Je nach Vorliebe können die Interzeptoren mit Kabelverschraubungen für
Bordwanddurchführungen über der Wasserlinie (A) oder verdeckt hinter
den Interzeptoren (B) unterhalb der Wasserlinie angebracht werden.
A
B
ZULÄSSIGE SPRITZLEISTENÜBERLAPPUNG
Max. Verlängerung
E = 30 mm (1,2”)
ACHTUNG!
Kimm-Interzeptor
E
Nicht OK!OK!
OK!
Page 4
INTERZEPTOR
ABSTAND ZUM/ZU DEN PROPELLER/N
Ist das Boot mit einem Außenbordmotor oder einem Z-Antrieb ausgestattet, müssen die Interzeptoren mit Abstand zum/zu den Propeller/n angebracht werden.
ACHTUNG!
Interzeptor in Zwischenlage
Mind.
75 mm (3”)
0 mm (0”)0 mm (0”)
KONVEXE BODENWÖLBUNG
Max.
5 mm (0,2”)
KONKAVE BODENWÖLBUNG
Mind.
100 mm (4”)
Mind.
3 mm (0,1”)
Page 5
INTERZEPTOR
2 VORBEREITUNG DES HECKSPIEGELS
BEREITEN SIE EINE EBENE FLÄCHE FÜR JEDEN INTERZEPTOR VOR
An den Stellen, an denen die Interzeptoren montiert werden, muss der
Heckspiegel relativ flach sein, um eine korrekte Funktion zu gewährleisten.
Max. 2 mm (0,08”)
zwischen parallelen
Ebenen
BOHRSCHABLONE
Montieren Sie die Interzeptoren möglichst weit außen aber dennoch in
angemessenem Abstand zu den Enden des Heckspiegel. Bei der Installation
mehrerer Interzeptoren innen fortfahren.
Konvexer Boden: Zwei Lineale unter dem Boden anordnen,
parallel zur Zentrumslinie des Boots. Bei Anordnung auf
den Linealen und Drücken gegen den Heckspiegel, hat
die Schablone die richtige Position. Die Schablone mit
Klebeband auf dem Heckspiegel befestigen.
Konkaver Boden: Ein Lineal in die Mitte des
Interzeptors setzen und ein Ende der
0 -15°
Schablone verwenden, um die richtige
Zentrumsposition zu finden.
1. Probelöcher bohren
2. Die Schablone entfernen
3. Löcher bohren
Löcher für die Interzeptoren bohren
1. Probeloch
2. Bohr
Ø 3 mm (1/8”)
Ø 5 mm (3/16”)
Nur wenn eine versiegelte Bordwanddurchführung
verwendet wird
Option 2 (M18 x 2,5): Option 1:
1. Probeloch
2. Bohr
Ø 3 mm (1/8”)
Ø 19 mm (3/4”)
1. Probeloch
2. Bohr
3. Gewinde
Ø 3 mm (1/8”)
Ø 16 mm (5/8”)
M18 x 2,5
300 S:
450 S:
600 S:
750 S:
x6
x10
x14
x18
Page 6
INTERZEPTOR
3 DIE RÜCKWÄNDE INSTALLIEREN
A. BEI NUTZUNG EINER VERDECKTEN BORDWAND DURCHFÜHRUNG DIE SERVOEINHEIT ENTFERNEN
UND MIT SCHRITT B FORTFAHREN. WENN NICHT,
DIREKT MIT SCHRITT B FORTFAHREN.
Stecker an der Rück-
1
Servo-Einheit entfernen:
T25 (PT 5,0x18)
(x3)
B. RÜCKWAND ANBRINGENB. RÜCKWAND ANBRINGEN
seite entfernen
2
ACHTUNG!
2
GFK-Bordwand: T30 (ST 6,8x38)
300 S:
450 S:
600 S:
750 S:
Metall-Bordwand
Maschinenschrauben
(nicht enthalten)
Überschüssiges
Dichtmittel mit einem
Messer oder einem
Spatel
entfernen
x6
x10
x14
x18
Dichtmittel auftragen
300 S:
450 S:
1
Dichtmittel auftragen
600 S:
750 S:
x6
x10
x14
x18
3
4
Page 7
INTERZEPTOR
4A BORDWANDDURCHFÜHRUNGEN OBER
HALB DER WASSERLINIE INSTALLIEREN
Löcher für die Bordwanddurchführungen bohren.
1
Das Loch auf das Kabel
des Interzeptors
abstimmen
1. Probeloch
2. Lochsäge
Option:
1. Probeloch
2. Lochsäge
3. Gewinde
ACHTUNG!
2
Ø 3 mm (1/8”)
Ø 19 mm (3/4”)
Ø 3 mm (1/8”)
Ø 16 mm (5/8”)
M18 x 2,5
OK
Wasserlinie
OK
Anziehen:
Schraubenschlüssel
27 mm (1 1/16”)
10 Nm (7.4 lb-ft)
3
Kabel in die
Schelle stecken
Gegenhalten:
Schraubenschlüssel
13 mm (33/64”)
456
Die Abdeckung an der
Bordwanddurchführung
anbringen
Die niedrigere Kante
der Abdeckung für die
Bordwanddurchführung
markieren
Die Abdeckung der
Bordwanddurchführung
entfernen
Page 8
INTERZEPTOR
Verlängerung
7
~5 mm
(0.2”)
Interzeptor
(optional)
Kabelabdeckung
(Standard)
Die Kabelabdeckung oben am
Interzeptor anordnen und
~5 mm über dem Boden
abschneiden.
Bei Bedarf die Verlängerung
benutzen und auf die
gewünschte Länge
abschneiden
Löcher für die Kabelabdeckung bohren
Die Abdeckung als Bohrschablone
verwenden
Ø 3,5 mm (9/64”)
89
Löcher (x3) für die Abdeckung bohren
Die Abdeckung als Bohrschablone
verwenden
Ø 5 mm (3/16”)
Dichtmittel auftragen
10
Kabelabdeckung:
GFK-Bordwand:
T20 (ST 4,2x19)
Metall-Bordwand Maschinen-
schrauben (nicht enthalten)
Abdeckung Bordwanddurchführung:
GFK-Bordwand:
T30 (ST 6,3x38) (x3)
Metall-Bordwand Maschinen-
schrauben (nicht enthalten)
Dichtmittel auftragen
(x3)
131211
Page 9
INTERZEPTOR
4B VERDECKTE BORDWANDDURCH-
FÜHRUNGEN UNTERHALB DER
WASSERLINIE INSTALLIEREN
ACHTUNG!
1
Kabelschelle an der Rückwand
anbringen oder abschneiden
2
3
Servo-Einheit:
T25 (PT 5,0x18)
(x3)
Anziehen:
Schraubenschlüssel
27 mm (1 1/16”)
10 Nm (7.4 lb-ft)
Gegenhalten:
Schraubenschlüssel
13 mm (33/64”)
ACHTUNG!
1
ACHTUNG!
M18 x 2,5
OK
OK
2
1
2 Nm (1,5 Ib-ft)
Page 10
INTERZEPTOR
5 INSTALLATION DER INTERZEPTOR
FRONTABDECKUNGEN
Interzeptor front:
T30 (PT 6,0x48)
5 Nm
(3,7 Ib-ft)
300 S:
450 S:
600 S:
750 S:
x6
x10
x14
x18
6 DIE INTERZEPTOREN MIT BEWUCHS SCHUTZANSTRICH BEHANDELN
Bewuchsschutz auftragen
1
Bestes
Werkzeug
Sprühfarbe
2
Nach dem Trocknen des Anstriches
überschüssiges Bewuchsmittel
entfernen
Mit einem dünnen Messer oder
einem Spaten an den Blättern
entlangfahren, um die unbehinderte
Bewegung der Blätter sicherzustellen
Zweitbestes
Werkzeug
Roller
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VERTEILEREINHEIT
1 DIE VERTEILEREINHEIT MONTIEREN
Die Verteilereinheit innen an einer Stelle montieren, an der sie sich leicht an
die Interzeptoren und an die Stromversorgung (Batterie) anschließen lässt,
d. h. im Maschinenraum oder einem anderen geeigneten Raum.
ACHTUNG!
Die maximale Kabellänge (einschl. Zusatzkabel) von einem Interzeptor zur
Verteilereinheit beträgt 6 m.
1. Löcher bohren (x2)
Ø 4 mm (5/32”)
2. Schrauben anziehen (x2)
T25 (ST 4,8x38)
180 mm (7,1”)
(1,5 m)
(3 m)
(3 m)(3 m)
Steuerbord
(STBD)
Max. Gesamtkabellänge (6 m)
(Standard- + Verlängerungskabel)
Interzeptor
Innenansicht
InterzeptorHeckspiegel
Backbord
(PORT)
2 DIE VERTEILEREINHEIT ANSCHLIESSEN
ACHTUNG!
Ein detaillierter Schaltplan befindet sich am Ende dieser Anleitung.
Bedieneinheit
15A-Sicherung
Netzkabel
Haupt-
schalter
Batterie
Interzeptor 1
paare 2 & 3
ACHTUNG! Das System erlaubt einen ungepaarten Interzeptor, der mittig
auf dem Heckspiegel montiert ist. Ein mittig montierter Interzeptor muss
immer an die Backbord-Seite 3 angeschlossen sein, um eine korrekte
Funktion sicherzustellen.
Interzeptor 1Interzeptoren-
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BEDIENEINHEIT
1 KABELANSCHLUSS
Die Kabel zwischen dem/den Bedieneinheit/en, der Verteilereinheit und den
optionalen Geräten anschließen. Bei Bedarf optionale Verlängerungskabel
verwenden. Ein detaillierter Schaltplan ist auf der anderen Seite dieser Broschüre verfügbar.
Externes GPS
(optional)
Zusätzliche Bedieneinheit
Flybridge (optional)
Hauptbedieneinheit
Hauptbrücke
Verteilereinheit
Verlängerungskabel(optional)
Standardkabel (7m)
2 VORBEREITUNG DES ARMATURENBRETTS
Die Bedieneinheit muss in einem bestimmten Winkeln im Verhältnis zu den
Bootsachsen montiert werden, damit die integrierten Sensoren ein verlässliches Ergebnis liefern. Suchen Sie eine freie Stelle am Armaturenbrett, die
für die Montage der Bedieneinheit geeignet ist. Verwenden Sie die Schablone der Bedieneinheit als Anhaltspunkt, um sicherzustellen, dass sie neben
anderen Instrumenten Platz findet.
ACHTUNG! 0,5 m Sicherheitsabstand zu magnetischen Kompassen.
180˚
Draufsicht
Max.
5°
Max.
5°
0˚
ACHTUNG! Jeder Winkel zwischen 0-180°
Page 13
BEDIENEINHEIT
3 DIE BEDIENEINHEIT MONTIEREN
1
Einbauversion: Eine Zeichnung und ein 3D-Modell sind auf www.zipwake.com
verfügbar.
Löcher bohren (x4)
Ø 2,5 mm (3/32”)
Loch bohren
1. Probeloch
2. Lochsäge
Ø 3 mm (1/8”)
Ø 76 mm (3”)
2
Die Kabel vorbereiten
Standard- und optionale
Kabel anschließen
Rahmen entfernen
3
Die Kabel an der Rückseite der Bedieneinheit anschließen.
4
Zündschalter
VerteilereinheitExternes GPS
NMEA 2000-NetzwerkZusätzliche Bedieneinheit
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BEDIENEINHEIT
5
T20 (ST 2,9x19)
(x4)
6
Bedieneinheit:
1
Dichtmittel auftragen (x4)
Sofern Abdichtung erforderlich ist
2
Rahmen anbringen
4 ERSTINBETRIEBNAHME
Bitte lesen Sie die Bedienungsanleitung für detaillierte Informationen über
die Konfiguration und den Betrieb des Systems.
SYSTEM KONFIGURIEREN
Die Ein-/Aus-/Menü-Taste (POWER/MENU) drücken und
gedrückt halten, bis das Zipwake-Logo auf dem Display
erscheint, und die Schritte am Display befolgen.
INTERZEPTORKONTROLLE
Es ist empfehlenswert, eine erste Kontrolle direkt nach der
Installation der Interzeptoren vor dem Einwassern des Boots
auszuführen. Kommt es bei einem Interzeptor zu einem erhöhten
Servomotordrehmoment, ist in erster Linie von einem zu flachen
Heckspiegel hinter dem Interzeptor, von überschüssigem Bewuchsschutzanstrich zwischen den Blättern, Schäden an den
Blättern oder Bewuchs als Ursache auszugehen.
ACHTUNG! Werden zu hohe Drehmomente aufgrund eines zu flachen Heckspiegels,
überschüssigen Bewuchsschutzanstriches, aufgrund von Schäden an Blättern oder Bewuchs beobachtet, sind immer Abhilfemaßnahmen erforderlich. Alle Messwerte muss