Bitte lesen Sie diese Bedienungsanleitung vor der Inbetriebnahme komplett und bewahren Sie
die Bedienungsanleitung für späteres Nachlesen auf. Wenn Sie das Gerät anderen Personen zur
Nutzung überlassen, übergeben Sie auch diese Bedienungsanleitung.
Das hochwertige TrueRMS-Tischmultimeter verfügt über einen weiten Anzeigebereich sowie ein großes, sehr gut ablesbares LC-Display und bietet über die
Standard-Multimeterfunktionen hinaus mehrere Bauteiltestfunktionen.
Dazu gehören Induktivitäten ebenso wie eine Transistor- und Thyristortestfunktion. Besonders hervorzuheben sind auch das große LC-Display mit besonders gut
ablesbarer Negativdarstellung sowie das USB-Interface, über das das Messgerät
über einen P C (Windows) fernbedien- und fernauslesbar wird. So können hier auch
Messdatenverläufe grasch dargestellt und sehr detailliert ausgewertet werden.
Ein sehr hochohmiger Messeingang für Spannungen bis 600 mV sichert exakte
Messergebnisse mit geringster Messkreisbelastung, und ein weiter Strommessbereich bis 10 A ermöglicht praxisgerechte Strommessungen.
TrueRMS-Digitalmultimeter mit 5.999 Digit Anzeigeumfang Große negative LCD-Anzeige mit zusätzlicher Analoganzeige (Bargraph) Automatische Messbereichswahl Gleich- und Wechselspannungsmessung bis 1000 V/750 VRMS Gleich- und Wechselstrommessung bis 10 A AC+DC-Messung möglich Max. Widerstandsmessbereich: 60 MΩ Max. Kapazitätsmessbereich: 60 mF Max. Induktivitätsmessbereich: 100 H Max. Frequenzmessbereich: 20 MHz Temperaturmessung von -40 bis +1000 °C Dioden- und Durchgangstest (akustisch) Transistor- und Thyristortest Data-Hold-Funktion, Max.-/Min.-Speicher Sehr hochohmiger Messeingang im 600-mV-Bereich (3 GΩ), sonst 10 MΩ USB-Interface für PC-Anbindung
In dieser Anleitung sind die Sicherheitshinweise wie folgt eingestuft:
Warnung
Kennzeichnet Gefahren für den Benutzer, die durch Handlungen oder
Bedingungen entstehen können.
Achtung
Kennzeichnet Verhaltensweisen, die das Messobjekt oder das Messgerät
beschädigen können.
3
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Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Das Mes sgerät entspr icht den Überspannungskategorien II (600 V) nach EN 6 1010-1.
Der Einsatzbereich nach CAT II ist die lokale Ebene, wie z. B. Messungen in oder an
Hausgeräten, die an eine Netzsteckdose angeschlossen sind.
Das Messgerät ist für die Messung von Gleich- und Wechselspannungen bis
1000 VDC/AC/DC+AC, Gleich- und Wechselströmen bis 10 ADC/AC/DC+AC, von Wider-ständen bis 60 MΩ, Induktivitäten bis 100 H, Frequenzen bis 20 MHz, Temperaturen von -40 bis +1000 °C mit dazu geeigneten Sensoren, Durchgangsprüfung,
Kapazitätsmessung bis 60 mF sowie Transistor-/Thyristor- und Diodentest mit
den mitgelieferten Messleitungen/Adaptern unter den in den technischen Daten
genannten Bedingungen vorgesehen. Die Datenverbindung zu einem PC erfolgt
über USB über die mitgelieferten PC-Anschlusskabel.
Wenn dieses Produkt in einer vom bestimmungsgemäßen Gebrauch abweichenden
Art verwendet wird, kann dies Sach- sowie Personenschäden zur Folge haben, die
Gewährleistung erlischt.
Für Folgeschäden, die aus Nichtbeachtung dieser Gebrauchsregeln und der Bedienungsanleitung resultieren, übernehmen wir keine Haftung, Gewährleistungsansprüche erlöschen ebenfalls.
2. Sicherheitshinweise
Dieses Messger ät wurde nach IEC 1010, Teil 1 (EN 61010-1): Sicher heitsbedingungen
für elektronische Messgeräte, gefertigt und geprüft und entspricht damit allen
herstellerseitigen Möglichkeiten zur Vermeidung von Unfällen.
Um einen sicheren Betrieb des Messgeräts zu gewährleisten, sind folgende
Sicherheitshinweise zu befolgen:
Warnung
Bei Zweifeln über die Ar beitsweise, die Sicherheit od er den Anschlu ss des Geräts
eine Fachkraft oder unseren Service kontaktieren.
Das Gerät nicht verwenden, wenn es von außen erkennbare Schäden z. B. am
Gehäuse, an Bedienelementen oder an den Anschlussleitungen bzw. eine Funkti
onsstörung a ufweist. Im Zweifelsfall das Ger ät von einer Fachkraft ode r unserem
Service prüfen lassen.
Das Gerät ist kein Spielzeug. Es darf nicht im Zugriffsbereich von Kindern auf-
bewahrt oder betrieben werden.
Verpackungsmaterial nicht achtlos liegen lassen. Plastikfolien/-tüten, Styropor
teile etc. können für Kinder zu einem gefährlichen Spielzeug werden.
Das Gerät darf nicht verändert oder umgebaut werden.
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Bei Arb eiten an Spannun gen mit mehr al s 30 VACeff. oder 42 VDC die nötige Vorsicht
walten lassen, da die Gefahr eines Stromschlags besteht.
Zwischen den Anschlüssen bzw. zwischen den Anschlüssen und Erde nie eine
Spannung anlegen, die die angegebene Nennspannung des Messgeräts überschreitet (siehe Gehäuseaufdruck).
Die Messleitungen bezüglich beschädigter Isolation untersuchen. Durchgang der
Messleitungen prüfen, beschädigte Messleitungen austauschen. Zusätzlich die
Isolation der Messgerätebuchsen prüfen.
Vor dem Gebrauch die Funktion des Messgeräts durch Messen einer bekannten
Spannung sicherstellen.
Das Messgerät nicht in Umgebungen mit explosiven Gasen, Dampf oder Staub
verwenden.
Das Messgerät nicht benutzen, wenn die Sicherungshalterung oder andere Teile
des Gehäuses entfernt wurden.
Die an der Masse anliegende Messleitung vor der stromführenden Messleitung
anschließen. Beim Abnehmen der Messleitungen in umgekehrter Reihenfolge
vorgehen, d. h. die stromführende Messleitung zuerst abtrennen.
Bei der Verwendung von Messleitungen die Finger stets hinter dem Fingerschutz
am Fühlergriff halten.
Nur die mitgelieferten oder gemäß EN 61010-1 CAT II zugelassene Mess leitungen
für den Betrieb des Messgeräts verwenden.
Achtung
Das Ger ät darf nicht a n einem feuchten Or t stehen, keinem Niederschlag, Spritz
wasser, Staub oder ständiger direkter Sonnenbestrahlung ausgesetzt sein.
Starke mechanische Beanspruchungen wie z. B. Druck oder Vibration sind zu
vermeiden.
Das Gerät nur mit einem trockenen Leinentuch reinigen, das bei starken Ver-
schmutzungen leicht angefeuchtet sein darf. Zur Reinigung keine lösemittelhaltigen Reinigungsmittel verwenden. Darauf achten, dass keine Feuchtigkeit
in das Geräteinnere gelangt.
Das Gerät darf ausschließlich mit der in den technischen Daten aufgeführten
Spannungsversorgung betrieben werden. Das Gerät darf nicht an einer anderen
Spannung oder einer anderen Energieversorgung betrieben werden.
Vor der Messung von Widerstand, Kontinuität (Durchgang), Dioden oder Kapazität
den Strom des Stromkreises abschalten und alle Kondensatoren entladen.
Vor der Strommessung die geräteinternen Sicherungen überprüfen. Vor dem
Anschließen des Messgeräts an einen Stromkreis ist der Strom des Stromkreises
abzuschalten.
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Vor jeder Spannungsmess ung ist sicher zustellen, da ss sich das Messgerät nicht
im Strommessbereich bendet.
Vor jedem Wechsel des Messbereichs sind die Messspitzen vom Messobjekt zu
entfernen.
Das Gerät darf nur zum Austauschen der internen Sicherungen geöffnet werden.
Die Logos und Beschriftungen im Bereich der Messbuchsen und auf der Geräte
rückseite sollen Sie daran erinnern, dass Sie bei bestimmten Messungen auch
bestimmte Verhaltensmaßregeln beachten sollten. Hier einige Erläuterungen dazu:
10 AMaximal messbarer Strom: 10 AAC/DC.
Diese Buchse ist intern abgesichert (12 A/1000 V).
Ab 10 A Messtrom: max. Messzeit 30 s,
danach Messpause mind. 15 min.
µA, mAMaximal messbarer Strom 600 mAAC/DC.
Diese Buchse ist intern abgesichert (0,6 A/1000 V).
Warnung!
Zugehörige Bedienungsanleitung lesen!
Besondere Vorsicht bei Messungen an berührungsgefährlichen
Spannungen (> 30 VACeff. oder 42 VDC)! Nicht die Messbuchsen
und Messspitzen berühren!
CAT II Gerät entspricht Überspannungskategorie II (600 V).
750~/1000 V– Um elektrische Unfälle und einen Schaden für das Gerät zu
vermeiden, schließen Sie diese Messbuchsen nie an eine
Spannungsquelle größer 750 V
AC/1000 VDC
(Einsatzbereich nach CATII) gegen Masse (Erde) an.
-
Beträgt die Messspannung mehr als 600 V, darf das Gerät
nicht i n Messumge bungen mit CAT II, III und I V eingesetz t werden!
6
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3. Anzeigen, Bedienelemente, Anschlüsse
Frontseite
1. Netzschalter
2. Display
3. 10-A-Buchse
Plus-Anschluss für Strommessungen bis zu 10 A.
4. µA-/mA-Buchse
Plus-Anschluss für Strommessungen bis zu 600 mA.
5. COM-Buchse
Massebezugspunkt für alle Messarten. Hier wird die Messleitung
zum Massepunkt des Messobjekts angeschlossen.
6.Hz-/Ω-/mV-Buchse
Plus-Anschluss für alle Messarten außer Strommessung.
7. Funktionstasten
7.1 SELECT – Wahltaste
Auswahl von weiteren Funktionen in den einzelnen Messarten.
Anzeige der Auswahl im Display.
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7.2 HOLD – Hold-Funktion
Speicherung des aktuellen Messwerts im Display (siehe Kapitel 4 „Sonderfunktionen“). Bei nochmaligem kurzem Drücken der Taste kehrt das Gerät zur Anzeige
des aktuellen Messwerts zurück.
Länger drücken: Display beleuchtung an/aus.
7.3 USB/Relativwertfunktion
Aktivierung/Deaktivierung des USB-Ports, Anwahl Relativwertmessung.
7.4 MAX/MIN – Max.-/Min.-Funktion
Aufruf folgender Messwerte für die laufende Messung: Maximalwert, Minimalwert. Der Aufruf der jeweiligen Funktion erfolgt durch wiederholtes Drücken
der Taste.
Das Verlassen der Funktion erfolgt durch ca. 1 s langes Drücken der Taste.
7.5 RANGE – manuelle Messbereichswahl
Manuelle Anwahl von Messbereichen. Im Normalfall bendet sich das Gerät in der
Betriebs art „Automatische Messbereichs wahl“ (Anzeige „ Auto“). Durch wiederholtes Drücken der Taste „RANGE“ wird der gewünschte Bereich angewählt (Anzeige
„MA NU“). Der a ktuell eingestellte Bereich wird d urch die Position de s Dezimalpunkts
in der Messwertanzeige markiert.
Durch ca. 1 s langes Drücken der Taste „RANGE“ wird wieder zur automatischen
Messbereichswahl zurückgeschaltet.
7.6 Loss Factor/Quality Factor/Equivalent Resistance
Auswahl Verlustfaktor (C), Gütefaktor (L), ESR.
8. Funktionswahlschalter
Erläuterung zu akustischen Tastenquittungen (modellabhängig)
Jede Tastenbetätigung wird mit einem kurzen Ton quittiert.
Muss eine Funktion durch einen längeren Tastendruck angewählt werden, ist die
Taste nach dem Ertönen des zweiten Quittungstons loszulassen.
Überlaufanzeige
Überschreitet der Messwert die Bereichsgrenze des eingestellten Messbereichs,
so erscheint im Display „OL“ (außer bei Betriebsarten, deren Anfangsanzeige die
Überlaufanzeige ist, z. B. Widerstandsmessung/Durchgangsprüfung).
12. Netzspannnungswahlschalter (für 230 V, Position 3)
13. Netzanschluss mit Netzsicherung (T 125 mA)
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4. Sonderfunktionen
4.1 Data-Hold
Die Data-Hold-Funktion ermöglicht die Speicherung eines Messwerts im Display.
Warnung
Zur Vermeidung eines S tromschlags ist zu beachten, dass eine Veränderung der
Spannung an den Messbuchsen bei aktivierter „Hold“-Funktion auf dem Display
nicht erkennbar ist.
1. Drücken Sie die Taste „HOLD“. Im Display erscheint das Hold-Symbol (HOLD) und
der zum Zeitpunkt des Drückens der HOLD-Taste anliegende Messwert wird
angezeigt.
2. Zum Verlassen der Funktion drücken Sie nochmals die Taste „HOLD“.
4.2 Messdaten zum PC senden
1. Drücken Sie die Taste „REL/USB“ länger, im Display erscheint das USB-Symbol.
Jetzt ist die Verbindung zum PC hergestellt, und es werden Messdaten (USB) an
den PC übertragen.
2. Zum Stoppen der Datenübertrag ung und Beenden der Verbindung zum PC drücken
Sie die Taste „USB“ nochmals länger, das USB-Symbol im Display verschwindet.
4.3 Min.-/Max.-Anzeige
Die Min.-/Max.-Funktion ermöglicht es, die während einer laufenden Messung
minimal oder maximal auftretenden Werte anzuzeigen.
1. Zur Aktivierung der Funktion drücken Sie zuerst 1x die Taste „MAX/MIN“.
2. „MAX“ wird im Sekundär-Display angezeigt und dazu der maximale Wert der lau
fenden Mes sung. Treten während dieser Anzeige höhere Messwerte auf, wird die
Maximalwertanzeige aktualisiert, allerdings nur in dem Messbereich, der vor der
Aktivierung der Max .-Funk tion aktiv war. Bei Verlassen dieses Bereichs ersch eint
die Überlaufanzeige.
3. Dr ücken Sie die Taste „MA X/MIN“ noch mals, erfol gt die Anzeige des Minimalwerts
der laufenden Messung (Anzeige „MIN“). Treten während dieser Anzeige geringere
Messwerte auf, wird die Minimalwertanzeige aktualisiert.
4. Zum Verlassen der Funktion drücken Sie die Taste „MAX/MIN“ ca. 1 s lang, bis Sie
wieder zur laufenden Messwertanzeige gelangen.
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4.4 Relativwert-Messmodus
(nur für Spannungs-, Strom-, Widerstands-, Kapazitäts-, Temperaturmessung)
Kurzes Drücken der Taste „REL/USB“ führt in den Relativwert-Messmodus.
Dabei wird der aktuelle Messwert als Referenzwert in die Nebenanzeige übernommen. Bei den nun folgenden Messungen erscheint in der Hauptanzeige dann
ausschließlich der Differenzwert zum Referenzwert. Bei jeder erneuten kurzen
Betätigung der Taste wird wieder der aktuelle Messwert als Referenzwert übernommen.
Langes Drücken der Taste führt wieder zurück in den normalen Messmodus.
5. Inbetriebnahme
5.1 Netzanschluss
1. Kontrollieren Sie, ob der Spannungswahlschalter auf der Geräter ückseite auf die
richtige Netzspannung (AC) vor Ort geschaltet ist (siehe Seite 10).
2. Stecken Sie den Kaltgerätestecker des mitgelieferten Netzkabels in die Kaltgeräteanschlussbuchse auf der Geräterückseite.
3. Schalten Sie das Gerät mit dem Schalter „POWER“ ein.
5.2 Verwendung von Messleitungen
Warnung
Nur die mitgelieferten oder gemäß EN 61010-1 (entsprechend der Überspan-
nungskategorie) zugelassenen Messleitungen für den Betrieb des Messgeräts
verwenden.
Bei der Verwendung von Messleitungen die Finger stets hinter dem Fingerschutz
am Griff halten.
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6. Messungen
6.1UndenierteAnzeigen
Bei offen en Messeingän gen bzw. bei Berüh ren der Messeing änge mit der Hand k ann
es zu undenierten Anzeigen kommen. Dies ist keine Betriebsstörung, sondern
eine Reaktion des empndlichen Messeingangs auf vorhandene Störspannungen.
Im Normalfall ohne hohen Störpegel am Arbeitsplatz sowie bei einem Kurzschluss
des Messeingangs erfolgt die Anzeige 0.000 bzw. bei Anschluss des Messobjekts
die exakte Messwertanzeige. Schwankungen der Anzeige um wenige Digits sind
systembedingt und liegen innerhalb der Toleranz.
Hat man den Widerstandsmessbereich, den Durchgangs-Prüfungsbereich oder
den Diodentest gewä hlt, erscheint bei offenem Messeingang die Überlaufanzeige.
7. Spannungsmessungen
Warnung
Bei Arbeiten an Spannungen mit mehr als 30 VACeff. oder 42 VDC die nötige
Vorsicht walten lassen, da die Gefahr eines Stromschlags besteht. Im Display
erscheint dann das Blitzsymbol.
Zwischen den Anschlüssen bzw. zwischen den Anschlüssen und Erde nie eine
Spannung anlegen, die die angegebene Nennspannung des Messgeräts über
schreitet.
Die Messleitungen bezüglich beschädigter Isolation untersuchen. Durchgang
der Messleitung prüfen, beschädigte Messleitungen austauschen. Zusätzlich
die Isolation der Messgerätebuchsen prüfen.
Vor dem Gebrauch die Funktion des Messgeräts durch Messen einer bekannten
Spannung sicherstellen.
Die an der Masse anliegende Messleitung vor der stromführenden Messleitung
anschließen. Beim Abnehmen der Messleitungen in umgekehrter Reihenfolge
vorgehen, d.h., die stromführende Messleitung zuerst abtrennen.
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Achtung
Vor jeder Spannungsmess ung ist sicher zustellen, da ss sich das Messgerät nicht
im Strommessbereich bendet.
Zeigt das Gerät sofort nach dem Anschließen an das Messobjekt Überlauf („OL“)
an, so entfernen Sie sofort die Messleitungen vom Messobjekt, nachdem Sie
dieses abgeschaltet haben.
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1. Schalten Sie das Gerät ein, und wählen Sie mit dem Drehschalter die Stellung „V“
und mit der Taste „SELECT“ die Gleichspannungsmessung („DC“) an.
2. Wollen Sie Wechselspannungen messen, drücken Sie die Taste „SELECT“ nochmals, bis „AC“ im Display erscheint.
3. Stecken Sie den Stecker der roten Messleitung je nach erwarteter Messspan-
nung in die Messbuchse VHzΩmV und den der schwarzen Messleitung in die
Messbuchse COM.
4. Verbinden Sie beide Messspitzen polrichtig mit dem Messobjekt (Rot an Plus,
Schwarz an Minus).
5. Ist bei Gleichspannungsmessung eine negative Spannung an die Plus-Buchse
angelegt, erscheint ein Minuszeichen vor dem Messwert.
6. Den mV-Bereich wählen Sie durch mehrmaliges Drücken der Taste „Range“ an,
damit können geringe Spannungswerte höher aufgelöst angezeigt werden.
8. Strommessung
Warnung
Bei Arbeiten an Spannungen mit mehr als 30 VACeff. oder 42 VDC die nötige Vor-
sicht walten lassen, da die Gefahr eines Stromschlags besteht.
Achtung
Vor der Strommessung die geräteinternen Sicherungen überprüfen. Vor dem
Anschließen des Messgeräts an einen Stromkreis ist der Strom des Stromkreises
abzuschalten.
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Um das Gerät nicht zu beschädigen, ist bei Messungen im 10-A-Bereich durch
geeignete externe Maßnahmen sicherzustellen, dass der maximal zulässige
Strom von 10 A nicht überschritten wird.
Zur Strommessung unterbrechen Sie den zu überprüfenden Stromkreis und
schalten das Messgerät in diesen Kreis in Serie mit dem Verbraucher.
Schließen Sie nie eine Spannungsquelle an die Strommessbuchsen des Multime
ters an. Ein Kurzschluss und bei genügend leistungsfähiger Spannungsquelle ein
Brand sowie Verbrennungen können die Folge sein.
1. Wählen Sie je nach Messaufgabe den µA- (bis 600 µA, bei AC bis 6 mA), mA- (bis
600 mA) oder den A-Bereich (bis 10 A) mit dem Einstellen des Drehschalters auf
„µA“, „mA“ oder „A“ an. Wählen Sie bei unbekannter Stromhöhe den A-Bereich.
2. Wählen Sie mit der Taste „SELECT“ zwischen Gleichstrom-(DC-) und Wechsel
strom-(AC-)Messung aus.
3. Stecken Sie den Stecker der roten Messleitung in die Messbuchse µAmA oder
10 A entsprechend der Bereichsvorwahl und den der schwarzen Messleitung in
die Messbuchse COM.
4. Schalten Sie die Spannung am Messobjekt ab, verbinden Sie die Messspitzen
mit dem Messobjekt (in Reihenschaltung), bei Gleichstrommessung möglichst
polrichtig (Rot an Plus, Schwarz an Minus). Bei negativem Stromuss erscheint
ein Minus vor dem Messwert.
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-
Bis 10 A:
Dauermessung
zulässig
Ab 10 A:
max. 30 s Messzeit,
15min Pause
5. Erhalten Sie eine Überlaufanzeige („OL“), so schalten Sie sofor t in den nächsthö
heren Bereich bzw. wiederholen Sie die Messung im A-Bereich.
6. Erhalten Sie keine Anzeige und alle Verbindungen sind exakt ausgeführt, kann
eine defekte interne Sicherung die Fehlerursache sein, da diese die Strommess-
bereiche absichert. Näheres zum Sicherungswechsel nden Sie in Kapitel 19
„Sicherungswechsel“.
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7. Hat d er Messstrom ei nen Wert kleiner 600 mA und haben Sie vorher z ur Sicherheit
den A-Bereich gewählt, so können Sie den Stecker der roten Messleitung auf die
µAmA-Buchse umstecken und in den mA- oder µA-Bereich schalten. Hier erhalten
Sie eine höher aufgelöste Anzeige als im A-Bereich.
9. Widerstandsmessung
Achtung
Vor der Messung von Widerständen, Kontinuität (Durchgang), Dioden oder Kapa
zität den Strom des Stromkreises abschalten und alle Kondensatoren entladen.
1. Wählen Sie mit dem Drehschalter die Schalterstellung „Ω“ an.
2. Mit der Taste „SELECT“ können Sie zwischen Wider standsmessung (Grundanzei
ge, MΩ), Durchgangsprüfung ( ) oder Diodentest () umschalten. Wählen Sie
„Widerstandsmessung“ an.
3. Stecken Sie den Stecker der roten Messleitung in die Messbuchse HzΩmV und
den der schwarzen Messleitung in die Messbuchse COM.
4. Verbinden Sie die Messleitungen mit dem Messobjekt.
-
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Beachten Sie bei der Messung auch die folgenden Hinweise:
Bei Messungen oberhalb eines Messwiderstands von 1 MΩ braucht das Messge-
rät u. U. einige Zeit, um einen stabilen Wert anzuzeigen. Dies ist im Messprinzip
begründet und stellt keine Fehlfunktion dar.
Die Messleitungen weisen einen eigenen Widerstand (0,1–0,2 Ω) auf. Dieser
Widerstand verfälscht den Messwert bei niedrigen Widerstandswerten. Durch
Einsatz der Relativwertfunktion kann dieser Widerstand kompensiert werden:
1. Messspitzen kurzschließen, Taste „REL“ drücken, im Display erscheint die RELAnzeige, der aktuelle Messwert wird als Referenz gespeichert.
2. Bei weiteren Messungen erscheint nur die Differenz zum Referenzwert.
3. Drücken Sie „REL“, um die Zusatzfunktionen zu verlassen.
Messleitungswiderstände oberhalb 0,5 Ω weisen auf eine defekte Messleitung
bzw. mangelnde Kontakte hin. Überprüfen Sie Messleitung und Kontaktierung.
10. Durchgangsprüfung
Die Durchgangsprüfung ermöglicht den Test von Stromkreisen, Leitungen, Baue-
lementen usw. auf elektrischen Durchgang (d. h. Widerstandswerte unter ca. 10 Ω).
Achtung
Vor der Messung von Widerständen, Kontinuität (Durchgang), Dioden oder Kapa-
zität den Strom des Stromkreises abschalten und alle Kondensatoren entladen.
1. Wählen Sie mit dem Drehschalter die Schalterstellung „Ω“ an.
2. Mit der Taste „SELECT“ können Sie zwischen Widerstandsmessung (Grundan
zeige, MΩ), Durchgangsprüfung ( ) oder Diodentest () umschalten. Wählen
Sie „Durchgangsprüfung“ an.
3. Stecken Sie den Stecker der roten Messleitung in die Messbuchse VHzΩmV und
den der schwarzen Messleitung in die Messbuchse COM. Anschaltskizze siehe
„Widerstandsmessung“.
4. Verbinden Sie die Messleitungen mit dem Messobjekt, z. B. einem zu überprüfenden Leiterzug.
5. Liegt der Widerstand des Messobjekts unter ca. 10 Ω, so ertönt der Summer und
der exakte Widerstand wird im Display angezeigt. Ab einem Widerstand von 50
Ω ertönt kein Signalton mehr.
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11. Diodentest
Diese Funktion ermöglicht den Test von Halbleiterstrecken auf Durchgang und
Sperrfunktion.
Achtung
Vor der Messung von Widerständen, Kontinuität (Durchgang), Dioden oder Kapa
zität den Strom des Stromkreises abschalten und alle Kondensatoren entladen.
1. Wählen Sie mit dem Drehschalter die Schalterstellung „Ω“ an.
2. Mit der Taste „SELECT“ können Sie zwischen Widerstandsmessung (Grundan
zeige, MΩ), Durchgangsprüfung ( ) oder Diodentest () umschalten. Wählen
Sie Diodentest an.
3. Stecken Sie den Stecker der roten Messleitung in die Messbuchse
VHzΩmV und den der schwarzen Messleitung in die Messbuchse
COM. Alternativ ist der Testsockel nutzbar, siehe rechts.
4. Verbinden Sie die Messleitungen mit dem Messobjekt, z. B. einer
Diode. Zeigt das Display dabei sofor t Overload ( „OL“) an, so ta uschen
Sie die Anschlüsse der Messleitungen am Messobjekt.
5. Zeigt das Display nun einen Wert an, so ist das Bauelement in Ordnung, es wird
die Durchlassspannung (max. 2,7 V) des Bauelements angezeigt (bei GE-Dioden
ca. 0,2 V, bei SI-Dioden ca. 0,5 V).
6. Zeigt das Display trotz Messleitungstauschs Overload an, so ist die gemessene
Halbleiterstrecke unterbrochen.
7. Zeigt das Display in beiden Anschlussrichtungen, also auch nach dem Tausch der
Messleitungen, einen Spannungswert nahe null an, so ist die Halbleiterstrecke
kurzgeschlossen.
-
-
Die Polarität des Bauelements ist wie folgt feststellbar:
Wenn Sie z. B. die Diode
mit dem Messgerät
verbunden haben und das
Gerät zeigt an, so liegt
die rote Messleitung an
der Anode des
Bauelements.
Zeigt das Gerät an, so
liegt die rote Messleitung
an der Katode an.
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12. Kapazitätsmessung
Achtung
Vor der Messung von Widerständen, Kontinuität (Durchgang), Dioden oder Kapa-
zität den Strom des Stromkreises abschalten und alle Kondensatoren entladen.
Im Kondensator gespeicherte Restspannung kann das Messgerät zerstören!
Entladen Sie den Kondensator nicht durch einen Kurzschluss, sondern durch
Überbrücken der Anschlüsse mit einem 100-kΩ-Widerstand.
Messen Sie zur Sicherheit vor einer Kapazitätsmessung nach, ob sich noch eine
Restladung im Kondensator bendet (DCV-Bereich benutzen).
1. Wählen Sie mit dem Drehschalter die Stellung „–II–“. Im Display erscheint „nF“.
2. Stecken Sie den Stecker der roten Messleitung in die Messbuchse VHzΩmV und
den der schwarzen Messleitung in die Messbuchse COM.
3. Verbinden Sie die Messleitungen mit dem Messobjekt. Bei gepolten Kondensatoren muss der Anschluss polrichtig erfolgen.
Bei höheren Kapazitätswerten (>600 µF) und automatischer Messbereichswahl
kann es durch Umladevorgänge zu einer Wartezeit kommen, bis ein exaktes Mes
sergebnis erscheint. Mitunter erscheint zwischenzeitlich „OL“.
Mit der Taste „DQR“ können Sie die Anzeige des Verlustfaktors und des ESR
anwählen.
Durch Einsatz der Relativwertfunktion kann der Einuss der Messleitungen,
insbesondere bei der Messung geringer Kapazitäten im niedrigsten Bereich,
kompensiert werden:
1. Messspitzen kurzschließen, Taste „REL“ drücken, im Display erscheint die RELAnzeige, der aktuelle Messwert wird als Referenz gespeichert.
2. Bei weiteren Messungen erscheint nur die Differenz zum Referenzwert.
3. Drücken Sie „REL“, um die Zu
satzfunktionen zu verlassen.
-
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Tipp:
Ein defekter Kondensator
äußert sich mit der Anzeige
„0“ bzw. um null herum in allen
Bereichen, wenn er unterbro
chen ist. Ist der Kondensator
kurzgeschlossen, so zeigt das
Gerät „OL“ an.
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Beachten Sie, dass Elektrolytkondensatoren innerhalb ihres Toleranzbereichs
erhebliche Streuungen aufweisen können.
Restspannungen im Kondensator, beschädigte Isolierschichten oder ein defektes
Dielektrikum können erhebliche Ergebnisverfälschungen hervorrufen.
Messen Sie nie innerhalb von Schaltungen, sondern nur am aus der Schaltung
entfernten Bauelement. Ansonsten sind erhebliche Ergebnisverfälschungen
möglich.
13. Induktivitätsmessung
Achtung
Vor der Messung von Induktivitäten den Strom des Stromkreises abschalten und
alle Kondensatoren im Messkreis entladen.
1. Wählen Sie mit dem Drehschalter die Stellung „L“. Im Display erscheint „nH“.
2. Stecken Sie den Stecker der roten Messleitung in die Messbuchse VHzΩmV und
den der schwarzen Messleitung in die Messbuchse COM.
3. Verbinden Sie die Messleitungen mit dem Messobjekt erst, wenn das Display
„0“ anzeigt.
Bei höheren Induktivitätswerten (>1 H) und automatischer Messbereichswahl
kann es zu einer Wartezeit kommen, bis ein exaktes Messergebnis erscheint.
Mit der Taste „DQR“ können Sie die Anzeige des Gütefaktors anwählen. Durch Einsatz der Relativwertfunktion kann der Einuss der Messleitungen,
kompensiert werden:
1. Messspitzen bei Messfrequenz 1 kHz/10 kHz offen lassen/kurzschließen, Taste
„REL“ drücken, im Display erscheint die REL-Anzeige, der aktuelle Messwer t wird
als Referenz gespeichert.
2. Bei weiteren Messungen erscheint nur die Differenz zum Referenzwert.
3. Drücken Sie „REL“, um die Zusatzfunktionen zu verlassen.
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14. Frequenzmessung, Tastverhältnisanzeige
Frequenzmessung
1. Wählen Sie mit dem Drehschalter „Hz“ an. Im Display erscheint „Hz“.
2. Stecken Sie den Stecker der roten Messleitung in die Messbuchse VHzΩmV und
den der schwarzen Messleitung in die Messbuchse COM.
3. Verbinden Sie die Messleitungen mit dem Messobjekt.
4. Der erforderliche Signalpegel ist frequenzabhängig:
bis 600 kHz: ≥1,5 mVRMS, max. 30 VRMS
ab 600 kHz: ≥2,5 mVRMS, max 30 VRMS
Tastverhältnis
1. Wählen Sie mit dem Drehschalter „Hz“ an. Im Display erscheint „Hz“.
2. Wählen Sie mit der Taste „SELECT“ die Tastverhältnisanzeige (Anzeige „%“) an.
3. Stecken Sie den Stecker der roten Messleitung in die Messbuchse VHzΩmV und
den der schwarzen Messleitung in die Messbuchse COM.
4. Verbinden Sie die Messleitungen mit dem Messobjekt.
5. Beachten Sie die Bedingungen für die Tastverhältnisanzeige:
Signal: Rechteck, max. 10 kHz, 2 VSS bis 30 VSS
bis 1 kHz: Tastverhältnisanzeige von 5 bis 95 %
ab 1 kHz: Tastverhältnisanzeige von 30 bis 70 %
Geben Sie nicht mehr als 30 VAC ein, da sonst die Gefahr von
Stromschlägen besteht.
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15. Temperaturmessung
1. Wählen Sie mit dem Drehschalter die Stellung „°C“. Im Display erscheint „°C“.
Wollen Sie stattdessen in °F messen, drücken Sie die Taste „SELECT“.
Nun erscheint „°F“ im Display.
2. Verwenden Sie den mitgelieferten Messadapter, der polrichtig in die
Messbuchsen zu stecken ist.
3. Stecken Sie dann den Stecker eines K-Type-Temperatursensors polrichtig in den
Messadapter und platzieren Sie den Messfühler am gewünschten Messobjekt.
K-Type
16. Transistortest
1. Wählen Sie mit dem Drehschalter die Stellung „hfE“. Im Display erscheint „ß“.
2. Verwenden Sie den mitgelieferten Messadapter, der polrichtig in die Messbuchsen zu stecken ist.
3. Stecken Sie dann den zu messenden Transistor entsprechend seines
Leitfähigkeitstyps und seiner Anschlussbeschaltung in die Messfassung.
4. Bei richtigem Anschluss und intaktem Transistor erscheint dessen
Verstärkungswert im Display.
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17. Thyristortest
1. Wählen Sie mit dem Drehschalter die Stellung „hfE“. Im Display erscheint „ß“.
Wählen Sie mit der Taste „SELECT“ die Funktion „SCR“ an.
2. Verwenden Sie den mitgelieferten Messadapter, der polrichtig in die Messbuchsen zu stecken ist.
3. Stecken Sie dann den zu messenden Thyristor entsprechend seiner Anschlussbeschaltung in die passende Messfassung.
4. Die Auswertung erscheint wie folgt im Display:
Polaritätsanzeige
Ergebnis Thyristor-Polarität
normal bidirektional
normal rückwärts sperrend
falsch angeschlossen unbekannt
falsch/nicht angeschlossen unbekannt
18.Betriebshinweise,Wartung,Pege
Ihr Digitalmultimeter ist ein hochwertiges Präzisionsinstrument, das entsprechend
behandelt werden sollte.
Achtung
Das Ger ät darf nicht a n einem feuchten Or t stehen, keinem Niedersch lag, Spritz
wasser, Staub oder ständiger direkter Sonnenbestrahlung ausgesetzt sein.
Starke mechanische Beanspruchungen wie z. B. Druck oder Vibration sind zu
vermeiden.
Das Gerät nur mit einem trockenen Leinentuch reinigen, das bei starken Ver-
schmutzungen leicht angefeuchtet sein darf. Zur Reinigung keine lösemittelhaltigen Reinigungsmittel verwenden. Darauf achten, dass keine Feuchtigkeit
in das Geräteinnere gelangt.
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Nehmen Sie, falls Sie das Gerät mit Batterien betreiben, bei längerer Nichtbe-
nutzung die Batterien aus dem Gerät.
19. Sicherungswechsel
Achtung!
Schalten Sie das Gerät ab, trennen Sie es vom Netz und vom PC und entfernen
Sie die Messleitungen aus den Messbuchsen, bevor Sie das Gerät öffnen!
Ersetzen Sie die Sicherungen stets nur durch eine Sicherung des jeweils
gleichen Typs, nie einer höheren Stromstärke oder gar durch ein Provisorium!
Unfallgefahr, Zerstörung des Geräts und Garantieverlust sind die Folge.
Die Netzsicherung F1 bendet sich im Netzanschluss unterhalb des Kaltge-
räteanschlusses.
Die Sicherung für die Strommessbereiche bendet sich hinter dem Schraub-
deckel (F2). F3 ist nur nach Öffnen des Gehäuses zugänglich (nur für Service).
Arbeiten Sie erst dann wieder mit dem Gerät, nachdem alle Montagearbeiten
vollständig abgeschlossen wurden.
Sicherungen:
F1 – T 125 mA/250 V, Glassicherung 5 x 20
F2 – F 600 mA/1000 V, Keramiksicherung 6,3 x 32
F3 – F 12 A/1000 V, Keramiksicherung 6,3 x 32 mm (nur für Service)
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20. Technische Daten allgemein
Überspannungskategorie: ................................................................ CAT II (600 V)
Max. Spannung zwischen Buchse V und COM ...................... 1000 VDC bzw. 750 VAC
Abmessungen (B x H x T): ........................................................ 265 x 110 x 320 mm
Gewicht (ohne Zubehör): .........................................................................ca. 3,1 kg
DC /AC
Entsorgungshinweis
Gerät nicht im Hausmüll entsorgen!
Elektronische Geräte sind entsprechend der Richtlinie über
Elektro- und Elektronik-Altgeräte über die örtlichen
Sammelstellen für Elektronik-Altgeräte zu entsorgen!
*** Bis 10 A: Dauermessung zulässig; ab 10 A max. 30 s Messzeit, 15 min Pause
**** AC Peak-Faktor: 3,0
Bis 10 A: Dauermessung zulässig; ab 10 A max. 30 s Messzeit, 15 min Pause
***** Der erforderliche Signalpegel ist frequenzabhängig: