Acer V55LA-2 User Manual [de]

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AcerPower/DR
Pentium Desktop System (V55LA-2)
Benutzerhandbuch
Acer Computer GmbH Kornkamp 4
22926 Ahrensburg
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Copyright
Haftungsausschluß
Acer übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit der Informationen, die sich auf technische Eigenschaften, die Verwendung des Produktes für einen bestimmten Zweck sowie die hier vorliegende Dokumentation be­ziehen. Dieses gilt auch für die mit dem Produkt ausgelieferte und in die­ser Dokumentation beschriebene Software, für deren Richtigkeit Acer keine Garantie übernimmt. Erweist sich die Software nach dem Kauf als fehlerhaft, so übernimmt der Käufer und nicht Acer, ihr Verteiler oder ihr Händler die vollen Kosten für Wartung und Reparatur, die hierdurch verursacht worden sind. Das in dieser Dokumentation beschriebene Pro­dukt, dessen Zubehör und die mit diesem Produkt ausgelieferte Software unterliegen einer ständigen Verbesserung und Weiterentwicklung. Aus diesem Grund behält sich Acer das Recht vor, Komponenten, Zubehör, technische Spezifikationen, Software sowie die hier vorliegende Doku­mentation des Produktes ohne vorherige Ankündigung jederzeit zu än­dern.
2. Auflage, Copyright ã1997 by Acer Computer GmbH
IBM und PS/2 sind eingetragene Warenzeichen der International Business Ma­chines Corporation. Intel ist ein eingetragenes Warenzeichen der Intel Corporation.
MS-DOS ist ein eingetragenes Warenzeichen der Microsoft Corporation. Andere Marken und Produktnamen sind Warenzeichen und/oder eingetragene Wa-
renzeichen der entsprechenden Eigentümer.
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WICHTIGE
SICHERHEITSANWEISUNGEN
1. Um einen sicheren und zuverlässigen Betrieb Ihres Computers zu gewährleisten, lesen Sie diese Anweisungen bitte sorgfältig durch, und beachten Sie sie bei der Handhabung Ihres Gerätes.
2. Befolgen Sie bitte alle auf dem Computer angebrachten Warnhin­weise und Anweisungen.
3. Prüfen Sie zunächst, ob die auf dem Typenschild an der Rückseite des Computers angegebene Netzspannung mit der örtlichen Netz­spannung übereinstimmt. Der Computer darf nur mit der auf die­sem Typenschild angegebenen Netzspannung betrieben werden.
5. Um den Computer vor Überhitzung zu schützen, dürfen die der Be­lüftung dienenden Gehäuseschlitze und Gehäuseöffnungen auf der Rück- und Bodenseite des Computers nicht abgedeckt werden. Ver­meiden Sie daher den Betrieb Ihres Gerätes auf Mobiliar mit wei­cher Oberfläche (z. B. auf einem Bett, einem Teppich oder ähnli­chem). Der Computer darf auf keinen Fall in der Nähe einer Wär­mequelle (z. B. einem Heizkörper) aufgestellt werden. Der Einbau in ein anderes Gehäuse sollte nur dann erfolgen, wenn eine ausrei­chende Belüftung sichergestellt ist.
6. Stellen Sie den Computer nicht auf wackelige und instabile Unter­lagen. Der Computer könnte herunterfallen und dabei beschädigt werden.
7. Stellen Sie den Computer während des Betriebes nicht in der Nähe von Wasser auf.
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8. Aus Sicherheitsgründen ist dieser Computer mit einem dreipoligen, geerdeten Schutzkontaktstecker ausgerüstet, der nur an einer ord­nungsgemäß geerdeten Schutzkontaktsteckdose angeschlossen wer­den darf. Machen Sie auf keinen Fall die Erdung des Schutzkon­taktsteckers oder der Schutzkontaktsteckdose funktionslos.
9. Stellen Sie keine Gegenstände auf das Netzkabel. Verlegen Sie es so, daß man nicht darauf treten kann.
11. Schützen Sie das Gerät vor Nässe und Feuchtigkeit. Achten Sie dar­auf, daß Sie keine Flüssigkeit über dem Gerät verschütten oder Ge­genstände durch die Geräteöffnungen stecken. Sie könnten sonst ei­nen Kurzschluß hervorrufen oder einen elektrischen Schlag erhal­ten.
12. Versuchen Sie nicht, das Gerät selbst zu warten oder zu reparieren. Durch das Öffnen und Entfernen der Gehäuseabdeckungen setzen Sie sich der Gefahr eines elektrischen Schlages oder sonstiger Risi­ken aus. Überlassen Sie die Wartung dem qualifizierten Kunden­dienst.
a. Wenn die Isolierung des Netzkabels durchgescheuert oder der
Netzstecker beschädigt ist.
b. Wenn Flüssigkeit über das Gerät verschüttet wurde oder wenn
das Gerät Feuchtigkeit oder Nässe ausgesetzt war.
c. Wenn das Gerät nicht korrekt arbeitet, obwohl alle Einstellun-
gen und Anweisungen des Benutzerhandbuches befolgt wur­den. Nehmen Sie aber nur solche Einstellungen vor, die im Be­nutzerhandbuch ausdrücklich beschrieben sind. Falsche Ein­stellungen können Beschädigungen zur Folge haben und um­fangreiche Reparaturarbeiten erfordern.
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d. Wenn das Gerät heruntergefallen oder das Gehäuse beschädigt
ist.
e. Wenn das Gerät einen deutlichen Leistungsabfall trotz korrek-
ter Systemeinstellungen aufweist.
15. Warnung! Bei unsachgemäßer Nutzung können Batterien explo­dieren. Versuchen Sie nicht, die Batterien aufzuladen, auseinander­zunehmen oder ins Feuer zu werfen. Bewahren Sie Batterien für Kinder unzugänglich auf, und entsorgen Sie gebrauchte Batterien sachgemäß.
16. Benutzen Sie für dieses Gerät nur das mitgelieferte Netzan-
schlußkabel (es befindet sich in der Verpackung für Tastatur/Hand­buch). Es muß sich dabei um ein abnehmbares Netzkabel des fol­genden Typs handeln: UL listed/CSA certified, type SVT/SJT, aus­gelegt für 6 A, 125 V, mit VDE-Zulassung. Maximale Kabellänge: 4,6 m.
17. Benutzen Sie zum Anschluß von Peripheriegeräten (z.B. Druckern) nur hochwertige Kabel, die ausreichend abgeschirmt sind.
18. Die Geräuschemission dieses Gerätes ist kleiner als 45 dB(A).
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CE-Kennzeichnung
Die CE-Kennzeichnung ist aufgrund der Bestimmungen der Richtlinie 89/336/EWG erfolgt. Diese Richtlinie wurde durch das EMVG in der Fassung vom 30.08.1995 in deutsches Recht umgesetzt. Die Richtlinie 89/336/EWG regelt das elektromagnetische Verhalten von Elektrogerä­ten.
Wir schonen die Umwelt
1. Die Geräuschemission dieses Gerätes ist kleiner als 45 dB(A).
2. Die in diesem Gerät eingesetzten Batterien enthalten keine Cd- und Hg-Verbindungen.
3. Die in diesem Gerät eingesetzte Batterie kann ausgewechselt wer­den. Aus Sicherheits- und Gewährleistungsansprüchen sollte der Austausch vom autorisierten Fachhandel durchgeführt werden.
4. Bitte, beachten Sie unbedingt folgenden Hinweis zur Handhabung
alter Batterien:
Schwermetallhaltige Batterien und Akkumulatoren gehören nicht in den Hausmüll. Sie werden vom Hersteller, Händler oder deren Beauftragten kostenlos zurückgenommen, um sie einer Verwertung bzw. Entsorgung zuzuführen.
5. Geräte, die mit dem Umweltzeichen gekennzeichnet sind, werden
nach Gebrauch gebührenpflichtig wieder zurückgenommen, um sie einer Wiederverwendung bzw. wertstofflichen Verwertung zuzu­führen. Die Geräte müssen in einem Zustand zurückgegeben wer­den, der dem bestimmungsgemäßen Gebrauch entspricht. Nicht verwertbare Geräteteile werden sachgemäß entsorgt.
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I n h a l t s v e r z e i c h n i s
1 Die Systemplatine......................................................1-1
1.1 Hauptbauelemente.........................................................................1-3
1.2 Schutz gegen elektrostatische Entladungen..................................1-6
1.3 Jumper- und Schaltereinstellungen...............................................1-7
1.4 Anschlüsse auf dem Systemboard...............................................1-11
1.5 Die Speichererweiterung.............................................................1-13
1.5.1 Installation der SIMMs..................................................1-16
1.5.2 Der Ausbau eines SIMMs..............................................1-18
1.5.3 Das System neu konfigurieren.......................................1-19
1.6 Installation der IDE-Festplatten..................................................1-20
1.7 Installation einer Pentium-CPU...................................................1-21
1.8 Das System neu konfigurieren....................................................1-23
1.9 Installation von VGA-Speicher...................................................1-24
1.10 Das Power Management..............................................................1-25
1.10.1 Monitor Power Saving Mode.........................................1-25
1.10.2 IDE Hard Disk Standby Mode.......................................1-26
1.10.3 System Standby Mode...................................................1-26
1.10.4 Suspend Mode................................................................1-26
1.10.5 Übersicht über die Betriebsarten....................................1-27
1.11 Advanced Power Management (APM).......................................1-28
1.12 VESA-DPMS-Betriebsarten........................................................1-29
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2 Die Konfiguration des Systems................................2-1
2.1 Das Setup-Programm aufrufen......................................................2-2
2.2 Basic System Configuration..........................................................2-3
2.2.1 Die Systemuhr..................................................................2-4
2.2.2 Konfiguration der Diskettenlaufwerke............................2-5
2.2.3 Konfiguration der IDE-Festplattenlaufwerke..................2-6
2.2.3.1 Festlegen des Festplattentypes.........................2-6
2.2.3.2 Der Festplattentyp User...................................2-7
2.2.3.3 Der Festplattentyp Auto...................................2-7
2.2.4 Total Memory (RAM).....................................................2-8
2.2.5 Enhanced IDE Features...................................................2-9
2.2.5.1 Hard Disk Block Mode....................................2-9
2.2.5.2 Advanced PIO Mode......................................2-10
2.2.5.3 Hard Disk Size > 504MB..............................2-10
2.2.5.4 Hard Disk 32 Bit Access................................2-10
2.2.6 Large Memory Support Mode.......................................2-10
2.2.7 Num Lock After Boot....................................................2-11
2.2.8 Memory Test..................................................................2-11
2.2.9 Auto Configuration Mode..............................................2-11
2.2.10 Quiet Boot Mode...........................................................2-12
2.2.11 Configuration Table.......................................................2-12
2.3 Advanced System Configuration................................................2-13
2.3.1 Internal Cache (CPU Cache)..........................................2-14
2.3.2 External Cache (Second Level Cache)..........................2-14
2.3.3 Cache Scheme................................................................2-15
2.3.4 ECC/Parity Mode Selection...........................................2-16
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2.3.5 Memory at 15MB-16MB Reserved for.........................2-16
2.4 USB Host Controller...................................................................2-16
2.5 Power Saving Configuration.......................................................2-17
2.5.1 Power Management Mode.............................................2-17
2.5.2 Monitor Power Saving Timer........................................2-18
2.5.3 IDE Hard Disk Standby Timer......................................2-18
2.5.4 System Standby Timer...................................................2-19
2.5.5 System Suspend Timer..................................................2-19
2.5.6 Monitored Activities......................................................2-20
2.6 System Security Setup.................................................................2-21
2.6.1 Disk Drive Control.........................................................2-22
2.6.2 Onboard Communication Ports.....................................2-23
2.6.2.1 Serial Port 1....................................................2-23
2.6.2.2 Serial Port 2....................................................2-23
2.6.2.3 Parallel Port Base Address.............................2-23
2.6.2.4 Parallel Port Operation Mode........................2-24
2.6.2.5 ECP DMA Channel........................................2-24
2.6.3 Onboard PS/2 Mouse (IRQ 12).....................................2-25
2.6.4 Setup Password..............................................................2-25
2.6.5 Power-On Password.......................................................2-26
2.6.5.1 Password-Abfrage über Tastatur abschalten..2-27
2.6.5.2 Das Password über die Tastatur ändern.........2-27
2.7 PCI System Configuration...........................................................2-28
2.7.1 PCI IRQ Setting.............................................................2-28
2.7.2 Hinweise zur Konfiguration von PCI Geräten...............2-29
2.7.3 PCI IRQ Sharing............................................................2-30
2.7.4 VGA Palette Snoop........................................................2-30
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Page 10
2.8 Plug & Play OS...........................................................................2-31
2.9 Reset Resource Assignments.......................................................2-31
2.10 Load Setup Default Settings........................................................2-32
2.11 Setup beenden.............................................................................2-32
x
Page 11
A n h ä n g e
A Fehlermeldungen......................................................A-1
A.1 Software-Fehlermeldungen..........................................................A-1
A.2 System-Fehlermeldungen.............................................................A-1
A.3 Beseitigen von Fehlermeldungen.................................................A-4
B Systemspeicher und Interrupts...............................B-1
B.1 Systemspeicheradressen................................................................B-1
B.2 DMA-Kanäle................................................................................B-1
B.3 I/O-Speicheradressen....................................................................B-2
B.4 Interrupts.......................................................................................B-3
B.5 PCI INTx# and IDSEL Map.........................................................B-4
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A b b i l d u n g s v e r z e i c h n i s
Abbildung 1-1 Aufbau der Systemplatine............................................1-4
Abbildung 1-2 Bezeichnung der PCI-Steckplätze des Slotboards........1-5
Abbildung 1-3 Lage der Jumper auf der Systemplatine.......................1-7
Abbildung 1-4 Multifunktionsanschluß (CN19)................................1-12
Abbildung 1-5 Installation eines SIMMs............................................1-17
Abbildung 1-6 Entfernen eines SIMMs..............................................1-18
Abbildung 1-7 Installation einer Pentium-CPU in einen
ZIF-CPU-Sockel.........................................................1-21
Abbildung 1-8 Befestigen des CPU-Lüfters.......................................1-22
Abbildung 1-9 Installation von VGA-Speicher..................................1-24
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Page 13
T a b e l l e n v e r z e i c h n i s
Tabelle 1-1 Allgemeine Jumpereinstellungen.................................1-8
Tabelle 1-2 CPU-Einstellungen.......................................................1-9
Tabelle 1-3 Onboard Sound-Chip-Funktion (SW2: Schalter 5)....1-10
Tabelle 1-4 Passwort-Abfrage (SW2: Schalter 6).........................1-10
Tabelle 1-5 Anschlüsse auf dem Systemboard..............................1-11
Tabelle 1-6 Speicherkonfigurationen (64 Bit)...............................1-14
Tabelle 1-7 Speicherkonfigurationen (32 Bit)...............................1-15
Tabelle 1-8 Konfiguration der IDE-Geräte....................................1-20
Tabelle 1-9 Stromsparende Betriebsarten......................................1-27
Tabelle 1-10 VESA DPMS-Betriebsarten.......................................1-29
Tabelle 2-1 Laufwerkskontrollparameter......................................2-22
Tabelle 2-2 Einstellungen der seriellen Schnittstellen 1 & 2........2-23
Tabelle 2-3 Einstellungen der parallelen Schnittstelle..................2-23
Tabelle 2-4 Betriebsarten der parallelen Schnittstelle...................2-24
xiii
Page 14
Ü b e r d i e s e s H a n d b u c h
Überblick und Hintergrund
Der Computer, der in diesem Handbuch beschrieben wird, ist ein hoch­entwickeltes und komplexes technisches Gerät. Die hier vorliegende Do­kumentation gibt Ihnen einen Überblick über
heitsvorkehrungen,
· den Aufbau und die technischen Spezifikationen des Systems,
· die Installation optionaler Hardwarekomponenten,
· die möglichen Systemeinstellungen
· sowie die nötigen Informationen zur Konfiguration der Peripherie.
In Kapitel 1, Die Systemplatine, werden der Aufbau und die technischen Eigenschaften der Systemplatine beschrieben, die zusammen mit dem Mikroprozessor (CPU) die zentrale Einheit des Computers bildet. Des weiteren finden Sie hier alle notwendigen Angaben, die Sie zur Installati­on zusätzlicher Komponenten (Speichermodule und CPU) sowie zur Konfiguration der Hardware benötigen.
Anhang A, Systemfehlermeldungen, gibt eine Übersicht über mögliche Systemfehlermeldungen sowie die entsprechenden Maßnahmen zu deren Beseitigung.
Anhang B, Systemspeicher und Interrupts, listet alle Speicheradressen, Interrupts und DMA-Kanäle auf, die einerseits vom System belegt sind und die andererseits für zusätzliche Hardwarekomponenten zur Verfü­gung stehen.
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Konventionen und Nomenklatur
· Die folgenden Symbole sollen Ihnen helfen, die Bedeutung wichtiger Textpassagen schneller zu erkennen.
Anmerkung
Der Text neben diesem Symbol gibt zusätzliche In­formationen zu dem aktuellen Abschnitt.
Warnung!
Der Text neben diesem Symbol enthält Informatio­nen, die Sie vor einer Beschädigung des Systems warnen sollen. Befolgen Sie bitte unbedingt die hier gemachten Hinweise zur korrekten Handhabung Ihres Sytems.
Achtung!
Der Text neben diesem Symbol enthält Informatio­nen, die Sie vor etwaigen Hard- oder Softwarekon­flikten warnen sollen.
Wichtige Hinweise!
Der Text neben diesem Symbol enthält Informatio­nen, die Ihnen bei der Durchführung bestimmter Aufgaben helfen sollen.
Tips!
Der Text neben diesem Symbol enthält Tips und Tricks, die Ihnen die Arbeit mit dem System erleich­tern sollen.
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Page 16
· Fachbegriffe werden bei erstmaliger Verwendung kursiv dargestellt.
· DATEINAMEM werden in GROSSBUCHSTABEN in
SCHREIBMASCHINENSCHRIFT dargestellt.
· Benutzereingaben werden in fetter Schreibmaschi- nenschrift dargestellt.
· Bildschirm- bzw. Systemmeldungen erscheinen in einem Rahmen in fetter Schreibmaschinen­schrift.
Anti Piracy
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Rat und Hilfe
Treten bei der Inbetriebnahme oder während des Betriebes Ihres Systems Probleme auf, die Sie trotz gründlichen Lesens dieses Handbuches nicht selbst lösen können, so können Sie sich an eine der folgenden Stellen wenden:
1. Acer Hotline: Telefon +49/0-190-788 788
Mo. - Fr.: 9.00 - 21.00 Uhr Samstag: 12.00 - 18.00 Uhr
2. Acer Mailbox:
Modem: Telefon +49/0-4102-488 280
V.110: 2400 - 14400 bit/s, 8n1 Telefon +49/0-4102-488 284 V.110: 9600 - 28800 bit/s, 8n1 Telefon +49/0-4102-488 380 ISDN
In unserer Mailbox finden Sie die neuesten Treiber, BIOS-Updates sowie Dokumentation zu den Acer-Produkten. Bitte, loggen Sie sich wie folgt ein: User: gast Passwort: gast
3. WWW-Server: www.acer.de
4. ftp-Server: ftp.acer.de
Wenn Sie eine Anfrage an den Support richten, so benötigen wir neben einer ausführlichen Fehlerbeschreibung noch eine detaillierte Systembe­schreibung zu den folgenden Punkten:
· Die genaue Artikelbezeichnung sowie die Seriennummer des Gerätes,
· Kaufdatum,
· Prozessor und Prozessortakt,
· Größe des Speichers,
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Nummer hat z.B. die Form ACR............-R01-N0. Entscheidend
für eine Supportanfrage sind die letzten sechs Ziffern, in diesem Beispiel also R01-N0),
· eingesetztes Betriebssystem: z.B. Windows 95, DOS 6.22 und WfW
3.11, SCO UNIX, Windows NT,
· Typ und Größe der Festplatte,
· zusätzliche installierte Hardware / Software
ten, Netzwerkkarten etc.
6. Anfragen zur Grafikkarte
Anfragen zur Grafikkarte können Sie auch direkt an ATI richten: Hotline: +49/0-89-460 907 77 Hotline-Fax: +49/0-89-460 907 76 Mailbox: +49/0-8063-8744 CompuServe: GO ATITECH Internet: WWW.ATITECH.CA
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K a p i t e l 1

1Die Systemplatine

Das V55LA-System ist ein leistungsstarkes 64-Bit-System, das auf dem INTEL Pentium-Prozessor basiert. Besonderes Merkmal dieses Systems ist die Chip UpTM-Technologie, die eine Steigerung der Systemleistung lediglich durch Austauschen der CPU ermöglicht. In diesem System kön­nen Pentium-Prozessoren (P54C/P55C) mit einem Takt von 75 MHz, 90 MHz, 100 MHz, 120 MHz, 133 MHz, 150 MHz, 166 MHz und 200 MHz eingesetzt werden. Dieses System unterstützt die Betriebssysteme MS DOS V6.xx, OS/2, SCO UNIX, Windows NT sowie Windows 95.
Der Arbeitsspeicher kann durch Bestücken der vier 72-poligen SIMM­Sockel auf bis zu 128 MB aufgerüstet werden. Vom System werden 72­polige single- bzw. double-density PS/2 SIMMs in Größen von 4 MB und 16 MB bzw. 8 MB und 32 MB unterstützt. Neben Standard-SIMMs werden auch EDO-SIMMs (Enhanced Data Output) unterstützt.
Der in diesem System integrierte Super I/O-Chip übernimmt viele der mittlerweile zu den Standardfunktionen eines Computers zählenden Auf­gaben. Im einzelnen sind dieses
· zwei serielle Schnittstellen (16550 kompatibel),
tragungsprotokolle EPP und ECP unterstützt,
· sowie ein Diskettenkontroller.
Die Systemplatine 1
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Das System besitzt eine Reihe von softwarekontrollierbaren Sicherheits­funktionen, die alle mit Hilfe des im System-BIOS integrierten Setup­Programmes aktiviert bzw. eingestellt werden können. Im einzelnen sind dieses
· eine Paßwortabfrage beim Systemstart (Power on Password),
· eine Paßwortabfrage beim Aufruf des Setup-Programmes,
· Schreibschutz der Datenträger (nur unter DOS),
· die Kontrolle des Bootvorganges
len Schnittstellen.
Die Systemleistung kann durch Installation optionaler Baugruppen wie zum Beispiel SIMMs und Erweiterungskarten wesentlich verbessert wer­den. In diesem Kapitel finden Sie Anleitungen zur Systemerweiterung durch die Installation optionaler Baugruppen.
2 Benutzerhandbuch
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1.1Hauptbauelemente

Die folgende Aufstellung faßt noch einmal die Eigenschaften des Sys­tems zusammen:
· Chipsatz ALI M1521, ALI M1523,
· Pentium-Prozessoren mit Taktraten von 75, 90, 100, 120, 133, 150,
166 sowie 200 MHz in einem ZIF-Mikroprozessor-Sockel,
· vier 72-polige SIMM-Sockel, die in zwei Bänken organisiert sind und single density SIMMs in Größen von 4 MB und 16 MB sowie double density SIMMs in Größen von 8 MB und 32 MB mit un­terstützen,
· Unterstützung von EDO-SIMMs (EDO=Enhanced Data Output),
· Unterstützung von ‘Plug and Play’- Funktionen,
· Unterstützung von Stromsparfunktionen,
· ein 16 KB großer interner (First-Level-) Cache1 und ein optionaler
256 KB großer externer (Second-Level-) asynchroner oder Pipelined Burst Cache (onboard),
· ein 128 KB großes Flash-EPROM für das System-BIOS,
· eine batteriegepufferte Echtzeituhr für Datum und Zeit mit 128 Byte
CMOS RAM,
· zwei serielle Schnittstellen (16550 kompatibel),
· eine 25-polige parallele Centronics-Schnittstelle (EPP, ECP),
· einen integrierten EIDE-Kontroller (CMD 646: PIO Mode 4, DMA
Mode 2), an dem bis zu vier IDE-Geräte an zwei Schnittstellen angeschlossen werden können,
· einen Diskettenkontroller sowie
· eine PS/2-kompatible Tastatur- und Mausschnittstelle.
1
Die Größe des First Level Caches hängt von dem verwendeten Prozessor ab.
Die Systemplatine 3
Page 22
Abbildung 1 -1 zeigt den Aufbau der Systemplatine und die Lage
der Hauptbauelemente.
SIMM 4
SIMM 2
SIMM 1
SIMM 3
1 Crystal-Sound-Chip
1
2 Battery 3 I/O-Chip SMC 37C935 4 System-Chip ALI 1521 5 Tag SRAM 6 Synchroner Second-Level Cache1
7 Pipelined Burst Second-Level Cache
1
8 Pentium CPU-Sockel 9 CPU-Spannungsregler 10 SIMM-Sockel 11 Lautsprecher 12 Switch 2 (SW2) 13 EIDE-Kontroller (CMD PCI0646)
14 ALI 1523 15 VGA-Chip ATI 264VT 16 Video DRAM 17 VGA-Anschluß 18 Parallelport 19 BIOS 20 Serieller Port 1 21 Slot Board Anschluß 22 Serieller Port 2 23 Mouse Port 24 Keyboard Port
25 RJ-45 connector
1
Abbildung 1-1 Aufbau der Systemplatine
1
optional
4 Benutzerhandbuch
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Zur Aufnahme von PCI- oder ISA-Erweiterungskarten wird dieses Sys­tem mit einem Slotboard ausgeliefert, das die Installation von zwei PCI­und drei ISA-Karten ermöglicht. Beachten Sie bitte, daß PCI-Slot 1 und der darunterliegende ISA-Slot 3 nicht gleichzeitig genutzt werden kön­nen. Abbildung 1-2 können Sie die Bezeichnung der PCI-Steckplätze entnehmen.
Abbildung 1-2 Bezeichnung der PCI-Steckplätze des Slotboards
Die Systemplatine 5
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1.2Schutz gegen elektrostatische Entladungen
1. Schalten Sie das Gerät aus, und ziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose.
2. Nehmen Sie elektronische Bauelemente erst dann aus ihrer Schutzverpackung heraus, wenn Sie sie installieren möchten.
3. Tragen Sie ein Erdungsband um Ihr Handgelenk, bevor Sie elek­tronische Bauteile berühren. Erdungsbänder sind in den meisten Elektrogeschäften erhältlich.
4. Nach Ausbau eines elektronischen Bauteils verpacken Sie dieses
bitte umgehend in einer geeigneten antistatischen Verpackung.
Verfügen Sie nicht über die nötige technische Ausrüstung, führen Sie vor Beginn der Arbeiten zumindest einen Potentialausgleich an einem gut geerdeten, nicht lackierten Gehäuseteil des Computers durch.
6 Benutzerhandbuch
Page 25

1.3Jumper- und Schaltereinstellungen

Einige Einstellungen Ihres Systems können Sie nur über die sogenannten Schalter (Switches) und Jumper vornehmen. Dazu zählen z. B. die Ein­stellung des CPU-Taktes oder die Aktivierung des Passwortschutzes. Ge­hen Sie bitte bei der Jumpereinstellung wie folgt vor:
1. Schalten Sie das System aus, und öffnen Sie das Gehäuse gemäß der Anleitungen des Gehäusehandbuches.
2. Ziehen Sie den Jumper von der Kontaktleiste ab.
3. Verbinden Sie mit dem Jumper die gewünschten Pins entsprechend der nachfolgenden Tabellen. Beachten Sie bitte, daß Pin 1 eines Jumpers auf der Systemplatine durch eine weiße Markierung gekennzeichnet ist. Steht in der Tabelle der Eintrag offen, so entfernen Sie bitte den Jumper von der Kontaktleiste und bewahren ihn an einem sicheren Ort auf, so daß Sie später in der Lage sind, Ihr System neu konfigurieren zu können.
Abbildung 1 -3 zeigt die Lage der Jumper auf der Systemplatine.
Die Systemplatine 7
Page 26
Abbildung 1-3 Lage der Jumper auf der Systemplatine
8 Benutzerhandbuch
Page 27
Jumper Setting Funktion
LED-Funktion
JP2 1-2
2-3
LED zeigt IDE- und FDD-Zugriffe an LED zeigt nur IDE-Zugriffe an
Second Level Cache
JP3, JP4 1-2, 1-2
1
256 KB asynchroner oder Pipelined Burst Second Level Cache
Flash-BIOS-Progr.
JP5 1-2
2-3
(nur für Intel 28F001) Boot-Block kann programmiert werden Normale Programmierung
CPU-Spannungsregler
JP7 geschl.
offen
für CPUs mit einer Versorgungsspannung (P54C, K5, M1) für CPUs mit zwei Versorgungsspannungen (P55C, K6, M2)
SMM/Reset Switch
JP11 1-2
2-3
Reset-Schalter (angeschlossen an Pins 19-20 von CN19) löst Stromsparfunktion aus Reset-Schalter (angeschlossen an Pins 19-20 von CN19) löst Reset aus
Software Shutdown
JP16 1-2
2-3
UPS ist eingeschaltet UPS ist ausgeschaltet
CPU-Spannung
JP43 (für I/O)
JP44 (für Core)
1-2 2-3
1-2 2-3
3.5V
3.3V
3.2V
2.8V
Tabelle 1-1 Allgemeine Jumpereinstellungen
1
fest eingestellt
Die Systemplatine 9
Page 28
Die folgende Tabelle faßt die Einstellungen für die unterschiedlichen CPU-Typen zusammen, die in diesem System installiert werden können.
CPU Freq.
(MHz)
Host
Bus
(MHz)
SW1 SW2 SW3 SW4
JP7 JP43 JP44
Intel P54C
P75 50 On On Off Off Geschl. 2-3 2-3
P90 60 On Off Off Off Geschl. 2-3 2-3
P100 66 Off On Off Off Geschl. 2-3 2-3
P120 60 On Off On Off Geschl. 2-3 2-3
P133 66 Off On On Off Geschl. 2-3 2-3
P150 60 On Off On On Geschl. 2-3 2-3
P166 66 Off On On On Geschl. 2-3 2-3
P200 66 Off On Off On Geschl. 2-3 2-3
Intel P55C
P150 60 On Off On On Offen 2-3 2-3
P166 66 Off On On On Offen 2-3 2-3
P200 66 Off On Off On Offen 2-3 2-3
Cyrix M1 (6x86)
P120+ 50 On On On Off Geschl. 2-3 2-3
P150+ 60 On Off On Off Geschl. 2-3 2-3
P166+ 66 Off On On Off Geschl. 2-3 2-3
Cyrix M1 (6x86L)
P120+ 50 On On On Off Offen 2-3 2-3
P150+ 60 On Off On Off Offen 2-3 2-3
P166+ 66 Off On On Off Offen 2-3 2-3
Cyrix M2
PR166 66 Off On On On Offen 2-3 2-3
PR180 60 On Off Off On Offen 2-3 2-3
PR200 66 Off On Off On Offen 2-3 2-3
Tabelle 1-2 CPU-Einstellungen
10 Benutzerhandbuch
Page 29
CPU Freq.
(MHz)
Host Bus
(MHz) SW1 SW2 SW3 SW4
JP7 JP43 JP44
AMD K5
PR75 50 On On Off Off Geschl. 1-2 2-3
PR90 60 On Off Off Off Geschl. 1-2 2-3
PR100 66 Off On Off Off Geschl. 1-2 2-3
PR120 60 On Off On Off Geschl. 1-2 2-3
PR133 66 Off On On Off Geschl. 1-2 2-3
PR166 66 Off On On On Geschl. 1-2 2-3
AMD K6
PR166 66 Off On On On Offen 2-3 1-2
PR200 66 Off On Off On Offen 2-3 1-2
PR233 66 Off On Off Off Offen 2-3 1-2
Tabelle 1-2 CPU-Einstellungen (Fortsetzung)
Schalter 5 Onboard Sound-Chip1
ON Onboard Sound-Chip ist ausgeschaltet. OFF Onboard Sound-Chip ist eingeschaltet.
Tabelle 1-3 Onboard Sound-Chip-Funktion (SW2: Schalter 5)
Schalter 6 Passwort-Abfrage
ON Passwort-Abfrage ist ausgeschaltet.
OFF Passwort-Abfrage ist eingeschaltet.
Tabelle 1-4 Passwort-Abfrage (SW2: Schalter 6)
1
Diese Funktion ist nur aktivierbar, wenn Ihr System mit dem optionalen onboard Sound-Chip ausgerüstet ist.
Die Systemplatine 11
Page 30

1.4Anschlüsse auf dem Systemboard

Der folgenden Tabelle entnehmen Sie bitte die Anschlußmöglichkeiten externer Geräte.
Connector Funktion
CN1
1
Feature Connector für Multimedia- oder Ethernet-Lösung
CN2
1
CD-Audio Line-in Anschluß
CN3 Stromversorgungsanschluß
CN5
1
USB-Anschluß
CN6
1
WaveTable-Anschluß
CN7 PS/2-Keyboard-Anschluß
CN8 PS/2-Mouse-Anschluß
CN9
1
Audio I/O-Board-Anschluß
CN10 Diskettenlaufwerksanschluß
CN11 Anschluß für IDE-Laufwerk 2 CN12 Anschluß für IDE-Laufwerk 1
CN13 Serieller Port 1 CN14 Serieller Port 2
CN17 Paralleler Port CN18 CPU-Lüfter-Anschluß
CN19 Multifunktionsanschluß CN21 Video-Ausgang
CN22
1
Fax/Modem-Anschluß (Fujitsu)
CN23
1
ATI Multimedia-Anschluß
Tabelle 1-5 Anschlüsse auf dem Systemboard
1
optional
12 Benutzerhandbuch
Page 31
Anschluß Funktion
CN31
1
Interner Line-in Anschluß
JP10 HDD- und Diskettenlaufwerks-LED-Anschluß JP14
Anschluß für Power-on Schalter (Pins 1-2)
JP15
1
Anschluß für Standby Power
JP30 Anschluß für externe Batterie
Tabelle 1-5 Anschlüsse auf dem Systemboard (Fortsetzung)
Abbildung 1-4 Multifunktionsanschluß (CN19)
1
optional
Die Systemplatine 13
Page 32

1.5Die Speichererweiterung

Wie bereits in der Einleitung erwähnt, basiert dieses System auf einem Pentium-Prozessor, der sich unter anderem durch seinen 64 Bit breiten Datenbus auszeichnet. Da 72-polige PS/2-Speichermodule (PS/2­SIMMs) über einen 32 Bit breiten Datenbus verfügen, werden jeweils zwei PS/2-SIMMs zu einer 64 Bit breiten Speicherbank zusammenge­schaltet. Daraus folgt, daß die vier PS/2-SIMM-Sockel in zwei Bänken organisiert sind. Bei der Aufrüstung des Speichers ist also darauf zu ach­ten, daß immer eine komplette Speicherbank mit zwei gleichen SIMMs bestückt werden muß. Eine Besonderheit dieses Systems ist jedoch die Fähigkeit, auch nur mit einem 32 Bit SIMM in einer Bank zu arbeiten. Diese Betriebsart ist jedoch mit Performanceverlusten verbunden, da das System immer zweimal hintereinander auf das SIMM zugreifen muß, um ein 64 Bit Datenwort zu lesen. Alle möglichen Speicherkonfigurationen finden Sie in den nachfolgenden beiden Tabellen.
Es können single density SIMMs in Größen von 4 MB und 16 MB sowie double density SIMMs in Größen von 8 MB und 32 MB eingesetzt wer­den. Neben den FPM-SIMMs (Fast Page Mode SIMMs) können in die­sem System auch EDO-SIMMs (Enhanced Data Output SIMMs) einge­setzt werden. Die folgende Aufstellung faßt noch einmal die Spezifikati­onen der SIMMs zusammen, die in diesem System installiert werden dürfen:
· Die Zugriffszeit der 72 poligen PS/2 SIMMs darf 60 ns oder 70 ns betragen.
· Es können single density SIMMs in Größen von 4 MB und 16 MB sowie double density SIMMs in Größen von 8 MB und 32 MB eingesetzt werden.
· Wenn Sie eine komplette Speicherbank bestücken, verwenden Sie für eine Speicherbank immer zwei SIMMs gleicher Größe und Bau­art, und halten Sie sich bitte an die in Tabelle 1 -6 und Tabelle 1 -7 dargestellten Speicherkonfigurationen.
· Es können SIMMs mit und ohne Parität eingesetzt werden. Beachten
Sie aber bitte, daß die über das Setup-Programm einstellbare Paritäts­prüfung bzw. die Fehlerkorrektur nur bei Verwendung von SIMMs mit Parität genutzt werden können (siehe auch Kapitel 2).
14 Benutzerhandbuch
Page 33
Pentium-Systeme arbeiten mit einer Datenbreite von 64 Bit. Jeweils zwei PS/2-SIMMs bilden eine 64 Bit breite Speicherbank. Bitte beachten Sie, daß Sie bei der Aufrüstung immer eine komplette Speicherbank mit zwei gleichen PS/2-SIMMs bestücken, um eine optimale Systemleistung zu erzielen (siehe Tabelle 1-6).
Die nachfolgende Tabelle gibt Ihnen eine Übersicht über die möglichen Speicherkonfigurationen (64 Bit) des Systems.
Bank 0 Bank 1 Gesamt-
Sockel 1 Sockel 2 Sockel 3 Sockel 4 speicher
4 MB 4 MB 8 MB 4 MB 4 MB 4 MB 4 MB 16 MB 8 MB 8 MB 16 MB 8 MB 8 MB 4 MB 4 MB 24 MB
8 MB 8 MB 8 MB 8 MB 32 MB 16 MB 16 MB 32 MB 16 MB 16 MB 4 MB 4 MB 40 MB 16 MB 16 MB 8 MB 8 MB 48 MB 16 MB 16 MB 16 MB 16 MB 64 MB 32 MB 32 MB 64 MB 32 MB 32 MB 4 MB 4 MB 72 MB 32 MB 32 MB 8 MB 8 MB 80 MB 32 MB 32 MB 16 MB 16 MB 96 MB 32 MB 32 MB 32 MB 32 MB 128 MB
Tabelle 1-6 Speicherkonfigurationen (64 Bit)
Bitte, beachten Sie unbedingt die im Anschluß an Tabelle 1 -7 gemachten Installationshinsweise.
Die Systemplatine 15
Page 34
Die nachfolgende Tabelle gibt Ihnen eine Übersicht über die möglichen Speicherkonfigurationen (32 Bit) des Systems.
Bank 0 Bank 1 Total
SIMM-1 SIMM-2 SIMM-3 SIMM-4 Memory
4 MB
*
4 MB 4 MB 4 MB 4 MB 12 MB 4 MB 4 MB 8 MB 16 MB 4 MB 4 MB 16 MB 24 MB 4 MB 4 MB 32 MB 40 MB
8 MB* 8 MB
8 MB 8 MB 4 MB 20 MB 8 MB 8 MB 8 MB 24 MB 8 MB 8 MB 16 MB 32 MB 8 MB 8 MB 32 MB 48 MB
16 MB* 16 MB
16 MB 16 MB 4 MB 36 MB 16 MB 16 MB 8 MB 40 MB 16 MB 16 MB 16 MB 48 MB 16 MB 16 MB 32 MB 64 MB
32 MB* 32 MB
32 MB 32 MB 4 MB 68 MB 32 MB 32 MB 8 MB 72 MB 32 MB 32 MB 16 MB 80 MB 32 MB 32 MB 32 MB 96 MB
Tabelle 1-7 Speicherkonfigurationen (32 Bit)
*
Das Modul kann wahlweise in SIMM-2, SIMM-3, or SIMM-4 installiert werden.
16 Benutzerhandbuch
Page 35

1.5.1Installation der SIMMs

In diesem Abschnitt wird die Installation eines SIMMs beschrieben. Bitte beachten Sie die Vorschriften zur Vermeidung von elektrostastischen Entladungen, die zur Beschädigung des Systems oder des zu installieren­den SIMMs führen können (siehe Abschnitt 1.2). Verfügen Sie nicht über die nötige technische Ausrüstung, führen Sie vor Beginn der Arbei­ten zumindest einen Potentialausgleich an einem nicht lackierten Teil des Computergehäuses durch. Beachten Sie weiterhin die richtige Bezeich­nung der SIMM-Sockel, die Sie dem Aufdruck auf der Systemplatine entnehmen können.
Halten Sie sich bei der Aufrüstung des Speichers unbedingt an die in Tabelle 1 -6 und Tabelle 1 -7 dargestellten Konfigurationen, und wenden Sie bei der Installation keine Gewalt an, da dieses zu einer Beschädigung der SIMM­Sockel oder der zu installierenden SIMMs führen kann.
Im folgenden wird die in Abbildung 1 -5 dargestellte Installation eines SIMMs beschrieben:
1. Um eine Verpolung des SIMMs bei der Installation zu verhindern, besitzt dieses eine Einkerbung, die in die entsprechende Ausbuchtung des SIMM-Sockels paßt (siehe Abbildung 1 -5).
2. Wenn Sie die Einkerbung im SIMM auf die entsprechende Ausbuchtung im SIMM-Sockel ausgerichtet haben, schieben Sie das SIMM in einem 45°-Winkel in den Steckplatz. Achten Sie darauf, daß das SIMM nicht verkantet, und vermeiden Sie jegliche Gewalt.
3. Drücken Sie nun das SIMM vorsichtig nach oben gegen die Hal­teklemmen des SIMM-Sockels. Haben Sie das SIMM korrekt ausgerichtet, müssen die Zentrierzapfen des Sockels in die Bohrungen des SIMMs passen. Drücken Sie nun das SIMM so weit nach oben, bis die Halteklammern einrasten und so einen sicheren Halt des SIMMs gewährleisten (siehe dazu auch Abbildung 1 -5).
Die Systemplatine 17
Page 36
5. Prüfen Sie, ob das SIMM fest in seinem Steckplatz sitzt, und vergewissern Sie sich, daß beide Enden in die Halteklammern eingerastet sind. Das SIMM muß sich jetzt in einem 90° Grad Winkel zum Systemboard befinden.
Klem m e
Ö ffnu ng
Za pfe n
Abbildung 1-5 Installation eines SIMMs
18 Benutzerhandbuch
Page 37

1.5.2Der Ausbau eines SIMMs

Bitte beachten Sie wieder die in Abschnitt 1.2 erwähnten Maßnahmen zum Schutz elektronischer Bauelemente vor elektrostatischen Entladun­gen.
1. Drücken Sie die Halteklammern auf beiden Seiten des SIMMs nach außen. Durch die Spannung der Federkontakte des SIMM-Sockels wird das SIMM ein Stück aus der zum Systemboard rechtwinkligen Lage gekippt.
2. Anschließend können Sie das SIMM vorsichtig aus dem SIMM­Sockel herausziehen.
Abbildung 1-6 Entfernen eines SIMMs
Bitte beachten Sie, daß zuerst die SIMMs von Speicherbank 1 und dann die von Speicherbank 0 entfernt werden müssen.
Die Systemplatine 19
Page 38

1.5.3Das System neu konfigurieren

Nach jeder Änderung der Speicherkonfiguration muß das System neu konfiguriert werden. Dieses geschieht mit Hilfe des Setup-Programmes, das ausführlich in Kapitel 2 beschrieben wird. Das Setup-Programm er­mittelt automatisch die neue Speichergröße und trägt den neuen Wert in das CMOS-RAM ein. Im folgenden wird der Ablauf zur Neukonfigurati­on des Speichers kurz beschrieben:
· Starten Sie nach einer Änderung der Speicherkonfiguration das System neu. Sie erhalten folgende Fehlermeldung:
Memory Size Mismatch
Diese zeigt an, daß die im CMOS-RAM gespeicherte Speichergröße nicht mit der im System beim POST (Power On Self Test) ermittelten Größe übereinstimmt.
· Rufen Sie das Setup-Programm durch Drücken der Tastenkombination Strg-Alt-Esc auf.
· Eine Meldung erscheint, die auf eine falsche Speicherkonfiguration
hinweist.
20 Benutzerhandbuch
Page 39

1.6Installation der IDE-Festplatten

Befolgen Sie bitte bei der Installation der IDE-Geräte die entsprechenden Hinweise im Gehäusehandbuch. Der folgenden Tabelle können Sie die Anschlüsse der IDE-Festplatten entnehmen.
IDE-Anschluß Master Slave CN121: Kanal 1 Fixed Disk 0 Fixed Disk 1 CN111: Kanal 2 Fixed Disk 2 Fixed Disk 3
Tabelle 1-8 Konfiguration der IDE-Geräte
Die IDE-Festplatte, von der Sie das Betriebssystem starten wollen, muß korrekt im Setup Programm (siehe Kapitel 2, Security Setup, Tabelle 2-1) eingetragen sein.
1
Entnehmen Sie bitte die richtigen Anschlüsse Abbildung 1-3.
Die Systemplatine 21
Page 40

1.7Installation einer Pentium-CPU

In diesem Abschnitt wird die Installation einer Pentium-CPU beschrie­ben. Bevor Sie mit der Installation beginnen, lesen Sie bitte diesen Ab­schnitt sorgfältig durch, und halten Sie sich bitte an die folgenden Instal­lationshinweise. Der ZIF-Mikroprozessorsockel erlaubt Ihnen die Instal­lation einer CPU ohne Werkzeug und Kraftaufwand. Bevor Sie jedoch die CPU installieren, vergewissern Sie sich, daß das System ausgeschal­tet ist. Eine CPU installieren Sie wie folgt:
1. Schalten Sie das System aus.
2. Öffnen Sie das Gehäuse.
3. Stellen Sie den Sockelhebel senkrecht (s. Abbildung 1 -7, Schritt 1).
Sie sollten die nachfolgend beschriebenen Arbeiten einem qualifizierten Techniker überlassen. Beachten Sie bitte unbedingt die in Abschnitt 1.2 gemachten Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz elektronischer Bauelemente vor elektrostatischen Entladungen.
Schritt 3
Schritt 2
Schritt 1
Loch für Pin 1
Abbildung 1-7 Installation einer Pentium-CPU in einen ZIF-
CPU-Sockel
22 Benutzerhandbuch
Page 41
4. Achten Sie auf eine korrekte Ausrichtung der CPU. Die abgeflachte Chipecke muß mit Pin 1 des Sockels übereinstimmen. Richten Sie die
Pins der CPU nach den Bohrungen des CPU-Sockels aus, und drücken Sie dann die CPU vorsichtig in den Sockel hinein (siehe Abbildung 1 -7, Schritt 2).
5. Drücken Sie den Sockelhebel herunter, um den Chip im Sockel zu fixieren. Achten Sie darauf, daß der Hebel in der waagerechten Endposition einrastet (siehe Abbildung 1 -7, Schritt 3)
6. Befestigen Sie den Kühlkörper auf der CPU so, wie es in Abbildung 1 -8 dargestellt ist. Achten Sie darauf, daß die Klammern des Kühl­körpers korrekt über die entsprechenden Haken des CPU-Sockels greifen.
8. Nehmen Sie mit Hilfe von Tabelle 1 -2 die korrekten Einstellungen für die installierte CPU vor.
Abbildung 1-8 Befestigen des CPU-Lüfters
Die Systemplatine 23
Page 42

1.8Das System neu konfigurieren

Nach Installation einer neuen CPU muß das System sowohl mit den in Tabelle 1 -2 beschriebenen Einstellungen als auch mit Hilfe des Setup­Programmes, das ausführlich in Kapitel 2 beschrieben wird, konfiguriert werden. Das Setup-Programm ermittelt automatisch die neue CPU-Fre­quenz und trägt diese in das CMOS-RAM ein. Im folgenden wird der Ablauf zur Neukonfiguration nach Installation der neuen CPU kurz be­schrieben:
· Nehmen Sie die korrekten Schaltereinstellungen gemäß Tabelle 1 -2 vor.
· Starten Sie das System neu. Sie erhalten folgende Fehlermeldung:
CPU Clock Mismatch
Diese zeigt an, daß die im CMOS-RAM gespeicherte CPU­Frequenz nicht mit der im System beim POST (Power On Self Test) ermittelten Größe übereinstimmt.
· Rufen Sie das Setup-Programm durch Drücken der Tastenkombination Strg-Alt-Esc auf.
· Eine Meldung erscheint, die auf eine falsche Konfiguration hinweist.
24 Benutzerhandbuch
Page 43

1.9Installation von VGA-Speicher

Sie können den Grafikspeicher auf 2 MB erweitern. Eine größere Spei­cherkapazität ermöglicht eine höhere Auflösung bei einer größeren An­zahl von darstellbaren Farben, sofern dieses von den entsprechenden Grafiktreibern unterstützt wird. Zur Aufrüstung des Grafikspeichers ste­hen auf der Systemplatine zwei Sockel zur Verfügung, die mit U39 und U40 bezeichnet sind (siehe Abbildung 1 -9). In diese Sockel passen zwei DRAM-Chips (256 K * 16, 60 ns EDO, SOJ).
Achten Sie bei der Installation auf eine korrekte Ausrichtung von Pin 1 der Speicherbausteine mit der abgeflachten Ecke des Chip-Sockels, so wie es in Abbildung 1 -9 dargestellt ist.
Abbildung 1-9 Installation von VGA-Speicher
Die Systemplatine 25
Pin 1
Abgeflachte
Ecke
Page 44

1.10Das Power Management

Zur Senkung des Stromverbrauches wurde in diesem System ein Power Management implementiert, das es gestattet, den Computer in vier unter­schiedliche stromsparende Betriebsarten zu schalten. Die Stromsparfunk­tionen dieses Systems können jedoch nur bei Einsatz einer Intel SL-En­hanced CPU oder einer anderen, den SMM (System Management Mode) unterstützenden CPU genutzt werden.
Mit Hilfe zahlreicher Einstellungen, die im Setup-Programm vorgenom­men werden (siehe Kapitel 2), können die Stromsparfunktionen in Ab­hängigkeit unterschiedlicher Systemaktivitäten aktiviert oder deaktiviert werden. Mit Systemaktivitäten sind hier die Zugriffe auf Systemkompo­nenten, wie zum Beispiel Eingaben auf Tastatur und Maus sowie Anfor­derungen an Festplatten, Grafikspeicher oder anderer Peripherie gemeint. An dieser Stelle sei jedoch auf Kapitel 2 verwiesen, in dem die einzelnen Einstellungen im Setup-Programm detailliert beschrieben werden. Hier kann unter anderem das Zeitintervall festgelegt werden, nach dem das System in eine stromsparende Betriebsart geschaltet werden soll und durch welche Aktivität das System wieder in die normale Betriebsart ge­langen soll.
In den folgenden Abschnitten werden kurz die vier unterschiedlichen stromsparenden Betriebsarten vorgestellt:
· Der Monitor Power Saving Mode,
· der IDE Hard Disk Standby Mode,
· der System Standby Mode sowie
· der System Suspend Mode.
26 Benutzerhandbuch
Page 45

1.10.1Monitor Power Saving Mode

In der Betriebart Monitor Power Saving Mode können VESA-DPMS kompatible VGA-Monitore in den Stromsparmodus geschaltet werden. Die erforderlichen Einstellungen zu dieser Betriebsart entnehmen Sie bit­te Kapitel 2. Jegliche Video- oder I/O-Aktivität bringt das System zum Normalbetrieb zurück.

1.10.2IDE Hard Disk Standby Mode

1.10.3System Standby Mode

Die Betriebsart System Standby Mode ermöglicht eine schnelle Rückkehr zum Normalbetrieb und gleichzeitig eine Senkung des Stromverbrau­ches. Neben der Festplatte wird auch der VESA-DPMS kompatible Mo­nitor in den Stromsparmodus geschaltet. Wenn das System in den Sys­tem Standby Mode geschaltet wird, fängt die Turboanzeige auf der Vor­derseite an zu blinken, wenn sie gemäß Abbildung 1-4 an den Green Mode LED Anschluß angeschlossen ist. Jede Maus- bzw. Tastatureinga­be oder I/O-Aktivität schaltet das System in den Normalbetrieb zurück. Bitte geben Sie der Festplatte genügend Zeit zum Hochlaufen (ca. 3 - 5 Sekunden).
Die Systemplatine 27
Page 46

1.10.4Suspend Mode

In dieser Betriebsart ist der Stromverbrauch des Systems am geringsten. Neben der Festplatte und dem VESA-DPMS kompatiblen Monitor wird auch der Stromverbrauch der CPU reduziert, indem der CPU-Takt herun­tergeschaltet wird. Im Gegensatz zu dem System Standby Mode benötigt das System jedoch etwas länger, um wieder zum Normalbetrieb zurück­zukehren.
In den Suspend Mode schaltet das System, wenn entweder das im Setup­Programm eingestellte Zeitintervall (siehe Kapitel 2) überschritten ist oder wenn die Suspend/Resume-Taste (Reset-Taste) betätigt wird. Wie die Reset-Taste als Suspend/Resume-Taste konfiguriert wird, erfahren Sie in dem Abschnitt 1.3 weiter vorn in diesem Kapitel.
Befindet sich das System im Suspend Mode, blinkt die Turboanzeige auf der Vorderseite etwas langsamer als im System Standby Mode. Jede Maus- bzw. Tastaturbetätigung, I/O-Aktivität oder Betätigung des Sus­pend-/Resume-Schalters schaltet das System wieder in die normale Be­triebsart zurück.

1.10.5Übersicht über die Betriebsarten

Die folgende Tabelle faßt noch einmal alle in diesem System implemen­tierten stromsparenden Betriebsarten zusammen.
Monitor Power­Saving Mode
IDE Fixed Disk Standby Mode
System Standby Mode
System Suspend Mode
Monitorbetriebs­art
V-sync off normal V-sync off
H-sync off
V-sync off H-sync off
IDE-Festplatten­Betriebsart
normal Festplatten-
motor aus
Festplatten­motor aus
Festplatten­motor aus
CPU-Status normal normal normal CPU-Takt
gestoppt
Schalten in den Stronsparmodus wenn
Zeitintervall verstrichen (1 - 15 Min)
Zeitintervall verstrichen (1 - 15 Min)
Zeitintervall verstrichen (2 - 120 Min)
Zeitintervall verstrichen (2 - 120 min) oder Suspend­Taste gedrückt
Rückkehr in die normale
I/O-Aktivität Festplatten- I/O-Aktivität I/O-Aktivität
28 Benutzerhandbuch
Page 47
Betriebsart bei zugriff
Rückkehr in die normale Betriebs-art dauert ca.
3 - 5 Sek. 3 - 5 Sek. 7 - 10 Sek. 7 - 10 Sek.
Tabelle 1-9 Stromsparende Betriebsarten
Beim Einsatz als LAN-Workstation dürfen Sie nicht den Suspend Mode aktivieren, da sonst nicht mehr auf LAN­Anfragen reagiert werden kann.
.

1.11 Advanced Power Management (APM)

Dieses System unterstützt den APM-Standard (Advanced Power Ma­nagement), der von Microsoft und Intel spezifiziert wurde. Eine wach­sende Anzahl von Software unterstützt das Advanced Power Manage­ment. Um die APM-Funktion unter Windows zu benutzen, führen Sie das Setup-Programm von Windows aus. Wechseln Sie dazu unter DOS in das Windows-Verzeichnis und rufen das Windows-Setup-Programm auf. Wählen Sie als System MS-DOS-System mit APM aus. Weitere In­formationen finden Sie im Windows-Benutzerhandbuch.
Unter DOS werden die APM-Funktion aktiviert, indem die Befehlszeile DEVICE=C:\DOS\POWER.EXE in die Datei CONFIG.SYS eingetra­gen wird. Nähere Informationen über POWER.EXE erhalten Sie im MS­DOS Benutzerhandbuch oder durch Eingabe von POWER /?.
Haben Sie die Stromsparfunktionen im Setup aktiviert, ohne APM unter DOS oder Windows zu installieren, zeigt das System nicht die richtige Uhrzeit und das Datum an, nachdem es vom System Standby oder Suspend Mode wieder zum Normalbetrieb zurückgekehrt ist. Um die Uhrzeit und das Datum zu aktualisieren, müssen Sie das System erneut starten. Durch die Installation des Advanced Power Managements vermeiden Sie dieses Problem.
Die Systemplatine 29
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In Windows 95 sind die Funktionen für das APM bereits implementiert. Nähere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte der Windows 95 Online-Hilfe unter dem Begriff ‘Power-Management’ und dem Thema ‘Einschalten der Unterstützung für das Power Management’.

1.12VESA-DPMS-Betriebsarten

H-Sync V-Sync Betriebsart Funktion
Aus Aus Aus aus Ein Aus Suspend stromsparend Aus Ein Standby kein Bild Ein Ein Ein Normalbetrieb
Tabelle 1-10 VESA DPMS-Betriebsarten
In Windows 95 sind bereits Funktionen implementiert, um Monitore, die die ‘Energy-Star’-Richtlinien unterstützen, in eine stromsparende Betriebsart zu schalten. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Windows 95 Online-Hilfe unter dem Begriff ‘Energy-Star-Richtlinien’ und dem Thema ‘So aktivieren Sie das automatische
30 Benutzerhandbuch
Page 49
Ausschalten des Bildschirms’.
Die Systemplatine 31
Page 50
K a p i t e l 2

2Die Konfiguration des Systems

Das System wird mit dem integrierten Setup-Programm konfiguriert. Normalerweise ist das System bereits vom Hersteller oder Händler rich­tig eingestellt worden. Sie brauchen beim Start des Systems das Setup­Programm nicht auszuführen, es sei denn, Sie möchten
. zusätzlichen Speicher in dem System installieren, . ein Laufwerk hinzufügen oder entfernen, . den Typ der Grafikkarte ändern, . das Kennwort und die Sicherheitsfunktionen ändern, . eine CPU mit einer anderen Taktfrequenz installieren, . den Cachespeicher konfigurieren, . die oberen 1 MB des Systemspeichers reservieren oder . das Datum und die Uhrzeit einstellen.
Sie müssen das Setup-Programm außerdem ausführen, wenn das System während des Systemstarts einen Konflikt zwischen den Systemeinstellun­gen und der installierten Hardware erkennt. Dieses wird Ihnen durch die Meldung Equipment Configuration Error während des Sys­temstarts angezeigt.
Erhalten Sie wiederholt die Meldung "Equipment Confi­guration Error", lassen Sie bitte die interne Batterie für das CMOS-RAM des Rechners überprüfen. In dem CMOS-RAM werden die Konfigurationswerte mit Hilfe der integrierten Batterie gespeichert.
Die Konfiguration des Systems 1
Page 51

2.1Das Setup-Programm aufrufen

Das Setup-Programm rufen Sie durch Betätigen der Tastenkombination STRG-Alt-Esc auf.
Beachten Sie bitte, daß Sie das Setup-Programm nur beim Systemstart während der Bildschirmmeldung
Press CTRL+ALT+ESC To Enter Setup ...
ausführen können. Nach Beenden des Setup-Programmes führt das System automatisch einen Neustart aus.
Die folgende Abbildung zeigt das Hauptmenü des Setup-Programmes. Mit den Pfeiltasten ¯ können Sie eines der in den folgenden Abschnit­ten beschriebenen Untermenüs auswählen. Bestätigen Sie Ihre Auswahl mit der Eingabetaste.
BIOS Utility
Basic System Configuration
Advanced System Configuration
Power Saving Configuration
System Security
PnP/PCI System Configuration
Load Setup Default Settings
¯ = Move Highlight Bar, ¬ = Select, Esc = Exit and Reboot
Bevor Sie Systemeinstellungen verändern, sollten Sie diese abschreiben und an einem sicheren Ort, z.B. in diesem Handbuch, ablegen. Sollte einmal die Batterie ausfallen oder das CMOS-RAM beschädigt werden, dann können Sie jederzeit auf diese Werte zurückgreifen.
2 Benutzerhandbuch
Page 52

2.2Basic System Configuration

Die folgende Abbildung zeigt Seite 1 der Basic System Confi­guration.
Basic System Configuration Page 1/2
Date -----------------------------------[10/17/96] Time -----------------------------------[09:52:25] Diskette Drive A -----------------------[1.44 MB, 3.5-inch] Diskette Drive B -----------------------[ None ]
Cylinder Head Sector IDE Drive 0 (116 MB)----[User] 762 8 39 IDE Drive 1 ( 0 MB)----[Auto] IDE Drive 2 ------------[None] IDE Drive 3 ------------[None]
Total Memory-----------------------------[ 16] MB
¯ = Move Highlight Bar, ® ¬ = Change Setting
PgDn/PgUp = Move Screen, F1 = Help, Esc = Exit
. die Pfeiltasten ¯ zur Positionierung der Markierung auf das
gewünschte Eingabefeld,
. die Pfeiltasten ß à zum Verändern der Konfigurationswerte, . die Tasten Bildâ (PgDn) und Bildá (PgUp) zum Blättern
zwischen den Bildschirmseiten,
. die F1-Taste zur Anzeige der Online-Hilfe (Auf dem Bildschirm
wird ein Fenster mit einer kurzen, englischen Beschreibung des zuletzt angewählten Eingabefeldes dargestellt. Die Hilfe ist leider nicht immer vollständig. Daher ist dieses Kapitel als Ersatz hierfür zu betrachten.) sowie
. die Esc-Taste zum Verlassen der Grundkonfiguration.
Die folgenden Abschnitte erläutern alle möglichen Einstellungen, die in der Grundkonfiguration vorgenommen werden können.
Die Konfiguration des Systems 3
Page 53

2.2.1Die Systemuhr

Mit diesen Parametern können Sie die im System integrierte Uhr einstel­len.
Date --------------------- [DD/MM/YY]
Time --------------------- [HH:MM:SS]
Um das Datum einzustellen, positionieren Sie die Markierung auf das Eingabefeld von Date. Mit den Pfeiltasten ß oder à wird die Einstel­lung verändert. Gültige Werte für Monat, Tag und Jahr sind:
Parameter gültige Werte Beschreibung
MM 01 bis 12 Monat
DD 01 bis 31 Tag
YY 00 bis 99 Jahr
Zum Ändern der Uhrzeit wird die Markierung auf das Eingabefeld Time positioniert. Mit den Pfeiltasten ß oder à wird die Einstellung verän- dert. Gültige Werte für Stunde, Minute und Sekunde sind:
Parameter gültige Werte Beschreibung
HH 00 bis 23 Stunde
MM 00 bis 59 Minute
SS 00 bis 59 Sekunde
Die Einstellung des Datums und der Uhrzeit brauchen Sie nur einmal durchzuführen. Solange die interne Batterie die nötige Spannung aufweist, zeigt die Systemuhr das richtige Datum und die richtige Uhrzeit an.
4 Benutzerhandbuch
Page 54

2.2.2Konfiguration der Diskettenlaufwerke

Zur Konfiguration des ersten Diskettenlaufwerkes (Laufwerk A:) aktivie­ren Sie das Eingabefeld Diskette Drive A, zur Konfiguration ei­nes zweiten Laufwerkes, sofern vorhanden, aktivieren Sie das Eingabe­feld Diskette Drive B.
Diskette Drive A ---------- [Kapazität,Format]
Diskette Drive B ---------- [Kapazität,Format]
Die sechs möglichen Einstellungen, die sowohl für Laufwerk A als auch für Laufwerk B gelten, sind nachstehend aufgelistet. Die Pfeiltasten ß oder à dienen der Einstellung des korrekten Wertes.
Kapazität, Format Beschreibung
Not Present Ausgewähltes Laufwerk ist nicht vorhanden.
360 KB, 5.25 inch 5.25“-Diskettenlaufwerk, Kapazität 360 KB
1.2 MB, 5.25 inch 5.25“-Diskettenlaufwerk, Kapazität 1.2 MB
720 KB, 3.5 inch 3.5“-Diskettenlaufwerk, Kapazität 720 KB
1.44 MB, 3.5 inch 3.5“-Diskettenlaufwerk, Kapazität 1.44 MB
2.88 MB, 3.5 inch 3.5“-Diskettenlaufwerk, Kapazität 2.88 MB
Die Konfiguration des Systems 5
Page 55

2.2.3Konfiguration der IDE-Festplattenlaufwerke

2.2.3.1 Festlegen des Festplattentypes
Zur Konfiguration des ersten IDE-Festplattenlaufwerkes (Laufwerk C:) ist das Eingabefeld von Hard Disk 0, zur Konfiguration des zweiten IDE-Laufwerkes (Laufwerk D:) ist das Eingabefeld von Hard Disk 1 zu aktivieren:
Cylinder Head Sector
Hard Disk 0 (xx MB).. . .[Type] xx xx xx
Hard Disk 1 (xx MB).. . .[Type] xx xx xx
Type Beschreibung
None Ausgewähltes Laufwerk ist nicht vorhanden.
User Die Festplattenparameter (Zylinder, Köpfe und Sektoren)
können vom Anwender direkt eingegeben werden (siehe Abschnitt 2.2.3.2).
Auto Der Festplattentyp wird beim POST automatisch ermittelt
(siehe Abschnitt 2.2.3.3).
6 Benutzerhandbuch
Page 56
2.2.3.2Der Festplattentyp User
In einigen Fällen kann es sein, daß nicht den Festplattentyp Auto (siehe Abschnitt 2.2.3.3) verwenden können. Sie müssen z.B. den Typ User wählen, wenn Ihre Festplatte auf einem anderen System mit Plattenpara­metern eingerichtet wurde, die nicht den physikalischen Plattenparame­tern entsprechen. Gehen Sie bitte wie folgt vor:
1. Wählen Sie als Parameter den Festplattentyp User aus.
2. Drücken Sie die Eingabetaste. Sie gelangen nun in das Eingabefeld Cylinder. Geben Sie die von Ihnen gewünschten Festplattenpara­meter ein.
3. Nachdem Sie alle Parameter eingegeben haben, verlassen Sie mit der ESC-Teste den Eingabemodus.
derungen ab (siehe Abschnitt 2.11).
2.2.3.3Der Festplattentyp Auto
Sind Ihnen die Plattenparameter der Festplatte nicht bekannt, so können Sie die Plattenparameter vom Setup-Programm während des Power On Self Tests (POST1) automatisch ermitteln lassen. Gehen Sie dazu bitte wie folgt vor:
1. Wählen Sie als Parameter den Festplattentyp Auto aus.
3. Nach dem Systemstart rufen Sie erneut das Setup-Programm auf, das Ihnen dann die Festplattenparameter in der Basic System Configuration anzeigt.
1
Während des Power On Self Tests wird vom System eine Selbstdiagnose und eine Initialisierung der Systemkomponenten vorgenommen.
Die Konfiguration des Systems 7
Page 57
4. Um zu vermeiden, daß die Plattenparameter bei jedem Systemstart erneut ermittelt werden, können Sie, nachdem die Plattenparame­ter automatisch ermittelt worden sind, den Festplattentyp von Auto auf User ändern. Die ermittelten Festplattenparameter werden automatisch übernommen.
derungen ab (siehe Abschnitt 2.11).

2.2.4Total Memory (RAM)

Das System ermittelt die Größe des installierten Speichers automatisch und speichert den entsprechenden Wert im CMOS-RAM. Dieser Wert wird nur angezeigt und kann vom Anwender nicht geändert werden. Wird die Speicherkonfiguration verändert, so aktualisiert das System au ­tomatisch bei Aufruf des Setup-Programmes den Wert Total Memo- ry und zeigt die neue Speichergröße an. Beachten Sie dazu auch Ab­schnitt 1.9 dieses Handbuches.
Total Memory------------------[ 16] MB
8 Benutzerhandbuch
Page 58
Folgende Abbildung zeigt Seite 2 der Basic Configuration:
Basic System Configuration Page 2/2
Enhanced IDE Features Hard Disk Block Mode-------------------[Enabled ] Advanced PIO Mode ---------------------[Disabled] Hard Disk Size > 504 MB----------------[Disabled] Hard Disk 32 Bit Access----------------[Disabled]
Large Memory Support Mode ---------------[Normal ] Num Lock After Boot ---------------------[Enabled ] Memory Test -----------------------------[Disabled] Auto Configuration Mode------------------[Enabled ] Quiet Boot Mode--------------------------[Enabled ] Configuration Table----------------------[Disabled]
¯ = Move Highlight Bar, ® ¬ = Change Setting
PgDn/PgUp = Move Screen, F1 = Help, Esc = Exit

2.2.5Enhanced IDE Features

Unter diesem Punkt können Sie die Enhanced IDE Features (optional), die vom BIOS unterstützt werden, ein- bzw. ausschalten. Vergewissern Sie sich, daß die von Ihnen eingestellten Features auch von der installier­ten Festplatte unterstützt werden. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte den Unterlagen Ihrer Festplatte.
2.2.5.1Hard Disk Block Mode
Enabled Schaltet den Multi-Sektor-Übertragungsmodus ein. Hier-
mit kann der Datendurchsatz zur Festplatte erhöht werden, da in dieser Betriebsart mehrere Sektoren auf einmal über­tragen werden können. Die Festplatte muß dazu allerdings diesen Modus unterstützen
Disabled Schaltet den Multi-Sektor-Übertragungsmodus aus.
Die Konfiguration des Systems 9
Page 59
2.2.5.2Advanced PIO Mode
schen Festplatte und System wird unterstützt. Die Betriebs­art PIO Mode 3 (4) ermöglicht eine waitstate-freie und da­mit schnelle Datenübertragung zwischen System und Fest­platte. Diese Betriebsart wird allerdings nur von Enhanced IDE-Festplatten unterstützt.
Disabled Die Übertragung im PIO Mode 3 (4) wird nicht unterstützt.
2.2.5.3Hard Disk Size > 504MB
terstützt. Diese Einstellung funktioniert nur unter DOS­und Windows 3.X. Bei Aktivierung können Sie eine Fest­platte mit einer Kapazität größer als 528 MB benutzen. Dies wird durch den LBA-Mode (LBA = Logical Block Address) ermöglicht. Bei anderen Betriebssystemen muß dieser Parameter auf Disabled gesetzt werden.
Disabled Enhanced IDE-Festplatten größer als 504 MB werden
nicht unterstützt.
2.2.5.4Hard Disk 32 Bit Access
Enabled Wird dieser Parameter eingeschaltet, so erhöht sich die
Systemleistung durch Aktivierung des 32 Bit-Fest-platten­zugriffes. Dieses EIDE-Feature ist nur unter DOS, Win­dows 3.x, Windows 95 und Novell Netware wirksam.
Disabled Der 32 Bit-Festplattenzugriff ist ausgeschaltet.

2.2.6Large Memory Support Mode

Dieser Parameter aktiviert die Unterstützung von mehr als 64 MB Erwei­terungsspeicher. Setzen Sie diesen Parameter auf Advanced, wenn Sie Windows NT 3.1 einsetzen und 64 MB (oder mehr) Arbeitsspeicher in­stalliert haben, anderenfalls auf Normal (Voreinstellung).
10 Benutzerhandbuch
Page 60

2.2.7Num Lock After Boot

Hiermit kann die Funktion der NUM-Lock-Taste des Keyboards beim Systemstart voreingestellt werden.

2.2.8Memory Test

er-On-Self-Test) führt das System einen Speichertest durch.
Disabled Der Speichertest wird umgangen.
Diese Einstellung ist nur konfigurierbar wenn der Fast Boot Mode ausgeschaltet ist.

2.2.9Auto Configuration Mode

Enabled Der Auto Configuration Mode ist eingeschaltet. Aktivieren
Sie diesen Modus, wenn Sie die Festplattenparameter und die Konfiguration der integrierten Schnittstellen nicht ken­nen. Bei Aktivierung wird das System automatisch konfi­guriert, der Festplattentyp auf Auto gestellt und das Sys­tem- und Video-ROM in das Shadow RAM kopiert.
Beachten Sie aber, daß Sie in diesem Modus nicht alle Sys­temeinstellungen selbst vornehmen können.
temeinstellungen können individuell eingestellt werden.
Beachten Sie bitte, daß Sie bei Aktivierung des Auto Configuration Modus und des Fast Boot Modus nicht alle
Systemeinstellungen selbst vornehmen können.
Die Konfiguration des Systems 11
Page 61

2.2.10Quiet Boot Mode

Enabled Beim Systemstart schaltet das BIOS das System in den
Grafikmodus und zeigt währenddessen nur das Erken­nungslogo auf dem Bildschirm an. Es werden keine Status­meldungen während der Initialisierung des Systems ange­zeigt. Tritt während des Systemstarts ein Fehler auf, wird das System in den Textmodus geschaltet.
Disabled Das System befindet sich während des Systemstarts in
dem Textmodus. Alle Statusmeldungen der Systeminitiali­sierung werden angezeigt.
Sie können mit Hilfe der Taste F9 auch nachträglich in den Textmodus umschalten. Drücken Sie diese Taste kurz nach Initialisierung der Tastatur. Die Initialisierung wird Ihnen durch einen kurzen Piepston angezeigt.

2.2.11Configuration Table

Enabled Nach dem Power On Self Test (POST) zeigt das BIOS Ih-
nen eine Übersicht über die im System vorgefundene Kon­figuration in Form einer Tabelle, in der alle initialisierten Komponenten aufgeführt sind.
zeigt.
Die folgende Abbildung zeigt eine Konfiguration, wie sie vom BIOS nach dem Selbsttest, aber noch vor dem Laden des Betriebssystems, an­gezeigt wird.
12 Benutzerhandbuch
Page 62
CPU ID : Pentium CPU Clock : 133 MHz Math Coprocessor:Installed IDE Drive 0 : xxx MB IDE Drive 1 : xxx MB IDE Drive 2 : xxx MB IDE Drive 3 : xxx MB Diskette Drive A: xx-MB, xx-inch Diskette Drive B: None
Base Memory: : xxx KB Extended Memory: xxxx KB Shadow RAM : xxx KB Internal Cache : xxx KB, Enabled External Cache : xxx KB, Enabled Serial Port(s) : 3F8h, 2F8h Parallel Port : 378h Pointing Device: Installed ECC/Parity Mode: Disabled
Die Konfiguration des Systems 13
Page 63

2.3Advanced System Configuration

Advanced System Configuration Page 1/1
Internal Cache (CPU Cache) ------- [Enabled] External Cache ------------------- [Enabled] Cache Scheme ----------------- [ Write Back ]
ECC/Parity Mode Selection -------- [Disabled] Memory at 15MB-16MB Reserved for - [System] Use
USB Host Controller2 ------------- [NO ]
¯ = Move Highlight Bar, ® ¬ = Change Setting
PgDn/PgUp = Move Screen, F1 = Help, Esc = Exit
Das Eintragen falscher Werte in der Advanced System Configuration kann schwerwiegende Systemstörungen zur Folge haben. Änderungen an den Einstellungen sollten nur vom qualifizierten Servicetechniker vorgenommen werden!
Die abgebildeten Einstellungen müssen nicht notwendigerweise mit denen Ihrer Maschine übereinstimmen.
Die Standardeinstellungen sind die Werte, die im System-BIOS-ROM gespeichert wurden. Diese Voreinstellungen können durch ‘Load Setup Default Settings’ wieder geladen werden.
2
Der USB-Port ist optional.
14 Benutzerhandbuch
Page 64

2.3.1Internal Cache (CPU Cache)

Der Prozessor besitzt einen integrierten Cache (First Level Cache). Der Cache kann mit dieser Einstellung ein- oder ausgeschaltet werden. Die Standardeinstellung ist Enabled (eingeschaltet).
Enabled Der First Level Cache ist eingeschaltet.
Disabled Der First Level Cache ist ausgeschaltet.
Diese Einstellung ist nur konfigurierbar, wenn die Parameter Fast Boot Mode und Auto Configuration Mode ausgeschaltet
sind.

2.3.2External Cache (Second Level Cache)

Das System besitzt optional einen auf dem Systemboard integrierten Pipelined Burst Second-Level-Cache (256 KB). Dieser kann bei Bedarf eingeschaltet (Enabled) oder ausgeschaltet (Disabled) werden.
Enabled Der Second Level Cache ist eingeschaltet.
Disabled Der Second Level Cache ist ausgeschaltet.
Diese Einstellung ist nur konfigurierbar, wenn die Parameter Fast Boot Mode und Auto Configuration Mode ausgeschaltet
(Disabled) sind.
Die Konfiguration des Systems 15
Page 65

2.3.3Cache Scheme

Der integrierte Cache-Kontroller arbeitet in der Betriebsart Write-Back. Diese Einstellung ist nicht konfigurierbar.
Write-Back Der Second-Level-Cache arbeitet in der Betriebsart
Write-Back, die im allgemeinen Performancevortei­le gegenüber der Betriebsart Write-Through bietet, denn bei einem Schreibzugriff des Prozessors auf einen Eintrag im Cache wird nur dieser und nicht auch der dazugehörige Hauptspeichereintrag verän­dert. Der Hauptspeichereintrag wird erst dann aktu­alisiert, wenn der Cacheeintrag mit einem anderen Datum aus dem Hauptspeicher überschrieben wer­den soll.
Write-Through3In dieser Betriebsart aktualisiert der Cache-Kontrol-
ler bei jedem Schreibzugriff auf ein Datum sowohl den Cache als auch den sehr viel langsameren Hauptspeicher.
3
Wird nicht mehr unterstützt
16 Benutzerhandbuch
Page 66

2.3.4ECC/Parity Mode Selection

ECC Die Fehlerkorrektur ist eingeschaltet (Einzelbitfehler wer-
den erkannt und korrigiert, Mehrbitfehler werden erkannt, jedoch nicht korriegiert). Sie können diese Einstellung je­doch nur dann wählen, wenn Sie ausschließlich SIMMs mit Parität einsetzen. Anderenfalls erhalten Sie eine Feh­lermeldung über einen Paritätsfehler ‘RAM Parity Error: Press ESC to turn off NMI or other key to reboot’.
stellung jedoch nur dann wählen, wenn Sie ausschließlich SIMMs mit Parität einsetzen. Anderenfalls erhalten Sie eine Fehlermeldung über einen Paritätsfehler ‘RAM Parity Error: Press ESC to turn off NMI or other key to reboot’.
fung ausschalten wollen. Diese Einstellung ist zwingend bei Einsatz von SIMMs ohne Parität notwendig.

2.3.5Memory at 15MB-16MB Reserved for

Add-On-Card Um Speicheradressenkonflikte zwischen dem System
und Erweiterungskarten, die ihren Speicher in das 15. MB des Hauptspeichers einblenden, zu verhindern, können Sie diesen Speicherbereich für eine Erweite­rungskarte reservieren.
System Der Speicherbereich wird vom System belegt.

2.4USB Host Controller

Mit diesem Parameter aktivieren oder deaktivieren Sie den optionalen USB-Host-Controller.
Enabled USB-Port ist eingeschaltet.
Disabled USB-Port ist ausgeschaltet.
Die Konfiguration des Systems 17
Page 67

2.5Power Saving Configuration

Die folgende Abbildung zeigt die erste Seite des Power Saving Configuration Menüs. Hier können Sie die Stromsparmechanis-
men Ihres Systems konfigurieren.
Power Saving Configuration Page 1/1
Power Management Mode ---------- [Enabled] Monitor Power Saving Timer -----[Off] IDE Hard Disk Standby Timer ----[15] Minutes System Standby Timer -----------[20] Minutes System Suspend Timer -----------[20] Minutes
Monitored Activities IRQ 2/IRQ 9-- - -[Disabled] DRQ 0--------[Enabled ] IRQ 3--------- -[Disabled] DRQ 1--------[Disabled] IRQ 4--------- -[Disabled] DRQ 3--------[Disabled] IRQ 5--------- -[Disabled] DRQ 5--------[Disabled] IRQ 7--------- -[Disabled] DRQ 6--------[Disabled ] IRQ 10-------- -[Disabled] DRQ 7--------[Disabled ] IRQ 11-------- -[Disabled] IRQ 12-------- -[Enabled] IRQ 15-------- -[Enabled]
¯ = Move Highlight Bar, ® ¬ = Change Setting
PgDn/PgUp = Move Screen, F1 = Help, Esc = Exit

2.5.1Power Management Mode

Mit diesem Parameter werden die in diesem System implementierten Stromsparmechanismen aktiviert. Die Stromsparfunktionen sind detail­liert in Kapitel 1 beschrieben.
Enabled Die Stromsparmechanismen sind eingeschaltet und können
konfiguriert werden.
Disabled Die Stromsparfunktionen sind ausgeschaltet.
18 Benutzerhandbuch
Page 68

2.5.2Monitor Power Saving Timer

Diese Funktion schaltet einen VESA-DPMS-kompatiblen Monitor in den Stromsparmodus. Bei jeder Tastatur- oder Mausaktivität nimmt der Mo­nitor den Normalbetrieb wieder auf.
Monitor Power Saving Timer ---
[1/2/3/4.../15 min]
In Windows 95 sind bereits Funktionen implementiert, um Monitore, die die ‘Energy-Star’-Richtlinien unterstützen, in eine stromsparende Betriebsart zu schalten. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Windows 95 Online­Hilfe unter dem Begriff ‘Energy-Star-Richtlinien’ und dem Thema ‘So aktivieren Sie das automatische Ausschalten des Bildschirms’.

2.5.3IDE Hard Disk Standby Timer

Ist diese Funktion aktiviert, wird die Festplatte in den Standby-Modus geschaltet, wenn 1 ... 15 Minuten lang kein Zugriff mehr auf diese er­folgte. Wird wieder auf die Festplatte zugegriffen, geben Sie ihr 3 ... 5 Sekunden Zeit (je nach installierter Festplatte), um wieder zum normalen Betrieb zurückzukehren. Setzen Sie diese Funktion auf Off, wenn Ihre Festplatte diese Funktion nicht unterstützt oder wenn Sie verhindern wol­len, daß die Festplatte in den Bereitschaftsmodus geschaltet wird.
IDE Hard Disk Standby Timer ---[1/2/3/4/...../15min]
Die Konfiguration des Systems 19
Page 69

2.5.4System Standby Timer

Diese Funktion schaltet Ihr System in den Stromsparmodus. In diesem Modus werden nach dem festgelegten Zeitabschnitt die Festplatte in den Standby-Modus und der VESA-DPMS-kompatible Monitor in den Stromsparmodus geschaltet. Bei der ersten Tastatur- oder Mausaktivität nimmt das System den Normalbetrieb wieder auf.
System Standby Timer -----[2/5/10/15/20/30/..../120min]

2.5.5System Suspend Timer

Im System Suspend Mode ist die Stromaufnahme am geringsten. In die­sem Modus werden nach dem festgelegten Zeitabschnitt die Festplatte in den Standby-Modus und der VESA-DPMS-kompatible Monitor in den Stromsparmodus geschaltet sowie der CPU-Takt verringert. Damit das System wieder normal arbeitet, brauchen Sie nur die Tastatur oder die Maus zu betätigen bzw. die Suspend/Resume-Taste zu drücken, wenn Sie die Reset-Taste entsprechend der Jumpertabelle als Suspend/Resume­Button konfiguriert haben.
System Suspend Timer -----[2/5/10/15/20/30/..../120min]
Bei Systemen, die in Netzwerken arbeiten, empfehlen wir ausdrücklich, den Suspend Mode nicht zu aktivieren.
In Windows 95 sind bereits Stromsparfunktionen implementiert. Den Suspend-Mode aktivieren Sie unter Windows 95 z.B. über den ‘Start’-Button und die Auswahl ‘Standby’. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Windows 95 Online-Hilfe.
20 Benutzerhandbuch
Page 70

2.5.6Monitored Activities

Diese Parameter erlauben Ihnen, die Interrupts oder DMA-Kanäle auszu­wählen, die eine Aktivierung des Systems aus dem Stromsparmodus aus­lösen sollen.
Setzen Sie zum Beispiel IRQ3 auf Enabled, so wird vom System der Interrupt Nr. 3 überwacht. Wird eine Aktivität auf diesem Interruptkanal beobachtet, so erwacht das System aus dem Stromsparmodus.
Die Konfiguration des Systems 21
Page 71

2.6System Security Setup

Das System-BIOS verfügt über einige Sicherheitsfunktionen, um einen unerlaubten Zugriff auf das System und seine Daten zu verhindern. Bei Auswahl des System Security Setup erscheint folgendes Menü:
System Security Page 1/1
Disk Drive Control Diskette Drive --------------- [Normal] Hard Disk Drive ------------ -- [Normal] System Boot Drive -------- -- -- [Drive A then C] Boot from CD-ROM------------ -- [Disabled]
Onboard Communication Ports Serial Port 1 Base Address - - - [3F8h] Serial Port 2 Base Address - - - [2F8h] Parallel Port Base Address - - - [3BCh (IRQ7)] Operation Mode --------- -- -- [Standard and Bidirectional] ECP DMA Channel--------- -- -- [--]
Onboard PS/2 Mouse (IRQ 12) - - - [Enabled]
Setup Password ----------------- [ None ] Power On Password ------------ -- [ None ]
¯ = Move Highlight Bar, ® ¬ = Change Setting
PgDn/PgUp = Move Screen, F1 = Help, Esc = Exit
Betätigen Sie die Pfeiltasten á oder â, um die Markierung von einer Einstellung zur nächsten zu bewegen. Betätigen Sie die Pfeiltasten ß oder à, um Werte zu ändern.
22 Benutzerhandbuch
Page 72

2.6.1Disk Drive Control

Mit dieser Funktion können Sie die Lese-/Schreibfunktionen eines Lauf­werkes aktivieren oder deaktivieren. Außerdem kann der Systemstart an ein Laufwerk gebunden werden, um das Laden von Betriebssystemen oder anderen Programmen von einem bestimmten Laufwerk zu verhin­dern, wobei die Funktionen der anderen Laufwerke erhalten bleiben. Ta­belle 2-1 zeigt die Einstellmöglichkeiten.
Diskettenlaufwerk (Diskette Drive Control)
Normal Diskettenlaufwerk funktioniert ohne
Einschränkungen Write Protect All Sectors Schreibschutz auf allen Sektoren Write Protect Boot Sector Schreibschutz nur auf dem Bootsektor Disabled Deaktiviert alle Diskettenfunktionen
Festplattenlaufwerk (Hard Disk Drive)
Normal Festplatte funktioniert ohne Ein-
schränkungen Write Protect All Sectors Schreibschutz auf allen Sektoren Write Protect Boot Sector Schreibschutz nur auf dem Bootsektor Disabled Deaktiviert alle Festplattenfunktionen
System-Boot-Laufwerk (System Boot Drive)
Drive A then C System startet von A:, dann von C: Drive C then A System startet von C:, dann von A: C: System startet immer von C: A: System startet immer von A:
Boot from CD-ROM
Enabled System startet vom CD-ROM Disabled System startet von dem System-Boot-
Laufwerk
Tabelle 2-1 Laufwerkskontrollparameter

2.6.2Onboard Communication Ports

2.6.2.1Serial Port 1
Diese Einstellung konfiguriert die I/O-Adresse der ersten seriellen Schnittstelle, die dem mit COM 1 bezeichneten Stecker zugeordnet ist.
Die Konfiguration des Systems 23
Page 73
Wert Funktion
Serial 1 (3F8h) COM1 mit I/O-Adresse 3F8h, IRQ 4 Serial 2 (2F8h) COM2 mit I/O-Adresse 2F8h, IRQ 3 Serial 3 (3E8h) COM3 mit I/O-Adresse 3E8h, IRQ 4 Serial 4 (2E8h) COM4 mit I/O-Adresse 2E8h, IRQ 3 (Achtung! Die-
ser Port wird vom Onboard-VGA-Kontroller belegt.)
Disabled Deaktiviert serielle Schnittstelle 1
Tabelle 2-2 Einstellungen der seriellen Schnittstellen 1 & 2
2.6.2.2Serial Port 2
Für die zweite serielle Schnittstelle gelten die gleichen Einstellungen wie für die erste. Der zweiten seriellen Schnittstelle ist der Stecker COM 2 zugeordnet. Bitte, beachten Sie, daß nur konfliktfreie Zuordnungen ange­zeigt werden. Dafür wird gegebenenfalls automatisch die Einstellung der anderen Schnittstelle verändert.
2.6.2.3Parallel Port Base Address
Das System besitzt eine parallele Schnittstelle. Tabelle 2-3 zeigt die möglichen Zuordnungen für die I/O-Adresse.
Wert Funktion
3BCh (IRQ7) Parallele Schnittstelle 1 mit Adresse 3BCh, IRQ7 378h (IRQ7) Parallele Schnittstelle 2 mit Adresse 378h, IRQ7 278h (IRQ5) Parallele Schnittstelle 3 mit Adresse 278h, IRQ5 Disabled Deaktiviert die parallele Schnittstelle
Tabelle 2-3 Einstellungen der parallelen Schnittstelle
Um die parallele Schnittstelle zu deaktivieren, wählen Sie Disabled. Installieren Sie eine Zusatzkarte mit einer parallelen Schnittstelle, deren Adresse mit der integrierten parallelen Schnittstelle in Konflikt tritt, de­aktiviert das System automatisch die integrierten Funktionen. Prüfen Sie gegebenenfalls die I/O-Adresse der parallelen Schnittstelle auf der Zu­satzkarte, und wählen Sie eine I/O-Adresse, die keinen Konflikt erzeugt.
24 Benutzerhandbuch
Page 74
2.6.2.4Parallel Port Operation Mode
Mit diesem Punkt können Sie die Betriebsart der parallelen Schnittstelle einstellen. Tabelle 2 -1 listet die verschiedenen Betriebsarten der paral­lelen Schnittstelle auf.
Einstellung
Funktion
Standard Parallel Port (SPP)
Datentransport unidirektional mit normaler Geschwindigkeit
Standard and Bidirectional Datentransport: bidirektional
Übertragungsgeschwindigkeit: standard
Enhanced Parallel Port (EPP)
Datentransport: bidirektional, entspricht EPP-Protokoll
Extended Capabilities Port (ECP)
Datentransport: bidirektional, entspricht ECP-Protokoll
Tabelle 2-4 Betriebsarten der parallelen Schnittstelle
Nähere Information zu den Übertragungsprotokollen der parallelen Schnittstelle finden Sie in dem Handbuch zu Ihrer Peripherie.
2.6.2.5ECP DMA Channel
Mit dieser Einstellung können Sie den DMA-Kanal spezifizieren, der für Datenübertragungen über den Paralleport in der Betriebsart ECP benutzt werden soll. Es stehen die DMA-Kanäle 1 und 3 zur Verfügung.

2.6.3Onboard PS/2 Mouse (IRQ 12)

Mit diesem Parameter können Sie den Interrupt IRQ 12 der PS/2-Maus zuweisen (Enabled) oder freischalten (Disabled), so daß er anderen Geräten zur Verfügung steht. Wollen Sie ihre PS/2-Maus benutzen, so muß dieser Parameter auf Enabled stehen.
Die Konfiguration des Systems 25
Page 75

2.6.4Setup Password

Mit dieser Einstellung können Sie ein Kennwort für die Ausführung des Setup-Programmes einrichten. Stellen Sie die Markierung auf das Einga­befeld Setup Password und betätigen Sie die Pfeiltasten ß oder à. Auf dem Bildschirm erscheint die Aufforderung zur Eingabe eines Kennwortes, das aus bis zu sieben Zeichen bestehen kann:
Um Fehleingaben zu vermeiden, fordert Sie das System auf, das Kenn­wort noch ein weiteres Mal einzugeben, bevor es abgespeichert wird.
Gehen Sie bitte bei der Eingabe des Kennwortes sorg­fältig vor, da es bei der Eingabe nicht auf dem Bild­schirm angezeigt wird.
Auf dem Bildschirm erscheint eine weitere Eingabeaufforderung:
Entspricht das zweite Kennwort nicht dem ersten, erscheint folgende Meldung:
Incorrect password specified.
Please try again. ESC=Cancel
Nachdem ein Kennwort eingegeben wurde, muß die Password-Abfrage eingeschaltet werden (siehe Tabelle
1.4). Sonst wird die Kennwortabfrage umgangen. Wird die Password-Abfrage per Schalter ohne Eingabe eines gültigen Kennwortes aktiviert, so kann das Setup-Pro-
26 Benutzerhandbuch
Page 76
gramm nicht mehr aufgerufen werden (sondern erst wieder, nachdem die Password-Abfrage gemäß Tabelle 1-4 ausgeschaltet wurde).

2.6.5Power-On Password

Mit dieser Einstellung können Sie ein Kennwort für die Ausführung des Systemstarts einrichten. Stellen Sie die Markierung auf das Eingabefeld Power-On Password und betätigen Sie die Pfeiltasten ß oder à. Auf dem Bildschirm erscheint die Aufforderung zur Eingabe eines Kenn­wortes, das aus bis zu sieben Zeichen bestehen kann:
Um Fehleingaben zu vermeiden, fordert Sie das System auf, das Kenn­wort noch ein weiteres Mal einzugeben, bevor es abgespeichert wird. Auf dem Bildschirm erscheint eine weitere Eingabeaufforderung:
Entspricht das zweite Kennwort nicht dem ersten, erscheint folgende Meldung:
Incorrect password specified.
Please try again. ESC=Cancel
Die Konfiguration des Systems 27
Page 77
2.6.5.1Password-Abfrage über Tastatur abschalten
Die Power-On-Password-Abfrage können Sie ausschalten, indem Sie bei der Password-Abfrage das Password gefolgt von einem Schrägstrich ‘/’ eingeben. Bitte, beachten Sie, daß bei der Paßwortabfrage noch nicht der deutsche Tastaturtreiber geladen ist. Der Schrägstrich im englischen Zei­chensatz entspricht dem Bindestrich ‘-’ auf der deutschen Tastatur.
2.6.5.2Das Password über die Tastatur ändern
Um das aktuelle Kennwort zu ändern, geben Sie während des System­starts bei der Eingabeaufforderung das aktuelle Kennwort, gefolgt von einem Schrägstrich ‘/’ und dem neuen Kennwort, ein. Seien Sie bei der Eingabe des Kennwortes wiederum vorsichtig, da die geschriebenen Zei­chen nicht auf dem Bildschirm erscheinen. Zur Kontrolle werden Sie aufgefordert, das Password erneut einzugeben.
28 Benutzerhandbuch
Page 78

2.7PCI System Configuration

Die folgende Abbildung zeigt die PCI System Configuration, die Ihnen die Konfiguration Ihrer PCI-Geräte ermöglicht.
PCI System Configuration Page 1/1
PCI IRQ Setting .......... [Auto ]
INTA INTB INTC INTD
PCI Slot 1 ..... .... [--] [--] [--] [-9]
PCI Slot 2 ..... .... [--] [--] [--] [-9]
PCI Slot 3 ..... .... [--] [--] [--] [-9]
On-Board VGA .... ... [ 9]
PCI IRQ Sharing ............. [Yes]
VGA Palette Snoop ........... [Disabled]
Plug & Play OS .............. [Yes]
Reset Resource Assignments... [No]
¯ = Move Highlight Bar, ® ¬ = Change Setting PgDn/PgUp = Move Screen, F1 = Help, Esc = Exit

2.7.1PCI IRQ Setting

Mit Hilfe dieses Parameters können Sie festlegen, ob die Konfiguration der PCI-Geräte automatisch (Auto) oder manuell (Manual) erfolgen soll. Benutzen Sie PCI-Karten, die dem neuen Standard „Plug and Play“ (PnP) entsprechen, können Sie diesen Parameter auf Auto setzen. Die PnP-PCI-Geräte werden dann automatisch vom System konfiguriert.
Die Konfiguration des Systems 29
Page 79
Wenn Sie den integrierten Enhanced IDE-Kontroller benutzen, beachten Sie, daß IRQ 14 von IDE-Kanal 1 und IRQ15 von IDE-Kanal 2 belegt wird. Beachten Sie bitte bei der Konfiguration Ihrer PCI-Karte die Installationshinweise in dem der PCI-Karte beiliegenden Handbuch.
Wenn Sie das Betriebssystem Windows 95 einsetzen, so löschen Sie bitte alle Einträge in diesem Menu und stellen das PCI IRQ Setting auf Auto.

2.7.2Hinweise zur Konfiguration von PCI Geräten

Unterbrechungsanforderungen (IRQs) von PCI-Karten erscheinen am INTx (x=A,B,C,D) Anschluß des PCI-Bus und müssen einem freien IRQ des Systems zugeordnet werden. Alle Interrupts sind pegelgesteuert und aktiv low, so daß sich mehrere Geräte eine Interruptleitung teilen können (Interrupt-Sharing). Dem Standard entsprechend ist dieses der Interrupt INT A. Die anderen Interruptleitungen stehen Multifunktionskarten für Unterbrechungsanforderungen zur Verfügung.
30 Benutzerhandbuch
Page 80
Befolgen Sie bei der Installation einer Multifunktionskarte unbedingt die Angaben im Handbuch dieser Karte. Für Standardkarten, also Karten mit lediglich einer Funktion, z. B. einem SCSI-Kontroller, sollten Sie immer INT A und nur diesen belegen, wenn nichts anderes im Handbuch zu der PCI-Karte beschrieben ist.
Jeder PCI-Steckplatz besitzt einen eigenen INT A Kanal. Dieser kann ei­nem freien IRQ-Kanal des Systems zugeordnet werden. Den PCI-Slots 1 und 2 können IRQ 5, 9, 10, 11, 14 oder 15 zugewiesen werden. Benö­tigt das PCI-Gerät keinen Interrupt, so ist -- einzustellen.

2.7.3PCI IRQ Sharing

Alle Interrupts des PCI-Bus sind pegelgesteuert und aktiv low, so daß mehrere Geräte denselben Interrupt benutzen können, um Unterbre­chungsanforderungen an das System zu stellen (Interrupt-Sharing).
Yes Setzen Sie den Parameter auf Yes, so können Sie denselben In-
terrupt (IRQ) mehreren PCI-Geräten zuweisen.
ten verschiedene Interrupts (IRQ) zuweisen.

2.7.4VGA Palette Snoop

Wenn im System zusätzlich zur PCI-Grafikkarte eine weitere Grafikkarte installiert ist, ist es nicht möglich, beide RAMDACs (Farbpalletten) gleichzeitig zu programmieren. Soll der RAMDAC der zusätzlichen Gra­fikkarte benutzt werden, dann muß VGA-Palette-Snoop einge­schaltet werden. Die Standardeinstellung ist Disabled.
Enabled Der RAMDAC der zweiten Grafikkarte wird benutzt.
Disabled Der RAMDAC der ersten Grafikkarte wird benutzt.
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Handbuch der zu installierenden VGA-Karte.
Die Konfiguration des Systems 31
Page 81
Benutzen Sie in Ihrem System den integrierten Enhanced IDE Kontroller, so beachten Sie bitte, daß die Interrupts 14 (erster IDE-Kanal) und 15 (zweiter IDE-Kanal) bereits belegt sind.
32 Benutzerhandbuch
Page 82

2.8Plug & Play OS

Mit diesem Parameter wird festgelegt, wie die in dem System installier­ten Erweiterungskarten initialisiert werden.
Yes Setzen Sie den Parameter auf Yes, so werden beim Systemstart
nur Boot-Devices initialisiert, wie z.B. SCSI-Karten.
No Setzen Sie den Parameter auf No, so werden beim Systemstart
alle installierten Zusatzkarten, so z.B. auch Soundkarten, initia­lisiert.
Setzen Sie diesen nur Parameter auf Yes, wenn Sie als Betriebssystem Windows 95 einsetzen.

2.9Reset Resource Assignments

Die Konfiguration des Systems 33
Page 83

2.10Load Setup Default Settings

Diese Funktion lädt die Standardwerte der Systemkonfiguration. Die Standardwerte sind die günstigsten Konfigurationseinstellungen für das System. Die folgende Abbildung zeigt Ihnen das Dialogfenster, das bei Auswahl des Menüpunktes Load Setup Default Settings er­scheint. Wählen Sie mit den Pfeiltasten ® ¬ aus, ob Sie die voreinge­stellten Werte übernehmen wollen [Yes] oder nicht [No].
BIOS Utility
Basic System Configuration
Advanced System Configuration
Power Saving Configuration
System Security PnP/PCI System Configuration Load Setup Default Settings
Load Default Settings
Are you sure ?
[Yes] [No]

2.11Setup beenden

Drücken Sie die Esc-Taste, um die Systemkonfiguration zu beenden. Wurden Konfigurationswerte oder das ‘Security Setup’ geändert, er­scheint folgende Bildschirmanzeige:
Do you want to save CMOS data?
[Yes] [No]
Wählen Sie Ihre Antwort mit den Pfeiltasten. Wählen Sie Yes, um die neuen Daten im CMOS RAM zu speichern. Wählen Sie No, um die al­ten Konfigurationswerte beizubehalten. Bestätigen Sie Ihre Auswahl mit der Eingabetaste.
34 Benutzerhandbuch
Page 84
A n h a n g A

AFehlermeldungen

. Softwarefehlern . und Systemfehlern.
Die folgenden Aufstellungen geben eine Übersicht über die Fehlermeldungen und Vorschläge zu deren Behebung.

A.1Software-Fehlermeldungen

A.2System-Fehlermeldungen

Eine System-Fehlermeldung deutet auf eine Störung im Computer hin. Sie erscheint normalerweise während des POST (Power On Self Test = Selbsttest bei Einschalten des Systems) und vor Ausgabe der Eingabe­aufforderung des Betriebssystems. In Tabelle B-1 sind die System-Feh­lermeldungen in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Anhang 1
Page 85
Fehlermeldung Berichtigende Maßnahme
CMOS Battery Error RTC-Chip austauschen. Ver-
ständigen Sie Ihren Händler.
CMOS Checksum Error Ist der RTC-Chip defekt, diesen
tauschen, ansonsten das Setup-
Programm ausführen. Diskette Drive Controller Error Überprüfen Sie das Verbin­or Not Installed dungskabel zwischen Disket-
tenlaufwerk und Schnittstelle. Diskette Drive Error Überprüfen Sie den korrekten
Anschluß des Diskettenlauf-
werks. Tauschen Sie ggf. das
Diskettenlaufwerk aus. DRAM Configuration Error Modifizieren Sie die Speicher-
Konfiguration so, daß sie mit
einer der Optionen in Tabelle
1-5 übereinstimmt. Equipment Configuration Error Das Setup-Programm aus-
führen (siehe Kapitel 2). Fixed Disk Controller Error Überprüfen Sie das Verbin-
dungskabel zwischen Disket-
tenlaufwerk und Controller auf
korrekten Anschluß. Fixed Disk 0 Error Überprüfen Sie alle Kabelan-
schlüsse. Tauschen Sie ggf. die
Festplatte aus. Fixed Disk 1 Error Überprüfen Sie alle Kabelan-
schlüsse. Tauschen Sie ggf. die
Festplatte aus. I/O Parity Error Entfernen Sie alle Zusatzkar-
ten. Tritt der Fehler dann weiterhin auf, verständigen Sie Ihren Händler, anderenfalls tau
schen Sie die Zusatzkarte
Tabelle A-1 Übersicht über System-Fehlermeldungen
2 Benutzerhandbuch
Page 86
Fehlermeldung Berichtigende Maßnahme
Keyboard Error or No Überprüfen Sie den Tastatur­Keyboard Connected anschluß und die Tastatur. Keyboard Interface Error Tauschen Sie die Tastatur
oder verständigen Sie Ihren
Händler. Memory Error at: Überprüfen Sie die SIMMs auf xxxx:xxxx:xxxx der Systemplatine. Verständi­gen Sie Ihren Händler. Memory Size Mismatch Das Setup-Programm aus-
führen. Onboard Parallel Port Conflict Das Setup-Programm aus-
führen und den Port ausschalten. Onboard Serial Port 1 Conflict Das Setup-Programm aus-
führen und den Port ausschalten. Onboard Serial Port 2 Conflict Das Setup-Programm aus-
führen und den Port ausschalten. Pointing Device Error Überprüfen Sie den Anschluß
der PS/2-Maus. Pointing Device Interface Error Überprüfen Sie die PS/2-Maus
oder verständigen Sie Ihren
Händler. Press F1 key to continue or Drücken Sie F1 oder Ctrl-Alt-Esc for Setup Strg-Alt-Esc um das Setup-
Programm auszuführen. Press Esc to turn off NMI, Drücken Sie Esc, um NMI­any other key to reboot Fehler zu ignorieren. Drücken Sie
eine beliebige Taste, um das Sy
stem neu zu starten. Verständigen
Sie Ihren Händler, wenn der Feh-
ler auch nach Beachtung der in
Abschnitt 2.3.5. gemachten Hin-
weise auftritt.
Tabelle A-1 Übersicht über System-Fehlermeldungen (Fortsetzung)
Anhang 3
Page 87
Fehlermeldung Berichtigende Maßnahme
Protected Mode Test Fail Verständigen Sie Ihren
Händler.
RAM BIOS Error Verständigen Sie Ihren
Händler.
RAM Parity Error Prüfen Sie die SIMMs auf der
Systemplatine oder verstän­digen Sie Ihren Händler.
Tabelle A-1 Übersicht über System-Fehlermeldungen
(Fortsetzung)
4 Benutzerhandbuch
Page 88

A.3Beseitigen von Fehlermeldungen

Als allgemeine Regel gilt: Erscheint eine Fehlermeldung in der Form
< Fehlermeldung >... Press F1 to continue
Nachfolgend sind einige Korrekturmaßnahmen bei Fehlermeldungen bei Fehlermeldungen aufgeführt:
gramm aufrufen, müssen Sie die richtigen Konfigurationswerte Ihres Systems kennen. Aus diesem Grunde sollten Sie sich die kor­rekte Systemeinstellung nach einer richtigen System-Konfiguration notieren. Eine falsche Setup-Konfiguration ist insbesondere bei neuen Systemen der Hauptgrund für Fehlermeldungen, die beim ersten Einschalten auftreten.
2. Entfernen Sie gemäß den Anweisungen der Installationsanleitung
für das System die Gehäuseabdeckung. Prüfen Sie, ob die Jumpe­reinstellungen der Systemplatine und eventuell vorhandener Zu­satzkarten korrekt sind.
3. Können Sie auf eine neue Festplatte nicht zugreifen, dann wurde sie
eventuell noch nicht partitioniert und formatiert. Wie Sie Ihre Fest­platte korrekt konfigurieren, entnehmen Sie bitte dem Handbuch zu Ihrem Betriebssystem.
4. Überprüfen Sie, ob alle Anschlüsse und Karten fest eingesteckt sind.
Lesen Sie dazu die entsprechenden Abschnitte in der Installations­anleitung für dieses System und der Zusatzkarten.
Integrierte Schaltkreise (ICs) reagieren äußerst empfindlich auf elektrostatische Entladungen. Beachten Sie bitte die in Abschnitt 1.2 gemachten Hinweise zum Schutz elektronischer Bauelemente vor elektrostatischen Entladungen, bevor Sie Arbeiten an Ihrem System
Anhang 5
Page 89
durchführen.
Haben Sie die obigen Schritte durchgeführt, und erhalten Sie weiterhin eine Fehlermeldung, so liegt wahrscheinlich ein Gerätefehler vor.
Sind Sie sicher, daß Ihre Konfigurationswerte richtig sind und die Bat­terie für das CMOS-RAM in Ordnung ist, wurde die Störung eventuell durch einen Chipfehler verursacht. Bitten Sie einen autorisierten Kun­dendienst um Hilfe.
6 Benutzerhandbuch
Page 90
A n h a n g B

BSystemspeicher und Interrupts

B.1Systemspeicheradressen

Memory AddressSize­Funktion000000h -
07FFFFh512 KBSys­tem Memory080000h ­09FFFFh
128 KB System/PCI-Memory
0A0000h - 0BFFFFh128 KBPCI/ISA Video Buf­fer0C0000h ­0C7FFFh32 KBVideo BIOS Memory0C8000h
- 0DFFFFh96 KBISA Card BIOS Memo­ry0E0000h ­0EFFFFh64 KBBIOS extended Memory Setup and POST Memo­ry PCI Development BI­OS0F0000h ­0FFFFFh64 KBSystem BIOS Memory100000h ­Upper limitHauptspei­cherUpper limit - 4 GBPCI Memory
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Tabelle B-1 Systemspeicheradressen

B.2DMA-Kanäle

DRQ System Device Add-On Card Device
DRQ0 -- Verfügbar DRQ1 -- Verfügbar DRQ2 Diskette Drive -­DRQ3 -- Verfügbar DRQ4 Kaskadiert auf Kontroller 1 -­DRQ5 -- Verfügbar DRQ6 -- Verfügbar DRQ7 -- Verfügbar
Tabelle B-2 DMA-Kanäle

B.3I/O-Speicheradressen

080h - 09FhD­MA Page Regis­ter0A0h ­0BFhInterrupt Controller 20C0h - 0DF­hDMA Control­ler 20F0hClear Busy Coproces­sor0F1hReset Coprozes­sor0F8h - 0FF­hMath Copro­cessor1F0h -
Keyboard Controller 8742
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1F8hFixed Dis­k278h - 27Fh­Parallel Port 22F8h - 2FFh­Serial Port 2378h - 37Fh­Parallel Port 13F0h - 3F7h­Diskette Con­troller3F8h ­3FFhSerial Port 10CF8h ­0CFBhPCI me­chanism #1 Configuration RegisterI/O­AdresseFunkti­on000h - 01Fh
DMA­Controller 1020h - 03FhIn­terrupt-Control­ler 1 040h ­047hSystem Ti­mer050h ­057hSystem Ti­mer060h - 06Fh
070h CMOS RAM address and NMI Mask078h - 07BhReal-time Clock
Page 93
Tabelle B-3 I/O-Speicheradressen
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B.4Interrupts

Zwei Interrupt-Controller (Kontroller 2 ist kaskadiert auf Kontroller 1) sind in diesem System implementiert, so daß 15 Interrupt-Ebenen exis­tieren. Die Basis-I/O-Adresse für Interrupt-Controller 1 (Master) ist Hex 20; für Interrupt-Controller 2 (Slave) ist sie Hex A0. Die folgende Tabel­le gibt eine Übersicht über die Interrupts.
IRQ System für Add-on Card
IRQ0 Timer Nicht verfügbar IRQ1 Keyboard Nicht verfügbar IRQ2 Kaskadiert auf IRQ 9 Nicht verfügbar IRQ3 COM 2 Verfügbar IRQ4 COM 1 Verfügbar IRQ5 Nicht belegt Verfügbar IRQ6 Diskettenlaufwerk Verfügbar IRQ7 Parallelport 1 Verfügbar IRQ8 Realtime Clock Nicht verfügbar IRQ9 Kaskadiert auf IRQ 2 Verfügbar IRQ10 Nicht belegt Verfügbar IRQ11 Nicht belegt Verfügbar IRQ12 PS/2-Mouse Verfügbar IRQ13 Koprozessor Nicht verfügbar IRQ14 Enhanced IDE Kanal 1 verfügbar IRQ15 Enhanced IDE Kanal 2 Verfügbar
Tabelle B-4 Interrupts
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B.5PCI INTx# and IDSEL Map

PCI INTx# PCI Device Device IDSEL:ADxx
INTA# PCI slot 1 AD31 INTB# PCI slot 2 AD30 INTC# Not to be used Not to be used INTD# Not to be used Not to be used
Tabelle B-5 PCI INTx# and IDSEL Map
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