Acer V55 User Manual [de]

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V55 System
Benutzerhandbuch
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Copyright
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Acer unterstützt die Respektierung und Wahrung der Rechte an geistigem Eigentum. Wir glauben fest daran, daß nur unser aller Festhalten an diesen Grundsätzen es der Industrie ermöglicht, ihre Kunden mit Produkten und Dienstleistungen höchster Qualität zu versorgen. Acer ist Mitglied der "Technology Committee of the Pacific Basin Economic Council", die den Schutz und die Durchsetzung weltweiter Rechte an geistigem Eigentum unterstützt und fördert. Zusätzlich garantiert Acer all seinen Kunden Service auf hohem Niveau, indem wir unsere Computer mit einem Betriebssystem ausliefern, das durch die rechtmäßigen Eigentümer lizenziert wurde und unter hohen Qualitätsanforderungen produziert wurde. Acer verpflichtet sich, gegen den Diebstahl geistigen Eigentums vorzugehen, und bittet alle seine Kunden, ebenfalls dagegen zu kämpfen, wo immer sie vorkommt. Acer wird die Durchsetzung der mit geistigem Eigentum verbundenen Rechte aktiv fördern und energisch dagegen vorgehen.
Intel ist ein eingetragenes Warenzeichen der Intel Corporation. Pentium ist ein Warenzeichen der Intel Corporation.
Andere Marken und Produktnamen sind Warenzeichen und/oder eingetragene Warenzeichen ihrer entsprechenden Inhaber.
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WICHTIGE
SICHERHEITSHINWEISE
1. Lesen Sie diese Anweisungen und bewahren Sie diese als zukünftige Bezugsquelle auf.
2. Befolgen Sie alle auf dem Computer angebrachten Warnhinweise und Anweisungen.
3. Vor dem Reinigen müssen Sie den Netzstecker des Computers ziehen. Verwenden Sie keine Flüssig- oder Sprühreiniger. Benutzen Sie zur Reinigung nur ein leicht mit Wasser angefeuchtetes Tuch.
4. Betreiben Sie den Computer nicht in Wassernähe.
5. Stellen Sie den Computer nicht auf einen wackligen Wagen, Stand oder Tisch. Der Computer könnte herunterfallen und dabei ernsthaft beschädigt werden.
6. Gehäuseschlitze und -öffnungen auf der Rück- und Bodenseite des Computers dienen der Belüftung und garantieren einen zuverlässigen Betrieb des Computers. Um den Computer vor Überhitzung zu schützen, dürfen diese Öffnungen weder blockiert noch abgedeckt werden, indem Sie ihn auf einem Bett, einem Sofa, einem Teppich oder auf Mobiliar mit ähnlichen Oberflächen aufstellen. Der Computer darf auf keinen Fall in der Nähe von oder über einem Heizkörper oder einem Wärmeaustauschgerät aufgestellt oder in eine Anlage eingebaut werden, außer es besteht eine angemessene Belüftung.
7. Der Computer darf nur mit der auf dem Etikett angegebenen Spannung betrieben werden. Sind Sie sich nicht sicher, welche Spannung Ihre Steckdose liefert, fragen Sie Ihren Händler oder das lokale Elektrizitätswerk.
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8. Der Computer ist mit einem 3-adrigen, geerdeten Netzstecker ausgerüstet, der nur an einer geerdeten Netzsteckdose angeschlossen werden darf. Dies ist eine Sicherheitsvorkehrung. Paßt der Stecker nicht in Ihre Steckdose, bitten Sie einen Elektriker, die Steckdose auszutauschen. Machen Sie die Erdung des Steckers nicht funktionslos.
9. Stellen Sie keine Gegenstände auf das Netzkabel. Stellen Sie den Computer nicht so auf, daß man über Kabel laufen muß.
10. Haben Sie den Computer über ein Verlängerungskabel an der Steckdose angeschlossen, darf die Gesamtstromstärke der an diesem Verlängerungskabel angeschlossenen Geräte nicht die auf dem Verlängerungskabel angegebene Grenzstromstärke überschreiten. Die Stromstärkensumme aller an der Steckdose angeschlossenen Geräte darf auch nicht höher als 15 Ampère sein.
11. Stecken Sie keine Gegenstände in die Gehäuseschlitze des Computers, da diese gefährliche Spannungspunkte berühren oder einen Kurzschluß verursachen könnten. Dies könnte einen Brand oder einen Stromschlag zur Folge haben. Schütten Sie auch keine Flüssigkeiten in den Computer.
12. Warten Sie den Computer nicht selber, da durch das Öffnen des Computers oder durch das Entfernen von Systemabdeckungen gefährliche Spannungspunkte oder andere Gefahrenquellen freigelegt werden. Überlassen Sie die Wartung dem qualifizierten Kundendienst.
13. Ziehen Sie den Netzstecker des Computers und rufen Sie den Kundendienst, wenn einer der folgenden Fälle eingetreten ist:
a. Der Netzstecker oder das Netzkabel ist beschädigt bzw.
nicht mehr richtig isoliert
b. Flüssigkeit wurde in den Computer gekippt
c. Der Computer war Regen oder Wasser ausgesetzt
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d. Der Computer funktioniert nicht richtig, obwohl alle
Anweisungen im Benutzerhandbuch befolgt wurden. Stellen Sie nur die Regler ein, die im Benutzerhandbuch beschrieben sind. Falsche Einstellungen von Reglern können Beschädigungen zur Folge haben und umfangreiche Reparaturarbeiten durch einen qualifizierten Techniker erfordern.
e. Der Computer fiel herunter oder das Gehäuse wurde
beschädigt
f. Der Computer zeigt einen deutlichen Leistungsabfall, was
die Notwendigkeit einer Wartung anzeigt
14. Tauschen Sie Batterien nur durch den von uns empfohlenen Batterietyp aus. Bei Benutzung einer anderen Batterie kann ein Brand oder eine Explosion die Folge sein. Bitten Sie Ihren Kundendienst um den Batterieaustausch.
15. Warnung! Batterien können explodieren, wenn sie falsch benutzt werden. Sie dürfen Batterien nicht aufladen, nicht auseinandernehmen und auch nicht ins Feuer werfen. Lagern Sie Batterien außerhalb der Reichweite von Kindern und entsorgen Sie gebrauchte Batterien sofort.
16. Benutzen Sie für diesen Computer immer die richtigen Netzkabel (Sie finden diese in Ihrem Zubehörkarton für die Tastatur/das Handbuch). Das Netzkabel sollte abtrennbar, UL-gelistet/CSA­geprüft und vom Typ SVT/SJT sein, eine Nennleistung von mindestens 6 Ampere und 125 Volt haben, VDE-abgenommen sein oder ein gleichwertiges Zertifikat besitzen. Das Kabel ist maximal 4,6 Meter (15 Fuß) lang.
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Über dieses Handbuch

Zweck

Dieses Benutzerhandbuch erhebt den Anspruch, Sie mit allen Informationen zu versorgen, die zur richtigen Bedienung des Systems erforderlich sind.

Aufbau des Handbuchs

Dieses Benutzerhandbuch besteht aus zwei Kapiteln:
Kapitel 1 Systemplatine
Dieses Kapitel beschreibt die Systemplatine und alle ihre wichtigsten Komponenten. Es enthält die Systemplatinenübersicht, die Brückeneinstellungen, die Cache­und Speicherkonfigurationen sowie Informationen über andere interne Geräte.
Kapitel 2 BIOS-Utility
Dieses Kapitel erklärt das System-BIOS und informiert, wie Sie das System durch Einrichtung der BIOS-Parameter konfigurieren müssen.
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Schreibweisen

In diesem Handbuch werden folgende Schreibweisen verwendet:
Vom Anwender einzugebender Text
Texteingabe, die vom Anwender vorgenommen werden muß.
Bildschirmmeldungen
Meldungen, die auf Ihrem Moni­torbildschirm erscheinen.
Alt, Eingabetaste, F8, etc. Tasten, die Sie auf Ihrer Tastatur
betätigen müssen.
HINWEIS
Enthält detaillierte Zusatzinfor­mationen zum aktuellen Thema.
WARNUNG
Weist Sie auf Schäden hin, die beim Ausführen oder Unterlassen spezieller Handlungen auftreten könnten.
ACHTUNG
Schlägt Vorsichtsmaßnahmen vor, um potentielle Hardware- oder Softwareprobleme zu vermeiden.
WICHTIG
Erinnert Sie an die Ausführung spezieller Handlungen, die zur Bewältigung von Abläufen er­forderlich sind.
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TIP
Der Text neben diesem Symbol enthält Tips und Tricks, die Ihnen die Arbeit mit dem Systeme erleichtern sollen.
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Inhaltsverzeichnis
Kapitel 1 Systemplatine
1.1 Hauptmerkmale..........................................................1-2
1.2 Übersicht....................................................................1-3
1.3 Brücken und Steckanschlüsse...................................1-4
1.3.1 Brücken- und Steckanschlußpositionen......1-4
1.3.2 Brückeneinstellungen..................................1-5
1.3.3 Funktionen der Steckanschlüsse................1-7
1.4 Vorsichtsmaßnahmen gegen elektrostatische
Entladungen...............................................................1-8
1.5 Speicheraufrüstung....................................................1-9
1.5.1 Speicherkonfigurationen..............................1-9
1.5.2 Ein SIMM installieren.................................1-11
1.5.3 Ein SIMM entfernen..................................1-12
1.5.4 Das System neu konfigurieren..................1-13
1.6 Unterstützung von IDE-Festplatten..........................1-13
1.7 CPU-Installation.......................................................1-14
1.8 Konfigurationen des externen Cachespeichers........1-15
1.9 Fehlermeldungen.....................................................1-16
1.9.1 Software-Fehlermeldungen.......................1-16
1.9.2 System-Fehlermeldungen.........................1-16
1.9.3 Systemfehler berichtigen...........................1-19
Kapitel 2 BIOS-Utility
2.1 Aufruf von Setup........................................................2-2
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2.2 Basic System Configuration
(System-Grundkonfiguration).....................................2-3
2.2.1 Date / Time (Datum / Uhrzeit).....................2-5
2.2.2 Diskette Drive A/B
(Diskettenlaufwerke A/B).............................2-6
2.2.3 IDE Drive 0/1/2/3 (IDE-Festplatten).............2-6
2.2.4 System Memory (Systemspeicher).............2-8
2.2.5 Math Coprocessor (Num. Koprozessor)......2-8
2.2.6 Video Display (Grafikanzeige).....................2-9
2.2.7 Enhanced IDE Features
(Erweiterte IDE-Funktionen)........................2-9
2.2.8 Num Lock After Boot
(Num-Aktivierung beim Systemstart).........2-10
2.2.9 Memory Test (Speichertest)......................2-10
2.2.10 Auto Configuration Mode
(Automatische Konfiguration)....................2-11
2.2.11 Fast Boot Mode (Systemschnellstart).......2-11
2.2.12 Quiet Boot (Ruhiger Systemstart).............2-11
2.2.13 Configuration Table
(Konfigurationstabelle)..............................2-12
2.3 Advanced System Configuration
(Erweiterte Systemkonfiguration).............................2-13
2.3.1 Shadow RAM (Schatten-RAM)..................2-14
2.3.2 Internal Cache (CPU Cache)
(CPU-interner Cache)...............................2-14
2.3.3 External Cache (Externer Cache).............2-14
2.3.4 ECC/Parity Mode Selection
(ECC/Paritätswahl)....................................2-15
2.3.5 Memory at 15MB-16MB
(Speicher bei 15-16 MB)...........................2-15
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2.3.6 Plug & Play OS
(Plug & Play-Betriebssystem)....................2-16
2.4 Power Saving Configuration
(Stromsparkonfiguration)..........................................2-17
2.4.1 Power Management Mode
(Stromsparmodus)....................................2-18
2.4.2 Monitored Activities
(Aktivitätsüberwachungen)........................2-19
2.5 System Security Setup (Systemsicherheit)..............2-20
2.5.1 Disk Drive Control (Laufwerkskontrolle)....2-20
2.5.2 On Board Communication Ports
(Integrierte
Kommunikationsschnittstellen)..................2-22
2.5.3 Onboard PS/2 Mouse (IRQ 12)
(Integrierte PS/2-Maus (Interrupt 12).........2-25
2.5.4 Setup Password (Setup-Paßwort).............2-26
2.5.5 Power On Password
(Systemstart-Paßwort)..............................2-28
2.6 PCI System Configuration
(PCI-Systemkonfiguration).......................................2-28
2.6.1 PCI IRQ Setting (PCI-IRQ-Einstellung).....2-29
2.6.2 PCI IRQ Sharing
(PCI-IRQ gemeinsam benutzen)...............2-29
2.6.3 VGA Palette Snoop
(VGA-Palette erkunden)............................2-30
2.7 Load Setup Default Settings
(Setup-Standardeinstellungen laden).......................2-31
2.8 Leaving Setup (Setup beenden)................2-32
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Liste der Abbildungen
1-1 Systemplatinenübersicht............................................1-3
1-2 Brücken und Steckanschlüsse auf der
Systemplatine.............................................................1-4
1-3 Multifunktionsschalter S1...........................................1-6
1-4 20-pol. Multifunktionsanschluß (CN16)......................1-8
1-5 Ein SIMM installieren................................................1-11
1-6 Ein SIMM entfernen..................................................1-12
1-7 Eine Pentium-CPU installieren.................................1-14
1-8 Ein Cachemodul installieren.....................................1-15
Liste der Tabellen
1-1 Brückeneinstellungen.................................................1-5
1-2 S1-Einstellungen für Schalter 1 und 2........................1-6
1-3 S1-Einstellungen für Schalter 3 und 4........................1-6
1-4 Funktionen der Steckanschlüsse................................1-7
1-5 Speicherkonfigurationen (64-Bit)...............................1-9
1-6 Speicherkonfigurationen (32-Bit).............................1-10
1-7 IDE-Festplattenkonfiguration....................................1-13
1-8 System-Fehlermeldungen........................................1-17
2-1 Einstellungen von Disk Drive Control.......................2-21
2-2 Einstellungen für "Serial Port 1"................................2-22
2-3 Einstellungen für "Serial Port 2"................................2-23
2-4 Einstellungen für "Parallel Port"................................2-24
2-5 Betriebseinstellungen der parallelen Schnittstelle.....2-25
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K a p i t e l
1
Systemplatine
V55 ist eine leistungsstarke Systemplatine mit einer 64-Bit-Architektur. Sie unterstützt die Intel-CPUs P54C, P54CS und P55C, die mit 75/90/100/120/133/150/166/200 MHz getaktet sind. Sie unterstützt auch die CPUs M1 von Cyrix und K5 von AMD. Die Systemplatine bedient sich der PCI-Local-Bus-Architektur (Peripheral Component Interconnect), wodurch die Systemleistung durch Aktivierung von superschnellen Peripheriegeräten für eine Anpassung an die Taktfrequenz des Mikroprozessors mit seiner Übertragungsrate von 120 MB oder 132 MB pro Sekunde im Burst-Modus optimiert wird.
Zwei DRAM-Speicherbänke auf der Platine, bestehend aus vier 72­pol. Sockeln, unterstützen mit einzel- und doppeldichten SIMMs einen Systemspeicher von maximal 128 MB. Die SIMM-Sockel können mit Standard-Page-Modus- und EDO- (extended data output) SIMMs bestückt werden. Die Platine besitzt einen exklusiven Steckplatz für eine Erweiterung des Cachespeichers mittels eines Pipeline-Burst­Cachemoduls auf bis zu 512 KB.
Die zwei integrierten PCI-erweiterten IDE-Schnittstellen mit einem Null-Wartezustand (zero-wait state) und einer Übertragungsrate von 16,6 MB pro Sekunde unterstützen bis zu vier IDE-Geräte. Integrierte I/O-Schnittstellen bestehen aus zwei seriellen Schnittstellen mit UART­Chip 16550, einer parallelen Schnittstelle mit ECP/EPP-Funktion sowie PS/2-Tastatur- und -Mausanschlüssen. Eine AT-Tastatur ist eine Option.
Systemplatine 1-1
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1.1 Hauptmerkmale

Die Systemplatine besitzt folgende Hauptmerkmale:
· Ein ZIF-Sockel (zero-insertion force) für die Intel-CPUs P54C, P54CS und P55C, sowie die CPUs M1 von Cyrix und K5 von AMD
· Zwei DRAM-Bänke mit vier 72-pol. SIMM-Sockeln, die 4/8/16/32­MB-SIMMs mit 60/70 ns unterstützen
· Drei ISA- und vier PCI-Bus-Erweiterungssteckplätze
· Integrierter, externer 256-KB-Pipeline-Burst-Cachespeicher, der
mit einem Pipeline-Burst-Cachemodul bis 512 KB erweitert werden kann
· 128-KB-Flash-ROM für System-BIOS
· Zwei PCI-erweiterte IDE-Schnittstellen, die bis zu vier IDE-Geräte
unterstützen
· Systemuhr/-kalender mit 256-Byte CMOS RAM
· PS/2-Tastatur- und -Mausanschlüsse (optionaler AT-
Tastaturanschluß)
1-2 Benutzerhandbuch
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1.2 Übersicht

Abbildung 1-1 zeigt Ihnen die Hauptkomponenten auf der Systemplatine.
1 SIMM-Sockel 2 CPU-Spannungsregler 3 CPU-Sockel 4 CPU-Spannungsregler 5 Cachemodulsockel 6 Ext. Pipeline-Burst-Cachespeicher
7 PS/2-Tastaturanschluß 8 PS/2-Mausanschluß 9 PCI-Erweiterungssteckplätze 10 Batterie 11 ISA-Erweiterungssteckplätze 12 BIOS
Abbildung 1-1 Systemplatinenübersicht
Systemplatine 1-3
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1.3 Brücken und Steckanschlüsse

1.3.1 Brücken- und Steckanschlußpositionen

Abbildung 1-2 zeigt Ihnen, wo sich die Brücken und Steckanschlüsse auf der Systemplatine befinden.
Abbildung 1-2 Brücken und Steckanschlüsse auf der Systemplatine
Der geschwärzte Stift einer Brücke oder eines Steckanschlusses steht für Stift 1.
1-4 Benutzerhandbuch
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1.3.2 Brückeneinstellungen

Tabelle 1-1 listet die Brücken auf der Systemplatine mit ihren entsprechenden Einstellungen und Funktionen auf.
Tabelle 1-1 Brückeneinstellungen
Brücke Einstellun
g
Funktion
ROM-Typ
JP4 1-2
2-3
*
EPROM Flash-ROM
ROM-Marke
JP5 1-2
2-3* 3-4
NC 29EE010 28F001
CPU-Kernspannung
JP6 1-2
2-3*
2,5 Volt 2,8 Volt
CPU-I/O-Spannung
JP7 1-2
2-3*
3,5 Volt 3,3 Volt
Externe Cachegröße
JP8, JP9 1-2
2-3*
512 KB 256 KB
Externer Cachemodus
JP10
1-2 2-3*
M1 linearer Burstmodus
1
M1 “1+4”-Modus
2
*
Standardeinstellung
1
Im linearen Burstmodus führt die CPU M1 einen Burstzyklus aus, doch unterscheiden sich die Adreßsequenzen von denen der Intel Pentium-CPU. Der Betrieb der CPU im linearen Burstmodus minimiert die CPU-Bus-Aktivität, was wiederum die allgemeine Systemleistung steigert.
2
Im “1+4”-Modus führt die CPU M1 noch vor dem Burstzyklus einen einzelnen Transfer-Lesezyklus aus. Dieser Modus ist mit CPUs von Intel kompatibel.
Systemplatine 1-5
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Auf der Platine ist ein mit S1 markierter Multifunktionsschalter integriert, mit dem Sie zwischen der CPU-Taktfrequenz und der CPU­Kern/Taktrate auswählen können.
Abbildung 1-3 zeigt den Multifunktionsschalter S1.
Abbildung 1-3 Multifunktionsschalter S1
Die Tabellen 1-2 und 1-3 listen die Einstellungen und die Funktionen des Multifunktionsschalters S1 auf.
Tabelle 1-2 S1-Einstellungen für Schalter 1 und 2
Host-Busrate
SW1 SW2 Intel M1 K5
EIN EIN 5/2 1 2 EIN
*
AUS* 3 4 3/2 AUS EIN 2 2 2 AUS AUS 3/2 3 3/2
Tabelle 1-3 S1-Einstellungen für Schalter 3 und 4
SW3 SW4 CPU-Taktfrequenz
EIN EIN 50 MHz AUS* EIN* 60 MHz EIN AUS 66 MHz
*
Standardeinstellung
1-6 Benutzerhandbuch
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1.3.3 Funktionen der Steckanschlüsse

Tabelle 1-4 listet die verschiedenen Steckanschlüsse auf der Systemplatine mit ihren entsprechenden Funktionen auf.
Tabelle 1-4 Funktionen der Steckanschlüsse
Steckanschluß Funktion
CN1 Standby-Netzanschluß CN2 Anschluß für serielle Schnittstelle 2 CN3 Anschluß für serielle Schnittstelle 1 CN4 Anschluß für parallele Schnittstelle CN5 Anschluß für Diskettenlaufwerk CN6 IDE-Anschluß 2 CN8 Netzanschluß
CN9 IDE-Anschluß 1 CN10 PS/2-Tastaturanschluß CN11 PS/2-Mausanschluß CN12 Universal-Seriell-Bus- (USB) Anschluß CN13 CPU-Kurzschlußblock CN14 Anschluß für CPU-Lüfter CN16 Multifunktionsanschluß CN17 Externer Suspend-Schalter CN18 Software-Beendigungsschalter CN19 IrDA-Anschluß CN20 Anschluß für IDE-Lichtanzeige
Systemplatine 1-7
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Der Multifunktionsanschluß CN16 besitzt die Frontseitenanschlüsse für Lautsprecher, Lichtanzeigen, Schloßriegel und Reset. Abbildung 1-4 zeigt die Stiftzuordnungen von CN16 für jeden einzelnen Frontanschluß.
Abbildung 1-4 20-pol. Multifunktionsanschluß (CN16)

1.4 Vorsichtsmaßnahmen gegen elektrostatische Entladungen

Vor der Installation einer Systemkomponente müssen Sie immer die folgenden Vorsichtsmaßnahmen beachten.
1. Nehmen Sie eine Komponente erst dann aus ihrer
Schutzpackung heraus, wenn Sie diese installieren möchten.
2. Tragen Sie ein Erdungsband um Ihr Handgelenk, bevor Sie
elektronische Komponenten in die Hand nehmen. Erdungsbänder erhalten Sie in den meisten Elektrogeschäften.
Die Abläufe in den folgenden Abschnitten dürfen nur von einem qualifizierten Techniker ausgeführt werden.
1-8 Benutzerhandbuch
Lautsprecher
BetriebsanzeigeSchloßriegel
Reset
Grüner Modus-Anzeige
(Turbolicht)
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1.5 Speicheraufrüstung

Auf der Systemplatine befinden sich vier 72-pol. SIMM-Sockel, die 4­MB- und 16-MB-SIMMs mit Einzeldichte sowie 8-MB- und 32-MB­SIMMs mit Doppeldichte unterstützen. Die Tabellen 1-5 und 1-6 listen die möglichen Speicherkonfigurationen auf.

1.5.1 Speicherkonfigurationen

Tabelle 1-5 Speicherkonfigurationen (64-Bit)
Bank 0 Bank 1 Gesamt-
SIMM-1 SIMM-2 SIMM-3 SIMM-4 speicher
4 MB 4 MB 8 MB
4 MB 4 MB 8 MB
8 MB 8 MB 16 MB
8 MB 8 MB 16 MB 4 MB 4 MB 4 MB 4 MB 16 MB 4 MB 4 MB 8 MB 8 MB 24 MB 8 MB 8 MB 4 MB 4 MB 24 MB 8 MB 8 MB 8 MB 8 MB 32 MB
16 MB 16 MB 32 MB
16 MB 16 MB 32 MB
4 MB 4 MB 16 MB 16 MB 40 MB
16 MB 16 MB 4 MB 4 MB 40 MB
8 MB 8 MB 16 MB 16 MB 48 MB
16 MB 16 MB 8 MB 8 MB 48 MB 16 MB 16 MB 16 MB 16 MB 64 MB 32 MB 32 MB 64 MB
32 MB 32 MB 64 MB
4 MB 4 MB 32 MB 32 MB 72 MB
32 MB 32 MB 4 MB 4 MB 72 MB
8 MB 8 MB 32 MB 32 MB 80 MB
32 MB 32 MB 8 MB 8 MB 80 MB 16 MB 16 MB 32 MB 32 MB 96 MB 32 MB 32 MB 16 MB 16 MB 96 MB
Systemplatine 1-9
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32 MB 32 MB 32 MB 32 MB 128 MB
1-10 Benutzerhandbuch
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Das System unterstützt auch 32-Bit-Speicherkonfigurationen. Hierbei können Sie nur ein SIMM in einer Bank oder in einer Konfiguration installieren. Auch ermöglicht dies eine beliebige Installation eines SIMMs in einem beliebigen Sockel. Tabelle 1-6 listet die 32-Bit­Konfigurationen auf.
Tabelle 1-6 Speicherkonfigurationen (32-Bit)
Bank 0 Bank 1 Gesamt-
SIMM-1 SIMM-2 SIMM-3 SIMM-4 speicher
4 MB
*
4 MB
4 MB* 4 MB* 4 MB* 12 MB
4 MB 4 MB 8 MB 16 MB
4 MB 4 MB 16 MB 24 MB
4 MB 4 MB 32 MB 40 MB
8 MB 8 MB
8 MB 8 MB 4 MB 20 MB
8 MB 8 MB 8 MB 24 MB
8 MB 8 MB 16 MB 32 MB
8 MB 8 MB 32 MB 48 MB
16 MB 16 MB
16 MB 16 MB 4 MB 36 MB
16 MB 16 MB 8 MB 40 MB
*
Kann auch in anderen Sockeln installiert werden. Das gleiche gilt für die anderen Konfigurationen.
Systemplatine 1-11
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16 MB 16 MB 16 MB 48 MB
16 MB 16 MB 32 MB 64 MB
32 MB 32 MB
32 MB 32 MB 4 MB 68 MB
32 MB 32 MB 8 MB 72 MB
32 MB 32 MB 16 MB 80 MB
32 MB 32 MB 32 MB 96 MB
Bei einem 32-Bit-Zugriff unterstützt das System die ECC- und die Paritätsprüffunktionen nicht.
1-12 Benutzerhandbuch
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1.5.2 Ein SIMM installieren

Anhand folgender Schritte installieren Sie ein SIMM:
1. Stecken Sie ein SIMM vorsichtig in einem 45°-Winkel in einen Sockel und achten Sie darauf, daß die gerundete SIMM-Ecke mit Stift 1 auf den Stift 1 des Sockels zu liegen kommt.
Ein SIMM läßt sich nur in eine Richtung einstecken. Haben Sie dabei Probleme, ist eventuell die Einsteckrichtung falsch. Wählen Sie eine andere Einsteckrichtung für das SIMM.
2. Drücken Sie das SIMM vorsichtig in eine vertikale Position, bis die Sockelzapfen in die SIMM-Löcher passen und die Halteklemmen das SIMM verriegeln. Das installierte SIMM muß sich in einem 90°-Winkel befinden.
Systemplatine 1-13
Loch
Zapfe n
Stift-1-Anzeige (gerundete Ecke)
1
2
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Abbildung 1-5 Ein SIMM installieren

1.5.3 Ein SIMM entfernen

Anhand folgender Schritte entfernen Sie ein SIMM:
2. Bringen Sie das SIMM in einen 45°-Winkel.
3. Ziehen Sie das SIMM aus dem Sockel heraus.
Abbildung 1-6 Ein SIMM entfernen
Entfernen Sie SIMMs immer erst aus dem Sockel SIMM4, dann SIMM3, usw.
1-14 Benutzerhandbuch
1
2
3
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1.5.4 Das System neu konfigurieren

Anhand folgender Schritte konfigurieren Sie Ihr System neu:
1. Schalten Sie das System ein. Es erscheint eine Speicher­Fehlermeldung mit dem Inhalt, daß der Gesamtspeicherwert nicht mit dem im CMOS gespeicherten Wert übereinstimmt.
2. Rufen Sie mit Strg+Alt+Esc das Setup auf. Eine Meldung warnt Sie vor einer falschen Speicherkonfiguration.
3. Drücken Sie zweimal Esc, um das Setup zu beenden und das System erneut zu starten.
Das System startet mit der neuen Speicherkonfiguration.

1.6 Unterstützung von IDE-Festplatten

Die zwei auf der Systemplatine integrierten PCI-IDE-Schnittstellen unterstützen vier IDE-Festplatten oder andere IDE-Geräte. Die Position dieser Schnittstellen finden Sie in Abbildung 1-1.
Installieren Sie eine Festplatte im System gemäß der Anweisungen im Installationshandbuch für das Gehäuse. Halten Sie sich beim Kabelanschluß an die IDE-Festplattenkonfiguration in Tabelle 1-7.
Tabelle 1-7 IDE-Festplattenkonfiguration
IDE-Anschluß Master Slave
Kanal 1 Festplatte 0 Festplatte 1 Kanal 2 Festplatte 2 Festplatte 3
Systemplatine 1-15
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1.7 CPU-Installation

Die Systemplatine besitzt einen ZIF-CPU-Sockel (zero-insertion force), der die Installation erleichtert.
Anhand folgender Schritte installieren Sie eine Pentium-CPU:
1. Setzen Sie JP6 auf die richtige CPU-Kernspannung und JP7 auf die CPU-I/O-Spannung. Weitere Informationen finden Sie in Tabelle 1-1 und in Ihrer CPU-Dokumentation.
2. Unterstützt Ihre CPU ein Split-Powerplane für zwei unterschiedliche Spannungen, entfernen Sie den Kurzschlußblock auf CN13. Lesen Sie Ihre CPU-Dokumentation.
3. Ziehen Sie den Sockelhebel hoch.
4. Stecken Sie die CPU in den Sockel. Sie müssen darauf achten, daß die gekerbte CPU-Ecke auf die Stift 1-Anzeige des Sockels zu liegen kommt.
5. Drücken Sie den Sockelhebel herunter.
1-16 Benutzerhandbuch
SCHRITT 1
SCHRITT 2
SCHRITT 3
Gekerbte Ecke
Stift-1-Anzeige
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Abbildung 1-7 Eine Pentium-CPU installieren

1.8 Konfigurationen des externen Cachespeichers

Auf der Systemplatine integriert ist ein externer, synchroner 256-KB­Cachespeicher, der auf bis zu 512 KB erweitert werden kann. Der 160-pol. Cachemodul-Steckplatz, der sich auf der Platine befindet, unterstützt ein Pipeline-Burst-SRAM-Modul.
Anhand folgender Schritte installieren Sie ein Cachemodul:
1. Halten Sie ein Cachemodul so über den Steckplatz, daß seine
Komponentenseite auf die CPU weist.
2. Stecken Sie das Cachemodul vorsichtig ein, bis die goldenen
Finger des Moduls eingepaßt sind.
Systemplatine 1-17
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Abbildung 1-8 Ein Cachemodul installieren
3. Setzen Sie die Brücken JP8 und JP9 auf die richtige Größe des externen Cachespeichers.

1.9 Fehlermeldungen

Erhalten Sie eine Fehlermeldung, gleich welcher Art, stellen Sie die Arbeit mit dem Computer ein. Schreiben Sie die Meldung ab und korrigieren Sie den Fehler. Dieser Abschnitt erklärt die verschiedenen Fehlermeldungsarten und die entsprechenden Korrekturmaßnahmen.
Grundsätzlich gibt es zwei Fehlermeldungsarten:
· Software
· System

1.9.1 Software-Fehlermeldungen

Software-Fehlermeldungen werden vom Betriebssystem oder von einer Anwendung ausgegeben. Diese Meldungen treten typischerweise nach dem Laden des Betriebssystems oder während der Ausführung eines Anwendungsprogramms auf. Erhalten Sie diesen Meldungstyp, ziehen Sie das Handbuch der Anwendung oder des Betriebssystems zu Rate.

1.9.2 System-Fehlermeldungen

Eine System-Fehlermeldung deutet auf eine Funktionsstörung im Computer selber hin. Sie erscheint normalerweise während des Einschaltselbsttests und vor der Ausgabe der Eingabeaufforderung des Betriebssystems.
Tabelle 1-8 listet die System-Fehlermeldungen auf.
1-18 Benutzerhandbuch
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Tabelle 1-8 System-Fehlermeldungen
Meldung Korrektur
CMOS Battery Error Tauschen Sie den Batteriechip aus
oder wenden Sie sich an Ihren Händler.
CMOS Checksum Error Laden Sie die BIOS-
Standardeinstellungen oder wenden Sie sich an Ihren Händler.
Diskette Drive Controller Error or Not Installed
Prüfen Sie, ob die Diskettenlaufwerkskabel richtig angeschlossen sind.
Diskette Drive Error Diskette könnte beschädigt sein.
Falls nicht, tauschen Sie das Diskettenlaufwerk aus.
Diskette Drive A Type Mismatch
Führen Sie Setup aus und wählen Sie den richtigen Laufwerkstyp.
Diskette Drive B Type Mismatch
Führen Sie Setup aus und wählen Sie den richtigen Laufwerkstyp.
Equipment Configuration Error
Modifizieren Sie die Konfiguration so, daß sie mit den Optionen in den
Tabellen 1-5 und 1-6 übereinstimmt. Hard Disk Controller Error Führen Sie Setup aus. Hard Disk 0 Error Prüfen Sie alle Kabelanschlüsse.
Tauschen Sie die Festplatte aus. Hard Disk 1 Error Prüfen Sie alle Kabelanschlüsse.
Tauschen Sie die Festplatte aus. Keyboard Error or No
Keyboard Connected
Prüfen Sie den Anschluß der Tastatur
am System. Keyboard Interface Error Tauschen Sie die Tastatur aus oder
wenden Sie sich an Ihren Händler.
Systemplatine 1-19
Page 33
Tabelle 1-8 System-Fehlermeldungen (Fortsetzung)
Meldung Korrektur
Memory Error at: MMMM:SSSS:OOO (W:XXXX, R:YYYY)
wobei: M: MB, S: Segment, O: Versetzung, X/Y: Schreib/Lesemuster ist
Prüfen Sie die SIMMs auf der Systemplatine. Wenden Sie sich an Ihren Händler.
CPU Clock Mismatch Führen Sie Setup aus. Prüfen Sie, ob
der CPU-Takt richtig ist. Falls ja, beenden Sie Setup und starten Sie das System erneut. Erscheint diese Fehlermeldung nochmals, bitten Sie um technische Unterstützung.
Onboard Serial Port 1 Conflict
Führen Sie Setup aus und deaktivieren Sie die Schnittstelle.
Onboard Serial Port 2 Conflict
Führen Sie Setup aus und deaktivieren Sie die Schnittstelle.
Onboard Parallel Port Conflict
Führen Sie Setup aus und deaktivieren Sie die Schnittstelle.
Pointing Device Error Prüfen Sie den Anschluß des
Zeigegeräts.
Pointing Device Interface Error
Tauschen Sie das Zeigegerät aus oder wenden Sie sich an Ihren Händler.
Press F1 key to continue or Ctrl+Alt+Esc for Setup
Drücken Sie F1 oder rufen Sie das Setup mit Strg+Alt+Esc auf.
Real Time Clock Error Wenden Sie sich an Ihren Händler.
1-20 Benutzerhandbuch
Page 34

1.9.3 Systemfehler berichtigen

Als allgemeine Regel gilt: erscheint die Fehlermeldung "Press F1 to continue", ist die Ursache ein Konfigurationsproblem, das einfach zu lösen ist. Ein Gerätefehler verursacht überwiegend einen schwerwiegenden Systemfehler, z. B. ein totales Systemversagen.
Hier einige Vorgehensweisen bei Fehlermeldungen:
1. Führen Sie das Setup aus. Bevor Sie Setup aufrufen, müssen Sie die richtigen Konfigurationswerte Ihres Systems kennen. Aus diesem Grunde sollten Sie sich diese nach einer richtigen Systemkonfiguration aufschreiben. Eine falsche Setup­Konfiguration ist der Hauptgrund für Fehlermeldungen direkt nach dem Einschalten des Systems, insbesondere bei neuen Systemen.
2. Entfernen Sie die Systemabdeckung. Prüfen Sie, ob die Brücken auf der Systemplatine und allen Erweiterungskarten richtig gesetzt sind.
3. Bekommen Sie keinen Zugriff auf eine neue Festplatte, wurde diese eventuell nicht richtig formatiert. Formatieren Sie die Festplatte mit den Befehlen FDISK und FORMAT.
4. Prüfen Sie, ob alle Anschlüsse und Karten fest verankert sind.
Haben Sie die obigen Korrekturen durchgeführt und erhalten Sie weiterhin eine Fehlermeldung, liegt wahrscheinlich ein Gerätefehler vor.
Sind Sie sicher, daß Ihre Konfigurationswerte richtig sind und die Batterie noch ausreichend Strom liefert, kann die Störungsursache an einem fehlerhaften Chip liegen.
Bitten Sie in beiden Fällen einen autorisierten Kundendienst um Unterstützung.
Systemplatine 1-21
Page 35
K a p i t e l
2
BIOS-Utility
Die meisten Systeme wurden schon vom Hersteller oder Händler konfiguriert. Beim Start des Computers braucht daher kein Setup ausgeführt zu werden, außer Sie erhalten die Meldung "Run Setup".
Das Setup-Programm lädt die Konfigurationswerte in einen batteriegepufferten, nichtflüchtigen Speicher, genannt CMOS RAM. Dieser Speicherbereich gehört nicht zum System-RAM.
Erhalten Sie wiederholt die Meldung "Run Setup", könnte die interne Batterie des Computers leer sein. In diesem Fall kann das System die Konfigurationswerte nicht im CMOS speichern. Bitten Sie einen qualifizierten Techniker um Unterstützung.
Vor dem Aufruf des Setup-Programms müssen alle geöffneten Dateien gespeichert werden. Sofort nach Beendigung des Setups führt das System einen Neustart aus.
BIOS-Utility 2-1
Page 36

2.1 Aufruf von Setup

Betätigen Sie die Tastenkombination Strg+Alt+Esc, um Setup aufzurufen.
Betätigen Sie Strg+Alt+Esc, während das System startet. Zu einem anderen Zeitpunkt funktioniert diese Tastenkombination nicht.
Sie erhalten das Hauptmenü der BIOS-Utility:
BIOS Utility
Basic System Configuration
Advanced System Configuration
Power Saving Configuration
System Security
PCI System Configuration
Load Setup Default Settings
¯ = Move Highlight Bar, ¬ = Select, Esc = Exit and Reboot
Die Parameter auf den Bildschirmen sind Standardwerte, die nicht unbedingt mit den Werten Ihres Systems identisch sein müssen.
Die abgeblendeten (mit Sternchen versehenen) Menüpunkte auf dem Bildschirm haben feste Einstellungen und sind nicht
2-2 Benutzerhandbuch
Page 37
konfigurierbar.
BIOS-Utility 2-3
Page 38

2.2 Basic System Configuration (System-Grundkonfiguration)

Wählen Sie "Basic System Configuration", um Konfigurationswerte wie Datum, Uhrzeit und Laufwerkstypen einzugeben.
Der folgende Bildschirm zeigt das Menü von "Basic System Configuration":
Basic System Configuration Page 1/2
Date ......................[MM/DD/YY]
Time ......................[HH:MM:SS]
Diskette Drive A ..........[xx-MB xx-inch]
Diskette Drive B ..........[xx-MB xx-inch]
Cylinder Head Sector
IDE Drive 0 (xxx MB)......[Auto] xx xx xx
IDE Drive 1 (xxx MB)......[Auto] xx xx xx
IDE Drive 2 ...............[Auto]
IDE Drive 3 ...............[Auto]
*Base Memory .......... ....[ xxx] KB
*Extended Memory ....... ...[ xxxx] KB
*Total Memory ......... ....[ xxxx] KB
*Math Coprocessor ...... ...[ Installed ]
*Video Display ........ ....[VGA/EGA]
¯ = Move Highlight Bar, ® ¬ = Change Setting PgDn/PgUp = Move Screen, F1 = Help, Esc = Exit
Die Befehlszeile am unteren Rand des Menüs erläutert, wie man Menüpunkte hervorhebt, Einstellungen ändert und von einem Bildschirm zum nächsten blättert.
Drücken Sie á oder â auf dem Cursortastenblock, um den gewünschten Parameter hervorzuheben.
Drücken Sie à oder ß, um die gewünschte Option für einen Parameter anzuwählen.
2-4 Benutzerhandbuch
Page 39
Drücken Sie Bild â oder Bild á, um zur nächsten bzw. vorherigen Seite zu blättern.
Drücken Sie Esc, um das Konfigurationsmenü zu beenden.
Der folgende Bildschirm zeigt Seite 2 von "Basic System Configuration":
Basic System Configuration Page 2/2
Enhanced IDE Features
Hard Disk Block Mode ...........[Enabled ]
Advanced PIO Mode ..............[Enabled ]
Hard Disk Size > 504MB .........[Enabled ]
Hard Disk 32-Bit Access ....... .[Enabled ]
Num Lock After Boot ...............[Enabled ]
*Memory Test .......................[Disabled]
Auto Configuration Mode............[Enabled ]
Fast Boot Mode ....................[Enabled ]
Quiet Boot ........................[Enabled ]
Configuration Table ...............[Disabled]
¯ = Move Highlight Bar, ® ¬ = Change Setting PgDn/PgUp = Move Screen, F1 = Help, Esc = Exit
Die folgenden Abschnitte erklären die verschiedenen Parameter und ihre Einstellungen.
BIOS-Utility 2-5
Page 40

2.2.1 Date / Time (Datum / Uhrzeit)

Die Echtzeituhr bewahrt das Systemdatum und die Uhrzeit. Nach Einstellung des Datums und der Uhrzeit brauchen Sie diese Werte nicht mehr bei jedem Systemstart einzugeben. Solange die interne Batterie Strom führt (ca. sieben Jahre) und angeschlossen ist, zeigt die Systemuhr das genaue Datum und die Uhrzeit, auch wenn das System ausgeschaltet ist.
Date (Datum)
Stellen Sie den Auswahlcursor auf den Parameter Date und drücken Sie à oder ß, um das aktuelle Datum in der Reihenfolge Monat, Tag und Jahr einzugeben.
Gültige Werte für Monat, Tag und Jahr sind:
· Monat 1 bis 12
· Tag 1 bis 31
· Jahr 00 bis 99
Time (Uhrzeit)
Stellen Sie den Auswahlcursor auf den Parameter Time und drücken Sie à oder ß, um die aktuelle Uhrzeit in der Reihenfolge Stunde, Minute und Sekunde einzugeben.
Gültige Werte für Stunde, Minute und Sekunde sind:
· Stunde 00 bis 23
· Minute 00 bis 59
· Sekunde 00 bis 59
2-6 Benutzerhandbuch
Page 41

2.2.2 Diskette Drive A/B (Diskettenlaufwerke A/B)

Um den Konfigurationswert für das erste Diskettenlaufwerk (Laufwerk A) einzustellen, heben Sie den Parameter Diskette Drive A hervor. Drücken Sie à oder ß, um die Optionen einzusehen und wählen Sie dann den passenden Wert.
Mögliche Einstellungen für die Parameter der Diskettenlaufwerke sind:
· [ None ]
· [360 KB, 5.25-inch]
· [1.2 MB, 5.25-inch]
· [720 KB, 3.5-inch]
· [1.44 MB, 3.5-inch]
· [2.88 MB, 3.5-inch]
Stellen Sie den Konfigurationswert für den Parameter Diskette Drive B auf gleiche Weise ein. Ist kein zweites Diskettenlaufwerk installiert, wählen Sie None.

2.2.3 IDE Drive 0/1/2/3 (IDE-Festplatten)

Um die erste Festplatte (Laufwerk C) zu konfigurieren, stellen Sie den Auswahlcursor auf den Parameter IDE Drive 0. Drücken Sie à oder ß, um die IDE-Festplattentypen und ihre entsprechenden Werte anzuzeigen. Wählen Sie den Wert, der zu Ihrer IDE-Festplatte paßt. Stellen Sie den Konfigurationswert für die anderen IDE-Laufwerke, sofern installiert, auf gleiche Weise ein. Sind keine anderen Laufwerke installiert, wählen Sie None.
BIOS-Utility 2-7
Page 42

Die Option “Auto” anwählen

Wenn Sie nicht den genauen Typ Ihrer IDE-Festplatte kennen, wählen Sie die Option Auto. Während des Einschaltselbsttests (POST),
wenn das System vor dem Laden des Betriebssystems und von Anwendungen einen Selbsttest und eine Selbstinitialisierung ausführt, stellt die BIOS-Utility automatisch Ihren IDE-Festplattentyp fest. Sie sehen den Typ und die Werte Ihrer Festplatte, wenn Sie die BIOS­Utility aufrufen.
Cylinder Head Sector
IDE Drive 0 (xx MB). ...[Auto] xx xx xx
Sie können diese Werte auch mit der Option User abspeichern.
Cylinder Head Sector
IDE Drive 0 (xx MB). ...[User] xx xx xx
Beim nächsten Systemstart braucht die BIOS-Utility Ihr IDE-Laufwerk nicht mehr automatisch zu konfigurieren, da sie die abgespeicherten Festplatteninformationen während des POST vorfindet.
Wir empfehlen, daß Sie die IDE­Festplattenwerte abschreiben und an einem sicheren Platz aufbewahren, so daß Sie diese bei einer künftigen Neukonfiguration der Festplatte gleich zur Hand haben.
Führen Sie eine automatische Konfiguration anderer installierter IDE­Festplatten auf gleiche Weise aus.
2-8 Benutzerhandbuch
Page 43

Die Option “User” anwählen

Es mag vorkommen, daß Sie die Option Auto nicht benutzen können. Sie müssen statt dessen User wählen, wenn Sie eine IDE-Festplatte installierten, die zuvor formatiert wurde, jedoch nicht die
systemeigenen Parameter oder die Struktur der Festplatte benutzt. Der IDE-Festplattentyp ist zwar aufgelistet, die Anzahl der Zylinder, die Köpfe und die Sektoren sind jedoch nicht identisch.
So konfigurieren Sie eine IDE-Festplatte mit der User-Option:
1. Heben Sie den IDE-Festplattenparameter hervor.
2. Wählen Sie User und drücken Sie die Eingabetaste.
3. Geben Sie die Anzahl der Zylinder, die Köpfe und die Sektoren der Festplatte in den entsprechenden Spalten ein.
Die richtigen IDE-Festplatteninformationen müssen Ihnen im voraus bekannt sein.
4. Beantworten Sie die Frage, ob Sie die CMOS-Daten abspeichern möchten, mit YES.

2.2.4 System Memory (Systemspeicher)

Während des POST stellt das System den Gesamtbetrag des integrierten Systemspeichers automatisch fest und legt die entsprechenden Parameterwerte fest. Wenn Sie zusätzlichen Speicher installieren, aktualisiert das System den Parameter Total Memory automatisch und zeigt die neue Speichergröße.

2.2.5 Math Coprocessor (Num. Koprozessor)

In der CPU ist ein numerischer Koprozessor integriert, so daß dieser Parameter standardmäßig auf Installed gesetzt ist.
BIOS-Utility 2-9
Page 44

2.2.6 Video Display (Grafikanzeige)

Die Grafikanzeige ist der Monitor, auf dem beim Systemstart das Prompt des Betriebssystems ausgegeben wird. Das System ermittelt automatisch den Grafikmodus Ihrer primären Anzeige und stellt den entsprechenden Konfigurationswert ein. Folgende Werte sind möglich:
· [Monochrome]
· [CGA 40 columns x 25 rows] (40 Spalten x 25 Zeilen)
· [CGA 80 columns x 25 rows] (80 Spalten x 25 Zeilen)
· [VGA/EGA]

2.2.7 Enhanced IDE Features (Erweiterte IDE-Funktionen)

Hard Disk Block Mode (Festplatten-Blockmodus)

Diese Funktion steigert, je nach installiertem Festplattentyp, die Leistung von Festplatten. Ist dieser Parameter auf Enabled gesetzt,
erlaubt er Datenübertragungen in Blöcken (mehrfachen Sektoren). Startet Ihr System nach Aktivierung dieses Parameters nicht mehr, ändern Sie die Einstellung auf Disabled ab. Normalerweise steht
dieser Parameter auf Enabled.

Advanced PIO Mode (Erweiterter PIO-Modus)

Bei Aktivierung dieses Parameters werden die Datenkorrektur und die Lese-/Schreibzeiten beschleunigt, wodurch sich die Festplattenaktivitätszeit verkürzt und ihre Leistung gesteigert wird.
Um diese Funktion benutzen zu können, muß Ihre Festplatte den erweiterten PIO-Modus unterstützen. Falls nicht, setzen Sie diesen Parameter auf Disabled. Informieren Sie sich in Ihrer
Festplattendokumentation über den erweiterten PIO-Modus.
2-10 Benutzerhandbuch
Page 45

Hard Disk Size > 504 MB (Festplattengröße > 504 MB)

Diese IDE-Erweiterung funktioniert nur unter DOS und Windows 3.x. Ist diese Erweiterung aktiviert, können Sie eine Festplatte benutzen, deren Kapazität 504 MB überschreitet. Dies wird durch die LBA­Modusübersetzung (Logical Block Address) ermöglicht. Bei anderen Betriebssystemen muß dieser Parameter auf Disabled gesetzt
werden.
Um Datenverlust zu vermeiden, belassen Sie diesen Parameter auf
Enabled, wenn Sie eine Festplatte mit einer Kapazität größer als
504 MB benutzen, die zuvor mit dem LBA-Modus konfiguriert wurde. Benutzen Sie eine mit dem Zylinder-Kopf-Sektor-Modus (CHS) konfigurierte Festplatte, setzen Sie diesen Parameter auf Disabled.

Hard Disk 32-Bit Access (Festplatten-32-Bit-Zugriff)

Bei Aktivierung dieses Parameters verbessert sich die Systemleistung durch Gewährung eines 32-Bit-Festplattenzugriffs. Diese IDE­Erweiterung funktioniert nur unter DOS, Windows 3.x und Novell NetWare. Unterstützt Ihre Software oder Festplatte diese Funktion nicht, setzen Sie diesen Parameter auf Disabled.

2.2.8 Num Lock After Boot (Num-Aktivierung beim Systemstart)

Mit diesem Parameter aktivieren Sie die Funktion Num Lock beim Systemstart. Die Standardeinstellung ist Enabled.

2.2.9 Memory Test (Speichertest)

Ist dieser Parameter auf Enabled gesetzt, testet das System während der POST-Routinen das RAM. Setzen Sie diesen Parameter auf
Disabled, ermittelt das System nur die Speichergröße und übergeht
die Testroutine. Die Standardeinstellung ist Disabled.
BIOS-Utility 2-11
Page 46
Dieser Menüpunkt ist fest auf Disabled eingestellt und ist nicht konfigurierbar, wenn der Parameter Fast Boot Mode auf Seite 2 des
Menüs von "Basic System Configuration" aktiviert ist. Siehe Abschnitt
2.2.12.

2.2.10 Auto Configuration Mode (Automatische Konfiguration)

Ist dieser Parameter aktiviert, richtet er die für Ihr System optimalen Konfigurationswerte automatisch ein. Setzen Sie diesen Parameter auf den Standard Enabled, wenn Sie die Festplattenparameter und
die Konfigurationen der integrierten Kommunikationsschnittstellen nicht kennen.

2.2.11 Fast Boot Mode (Systemschnellstart)

Ist dieser Parameter aktiviert, startet das System schneller, indem einige POST-Routinen ausgelassen werden. Es übergeht den Speichertest und aktiviert den internen und den externen Cachespeicher. Dieser Parameter ist standardmäßig aktiviert. Ist er auf Enabled gesetzt, wird der Parameter Memory Test fest auf
Disabled eingestellt.

2.2.12 Quiet Boot (Ruhiger Systemstart)

Dieser Parameter aktiviert oder deaktiviert die Funktion Quiet Boot. Ist er auf Enabled gesetzt, läuft das BIOS im Grafikmodus und zeigt
während des POST und des Systemstarts nur ein Erkennungslogo. Hiernach zeigt der Bildschirm das Prompt des Betriebssystems (unter DOS) oder ein Logo (unter Windows 95). Kommt während des Systemstarts ein Fehler vor, schaltet das System automatisch zum Textmodus.
Auch wenn dieser Parameter auf Enabled gesetzt ist, können Sie während des Systemstarts zum Textmodus schalten, indem Sie nach
einem Piepston, der die Aktivierung der Tastatur ankündigt, F9 drücken.
2-12 Benutzerhandbuch
Page 47
Ist dieser Parameter auf Disabled gesetzt, läuft das BIOS im konventionellen Textmodus, wobei Sie auf dem Bildschirm Details zur
Systeminitialisierung sehen.

2.2.13 Configuration Table (Konfigurationstabelle)

Mit diesem Parameter erhalten Sie die Konfigurationstabelle nach dem Post, jedoch noch vor dem Systemstart, auf dem Bildschirm. In der Konfigurationstabelle sehen Sie eine Zusammenfassung der Hardwaregeräte und -einstellungen, die das BIOS während des POST feststellte. Beispiel einer Konfigurationstabelle:
CPU/CLK : Pentium/133 MHz Math Coprocessor:Installed IDE Drive 0 : xxx MB IDE Drive 1 : xxx MB IDE Drive 2 : xxx MB IDE Drive 3 : xxx MB Diskette Drive A: xx-MB, xx-inch Diskette Drive B: None
Base Memory: : xxx KB Extended Memory: xxxx KB Shadow RAM : xxx KB Internal Cache : xxx KB, Enabled External Cache : xxx KB, Enabled Serial Port(s) : 3F8h, 2F8h Parallel Port : 378h Pointing Device: None
BIOS-Utility 2-13
Page 48

2.3 Advanced System Configuration (Erweiterte Systemkonfiguration)

Mit der Option "Advanced System Configuration" konfigurieren Sie die erweiterten Systemspeicherfunktionen.
Sind Sie kein qualifizierter Techniker, ändern Sie keine Einstellungen in Advanced Configuration, um eine Systembeschädigung zu vermeiden.
Der folgende Bildschirm zeigt Seite 1 der Parameter in "Advanced System Configuration".
2-14 Benutzerhandbuch
Page 49
Advanced System Configuration Page 1/1
Shadow RAM
*E0000h - FFFFFh (System BIOS) . . . [Enabled ]
*C0000h - C7FFFh (Video BIOS). .. . . [Enabled ]
C8000h - CBFFFh......... .... ..... [Disabled]
CC000h - CFFFFh......... .... ..... [Disabled]
D0000h - D3FFFh......... .... ..... [Disabled]
D4000h - D7FFFh......... .... ..... [Disabled]
D8000h - DBFFFh......... .... ..... [Disabled]
DC000h - DFFFFh......... .... ..... [Disabled]
*Internal Cache (CPU Cache).......... [Enabled ]
*External Cache...................... [Enabled ]
*Cache Scheme..................... [ Write Back ]
ECC/Parity Mode Selection...... ..... [Disabled]
Memory at 15MB-16MB Reserved for. . . . [ System ] Use
Plug & Play OS...................... [Yes]
¯ = Move Highlight Bar, ® ¬ = Change Setting PgDn/PgUp = Move Screen, F1 = Help, Esc = Exit
Die abgeblendeten (mit Sternchen versehenen) Parameter sind nicht konfigurierbar.
BIOS-Utility 2-15
Page 50

2.3.1 Shadow RAM (Schatten-RAM)

Das System reserviert 384 KB vom Hauptspeicher (RAM) für die Funktion Shadow RAM. Dieser Parameter hat acht Adreßbereiche. Aktivieren (Enabled) Sie diese Adressen, laufen das System-BIOS,
das Video-BIOS und die I/O-ROM-Funktionen direkt vom Shadow RAM aus und beschleunigen den Systembetrieb. Sind diese Adressen deaktiviert (Disabled), laufen die Funktionen normal vom
ROM aus.
Der Adreßbereich E0000h - FFFFFh ist für eine Kopie (Shadow) des System-BIOS reserviert. Dieser Punkt steht immer auf Enabled und
ist nicht konfigurierbar. Der Adreßbereich C0000h - C7FFFh ist für eine Kopie (Shadow) des Video-BIOS reserviert. Dieser Punkt ist fest auf Enabled gesetzt und nicht konfigurierbar. Die restlichen
Adreßbereiche betreffen die I/O-ROM-Funktionen.

2.3.2 Internal Cache (CPU Cache) (CPU-interner Cache)

Dieser Parameter aktiviert oder deaktiviert den internen Cachespeicher. Dieser Punkt ist fest auf Enabled gesetzt und nicht
konfigurierbar, wenn die Parameter Auto Configuration Mode und Fast Boot Mode auf Seite 2 des Menüs von "Basic System Configuration" aktiviert sind. Andernfalls können Sie diesen Punkt deaktivieren.

2.3.3 External Cache (Externer Cache)

Dieser Parameter aktiviert oder deaktiviert den externen Cachespeicher. Dieser Punkt ist fest auf Enabled gesetzt und nicht
konfigurierbar, wenn der Parameter Fast Boot Mode auf Seite 2 des Menüs der "Basic System Configuration" aktiviert ist. Andernfalls können Sie diesen Punkt deaktivieren.
2-16 Benutzerhandbuch
Page 51

Cache Scheme (Cache-Einrichtung)

Dieser Parameter richtet den Cache auf Write-back ein. Write-
back aktualisiert bei einem Schreibbefehl zwar den Cache, jedoch
nicht den Hauptspeicher. Der Hauptspeicher wird nur dann aktualisiert, wenn es zwischen Cache und Hauptspeicher zu Unstimmigkeiten kommt.

2.3.4 ECC/Parity Mode Selection (ECC/Paritätswahl)

Mit diesem Parameter aktivieren oder deaktivieren Sie die ECC- und Paritätsprüffunktion.
Die Option ECC stellt sowohl Einzelbit-, als auch Mehrbitfehler fest, korrigiert jedoch nur Einzelbitfehler. Die Option Parity gestattet eine Paritätsprüfung. Stellt sie einen Paritätsfehler fest, informiert sie das
Betriebssystem über dem festgestellten Paritätsfehler.
Installieren Sie SIMMs ohne Parität, müssen Sie diesen Parameter deaktivieren.

2.3.5 Memory at 15MB-16MB (Speicher bei 15-16 MB)

Um Speicheradreßkonflikte zwischen dem System und den Erweiterungskarten zu verhindern, reservieren Sie diesen Speicherbereich entweder für das System oder eine Erweiterungskarte. Bevor Sie diesen Parameter einstellen, lesen Sie im Handbuch Ihrer Zusatzkarte nach, ob Ihre Karte diesen Speicherbereich benötigt. Falls nicht, setzen Sie diesen Parameter auf System Use.
BIOS-Utility 2-17
Page 52

2.3.6 Plug & Play OS (Plug & Play-Betriebssystem)

Setzen Sie diesen Parameter auf Yes, wenn Sie das Betriebssystem Windows 95 installiert haben. Bei Aktivierung dieses Parameters
initialisiert und aktiviert Windows 95 startunfähige Plug-and-Play­Geräte (PnP) wie Audio- oder Modemkarten. Das BIOS initialisiert nur startfähige PnP-Geräte wie SCSI-Karten.
Arbeiten Sie nicht unter Windows 95, setzen Sie diesen Parameter auf
No. Bei Deaktivierung dieses Parameters initialisiert das BIOS alle
startfähigen und startunfähigen PnP-Geräte.
2-18 Benutzerhandbuch
Page 53

2.4 Power Saving Configuration (Stromsparkonfiguration)

Die Parameter der "Power Saving Configuration" sind nur konfigurierbar, wenn Ihr System die Stromsparfunktionen unterstützt.
Die folgenden Bildschirme zeigen die Parameter der "Power Saving Configuration" und ihre Standardeinstellungen:
Power Saving Configuration Page 1/1
Power Management Mode ................[Enabled ]
*Monitor Power Saving Timer .. .. ...[15] Minute(s)
*IDE Hard Disk Standby Timer ... .. .[15] Minute(s)
*System Standby Timer .............[OFF]
*System Suspend Timer .............[OFF]
Monitored Activities
IRQ 2/IRQ 9. . .[Disabled] DRQ 0.........[Disabled]
IRQ 3..... ....[Disabled] DRQ 1.........[Disabled]
IRQ 4..... ....[Disabled] DRQ 3.........[Disabled]
IRQ 5..... ....[Disabled] DRQ 5.........[Disabled]
IRQ 7..... ....[Disabled] DRQ 6.........[Disabled]
IRQ 10.. ... .. .[Disabled] DRQ 7.........[Disabled]
IRQ 11.. ... .. .[Disabled]
*IRQ 12.. ... .. .[Enabled ]
*IRQ 15.. ... .. .[Enabled ]
¯ = Move Highlight Bar, ® ¬ = Change Setting PgDn/PgUp = Move Screen, F1 = Help, Esc = Exit
BIOS-Utility 2-19
Page 54

2.4.1 Power Management Mode (Stromsparmodus)

Mit diesem Parameter senken Sie den Stromverbrauch. Ist dieser Parameter auf Enabled gesetzt, können Sie den Monitor, die IDE-
Festplatte und die System-Timer konfigurieren. Setzen Sie ihn auf
Disabled, werden die Stromsparfunktionen und alle Timer deaktiviert.

Monitor Power Saving Timer (Monitorstromsparfunktion)

Dieser Parameter schaltet den Bildschirm eines VESA DPMS­kompatiblen Monitors in ein Standby. Bei jeglicher Tastatur- oder Mausbedienung schaltet der Monitor zum Normalbetrieb zurück.

IDE Hard Disk Standby Timer (IDE-Festplattenstandby)

Mit diesem Parameter schalten Sie die Festplatte nach einem Leerlauf von 1 bis 15 Minuten, je nach Ihrer Einstellung, in ein Standby. Greifen Sie später wieder auf die Festplatte zu, geben Sie der Festplatte 3 bis 5 Sekunden Zeit (je nach Festplattentyp), um zum Normalbetrieb zurückzukehren. Setzen Sie diesen Parameter auf Off, wenn Ihre Festplatte diese Funktion nicht unterstützt.

System Standby Timer (System-Standby)

Dieser Parameter setzt das System in einen "schnellen" Stromsparmodus. Befindet sich das System über einen angegebenen Zeitabschnitt hinweg im Leerlauf, schaltet es automatisch in ein Standby. Bei jeglicher Tastatur- oder Mausbedienung, oder allen überwachten Aktivitäten in den IRQ- oder DRQ-Kanälen, schaltet das System zum Normalbetrieb zurück. Siehe Abschnitt 2.4.2.
2-20 Benutzerhandbuch
Page 55

System Suspend Timer (System-Suspend)

Dieser Parameter unterstützt die stärkste Stromsparmaßnahme. Um von einem Suspend zum normalen Systembetrieb zurückzukehren, drücken Sie eine Taste, bewegen Sie die Maus oder betätigen Sie den Reset-Schalter. Sind Sie in einem Netzwerk, setzen Sie diesen Punkt auf OFF.

2.4.2 Monitored Activities (Aktivitätsüberwachungen)

Mit den Punkten IRQ und DRQ in diesem Parameter überwachen Sie Systemaktivitäten, die über IRQ- und DRQ-Kanäle laufen, und legen fest, ob Stromsparmaßnahmen aufgerufen werden sollen.
Belegen Sie z.B. IRQ 3 mit einem Fax/Modem und setzen Sie diesen Punkt auf Enabled, weckt jegliche Fax-/Modemaktivität das System
aus einem Standby auf.
BIOS-Utility 2-21
Page 56

2.5 System Security Setup (Systemsicherheit)

Das Setup-Programm besitzt eine Reihe von Sicherheitsfunktionen, die einen unerwünschten Zugriff auf das System und seine Daten verhindern.
Gehen Sie in das Setup-Programm und wählen Sie die Option "System Security". Sie erhalten den folgenden Bildschirm:
System Security Page 1/1
Disk Drive Control
Diskette Drive................. [ Normal ]
Hard Disk Drive................ [ Normal ]
System Boot Drive........ ...... [Drive A then C]
Boot from CD-ROM......... ...... [Disabled]
Onboard Communication Ports
Serial Port 1 Base Address.. ... [ 3F8h ]
Serial Port 2 Base Address.. ... [ 2F8h ]
Parallel Port Base Address.. ... [378 (IRQ 7)]
Operation Mode..............[Enhanced Parallel Port (EPP)] Mode
*ECP DMA Channel...... ...[-]
Onboard PS/2 Mouse (IRQ 12).. .. ..[Enabled ]
Setup Password....... ...... ......[ None ]
Power On Password........... .....[ None ]
¯ = Move Highlight Bar, ® ¬ = Change Setting PgDn/PgUp = Move Screen, F1 = Help, Esc = Exit

2.5.1 Disk Drive Control (Laufwerkskontrolle)

Mit den Laufwerkskontrollfunktionen aktivieren oder deaktivieren Sie Lese-/Schreibfunktionen eines Laufwerks. Diese Funktionen kontrollieren auch die "Boot"-Funktion des Disketten- oder Festplattenlaufwerks, um das Laden von Betriebssystemen oder anderen Programmen von einem gewissen Laufwerk zu verhindern, während die anderen Laufwerke weiterhin betriebsfähig bleiben.
2-22 Benutzerhandbuch
Page 57
Tabelle 2-1 listet die Einstellungen der Laufwerkskontrolle und ihre entsprechenden Funktionen auf.
Tabelle 2-1 Einstellungen von Disk Drive Control
Diskette Drive (Diskettenlaufwerk)
Einstellung Erklärung
Normal Diskettenlaufwerk funktioniert normal Write Protect All Sectors Deaktiviert Schreibfunktion auf allen
Sektoren
Write Protect Boot Sector Deaktiviert Schreibfunktion nur auf dem
Startsektor
Disabled Deaktiviert alle Diskettenfunktionen
Hard Disk Drive (Festplatte)
Einstellung Erklärung
Normal Festplatte funktioniert normal Write Protect All Sectors Deaktiviert Schreibfunktion auf allen
Sektoren
Write Protect Boot Sector Deaktiviert Schreibfunktion nur auf dem
Startsektor
Disabled Deaktiviert alle Festplattenfunktionen
System Boot Drive (Systemstartlaufwerk)
Einstellung Erklärung
Drive A then C System prüft zuerst Laufwerk A.
Befindet sich eine Diskette im Laufwerk, startet das System vom Laufwerk A. Andernfalls startet es vom Laufwerk C.
Drive C then A System prüft zuerst Laufwerk C. Ist eine
Festplatte (Laufwerk C) installiert, startet das System vom Laufwerk C.
Andernfalls startet es vom Laufwerk A. C: System startet immer vom Laufwerk C. A: System startet immer vom Laufwerk A.
BIOS-Utility 2-23
Page 58
Tabelle 2-1 Einstellungen von Disk Drive Control (Fortsetzung)
Boot from CD-ROM (Systemstart vom CD-ROM)
Einstellung Erklärung
Enabled System prüft, ob sich eine startfähige
CD-ROM im CD-ROM-Laufwerk befindet. Ist eine CD-ROM vorhanden, startet das System vom CD-ROM-Laufwerk. Andernfalls startet es von dem Laufwerk, das im Parameter System Boot Drive angegeben ist.
Disabled System startet von dem Laufwerk, das im
Parameter System Boot Drive angegeben ist.

2.5.2 On Board Communication Ports (Integrierte Kommunikationsschnittstellen)

Serial Port 1 Base Address (Basisadresse der seriellen Schnittstelle 1)

Mit diesem Parameter stellen Sie die logische Basisadresse der seriellen Schnittstelle 1 ein.
Tabelle 2-2 Einstellungen für "Serial Port 1"
Einstellung Erklärung
3F8h Serielle Schnittstelle 1 mit Adresse 3F8h und
Belegung von IRQ4
2F8h Serielle Schnittstelle 1 mit Adresse 2F8h und
Belegung von IRQ3
3E8h Serielle Schnittstelle 1 mit Adresse 3E8h und
Belegung von IRQ4
2E8h Serielle Schnittstelle 1 mit Adresse 2E8h und
Belegung von IRQ3
Disabled Deaktiviert serielle Schnittstelle 1
2-24 Benutzerhandbuch
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Serial Port 2 Base Address (Basisadresse der seriellen Schnittstelle 2)

Mit diesem Parameter stellen Sie die logische Basisadresse der seriellen Schnittstelle 2 ein.
Tabelle 2-3 Einstellungen für "Serial Port 2"
Einstellung Erklärung
3F8h Serielle Schnittstelle 2 mit Adresse 3F8h und
Belegung von IRQ4
2F8h Serielle Schnittstelle 2 mit Adresse 2F8h und
Belegung von IRQ3
3E8h Serielle Schnittstelle 2 mit Adresse 3E8h
und Belegung von IRQ4
2E8h Serielle Schnittstelle 2 mit Adresse 2E8h
und Belegung von IRQ3
Disabled Deaktiviert serielle Schnittstelle 2
Belegen Sie die serielle Schnittstelle 1 mit 3F8h, dürfen Sie der seriellen Schnittstelle 2 nur 2F8h oder 2E8h zuordnen.
Belegen Sie die serielle Schnittstelle 1 mit 2F8h, dürfen Sie der seriellen Schnittstelle 2 nur 3F8h oder 3E8h zuordnen.

Parallel Port Base Address (Basisadresse der parallelen Schnittstelle)

Das System besitzt eine parallele Schnittstelle. Tabelle 2-4 listet die Optionen der parallelen Schnittstellenadresse auf. Sie können die parallele Schnittstelle auch deaktivieren.
BIOS-Utility 2-25
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Tabelle 2-4 Einstellungen für "Parallel Port"
Einstellung Funktion
3BCh (IRQ 7) Entspricht der parallelen Schnittstelle
mit Adresse 3BCh
378h (IRQ 7) Entspricht der parallelen Schnittstelle
mit Adresse 378h
278h (IRQ 5) Entspricht der parallelen Schnittstelle
mit Adresse 278h
Disabled Deaktiviert die parallele Schnittstelle
Um die parallele Schnittstelle zu deaktivieren, wählen Sie die Option
Disabled. Installierten Sie eine Zusatzkarte, deren parallele
Schnittstelle mit der Adresse der integrierten parallelen Schnittstelle in Konflikt tritt, deaktiviert das System automatisch die integrierten Funktionen.
Prüfen Sie die parallele Schnittstellenadresse auf der Zusatzkarte und ändern Sie diese so ab, daß sie keinen Konflikt erzeugt.
2-26 Benutzerhandbuch
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OPERATION MODE (B etriebsmodus )
Mit diesem Punkt stellen Sie den Betriebsmodus der parallelen Schnittstelle ein. Tabelle 2-5 listet die verschiedenen Betriebsmodi auf.
Tabelle 2-5 Betriebseinstellungen der parallelen Schnittstelle
Einstellung Funktion
Standard Parallel Port (SPP) Erlaubt einen Ein-Weg-Betrieb mit
normaler Geschwindigkeit
Standard and Bidirectional Erlaubt einen Zwei-Weg-Betrieb mit
normaler Geschwindigkeit
Enhanced Parallel Port (EPP) Erlaubt bidirektionalen Betrieb der
parallelen Schnittstelle mit Höchstgeschwindigkeit
Extended Capabilities Port (ECP)
Erlaubt parallelen Schnittstellenbetrieb im bidirektionalen Modus und mit einer Geschwindigkeit, die höher ist als die maximale Übertragungsrate
ECP DMA CHANNEL (ECP-DMA- Kanal )
Dieser Punkt wird nur dann aktiv, wenn Sie Extended Capabilities
Port (ECP) als Betriebsmodus wählten. Er gestattet Ihnen die Wahl
von DMA-Kanal 1 oder DMA-Kanal 3 (wie von Windows 95 gefordert).

2.5.3 On-board PS/2 Mouse (IRQ 12) (Integrierte PS/2-Maus (Interrupt 12))

Dieser Parameter aktiviert oder deaktiviert die integrierte PS/2-Maus. Setzen Sie ihn auf Enabled, können Sie die integrierte PS/2-Maus mit
zugeordnetem IRQ12 benutzen. Setzen Sie ihn auf Disabled, deaktiviert er die Maus und stellt IRQ12 anderen Geräten zur
Belegung zur Verfügung.
BIOS-Utility 2-27
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2.5.4 Setup Password (Setup-Paßwort)

Das Setup Password verhindert unerwünschten Zugriff auf die BIOS­Utility.

Ein Paßwort einrichten

1. Rufen Sie die BIOS-Utility auf und wählen Sie "System Security".
2. Heben Sie den Parameter Setup Password hervor und drücken Sie à oder ß. Sie erhalten das Paßwortprompt:
3. Geben Sie ein Paßwort ein, das maximal sieben Zeichen lang sein kann.
Seien Sie bei der Eingabe des Paßworts besonders vorsichtig, da die Zeichen beim Tippen nicht auf dem Bildschirm erscheinen.
4. Drücken Sie die Eingabetaste. Sie werden jetzt gebeten, das Paßwort zur Bestätigung der ersten Eingabe nochmals einzugeben.
5. Geben Sie das Paßwort nochmals ein und drücken Sie die Eingabetaste.
Nach Einrichtung des Paßworts setzt das System den Parameter Setup Password automatisch auf Present (vorhanden).
6. Beenden Sie den Bildschirm von "System Security" mit Esc und kehren Sie zum Hauptmenü zurück.
7. Beenden Sie die BIOS-Utility mit Esc. Ein Dialogfeld fragt Sie jetzt, ob Sie die CMOS-Daten abspeichern möchten.
2-28 Benutzerhandbuch
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8. Speichern Sie Ihre Änderungen mit Yes, woraufhin das System einen Neustart ausführt.
Wenn Sie beim nächsten Mal die BIOS-Utility aufrufen, müssen Sie Ihr Setup-Paßwort angeben.
Schreiben Sie Ihr Paßwort auf und bewahren Sie es an einem sicheren Platz auf!

Ihr Setup-Paßwort ändern oder löschen

Ein Setup-Paßwort läßt sich folgendermaßen ändern:
1. Rufen Sie die BIOS-Utility auf und wählen Sie "System Security".
2. Heben Sie den Parameter Setup Password hervor.
3. Drücken Sie à oder ß, um das Paßwortprompt anzuzeigen und geben Sie ein neues Paßwort ein.
oder
Drücken Sie à oder ß und wählen Sie None, um das vorhandene Paßwort zu löschen.
4. Beenden Sie den Bildschirm von "System Security" mit Esc und kehren Sie zum Hauptmenü zurück.
5. Beenden Sie die BIOS-Utility mit Esc. Ein Dialogfeld fragt Sie jetzt, ob Sie die CMOS-Daten abspeichern möchten.
6. Speichern Sie Ihre Änderungen mit Yes, woraufhin das System einen Neustart ausführt.

Wenn Sie Ihr Paßwort vergessen haben

Können Sie sich nicht mehr an Ihr Paßwort erinnern, rufen Sie Ihren Händler oder einen qualifizierten Techniker um Hilfe.
BIOS-Utility 2-29
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2.5.5 Power On Password (Systemstart-Paßwort)

Dieser Parameter schützt Ihr System vor unerwünschter Benutzung. Sobald Power On Password eingerichtet ist, müssen Sie es bei jedem Systemstart eingeben.
Um dieses Paßwort einzurichten, heben Sie den Parameter Power On Password hervor und gehen Sie so vor wie bei Einrichtung des Setup­Paßworts. Lesen Sie Abschnitt 2.5.4.

2.6 PCI System Configuration (PCI-Systemkonfiguration)

Mit der Option "PCI System Configuration" können Sie Ihre PCI­Geräte einstellen.
PCI System Configuration Page 1/1
PCI IRQ Setting ............[ Auto ]
INTA INTB INTC INTD
*PCI Slot 1............ [--] [--] [--] [--]
*PCI Slot 2............ [--] [--] [--] [--]
*PCI Slot 3............ [--] [--] [--] [--]
*PCI Slot 4............ [--] [--] [--] [--]
PCI IRQ Sharing.............[Yes]
VGA Palette Snoop ..........[Disabled]
¯ = Move Highlight Bar, ® ¬ = Change Setting PgDn/PgUp = Move Screen, F1 = Help, Esc = Exit
2-30 Benutzerhandbuch
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2.6.1 PCI IRQ Setting (PCI-IRQ-Einstellung)

Dieser Parameter gestattet eine automatische (Auto) oder manuelle (Manual) Konfiguration der PCI-Geräte. Benutzen Sie Plug-and-Play- Geräte (PnP), können Sie die Standardeinstellung Auto beibehalten. Das System konfiguriert dann automatisch die PnP-Geräte. Gehört Ihr
PCI-Gerät nicht zum Typ PnP, können Sie das Interrupt für jedes einzelne Gerät manuell zuweisen.
Technische Informationen über die PCI-Karte finden Sie in Ihrem Handbuch.

PCI Slots (PCI-Steckplätze)

Mit diesem Parameter geben Sie das passende Interrupt für jedes PCI-Gerät einzeln an. Sie können den Steckplätzen die Interrupts IRQ5, IRQ9, IRQ10, IRQ11, IRQ14 oder IRQ15 zuweisen.
Springen Sie mit den Tasten á oder â zwischen den Feldern hin und her. Mit den Tasten à oder ß wählen Sie Optionen.

2.6.2 PCI IRQ Sharing (PCI-IRQ gemeinsam benutzen)

No gesetzt, müssen Sie den PCI-Geräten unterschiedliche IRQs
zuweisen.
BIOS-Utility 2-31
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2.6.3 VGA Palette Snoop (VGA-Palette erkunden)

PCI-Geräte unterstützen die Palettenerkundungstechnik (palette snoop), wodurch die Geräte in der Lage sind, Zugriffe auf ihre Palettenregister zu kontrollieren. Setzen Sie diesen Parameter auf
Enabled, um die Palettenerkundungsfunktion der in Ihrem System
installierten PCI-VGA- und ISA-Videogeräte zu aktivieren. Im Handbuch Ihrer VGA-Karte finden Sie weitere Informationen über diese Funktion.
Mittels der Funktion VGA Palette Snoop ist das Kontroll­Palettenregister (CPR) in der Lage, das VGA RAM DAC (Digital­analog-Wandler, eine Farbdatenspeicherung) jeder im System installierten VGA-Karte zu verwalten und zu aktualisieren. Der Snoop­Vorgang veranlaßt das CPR, allen VGA-Karten ein Signal zu senden, so daß diese ihre eigenen RAM DACs aktualisieren können. Dieses Signal durchläuft die Karten solange, bis alle RAM DAC-Daten aktualisiert sind. Hierdurch ist eine Anzeige mehrerer Bilder auf dem Bildschirm möglich.
Einige VGA-Karten haben für diese Funktion feste Einstellungen. Lesen Sie das Handbuch Ihrer VGA-Karte, bevor Sie diesen Parameter einstellen.
2-32 Benutzerhandbuch
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2.7 Load Setup Default Settings (Setup-Standardeinstellungen laden)

Diese Option lädt die Standardwerte für die optimalen Konfigurationseinstellungen Ihres Systems. Laden Sie die Standardeinstellungen, sind Parameter mit festen Einstellungen abgeblendet und nicht konfigurierbar. Möchten Sie die Einstellungen dieser Punkte ändern, deaktivieren Sie den Parameter Fast Boot Mode im Menü von "Basic System Configuration".
Wählen Sie die Option "Load Setup Default Settings" im Hauptmenü, erhalten Sie folgendes Dialogfeld.
Load Setup Default Settings Are you sure
[Yes] [No]
Wählen Sie [Yes], um die Standardeinstellungen zu laden.
BIOS-Utility 2-33
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2.8 Leaving Setup (Setup beenden)

Prüfen Sie die Konfigurationswerte Ihres Systems. Sind Sie sicher, daß alle Werte richtig sind, schreiben Sie diese ab. Bewahren Sie die aufgezeichneten Werte an einem sicheren Platz auf. Wird der Batteriestrom mal schwächer oder der CMOS-Chip schadhaft, werden Sie wissen, welche Werte Sie im Setup einzugeben haben.
Beenden Sie das System-Konfigurationssetup mit Esc. Haben sich Funktionen der BIOS-Utility geändert, erhalten Sie folgenden Bildschirm.
Do you want to save CMOS data?
[Yes] [No]
Beantworten Sie diese Frage mit den Richtungstasten. Mit Yes speichern Sie die neuen Daten im CMOS ab, und mit No behalten Sie die alten Konfigurationswerte bei. Drücken Sie die Eingabetaste.
2-34 Benutzerhandbuch
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