Im Modelljahr 2012 bietet Winora ein weiter entwickeltes eBike-Sortiment. Revolutionär, da wir als einer der ersten Hersteller unsere Sortimentsstruktur konsequent
auf den Lifestyle und das Nutzungsverhalten unserer Kunden ausgerichtet haben.
Aus diesem Ansatz sind 4 Produktreihen Comfort, Family, Sportive und Urban entstanden, deren Bezeichnungen bereits den Einsatzzweck vorwegnehmen.
Zusammen mit den 3 Preisklassen zur preislichen Orientierung und dem neuen
Namenssystem ergibt sich so ein leicht verständliches und vor allem transparentes
eBike Sortiment, mit dem Winora neue Maßstäbe setzt.
RIDE YOUR STYLE
Page 3
Inhalt
Einführung 04
Das Mionic Antriebssystem05
Funktionen 06
Lieferumfang 07
Ihre Comfort & Family Modelle 2012 08
Das DP09 Display mit Remotecontrol 12
Ihr Winora C1 AGT 14
Bedienelemente C1 AGT 16
Systembeschreibung AGT 18
Kurzspezifikation 20
Montageanleitung 21
Errorcodes 23
Akku laden 24
Akkupflege 25
Gewährleistungsbestimmungen 26
Häufig gestellte Fragen (FAQ) 26
Problembehandlung 29
Ihre Sondermodell Winora C0 32
Das DP03 Display mit Schiebehilfe 34
Konformitätserklärung 36
Sicherheitshinweise 37
Pedelectransport am Auto 38
Page 4
4
TranzX PST (Power Support Technology)
für Fahrräder mit elektronischer
Tretunterstützung
Einführung
Gratulation zum Kauf Ihres Winora Pedelecs (Pedal Electric Cycle) mit TranzX-Antrieb.
Schon bald werden Sie viele Kilometer komfortablen Fahrspaß genießen. Das TranzX
Antriebsystem bietet eine perfekte Kombination aus zusätzlicher Motorunterstützung
und dem herkömmlichen In-die-Pedale-treten.
Winora Comfort-Line:
mit tiefen Einstieg, bequeme Sitzposition, Nabenschaltung und Vorderrad-Antrieb für
komfortables Radeln. Abgerundet durch das C1 AGT mit automatischer Schaltung.
Winora Family-Line:
verschiedene Rahmenformen, Kettenschaltung mit Hinterrad-Antrieb für große
Funktionalität im Alltag.
Winora Sportive-Line:
die sportliche Modellreihe mit eigenständigen Rahmen und Akkutechnik für den
engagierten Freizeitradler. Auch als Cross- und Schnelles Pedelec im Programm.
Winora Urban-Line:
Unser Technologieträger mit hohem Anspruch an Ihren persölichen Lifestyle.
Ebenfalls als Schnelles Pedelec verfügbar.
Wir bedanken uns bei Ihnen recht herzlich für den Kauf unseres Winora Pedelec
mit Mionic TranzX PST.
Page 5
Das Mionic Antriebssystem
5
PST
MIONIC
XP
MIONIC
EXP
MIONIC
PST Carrier-Akku
288 Wh
oder
396 Wh
oder
468 Wh
XP T-Shape Akku
360 Wh
EXP SLOT Akku
396 Wh
396 Wh
288 Wh
EXP SLOT Akku
240 Wh
PST VR
VR-Nabenmotor, 250 Watt, bis 25 km/h
OHNE Dynamofunktion!
PST HR
HR-Nabenmotor, 250 Watt, bis 25 km/h
OHNE Dynamofunktion!
XP HR
HR-Nabenmotor, 250 Watt, bis 25 km/h
MIT Dynamofunktion!
EXP HR
HR-Nabenmotor, 250 Watt, bis 25 km/h
MIT Dynamofunktion!
EXP VR
VR-Motor, 250 Watt, bis 25 km/h
MIT Dynamofunktion!
EXP HR
HR-Nabenmotor, 250 Watt, bis 25 km/h
MIT Dynamofunktion!
EXP HR 24 V
HR-Getriebemotor, 250 Watt, bis 25 km/h
OHNE Dynamofunktion!
Bitte bedenken Sie, dass eine unsachgemäße Montage und Bedienung Ihres Winora
Pedelecs die Leistung Ihres Fahrrades und Ihr Vergnügen daran schmälern kann. Bevor Sie starten lesen Sie die Bedienungsanleitung sorgfältig und folgen Sie ihr Schritt
für Schritt, um eine korrekte Montage Ihres Winora Pedelecs zu gewährleisten.
Bitte beachten Sie folgende Hinweise:
=
Halten Sie sich bitte an die Straßenverkehrsordnung
=
Fahren Sie nie ohne geeigneten Fahrradhelm
=
Kontrollieren Sie vor jeder Fahrt die Bremsen, Beleuchtung und alle sicherheits-
relevanten Komponenten an Ihrem Pedelec.
=
Beachten Sie das zulässige Gesamtgewicht und das veränderte Fahrverhalten
unter Beladung
=
Lassen Sie in regelmäßigen Abständen Ihr Pedelec von einen authorisierten Fach-
händler überprüfen.
=
Beachten Sie stets die PfIege- und Sicherheitshinweise für Ihr Pedelec.
Wir bedanken uns recht herzlich für den Kauf unseres Winora Pedelecs.
Page 6
6
Funktionen von TranzX PST System
=
Elektronische Tretunterstützung.
=
Der Motor unterstützt nur, solange Sie treten und stoppt
wenn Sie aufhören zu treten.
=
Bremshebelsensor – beim Betätigen der HR-Bremse schaltet
die Motorunterstützung sofort ab.
=
Perfekte Kombination aus zusätzlicher Motorunterstützung und
dem herkömmlichen In-die-Pedale-treten.
=
1:1 – Resonanz der Systemunterstützung auf den Tritt des Fahrers
garantiert eine perfekte Synergie.
=
Sehr gutes Fahrgefühl.
=
Hohes Drehmoment des Motors beim Starten.
=
Hohes Drehmoment bei niedrigen Geschwindigkeiten.
=
Starke Unterstützung im Modus „Anstieg“ (H).
=
Die Unterstützung läuft bis 25 km/h.
=
Nach den europäischen Bestimmungen handelt es sich
um ein Fahrrad, kein Mofa*.
=
Sensor: Patentiertes Drehmoment-Messverfahren.
=
Reichweite: bis ca. 100 km* (*Reichweite abhängig von eingestellter Unter stützungsstufe, Akkukapazität, Temperatur, Gewicht (Fahrer/in, Gepäck), Topo graphie (Berge etc.), Fahrverhalten (Bremsen & Anfahren), Tretunterstützung
(Stärke der Pedalkraft), Geschwindigkeit, Windverhältnisse, Reifendruck etc. )
=
Großes LCD Display* mit Geschwindigkeitsanzeige, Streckenlänge, Akkuanzeige
und Restkilometer Fahrprogramme, DDS (Dynamic-Diagnostic-System)
- Fehlercodeerkennung
=
Fahrprogramme: Mode L: schwache Unterstützung für große Reichweiten
Mode M: mittlere Unterstützung
Mode H: hohe Unterstützung für Bergauffahrten
*hier gelten modellabhängig unterschiedliche Regelungen. Bitte beachten Sie die Hinweise bei den System beschreibungen der einzelnen Modelle.
TranzX PST Systembesonderheiten
*Ausnahmen:
Comfort & Family-Line Modelle mit Schiebehilfe:
Eine Mofaprüfbescheinigung ist hier notwendig, wer nach dem 01.04.1965 geboren ist.
Page 7
Lieferumfang
7
= Bedienungs-
anleitungen
=
Kabelhalterung
=
Ladegerät
=
Lenker/Vorbau/Display
=
Batterie
=
Pedale
=
Schlüssel
=
Abbildung ähnlich: E-Bike ohne Lenker, Vorbau und Pedale
Page 8
8
Ihre Winora Comfort Modelle C1, C2 und C3 2012
Mionic PST System-Gepäckträger
mit integriertem Controller, Akkuaufnahme und PST Carrier Akku
DP09 Display mit
Remotecontrol (links)
Integriertes Rücklicht
mit Akkuschloss
& gleichschließendem
Fahrradschloss
TMM4-Sensor
AXA HR-Dynamo (links)
26“ und 28“
Einrohr
Rahmen
RPM-Sensor
Bremshebelsensor
(rechts)
PST VR-Motor
Abbildung Winora C1
Motorkabel
Steckverbindung
Serienmäßig mit
Anhängeröse (links)
Page 9
System-Komponenten Winora Comfort-Line C1, C2, C3
Hier sehen Sie die Komponenten der Comfort Modelle im Einzelnen:
9
PST-VR-Motor
- 26“ und 28“
- 250 W Nenndauerleistung
- 36 V Gleichstrommotor
- Geschwindigkeits- und
Motorsensoren
- Industrielagerung
- Getriebeübersetzung
- Einbaubreite: 110 mm
Mionic PST System-Gepäckträger mit Controller
- Controller und Rücklicht
im Gepäckträger integriert
- Akkufach abschließbar >
gleichschließend mit
Fahrradschloss
- mit Spanngummi
- GT-Adapter optional
erhältlich
Bremshebelsensor
- Rechts (HR)
mit Cut-Off-Funktion
PST Carrier Akku
- BL03-P Lithium-Polymer
Akku mit
36 V / 8 Ah = 288 WH
36 V / 11 Ah = 396 WH oder
36 V /13 Ah = 468 WH
- Batso-zertifiziert
- neues BMS
(Batteriemanagement-System)
- leistungsstarke Zellen
DP09 Display und
Remotecontrol
- Computer- und
Systemfunktionen
> nähere Beschreibung
siehe Seite 12 und 13
RPM-Sensor
- Drehzahlsensor (6 Magnete)
- am Tretlager montiert
(Abb. ähnlich)
Bitte beachten Sie die geänderten
Systemkomponenten bei unserem
Modell Winora C1 AGT
von Seite 14-19
Optional bei Ihrem Fachhändler erhältlich:
- Anhängekupplungen für verschiedene Anhängermodelle (ohne Abb.)
- Einzel/Doppelpacktaschen für PST System Gepäckträger (ohne Abb.)
- HR-Korb mit Klicksystem für PST System Gepäckträger (Abb. rechts)
- TÜV geprüfter Kindersitzhalter für das Sattelrohr (ohne Abb.)
TMM4-Sensor
- Kraft/Torquesensor
- am Hinterbau montiert
Page 10
10
Ihre Winora Family Modelle F1, F1 Compact und F2 2012
Mionic PST System-Gepäckträger mit
Akkuaufnahme und PST Carrier Akku
DP09 Display mit
Remotecontrol
Integriertes Rücklicht
mit Akkuschloss
& gleichschließendem
Fahrradschloss
PST HR-Motor mit
Controller & Shimano
Kassettenfreilauf
- 26“ & 28“ DA/HE
- 28“ Einrohr Rahmen
RPM-Sensor
Bremshebelsensor
rechts
VR Nabendynamo
Abbildung Winora F2
TMM4-Sensor
Serienmäßig mit
Anhängeröse (links)
Motorkabel Steckverbindung
(linke Seite Kettenstrebe)
Page 11
System-Komponenten Winora Family-Line F1,
F1 Compact und F2 2012
Hier sehen Sie die Komponenten der Family Modelle im Einzelnen:
11
PST-HR-Motor
- 26“ und 28“
- 250 W Nenndauerleistung
- 36 V Gleichstrommotor mit
integriertem Controller
- Geschwindigkeits- und
Motorsensoren
- Industrielagerung
- Einbaubreite: 135 mm
- Freilauf: Kassette
Mionic PST System-Gepäckträger mit Controller
- Controller und Rücklicht
im Gepäckträger integriert
- Akkufach abschließbar >
gleichschließend mit
Fahrradschloss
- mit Spanngummi
- GT-Adapter optional
erhältlich
Bremshebelsensor
- Rechts (HR)
mit Cut-Off-Funktion
PST Carrier Akku
- BL03-P Lithium-Polymer
Akku mit
36 V / 8 Ah = 288 WH
36 V / 11 Ah = 396 WH oder
36 V /13 Ah = 468 WH
- Batso-zertifiziert
- neues BMS
(Batteriemanagement-System)
- leistungsstärkere Zellen
DP09 Display und
Remotecontrol
- Computer- und
Systemfunktionen
> nähere Beschreibung
siehe Seite 12 und 13
RPM-Sensor
- Drehzahlsensor (6 Magnete)
- am Tretlager montiert
Optional bei Ihrem Fachhändler erhältlich:
- Anhängekupplungen für verschiedene Anhängermodelle (ohne Abb.)
- Einzel/Doppelpacktaschen für PST System Gepäckträger (ohne Abb.)
- HR-Korb mit Klicksystem für PST System Gepäckträger (Abb. rechts)
- TÜV geprüfter Kindersitzhalter für das Sattelrohr (ohne Abb.)
TMM4-Sensor
- Kraft/Torquesensor
- am Hinterbau montiert
Page 12
12
Akkusymbol / Lade-
Das DP09 mit Remotecontrol
(Nicht für Ihr Winora C0 zutreffend)
ausgewählte Displayfunktion
1
VOL / ODO / DST / RANGE
6
Anzeige
Fahrmodus
1. & 2. Anzeige Displayfunktionen:
Anzeige Displayfunktionen
2
VOL / ODO / DST / RANGE
Servicesymbol
3
4
zustandsanzeige
5
Anzeige
Turbobutton
Abb. 5
VOL = Geschwindigkeit
ODO = Gesamtkilometer
DST = Tageskilometer
RANGE = Restkilometer
3. Servicesymbol
Das Zeichen blinkt bei Störungen (Errorcodes!).
4. Akkusymbol
Anzeige der aktuellen Akkukapazität. Bei 5 Strichen ist der Akku voll geladen. Der letzte Strich beginnt zu blinken,
wenn die Akkukapazität unter 10 % gefallen ist. Akku bitte schnellstmöglich laden. Bei Anzeige (LobAt)
unterstützt Sie das System nicht mehr (leerer Akku).
5. Anzeige Turbobutton / Schiebhilfe:
Je nach Modell blinkt das Symbol beim Betätigen des Turbobutton (Sportive und Urbanmodellserie).
Beim Drücken des Schiebehilfe (Comfort und Familymodelle) erscheint keine Anzeige). Erklärung:
Schiebehilfe: Unterstützung des Systems bis 6 km/h ohne zu Pedalieren
Turbobutton: zusätzlich 20 % mehr Drehmoment des Motor (in jedem Fahrmodus)
6. Anzeige Fahrmodus:
geringste Unterstützung
höchste Unterstützung
mittlere Unterstützung
keine Unterstützung
Page 13
Remotecontrol / Fernbedienung für Ihr Display
(Nicht für Ihr Winora C1 AGT und C0 zutreffend)
13
Turbobutton / Schiebhilfeknopf
ON/OFF Schalter
Fahrmodustaste
Ihr Remotecontrol befindet sich an der linken
Lenkerseite und ist leicht mit dem Daumen,
direkt vom Lenker aus, zu bedienen.
8
7
11
Knopf für Display
9
Hintergrundbeleuchtung
Kalibrierungsknopf
10
Abb. 6
7. ON/OFF Schalter
Mit diesen „Powerknopf“ schalten Sie das System Ein und Aus. Das Display schaltet im Ruhestand automatisch
nach 3 Minuten aus (Schlafmodus).
8. Turbobutton / Schiebehilfeknopf
Hier schalten Sie die Schiebehilfe (Knopf solange drücken wie gewünscht ), oder die „Turbofunktion“ (Ein -und
Ausschalten) ein/aus. Erklärung siehe auch Seite 15, Punkt 5.
9. Knopf für Display Hintergrundbeleuchtung / Kalibrierungsknopf
Hintergrundbeleuchtung des Displays (kein Fahrlichtschalter) und Kalibrierungsknopf
(Erklärung siehe unten Abb. 7).
10. Taste für Displayfunktionen:
Hier wählen Sie die einzelnen Displayfunktionen aus. Erklärung siehe Seite 15, Punkt 2.
11. Fahrmodustaste:
Auswahl der verschiedenen Fahrrmodi N, L, M oder H. Erklärung siehe Seite 15, Punkt 6.
Taste für Display funktionen
Kalibrierung des Systems / TranzX PST Sensorkalibrierung:
(Nicht für Ihr Winora C1 AGT und C0 zutreffend)
Besonderheiten:
- Kalibrierung Winora C1AGT unf C0:
keine Kalibrierung nötig
Zur Kalibrierung
des Systems bitte
6 Sekunden lang
den Lichtknopf
drücken!
Abb. 7
3. Warum muß ich kalibrieren?
Hier wird Ihr Systemsoftware auf die Hardware
abgestimmt. (Vergleichbar mit einem „Reset“
an Ihrem Computer).
1. Wann muß ich kalibrieren?
Vor der 1. Inbetriebnahme.
Nach jedem längeren Transport.
Nach Demontage des Hinterrades (Reifenwechsel etc …).
Nach Austausch des TMM4 Sensors oder Displays.
Nach einem Sturz.
Zur allgemeinen Fehlerbebebung.
2. Wie kalibriere ich?
1. Fahrrad einschalten
2. Fahrrad ohne Beladung und Ständer
abstellen (an Mauer lehnen o. ä.).
3. 6 sec. lang die Lichttaste drücken (Abb. 7).
4. Es erscheint ein Wert im Display.
5. Bei einem Wert zwischen 100 und 700.
ist Ihr System innerhalb der Toleranz.
6. Danach können Sie losfahren.
Page 14
14
Ihre Winora C1 AGT 2012 mit automatischer Schaltung
Mionic PST Gepäckträger mit integriertem
Controller, Akkuaufnahme und PST Carrier Akku
Integriertes Rücklicht
mit Akkuschloss
& gleichschließendem
Fahrradschloss
Serienmäßig mit
Anhängeröse (links)
AXA HR-Dynamo
(links)
BB-Sensor Tretlager
AGT Schalteinheit
(rechts)
26´´ & 28´´
Einrohr Rahmen
Motorkabel
Schraubverbindung
DP09 Display mit
Remoteeinheit (links)
Bremshebelsensor
(rechts)
PST Silent VR-Motor
AGT Schaltbox
Optional bei Ihrem Fachhändler erhältlich:
- Anhängekupplungen für verschiedene Anhängermodelle (ohne Abb.)
- Einzel/Doppelpacktaschen für PST System Gepäckträger (ohne Abb.)
- HR-Korb mit Klicksystem für PST System Gepäckträger (Abb. rechts)
- TÜV geprüfter Kindersitzhalter für das Sattelrohr (ohne Abb.)
Page 15
System-Komponenten Winora C1 AGT
Hier sehen Sie die Komponenten des C1 AGT im Einzelnen:
15
(Abb. ähnlich)
PST-VR-Motor
- 26“ und 28“
- 250 W Nenndauerleistung
- 36 V Gleichstrommotor
- Geschwindigkeits- und
Motorsensoren
- Industrielagerung
- Getriebeübersetzung
- Einbaubreite: 110 mm
Mionic PST System-Gepäckträger mit Controller
- Controller und Rücklicht im
Gepäckträger integriert
- Akkufach abschließbar >
gleichschließend mit Fahrrad
schloss
Bremshebelsensor
- Rechts (HR)
mit Cut-Off-Funktion
PST Carrier Akku
- BL03-P Lithium-Ionen
Akku mit
36 V /11 Ah = 396 WH
- Batso-zertifiziert
- neues BMS
(Batteriemanagement-System)
- leistungsstärkere Zellen
DP12 Display
- Computer- und
Systemfunktionen
> nähere Beschreibung
siehe Seite 12
DP12 Remoteeinheit
- Fernbedienung für DP12
Display
- am lenker links montiert
- nähere Beschreibung siehe
Seite 16
BB-Sensor Tretlager
mit
- Kraft/Torquesensor
- RPM Sensor
AGT-Box
- im unterem Rahmendreieck
montiert
- mit Stellmotor für automati sche Schaltvorgänge
- mit elektronischer Steuerung
und Neigungssensor
Kalibrierung des Winora TranzX Systems:
Das Winora C1 AGT und Winora C0 Sondermodell sind ab Werk kalibriert. Aufgrund der neuen Technologie mit
dem Tretlager Kraft/Drehzahlsensor ist keine Kalibrierung mehr notwendig. Einfach einschalten und losfahren!
Winiora C1 AGT mit Schiebehilfe:
Eine Mofaprüfbescheinigung ist hier notwendig,
wer nach dem 01.04.1965 geboren ist.
AGT Schalteinheit
- Automatic-Gear-Transmission
- am Lenker rechts montiert
- nähere Beschreibung siehe
Seite 16
Page 16
16
DP12 Remoteeinheit für Winora C1 AGT
(linke Seite Lenker)
1. Einschalten: ca. 3 Sekunden drücken
1
Neutralmode „N“: Taste nochmals für
ca. 3 Sekunden drücken. Die Computer funktionen bleiben erhalten, allerdings
keine Motorunterstützung!
Ausschalten: Taste für ca. 3 Sekunden
drücken
Hinweis: Ihr System schaltet automatisch
bei Stillstand nach 3 Minuten aus!
2
2. Display Taste (kurz drücken)
Beschreibung siehe Seite 12
3. Schiebehilfeknopf
3
4
4. Mode Taste
Beschreibung siehe Seite 12
AGT Schalteinheit
(rechte Seite Lenker)
5
5. automatische Ganganzeige, Gänge 1-7
6. grünes LED Licht an: automatischer Modus
6
grünes LED Licht aus: manueller Modus
7
7. Modutaste
Umschalten von automatischen Modus
(Standard) auf manuellen Modus
8
8. Plus und Minus Schaltknopf
bei manuellen Mode (Gangwechsel elektrisch)
Page 17
Besonderheiten und FAQ´s für Ihr Winora C1 AGT
Kalibrierung des Winora TranzX Systems:
Das Winora C1 AGT und Winora C0 Sondermodell
sind ab Werk kalibriert. Aufgrund der neuen Technologie mit dem Tretlager Kraft/Drehzahlsensor ist keine
Kalibrierung mehr notwendig. Einfach einschalten und
losfahren!
Das DP12 Display
Die Funktionen des DP12 Displays
entsprechend dem des DP09 Displays.
Beschreibung siehe Seite 12
17
Einschalten
Durch Betätigen des Einschaltknopfes an der DP12 Remoteeinheit für
ca. 3 Sekunden Starten Sie Ihr Pedelec. Am Display wird ein Countdown
angezeigt. Während des „Countdowns“ werden an der rechten AGT-Schalteinheit
hintereinander verschiedene Zahlen angezeigt. Dies ist eine systembedingte
Routine. Danach können Sie mit Ihren C1 AGT losfahren.
Bitte beim Einschalten folgendes vermeiden:
- Betätigen des rechten „Cut-Off Bremshebels
- Pedaldruck
Neutral (N)-Mode
keine Unterstützung: Durch nochmaliges Betätigen des Knopfes am
DP12 Remoteeinheit für ca. 3 Sekunden schaltet Ihr System auf Neutral um.
Ausschalten
Durch weiteres Drücken des Knopfes für ca. 3 sec. schalten Sie Ihr
Pedelec aus.
Page 18
18
Vorteile ihres Winora C1 AGT´s
Spart Kraft und entlastet Ihre Gelenke!
Die Erfahrung hat gezeit, dass viele Radler(innen) nur ungern und deshalb zu wenig schalten.
Somit verschenken sie meist trotz des Antriebs unnötigerweise Kraft und Akkureichweite! gerade
hier hilft das AGT-System, da es zu hohe Trittfrequenzen (zu „oft Treten“) bzw. zu hohe Drehmomente (zu „schwer treten“) vermeidet.
Denn egal ob beim Losfahren, am Berg oder unter Last die Intelligente Automatik wählt immer
den optimalen Gang. Dadurch hilft es die oben genannten „Schaltfehler“ zu vermeiden und
somit effektiv Ihre Gelenke und Muskeln vor zuviel Belastung zu schonen.
Zu großer Gang!
Sie treten mit zuviel Kraftaufwand, der
Motor hilft nur wenig mit. Typischerweise beim Anfahren oder an
Steigungen.
Zu kleiner Gang!
Sie treten zu oft, bekommen Wegen
der zu kleinen Übersetzung keine
Kraft auf die Räder. Typischerweise in
Ebenen und beim Bergabfahren.
Optimaler Gang dank AGT
Das AGT System wählt immer den
Gang mit dem optimalen Verhältnis
zwischen Kraft und Trittfrequenz. Es
erkennt auch selbständig, ob Sie
bergauf- oder bergab fahren!
Page 19
Fahrhinweise:
Öfter schalten, mehr Reichweite! Die Automatik schaltet im Vergleich zu einem normalen
Fahrer schneller und vor allem öfter. Dies vermeidet für den Motor ungünstige und sehr
energieintensive Drehmomentbereiche (z.Bsp zu hoher Gang an einer Steigung oder beim
Anfahren). Das wiederum senkt dessen Energieverbrauch, was die Reichweite bis zu 10%
verlängern kann!
Aber: Automatik-Getriebe brauchen doch normalerweise mehr statt weniger Energie? >
Beim Auto ja, beim AGT System nein. Antwort siehe unter „Funktionsweise““
Funktionsweise:
Anders wie beim Auto trennt das AGT die Schaltung vom Getriebe:
So wird eine handelsübliche Shimano 7-Gang Nexus Rücktrittnabe (A) über einen
Schaltzug (B) im Hinterrad durch einen separaten Stellmotor geschaltet, der in der
AGT-Box ( C) sitzt.
19
AGT-Box
Der Vorteil:
Es werden keine zusätzlichen Getriebeteile bewegt, was den üblichen Mehrverbrauch
sowie mechanische Komplexität vermeidet und somit das System auch einfach wartbar
macht!
Sensoren & Intelligente Steuerung::
Das System verfügt über 4 Sensoren, darunter der im Tretlager integrierte Kraft- und
Drehzahlsensor, der Geschwindigkeitssensor und einen Neigungssensor (wie moderne
Smart-Phones) der erkennt, ob Sie bergauf oder bergab fahren und entsprechend schneller
schaltet.
Entfernen Sie vorsichtig alle Verpackungsmaterialien vom Fahrrad und überprüfen Sie,
ob etwaige Transportschäden aufgetreten sind.
Lenker/Vorbaumontage
1. Befestigen Sie die Kabelhalterung oberhalb des Steuersatzes (Abb. 1a).
2. Entfernen Sie die Plastikverpackung vom Vorbau und stecken den Vorbau schaft auf den Gabelschaft (Abb. 1b).
3. Bei anderer Vorbauvariante beachten Sie bitte die Montagehinweise in der beiliegenden
allgemeinen „Winora Group“ Bedienungsanleitung.
Abb. 1a
Abb. 1b
Page 22
22
Lenker/Vorbaueinstellung mit Schnellverschluß
1. Drücken Sie den Knopf der Sicherheitsverriegelung, um den Lenkervorbau zu lockern und den
Lenkerwinkel einzustellen (Abb. 2a).
2. Ziehen Sie die Inbusschraube leicht an und stellen das Lenkungsspiel ein. (Abb. 2b).
3. Ziehen Sie die Inbusschraube an (Abb 2c) und schließen Sie die Sicherheitsverriegelung, um
den Vorbau wieder zu klemmen (Abb. 2a). Prüfen Sie den Vorbau und Lenker auf festen Sitz.
Ggf. lockern Sie die 2 Inbusschrauben am Vorbau (Abb. 2a) und ziehen die Schraube (14 mm)
leicht an. Fixieren Sie danach bitte wieder beide Inbusschrauben.
4. Bei anderer Vorbauvariante beachten Sie bitte die Montagehinweise in der beiliegenden
allgemeinen „Winora Group“ Bedienungsanleitung.
Schiebeverriegelung
Abb. 2a
Abb. 2b
Abb. 2c
Montage der Pedale
Passen Sie die linke Pedale (gekennzeichnet mit „L“) durch Drehen der Pedalachse gegen den Uhrzeigersinn in die linke Öffnung ein. Bei der rechten Pedale („R“) drehen Sie mit der Pedalachse im
Uhrzeigersinn (Abb. 3).
Abb. 3
Einstellung von Sattel und Sitzposition
1. Bewegen Sie den Schnellspanner gegen den Uhrzeigersinn um die Schelle zu lösen (Abb. 4a).
2. Stellen Sie sicher, dass die Sattelstütze nicht zu weit aus dem Sitzrohr herausgezogen ist.
Minimal- bzw. Maximalmarkierung beachten (Abb. 4b).
3. Bewegen Sie den Schnellspanner im Uhrzeigersinn und legen Sie den Hebel um, um die
Sitzposition zu fixieren (Abb. 4c).
4. Prüfen Sie Sattel und Sattelstütze auf festen Sitz!
Abb. 4a
Abb. 4bAbb. 4c
Page 23
Das Ausschalten des Motors über den Bremshebel „cut off“ funktioniert nicht
3) Das TranzX PST springt jetzt auf den Normal Modus ohne Bremshebel
1) Verbinden Sie das Bremshebelkabel wieder mit dem Display
Dynamic Diagnostic System (DDS)
Service Anzeige
Errocode Anzeige
Abb. 8
(Abbildung ähnlich)
Mit der Errorcode- und Serviceanzeige (Abb. 8) können Sie einzelne Fehlfunktionen erkennen und
genauer bestimmen. Die Fehlerursache läßt sich anhand des Errorcodes bereits eingrenzen und teilweise beheben. Fragen Sie ggf. Ihren Fachhändler.
NO.Error No.Fehlfunktion/Beschreibung
1Error Code 1Motor-Geschwindigkeitssensor funktioniert nicht. Bitte prüfen Sie den
2Error Code 2Unterbrochener Schaltkreis des TMM4-Sensors.
3Error Code 3Kurzschluss des TMM4-Sensors. TranzX PST ist nicht funktionsfähig.
4Error Code 4Der Tretsensor auf dem Tretlager funktioniert nicht. Abstand zwischen
5Error Code 5Der Geschwindigkeitssensor im Motor funktioniert nicht. Das System arbeitet,
6Error Code 6
Motorkabelstecker / Controllerstecker auf festen Sitz.
TranzX PST ist nicht funktionsfähig.
RPM-Sensor und Magnetscheibe prüfen (2-3mm). RPM-Sensoreinheit auf
Verschmutzung prüfen.
jedoch wird das Display nicht die aktuelle Geschwindigkeit anzeigen können,
Ggf. wurde das Fahrrad auf einen Montageständer versucht „probezufahren“ >
bitte neu Kalibrieren!
*Fehlerbehebung:
1) Demontieren sie das Bremshebelkabel vom Display
2) Display kalibrieren: Drücken sie 6 Sekunden den Hintergrundlichtknop
am Display
23
*Nach der Reparatur des Bremshebelkabels:
2) Kalibrieren sie das Display erneut
3) Das TranzX PST springt jetzt wieder auf den Normal Modus mit Brems
hebel „cut off“ um
Batteriesymbol blinkt Das Batteriesymbol blinkt und zeigt „leer“ an. Keine Unterstützung mehr, da
Akkukapazität zu Ende – bitte laden
Page 24
24
Abschlusskontrolle
Nach Fertigstellung des Zusammenbaus führen Sie bitte einige letzte Schritte durch:
1. Überprüfen Sie, ob alle Schrauben fest angezogen sind,
2. die Reifen mit dem richtigen Druck gefüllt sind,
3. die Bremsen funktionieren und
4. der Akku vollständig geladen ist (Ladevorgang siehe unten).
Akkufach
1. Drehen Sie den Schlüssel gegen den Uhrzeigersinn und öffnen Sie die Gepäckträgerklappe
(Abb. 9a und 9b).
2. Nehmen Sie den Akku zum Laden heraus (Abb. 9c) oder laden den Akku direkt (Abb. 10a und 10b).
Abb. 9a
Abb. 9c Abb. 9b
Wie lade ich den Akku auf?
Benutzen Sie nur ein Ladegerät, welches TranzX Pedelecs unterstützt. Der Gebrauch eines anderen
Akkuladegerätes macht Garantieansprüche nichtig und kann möglicherweise zu Beschädigungen
an dem Akku und dem elektrischen System des Fahrrades führen. Im schlimmsten Fall zu einem Brand.
=
Stellen Sie sicher, dass die Spannungsangaben sich mit Ihrer lokal verfügbaren Spannung decken.
=
Schieben Sie die Abdeckung vor dem Stromanschluss beiseite und schließen Sie das
Ladegerät an (Abb. 10a und 10b).
=
Bitte laden Sie den Akku vor dem ersten Einsatz mindestens 6 Stunden.
LED-Anzeige am Ladegerät / Ladebuchse
=
Das rote Licht zeigt an, dass der Akku angeschlossen ist, bzw. den Akku ladet.
=
Das grüne Licht zeigt an, dass der Akku komplett geladen ist.
Abb. 10a
Ladedauer
Nach dem ersten Laden braucht das Ladegerät ca. 5 Stunden für einen Vollladezyklus.
Ladegerät- und Akkuschutz
= Der Akku und das Ladegerät haben einen eingebauten Hitzesensor. Falls die Temperatur
zu sehr ansteigt, schaltet das System ab bevor ein Schaden entsteht.
= Das Ladegerät beendet den Ladevorgang automatisch nach 6 Stunden.
Abb. 10b
Page 25
Akkupflege
Aufbewahrungsempfehlungen
=
Der Akku muss zur Benutzung geladen werden.
=
Verbrennen oder zerstören Sie keine Akkus, sie könnten explodieren oder giftiges Material freisetzen.
=
Zerlegen Sie den Akku nicht. Geben Sie das Fahrrad zu einem autorisierten Händler zwecks
Service oder Reparatur.
=
Sie sollten die Akkus an einem kühlen (nicht unter 0o Celsius) und trockenen Platz lagern.
=Alle 3 Monate muss ein Ladezyklus durchgeführt werden, um die Akkuleistung bei langer
Lagerung zu gewährleisten. Andernfalls kann der Akku unwiderruflich beschädigt werden.
JD trägt nicht die Verantwortung, wenn die Anweisungen nicht befolgt werden und der
Akku beschädigt wird.
=
Für den Fall, dass ein ungewöhnliches Geräusch, andere Temperaturen als gewohnt oder
ein Lecken des Akkus auftritt, benutzen Sie diesen bitte nicht mehr.
=
Der Akku muss an einem gut gelüfteten Platz und außerhalb direkter Sonneneinstrahlung
kühl gelagert werden.
Vor der ersten Fahrt muß der Akku vollgeladen sein – Der Akku sollte nach
Erhalt und nach jeder längeren Fahrt vollgeladen werden. Ca. Aufladezeit:
=
Folgende Punkte helfen Ihnen die die Reichweite, bzw. Lebensdauer Ihres
Pedelecs zu erhöhen:
=
FAHRVERHALTEN: Je mehr pedaliert wird umso weiter die Reichweite. Mit beständigem
Pedalieren, im Gegensatz zum ständigen „Stop and Go”, erzielt man die größte Reichweite.
=
TOPOGRAPHIE: je einfacher die Strecke umso größer die Reichweite.
=
WETTER: kaltes Wetter beeinträchtigt die Batteriekapazität und somit die Reichweite.
=
WIND: Rückenwind erhöht Ihre Reichweite, Gegenwind dagegen verringert die Reichweite
Ihres Pedelecs.
=
STRASSENZUSTAND: unbefestigte Wege verringern die Reichweite Ihres Pedelecs.
=
GEWICHT (Fahrer/in, Gepäck): je leichter das Gewicht umso weniger Verbrauch der
Akkukapazität und somit größere Reichweiten.
=
FAHRRADPFLEGE: Ein gut gewartetes E-Bike erhöht die Reichweite (Kettenschmierung, Luftdruck…)
=
LUFTDRUCK: aufgepumpte Reifen haben weniger Rollwiderstand und erleichtern das Pedalieren.
=
AKKU: vollgeladene Akkus erzielen die höchsten Reichweiten. Bei Lagerung der Akkus unter
10o Celsius werden sich die Kapazität/Reichweiten verringern. Niemals Akkus unter 0o Celsius
lagern! Bei Lagerung unter 0o Celsius kann es zu dauerhaften Schäden kommen. Bei Akkus,
welche nicht unter optimalen Bedingungen genutzt werden, verringert sich die Lebensdauer
und die Kapazität (Reichweite).
Lithium Polymer Akku: 4-6 Stunden
25
Zusammenfassung Handhabung Lithiumakkus:
Betriebstemperaturbereich: -5oC bis 50oC
Bei zu hoher, bzw. zu niedriger Betriebstemperatur vermindert sich die Kapazität (Reichweite) Ihres Akkus
erheblich, oder Ihr Pedelec unterstützt Sie im Extremfall nicht mehr.
Lagertemperaturbereich: 5oC bis 25oC
Ideale Lagertemperatur bei Nichtgebrauch oder beim „Einwintern“.
Ladetemperaturbereich: 0oC bis 45oC
Ideale Ladetemperatur. Bei zu hoher oder bei Temperaturen unter 0oC wird Ihr Akku nicht geladen.
Praktisch bedeutet dies, dass die Ladekontrollleuchte kurz nach Ladebeginn von rot auf grün wechselt
und somit kein Strom fließt.
Ideale Kapazität für Einlagerung: 50% bis 70%
Lagern Sie Ihren Pedelecakku bei Nichtgebrauch zwischen 50% und 70% der Gesamtkapazität. (ca. 3-4
Balken an Ihrem Display.
Page 26
26
Gewährleistungsbestimmungen
5 Jahre Gewährleistung
Für Rahmen.
2 Jahre Gewährleistung
Gabel und alle elektrischen Teile inklusive Controller, Display, TMM4 Sensor, Motor, Akkuladegerät
und alle Fahrradkomponenten, außer jener, die einer normalen Abnutzung unterliegen.
1 Jahr Gewährleistung
Akku und BB-Sensor/Tretlager (Verschleißartikel). Jeglicher Versuch die Einzelteile zu öffnen hebt
die Gewährleistungsbestimmungen auf.
NICHT unter diese Gewährleistung …
… fallen Teile, die der normalen Abnutzung oder dem Verschleiß unterliegen und Teile, die
regelmäßigen Austausch erfordern. Dazu gehören z. B. Reifen, Ketten, Zahnkränze, Bremsen, etc.
Die Garantie ist weiter bei unsachgemäßen Gebrauch oder Unfällen nicht gegeben.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Bitte beachten Sie, dass folgende FAQ´s nicht auf alle Modellvarianten unserer Winora-TranzX
Modelle zutrifft. Fragen Sie ggf. Ihren Fachhändler.
Wie funktioniert TranzX PST?
Betätigen Sie einfach den Fahrmodusknopf und der Motor startet sobald Sie in die Pedale treten.
Er liefert genau die Unterstützung, die Sie brauchen. Der Schiebehilfeknopf am linken Griff
unterstützt Sie bis zu einer Geschwindigkeit von 6 km/h ohne zu Pedalieren.
Was ist eine elektronische Tretunterstützung?
Das System beinhaltet spezielle Sensoren, die den Radnabenmotor starten, sobald Sie in die
Pedale treten.
Was sind die Standardeigenschaften von TranzX PST?
=
250 W elektrischer Radnabenmotor.
=
„Economy“, Normal“ und „Sport“ als Fahroptionen.
=
Akkustatusanzeige im Display.
=
passend zu Nabenschaltungsvarianten oder Kettenschaltung.
Wie weit kann ich mit TranzX PST fahren?
Die Reichweite hängt davon ab, wie viel Sie zusätzlich treten, der Akkukapazität, wie viel Hügel
Sie erklimmen, den Reifendruck, die Topographie, den Außentemperaturen und Ihrem Gewicht.
Bei einer durchschnittlichen Ladung und einem durchschnittlichen Radfahrer auf einer flachen
Strecke beträgt die Reichweite bis zu 100 km bei 396 Wattstunden (11AH 36 V). Extreme Kälte
und Topographie kann die Reichweite erheblich verringern!
Wie schnell kann ich mit TranzX PST fahren?
Die Motorunterstützung läuft bis 25 km/h, über 25 km/h schaltet das System automatisch ab.
Dies ist aufgrund von gesetzlichen Vorschriften notwendig.
Wie hoch sind die Gewichtseinschränkungen von TranzX PST?
Je größer die Beladung, desto geringer die Geschwindigkeit und Reichweite.
Zulässiges Gesamtgewicht: 130 kg (Fahrer/in, Gepäck und Fahrrad).
Page 27
Wie lade ich den Akku wieder auf?
Stecken Sie Ihr Akkupaket einfach per Ladekabel (24 V/36 V Model) an eine 230 Volt Steckdose. Sie
können den Akku am Fahrrad lassen oder abnehmen. Der Ladevorgang dauert rund fünf Stunden. Eine
Sicherheitsschaltung garantiert, dass der Akku nicht überladen wird. Anmerkung: Nach dem Laden der
Batterie und dem Abziehen des Ladekabels warten Sie bitte eine Minute bevor Sie ihr Display bedienen.
Wie soll ich meinen Akku lagern?
Lagern Sie das Akkupaket an einem kühlen und trockenen Ort . Ihr Akkupaket hält länger wenn Sie
ihn bei 50-60% Kapazität lagern(3-4 Balken im Display). Deshalb laden Sie den Akku alle 90 Tage falls
er nicht benutzt wird. Deshalb laden Sie den Akku alle 90 Tage falls er nicht benutzt wird.
Kann man meinen Akku recyceln?
Ja, Lithium-Polymer und Lithium Ionen Akkus sind zu 100 % recycelbar. Kontaktieren Sie Ihre lokale
Müllsammelstelle oder Ihren Fachhändler für eine sichere Entsorgung.
Wie hoch ist die Lebensdauer des Akkus?
Die Lebensdauer hängt davon ab, wie oft Sie es benutzen und wie hoch die Entladung ist. Normalerweise können Sie Ihren Akku 500 mal wieder voll aufladen bevor Sie ein neue brauchen.
Kann der Motor überhitzen?
Ja, der Motor kann bei sehr steilen Hügeln und bei schwerer Beladung überhitzen. Der Motor hat jedoch
einen eingebauten Hitzesensor, der den Motor abschaltet bevor es zu Beschädigungen kommen kann.
Kann ich die TranzX PST auch im Gelände benutzen?
Nein. Die TranzX PST ist geeignet für normale Strecken, gepflasterte Straßen und Radwege, nicht
jedoch für Geländefahrten.
27
Kann ich TranzX PST auch wie ein normales Fahrrad ohne Motor benutzen?
Im „N“-Modus (Neutral) können Sie Ihr PST wie ein normales Fahrrad benutzen. Alle weiteren Computerfunktionen können wie gewohnt während der Fahrt abgerufen werden.
Muss ich mein TranzX PST abschalten?
Nein, wenn Sie Ihr Fahrrad parken, schaltet es automatisch nach 3 Minuten ab.
Brauche ich eine Versicherung?
Nein. Ihr TranzX PST unterstützt Sie nur bis zu 25 km/h. Damit handelt es sich bei Ihrem TranzX PST
E-Bike um ein Fahrrad und nicht um ein Moped. Es besteht somit keine Versicherungspflicht.
Muss ich einen Helm tragen?
Aus dem oben genannten Grund besteht ebenso wenig eine Helmpflicht. Winora empfiehlt aber
grundsätzlich einen Helm zu tragen..
Ist der Gepäckträger kompatibel mit einem Kindersitz?
Mit einem speziellen Kindersitzadapter können Sie Römer Jockey Kindersitze an Ihren Comfort- und
Familypedelc montieren. Die Kindersitzadapter sind über Ihren Fachhandel erhältlich.
Mein Motor macht ungewöhnliche Geräusche.
Bitte kontaktieren Sie Ihren Händler.
Page 28
28
Meine Tages/Gesamtkilometer stimmen nicht.
Der im Motor eingebaute Geschwindigkeitssensor wurde auf die Serienbereifung abgestimmt. Nach einem Reifenwechsel oder veränderten Reifenluftdruck kann sich der Tages/Gesamtkilometer geringfügig verändern.
Mein Tageskilometer (DST) ist auf Null./Kann ich meine Tageskilometer auf Null stellen?
Nach jedem Ladevorgang oder Entnahme des Akkus setzt sich der Tageskilometer (DST) automatisch auf Null.
Die Tageskilometer beginnen wieder von 0 km. Sie können die Tageskilometer nicht mit dem Remotecontrol
auf Null setzen.
Mein Fahrrad hat nicht die Unterstützung die es haben soll. / Die Unterstützung ist ungleichmäßig
Bitte kontaktieren Sie Ihren Händler.
Die Ladelampe am Ladegerät zeigt nach 10 min. Ladezeit “Grün” an.
=
Trennen Sie die Verbindung zum Akku und Prüfen Sie die Steckkontakte auf Verschmutzung,
Fremdkörper oder Beschädigungen!
=
Umgebungs/Ladetemperatur beachten. Absolute Grenzwerte: 0oC bis 45oC
=
Bitte kontaktieren Sie Ihren Händler.
Das Ladelicht blinkt ständig und schaltet nicht auf ein dauerhaften “rot” um.
=
Bitte kontaktieren Sie Ihren Händler, damit das Ladegerät geprüft werden kann.
=
Bitte kontaktieren Sie Ihren Händler, damit eine Wiederaufladung erfolgen kann.
Ich habe Feuchtigkeit im Display und das Display schaltet sich ständig
an und aus. Die Unterstützung ist sehr unterschiedlich.
Bitte kontaktieren Sie Ihren Händler, damit das Display ausgetauscht wird.
Ich habe die Kette gewechselt und ich habe nicht mehr die Unterstützung wie zuvor.
=
Kettenspannung neu einstellen (ca. 1cm “Spielraum”).
=
System neu Kalibrieren.
Beim Bergauffahren unterbricht manchmal der Motor für 2-3 Sekunden, obwohl ich kräftig pedaliere.
Stellen Sie bitte sicher, dass der Tretlagersensor bei 1/3 Kurbelumdrehung mindestens einen Impuls erhält; d. h.
bei zu langsamen Pedalieren erhält der Tretlagersensor zu wenig Impulse und die Motorunterstützung stoppt. Bei
Bedarf in einen kleineren Gang schalten, damit eine höhere Pedalfrequenz erreicht wird. Kontaktieren Sie ggf. Ihren
Fachhändler für ein Softwareupdate!
Ich bin mit meinem Fahrrad für 6 Monate nicht gefahren. Der Akku hat keine Kapazität mehr und
ich kann den Akku nicht mehr laden.
Bitte kontaktieren Sie Ihren Händler.
Mein E-bike unterstützt, trotz voller Anzeige, nur für ca. 1 km. Die Batterieanzeige zeigt alle 5 Blöcke
an. Ich fahre 1 km, parke für ca. 10 min, und danach zeigt das Batteriesymbol im Display „leer“ an. >
Trotz regelmäßigem Laden nach jeder Fahrt.
Bitte kontaktieren Sie Ihren Händler.
Beim Einschalten erscheint Errorcode 6:
Sie haben beim Einschalten des Systems den Cut-Off Bremshebel gezogen. Bitte schalten Sie das System aus und
wieder ein ohne den Cut-Off Bremshebel zu ziehen. Danach ist der Errorcode 6 verschwunden.
Die Geschwindigkeitsanzeige im Display springt ständig auf und ab und schaltet sich danach automatisch aus.
Der Motor ist nach längerer Bergauffahrt heiß geworden. Dies beeinträchtigt die Funktion des Geschwindigkeitssensors im Motor. Das System schaltet bei noch stärkerer Überhitzung ab um die Elektronik im Motor zu schützen. Nach
Abkühlung des Motors können Sie wieder mit Motorunterstützung fahren.
Page 29
FAQ‘s AGT-System
=
Das AGT schaltet nicht automatisch
AGT-Bedieneinheit auf „Automatikmode“ um. (grüne LED leuchtet)
=
=
Es erscheint ein Errorcode im Display
- Kontaktieren Sie Ihren Fachhändler
=
müssen im 4. Gang (manuellen Mode wählen) übereinanderstehen.
Was bedeutet ggf. das blinkende Akkusymbol / Die „Lobat“ Anzeige während
des Fahrens im Automatikmode?
1. Bei einer Akkukapazität von ca. 10% zeigt Ihr Display kurz „Lobat“
= Low battery/geringe Akkukapazität (Abb. 9a) an.
2. Ihr AGT-System schaltet auf „Neutral“ Mode um und das Akkusymbol im Display beginnt zu
blinken (Abb. 9b)
3. Sie haben keine Motorunterstützung mehr!
- Prüfen Sie ob der manuelle Modus aktiviert ist. Schalten Sie ggf. an Ihren rechten
- Das Display zeigt eine leere Batterieanzeige > Bitte Akku laden!
- Kontaktieren Sie ggf. Ihren Fachhändler
Die AGT-Bedieneinheit zeigt Gang “0” an. Es erscheint ein Errorcode im Display
- Kontaktieren Sie Ihren Fachhändler
Die grüne und weiße LED leuchten abwechselnd hintereinander an der AGT-Bedieneinheit auf.
Die Schaltvorgänge sind sehr laut und hakelig
- Überprüfen Sie die gelbe Markierung der Hinterradschaltung. Beide gelbe Markierungen
- Kontaktieren Sie Ihren Fachhändler
29
Abb. 9a
Lobat = Low battery /
geringe Akkupapzität
Abb. 9b
4. Bei Fahrten auf ebener Straße schaltet das AGT-System dann automatisch auf den 3 Gang. (Abb. 9c)
5. Bei Bergauffahrten schaltet das AGT-System auftomatisch auf den 1 Gang. (Abb. 9d)
6. Der „Manuelle Mode“ ist nicht mehr verfügbar!
7. Bitte laden Sie Ihren Akku schnellstmöglich auf
Abb. 9cAbb. 9d
Page 30
30
Automatische Schaltzeit an Ihren Winora-TranzX AGT
einstellen!
Warum kann ich die Schaltzeit bei meinem Winora-TranzX AGT einstellen?
Je nach Ihrem Fahrverhalten können Sie die Schaltgeschwindigkeit Ihres AGT-Pedelecs einstellen. Im
Abhängigkeit Ihrer bevorzugten Trittfrequenz können Sie selbst den Schaltzeitpunkt festlegen.
1. Je niedriger die Schaltzeit desto eher schaltet Ihr AGT-System bei zunehmender Geschwindigkeit
automatisch auf den höheren Gang! Sie fahren im Allgemeinen mit einer niedrigen Trittfrequenz.
2. Je höher die Schaltzeit desto später schaltet Ihr AGT-System bei zunehmender Geschwindikeit
automatisch auf den höheren Gang! Sie fahren im Allgemeinen mit einer höheren Trittfrequenz.
Sie können zwischen 9 (1-9) verschieden Schaltzeiten wählen!
1. Drücken Sie für ca. 10 sec. Die + Taste an Ihrer AGT Bedieneinheit.
3
2. Die grüne LED beginnt zu blinken
2
3. Es erscheint die ab Werk eingestellte Standardschaltzeit 4
4. Durch Drücken der „-“ Taste verringern Sie die Schaltzeit
5. Durch Drücken der „+“ Taste erhöhen Sie die Schaltzeit.
6. Durch kurzes Drücken der „A“ Taste speichern Sie die
Schaltgeschwindigkeit ab.
1
Die Schaltzeit bleibt auch nach dem Ausschalten gespeichert.
Sie können jederzeit wieder die Schaltzeit neu festlegen!
Schaltzeit „9“ für Fahren mit hoher Trittfrequenz
5
= automatische Schaltvorgänge erst bei höherer
Geschwindigkeit
6
Speichern der Schaltgeschwindigkeit
Schaltzeit „1“ für Fahren mit niedriger Trittfrequenz
4
= automatische Schaltvorgänge schon bei geringer
Geschwindigkeit
Page 31
Problembehandlung
Motorunterstützung und In-die-Pedale-treten sind nicht in einem perfekten
Zusammenspiel?
1. Stellen Sie Ihr Rad ab (ohne Ständer und Beladung) und versichern Sie sich, dass die Räder
beide ausgerichtet sind und auf dem Boden stehen, um das Display zu kalibrieren. Drücken
Sie dazu den „Light-Knopf“ für mindestens 6 Sekunden und am Display wird “CALXX.X” ange zeigt. Das System ist nun zurückgesetzt (Abb. 12).
2. Überprüfen Sie auch, ob der Magnet im Tretlager nah genug beim RPM Sensor ist
(Abstand RPM Sensor (rot) und Magnetscheibe ca. 2-3 mm (Abb. 11a und 11b).
6 sec. drückenAbstand 2-3 mm
31
Abb. 11aAbb. 11b
Abb. 12
Das Display zeigt nichts an?
Überprüfen Sie die Sicherung des Akkus (Abb. 13) und die Versorgungskabel (Controllerkabel und
Remotecontrolkabel des Displays (Abb. 14a) auf festen Sitz. Bitte kontrollieren Sie ob alle Steckkontakte (Abb. 14b) in Ordnung sind. Stellen Sie sicher, dass der Akku funktioniert beziehungsweise nicht
komplett leer ist.
Steckkontakte
Sicherung
Controller-
Abb. 13
kabel
Abb. 14a
Remotekabel
Abb. 14b
Das Display zeigt nicht die derzeitige Geschwindigkeit an oder die
Geschwindigkeitsanzeige ändert sich andauernd?
Kontaktieren Sie Ihren Händler.
Page 32
32
Die Batterieanzeige im Display blinkt oder zeigt „Lobat“ an:
Die Batterieanzeige beginnt zu blinken (Abb. 15a), wenn das Display nicht die Akkukapazität erkennt
oder die Akkukapazität geringer als 10 % beträgt. Die Unterstützung ist allerdings vorhanden. > Laden
Sie den Akku auf oder kontaktieren Sie Ihren Händler. Das Display zeigt „Lobat“ (Abb. 15b) an, wenn
die Akku beinahe leer ist. Sie müssen den Akku sofort laden.
Blinken
Abb. 15bAbb. 15a
Error-Code/Service-Anzeige erscheint auf dem Display
Eine Fehlfunktion wurde festgestellt – bitte kontaktieren Sie Ihren Händler (Abb. 16).
Error Code
Anzeige
Abb. 16
Die Lichter funktionieren nicht?
Überprüfen Sie, ob die Glühbirne funktioniert und die Drähte verbunden sind. Falls Sie den Seitenläufer-Dynamo benutzen, überprüfen Sie, ob das Rädchen des Dynamos auch am Reifen läuft.
Überprüfen Sie, ob der Lichtschalter am VR-Licht eingeschaltet ist (bei Nabendynamovarianten).
Die Akkuabdeckung kann nicht vollständig geschlossen werden?
1. Überprüfen Sie, ob der richtige Akku verwendet wird! Siehe Seite 20, > Kompatibilität!
2. Überprüfen Sie den Akku auf festen Sitz (Abb. 17a und 17b). Bitte nochmals mit leichten
Schwung den Akku in die Gepäckträgerbox schieben (Abb. 17c)
3. Prüfen Sie Akku und Schließmechanismus auf äußere Schäden.
Kontaktieren Sie ggf. Ihren Fachhändler.
Abb. 17aAbb. 17bAbb. 17c
Page 33
Wie kann ich den Motorkabelstecker auf festen Sitz prüfen,
bzw. demontieren und montieren?
1. Kabelhalterung öffnen bei VR-Motor: Gabel rechts (Abb. 18a) /
bei HR-Motor: Hinterbau links (ohne Abb.).
2. Schraubverschluß aufdrehen (Abb. 18b).
3. 3-poliger Motorkabelstecker mit leichten Druck herausziehen (schwergängig, da gedichtet!) (Abb. 18c).
Abb. 18aAbb. 18bAbb. 18c
Zusätzliche Erläuterung zu Fehlercode 5
Beim Versuch auf einen Montageständer das Fahrrad „probezufahren“ kann es zum
Fehlercode 5 kommen. Fehlerbehebung:
=
Fahrrad mit beiden Rädern ohne Belastung auf Boden stellen
(ohne Ständer > heben oder an eine Wand stellen).
=
Display einschalten.
=
Batterie kurz entnehmen.
=
Batterie wieder einschieben.
=
Display einschalten.
=
Display kalibrieren.
=
Danach sollte der Fehlercode 5 verschwunden sein.
33
Gesetzliche Anforderungen
Gesetzliche Anforderungen gemäß der europäischen Gesetzgebung ist das beschriebene
Fahrzeug ein Fahrrad, da es die folgenden Anforderungen erfüllt:
=
Die Unterstützung ist nur aktiv, wenn der Fahrer selbst in die Pedale tritt.
=
Die Unterstützung ist bis zu einem Maximum von 25 km/h aktiv.
=
Die gelieferte Nenndauerleistung beläuft sich auf 250 Watt.
Das E-Bike ist ein EPAC (ElectricallyPowerAssisted Cycle) gemäß EN15194.
Page 34
34
Ihr Winora Sondermodell C0 2012
Mionic PST Gepäckträger mit integriertem
Controller, Akkuaufnahme und PST Carrier Akku
AXA HR-Dynamo
Integriertes Rücklicht
mit Akkuschloss
(links)
DP03 Display mit
Schiebehilfeknopf (links)
Bremshebelsensor
(rechts)
PST VR-Motor
26´´ & 28´´
Einrohr Rahmen
Serienmäßig mit
Anhängeröse (links)
BB-Tretlager Sensor
Optional bei Ihrem Fachhändler erhältlich:
- Anhängekupplungen für verschiedene Anhängermodelle (ohne Abb.)
- Einzel/Doppelpacktaschen für PST System Gepäckträger (ohne Abb.)
- HR-Korb mit Klicksystem für PST System Gepäckträger (Abb. rechts)
- TÜV geprüfter Kindersitzhalter für das Sattelrohr (ohne Abb.)
Motorkabel
Steckverbindung
Page 35
System-Komponenten Winora C0 Sondermodell
Hier sehen Sie die Komponenten des C0 Sondermodell im Einzelnen:
35
PST-HR-Motor
- 26“ und 28“
- 250 W Nenndauerleistung
- 24 V Gleichstrommotor
- Geschwindigkeits- und
Motorsensoren
- Industrielagerung
- Getriebeübersetzung
- Einbaubreite: 110 mm
Mionic PST System-Gepäckträger mit Controller
- Controller und Rücklicht
im Gepäckträger integriert
- Akkufach abschließbar >
Bremshebelsensor
- Rechts (HR)
mit Cut-Off-Funktion
PST Carrier Akku
- BL03 Lithium-Polymer
Akku mit
24 V /11 Ah = 264 WH
- neues BMS
(Batteriemanagement-System)
- leistungsstärkere Zellen
DP03 Display und
Schiebehilfeknopf
- Computer- und
Systemfunktionen
> nähere Beschreibung
siehe Seite 34 und 35
BB-Sensor Tretlager
mit
- Kraft/Torquesensor
- RPM Sensor
Abbildung ähnlich
Winiora C0 mit Schiebehilfe:
Eine Mofaprüfbescheinigung ist hier notwendig,
wer nach dem 01.04.1965 geboren ist.
Kalibrierung des Winora TranzX Systems:
Das Winora C1 AGT und Winora C0 Sondermodell sind ab Werk kalibriert. Aufgrund der neuen Technologie mit
dem Tretlager Kraft/Drehzahlsensor ist keine Kalibrierung mehr notwendig. Einfach einschalten und losfahren!
Page 36
36
Das DP03 Display
Derzeitige
4
Geschwindigkeit
Modus Economy“
2
Modus „Normal“
2
Modus „Anstieg“
2
On/Off Schalter
1
Service
10
2
Fahrmodustaste
1. On / Off Schalter – Ein/Ausschalter
2. Fahrmodustasten
Modus 1: Economy, für geringe und sparsame Unterstützung
Modus 2: Normal, speziell für ebenes Gelände
Modus 3: Anstieg, für Fahrten in hügeligem Gelände
5. Zurückgelegte Entfernung
Die insgesamt mit dem Rad zurückgelegte Strecke wird im Stillstand angezeigt.
Die bei der aktuellen Fahrt zurückgelegte Entfernung wird angezeigt wenn Sie Ihr Fahrrad
benutzen.
Wenn das Fahrrad an ein externes Ladegerät angeschlossen wird, wird die bei dieser Aus fahrt zurückgelegte Entfernung auf 0 gesetzt.
Die maximal anzeigbare Strecke sind 99999 km. Wenn dieser Wert erreicht wird, wird
die Gesamtentfernung auf 0 zurückgesetzt.
6. Akkusymbol
Jeder Strich ( )zeigt den Akkustatus. Fünf Striche ( )zeigen, dass der Akku vollständig geladen ist.
Der letzte Strich beginnt zu blinken wenn der Akkustatus unter 10% gefallen ist.
Dieses Zeichen zeigt ( ),dass der Akku leer ist. Das System unterstützt solange, bis es automatisch
abschaltet.
7. Servicezeichen – Das Zeichen blinkt bei Störungen
8. Hintergrundlicht – Das Display kann so bequem beleuchtet werden
9. Schlafmodus
Das Display schaltet aus dem Economy, Normal- oder Anstiegsmodus nach 3 Minuten Stillstand in den Schlafmodus um. Das Display schaltet dabei ab.
5
6
8
3
Zurückgelegte
Entfernung
Akkusymbol
HintergrundlichtAnzeige
Hintergrundlichttaste und Kalibrierungstaste
Page 37
Schiebehilfeknopf
37
Abb. ähnlich
Kalibrierung des Winora TranzX Systems:
Das Winora C1 AGT und Winora C0 Sondermodell
sind ab Werk kalibriert. Aufgrund der neuen Technologie mit dem Tretlager Kraft/Drehzahlsensor ist keine
Kalibrierung mehr notwendig. Einfach einschalten und
losfahren!
Page 38
38
Page 39
Sicherheitshinweise
Der Sinn von Sicherheitssymbolen ist es, Ihre Aufmerksamkeit auf mögliche Gefahren zu lenken. Die Sicherheitssymbole und deren Erklärungen erfordern Ihre volle Aufmerksamkeit und
das Verständnis der Aussagen. Die Sicherheitssymbole allein verhindern keine Gefahren. Die
Instruktionen und Warnungen sind nicht als vorbeugende Unfallverhütung gedacht.
WARNING
Das Nichtbefolgen eines Sicherheitshinweises kann es zu Verletzungen der eigenen oder
anderen Personen führen. Folgen Sie deshalb immer den Sicherheitsvorkehrungen, um das
Risiko eines Feuers, elektrischen Schocks und Verletzungen zu vermeiden.
SICHERHEITSHINWEISE VOR DEM GEBRAUCH
1. Lesen Sie die Bedienungsanleitung sorgfältig vor Inbetriebnahme und stellen Sie sicher,
dass Sie alles verstanden haben. Seien Sie durch und durch mit der richtigen Bedienung der
TranzX PST vertraut.
2. Überprüfen Sie Ihre PST vor jeder Benutzung gründlich auf fehlende oder beschädigte Teile.
Falls Sie fehlende oder beschädigte Teile entdecken, führen Sie die benötigten Einstellungen
oder Reparaturen durch bevor Sie Ihre PST wieder benutzen.
Die begrenzte Garantie wird nichtig falls das Produkt:
=
In einer anderen Art und Weise als zur Erholung und zum Transportieren verwendet wurde,
=
irgendwelche Modifizierungen vorgenommen wurden oder
=
das Fahrrad verliehen wurde.
39
3. In einigen Ländern müssen alle Radfahrer Helme tragen. Wir empfehlen, dieser Vorbeugemaßnahme immer Folge zu leisten um maximalen Schutz zu gewährleisten.
4. Der Hersteller ist nicht haftbar für Beschädigungen oder Ausfälle, die durch die direkte oder
indirekte Benutzung dieses Produkts zustande kommen.
Ihre Versicherungspolice deckt möglicherweise keine Unfälle mit Beteilung dieses E-Bikes ab.
Um festzustellen, ob eine Absicherung besteht, kontaktieren Sie Ihre Versicherung oder Ihren
Versicherungsvertreter.
Page 40
40
Pedelectransport am Auto
Die Gewichtsverteilung beim Pedelec unterscheidet sich deutlich von der Gewichtsverteilung bei Fahrrädern ohne Elektroantrieb. Ein Pedelec ist deutlich schwerer als ein Fahrrad
ohne Elektroantrieb. Dies erschwert das Abstellen, Schieben, Anheben und Tragen des Pedelecs. Beachten Sie dies auch beim Ein- und Ausladen in ein Kraftfahrzeug und beim Verladen
auf bzw. an ein Fahrradträgersystem.
Bevor Sie mehrere Pedelecs auf einem Fahrradträger auf dem Autodach oder an einem
Fahrradträger am Auto transportieren, informieren Sie sich darüber, bis zu welcher Gesamtzuladung der Fahrradträger zugelassen ist. Beachten Sie in jedem Fall, dass Pedelecs ein höheres
Gewicht als Fahrräder ohne Antrieb haben. Statt drei Fahrrädern ohne Antrieb, dürfen Sie
eventuell nur ein oder zwei Pedelecs transportieren.
Achten Sie darauf, dass Sie alle beweglichen und losen Teile und vor allem den Akku und
den Fahrradcomputer am Lenker vor Nässe schützen, bevor Sie es außen am oder auf dem
Kraftfahrzeug transportieren. Wenn Sie Ihr Pedelec ohne Akku an einem Fahrradträgersystem
transportieren, schützen Sie die Anschlüsse vor Nässe, Feuchtigkeit und Verschmutzungen.
Die Systemkomponenten, insbesonders die Bedienelemente und das Display am Lenker
bitte ggf. mit einer festen Plastiktüte abdecken. Bitte diese fest verzurren!
Der Transport Ihres Pedelecs im Regen wirkt nahezu wie ein Dampfstrahler! Bei zu schneller
Fahrt kann dies zu Schäden an den Systemkomponenten Ihres Pedelecs führen!
Informieren Sie sich gegebenenfalls auch über die Vorschriften und Regeln zum Transport
von Fahrrädern bzw. Pedelecs in den Ländern, durch die Sie während Ihrer Reisen fahren.
Unterschiede bestehen z. B. hinsichtlich der Kennzeichnung.