
Studio 2
Eigenschaften und Klang
Am Anfang der Entwicklung der
stand die Fragestellung: Kann man eine
2-Wege-Regalbox noch verbessern und ist
eine weitere Version überhaupt sinnvoll?
Um es vorwegzunehmen: Ja!
Mit der Einführung des Waveguides wurde
die Möglichkeit geschaffen, die akustischen
Eigenschaften nicht nur auf Achse zu optimieren, sondern auch die Abstrahlcharakteristik zu den Seiten hin zu perfektionieren. Diese Verbesserung hat man sich hier
zu Nutze gemacht.
In der
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2 harmonieren, wie auch schon
in ihrer großen Schwester
den High-End-Chassis AL 130 und G 25 FFL.
Diese Kombination aus 13 cm Tiefmitteltöner und 25 mm Hochtöner hat sich dort bereits bestens bewährt.
Der Hochtöner wird auch bei der
durch ein Waveguide unterstützt, dem WG
148 R. Diese runde Version des Waveguides
WG 220x150 besitzt akustisch identische
Eigenschaften und sorgt für eine optimierte
Bündelung zwischen der normalerweise breit
abstrahlenden Hochtonkalotte G 25 FFL und
dem zu hohen Frequenzen hin stärker bündelnden Tiefmitteltöner AL 130. Dadurch
erreicht man eine absolut homogene und
bruchlose Einheit, welche eine gleichmäßige Fokussierung mit sich bringt.
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1, die bei-
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Die auf geringste Verluste hin getrimmten
Chassis sorgen für eine präzise und feinauflösende Wiedergabequalität und vervollständigen damit das Gesamtbild.
Aufgrund dieser perfektionierten akustischen
Eigenschaften, kann die
als Abhörmonitor für Tonstudios verwendet
werden, was ihr während der Entwicklung
auch den Namen verliehen hat. Wie für derartige Lautsprecher üblich, ist die klangliche
Wiedergabe so neutral wie möglich gehalten,
um die Tonaufnahme nicht zu verfälschen.
Neben diesen professionellen Anwendungen
kann sie natürlich auch für reine Stereooder Mehrkanalsysteme genutzt werden.
Wir empfehlen im Heimkinobetrieb die Laut
sprecher als „Small“ im Setup des Receivers zu deklarieren. Dadurch werden tiefe
Frequenzen herausgefiltert, was der
2 zu wahnwitzigen Schalldruckpegel-Ressourcen verhilft. Unterstützt mit einem Subwoofer können damit, trotz der geringen Abmessungen, auch größere Systeme in den
Schatten gestellt werden.
Somit ist die
kleine 2-Wege-Regalbox, sondern eher ein
kleines Universaltalent mit einer Wiedergabequalität, die man so nicht erwarten würde.
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2 durchaus
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2 nicht einfach eine
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Nennbelastbarkeit Rated power 60 W
Musikbelastbarkeit Maximum power 90 W
Nennimpedanz Nominal impedance 8Ω
Übertragungsbereich Frequency response (–10 dB) 50 – 20.000 Hz
Mittl. Schalldruckpegel Mean sound pressure level 82 dB (1 W / 1 m)
Trennfrequenz Cut-off frequency 1700 Hz
Gehäuseprinzip Principle of Housing geschlossen / closed
Gehäusemaße Cabinet
Nettovolumen Net volume 8,2 l
Höhe Height 336 mm
Breite Width 176 mm
Tiefe Depth 223 mm
2 HiFi Bauvorschläge 2013

Bestückungsliste für 1 Box
Der Bausatz enthält alle in dieser Bestückungsliste aufgeführten Bauteile,
jedoch kein Gehäuse.
Hochtöner G25FFL-8Ω 1St.
Tiefmitteltöner AL130-8Ω 1St.
Waveguide WG 148 R 1 St.
Frequenzweiche
Terminal ST 77 1 St.
Dämpfungs- Polyestermaterial wolle 0,5 Btl.
Kabel 2 x 1,5 mm² 1,2 m
Holzschrauben 4,0 x 20 mm 4 St.
Senkkopfschrauben 3,5 x 25 mm 10 St.
Zuschnittliste für 1 Box
Teile Maße (mm) Anzahl
Material: 19 mm Spanplatte oder MDF
Front 176 x 336 1
Studio 2 1 St.
Studio 2
Material: 16 mm Spanplatte oder MDF
Seitenwände 204 x 304 2
Deckel u. Boden 204 x 176 2
Rückwand 144 x 304 1
HiFi Bauvorschläge 2013 3

Studio 2
4 HiFi Bauvorschläge 2013

Aufbau
Studio 2
Der Gehäuseaufbau der S
sich sehr einfach, da alle Platten auf Stoß
verleimt werden. Zu Beginn sollte man sich
Gedanken über die spätere Optik machen.
Zum Beispiel kann die Front aus Echtholz
gefertigt werden, was dem Gehäuse ein edles Aussehen gibt. Die Dicke der Frontplatte kann natürlich variabel ausfallen, sollte
nur aus Gründen der Stabilität nicht dünner als 15 mm sein.
Nach dem alle Platten (z.B. im Baumarkt)
zugeschnitten wurden, beginnt man am geschicktesten mit der Bodenplatte, auf der
dann Stück für Stück die Seiten- und Rückwände aufgeleimt werden. Danach kann der
Deckel aufgesetzt werden. Die nun entstandene Box (ohne Front) sollte mit Schraubzwingen fest eingespannt werden (ein Verrutschen der einzelnen Platten beim Verspannen verhindert man z.B. durch eingeschlagene und abgezwickte Nägel). Während der Trocknungsphase kann man die
inneren Kanten nochmals mit Leim nachziehen, um später eine perfekte Dichtigkeit
gewährleisten zu können.
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2 gestaltet
wobei die Kabel des Hoch- und Tieftonlautsprechers aus den entsprechenden Öffnungen hängen sollten. Je nachdem wie sauber
man beim Gehäusebau gearbeitet hat, ist
Dichtungsmaterial für die Lautsprecheröffnungen nicht unbedingt nötig. Zum Schluss
können die Lautsprecherchassis angelötet
und verschraubt werden.
Bedämpfung
Zur Bedämpfung rollt man eine Matte Polyesterwolle zusammen und schiebt sie durch
die Lautsprecheröffnungen in der Front in
das Gehäuse. Dort wird die Matte aufgelockert und etwas verteilt
Zusätzlich kann die Frequenzweiche provisorisch platziert und die Befestigungslöcher vorgebohrt werden. Das erleichtert
später den Einbau der Frequenzweichen,
aufgrund der beengten Platzverhältnisse,
enorm. Nach der Trocknungsphase folgt
die Öffnung der Anschlussklemme auf der
Rückwand z.B. mittels Kreisbohrer / Lochsäge oder Stichsäge.
Je nachdem welches Oberflächenfinish man
anpeilt, kann nun entweder zuerst die Front
aufgesetzt und danach die Lautsprecheröffnungen gefräst werden oder die Front bereits vor dem Verleimen auf das Gehäuse
bearbeitet werden. Die beiden seitlichen 8
mm Fasen sollten jedoch erst zum Schluss
mittels Oberfräse angebracht werden, um
die Gehäuseseiten als Führung für einen 45°
Fräser mit Anlaufring zu nehmen.
Danach folgt das Anzeichnen und Vorbohren (2,5 mm Bohrer) der Verschraubungspunkte der Lautsprecherchassis und Anschlussklemme.
Im nächsten Schritt befreit man das Gehäuse von Staubresten etc. und verschraubt die
laut Anschlussplan verkabelten Frequenzweichen im Gehäuseinneren. Anschließend
kann das Anschlussterminal angelötet und
ebenfalls verschraubt werden. Darauf folgend wird das Dämpfungsmaterial, wie im
Bedämpfungsplan beschrieben, platziert,
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