Acer V35 User Manual [de]

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AcerPower/MV
Pentium Midi Tower System (V35)
Benutzerhandbuch
Acer Computer GmbH Kornkamp 4
22926 Ahrensburg
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Copyright
Haftungsausschluß
Acer übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit der Informationen, die sich auf technische Eigenschaften, die Verwendung des Produktes für einen bestimmten Zweck sowie die hier vorliegende Dokumentation be­ziehen. Dieses gilt auch für die mit dem Produkt ausgelieferte und in die­ser Dokumentation beschriebene Software, für deren Richtigkeit Acer keine Garantie übernimmt. Erweist sich die Software nach dem Kauf als fehlerhaft, so übernimmt der Käufer und nicht Acer, ihr Verteiler oder ihr Händler die vollen Kosten für Wartung und Reparatur, die hierdurch verursacht worden sind. Das in dieser Dokumentation beschriebene Pro­dukt, dessen Zubehör und die mit diesem Produkt ausgelieferte Software unterliegen einer ständigen Verbesserung und Weiterentwicklung. Aus diesem Grund behält sich Acer das Recht vor, Komponenten, Zubehör, technische Spezifikationen, Software sowie die hier vorliegende Doku­mentation des Produktes ohne vorherige Ankündigung jederzeit zu än­dern.
1. Auflage, Copyright ã1996 by Acer Computer GmbH
IBM und PS/2 sind eingetragene Warenzeichen der International Business Ma­chines Corporation. Intel ist ein eingetragenes Warenzeichen der Intel Corporation.
MS-DOS ist ein eingetragenes Warenzeichen der Microsoft Corporation. Andere Marken und Produktnamen sind Warenzeichen und/oder eingetragene Wa-
renzeichen der entsprechenden Eigentümer.
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WICHTIGE
SICHERHEITSANWEISUNGEN
1. Um einen sicheren und zuverlässigen Betrieb Ihres Computers zu gewährleisten, lesen Sie diese Anweisungen bitte sorgfältig durch, und beachten Sie sie bei der Handhabung Ihres Gerätes.
2. Befolgen Sie bitte alle auf dem Computer angebrachten Warnhin­weise und Anweisungen.
3. Prüfen Sie zunächst, ob die auf dem Typenschild an der Rückseite des Computers angegebene Netzspannung mit der örtlichen Netz­spannung übereinstimmt. Der Computer darf nur mit der auf die­sem Typenschild angegebenen Netzspannung betrieben werden.
5. Um den Computer vor Überhitzung zu schützen, dürfen die der Be­lüftung dienenden Gehäuseschlitze und Gehäuseöffnungen auf der Rück- und Bodenseite des Computers nicht abgedeckt werden. Ver­meiden Sie daher den Betrieb Ihres Gerätes auf Mobiliar mit wei­cher Oberfläche (z. B. auf einem Bett, einem Teppich oder ähnli­chem). Der Computer darf auf keinen Fall in der Nähe einer Wär­mequelle (z. B. einem Heizkörper) aufgestellt werden. Der Einbau in ein anderes Gehäuse sollte nur dann erfolgen, wenn eine ausrei­chende Belüftung sichergestellt ist.
6. Stellen Sie den Computer nicht auf wackelige und instabile Unter­lagen. Der Computer könnte herunterfallen und dabei beschädigt werden.
7. Stellen Sie den Computer während des Betriebes nicht in der Nähe von Wasser auf.
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8. Aus Sicherheitsgründen ist dieser Computer mit einem dreipoligen, geerdeten Schutzkontaktstecker ausgerüstet, der nur an einer ord­nungsgemäß geerdeten Schutzkontaktsteckdose angeschlossen wer­den darf. Machen Sie auf keinen Fall die Erdung des Schutzkon­taktsteckers oder der Schutzkontaktsteckdose funktionslos.
9. Stellen Sie keine Gegenstände auf das Netzkabel. Verlegen Sie es so, daß man nicht darauf treten kann.
11. Schützen Sie das Gerät vor Nässe und Feuchtigkeit. Achten Sie dar­auf, daß Sie keine Flüssigkeit über dem Gerät verschütten oder Ge­genstände durch die Geräteöffnungen stecken. Sie könnten sonst ei­nen Kurzschluß hervorrufen oder einen elektrischen Schlag erhal­ten.
12. Versuchen Sie nicht, das Gerät selbst zu warten oder zu reparieren. Durch das Öffnen und Entfernen der Gehäuseabdeckungen setzen Sie sich der Gefahr eines elektrischen Schlages oder sonstiger Risi­ken aus. Überlassen Sie die Wartung dem qualifizierten Kunden­dienst.
a. Wenn die Isolierung des Netzkabels durchgescheuert oder der
Netzstecker beschädigt ist.
b. Wenn Flüssigkeit über das Gerät verschüttet wurde oder wenn
das Gerät Feuchtigkeit oder Nässe ausgesetzt war.
c. Wenn das Gerät nicht korrekt arbeitet, obwohl alle Einstellun-
gen und Anweisungen des Benutzerhandbuches befolgt wur­den. Nehmen Sie aber nur solche Einstellungen vor, die im Be­nutzerhandbuch ausdrücklich beschrieben sind. Falsche Ein­stellungen können Beschädigungen zur Folge haben und um­fangreiche Reparaturarbeiten erfordern.
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d. Wenn das Gerät heruntergefallen oder das Gehäuse beschädigt
ist.
e. Wenn das Gerät einen deutlichen Leistungsabfall trotz korrek-
ter Systemeinstellungen aufweist.
15. Warnung! Bei unsachgemäßer Nutzung können Batterien explo­dieren. Versuchen Sie nicht, die Batterien aufzuladen, auseinander­zunehmen oder ins Feuer zu werfen. Bewahren Sie Batterien für Kinder unzugänglich auf, und entsorgen Sie gebrauchte Batterien sachgemäß.
16. Benutzen Sie für dieses Gerät nur das mitgelieferte Netzan­schlußkabel (es befindet sich in der Verpackung für Tastatur/Hand­buch). Es muß sich dabei um ein abnehmbares Netzkabel des fol­genden Typs handeln: UL listed/CSA certified, type SVT/SJT, aus­gelegt für 6 A, 125 V, mit VDE-Zulassung. Maximale Kabellänge: 4,6 m.
17. Die Geräuschemission dieses Gerätes ist kleiner als 45 dB(A).
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CE-Kennzeichnung
Die CE-Kennzeichnung ist aufgrund der Bestimmungen der Richtlinie 89/336/EWG erfolgt. Diese Richtlinie wurde durch das EMVG in der Fassung vom 30.08.1995 in deutsches Recht umgesetzt. Die Richtlinie 89/336/EWG regelt das elektromagnetische Verhalten von Elektrogerä­ten.
Wir schonen die Umwelt
1. Die Geräuschemission dieses Gerätes ist kleiner als 45 dB(A).
2. Die in diesem Gerät eingesetzten Batterien enthalten keine Cd- und Hg-Verbindungen.
3. Bitte, beachten Sie unbedingt folgenden Hinweis zur Handhabung alter Batterien:
Schwermetallhaltige Batterien und Akkumulatoren gehören nicht in den Hausmüll. Sie werden vom Hersteller, Händler oder deren Beauftragten kostenlos zurückgenommen, um sie einer Verwertung bzw. Entsorgung zuzuführen.
4. Geräte, die mit dem Umweltzeichen gekennzeichnet sind, werden nach Gebrauch gebührenpflichtig wieder zurückgenommen, um sie einer Wiederverwendung bzw. wertstofflichen Verwertung zuzu­führen. Die Geräte müssen in einem Zustand zurückgegeben wer­den, der dem bestimmungsgemäßen Gebrauch entspricht. Nicht verwertbare Geräteteile werden sachgemäß entsorgt.
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I n h a l t s v e r z e i c h n i s
1 Die Systemplatine......................................................1-1
1.1 Hauptbauelemente.........................................................................1-3
1.2 Schutz gegen elektrostatische Entladungen..................................1-5
1.3 Jumpereinstellungen......................................................................1-6
1.4 Die Speichererweiterung.............................................................1-10
1.4.1 Installation der SIMMs..................................................1-13
1.4.2 Der Ausbau eines SIMMs..............................................1-15
1.4.3 Das System neu konfigurieren.......................................1-16
1.5 Installation der IDE-Festplatten..................................................1-17
1.6 Installation einer Pentium-CPU...................................................1-18
1.6.1 Installation eines Overdriveä-Prozessors.....................1-20
1.6.2 Das System neu konfigurieren.......................................1-21
1.7 Das Power Management..............................................................1-22
1.7.1 IDE Fixed Disk Standby Mode......................................1-22
1.7.2 System Suspend Mode...................................................1-23
1.7.3 Übersicht über die Betriebsarten....................................1-24
1.8 Advanced Power Management (APM).......................................1-25
1.9 VESA-DPMS-Betriebsarten........................................................1-26
2 Die Konfiguration des Systems................................2-1
2.1 Das Setup-Programm aufrufen......................................................2-2
2.2 Basic System Configuration..........................................................2-3
2.2.1 Die Systemuhr..................................................................2-4
2.2.2 Konfiguration der Diskettenlaufwerke............................2-5
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2.2.2.1 Erstes Diskettenlaufwerk.................................2-5
2.2.2.2 Zweites Diskettenlaufwerk..............................2-5
2.2.3 Konfiguration der Festplattenlaufwerke..........................2-5
2.2.3.1 Erstes IDE Festplattenlaufwerk.......................2-6
2.2.3.2 Weitere IDE Festplattenlaufwerke...................2-6
2.2.4 System Memory (RAM)..................................................2-7
2.2.5 Mathematischer Koprozessor..........................................2-7
2.2.6 Bildschirmtyp...................................................................2-8
2.2.7 Konfiguration der seriellen Schnittstelle.........................2-9
2.2.8 Enhanced IDE Features.................................................2-10
2.2.8.1 Hard Disk Block Mode..................................2-10
2.2.8.2 Advanced PIO Mode......................................2-10
2.2.8.3 Hard Disk Size > 504MB..............................2-10
2.2.8.4 Hard Disk 32 Bit Access................................2-11
2.2.9 Large Memory Support Mode.......................................2-11
2.2.10 Num Lock After Boot....................................................2-11
2.2.11 Memory Test..................................................................2-11
2.2.12 Auto Configuration Mode..............................................2-12
2.2.13 Fast Boot Mode..............................................................2-12
2.2.14 Quiet Boot Mode...........................................................2-13
2.2.15 Configuration Table.......................................................2-13
2.3 Advanced System Configuration................................................2-14
2.3.1 Shadow RAM.................................................................2-15
2.3.2 Internal Cache (CPU Cache)..........................................2-15
2.3.3 External Cache (Second Level Cache)..........................2-16
2.3.4 F0000h-FFFFFh (System BIOS)...................................2-16
2.3.5 C0000h-C7FFFh (Video BIOS).....................................2-16
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2.3.6 Memory at 15MB-16MB Reserved for.........................2-17
2.3.7 DRAM Lead-off Timing (Read/Write/RAS#Pre).........2-18
2.3.8 RAS to CAS Delay........................................................2-18
2.3.9 DRAM Write Burst Timing...........................................2-19
2.3.10 DRAM Read Burst Timing (EDO/FPM).......................2-20
2.3.11 ECC/Parity Mode Selection...........................................2-21
2.4 PCI System Configuration...........................................................2-22
2.4.1 PCI IRQ Setting.............................................................2-22
2.4.2 Hinweise zur Konfiguration von PCI Geräten...............2-23
2.4.3 VGA Palette Snoop........................................................2-24
2.5 Power Saving Configuration.......................................................2-25
2.5.1 Power Management Mode.............................................2-25
2.5.1.1 IDE Fixed Disk Standby Timer.....................2-26
2.5.1.2 System Suspend Timer..................................2-26
2.5.2 System Wakeup Events.................................................2-26
2.6 System Security Setup.................................................................2-27
2.6.1 Disk Drive Control.........................................................2-28
2.6.2 Onboard Communication Ports.....................................2-29
2.6.2.1 Serial Port 1....................................................2-29
2.6.2.2 Serial Port 2....................................................2-29
2.6.2.3 Parallel Port Base Address.............................2-29
2.6.2.4 Parallel Port Operation Mode........................2-30
2.6.2.5 ECP DMA Channel........................................2-30
2.6.3 Onboard PS/2 Mouse (IRQ 12).....................................2-31
2.6.4 Setup Password..............................................................2-31
2.6.5 Power-On Password.......................................................2-32
2.6.5.1 Password-Abfrage über Tastatur abschalten..2-32
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Page 10
2.6.5.2 Das Password über die Tastatur ändern.........2-32
2.7 Load Setup Default Settings........................................................2-33
2.8 Setup beenden.............................................................................2-33
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A n h ä n g e
A Festplattentypentabelle............................................A-1
B Fehlermeldungen......................................................B-1
B.1 Software-Fehlermeldungen...........................................................B-1
B.2 System-Fehlermeldungen.............................................................B-1
B.3 Beseitigen von Fehlermeldungen.................................................B-4
C Systemspeicher und Interrupts...............................C-1
C.1 Systemspeicheradressen................................................................C-1
C.2 DMA-Kanäle................................................................................C-1
C.3 I/O-Speicheradressen....................................................................C-2
C.4 Interrupts.......................................................................................C-3
D AFlash-BIOS-Hilfsprogramm.................................D-1
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A b b i l d u n g s v e r z e i c h n i s
Abbildung 1-1 Aufbau der Systemplatine............................................1-4
Abbildung 1-2 Lage der Jumper auf der Systemplatine.......................1-7
Abbildung 1-3 Installation eines SIMMs............................................1-14
Abbildung 1-4 Entfernen eines SIMMs..............................................1-15
Abbildung 1-5 Installation einer Pentium-CPU in einen
ZIF-CPU-Sockel.........................................................1-18
Abbildung 1-6 Befestigen des CPU-Lüfters.......................................1-19
Abbildung 1-7 Installation eines Overdrive-Prozessors.....................1-20
T a b e l l e n v e r z e i c h n i s
Tabelle 1-1 Allgemeine Jumpereinstellungen.................................1-8
Tabelle 1-2 Einstellungen des CPU-Taktes.....................................1-9
Tabelle 1-3 Anschlußmöglichkeiten externer Geräte......................1-9
Tabelle 1-4 Speicherkonfigurationen............................................1-11
Tabelle 1-5 Konfiguration der IDE-Geräte....................................1-17
Tabelle 1-6 Mindestabstände zu einem Overdrive-Prozessor.......1-20
Tabelle 1-7 Stromsparende Betriebsarten......................................1-24
Tabelle 1-8 VESA DPMS-Betriebsarten.......................................1-26
Tabelle 2-1 Laufwerkskontrollparameter......................................2-28
Tabelle 2-2 Einstellungen der seriellen Schnittstelle 1 & 2..........2-29
Tabelle 2-3 Einstellungen der parallelen Schnittstelle..................2-29
Tabelle 2-4 Betriebsarten der parallelen Schnittstelle...................2-30
Tabelle A-1 Festplattentypentabelle................................................A-1
Tabelle B-1 Übersicht über System-Fehlermeldungen....................B-2
Tabelle C-1 Systemspeicheradressen...............................................C-1
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Tabelle C-2 DMA-Kanäle................................................................C-1
Tabelle C-3 I/O-Speicheradressen...................................................C-2
Tabelle C-4 Interrupts......................................................................C-3
Ü b e r d i e s e s H a n d b u c h
Überblick und Hintergrund
Der Computer, der in diesem Handbuch beschrieben wird, ist ein hoch­entwickeltes und komplexes technisches Gerät. Die hier vorliegende Do­kumentation gibt Ihnen einen Überblick über
· den Aufbau und die technischen Spezifikationen des Systems,
· die Installation optionaler Hardwarekomponenten,
· die möglichen Systemeinstellungen
· sowie die nötigen Informationen zur Konfiguration der Peripherie.
In Kapitel 1, Die Systemplatine, werden der Aufbau und die technischen Eigenschaften der Systemplatine beschrieben, die zusammen mit dem Mikroprozessor (CPU) die zentrale Einheit des Computers bildet. Des weiteren finden Sie hier alle notwendigen Angaben, die Sie zur Installati­on zusätzlicher Komponenten (Speichermodule und CPU) sowie zur Konfiguration der Hardware benötigen.
Anhang A, Festplattentypentabelle, listet die Festplattentypen auf, die Sie im System installieren können.
Anhang B, Systemfehlermeldungen, gibt eine Übersicht über mögliche Systemfehlermeldungen sowie die entsprechenden Maßnahmen zu deren Beseitigung.
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Anhang C, Systemspeicher und Interrupts, listet alle Speicheradressen, Interrupts und DMA-Kanäle auf, die einerseits vom System belegt sind und die andererseits für zusätzliche Hardwarekomponenten zur Verfü­gung stehen.
Anhang D, AFlash BIOS Dienstprogramm, beschreibt das optionale AFLASH-Dienstprogramm und seine Anwendung.
Rat und Hilfe
Treten bei der Inbetriebnahme oder während des Betriebes Ihres Systems Probleme auf, die Sie trotz gründlichen Lesens dieses Handbuches nicht selbst lösen können, so können Sie sich an eine der folgenden Stellen wenden:
1. Acer Hotline: Telefon +49/0-190-511 522
Mo. - Do.: 9.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 16.00 Uhr Freitag: 9.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 15.00 Uhr
2. Acer Mailbox:
Modem: Telefon +49/0-4102-488 280
V.110: 2400 - 14400 bit/s, 8n1 Telefon +49/0-4102-488 284 V.110: 9600 - 28800 bit/s, 8n1 Telefon +49/0-4102-488 380 ISDN
In unserer Mailbox finden Sie die neuesten Treiber, BIOS-Updates sowie Dokumentation zu den Acer-Produkten. Bitte, loggen Sie sich wie folgt ein: User: gast Passwort: gast
3. WWW-Server: www.acer.de
4. ftp-Server: ftp.acer.de
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Wenn Sie eine Anfrage an den Support richten, so benötigen wir neben einer ausführlichen Fehlerbeschreibung noch eine detaillierte Systembe­schreibung zu den folgenden Punkten:
· Die genaue Artikelbezeichnung sowie die Seriennummer des Gerätes,
· Kaufdatum,
· Prozessor und Prozessortakt,
· Größe des Speichers,
ten auf der ersten Bildschirmseite mitgeteilt. Die dort angezeigte
Nummer hat z.B. die Form ACR............-R01-N0. Entscheidend
für eine Supportanfrage sind die letzten sechs Ziffern, in diesem Beispiel also R01-N0),
· eingesetztes Betriebssystem: z.B. Windows 95, DOS 6.22 und WfW
3.11, SCO UNIX, Windows NT,
· Typ und Größe der Festplatte,
· zusätzliche installierte Hardware
ten, Netzwerkkarten etc.
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Ü b e r d i e s e s H a n d b u c h
Konventionen und Nomenklatur
· Fachbegriffe werden bei erstmaliger Verwendung kursiv dargestellt.
· DATEINAMEM werden in GROSSBUCHSTABEN in
SCHREIBMASCHINENSCHRIFT dargestellt.
· Benutzereingaben werden in fetter Schreibmaschi- nenschrift dargestellt.
· Bildschirm- bzw. Systemmeldungen erscheinen in einem Rahmen in fetter Schreibmaschinen­schrift.
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Page 17
K a p i t e l 1

1Die Systemplatine

Der Arbeitsspeicher kann durch Bestücken der sechs 72-poligen SIMM­Sockel auf bis zu 192 MB aufgerüstet werden. Vom System werden 72­polige single- bzw. double-density PS/2 SIMMs in Größen von 4 MB und 16 MB bzw. 8 MB und 32 MB unterstützt. Neben Standard-SIMMs werden auch EDO-SIMMs (Enhanced Data Output) unterstützt.
Des weiteren ist in diesem System ein Enhanced IDE Kontroller imple­mentiert, der den Anschluß von bis zu vier Enhanced-IDE-Geräten er­möglicht.
Der in diesem System integrierte Super I/O-Chip übernimmt viele der mittlerweile zu den Standardfunktionen eines Computers zählenden Auf­gaben. Im einzelnen sind dieses
· zwei serielle Schnittstellen (16550 kompatibel),
tragungsprotokolle EPP und ECP unterstützt,
· sowie ein Diskettenkontroller.
Die Systemplatine 1
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Das System besitzt eine Reihe von softwarekontrollierbaren Sicherheits­funktionen, die alle mit Hilfe des im System-BIOS integrierten Setup­Programmes aktiviert bzw. eingestellt werden können. Im einzelnen sind dieses
· eine Paßwortabfrage beim Systemstart (Power on Password),
· eine Paßwortabfrage beim Aufruf des Setup-Programmes,
· Schreibschutz der Datenträger (nur unter DOS),
· die Kontrolle des Bootvorganges
len Schnittstellen.
Die Systemleistung kann durch Installation optionaler Baugruppen wie zum Beispiel SIMMs und Erweiterungskarten wesentlich verbessert wer­den. In diesem Kapitel finden Sie Anleitungen zur Systemerweiterung durch die Installation optionaler Baugruppen.
2 Benutzerhandbuch
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1.1Hauptbauelemente

Die folgende Aufstellung faßt noch einmal die Eigenschaften des Sys­tems zusammen:
· 3,3 Volt Pentium-Prozessoren mit Taktraten von 75, 90, 100, 120, 133, 150 sowie 166 MHz in einem ZIF-Mikroprozessor-Sockel,
· sechs 72-polige SIMM-Sockel, die in drei Bänken organisiert sind und single density SIMMs in Größen von 4 MB und 16 MB sowie double density SIMMs in Größen von 8 MB und 32 MB unter­stützen,
· Unterstützung von EDO-SIMMs (EDO=Enhanced Data Output),
· Unterstützung von ‘Plug and Play’- Funktionen,
· Unterstützung von Stromsparfunktionen,
· ein 16 KB großer interner (First-Level-) Cache und ein optionaler
256 KB großer externer (Second-Level-) Pipelined Burst Cache (onboard),
· ein 128 KB großes Flash-EPROM für das System-BIOS,
· eine batteriegepufferte Echtzeituhr für Datum und Zeit mit 128 Byte
CMOS RAM,
· zwei serielle Schnittstellen (16550 kompatibel),
· eine 25-polige parallele Centronics-Schnittstelle (EPP, ECP),
· einen integrierten EIDE-Kontroller, an dem bis zu vier IDE-Geräte an
zwei Schnittstellen angeschlossen werden können,
· einen Diskettenkontroller sowie
· eine PS/2-kompatible Tastatur- und Mausschnittstelle.
Die Systemplatine 3
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Abbildung 1 -1 zeigt den Aufbau der Systemplatine und die Lage der Hauptbauelemente.
1. Multifunktionsanschluß
1
12. Diskettenlaufwerksanschluß
2. Anschluß für HDD-LED 13. COM 2-Anschluß
3. Onboard-Lautsprecher 14. COM 1-Anschluß
4. ISA-Steckplätze 15. Parallele Schnittstelle
5. System-BIOS 16. CMOS-RAM-Batterie
6. PCI-Steckplätze 17. Netzanschluß
7. IDE-HDD 2-Anschluß 18. SIMM-Sockel
8. IDE-HDD 1-Anschluß 19. 3,3V Spannungsregler mit
9. USB-Anschluß (optional)2 Kühlkörper
10. PS/2-Mausanschluß 20. ZIF-CPU-Sockel
11. PS/2-Tastaturanschluß 21. Anschluß für CPU-Lüfter
Abbildung 1-1 Aufbau der Systemplatine
1
An diesem 20-pol. Anschluß werden die Power LED sowie das Reset-Kabel angeschlossen. Achten Sie bitte auf eine korrekte Pinbelegung der Anschlußkabel.
2
Der USB-Port wird in diesem System nicht unterstützt.
4 Benutzerhandbuch
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1.2Schutz gegen elektrostatische Entladungen
1. Schalten Sie das Gerät aus, und ziehen Sie den Netzstecker aus der
Steckdose.
2. Nehmen Sie elektronische Bauelemente erst dann aus ihrer
Schutzverpackung heraus, wenn Sie sie installieren möchten.
3. Tragen Sie ein Erdungsband um Ihr Handgelenk, bevor Sie elek-
tronische Bauteile berühren. Erdungsbänder sind in den meisten Elektrogeschäften erhältlich.
4. Nach Ausbau eines elektronischen Bauteils, verpacken Sie dieses
bitte umgehend in einer geeigneten antistatischen Verpackung.
Tip Verfügen Sie nicht über die nötige technische Ausrüstung,
führen Sie vor Beginn der Arbeiten zumindest einen Potentialausgleich an einem gut geerdeten, nicht lackierten Gehäuseteil des Computers durch.
Die Systemplatine 5
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1.3Jumpereinstellungen

Einige Einstellungen Ihres Systems können Sie nur über die sogenannten Jumper vornehmen. Dazu zählen z. B. die Einstellung des CPU-Taktes oder die Aktivierung des Passwortschutzes. Gehen Sie bitte bei der Jum­pereinstellung wie folgt vor:
1. Schalten Sie das System aus, und öffnen Sie das Gehäuse gemäß der Anleitungen des Gehäusehanbuches.
2. Ziehen Sie den Jumper von der Kontakleiste ab.
3. Verbinden Sie mit dem Jumper die gewünschten Pins entsprechend der nachfolgenden Tabellen Beachten Sie bitte, daß Pin 1 eines Jumpers auf der Systemplatine durch eine weiße Markierung gekennzeichnet ist. Steht in der Tabelle der Eintrag offen, so entfernen Sie bitte den Jumper von der Kontakleiste und bewahren ihn an einem sicheren Ort auf, so daß Sie später in der Lage sind, Ihr System neu konfigurieren zu können.
6 Benutzerhandbuch
Page 23
Abbildung 1 -2 zeigt die Lage der Jumper auf der Systemplatine.
Abbildung 1-2 Lage der Jumper auf der Systemplatine
Die Systemplatine 7
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JP1 Passwortabfrage
1-2 Aktiviert Passwort-Prüfung 2-31 Übergeht Passwort-Prüfung
JP3 Cacheable Area
1-2 Größe des cachebaren Speichers = 64 MB 2-3 Reserviert für Factory-Test
JP4 ISA-BUS-Takt
1-2 ISA-Bus-Takt = 1/3 x PCI-Bus-Takt 2-3 ISA-Bus-Takt = 1/4 x PCI-Bus-Takt
JP5 CPU-Versorgungsspannung
2
1-2
1
3,3825V für VR and Standard CPUs
2-3 3,5250V für VRE CPUs
JP7 256 KB Second Level Cache
1-2 ist ausgeschaltet 2-3
1
ist eingeschaltet
JP8 JP9 CPU-Takt-Faktor
1-2 1-2 CPU-Takt = 3/2 x CPU-Bus-Takt 2-3 1-2 CPU-Takt = 2/1 x CPU-Bus-Takt 1-2 2-3 CPU-Takt = 3/1 x CPU-Bus-Takt 2-3 2-3 CPU-Takt = 5/2 x CPU-Bus-Takt
CN12 CPU-Bus-Takt
1-3, 2-4 50 MHz 2-4 60 MHz 1-3 66 MHz
JP10 Reset-Schalter
1-2 aktiviert Stromsparmechanismus 2-3
1
löst Reset aus
Tabelle 1-1 Allgemeine Jumpereinstellungen
1
Standard
2
Gilt nur für Pentium CPUs. Es bedeuten VR=Voltage Regulated (3,3V-3,465V) und VRE=Voltage Regulated Extended (3,45V-3,6V). Die benötigte Versorgungsspannung entnehmen Sie bitte dem der CPU beiliegenden Informationsblatt.
8 Benutzerhandbuch
Page 25
Die folgende Tabelle faßt noch einmal die Jumpereinstellungen für die unterschiedlichen Taktfrequenzen zusammen. Der CPU-Takt errechnet sich für alle hier nicht aufgeführten Frequenzen wie folgt:
CPU-Bus-Takt (CN12) * CPU-Takt-Faktor (JP8, JP9) = CPU-Takt.
CN12 JP8 JP9 JP4 CPU-Takt
1-3, 2-4 1-2 1-2 1-2 Pentium 75 MHz 2-4 1-2 1-2 2-3 Pentium 90 MHz 1-3 1-2 1-2 2-3 Pentium 100 MHz 2-4 2-3 1-2 2-3 Pentium 120 MHz 1-3 2-3 1-2 2-3 Pentium 133 MHz 2-4 2-3 2-3 2-3 Pentium 150 MHz 1-3 2-3 2-3 2-3 Pentium 166 MHz
Tabelle 1-2 Einstellungen des CPU-Taktes
Der folgenden Tabelle entnehmen Sie bitte die Anschlußmöglichkeiten externer Geräte.
CPU-FAN Fan Connector
Anschluß für einen CPU-Lüfter.
CN15 HDD-LED-Anschluß
Anschluß für die Festplattenzugriffsanzeige.
CNx I/O-Ports
CN1 Serieller Port 2: COM 2 (siehe Abb. 1-1) CN2 Serieller Port 1: COM 1 (siehe Abb. 1-1) CN3 Parallelport 1: LPT 1 (siehe Abb. 1-1)
CNx Laufwerksanschlüsse
CN5 Anschluß für Floppydisk (siehe Abb. 1-1) CN8 Anschluß für IDE-HDD 1 (siehe Abb. 1-1) CN9 Anschluß für IDE-HDD 2 (siehe Abb. 1-1)
CN16 Multifunktionsanschluß
Anschluß für Reset-Schalter, Betriebsanzeige, Turbo LED (siehe Abb. 1-1)
Tabelle 1-3 Anschlußmöglichkeiten externer Geräte
Die Systemplatine 9
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1.4Die Speichererweiterung

Wie bereits in der Einleitung erwähnt, basiert dieses System auf einem Pentium-Mikroprozessor, der sich unter anderem durch seinen 64 Bit breiten Datenbus auszeichnet. Da 72-polige PS/2 Speichermodule (PS/2­SIMMs) über einen 32 Bit breiten Datenbus verfügen, werden jeweils zwei PS/2-SIMMs zu einer 64 Bit breiten Speicherbank zusammenge­schaltet. Daraus folgt, daß die sechs PS/2-SIMM-Sockel in drei Bänken organisiert sind. Bei der Aufrüstung des Speichers ist also darauf zu ach­ten, daß immer eine komplette Speicherbank mit zwei gleichen SIMMs bestückt werden muß.
Es können single density SIMMs in Größen von 4 MB und 16 MB sowie double density SIMMs in Größen von 8 MB und 32 MB eingesetzt wer­den. Neben den FPM-SIMMs (Fast Page Mode SIMMs) können in die­sem System auch EDO-SIMMs (Enhanced Data Output SIMMs) einge­setzt werden. Die folgende Aufstellung faßt noch einmal die Spezifikati­onen der FPM-SIMMs zusammen, die in diesem System installiert wer­den dürfen:
· Die Zugriffszeit der 72 poligen PS/2 SIMMs darf höchstens
70 ns betragen.
· Das SIMM muß den Fast Page Mode unterstützen.
· Es können single density SIMMs in Größen von 4 MB und 16 MB
sowie double density SIMMs in Größen von 8 MB und 32 MB eingesetzt werden.
· Verwenden Sie für eine Speicherbank immer zwei SIMMs gleicher
Größe und Bauart.
· Es können SIMMs mit und ohne Parität eingesetzt werden. Beachten Sie aber bitte, daß die über das Setup-Programm einstellbare Paritäts­prüfung oder die Fehlerkorrektur bei Speicherfehlern nur bei Ver­wendung von SIMMs mit Parität genutzt werden kann (siehe hierzu auch Kapitel 2).
Achtung! Pentium-Systeme arbeiten mit einer Datenbreite von 64
Bit. Jeweils zwei PS/2-SIMMs bilden eine 64 Bit breite Speicherbank. Bitte beachten Sie also, daß Sie bei der Aufrüstung immer eine komplette Speicherbank mit zwei gleichen PS/2-SIMMs bestücken.
10 Benutzerhandbuch
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Die nachfolgende Tabelle gibt Ihnen eine Übersicht über die möglichen Speicherkonfigurationen des Systems.
Bank 0 Bank 1 Bank 2 Gesamt-
SIMM 1 SIMM 2 SIMM 3 SIMM 4 SIMM 5 SIMM 6
Speicher
4 MB 4 MB 8 MB 4 MB 4 MB 4 MB 4 MB 16 MB 4 MB 4 MB 4 MB 4 MB 4 MB 4 MB 24 MB 8 MB 8 MB 16 MB 8 MB 8 MB 4 MB 4 MB 24 MB 8 MB 8 MB 4 MB 4 MB 4 MB 4 MB 32 MB 8 MB 8 MB 8 MB 8 MB 32 MB 8 MB 8 MB 8 MB 8 MB 4 MB 4 MB 40 MB 8 MB 8 MB 8 MB 8 MB 8 MB 8 MB 48 MB 16 MB 16 MB 32 MB 16 MB 16 MB 4 MB 4 MB 40 MB 48 MB 16 MB 4 MB 4 MB 4 MB 4 MB 48 MB 16 MB 16 MB 8 MB 8 MB 48 MB 16 MB 16 MB 8 MB 8 MB 4 MB 4 MB 56 MB 16 MB 16 MB 8 MB 8 MB 8 MB 8 MB 64 MB 16 MB 16 MB 16 MB 16 MB 64 MB 16 MB 16 MB 16 MB 16 MB 4 MB 4 MB 72 MB 16 MB 16 MB 16 MB 16 MB 8 MB 8 MB 80 MB 16 MB 16 MB 16 MB 16 MB 16 MB 16 MB 96 MB 32 MB 32 MB 64 MB 32 MB 32 MB 4 MB 4 MB 72 MB 32 MB 32 MB 4 MB 4 MB 4 MB 4 MB 80 MB 32 MB 32 MB 8 MB 8 MB 80 MB 32 MB 32 MB 8 MB 8 MB 4 MB 4 MB 88 MB 32 MB 32 MB 8 MB 8 MB 8 MB 8 MB 96 MB
Tabelle 1-4 Speicherkonfigurationen
Die Systemplatine 11
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Bank 0 Bank 1 Bank 2 Gesamt-
SIMM 1 SIMM 2 SIMM 3 SIMM 4 SIMM 5 SIMM 6
Speicher
32 MB 32 MB 16 MB 16 MB
96 MB
32 MB 32 MB 16 MB 16 MB 4 MB 4 MB
104 MB
32 MB 32 MB 16 MB 16 MB 8 MB 8 MB
112 MB
32 MB 32 MB 16 MB 16 MB 16 MB 16 MB
128 MB
32 MB 32 MB 32 MB 32 MB
128 MB
32 MB 32 MB 32 MB 32 MB 4 MB 4 MB
136 MB
32 MB 32 MB 32 MB 32 MB 8 MB 8 MB
144 MB
32 MB 32 MB 32 MB 32 MB 16 MB 16 MB
160 MB
32 MB 32 MB 32 MB 32 MB 32 MB 32 MB
192 MB
Tabelle 1-4 Speicherkonfigurationen (Fortsetzung)
Achtung! Bitte, beachten Sie unbedingt die im Anschluß an
Tabelle 1 -4 gemachten Installationshinsweise.
12 Benutzerhandbuch
Page 29

1.4.1Installation der SIMMs

Hinweis Halten Sie sich bei der Aufrüstung des Speichers
unbedingt an die in Tabelle 1 -4 dargestellten Konfigurationen, und wenden Sie bei der Installation keine Gewalt an, da dieses zu einer Beschädigung der SIMM-Sockel oder der zu installierenden SIMMs führen kann.
Im folgenden wird die in Abbildung 1 -3 dargestellte Installation eines SIMMs beschrieben:
1. Um eine Verpolung des SIMMs bei der Installation zu verhindern, besitzt dieses eine Einkerbung, die in die entsprechende Ausbuchtung des SIMM-Sockels paßt (siehe Abbildung 1 -3).
2. Wenn Sie die Einkerbung im SIMM auf die entsprechende Ausbuchtung im SIMM-Sockel ausgerichtet haben, schieben Sie das SIMM in einem 45°-Winkel in den Steckplatz. Achten Sie darauf, daß das SIMM nicht verkantet, und vermeiden Sie jegliche Gewalt.
Die Systemplatine 13
Page 30
3. Drücken Sie nun das SIMM vorsichtig nach oben gegen die Hal­teklemmen des SIMM-Sockels. Haben Sie das SIMM korrekt ausgerichtet, müssen die Zentrierzapfen des Sockels in die Bohrungen des SIMMs passen. Drücken Sie nun das SIMM so weit nach oben, bis die Halteklammern einrasten und so einen sicheren Halt des SIMMs gewährleisten (siehe dazu auch Abbildung 1 -3).
5. Prüfen Sie, ob das SIMM fest in seinem Steckplatz sitzt, und vergewissern Sie sich, daß beide Enden in die Halteklammern eingerastet sind. Das SIMM muß sich jetzt in einem 90° Grad Winkel zum Systemboard befinden.
Klem m e
Ö ffnu ng
Za pfe n
Abbildung 1-3 Installation eines SIMMs
14 Benutzerhandbuch
Page 31

1.4.2Der Ausbau eines SIMMs

Bitte, beachten Sie wieder die in Abschnitt 1.2 erwähnten Maßnahmen zum Schutz elektronischer Bauelemente vor elektrostatischen Entladun­gen.
1. Drücken Sie die Halteklammern auf beiden Seiten des SIMMs nach außen. Durch die Spannung der Federkontakte des SIMM-Sockels wird das SIMM ein Stück aus der zum Systemboard rechtwinkligen Lage gekippt.
2. Anschließend können Sie das SIMM vorsichtig aus dem SIMM­Sockel herausziehen.
Abbildung 1-4 Entfernen eines SIMMs
Hinweis Bitte beachten Sie, daß zuerst die SIMMs von
Speicherbank 2 und dann die von Speicherbank 1 entfernt werden müssen.
Die Systemplatine 15
Page 32

1.4.3Das System neu konfigurieren

Nach jeder Änderung der Speicherkonfiguration muß das System neu konfiguriert werden. Dieses geschieht mit Hilfe des Setup-Programmes, das ausführlich in Kapitel 2 beschrieben wird. Das Setup-Programm er­mittelt automatisch die neue Speichergröße und trägt den neuen Wert in das CMOS-RAM ein. Im folgenden wird der Ablauf zur Neukonfigurati­on des Speichers kurz beschrieben:
· Starten Sie nach einer Änderung der Speicherkonfiguration das System neu. Sie erhalten folgende Fehlermeldung:
Memory Size Mismatch
Diese zeigt an, daß die im CMOS-RAM gespeicherte Speichergröße nicht mit der im System beim POST (Power On Self Test) ermittelten Größe übereinstimmt.
· Rufen Sie das Setup-Programm durch Drücken der Tastenkombination Strg-Alt-Esc auf.
· Eine Meldung erscheint, die auf eine falsche Speicherkonfiguration
hinweist.
16 Benutzerhandbuch
Page 33

1.5Installation der IDE-Festplatten

Befolgen Sie bitte bei der Installation der IDE-Geräte die entsprechenden Hinweise im Gehäusehandbuch. Der folgenden Tabelle können Sie die Anschlüsse der IDE-Festplatten entnehmen.
IDE-Anschluß Master Slave
CN81: Kanal 1 Fixed Disk 0 Fixed Disk 1 CN91: Kanal 2 Fixed Disk 2 Fixed Disk 3
Tabelle 1-5 Konfiguration der IDE-Geräte
Hinweis Die Festplatte, von der Sie das Betriebssystem starten
wollen, muß an Kanal 1 als Master, also als Fixed Disk 0, angeschlossen werden.
1
Entnehmen Sie bitte die richtigen Anschlüsse Abbildung 1-1.
Die Systemplatine 17
Page 34

1.6Installation einer Pentium-CPU

In diesem Abschnitt wird die Installation einer Pentium-CPU beschrie­ben. Bevor Sie mit der Installation beginnen, lesen Sie bitte diesen Ab­schnitt sorgfältig durch, und halten Sie sich bitte an die folgenden Instal­lationshinweise. Der ZIF-Mikroprozessorsockel erlaubt Ihnen die Instal­lation einer CPU ohne Werkzeug und Kraftaufwand. Bevor Sie jedoch die CPU installieren, vergewissern Sie sich, daß das System ausgeschal­tet ist. Eine CPU installieren Sie wie folgt:
1. Schalten Sie das System aus.
2. Öffnen Sie das Gehäuse.
3. Stellen Sie den Sockelhebel senkrecht (s. Abbildung 1 -5, Schritt 1).
Achtung! Sie sollten die nachfolgend beschriebenen Arbeiten
einem qualifizierten Techniker überlassen. Beachten Sie bitte unbedingt die in Abschnitt 1.2 gemachten Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz elektronischer Bauelemente vor elektrostatischen Entladungen.
Schritt 3
Schritt 2
Schritt 1
Loch für Pin 1
18 Benutzerhandbuch
Page 35
Abbildung 1-5 Installation einer Pentium-CPU in einen ZIF-
CPU-Sockel
4. Achten Sie auf eine korrekte Ausrichtung der CPU. Die abgeflachte Chipecke muß mit Pin 1 des Sockels übereinstimmen. Richten Sie die
Pins der CPU nach den Bohrungen des CPU-Sockels aus, und drücken Sie dann die CPU vorsichtig in den Sockel hinein (siehe Abbildung 1 -5, Schritt 2).
5. Drücken Sie den Sockelhebel herunter, um den Chip im Sockel zu fixieren. Achten Sie darauf, daß der Hebel in der waagerechten Endposition einrastet (siehe Abbildung 1 -5, Schritt 3)
6. Befestigen Sie den Kühlkörper auf der CPU so, wie es in Abbildung 1 -6 dargestellt ist.
Achtung! Verwenden Sie einen anderen als in Abbildung 1 -6
dargestellten Lüfter, beachten Sie bitte die dem Kühlkörper beiliegende Installationsanleitung. Geklammerte Kühlkörper werden meistens vor Installation der CPU in den ZIF-Sockel auf der CPU montiert. Achten Sie aber unbedingt darauf, daß der
Luftstrom durch die Kühlrippen über den Spannungsregler (siehe Abbildung 1-1) geleitet wird.
7. Schließen Sie den Lüfter auf dem Anschluß des Systemboardes an.
8. Stellen Sie mit den Jumpern CN12, JP4, JP8 und JP9 die korrekten Busfrequenzen für die installierte CPU ein (siehe Tabelle 1-2).
Die Systemplatine 19
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Lüfter
CPU im Sockel
(mit Kühlkörper)
Abbildung 1-6 Befestigen des CPU-Lüfters

1.6.1Installation eines Overdriveä-Prozessors

20 Benutzerhandbuch
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Abbildung 1-7 Installation eines Overdrive-Prozessors
Position Mindestabstand
Über dem Kühlkörper 0,4 Zoll (1,27 cm)
Seitlich der CPU (mindestens 3 von 4) 0,2 Zoll (0,63 cm)
Tabelle 1-6 Mindestabstände zu einem Overdrive-Prozessor

1.6.2Das System neu konfigurieren

· Nehmen Sie die korrekten Jumpereinstellungen gemäß Tabelle 1 -2
vor.
· Starten Sie das System neu. Sie erhalten folgende Fehlermeldung:
CPU Clock Mismatch
Diese zeigt an, daß die im CMOS-RAM gespeicherte CPU­Frequenz nicht mit der im System beim POST (Power On Self Test) ermittelten Größe übereinstimmt.
· Rufen Sie das Setup-Programm durch Drücken der
Tastenkombination Strg-Alt-Esc auf.
· Eine Meldung erscheint, die auf eine falsche Konfiguration hinweist.
Die Systemplatine 21
Page 38
22 Benutzerhandbuch
Page 39

1.7Das Power Management

Zur Senkung des Stromverbrauches wurde in diesem System ein Power Management implementiert, das es gestattet, den Computer in zwei un­terschiedliche stromsparende Betriebsarten zu schalten.
Mit Hilfe zahlreicher Einstellungen, die im Setup-Programm vorgenom­men werden (siehe Kapitel 2), können die Stromsparfunktionen in Ab­hängigkeit unterschiedlicher Systemaktivitäten aktiviert oder deaktiviert werden. Mit Systemaktivitäten sind hier die Zugriffe auf Systemkompo­nenten, wie zum Beispiel Eingaben auf Tastatur und Maus sowie Anfor­derungen an Festplatten, Grafikspeicher oder anderer Peripherie gemeint. An dieser Stelle sei jedoch auf Kapitel 2 verwiesen, in dem die einzelnen Einstellungen im Setup-Programm detailliert beschrieben werden. Hier kann unter anderem das Zeitintervall festgelegt werden, nach dem das System in eine stromsparende Betriebsart geschaltet werden soll und durch welche Aktivität das System wieder in die normale Betriebsart ge­langen soll.
· Der IDE Fixed Disk Standby Mode sowie
· der System Suspend Mode.
Die Systemplatine 23
Page 40

1.7.1IDE Fixed Disk Standby Mode

1.7.2System Suspend Mode

Die Betriebsart System Suspend Mode ermöglicht eine schnelle Rückkehr zum Normalbetrieb und gleichzeitig eine Senkung des Stromverbrau­ches, der in dieser Betriebsart am geringsten ist. Neben der Festplatte wird auch der VESA-DPMS kompatible Monitor in den Stromsparmo­dus geschaltet. Des weiteren wird der Stromverbrauch der CPU redu­ziert, indem der CPU-Takt heruntergeschaltet wird. Jede Maus- bzw. Tastatureingabe oder I/O-Aktivität, die im Setup-Programm spezifiziert werden kann (siehe Kapitel 2), schaltet das System in den Normalbetrieb zurück. Bitte, geben Sie dem System genügend Zeit zur Rückkehr in die normale Betriebsart (ca. 7 - 10 Sekunden).
24 Benutzerhandbuch
Page 41

1.7.3Übersicht über die Betriebsarten

Die folgende Tabelle faßt noch einmal alle in diesem System implemen­tierten stromsparenden Betriebsarten zusammen.
IDE Fixed Disk Standby Mode
System Suspend Mode
Monitorbetriebsart normal V-sync off
H-sync off
IDE-Festplatten­Betriebsart
Standby Mode (ATA-Standard)
Standby Mode (ATA-Standard)
CPU-Status normal Abschalten des
internen CPU­Taktes
Schalten in den Stromsparmodus wenn
Zeitintervall verstrichen (1 - 15 Min)
Zeitintervall verstrichen (2 - 120 Min)
Rückkehr in die normale Betriebsart bei
Festplattenzugriff Aktivität einer im
Setup spezifizierten IRQ-Anforderung
Rückkehr in die normale Betriebs­art dauert ca.
3 - 5 Sek. 7 - 10 Sek.
Tabelle 1-7 Stromsparende Betriebsarten
Hinweis Beim Einsatz als LAN-Workstation dürfen Sie nicht den
Standby Mode aktivieren, da sonst nicht mehr auf LAN­Anfragen reagiert werden kann.
Die Systemplatine 25
Page 42

1.8 Advanced Power Management (APM)

Dieses System unterstützt den APM-Standard (Advanced Power Ma­nagement), der von Microsoft und Intel spezifiziert wurde. Eine wach­sende Anzahl von Software unterstützt das Advanced Power Manage­ment. Um die APM-Funktion unter Windows zu benutzen, führen Sie das Setup-Programm von Windows aus. Wechseln Sie dazu unter DOS in das Windows-Verzeichnis und rufen das Windows-Setup-Programm auf. Wählen Sie als System MS-DOS-System mit APM aus. Weitere In­formationen finden Sie im Windows-Benutzerhandbuch.
Unter DOS werden die APM-Funktion aktiviert, indem die Befehlszeile DEVICE=C:\DOS\POWER.EXE in die Datei CONFIG.SYS eingetra­gen wird. Nähere Informationen über POWER.EXE erhalten Sie im MS­DOS Benutzerhandbuch oder durch Eingabe von POWER /?.
Hinweis Haben Sie die Stromsparfunktionen im Setup aktiviert,
ohne APM unter DOS oder Windows zu installieren, zeigt das System nicht die richtige Uhrzeit und das Datum an, nachdem es vom System Standby wieder zum Normalbetrieb zurückgekehrt ist. Um die Uhrzeit und das Datum zu aktualisieren, müssen Sie das System erneut starten. Durch die Installation des Advanced Power Managements vermeiden Sie dieses Problem.
Hinweis Unter Windows 95 braucht keine zusätzliche Software
installiert werden. Die Stromsparfunktionen werden direkt vom Betriebssystem unterstützt. Nähere Information entnehmen Sie bitte der Windows 95 Online- Hilfe oder dem Windows 95 Handbuch.
26 Benutzerhandbuch
Page 43

1.9VESA-DPMS-Betriebsarten

H-Sync V-Sync Betriebsart Funktion
Aus Aus Aus aus Ein Aus Suspend stromsparend Aus Ein Standby kein Bild Ein Ein Ein Normalbetrieb
Tabelle 1-8 VESA DPMS-Betriebsarten
Die Systemplatine 27
Page 44
K a p i t e l 2

2Die Konfiguration des Systems

Das System wird mit dem integrierten Setup-Programm konfiguriert. Normalerweise ist das System bereits vom Hersteller oder Händler rich­tig eingestellt worden. Sie brauchen beim Start des Systems das Setup­Programm nicht auszuführen, es sei denn, Sie möchten
. ein neues System installieren, . ein Laufwerk hinzufügen oder entfernen, . den Typ der Grafikkarte ändern, . das Kennwort und die Sicherheitsfunktionen ändern, . die CPU-Taktfrequenz ändern, . den optionalen Cachespeicher konfigurieren, . die oberen 1 MB des Systemspeichers reservieren, . das Datum und die Uhrzeit einstellen oder . die Stromsparfunktionen einrichten.
Sie müssen das Setup-Programm außerdem ausführen, wenn das System während des Systemstarts einen Konflikt zwischen den Systemeinstellun­gen und der installierten Hardware erkennt. Dieses wird Ihnen durch die Meldung Equipment Configuration Error während des Sys­temstarts angezeigt.
Hinweis Erhalten Sie wiederholt die Meldung "Equipment Con-
figuration Error", überprüfen Sie die interne Batterie des Rechners. Wenn die Batterie entladen oder nicht richtig angeschlossen ist, kann das System die Konfi­gurationswerte nicht im CMOS-RAM speichern.
Die Konfiguration des Systems 1
Page 45

2.1Das Setup-Programm aufrufen

Betätigen Sie die Tastenkombination STRG-Alt-Esc, um das Setup­Programm aufzurufen. Sie brauchen hierfür weder eine Diskette einzule­gen noch ein Betriebssystem zu laden.
Achtung! Sichern Sie alle offenen Dateien, und verlassen Sie Ihr
Anwendungsprogramm, bevor Sie das Setup-Pro­gramm aufrufen. Sie können nicht mehr in Ihr Anwen­dungsprogramm zurückkehren. Das System führt beim Beenden des Setup-Programmes automatisch einen Neustart aus.
Tip Bevor Sie Systemeinstellungen verändern, sollten Sie
diese abschreiben und an einem sicheren Ort, z.B. in diesem Handbuch, ablegen. Sollte einmal die Batterie ausfallen oder das CMOS-RAM beschädigt werden, dann können Sie jederzeit bei Ausführung des Setup­Programmes auf diese Werte zurückgreifen.
Die folgende Abbildung zeigt das Hauptmenü des Setup-Programmes:
BIOS Utility
Basic System Configuration
Advanced System Configuration
PCI System Configuration
Power Saving Configuration
System Security
Load Setup Default Settings
¯ = Move Highlight Bar, ¬ = Select, Esc = Exit and Reboot
2 Benutzerhandbuch
Page 46

2.2Basic System Configuration

Die folgende Abbildung zeigt Seite 1 der Basic System Confi­guration.
Basic System Configuration Page 1/2
Date -----------------------------------[02/24/95] Time -----------------------------------[09:52:25] Diskette Drive A -----------------------[1.2 MB, 5.25-inch] Diskette Drive B -----------------------[1.44 MB, 3.5-inch]
Cylinder Head Sector IDE Drive 0 (116 MB)----[User] 762 8 39 IDE Drive 1 ( 0 MB)----[Auto] IDE Drive 2 ----[Auto] IDE Drive 3 ----[Auto]
Base Memory------------------------------[ 640 ] KB Extended Memory--------------------------[15360 ] KB Total Memory-----------------------------[16000 ] KB Math Coprocessor-------------------------[Installed] Video Display----------------------------[VGA/EGA]
¯ = Move Highlight Bar, ® ¬ = Change Setting
PgDn/PgUp = Move Screen, F1 = Help, Esc = Exit
. die ¯ Pfeiltasten zur Positionierung der Markierung auf das
gewünschte Eingabefeld,
. die ß à Pfeiltasten zum Verändern der Konfigurationswerte, . die Tasten Bildâ (PgDn) und Bildá (PgUp) zum Blättern
zwischen den Bildschirmseiten,
. die F1-Taste zur Anzeige der Online-Hilfe (Auf dem Bildschirm
wird ein Fenster mit einer kurzen, englischen Beschreibung des zuletzt angewählten Eingabefeldes dargestellt. Die Hilfe ist leider nicht immer vollständig. Daher ist dieses Kapitel als Ersatz hierfür zu betrachten.) sowie
. die Esc-Taste zum Verlassen der Grundkonfiguration.
Die Konfiguration des Systems 3
Page 47
Die folgenden Abschnitte erläutern alle möglichen Einstellungen, die in der Grundkonfiguration vorgenommen werden können.

2.2.1Die Systemuhr

Mit der Systemuhr wird das aktuelle Datum und die aktuelle Uhrzeit vom System fortgeschrieben.
Date --------------------- [07/17/93]
Um das Datum einzustellen, positionieren Sie die Markierung auf das Eingabefeld von Date. Mit den Pfeiltasten ß oder à wird die Einstel­lung verändert. Gültige Werte für Monat, Tag und Jahr sind:
Monat 1 bis 12 Tag 1 bis 31 Jahr 00 bis 99
Time --------------------- [11:11:11]
Zum Ändern der Uhrzeit wird die Markierung auf das Eingabefeld Time positioniert. Mit den Pfeiltasten ß oder à wird die Einstellung verän- dert. Gültige Werte für Stunde, Minute und Sekunde sind:
Stunde 00 bis 23 Minute 00 bis 59 Sekunde 00 bis 59
Die Einstellung des Datums und der Uhrzeit brauchen Sie nur einmal durchzuführen. Solange die interne Batterie die nötige Spannung auf­weist und angeschlossen ist, zeigt die Systemuhr das richtige Datum und die richtige Uhrzeit an.
4 Benutzerhandbuch
Page 48

2.2.2Konfiguration der Diskettenlaufwerke

2.2.2.1Erstes Diskettenlaufwerk
Zur Konfiguration des ersten Diskettenlaufwerkes (Laufwerk A:) aktivie­ren Sie das Eingabefeld Diskette Drive A.
Diskette Drive A ------------ [XXXXXXXXXX]
Die sechs möglichen Einstellungen sind nachstehend aufgelistet. Die Pfeiltasten ß oder à dienen der Einstellung des korrekten Wertes.
. [Not Present ] (nicht vorhanden) . [360 KB, 5.25-inch] . [1.2 MB, 5.25-inch] . [720 KB, 3.5-inch] . [1.44 MB, 3.5-inch] . [2.88 MB, 3.5-inch]
2.2.2.2Zweites Diskettenlaufwerk
Zur Konfiguration des zweiten Diskettenlaufwerkes aktivieren Sie das Eingabefeld Diskette Drive B. Stellen Sie wie beim ersten Lauf­werk den korrekten Wert ein. Ist kein zweites Diskettenlaufwerk vorhan­den, wählen Sie Not Present.
Diskette Drive B ------------ [XXXXXXXXXX]

2.2.3Konfiguration der Festplattenlaufwerke

Die Konfiguration des Systems 5
Page 49
2.2.3.1Erstes IDE Festplattenlaufwerk
Zur Konfiguration des ersten Festplattenlaufwerkes (Laufwerk C:) ist das Eingabefeld von IDE Drive 0 zu markieren:
IDE Drive 0 ----------------------- [None]
Zur Einstellung eines Typs benutzen Sie bitte die Tasten ß oder à.
2.2.3.2Weitere IDE Festplattenlaufwerke
Sind in Ihrem System mehrere Festplatten installiert, so wählen Sie das Eingabefeld IDE Drive x (x=1,2,3) an und stellen, wie bei der ersten Festplatte, den richtigen Plattentyp ein, bzw. den Typ AUTO (für IDE Drive 2 und 3).
Besitzt Ihr System kein weiteres Festplattenlaufwerk, setzen Sie diesen Wert auf None (nicht vorhanden).
IDE Drive x ------------------------ [None]
Wenn kein Typ den Werten Ihrer Festplatte entspricht, so können die Werte mit dem Type User eingestellt werden. Setzen Sie mit den Pfeil­tasten ß oder à den Wert auf User. Drücken Sie die Eingabetaste und geben Sie die Werte ein. Mit der ESC-Taste verlassen Sie den Eingabe­modus. Sie können jedoch auch die Parameter Ihrer IDE-Festplatte mit Hilfe der Einstellung Auto automatisch erkennen lassen, so wie es im folgenden beschrieben wird.
Tip Sind Ihnen die Plattenparameter der Festplatte nicht
bekannt, so können Sie die Plattenparameter vom Setup-Programm ermitteln lassen. Gehen Sie dazu wie folgt vor. Wählen Sie als Festplattentyp den Wert Auto aus, und verlassen Sie dann das Setup­Programm. Nach dem Systemstart rufen Sie erneut das Setup-Programm auf, das Ihnen dann die Festplattenparameter in der Basic Configuration anzeigt.
6 Benutzerhandbuch
Page 50
Hinweis Wollen Sie ein IDE-CDROM-Laufwerk anschließen,
müssen Sie als Festplattentyp den Wert Auto einstellen.

2.2.4System Memory (RAM)

Das System ermittelt die Größe des installierten Speichers automatisch und speichert den entsprechenden Wert im CMOS-RAM. Dieser Wert wird nur angezeigt und kann vom Anwender nicht geändert werden. Wird die Speicherkonfiguration verändert, so aktualisiert das System au ­tomatisch bei Aufruf des Setup-Programmes den Wert Total Memo- ry und zeigt die neue Speichergröße an. Beachten Sie dazu auch Ab­schnitt 1.3 dieses Handbuches.
Base Memory-------------------[ 640 ] KB Extended Memory---------------[ 3072 ] KB Total Memory------------------[ 3712 ] KB

2.2.5Mathematischer Koprozessor

Diese Anzeige dient lediglich der Kontrolle und kann nicht verändert werden. Das System prüft beim Selbsttest das Vorhandensein eines ma­thematischen Koprozessors. Ein 486-DX oder ein Pentium-Prozessor be­sitzen einen Koprozessor. Das Setup zeigt dann folgendes an:
Math Coprocessor ------------- [Installed ]
Die Konfiguration des Systems 7
Page 51

2.2.6Bildschirmtyp

Diese Anzeige dient lediglich der Kontrolle und kann nicht verändert werden. Das System stellt den Videomodus Ihres primären Bildschir­madapters automatisch fest und speichert diesen im CMOS-RAM.
Video Display ------------------- [VGA/EGA ]
Folgende Videomodi werden unterstützt:
· Monochrome (Mono)
· CGA 40 columns x 25 rows (40 Spalten x 25 Zeilen)
· CGA 80 columns x 25 rows (80 Spalten x 25 Zeilen)
· Special card (VGA/EGA) Karten mit eigenem BIOS.
8 Benutzerhandbuch
Page 52
Folgende Abbildung zeigt Seite 2 der Basic Configuration:
Basic System Configuration Page 2/2
Communication Settings Baud Rate------------------------------[9600] BPS Parity---------------------------------[ Odd IDE Drive] Stop Bits------------------------------[ 1 ] Bit(s) Data Length----------------------------[ 7 ] Bits Enhanced IDE Features Hard Disk Block Mode-------------------[Enabled] Advanced PIO Mode----------------------[Disabled] Hard Disk Size > 504 MB----------------[Disabled] Hard Disk 32 Bit Access----------------[Disabled] Large Memory Support Mode----------------[Normal] Num Lock After Boot----------------------[Enabled] Memory Test -----------------------------[Disabled] Auto Configuration Mode------------------[Enabled] Fast Boot Mode---------------------------[Enabled] Quiet Boot Mode--------------------------[Enabled ] Configuration Table----------------------[Disabled]
¯ = Move Highlight Bar, ® ¬ = Change Setting
PgDn/PgUp = Move Screen, F1 = Help, Esc = Exit

2.2.7Konfiguration der seriellen Schnittstelle

. Baud Rate: 1200 bis 9600 Bits pro Sekunde (BPS), . Parity: Odd, Even oder None, . Stop Bit: 1 oder 2 Stop-Bits sowie . Data Length: 7- oder 8-Bit.
Die verfügbaren Einstellungen unterliegen einer Einschränkung. Ist der Parameter Data Length auf 8-Bit gesetzt, dann kann nur eine der folgenden Kombinationen gewählt werden:
. Stop-Bit gleich 0 und Parität gleich Odd oder Even . oder 1 Stop-Bit und Parität gleich None.
Die Standardwerte für die serielle Schnittstelle sind 9600 BPS, Parität gleich Odd, 1 Stop-Bit und 7-Bit-Datenwort.
Die Konfiguration des Systems 9
Page 53

2.2.8Enhanced IDE Features

Unter diesem Punkt können Sie die Enhanced IDE Features (optional), die vom BIOS unterstützt werden, ein- bzw. ausschalten. Vergewissern Sie sich, daß die von Ihnen eingestellten Features auch von der installier­ten Festplatte unterstützt werden. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte den Unterlagen Ihrer Festplatte.
2.2.8.1Hard Disk Block Mode
Enabled Schaltet den Multi-Sektor-Übertragungsmodus ein. Hier-
mit kann der Datendurchsatz zur Festplatte erhöht werden, da in dieser Betriebsart mehrere Sektoren auf einmal über­tragen werden können. Die Festplatte muß dazu allerdings diesen Modus unterstützen
Disabled Schaltet den Multi-Sektor-Übertragungsmodus aus.
2.2.8.2Advanced PIO Mode
schen Festplatte und System wird unterstützt. Die Betriebs­art PIO Mode 3 (4) ermöglicht eine waitstate-freie und da­mit schnelle Datenübertragung zwischen System und Fest­platte. Diese Betriebsart wird allerdings nur von Enhanced IDE-Festplatten unterstützt.
Disabled Die Übertragung im PIO Mode 3 (4) wird nicht unterstützt.
2.2.8.3Hard Disk Size > 504MB
terstützt. Diese Einstellung funktioniert nur unter DOS­und Windows 3.X. Bei Aktivierung können Sie eine Fest­platte mit einer Kapazität größer als 528 MB benutzen. Dies wird durch den LBA-Mode (LBA = Logical Block Address) ermöglicht. Bei anderen Betriebssystemen muß dieser Parameter auf Disabled gesetzt werden.
Disabled Enhanced IDE-Festplatten größer als 504 MB werden
nicht unterstützt.
10 Benutzerhandbuch
Page 54
2.2.8.4Hard Disk 32 Bit Access
Enabled Wird dieser Parameter eingeschaltet, so erhöht sich die
Systemleistung durch Aktivierung des 32 Bit-Fest-platten­zugriffes. Dieses EIDE-Feature ist nur unter DOS, Win­dows 3.x, Windows 95 und Novell Netware wirksam.
Disabled Der 32 Bit-Festplattenzugriff ist ausgeschaltet.

2.2.9Large Memory Support Mode

Dieser Parameter aktiviert die Unterstützung von mehr als 64 MB Erwei­terungsspeicher. Setzen Sie diesen Parameter auf Advanced, wenn Sie Windows NT einsetzen, anderenfalls auf Normal. Die Voreinstellung ist Normal.

2.2.10Num Lock After Boot

Hiermit kann die Funktion der NUM-Lock-Taste des Keyboards beim Systemstart voreingestellt werden.

2.2.11Memory Test

er-On-Self-Test) führt das System einen Speichertest durch.
Disabled Der Speichertest wird umgangen.
Diese Einstellung ist nur konfigurierbar wenn der Fast Boot Mode ausgeschaltet ist.
Die Konfiguration des Systems 11
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2.2.12Auto Configuration Mode

Enabled Der Auto Configuration Mode ist eingeschaltet. Aktivieren
Sie diesen Modus, wenn Sie die Festplattenparameter und die Konfiguration der integrierten Schnittstellen nicht ken­nen. Bei Aktivierung wird das System automatisch konfi­guriert, der Festplattentyp auf Auto gestellt und das Sys­tem- und Video-ROM in das Shadow RAM kopiert.
Beachten Sie aber, daß Sie in diesem Modus nicht alle Sys­temeinstellungen selbst vornehmen können.
temeinstellungen können individuell eingestellt werden.

2.2.13Fast Boot Mode

Enabled Zur Beschleunigung des Systemstarts werden einige
POST-Routinen ausgelassen. Beachten Sie aber, daß Sie in
diesem Modus nicht alle Systemeinstellungen selbst vor­nehmen können.
Disabled Alle Systemkomponenten werden beim Systemstart über-
prüft.
Hinweis Beachten Sie bitte, daß Sie bei Aktivierung des Auto
Configuration Modus und des Fast Boot Modus nicht
alle Systemeinstellungen selbst vornehmen können.
12 Benutzerhandbuch
Page 56

2.2.14Quiet Boot Mode

Enabled Beim Systemstart schaltet das BIOS das System in den
Grafikmodus und zeigt währenddessen nur das Erken­nungslogo auf dem Bildschirm an. Es werden keine Status­meldungen während der Initialisierung des Systems ange­zeigt. Tritt während des Systemstarts ein Fehler auf, wird das System in den Textmodus geschaltet.
Disabled Das System befindet sich während des Systemstarts in
dem Textmodus. Alle Statusmeldungen der Systeminitiali­sierung werden angezeigt.
Tip Sie können mit Hilfe der Taste F9 auch nachträglich in
den Textmodus umschalten. Drücken Sie diese Taste kurz nach Initialisierung der Tastatur. Die Initialisierung der Tastatur wird Ihnen durch einen kurzen Piepston angezeigt.

2.2.15Configuration Table

Enabled Nach dem Power On Self Test (POST) zeigt das BIOS Ih-
nen eine Übersicht über die im System vorgefundene Kon­figuration in Form einer Tabelle, in der alle initialisierten Komponenten aufgeführt sind.
zeigt.
Die folgende Abbildung zeigt eine Konfiguration, wie sie vom BIOS nach dem Selbsttest, aber noch vor dem Laden des Betriebssystems, an­gezeigt wird.
Die Konfiguration des Systems 13
Page 57
CPU/CLK : Pentium/133 MHz Math Coprocessor:Installed IDE Drive 0 : xxx MB IDE Drive 1 : xxx MB IDE Drive 2 : xxx MB IDE Drive 3 : xxx MB Diskette Drive A: xx-MB, xx-inch Diskette Drive B: None
Base Memory: : xxx KB Extended Memory: xxxx KB Shadow RAM : xxx KB Internal Cache : xxx KB, Enabled External Cache : xxx KB, Enabled Serial Port(s) : 3F8h, 2F8h Parallel Port : 378h Printing Device: None
14 Benutzerhandbuch
Page 58

2.3Advanced System Configuration

Advanced System Configuration Page 1/2
Shadow RAM E0000h - FFFFFh (System BIOS)--- [Enabled] C0000h - C7FFFh (Video BIOS)---- [Enabled] C8000h - CBFFFh ---------------- [Disabled] CC000h - CFFFFh ---------------- [Disabled] D0000h - D3FFFh ---------------- [Disabled] D4000h - D7FFFh ---------------- [Disabled] D8000h - DBFFFh ---------------- [Disabled] DC000h - DFFFFh ---------------- [Disabled]
Internal Cache (CPU Cache) ------- [Enabled] External Cache ------------------- [Enabled]
E0000h - FFFFFh (System BIOS) ---- [Cacheable] C0000h - C7FFFh (Video BIOS) ----- [Cacheable]
¯ = Move Highlight Bar, ® ¬ = Change Setting
PgDn/PgUp = Move Screen, F1 = Help, Esc = Exit
Warnung! Das Eintragen falscher Werte in der Advanced System
Configuration kann schwerwiegende Systemstörungen zur Folge haben. Änderungen an den Einstellungen sollten nur vom qualifizierten Servicetechniker vorgenommen werden!
Hinweis Die abgebildeten Einstellungen müssen nicht
notwendigerweise mit denen Ihrer Maschine übereinstimmen.
Die Konfiguration des Systems 15
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Die Standardeinstellungen sind die Werte, die im System-BIOS-ROM gespeichert wurden. Diese Voreinstellungen können durch ‘Load Setup Default Settings’ wieder geladen werden.

2.3.1Shadow RAM

Die Einstellung Shadow RAM erlaubt Ihnen die Verlegung des System­BIOS und des Video-BIOS vom ROM ins RAM des Systemspeichers. Beim Systemstart werden die BIOS-Routinen in den RAM-Bereich ko­piert werden. Das Kopieren in das RAM verbessert die Systemleistung, da RAM-Zugriffe deutlich schneller als ROM-Zugriffe ausgeführt wer­den können.
Das System reserviert 384 KB vom Systemspeicher für das Shadow RAM. Der Adreßbereich E0000h-FFFFFh (nicht konfigurierbar) ist für das System-BIOS und C0000h-C7FFFh (nur konfigurierbar, wenn der Fast Boot Mode und der Auto Configuration Mode ausgeschaltet (Di- sabled) sind) für die Kopie des Video-BIOS bestimmt. Der Adreßbe­reich von C8000h bis DFFFFh ist in sechs weitere Bereiche eingeteilt, die bei Bedarf als Shadow-RAM genutzt werden können.
Um den BIOS-Bereich vom ROM ins RAM zu verlegen, wählen Sie Enabled. Wählen Sie Disabled, bleiben die BIOS-Informationen im ROM. Die Standardeinstellung für das System- und das Video-BIOS ist
Enabled.

2.3.2Internal Cache (CPU Cache)

Der Prozessor besitzt einen integrierten Cache (First Level Cache). Der Cache kann mit dieser Einstellung ein- oder ausgeschaltet werden. Die Standardeinstellung ist Enabled (eingeschaltet).
Enabled Der First Level Cache ist eingeschaltet.
Disabled Der First Level Cache ist ausgeschaltet.
Diese Einstellung ist nur konfigurierbar, wenn die Parameter Fast Boot Mode und Auto Configuration Mode ausgeschaltet
sind.
16 Benutzerhandbuch
Page 60

2.3.3External Cache (Second Level Cache)

Das System besitzt optional einen auf dem Systemboard integrierten Pipelined Burst Second-Level-Cache (256 KB). Dieser kann bei Bedarf eingeschaltet (Enabled) oder ausgeschaltet (Disabled) werden.
Enabled Der Second Level Cache ist eingeschaltet.
Disabled Der Second Level Cache ist ausgeschaltet.
Diese Einstellung ist nur konfigurierbar, wenn die Parameter Fast Boot Mode und Auto Configuration Mode ausgeschaltet
(Disabled) sind.

2.3.4F0000h-FFFFFh (System BIOS)

Wenn das Shadow-RAM für den Bereich des System-BIOS auf Ena­bled gesetzt wurde, kann für diesen Bereich (F0000h-FFFFFh) Ca­cheable eingestellt werden.
Cacheable Diese Einstellung erlaubt dem System, BIOS-Routi-
nen in den Cache zu kopieren und von dort auszufüh­ren. Dieses erhöht unter Umständen die Systemleis­tung.
Noncacheable Diese Einstellung verhindert, daß BIOS-Routinen in
den Cache kopiert werden.

2.3.5C0000h-C7FFFh (Video BIOS)

Wenn das Shadow-RAM für den Bereich des Video-BIOS auf Enab­led gesetzt wurde, kann für diesen Bereich (C0000h-C7FFh) Ca­cheable eingestellt werden.
Cacheable Diese Einstellung erlaubt dem System, BIOS-Routi-
nen in den Cache zu kopieren und von dort auszufüh­ren. Dieses erhöht unter Umständen die Systemleis­tung.
Noncacheable Diese Einstellung verhindert, daß BIOS-Routinen in
den Cache kopiert werden.
Die Konfiguration des Systems 17
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Hinweis Wenn Ihre Software nicht korrekt arbeitet, so müssen
Sie unter Umständen die Abbildung der BIOS-Routinen in den Cache ausschalten.
Die folgende Abbildung zeigt die zweite Seite der Advanced Sys­tem Configuration.
Advanced System Configuration Page 2/2
Memory at 15 MB - 16 MB Reserved for - - - -[System] Use
DRAM Leadoff Timing (Read/Write/RAS#Pre) [ 8/6/4 ] RAS to CAS Delay ------------------------[ 3 ] DRAM Write Burst Timing -----------------[ X-3-3-3 ] DRAM Read Burst Timing (EDO/FPM)----- -- --[ X-2-2-2 / X-3-3-3 ]
Parity/ECC Selection --------------------[ Disabled ]
¯ = Move Highlight Bar, ® ¬ = Change Setting
PgDn/PgUp = Move Screen, F1 = Help, Esc = Exit

2.3.6Memory at 15MB-16MB Reserved for

Add-On-Card Um Speicheradressenkonflikte zwischen dem System
und Erweiterungskarten, die ihren Speicher in das 15. MB des Hauptspeichers einblenden, zu verhindern, können Sie diesen Speicherbereich für eine Erweite­rungskarte reservieren.
System Der Speicherbereich wird vom System belegt.
18 Benutzerhandbuch
Page 62

2.3.7DRAM Lead-off Timing (Read/Write/RAS#Pre)

7/6/4 Für Lesezugriffe beträgt die Lead-Off-Time 7 Takte, für
Schreibzugriffe 6 Takte. Die RAS-Precharge-Zeit beträgt 4 Takte. Dieses ist der voreingestellte Wert.
7/6/3 Für Lesezugriffe beträgt die Lead-Off-Time 7 Takte, für
Schreibzugriffe 6 Takte. Die RAS-Precharge-Zeit beträgt 3 Takte.
6/5/4 Für Lesezugriffe beträgt die Lead-Off-Time 6 Takte, für
Schreibzugriffe 5 Takte. Die RAS-Precharge-Zeit beträgt 4 Takte.
6/5/3 Für Lesezugriffe beträgt die Lead-Off-Time 6 Takte, für
Schreibzugriffe 5 Takte. Die RAS-Precharge-Zeit beträgt 3 Takte.
Die Konfiguration des Systems 19
Page 63

2.3.8RAS to CAS Delay

Im vorherigen Abschnitt wurde die Adressierungsart RAS before CAS ­soweit es im Rahmen dieses Handbuches möglich ist - beschrieben. Mit diesem Paramter können Sie nun die Verzögerungszeit zwischen Gene­rierung des RAS- und des CAS-Signals einstellen.
2 clocks Die Verzögerungszeit zwischen Generierung des RAS-
und des CAS-Signals beträgt zwei Takte.
3 clocks Die Verzögerungszeit zwischen Generierung des RAS-
und des CAS-Signals beträgt drei Takte. Dieses ist der voreingestellte Wert.
Hinweis Wenn Sie EDO-SIMMs (Extended Data Output)
installieren, sollten Sie die Verzögerungszeit auf zwei Takte einstellen, um die Systemleistung zu erhöhen.

2.3.9DRAM Write Burst Timing

Mit diesem Parameter können Sie die Verzögerungszeiten beim Daten­transfer vom Second-Level-Cache in den Systemspeicher festlegen. Der Second-Level-Cache ist in diesem System als Write-Back-Cache ausge­legt. Bei einem Burst-Datentransfer wird immer nur bei der Übertragung des ersten Datums die Zieladresse mit übertragen, die Adreßfortschal­tung für die nachfolgenden Daten geschieht automatisch. Bei jedem Da­tentransfer vom Second-Level-Cache in den Hauptspeicher werden im­mer vier 64 Bit breite Worte übertragen. Die für einen Burst benötigte Zeit wird folgendermaßen angegeben: X-y-y-y. Dieses bedeutet, daß für die Übertragung des ersten Datums X Takte benötigt werden (dieses ent­spricht der DRAM Lead-Off-Time), die Übertragung der folgenden Da­ten dauert dann jeweils y Takte. Für schnellere DRAMs können die Ver­zögerungszeiten entsprechend niedriger gewählt werden.
X-2-2-2 Die DRAM Lead-Off-Time beträgt X Zyklen, die der
nachfolgenden Daten jeweils 2 Zyklen. Dieser Wert ist bei Einsatz von Burst Pipelined Second-Level-Cache­Modulen und schnellen DRAMs einzustellen, um die Systemleistung zu erhöhen.
20 Benutzerhandbuch
Page 64
griff auf die nachfolgenden Daten jeweils 3 Zyklen. Dieser Wert entspricht der Standardeinstellung.
griff auf die nachfolgenden Daten jeweils 4 Zyklen.

2.3.10DRAM Read Burst Timing (EDO/FPM)

Greift der Prozessor auf ein Datum zu, das sich nicht im Second-Level­Cache befindet (Cache Read Miss), so muß dieses aus dem Hauptspei­cher gelesen werden. Wie bereits im vorherigen Abschnitt erwähnt, wird dazu eine komplette Cache-Line (bestehend aus vier 64 Bit breiten Wor ­ten) aus dem Hauptspeicher in den Second-Level-Cache eingelesen. Die Verzögerungszeiten, die dabei entstehen, werden wiederum in der Form X-y-y-y angegeben, wobei der Parameter X der DRAM-Lead-Off-Time entspricht. Für das Einlesen des ersten Datums werden also X Takte, für die nachfolgenden jeweils y Takte benötigt.
X-2-2-2/X-3-3-3 Die DRAM Lead-Off-Time beträgt X Zyklen,
der Zugriff auf die nachfolgenden Daten je­weils 2 Zyklen für Enhanced Data Output SIMMs (EDO) bzw. 3 Zyklen für Fast Page Mode SIMMs (FPM). Dieses ist der voreinge­stellte Wert. Bei Einsatz von EDO-SIMMs sollten Sie diesen Wert einstellen, um eine op­timale Systemleistung zu erreichen. Dieser Wert entspricht der Standardeinstellung.
X-3-3-3/X-4-4-4 Die DRAM Lead-Off-Time beträgt X Zyklen,
der Zugriff auf die nachfolgenden Daten je­weils 3 Zyklen für Enhanced Data Output SIMMs (EDO) bzw. 4 Zyklen für Fast Page Mode SIMMs (FPM).
Die Konfiguration des Systems 21
Page 65
X-4-4-4/X-4-4-4 Die DRAM Lead-Off-Time beträgt X Zyklen,
der Zugriff auf die nachfolgenden Daten je­weils 4 Zyklen für Enhanced Data Output SIMMs (EDO) bzw. 4 Zyklen für Fast Page Mode SIMMs (FPM).
22 Benutzerhandbuch
Page 66

2.3.11ECC/Parity Mode Selection

Bei Einsatz von SIMMs mit Parität ist das System in der Lage, Speicher­fehler festzustellen und zu korrigieren. Beachten Sie bitte, daß Sie bei Einsatz von SIMMs ohne Parität die Speicherüberprüfung ausschalten müssen. Folgende Einstellungen sind möglich.
überprüfung unterzogen. Einzelbitfehler werden erkannt und angezeigt. Diesen Parameter können Sie nur bei Ein­satz von SIMMs mit Parität einstellen.
ECC Mit Hilfe eines Error Correction Codes (ECC) werden Ein-
zelbitfehler erkannt und korrigiert. Diesen Parameter kön­nen Sie nur bei Einsatz von SIMMs mit Parität einstellen.
Disabled Die Speicherüberprüfung ist ausgeschaltet. Diesen Parame-
ter müssen Sie wählen, wenn Sie SIMMs ohne Parität ein­setzen.
Die Konfiguration des Systems 23
Page 67

2.4PCI System Configuration

Die folgende Abbildung zeigt die PCI System Configuration, die Ihnen die Konfiguration Ihrer PCI-Geräte ermöglicht.
PCI System Configuration Page 1/1
PCI IRQ Setting .......... [Auto ]
INTA INTB INTC INTD
PCI Slot 1 ..... .... [--] [--] [--] [--]
PCI Slot 2 ..... .... [--] [--] [--] [--]
PCI Slot 3 ..... .... [--] [--] [--] [--]
PCI Slot 4...... .... [--] [--] [--] [--]
VGA Palette Snoop ......... [Disabled]
¯ = Move Highlight Bar, ® ¬ = Change Setting PgDn/PgUp = Move Screen, F1 = Help, Esc = Exit

2.4.1PCI IRQ Setting

Mit Hilfe dieses Parameters können Sie festlegen, ob die Konfiguration der PCI-Geräte automatisch (Auto) oder manuell (Manual) erfolgen soll. Benutzen Sie PCI-Karten, die dem neuen Standard „Plug and Play“ (PnP) entsprechen, können Sie diesen Parameter auf Auto setzen. Die PnP-PCI-Geräte werden dann automatisch vom System konfiguriert.
24 Benutzerhandbuch
Page 68
Hinweis Wenn Sie den integrierten Enhanced IDE-Kontroller
benutzen, beachten Sie, daß IRQ 14 von IDE-Kanal 1 und IRQ15 von IDE-Kanal 2 belegt wird. Die PCI­Interrupts INT B, INT C und INT D sind ausschließlich Multifunktionskarten vorbehalten und können auch nur dann aktiviert werden, wenn solche Karten installiert sind. Nähere Informationen zur Konfiguration der PCI­Karte, finden Sie in dem der Karte beiliegenden Handbuch.
Achtung! Wenn Sie das Betriebssystem Windows 95 einsetzen, so
löschen Sie bitte alle Einträge in diesem Menu und stellen das PCI IRQ Setting auf Auto.

2.4.2Hinweise zur Konfiguration von PCI Geräten

Unterbrechungsanforderungen (IRQs) von PCI-Karten erscheinen am INTx (x=A,B,C,D) Anschluß des PCI-Bus und müssen einem freien IRQ des Systems zugeordnet werden. Alle Interrupts sind pegelgesteuert und aktiv low, so daß sich mehrere Geräte eine Interruptleitung teilen kön­nen. Dem Standard entsprechend ist dieses der Interrupt INT A. Die an­deren Interruptleitungen sind sogenannten Multifunktionskarten vorbe­halten, die mehr als einen Interrupt benötigen. Diese Interrupts dürfen auch nur von diesen Karten belegt werden, eine falsche Interruptzuwei­sung kann umfangreiche Konfigurationen zur Folge haben.
Die Konfiguration des Systems 25
Page 69
Befolgen Sie bei der Installation einer Multifunktionskarte unbedingt die Angaben im Handbuch dieser Karte. Für Standardkarten, also Karten mit lediglich einer Funktion, z. B. einem SCSI-Kontroller, sollten Sie immer INT A und nur diesen belegen.
Jeder PCI-Steckplatz besitzt einen eigenen INT A Kanal. Dieser kann ei­nem freien IRQ-Kanal des Systems zugeordnet werden. Den PCI-Slots 1, 2, 3 und 4 können IRQ 5, 9, 10, 11, 14 oder 15 zugewiesen werden. Benötigt das PCI-Gerät keinen Interrupt, so ist -- einzustellen.

2.4.3VGA Palette Snoop

Wenn im System zusätzlich zur PCI-Grafikkarte eine weitere Grafikkarte installiert ist, ist es nicht möglich, beide RAMDACs (Farbpalletten) gleichzeitig zu programmieren. Soll der RAMDAC der zusätzlichen Gra­fikkarte benutzt werden, dann muß VGA-Palette-Snoop einge­schaltet werden. Die Standardeinstellung ist Disabled.
Enabled Der RAMDAC der zweiten Grafikkarte wird benutzt.
Disabled Der RAMDAC der ersten Grafikkarte wird benutzt.
Hinweis Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem
Handbuch der zu installierenden VGA-Karte.
Hinweis Verfügt Ihr System über einen integrierten Enhanced
IDE Kontroller, so beachten Sie bitte, daß die Interrupts 14 (erster IDE-Kanal) und 15 (zweiter IDE­Kanal) bereits belegt sind.
26 Benutzerhandbuch
Page 70

2.5Power Saving Configuration

Die folgende Abbildung zeigt die erste Seite des Power Saving Configuration Menüs. Hier können Sie die Stromsparmechanis-
men Ihres Systems konfigurieren.
Power Saving Configuration Page 1/1
Power Management Mode----------------------- [Enabled] IDE Fixed Disk Standby Mode--------------- [ 2 min ] System Suspend Mode----------------------- [ 5 min ]
System Wakeup Events IRQ 0-------- -[Disabled] IRQ 8--------[Enabled ] IRQ 1-------- -[Enabled ] IRQ 9--------[Disabled] IRQ 3-------- -[Disabled] IRQ 10-------[Disabled] IRQ 4-------- -[Disabled] IRQ 11-------[Disabled] IRQ 5-------- -[Disabled] IRQ 12-------[Enabled ] IRQ 6-------- -[Enabled ] IRQ 13-------[Enabled ] IRQ 7-------- -[Disabled] IRQ 14-------[Enabled ] IRQ 15----- --[Disabled]
¯ = Move Highlight Bar, ® ¬ = Change Setting
PgDn/PgUp = Move Screen, F1 = Help, Esc = Exit

2.5.1Power Management Mode

Mit diesem Parameter werden die in diesem System implementierten Stromsparmechanismen aktiviert. Die Stromsparfunktionen sind detail­liert in Kapitel 1 beschrieben.
Enabled Die Stromsparmechanismen sind eingeschaltet und können
konfiguriert werden.
Disabled Die Stromsparfunktionen sind ausgeschaltet.
Die Konfiguration des Systems 27
Page 71
2.5.1.1IDE Fixed Disk Standby Timer
Ist diese Funktion aktiviert, wird die Festplatte in den Standby-Modus geschaltet, wenn 1 ... 15 Minuten lang kein Zugriff mehr auf diese er­folgte. Wird wieder auf die Festplatte zugegriffen, geben Sie ihr 3 ... 5 Sekunden Zeit (je nach installierter Festplatte), um wieder zum normalen Betrieb zurückzukehren. Setzen Sie diese Funktion auf Off, wenn Ihre Festplatte diese Funktion nicht unterstützt oder wenn Sie verhindern wol­len, daß die Festplatte in den Bereitschaftsmodus geschaltet wird.
IDE Fixed Disk Standby Timer ---[1/2/3/4/../15min]
2.5.1.2System Suspend Timer
Diese Funktion schaltet Ihr System in den Stromsparmodus. In diesem Modus werden nach dem festgelegten Zeitabschnitt die Festplatte in den Standby-Modus und der VESA-DPMS-kompatible Monitor in den Stromsparmodus geschaltet sowie der interne CPU-Takt heruntergeschal­tet. Bei der ersten Tastatur- oder Mausaktivität nimmt das System den Normalbetrieb wieder auf.
System Suspend Timer -------- [1/2/3/4/.../15min]
Achtung! Bei Systemen, die in Netzwerken arbeiten, empfehlen
wir, den Standby Mode nicht zu aktivieren.

2.5.2System Wakeup Events

Diese Parameter erlauben Ihnen, die Interrupts auszuwählen, die eine Aktivierung des Systems aus dem Stromsparmodus auslösen sollen.
Setzen Sie zum Beispiel IRQ3 auf Enabled, so wird vom System der Interrupt Nr. 3 überwacht. Wird eine Aktivität auf diesem Interruptkanal beobachtet, so erwacht das System aus dem Stromsparmodus.
28 Benutzerhandbuch
Page 72

2.6System Security Setup

Das System-BIOS verfügt über einige Sicherheitsfunktionen, um einen unerlaubten Zugriff auf das System und seine Daten zu verhindern. Bei Auswahl des System Security Setup erscheint folgendes Menü:
System Security Page 1/1
Diskette Drive Control Diskette Drive [Normal] Fixed Disk Drive [Normal] System Boot Drive [Drive A then C] Boot from CD-ROM [Disabled]
Onboard Communication Ports Serial Port 1 Base Address [3F8h] Serial Port 2 Base Address [2F8h] Parallel Port Base Address [3BCh (IRQ7)] Operation Mode [Standard and Bidirectional] ECP DMA Channel [--] Onboard PS/2 Mouse (IRQ 12) [Enabled]
Setup Password ----------------- [ None ] Power On Password ------------ -- [ None ]
¯ = Move Highlight Bar, ® ¬ = Change Setting
PgDn/PgUp = Move Screen, F1 = Help, Esc = Exit
Betätigen Sie die Pfeiltasten á oder â, um die Markierung von einer Einstellung zur nächsten zu bewegen. Betätigen Sie die Pfeiltasten ß oder à, um Werte zu ändern.
Die Konfiguration des Systems 29
Page 73

2.6.1Disk Drive Control

Mit dieser Funktion können Sie die Lese-/Schreibfunktionen eines Lauf­werkes aktivieren oder deaktivieren. Außerdem kann der Systemstart an ein Laufwerk gebunden werden, um das Laden von Betriebssystemen oder anderen Programmen von einem bestimmten Laufwerk zu verhin­dern, wobei die Funktionen der anderen Laufwerke erhalten bleiben. Ta­belle 2-1 zeigt die Einstellmöglichkeiten.
Diskettenlaufwerk
Normal Diskettenlaufwerk funktioniert ohne
Einschränkungen Write Protect All Sectors Schreibschutz auf allen Sektoren Write Protect Boot Sector Schreibschutz nur auf dem Bootsektor Disabled Deaktiviert alle Diskettenfunktionen
Festplattenlaufwerk
Normal Festplatte funktioniert ohne Ein-
schränkungen Write Protect All Sectors Schreibschutz auf allen Sektoren Write Protect Boot Sector Schreibschutz nur auf dem Bootsektor Disabled Deaktiviert alle Festplattenfunktionen
System-Boot-Laufwerk
Drive A then C System startet von A:, dann von C: Drive C then A System startet von C:, dann von A: C: System startet immer von C: A: System startet immer von A:
Boot from CD-ROM
Enabled System startet vom CD-ROM Disabled System startet von dem System-Boot-
Laufwerk
Tabelle 2-1 Laufwerkskontrollparameter
Hinweis Die von Ihnen eingestellten Werte treten nur dann in
Kraft, wenn der Disketten-Kontroller nicht durch die Jumper-Einstellungen deaktiviert wurden.
30 Benutzerhandbuch
Page 74

2.6.2Onboard Communication Ports

2.6.2.1Serial Port 1
Diese Einstellung konfiguriert die I/O-Adresse der ersten seriellen Schnittstelle, die dem mit COM 1 bezeichneten Stecker zugeordnet ist.
Wert Funktion
Serial 1 (3F8h) COM1 mit I/O-Adresse 3F8h Serial 2 (2F8h) COM2 mit I/O-Adresse 2F8h Serial 3 (3E8h) COM3 mit I/O-Adresse 3E8h Serial 4 (2E8h) COM4 mit I/O-Adresse 2E8h Disabled Deaktiviert serielle Schnittstelle 1
Tabelle 2-2 Einstellungen der seriellen Schnittstelle 1 & 2
2.6.2.2Serial Port 2
Für die zweite serielle Schnittstelle gelten die gleichen Einstellungen wie für die erste. Der zweiten seriellen Schnittstelle ist der Stecker COM 2 zugeordnet. Bitte, beachten Sie, daß nur konfliktfreie Zuordnungen ange­zeigt werden. Dafür wird gegebenenfalls automatisch die Einstellung der anderen Schnittstelle verändert.
2.6.2.3Parallel Port Base Address
Das System besitzt eine parallele Schnittstelle. Tabelle 2-3 zeigt die möglichen Zuordnungen für die I/O-Adresse.
Wert Funktion
3bch (IRQ7) Parallele Schnittstelle 1 mit Adresse 3bch, IRQ7 378h (IRQ7) Parallele Schnittstelle 2 mit Adresse 378h, IRQ7 278h (IRQ5) Parallele Schnittstelle 3 mit Adresse 278h, IRQ5 Disabled Deaktiviert die parallele Schnittstelle
Tabelle 2-3 Einstellungen der parallelen Schnittstelle
Die Konfiguration des Systems 31
Page 75
Um die parallele Schnittstelle zu deaktivieren, wählen Sie Disabled. Installieren Sie eine Zusatzkarte mit einer parallelen Schnittstelle, deren Adresse mit der integrierten parallelen Schnittstelle in Konflikt tritt, de­aktiviert das System automatisch die integrierten Funktionen. Prüfen Sie gegebenenfalls die I/O-Adresse der parallelen Schnittstelle auf der Zu­satzkarte, und wählen Sie eine I/O-Adresse, die keinen Konflikt erzeugt.
2.6.2.4Parallel Port Operation Mode
Mit diesem Punkt können Sie die Betriebsart der parallelen Schnittstelle einstellen. Tabelle 2 -1 listet die verschiedenen Betriebsarten der paral­lelen Schnittstelle auf.
Einstellung
Funktion
Standard Parallel Port (SPP)
Datentransport unidirektional mit normaler Geschwindigkeit
Standard and Bidirectional Datentransport: bidirektional
Übertragungsgeschwindigkeit: standard
Enhanced Parallel Port (EPP)
Datentransport: bidirektional, entspricht EPP-Protokoll
Extended Capabilities Port (ECP)
Datentransport: bidirektional, entspricht ECP-Protokoll
Tabelle 2-4 Betriebsarten der parallelen Schnittstelle
Hinweis Nähere Information zu den Übertragungsprotokollen
der parallelen Schnittstelle finden Sie in dem Handbuch zu Ihrer Peripherie.
2.6.2.5ECP DMA Channel
Mit dieser Einstellung können Sie den DMA-Kanal spezifizieren, der für Datenübertragungen über den Paralleport in der Betriebsart ECP benutzt werden soll. Es stehen die DMA-Kanäle 1 und 3 zur Verfügung.
32 Benutzerhandbuch
Page 76

2.6.3Onboard PS/2 Mouse (IRQ 12)

Mit diesem Parameter können Sie den Interrupt IRQ 12 der PS/2-Maus zuweisen (Enabled) oder freischalten (Disabled), so daß er anderen Geräten zur Verfügung steht. Wollen Sie ihre PS/2-Maus benutzen, so muß dieser Parameter auf Enabled stehen.

2.6.4Setup Password

Mit dieser Einstellung können Sie ein Kennwort für die Ausführung des Setup-Programmes einrichten. Stellen Sie die Markierung auf das Einga­befeld Setup Password und betätigen Sie die Pfeiltasten ß oder à. Auf dem Bildschirm erscheint die Aufforderung zur Eingabe eines Kennwortes:
Type your password (up to 7 characters), then press ENTER. ESC=Cancel
Um Fehleingaben zu vermeiden, fordert Sie das System auf, das Kenn­wort noch ein weiteres Mal einzugeben, bevor es abgespeichert wird. Entspricht das zweite Kennwort nicht dem ersten, erscheint folgende Meldung:
Incorrect password specified.
Please try again. ESC=Cancel
Achtung! Nachdem ein Kennwort eingegeben wurde, muß die
Passwordabfrage (JP 1, siehe Tabelle 1-1) eingeschaltet werden. Sonst wird die Kennwortabfrage umgangen. Wird der Jumper ohne Eingabe eines gültigen Kennwortes auf enable gesteckt, so kann das Setup-Programm nicht mehr aufgerufen werden (sondern erst wieder, nachdem die Passwordabfrage mit Jumper JP1 ausgeschaltet wurde).
Die Konfiguration des Systems 33
Page 77

2.6.5Power-On Password

Mit dieser Option können Sie ein Kennwort für den Systemstart einstel­len. Wählen Sie None, um die Kennwort-Funktion zu deaktivieren. Wählen Sie Present, so erscheint folgende Eingabeaufforderung:
Type your password (up to 7 characters),
then press ENTER. ESC=Cancel
Auch hier darf die Länge des Kennwortes sieben Zeichen nicht über­schreiten. Geben Sie Ihr Kennwort sorgfältig ein, da die Zeichen bei der Eingabe nicht auf dem Bildschirm erscheinen. Um Fehler zu vermeiden, fordert Sie das System auf, das Kennwort noch ein weiteres Mal einzuge­ben, bevor es abgespeichert wird. Sind die beiden Kennwörter nicht identisch, erscheint folgende Bildschirmmeldung:
Incorrect password specified.
Please try again. ESC=Cancel
Das anfangs gewählte Kennwort kann später geändert oder entfernt wer­den. Die Password-Abfrage erscheint bei jedem Systemstart.
2.6.5.1Password-Abfrage über Tastatur abschalten
Die Power-On-Password-Abfrage können Sie ausschalten, indem Sie bei der Password-Abfrage das Password gefolgt von einem Schrägstrich ‘/’ eingeben. Bitte, beachten Sie, daß bei der Paßwortabfrage noch nicht der deutsche Tastaturtreiber geladen ist. Der Schrägstrich im englischen Zei­chensatz entspricht dem Bindestrich ‘-’ auf der deutschen Tastatur.
2.6.5.2Das Password über die Tastatur ändern
Um das aktuelle Kennwort zu ändern, geben Sie während des System­starts bei der Eingabeaufforderung das aktuelle Kennwort, gefolgt von einem Schrägstrich ‘/’ und dem neuen Kennwort, ein. Seien Sie bei der Eingabe des Kennwortes wiederum vorsichtig, da die geschriebenen Zei­chen nicht auf dem Bildschirm erscheinen. Zur Kontrolle werden Sie aufgefordert, das Password erneut einzugeben.
34 Benutzerhandbuch
Page 78

2.7Load Setup Default Settings

Diese Funktion lädt die Standardwerte der Systemkonfiguration. Die Standardwerte sind die günstigsten Konfigurationseinstellungen für das System. Die folgende Abbildung zeigt Ihnen das Dialogfenster, das bei Auswahl des Menüpunktes Load Setup Default Settings er­scheint. Wählen Sie mit den Pfeiltasten ® ¬ aus, ob Sie die voreinge­stellten Werte übernehmen wollen [Yes] oder nicht [No].
BIOS Utility
Basic System Configuration
Advanced System Configuration
PCI System Configuration
Non-PnP ISA Card Configuration
Power Saving Configuration
System Security
Load Setup Default Settings
Load Default Settings
Are you sure ?
[Yes] [No]

2.8Setup beenden

Drücken Sie die Esc-Taste, um die Systemkonfiguration zu beenden. Wurden Konfigurationswerte oder das ‘Security Setup’ geändert, er­scheint folgende Bildschirmanzeige:
Do you want to save CMOS data?
[Yes] [No]
Wählen Sie Ihre Antwort mit den Pfeiltasten. Wählen Sie Yes, um die neuen Daten im CMOS RAM zu speichern. Wählen Sie No, um die al­ten Konfigurationswerte beizubehalten. Bestätigen Sie Ihre Auswahl mit der Eingabetaste.
Die Konfiguration des Systems 35
Page 79
A n h a n g A

AFestplattentypentabelle

Typ Zylinder Köpfe Sektoren pro Spur
0 (bedeutet SCSI oder keine Festplatte)
1 306 4 17
2 615 4 17
3 615 6 17
4 940 8 17
5 940 6 17
6 615 4 17
7 462 8 17
8 733 5 17
9 900 15 17
10 820 3 17
11 855 5 17
12 855 7 17
13 306 8 17
14 733 7 17
15 (reserviert)
16 612 4 17
17 977 5 17
18 977 7 17
19 1024 7 17
20 733 5 17
21 733 7 17
22 733 5 17
23 306 4 17
Tabelle A-1 Festplattentypentabelle
Anhang 1
Page 80
Typ Zylinder Köpfe Sektoren pro Spur
24 612 4 17
25 306 4 17
26 612 4 17
27 698 7 17
28 976 5 17
29 306 4 17
30 611 4 17
31 732 7 17
32 1023 5 17
33 751 8 17
34 755 16 17
35 731 13 26
36 980 15 17
37 936 16 17
38 981 5 17
39 981 10 17
40 762 8 39
41 980 5 17
42 832 8 33
43 683 12 38
44 513 16 38
45 776 8 33
46 683 16 38
47 832 6 33
48 615 2 34
49 989 16 63
50 823 4 38
51 1001 5 17
52 1024 17 22
Tabelle A-1 Festplattentypentabelle (Fortsetzung)
2 Benutzerhandbuch
Page 81
Typ Zylinder Köpfe Sektoren pro Spur
53 723 13 51
54 548 8 38
55 1013 4 41
56 929 15 17
57 817 14 36
58 723 13 36
59 802 4 39
60 1024 9 17
61 895 5 55
62 (reserviert)
63 966 10 34
64 1024 8 17
65 1024 11 17
66 918 11 17
67 905 9 17
68 1024 10 17
69 1024 12 17
70 1024 13 17
71 1024 14 17
72 1024 2 17
73 1024 16 17
74 918 15 17
75 820 6 17
76 1024 5 17
77 1024 8 17
78 (reserviert)
79 1001 15 32
80 1024 16 63
81 1024 10 17
Tabelle A-1 Festplattentypentabelle (Fortsetzung)
Anhang 3
Page 82
Typ Zylinder Köpfe Sektoren pro Spur
82 1024 11 17
83 1024 15 17
84 776 8 33
85 926 13 17
86 805 4 26
87 976 5 17
88 745 4 28
89 747 2 28
90 782 2 27
91 985 13 32
92 816 15 32
93 968 5 17
94 903 8 46
95 966 5 34
96 535 10 50
97 715 10 50
98 ~ 100 (reserviert)
Auto oder User (benutzerdefiniert)
Tabelle A-1 Festplattentypentabelle (Fortsetzung)
4 Benutzerhandbuch
Page 83
A n h a n g B

BFehlermeldungen

. Softwarefehlern . und Systemfehlern.
Die folgenden Aufstellungen geben eine Übersicht über die Fehlermeldungen und Vorschläge zu deren Behebung.

B.1Software-Fehlermeldungen

B.2System-Fehlermeldungen

Eine System-Fehlermeldung deutet auf eine Störung im Computer hin. Sie erscheint normalerweise während des POST (Power On Self Test = Selbsttest bei Einschalten des Systems) und vor Ausgabe der Eingabe­aufforderung des Betriebssystems. In Tabelle B-1 sind die System-Feh­lermeldungen in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Page 84
Fehlermeldung Berichtigende Maßnahme
CMOS Battery Error RTC-Chip austauschen. Ver-
ständigen Sie Ihren Händler.
CMOS Checksum Error Ist der RTC-Chip defekt, diesen
tauschen, ansonsten das Setup-
Programm ausführen. Diskette Drive Controller Error Überprüfen Sie das Verbin­or Not Installed dungskabel zwischen Disket-
tenlaufwerk und Schnittstelle. Diskette Drive Error Überprüfen Sie den korrekten
Anschluß des Diskettenlauf-
werks. Tauschen Sie ggf. das
Diskettenlaufwerk aus. DRAM Configuration Error Modifizieren Sie die Speicher-
Konfiguration so, daß sie mit
einer der Optionen in Tabelle
1-5 übereinstimmt. Equipment Configuration Error Das Setup-Programm aus-
führen (siehe Kapitel 2). Fixed Disk Controller Error Überprüfen Sie das Verbin-
dungskabel zwischen Disket-
tenlaufwerk und Controller auf
korrekten Anschluß. Fixed Disk 0 Error Überprüfen Sie alle Kabelan-
schlüsse. Tauschen Sie ggf. die
Festplatte aus. Fixed Disk 1 Error Überprüfen Sie alle Kabelan-
schlüsse. Tauschen Sie ggf. die
Festplatte aus. I/O Parity Error Entfernen Sie alle Zusatzkar-
ten. Tritt der Fehler dann weiterhin auf, verständigen Sie Ihren Händler, anderen-
falls tauschen Sie die Zusatzk.
Tabelle B-1 Übersicht über System-Fehlermeldungen
Page 85
Fehlermeldung Berichtigende Maßnahme
Keyboard Error or No Überprüfen Sie den Tastatur­Keyboard Connected anschluß und die Tastatur. Keyboard Interface Error Tauschen Sie die Tastatur
oder verständigen Sie Ihren
Händler. Keyboard Locked Entriegeln Sie die Tastatur. Memory Error at: Überprüfen Sie die SIMMs auf xxxx:xxxx:xxxx der Systemplatine. Verständi­gen Sie Ihren Händler. Memory Size Mismatch Das Setup-Programm aus-
führen. Onboard Parallel Port Conflict Das Setup-Programm aus-
führen und den Port ausschalten. Onboard Serial Port 1 Conflict Das Setup-Programm aus-
führen und den Port ausschalten. Onboard Serial Port 2 Conflict Das Setup-Programm aus-
führen und den Port ausschalten. Pointing Device Error Überprüfen Sie den Anschluß
der PS/2-Maus. Pointing Device Interface Error Überprüfen Sie die PS/2-Maus
oder verständigen Sie Ihren
Händler. Press F1 key to continue or Drücken Sie F1 oder Ctrl-Alt-Esc for Setup Strg-Alt-Esc um das Setup-
Programm auszuführen. Press Esc to turn off NMI, Drücken Sie Esc, um NMI­any other key to reboot Fehler zu ignorieren.
Drücken Sie eine beliebige
Taste, um das System neu
zu starten. Verständigen Sie
Ihren Händler.
Tabelle B-1 Übersicht über System-Fehlermeldungen (Fortsetzung)
Page 86
Fehlermeldung Berichtigende Maßnahme
Protected Mode Test Fail Verständigen Sie Ihren
Händler.
RAM BIOS Error Verständigen Sie Ihren
Händler.
RAM Parity Error Prüfen Sie die SIMMs auf der
Systemplatine oder verstän­digen Sie Ihren Händler.
Tabelle B-1 Übersicht über System-Fehlermeldungen
(Fortsetzung)

B.3Beseitigen von Fehlermeldungen

Als allgemeine Regel gilt: Erscheint eine Fehlermeldung in der Form
< Fehlermeldung >... Press F1 to continue
Nachfolgend sind einige Korrekturmaßnahmen bei Fehlermeldungen bei Fehlermeldungen aufgeführt:
Page 87
2. Entfernen Sie gemäß den Anweisungen der Installationsanleitung für das System die Gehäuseabdeckung. Prüfen Sie, ob die Jumpe­reinstellungen der Systemplatine und eventuell vorhandener Zu­satzkarten korrekt sind.
3. Können Sie auf eine neue Festplatte nicht zugreifen, dann wurde sie eventuell noch nicht partitioniert und formatiert. Wie Sie Ihre Fest­platte korrekt konfigurieren, entnehmen Sie bitte dem Handbuch zu Ihrem Betriebssystem.
4. Überprüfen Sie, ob alle Anschlüsse und Karten fest eingesteckt sind. Lesen Sie dazu die entsprechenden Abschnitte in der Installa­tionsanleitung für dieses System und der Zusatzkarten.
Achtung! Integrierte Schaltkreise (ICs) reagieren äußerst
empfindlich auf elektrostatische Entladungen. Beachten Sie bitte die in Abschnitt 1.2 gemachten Hinweise zum Schutz elektronischer Bauelemente vor elektrostatischen Entladungen, bevor Sie Arbeiten an Ihrem System durchführen.
Haben Sie die obigen Schritte durchgeführt, und erhalten Sie weiterhin eine Fehlermeldung, so liegt wahrscheinlich ein Gerätefehler vor.
Sind Sie sicher, daß Ihre Konfigurationswerte richtig sind und die Bat­terie für das CMOS-RAM in Ordnung ist, wurde die Störung eventuell durch einen Chipfehler verursacht. Bitten Sie einen autorisierten Kun­dendienst um Hilfe.
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Page 89
A n h a n g C

CSystemspeicher und Interrupts

C.1Systemspeicheradressen

PMU und Setup-Pro­gramm0F0000h ­0FFFFFh64 KBSys­tem BIOS Memo­ry100000h - Upper li­mitSystem DRAMUp­per limit - 4 GBPCI MemoryMemory Ad­dressSizeFunktio­n000000h -
07FFFFh512 KBSys­tem Memory080000h ­09FFFFh
128 KB System/PCI-Memory
0A0000h - 0BFFFFh128 KBPCI/ISA Video Buf­fer0C0000h ­0C7FFFh32 KBVideo BIOS Memory0C8000h
- 0DFFFFh96 KBISA Card BIOS Memo­ry0E0000h - 0E7FFFh32 KBBIOS ext. Memo­ry0E8000h - 0EFFFFf32 KB
Page 90
Tabelle C-1 Systemspeicheradressen

C.2DMA-Kanäle

DRQ Adresse Funktion
DRQ0 87h Reserviert DRQ1 83h SDLC DRQ2 81h FDC DRQ3 82h Reserviert DRQ4 Kaskadiert auf Kontroller 1 DRQ5 8Bh Reserviert DRQ6 89h Reserviert DRQ7 8Ah Reserviert Refresh 8Fh Reserviert
Tabelle C-2 DMA-Kanäle

C.3I/O-Speicheradressen

080h - 09FhD­MA Page Regis­ter0A0h ­0BFhInterrupt Controller 20C0h - 0DF­hDMA Control­ler 20F0hClear Busy Coproces­sor0F1hReset Coprozes­sor0F8h - 0FF-
Keyboard Controller 8742
Page 91
hMath Copro­cessor1F0h ­1F8hFixed Dis­k278h - 27Fh­Parallel Port 22F8h - 2FFh­Serial Port 2378h - 37Fh­Parallel Port 13F0h - 3F7h­Diskette Con­troller3F8h ­3FFhSerial Port 10CF8h­Configuration address regis­ter0CFChCon­figuration data registerI/O­AdresseFunkti­on000h - 01Fh
DMA­Controller 1020h - 03FhIn­terrupt-Control­ler 1 040h ­047hSystem Ti­mer050h ­057hSystem Ti­mer060h - 06Fh
070h CMOS RAM address and NMI Mask078h - 07BhReal-time Clock
Page 92
Tabelle C-3 I/O-Speicheradressen
Page 93

C.4Interrupts

Zwei Interrupt-Controller (Kontroller 2 ist kaskadiert auf Kontroller 1) sind in diesem System implementiert, so daß 15 Interrupt-Ebenen exis­tieren. Die Basis-I/O-Adresse für Interrupt-Controller 1 (Master) ist Hex 20; für Interrupt-Controller 2 (Slave) ist sie Hex A0. Die folgende Tabel­le gibt eine Übersicht über die Interrupts.
IRQ Adresse Funktion
IRQ0 20h - 23h Systemuhr IRQ1 24h - 27h Tastatur IRQ2 28h - 2Bh Interrupt von Kontroller 2 (kas-
kadiert) IRQ3 2Ch - 2Fh COM 2 IRQ4 30h - 33h COM 1 IRQ5 34h - 37h Parallelport 2 IRQ6 38h - 3Bh Diskettenlaufwerk IRQ7 3Ch - 3Fh Parallelport 1 IRQ8 1C0h - 1C3h Realtime Clock IRQ9 1C4h - 1C7h Kaskadiert auf IRQ 2 IRQ10 1C8h - 1CBh Reserviert IRQ11 1CCh - 1CFh Reserviert IRQ12 1D0h - 1D3h PS/2-Maus (siehe auch 2.6.3) IRQ13 1D4h - 1D7h Koprozessor IRQ14 1D8h - 1DBh IDE IRQ15 1DCh - 1DFh Enhanced IDE (optional)
Tabelle C-4 Interrupts
Page 94
Page 95
A n h a n g D

DAFlash-BIOS-Hilfsprogramm

Hinweis Vergewissern Sie sich vor Aufruf des AFLASH-
Programmes, daß sich in Ihrem System ein FLASH­BIOS befindet und daß Jumper JPX1 richtig konfiguriert ist.
Achtung! Entfernen Sie vor Benutzung des AFlash-Programmes
eine eventuell installierte zusätzliche VGA-Karte, und vergewissern Sie sich, daß der integrierte VGA­Adapter aktiviert ist. Anderenfalls können Konflikte auftreten, die das System-BIOS löschen können.
Installieren Sie bei Benutzung des AFlash-Programmes keine speicherresidenten Treiber (XMS, EMS, DPMI), da diese Speicheradreßkonflikte verursachen könnten.
Dieses Programm besitzt drei Funktionen, die für eine Datenübertragung zwischen Flash-ROM und einer DOS-Datei erforderlich sind.
A. Save BIOS to disk file
Diese Funktion liest das BIOS aus und schreibt es in eine vom Anwender zu spezifierende Datei.
B. Load BIOS file to buffer
Diese Funktion überträgt eine Datei von einer Diskette in den Speicher. Es werden 64-K, 128-K, 192-K oder 256-K-Byte Dateien unterstützt.
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C. Program flash memory
Diese Funktion liest die mit Schritt B geladene Datei in den Flash­Speicher. Diese Funktion zeigt auch die BIOS-Prüfsumme und den BIOS-Typ an, um die korrekte Durchführung der Funktion sicherzustellen.
Um das AFlash-Programm zu benutzen, führen Sie die nachstehenden Schritte aus:
1. Kopieren Sie die Dateien MSG.DAT und AFLASH.EXE von der Diskette "System Utilities" in ein Verzeichnis Ihrer Wahl.
2. Wechseln Sie in dieses Verzeichnis und geben Sie folgendes ein:
Aflash <Eingabetaste>
3. Es erscheint ein Hilfehinweis. Betätigen Sie eine beliebige Taste, um fortzufahren.
4. Das Hauptmenü wird aufgerufen. Markieren Sie mit den Richtungstasten á oder â eine Option. Bestätigen Sie Ihre Wahl mit der Eingabetaste.
Hinweis Erscheinen Warn- oder Fehlermeldungen, so betätigen
Sie eine beliebige Taste, um fortzufahren oder abzubrechen.
5. Möchten Sie eine Kopie des aktuellen BIOS in eine Datei ablegen, wählen Sie Save BIOS to Disk File.
6. Wählen Sie Load BIOS File, um eine BIOS-Datei in den Speicher zu laden.
7. Wählen Sie Program Flash Memory, um den aktuellen BIOS-Inhalt zu löschen und das BIOS mit der neuen Datei zu programmieren.
Achtung! Sie dürfen während des Einlesens des Flash-BIOS das
System nicht ausschalten, da sonst das BIOS zerstört wird.
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8. Führen Sie einen Systemneustart aus.
Page 98
Mit der Eingabe
c:\AFlash <Dateiname> <Eingabetaste>
können Sie z.B. direkt die BIOS-Datei in den Speicher laden und das Flash PROM programmieren, wenn sich das AFlash-Programm und die zu programmierende BIOS-Datei in dem Hauptverzeichnis auf Laufwerk C:\ befinden.
Rufen Sie das AFlash-Programm zusammen mit der zu programmieren­den BIOS-Datei auf, so wie oben beschrieben, wird der Programmiervor­gang automatisch gestartet. Nach dem Abschluß des Programmiervor­ganges führt das System einen Neustart aus.
Can't Read This File !!! Press any key to continue ...
Achtung! Benutzen Sie das AFlash-Utility nie, wenn
speicherresidente Treiber (z.B. XMS, EMS, DPMI) geladen sind.
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