ACT Europe FUZZY PROFESSIONAL User guide [de]

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FUZZY professional
Piezo Kreisel mit Heading-Funktion für Flächenmodelle

Beschreibung

Wir freuen uns, daß Sie sich für den Funktionsvielfalt genau zu verstehen, lesen Sie bitte diese Bechreibung komplett durch, bevor Sie mit dem Betrieb beginnen. Für ganz Eilige gibt es auf den letzten beiden Seiten eine Kurz­Anleitung
Der Piezo-Kreisel durch seine intelligente, selbstlernende Software mit Mikroprozessor-Elektronik und Piezo-Sensor jede Bewegung des Modells um die Kreiselachse und erzeugt eine dieser Bewegung entgegengesetzte Servostellung. Der Kreisel wird dazu lediglich zwischen das Steuerservo für diese Achse und dem Empfänger angeschlossen. Es können auch Achsen stabilisert werden, die mit 2 Servos gesteuert werden. Die Wirkung kan n in zwei Betriebsarten gewählt werden. MOD E I entspricht einer Dämpfung (Normal) der Drehbewegung. MODE II entspricht einer Haltewirkung (Heading) gegen Dre hbewegungen, die von außen auf ein Modell einwirken.
Die Ansprechempfindlichkeit des Kreisels kann mittels Zu satzkanal vom Sender aus frei gewählt und damit dem Modell und dem Steu erempfinden des Piloten an gepaßt werden. Außerdem w ird mit dem Empfindlichkeitskanal auch zwischen beiden Betriebsar ten umgeschaltet, bzw . AUS un d EIN-geschaltet.
Die besten Ergebnisse werden bei Verwendung von schnellen Servos erzielt. Wir empfehlen grundsätzlich die Verwendung von Futaba-Servos, da diese Servos optimal mit der schnellen Signalaufbereitung des leichten „knurren“ in der Nullstellung ode r z u and eren Effekten neigen (Stromverbrauch).
Der
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Segelflugmodelle, zur Stabilisierung einer Flugmodellachse eingesetzt werden.
FUZZY pro
FUZZY pro
kann für alle Flächenflugmodelle, sowohl Motormodelle als auch
dient der Stabilisierung von Flugmodellen. Der Kreisel erkennt
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zusammenarbeiten. Servos anderer Hersteller können zum
entschieden haben. Um die komplexe
Thermik-Kreisen, stören, keine noch so bo ckige Thermik kann das M odell aus der Bahn werf en. Für Thermikf lüge wird zum Suchen der
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Anwendung (fast) unmöglich. Beim Segler-Schlepp unentbehrlich auch für die Motormaschine, hält
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Längsachse mehr zu. Auch auf dem Höhenruder egeben sich nicht gekannte Vorteile, z.B. springt kein Modell mehr bei der Landung, im Kunstflug rastet das Modell regelrecht ein. Durch diese Eigenschaften steigt die Leistung des Modells, denn insgesamt wird der Modellwiderstand, hervorgerufen durch Steuerauss chlä g e der Ruder durch den Piloten, geringer.
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aktivieren und ab geht’s nach oben im Zentrum vom Bart, herausfallen bei richtiger
beide Modelle absolut gerade und läßt keine abrupte Bewegungen über die
hält das Modell stabil, keine Bö kann die Landeeinteilung mehr
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abgeschaltet per Sender, sobald der „Bart“ gefunden ist,

Mode II, Heading

Neue Betriebsart, empfohlen für alle Modelle mit Problemen beim Start, z.B. auf Seitenruder. Damit wird ein Ausbrechen des Modells nicht nur verhindert, der Kurs wird in jedem Fall eingehalten. Mit der Heading Funktion (engl. Kurs halten) wird das Modell in seine gedachte Richtung zurüc kgesteuert. Diese eignet sich auc h für alle andere Ruder , muß aber im E inzelfall ausprobiert werden. Knüppelausschlag bewirkt eine Drehung des Modells um die stabilsierte Achse, die Drehgeschwindigkeit ist immer proportional zum Knüppelausschlag. Der Knüppel steuert also die Drehgeschwindigkeit des Modells, nicht mehr eine Richtung.
Bedienung

Grundlagen

Flugmodelle unterliegen während des Fluges ständig äußeren Einwirkungen, die sich in Drehbewegungen äußern und ein Modell von der vorgesehenen Flugbahn abweichen lassen, z.B. durch Windböen etc. Der Fuzzy pro erkennt dies und führt gegen jede von außen einwirkende Drehbewegung eine entsprechende Gegensteuerbewegung über das Servo aus. Die Reaktionszeit ist enorm schnell, viel schneller als jeder Pilot dies steuern könnte.
Im Normal-Modus (Mode I) wird gegen jede Drehbewegung wie ein „Stoßdämpfer“ (Mode I) gearbeitet, z.B. bei Windboen.
Der
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Steuerknüppelausschlag direkt au f den Kreisel, dieser steuert dann das R uder bzw. M odell ohne dämpfende Wirkung nach der Vorgabe des Steuerknüppels und hält dabei die vorgegebene Drehgeschwindigkeit proportiona l tz um Knüp p elausschlag konstant.
Steuerbewegungen des Piloten führen auch zu Drehbewegungen, eine interne Ausblendung sorgt jedoch dafür, daß vom Piloten gesteuerte Drehbewegungen nicht kompensiert werden.
besitzt eine zweite Betriebsart (Mode II), in dieser Betriebsart wirkt der

Mode I, Normal

Betriebsart wie alle bisherigen Kreisel, arbeitet mit ho her Dämpfung auf dem jeweiligen Ruder , z.B. auf Querruder eingesetzt, ob beim Start oder zur Landung, im Geradeausflug oder zum
Ausblendung
1 2 3 4
DIP-Switch
Ausgang 2
Output 2
1
Ausgang 1
Output 1
Man. Gain /Dynamic
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Einstell-Möglichkeiten

Der 4-Pol-DIP-Schalter dient der Einstellung der Parameter:
ON OFF
1 Ausgang 1, Servo-
Richtung NORMAL
2 HEADING Mode NORMAL Mode 3 Set Servo Limit NORMALbetrieb 4 Ausgang 2, Servo-
Richtung NORMAL
EIN-schalten: nach dem Einschalten des Empfängers/Kreisels, Modell nicht bewegen bis die LED blinkt. Für einwandfreien Einschaltprozess nicht mehr als 80% Empfindlichkeit
einstellen, sonst wird dieser ni cht beendet, die LED blinkt nicht. Im später en Betrieb kann die Empfindlichkeit bis 100% eingeste llt werden.
Jedes verändern eines DIP-Switches wird erst nach AUS- und wieder EIN-schalten des Kreisels wirksam.
Ausgang 1, Servorichtung REVERSE
Ausgang 2, Servorichtung REVERSE

DIP 1/4 - NORMAL/REVERSE

Polt die Ausgleichsrichtung des jeweiligen Servoausgangs um (s.u.). Die Stellung des DIP­Schalters wird nur beim Einschalten eingelesen, spätere Verstellung ist ohne Funktion.

DIP 2 – NORMAL, NORMAL/HEADING

Mit diesem DIP-Switch kann gewählt w erden, ob der Kreisel ausschließlic h im Normal( Dämpfer) ­Modus oder wählbar zwischen Normal- und Heading-Modus (s.u.) arbeitet.
In Position ON von D IP-Schalter 3 stehen sowo hl die NORMAL-Bet riebsart (Mode I ) als auch die HEADING-Betriebsart (Mode II) zur Verfügung. Zwischen beiden Modi kann mit dem Gain-Kanal (Schieberegler) gewählt werden . D ie Wir kungsw eise des GAI N-Kanals w ird dazu der art geänder t, daß sich Empfindlichkeits-Minimu m für beide Modi in der Mitte eines f reien Kanals (S ch ieberegler oder Schalter) befindet. Grö ßere Werte auf eine Seite bewir ken eine Aktivierung der HEADI NG­Funktion (MODE II), bei Kanalmaximum wird 100% erreicht. Von Mitte zur anderen Seite wird der normale Kreiselmodus (MODE I) in der Empfindlichkeit gesteuert. Zur Kontrolle für die Betriebsart ändert s i ch d i e B li nk fre q uenz der LED (s.u.). Die Stellung des DIP-Schalters wird
nur beim Einschalten eingelesen.
Mitte - links. Dieser Weg entspricht nun dem Weg, den das Servo bei vollem Korrekturausschlag nach jeder Seite ausführen wird, der eingebaute Limiter verhindert dann, daß das Servo mechanisch anläuft. Kreisel (Empfänger) ausschalten, wieder einschalten, der Kreisel befindet sich wieder in Normalbetrieb. Die Stellung des DIP-Schalters wird nur beim Einschalten eingelesen, spätere Ver stellung ist ohne Funktion. Mit dieser Funktion so llten nur kleine Korrekturen der Servoweg erfolgen (+ /- 10%), die Qualität der Regelung kö nnte sonst negativ beeinflußt werden.
Einstell-Potentiometer

Einsteller 1, Dynamik-Trimmer

Grundlage für Dynamikeinstellung: Ziel beim Fliegen mit Kreiseln ist, mit der maximal
möglichen Kreisel-Empfindlichkeit zu fliegen. Dann wird optimale Kreiselunterstützung bei größt möglicher Steuerpräzision erreicht. Wird die Empfindlichkeit erhöht, wird sich das Modell ab einem bestimmten Punkt aufschwingen, eine weitere Erhöhung der Empfindlichkeit beschleunigt das Aufschwingen. Der Punkt, an dem das Aufschwingen beginnt, ist sehr stark von den mechanischen Faktoren im Modell abhängig wie z.B. Reibung der Anlenkung, Kraft des Servos, Reproduzierbarkeit der Servoposition en und vor allem von der Gesch windigkeit des ver wendeten Servos. Der Dynamik-Regler ermöglicht nun, den Kreisel in etwa auf die vorhandenen mechanischen Gegebenheiten einzustellen. Wird der Regler aus der Mitte heraus auf die ungünstige Seite verdreht, schwingt sich das Modell noch stärker auf. Dreht man den Regler zur richtigen Seite (abhängig von den mech anischen Gegebenheiten) , kann man die Empfindlic hkeit nun weiter aufdrehen und damit das Kreiselergebnis nochmals verbessern. Drehung nach links = weicher, Drehung nach rechts = härter . Bei Kreiselbetrieb in MODE I (NORMAL) liegt in Mittelstellung eine neutrale Einstellung vor, nach links wird die „Einrastwirkung“ weicher, nach rechts härter. Bei Aufschwingen des Modells, Trimmer in Richtung weich drehen. Im Mode II, (HEAD ING) beeinflußt der Trimmer die Au sregelgeschwindigkeit und die Positions­Haltepräzision von weich bi s ha rt.
Einsteller 2, Ausblendpunkt
Mit diesem Einsteller kann eingestellt werden, an welchem Punkt des Knüppelausschlags die Wirkung des Kreisels abgeschaltet ist (intelligente Ausblendung, s.u.). Die Einstellung kann gewählt werden zwischen 20% und 100% de s Knüppelwegs.
Die Wirkung der Potis erfolgt immer etwas verzögert, also beim Test nach erfolgter V erstellung etwas abwarten.
DIP 3 - Set Limits, Servo-Endlagenabgleich
Befindet sich dieser Schalt er während des EIN-schalten s des Kreisels in Position ON, st artet der Servoendlagen-Abgleich (LED dauernd ON). Im Sender sollte keine Wegreduzierung programmiert sein. Der am zu stabilisierenden Ruder mechanisch mögliche Servoweg wird nun mit dem jeweiligen Steuerknüppel n ach beiden Seiten abgefah ren. Der mec hanische Weg so llte dabei nach beiden Seiten gleich groß sein, das Servo bzw. das Steuergestänge darf dabei an keine mechanischen Anschläge laufen. Abgespeichert wird die erreichte Maximalposition des Knüppels nach einer Seite. In Mittelstellung leuchtet die LED kurz auf. Diese Mittelstellung sollte später idealerweise auch der Neutralstellung der Trimmung im Flug entsprechen. Ist der Weg eingelernt, DIP-Schalter in Position OFF bringen, damit wird der Weg abgespeichert. Nach umlegen des DIP-Schalters in Positio n OFF bewegt sich das Servo zur Kontrolle nach rechts -
LED-Monitor
Nach dem Einschaltab gleich:
Kein Blinken Empfindlichkeit=0, Kreisel abgeschaltet X-X-X Gain Kanal nicht belegt, man. Gain aktiv XX-XX-XX Betriebsart Modus 1, Normal, alles OK XXX-XXX-XXX Betriebsart Modus II, Heading, alles OK
Blinkt die LED 4 oder 5 mal schnell, kann der Kreisel nic ht betrieben w erden. In diesem Fall liegt eine nicht wiederherstellbare Veränderung des Piezo-Sensors vor, sei es durch Vibration, Alterung usw. Eine Sicherheitsroutine beim Einschalten sorgt dann dafür, daß der Kreisel nicht in Betrieb geht. Somit wird ein Ausfall wegen Elementveränderungen im Flug verhindert = hohe Sicherheit.
2
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(S)
(S)
gang
gang
gang
gang
Intelligente Ausblendung
Natürlich erkennt der Kreisel auch vom Piloten gesteuerten Drehungen um die stabilsierte Achse. Ohne intelligente Ausblendung würde er daher versuchen, auch diese Drehbewegungen zu kompensieren, was das Steuergefühl für das Modell völlig verändern würde.
Der
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wird in diesem Fall durch eine eingebaute Ausblendung vom Knüppel ausgeblendet. Bei einem zwischen 20% und 100% einstellbaren Knüppelausschlag (Poti 2) nach einer Seite ist die Wirkung des
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zu 100% unterdrückt. Diese Ausblendung arbeitet intelligent, es geht keine Mischfunktion verloren, z.B. Querruderdifferenzierung, Flaperon, Butterfly usw. Die intelligente Ausblendung erkennt bei gemischten Funktionen, ob die stabiliserte- oder nur die gemischte Funktion betätigt wird.
Empfindlichkeitseinstellung vom Sender aus
Durch den Zusatzkanal kann der stufenlos in der Empfindlichkeit ge re g e lt we rden zwischen 0% und 100%.
Dadurch kann der eingeschaltetem
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werden. Die gegenüber herkömmlichen Flächenkreiseln weitaus erhöhte Empfindlichkeit sorgt auch für
ausreichende Stabilsierung für Modelle mit großer Spannweite oder hoher Masse.
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während des Betriebs AN- oder AB-gesch altet bzw.
zum Suchen der Thermik abgeschaltet werden, denn mit
kann u.U. am Modellverhalten die Thermik nicht mehr erkannt
Manuelle Empfindlichkeitseinstellung
Kann aus „Kanalmangel“ die Empfiindlichkeitsregelung (Gain-Kanal) nicht am Empfänger angeschlosssen werden, kann die Empfindlichkeit auch an einem Poti (Poti 1) eingestellt werden.
intelligente, selbstlernende Temperatur- und Driftkompensation (Fuzzy-logic). Bis die Element-
eigenschaften eingelernt sind, kann sich u.U. anfangs die Neutrallage des Servos während eines Fluges leicht verände rn (ca. 3-5 Flüge). Nach der Landung und AUS- und
wieder EINschalten der Em pfangsanlage ist die Neutrallage wi eder gefunden, die selbstlernende Temperaturkompensation hat sich auf die eventuelle Temperaturveränderungen eingestellt. Zukünftige Temperaturänderungen im gleichen Maße führen nicht mehr zu Nullpunktverschiebungen. Durch diese optimale Software-Anpassung werden auch Alterungs­und Einschaltdriften des Piezo-Elements kompensiert. Auch Sommer-Winterunterschiede im Temperaturverlauf werden so erkannt und ausgeglichen.

Anschluß

Stecker und Buchse des Kreisels entsprechen dem Stecksystem JR/Futaba. Es muß lediglich darauf geachtet werden, daß die Impulsseiten der Stecker auch am Empfänger entsprechend eingesteckt sind, ebenso der Servostecker in der Buchse des Kreisels. Bei Verpolung entsteht kein Defekt, es stellt sich lediglich kein Betrieb der Stecker und Buchsen (s. Bild).
Kabelfarben der Stecksysteme:
System Plus
Minus (-)Impuls
(+)
Graupner rot braun orange Futaba rot schwarz weiß MPX rot schwarz gelb
Servostecker
(Draufsicht)
Futaba Graupner/JR Multiplex
-­+
+
-
+
Zwei Servo-Ein- und Ausgänge
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z.B. bei Kunstflugmodellen m it zwei (oder einem) Hö henruder- oder Querruderser vo, aber auch für alle Achsen, die mit einem Servo angesteuert werden, z.B. die Hochachse (Seitenruder).
kann eingesetzt werden für alle A chsen, die mit zwei Servos an gesteuert werden,
Gehäuse
Durch die Flachbauweise, geringe Gehäusegröße und das geringe Gewicht kann der Fuzzy-pro auch in kleinen Modellen eingesetzt werden.
Einbau
Der Kreisel muß so eingebaut werden, daß die Kreiselachse und die gewünschte zu stabilisierende Achse des Modells identisch sind (s. Bild). Dabei ist in jedem Fall auf vibrationsdämpfenden Einbau zu achten. Wir empfehlen die Befestigung mit beiliegendem Doppelklebeband. Dieses an den Gehäuseboden kleben, dazu Schutzfolie entfernen, dann Kreisel mit dem Gehäuseboden auf die vorgesehene Stelle in der Mechanik drücken. Die Erfahrung zeigt, daß der Kreisel möglichst an einer Stelle im Modell, bei Motormodellen weit weg vom Motor, montiert werden sollte, da das Piezoelemen t selbst Motorvibratio nen als Bewegung mißt un d an das Servo weitergibt und verstärkt, dies würde zu erheblichem Servozittern führen. Nicht einfach in Schaumgummi legen, der Kreisel könnte sich mechanisch aufschwingen, was bis hin zum Absturz des Modells führen kann. Durch die hohe Auflösung des Piezo-Elements wird das verwendete Servo häufiger angesteuert als z.B. von mechanischen Kreiseln, was zu höheren Servoverschleiß führen kann. Deshalb Servos mit guter Qualität verwenden. Das beste Kreiselergebnis wird natürlich mit schnellen Servos erzielt. Der
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besitzt eine
Empfänger Receiver Recepteur
(S) = Signal
(S) = Signal
= Signal
= Signal
Aileron serv o 2
2
Aileron serv o 1
Ausgang 1
Ausgang 1
Aus
Output 1
Output 1
Output 1Output 1
1Ausgang 1
Markierung Mark yellow Marqauge
Ausgang 2
Ausgang 2
Aus
Output 2
Output 2
Output 2Output 2
1
(S) = Signalleitung
(S) = Signalleitung
(S) = Signalleitung (S) = Signalleitung
Ausgang 2
Ausgang 2
2Ausgang 2
Aus
Output 2
Output 2
Output 2Output 2
2Ausgang 2
Ausgang 2
Ausgang 2
Aus
Output 2
Output 2
Output 2Output 2
2Ausgang 2
Frontansicht Front view
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Zunächst ist empfohlen, alle Anschlüsse für die stabilisierte Achse/Funktion ohne
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vorzunehmen und Sender und Servopolung so einstellen, daß alle Funktionen sinnrichtig arbeiten (entfällt bei bereits geflogenen Modell).
Dann
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zwischen das(die) vorhandene Servo (Servos) der zu stabilisierenden Achse und dem Empfänger anschließen. Dazu Servokabel des Servos für die zu stabi-lisierende Ach se am Empfänger abziehen und auf der Steck-buchse 1 des
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ein-stecken. Impulslitze/Polung des Servokabels (Futaba weiß, JR oran ge, MPX gelb) immer so w ie das direkt darunter liegende Ausgangskabel. Das S ervokabel 1 (st eckt bei Lieferu ng in Stec kbuchse 1) vom
FUZZY pro FUZZY pro
in den am Empfänger frei gewordenen Servo-Ausgang stecken. Servokabel vom
für die Empfindlichkeit (Kabel mit Markierung gelb) in einen freien Kanal (Schieberegler- oder Schalterfunktion) am Empfänger stecken. Ist ein 2tes (Querruder)Servo vorhanden, dieses in Ausgang 2 des Empfängerausgang für diese Funktion stecken. Wird der
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stecken, zugehöriges Kabel in den zweiten
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mit nur einem Servo betrieben, immer Ausgang 1 benutzen und auch nur das zugehörige Servokabel an den Empfänger anschließen (s.u.). Übriges Kabel von Steckbuchse 2 im Rumpf verlegen, nicht im
FUZZY pro pro
am Empfänger vorhanden, kann dieser, auch ohne dieses Kabel einzustecken, betrieben
stecken lassen. Ist kein freier Kanal für die Empfindlichkeitseinstellung vom
FUZZY
werden, die Empfindlichkeit k a nn dann am Poti nebem den DIP-Schaltern einge s tellt werden. ACHTUNG, generell gilt: Zusätzliche Kabel könnten die Reichweite verändern, deshalb vor
dem Flug Reichweitentest durchführen. Eventuell Kabel anders verlegen und neu testen.
Ist die Ausgleichsrichtung falsch, erfolgt die Umpolung der Wirkungs-Richtung mit umschalten von DIP-1/4. Alle Tests wiederhole n.
Betrieb ausschließlich in MODE I (DIP2 Position OFF)
Ist alles richtig eingebaut, angeschlossen und die Wirkungsrichtung getestet, kann der erste Einsatz erfolgen. Nach EINs chalten der Empfangsanlage die folge nden 3-5 Sekunden das Modell nicht bewegen, die Elektronik des Kreisels führt in dieser Zeit ein en S elbst abgleic h durch. Ein gleichmäßiges blinken der LE D (s.o.) zeigt dann die Betriebsbereitschaf t des Kreisels an, das angeschlossene Servo bewegt sich wieder in die Nullstellung zurück.
Mit einem freien Proportional-Schiebereglerkanal oder Schaltkanal am Sender kann die Wirkung (Empfindlichkeit) des Kreisels eingestellt werden. Dabei läßt sich die Wirkung von 0% bis 100% einstellen. Dafür wird die Verstellnorm von Futaba-Fernsteuerungen zu Grunde gelegt. Für die ersten Versuche im Flug empfie hlt s ich eine Einstellung von etwa 30-40% Empfindlichkeit.
Im Flug dann zunächst Empfindlichkeit solange erhöhen, bis das Modell beginnt um die stabiliserte Achse zu schwingen, dann wieder geringfügig weniger Empfindlichkeit einstellen, eventuell Emfindlichkeitseinstellu ng per Programmieru ng am Sender dem jeweiligen Flugzustand anpassen. Ist der richtige Punkt der Empfindlichkeitseinstellung gefunden, kann noch die Dynamik-Einstellung erfolgen (s .o.)
Im Normal-Modus (MODE I) können alle möglichen Kompensationsmixer auf die stabilisierte Achse aktiv sein (s .u.).
Betrieb
WICHTIG!!!!
Zunächst muß die Servolaufrichtung des zu stabilisierenden Ruders ohne Kreisel sinnrichtig eingestellt werden. Dazu Kreisel ausschalten (Empfindlichkeit 0). Ein Knüppelauschlag z.B. nach links, muß auch einen Servo/Ruderausschlag erzeugen, der das Modell entsprechend nach links steuert. Empfindlichkeit des Kreisels am Sender (am besten im Normal Modus) auf 100% stellen. Achtung, wichtig: Die Wirkungs-Richtung des Kreisels muß nun so eingestellt werden, daß das angeschlossene Servo bei einer Drehung des Modells nach rechts das Ruder so ansteuert, daß eine Gegensteuerbewegung nach links entsteht. Ist das Gegenteil der Fall, wird die Drehbewegung des Modells bei Steuerung nach links nicht gedämpft, sondern zusätzlich beschleunigt. Die Drehbewegung läßt sich dann u. U. nicht mehr stoppen, was letztlich zur Zerstörung des Modells führen k a nn.
Ausblendung kontrollieren
Bei Knüppelausschlag muß die Wirkuhg des Kreisels kontinuierlich reduziert weden, je nach Einstellung des Potis. Erfolgt die Ausblendung bei gemischten Ausschlägen (Flaperon etc.), müssen die Stecker des entspricht nicht Steckbuchse 1) und die vorstehenden Kontrollen erneut durchgeführt werden.
Da die Gegensteuerbewegung vom Kreisel immer nur so lange anhält, solange auch eine Drehbewegung vorliegt, kann dies u.U. schwierig zu erkennen sein. Test z.B. bei Querruder dadurch, daß das Modell auf die Nase gestellt wird und man sich zusammen mit dem Modell dreht und die Querruder beobachtet.
Umpolen der Wirkungsrichtung:
- Einstellen der Wirkungs-Richtung und der intelligenten Auzsblendung
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am Empfängerausgang getauscht (Ausgangskabel 1
Betrieb in NORMAL+HEADING (DIP2 Position ON)
In dieser Betriebsart wird das Kreiselsignal so ausgewertet, daß der rückführende Servoausschlag solange anhält, bis die ursprüngliche Position wieder eingenommen wird (HEADING=Kurs halten). Solange keine Steuerbewegung des Piloten anliegt, wird das Modell, z.B. bei Seitenruderstabilisierung, a uf Kurs gehalten, als ob links und rechts vom Heck je e i ne ha rte Feder angebracht wäre, die das Heck festhält. Dadurch bleibt das Heck immer in Position, das Modell bleibt absolut richtungsstabil, Wegdrehen ist nicht mehr möglich, es liegt somit eine echte Lageregelung der Hochachse vor.
Als Lageposition wird die Lage
Schiebereglerwirkung
100%
90% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10%
0%
MODE1 MODE2
100% 80% 60%
40% 20%
0% 20% 40% 60% 80%
100%
HEADING
NORMAL
angenommen, die beim Einschalten des Kreisels, beim Einschalten der HEADING­Funktion (Umschaltung von NORMAL auf HEADING-Betrieb) vorlag, oder die Lage/Position/Richtung, die nach Loslassen des Steuer knüppels (Knüppel in Mittelstellung) neu eingenommen wurde.
Im HEADING Betrieb (MODE II, DIP 3 in Position ON), wird nun die Wirkungsweise des Empfindlichkeitskanals derart geändert, daß sich Empfindlichkeits-Minimum in der Mitte eines freien Kanals (Schieberegler oder Schalter) befindet. Größere Wer te auf eine Seite bewirken eine Aktivierung der HEADING-Funktion (MODE II), bei Kanalmaximum wird 100% erreicht. Von
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Mitte zur anderen Seite wird der normale Kreiselmodus (MODE I) in der Empfindlichkeit gesteuert. Grundsätzlich empfehlen wir, den Kreisel zunächst im NORMAL-Betrieb
(MODE I, s.o.) zu fliegen und die richtige Empfindlichkeitseinstellung damit zu ermitteln.
Die Umschaltung auf den HEADING Betrieb erfolgt über den Empfindlichkeitskanal. Dieser wird dabei entweder von Hand auf die gewünschte Position auf der HE ADIN G-Seite gebrac ht o der per Schalter geschaltet. Am einfachsten ist dabei die Verwendung eines 3-Stufenschalters, der den Empfindlichkeitskanal und/ode r den Flugzustand umschaltet.
Ist alles perfekt abgestimmt, kann jetzt noch mit dem Dynamik-Trimmer versucht werden, die maximal mögliche Empfindlichkeit weiter zu erhöhen. Vorsichtig aus Stellung „Mitte“ heraus nach einer Seite verdrehen und vorgehen wie unter „Dynamik-Trimmer“ beschrieben. Die höchst mögliche Empfindlichkeits-einstellung ist die Beste.
Am einfachsten läßt sich Mode II im Flug aktivieren, wenn der Steuerknüppel auf Neutralstellung ist und das Modell einen Kurs fliegt, der dann vom Kreisel gehalten werden soll.
Achtung! Soll die Aktivierung von MODE II am Boden erfolgen, z.B. beim Start für das Seitenruder, dann empfehlen wir, das Modell erst in Mode I an den Start zu rollen, auf den gewünschten Kurs auszurichten und d a nn e rst Mode II kurz vor dem Start zu aktivieren.
Dieses Vorgehen ist deshalb notwendig, weil als Lageposition immer die Lage
angenommen wird, die beim Einschalten des Kreisels, usw. .......(s.o.)
Ohne dieses Vorgeh en könnte es also passieren, daß der Kreise l das Modell in die Richtung steuert, die beim Einschalten vorlag.
Für die ersten Heading Versuche empfiehlt sich eine Einstellung von etwa 20-30% HEADING­Empfindlichkeit oder die bereits für den NORMAL-Modus (MODE I) erflogene Empfindlichkeit. Auch hier gilt wieder, daß für optimale Ergebnisse mit der größt möglichen Empfindlichkeit geflogen werden sollte, au ch hier ist ein Aufschwingen des M odells die Anzeige dafür, daß die Empfindlichkeit zu hoch eingestellt ist. Im HEADING-Betrieb dann zunächst Empfindlichkeit solange erhöhen, bis das Modell zu schwingen beginnt, dann wieder geringfügig weniger Empfindlichkeit einstellen, eventuell Empf indlichkeitseinstellung per Programmierung am Sender dem jeweiligen Flugzustand anpassen, am angenehmsten ist eine Einstellung des Senders, bei der die Umschaltung von Mode I nach Mode II und die Empfindlichkeitseinstellung nur mit
einem Schalter erfolgt. WICHTIG: Im HEADING Betrieb dürfen keine Misc her für die stabilisierte Funktion im Sender
aktiviert sein, Steuer-Eingaben von anderen ,zu gemischten Funktionen würden sonst als Steuerbewegung für das M odell erkann t und zu einer Steuerbew egung des Kreiselservos füh ren. Bei Umschaltung auf HEADING-Betrieb müssen daher alle Mischer für die stabilisierte Achse im Sender automatisch abgeschaltet werden . Werden Trimmstellungen für die stabilsier te Funktion von Flugzustand zu Flugzustand umgeschaltet, darf dafür keine Verzögerung der Umschaltung programmiert sein im Sender.
Außerdem steht im Prinzip im HEADING-Mo de keine Mittentrimmung der stabilisierten Fun ktion zur Verfügung, denn auch Trimm-Auschläge werden als Steuerausschläge erkannt und in Drehbewegungen des Modells umgesetzt. D.h., das Modell muß im NORMAL-Modus (Mode I) ausgetrimmt werden, bei Umschaltung auf HEADING werden dann die jeweiligen Trimmungsstellungen übernommen. Trimme n im HEADING- Betrieb ergibt Drehung des Modells.
Läßt sich für HEADING-Betrieb und NORMAL-Betr ieb keine gemeinsame Trimmstellung erzielen, d.H. das Modell dreht bei HEADING leicht weg, Trimmung für HEADING einstellen (Modelldrehung gleich 0) und im Sender abspeichern, dann Modell im NORMAL Mode betreiben und Nullstellung des Ruders mechanisch verändern, bis das Modell in beiden Betriebsarten bei gleicher Trimmstellung in die g e wüns chte Richtung fliegt.
Achtung: Die Wirkungsweise der Stabilisierung im HEADING-Betrieb kann gewöhnungsbedürftig sein. Jetzt muß die satbilisierte Aches , vor allem beim Seitenruder, in jeder Kurve richtig mitgesteuert werden, die HEADING Funktion hält sonst die Position des Rumpfes immer gleich. Sobald der Knüppel wieder losgelassen wird, hält der Kreisel die neue Richtung des Rumpfes (Hochachse) fest, solange, bis wieder Steuereingaben erfolgen. Durch die besonderen Regeleigenschaften wird in MODE II einem bestimmten Knüppelausschlag eine konstante Drehgeschwindigkeit des Modells zugeordnet, soweit die Ruderwirksamkeit dies erlaubt.
Eine bei manchen Sendern mögliche Reduzierung der Trimmwirkung/Trimmweg erhöht den Komfort für HEADING erheblich und erlaubt ein feinfühlig e re s Trimme n im HEADING- B e trie b .
Schritt für Schritt, Schnell-Anleitung
Betrieb in Mode I (DIP-Schalter 2 in Position OFF)
1. Kreisel in Hubschrauber einbauen und anschließen wie beschrieben. Dabei für die ersten Versuche den Empfindlichkeitskanal auf einen freien Schieberegler legen. Auf die r ichtige Ausgleichsrichtung achten. Eventuell mit DIP-Schalter 1oder 4 umpolen.
2. Im Sender die Grundeinstellungen programmieren.
3. Servowege im Kreisel abspeichern mit DIP-Sch alter 1 in Position ON. D abei Steuer-Knüppel betätigen und möglichen mecha nis che n Weg am Ruder abfahren und einlernen.
4. Zunächst beide Potis in Mittelstellung.
5. Für die ersten Flugversuche Empfindlichkeitseinstellung am Schieberegler auf ca. 30-40% stellen. Danach Empfindlichkeitseinstellung langsam solange erhöhen, bis sich das Modell leicht aufschwingt, dann Empfindlichkeit wieder leicht zurücknehmen. Eventuell noch mit Dynamik-Trimmer die Empfindlichke i t we ite r e rhöhen (s. Dynamik-Trimmer).
Betrieb mit Mode II (DIP-Schalter 2 in Position ON)
Heading-Betrieb ist etwas aufwendiger und sollte deshalb „mental“ vorbereitet werden.
1. Kreisel in Modell einbauen und anschließen wie beschrieben. Auf die richtige Ausgleichsrichtung achten. Eventuell mit DIP-Schalter 1/4 umpolen.
2. Modell fliegen, zunächst in NORMAL-Mode und dabei austrimmen, sodaß die Trimmeinstellung für die Funktion weitestgehend in der Mitte des Trimmwegs liegt.
3. Im Sender die Grundeinstellungen für HEADING programmieren, wie z.B., Empfindlichkeitskanal für HEADING (s. Grundsätzliche Einstellungen Sender), Flugzustands­Umschaltung, Expo-Kurve für Funktion usw.
4. Zunächst beide Potis in Mittelstellung.
5. Für die ersten Flugversuche Empfindlichkeits-Kanal-Einstellung mit Servowegeinstellung im Sender für beide Betriebsarten auf ca. 60-70% stellen (Weg reduzieren), oder Schieberegler­Weg einseitig so reduzieren, daß der Sc hieberegler im Notfall auf ein Seite geschoben wird und dort der Kreisel völlig ohne Funktion ist. So wird für „Notfälle“ eine sichere Schiebereglerposition programmiert.
6. Modell zunächst in NORMAL Mode fliegen. In dieser Betriebsart die beste Empfindlichkeitseinstellung mittels Wegeinstellung für den Empfindlichkeitskanal einstellen. Modell so austrimmen, daß sich (mit dem normalen Trimmweg) das Modell nicht wegdreht.
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7. Ist alles richtig eingestellt, im Flug umschalten (am besten per Flugzustandsumschaltung) auf HEADING. Jetzt beste Empfindlichkeitseinstellung einstellen mit der Wegeinstellung für diese Seite des Empfindlichkeitskanals im Sen der. Werte langsam solange erh öhen, bis sich das Modell leicht aufschwingt, dann Empfindlichkeit wieder leicht zurücknehmen. Eventuell noch mit Dynamik-Trimmer die Empfindlichkeits e i ns te llung op timieren.
8. Empfindlichkeitseinstellungen perfektionieren für beide Betriebsarten.
Lernübungen
Um die HEADING-Funktion verstehen zu lernen, empfehlen wir, den Kreisel zunächst an einem Empfänger anzuschließen und die angeschlossenen Servos mit einem langen Servohebel für bessere Beobachtung z u v e rsehen. Alle Einstellungen für HEADING vornehmen, (s.o.).
Test 1) Im NORMAL-Betrieb Kreisel drehen, das Servo bewegt sich solange, solange die Drehung anhält. Ist die Drehung beendet, steht auch das Servo in Neutrallage. Jetzt umschalten auf HEADING, dann Kreisel drehen und in neuer Position halten. Das Servo bewegt sich aus der Neutralstellung heraus und bleibt solange aus der Mitte stehen, bis der Kreisel wieder in die ursprüngliche Position gebracht wird. D.h., im Flugbetrieb wird das Servo das Heck solange nachsteuern, bis die urs p rüng liche Position erreicht wird.
Test 2) Im HEADING-Betrieb einen Steuerausschlag bis zum Endausschlag mit dem Heckrotorservo ausführen, Knüppel loslassen, das Servo bleibt am Endausschlag stehen. Dies deshalb, weil ein Steuerauschlag im Flug ja eine Positionsveränderu ng zur Folge hat. Der Kreisel steuert das Servo solange an, bis die Position erreicht ist, in die der Kreisel vom Knüppel gesteuert wurde. Da der Kreisel bei diesem Test in seiner Position nicht verändert wurde, bleibt das Servo eben auf Endaussc hlag stehen und wartet, bis der Kreisel(Modell) die richtig Positio n einnimmt. Kreisel drehen, bis das Servo in Mittelsellung steht. Diese n eue Position des Kreisels entspricht der Position, in die der Kreisel bei diesem Test ursprünglich gesteuert wurde.
Eventuell ist im Stand ein leichtes Driften des Servos im HEADING Betrieb festzustellen. Dies ist systembedingt und ohne Bedeutung für die Praxis.
Weitere Tips für HEADING-Betrieb:
Erscheint die Steuerung des Modells im HEADING-Betrieb zu direkt, kann eine Expo-Kurve programmiert werden, die die Ausschläge um den Neutralpunkt des Knüppels v e rringert.
Alle Ein- und Verstellungen am Modell und Kreisel sind nur dann sinnvoll, wenn der Pilot soviel Flugerfahrung besitzt, daß er Ursache und Wirkung unterscheiden kann. Modelle, die mit Normalkreiseln gut fliegen, können im HEADING-Betrieb ganz unterschiedliche Flugleistungen haben. Alle Komponenten, die Mechanik und der Pilot müssen für die Flugfiguren, die mit HEADING möglich sind, optimiert und die entsprechenden Einstellungen, Kenntnisse und Ruderwirkungen müssen vorhand en sein.
Sicherheitshinweise
Trotz aller helfender Unterstützung des Kreisels setzt das Steuern eines Flugmodells, gewisse Fertigkeiten voraus, die der Kreisel nic ht ersetzen kann. Das bedeutet, daß sich der Anwender vorsichtig und verantwortungsvoll an die Funktionen des Modells und des Kreisels herantasten muß. Die Verantwortung für den sicheren Betrieb des Modells liegt immer beim Piloten, es empfiehlt sich daher bei Einsteigern immer die Hilfe eines erfahrenen Piloten für die ersten Einstellungen und Flüge. An dieser S telle sei noc hmals speziell an die richtige Einstellung der Wirkungsrichtung erinnert.
Service,Garantie:
Lifetime-Garantie auf ACT-Produkte
Sehr geehrter Kunde,

Erweiterung der Garantie Die letzten Jahre haben gezeigt, daß wir auf unsere Produktqualität stolz sein können. Wir bieten daher für unsere Produkte eine lebenslange Garantie bei Produktionsfehlern an.

Werden Produkte mit Fehlern eingesendet, erfolgt k ostenloser Umtausch oder ent sprechende Ersatzleistu ng, sollte das Produkt nicht mehr im ACT-Programm sein. St ellt sic h bei d er Kom plet t-Ü ber prü fun g h eraus, daß ke in Fehler v orlieg t, wird das P rod ukt in einwand fre iem Zustand ohne Umtausch und ohne Berechnung der entstandenen Kosten wieder zurückgesendet. Wir bieten damit weit mehr als die gesetzlich vorgeschriebenen Leistung en .
Voraussetzung für die lebenslange Garan tie ist, daß die Einsendung kostenfrei erfolgt, eine verwertbare Fehlerbeschreibung vorliegt, keine Kundeneingriffe an Geräten vorgenommen wurden und der Grund für die Einsendung nicht darin liegt, daß die Bedienungsanleitung nicht beachtet wurde.
Liegen die oben genannten Bedingungen nicht vor, insbesondere nach Kundeneingriffen oder Nichtbeachten der Bedienungsanleitung, erfolgt in jedem Fall Berechnung sämtlicher entstehender Kosten, wir berechnen den durch uns nicht zu verantwortenden Aufwand. Deshalb in jedem Fall: Erst Bedienungsanleitung lesen.
Wir bitten, die Geräte direkt, nicht über einen eventuellen Händler, einzusenden. Der Händler kann die lebenslange Garantie nicht gewährleisten. Um unnötige Kosten zu vermeiden, weisen wir darauf hin, daß wir unfreie Rücksendungen generell nicht annehmen, wir bitten die Produkte in jedem Fall frei einz u sen den, wir ersetzen in berechtigten Fällen das no rm ale Porto.
Ihr ACT-Team 2002
Technische Daten
• Größe ca. 48mmx39mmx15mm
• Gewicht ca. 30Gramm
• Betriebs s pannung 3,0 ... 8 Volt
• Stromaufnahme 50mA @ 5V
• Drehsensor verschleißfreie Piezo-Keramik
• Signalauflösung Se rv okanäle 2000 Schritte
• Signalauflösung GAIN 256 Schritte
• Signalauflösung Sensor 4096 Schritte, 4-fach oversampling
• Steuersyste m 8-bit Mikrokontroller 22MHz, mit 32bit Festkommaregelkreisen
• NORMAL/REVERSE-Schalter
• Dynamikregelung
• Manuelle Ausble nd ungs-Einstellung
• Direkt einlernb a re Se rv oe nd- und Mittelstellungen
• HEADING-Funktion (Headd ing HEADING) a l s P os itionsverriegelung mit weichen Übergänge n
und Funktionskontrolle (LED)
• Notbetrieb auch ohne Eingangssignale
Wir wünschen Ihnen viel Spaß be im Eins a t z Ihre s
FUZZY pro
ACT europe, Talblickstraße 21, D-75305 Neuenbürg, www.acteurope.de
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