1 Die Geräte sind nach DIN EN 1281 5 geprüft (Typenschild).
2 Bei der Aufstellung und dem abgasseitig en Anschluss sind die anwendbar en nationa-
len und europäischen Normen, örtliche und ba urechtliche Vorschriften/Normen (z.B.
DIN 18896, DIN 4705, DIN EN 13384, DIN 18160, DIN EN 1856-2, DIN EN 15287
u.a.) sowie feuerpolizeiliche Bestimmungen (z.B. FeuVO) zu beachten. Lassen Sie
das Gerät nur von einem qualifizierten Fachmann aufstellen und anschließen. Zur
korrekten Funktion Ihres Gerätes muss der Schornstein, an den Sie das Gerät anschließen wollen, in einwandfreiem Zustand sein.
3 Vor Erstinbetriebnahme und vor dem Schornstein anschluss, die Bed ienungsanleitun g
gründlich durchlesen und den zuständigen Schornsteinfegermeister informieren.
4 Es wird empfohlen bei Aufstellung der Geräte saubere Baumwollhandschuhe zu tra-
gen, um Fingerabdrücke, die später schwierig zu entfernen sind, zu vermeiden.
5 Im Interesse der Luftreinhaltung und der sicheren Funktion des Gerätes sollten die i n
der Bedienungsanleitung angegebenen max. Brennstoffaufgabemengen nicht überschritten werden und die Türen der Geräte geschlossen sein, da sonst die G efahr
des Überheizens besteht, was zu Beschädigungen am Gerät führen kann. Beschä-
digungen solcher Art, unterliegen nicht der Garantiepflicht.
6 Die Türen der Geräte müssen während des Betriebes immer geschlossen sein.
7 Die zugelassenen Brennstoffe sind:
- Braunkohlebriketts (siehe zulässige Brennstoffe in der Bedienungsanleitung)
8 Keine flüssigen Anzündhilfen verwenden. Zum anzünden sollten spezielle Anzünder
oder Holzwolle verwendet werden.
9 Die Verbrennung von Abfällen, Feinhackschnitzeln, Rinden, Kohlegruß, Spanplatten-
resten, Pellets, feuchtem und mit Holzschutzmitteln behandeltem Holz, Papier, Pappe
o. ä. ist verboten.
10 Es ist darauf zu Achten, dass die Aufstellfläche ausreichend tragfähig ist. Bei unzu-
reichender Tragfähigkeit müssen geeignete Maßnahmen (z.B. Platte zur Lastenver-
teilung) getroffen werden.
11 Beim ersten Anheizen könnte es zu Rauchentwicklung und Geruchsbelästigung
kommen. Unbedingt für gute Raumbelüftung sorgen (Fenster und Türen öffnen) und
mindestens eine Stunde auf max. Nennwärmeleistung heizen. Sollte beim ersten
Heizvorgang die max. Temperatur nicht erreicht werden, so können diese Erschei-
nungen auch später noch auftreten.
12 Die Bedienelemente und die Einstelleinrichtungen sind entsprechend der Bedie-
nungsanleitung einzustellen. Bitte benutzen Sie bei h eißem Gerät die Hilfswerkze uge
oder einen Schutzhandschuhe zur Bedienung.
13 Beim Öffnen der Heiztür kann es bei Fehlbedienung oder bei nicht ausreichendem
Schornsteinzug zu Rauchaustritt kommen. Es ist unbedingt zu beachten, dass die
Heiztür nur langsam, zuerst einen Spalt und nach ein paar Sekunden ganz geöffnet
werden darf. Außerdem soll vor dem Öffnen der Heiztür zum nachlegen von Brenn-
stoff nur noch das Glutbett im Brennraum vorhanden sein, dass heißt, es dürfen keine
Flammen mehr sichtbar sein.
3
14 Im Warmhaltefach und auf dem Gerät keine brennbaren Gegenstände
abstellen oder anhängen.
15 Im Heizbetrieb können alle Oberflächen und besonders die Sichtscheiben so wie die
Griffe und Bedieneinrichtungen sehr heiß werden. Machen sie Kinder und Jugendli-
che, Ältere Menschen und Tiere auf diese Gefahren aufmerksam, und halten sie sie
während des Heizbetriebes von der Feuerstätte fern. Verwenden Sie zur Bedienung
den beigelegten Schutzhandschuh oder das Hilfswerkzeug. Kinder und Jugendliche
unter 16 Jahren dürfen den Ofen ohne Aufsicht Erziehungsberechtigt er nicht bedie-
nen.
16 Es ist darauf zu achten, dass der Aschek asten immer bis Anschlag eingeschoben ist
und besonders darauf zu achten, dass keine heiße Asche entsorgt wird (Brandge-
fahr).
17 In der Übergangszeit kann es zu Stör ungen des Schornsteinzuges kommen, so dass
die Abgase nicht vollständig abgezogen werden. Die Feuerstätte ist dann mit einer
geringen Brennstoffmenge, am besten mit Holzspäne/-Wolle zu befüllen und unter
Kontrolle in Betrieb zu nehmen, um den Schornsteinzug zu stabilisieren. Der Rost
sollte sauber sein.
18 Nach jeder Heizperiode ist es angebracht, die Geräte durch ein en Fachmann kontrol-
lieren zu lassen. Ebenfalls sollte eine gründliche Reinig ung der Abgaswege und der
Abgasrohre erfolgen.
19 Wenn Ausbesserungen oder Erneuerungen vorgenomme n werden müssen, wenden
sie sich bitte rechzeitig unter Angabe der genauen Art.Nr. und Fert.Nr. an Ihren
Fachhändler. Es sind nur Original Wamsler - Ersatzteile zu verwenden.
20 Arbeiten, wie insbesondere I nstallation, Montage, Erstinbetriebnahme und Servicear-
beiten sowie Reparaturen, dürfen nur durch einen ausgebildeten Fachbetrieb (Hei-
zungs- oder Luftheizungsbau) durchgeführt werden. Bei unsachgemäßen Eingriffen
erlöschen Gewährleistung und Garantie.
21 Da der Festbrennstoff-Ofen/Herd die zur Verbrennung benötigte Luft dem Aufstel-
lungsraum entnimmt, ist dafür zu sorgen, dass über die Undichtheiten der Fenster
oder Außentüren stets genügend Luft nachströmt. Man kann davon ausgehen, dass
dieser durch ein Raumvolumen von mind. 4m³ je kW Nennwärmeleistung ge währleis-
tet ist. Ist das Volumen geringer, kann über Lüftungsöffnungen ein Verbrennungsluft-
verbund mit anderen Räumen hergestellt werden (min. 150cm²).
22 Es ist darauf zu achten, dass die Abstände zu brennbaren Bauteilen und Materialien -
seitlich, vorne und hinten- eingehalten werden. Diese Abstände entne hmen Sie der
Bedienungsanleitung oder dem Typenschild.
23 Die Feuerstätte darf nicht verändert werden, ansonsten verlieren Sie die Zulassung.
24 Der Anschluss an einem Schornstein, dessen wirksame Höhe unter 4m, bei Mehr-
fachbelegung 5m liegt, sollte vermieden werden. Ausschlaggebend d azu ist die Be-
rechnung nach EN 13384. An dem zum Anschluss des Ofens vorgesehenen Schorn-
stein dürfen höchstens zwei bis drei weitere Feuerstätten angeschlossen sein.
25 Bei einem Schornsteinbrand verschließen Sie sofort alle Öffnungen am Gerät und
verständigen sie die Feuerwehr. Versuchen sie auf keinen Fall sel bst zu löschen. Da-
nach unbedingt den Schornstein vom Fachmann überprüfen lassen.
26 Festbrennstoffe erzeugen naturgemäß Ruß, ein Verschmutzen der Sichtscheibe ist
dadurch niemals völlig ausgeschlossen und stellt keinen Mangel dar.
D
4
D
1. Installation
1.1 Vorschriften und Normen
Bei der Aufstellung und dem abgasseitigen Anschluss sind die anwendbaren nati o-
nalen und europäischen Normen, örtliche und baurechtliche Vorschriften/Normen
(z.B. DIN 18896, DIN 4705, DIN EN 13384, DIN 18160, DIN EN 1856-2, DIN EN
15287 u.a.) sowie feuerpolizeiliche Bestimmungen (z.B. FeuVO) zu beac hten. Lassen Sie das Gerät nur von einem qualifizierten Fachmann aufstell en und anschließen. Zur korrekten Funktion Ihres Gerätes muss der Schornstein, an den Sie das
Gerät anschließen wollen, in einwandfreiem Zustand sein.
Der Inhalt der vorliegenden Anleitung ist aufmerksam zu lesen, da si e wichtige An-
gaben und Anweisungen zur Installation, Benutzung und W artung und vor allem zur
Sicherheit des Produktes enthält.
Die Installation und Benutzung des Gerätes darf nur in einem Raum, der von den
zuständigen Stellen als geeignet beurteilt wurde, und vor allem nur in Übereinstimmung mit den in der Sache geltenden Normen und Vorschriften erfolgen.
Die Installation der Geräte sind von qualifiziertem Fachpersonal auszuführen.
Am Installationsort sind alle geltenden Gesetze, Normen und Richtlinien in Bezug
auf Wohnungs- und/oder Industriebau zu beachten und die ges etzlich vorgeschriebenen Personenschutzmittel und andere Schutzvorrichtungen zu benutzen.
Außerdem sind alle geltend en Gesetze, Normen und Richtlinien in Sach en Anlagen-
technik, Rauchabzüge, Elektrizität, Wasser, Belüftung/Ansaugung zu beachten.
Das Gerät darf nur mit geschlossenen Türen (Heiztür, Aschentür/Schublade) be-
trieben werden, und nur zum Nachlegen des Brennstoffs und zur Rein igung geöffnet werden.
Der Hersteller lehnt jede Haftung aufgrund falscher Installation, Abwandlung,
falschem Gebrauch, missbräuchlicher Verwendung, schlechter Wartung,
Nichtbeachtung der geltenden Bestimmungen und unsachgemäßer Benutzung
ab.
1.2 Vorbereitung
Die Verpackung vorsichtig entfernen.
Das Verpackungsmaterial ist zu recyceln und daher in die betreffenden Behälter zu
geben oder bei der am Wohnort vorgesehenen Stelle abzuliefern.
Vergewissern Sie sich bitte vor der Installation von der Unversehrtheit des Gerätes.
Im Zweifelsfall sollten Sie es nicht benutzen und sich an Ihren Händler wenden.
5
D
1.3 Aufstellung
Am Aufstellort ist zu den Sicherheitshinweisen noch folgendes zu beachten:
Die Tragfähigkeit des Fußbodens m uss für das Gewicht des Gerätes ausreichen.
Wenn das bestehende Gebäude diese Anforderung nicht erfüllt, sind geeignete
Maßnahmen zu treffen (z.B. Lastverteilungsplatte).
Fußboden, der für die Wärmeabstrahlung geeignet ist und das Gebäude gegen
Brandgefahr sichert.
Die Aufstellung des Gerätes muss einen leichten Zugang zur Reinigung des Her-
des selbst, der Abgasrohrleitungen und des Rauchabzuges gewährleisten.
Mindestabstand von brennbaren Materialien (siehe Sicherheitsabstände) einhalten.
Raum ständig entsprechend den geltenden Normen belüften.
1.3.1 Fußbodenschutz
Fußböden aus brennbarem Material, wie Teppich, Parkett oder K ork, müssen vor dem
Herd, von der Feuerraumöffnung 500 mm nach vorne und 300 mm seitlich durch einen
Belag aus nicht brennbaren Baustoffen, z.B. Keramik, Stein, Glas oder einer Bodenplatte aus Stahl, ersetzt oder geschützt werden.
Vorderer Überstand ≥ 500 mm
Seitlicher Überstand ≥ 300 mm
1.3.2 Sicherheitsabstände
Von brennbaren Gegenständen und von tragenden Wänden aus Stahlbeton: A ≥ 800 mm B ≥ 200 mm C ≥ 400 mm
Eventuelle über dem Gerät angebrachte brennbare Gege nstände sind in ange-
messener Entfernung zu halten. Der Mindestabstand beträgt 700 mm.
B
Vorne
B
A
6
D
1.3.3 Geräteaufbau
K144
Legende
1. Abdeckhaube (nicht bei CNS)
2. Abgasanschluss
3. Verlegerost
4. Rosttür
5. Rüttelstange
6. Aschekasten
7. Seitenwand
8. Zubehörlagerfach
9. Vortür
10. Aschetür
11. Heiztür
12. Herdplatte
Herdzubehör
- Bedienungsanleitung
- Garantiekarte
- Deckelheber
Bild 1
- Blinddeckel mit Muttern
- Guss-Abgasstutzen für Anschluss oben (Sonderzubehör, nicht im Lieferumfang enthalten)
K155
Legende
1. Abdeckhaube (nicht bei CNS)
2. Abgasanschluss
3. Verlegerost
4. Aschetür
5. Ascheraum
6. Aschekasten
7. Heiztür
8. Vortür
9. Rüttelstange
10. Zubehörlagerfach
11. Rosttür
12. Herdplatte
Herdzubehör
- Bedienungsanleitung
- Garantiekarte
- Deckelheber
- Blinddeckel mit Muttern
- Guss-Abgasstutzen für Anschluss oben (Sonderzubehör, nicht im Lieferumfang enthalten)
12
7
4
8
9
2
11
3
5
6
10
Bild 2
7
D
1.4 Anschlüsse
Vor dem Anschluss des Gerätes ist sicherzustellen, dass die auf dem Typschild
wiedergegebenen Daten dem des Kaufs entsprechen.
Die Abgase müssen nach den gesetzlichen Bestimmungen in einen normgerechten
Rauchabzug (Schornstein) abgeleitet werden.
Es folgen einige Regeln zur ordnungsgemäßen Montage und Installation. Sie grei-
fen auf die geltenden Bestimmungen (zum Zeitpunkt des Druckes dieser Anleitu ng)
zurück, sind aber in Sachen Anlagentechnik und Installation nic ht als erschöpfend
anzusehen.
1.4.1 Abgasstutzenmontage
Die Herde sind serienmäßig für den Abgasanschluss hinten vorbereitet.
Wenn erforderlich, können Sie den Anschluss seitlich links oder r echts, sowie mit dem
Sonderzubehör Art.Nr. W20001044230 für den Anschluss nach oben umbauen.
1.4.1.1 Abgasstutzenmontage seitlich
1. Seiten wand abnehmen und die vorgestanzte Öffnung der Seitenverkleidung mit ei-
nem Sägeblatt heraustrennen (Bild 3)
2. Strahlschutzblech (Bild 4, Nr. 3) (nur bei K 155) mit den vier Schraub en ausbauen
3. Seitlichen Rauchlochdeckel demontieren (Bild 4, Nr. 4)
4. Anschlussstutzen von hinten, seitlich montieren (Bild 5 + 6)
5. Herdplatte abnehmen
6. Die hintere Öffnung wird mit dem demontierten seitlichen D eckel von in nen und de n
im Herd beigelegten Deckel von außen, den beigelegten Schrauben und Blech-
Muttern zusammen verschraubt (Bild 6 + 7)
7. Herdplatte wieder auflegen
8. Rauchrohranschluss vornehmen
1.4.1.2 Abgasstutzenmontage oben (Sonderzubehör)
1. Herdplatte abnehmen
2. Hinteren Anschlussstutzen (Bild 5) demontieren
3. Die hintere Öffnung wird mit den beigelegten Deckeln von innen und außen, den
Schrauben und den Blech-Muttern zusammen verschraubt (Bild 6 + 7)
4. Der Gussstutzen aus dem Sonderzubehör, ist auf die Herdplatte festzuschrauben
(Bild 9)
5. Herdplatte wieder auflegen
6. Rauchrohranschluss vornehmen
8
Bild 3
Halteplatte
Bild 5
Deckel Innen
Muttern
Bild 7
Deckel Außen
4
Bild 4
Bild 6
Bild 8
D
3
2
9
g
g
D
1.5 Schornsteinanschluss
Der für den Anschluss vorgesehene Schornstein muss bis mind. 400 0C belastbar sein.
ACHTUNG:
Vor dem Anschluss des Gerätes ist in jedem Fall der zuständige Bezirks-
Schornsteinfegermeister zu Rate zu ziehen!
Verbindungsstücke müssen am Gerät und untereinander fest und dicht verbunden sein.
Sie dürfen nicht in den freien Schornsteinquerschnitt hineinragen. Das Verbindungsstück zwischen Herd und Schornstein soll den gleichen Querschnitt haben wie der
Rohrstutzen am Gerät. Waagerechte Verbindungsstücke über 0,5 m sollen zum
Schornstein hin um 10 Grad ansteigen. Rohre, die nicht wärmegeschützt oder senkrecht geführt sind, sollen nicht länger als einen Meter sein.
Es sind die Forderungen der Feuerungsverordnung (FeuVO),
die jeweiligen Länderbauordnungen, sowie für den Schornst ein
die DIN 4705, DIN 18896, DIN EN 13384, DIN 18160 und der
DIN EN 15287 zu beachten.
Verbindungstücke müssen nach DIN EN 1856-2 geprüft sein.
Das MaßX (Abstand zu brennbaren Baustoffen/Materialien)
muss nach Angaben des Herstellers des Verbindungsstückes
eingehalten werden.
ACHTUNG:
Der Anschluss an einem Schornstein, dessen wirksame Höhe unter 4m, bei Me hrfachbelegung 5m liegt, sollte vermieden werden. Ausschlaggebend dazu ist die Berechnung
nach EN 13384. / Daten zur Schornsteinberechnung Kapitel 3.1 /
An dem zum Anschluss des Ofens vorgesehenen Schornstein dürfen höchstens zwei
bis drei weitere Feuerstätten angeschlossen werden.
Aus Sicherheitsgründen ist das Betreiben einer Dunstabzugshaube im
Abluftverfahren während des Heizens nicht zulässig.
Die Einführung in den Schornstein
muss ab
edichtet sein.
FALSCH
RICHTIG
Maßnah-men bei
Schorn-stein-
Das Verbindungsstück darf nicht in
den Schornstein hineinra
en.
brand
Bei ungenügender Reinigung des Schornsteins, bei falschem Brennstoff (z. B. zu feuch-
tes Holz) oder falscher Verbrennungslufteinstellung kann es zu einem Schornsteinbrand
kommen. Schließen Sie in diesem Fall die Verbrennungsluftzufuhr an d er F euerstätte
und rufen Sie die Feuerwehr!
Niemals selbst versuchen mit Wasser zu löschen!
X
10
D
1.6 Verbrennungsluftbedarf
Das Gerät muss ausreichend Verbrennungsluft über einen Außenlufteinlass oder
aus dem Aufstellungsraum selbst erhalten, um einen einwandfreien Betrieb zu garantieren.
Der Lufteinlass von außen muss folgenden Anforderungen entsprechen:
a) Er muss einen freien Gesamtquerschnitt von mindestens 150 cm² besitzen;
b) Er muss direkt mit dem Installationsraum in Verbindung stehen;
c) Er muss mit einem Gitter, einem Metallnetz oder einem anderem g eeigneten
Schutz ausgestattet sein, der jedoch seinen in Punkt a) genannten Mindestquerschnitt nicht verringert und der so positioniert ist, dass er nicht blockiert werden
kann.
oder
Das Gerät entnimmt die zur Verbrennung benötige Luft dem Aufstellungsraum. Über
die Undichtheiten der Fenster und Außentüren muss stets genügend Luft nachströmen. Zusätzlich ist sicherzustellen, dass ein Raumvolumen-Leistungsverhältnis von
mindestens 4 m
tet dies, dass der Aufstellungsraum mindestens 20 m
lumen geringer, muss über Lüftungsöffnungen ein Verbrennungsluftverbund mit anderen Räumen hergestellt werden. (Verbundöffnungen mindestens 150 cm²)
HINWEIS: Im Aufstellungsraum oder in angrenzenden Räumen dürfen keine Luftabzugsventilatoren oder ähnliche Einrichtungen betrieben werden. Dies könnte erhe bliche
Betriebsprobleme und Gefahren verursachen. Fragen Sie Ihren Schornsteinfeger.
HINWEIS: Der Aufstellungsraum darf nicht durch Einrichtungen wie z.B. Abzugshauben,
Lüftungsanlagen usw., die sich im selben Raum oder in angrenzenden Räumen
und/oder damit in Verbindung stehenden Räumen befinden, in Unterdruck versetzt werden.
3
je kW Nennwärmeleistung gewährleistet ist. Für das Gerät bedeu-
3
groß sein muss. Ist das Vo-
11
D
1.7 Technische Daten
Beschreibung K 144 K 155
Breite mm 400 500
Tiefe mm 600 600
Höhe mm 850 + max. 50
Gewicht ca. kg 108 115
Durchmesser Abgasstutzen mm 120
Nennwärmeleistung kW 5
(bezogen auf 13% Sauerstoff)
Wirkungsgrad % 75,4 / 75,2
Staubgehalt
(bezogen auf 13% Sauerstoff)
Raumheizvermögen bei Zeitheizung unter
günstigsten / ungünstigsten Heizbedingungen nach DIN 18893
Raumheizvermögen bei Dauerheizung unter
günstigsten / ungünstigsten Heizbedingungen nach DIN 18893
Abgasstutzentemperatur (Holz / Braunkohle) °C 311 / 275
Abgasmassenstrom (Holz / Braunkohle) g/s 6,6 / 8,4
Notwendiger Förderdruck Pa 12
Feuerraumöffnung B x H mm 193 / 123
Mehrfachbelegung geeignet
Tabelle 1
Naturbelassenes Scheitholz /
Braunkohlebriketts
3
mg/Nm
1070 / 1194
mg/m3 < 40
3
88 / 34
m
3
m
124 / 48
Alle Angaben der Abgaswerte beziehen sich auf die EN 12815 unter stationären Laborbedingungen
12
D
2 Brennstoffe / Einstellungen
2.1 Brennstoff
Ein raucharmer und störungsfreier Betrieb des Herdes sowie die für den Schornsteinzug
von 12 Pa angegebene Nennwärmeleistung sind nur gewährleistet, wenn keine and eren
als die nachstehenden aufgeführten Brennstoffe verwendet werden.
Verwenden Sie nur naturbelassenes, trockenes Scheitholz mit einer Restfeuchte von
max. 20% und Braunkohlenbriketts.
HINWEIS:
Die Verwendung von flüssigen Brennstoffen und Anzündern ist nicht zulässig.
Verboten ist auch die Benutzung von anderen festen Brennstoffen wie z.B.: Stroh, Mais,
Kerne, Tannenzapfen, Papier, Pappe, Pellets, Spanplatten, behandeltes Holz, Abfälle
usw.
Die Verwendung von Paletten, Abfällen der Holzverarbeitung wie Rinde, Feinhackschnitzel usw., und Holzarten wie Akazie, Nadelbäume, Obstbäume (einschließlich Olivenbaum) kann nicht nur den einwandfreien Betrieb beeinträchtigen, sondern auch einige Teile des Gerätes beschädigen.
2.2 Inbetriebnahme
Die Inbetriebnahme des Gerätes darf erst nach Beendigung der Montage und des Anschlusses an den Schornstein erfolgen. Bei einem neuen Gerät müssen zunächst die
verwendeten Öle und Lacke vollständig trocknen. Wir bitten Sie daher, bei den ersten
Heizzyklen die folgenden Hinweise gewissenhaft zu befolgen:
Währen d der ersten Betriebszyklen kann das Gerät unangenehme Gerüche abge-
Die vollständige Aushärtung von Lacken wird erst nach einigen Heizzyklen erreicht.
Das Gerät ist ein Festbrennstoffherd, das gemäß der Norm EN 12815 gebaut ist.
Beim ersten Anheizen könnte es zu Rauchentwicklung und Geruchs belästigung kommen. Unbedingt für gute Raumbelüftung sorgen (Fenster und Türen öffnen) und mindestens eine Stunde auf max. Nennwärmeleistung heizen. Sollte beim ersten Heizvorgang die max. Temperatur nicht erreicht werden, so können diese Ersc heinungen auch
später noch auftreten.
Brennstoffart Heizwert ca. kJ/kg
Braunkohlebriketts
Hartholz
Weichholz
ben. Wir empfehlen Ihnen daher, den Raum gut zu belüften.
Die Verkleidung besteht aus emailliertem Stahl.
Achtung!
19.500
15.900
11.500
Tabelle 2
13
D
2.2.1 Einfüllen des Brennstoffes
Der Betrieb des Gerätes ist vom intermittierenden Typ und erfordert deshalb, dass
der Brennstoff während des Betriebes manuell eingefüllt wird.
Das Einfüllen des Brennstoffes ist auf die Grundglut vorzunehmen, um den unan-
genehmen Austritt von Verbrennungsprodukten aus der Feuerraumtür zu vermeiden.
Zum Öffnen der Feuerraumtür das mit dem Gerät gelieferte Zubehör benutzen.
Den Brennstoff nicht in den Brennraum einwerfen, sondern einlegen, da sonst die
Ausmauerung beschädigt werden kann.
Beim Öffnen der Heiztür kann es bei Fehlbedienung oder bei nicht ausreichendem
Schornsteinzug zu Rauchaustritt kommen. Es ist unbedingt zu beachten, dass die
Heiztür nur langsam, zuerst einen Spalt und nach ein paar Sekunden ganz geöffnet werden darf. Außerdem soll vor dem Öffnen der Tür zum Nachlegen von
Brennstoff nur noch das Glutbett im Brennraum vorhanden sein, das heißt, es
dürfen keine Flammen mehr sichtbar sein.
2.2.2 Anzünden und Betrieb
HINWEIS: Zum Anzünden niemals Alkohol, Benzin oder andere flüssige Brennstoffe verwenden!
Im Falle des Anzündens an besonders kalten Tagen oder bei Tiefdruck empfehlen
wir, den Schornstein anzuwärmen, indem Sie kurzzeitig Holzspäne/-Wolle im Ofen
oder in der Reinigungsöffnung des Schornsteines entzünden.
Beim Nachfüllen des Brennstoffes bei brennendem Gerät sind die in der Tabelle 3
Einen Zündwürfel (Feueranzünder) auf den Rost legen, darauf ca. 0,5 kg kleine
Holzstückchen oder gespaltene kleine Holzscheite geben. Unter Verwendung des
mitgelieferten Zubehörs die Primärluft und die Sekundärluft vollständig öffnen, den
Zündwürfel mit einem Streichholz anzünden und die Feuerraumtür schließen.
Nach erfolgtem Anzünden, wenn das Feuer mit der abnehmenden Phase beginnt ,
einige größere Holzscheite als die beim Anzünden verwendeten auf das Feuer le-
gen und dies nach und nach wiederholen, bi s die stünd liche Ladung erreicht ist, di e
in der Tabelle „Technische Daten“ angegeben ist. Bei Erreichen des normalen Be-
triebes die Primärluft- und Sekundärluftregler wie in Abschnitt
„EINSTELLUNGEN“ angegeben positionieren.
Wir erinnern daran, dass es beim Öffnen der Heiztür zu Rauchaustritt kommen
kann. Es ist unbedingt zu beachten, dass die Heiztür nur langsam, zuerst einen
Spalt und nach ein paar Sekunden ganz geöffnet werden darf. Außerdem soll vor
dem Öffnen der Tür zum Nachlegen von Brennstoff nur noch das Glutbett im
Brennraum vorhanden sein, das heißt, es dürfen keine Flammen mehr sichtbar
sein.
14
D
Füllmengen / Anzünden:
NWL Scheitholz max. 1,7 kg, ca. 2-3 kleine Scheite pro Füllung,
bei Anzündvorgang Holz kreuzschlichten, Scheitholzlänge max.
33cm, Durchmesser Ø 5 - 12 cm, Rundlinge spalten
(max. 1,77 kg/h)
NWL Braunkohlebrikett max. 2,9 kg (ca. 3 Stk.) auf Grundglut auf-
legen (max. 1,47 kg/h)
Holzbrikett nach DIN 51731 max. 1,5 kg, evtl. zerkleinern
2.2.4 Nachfüllen – Wiederanzünden mit Glut
Zum Nachfüllen, wenn kein mäßiges Feuer, sondern nur Glut vorhanden ist, gehen Sie
bitte wie folgt vor:
Glut mit dem Schüreisen in der Mitte der Feuerstelle aufschichten.
Primärluft vollständig öffnen.
Solange abwarten, bis auf der Grundglut ein kleines Feuer vorhanden ist, das zum
Wiederanzünden ausreicht.
Geeignete Holzstücke auflegen, Türen schließen und das vollständige Entzünde n
abwarten.
Primärluftregler wieder in die normale Gebrauchsposition bringen (Abschnitt „EIN-
STELLUNGEN“).
2.2.5 Aschenbehälter
Der Aschenbehälter befindet sich unter der Feuerstätte. Er muss regelmäßig über-
prüft und geleert werden.
Das Leeren des Aschenbehälters ist bei kaltem Gerät vorzunehmen. Seien Sie bitte
vorsichtig, da noch Glut oder brennende Holzstückchen vorhanden sein können.
Bitte beachten Sie, dass keine glühenden Verbrennungsrückstände in di e Müllton-
ne gelangen.
Denken Sie immer daran, den Aschenkasten wieder in den vorgesehene n Raum
einzusetzen. Fehlendes Wiedereinsetzen ist im Falle des Betriebes gefährlich.
Es ist darauf zu achten, dass der Aschenkasten immer bis zum Anschlag einge-
schoben wird.
2.2.6 Abrütteln, Entschlacken
Die Rosteinrichtung ist mittels der Rüttelstange vor jeder Brennstoffaufgabe mit Hilfe
des mitgelieferten Deckelhebers kräftig abzurütteln (Bild 9).
2.2.7 Zubehörlagerfach
Dieses Lagerfach befindet sich im unteren Teil des Herdes und ist groß genug, um die
für den Betrieb notwendigen Zubehörteile zu lagern. Maximales Füllgewicht ist 4-5 kg.
Höhere Gewichte können zu Schäden des Lagerfaches führen.
Achtung! Es ist streng verboten, in diesem Lagerfach brennbare Materialien wie z.B.
Alkohol, Benzin, flüssige oder feste Brennstoffe, Lacke, Zeitungen usw. aufzubewahren.
15
D
2.2.8 Sommer- Winterstellung
Der Herd ist mit einem Verlegerost für Sommer- und Winterbetrieb augestattet. Zum
Höher – und Tieferlegen wird der Rost zunächst ganz nach hinten geschob en und dann
von unten durch den Ascheraum nach oben aus dem Verlegerostlager ausgehoben und
aus dem Feuerraum genommen. Anschließend ist das Verlegerost herauszuheben
(Bild 10).
Nun kann in umgekehrter Reihenfolge die andere Rostposition ge wählt werden.
Festgebrannte Rückstände an der Rücksteinauflage sind gegebenenfa lls zu entfernen.
Am einfachsten lässt sich die Rosteinrichtung von oben bei hochgeklappter Herdp latte
verlegen.
2.2.9 Rosttür
In der tiefliegenden Winterstellung des Rostes dient die Roststür zum Anzünden und
entschlacken. Nach dem Öffnen von Vor- und Aschetür kann die Rosttür durch leichtes
Anheben herausgeschwenkt werden (Bild 11).
2.2.10 Primärluft-Regelung
Um eine optimale Verbrennung zu erreichen, sind die Auf gabe der richtigen Heizmenge
und die richtige Verbrennungslufteinstellung notwendig. Deshalb sind die Herde mit
zwei Luftreglern ausgestattet, die als Primär- (unterer Regler) und Sekundärluft (oberer
Regler) bezeichnet werden. Die Primärluft bestimmt die Verbrennungsgesch windigkeit
bzw. die Leistung des Herds, die Sekundärluft dient hingegen dem besseren Ausbrand
von unverbrannten Heizgasbestandteilen. Die Primärluft tritt durch den Rost in den
Brennraum ein. Über den Regler der Primärluft kann man die Verbrennungsg eschwindigkeit und folglich die Leistung des Herdes bestimmen.
Mit dem Sekundärluftregler wird die Zuführung der Luft reguli ert, die oberhalb der Verbrennung eintritt und eine Nachverbrennung verursacht, d.h. es wird zusätzlich Energie
frei und die Menge der schädlichen Abgase wird reduzier t. Dies alles zum Vorteil der
Leistungsfähigkeit und der Umwelt.
Die richtige Einstellung des Primär- bzw. Sekundärluftreglers für die jeweilige Nutzung
des Herdes und die entsprechenden Brennstoffmengen finden Sie in dieser Anleitung.
Bei Außerbetriebnahme des Gerätes empfiehlt es sich die Luftregler zu schließen, damit
der Herd länger warm bleibt.
2.2.11 Einstellungen
Um stets einen guten Ausgleich zwischen Heizleistung und Brennstoffverbrauch zu
erhalten, werden folgende Positionen empfohlen: Während des normalen Ge-
brauchs kann die Intensität des Feuers durch Betätigung des Primärluftreglers (Bild
12) und des Sekundärluftreglers reguliert werden.
Die nachstehenden Regulierpositione n beziehen sich auf den Zustand, wenn das
Für ein optimales Kochen auf der Herdplatte empfiehlt es sich, nur Töpfe mit flachem
Boden zu benützen. Die wärmste Zone befindet sich in der Mitte der Ringe, die zugleich
auch die beste Zone ist, um einen Topf rasch aufzuwärmen. Die äußeren Zonen der
Platte dienen zum Warmhalten. Um ein schnelleres Kochen zu erreichen, sollte dünn
geschnittenes Holz verwendet werden.
Die Herdplatte soll nicht überheizt werden, weil dadurch nur den Herd beschädigt, aber
kein Vorteil beim Kochen erzielt wird.
Lassen Sie keine Kochtöpfe oder Pfannen auf der kalten Kochplatte stehen. Es kann
zur Bildung von „Rosträndern“ kommen, die zu entfernen sind.
ACHTUNG!
Die Herdplatte ist im Lieferzustand mit einer Schutzschicht überzogen. Diese ist vor
dem ersten Heizen mit einem Lösungsmittel restlos zu entfernen (Rauchbildung!).
Anstelle der Stahlplatte kann das Gerät auch mit einer einteiligen Glaskeramik- Kochplatte (Ceranplatte) ausgestattet sein oder nachgerüstet werden.
ACHTUNG!
Bruchgefahr bei punktförmiger Stoßbelastung.
2.2.13 Abstandsverbindung
Falls der Herd in eine Einbauküche integriert wird, ist der Übergang zum jeweils anschließenden Holzunterbauschrank über eine, vom Werk lieferbare Abstandsverbin du ng
herzustellen. Dieser thermische Abstandshalter ist mit dem Herd nach EN 12815 geprüft und erfüllt die baurechtlichen Anforderungen bezüglich des Brandschutzes. Die
Abstandsverbindung 55 mm oder 110 mm ist herdrahmenbün dig als fertiges Bauteil neben den Herd zu stellen und höhenverstellbar.
17
D
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3 Wartung und Reinigung
WICHTIGE HINWEISE
Das Gerät muss auf Raumtemperatur abgekühlt sein, bevor Wartungs- oder Reini-
gungsarbeiten vorgenommen werden können.
Falls e in Stromanschluss vorhanden ist, muss das Gerät vor jeder Wartungsarbeit
vom Netz genommen werden.
Überprüfungen zur Sicherheit des Gerätezustandes sollten ausschließlich durch
einen qualifizierten Kundendiensttechniker erfolgen.
3.1 Ordentliche Wartung
Die Häufigkeit, mit der der Herd gereinigt werden muss, hängt wie die Wartungsabstände von der Art und Menge des verwendeten Brennstoffes ab. Ein hoher Gehalt des
Brennstoffes an Feuchtigkeit, Asche, Staub, Spänen oder Zusätzen kann die Anzahl der
erforderlichen Wartungseingriffe merklich erhöhen. Daher möchten wir nochmals die
Notwendigkeit unterstreichen, Holz von guter Qualität als Brennstoff zu verwenden.
Reinigung des Feuerraumes
Um den optim alen Betrieb des Gerätes zu erzielen, ist es erforderlich, den Feuer-
rost täglich gründlich zu reinigen, von Verbrennungsrückständen zu befreien (auf
eventuell vorhandene noch heiße Rückstände achten) und die Löcher/Schlitze am
Boden des Rostes zu säubern.
Aschenkasten im kalten Zustand entleeren. Auf Glut achten! Außenreinigung
Diese Reinigung ist bei kaltem Gerät vorzunehmen.
Teile in Stahl/Gusseisen: Ein mit Spezialreiniger für die Materialien getränktes Tuch
benutzen.
Teile in Glas/Keramik: Einen Schwamm benutzen, der mit einem für die Reinigung
der Scheiben von Öfen und Keramikteilen geeigneten Produkt getränkt wird, und
danach mit einem trockenen Lappen nachwischen.
Lackierte/Emaillierte Teile: Ein leicht mit neutralem Reiniger eingeseiftes Tuch ver-
wenden und danach mit einem trockenen Lappen nachwischen.
Reinigung der Herdplatte
Alle im Handel befindlichen Stahlplatten neigen unter dem Einfluss von Luftfeuchtigkeit
oder bei Berührung mit Wasser zu Rostbildung.
Aus diesem Grund werden bei uns alle Herdplatten vor dem Verpacken mit einem Säurefreien Öl beschichtet. Trotz dieser Vorsichtsmaßnahme kommt es hin und wieder vor,
dass sich bis zur Auslieferung des Herdes Roststellen auf der Stahlplatte zeigen.
Dies ist absolut normal und kein Grund zur Reklamation. Der Flugrost kann mit einem in
säurefreiem Öl getränkten Lappen entfernt werden. Stärkere Anrostungen lassen sich
notfalls mit Schleifpapier (80er bis 120er Korn) beseitigen. Im Anschluss an eine solche
Behandlung empfiehlt sich das Nachölen der Herdplatte mit einem säurefreie n Öl (z.B.
Nähmaschineöl) oder Spezial-Stahlplatten-Putzmittel. Hiernach ist der Herd mit mäßigem Feuer in Betrieb zu nehmen. Die Herdplatte wird sich nunmehr je nach Er wärmung
vom hellen Gelb bis hin zum dunklen Violett verfärben. Auch dies ist völlig normal und
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kein Anlass zur Beanstandung. Jedes Metall läuft (so nennt es der Fachmann) nach dem Grad der Erwärmung an.
Nun liegt es an Ihnen, ob Sie abwarten wollen, bis sich die Stahlplatte einheitlich dunke l
verfärbt hat (einige Monate), oder ob Sie durch mehrmaliges Einreiben der Herdplatte
mit säurefreiem Öl bzw. Spezial-Stahlplatten-Putzmittel den Vorgang beschleunigen.
Gelegentlich sollte die Stahlplatte mit einer Metallspachtel oder einem ähnlichen
Schabwerkzeug gründlich gereinigt und auf die vorgezeichnete Weise nachbehandelt
werden.
Wir raten dringend davon ab, die Stahlplatte metallblank halten zu wollen und dies
durch einen unverhältnismäßig hohen Aufwand an Mühe und Zeit zu bewerkstelligen.
Eine gleichmäßig schwarze Herdplatte sieht bestimmt nicht hässlicher aus, als eine
blankgescheuerte Stahlplatte und hat zudem den Vorteil, dass sie den Bedingung en de r
natürlichen Materialbeanspruchung angepasst und daher relativ pflegeleicht ist.
Falls diese speziellen Ratschläge zu spät kommen und die Herdplatte bereits tiefere
Roststellen aufweist, hilft nur ein sorgfältiges Abschleifen mit Schleifpapier, welches um
einen Filz- oder Gummiklotz gelegt wird (im Autozubehörhandel erhältlich ) und solange
in Längsrichtung geschliffen wird, bis eine glatte Fläche über der gesamten Stahlplatte
erreicht ist. Die Platte sollte anschließend so behandelt werden wie oben erwähnt.
Achten Sie darauf, dass die Dehnfugen der Kochplatte stets frei von Verkrustungen
sind, um das Ausdehnen der Platte bei Wärmeeinwirkung zu ermöglichen. Eingebrannte
Speisereste oder Schlackenteile in den Fugen können einen Verzug der Kochplatte
verursachen.
Reinigung der inneren Abgaswege
Diese Reinigung ist bei kaltem Gerät vorzunehmen.
Mindestens einmal im Jahr oder wenn notwendig (abhängig von Gebrauch und
Brennstoff)
Herdplatte und Reinigungsöffnung unter dem Abgasschacht entfernen. Danach er-
reicht man alle Rauchgaswege und ist in der Lage di e abgelagerten R ückstände zu
entfernen.
Anschließend mit geeigneten Hilfsmitteln (weicher Bürste, Schaufel, Staubsauger
o. ä.) die Ablagerungen entfernen. Nach der Reinigung die entfernten Teile wieder
zusammenmontieren.
Wir empfehlen auch eine Kontrolle und ggf. eine Reinigung der Abgasrohre zwi-
schen Gerät und Schornstein.
3.2 Außerordentliche Wartung
(von Fachpersonal auszuführen) Mindestens einmal im Jahr sollte ein geschulter Techniker eine allgemeine Kontrol-
le des Gerätes vornehmen.
Einmal im Jahr sollten Sie von einem autorisierten Kundendiensttechniker die fol-
genden Wartungsarbeiten ausführen lassen:
Reinigung der Heizgaszüge
Kontrolle und eventuelle Auswechslung der Dichtun gen
Überprüfung der Verbindungsstücke (Abgasrohre)
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3.3 Behebung von Störungen
STÖRUNG URSACHELÖSUNG
Der Feuerraum wird
schmutzig und
schwarz vor Rauch
Kein regulärer Zug Schornsteinzug ungeeignet
Ausstoß von zu viel
schwarzem Rauch
Rauchaustritt aus
dem Gerät
Tabelle 4
Reparaturen dürfen nur vom autorisierten Kundendienst oder von Fachpersonal
Zu geringer Schornsteinzug
< 10 Pa
Kontrollieren, ob das Verbindungsstück verstopft ist.
Anschluss verändern: Höherer Zug
durch geeignete Drosselklappe
oder die Dämmung verbessern.
Falsche Einstellungen In den Abschnitten „Einstellungen“
und „Brennstoff“ nachschlagen.
Zuviel Brennstoff eingefüllt Brennstoffmenge reduzieren.
Brennstoff mit zu hoher rela-
tiver Feuchtigkeit
Feuchtes Holz vor dem Gebrauch
austrocknen lassen.
Ungeeigneter Brennstoff Im Abschnitt „Brennstoff“ nach-
schlagen.
Schornsteinfeger kommen lassen.
oder schmutzig
Gerät innen verschmutzt Reinigung vornehmen.
Anzünden/Betrieb des Gerä-
tes mit noch frischem Holz
Rauchableitung teilweise
verstopft
Feuerraum- oder Aschen-
Hochwertigeren und abgelagerten
Brennstoff verwenden.
Einen qualifizierten Techniker ru-
fen.
Türen schließen.
fachtür ist offen.
Ungenügender Zug Vom Schornsteinfeger eine Inspek-
tion des Schornsteines vornehmen
lassen.
Falsche Regelungseinstel-
lung
Gerät hat eine Reinigung
nötig
In den Abschnitten „Einstellungen“
und „Brennstoff“ nachschlagen.
Reinigung des Gerätes und der
Verbindungsstücke zum Schorn-
stein vornehmen.
vorgenommen werden.
Nur Original-Ersatzteile verwenden!
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4 Konformitätserklärung
Wamsler Haus- und Küchentechnik GmbH
EG-Konformitätserklärung
Hersteller: Wamsler Haus- und Küchentechnik GmbH, Gutenbergstr. 25,
D-85748 Garching
Produktbezeichnung: Festbrennstoffherd
Typ: K 144
K 155
Die bezeichneten Produkte stimmen mit den Vorschriften folgender europäischer Richt-
linien überein:
89/106/EG: Bauprodukten-Richtlinie
Der Nachweis erfolgt nach EN 12815:2001/A2:2004/AC:2007 gemäß Anhang ZA, durch
die Prüfberichte Nr. R-326484 vom 31.07.2012 der staatlich akkreditierten EMI TÜV
SÜD Prüfstelle H-Budapest (notified body number 1417).
München, den 08.08.2012 ................................i.V....................................
K.D. Knabel A. Freund
Geschäftsführer Technische Leitung
Diese Erklärung bescheinigt die Übereinstimmung mit den genannten Richtlinien, beinhaltet jedoch
keine Zusicherung von Eigenschaften. Die Sicherheitshinweise der mitgelieferten Produktdokumentation sind zu beachten. Bei Änderungen an den o. g. Geräten durch Dritte, verliert diese Erklärung ihre Gültigkeit.
Änderungen, die dem technischen Fortschritt dienen und / oder einer Qualitätsverbesserung bewi rken, behalten wir uns vor. Für Druckfehler und Änderungen nach Drucklegung können wir keine
Haftung übernehmen.
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5 Maßzeichnungen
K 144
K 155
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Haus – und Küchentechnik GmbH
Gutenbergstr. 25
D – 85748 Garching bei München
Telefon +49 (0)89 32084-0
Art. Nr. 131940
Telefax +49 (0)89 32084-294
www.wamsler.eu
Änderungen, die dem technischen Fortschritt dienen und / oder einer Qualitätsverbesserung bewi rken, behalten wir uns vor. Für Druckfehler und Änderungen nach Drucklegung können wir keine
Haftung übernehmen.
Ausgabe: 08. 2012-v1
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