Bitte lesen Sie vor Gebrauch des Solar-Reglers die Bedienungsanleitung sorgfältig durch, bevor
Sie mit dem Anschluss und der Inbetriebnahme beginnen.
MPP Solar-Regler für hochwertige Reisemobile, Caravan und Boote.
Votronic Solar-Regler der Serie „MPP“ (Maximum-Power-Point) mit „IU1oU2“-Ladekennlinie werden als Bindeglied
zwischen Solarpanel(s) und Batterie(n) geschaltet.
Bei der MPP-Technologie ermittelt der Regler immerzu automatisch mehrmals pro Sekunde die maximale
Leistungsausbeute (MPP) der Solar-Module. Er transformiert dann den Spannungsüberschuss des Solar-Moduls auf einen
höheren Ladestrom für die Batterie um (verwirklicht durch Hochfrequenz-Schaltreglertechnologie mit hohem
Wirkungsgrad). Dieser Ladestromzugewinn sorgt für kürzere Ladezeiten und die bestmögliche Leistungsausnutzung der
Solaranlage.
Die MPP Solar-Regler arbeiten vollautomatisch, sind wartungsfrei und bieten folgende Funktionen:
MPP-Ladestrom-Zunahme gegenüber herkömmlichen Reglern durch den Einsatz modernster Reglertechnologie
Umschaltbare Ladekennlinien zur optimalen Ladung von Gel-/dryfit-, AGM-/Vlies- oder Säure-/Nass- sowie LiFePO4-
Die Ladespannung ist frei von Spitzen und so geregelt, dass ein Überladen der Batterien ausgeschlossen ist.
Zwei Batterie-Ladeausgänge: Automatisches Laden der Haupt- bzw. Bord-Batterie (Bord I).
Überwachungsfreie Ladung: Serienmäßiger Schutz gegen Überlast, Überhitzung, Verpolung und Batterie-
Parallel- /Puffer-Betrieb: Ladekennlinien-Einhaltung auch bei gleichzeitigem Betrieb von Verbrauchern.
Überladeschutz: Regelt den Ladestrom der Batterie bei zu viel Solarleistung und voller Batterie zurück, sorgt bei
„IU1oU2“-Ladekennlinie: Definierte Ladespannungserhöhung (U1) verhindert schädliche Säureschichtungen und sorgt
Ladekabel-Kompensation: Spannungsverluste auf den Ladekabeln werden automatisch ausgeregelt.
Bordnetzfilter: Problemloser Parallelbetrieb mit Wind- und Benzingeneratoren, Netz-Ladegeräten, Lichtmaschinen
Messausgang für EBL (Elektroblock des Fahrzeugs): Ermöglicht die bequeme Verwendung der im Elektroblock
Schaltausgang „AES“ (nur MPP 250 Duo Dig. und MPP 350 Duo Dig):
Anschluss für Temperatur-Fühler (Art.-Nr. 2001):
Steckerfertig für den Anschluss der Votronic Solar-Anzeigegeräte zur optimalen Kontrolle der Anlage:
(Mikroprozessor) um 10 % bis 30 % (Wirkungsgrad > 95 %). Das Leistungsplus zeigt sich insbesondere zur kühleren
Jahreszeit und z. B. bei Hochnebellagen, geringerer und diffuser Beleuchtung (Überwinterung).
Batterien (s. Tabelle 1).
Stützladung sowie Ladeerhaltung (max. 1 A) der Fahrzeug-Starterbatterie (Start II) mit Schutz vor Überladung.
Rückentladung (bei zu geringer Solarleistung z. B. Dämmerung, nachts etc.).
Stromverbrauch durch sofortiges Nachladen für einen möglichst hohen Ladezustand der Batterie.
für Ausgleichsladung der einzelnen Batteriezellen, danach automatische Erhaltungsladung (U2).
etc.
eingebauten (Solar-)Stromanzeige zur Kontrolle der Solar-Anlage.
Bewirkt bei reichlich Solar-Leistungsüberschuss das automatische Umschalten der ELECTROLUX- / DOMETICKühlschränke mit „AES“ (Automatic Energy Selector) von Gas- auf 12 V-Betrieb.
Automatische Anpassung der Ladespannung an die Batterie-Temperatur. Bewirkt bei Kälte eine bessere Vollladung
der schwächeren Batterie, bei sommerlichen Temperaturen wird unnötige Batteriegasung vermieden.
Unbedingt empfohlen, wenn die Batterie starken Temperaturschwankungen ausgesetzt ist, z. B. im Motorraum.
eingelagerte Kapazität und Energie (V, A, W, Ah, Wh).
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Sicherheitsrichtlinien und zweckbestimmte Anwendung:
Der Solar-Regler wurde unter Zugrundelegung der gültigen Sicherheitsrichtlinien gebaut.
Die Benutzung darf nur erfolgen:
1. Für das Laden von Blei-Gel-, Blei-AGM-, Blei-Säure- oder LiFePO4 (mit integriertem BMS!)-Batterien
der angegebenen Nennspannung und die Mitversorgung von an diesen Batterien angeschlossenen
Verbrauchern in fest installierten Systemen.
2. Mit Solar-Panels bis zur maximalen Leistungsangabe(Wp) des verwendeten Solar-Reglers.
3. Mit den angegebenen Kabelquerschnitten an den Ladeausgängen und am Panel-Eingang.
4. Mit Sicherungen der angegebenen Stärken in Batterienähe zum Schutz der Verkabelung zwischen
Batterie und Ladeausgängen.
5. In technisch einwandfreiem Zustand.
6. In einem gut belüfteten Raum, geschützt gegen Regen, Feuchtigkeit, Staub und aggressive
Batteriegase sowie in nicht kondensierender Umgebung.
Das Gerät darf niemals an Orten benutzt werden, an denen die Gefahr einer Gas- oder Staub-Explosion
besteht!
Kabel so verlegen, dass Beschädigungen ausgeschlossen sind. Dabei auf gute Befestigung achten.
Anschlusskabel von den Solar-Panels immer von unten an den Solar-Regler heranführen, damit im
Fehlerfalle eindringende Feuchtigkeit nicht zum Regler gelangen und diesen zerstören kann.
Niemals 12 V (24 V)-Kabel mit 230 V-Netzleitungen zusammen im gleichen Kabelkanal (Leerrohr) verlegen.
Spannungsführende Kabel oder Leitungen regelmäßig auf Isolationsfehler, Bruchstellen oder gelockerte
Bei elektrischen Schweißarbeiten sowie Arbeiten an der elektrischen Anlage ist das Gerät von allen
Anschlüssen zu trennen.
Wenn aus den vorgelegten Beschreibungen für den nicht gewerblichen Endverbraucher nicht eindeutig
hervorgeht, welche Kennwerte für ein Gerät gelten bzw. welche Vorschriften einzuhalten sind, muss stets
ein Fachmann um Auskunft ersucht werden.
Die Einhaltung von Bau- und Sicherheitsvorschriften aller Art unterliegt dem Anwender / Käufer.
Das Gerät enthält außer der Sicherung keine vom Anwender auswechselbaren Teile.
Im Ersatzfalle unbedingt FKS-Sicherung der angegebenen Stärke verwenden!
Kinder von Solar-Regler und Batterien fernhalten.
Sicherheitsvorschriften des Batterieherstellers beachten.
Batterieraum entlüften,Gerät vor aggressiven Batteriegasen schützen.
Auf gute Geräte- und Panel-Belüftung achten!
Bei der Montage der Solar-Panels unbedingt die Herstellerangaben beachten.
Nichtbeachtung kann zu Personen- und Materialschäden führen.
Die Gewährleistung beträgt 24 Monate ab Kaufdatum (gegen Vorlage des Kassenbeleges bzw. Rechnung).
Bei nicht zweckbestimmter Anwendung des Gerätes, bei Betrieb außerhalb der technischen
Spezifikationen, unsachgemäßer Bedienung, Wassereinbruch oder Fremdeingriff erlischt die
Gewährleistung. Für daraus entstandene Schäden wird keine Haftung übernommen. Der
Haftungsausschluss erstreckt sich auch auf jegliche Service-Leistungen, die durch Dritte erfolgen und nicht
von uns schriftlich beauftragt wurden. Service-Leistungen ausschließlich durch VOTRONIC, Lauterbach.
Offene Säurebatterien und Batterien „wartungsfrei nach EN / DIN“:
Regelmäßig Säurestand prüfen!!
Tiefentladene Batterien sofort wieder aufladen!
Nur vollgeladene Batterien lagern und regelmäßig nachladen!
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Erforderliche Kabelquerschnitte, Hinweise
MPP 165 Duo Dig.
MPP 250 Duo Dig.
MPP 350 Duo Dig.
+/- Panel-Leitungen, Länge nach Bedarf
2,5-4 mm2
4-6 mm2
6-10 mm2
+/- Batterie I-Leitungen, max. 2m lang
2,5-4 mm
2
4-6 mm
2
6-10 mm
2
Sicherung nahe Batterie I
15A
20A
30A
Panel „-“ Anschlüsse nicht
mit Masse/ Karosserie/
Batterie „-“ verbinden!
AnschlussSchema:
Hinweis:
Anschlussschema zeigt die maximaleAnschlussbelegung zum Betrieb aller vorhandenen Funktionen des SolarReglers. Die minimale Anschlussbelegung besteht aus den Solarpaneleingängen („+“ und „-“) und den Anschlüssen
der Hauptbatterie.
Sicherungen möglichst direkt nahe an den Batterien anschließen (Kabelschutz!).
Trennrelais:
Das in den meisten Fahrzeugen vorhandene Trennrelais (es verbindet zur Ladung durch die Lichtmaschine
die Bordbatterie bei laufendem Fahrzeugmotor mit der Start-Batterie; im Anschlussplan nicht
eingezeichnet) kann selbstverständlich weiter verwendet werden.
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Montage:
Den Solar-Regler auf einer ebenen und harten Montagefläche an einer vor Feuchtigkeit geschützten Stelle in Nähe der
Haupt-/Bord-Batterie (BORD I) anschrauben, um kurze Batterie-Anschlusskabel sicherzustellen.
Wir empfehlen unbedingt die senkrechte Montage des Reglers (die Anschlussklemmen für Solar-Panel und Batterien
zeigen nach unten).
Diese Einbauart verbessert die Gerätekühlung und stellt sicher, dass auch bei Beschädigung von Dichtungen kein Wasser an
den Anschlussleitungen der Solar-Panels entlang in den Solar-Regler dringen kann.
Die Leitung zur Start-Batterie (START II) darf, falls genutzt, länger sein.
Obwohl der Solar-Regler einen hohen Wirkungsgrad besitzt, wird Wärme erzeugt, welche durch ausreichenden
Luftaustausch mit dem Umfeld des Gerätes abgeführt werden muss.
Das Gerät kann sich erwärmen und die Lüftungsöffnungen des Gehäuses dürfen daher für volle Ladeleistung auf keinen Fall
abgedeckt werden (rundum 10 cm Mindestabstand).
Anschluss (siehe Anschluss-Schema):
Unbedingt auf die Polaritäten (+ und -) von Solar-Panel und Batterien achten!
Kabelquerschnitte und -längen einhalten!
1. Zuerst den Solar-Regler an der „Bord I“ Batterie anschließen. Kabelschutz:
Sicherungen nahe der Batterien in die + Leitungen einfügen (gegen Kabelbrandgefahr)!
2. Solar-Panels vor direktem Sonnenlicht schützen (abdecken oder abschatten) und dann
Batterieanschlüsse des Reglers - (Minus) und + (Plus) mit der 12 V Hauptbatterie polrichtig verbinden, Kabelquerschnitte einhalten (siehe Anschluss-Schema).
Regler nicht ohne Batterie „Bord I“ betreiben. Das Gerät gibt ohne angeschlossene Batterie keine definierte
Ausgangsspannung ab.
Bei falsch gepolter Batterie I wird die interne Schmelzsicherung ausgelöst.
Nur gegen Sicherung gleicher Stärke und gleichen Typs ersetzen (FKS-Sicherung)!
Parallel-Ladung zweier oder mehrerer Batterien gleicher Spannung (12 V) ist zulässig. Dazu werden die Batterien „parallel“
geschaltet, d. h. die „+“-Anschlüsse werden gekoppelt und am „+“-Anschluss des Solar-Reglers angeschlossen. Ebenso
werden die Minus (-)-Anschlüsse verbunden.
Laut Batterieherstellern ist ein dauerhafter Parallelbetrieb bei zwei oder mehreren Batterien gleicher Spannung, gleichen
Typs, gleicher Kapazität und gleichen Alters (Vorgeschichte) in Diagonalverschaltung zulässig.
2.) Solar-Panel (muss angeschlossen werden):
Panels zwecks Minimierung von Anschlussfunken und Schäden bei eventueller Falschpolung abschatten.
Kabelquerschnitte einhalten (siehe Anschluss-Schema)!
Bei Verwendung mehrerer kleiner Solar-Panels werden diese parallel geschaltet. Damit ergeben sich bei teilweiser
Abschattung der Panels durchschnittlich höhere Leistungen (siehe Anschluss-Schema).
3.)Startbatterie „START II“ (Option, kann angeschlossen werden):
Zweiten Ladeausgang mit rotem Anschlusskabel (Drahtquerschnitt 1,5-2,5 mm²) mit der Zweitbatterie verbinden, dieses
Kabel darf länger sein. Bei Nichtbenutzung wird diese Anschlussklemme freigelassen.
Der Ausgang für die Startbatterie II, falls genutzt, arbeitet mit verminderten Spannungen und Ladeströmen. Die wertvolle
Solarenergie kommt dadurch mehr der besser geeigneten Bord-/Solar-Batterie I zu.
Die Fahrzeug-Starterbatterie II wird jedoch im startfähigen Zustand gehalten, auch bei langen Standzeiten und im
Winterbetrieb.
Der Minuspol „START II“ muss nicht angeschlossen werden, wenn der Minuspol „BORD I“ mit der
Fahrzeugkarosserie verbunden ist. Je nach Leitungslänge kann er aber am gemeinsamen Minusanschluss des
Solar-Reglers oder am Minuspol von „BORD I“ mit angeschlossen werden.
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4.)Steckanschluss „Solar Display“ (Option, kann angeschlossen werden):
6polige Steckbuchse für den Anschluss der steckerfertigen Votronic Solar-Anzeigegeräte zur optimalen Kontrolle der
Solaranlage:
LCD-Solar-Computer S: LCD-Display mit Anzeigeumfang: Batteriespannung, Ladestrom, Ladeleistung, eingelagerte Kapazität und Energie (V, A, W, Ah, Wh) (Art.-Nr.: 1250)
5.)„EBL“ Anschluss für Elektroblock mit Anzeigetafel DT... / LT... (Option, kann angeschlossen werden):
Erforderlich ist ein Kabelsatz für Anschluss Solar-Regler an EBL, Best.-Nr.: 2007 (nicht im Lieferumfang des Reglers
enthalten).
Der Solar-Regler liefert an der Klemme „EBL“ ein Signal zur Anzeige des Solar-Ladestroms der Bord-Batterie I
(Wohnraumbatterie), geeignet für Elektroblock EBL... mit DT.../LT... Anzeigetafel.
Das dazu nötige Signalkabel sowie ein Anschlusskabel zum Anschluss des Solar-Reglers am EBL sind im EBL-Anschlusskabel
Set enthalten. Kabellängen jeweils 1m.
6.) „AES“ (Automatic Energy Selector) nur MPP 250 Duo Dig., MPP 350 Duo Dig.
(Option, kann angeschlossen werden):
Im Lieferprogramm der Firma DOMETIC / ELECTROLUX befinden sich Kühlschränke mit vollautomatischer Energiewahl
(230 V AC, 12 V DC oder Gas).
Speziell im Sommer kann bei starker Sonneneinstrahlung, vollen Batterien und wenig Stromverbrauch viel überschüssige,
ungenutzte Solarenergie anfallen. Der Solar-Regler erkennt diesen Zustand und gibt über den „AES“-Ausgang ein Signal an
den Kühlschrank, worauf dieser dann von Gas- auf 12 V-Betrieb umschaltet und die überschüssige Energie sinnvoll nutzt
(Einsparung von Gas).
Anschluss:
Einpoliges Kabel (0,5-1,5 mm²) von der Solarregler-Klemme „AES“an die Kühlschrankklemme „T10“ führen.
Funktion:
Der Solar-Regler erkennt einen Leistungsüberschuss (LED „AES“ leuchtet). Der Kühlschrank schaltet daraufhin von Gas- auf
12 V-Betrieb um. Dieser Zustand wird mindestens eine halbe Stunde aufrecht erhalten, um ein „Pendeln“ des
Kühlschrankes zwischen 12 V- und Gasbetrieb zu vermeiden.
Bei weiterhin ausreichender Solarenergie bleibt der Kühlschrank auf 12 V-Betrieb.
Ist die Solarenergie nicht mehr ausreichend, schaltet der Solar-Regler „AES“ wieder ab, der Kühlschrank arbeitet nun wieder
mindestens eine halbe Stunde mit Gas, die Solarenergie wird zur Nachladung der (evtl. leicht entladenen) Batterie genutzt.
Diese Betriebsart kommt daher nur bei ausreichender Leistungsfähigkeit der Solar-Panels in Frage, unter günstigen
Bedingungen 110 Wp, besser ab 150Wp aufwärts.
Alternative:
Alternativ können kleine 12 V-Verbraucher am AES-Ausgang betrieben werden. Beispielsweise 12 V-Lüfter, Kfz-Relais oder
Kühlschränke mit D+ Steuereingang (Thetford etc.). Zu beachten ist, dass der Ausgang auch hier für mindestens eine halbe
Stunde aktiv ist.
Der Ausgangsstrom der Klemme „AES“ beträgt max. 200mA. Bei größeren Verbrauchern regelt der Ausgang ab
und ist nach einer Abkühlphase wieder belastbar.
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7.) Temperatur-Fühler, Eingang „TS - TS“ (Option, kann angeschlossen werden):
Anschluss für den externen Votronic Temperatur Sensor Art.-Nr. 2001 (nicht im Lieferumfang enthalten).
Er dient der automatischen Anpassung und Korrektur der Ladespannung an die Batterie-Temperatur (TemperaturKompensation).
Montage:
Der Fühler muss guten Wärmekontakt zur Batterie „Bord I“ (Innentemperatur) haben und sollte daher am Minus- oder
Plus-Pol der Batterie angeschraubt werden. Alternativ kann er auch auf der Längsseite mittig am Batteriegehäuse befestigt
werden. Der Einbauort darf nicht von Wärmequellen (Motorblock, Auspuff, Heizung o. ä.) beeinflusst werden.
Anschluss:
Temperatur-Fühler über 2polige Leitung (Kabelquerschnitt 0,5-1,5 mm²) mit der Klemme verbinden. Die Polarität und
Leitungslänge spielt hier keine Rolle. Der Fühler wird automatisch vom Solar-Regler erkannt.
Wirkung:
Die temperaturabhängige Ladespannung der Batterie I wird automatisch der Batterietemperatur nachgeführt.
Der Temperatur-Fühler misst hierzu die Batterietemperatur. Bei tiefen Temperaturen (Winterbetrieb) wird die
Ladespannung erhöht, die geschwächte Batterie wird besser und schneller vollgeladen. Zum Schutz angeschlossener,
empfindlicher Verbraucher wird die Spannung bei großer Kälte begrenzt. Bei sommerlichen Temperaturen wird die
Ladespannung abgesenkt, dadurch die Belastung (Gasung) der Batterie vermindert bzw. die Lebensdauer von gasdichten
Batterien erhöht. (Siehe „Ladespannungen und Temperatur-Kompensation der Bordbatterie I“ auf Seite 10).
Sicherheitsmodus:
Batterieschutz (siehe auch Kennlinien: „Ladespannungen und Temperatur-Kompensation der Bordbatterie I):
Bei zu tiefen (-30 °C bei Blei- Batterien bzw. -20 °C bei LiFePO4) oder zu hohen Batterietemperaturen (ab +50 °C) wird die
Ladespannung zum Schutz der Batterie stark auf die Sicherheitsladespannung (je nach Typ von 12,75 V bis 13,00 V)
abgesenkt (Sicherheitsmodus, LED „Charge“ blinkt), alle bisherigen Ladedaten bleiben gespeichert.
Eine Batterieladung findet dann zwar nicht mehr statt, jedoch werden die eventuell angeschlossenen Verbraucher weiter
vom Solar-Regler versorgt und die Batterie kann abkühlen. Sobald die Batterietemperatur wieder den zulässigen Bereich
erlangt wird automatisch weitergeladen.
Fehlender Fühler, Kabelbruch oder Kurzschluss der Fühlerleitungen sowie unsinnige Messwerte werden vom
Solar-Regler erkannt. Er schaltet dann automatisch auf die üblichen, von den Batterieherstellern empfohlenen
20°C/25°C-Ladespannungen zurück.
Betriebsanzeigen:
„AES“ (Leistungsüberschussanzeige, nur bei MPP 250 und MPP 350, grün):
Leuchtet: Es liegt ausreichend überschüssige Solarleistung vor, der Ausgang „AES“ zur automatischen
Energiewahl des Kühlschranks bzw. Relaissteuerung ist aktiviert.
Aus: Ausgang „AES“ ist abgeschaltet.
„Batt. Full“ (Batterie vollgeladen, grün):
Leuchtet: Batterie(n) zu 100 % geladen, Ladeerhaltung U2, fertig.
Glimmt: Hauptladevorgang befindet sich noch in der U1-Ladephase.
Aus: Hauptladevorgang befindet sich noch in der I-Phase.
„>80%“ (grün):
Leuchtet: Batterie ist fast voll geladen. Solar-Regler befindet sich in der U1-Ladephase.
„Charge“ (nur bei MPP 165, grün):
Leuchtet: Die Helligkeit zeigt von leichtem Glimmen bis zur vollen Helligkeit die Ladestromstärke an.
Aus: Nicht genug Solar-Energie vorhanden.
Blinkt: Batterieschutz:
1. Umschaltung auf die Sicherheitsladespannung bei Batterie-Übertemperatur z.B. > +50 °C,
automatische Rückkehr und Weiterladung bei absinken der Batterietemperatur um 2 °C.
2. Abschaltung hervorgerufen durch Überspannung an der Batterie.
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Votronic Battery Protector 40 (Belastbarkeit 12 V / 40 A)
Art.-Nr. 3075 oder
Votronic Battery Protector 100 (Belastbarkeit 12 V/ 100 A)
Art.-Nr. 3078
„MPP“ bei MPP 165 (Regelung, grün):
Leuchtet: Die Regelung des Solar-Reglers arbeitet ordnungsgemäß.
Kurzes Blitzen: Anzeige der Betriebsbereitschaft bei fehlender Solarleistung (nachts).
„MPP“ bei MPP 250 und MPP 350 (Regelung, grün):
Leuchtet: Die Regelung des Solar-Reglers arbeitet ordnungsgemäß. Die Helligkeit zeigt von
leichtem Glimmen bis zur vollen Helligkeit die Ladestromstärke an.
Blinkt: Batterieschutz:
1. Umschaltung auf die Sicherheitsladespannung bei Batterie-Übertemperatur z.B. > +50 °C,
automatische Rückkehr und Weiterladung bei absinken der Batterietemperatur um 2 °C.
2. Abschaltung hervorgerufen durch Überspannung an der Batterie.
Kurzes Blitzen: Anzeige der Betriebsbereitschaft bei fehlender Solarleistung (nachts).
„Batt. Low“ (gelb):
Leuchtet: Unterspannung an Haupt-Batterie I. Batterie sollte möglichst bald aufgeladen werden!
Alle 5 Betriebsanzeigen blinken:
Die Wahlschalter „BORD-Battery“ stehen in einer nicht gültigen Stellung, der Solar-Regler hat zur Sicherheit abgeschaltet.
Gewünschten Batterie-Typ gemäß Tabelle 1 einstellen.
Betriebshinweise:
Batterielebensdauer:
Tiefentladene Batterien sofort aufladen:
Einsetzende Sulfatierung der Blei- Batterieplatten bei Tiefentladungen durch baldige Ladung unterbinden,
insbesondere bei hohen Umgebungstemperaturen. Falls die Sulfatierung noch nicht zu weit fortgeschritten war,
kann die Batterie einen Teil der Kapazität nach einigen Lade-/Entladezyklen zurückerlangen.
Teilentladene Batterien:
Batterien auf Blei-Basis besitzen im Gegensatz zu anderen Batterie-Technologien keinen schädlichen MemoryEffekt. Daher: Im Zweifel teilentladene Batterien möglichst bald wieder vollladen lassen.
Blei-Batterien nur vollgeladen lagern. Regelmäßig nachladen, besonders bei gebrauchten (älteren) Batterien und
bei höheren Temperaturen.
Batterien kühl und trocken halten, Einbauort entsprechend auswählen.
Bei mangelnder Solarleistung und/oder hohem Stromverbrauch sollte die Batterie gelegentlich durch Ladung mit
einem Netzladegerät komplett vollgeladen werden.
Überspannungsschutz:
12 V Solar-Regler schützen sich gegen den Anschluss zu hoher Batteriespannungen bzw. schalten bei defekten
zusätzlichen Ladeanlagen (Ladegeräte, Generatoren o. ä.) ab, Schaltschwelle je nach Batterietyp 15,0-16,0 V.
Überspannungsbegrenzung:
Zum Schutz empfindlicher Verbraucher ist die Ladespannung auf max. 15,0 V bei allen Ladearten begrenzt.
Überlast-/Überhitzungsschutz Solar-Regler:
Der Solar-Regler ist gegen Überlastung doppelt elektronisch gesichert und schützt sich selbst gegen widrige
Einbaubedingungen (z. B. schlechte Belüftung, zu hohe Umgebungstemperaturen) durch allmähliche Abregelung der
Ladeleistung.
Spannungsmessungen: Spannungen an der Batterie messen, nicht am Solar-Regler (Ladekabelverluste).
Sofern im unbeaufsichtigten Betrieb die Batterie durch zu viele Verbraucher bei mangelnder Solarleistung
tiefentladen werden kann, empfehlen wir als (Unterspannungs-)Schutz für die Batterie folgende Geräte:
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Schalter 1
„unten“
Blei-Akku
Ladeprogramme für Blei-Batterien:
Falls vom Batteriehersteller nicht anders vorgegeben, kann anhand der folgenden
Beschreibung und den technischen Daten (U1- und U2-Spannungen, Nenntemperatur und
U1-Haltezeiten) das passende Ladeprogramm für den Batterie-Typ (Bauart, Technologie)
ermittelt werden.
Hinweis: Alle Ladeprogramme berücksichtigen automatisch auch den möglichen Parallel-/
Pufferbetrieb mit angeschlossenen Verbrauchern an der Batterie.
„Gel“ : Ladeprogramm fürGel-/dryfit-Batterien:
Abgestimmt auf verschlossene, gasdichte Gel-Batterien mit festgelegtem Elektrolyten, welche
generell ein höheres Ladespannungsniveau und längere U1-Haltezeiten benötigen, um kurze
Ladezeiten mit besonders hoher Kapazitätseinlagerung zu erreichen und ein Batterie-„Verhungern“
zu vermeiden, z.B. EXIDE, Sonnenschein dryfit-Start, dryfit-Sport-Line, DETA Gel-Batterie Funline,
Bosch AS Gel-Batterien Va/Z, AS Gel-Antriebsbatterien, AS Gel-Beleuchtungsbatterien
Auch empfohlen, falls nicht vom Batteriehersteller anders vorgegeben, für Batterien in
Rundzellentechnologie, z. B. EXIDE MAXXIMA (DC).
EXIDE, DETA, VARTA Gel-Kennlinie IU1oU2:
U1 Haupt-/Voll-Ladung: 14,30 V +20 °C 3-10 h
U2 Voll-/Erhaltung-/Lagerungsladung: 13,80 V +20 °C Dauer
Sicherheitsmodus bei Batterie-Unter-/Übertemperatur: 12,75 V -30 °C/+50 °C
„Lead Acid/AGM1“: Ladeprogramm für Säure-/Nass-Batterien sowie AGM 14,4 V:
Zur Ladung und Ladeerhaltung von Versorgungs-(Bord-)Batterien. Bietet kurze Ladezeiten, hohen
Ladefaktor und Säuredurchmischung bei offenen Standard- und geschlossenen, wartungsarmen,
wartungsfreien „Flüssigelektrolyt-“, „Nass-“, Antriebs-, Beleuchtungs-, Solar- und Heavy DutyBatterien. Auch geeignet für aktuelle Batterieentwicklungen (antimonarm, silberlegiert,
calzium/calzium o. ä.) mit niedrigem oder sehr niedrigem Wasserverbrauch, sowie
AGM-Batterien mit der Bezeichnung 14,4 V.
Säure-/AGM-Kennlinie IU1oU2:
U1 Haupt-/Voll-Ladung: 14,40 V +20 °C 1,5-6 h
U2 Voll-/Erhaltung-/Lagerungsladung: 13,45 V +20 °C Dauer
Sicherheitsmodus bei Batterie-Unter-/Übertemperatur: 12,80 V -30 °C/+50 °C
„AGM2“: Ladeprogramm für AGM-/Vlies-Batterien 14,7 V:
Abgestimmt auf verschlossene, gasdichte AGM (Absorbent Glass Mat) Batterien und solche in BleiVlies-Technologie, welche ein besonders hohes U1-Niveau für die Voll-Ladung benötigen.
ACHTUNG: Unbedingt Batterie-Datenblatt bezüglich der hohen U1-Ladespannung 14,7 V prüfen.
Ungeeignete Batterien können durch Elektrolyt-Verlust vorzeitig altern!
Einige Hersteller von AGM-/Vlies-Batterien schreiben zur Ladung auch ein 14,4 V-Ladeprogramm
vor! In diesem Falle bitte „Lead Acid/AGM1“ (14,4 V / 13,45 V) einstellen.
AGM-/Vlies-Kennlinie IU1oU2:
U1 Haupt-/Voll-Ladung: 14,70 V (!) +20 °C 1,5-5 h
U2 Voll-/Erhaltung-/Lagerungsladung: 13,50 V +20 °C Dauer
Sicherheitsmodus bei Batterie-Unter/Übertemperatur: 12,75 V -30 °C/+50 °C
Diese und andere Schalterstellungen (z.B. auch bei LiFePO) sind nicht gültig und werden
nicht genutzt (Service-Stellungen)!
Alle LEDs blinken und der Solar-Regler schaltet zur Sicherheit den Ladeausgang ab.
1234
1 2 3 4
1 2 3 4
1 2 3 4
1 2 3 4
1 2 3 4
Tabelle 1: Für Haupt-Batterie I richtiges Ladeprogramm für Typ (Bauart,
Blei- oder Lithium-Eisenphosphat-Technologie) einstellen
Unbedingt vor der Inbetriebnahme die korrekte Ladekennlinie passend zur Batterie einstellen um
Batterieschäden auszuschließen! Bei Lithium-Eisenphosphat-Batterien ausschließlich Ausführungen
Schiebeschalter („BORD-Battery“) mit kleinem Schraubendreher in die gewünschte Stellung für die Batterie I (Bord-
batterie) bringen. Mit dem Schalter„1“ wird zwischen Blei- oder Lithium-Eisenphosphat-Batterie gewählt.
Anschließend die gewünschte Ladekennlinie mit den Schaltern „2“, „3“ und „4“ wie in den Tabellen angegeben einstellen:
mit integriertem BMS (Batterie Management System) verwenden!
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Schalter 1
„oben“
LiFePO4-Akku
Ladeprogramme für LiFePO4-Batterien:
Falls vom Batteriehersteller nicht anders vorgegeben, kann anhand der folgenden
Beschreibung und den technischen Daten (U1- und U2-Spannungen, U1-Haltezeiten) das
passende Ladeprogramm ermittelt werden. Niedrigere Ladespannungen fördern allgemein
die Lebensdauer der LiFePO4-Batterie.
Achtung: Nur Lithium-Eisenphosphat-Batterien mit eingebautem BMS(Batterie Management System) anschließen!
Hinweis: Alle Ladeprogramme berücksichtigen automatisch auch den möglichen Parallel-/
Pufferbetrieb mit angeschlossenen Verbrauchern an der Batterie.
„LiFePO414,2 V“: Lithium-Eisenphosphat-Ladekennline mit Ladespannung 14,2 V.
ACHTUNG: Nur LiFePO4-Batterien mit integriertem BMS anschließen!
LiFePO4-Kennlinie IU1oU2:
U1 Haupt-/Voll-Ladung: 14,20 V +20 °C 0,5-3 h
U2 Voll-/Erhaltung-/Lagerungsladung: 13,50 V +20 °C Dauer
Sicherheitsmodus bei Batterie-Unter-/Übertemperatur: 13,00 V -20 °C/+50 °C
„LiFePO4 14,4 V“: Lithium-Eisenphosphat-Ladekennline mit Ladespannung 14,4 V.
ACHTUNG: Nur LiFePO4-Batterien mit integriertem BMS anschließen!
LiFePO4-Kennlinie IU1oU2:
U1 Haupt-/Voll-Ladung: 14,40 V +20 °C 0,5-3 h
U2 Voll-/Erhaltung-/Lagerungsladung: 13,55 V +20 °C Dauer
Sicherheitsmodus bei Batterie-Unter-/Übertemperatur: 13,00 V -20 °C/+50 °C
„LiFePO4 14,6 V“: Lithium-Eisenphosphat-Ladekennline mit Ladespannung 14,6 V.
ACHTUNG: Nur LiFePO4-Batterien mit integriertem BMS anschließen!
LiFePO4-Kennlinie IU1oU2:
U1 Haupt-/Voll-Ladung: 14,60 V +20 °C 0,5-3 h
U2 Voll-/Erhaltung-/Lagerungsladung: 13,60 V +20 °C Dauer
Sicherheitsmodus bei Batterie-Unter-/Übertemperatur: 13,00 V -20 °C/+50 °C
„LiFePO4 14,7 V“: Lithium-Eisenphosphat-Ladekennline mit Ladespannung 14,7 V.
ACHTUNG: Nur LiFePO4-Batterien mit integriertem BMS anschließen!
LiFePO4-Kennlinie IU1oU2:
U1 Haupt-/Voll-Ladung: 14,70 V +20 °C 0,5-3 h
U2 Voll-/Erhaltung-/Lagerungsladung: 13,70 V +20 °C Dauer
Sicherheitsmodus bei Batterie-Unter-/Übertemperatur: 13,00 V -20 °C/+50 °C
„LiFePO4 14,8 V“: Lithium-Eisenphosphat-Ladekennline mit Ladespannung 14,8 V.
ACHTUNG: Nur LiFePO4-Batterien mit integriertem BMS anschließen!
LiFePO4-Kennlinie IU1oU2:
U1 Haupt-/Voll-Ladung: 14,80 V +20 °C 0,5-3 h
U2 Voll-/Erhaltung-/Lagerungsladung: 13,70 V +20 °C Dauer
Sicherheitsmodus bei Batterie-Unter-/Übertemperatur: 13,00 V -20 °C/+50 °C
1234
Schalter 1:
Auswahl zwischen Blei (Pb)-oder Lithium-Eisenphosphat-Batterien
Schalter 2,3 u. 4:
Auswahl der Ladekennlinien für Blei (Schalter 1 unten)
oder Lithium-Eisenphosphat (Schalter 1 oben)
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1 2 3 4
1 2 3 4
1 2 3 4
1 2 3 4
1 2 3 4
weißer Hebel
Somit ist der Solar-Regler betriebsbereit.
Schalter Funktionen:
Die jeweiligen Ladekennlinien sind der Tabelle 1 zu entnehmen!
Eine weitere Bedienung oder Wartung des Gerätes ist nicht erforderlich.
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Ladespannungen und Temperatur-Kompensation der Bordbatterie I:
Bei fehlender Solarleistung (nachts) wird die Betriebsbereitschaft des Reglers durch kurzes blitzen der LED
(Leuchtdiode) „MPP“ angezeigt.
Eine tiefentladene Batterie wird bei jedem Betriebszustand durch die LED „Batt. Low“ (Unterspannung) angezeigt. Jetzt
muss die Batterie möglichst bald geladen werden, Verbraucher möglichst abschalten!
MPP 250 Duo Dig. und MPP 350 Duo Dig.: Die LED „AES“ leuchtet bei überschüssiger Solarenergie auf, Ausgang AES aktiv.
Das Leuchten der LED „MPP“ zeigt an, dass die Regelung des Solar-Reglers ordnungsgemäß arbeitet. Dabei wird immer der
günstigste Arbeitspunkt für das Zusammenspiel zwischen Solar-Panels, Verkabelung und der Batterie gewährleistet.
1. Maximaler Ladestrom (I-Phase) im unteren und mittleren Spannungsbereich der Batterie bis zum Beginn der
U1-Phase. Die MPP-Regelung stellt sich auf den maximalen Arbeitspunkt der Solar-Panels ein und erzielt damit im
Gegensatz zu herkömmlichen Reglern unter den vorgegebenen Umständen (Sonneneinstrahlung, ModulAusrichtung, -Temperatur und -Verschmutzung) den höchstmöglichen Batterieladestrom für kurze Ladezeiten.
2. Während der folgenden U1-Phase wird die Batteriespannung auf hohem Niveau nahe der Gasungsgrenze konstant
gehalten, die Batterie bestimmt anhand ihres Ladezustandes den Ladestrom selbst und es wird dabei die hohe
Batteriekapazität eingeladen, die LED „>80%“ leuchtet und „Batt. Full“ glimmt leicht.
Die MPP-Regelung sorgt für geringere Panel-Belastung und -Temperatur und somit für ein gesteigertes
Leistungsvermögen bei zusätzlich eingeschalteten Verbrauchern.
Der Solar-Regler überwacht Ladezeit sowie Ladestrom und schaltet dann nach erfolgter Vollladung automatisch auf
die folgende U2-Phase = Ladeerhaltung um. Eine bereits volle Batterie wird entsprechend kürzer geladen.
3. Während der U2-Phase (Voll-/Ladeerhaltung) wird die Batterie auf ihrem Ladeniveau gehalten. Es fließt nur der von
der Batterie bestimmte, kompensierende Nachladestrom zur Vollerhaltung. Diese Phase ist zeitlich nicht begrenzt,
die LED „Batt. Full“ leuchtet hell, LED „>80%“ erlischt.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Reglern sorgt die MPP-Regelung besonders hier für geringere Panel-Belastungen
und -Temperaturen. Zusätzliche Verbraucher können besser versorgt werden.
Der Solarstrom steht nun fast komplett den Verbrauchern zur Verfügung.
Eine Rückschaltung auf die I-Phase bzw. U1-Phase erfolgt, wenn die Batterie längere Zeit belastet wurde oder wenn der
Solar-Regler nach Sonnenuntergang in den Bereitschaftsbetrieb zurückschaltet.
Bei Verwendung eines Temperaturfühlers für die Batterie verschieben sich die Spannungswerte bei Kälte leicht nach oben
bzw. bei Wärme nach unten.
Der Ausgang für die „Batterie II“ (START) arbeitet mit verminderten Spannungen und Ladeströmen. Die wertvolle
Solarenergie kommt dadurch mehr der besser geeigneten Bord-/Solarbatterie „I“ zu. Die Startbatterie „II“ wird jedoch
immer im startfähigen Zustand gehalten, auch bei langen Standpausen (z. B. im Winter).
Ladeverlauf (IU1oU2-Ladekennlinie) an der Bordbatterie „Bord I“ bei genügend Solarleistung:
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Technische Daten: MPP 165 Duo MPP 250 Duo MPP 350 Duo
Digital Digital Digital
Solar-Modul-Leistung (empfohlen - max.):50 - 165 Wp 50 - 250 Wp 50 - 350 Wp
Solar-Modul-Strom: 0 - 10 A 0 - 15,0 A 0 - 21,0 A
Solar-Modul-Spannung (Voc): max. 50 V max. 50 V max. 50 V
Batt.-Nennspannungen Bord I und Start II: 12 V 12 V 12 V
Ladestrom:0 - 12 A 0 - 18,0 A 0 - 25,5 A
Standby Stromverbrauch: 4 mA 4 mA 4 mA
Hauptausgang Batterie I (BORD I):
Lade-/Puffer-/Last-Strom: 0 - 12 A 0 - 18,0 A 0 - 25,5 A
Vorladestrom (tiefstentladene Batterie) max.: 6 A (<8V) 9 A (<8V) 12,7 A (<8V)
Rücksetzspannung (30 sec): 12,7 V 12,7 V 12,7 V
Ladeprogramme für Gel-/AGM-/Säure/LiFePO4-Batterien: 8 8 8
Ladespannungsbegrenzung (max.): 15,0 V 15,0 V 15,0 V
Eingebauter Überlastschutz (Strombegrenzung): ja ja ja
Eingebauter Kurzschluss-Schutz: ja ja ja
Eingebauter Übertemperatur-Schutz: ja ja ja
Eingebauter temperaturgesteuerter Kühllüfter: -- ja ja
Geräte Sicherung (Typ FKS): 15 A 20 A 30 A
Eingang für Batterie I-Temperatursensor: ja ja ja
Lade-Timer: 3-fach 4-fach 4-fach
Kühlschrank-Steuerausgang „AES“:-- ja ja
Schaltstrom Steuerausgang „AES“ max.: -- 12 V/0,2 A 12 V/0,2 A
Signalausgang „EBL“ für Anzeige
„Solar“-Ladestrom Wohnraumbatterie: ja ja ja
Nebenausgang Fahrzeug-Starter-Batterie II (Start II):
Ladestrom : 0 - 1,0 A 0 - 1,0 A 0 - 1,0 A
Eingebauter Überlastschutz (Strombegrenzung): ja ja ja
Eingebauter Kurzschluss-Schutz: ja ja ja
Eingebauter Übertemperatur-Schutz: ja ja ja
Abmessungen incl. Befestigungsflansche (mm): 131 x 77 x 40 131 x 77 x 40 131 x 77 x 40
Gewicht: 190 g 210 g 250 g
Umgebungsbedingungen, Luftfeuchtigkeit: max. 95 % RF, nicht kondensierend
Das Produkt
darf nicht
über den
Hausmüll
entsorgt
werden.
Das Produkt ist
RoHS-konform.
Es entspricht somit
der Richtlinie zur Beschränkung gefährlicher Stoffe in Elektro- und ElektronikGeräten.
Lieferumfang:
Lieferbares Zubehör:
MPP Solar-Regler
Bedienungsanleitung
- Temperatur-Sensor
- LCD-Solar-Computer S
- Kabelsatz für Anschluss Solar-Regler an EBL
Art.-Nr. 2001
Art.-Nr. 1250
Art.-Nr. 2007
Konformitätserklärung:
Gemäß den Bestimmungen der Richtlinien 2006/95/EG, 2004/108/EG, 95/54/EG
stimmt dieses Produkt mit den folgenden Normen oder normativen Dokumenten überein:
EN55014; EN55022 B; DIN14685; DIN40839-1; EN61000-4-2; EN61000-4-3; EN 61000-4-4
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