In dieser Beschreibung werden die folgenden Symbole und Hinweiszeichen verwendet. Diese wichtigen Anweisungen betreen
den Personenschutz und die technische Betriebssicherheit.
„Sicherheitshinweis“ kennzeichnet Anweisungen, die genau ein-
zuhalten sind, um Gefährdung oder Verletzung von Personen zu
vermeiden und Beschädigungen am Gerät zu verhindern.
Gefahr durch elektrische Spannung an elektrischen Bauteilen!
Achtung: Vor Abnahme der Verkleidung Betriebsschalter aus-
schalten.
Greifen Sie niemals bei eingeschaltetem Betriebsschalter an
elektrische Bauteile und Kontakte! Es besteht die Gefahr eines
Stromschlages mit Gesundheitsgefährdung oder Todesfolge.
An Anschlussklemmen liegt auch bei ausgeschaltetem Betriebs-
schalter Spannung an.
„Hinweis“ kennzeichnet technische Anweisungen, die zu beachten
sind, um Schäden und Funktionsstörungen am Gerät zu verhindern.
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Normen / Vorschriften
Normen und Vorschriften
Installation /
Inbetriebnahme
Warnhinweise- Das Entfernen, Überbrücken oder Außerkraftsetzen von Sicher-
Das Gerät sowie das Regelungszubehör entsprechen folgenden
Bestimmungen:
EG-Richtlinien
- 2014/35/EU Niederspannungsrichtlinien
- 2014/30/EU EMV-Richtlinien
EN-Normen
- EN 60335-1
- EN 60730-1
- EN 55014-1 Störaussendung
- EN 55014-2 Störfestigkeit
- Die Installation und Inbetriebnahme der Heizungsregelung und
der angeschlossenen Zubehörteile darf lt. DIN EN 50110-1 nur
von Elektrofachkräften durchgeführt werden.
- Eine Trennvorrichtung zur allpoligen Abschaltung vom Stromnetz
muss vorhanden sein.
- Die örtlichen EVU-Bestimmungen sowie VDE-Vorschriften sind
einzuhalten.
- DIN VDE 0100 Bestimmungen für das Errichten von Starkstromanlagen bis 1000V
- DIN VDE 0105-100 Betrieb von elektrischen Anlagen
Ferner gelten für Österreich die ÖVE-Vorschriften sowie die
örtliche Bauordnung.
heits- und Überwachungseinrichtungen ist verboten!
- Die Anlage darf nur in technisch einwandfreiem Zustand be-
trieben werden. Störungen und Schäden, die die Sicherheit
beeinträchtigen, müssen umgehend beseitigt werden.
- Bei Einstellung der Brauchwassertemperatur über 60°C bzw. bei
Aktivierung der Antilegionellenfunktion mit einer Temperatur größer als 60°C ist für eine entsprechende Kaltwasserbeimischung
zu sorgen (Verbrühungsgefahr).
Wartung / Reparatur- Die einwandfreie Funktion der elektrischen Ausrüstung ist in
Achtung
3061590_2019105
regelmäßigen Abständen zu kontrollieren.
- Störungen und Schäden dürfen nur von Fachkräften beseitigt
werden.
- Schadhafte Bauteile dürfen nur durch original Wolf-Ersatzteile
ersetzt werden.
- Vorgeschriebene elektrische Absicherungswerte sind einzuhalten
(siehe Technische Daten).
Werden an Wolf-Regelungen technische Änderungen vorgenommen, übernehmen wir für Schäden, die hierdurch entstehen,
keine Gewähr.
Page 7
Begriserklärung
Begriserklärung
Heizwassertemperatur
Die Heizwassertemperatur ist die Vorlauftemperatur, mit der die
Heizkörper versorgt werden. Je höher die Heizwassertemperatur,
desto größer die Wärmeabgabe des Heizkörpers.
Mischerkreistemperatur
Die Mischerkreistemperatur ist die Vorlauftemperatur nach dem
Mischer, mit der eine Fußbodenheizung versorgt wird.
Speicherladung
Aufheizen des Speicherwassererwärmers.
Warmwasserschnellstart
Um mit dem Durchlauferhitzer möglichst schnell warmes Wasser
zu erhalten, wird im Sommerbetrieb das Heizwasser im Heizgerät
auf einer bestimmten Temperatur gehalten. Das Tagesprogramm
schaltet diese Funktion im Sommerbetrieb ein und aus.
Heizprogramm
Das Zeitprogramm Heizen schaltet je nach Programmwahl das
Heizgerät von Heiz- auf Sparbetrieb bzw. von Heizbetrieb auf
Heizung aus und umgekehrt.
Warmwasserprogramm
Das Tagesprogramm schaltet bei den Kombiheizgeräten den
Warmwasserschnellstart,
bei Heizgeräten mit Speicherwassererwärmer die Speicherladung
ein und aus.
Winterbetrieb
Heizung und Warmwasser entsprechend Heiz- und Warmwasserzeitprogramm.
Sommerbetrieb
Heizung aus, Warmwasser entsprechend Warmwasserzeitprogramm.
Heizbetrieb/Sparbetrieb
Im Winterbetrieb können zwei Raumsolltemperaturen gewählt
werden, eine für den Heizbetrieb und eine für den Sparbetrieb,
in dem die Raumtemperatur auf Spartemperatur abgesenkt wird.
Das Heizprogramm schaltet zwischen Heiz- und Sparbetrieb um.
Das Mischermodul (MM) beinhaltet eine Mischerkreisregelung
und die Steuerung eines parametrierbaren Ausgangs. Die Mischkreisregelung kann sowohl für den Heizungsvorlauf als auch für
den Heizungsrücklauf eingesetzt werden. Der parametrierbare
Ausgang steuert entweder einen direkten Heizkreis, einen Speicherkreis, einen Luftheizer (= ext. Wärmeanforderung), ein el.
Ventil für die Rücklaufanhebung (= Heizungsunterstützung) oder
die Bypasspumpe in Verbindung mit der Rücklaufanhebung.
Je nach Anwendung ist die entsprechende Kombination der
Mischerkreisregelung und des parametrierbaren Ausgangs als
eine Konguration zu wählen. Mittels Bedienteil BM/BM-2 oder
den Schnittstellenmodulen ISM1, ISM2 oder ISM7 können Parameter geändert und Fühlerwerte angezeigt werden. Das MM/
MM2 besitzt eine eBUS-Schnittstelle und ist somit in das WolfRegelungssystem integrierbar.
● Netzzuleitung (flexible Mantelleitung) und eBUS-Leitung im
bauseits verlegten Kabelschacht zur Pumpengruppe hin ver-
legen und von hinten durch Pos. 1 oder 2 die beiden Kabel
ziehen.
● Anschlusskabel für Mischermotor und Pumpe durch Pos.
3 nach hinten und danach beide Kabel + Anschlusskabel
für Maximalthermostat und Mischerkreisfühler durch Pos. 1
oder 2 nach vorne verlegen.
● Blindabdeckung entsprechend Skizze entfernen. Dazu mit
beiden Händen das Module halten und mit beiden Daumen
erst gegen den Blinddeckel drücken und dann nach oben
ziehen.
● Klemmkastendeckel entsprechend Skizze entfernen. Dazu
mit geeignetem Schraubendreher beide Schrauben lösen und
den Blinddeckel dann abziehen.
● Danach das Mischermodul mit den 3 mitgelieferten Blech-
schrauben (4,2 x 9,5) durch die Befestigungslöcher am
Regelungshalter (Pos. 4) montieren.
● Alle Kabel müssen von unten am Mischermodul durch die
Kabeleinführungen und Zugentlastungen geführt werden.
Kabeleinführungen vorab mit geeignetem Werkzeug, z. B.
Spitzzange, ausbrechen.
● Danach alle Kabel am Mischermodul aufstecken bzw. anklem-
men und die Kabelüberlängen nur so weit nach hinten aus der
Isolierung ziehen, so dass eine Reserve von ca. 10cm bleibt
und das Mischermodul mit samt dem Reglungshalter aus der
Pumpengruppe nach vorne herausgezogen werden kann. Dies
ist erforderlich, damit der Zugang zur Pumpe für Einstellungen oder zum Pumpentausch bestehen bleibt, ohne das am
Mischermodul die Stecker wieder gelöst werden müssen.
● Die Kabelüberlängen hinter der Pumpengruppe aufrollen und
mit Kabelbinder fixieren. Alternativ die Kabelüberlängen in den
bauseitigen Kabelschacht verlegen.
● Alle nicht benötigten Stecker aufstecken.
Pos 1
Pos 2
Pos 4
Pos 3
Pos 4
Pos 4
Hinweis:
Aufgeführte Leitungsquerschnitte sind Mindestquerschnitte für Kupferleitungen ohne Berücksichtigung der Kabellänge und der bauseitigen Gegebenheiten. Kabeltypen sind entsprechend der
Verlegeart auszuwählen. Leitungen für Fühler eBUS nicht gemeinsam mit 230/400V Leitungen
verlegen oder abgeschirmte Leitungen verwenden.
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Page 11
Elektrischer Anschluss
Ausgang A1
MaximalthermostatBei Anschluss des Maximalthermostaten an den Klemmen 4, 5, 6
a) elektrisches Ventil
Bei Heizgerät mit integrierter Gerätepumpe kann bei Konguration 1, 2, 3, 9, 10 und 11 am Ausgang A1 ein elektrisches Ventil
angeschlossen werden, falls die integrierte Gerätepumpe der
hydraulischen Auslegung entspricht.
b) Heizkreis-/Ladepumpe
Bei Heizgeräten mit hydraulischer Weiche und bei Heizgeräten
ohne integrierte Gerätepumpe muss bei Konguration 1, 2, 3, 9,
10 und 11 am Ausgang A1 eine Pumpe angeschlossen werden.
des MM/MM2, wird im Störungsfall (Mischer schließt nicht mehr)
nur die Mischerkreispumpe abgeschaltet, die LED für die MKP
leuchtet weiter. Mit der Einspritzschaltung ist durch den Bypass
und Schwerkraftbremse sichergestellt, dass im Störungsfall,
auch durch die Gerätepumpe des Heizgeräts, kein Heizwasser in
den Mischerkreis gelangt. Wird keine hydraulische Einspritzschaltung verwendet, muss ein elektr. Ventil (stromlos geschlossen)
vor der Mischerkreispumpe montiert und elektrisch parallel zur
Mischerkreispumpe angeschlossen werden.
Das elektr. Ventil verhindert im Zusammenhang mit dem Maxi-
malthermostat im Störungsfall (Mischer schließt nicht mehr) die
Überhitzung des Mischerkreises.
Ohne Maximalthermostat kann es bei Fehlfunktion MM/MM-2
zu sehr hohen Temperaturen im Fußbodenkreis kommen. Dies
kann zu Rissen im Fußboden führen. Wird bei den Konguratio-
nen 1, 2, 3, 4, 7 und 8 kein Maximalthermostat angeschlossen,
muss an dessen Position der 3-polige Rast5-Stecker mit Brücke
aufgesteckt werden.
Empfohlene
Leitungsquerschnitte für
exible Leitungen:
Hinweis:
3x1,0 mm² Netzzuleitung
3x0,75 mm² Pumpen,
Max.-Thermostat,
elektr. Ventil
4x0,75 mm² Mischermotor
2x0,75 mm² Fühlerleitung bis 50 m
2x0,5 mm² Busleitung, Fühlerleitung bis 15 m
Bei Servicearbeiten muss die gesamte Anlage spannungsfrei geschaltet werden, ansonsten besteht die Gefahr von Stromschlägen!
3061590_20191010
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Elektrischer Anschluss
Übersicht Kongurationen
Je nach Anwendung des MM/MM-2 gibt es 11 verschiedene Anschlussvarianten. Die verschiedenen Varianten sind mit dem Parameter (MI05) Konguration einzustellen.
Konguration 01: Mischerkreis und Speicherkreis;
Konguration 02: Mischerkreis und Luftheizerkreis, externe Wärmeanforderung;
Konguration 03: Mischerkreis und Heizkreis;
Konguration 04: Mischerkreis und Rücklaufanhebung zur Heizungsunterstützung;
Konguration 05: Rücklaufanhebung zur Anfahrentlastung;
Gilt für Ein- und Mehrkesselanlagen (Kaskade) in Verbindung mit
Kesselregelung R1/R2/R3/R21
In dieser Konguration fungiert das Mischermodul als Rücklaufanhebung
für einen Kessel. Bei Mehrkesselanlagen ist für die Rücklaufanhebung
eines jeden Kessels ein separates Mischermodul erforderlich.
Bei Einkesselanlagen ohne Kaskadenmodul muss am Kessel der
Parameter HG06 Pumpenbetriebsart auf „1“ (1 = Zubringerpumpe) gesetzt
werden.
Jedes Mischermodul zur Rücklaufanhebung mit Konguration 5 muss
einem Heizgerät zugeordnet werden.
Die Zuordnung (↔) erfolgt über die Adressierung von Heizgerät und
Mischermodul MM/MM-2:
Zusätzliche Mischermodule bis Adresse 7 können individuell konguriert
werden.
Hinweis: Anlagenbeispiele siehe auch Wolf-Hydraulikschemen
für Mittelkessel.
Konguration 07: Mischerkreis mit indirekter Rücklaufanhebung zur Anfahrentlastung mit
Bypasspumpe.
Gilt für Einkesselanlagen in Verbindung mit Kesselregelung R1/R2/R3/R21
In Verbindung mit einem Kaskadenmodul muss die Konguration 07 am
Kaskadenmodul eingestellt werden. An den Mischermodulen darf die
Konguration 7 dann nicht mehr vergeben werden.
Das Mischermodul mit Konguration 7 muss dem Kessel zugeordnet
werden.
Die Zuordnung (↔) erfolgt über die Adressierung vom Mischermodul MM/
R1/R2/R21 (Adresse 0 = Werkseinst.)↔
R3 (Adresse 0 = Werkseinst.)↔MM/MM-2 (Adresse 2)
Zusätzliche Mischermodule bis Adresse 7 können individuell konguriert
Hinweis: Anlagenbeispiele siehe auch Wolf-Hydraulikschemen für Mittelkessel.
Schritt 4 Konguration der Erweiterungsmodule wie Mischermodul und Solarmodul.
Die Konguration des Mischermoduls MM/MM-2 und Solarmodul SM1-2
erfolgt mit den Parameter MI05 (= Konguration Mischermodul)
bzw. Parameter SOL12 (= Konguration Solarmodul) entsprechend der
hydraulischen Auslegung. Zur Auswahl der korrekten Konguration siehe
„Elektrischer Anschluss“ Montageanleitung Mischermodul und Solarmodul.
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Page 27
Inbetriebnahme
Schritt 5 Konguration Wolf-Heizgerät
1. In Verbindung mit R1/R2R3/R21 muss die Pumpenbetriebsart auf 1 gesetzt werden (HG
a) am Mischermodul Konguration MI 05 = 5 (gilt nur, wenn kein Kaskadenmodul im Sys-
b) kein direkter Heizkreis am Heizgerät aktiviert sein soll.
2. In Verbindung mit COB muss die Pumpenbetriebsart auf 1 gesetzt werden
3. In Verbindung mit TOB/CGB-2/MGK-2 muss HG 40 (Konguration Heizgerät)
4. In Verbindung mit FGB muss HG 40 (Konguration Heizgerät) auf 2 gesetzt werden,
2. Im Bedienmodul BM/BM-2 die Parameter, wie Urzeit, Tag, Zeitprogramme,
3. Erweiterungsmodule MM und SM die Parameter entsprechend den Anforderungen
anpassen.
06 = 1), wenn
tem ist), oder
(HG 06 = 1), wenn kein direkter Heizkreis am Heizgerät aktiviert sein soll.
auf 2 gesetzt werden (gilt nur, wenn kein Kaskadenmodul im System ist).
wenn kein direkter Heizkreis am Heizgerät aktiviert sein soll. (gilt nur, wenn kein Kaskadenmodul im System ist).
usw. einstellen.
Schritt 7Anlage mittels Anlagenschalter neu starten (Netzspannung aus- undwieder einschalten). Nach ca. 1 min. ist die Anlage betriebsbereit.
Hinweis: Werden Mischer 2-7 von BM/BM-2 (0) bedient / parametriert, so erscheinen in der
Satus-Anzeige des BM die Symbole „Sonne“ und „Mond“ immer gleichzeitig, sobald
einer der Mischer Wärme fordert.
3061590_20191026
Page 28
1234
Dip 1-4
ON
OFF
ON DIP
Einstellung eBus-Adresse der Erweiterungsund Bedienmodule (MM, MM-2, BM, BM-2)
Einstellung eBus-Adresse
der Erweiterungs- und
Bedienmodule (MM, BM)
Einstellung eBUS
Adresse 0
Adresse 1
(Werkseinstellung)
Adresse 2
Adresse 3
Adresse 4
Adresse 5
Adresse 6
Adresse 7
Die Adresseinstellung am BM
erfolgt mittels Dip-Schalter am
BM (siehe Bedienungsanleitung BM).
Die Adresseinstellung am
BM-2 erfolgt im Hauptmenü→
Fachmann→ Anlage→ A00
(siehe Bedienungsanleitung
BM-2).
Im Gehäuse der Erweiterungsmodule (KM, MM, SM) bendet sich ein
4-poliger DIP-Schalter. Dieser ist nach Entfernen des Blinddeckels
bzw. des Bedienmoduls zugänglich.
Es können abhängig vom Wolf-Heizgerät bis zu 7 Mischermodule MM
pro Anlage angeschlossen werden. Die Adressen der MM werden
entsprechend der Reihe nach von 1 bis 7 vergeben.
Ist bereits im Heizgerät ein Mischerkreis konguriert (z. B. R3), so
werden die Adressen der Mischermodule von 2 bis 7 vergeben.
Der Funktionsumfang eines jeden Mischermoduls erfolgt mit der
Kongurationseinstellung (siehe auch elektrischer Anschluss).
Maximal sind 7 Mischerkreise und ein direkter Heizkreis pro Anlage
möglich.
Dieser direkte Heizkreis kann entweder am Heizgerät oder Mischermodul (Kong. 3 oer 9) angeschlossen werden. Bei Anlagen mit
Kaskadenmodul KM muss der direkte Heizkreis am KM oder MM
angeschlossen werden.
Zusätzlich kann zu jedem Mischermodul (Mischerkreis) ein Bedienmodul BM zur kompletten Steuerung eingesetzt werden. Die
Steuerung des direkten Heizkreises erfolgt immer vom Bedienmodul
mit der Adresse 0.
a) max. Ausbau mit 7 Mischermodulen / Heizgerät ohne inte-
grierten Mischerkreis
MK 1
HK*
Wolf-
Wärme-
erzeuger
ON
OFF
1. MMBMBM
ON
OFF
ON
OFF
optional
MK 2
ON
OFF
ON
OFF
ON
OFF
ON
OFF
3. MM
4. MM
5. MM
6. MM
2. MMBM
ON
OFF
MK 7
ON
OFF
optional
7. MMBM
ON
OFF
* In Verbindung mit den Heizgeräten CGB/CGB-2/MGK/MGK-2/CSZ/CSZ-2/TOB muss der direkte
Heizkreis immer am Mischermodul MM angeschlossen werden.
In Verbindung mit den Heizgeräten COB / FGB / R1/ R2/ R3 / R21 kann der direkte Heizkreis
wahlweise entweder am Kessel oder an einem Mischermodul installiert werden. In der Werkseinstellung ist der Heizkreis am Kessel anzuschließen. Wird der direkte Heizkreis am Mischermodul
angeschlossen, muss die Konguration am Heizgerät geändert werden, siehe Inbetriebnahme
Schritt 5.
3061590_20191027
ON
OFF
optional
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Einstellung eBus-Adresse der Erweiterungsund Bedienmodule (MM, BM)
Einstellung eBUS-Adresse
der Erweiterungs- und
Bedienmodule (BM,MM)
b) max. Ausbau ohne Wolf-Heizgerät
Ist kein Heizgerät mit einer eBUS-Schnittstelle (WRS-kompatibel)
vorhanden, so kann das MM auch als eigenständiger Mischerkreis-
regler verwendet werden. Dabei muss entweder ein Außenfühler
am BM (0) oder ein DCF-Empfänger mit Außenfühler am eBUS
mit angeschlossen werden. Anlagenbeispiele siehe „Einstellung
eBUS-Schnittstelle“ unter Punkt a).
Die Kongurationen 5,6 und 7 dürfen ohne Heizgerät nicht ein-
gestellt werden.
3061590_20191028
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Parametrierung BM / BM-2 / MM / MM-2
Einstellung Parameter des
BM / BM-2
Parameter für Schaltzeiten / Heizkreise / Speicherkreise und
Zirkulation sind im BM/BM-2 abgelegt. Nach einem Reset am
BM/BM-2 müssen diese neu eingestellt werden.
a) Einstellung Parameter für Schaltzeiten
Eine Übersicht der Werkseinstellung aller Zeitprogramme ist in
der entsprechenden Montageanleitung BM/BM-2 dargestellt.
Parameter a 10 = 0: Vorrangbetrieb für Speicherladung oder
Parameter a 10 = 1: Parallelbetrieb von Speicherladung oder
Hinweis:Bei Parallelbetrieb gilt für die Vorlauftempe-
3061590_20191029
externe Wärmeanforderung vor Wärmeanforderung für Mischerkreisausgang.
externer Wärmeanforderung mit Wärmeanforderung für Mischerkreisausgang
ratur das höchst geforderte Niveau.
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Parametrierung BM / BM-2 / MM / MM-2
Einstellung
Parameter
Heizgerät
Zu nden im BM unter 2. Bedienebene → Fachmann
→ Heizgerät
Zu nden im BM-2 unter Hauptmenü → Fachmannebene
→ Heizgerät
Um die geforderten Vorlauftemperaturen für die Heizung- und
Speicherladung (am Mischermodul) zu gewährleisten, müssen
die Parameter HG08 (=Maximalbegrenzung Kesselkreis TV-max)
und HG22 (= Kesselmaximaltemperatur TK-max) auf das höchst
geforderte Temperaturniveau eingestellt werden.
Einstellung HG08:
a) Speicherladung am Mischermodul
HG08 ≥ Speichersolltemperatur + MI17 + HG01b) externe Wärmeanforderung (Luftheizer) am
Mischermodul (Konguration 2 oder 11)HG08 ≥ MI14 + HG01
b) Heizkreise (Heizgerät oder Mischermodul)
HG08 ≥ MI02 + MI03 + HG01
Für die Heiz- und Speicherkreise, bei denen die entsprechenden Parameter für die Berechnung der Vorlaufsolltemperatur in
der Werkseinstellung (z. B. Speichersolltemperatur) belassen
werden, ist eine Änderung der Parameter für HG08 und HG22
nicht erforderlich. Werden die Werkseinstellungen für die
Heiz- und Speicherkreise geändert oder am Mischermodul die
Konguration 2 oder 11 eingestellt, so bedarf es einer Anpassung der Parameter für HG08 und HG22, wobei der HG22 nur
in Verbindung mit den Heizgeräten R1/R2/R3/R21 oder COB zu
ändern ist.
3061590_20191030
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Parametrierung BM / BM-2 / MM / MM-2
Einstellung
Parameter
Mischermodul
Die Werkseinstellung aller Fachmannparameter im Mischermodul inklusive Mischerkreis ist fest in einem nicht löschbaren
Speicher abgelegt. Alle Änderungen werden unverlierbar
abgespeichert und gehen auch bei mehrwöchigem Netzausfall
nicht verloren. Parameter ändern siehe Montageanleitung BM/
BM-2. Nach einem Reset am Mischermodul müssen diese neu
MI17Kesselübertemperatur bei Speicherladung0 – 40K10Kx---------x-
Anzeigen der Eingangsfühlerwerte
MI18Sperrung Brenner bei Rücklaufanhebung0 – 300s0s--x--------
MI50 2) Testfunktion1 - 81xxxxxxxxxxx
MI70 3) Analogeingang E1--
MI71 3) Analogeingang E2--
MI72 3) Analogeingang Vorlauühler VF--
3061590_20191032
“ = Werkseinstellung nicht ändern
1)
Abhängig von der Konguration des Mischermoduls sind nur bestimmte Parameter wirksam und optional einzustellen.
“X“ = optional einstellbar
“-“ = nicht wirksam
“X
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Parameter / Funktionenbeschreibung
1
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40
45
50
55
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MI 01 minimale
Mischerkreistemperatur
MI 02 maximale
Mischerkreistemperatur
Die minimale Mischerkreistemperatur begrenzt die Vorlaufsolltemperatur des Mischerkreises nach unten hin.
Die maximale Mischerkreistemperatur begrenzt die Vorlaufsolltemperatur des Mischerkreises nach oben hin, um z.B. Beschä-
digungen des Fußbodenbelages zu vermeiden. Ersetzt nicht den
Maximalthermostat für die Pumpenabschaltung.
MI 03 HeizkurvenabstandDie Heizwassertemperatur wird gegenüber der Mischerkreistem-
peratur um den eingestellten Wert angehoben.
MI 04 EstrichtrocknungWird bei Neubauten die Fußbodenheizung erstmals in Betrieb
genommen, so besteht die Möglichkeit die Vorlaufsolltemperatur
unabhängig von der Außentemperatur entweder auf einen
Konstantwert zu regeln oder die Vorlaufsolltemperatur nach einem
automatischen Estrichtrocknungsprogramm zu regeln.
Wurde die Funktion aktiviert (Einstellung 1,2 oder 3), so kann sie
durch Zurücksetzen des Parameters MI 04 auf 0 beendet werden.
MI 04 = 0 ohne Funktion
MI 04 = 1 Konstanttemperatur Mischerkreis
Der Mischerkreis wird auf die eingestellte Vorlauftemperatur aufgeheizt. Die Vorlaufsolltemperatur wird fest auf die im Parameter
MI 01 eingestellte Temperatur geregelt.
MI 04 = 2 Estrichtrocknungsfunktion
Für die ersten beiden Tage bleibt die Vorlaufsolltemperatur auf
25°C konstant. Danach erhöht sich diese automatisch täglich
(um 0:00Uhr) um 5°C bis zur maximalen Mischerkreistemperatur
(MI 02), die dann für zwei Tage gehalten wird. Anschließend wird
die Vorlaufsolltemperatur automatisch täglich um 5°C bis auf 25°C
abgesenkt. Nach weiteren zwei Tagen ist der Programmablauf
beendet.
Abb.:
Zeitlicher Verlauf der Vor-
lauftemperatur während der
Estrichaustrocknung
3061590_20191033
Vorlauftemperatur (°C)
Laufzeit Estrich-Austrocknung (Tage)
Achtung:
Der zeitliche Verlauf und die maximale Vorlauftemperatur müssen
mit dem Estrichleger abgesprochen werden, sonst kann es zu
Schäden am Estrich, insbesondere zu Rissen, kommen.
Nach Stromausfall läuft das Estrichtrocknungsprogramm ohne
Unterbrechung weiter. Am Display (BM/BM-2) wird die verbleibende
Zeit in Tagen angezeigt.
Page 35
Parameter / Funktionenbeschreibung
MI 04 =3 Funktionsheizen
Das Funktionsheizen kann nur über ein direkt dem Mischermodul
zugeordnetes BM/BM-2 aktiviert werden.
Die ersten drei Tage (beginnend um 0:00 Uhr) wird die Heizkreissolltemperatur fest auf 20°C gesetzt. Anschließend wird die
maximale Mischerkreistemperatur (MI02) eingestellt und 4 Tage
lang auf diesem Wert gehalten. Danach ist die Estrichtrocknungs-
funktion beendet. Nach Beendigung der Funktion gelten wieder
die vorherigen Einstellungen.
Vorlaufsolltemperatur (°C)
3
Laufzeit Funktionsheizen (Tage)
3061590_20191034
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Parameter / Funktionenbeschreibung
MI 05 KongurationJe nach Anwendung des MM muss die entsprechende Konguration
MI 06 Nachlaufzeit Heizkreis Nach Abschalten des Mischerkreises/Heizkreises läuft die Mischer-
MI 07 Proportionalbereich
Mischer
gewählt werden. Maximal 11 Kongurationen sind auszuwählen.
Entsprechende Verdrahtungspläne siehe unter „Elektrischer
Anschluss“.
Konguration 01: Mischerkreis und Speicherkreis
Konguration 02: Mischerkreis und Luftheizerkreis/
externe Wärmeanforderung
Konguration 03: Mischerkreis und Heizkreis
Konguration 04: Mischerkreis und Rücklaufanhebung
zur Heizungsunterstützung
Konguration 05: Rücklaufanhebung zur Anfahrentlastung
Konguration 06: Heizkreis und Rücklaufanhebung zur
Anfahrentlastung mit Bypasspumpe
Konguration 07: Mischerkreis mit indirekter Rücklaufanhebung
zur Anfahrentlastung mit Bypasspumpe
Konguration 08: Mischerkreis (Werkseinstellung)
Konguration 09: Heizkreis
Konguration 10: Speicherkreis
Konguration 11: Luftheizerkreis/ externe Wärmeanforderung
kreispumpe/Heizkreispumpe um den eingestellten Wert nach.
Je nach Anwendung kann die Mischerkreisregelung für den
Mischerkreis im Heizungsvorlauf (Konguration 1, 2, 3, 4, 7, 8)
oder für den Mischerkreis zur Rücklaufanhebung (Konguration
5, 6) konguriert werden. Die Mischerkreistemperatur wird mit
Hilfe des Mischerkreisfühlers/Rücklauühlers (Mischerkreis im
Heizungsvorlauf/Mischerkreis zur Rücklaufanhebung) an Klem-
me VF und eines motorgesteuerten Mischers auf den Sollwert
eingeregelt. Der Ausgang des Mischerreglers zur Ansteuerung
des Mischermotors weist ein P - Stellverhalten auf. Per Parameter
”P-Bereich Mischer“ kann das P-Band geändert werden.
Die Impulsdauer (=Ansteuerung Mischermotor) ist direkt proportional zur Mischervorlaufabweichung (∆T = Soll - Ist). Im Parameter
MI 07 wird die Temperaturabweichung festgelegt, bei der die
Impulsdauer 100% beträgt. Außerhalb von diesem Bereich wird
der Mischer gar nicht (∆T < 1K) oder ständig (∆T > als Einstellung
Par. MI 07) angesteuert. Innerhalb des Temperaturbandes erfolgt
eine stetige Regelung. Der Proportionalbereich ist so einzustellen,
dass ein stabiles Regelverhalten gewährleistet ist. Dies ist abhängig
von der Laufzeit des Mischermotors. Für Mischermotore mit kurzer
Laufzeit muss ein großer Proportionalbereich eingestellt werden
und umgekehrt für Mischermotore mit langer Laufzeit ein kleiner
Proportionalbereich.
Einstellhinweise: Diese Einstellhinweise dienen nur zur groben
Orientierung!
Werkseinstellung nur im Bedarfsfall ändern!
Mischerlaufzeit in Min.2 - 34 - 67 - 10
Temperaturfenster in K (MI 07)25 - 1415 - 910- 5
3061590_20191035
Page 37
Parameter / Funktionenbeschreibung
MI 08 Rücklauf-
Solltemperatur
Mischerkreis zur Rücklaufanhebung bei Konguration
MI 05 = 5 oder 6
Die Kongurationen 5 und 6 beinhalteten eine Mischerkreisregelung zur Rücklaufanhebung. Die Rücklaufanhebung bei Konguration 5 ist dann aktiv, wenn das entsprechend zugeordnete
Heizgerät zum Mischermodul (Zuordnung erfolgt über Adressierung von Heizgerät und Mischermodul) vom Kaskadenmodul
angesteuert (= Brenner „EIN“) wird. Nach Beendigung der Anforderung wird der Bypass voll geönet. Bei der Konguration
6 ist die Rücklaufanhebung immer dann aktiv, wenn zumindest
ein Heiz- oder Speicherkreis aktiv ist. Ist kein Heiz- oder Speicherkreis aktiv, so ist der Bypass voll geönet.
Rücklaufregelung:
Sinkt die Rücklauf-Ist-Temperatur unter dem Rücklaufsollwert,
so wird der Bypass des Mischers durch die Mischeransteuerung
weiter geönet, so dass mehr Heizwasser über den Bypass des
Mischers ießt.
Steigt die Rücklauf-Ist-Temperatur über dem Rücklaufsollwert,
so wird der Bypass des Mischers durch die Mischeransteuerung
weiter geschlossen. Dadurch ießt weniger Heizwasser über
den Bypass des Mischers.
Indirekte Rücklaufanhebung bei Konguration MI 05 = 7
Die Konguration 7 beinhaltet zur Mischerkreisregelung eine
indirekte Rücklaufanhebung. Die indirekte Rücklaufanhebung ist
dann aktiv, wenn zumindest ein Heiz- oder Speicherkreis aktiv ist.
Bei der indirekten Rücklaufanhebung wird bei abfallender RücklaufIst-Temperatur mittels Leistungszwang auf alle Heiz- und Speicherkreise eine Anhebung der Rücklauf-Ist-Temperatur erzwungen.
Der Leistungszwang ist in zwei Stufen unterteilt. In der 1. Stufe
werden alle Mischer in der Anlage in Richtung „ZU“ angesteuert
und in der 2. Stufe werden zusätzlich zur 1. Stufe alle Heiz- und
Ladepumpen abgeschaltet.
sinkende Rücklauftemperatur:
RL_ist < RL_soll + Hysterese Rücklauftemperatur ⇒
Mischer in Richtung „ZU“
RL_ist < RL_soll ⇒
Mischer in Richtung „ZU“ und alle Heizkreis und Ladepumpen „AUS“
ansteigende Rücklauftemperatur:
RL_ist > RL_soll + 2K ⇒
Mischer in Richtung „ZU“ und alle Heizkreis- und Ladepumpen „EIN“
Beispiel für Rücklauf-Soll-Temperatur = 30°C und
Hysterese Rücklauftemperatur = 8K
Rücklausttemperatur [K]
Mischer „ZU“
Mischer „ZU“ und Pumpe „AUS“
Leistungszwang
Bypasspumpenüberwachung bei Konguration
MI 05 = 6 oder 7
Zur Überwachung der Rücklauftemperatur wird nach jedem Einschalten der Bypasspumpe ein Timer (30 min) gesetzt.
Timer Ein: RL_ist ≤ RL_soll für > 30min ⇒ Fehlercode 97RL_ist > RL_soll + 2K ⇒ Timer und Fehlercode
zurücksetzen
Zeit
MI 09 max. Speicherladezeit
Die Speicherladung gilt als beendet, wenn Speicher-Ist-Temperatur
≥ Speichersolltemperatur ist. Wird die Speicherladung innerhalb
der max. Speicherladezeit nicht beendet, erfolgt der Fehlercode
52 und die Regelung schaltet dann für die „max. Speicherladezeit“
auf Heizbetrieb um (gilt nicht, wenn Status Heizung = Sommerbetrieb). Dieser Zyklus besteht solange, bis die Speicher-IstTemperatur ≥ Speicher-Soll-Temperatur ist oder Parameter MI09
auf 0 gesetzt wird.
MI 10 Busspeisung
MI 10 = 0: Busspeisung „AUS““,
d. h. die Busspeisung ist immer abgeschaltet.
MI 10 = 1:Busspeisung „EIN““,
d. h. die Busspeisung ist immer zugeschaltet.
MI 10 = 2:Busspeisung „Auto“,
d. h. das Mischermodul schaltet automatische die
Busspeisung zu oder ab.
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Parameter / Funktionenbeschreibung
MI 11 Hysterese
Bypassfühler
MI 12 Ladepumpensperre
Hinweis:
Unter Konguration 6/7 fungiert der kongurierbare Ausgang A1
als Bypasspumpe in Verbindung mit einem Bypassfühler. Voraussetzung zum Einschalten der Bypasspumpe ist, dass mindestens
eine Pumpe (Pumpe für Heizkreis, Speicher oder Luftheizer) im
Beim Zuschalten der Ladepumpe, Ladepumpe für Speicherladung (Konguration 1 und 10) oder für ext. Wärmeanforderung
(Konguration 2 und 11), sind zwei Fälle zu unterscheiden:
a) Par. MI12 = 0: Die Ladepumpe wird bei Anforderung sofort
eingeschaltet.
b1) Par. MI12 = 1 bei Konguration 1 und 10:
Ladepumpe „Ein“: Vorlauftemperatur Heizgerät >
Speicheristtemperatur + 5 K
Ladepumpe „Aus“: Vorlauftemperatur Heizgerät ≤Speicheristtemperatur + 2 K
b2) Par. MI12 = 1 bei Konguration 2 und 11:
Ladepumpe „Ein“: Vorlauftemperatur Heizgerät ≥Konstanttemperatur - 5 K
Ladepumpe „Aus“: Vorlauftemperatur Heizgerät <Konstanttemperatur - 8 K
Ist in der Anlage ein Kaskadenmodul mit installiert, so wird anstatt
der „Vorlauftemperatur Heizgerät“ die „Sammler-Ist-Temperatur“
für das Ein- und Ausschalten der Ladepumpe mit einbezogen.
Die Ladepumpensperre darf im Mischermodul nur dann aktiviert
werden, wenn zumindest ein Heizgerät oder ein Kaskadenmodul
mit dem Mischermodul mittels eBUS verbunden ist.
MI 13 Nachlaufzeit
Ladepumpe
MI 14 Konstanttemperatur
MI 15 dTAus
(Ausschaltdierenz)
Nach Beendigung der Speicherladung oder ext. Wärmeanforderung
(Konguration 1, 2, 10 und 11) beginnt der Ladepumpennachlauf.
Bei externer Wärmeanforderung über einen potentialfreien Kontakt am Eingang E1 und Parameter Konguration = 2 oder 11
wird auf die eingestellte Vorlaufsolltemperatur geregelt und der
Ausgang A1 angesteuert. Externe Wärmeanforderung hat Vorrang
vor Wärmeanforderung für Heizkreise. Nach Beendigung der
externen Wärmeanforderung erfolgt der Ladepumpennachlauf.
Programmwahlschalter und Zeitkanal Heizung oder Warmwasser
haben keinen Einuss.
Die Konguration 4 beinhaltet eine Mischerkreisregelung und
eine dT-Regelung zur Heizungsunterstützung. Bedingung für
die Heizungsunterstützung siehe Parameterbeschreibung MI18.
Ausgang 1 Ein, wenn PF_ist > RL_ist + dTEin
Ausgang 1 Aus, wenn PF_ist < RL_ist + dTAus
Die Speicherladung beginnt, wenn die Speicher-Ist-Temperatur <
Speicher-Soll-Temperatur - 5 K ist. Die Vorlauf-Soll-Temperatur
ergibt sich dann aus Speicher-Soll-Temperatur + Übertemperatur
Heizgerät bei Speicherladung
Konguration Mm 01 = 4
Zur Rücklaufanhebung bei Heizungsunterstützung wird ein 3-WegeUmschaltventil angesteuert, um die Heizungs-Rücklauf-Temperatur
über einen beladenen Puerspeicher anzuheben.
Bei Betrieb des MM/MM-2 innerhalb des Wolf-Regelungssystems
WRS werden bei erfüllter Einschaltbedingung die Heizgeräte
gesperrt. Wenn min. 1 Heizkreis oder 1 Speicher Wärme fordert,
wird das 3-Wege-Umschaltventil angesteuert und die in Parameter
MI 18 eingestellte Sperrzeit (= Sperrzeit für die Brennersperrung)
gestartet. Nach Ablauf der Sperrzeit wird der Brenner wieder
freigegeben. Wenn die Einschaltbedingung erfüllt wird, während
der Brenner bereits aktiv ist, wird dieser für die eingestellte Zeit
deaktiviert.
PumpenstandsschutzUm das Blockieren der Pumpen aufgrund langer Stillstandszeiten
MischerstandsschutzUm das Blockieren des Mischers aufgrund langer Stillstandszeiten
Schornsteinfeger/
Emissionstest
Unterschreitet die Außentemperatur im Standby-Betrieb / Sommerbetrieb die Frostschutzgrenze (Anlagenparameter A09), werden
die Heizkreis- und Ladepumpen (Ladepumpen bei Konguration
2 und 11) angesteuert.
Bei Sperrung der Speicherladung beträgt die Speicher-SollTemperatur 10°C. Die Speicherfrostschutz beginnt, wenn die
Speicher-Ist-Temperatur < Speicher-Soll-Temperatur - 5 K ist.
Die Vorlauf-Soll-Temperatur ergibt sich dann aus Speicher-SollTemperatur + Übertemperatur Heizgerät bei Speicherladung
zu verhindern, werden die Mischerkreispumpe MKP und Ausgang
A1 nach mehr als eintägigem Stillstand täglich (12.00 Uhr am
Mischermodul) für 5 Sekunden angesteuert.
zu verhindern, wird der Mischer nach mehr als eintägigem Stillstand täglich (12.00 Uhr am Mischermodul) für ca. 10 Sekunden
„AUF“ angesteuert und anschließend für 20 Sekunden „ZU“,
wenn Konguration (MI 05) = 1/2/3/4/7/8 und für 10 Sekunden
in Richtung Bypass ”ZU“ und danach wieder für 20 Sekunden in
Richtung Bypass „AUF“, wenn Konguration = 5/6.
Emissionstest aktiv ⇒ Freigabe von Heizung und Warmwasser
bis Emissionstest beendet ist.
Laden der Standardwerte
(Reset)
Dip 4 auf „o“ und wieder auf „on“ setzten. Danach sind alle Parameter auf Werkseinstellung zurückgesetzt. Zur Kontrolle leuchten
kurzzeitig alle LED.
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Fehlercodes
Wird im MM/MM-2 eine Störung erkannt blinkt die rote LED und der Fehlercode des Mischermoduls erscheint im zugehörigen BM.
Folgende Fehlercode (FC) des MM/MM-2 werden über den Bus übertragen und angezeigt.
Standartwerte durch
kurze Spannungsunterbrechung und
Werte prüfen
Adresseinstellungen
überprüfen
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Sicherungswechsel
Sicherungswechsel:
Hinweis:
Vorgehen beim
Sicherungswechsel:
Falls das MM/MM-2 keinerlei Funktion zeigt und keine LED Anzeige vorhanden ist obwohl die Netzspannung anliegt, ist die
Gerätesicherung zu überprüfen und ggf. zu wechseln
Ist das MM/MM-2-Modul vom Netz (230V) getrennt oder die
Netzsicherung defekt, so wird das im MM/MM-2-Modul inte-
grierte Bedienmodul weiterhin via eBUS mit Spannung versorgt,
falls das MM/MM-2-Modul mit weiteren stromspeisenden eBUSRegelungskomponenten verbunden bleibt.
Vor dem Önen des Gehäuses muss das Mischermodul von
der Netzspannung getrennt werden!
1. Trennen der Netzspannung
2. Entfernen des Klemmraumdeckels mittels Önen der
beiden Schrauben
3. Abnehmen des Gehäuseoberteils mittels
Schraubendreher
4. Die Sicherung bendet sich links auf der Leiterplatte
unter dem Trafo (Feinsicherung 5x20/6,3 A/M)
► Gemäß Abfall-Entsorgungsgesetz folgende Komponenten einer umweltgerech-
ten Entsorgung und Verwertung über entsprechende Annahmestellen zuführen:
–Altes Gerät
–Verschleißteile
–Defekte Bauteile
–Elektro- oder Elektronikschrott
–Umweltgefährdende Flüssigkeiten und Öle
Umweltgerecht heißt getrennt nach Materialgruppen um eine möglichst
maximale Wiederverwendbarkeit der Grundmaterialen bei möglichst geringer
Umweltbelastung zu erreichen.
► Verpackungen aus Karton, recycelbare Kunststoe und Füllmaterialien aus
Kunststo umweltgerecht über entsprechende Recycling-Systeme oder Wertstohöfe entsorgen.
► Jeweilige landesspezische oder örtliche Vorschriften beachten.