Bitte lesen Sie diese Montage- und Bedienungsanleitung vollständig,
insbesondere die Seite 2 „Sicherheitsrichtlinien und zweckbestimmte Anwendung“,
bevor Sie mit dem Anschluss und der Inbetriebnahme beginnen.
Solar-Regler für hochwertige Reisemobile, Caravan und den Marinebereich.
Der Solar-Regler ist speziell auf den Einsatz in Reisemobil und Caravan ausgelegt und für alle Bleibatterie-Typen und
-Fabrikate geeignet (Säure-, GEL-/dryfit-, AGM-/Vlies- sowie LiFePO4-Batterien). Durch intelligente Mikroprozessor
-steuerung werden die Batterien optimal mit IU1oU2-Ladeprogrammen geladen.
Der Solar-Regler arbeitet vollautomatisch und wartungsfrei und bietet folgende Funktionen:
Batterie-Ausgänge und Ladeprogramme:
Ladeausgang BORD-Batterie I, je nach Batterie-Typ (Blei oder LiFePO4) wahlweise 3 bzw. 5 Ladeprogramme (s. Tabelle 1):
Ladeausgang Starter-Batterie II:
Separater Neben-Ladeausgang mit verringertem Ladestrom (12 V / 0,8 A bzw. 1,5 A) zur Stützladung und Ladeerhaltung der
Fahrzeug-Starterbatterie mit Schutz vor Überladung bei langen Standzeiten.
Weitere Geräteeigenschaften:
• Die Ladespannung ist frei von Spitzen und so geregelt, dass ein Überladen der Batterien ausgeschlossen ist.
• Zwei Batterie-Ladeausgänge: Automatisches Laden der Haupt- bzw. Bord-Batterie (BORD I). Stützladung sowie
Ladeerhaltung der Fahrzeug-Starter-Batterie (Start II) mit Schutz vor Überladung.
•Überwachungsfreie Ladung: Serienmäßiger Schutz gegen Batterie-Rückentladung (bei zu geringer Solarleistung z. B.
Dämmerung, nachts etc.), gegen Überlastung und Überhitzung.
• Puffer-Betrieb: Einhaltung der Ladekennlinien auch bei gleichzeitigem Betrieb mit Verbrauchern an der Batterie.
• Überladeschutz: Regelt den Ladestrom der Batterie bei zu viel Solarleistung und voller Batterie zurück, sorgt bei
Stromverbrauch durch sofortiges Nachladen für einen möglichst hohen Ladezustand der Batterie.
•„IU1oU2“-Ladekennlinie: Definierte Ladespannungserhöhung (U1) verhindert schädliche Säureschichtungen und sorgt
für Ausgleichsladung der einzelnen Batteriezellen, danach automatische Erhaltungsladung (U2).
•Bordnetzfilter: Eingebaut, erlaubt den problemlosen Parallelbetrieb des Reglers mit anderen Ladequellen, Wind- und
Benzingeneratoren, Netz-Ladegeräten, Lichtmaschinen etc. an einer Batterie.
•Anschluss für Temperatur-Fühler: Automatische Anpassung der Ladespannung an die Batterie-Temperatur. Bewirkt
bei Kälte eine bessere Vollladung der schwächeren Batterie, bei sommerlichen Temperaturen wird unnötige
Batteriegasung vermieden.
Unbedingt empfohlen, wenn die Batterie starken Temperaturschwankungen ausgesetzt ist, z. B. im Motorraum.
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Sicherheitsrichtlinien und zweckbestimmte Anwendung:
Leistungen ausschließlich durch VOTRONIC, Lauterbach.
• Ladekabel-Kompensation: Spannungsverluste auf den Ladekabeln werden automatisch ausgeregelt.
• Messausgang für EBL (Elektroblock des Fahrzeugs): Ermöglicht die bequeme Verwendung der im Elektroblock
eingebauten (Solar-) Stromanzeige zur Kontrolle der Solar-Anlage.
• Schaltausgang „AES“ (nur SR 330-Duo Dig. und SR 530-Duo Dig.):
Bewirkt bei reichlich Solar-Leistungsüberschuss das automatische Umschalten der ELECTROLUX-/DOMETICKühlschränke mit „AES“ (Automatic Energy Selector) von Gas- auf 12 V-Betrieb.
•Steckerfertig für den Anschluss von diversen Votronic Solar-Anzeigegeräten zur optimalen Kontrolle der Anlage:
z.B. LCD-Solar-Computer S: LCD-Display mit Anzeigeumfang: Batteriespannung, Ladestrom, Ladeleistung,
eingelagerte Kapazität und Energie (V, A, W, Ah, Wh) , Art.-Nr.: 1250.
Offene Blei-Säurebatterien und Batterien „wartungsfrei nach EN / DIN“:
Regelmäßig Säurestand prüfen!
Tiefentladene Blei-Batterien sofort wieder aufladen!
Nur vollgeladene Batterien lagern und regelmäßig nachladen!
Der Solar-Regler wurde unter Zugrundelegung der gültigen Sicherheitsrichtlinien gebaut.
1. Für das Laden von Blei-Gel-, Blei-AGM-, Blei-Säure-Batterien oder LiFePO4-Komplettbatterien (mit
2. Nur mit Solar-Panels bis zur maximalen Leistungsangabe(Wp) des verwendeten Solar-Reglers.
3. Nur mit Solar-Panels unterhalb der max. zulässigen Spannung (Voc).
4. Mit den angegebenen Kabelquerschnitten an den Ladeausgängen und am Panel-Eingang.
5. Mit Sicherungen der angegebenen Stärken in Batterienähe zum Schutz der Verkabelung zwischen
6. In technisch einwandfreiem Zustand.
7. In einem gut belüfteten Raum, geschützt gegen Regen, Feuchtigkeit, Staub und aggressive Batteriegase
8. Das Gerät darf an den Eingangsklemmen „+ / - Solar Panels“ nicht mit Wind-, Wasser-, Fuel- oder Motor-
• Das Gerät niemals an Orten benutzen, an denen die Gefahr einer Gas- oder Staub-Explosion besteht!
• Kabel so verlegen, dass Beschädigungen ausgeschlossen sind. Dabei auf gute Befestigung achten.
• Anschlusskabel von den Solar-Panels immer von unten an den Solar-Regler heranführen, damit im
Fehlerfalle eindringende Feuchtigkeit nicht zum Regler gelangen und diesen zerstören kann.
• Nicht 12 V (24 V)-Kabel mit 230 V-Netzleitungen zusammen im gleichen Kabelkanal (Leerrohr) verlegen.
• Spannungsführende Kabel oder Leitungen regelmäßig auf Isolationsfehler, Bruchstellen oder gelockerte
• Bei elektrischen Schweißarbeiten sowie Arbeiten an der elektrischen Anlage ist das Gerät von allen
Anschlüssen zu trennen.
• Wenn aus den vorgelegten Beschreibungen für den nicht gewerblichen Anwender nicht eindeutig hervorgeht,
welche Kennwerte für ein Gerät gelten bzw. welche Vorschriften einzuhalten sind, ist die Auskunft einer
Fachperson einzuholen.
• Die Einhaltung von Bau- und Sicherheitsvorschriften aller Art unterliegt dem Anwender / Käufer.
• Das Gerät enthält außer der Sicherung keine vom Anwender auswechselbaren Teile.
Im Ersatzfalle unbedingt FKS-Sicherung der angegebenen Stärke verwenden!
• Kinder von Solar-Regler und Batterien fernhalten.
• Sicherheitsvorschriften des Batterieherstellers beachten.
• Batterieraum entlüften,
• Auf gute Geräte- und Panel-Belüftung achten!
• Bei der Montage der Solar-Panels unbedingt die Herstellerangaben beachten.
• Nichtbeachtung kann zu Personen- und Materialschäden führen.
• Die Gewährleistung beträgt 36 Monate ab Kaufdatum (gegen Vorlage des Kassenbeleges bzw. Rechnung).
• Bei nicht zweckbestimmter Anwendung des Gerätes, bei Betrieb außerhalb der technischen Spezifikationen,
unsachgemäßer Bedienung, Wassereinbruch oder Fremdeingriff erlischt die Gewährleistung. Für daraus
entstandene Schäden wird keine Haftung übernommen. Der Haftungsausschluss erstreckt sich auch auf
jegliche Service-Leistungen, die durch Dritte erfolgen und nicht von uns schriftlich beauftragt wurden. Service-
Die Benutzung darf nur erfolgen:
integriertem BMS, Balancing, Sicherheitsbeschaltung und Zulassung!) der angegebenen
Nennspannungen und die Mitversorgung von an diesen Batterien angeschlossenen Verbrauchern in fest
installierten Systemen mit den angegebenen Batteriekapazitäten und Ladeprogrammen.
Batterie und Ladeausgängen.
sowie in nicht kondensierender Umgebung.
Generatoren, Netzteilen, Batterien oder anderen Stromquellen betrieben werden!
Gerät vor aggressiven Batteriegasen schützen.
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Gerätesicherung u. Sicherung nahe Batterie I
15 A
20 A
30 A
40 A
AnschlussSchema:
Hinweis:
Anschlussschema zeigt die maximaleAnschlussbelegung zum Betrieb aller vorhandenen Funktionen des SolarReglers. Die minimale Anschlussbelegung besteht aus den Solarpaneleingängen („+“ und „-“) und den Anschlüssen
der Hauptbatterie.
Sicherungen möglichst direkt nahe an den Batterien anschließen (Kabelschutz!).
Erforderliche Kabelquerschnitte, Hinweise SR 140 Duo Dig. SR 220 Duo Dig. SR 330 Duo Dig. SR 530 Duo Dig.
+/- Panel-Leitungen, Länge nach Bedarf 2,5-4 mm2 4-6 mm2 6-10 mm2 10-16 mm2
+/- Batterie I-Leitungen, max. 2m lang 2,5-4 mm
2
4-6 mm
2
6-10 mm
2
10-16 mm
2
Trennrelais:
Das in vielen Fahrzeugen vorhandene Trennrelais (es verbindet zur Ladung durch die Lichtmaschine die
Bordbatterie bei laufendem Fahrzeugmotor mit der Starter-Batterie; im Anschlussplan nicht
eingezeichnet) kann selbstverständlich weiter verwendet werden.
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Montage:
Den Solar-Regler auf einer ebenen und harten Montagefläche an einer vor Feuchtigkeit geschützten Stelle in Nähe der
Haupt-/Bord-Batterie (BORD I) anschrauben, um kurze Batterie-Anschlusskabel sicherzustellen.
Wir empfehlen unbedingt die senkrechte Montage des Reglers (die Anschlussklemmen für Solar-Panel und Batterien
zeigen nach unten).
Diese Einbauart verbessert die Gerätekühlung und stellt sicher, dass auch bei Beschädigung von Dichtungen kein Wasser an
den Anschlussleitungen der Solar-Panels entlang in den Solar-Regler dringen kann.
Die Leitung zur Starter-Batterie (Start II) darf, falls genutzt, länger sein.
Obwohl der Solar-Regler einen hohen Wirkungsgrad besitzt, wird Wärme erzeugt, welche durch ausreichenden
Luftaustausch mit dem Umfeld des Gerätes abgeführt werden muss.
Das Gerät kann sich erwärmen und die Lüftungsöffnungen des Gehäuses dürfen daher für volle Ladeleistung auf keinen Fall
abgedeckt werden (rundum 10 cm Mindestabstand).
Anschluss (siehe Anschluss-Schema):
Unbedingt auf die Polaritäten (+ und -) von Solar-Panel und Batterien achten!
Kabelquerschnitte und -längen einhalten!
1. Zuerst den Solar-Regler an der „BORD I“ Batterie anschließen. Kabelschutz:
Sicherungen nahe der Batterien in die + Leitungen einfügen (gegen Kabelbrandgefahr)!
2. Solar-Panels vor direktem Sonnenlicht schützen (abdecken oder abschatten) und dann
Batterieanschlüsse des Reglers - (Minus) und + (Plus) mit der 12 V-Hauptbatterie polrichtig verbinden, Kabelquerschnitte
einhalten (siehe Anschluss-Schema).
Regler nicht ohne Batterie „Bord I“ betreiben. Das Gerät gibt ohne angeschlossene Batterie keine definierte
Ausgangsspannung ab.
Bei falsch gepolter Batterie I wird die interne Schmelzsicherung ausgelöst.
Nur gegen Sicherung gleicher Stärke und gleichen Typs ersetzen (FKS-Sicherung)!
Parallel-Ladung zweier oder mehrerer Batterien gleicher Spannung (12 V) ist zulässig. Dazu werden die Batterien „parallel“
geschaltet, d. h. die „+“-Anschlüsse werden gekoppelt und am „+“-Anschluss des Solar-Reglers angeschlossen. Ebenso
werden die Minus (-)-Anschlüsse verbunden.
Laut Batterieherstellern ist ein dauerhafter Parallelbetrieb bei zwei oder mehreren Batterien gleicher Spannung, gleichen
Typs, gleicher Kapazität und gleichen Alters (Vorgeschichte) in Diagonalverschaltung zulässig.
2.) Solar-Panel (muss angeschlossen werden):
Panels zwecks Minimierung von Anschlussfunken und Schäden bei eventueller Falschpolung abschatten (Halle).
Kabelquerschnitte einhalten (siehe Anschluss-Schema)!
Bei Verwendung mehrerer Solar-Panels werden diese parallel geschaltet. Damit ergeben sich insbesondere bei teilweiser
Abschattung der Panels oder von Panelteilen (Laub, Äste, Verschmutzung etc.) durchschnittlich höhere Solar-Leistungen
(siehe Anschluss-Schema).
Der (-) Minus-Anschluss der Solar-Panels darf nur mit der (-) Minus-Klemme des Solar-Reglers verbunden
sein!
Eine weitere Verbindung (evtl. vom Anschluss eines früheren Solar-Reglers, verletzte Isolation an der DachKabeldurchführung o.ä.) zu Batterie Minus (-) oder zum Fahrzeug (-) Chassis könnte die interne Strommessung
des Gerätes verfälschen und darf nicht bestehen.
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3.) Starterbatterie „Start II“ (Option, kann angeschlossen werden):
Zweiten Ladeausgang mit rotem Anschlusskabel (Drahtquerschnitt 1,5-2,5 mm²) mit der Zweitbatterie verbinden, dieses
Kabel darf länger sein. Bei Nichtbenutzung wird diese Anschlussklemme freigelassen.
Der Ausgang für die Starterbatterie II, falls genutzt, arbeitet mit verminderten Spannungen und Ladeströmen. Die wertvolle
Solarenergie kommt dadurch mehr der besser geeigneten Bord-/Solar-Batterie I zu.
Die Fahrzeug-Starterbatterie II wird jedoch im startfähigen Zustand gehalten, auch bei langen Standzeiten und im
Winterbetrieb.
Der Minuspol „Start II“ muss nicht angeschlossen werden, wenn der Minuspol „BORD I“ mit der
Fahrzeugkarosserie verbunden ist. Je nach Leitungslänge kann er aber am gemeinsamen Minusanschluss des
Solar-Reglers oder am Minuspol von „BORD I“ mit angeschlossen werden.
4.) Steckanschluss „Solar Display“ (Option, kann angeschlossen werden):
6polige Steckbuchse für den Anschluss der steckerfertigen Votronic Solar-Anzeigegeräte zur optimalen Kontrolle der
Solaranlage:
LCD-Solar-Computer S: LCD-Display mit Anzeigeumfang: Batteriespannung, Ladestrom, Ladeleistung, eingelagerte Kapazität und Energie (V, A, W, Ah, Wh) (Art.-Nr.: 1250)
5.) „EBL“ Anschluss für Elektroblock mit Anzeigetafel DT... / LT...
(Option, kann angeschlossen werden):
Erforderlich ist ein Kabelsatz für Anschluss Solar-Regler an EBL, Art.-Nr.: 2007 (nicht im Lieferumfang des Reglers
enthalten).
Der Solar-Regler liefert an der Klemme „EBL“ ein Signal zur Anzeige des Solar-Ladestroms, geeignet für
Elektroblock EBL... mit DT.../LT... Anzeigetafel.
Das dazu nötige Signalkabel sowie ein Anschlusskabel zum Anschluss des Solar-Reglers am EBL sind im EBL-AnschlusskabelSet enthalten.
6.) „AES“ (AutomaticEnergy Selector), nur SR 330 Duo Dig., SR530 Duo Dig.
(Option, kann angeschlossen werden):
Im Lieferprogramm der Firma DOMETIC / ELECTROLUX befinden sich Kühlschränke mit vollautomatischer Energiewahl
(230 V AC, 12 V DC oder Gas).
Speziell im Sommer kann bei starker Sonneneinstrahlung, vollen Batterien und wenig Stromverbrauch viel überschüssige,
ungenutzte Solarenergie anfallen. Der Solar-Regler erkennt diesen Zustand und gibt über den „AES“-Ausgang ein Signal an
den Kühlschrank, worauf dieser dann von Gas- auf 12 V-Betrieb umschaltet und die überschüssige Energie sinnvoll nutzt
(Einsparung von Gas).
Anschluss:
Einpoliges Kabel (0,5-1,5 mm²) von der Solarregler-Klemme „AES“ an die Kühlschrankklemme „T10“ bzw. „S+“ führen.
Funktion:
Der Solar-Regler erkennt einen Leistungsüberschuss (LED „AES“ leuchtet). Der Kühlschrank schaltet daraufhin von Gas- auf
12 V-Betrieb um. Dieser Zustand wird mindestens eine halbe Stunde aufrecht erhalten, um ein „Pendeln“ des
Kühlschrankes zwischen 12 V- und Gasbetrieb zu vermeiden.
Bei weiterhin ausreichender Solarenergie bleibt der Kühlschrank auf 12 V-Betrieb.
Ist die Solarenergie nicht mehr ausreichend, schaltet der Solar-Regler „AES“ wieder ab, der Kühlschrank arbeitet nun wieder
mindestens eine halbe Stunde mit Gas, die Solarenergie wird zur Nachladung der (evtl. leicht entladenen) Batterie genutzt.
Diese Betriebsart kommt daher nur bei ausreichender Leistungsfähigkeit der Solar-Panels in Frage, unter günstigen
Bedingungen 110 Wp, besser ab 150 Wp aufwärts.
Alternative:
Alternativ können kleine 12 V-Verbraucher am AES-Ausgang betrieben werden. Beispielsweise 12 V-Lüfter, Kfz-Relais oder
Kühlschränke mit D+ Steuereingang (Thetford etc.). Zu beachten ist, dass der Ausgang auch hier für mindestens eine halbe
Stunde aktiv ist.
Der Ausgangsstrom der Klemme „AES“ beträgt max. 200mA. Bei größeren Verbrauchern regelt der Ausgang ab
und ist nach einer Abkühlphase wieder belastbar.
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7.) Temperatur-Fühler, Eingang „TS - TS“ (Option, kann angeschlossen werden):
Anschluss für den externen Votronic Temperatur-Sensor 825 Art.-Nr. 2001 (nicht im Lieferumfang enthalten).
Er dient der automatischen Anpassung und Korrektur der Ladespannung an die Batterie-Temperatur (TemperaturKompensation).
Montage:
Der Fühler muss guten Wärmekontakt zur Batterie „BORD I“ (Innentemperatur) haben und sollte daher am Minus- oder
Plus-Pol der Batterie angeschraubt werden. Alternativ kann er auch auf der Längsseite mittig am Batteriegehäuse befestigt
werden. Der Einbauort darf nicht von Wärmequellen (Motorblock, Auspuff, Heizung o. ä.) beeinflusst werden.
Anschluss:
Temperatur-Fühler an den Anschlussklemmen „TS - TS“ anschließen (Polung beliebig).
Der Fühler wird automatisch vom Solar-Regler erkannt.
Wirkung:
Die temperaturabhängige Ladespannung der Batterie I wird automatisch der Batterietemperatur nachgeführt.
Der Temperatur-Fühler misst hierzu die Batterietemperatur. Bei tiefen Temperaturen (Winterbetrieb) wird die
Ladespannung erhöht, die geschwächte Batterie wird besser und schneller vollgeladen. Zum Schutz angeschlossener,
empfindlicher Verbraucher wird die Spannung bei großer Kälte begrenzt. Bei sommerlichen Temperaturen wird die
Ladespannung abgesenkt, dadurch die Belastung (Gasung) der Batterie vermindert bzw. die Lebensdauer von gasdichten
Batterien erhöht. (Siehe „Ladespannungen und Temperatur-Kompensation der Bordbatterie I“ auf Seite 10).
Sicherheitsmodus:
Batterieschutz (siehe auch Kennlinien: „Ladespannungen und Temperatur-Kompensation“ der Bordbatterie I):
Bei zu tiefen (-20 °C bei LiFePO4) oder zu hohen Batterietemperaturen (ab +50 °C) wird die Ladespannung zum Schutz der
Batterie stark auf die Sicherheitsladespannung (je nach Typ von 12,75 V bis 13,00 V) abgesenkt (Sicherheitsmodus, LED
„Charge“ blinkt), alle bisherigen Ladedaten bleiben gespeichert.
Eine Batterieladung findet dann zwar nicht mehr statt, jedoch werden die eventuell angeschlossenen Verbraucher weiter
vom Solar-Regler versorgt und die Batterie kann abkühlen. Sobald die Batterietemperatur wieder den zulässigen Bereich
erlangt wird automatisch weitergeladen.
Fehlender Fühler, Kabelbruch oder Kurzschluss der Fühlerleitungen sowie unsinnige Messwerte werden vom
Solar-Regler erkannt. Er schaltet dann automatisch auf die üblichen, von den Batterieherstellern empfohlenen
20°C/25 °C-Ladespannungen zurück.
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Betriebsanzeigen:
„AES“ (Leistungsüberschussanzeige, nur SR 330 Duo Dig. und SR 530 Duo Dig., grün):
• Leuchtet: Es liegt ausreichend überschüssige Solarleistung vor, der Ausgang „AES“ zur automatischen
Energiewahl des Kühlschranks bzw. eines Verbrauchers ist aktiviert.
• Aus: Ausgang „AES“ ist abgeschaltet.
„Batt. Full“ (Batterie vollgeladen, grün):
• Leuchtet:Batterie(n) zu 100 % geladen, Ladeerhaltung U2, fertig.
• Glimmt:Hauptladevorgang befindet sich noch in der U1-Ladephase.
• Aus:Hauptladevorgang befindet sich noch in der I-Phase.
„>80%“ (grün):
• Leuchtet:Batterie ist fast voll geladen. Solar-Regler befindet sich in der U1-Ladephase.
„Charge“ (grün):
• Leuchtet:Helligkeit von leichtem Glimmen bis zur vollen Helligkeit zeigt die Ladestromstärke an.
• Aus:Nicht genug Solar-Energie vorhanden.
• Blinkt:Sicherheitsmodus Batterieschutz: Batterie-Temperatur < -20/-30 °C oder Übertemperatur +50 °C,
Automatische Rückkehr und Weiterladung bei Absinken der Batterietemperatur um 2 °C.
• Blinkt 1x: Abschaltung Solar-Überspannung: LED „Charge“ blinkt 1x, dann schaltet der Regler in den Standby.
Unbedingt Solar-Modul-Spannung (Voc) prüfen!
„Standby“ (nur bei SR 140 Duo Dig. und SR 220 Duo Dig., grün):
• Blinkt: Regler befindet sich im Standby, wenn kein Solarstrom fließt (nachts).
„Batt. Low“ (gelb):
• Leuchtet: Unterspannung an Haupt-Batterie I. Batterie sollte möglichst bald aufgeladen werden!
Alle Betriebsanzeigen blinken:
•Die Wahlschalter „BORD-Battery“ stehen in einer nicht gültigen Stellung, der Solar-Regler hat zur Sicherheit
Einsetzende Sulfatierung der Blei-Batterieplatten bei Tiefentladungen durch baldige Ladung unterbinden,
insbesondere bei hohen Umgebungstemperaturen. Falls die Sulfatierung noch nicht zu weit fortgeschritten war,
kann die Batterie einen Teil der Kapazität nach einigen Lade-/Entladezyklen zurückerlangen.
• Teilentladene Batterien:
Batterien auf Blei-Basis besitzen im Gegensatz zu anderen Batterie-Technologien keinen schädlichen MemoryEffekt. Daher: Im Zweifel teilentladene Batterien möglichst bald wieder vollladen lassen.
Blei-Batterien nur vollgeladen lagern. Regelmäßig nachladen, besonders bei gebrauchten (älteren) Batterien und
bei höheren Temperaturen.
• Batterien kühl und trocken halten, Einbauort entsprechend auswählen.
• Bei mangelnder Solarleistung und/oder hohem Stromverbrauch sollte die Batterie gelegentlich durch Ladung mit
einem Netzladegerät komplett vollgeladen werden.
•Überspannungsschutz:
12 V Solar-Regler schützen sich gegen den Anschluss zu hoher Batteriespannungen bzw. schalten bei defekten
zusätzlichen Ladeanlagen (Ladegeräte, Generatoren o. ä.) ab, Schaltschwelle je nach Batterietyp zw. 15,0-16,0 V
• Überspannungsbegrenzung:
Zum Schutz empfindlicher Verbraucher ist die Ladespannung auf max. 15,0 V bei allen Ladearten begrenzt.
• Überlast-/Überhitzungsschutz Solar-Regler:
Der Solar-Regler ist gegen Überlastung doppelt elektronisch gesichert und schützt sich selbst gegen widrige
Einbaubedingungen (z. B. schlechte Belüftung, zu hohe Umgebungstemperaturen) durch allmähliche Abregelung der
Ladeleistung.
•Spannungsmessungen: Spannungen an der Batterie messen, nicht am Solar-Regler (Ladekabelverluste).
Sofern im unbeaufsichtigten Betrieb die Batterie durch zu viele Verbraucher bei mangelnder Solarleistung
tiefentladen werden kann, empfehlen wir als Schutz für die Batterie folgende Geräte:
Votronic Battery Protector 40 (Belastbarkeit 12 V / 40 A) Art.-Nr. 3075 oder
Sicherheitsmodus bei Batterie- Übertemperatur: 12,75 V > +50 °C
AGM-Batterien mit der Bezeichnung 14,4 V.
Säure-/AGM-Kennlinie IU1oU2:
Sicherheitsmodus bei Batterie- Übertemperatur: 12,80 V > +50 °C
AGM-/Vlies-Kennlinie IU1oU2:
Sicherheitsmodus bei Batterie- Übertemperatur: 12,75 V > +50 °C
Tabelle 1: Für Haupt-Batterie I richtiges Ladeprogramm für Typ (Bauart,
Blei- oder Lithium-Eisenphosphat-Technologie) einstellen
Unbedingt vor der Inbetriebnahme die korrekte Ladekennlinie passend zur Batterie einstellen um
Batterieschäden auszuschließen!
Schiebeschalter („Batterie Typ“) mit kleinem Schraubendreher in die gewünschte Stellung für die Batterie I
(Bord-batterie) bringen. Mit dem Schalter „1“ zwischen Blei- oder Lithium-Eisenphosphat- Batterie wählen.
Anschließend die gewünschte Ladekennlinie mit den Schaltern „2“, „3“ und „4“ wie in den Tabellen angegeben auswählen:
„unten“
Blei-Akku
Ladeprogramme für Blei-Batterien:
Falls vom Batteriehersteller nicht anders vorgegeben, kann anhand der folgenden
Beschreibung und den technischen Daten (U1- und U2-Spannungen, Nenntemperatur und
U1-Haltezeiten) das passende Ladeprogramm für den Batterie-Typ (Bauart, Technologie)
ermittelt werden.
Hinweis: Alle Ladeprogramme berücksichtigen automatisch auch den möglichen Parallel-/
Pufferbetrieb mit angeschlossenen Verbrauchern an der Batterie.
„Gel“: Ladeprogramm fürGel-/dryfit-Batterien:
Abgestimmt auf verschlossene, gasdichte Gel-Batterien mit festgelegtem Elektrolyten, welche
generell ein höheres Ladespannungsniveau und längere U1-Haltezeiten benötigen, um kurze
Ladezeiten mit besonders hoher Kapazitätseinlagerung zu erreichen und ein Batterie-„Verhungern“ zu
vermeiden, z.B. EXIDE, Sonnenschein dryfit-Start, dryfit-Sport-Line, DETA Gel-Batterie Funline, Bosch
AS Gel-Batterien Va/Z, AS Gel-Antriebsbatterien, AS Gel-Beleuchtungsbatterien
Auch empfohlen, falls nicht vom Batteriehersteller anders vorgegeben, für Batterien in
Rundzellentechnologie, z. B. EXIDE MAXXIMA (DC).
U1 Haupt-/Voll-Ladung: 14,30 V +20 °C 3-10 h
U2 Voll-/Erhaltung-/Lagerungsladung: 13,80 V +20 °C Dauer
„Lead Acid/AGM1“: Ladeprogramm für Säure-/Nass-Batterien sowie AGM 14,4 V:
Zur Ladung und Ladeerhaltung von Versorgungs-(Bord-)Batterien. Bietet kurze Ladezeiten, hohen
Ladefaktor und Säuredurchmischung bei offenen Standard- und geschlossenen, wartungsarmen,
wartungsfreien „Flüssigelektrolyt-“, „Nass-“, Antriebs-, Beleuchtungs-, Solar- und Heavy DutyBatterien. Auch geeignet für aktuelle Batterieentwicklungen (antimonarm, silberlegiert,
calzium/calzium o. ä.) mit niedrigem oder sehr niedrigem Wasserverbrauch, sowie
U1 Haupt-/Voll-Ladung: 14,40 V +20 °C 1,5-6 h
U2 Voll-/Erhaltung-/Lagerungsladung: 13,45 V +20 °C Dauer
„AGM2“: Ladeprogramm für AGM-/Vlies-Batterien 14,7 V:
Abgestimmt auf verschlossene, gasdichte AGM (Absorbent Glass Mat) Batterien und solche in BleiVlies-Technologie, Lead Crystal, VRLA, welche ein besonders hohes U1-Niveau für die Voll-Ladung
benötigen.
ACHTUNG: Unbedingt Batterie-Datenblatt bezüglich der hohen U1-Ladespannung 14,7 V prüfen.
Ungeeignete Batterien können durch Elektrolyt-Verlust vorzeitig altern!
Einige Hersteller von AGM-/Vlies-Batterien schreiben zur Ladung auch ein 14,4 V-Ladeprogramm vor!
In diesem Falle bitte „Lead Acid/AGM1“ (14,4 V / 13,45 V) einstellen.
U1 Haupt-/Voll-Ladung: 14,70 V (!) +20 °C 1,5-5 h
U2 Voll-/Erhaltung-/Lagerungsladung: 13,50 V +20 °C Dauer
Diese und andere Schalterstellungen (z.B. auch bei LiFePO4) sind nicht gültig und werden
nicht genutzt (Service-Stellungen)!
Alle LEDs blinken und der Solar-Regler schaltet zur Sicherheit den Ladeausgang ab.
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Schalter 1
U1 Haupt-/Voll-Ladung: 14,20 V +20 °C 0,5 h
Sicherheitsmodus bei Batterie-Unter-/Übertemperatur: 13,00 V -20 °C/+50 °C
U1 Haupt-/Voll-Ladung: 14,40 V +20 °C 0,3-1 h
U1 Haupt-/Voll-Ladung: 14,60 V +20 °C 0,3-1 h
U1 Haupt-/Voll-Ladung: 14,70 V +20 °C 0,3-1 h
U1 Haupt-/Voll-Ladung: 14,80 V +20 °C 0,3-1 h
„oben“
LiFePO4-
Akku
Ladeprogramme für LiFePO4-Batterien:
Falls vom Batteriehersteller nicht anders vorgegeben, kann anhand der folgenden
Beschreibung und den technischen Daten (U1- und U2-Spannungen, U1-Haltezeiten) das
passende Ladeprogramm ermittelt werden. Niedrigere Ladespannungen fördern allgemein
die Lebensdauer der LiFePO4-Batterie.
Achtung: Nur Lithium-Eisenphosphat-Batterien mit eingebautem BMS(Batterie Management System) anschließen!
Hinweis: Alle Ladeprogramme berücksichtigen automatisch auch den möglichen Parallel-/
Pufferbetrieb mit angeschlossenen Verbrauchern an der Batterie.
„LiFePO4 14,2 V“: Lithium-Eisenphosphat-Ladeprogramm IU1oU2 mit Ladespannung 14,2 V.
U2 Voll-/Erhaltung-/Lagerungsladung: 13,60 V +20 °C Dauer
„LiFePO4 14,4 V“: Lithium-Eisenphosphat-Ladeprogramm IU1oU2 mit Ladespannung 14,4 V.
U2 Voll-/Erhaltung-/Lagerungsladung: 13,80 V +20 °C Dauer
Sicherheitsmodus bei Batterie-Unter-/Übertemperatur: 13,00 V -20 °C/+50 °C
„LiFePO4 14,6 V“: Lithium-Eisenphosphat-Ladeprogramm IU1oU2 mit Ladespannung 14,6 V.
U2 Voll-/Erhaltung-/Lagerungsladung: 13,60 V +20 °C Dauer
Sicherheitsmodus bei Batterie-Unter-/Übertemperatur: 13,00 V -20 °C/+50 °C
„LiFePO4 14,7 V“: Lithium-Eisenphosphat-Ladeprogramm IU1oU2 mit Ladespannung 14,7 V.
U2 Voll-/Erhaltung-/Lagerungsladung: 13,70 V +20 °C Dauer
Sicherheitsmodus bei Batterie-Unter-/Übertemperatur: 13,00 V -20 °C/+50 °C
„LiFePO4 14,8 V“: Lithium-Eisenphosphat-Ladeprogramm IU1oU2 mit Ladespannung 14,8 V.
U2 Voll-/Erhaltung-/Lagerungsladung: 13,70 V +20 °C Dauer
Sicherheitsmodus bei Batterie-Unter-/Übertemperatur: 13,00 V -20 °C/+50 °C
Im automatischen Normalbetrieb ist eine weitere Bedienung des Gerätes nicht erforderlich.
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Ladespannungen und Temperatur-Kompensation der Bordbatterie I:
Bei fehlender Solarleistung (nachts) wird die Betriebsbereitschaft des Reglers durch kurzes Blitzen der LED
(Leuchtdiode) „Charge“ angezeigt.
SR 140 Duo Dig. und 220 Duo Dig.: Eine tiefentladene Batterie wird bei jedem Betriebszustand durch die LED „Batt. Low“
(Unterspannung) angezeigt. Jetzt muss die Batterie möglichst bald geladen werden (Verbraucher abschalten)!
SR 330 Duo Dig. und 530 Duo Dig.: Die LED „AES“ leuchtet bei überschüssiger Solarenergie auf, Ausgang „AES“ ist aktiv.
Eine gleichmäßig blinkende LED „Charge“ zeigt einen möglichen Fehler in der Anlage an: Regler überhitzt oder im Selbsttest
einen Fehler gefunden, Batterie zu heiß (>50 °C) bei Verwendung des Batterie Temperaturfühlers.
Sobald ausreichende Solarleistung anliegt, leuchtet die LED „Charge“ und der Ladevorgang beginnt.
Die Helligkeit der LED „Charge“ ist zugleich ein Maß für die umgesetzte Solarleistung: Je heller, desto mehr von der
vorhandenen (auch geringen) Solarleistung wird durchgereicht.
1. Maximaler Ladestrom (I-Phase) im unteren und mittleren Spannungsbereich der Batterie bis zum Beginn der
U1-Phase. Die gesamte Solarleistung geht zur raschen Aufladung an die Batterie. Die I-Phase lädt bis auf
ca. 75 bis 80 % Ladezustand auf.
2. Während der dann folgenden U1-Phase wird die Batteriespannung auf hohem Niveau nahe der Gasungsgrenze
konstant gehalten, die Batterie bestimmt anhand ihres Ladezustandes den Ladestrom selbst und es wird dabei die
hohe Batteriekapazität eingeladen, die LED „>80%“ leuchtet.
Der Solar-Regler überwacht Ladezeit, Ladespannung sowie Ladestrom und schaltet dann bei voller Batterie
automatisch auf die folgende U2-Phase=Ladeerhaltung um. Eine bereits volle Batterie wird entsprechend kürzer
geladen.
3. Während der U2-Phase (Voll/Ladeerhaltung) wird die Batterie auf ihrem Ladeniveau gehalten. Es fließt nur der von
der Batterie bestimmte, kompensierende Nachladestrom zur Vollerhaltung. Diese Phase ist zeitlich nicht begrenzt,
die LED „Batt. Full“ leuchtet hell.
Der Solarstrom steht nun fast komplett den Verbrauchern zur Verfügung.
Eine Rückschaltung auf die I-Phase bzw. U1-Phase erfolgt, wenn die Batterie längere Zeit belastet wurde oder wenn der
Solar-Regler nach Sonnenuntergang in den Bereitschaftsbetrieb zurückschaltet.
Bei Verwendung eines Temperaturfühlers für die Batterie verschieben sich die Spannungswerte bei Kälte leicht nach oben
bzw. bei Wärme nach unten.
Der Ausgang für die „Batterie II“ (START) arbeitet mit verminderten Spannungen und Ladeströmen. Die wertvolle
Solarenergie kommt dadurch mehr der besser geeigneten Bord-/Solarbatterie „I“ zu. Die Starterbatterie „II“ wird jedoch
immer im startfähigen Zustand gehalten, auch bei langen Standpausen (z. B. im Winter).
Zeitlicher Ladeverlauf (IU1oU2-Ladekennlinie) an der Bordbatterie „BORD I“ bei genügend Solarleistung:
Technische Daten: SR 140 Duo SR 220 Duo SR 330 Duo SR 530 Duo
DigitalDigital Digital Digital
Solar-Modul-Leistung (empfohlen - max.): 30 - 140 Wp 40 - 220 Wp 50 - 330 Wp 50 - 530 Wp
Solar-Modul-Strom: 0 - 9,0 A 0 - 14,0 A 0 - 21,0 A 0 - 33,0 A
Solar-Modul-Spannung (Voc): max. 28 V max. 28 V max. 28 V max. 28 V
Batt.-Nennspannungen BORD I und Start II: 12 V 12 V 12 V 12 V
Ladestrom: 0 - 9,0 A 0 - 14,0 A 0 - 21,0 A 0 - 33,0 A
Standby Stromverbrauch (max.): 4 mA 4 mA 4 mA 4 mA
Hauptausgang Batterie I (BORD I):
Lade-/Puffer-/Last-Strom: 0 - 9,0 A 0 - 14,0 A 0 - 21,0 A 0 - 33,0 A
Vorladestrom (tiefstentladene Batterie) max.: 4,5 A (<8 V) 7,0 A (<8 V) 10,5 A (<8 V) 16,5 A (<8 V)
Rücksetzspannung (30 sec): 12,7 V 12,7 V 12,7 V 12,7 V
Ladeprogramme für Gel-/AGM-/Säure/LiFePO4-Batterien: 8 8 8 8
Ladespannungsbegrenzung (max.): 15,0 V 15,0 V 15,0 V 15,0 V
Eingebauter Überlastschutz (Strombegrenzung): ja ja ja ja
Eingebauter Kurzschluss-Schutz: ja ja ja ja
Eingebauter Übertemperatur-Schutz: ja ja ja ja
Eingebauter temperaturgesteuerter Kühllüfter: -- -- ja ja
Geräte Sicherung (Typ FKS): 15 A 20 A 30 A 40 A
Eingang für Batterie I-Temperatursensor: ja ja ja ja
Lade-Timer: 3-fach 3-fach 4-fach 4-fach
Kühlschrank- Steuerausgang „AES“: -- -- ja ja
Schaltstrom-Steuerausgang „AES“ max.: -- -- 12 V/0,2 A 12 V/0,2 A
Signalausgang „EBL“ für Anzeige „Solar“-Ladestrom: ja ja ja ja
Nebenausgang Fahrzeug-Starter-Batterie II (Start II):
Ladestrom: 0 - 0,8 A 0 - 0,8 A 0 - 1,5 A 0 - 1,5 A
Eingebauter Überlastschutz (Strombegrenzung): ja ja ja ja
Eingebauter Kurzschluss-Schutz: ja ja ja ja
Eingebauter Übertemperatur-Schutz: ja ja ja ja
Abmessungen incl. Befestigungsflansche (mm): 131 x 77 x 40 131 x 77 x 40 131 x 77 x 40 131 x 77 x 40
Gewicht: 150 g 155 g 165 g 170 g
Umgebungsbedingungen, Luftfeuchtigkeit: -20°C … +45°C max. 95 % RF, nicht kondensierend
Konformitätserklärung:
Gemäß den Bestimmungen der Richtlinien 2014/35/EU, 2014/30/EU, 2009/19/EG stimmt
dieses Produkt mit den folgenden Normen oder normativen Dokumenten überein:
EN55014-1; EN55022 B; EN61000-6-1; EN61000-4-2; EN61000-4-3; EN61000-4-4;
EN62368-1; EN50498.
Das Produkt
darf nicht über
den Hausmüll
entsorgt
werden.
Das Produkt ist RoHS-konform.
Es entspricht somit der Richtlinie
2015/863/EU zur Beschränkung
gefährlicher Stoffe in Elektround Elektronik-Geräten.
Recycling:
Am Ende der Nutzungsdauer können Sie uns dieses Gerät zur fachgerechten Entsorgung zusenden.
Nähere Informationen hierzu finden Sie auf unserer Webseite unter www.votronic.de/recycling
Lieferumfang: Lieferbares Zubehör:
• Solar-Regler
• Bedienungsanleitung
- Temperatur-Sensor 825
- Diverse Solar-Anzeigegeräte, z.B. LCD-Solar-Computer S