Copyright 2004 X-Micro Technology CORP. Alle Rechte vorbehalten. Dieses
Handbuch darf ohne vorherige schriftliche Genehmigung von X-Micro
Technology CORP. nicht reproduziert, übertragen, abgeschrieben, in einem
Dokumenten-Verwaltungssystem gespeichert, in andere Sprachen oder
Computersprachen übersetzt werden, noch darf es in irgendeiner Form, weder
elektronisch noch mechanisch, magnetisch, optisch, chemisch, manuell oder
sonstwie vervielfältigt oder verwendet werden.
Ausschlussklausel
X-Micro Technology CORP. übernimmt weder ausdrücklich noch implizit
Ersatzleistungen oder Gewährleistungen im Hinblick auf den Inhalt dieses
Handbuchs und übernimmt insbesondere keine Garantien für die
Marktfähigkeit oder Eignung für irgendeinen bestimmten Zweck. Die in dieser
Anleitung beschriebene Software wird "wie gesehen" verkauft oder lizenziert.
Sollten sich die Programme nach ihrem Kauf als fehlerhaft erweisen, so
übernimmt der Käufer (und nicht diese Firma, ihr Vertriebspartner oder ihr
Händler) die vollständigen Kosten für alle notwendigen Wartungs- und
Reparaturarbeiten sowie für jegliche Neben- oder Folgeschäden, die sich aus
einem Fehler dieser Software ergeben haben. Ferner behält sich X-Micro
Technology CROP. das Recht vor, dieses Handbuch zu überarbeiten und den
Inhalt von Zeit zu Zeit zu ändern, ohne sich zur Bekanntgabe solcher
Überarbeitungen oder Änderungen zu verpflichten.
Alle in dieser Anleitung erwähnten Marken- und Produktnamen sind Waren-
- Kompatibel mit den Standards IEEE 802.11g und 802.11b.
- Hocheffizientes Design für unschlagbare Performance.
- Datenübertragungsraten bis zu 108 Mbps bei 802.11g und 11Mps bei
802.11b mit großer Reichweite.
- Große Netzwerksicherheit durch Unterstützung von WEP und WPA.
- Automatisches Umschalten zwischen den beiden Standards IEEE 802.11b
und 802.11g.
- Treiber/Utility unterstützt die gebräuchlichsten Betriebssysteme
einschließlich Windows 98SE/ME/2000/XP.
1.2 Systemanforderungen
- Betriebssysteme Windows 98, 98SE, Millennium Edition (ME), 2000 oder XP.
- PC mit Pentium III 600 MHz-System oder höher.
- Mindestens ein PC-CardBus-Steckplatz oder ein PC-CardBus-Adapter.
- CD-ROM-Laufwerk.
2. Erste Schritte
2.1 LED-Anzeigen
Wenn das Gerät eingeschaltet ist, leuchtet die Power-LED auf.
Eine blinkende Link-LED zeigt eine WLAN-Verbindung an.
2.2 Installation der X-Micro WLAN 11g PCMCIA-Karte
HINWEIS: Alle in diesem Handbuch abgebildeten Screenshots entsprechen
der Darstellung in Wi ndows XP. Für and ere Windows-B etriebssysteme si nd di e
Verfahren die selben, auch wenn die Bildschirmanzeigen anders aussehen
können.
(Installati o n vo n Treibern un d Uti li ti e s)
1. Schalten Sie den Computer ein. Stecken Sie die X-Micro WLAN 11g
PCMCIA-Karte in den CardBus-Steckplatz ihres PC. Der
Hardware-Assistent wird angezeigt. Klicken Sie auf [Abbrechen].
2
Page 5
2. Legen Sie die X-Micro WLAN 802.11g CD in das CD-ROM-Laufwerk ein.
Wählen Sie PCMCIA Card und klicken Sie im nächsten Bildschirm auf
[Install Driver].
3
Page 6
3. Der InstallShield-Wizard wird automatisch gestartet. Klicken Sie auf [Next],
um fortzufahren.
4
Page 7
4. Klicken Sie im nächsten Bildschirm auf [Install].
Hinweis: In einigen Konfigurationen von Windows 2000 und XP kann eine
Microsoft Digital Signatur-Warnung auf dem Bildschirm erscheinen.
Klicken Sie auf [Yes] oder [Continue anyway], um die Installation
fortzusetzen.
5. Treiber und Utilities der X-Micro WLAN 11g PCMCIA-Karte werden auf
Ihrem PC installiert. Nachdem die Installationsprozedur abgeschlossen ist,
wird der folgende Bildschirm angezeigt. Klicken Sie auf [Finish], um den
Assistenten zu beenden. Sie können nun mit der Konfiguration der Karte
fortfahren.
5
Page 8
3. Konfiguration
Doppelklicken Sie auf das X-Micro WLAN 11g PCMCIA-Kartensymbol, das auf
ihrem Desktop angelegt wurde. Ein neues Histogramm-Symbol erscheint im
System Tray in der unteren rechten Ecke des Bildschirms. Klicken Sie ein Mal
auf das Symbol, um das Utility-Programm zu starten.
>>
3.1 Verbindungsinformationen
Die X-Micro WLAN 11g PCMCIA-Karten-Utility startet mit der Registerkarte
Status.
SSID: SSID steht für „Service Set Identifier“ und bezeichnet einen eindeutigen
Namen für alle Clients und Knoten in einem Wireless-Netzwerk. Die SSID muss
für jeden Client und Knoten im Wireless-Netzwerk identisch sein.
Link Status: Zeigt die BSSID an, um das Wireless Netzwerk zu identifizieren.
Channel: Zeigt den aktuellen Kommunikationskanal an.
Network Type : Zeigt an, welcher Modus momentan für die drahtlose
Kommunikation verwendet wird.
TxRate: Zeigt an, mit welcher Datenübertragungsrate gerade übertragen wird.
6
Page 9
Signal Strength: Zeigt die Signalstärke der drahtlosen Verbindung zwischen
der X-Micro WLAN 11g PCMCIA-Karte und dem Access Point an.
Link Quality: Zeigt bei Betrieb im Infrastruktur-Modus die Qualität der
Verbindung der X-Micro WLAN 11g PCMCIA-Karte mit dem Access Point an.
Klicken Sie auf die Taste [Configuration], um den Konfigurationsbildschirm
anzuzeigen.
3.2 Allgemein
Klicken Sie in der Bildschirmanzeige Configuration auf die Registerkarte
[General], um folgenden Menüpunkt anzuzeigen.
.
Network type: Zwei verschiedene Arten stehen zur Auswahl
●Infrastructure Station - Zur Herstellung drahtloser Kommunikation mit LAN
und anderen Wireless-Clients unter Verwendung von Access Points.
●Ad-Hoc – Zur Herstellung von drahtloser Kommunikation Point-to-Point direkt
mit anderen Wireless-Clients, die mit einem Wireless Netzwerk-Adapter
ausgestattet sind.
7
Page 10
SSID: SSID steht für „Service Set Identifier“ und bezeichnet einen eindeutigen
Namen für alle Clients und Knoten in einem Wireless-Netzwerk. Die SSID muss
für jeden Client und Knoten im Wireless-Netzwerk identisch sein.
Desired Rate: Wählen Sie die Datenübertragungsrate aus.
Klicken Sie auf [Apply], damit Ihre Änderungen wirksam werden.
3.3 Verschlüsselung
Klicken Sie in der Bildschirmanzeige Configuration auf die Registerkarte
[Encryption], um folgenden Menüpunkt anzuzeigen. Unter diesem Punkt
können Sie die Sicherheitseinstellungen Ihrer X-Micro WLAN 11g
PCMCIA-Kartekonfigurieren.
Encryption Mode: Aktivieren oder Deaktivieren Sie die Datenverschlüsselung
durch Markieren von Enable oder Disable . Authentification Mode: Es stehen die drei folgenden Modi zur Auswahl:
●Open system – Sender und Empfänger verfügen für die Kommunikation
nicht über denselben vertraulichen Schlüssel. Stattdessen erzeugen beide
Seiten ihre eigenen Schlüsselsätze und fordern die andere Seite auf, diese zu
akzeptieren. Der Satz wird bei jedem Verbindungsaufbau neu erzeugt.
●Sh ar ed sy stem – Sender und Empfänger verfügen für die Datenübertragung
8
Page 11
über einen gemeinsamen Schlüssel, der zudem über einen längeren Zeitraum
verwendet wird.
●Auto – Abhängig von der Art des Kommunikationsaufbaus benutzen Sender
und Empfänger automatisch einen geeigneten Authentifizierungsmodus.
Die folgenden Optionen werden nur bei Aktivierung des Encryption Mode
ermöglicht.
Default Key: Wählen Sie einen der vier Schlüssel aus.
Key Length: Wählen Sie 64, 128 oder 152-bit.
Klicken Sie auf [Apply], damit Ihre Änderungen wirksam werden.
3.4 Erweitert
Klicken Sie in der Bildschirmanzeige Configuration auf die Registerkarte
[Advanced], um die folgende Seite anzuzeigen.
Power Savi ng: Aktivieren dieser Option bietet folgende drei Modi:
● Continuous Access Mode (Standardeinstellung) – Die X-Micro WLAN 11g
PCMCIA-Karte ist stets an und hat so den höchsten Stromverbrauch.
● Maximum Power Save – Die X-Micro WLAN 11g PCMCIA-Karte ist nur dann
in Betrieb, wenn es Wireless-Netzwerk-Aktivität gibt, wodurch am wenigsten
Strom verbraucht wird.
● Power Save – Die X-Micro WLAN 11g PCMCIA-Karte arbeitet mit einem
mittleren Stromverbrauch.
9
Page 12
Preamble Type: Wählen Sie Auto, Long oder Short. Eine Präambel ist eine
mit 1 Mbps übertragene Bitsequenz, welche das Einschwingen der
Demodulation und die Einsynchronisierung auf die Taktrate der Frames in der
Bitübertragungsschicht (PHY) ermöglicht.
Fragmentation Threshold : Stellen Sie die Fragmentierungsschwelle auf bis
zu 2346 Bytes ein.
RTS Threshold: Stellen Sie die RTS-Schwelle auf bis zu 2347 Bytes ein.
Klicken Sie auf [Apply], damit Ihre Änderungen wirksam werden.
3.5 Umgebungsübersicht
Klicken Sie in der Bildschirmanzeige Utility auf die Registerkarte [Site Survey],
um den folgenden Menüpunkt anzuzeigen.
Available Networks: Zeigt die Wireless-Netzwerke (Wireless-Clients und
Access Points) an, die sich innerhalb Ihres Signal-Frequenzbereichs befinden.
Rescan: (Erneute) Suche nach verfügbaren Wireless-Netzwerken.
New: Hinzufügen eines Profils.
10
Page 13
3.6 Info
Klicken Sie in der Bildschirmanzeige Utility auf die Registerkarte [About], um
den folgenden Menüpunkt anzuzeigen.
Dieser Bildschirm zeigt die aktuelle Treiber- und Utility-Version an.
4. Glossar
Access Point
Der Access Point (Zugangspunkt) ist ein Netzwerkgerät, das eine nahtlose
Verbindung zwischen verkabelten und drahtlosen Netzwerken erstellt.
Ad-hoc
Ein unabhängiges, drahtloses LAN-Netzwerk, das aus einer Gruppe von
Rechnern besteht, die alle mit einem geeigneten Netzwerkadapter ausgestattet
sind.
AP Client
Eine der zusätzlichen AP-Betriebsarten, die der 54 Mbps-Zugangspunkt bietet.
Der Zugangspunkt kann als Ethernet-to-Wireless-Bridge dienen, mit der ein
LAN oder ein Einzelrechner Teil eines drahtlosen ESS-Netzwerks werden
können.
ASCII
American Standard Code for Information Interchange (ASCII) ist eines von
11
Page 14
zwei Formaten, die bei der Eingabe von Werten für die WEP-Schlüssel
verwendet werden können. Das Alphabet wird als Zahlenwert zwischen 0 und
127 dargestellt.
Authentication Type
Gibt einen Authentifizierungsalgorithmus an, der vom Zugangspunkt
unterstützt wird: 1. Open System: Diese Authentifizierung ist der einfachste zur
Verfügung stehende Authentifizierungsalgorithmus. Sie stellt im Grunde einen
Algorithmus ohne jedwede Authentifizierung dar. Jede Station, die mit diesem
Algorithmus eine Authentifizierung anfordert, kann authentifiziert werden, wenn
802.11 Authentication Type am Empfängerrechner auf Open
System-Authentifizierung eingestellt ist.
2. Shared Key: Bei dieser Authentifizierung wird festgestellt, ob eine Station der
Gruppe angehört, die einen gemeinsamen, geheimen Schlüssel kennt, oder
nicht.
Backbone
Die Kerninfrastruktur eines Netzwerks, die Informationen von einer zentralen
Stelle an eine andere transportiert, von der aus sie dann an ein lokales System
weitergegeben werden.
Bandwidth
Die Übertragungskapazität eines Geräts, gemessen an der Datenmenge, die
ein Gerät in einer bestimmten Zeiteinheit übertragen kann. Diese wird in Bits
pro Sekunde (bps) ausgedrückt.
Beacon
Ein Beacon ist ein vom Zugangspunkt übertragendes Datenpaket, das für die
Synchronisierung des Netzwerks sorgt. Im Beacon-Paket sind die folgenden
Informationen enthalten: Servicegebiet des drahtlosen LANs, die AP-Adresse,
die Broadcast-Zieladressen, Zeitstempel, Delivery Traffic Indicator Maps und
Traffic Indicator Message (TIM).
Bit
Eine binäre Zahl, entweder 0 oder 1; die kleinste Dateneinheit.
Bridge
Eine Netzwerkfunktion, die die zwei niedrigsten Ebenen des
OSI-Netzwerk-Protokollmodells enthält.
12
Page 15
Browser
Ein Anwendungsprogramm zum Lesen von Inhalten und für die Interaktion
im World Wide Web oder Intranet.
BSS
BSS steht für "Basic Service Set". Es besteht aus einem Zugangspunkt und
allen Rechnern, die mit diesem in einem LAN verbunden sind.
Channel
Die Bandbreite, die von drahtlosen Übertragungen genutzt wird, ist in mehrere
Abschnitte unterteilt, die Kanäle heißen. Zugangspunkt und zugeordnete
Clientstationen arbeiten im gleichen Kanal.
CSMA/CA
Bezeichnet bei LAN-Netzwerken die CSMA-Technik, die Slotted Time Division
Multiplexing mit Carrier Sense Multiple Access/Collision Detection (CSMA/CD)
verbindet, damit Kollisionen kein zweites Mal stattfinden. Dies funktioniert am
besten, wenn die vorgegebene Zeit im Verhältnis zur Paketlänge kurz und die
Anzahl der Ereignisse klein ist.
CSMA/CD
Carrier Sense Multiple Access/Collision Detection, eine im Ethernet
angewendete LAN-Zugangsmethode. Versucht ein Gerät, Zugang zu einem
Netzwerk zu erhalten, überprüft es zuerst, ob das Netzwerk ruhig ist (d.h. der
Träger [Carrier] wird überprüft [Sense]). Sind bereits andere Datenpakete
vorhanden, hört es zu senden auf und wartet eine zufällig gewählte Zeitspanne
ab. Wenn das Netzwerk ruhig ist und zwei Geräte genau zum gleichen
Zeitpunkt versuchen, die Verbindung herzustellen, überschneiden sich die
ausgesendeten Datenpakete der beiden Stationen. Sobald die Kollision
festgestellt wird, hören beide zu senden auf und warten eine zufällig gewählte
Zeitspanne ab.
13
Page 16
DHCP
Dynamic Host Configuration Protocol, ein Protokoll, mit dem
Netzwerkadministratoren Internet Protocol-Adressen (IP-Adressen) in einem
Netzwerk verwalten können. Zur Kommunikation in einem Netzwerk mit
TCP/IP-basierter Infrastruktur benötigt jeder Computer eine IP-Adresse. Ohne
DHCP muss die IP-Adresse für jeden Rechner von Hand eingegeben werden.
Mit DHCP können die Netzwerkadministratoren die IP-Adresse zentral
zuweisen. Sobald das Ethernet-Kabel in den Computer eingesteckt und dieser
Teil des Netzwerks wird, erhält er automatisch eine IP-Adresse.
DSSS
Direct Sequence Spread Spectrum. DSSS erzeugt für jedes zu übertragende
Bit ein redundantes Bitmuster. Dieses Bitmuster heißt "Chip" oder "Chipping
Code". Je länger dieser Chip ist, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass die
ursprünglichen Daten wiederhergestellt werden können. Selbst wenn einer
oder mehrere Bits des Chips bei der Übertragung beschädigt werden, können
die Originaldaten mit statistischen Methoden, die in die Übertragung integriert
sind, ohne erneute Übertragung wiederhergestellt werden. Unbeabsichtigten
Empfängern erscheint das DSSS-Signal als schwaches Breitbandrauschen
und von den meisten Schmalbandempfängern wird es ignoriert.
Dynamic IP Address
Eine IP-Adresse, die einer Clientstation in einem TCP/IP-Netzwerk
automatisch von einem DHCP-Server zugewiesen wird.
Encryption
Ein Sicherheitsverfahren, bei dem die übertragenen Daten mit einem
bestimmten Algorithmus verändert werden, sodass die übertragenen
Informationen für Dritte nicht zugänglich sind.
ESS
ESS steht für "Extended Service Set". Mehrere BSS können als Extended
Service Set (ESS) konfiguriert werden. Mobile LAN-Benutzer können in einem
ESS zwischen verschiedenen BSS wechseln.
ESSID
Die eindeutige Bezeichnung zur Identifizierung des ESS. In einem Netzwerk
benutzen die Stationen zum Verbindungsaufbau dieselbe ESSID wie die
14
Page 17
Zugangspunkte.
Ethernet
Ein weit verbreitetes Local Area Network für die Datenkommunikation, das
ursprünglich von der Xerox Corporation entwickelt wurde. Datenübertragungen
sind von Computern und Eingabeterminals möglich. Das Ethernet hat eine
Basisübertragungsrate von 10/100 Mbps. Zur Übertragung wird ein
abgeschirmtes Koaxialkabel oder ein abgeschirmtes
Twisted-Pair-Telefonkabel benutzt.
Fragmentierung
Bei der Übertragung eines Pakets über ein Netzwerkmedium wird das Paket in
mehrere Segmente aufgeteilt, wenn die Paketgröße die vom Netzwerkmedium
zugelassene Größe überschreitet.
Fragmentation Threshold
Der Fragmentierungsschwelle legt die Anzahl der Bytes fest, die die
Fragmentierungsgrenze für weitergeleitete Nachrichten darstellt. Aufgabe der
Fragmentierungsschwelle ist eine erhöhte Zuverlässigkeit des Datentransfers,
indem ein MAC Service Data Unit (MSDU) in mehrere MAC Protocol Data Units
(MPDU) von kleinerer Größe zerteilt wird. Bei der Übertragung im
Radiofrequenzbereich darf die Frame-Größe nicht zu groß sein, da durch das
große Übertragungsraster starke Interferenzen erzeugt werden. Ist die
Frame-Größe jedoch zu klein, entsteht bei der Übertragung Overhead.
Gateway
Ein Gerät, das Netzwerke mit unterschiedlichen, nicht kompatiblen
Übertragungsprotokollen miteinander verbindet.
HEX: Hexadezimaler Code (HEX) besteht aus den Zahlen von 0 – 9 und den
Buchstaben A – F.
IEEE
Das Institute of Electrical and Electronics Engineers ist der US-amerikanische
Verband der Elektronik- und Elektrotechnik-Ingenieure, der sich die
Entwicklung und Anwendung von Elektrotechnik und verwandten Gebieten
zum Nutzen der Menschheit und zur Förderung des Berufsstandes zum Ziel
gesetzt hat. Die vom IEEE entwickelten Standards setzen sich oft als nationale
15
Page 18
und internationale Normen durch.
Infrastructure
Ein Infrastruktur-Netzwerk ist ein drahtloses oder anderes kleines Netzwerk, in
dem die drahtlosen Netzwerkgeräte vom Zugangspunkt mit dem restlichen
Netzwerk verbunden werden.
ISM-Band
Die FCC und verwandte Organisationen außerhalb der USA haben einen
Frequenzbereich festgelegt, der lizenzfrei für industrielle, wissenschaftliche
und medizinische Anwendungen (ISM, Industrial, Scientific, and Medical)
genutzt werden darf. Insbesondere das 2,4-GHz-Band ist weltweit
freigegeben.
MAC Address
Die Media Access Control-Adresse ist eine eindeutige hexadezimale Zahl, die
jedem Ethernet-Netzwerkgerät, z.B. einem Netzwerkadapter, vom Hersteller
zugeordnet wird, damit das Netzwerk die Hardware identifizieren kann.
Multicasting
Das Versenden von Daten an eine Gruppe von Knoten anstatt an ein einziges
Ziel.
Multiple Bridge
Eine der zusätzlichen AP-Betriebsarten, die mit dem 54Mbps-Zugangspunkt
möglich sind. Sie macht es möglich, dass eine aus zwei oder mehr
Zugangspunkten bestehende Gruppe mit zwei oder mehr Ethernet-Netzwerken
oder Ethernet-fähigen Clients gleichzeitig verbunden werden kann. Die
Einrichtung der Mehrfach-Bridge verwendet die Topologie des Ad-hoc-Modus.
Node
Ein Netzwerkknoten oder -verbindungspunkt, meist ein Computer oder
Arbeitsplatz.
Packet
Eine Dateneinheit, die in einem Netzwerk von einer Quelle an ein Ziel gesendet
wird.
16
Page 19
PLCP
Physical Layer Convergence Protocol.
PPDU
PLCP Protocol Data Unit
Preamble Type
Während der Übertragung wird die PSDU einer PLCP-Präambel und einem
Header angehängt, um die PPDU zu erzeugen. Zwei verschiedene Präambeln
und Header sind definiert: Die zwingend unterstützte Long Preamble und
Header, die mit der derzeitigen 1 Mbit/s und 2 Mbit/s DSSS-Spezifikation (wie
beschrieben unter IEEE Std 802.11-1999) kompatibel ist, und eine optionale
Short Preamble und Header. Beim Empfänger werden PLCP-Präambel und
Header verarbeitet, um Demodulation und Übertragung der PSDU zu
unterstützen. Die optionale Short Preamble und Header ist für Anwendungen
vorgesehen, in denen maximaler Datendurchsatz erwünscht ist und die
Kompatibilität mit älteren Geräten und solchen, die Short Preamble und Header
nicht unterstützen, keine Rolle spielt. Das heißt, dass sie nur in Netzwerken mit
gleich ausgestatteten Geräten eingesetzt wird, die alle diesen optionalen
Modus verarbeiten können.
Roaming
Ein mobiler LAN-Benutzer bewegt sich innerhalb eines ESS, wo er jederzeit
eine ununterbrochene Verbindung mit einem Infrastruktur-Netzwerk hat.
RTS
Request To Send. RTS ist ein RS-232-Signal, das die Erlaubnis für die
Übertragung von Daten anfordert. Dieses Signal wird von der Sendestation an
die Empfangsstation gesendet.
RTS Thresh old
Sender, die das gleiche Übertragungsmedium benutzen, „hören“ nicht, dass
auch andere Sender gleichzeitig senden wollen. Die RTS/CTS-Funktion kann
dieses „Hidden Node Problem“ lösen. Wenn das Paket kleiner als die Größe
der vorgegebenen RTS-Schwelle ist, wird die RTS/CTS-Funktion nicht
aktiviert.
SSID
17
Page 20
SSID steht für "Service Set Identifier" und bezeichnet einen eindeutigen Namen
für alle Clients und Knoten in einem Wireless-Netzwerk. Die SSID muss für alle
Clients und Knoten im selben Wireless-Netzwerk identisch sein.
Subnet Mask
Die Methode, die zur Aufteilung eines IP-Netzwerks in eine Serie von
Teilnetzen (Subnets) verwendet wird. Die Maske ist ein binäres Muster, das mit
der IP-Adresse verglichen wird, um einen Teil des Felds „Host-ID-Adresse“ in
eine Feld für Teilnetze zu verwandeln.
TCP/IP
Transmission Control Protocol/ Internet Protocol. Die grundlegendste
Kommunikationssprache (Protokoll) des Internets. Es kann auch als
Übertragungsprotokoll in privaten Netzwerken wie Intranet oder Internet
verwendet werden. Sobald Sie Zugang zum Internet haben, erhält Ihr
Computer eine Kopie des TCP/IP-Programms. Auch der Computer, an den Sie
eine Nachricht schicken oder von dem Sie Informationen erhalten, verfügt über
eine Kopie von TCP/IP.
Datendurchsatz
Die Menge der erfolgreich innerhalb eines bestimmten Zeitraums von einem
Punkt an einen anderen übertragenen Daten.
WEP
Wired Equivalent Privacy ist ein Verschlüsselungsschema, das zum Schutz
drahtloser Datenkommunikation verwendet wird. Bei Aktivierung des Symbols
können andere Stationen, die nicht denselben WEP-Schlüssel haben, keine
Verbindung zum Zugangspunkt herstellen.
Wireless Bridge
Eine der zusätzlichen AP-Betriebsarten, die mit dem 54Mbps-Zugangspunkt
möglich sind. Sie macht es möglich, dass eine aus zwei oder mehr
Zugangspunkten bestehende Gruppe mit zwei oder mehr Ethernet-Netzwerken
oder Ethernet-fähigen Clients gleichzeitig verbunden werden kann.
18
Loading...
+ hidden pages
You need points to download manuals.
1 point = 1 manual.
You can buy points or you can get point for every manual you upload.