In dieser Beschreibung werden bei wichtigen Anweisungen, die den
Personenschutz und die technische Betriebssicherheit betreffen, die
folgenden Symbole und Hinweiszeichen verwendet:
Kennzeichnet Anweisungen, die genau einzuhalten sind, um Gefährdung oder Verletzung von Personen zu vermeiden und um Funktionsstörungen oder Schäden am
Gerät zu verhindern!
Kennzeichnet Gefahr durch elektrische Spannung an elektrischen Bauteilen!
„Hinweis“ kennzeichnet technische Anweisungen, die zu beachten sind, um
Schäden und Funktionsstörungen am Gerät zu verhindern.
Das Gerät sowie das Regelungszubehör entsprechen folgenden Bestimmungen:
DIN EN 349
DIN EN 378
DIN EN 12100
DIN EN 14511
DIN EN 60335-1
DIN EN 60335-2-40
DIN EN 60529
DIN EN 60730-1
DIN EN 61000-3-2
DIN EN 61000-3-3
DIN EN 61000-6-2
DIN EN 61000-6-3
Nationale Normen / Richtlinien
DE:
DIN 8901
BGR 500 Teil 2
VDI 2035 Teil 1-3
Trinkwasser VO
CH:
NEV (SR 743.26)
4
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2. Allgemeine Hinweise
Bei der Installation, Inbetriebnahme, Wartung, Reparatur
sind folgende Vorschriften und Richtlinien zu berücksichtigen:
Die Aufstellung, Installation, Erstellung und Inbetriebnahme der Wärmepumpenanla-
ge muss durch einen qualizierten Fachmann unter Beachtung der entsprechenden
gültigen gesetzlichen Vorschriften,
Verordnungen, Richtlinien und der Montageanleitung erfolgen.
Die Neigung der Wärmepumpe beim Transport darf maximal 45°
betragen.
Bauteile und Verrohrung des Kältekreises, der Heizungsseite und
der Wärmequellenseite dürfen keinesfalls zu Transportzwecken
genutzt werden.
Aus sicherheitstechnischen Gründen darf die Spannungsversorgung
der Wärmepumpe und die des Wärmepumpenmanagers auch ausserhalb der Heizperiode nicht unterbrochen werden.
Grund: fehlende Überwachung von Druck-HK, Druck-Sole, kein Frostschutz, kein
Pumpenstillstandsschutz!
Das Gerät darf nur von einem qualiziertem Fachmann geöffnet werden.
Vor dem Öffnen des Gerätes müssen alle Stromkreise spannungsfrei
geschalten sein. Die Anlage ist mittels Wartungshauptschalter spannungsfrei zu
schalten und gegen wiedereinschalten zu sichern (Vorhängeschloss!)
WartungsHauptschalter
Arbeiten am Kältekreis dürfen nur von einem qualiziertem Fachmann
durchgeführt werden.
Im Heizkreis und Solekreis kein Teon als Dichtmittel verwenden, da die Gefahr von
Undichtigkeiten besteht. Nur von Wolf freigegebenes Solekonzentrat
Wolf-Monoetylenglykol für die Solemischung verwenden.
Nach Spülen des Verüssigers mit chemischen Reinigungsmittel ist
unbedingt die Neutralisation von Restbeständen sowie eine intensive
Wasserspülung durchzuführen.
Für Füll- und Ergänzungswasser ist die VDI 2035 einzuhalten.
Geräteoberächen niemals mit Scheuermittel, säure- oder chlorhaltigen
Putzmitteln behandeln.
Die Wärmepumpe ist bei der Aufstellung positionssicher zu installieren, so dass diese
im Betrieb gegen verrutschen oder gleiten gesichert ist.
Aufstellung nur in trockenen Räumen - Schutzart IP 20 (kein Wasserschutz)
Bei Aufstellung in Österreich:
Die Vorschriften und Bestimmungen des ÖVE sowie des örtlichen EVU sind zu beachten.
Schadhafte Bauteile dürfen nur durch originale Wolf-Ersatzteile ersetzt werden.
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Achtung
Vorgeschriebene elektrische Absicherungswerte sind einzuhalten
(siehe Technische Daten).
Werden an Wolf-Regelungen technische Änderungen vorgenommen,
übernehmen wir für Schäden, die hierdurch entstehen, keine Gewähr.
Gefahr von Wasserschäden und Funktionsstörung durch Einfrieren!
Bei eingeschalteter Wärmepumpe besteht ein automatischer Frostschutz!
Der Wärmepumpeneinsatz ist beim örtlichen Energieversorgungsunternehmen anzuzeigen.
5
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3. Hinweise zur Wärmepumpe
Einsatzbereich
Arbeitsweise der Wärmepumpe
Die Hochefzienz Sole/Wasser Wärmepumpe ist ausschliesslich zur Heiz- und
Warmwassererwärmung konzipiert. Unter Beachtung der Einsatzgrenzen (siehe
„Technische Daten“) kann die Wärmepumpe in neu errichtete oder in bestehende
Heizungsanlagen eingesetzt werden.
Die Wärmepumpe wandelt die im Erdreich enthaltene Wärme niedriger Temperatur
in Wärme hoher Temperatur um. Dafür wird Sole (ein Gemisch aus Wasser und
Frostschutzmittel) durch im Erdreich verlegte Rohrschlangen gepumpt und über
den Verdampfer (1) der Wärmepumpe geleitet. Im Verdampfer bendet sich das
üssige Arbeitsmittel, das bei niedriger Temperatur und niedrigem Druck siedet und
verdampft. Die dazu notwendige Verdampfungswärme wird der Sole entzogen. Das
verdampfte Arbeitsmittel wird vom Verdichter (2) angesaugt und auf einen höheren
Druck komprimiert. Das verdichtete, gasförmige Arbeitsmittel wird in den Verüssiger
(3) gedrückt, wo es bei hohem Druck und hoher Temperatur kondensiert. Die Kondensationswärme wird auf das Heizwasser übertragen, dessen Temperatur ansteigt.
Die auf das Heizwasser übertragene Energie entspricht der Energie, welche zuvor
der Sole entzogen wurde plus dem geringen Anteil elektrischer Energie, die für das
Verdichten notwendig ist.
Der Druck im Verüssiger und vor dem Expansionsventil (4) ist hoch. Über das
Expansionsventil wird temperaturabhängig der Druck abgebaut, so dass Druck und
Temperatur fallen. Der Kreisprozess beginnt nun wieder von neuem.
WP
Frostschutz
Achtung
Energiesparende Anwendung
der Wärmepumpenheizung
Achtung
3.
4.
1.
LuftErde
Bei eingeschalteter Wärmepumpe besteht ein automatischer Frostschutz für das Gerät. Frostschutzmittel sind nicht zugelassen. Bei Bedarf ist die Anlage zu entleeren.
Gefahr von Wasserschäden und Funktionsstörung durch Einfrieren!
Mit Ihrem Entschluss, sich für eine Wärmepumpenheizung zu entscheiden, haben Sie
einen Beitrag zur Schonung der Umwelt durch geringe Emissionen und efzienten
Primärenergieeinsatz geleistet. Damit Ihr neues Heizsystem auch besonders efzient
arbeitet, beachen Sie bitte folgende Punkte:
Die Wärmepumpenheizung muss sorgfältig dimensioniert und installiert werden.
Vermeiden Sie unnötig hohe Vorlauftemperaturen. Je niedriger die Vorlauftem-
peratur auf der Heizwasserseite ist, umso efzienter arbeitet die Wärmepumpe.
Achten Sie auf eine korrekte Reglereinstellung!
Bevorzugen Sie die Stoßlüftung. Gegenüber dauernd gekippten Fenstern reduziert
dieses Lüftungsverhalten den Energieverbrauch und schont Ihren Geldbeutel!
2.
1. Verdampfer
2. Verdichter (Kompressor)
3. Verüssiger
4. Expansionsventil
6
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3. Hinweise zur Wärmepumpe
Weitere Ausstattungsmerkmale
Warmwasserspeicher
Achtung
Wasserbehandlung
Achtung
Im Gerät sind Sensoren zur Erfassung der Heizwasservor- und Rücklauftemperatur,
Sensoren zur Überwachung der Wärmequellentemperatur sowie der Heissgastemperatur
und Sauggastemperatur des Kältekreises montiert.
Für die Warmwasserbereitung mit der Wolf Wärmepumpe sind spezielle Warm-wasserspeicher notwendig, die aus dem Wolf-Zubehörprogramm ausgewählt werden können.
Beachten Sie die Trinkwasser-Verordnung!
Die Wärmetauscheräche muss für Warmwasserspeicher
mind. 0,25 m² pro kW Heizleistung sein.
VDI 2035 Blatt 1 gibt Empfehlungen zur Vermeidung von Steinbildungen in Heizungsanlagen aus. Blatt 2 behandelt die wasserseitige Korrosion.
Insbesondere ist bei einer Estrichaustrocknung mittels Heizstab darauf zu achten,
dass die zulässige Gesamthärte eingehalten wird, da sonst die Gefahr von Verkalkung und Ausfall des Heizstabes besteht.
Die zulässige Wasserhärte beträgt 16,8°dH bis 250 Liter Anlagenvolumen bei Betrieb
mit elektrischen Heizstab.
Wir empfehlen einen pH-Wert des Heizungswassers auch bei Mischinstallationen
aus verschiedenen Werkstoffen zwischen 6,5 und 9,0.
Bei wasserreichen Anlagen oder solchen, bei denen große Nachfüllwassermengen
(z.B. durch Wasserverluste) erforderlich werden, sind folgende Werte einzuhalten.
Wasserbehandlung
250l
notwendig
Wasserhärte
Korrosionsschutz
Zulässige Härte in °dH
Keine
Wasserbehandlung
notwendig
Bei Überschreitung der Grenzkurve ist ein entsprechender Teil des Anlagenwassers
zu behandeln.
Beispiel: Gesamthärte des Trinkwassers: 16 °dH
Anlagenvolumen: 500l
d.h. es müssen mindestens 250l aufbereitet werden.
Die einstellbare Speicherwassertemperatur kann über 60°C betragen. Bei kurzzeitigem Betrieb über 60°C ist dieser zu beaufsichtigen, um den Verbrühungsschutz zu
gewährleisten. Für dauerhaften Betrieb sind entsprechende Vorkehrungen zu treffen,
die eine Zapftemperatur über 60°C ausschließen, z.B. Thermostatventil.
Zum Schutz gegen Verkalkung darf ab einer Gesamthärte von 15°dH (2,5 mol/m³) die
Warmwassertemperatur auf maximal 50°C eingestellt werden. Ab einer Gesamthärte
von mehr als 16,8°dH ist zur Trinkwassererwärmung der Einsatz einer Wasseraufbereitung zur Verlängerung der Wartungsintervalle in jedem Fall erforderlich. Auch bei
einer Wasserhärte kleiner als 16,8°dH kann örtlich ein erhöhtes Verkalkungsrisiko
vorliegen und eine Enthärtungsmaßnahme erforderlich machen. Bei Nichtbeachtung
kann dies zu vorzeitigem Verkalken des Gerätes und zu eingeschränktem Warmwasserkomfort führen. Es sind immer die örtlichen Gegebenheiten vom zuständigen
Fachhandwerker zu prüfen.
Sprays, Lösungsmittel, chlorhaltige Reinigungs- und Waschmittel, Farben, Lacke,
Klebstoffe, Streusalz usw. dürfen an der Wärmepumpe und dessen Umgebung nicht
verwendet (Reinigen, Aufbringen usw.) oder gelagert werden.
Diese Stoffe können unter ungünstigen Umständen zur Korrosion an der Wärmepumpe und weiteren Komponenten der Heizungsanlage führen.
Verkleidung nur mit einem feuchten Tuch und mildem chlorfreiem Spülmittel reinigen.
Abschließend sofort trocknen.
Betrieb ohne Heizstab
Betrieb mit Heizstab
Anlagenvolumen in l
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4. Lieferumfang
Lieferumfang
Weitere Ausstattungsmerkmale
- Hochefziente Wärmepumpe auf Palette
- 2 Sicherheitsgruppen
- Anschlusskabel zum WPM-1
- Montageanleitung
Im Gerät montierte Sensoren zur Erfassung der Heizwasservor- und Rücklauftemperatur, Sensoren zur Überwachung der Wärmequellentemperatur sowie der Sauggasund Heissgastemperatur des Kältekreises.
Drucksensoren im Heizkreis und Solekreis zur Drucküberwachung.
Sole-Drucksensor
Achtung
Funktionsnotwendiges Zubehör
Transport mit Tragegurte
(als Zubehör erhältlich)
Entsorgung Verpackung
Im Solekreislauf ist ein Drucksensor eingebaut. Bei einem Druckabfall in der
Solekreisleitung unter 0,5 bar erfolgt eine Störabschaltung der Wärmepumpe
und die Anzeige einer Störmeldung, Fehlercode 106 „Störung Solekreisdruck“
im Display des Wärmepumpenmanagers WPM-1.
- Wärmepumpenmanager WPM-1 mit Bedienmodul BM
- Ausdehnungsgefäss für Heizkreis und Solekreis
Sorgen Sie dafür, dass die Verpackung der Wärmepumpe sowie der ggf. verwendeten
Zubehöre einer ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt werden.
Verpackungen werden von unseren zertizierten Entsorgungspartnern gesammelt.
8
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5. Ausstattungsmerkmale
BWS-1-06,08,10,12,16
Sole-Wasser Wärmepumpe
BWS-1-06,08,10,12,16
• monovalenter Betrieb möglich
• Kältemittel R407C
• Max. Heizwassertemperatur von 63°C und
minimale Soletemperatur von -5°C
• Wärmemengenzähler integriert
- Durchussmessung mit „Warnmeldung“
- Diagnosemöglichkeit
- JAZ Anzeige möglich, wenn der Stromzähler mit
der S0 Schnitttstelle am WPM-1 angebunden ist
• Hochefziente Heizkreispumpe (Klasse A) integriert
• Hochefziente Solekreispumpe (Klasse A) integriert
Gesamthöhe mit CEW-1-200D mm
Höhe SicherheitsgruppeE mm
BWS-1-
06/08/10
1980
182
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11
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8. Transport und Aufstellhinweise
Transport zum Aufstellungsort
Transport mit Sackkarre
Zur Vermeidung von Transportschäden sollte die Warmepumpe im verpackten Zustand
auf der Holzpalette mit einem Hubwagen zum endgültigen Aufstellungsort transportiert
werden.
Transport mit Hubwagen nur im verpackten Zustand!
Achtung Kippgefahr!
Gerät seitlich oder mit abgenommener Frontverkleidung auf die Sackkarre stellen und
zum Aufstellungsort transportieren. Wegen des Querträgers empfehlen wir nur die
linke Seite.
Sackkarrentransport über rechte Seite nicht zulässig.
Sicherung Standfuss
Wärmepumpe auf Sackkarre gegen Verrutschen sichern!
Zur Vermeidung von Geräteschäden darf die Neigung der Wärmepumpe
beim Transport nur max. 45° betragen!
Die Bauteile sowie die Verrohrung des Kältekreises der Heizungsseite und
der Wärmequellenseite düfen nicht zu Transportzwecken genutzt werden!
Gewicht der Wärmepumpe beachten!
Achtung
Transportsicherung an der Transportpalette mit einem
Kreuzschlitz-Schrauber entfernen.
Das Gerät mit mindestens 2 Personen von der Palette heben.
Tragegurte als Transporthilfen (schneller Transport) benutzen - Wolf
Zubehör
12
Kreuzschlitz-Schraube
Standfuss
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Stellschrauben zum ausrichten
8. Transport und Aufstellhinweise
Über die vier Stellschrauben Gerät waagerecht ausrichten und anschliessend die
Kontermutter festziehen.
1: Stellschraube
2: Kontermutter
1
Am Aufstellungsort die
Transportsicherung am
Verdichter entfernen
Aufstellung
Praktischer Grenzwert
für R407C
Empfohlene Abstände
zur Decke/Wand
2
Vor Inbetriebnahme muss die Transportsicherung des Verdichters
entfernt werden
Die Standfüsse sind bereits vormontiert.
Bei Aufstellung in Personen-/ Aufenhaltsbereich, der kein besonderer Maschinenraum ist, muss ein Mindestraumvolumen entsprechend der Kältemittelfüllmenge eingehalten werden. Für das eingesetzte Kältemittel R407C gilt
entsprechend EN 378-1 ein Praktischer Grenzwert von 0,31 kg/m³ Kältemittel
pro Kubikmeter Raum
Heizungs - Vorlauf
Sole - Austritt
Sole - Eintritt
Im Solekreislauf ist ein Schmutzfänger einzubauen
Für die Solemischung Wolf-Monoetylenglykol (Solekonzentrat) verwenden
Wolf Art. Nr. 2483422!
Um Funktionsstörungen oder Schäden an der Wärmepumpe zu verhindern sind
andere Frostschutzmittel für die Solemischung nicht zugelassen.
Das Füllen der Anlage muß in folgenden Schritten durchgeführt werden:
1. Vor Inbetriebnahme der Anlage ist das Gesamtsystem mit 4,5 bar auf
Dichtheit zu prüfen.
Sole-Drucksensor
Restförderhöhe
Achtung
Achtung
Sicherheitsgruppe darf erst nach der Druckprüfung installiert werden, da das Sicherheitsventil bei 3.0 bar öffnet!
2. Gründliches Spülen der einzelnen Kollektorkreise bzw. der Sonden. Das
Spülen sollte über einem offenen Gefäss stattnden.
3. Vor dem Befüllen des Kollektors bzw. der Sonden muß die gesamte Sole gut
gemischt werden. Mit dem Refraktometer die Frostschutzkonzentration prüfen:
25% Sole + 75% Wasser (Frostschutz bis ca. -13°C)
4. Füllen und blasenfrei spülen bis keine Luft mehr im System ist. Einstellen des Betriebsdrucks von ca. 1 bar.
Im Solekreislauf ist ein Drucksensor eingebaut. Bei einem Druckabfall in der
Solekreisleitung unter 0,5 bar erfolgt eine Störabschaltung der Wärmepumpe
und die Anzeige einer Störmeldung, Fehlercode 106 „Störung Solekreisdruck“
im Display des Wärmepumpenmanagers WPM-1.
Die Wärmequelle ist von den Querschnitten und Längen ihrer Rohre so zu dimensionieren, dass die Restförderhöhe der integrierten Solepumpe mindestens den benötigten Soledurchsatz erbringt:
Der Vordruck/Fülldruck am MAG muß ca. 0,5-0,75 bar betragen
15
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11. Entlüftung Solekreis
Entlüftung Solekreis
Am höchsten Punkt des Solekreises ist im Vorlauf (Wärmequelleneintritt) ein Entlüfter
zu setzen.
Eine Entlüftung erfolgt automatisch über die Sicherheitsbaugruppe mit integrierter
Entlüftung im Sole-Austritt des Geräts.
Zusätzlich ist im Sole Eintritt ein Handentlüfter vorhanden.
Handentlüfter
im Sole-Eintritt
Sicherheitsgruppe
Solekreis
wie bei Heizkreis
montieren
Handentlüfter
im Sole-Eintritt
16
Füll- und Entleerhahn
Solekreis
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12. Montage Heizkreis + Warmwasserkreis
Heizungswasser
Anschluss
Der heizungsseitige Anschluss sowie der Anschluss für Warmwasserspeicher
bendet sich auf der Geräterückseite.
Sicherheitsgruppe Solekreis
Sicherheitsgruppe Warmwasser-/Heizkreis
Warmwasser - Vorlauf
Warmwasser - Rücklauf
Heizungs - Rücklauf
Heizungs - Vorlauf
Sole - Austritt
Sole - Eintritt
Restförderhöhe
Für den Heizkreis sind folgende
Punkte zu beachten:
Der Drucksensor des Wärmepumpenmanger sitzt im Vorlaufrohr der Wärmepumpe.
Da das Manometer in der Sicherheitsgruppe im Rücklauf angeordnet ist ergeben sich
unterschiedliche Anzeigewerte.
Damit eventuell vorhandene Verunreinigungen im Heizsystem nicht zur Störung der
Wärmepumpe führen, muss das Heizsystem vor dem Wärmepumpenanschluss gut
gespült werden.
- Wärmepumpenseitig müssen Vor- und Rücklauf mit Absperreinrichtungen versehen
werden, damit eine evtl. Spülung des Verüssigers durchgeführt werden kann.
- Die Heizungsanlage ist so zu dimensionieren, dass mit der Restförderhöhe der
integrierten Umwälzpumpe der nominale Heizwasserdurchsatz
erbracht werden kann.
- Für die bauseitigen Vorlauf- und Rücklaueitungen den Anschlußquerschnitt nicht
reduzieren.
- Das Heizkreisausdehnungsgefäss ist bauseits zu installieren (Zubehör).
- Schmutzlter bauseits im Heizungs - Rücklauf installieren
Einstellen des Überströmventils:
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Bei bauseitigem Einbau eines Überströmventils muss dieses so eingestellt werden,
dass die Spreizung zwischen Vor- und Rücklauf < 10 K beträgt.
Ein Überströmventil wird prinzipiell nicht benötigt, da der Durchuß konstant überwacht
wird. Bei Unterschreitung eines gerätetypabhängigen minimalen Durchusses wird die
Wärmepumpe ausgeschaltet.
17
Page 19
Montage mit Gabelschlüssel wird
empfohlen
Montage Sicherheitsgruppe
Warmwasser - /
Heizkreis am Rücklauf
12. Montage Heizkreis + Warmwasserkreis
Montage Isolierung
Sicherheitsgruppe
18
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Page 20
12. Montage Heizkreis + Warmwasserkreis
Entlüften des Gerätes
Am höchsten Punkt des Heizkreises ist im Vorlauf ein Entlüfter zu setzen.
Eine Entlüftung erfolgt automatisch über die Sicherheitsbaugruppe mit integrierter
Entlüftung im Warmwasser-Rücklauf des Geräts.
Zusätzlich ist im Heizungsvorlauf / -rücklauf und Warmwasservorlauf ein
Handentlüfter vorhanden.
Automatischer Entlüfter im
Warmwasser-Rücklauf
Heizungs - Vorlauf
Füll- und Entleerhahn für den Heizkreis
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13. Montage Heizwasseranschluss
Hydraulische Einbindung
Pufferspeicher
Umwälzpumpen
Die Wärmepumpe ist nach den empfohlenen Hydraulikschemen in den Heizkreis einzubinden (siehe Hydraulikschemata in Anleitung Wärmepumpenmanager, auf der Wolf
Homepage und der Wolf Planungsunterlage Hydraulikschemen).
Der Heizkreis ist entsprechend den gültigen Vorschriften zur Druckabsicherung mit einem
Sicherheitsventil und einem Druckausdehnungsgefäss auszustatten.
Des weiteren müssen Füll- und Entleereinrichtungen, Absperrschieber und Rückschlagventile installiert werden.
Bei Sole-/Wasser-Wärmepumpen mit ausschließlich Fussbodenheizung kann in der
Regel auf einen Pufferspeicher verzichtet werden.
Bei Heizungsanlagen mit Heizkörpern, Einzelraumregelung (Thermostatventile),
mehreren Heizkreisen oder Luft-/Wasser-Wärmepumpen ist ein Pufferspeicher
zwingend notwendig!
Die Dimensionierung sollte mindestens so groß gewählt werden, dass die Wärmepumpe bei Null-Last etwa 20 Minuten läuft. Wenn die Energiemenge für Sperrzeiten (nicht
relevant bei Fussbodenheizsystemen) bevorratet werden soll, dann ist das Volumen
des Pufferspeichers entsprechend der Dauer und Häugkeiten der Sperrzeiten zu
vergrößern.
Sole- und Heizwasserumwälzpumpen sind Hochefzienzpumpen Klasse A und sind in
der BWS-1 integriert.
Warmwasserbereitung
Warmwasserspeicher
Schmutzfänger
Wasserbehandlung
Achtung
In der BWS-1 ist ein 3-Wege-Umschaltventil bereits anschlussfertig integriert.
Auf der Rückseite der Wärmepumpe sind Anschlüsse für einen Warmwasserspeicher
vorgesehen.
Für die Warmwasserbereitung mit der Heizungspumpe sind spezielle Warmwasserspeicher notwendig. Die Wärmetauscheräche muss so groß sein, dass die Wärmepumpenheizleistung bei einer Heizwasservorlauftemperatur <=55°C mit möglichst kleiner
Spreizung übertragen wird. Das Speichervolumen ist so auszuwählen, dass auch
während einer EVU-Sperrzeit die benötigte Warmwassermenge zur Verfügung steht.
Bei der Installation der Warmwasserspeicher ist die Trinkwasserverordung zu beachten.
Zum Schutz der Wärmepumpe ist der Einbau eines Schmutzfängers im
Geräterücklauf erforderlich.
Der Einbau von Schmutzfängern oder anderen Veränderungen in die Zuleitung zum
Sicherheitsventil sind unzulässig.
VDI 2035 Blatt 1 gibt Empfehlungen zur Vermeidung von Steinbildungen in Heizungsanlagen aus. Blatt 2 behandelt die wasserseitige Korrosion.
Insbesondere ist bei einer Estrichaustrocknung mittels Heizstab darauf zu achten,
dass die zulässige Gesamthärte eingehalten wird, da sonst die Gefahr von Verkalkung und Ausfall des Heizstabes besteht.
Die zulässige Wasserhärte beträgt 16,8°dH bis 250 Liter Anlagenvolumen bei Betrieb
mit elektrischen Heizstab.
20
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14. Elektrischer Anschluß am WPM-1
Allgemeine Hinweise
Bei der Installation / Inbetriebnahme sind folgende Vorschriften und
Richtlinien zu berücksichtigen:
Die Installation darf nur durch eine zugelassene Elektro-Installationsfachkraft
erfolgen.
Bei der Installation und bei der Ausführung von elektrischen Arbeiten sind die einschlägigen EN- und VDE-Sicherheitsvorschriften sowie die Vorschriften der Energieversorgungsunternehmen (EVU) zu beachten.
Achtung: Vor Abnahme der Verkleidung Betriebsschalter ausschalten. An den Einspeiseklemmen liegt auch bei ausgeschaltetem Betriebsschalter Spannung an.
Bei Aufstellung in Österreich:
Die Vorschriften und Bestimmungen des ÖVE sowie des örtlichen EVU sind zu
beachten.
Rechtsdrehfeld sicherstellen!
Bei Betrieb mit falscher Drehrichtung des Verdichters kann es zu Verdichterschäden kommen.
Elektrischer Anschluss
BWS-1 an WPM-1
(Wolf Easy Connect System)
Der elektrische Anschluss der Sole/Wasser-Wärmepumpe BWS-1 an den Wärmepumpenmanager WPM-1 ist mit dem integrierten 4m Kabelset nach dem Anschlussschema
BWS-1 vorzunehmen.
Das Kabelset bendet sich festverdrahtet an der Rückseite des BWS-1.
Es ist steckerfertig für den Anschluss im Wärmepumpenmanager WPM-1
vorkonfektioniert.
Details zum elektrischen Anschluss sind der Bedienungs- und Montageanleitung
des Wärmepumpenmanagers WPM-1 zu entnehmen.
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14. Elektrischer Anschluß (BWS-1)
Elektrischer Anschluss
BWS-1 an WPM-1
Wärmepumpenmanager WPM-1
2X10
1-3 4-6 7-9 10-11 12-15 16-18
4
Q1
WartungsHauptschalter
K10
HCM
1X10
4
4
7
T1
3
3WUV HZ/WW
24V AC (Rücklauf
optional extern)
Steuereinheit BWS-1
„Wolf Easy Connect System“
Kabelset WPM-1 - BWS-1
4m (im Lieferumfang, steckerfertig, nicht austauschbar)
Q20 *
Alarm
Supply
1-3 4-6 7-9 12-15
*
SMKQ20
1X12
GTS1
GTS2
F21
HPM
*
K29
Q10.1 Q10.2
22
1X11
* Q20 und SMKQ20 bei BWS-1-08 ... 16 (=Steuereinheit Typ 2)
K20 und F21 bei BWS-1-06 (=Steuereinheit Typ 1)
(GTS2 und SMKQ20 bei BWS-1-08...16 ab Juni 2012)
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14. Elektrischer Anschluß (BWS-1)
Netzeinspeisung
Einspeisung
Verdichter 400V/50Hz
Steuerung 230V/50Hz
Einspeisung
E-Heizung 400V/50Hz
EVU-Sperre
S0-Schnittstelle
Bauseitige Anschlüsse
parametrierbarer Eingang E1
parametrierbarer Ausgang A1
Mischerkreispumpe MKP
Max Thermostat Mischer
Außenfühler AF
Mischermotor MM
eBus-Schnittstelle
parametrierbarer Ausgang A2
Sammlerrücklauf SAF
Heizkreispumpe HKP
3 WUV HZ/WW
WPM-1
„Wolf Easy Connect System“
Kabelset WPM-1 - BWS-1
4m (im Lieferumfang, steckerfertig, nicht austauschbar)
-rücklauf, Soleein-/-austritt
Schallleistungspegel dB(A)4142424343
Schalldruckpegel in 1m Abstand
um die Wärmepumpe gemittelt (im Raum)
Temperatur Betriebsgrenzen Heizwasser °C+20 bis +63+20 bis +63+20 bis +63+20 bis +63+20 bis +63
Temperatur Betriebsgrenzen Sole °C-5 bis +20-5 bis +20-5 bis +20-5 bis +20-5 bis +20
Kältemitteltyp / GWP
Restförderhöhe bei DT 4K (30% Sole / 0°C)mbar480440410550440
Minimale Solekonzentration / Frostschutz % / °C25 / -1325 / -1325 / -1325 / -1325 / -13
Hochefzienzpumpe SolekreisWilo Yonos Para
Leistung E-Heizung 3 Phasen 400VKW1 bis 61 bis 61 bis 61 bis 61 bis 6
Maximale Stromaufnahme E-HeizungA9,69,69,69,69,6
Maximale(r) Leistungsaufnahme / Verdichter-
strom innerhalb der Einsatzgrenzen
Leistungsaufnahme / Stromaufnahme/
cos φ bei B0/W35
Leistungsaufnahme der Heizkreispumpe bei
nominalen Durchsatz
Leistungsaufnahme der Solepumpe bei
nominalen Durchsatz
Anlaufstrom direkt / SanftanlaufA27/--/21-/26-/31-/39
Verdichterstarts max.1/h33333
Typ. Leistungsaufnahme BWS-1 in Standby LP
Die in dieser Tabelle genannten Angaben gelten für einen unverschmutzten Wärmetauscher
24
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16. Heizleistung, el. Leistungsaufnahme,
COP - BWS-1-06
Heizleistung
Elektrische
Leistungsaufnahme
Vorlauf 45°C
Vorlauf 35°C
Heizleistung kW
Vorlauf 55°C
Soletemperatur °C
Vorlauf 55°C
COP
Vorlauf 45°C
Vorlauf 35°C
Elektrische Leistungsaufnahme kWCOP
Soletemperatur °C
Vorlauf 35°C
Vorlauf 45°C
Vorlauf 55°C
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Soletemperatur °C
25
Page 27
Heizleistung
17. Heizleistung, el. Leistungsaufnahme,
COP - BWS-1-08
Vorlauf 45°C
Elektrische
Leistungsaufnahme
Heizleistung kW
Vorlauf 35°C
Vorlauf 55°C
Soletemperatur °C
Vorlauf 55°C
Vorlauf 45°C
Vorlauf 35°C
COP
Elektrische Leistungsaufnahme kWCOP
Vorlauf 35°C
Soletemperatur °C
Vorlauf 45°C
Vorlauf 55°C
26
Soletemperatur °C
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Heizleistung
18. Heizleistung, el. Leistungsaufnahme,
COP - BWS-1-10
Vorlauf 45°C
Elektrische
Leistungsaufnahme
Heizleistung kW
Vorlauf 35°C
Vorlauf 55°C
Soletemperatur °C
Vorlauf 55°C
Vorlauf 45°C
Vorlauf 35°C
COP
Elektrische Leistungsaufnahme kWCOP
Soletemperatur °C
Vorlauf 35°C
Vorlauf 45°C
Vorlauf 55°C
3061476_202004
Soletemperatur °C
27
Page 29
Heizleistung
19. Heizleistung, el. Leistungsaufnahme,
COP - BWS-1-12
Vorlauf 45°C
Elektrische
Leistungsaufnahme
Heizleistung kW
Vorlauf 35°C
Vorlauf 55°C
Soletemperatur °C
Vorlauf 55°C
Vorlauf 45°C
Vorlauf 35°C
COP
Elektrische Leistungsaufnahme kWCOP
Soletemperatur °C
Vorlauf 35°C
Vorlauf 45°C
Vorlauf 55°C
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Soletemperatur °C
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Heizleistung
Elektrische
Leistungsaufnahme
20. Heizleistung, el. Leistungsaufnahme,
COP - BWS-1-16
Vorlauf 45°C
Vorlauf 35°C
Heizleistung kW
Vorlauf 55°C
Soletemperatur °C
Vorlauf 55°C
COP
Vorlauf 45°C
Vorlauf 35°C
Elektrische Leistungsaufnahme kWCOP
Soletemperatur °C
Vorlauf 35°C
Vorlauf 45°C
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Vorlauf 55°C
Soletemperatur °C
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200
300
400
500
600
700
800
900
025
510
1520
30
35
404550
Restförderhöhe Heizkreis
200
300
400
500
600
700
025
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650
30
35
404550
550
450
350
250
100
150
BWS-1-06 bis BWS-1-16
Restförderhöhe mbarRestförderhöhe mbar
21. Restförderhöhe - BWS-1-06 bis BWS-1-16
BWS-1-16
BWS-1-10
BWS-1-8
BWS-1-12
BWS-1-6
Volumenstrom l/min
Restförderhöhe Solekreis
BWS-1-06 bis BWS-1-16
bei 0°C Soletemperatur
BWS-1-16
BWS-1-12
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BWS-1-6
BWS-1-10
BWS-1-8
Volumenstrom l/min
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22. Inbetriebnahme, Reinigung, Störung
Inbetriebnahme
Reinigung Heizungskreislauf
Für eine einwandfreie Betriebsweise wird eine Inbetriebnahme durch unseren
Werkskundendienst empfohlen!
Jedem Gerät wird ein Inbetriebnahmeprotokoll mit Checkliste beigelegt.
Die wesentlichen Kriterien sind:
- Wurde die Aufstellung und Montage gemäß Montageanleitung durchgeführt?
- Ist der Aufstellungsraum ausreichend groß (abhängig von der Kältemittelfüllmenge)?
- Sind alle Wärmequellenleitungen wärmegedämmt?
- Sind alle elektrischen und hydraulischen Anschlüsse vollständig ausgeführt?
- Ist das Rechtsdrehfeld der Lasteinspeisung sichergestellt?
- Sind alle Schieber und Absperrorgane im Heizwasserkreislauf geöffnet?
- Sind alle Schieber und Absperrorgane zur Wärmequelle geöffnet?
- Sind alle Heizkreise gespült und gründlich entlüftet?
- Ist der Wärmepumpenmanager entsprechend der Montageanleitung WPM-1
installiert?
- Vor der Inbetriebnahme ist unbedingt eine Funktionsprüfung der Umwälzpumpe durchzuführen.
- Ist das nicht benötigte interne 3-Wegeumschaltventil abgesteckt?
- Sind alle Transportsicherungen entfernt?
- Sind Frostschutzkonzentration, Anlagendruck und Funktion des Ausdehnungsgefäßes
im Solekreis überprüft worden?
Sauerstoff kann im Heizwasserkreis, insbesondere bei Verwendung von Stahlkomponenten, Oxidationsprodukte (Rost) bilden. Diese gelangen über Ventile, Umwälzpumpen
oder Kunststoffrohre in das Heizsystem, wenn der Anlagendruck zu gering ist. Deshalb
sollte besonders bei der kompletten Verrohrung auf eine diffusionsdichte Installation
geachtet werden. Vor der Inbetriebnahme sind alle Anlagenteile gründlich zu reinigen
und zu spülen. Etwa 4 Wochen nach der Inbetriebnahme ist der Anlagendruck zu prüfen
und ggf. unter Beachtung der VDI 2035 nachzufüllen.
Kontrolle Solekreislauf
Reinigung / Pege
Störung / Fehlersuche
Wartung
Überprüfen des Anlagendruckes, der Frostschutz-Konzentration im Erdsondenkreis und
der Funktion des Soleausdehnungsgefäßes
Die Gerätereinigung kann mit einem feuchten Tuch und handelsüblichen Reinigungsmitteln durchgeführt werden.
Keinesfalls darf die Geräteoberäche mit Scheuermitteln, säure- oder chlorhaltigen
Putzmitteln behandelt werden.
Im Fehlerfall kann über den Wärmepumpenmanager WPM-1 die Störungsursache ausgelesen werden. Nähere Hinweise zur Diagnose und Störungsbehebung entnehmen
Sie bitte der Anleitung des Wärmepumpenmanagers
Nach EU-Verordnung EG 842/2006 wird eine Dichtigkeitskontrolle des Kältekreises
empfohlen
Eine regelmäßige, periodische jährliche Wartung durch Fachpersonal erhöht die
Betriebssicherheit, Energieefzienz und die Lebensdauer der Wärmepumpenanlage.
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23. Produktdatenblatt nach Verordnung
Produktdatenblatt nach Verordnung (EU) Nr. 811/2013
Produktgruppe: BWS-1 (35°C)
Name oder Warenzeichen des LieferantenWolf GmbHWolf GmbHWolf GmbHWolf GmbH
Modellkennung des LieferantenBWS-1-06BWS-1-08BWS-1-10BWS-1-12
Klasse für die jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz
Wärmenennleistung bei durchschnittlichen Klimaverhältnissen
Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz bei durchschnittlichen Klimaverhältnissen
Jährlicher Energieverbrauch bei durchschnittlichen Klimaverhältnissen
Schallleistungspegel in InnenräumenL
Alle beim Zusammenbau, der Installation oder
Wartung zu treffende besondere Vorkehrungen
Wärmenennleistung bei kälteren Klimaverhältnissen
Wärmenennleistung bei wärmeren Klimaverhältnissen
Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz bei kälteren Klimaverhältnissen
Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz bei wärmeren Klimaverhältnissen
Jährlicher Energieverbrauch bei kälteren Klimaverhältnissen
Jährlicher Energieverbrauch bei wärmeren Klimaverhältnissen
24. Technische Parameter nach Verordnung (EU) Nr. 813/2013
TypBWS-1-06BWS-1-08BWS-1-10BWS-1-12BWS-1-16
Luft-Wasser-WP(Ja/Nein)NeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNein
Wasser-Wasser-WP(Ja/Nein)NeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNein
Sole-Wasser-WP(Ja/Nein)JaJaJaJaJaJaJaJaJaJa
Niedertemperatur-WP(Ja/Nein)NeinJaNeinJaNeinJaNeinJaNeinJa
Mit Zusatzheizgerät(Ja/Nein)JaJaJaJaJaJaJaJaJaJa
Kombiheizgerät mit WP(Ja/Nein)NeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNein
Werte für eine Mitteltemperatur (55°C) -/Niedertemperaturanwendung (35°C) bei durchschnittlichen
Art der Energiezufuhr--elektrischelektrischelektrischelektrischelektrisch
Leistungssteuerungfest/veränderlichfestfestfestfestfest
Schallleistungspegel innenL
Schallleistungspegel außenL
Für Luft-Wasser-WP: Nenn-Luft-
dB41414242424243434343
WA
dB----------
WA
-m3/h----------
durchsatz, außen
Für Wasser/Sole-Wasser-WP:
-m3/h1,101,101,551,552,002,002,202,203,053,05
Wasser oder Sole-Nenndurchsatz
(*) Für Heizgeräte und Kombiheizgeräte mit Wärmepumpe ist die Wärmenennleistung P
tes P
gleich der zusätzlichen Heizleistung sup(Tj).
sup
gleich der Auslegungslast im Heizbetrieb P
rated
Klimaverhältnissen
designh
und die Wärmenennleistung eines Zusatzheizgerä-
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25. Recycling und Entsorgung
Recycling und Entsorgung
Vor dem Ausbau der Wärmepumpe ist diese spannungsfrei zu schalten. Umweltrelevante
Anforderungen, in Bezug auf Rückgewinnung, Wiederverwendung und Entsorgung von
Betriebsstoffen und Bauteilen, gemäss den gängigen Normen sind einzuhalten. Dabei
ist besonders auf eine fachgerechte Entsorgung des Kältemittels, der Steuerungsplatine
und Kälteöls zu achten!
Keinesfalls über den Hausmüll entsorgen!
► Gemäß Abfall-Entsorgungsgesetz folgende Komponenten einer umweltgerechten
Entsorgung und Verwertung über entsprechende Annahmestellen zuführen:
– Umweltgefährdende Flüssigkeiten und Öle
Umweltgerecht heißt getrennt nach Materialgruppen um eine möglichst maximale
Wiederverwendbarkeit der Grundmaterialen bei möglichst geringer Umweltbelastung
zu erreichen.
► Verpackungen aus Karton, recycelbare Kunststoffe und Füllmaterialien aus
Kunststoff umweltgerecht über entsprechende Recycling-Systeme oder Wertstoffhöfe entsorgen.
► Jeweilige landesspezische oder örtliche Vorschriften beachten.
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EU KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
(nach DIN EN ISO/IEC 17050-1)
Nummer: 3061476
Aussteller: Wolf GmbH
Anschrift: Industriestraße 1, D-84048 Mainburg
Produkt: Sole-/Wasser-Wärmepumpe
Typ:
BWS-1-06
BWS-1-08
BWS-1-10
BWS-1-12
BWS-1-16
Nutzung: Hausgebrauch und ähnliche Zwecke
Wir, die Wolf GmbH, D-84048 Mainburg, erklären in alleiniger Verantwortung, dass das bezeichnete Produkt die Bestimmungen der folgenden Richtlinien und Verordnungen erfüllt:
Das oben beschriebene Produkt ist konform mit den Anforderungen der folgenden Dokumente:
DIN EN 349 : 2008 (EN 349 : 1993 + A1:2008)
DIN EN 378-2 : 2018 (EN 378-2 : 2016)
DIN EN ISO 12100 : 2011 (EN ISO 12100 : 2010)
DIN EN 60335-2-40 : 2014
EN 61000-3-3 : 2013
EN 61000-6-2 : 2005
EN 61000-3-2 : 2014
EN 55011: 2009 + A1:2010