
• Batterietype:
• Anzahl der Blöcke:
• Zellenzahl:
• Nennspannung der Anlage:
Montage durch: Datum:
• Gebrauchsanweisung beachten und sichtbar in der Nähe der Batterie anbringen!
Arbeiten an Batterie nur nach Unterweisung durch Fachpersonal!
•
•Rauchen verboten! Keine offene Flamme, Glut oder Funken in die Nähe der Batterie bringen, da
Explosions– und Brandgefahr!
•Bei Arbeiten an Batterien Schutzbrille und Schutzkleidung tragen! Die Unfallverhütungsvorschrif-
ten sowie EN50272-2:2001 beachten!
•Säurespritzer im Auge oder auf der Haut mit klarem Wasser spülen! Danach unverzüglich einen
Arzt aufsuchen. Mit Säure verunreinigte Kleidung mit Wasser auswaschen!
•Explosions– und Brandgefahr! Kurzschlüsse vermeiden! Achtung! Metallteile der Batterien ste-
hen immer unter Spannung, deshalb keine Gegenstände auf der Batterie ablegen!
•Elektrolyt ist stark ätzend! Im normalen Betrieb ist Berührung mit Elektrolyt praktisch ausge-
schlossen. Elektrolyt kann nur durch unsachgemäße Behandlung, z.B. durch Überladung, an den
Ventilen oder am Gehäuse in Folge mechanischer Beschädigung austreten. Bei Kontakt mit
Elektrolyt mit reichlich Wasser spülen und einen Arzt aufsuchen!
•Blockbatterien / Zellen haben ein hohes Eigengewicht! Auf sichere Aufstellung achten! Nur geeig-
nete Transporteinrichtungen verwenden!
Bei Nichtbeachtung der Gebrauchsanweisung oder eigenmächtigen Eingriffen erlischt der
Gewährleistungsanspruch.
Zurück zum Hersteller
Altbatterien mit diesem Zeichen sind wieder verwertbares Wirtschaftsgut und müssen dem
Recyclingprozess zugeführt werden. Altbatterien, die nicht dem Recyclingprozess zugeführt werden, sind unter Beachtung aller Vorschriften als Sondermüll zu entsorgen.
Verschlossene Bleibatterien bestehen aus Zellen,
bei denen über die gesamte Brauchbarkeitsdauer
Nachfüllen von Wasser nicht zulässig ist. Als
Verschlussstopfen dienen Überdruckventile, die
nicht ohne Zerstörung geöffnet werden können.
1. Inbetriebnahme
Bitte prüfen Sie alle Batterien hinsichtlich mechanischer Beschädigung, polrichtiger Verschaltung
und fest sitzender Verbinder. Stellen Sie sicher,
dass die Ladeeinrichtung ausgeschaltet ist, bevor
sie mit der Batterie verbunden wird (achten Sie auf
richtige Polarität – positiver Pol an den positiven
Anschluss). Beginnen Sie danach mit der Ladung
gemäß Kapitel 2.3.
2. Betrieb
Für den Aufbau und Betrieb dieser Batterien gilt
EN 50272-2:2001. Die Batterie ist so aufzustellen,
dass zwischen den einzelnen Blöcken eine umgebungsbedingte Temperaturdifferenz von >3K nicht
auftreten kann.
2.1 Belüftung
Über die Sicherheitsventile der Batterien kann
Wasserstoffgas austreten, das oberhalb 4 Vol.%
in Luft explosiv ist. Sorgen Sie deshalb für
eine ausreichende Belüftung der Batterieanlage.
Der erforderliche Luftvolumenstrom ist gemäß
EN 50272-2:2001 zu berechnen. Bei der
Installation muss ein Luftspalt von 5-10 mm
zwischen den einzelnen Blöcken vorgesehen
werden.
2.2 Entladen
Die dem Entladestrom zugeordnete Entladeschlussspannung der Batterie darf nicht unterschritten werden. Die Entladetiefe darf die
Nennkapazität nicht unterschreiten. Nach Entladungen, auch Teilentladungen, ist sofort zu
laden. Wenn die Batterie längere Zeit in entladenem Zustand bleibt, kann das negative
Auswirkungen auf die Leistung und die
Lebensdauer der Batterie haben.
2.3 Ladung
Anwendbar sind alle Ladeverfahren mit ihren
Grenzwerten gemäß EN 50272-2:2001. Überlagernde Wechselströme führen zu einem
Temperaturanstieg in der Batterie mit möglichen Schäden (siehe Kapitel 2.6).
2.3.1 Bereitschaftsparallel– und Pufferbetrieb
Die Verbraucher, die Gleichstromquelle und die
Batterie sind ständig parallel geschaltet. Dabei ist
die Gleichstromquelle in der Lage, den maximalen
Verbraucherstrom und den Batterieladestrom zu
liefern. Die Batterie liefert nur dann Strom, wenn
die Gleichstromquelle ausfällt. Beim Pufferbetrieb
übersteigt der Verbraucherstrom zeitweilig den
Nennstrom der Gleichstromquelle. Während dieser
Zeit liefert die Batterie Strom. Sie ist nicht jederzeit
voll geladen, jedoch ist die Schwebeladespannung
für die Wiederaufladung ausreichend.
2.4 Erhaltungsladen
Es müssen Geräte in Übereinstimmung mit EN
50272-2:2001 verwendet werden. Die Zellenspannung muss auf 2,275 V/Zelle ±1% (20°C) für die
Baureihen NP, NPH, NPL, SWL, RE, NPW, REW;
für die Baureihe EN auf 2,26 V/Zelle ±1% (20°C)
eingestellt werden.
2.5 Ergänzungs– und Ausgleichsladung
Um eine optimale Betriebslebensdauer zu erreichen, empfehlen wir eine Ergänzungsladung vor
Inbetriebnahme
- wenn die Batterien länger als 6 Monate gelagert
wurden
- nach 9 Monaten ab Produktionsdatum
- bei einer offenen Klemmenspannung (OCV) kleiner als 2,1 V/Zelle.
Batterien mit einer OCV ≤ 2,0 V/Zelle dürfen nicht
mehr geladen und müssen entsorgt werden.
Für die Baureihen NP, NPL, NPH, SWL, RE, NPW,
REW ist die Ergänzungsladung gemäß den folgenden Werten vorzunehmen:
Lagerdauer ab
Produktionsda-
tum
Weniger als 9
Monate
Bis zu einem Jahr 2,35 V/Zelle 48-144 Stun-
1 – 2 Jahre 2,35 V/Zelle 72 – 144
Für die Baureihe EN ist die Ergänzungsladung
gemäß den folgenden Werten vorzunehmen:
Lagerdauer ab
Produktionsda-
Weniger als 9 2,26 V/Zelle Länger als 72
1 Jahr 2,31 V/Zelle 48 - 144
1 – 2 Jahre 2,31 V/Zelle 72 – 144
Batterien, die nachträglich in ein Batteriesystem als
Ersatz eingebaut werden, benötigen bei normaler
Erhaltungsladespannung keine Ausgleichsladung,
um sich dem Niveau der Klemmenspannung anderer Batterien anzugleichen.
2.6 Überlagernde Wechselströme
Während des Wiederaufladens bis 2,35 V/Zelle
gemäß Kapitel 2.3 und 2.5 darf der Effektivwert des
Wechselstroms kurzzeitig 0,2 C(A) betragen.
Ladespannung
bei 20°C
2,275 V/Zelle Länger als 72
Ladespannung
bei 20°C
Ladezeit
Stunden
den
Stunden
Ladezeit

Nach dem Wiederaufladen und dem Erhaltungsladen im Bereitschaftsparallelbetrieb und im Pufferbetrieb darf der Effektivwert des Wechselstroms 0,05 C
(A) nicht überschreiten.
2.7 Ladeströme
Im Bereitschaftsparallelbetrieb oder Pufferbetrieb
ohne Wiederaufladestufe sind die Ladestöme nicht
begrenzt. Der Ladestrom sollte bei ca. 0,1 C(A)
liegen.
2.8 Temperatur
Die empfohlene Betriebstemperatur für ventilgesteuerte Bleibatterien beträgt 10-30°C (ideal 20°C ±5K).
Höhere Temperaturen verkürzen die Gebrauchsdauer. Die technischen Daten gelten für eine Nenntemperatur von 20°C. Niedrigere Temperaturen verringern die verfügbare Kapazität. Die Grenztemperatur
von 50°C (Thermal Runaway) darf nicht überschritten werden. Die durchschnittliche Betriebstemperatur
darf 40°C nicht überschreiten.
2.9 Temperaturabhängige Ladung
Bei häufiger Abweichung der Betriebstemperatur
von der Nenntemperatur von 20°C um mehr als
±5°C muss die Ladespannung kompensiert werden.
Der Korrekturfaktor beträgt –3mV/Z/°C.
Tempera-
tur [°C]
Erhaltungsladespan-
nung [V/Zelle] für die
Baureihen NP, NPL,
NPH, SWL, RE, NPW,
NPH, SWL, RE, NPW,
NPH, SWL, RE, NPW, NPH, SWL, RE, NPW,
NP, NPL,
NP, NPL, NP, NPL,
Erhaltungsla-
despannung
[V/Zelle] für die
Baureihe EN
EN
ENEN
- 10 2,36 2,35
0 2,33 2,32
10 2,30 2,29
20 2,275 2,26
30 2,24 2,23
40 2,21 2,20
Führen Sie keine Starkladung bei erhöhter Temperatur durch.
2.10 Elektrolyt
Der Elektrolyt ist in Gittervlies gebundene verdünnte
Schwefelsäure.
3. Batteriepflege und Kontrolle
Die Batterie ist stets sauber und trocken zu halten,
um Kriechströme zu vermeiden. Die Plastikteile der
Batterie sollten nur mit Wasser ohne Lösungsmittel
gereinigt werden. Yuasa verbietet den Einsatz organischer Lösungsmittel.
Die folgenden Werte sind mindestens alle 12 Monate aufzuzeichnen:
- Umgebungs– und Batterietemperatur
- Spannung des Batteriesystems und aller Blöcke
- (Sicht-)Prüfung der Verbinder auf Festigkeit
Neben einer generellen Sichtprüfung sind die folgenden Werte mindestens alle 6 Monate aufzuzeichnen:
- Umgebungs– und Batterietemperatur
- Standby-/Erhaltungsladespannung
4. Prüfungen
Prüfungen sind nach EN 50272-2:2001 durchzuführen. Zur Sicherstellung einer zuverlässigen Stromversorgung sollte die gesamte Batterie am Ende der
Gebrauchsdauer ausgetauscht werden.
5. Störungen
Bei Feststellung von Störungen an der Batterie oder
der Ladeeinrichtung ist unverzüglich der Kundendienst anzufordern. Messdaten gemäß Kapitel 3
vereinfachen die Fehlersuche und die Störungsbeseitigung. Regelmäßige Wartungen im Rahmen
eines Service-Vertrags erleichtern das rechtzeitige
Erkennen von Störungen
.
6. Außerbetriebnahme und Lagerung
Werden Batterien für längere Zeit außer Betrieb
genommen bzw. gelagert, so sind diese vollgeladen
in einem trockenen, frostfreien Raum unterzubringen.
Zur Vermeidung von Schäden empfehlen wir
Ergänzungsladungen gemäß Kapitel 2.5.
Im Falle eines Garantieanspruchs müssen bei
Yuasa die folgenden Daten eingereicht werden:
7. Transport
Yuasa VRLA Batterien sind klassifiziert als NichtGefahrgut für den Transport per LKW, Zug oder
Flugzeug (gemäß ADR 2003, GGVE und IATA),
wenn sie während des Transportes gegen Kurzschluss, Verrutschen, Umfallen und Beschädigung
gesichert sind. Für beschädigte / undichte Batteriecontainer von verschlossenen Batterien gelten die
entsprechenden Ausnahmeverordnungen
.
- alle Wartungsprotokolle
- Reklamationsbericht (Vordruck von Yuasa
erhältlich) mit folgenden Daten: Produktionscode der Batterie, Anzahl der beschädigten Batterien, Beschreibung des Schadens,
Refnr. der ursprünglichen Lieferung.
Eventuell ist die Rücklieferung von defekten
Batterien an Yuasa zur Analyse und zur fachgerechten Entsorgung notwendig. Batte-
8. Garantie
Garantieansprüche setzen eine ordnungsgemäße
rierücksendungen sollen jedoch ausschließlich nach Rücksprache mit Yuasa erfolgen.
Wartung gemäß unserer Vorschriften voraus.
Batterietype
Batterietype CCCC
BatterietypeBatterietype
NP
NP0.8
0.8----12
12 0,8 0,74 JST —
NPNP
0.80.8
1212
NP1
NP1----6666 1 0,9 Faston 4,8 mm —
NP1NP1
NP1.2
NP1.2----6 / NP1.2
6 / NP1 .2----12
NP1.2NP1.2
6 / NP1 .26 / NP1.2
NP2
NP2----12
NP2NP2
NP2.3
NP2.3----12
NP2.3NP2.3
NP3.2
NP3.2----12
NP3.2NP3.2
NP4
NP4----6 / NP4
6 / NP4 ----12
NP4NP4
6 / NP46 / NP4
NP7
NP7----12(L)
NP7NP7
NP12
NP12----6 / NP12
6 / NP1 2----12
NP12NP12
6 / NP1 26 / NP1 2
NP17
NP17----12I
NP17NP17
NP24
NP24----12I / NPL24
12I / NPL24----12I
NP24NP24
12I / NPL2412I / NPL24
NP38
NP38----12I / NPL38
12I / NPL38----12I
NP38NP38
12I / NPL3812I / NPL38
NP65
NP65----12I / NPL65
12I / NPL65----12I
NP65NP65
12I / NPL6512I / NPL65
NPL78
NPL78 ----12IFR
NPL78NPL78
NPL100
NPL100 ----12
NPL100NPL100
NPL130
NPL130 ----6IFR
NPL130NPL130
NPL200
NPL200 ----6666 200 185 Bolt nut M10 14-18 Nm
NPL200NPL200
NPH2
NPH2----12
NPH2NPH2
NPH5
NPH5----12
NPH5NPH5
SWL750
SWL750 25 23,4 M5 2-3 Nm
SWL750SWL750
SWL1100
SWL1100 40,6 40,2 M5 2-3 Nm
SWL1100SWL1100
SWL1850
SWL1850 74 67 M6 4-5,5 Nm
SWL1850SWL1850
SWL1850
SWL1850----6666 148 134 M6 4-5,5 Nm
SWL1850SWL1850
SWL225 0FR
SWL225 0FR 86 78 M8 5-6 Nm
SWL225 0FRSWL2250FR
SWL2500
SWL2500 92 91 M6 4-5,5 Nm
SWL2500SWL2500
RE5
RE5----12
RE5RE5
RE7
RE7----12(L)
RE7RE7
RE12
RE12----12
RE12RE12
NPW/REW28
NPW/REW28----12
NPW/REW28NPW/REW28
NPW/REW45
NPW/REW45----12
NPW/REW45NPW/REW45
EN80
EN80----6666 86 80 Stud M8 6 Nm
EN80EN80
EN100
EN100 ----4 / EN100
EN100EN100
EN160
EN160 ----4 / EN160
EN160EN160
EN320
EN320 ----2222 344 320 M8 6 Nm
EN320EN320
EN480
EN480 ----2222 516 480 M8 6 Nm
EN480EN480
Bei starker Überschreitung der o.g. Drehmomente können die Anschlusspole der Batterien zerstört werden.
12 1,2 1,1 Faston 4,8 mm —
1212
12 2,0 1,9 Faston 4,8 mm —
1212
12 2,3 2,1 Faston 4,8 mm —
1212
12 3,2 3,0 Faston 4,8 mm —
1212
12 4,0 3,7 Faston 4,8 mm —
1212
12(L) 7,0 6,5 Faston 4,8 / 6,35 mm —
12(L)12(L)
12 12 11,1 Faston 6,35 mm —
1212
12I 17 15,7 M5 2-3 Nm
12I12I
12I 24 22,2 M5 2-3 Nm
12I 12I
12I 38 35,2 M5 2-3 Nm
12I12I
12I 65 60,1 M6 4-5,5 Nm
12I12I
12IFR 78 72,2 M8 5-6 Nm
12IFR12IFR
12 100 92,5 Bolt nut M10 14-18 Nm
1212
6IFR 130 120,3 M6 4-5,5 Nm
6IFR6IFR
12 2,0 1,9 Faston 4,8 mm —
1212
12 5,0 4,7 Faston 6,35 mm —
1212
12 5 4,7 Faston 6,35 mm —
1212
12(L) 7,0 6,5 Faston 4,8 / 6,35 mm —
12(L)12(L)
12 12 11,2 Faston 6,35 mm —
1212
12 5 4,7 Faston 6,35 mm —
1212
12 7,5 7,0 Faston 6,35 mm —
1212
4 / EN100----6666 108 100 Stud M8 6 Nm
4 / EN1004 / EN100
4 / EN160----6666 172 160 M8 6 Nm
4 / EN1604 / EN160
[Ah] bis 1,75 V/Z
[Ah] bis 1,75 V/Z CCCC
[Ah] bis 1,75 V/Z[Ah] bis 1,75 V/Z
20
20
20 20
[Ah] bis 1,75 V/Z
[Ah] bis 1,75 V/Z Anschluss
[Ah] bis 1,75 V/Z[Ah] bis 1,75 V/Z
10
10
10 10
Anschluss Drehmoment
AnschlussAnschluss
Drehmoment
Drehmoment Drehmoment
YUASA Battery (EUROPE) GmbH
Wanheimer Straße 47
· 40472 Düsseldorf
· Germany
Telefon
(0211) 417 90-0
· Telefax (02 11) 417 90-11
www.yuasa.de
· E-Mail:
[email protected]
01/2005