflegeleichte Wäsche
Textilien wie ausgerüstete Baumwolle, Baumwollmischgewebe und
Synthetiks mit diesen Pflegekennzeichen verlangen nach einer mechanisch milderen Behandlung. Für diese Wäscheart eignet sich das Programm PFLEGELEICHT.
Feinwäsche
Textilien wie Schichtfasern, Mikrofasern, Synthetiks, Gardinen mit diesem Pflegekennzeichen brauchen eine besonders schonende Behandlung.
Für diese Wäscheart eignet sich das Programm FEINWÄSCHE.
Wolle und besonders empfindliche Wäsche
Textilien wie Wolle, Wollgemische oder Seide mit diesen Pflegekennzeichen sind besonders empfindlich gegenüber mechanischer Beanspruchung. Für Textilien dieser Art eignet sich das Programm WOLLE/
(Handwäsche).
Der Wollwaschgang dieser Waschmaschine wurde gemäß den Woolmark-Standards geprüft und für das Waschen von waschmaschinenfesten Wollsiegel-Produkten empfohlen, vorausgesetzt, dass die
Waschanleitung auf dem Einnäh-Etikett sowie die Anleitung des Herstellers dieser Waschmaschine eingehalten wird. M9605.
Textilien mit Pflegekennzeichen (Nicht waschen!) dürfen nicht im
Waschautomaten gewaschen werden!
20
Page 21
Waschgang vorbereiten
Wasch- und Pflegemittel
Welches Wasch- und Pflegemittel?
Nur Wasch- und Pflegemittel verwenden, die für den Einsatz in Waschautomaten geeignet sind. Grundsätzlich die Angaben der Hersteller
beachten.
Wieviel Wasch- und Pflegemittel?
Die Menge der einzusetzenden Mittel ist abhängig
• von der Füllmenge:
Wenn der Waschmittelhersteller keine Dosierangabe für Minderbeladungen macht, bei halber Beladung ein Drittel weniger, bei Kleinstbeladungen nur die Hälfte der Waschmittelmenge zugeben, die für eine
volle Beladung empfohlen wird.
• vom Verschmutzungsgrad der Wäsche:
Bei nur leicht verschmutzter Wäsche weniger dosieren. Angaben des
Waschmittelherstellers und Füllmenge beachten.
• vom Härtebereich des Leitungswassers:
Je härter das Wasser, desto höher die Dosierung! Auf der Waschmittelpackung finden Sie Dosierangaben nach Härtegraden.
Flüssigwaschmittel
Flüssigwaschmittel mit von der Waschmittelindustrie angebotenen
Dosierhilfen zugeben, oder in das Fach für Hauptwaschmittel der Schublade unmittelbar vor Beginn des Programms füllen. Hinweise auf Waschmittelpackung beachten.
Wasserenthärter einsetzen
Bei mittlerer bis hoher Wasserhärte (ab Härtebereich II) sollte Enthärter
eingesetzt werden. Herstellerangaben beachten! Waschmittel dann
immer für den Härtebereich I (= weich) dosieren. Auskunft über die örtliche Wasserhärte erteilt das zuständige Wasserwerk.
Angaben der Wasserhärte
Härtebereich
Wasserhärte in °dH
(Grad deutscher Härte)
0-7I - weich
Wasserhärte in mmol/l
(Millimol pro Liter)
bis 1,3
1,3-2,57-14II - mittelhart
2,5-3,815-21III - hart
über 3,8über 21IV - sehr hart
21
Page 22
Waschgang durchführen
Wäsche einlegen
Einfülltür öffnen.
Die Wäschestücke entfalten und locker in die Waschtrommel einfüllen.
Möglichst große und kleine Wäschestücke gemischt waschen.
Einfülltür fest schließen.
Wasch- und Pflegemittel zugeben
Ziehen Sie die
Schublade aus der
Bedienblende, bis
zum Aschlag.
Geben Sie die notwendige Waschmittelmenge (beachten
Sie bitte die Dosierhinweise der
Waschmittelhersteller) in das Fach für die Hauptwäsche .
Wird die Vorwäsche- oder Fleckenfunktion gewählt, geben Sie auch das
Pulver im Fach ein.
Eventuelle flüssige Zusatzmittel zum Bleichen bzw. Weichspülen oder
Stärken der Wäsche können im Fach gefüllt werden.
Das Niveau MAX nicht überschreiten.
Waschmittelschublade wieder in die Bedienblende schieben.
Waschprogramm einstellen
Drehen Sie den Programmwähler auf die gewünschte Stellung.
Die leuchtenden Lampen des Programmablaufs zeigen die Programm-
abschnitte des gewählten Programms an.
Im Multidisplay wird die
Dauer des eingestellten
Programms in Minuten
angezeigt. Die “Tür”-Licht
leuchtet.
22
WASCHEN
SPÜLEN
EXTRASPÜLEN
SCHLEUDERN
ENDE
ÜBERDOSIERT
TÜR
AQUA CONTROL
ENERGIESPAREN
SUPERSCHNELL
SCHLEUDERN
PUMPEN
FEINSPÜLEN
KALT
WOLLE
SEIDE
FEINWÄSCHE
62680
KOCHWÄSCHE
AUS
BUNTWÄSCHE
95
60
50
40
30
PFLEGE-
60
LEICHT
30
40
30
40
40
30
40
LEICHTBÜGELN
50
Page 23
Zusatzfunktion(en) wählen
Je nach Verschmutzungsgrad und Gewebeart. Die entsprechende Kontrolllampe leuchtet.
Waschgang durchführen
ZEIT-
EXTRA
SPAREN
SPÜLEN
VOR-
WÄSCHE
FLECKEN SENSITIV
Schleuderdrehzahl ändern/Spülstopp wählen
Eventuell Schleuderdrehzahl für das Endschleudern wählen: Taste so oft drücken, bis die
gewünschte Schleuderdrehzahl leuchtet.
Bei der Anzeige SPÜLSTOPP bleibt die Wäsche im
letzten Spülwasser liegen.
Wenn Sie die Schleuderdrehzahl nicht ändern,
wird das Endschleudern je nach Waschprogramm automatisch angepasst:
6268066680
- KOCH-/BUNTWÄSCHE1200 U/Min1600 U/Min
- PFLEGELEICHT900 U/Min1000 U/Min
- FEINWÄSCHE900 U/Min1000 U/Min
- WOLLE/SEIDE 900 U/Min1000 U/Min
- SUPERSCHNELL900 U/Min1000 U/Min
L 66680L 62680
1200
900
700
500
SPÜLSTOPP
1600
1200
700
500
SPÜLSTOPP
23
Page 24
Waschgang durchführen
Zeitvorwahl einstellen
Bevor das Programm gestartet wird und falls Sie den
Start verschieben möchten, die Taste “ZEIT-VORWAHL”
drücken, bis die gewünschte Verzögerungszeit eingestellt ist; im Multidisplay wird die gewählte Verzögerung
für 3 Sekunden angezeigt. Dann erscheint im Display die
Dauer des gewählten Programms.
Nach Einschaltung der START/PAUSE-Taste erscheint wieder im Display
die Zeitvorwahl und die Maschine beginnt die Restzeit zurückzuzählen.
Waschprogramm starten
1. Kontrollieren Sie, ob der Wasserhahn geöffnet ist.
2. Waschprogramm starten: Taste START/PAUSE
drücken.
Das Waschprogramm wird gestartet, bzw. startet nach Ablauf der eingestellten Zeitvorwahl.
Die Tür-LED beim Drücken der Taste START/PAUSE ist
rot für einige Sekunden, dann geht aus, die START/PAUSELED beginnt zu blinken und im Display ist E40 angezeigt
so ist die Einfülltür nicht richtig geschlossen. Einfülltür
fest zudrücken und Taste START/PAUSE nochmals drücken.
bei eingestellter Zeitvorwahl:
Die eingestellte Zeitvorwahl läuft ab, im Multidisplay wird die verbleibende Zeit bis zum Programmstart (jeweils in vollen Stunden) angezeigt.
Während dieser Zeit können Sie Wäsche nachlegen oder die Zeitvorwahl
ändern bzw. abbrechen.
• Wäsche nachlegen: Taste START/PAUSE drücken, die Einfülltür lässt sich
öffnen. Danach Tür schließen und wieder Taste START/PAUSE drücken.
• Zeitvorwahl ändern bzw. abbrechen: Taste START/PAUSE drücken, dann
Taste ZEITVORWAHL so oft drücken, bis die gewünschte Zeit angezeigt
wird; bei Anzeige
Taste START/PAUSE erneut drücken.
Programmablauf-Anzeige
Vor dem Start werden die gewählten Programmschritte
durch die Programmablauf-Anzeige angezeigt.
Während des Waschprogramms wird der aktuelle Programmschritt angezeigt.
0’ startet das Waschprogramm ohne Aufschub.
ZEITVOR-
WAHL
LAUFZEIT
15
WASCHEN
SPÜLEN
EXTRASPÜLEN
SCHLEUDERN
ENDE
ÜBERDOSIERT
TÜR
24
TÜR
Page 25
Waschgang durchführen
Multidisplay
Die zu erwartende Restlaufzeit (in Minuten) wird bis
zum Programmende im Multidisplay angezeigt.
Programmende
Die Maschine bleibt automatisch stehen, im Multidisplay erscheint eine
aufleuchtende Null.
Die Led ENDE auf der Programmablaufanzeige leuchtet.
Leuchtet ÜBERDOSIERT auf der Programmablauf-Anzeige, so wurde im
abgelaufenen Waschprogramm zuviel Waschmittel verwendet.
Beim nächsten Waschen Dosierungsangaben des Waschmittel-Herstellers
sowie Beladung beachten!
Diese LED könnte auch bei verstopftem Flusensieb aufleuchten!
Die Led ENDE leuchtet auf der Programmablauf-Anzeige am Ende des
Programms, die Tür bleibt verriegelt (die Kontrolllampe TÜR ist gelöscht),
das Wasser muss abgepumpt werden.
Dazu gibt es zwei Möglichkeiten:
• das Programm PUMPEN wählen, um das Wasser abzupumpen, ohne zu
schleudern.
• die Programmen SCHLEUDERN wählen, um das Wasser zu schleudern.
• Schleuderdrehzahl wählen und START/PAUSE-Taste drücken;
Achtung! Vor der Einstellung des Programms PUMPEN oder SCHLEUDERN soll der Programmwähler auf AUS gedreht werden.
Drehen Sie den Programmwähler auf AUS.
Nehmen Sie die Wäsche heraus.
Kontrollieren Sie die Trommel auf vollständige Entleerung, sonst könnten
Textilien beim nächsten Waschen Schaden nehmen (z.B. einlaufen) oder
auf andere Wäsche abfärben.
Wenn nicht mehr gewaschen wird, schließen Sie den Wasserhahn und
ziehen Sie vorsorglich den Stecker aus der Steckdose.
Lassen Sie die Einfülltür spaltbreit geöffnet, damit die Feuchtigkeit aus
der Trommel verdunsten kann.
LAUFZEIT
25
Page 26
Programmtabellen
Waschen
Programm
Koch-
wäsche
Bunt-
wäsche
Pflege-
leicht
Leichtbü-
geln
Fein-
wäsche
Wolle/
Seide
Temp.
95°-60°
60°50°-
40°-30°
60°-50°
40°-30°
40°
40°-30°
40°-30
KALT
Wäscheart
Kochwäsche, z.B.
normal verschmutzte Berufswäsche,
Bett-,Tisch- und
Unterwäsche,
Handtücher.
Bunte Normalwäsche aus Leinen
oder Baumwolle,
Hemden, Leibwäsche, Frottée.
Spezialprogramm für
pflegeleichte Textilien, die im Anschluss
an dieses Programm
nur noch leicht oder
gar nicht gebügelt
werden müssen.
Für alle zarten
Gewebe, z.B.
Gardinen.
Wolle und besonders empfindliche
Wäsche.
Zusatzfunktion
über Tasten
VORWÄSCHE
FLECKEN
SENSITIV
SCHLEUDERN
SPÜLSTOPP
EXTRA SPÜLEN
ZEITSPAREN
VORWÄSCHE
FLECKEN
SENSITIV
SCHLEUDERN
SPÜLSTOPP
EXTRA SPÜLEN
ZEITSPAREN
VORWÄSCHE
FLECKEN
SENSITIV
SCHLEUDERN
SPÜLSTOPP
EXTRA SPÜLEN
ZEITSPAREN
VORWÄSCHE
SCHLEUDERN
SPÜLSTOPP
ZEITSPAREN
VORWÄSCHE
SCHLEUDERN
SPÜLSTOPP
ZEITSPAREN
SCHLEUDERN
SPÜLSTOPP
**
**
Wäsche-
menge
max.
6 kg
(3 kg
mit
Zeit-
sparen)
6 kg
(3 kg
mit
Zeit-
sparen)
3 kg
(1,5 kg
mit
Zeit-
sparen)
1,5 kg
3 kg
(1,5 kg
mit
Zeitsp.)
2 kg
Verbrauchswerte*
Strom
kWh
2,3
1,3
0,95
0,4
0,55
0,35
Wasser
Liter
63
58
55
59
57
55
26
* Bei den angeführten Verbrauchswerten handelt es sich um ca. Werte, die von Wäschemenge, Wäscheart, Wassereinlauftemperatur und Umgebungstemperatur abhängig sind. Diese beziehen sich auf die höchste Waschtemperatur, die für das betreffende Programm vorgesehen ist.
** Nicht wählbar mit 30°C.
Das Multidisplay zeigt die voraussichtliche Restlaufzeit (in Minuten) bis
zum Programmende an.
Page 27
Programmtabellen
Sonderprogramme
Programm
Feinspülen
Pumpen
Schleudern
Programm-
beschreibung
Handgewaschene Textilien
können mit
diesem Programm gespült
werden.
Zum Abpumpen des letzten Spülwassers bei den
Programmen
mit Spülstopp.
Separates
Schleudern
für alle Textilien.
Programmabwicklung
3 Spülgänge mit
Pflegemittel
Schonschleudern
(900 U/min max.
62680)
(1000 U/min max.
66680)
Wasserablauf/
Normalschleudern
Zusatzfunktion
über Tasten
SENSITV
SCHLEUDERN
SPÜLSTOPP
SCHLEUDERN
Wäsche-
menge
max.
6 kg
6 kg
Verbrauchswerte*
Strom
kWh
0,08
-
-
Wasser
Liter
55
-
-
Superschnell
Energie-
sparen
O/AUS
Für leicht verschmutzer
oder neuer
Wäsche.
(●)60°
Spar-Kochwäsche, z.B.
kurzzeitig benutzte
Bettwäsche, leicht verschmutzte Tisch- u.
Gebrauchswäsche, usw.
Annullierung des eingestellten Programmes
bzw. Ausschalten der
Maschine
SCHLEUDERN
SPÜLSTOPP
VORWÄSCHE
FLECKEN
SENSITIVE
SCHLEUDERN
SPÜLSTOPP
2
6 kg
0,3
1,0249
40
* Bei den angeführten Verbrauchswerten handelt es sich um ca. Werte, die von
Wäschemenge, Wäscheart, Wassereinlauftemperatur und Umgebungstemperatur
abhängig sind.
●
(
) Das Programm ENERGIESPAREN 60° ist das Bezugsprogramm für die Angaben
auf dem Energie-Etikett, gemäß Richtlinie 92/75/EWG.
Das Multidisplay zeigt die voraussichtliche Restlaufzeit (in Minuten) bis
zum Programmende an.
27
Page 28
Pflege und Wartung
Im Alltagsbetrieb
Nach Programmende die Waschmittelschublade ein kleines Stück herausziehen, damit sie austrocknen kann.
Einfülltür nach dem Waschen und Trocknen nur anlehnen, damit die
Maschine innen belüftet wird und austrocknen kann.
Wird die Maschine längere Zeit nicht benutzt:
Wasserhahn schließen und Maschine vom Stromnetz trennen.
Bedienteile reinigen
Bedienblende
Achtung! Keine Möbelpflegemittel oder aggressive Reinigungsmittel zur
Reinigung von Blenden- und Bedienteilen benutzen.
Bedienblende mit einem feuchten Tuch abwischen. Dabei nur warmes
Wasser verwenden.
Waschmittelschublade
Von Zeit zu Zeit sollte die Waschmittelschublade gereinigt werden.
Waschmittel-
schublade nach
Drücken der Arretierungs-Taste
herausziehen.
Der obere Teil der
Pflegemittelfächer
kann herausgenommen werden.
Waschmittelschublade unter fließendem Wasser reinigen.
Auch im Sitz der Waschmittelschublade sollten Sie alle Ablagerungen
von Waschmitteln beseitigen.
28
Page 29
Einfülltür
Regelmäßig prüfen, ob Ablagerungen oder
Fremdkörper in der Gummimanschette hinter
der Einfülltür vorhanden sind und gegebenenfalls entfernen.
Wassereinlaufsieb
Gelegentlich sollte das Sieb am Wasserhahn
gereinigt werden.
Wasserhahn schließen.
Wasserzulaufschlauch vom Wasserhahn
abschrauben.
Sieb mit einer Zahnbürste unter fließendem
Wasser reinigen.
Wasserschlauch am Wasserhahn wieder fest-
schrauben.
Pflege und Wartung
Laugenpumpe
Die Laugenpumpe muss regelmäßig kontrolliert werden und insbesondere wenn
● das Wasser nicht abgepumpt bzw. der Schleudergang nicht durchge-
führt wird
● die Maschine ein ungewöhnliches Geräusch beim Schleudern erzeugt,
das durch eventuelle Fremdkörper, wie z.B. Büroklammern, Sicherheits-
nadeln usw. im Pumpengehäuse verursacht werden könnte.
Folgende Handgriffe sind erforderlich:
Netzstecker aus der Steckdose ziehen.
Abkühlung der evtl. aufgeheizten Lauge abwar-
ten.
Klappe nach unten aufklappen.
Ein flaches Auffanggefäß auf dem Boden
legen, um das ablaufende Wasser aufzufangen.
29
Page 30
Pflege und Wartung
Notentleerungsschlauch aus Halterung herausnehmen, Auffanggefäß unterstellen und
Verschlussstopfen des Schlauchs herausziehen.
Wenn das Wasser vollständig abgelaufen ist,
Deckel der Laugenpumpe entgegen dem
Uhrzeigersinn abschrauben und herausziehen.
Eventuelles Restwasser wird in der Klappe
aufgefangen.
Eventuelle Fremdkörper aus Pumpengehäuse entfernen, wie in der Abb.
angezeigt wird.
Notentleerungsschlauch verschließen und wieder einsetzen.
Laugenpumpe einsetzen und den
Deckel im Uhrzei-
P1097
gersinn wieder
festschrauben.
Klappe schließen.
30
Notentleerung
Wenn Sie aus zwingenden Gründen das Gerät entleeren müssen, gehen
Sie bitte wie folgt vor:
Netzstecker aus der Steckdose ziehen.
Wasserhahn schließen.
Abkühlung der evtl. aufgeheizten Lauge abwarten.
Pumpen-Klappe nach unten aufklappen.
Ein flaches Auffanggefäß bereitstellen, um die ablaufende Waschlauge
aufzufangen.
Notentleerungsschlauch aus der Halterung herausnehmen, Auffangge-
fäß unterstellen, Verschlussstopfen des Schlauchs herausziehen.
Die Waschlauge läuft ab. Je nach Laugenmenge kann es erforderlich sein,
das Auffanggefäß mehrfach auszuleeren. Dazu den Notentleerungsschlauch zwischenzeitlich wieder mit dem Verschlussstopfen verschließen.
Wenn die Waschlauge vollständig abgelaufen ist:
Page 31
Pflege und Wartung
Laugenpumpe ggf. reinigen.
Notentleerungsschlauch verschließen und wieder einsetzen.
Klappe in Sockelblende einsetzen und schließen.
Frost
Sollte Ihr Waschautomat Temperaturen von weniger als 0°C ausgesetzt
sein, so müssen Sie einige Vorsichtsmaßnahmen ergreifen.
Netzstecker aus der Steckdose herausziehen.
Wasserhahn schließen und Wasserzulaufschlauch vom Hahn abschrau-
ben.
Das Ende des Zulauf- u. Notentleerungsschlauchs in ein Gefäß auf dem
Boden legen. Verschlussstopfen des Notentleerungsschlauchs herausziehen und Wasser auslaufen lassen.
Zulaufschlauch am Gerät wieder fest verschrauben, Notentleerungsschlauch verschließen und wieder einsetzen.
So wird verhindert, dass Wasser im Innern des Waschautomaten
bleibt, das beim Gefrieren Schaden anrichten könnte.
Vor Inbetriebnahme des Waschautomaten darauf achten, dass die
Raumtemperatur höher als 0°C ist.
Wichtig!
Nach jeder Entleerung des Geräts über den Notentleerungsschlauch
müssen Sie etwa 2 Liter Wasser in das Fach für die Hauptwäsche der
Waschmittelschublade gießen und das Programm PUMPEN einstellen.
Dadurch wird die ÖKO-Klappe aktiviert und es wird vermieden, dass
eine gewisse Menge Waschmittel beim nächsten Waschen ungenützt
bleibt.
31
Page 32
Was tun, wenn…
Das im Vergleich zu früheren Waschmaschinen etwas
andere, pfeifende Laufgeräusch beim Schleudern ist durch das moderne Antriebssystem
bedingt.
Ist kein Wasser in der Trommel zu sehen, liegt
dies am neuartigen Waschsystem der Maschine.
Moderne Waschmaschinen verbrauchen weniger Wasser als alte, das Wasch- und Spülergebnis bleibt trotzdem einwandfrei.
Störungsbehebung
Versuchen Sie im Störungsfalle mit Hilfe der hier aufgeführten Hinweise das Problem selbst zu beheben. Wenn Sie bei einer der hier aufgeführten Störungen oder zur Behebung eines Bedienfehlers den Kundendienst in Anspruch nehmen, erfolgt der Besuch des KundendienstTechnikers auch während der Garantiezeit nicht kostenlos.
Verschiedene Fehler werden im Multidisplay bzw. auf der Programmablauf-Anzeige angezeigt:
-E10: Es läuft kein Wasser ein.
-E20: Das Wasser wird nicht abgepumpt.
-E40: Die Einfülltür ist nicht geschlossen.
Die ENDE-LED blinkt und ein akustisches Signal ertönt.
Nach Behebung des Fehlers Taste START/PAUSE drücken. Wird der
Fehlercode erneut angezeigt, verständigen Sie den Kundendienst.
32
Störung Mögliche UrsacheAbhilfe
Die Maschine arbeitet nicht.
Netzstecker ist nicht eingesteckt.
Sicherung der Hausinstallation ist nicht in Ordnung.
Einfülltür ist nicht richtig
geschlossen. (E40)
Taste START/PAUSE nicht
gedrückt.
Zeit-Vorwahl-Funktion
gewählt.
Netzstecker einstecken.
Sicherung ersetzen.
Einfülltür schließen; Verschluss muss hörbar einrasten.
Taste START/PAUSE drücken.
Kontrollieren Sie die Verzögerungszeit auf dem Display.
Page 33
Störung Mögliche UrsacheAbhilfe
Es läuft kein Wasser
Die Maschine nimmt das
Wasser an, aber dieses
fließt wieder aus dem
Ablaufschlauch ab.
Die Maschine pumpt das
Wasser nicht ab bzw.
schleudert nicht.
Wasser läuft unter dem
Waschautomaten hervor.
Was tun, wenn…
Wasserhahn ist geschlossen. Wasserhahn öffnen.
(E10)
Zulaufschlauch istKontrollieren Sie den
geknickt. (E10)ganzen Schlauch und
beseitigen Sie die
Knickstelle.
Sieb in der VerschraubungSchlauch vom Wasserhahn
des Zulaufschlauchs istabschrauben, Sieb
verstopft. (E10)unter fließendem
Wasser reinigen.
Einfülltür ist nicht richtigEinfülltür schließen.
geschlossen. (E40)
Das Ende des Ablauf-Die Auslaufhöhe muss
schlauchs liegt nicht hochmindestens 60 cm betragen.
genug vom Boden.Siehe die Anschlussanwei-
sungen.
Der AblaufschlauchKontrollieren Sie den ganzen
ist geknickt. (E20)Schlauch und beseitigen
Sie die Knickstelle.
Die Laugenpumpe oder der Laugenpumpe reinigen
Ablaufschlauch sind oder Ablaufschlauch
verstopft. (E20)kontrollieren.
Spülstopp-Funktion gewählt. Wasser abpumpen lassen
durch Wählen des Pro
gramms PUMPEN oder.
SCHLEUDERN.
Wäsche in der Trommel Wäsche besser verteilen.
sehr ungleichmäßig verteilt.
Verschraubung amZulaufschlauch festschrauben.
Zulaufschlauch ist undicht.
Ablaufschlauch ist undicht. Ablaufschlauch überprüfen
und gegebenenfalls erneuern.
Laugenpumpe nicht richtig Laugenpumpe richtig
verschlossen.schließen.
Zuviel oder stark Waschmittel genau nach
schäumendes Waschmittel Herstellerangaben dosieren
gefüllt.und Spezialwaschmittel für
Trommelwaschmaschinen
verwenden.
33
Page 34
Was tun, wenn…
Die Maschine vibriert
während des Betriebs oder
steht unruhig.
Die Einfülltür lässt sich bei
eingeschaltetem Gerät
nicht öffnen.
Das Schleudern beginnt
verzögert bzw. die Wäsche
wird am Programmende
nicht geschleudert.
Störung Mögliche UrsacheAbhilfe
TransportsicherungLesen Sie bitte den
nicht vollständig entfernt.entsprechenden Abschnitt
in dieser Gebrauchsanweisung.
Die höhenverstellbarenFüße laut Aufstell- und
Schraubfüße sind nichtAnschlussanweisung
korrekt eingestellt.justieren.
Es ist nur sehr wenig Funktion ist dadurch
Wäsche in der Trommelnicht beeinträchtigt.
(z.B. nur ein Bademantel).
Die Waschtrommel istDie Einfülltür ist aus
in Bewegung.Sicherheitsgründen
verriegelt.
Der Wasserstand im Gerät Wasser abpumpen lassen,
befindet sich überbevor die Tür geöffnet
den unteren Teil der Tür.wird.
Die Maschine befindet Warten, bis die
sich in der HeizphasePhase beendet ist.
Das Unwucht-Kontroll-Die Wäsche wird durch
system der Maschine hatDrehrichtungswechsel der
aufgrund ungünstiger Trommel aufgelockert, neu
Wäscheverteilung verteilt und wieder angeangesprochen.schleudert. Dies kann
mehrmals der Fall sein, bis
die Unwucht beseitigt ist
und das Schleudern
endgültig ablaufen kann,
eventuell mit verminderter
Schleuderdrehzahl, wenn
die Wäscheverteilung noch
nicht optimal ist. Die
Auflockerungsphase dauert
ca. 10 Minuten. Sollte
nach dieser Zeit die
Wäsche nicht aufgelockert
sein, führt die Maschine
das Schleuderprogramm
nicht aus.
34
Page 35
Störung Mögliche UrsacheAbhilfe
In der Waschmittelschublade bilden sich Waschmittelrückstände.
Spülwasser ist trüb.
Was tun, wenn…
Wasserhahn ist nicht voll-Wasserhahn vollständig aufständig aufgedreht.drehen.
Sieb in der Verschraubung Sieb reinigen.
des Zulaufschlauchs
verstopft.
Ursache ist vermutlich ein Kein negativer Einfluss auf
Waschmittel mit hohem das Spülergebnis, evtl.
SilikatgehaltFlüssigwaschmittel
verwenden.
35
Page 36
Was tun, wenn…
Wenn das Waschergebnis nicht befriedigend ist
Wenn die Wäsche vergraut ist und sich in der Trommel Kalk
ablagert
• Das Waschmittel wurde zu gering dosiert.
• Es wurde nicht das richtige Waschmittel eingesetzt.
• Spezielle Verschmutzungen wurden nicht vorbehandelt.
• Programm/Temperatur wurde nicht richtig eingestellt.
• Beim Einsatz von Baukasten-Waschmitteln wurden die einzelnen Komponenten nicht im richtigen Verhältnis eingesetzt.
Wenn sich auf der Wäsche noch graue Flecken finden
• Mit Salben, Fetten oder Ölen verschmutzte Wäsche wurde mit zu wenig
Waschmittel gewaschen.
• Es wurde mit zu niedriger Temperatur gewaschen.
• Häufige Ursache ist, dass Weichspüler - besonders solcher in Konzentratform - auf die Wäsche gelangt ist. Solche Flecken möglichst rasch
auswaschen und den betreffenden Weichspüler vorsichtig einsetzen.
Wenn nach dem letzten Spülen noch Schaum sichtbar ist
• Moderne Waschmittel können auch im letzten Spülgang noch Schaum
verursachen. Die Wäsche ist dennoch ausreichend gespült.
36
Wenn sich weiße Rückstände auf der Wäsche finden
• Es handelt sich um unlösliche Inhaltsstoffe moderner Waschmittel.
Sie sind nicht Folge einer unzureichenden Spülwirkung.
Wäsche schütteln oder ausbürsten. Vielleicht sollten Sie die Wäsche in
Zukunft vor dem Waschen wenden. Waschmittelauswahl überprüfen,
eventuell Flüssigwaschmittel einsetzen.
Page 37
Technische Daten
Höhe x Breite x Tiefe85x60x58
Tiefe bei geöffneter Tür880 cm
Höhenverstellbarkeitca. ±10 mm
Füllmenge (programmabhängig)max. 6 kg
EinsatzbereichHaushalt
Trommeldrehzahl Waschenmax.55 min
Trommeldrehzahl Schleudern1200/900/700/500 (62680)
1600/1200/1000/600 (66680)
Wasserdruck0,05-0,8 MPa
Dieses Gerät entspricht den folgenden EG-Richtlinien:
-73/23/EWG vom 19.2.1973 “Niederspannungsrichtlinie”, einschließ-
lich Änderungsrichtlinie 93/68/EWG
-89/336/EWG vom 3.5.1989 “EMV-Richtlinie”, einschließlich Ände-
rungsrichtlinie 92/31/EWG
-1
37
Page 38
SERVICE
Im Kapitel “Was tun, wenn…" sind einige Störungen zusammengestellt,
die Sie selbst beheben können. Sehen Sie im Störungsfall zunächst dort
nach. Wenn Sie dort keine Hinweise finden, wenden Sie sich bitte an
Ihre Kundendienststelle.
Bereiten Sie das Gespräch in jedem Fall gut vor. Sie erleichtern so die
Diagnose und die Entscheidung, ob ein Kundendienstbesuch nötig ist.
Mit unserer Checkliste können Sie wichtige Informationen vor dem
Telefonat zusammenstellen.
Notieren Sie die Prod.-Nummer und die Serie-Nummer. Beide finden Sie
auf dem Typschild an der Tür-Innenseite Ihres Waschautomaten:
Mod. L62680 Type P6347648
Prod.No. 91 45152 6000
220-230V~50Hz 2200 W 10 A
IPX4
Ser.No.
38
Halten Sie weiterhin möglichst genau fest:
• Wie äußert sich die Störung?
• Unter welchen Umständen tritt die Störung auf?
• Bringt das Multidisplay eine Fehlermeldung?
(E und eine Zahl)?
Wann entstehen Ihnen auch während der Garantiezeit Kosten?
-wenn Sie die Störung mit Hilfe der Störungstabelle (siehe Abschnitt
“Was tun, wenn…") selbst beseitigen können hätten,
-wenn mehrere Anfahrten des Kundendienst-Technikers erforderlich
sind, weil er vor seinem Besuch nicht alle wichtigen Informationen
erhalten hat und jetzt z.B. Ersatzteile holen muss. Diese Mehrfahrten können Sie vermeiden, wenn Sie Ihren Telefonanruf in der oben
beschriebenen Weise gut vorbereiten.
Page 39
AUFSTELL- UND ANSCHLUSSANWEISUNG
Sicherheitshinweise für die Installation
• Überprüfen Sie die Maschine auf Transportschäden. Ein beschädigtes
Gerät dürfen Sie auf keinen Fall anschließen. Wenden Sie sich im
Schadensfall an Ihren Lieferanten.
• Stellen Sie sicher, dass alle Teile der Transportsicherung entfernt sind,
siehe “Transportsicherung entfernen”. Andernfalls kann es beim
Schleudern zu Schäden am Gerät oder an benachbarten Möbeln kommen.
• Stecker immer in vorschriftsmäßig installierte Schutzkontakt-Steckdose stecken. Keine Verlängerungskabel, Mehrfachsteckdosen oder
Adapter verwenden.
• Bei Festanschluss muss das Gerät durch Trennvorrichtungen in der
elektrischen Installation (Sicherungen, LS-Schalter, Fl-Schutzschalter
oder dergleichen) mit mindestens 3 mm Kontaktöffnungsweite allpolig vom Netz getrennt werden können. Der Festanschluss darf nur
durch einen autorisierten Fachmann erfolgen.
• Vergewissern Sie sich vor Inbetriebnahme, dass die auf dem Typschild
des Geräts angegebene Nennspannung und Stromart mit Netzspannung und Stromart am Aufstellort übereinstimmen. Die erforderliche
elektrische Absicherung ist ebenfalls dem Typschild zu entnehmen.
• Die Netzzuleitung darf nur vom Kundendienst oder einem autorisierten Fachmann ausgetauscht werden.
39
Page 40
Installation
126
Entfernen der Transportsicherung
Vor der Installation müssen Sie die Transportsicherungen entfernen.
Gehen Sie wie folgt vor:
Schrauben Sie mit einem Schlüssel die zwei unteren Schrauben, an der
Rückwand des
Waschautomaten
heraus.
Ziehen Sie die
zwei Kunststoffhülsen heraus.
Legen Sie das
Gerät auf die
P1129
Rückwand und
passen Sie dabei auf,
dass die Schläuche nicht gequetscht werden.
Legen Sie zu diesem Zweck zwischen Maschine und Fußboden einen
von den Verpackungswinkeln.
Entfernen Sie den Polystyrolblock vom Waschmaschinenboden und
lösen Sie die
zwei Plastikhüllen.
Ziehen Sie nun
1
2
sorgfältig die
linke Plastikhülle
3
nach rechts und
dann nach unten
heraus.
P1124
P0001
P1P1126
Ziehen Sie ebenso
sorgfältig die
rechte Plastikhülle nach links und
dann nach oben
heraus.
Stellen Sie die
Maschine wieder
gerade auf und
schrauben Sie die übrige Schraube an der Rückwand aus.
Ziehen Sie die Kunststoffhülse heraus.
40
Page 41
Verschließen Sie alle Schraubenlöcher mit
den Plastikstöpseln, die der Bedienungsanleitung beigepackt sind.
Hinweis:
Wir empfehlen, die Transportsicherungsteile
aufzubewahren, um sie bei Umzug wieder
verwenden zu können. Gerät niemals ohneTransportsicherung transportieren.Bei
Umzug das Gerät vollständig entleeren, wie
im Kapitel “Frost” (s.S. 32) beschrieben.
Aufstellort vorbereiten
• Die Aufstellfläche muss sauber und trocken sein, frei von
Bohnerwachsresten und anderen schmierenden Belägen, damit das
Gerät nicht wegrutscht. Keine Schmierstoffe als Gleithilfe verwenden.
• Die Aufstellung auf hochflorigen Teppichböden oder Bodenbelägen
mit Weichschaumrücken ist nicht zu empfehlen, da dadurch die Standsicherheit des Geräts nicht gewährleistet ist.
• Bei Standplätzen mit kleinformatigen Fliesen handelsübliche Gummimatte unterlegen.
• Kleinflächige Unebenheiten des Bodens niemals durch Unterlegen von
Holz, Pappe, oder ähnlichem ausgleichen, sondern grundsätzlich durch
Einstellen der Schraubfüße.
• Wenn aus Platzgründen die Aufstellung des Geräts direkt neben einem
Gas- oder Kohleherd nicht vermeidbar ist: Zwischen Herd und Waschautomat eine wärmeisolierende Platte (85x57 cm) einfügen, die auf der
Seite gegen den Herd mit einer Aluminiumfolie versehen sein muss.
• Das Gerät darf nicht in einem frostgefährdeten Raum aufgestellt werden. Frostschäden!
• Zulauf- und Ablaufschlauch dürfen nicht geknickt oder gequetscht
werden.
Installation
Nivellierung
Das Gerät muss mit allen vier Füßen fest
auf dem Boden stehen. Kleine Unebenheiten
lassen sich durch Heraus- oder Hineindrehen der vier Gerätefüße ausgleichen.
41
Page 42
Installation
Kaltwasseranschluss
Mitgeliefert wird ein Druckschlauch von 1,5 m
Länge.
Zum Kaltwasseranschluss ist ein Wasserhahn
mit Schlauchverschraubung 3/4” erforderlich.
A
Der Wasserdruck (Fließdruck) muss 0,05 bis 0,8
MPa betragen.
Die Maschine kann ohne zusätzlichen Rück-
P0352
flussverhinderer an jede Wasserleitung angeschlossen werden.
Das Gerät entspricht den nationalen Vorschriften (z.B.Deutschland - DVGW).
Den Zulaufschlauch, der sich an der Rückseite des Geräts befindet, am
Wasserhahn fest anschrauben, die erforderliche Gummidichtung ist
bereits in der Verschraubung des Zulaufschlauches vorhanden.
Aqua-Control
Aqua-Control schützt zusätzlich vor Wasserschäden durch Alterungsschäden des Wasserzulaufschlauchs. In diesem Fall blockiert Aqua-Control die Wasserzufuhr zum Gerät.
Die Störung wird durch die Erscheinung
einer roten Markierung im Fensterchen
”A” angezeigt. Der Kundendienst muss verständigt und der Zulaufschlauch ersetzt
werden.
Prüfen Sie bei geöffnetem Wasserhahn (unter vollem Leitungsdruck) die
Anschlussstelle am Gerät und am Wasserhahn auf Dichtheit.
Wird ein längerer Zulaufschlauch benötigt, ist ausschließlich ein von
unserem Kundendienst angebotener, VDE-zugelassener kompletter
Schlauchsatz mit montierten Schlauchverschraubungen zu verwenden.
Eventuelle besondere Vorschriften des örtlichen Wasserwerks sind
genauestens zu beachten!
Das Schlauchende an der Maschinenrückwand kann in allen Richtungen
gedreht werden. Positionieren Sie den Schlauch richtig, indem Sie die
Schlauchverschraubung etwas lockern. Dann drehen Sie sie wieder fest zu,
um Wasseraustritt zu vermeiden.
42
Page 43
Wasserablauf
Der Ablaufschlauch kann wie folgt positioniert werden:
Über den Waschbeckenrand mit Hilfe des
beiliegenden Krümmers.
Wichtig ist, dass der Schlauch durch das
schnelle Ausfließen des Wassers nicht vom
Rande abspringt. Befestigen Sie ihn mit einer
Schnur am Wasserhahn oder an einem Haken
in der Wand.
In eine Ablaufrohrabzweigung des Waschbeckens.
Die Rohrabzweigung
muss oberhalb des
Siphons (Geruchverschlusses) sitzen, sodass
sich die Krümmung
mindestens
60 cm über dem Boden
befindet.
In ein Ablaufrohr.
Empfohlen wird ein 65 cm hohes Standrohr; keinesfalls niedriger als 60
cm oder höher als 90 cm.
Das Ablaufschlauchende muss immer belüftet sein, d.h. der Rohrinnendurchmesser muss größer sein als der Schlauchaußendurchmesser.
Der Ablaufschlauch darf höchstens bis zu einer Gesamtlänge von 4 m
verlängert werden. Dabei muss der Durchmesser des Verlängerungsschlauches gleich groß wie der Innendurchmesser des Originalschlauches
sein. Verwenden Sie bitte ein dazu geeignetes Verbindungsstück.
Der Verlängerungsschlauch darf keine Knie aufweisen.
Installation
Wichtig:
Für einen einwandfreien Betrieb des Geräts muss der Ablaufschlauch in
die dazu bestimmte Halterung an der Rückseite des Geräts, oben, rechts,
befestigt werden.
43
Page 44
Installation
Elektrischer Anschluss
Der Anschluss darf nur über eine vorschriftsmäßig installierte Schutzkontakt-Steckdose an 220-230 V (50 Hz) erfolgen.
Der Anschlusswert beträgt ca. 2,2 kW.
Erforderliche Absicherung: 10 A - LS-L-Schalter.
Das Gerät entspricht den VDE-Vorschriften.
Besondere Vorschriften der örtlichen Elektrizitätswerke sind genaue-
stens zu beachten.
Bei Festanschluss ist in der elektrischen Installation eine Einrichtung vorzusehen, die es ermöglicht, das Gerät mit einer Kontaktöffnungsweite
von mindestens 3 mm allpolig vom Netz zu trennen. Als geeignete Trennvorrichtungen gelten z. B. LS-Schalter, Sicherungen (Schraubsicherungen
sind aus der Fassung herauszunehmen), FI-Schutzschalter und Schütze.
Der Festanschluss darf nur duch einen autorisierten Fachmann erfolgen.
Das Netzabel darf nicht verlängert werden. Falls die Länge nicht ausreicht, muss es entweder mit einem längeren Kabel ersetzt werden, oder
die Steckdose versetzt werden.
44
Wichtig ! Das Netzkabel muss nach Aufstellung des Geräts leicht
zugänglich sein.
Page 45
Page 46
Page 47
Page 48
AEG Hausgeräte GmbH
Postfach 1036
D-90327 Nürnberg
http://www.aeg.hausgeraete.de
Für Oesterreich: Sie können Ersatzteile, Zubehör und
Pflegemittel on-line bestellen bei http: