Bitte lesen Sie diese Bedienungsanleitung vor der Inbetriebnahme komplett und bewahren Sie die Bedienungsanleitung für späteres Nachlesen
auf. Wenn Sie das Gerät anderen Personen zur Nutzung überlassen,
übergeben Sie auch diese Bedienungsanleitung.
Das Digitalmultimeter UT 803 ist ein wahlweise mit Netzspannung oder Batterien
betreibbares und damit auch mobil einsetzbares Tischmultimeter mit umfangreichen Messmöglichkeiten.
Es zeichnet sich durch folgende Gebrauchseigenschaften und Ausstattungsmerkmale aus:
- Übergroßes, weiß beleuchtetes Display
- Manuelle und automatische Bereichswahl
- Messung von Gleichspannungen- und strömen, Wechselspannungen und
- USB- und RS 232-PC-Schnittstelle, PC-Visualisierungs- und Auswertungssoftware
In dieser Anleitung sind die Sicherheitshinweise wie folgt eingestuft:
Warnung
Kennzeichnet Gefahren für den Benutzer, die durch Handlungen oder
Bedingungen entstehen können.
Achtung
Kennzeichnet Verhaltensweisen, die das Messobjekt oder das Messgerät beschädigen können.
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Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Das Messgerät entspricht den Überspannungskategorien I (1000 V) und II (600
V) nach EN 61010-1.
Der Einsatzbereich nach CAT I sind Messungen an Stromkreisen, die nicht mit
dem Stromnetz verbunden sind, z.B. batteriebetriebene Geräte.
Der Einsatzbereich nach CAT II ist die lokale Ebene, wie z. B. Messungen in oder
an Hausgeräten, die an eine Netzsteckdose angeschlossenen sind.
Das Messgerät ist für die Messung von Gleich- und Wechselspannungen bis
1000 V DC/AC/DC+AC, Gleich- und Wechselströmen bis 10 A DC/AC/DC+AC,
von Widerständen bis 60 MΩ, Frequenzen bis 60 MHz, Temperaturen von -40°C
bis +1000°C mit dazu geeigneten Sensoren, Durchgangsprüfung, Kapazitätsmessung bis 6000 µF sowie Transistor- und Diodentest mit den mitgelieferten
Messleitungen/Adaptern unter den in den Technischen Daten genannten Bedingungen vorgesehen. Die Datenverbindung zu einem PC erfolgt über RS 232
oder USB über die mitgelieferten PC-Anschlusskabel.
Wenn dieses Produkt in einer vom bestimmungsgemäßen Gebrauch abweichenden Art verwendet wird, kann dies Sach- sowie Personenschäden zur Folge
haben, die Garantie erlischt.
Für Folgeschäden, die aus Nichtbeachtung dieser Gebrauchsregeln und der
Bedienungsanleitung resultieren, übernehmen wir keine Haftung, Gewährleistungsansprüche erlöschen ebenfalls.
2. Sicherheitshinweise
Dieses Messgerät wurde nach IEC 1010, Teil 1 (EN 61010-1): Sicherheitsbedingungen für elektronische Messgeräte, gefertigt und geprüft und entspricht damit
allen herstellerseitigen Möglichkeiten zur Vermeidung von Unfällen.
Um einen sicheren Betrieb des Messgerätes zu gewährleisten, sind
folgende Sicherheitshinweise zu befolgen:
Warnung
- Bei Zweifel über die Arbeitsweise, die Sicherheit oder den Anschluss des
Gerätes eine Fachkraft oder unseren Service kontaktieren.
- Das Gerät nicht verwenden, wenn es von außen erkennbare Schäden z. B. am
Gehäuse, an Bedienelementen oder an den Anschluss- leitungen bzw. eine
Funktionsstörung aufweist. Im Zweifelsfall das Gerät von einer Fachkraft oder
unserem Service prüfen lassen.
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- Das Gerät ist kein Spielzeug. Es darf nicht im Zugriffsbereich von Kindern
aufbewahrt oder betrieben werden.
- Verpackungsmaterial nicht achtlos liegen lassen. Plastikfolien/-tüten, Styroporteile etc. könnten für Kinder zu einem gefährlichen Spielzeug werden.
- Das Gerät darf nicht verändert oder umgebaut werden.
- Bei Arbeiten an Spannungen mit mehr als 30 V ACeff. oder 42 VDC die nötige
Vorsicht walten lassen, da die Gefahr eines Stromschlages besteht.
- Zwischen den Anschlüssen bzw. zwischen den Anschlüssen und Erde nie
eine Spannung anlegen, die die angegebene Nennspannung des Messgerätes
überschreitet (siehe Gehäuseaufdruck).
- Die Messleitungen bezüglich beschädigter Isolation untersuchen. Durchgang
der Messleitungen prüfen, beschädigte Messleitungen austauschen. Zusätzlich
die Isolation der Messgerätebuchsen prüfen.
- Vor dem Gebrauch die Funktion des Messgerätes durch Messen einer bekannten
Spannung sicherstellen.
- Das Messgerät nicht in Umgebungen mit explosiven Gasen, Dampf oder Staub
verwenden.
- Das Messgerät nicht benutzen, wenn die Sicherungshalterung oder andere
Teile des Gehäuses entfernt wurden.
- Die an der Masse anliegende Messleitung vor der stromführenden Messleitung
anschließen. Beim Abnehmen der Messleitungen in umgekehrter Reihenfolge
vorgehen, d. h. die stromführende Messleitung zuerst abtrennen.
- Bei der Verwendung von Messleitungen die Finger stets hinter dem Fingerschutz
am Fühlergriff halten.
- Nur die mitgelieferten oder gem. EN 61010-1 CAT II zugelassene Messleitungen
für den Betrieb des Messgerätes verwenden.
Achtung
- Das Gerät darf nicht an einem feuchten Ort stehen, keinem Niederschlag,
Spritzwasser, Staub oder ständiger direkter Sonnenbestrahlung ausgesetzt
sein.
- Starke mechanische Beanspruchungen, wie z. B. Druck oder Vibration sind zu
vermeiden.
- Das Gerät nur mit einem trockenen Leinentuch reinigen, das bei starken Verschmutzungen leicht angefeuchtet sein darf. Zur Reinigung keine lösemittelhaltigen Reinigungsmittel verwenden. Darauf achten, dass keine Feuchtigkeit
in das Geräteinnere gelangt.
- Das Gerät darf ausschließlich mit der in den Technischen Daten aufgeführten
Spannungsversorgung betrieben werden. Das Gerät darf nicht an einer anderen
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Spannung oder einer anderen Energieversorgung betrieben werden.
- Vor der Messung von Widerstand, Kontinuität (Durchgang), Dioden oder Kapazität den Strom des Stromkreises abschalten und alle Kondensatoren entladen.
- Vor der Strommessung die geräteinternen Sicherungen überprüfen. Vor dem
Anschließen des Messgerätes an einen Stromkreis ist der Strom des Stromkreises abzuschalten.
- Vor jeder Spannungsmessung ist sicherzustellen, dass sich das Messgerät
nicht im Strommessbereich befindet.
- Vor jedem Wechsel des Messbereichs sind die Messspitzen vom Messobjekt
zu entfernen.
- Das Gerät darf nur zum Austauschen der internen Sicherungen geöffnet werden.
Die Logos und Beschriftungen im Bereich der Messbuchsen und auf der Geräterückseite sollen Sie daran erinnern, dass Sie bei bestimmten Messungen auch
bestimmte Verhaltensmaßregeln beachten sollten. Hier einige Erläuterungen
dazu:
10 AMaximal messbarer Strom: 10 A AC/DC. Diese Buchse ist intern abge-
sichert (F 10 A/250 V). Ab 5 A Messtrom: Maximale Messzeit 10 Sek.,
danach Messpause mind. 15 Min.
µA, mA Maximal messbarer Strom 500 mA AC/DC. Diese Buchse ist intern
abgesichert (F 0,5 A/250 V).
Warnung!
Zugehörige Bedienungsanleitung lesen!
Besondere Vorsicht bei Messungen an berührungsgefährlichen
Spannungen (>30 V
eff. AC oder 42 VDC) ! Nichtdie Messbuchsen und
Messspitzen berühren!
CAT I Gerät entspricht Überspannungskategorie I (1000 V)
CAT II Gerät entspricht Überspannungskategorie II (600 V)
600/ Um elektrische Unfälle und einen Schaden
1000 V für das Gerät zu vermeiden, schließen Sie diese Messbuchsen nie
an eine Spannungsquelle größer 600 V AC/DC (Einsatzbereich nach
CAT II) bzw. 1000 V DC/AC (Einsatzbereich nach CAT I) gegen Masse
(Erde) an.
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3. Anzeigen, Bedienelemente, Anschlüsse
Frontseite
1. Display
Bei Netzbetrieb ständig beleuchtet, bei Batteriebetrieb schaltbar
2. Drehschalter
Auswahl der Messart
3. Messbuchsen
3.1. V-Buchse
Plus-Anschluss für Spannungsmessung ab 600 mV
3.2. COM-Buchse
Massebezugspunkt für alle Messarten. Hier wird die Messleitung zum
Massepunkt des Messobjekts angeschlossen.
3.3. HzΩmV-Buchse
Plus-Anschluss für alle Messarten außer Spannungsmessung über 600 mV
und Strommessung, Minusanschluss für Transistortest
3.4. µAmA-Buchse
Plus-Anschluss für Strommessungen bis zu 600 mA und Transistortest.
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3.5. 10A-Buchse
Plus-Anschluss für Strommessungen bis zu 10 A.
4. Funktionstasten
4.1. SELECT - Wahltaste
Auswahl von weiteren Funktionen in den einzelnen Messarten, z. B. Gleich-
oder Wechselgrößenmessung. Anzeige der Auswahl im Display.
4.2. HOLD - Hold-Funktion
Speicherung des aktuellen Messwertes im Display (siehe „Kapitel „Sonder-
funktionen”). Bei nochmaligem kurzen Drückender Taste kehrt das Gerät
zur Anzeige des aktuellen Messwertes zurück.
4.3. RS 232 - serielle Schnittstelle
Aktivierung (Anzeige „RS232” im Display)/Deaktivierung des seriellen Ports.
4.4. MAX/MIN - MAX/MIN-Funktion
Aufruf folgender Messwerte für die laufende Messung: Maximalwert, Mi-
nimalwert. Der Aufruf der jeweiligen Funktion erfolgt durch wiederholtes
Drücken der Taste.
Das Verlassen der Funktion erfolgt durch ca. 1 Sek. langes Drücken der
Taste.
4.5. RANGE - Manuelle Messbereichswahl
Manuelle Anwahl von Messbereichen. Im Normalfall befindet sich das Ge-
röt in der Betriebsart „Automatische Messbereichswahl” (Anzeige „Auto”).
Durch wiederholtes Drücken der Taste „RANGE” wird der gewünschte
Bereich angewählt (Anzeige „MANU”). Der aktuell eingestellte Bereich wird
durch die Position des Dezimalpunkts in der Messwertanzeige markiert.
Durch ca. 1 Sek. langes Drücken der Taste „RANGE” wird wieder zur au-
tomatischen Messbereichswahl zurückgeschaltet.
4.6. AC/AC+DC
Umschaltung zwischen reiner AC-Messung und AC-Messung mit DC-Anteil
bei Wechselgrößenmessung.
4.7. LIGHT
Ein-/Ausschalten der Displaybeleuchtung bei Batteriebetrieb
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Erläuterung zu akustischen Tastenquittungen
Jede Tastenbetätigung wird mit einem kurzen Ton quittiert.
Muss eine Funktion durch einen längeren Tastendruck angewählt werden,
ist die Taste nach dem Ertönen des zweiten Quittungstons loszulassen.
Überlaufanzeige
Überschreitet der Messwert die Bereichsgrenze des eingestellten Mess-
bereichs, so erscheint im Display „OL” (außer bei Betriebsarten, deren
Anfangsanzeige die Überlaufanzeige ist, z. B. Widerstandsmessung/Durchgangsprüfung).
Automatische Abschaltung
Im normalen Betrieb schaltet das Gerät in den Stand-by-Modus, wenn 10
Minuten lang keine Bedienhandlung am Gerät vorgenommen wurde. Dabei
wird der letzte Messwert vor der Abschaltung gespeichert.
Die aktive automatische Abschaltung wird durch das Symbol
angezeigt.
Das Wiedereinschalten erfolgt entweder mit der Taste „HOLD”, durch Aus-
und Wiedereinschalten mit dem Ein-/Ausschalter oder durch Wechseln der
Messart mit dem Drehschalter.
Wird das Gerät wieder mit der Hold-Taste eingeschaltet, wird der letzte
Messwert vor dem Abschalten angezeigt.
Die Abschaltfunktion kann deaktiviert werden, indem man beim Einschalten
eine der Tasten „MAXMIN”, „RANGE” oder „RS232” drückt. Dann erscheint
das Symbol
manuell abgeschaltet wird.
nicht im Display und das Gerät bleibt eingeschaltet, bis es
im Display
Rückseite
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4
5
1. Ein-/Ausschalter
2. Netzanschluss mit Netzsicherung F1 (siehe Skizze nächste Seite)
3. Umschalter Netz-/Batteriebetrieb
4. USB-Port
5. RS232-Port
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1
2
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Oberseite
1
4
3
2
1. Fachdeckel
Abdeckung für Zubehörfach, Sicherungsfach und Batteriefach
2. Sicherungsfach-Deckel
Zugang zu den Sicherungen der Strommessbereiche
3. Sicherung F2
10-A-Sicherung für den Strommessbereich 10 A
5
4. Sicherung F3
500-mA-Sicherung für die Strommessbereiche bis 500 mA
5. Batteriefachdeckel
Für Batterie 6 x LR14 (Babyzelle)
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4. Sonderfunktionen
4.1. Data Hold
Die Data-Hold-Funktion ermöglicht die Speicherung eines Messwertes im Display.
Warnung
- Zur Vermeidung eines Stromschlages ist zu beachten, dass eine Veränderung
der Spannung an den Messbuchsen bei aktivierter „Hold“-Funktion auf dem
Display nicht erkennbar ist.
1. Drücken Sie die Taste „HOLD”. Im Display erscheint das Hold-Symbol (HOLD)
und der zum Zeitpunkt des Drückens der HOLD-Taste anliegende Messwert
wird angezeigt.
2. Zum Verlassen der Funktion drücken Sie nochmals die Taste „HOLD”.
4.2.Messdaten zum PC senden
1. Drücken Sie die Taste „RS232” im Display erscheint „RS-232C”.
Jetzt ist die Verbindung zum PC hergestellt und es werden Messdaten (USB
oder RS 232) an den PC übertragen.
2. Zum Stoppen der Datenübertragung und Beenden der Verbindung zum PC
drücken Sie die Taste „RS232” nochmals, „RS-232C” im Display verschwindet.
4.3. MIN-/MAX-Wert-Anzeige
Die MIN-/MAX-Funktion ermöglicht es, die während einer laufenden Messung
minimal oder maximal aufgetretenden Werte anzuzeigen.
1. Zur Aktivierung der Funktion drücken Sie zuerst die Taste „MAX/MIN” einmal.
2. Jetzt wird „MAX” im Sekundär-Display angezeigt und dazu der maximale Wert
der laufenden Messung. Treten während dieser Anzeige höhere Messwerte
auf, wird die Maximalwertanzeige aktualisiert, allerdings nur in dem Messbereich, der vor der Aktivierung der MAX-Funktion aktiv war. Bei Verlassen
dieses Bereiches erscheint die Überlaufanzeige.
3. Drücken Sie die Taste „MAX/MIN” nochmals, erfolgt jetzt die Anzeige des
Minimalwertes der laufenden Messung (Anzeige MIN). Treten während dieser
Anzeige geringere Messwerte auf, wird die Minimalwertanzeige aktualisiert.
4. Zum Verlassen der Funktion drücken Sie die Taste „MAX/MIN” für ca. 1 Se-
kunde, bis Sie wieder zur laufenden Messwertanzeige gelangen.
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5. Inbetriebnahme
5.1. Netzanschluss
1. Kontrollieren Sie, ob der Quellenwahlschalter auf der Geräterückseite auf die
Netzspannung (AC) geschaltet ist.
2. Stecken Sie den Kaltgerätestecker des mitgelieferten Netzkabels in die Kaltgeräteanschlussdose auf der Geräterückseite.
3. Schalten Sie das Gerät mit dem Kippschalter „POWER” ein.
5.2. Batteriebetrieb/Zubehör entnehmen und verstauen
1. Öffnen Sie das Zubehörfach auf der Geräteoberseite durch Drehen der beiden
Schrauben in Richtung „OPEN”.
2. Nehmen Sie das inliegende Zubehör aus dem Fach.
3. Öffnen Sie das Batteriefach durch Drehen der beiden Schrauben auf „OPEN”
(siehe Skizze Seite 11).
4. Legen Sie 6 LR14-Babyzellen polrichtig in das Batteriefach ein.
5. Legen Sie den Batteriefachdeckel wieder ein und verschließen Sie ihn durch
Drehen der Schrauben auf „CLOSE”.
6. Legen Sie nicht benötigtes Zubehör wieder in das Zubehörfach.
7. Legen Sie den Zubehörfachdeckel wieder auf und verschließen Sie ihn durch
Drehen der Schrauben auf „CLOSE”.
8. Das Zubehörfach kann im mobilen Betrieb sämtliches benötigtes Zubehör
aufnehmen.
5.2. Verwendung von Messleitungen
Warnung
- Nur die mitgelieferten oder gem. EN 61010-1 (entsprechend der Überspan-
nungskategorie) zugelassenen Messleitungen für den Betrieb des Messgerätes
verwenden.
- Bei der Verwendung von Messleitungen die Finger stets hinter dem Fingerschutz
am Fühlergriff halten.
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6. Messungen
6.1. Undefinierte Anzeigen
Bei offenen Messeingängen bzw. bei Berühren der Messeingänge mit der
Hand kann es zu undefinierten Anzeigen kommen. Dies ist keine Betriebsstörung, sondern eine Reaktion des empfindlichen Messeingangs auf vorhandene
Störspan-nungen.
Im Normalfall ohne hohen Störpegel am Arbeitsplatz sowie bei einem Kurzschluss
des Messeingangs erfolgt die Anzeige 0.000 bzw. bei Anschluss des Messobjekts
die exakte Messwertanzeige. Schwankungen der Anzeige um wenige Digit sind
systembedingt und liegen innerhalb der Toleranz.
Hat man den Widerstandsmessbereich, den Durchgangs-Prüfungsbereich oder
den Diodentest gewählt, erscheint bei offenem Messeingang die Überlaufanzeige.
7. Spannungsmessungen
Warnung
- Bei Arbeiten an Spannungen mit mehr als 30 V ACeff. oder 42 VDC die nötige
Vorsicht walten lassen, da die Gefahr eines Stromschlages besteht.
- Zwischen den Anschlüssen bzw. zwischen den Anschlüssen und Erde nie
eine Spannung anlegen, die die angegebene Nennspannung des Messgerätes
überschreitet.
- Die Messleitungen bezüglich beschädigter Isolation untersuchen. Durchgang
der Messleitung prüfen, beschädigte Messleitungen austauschen. Zusätzlich
die Isolation der Messgerätebuchsen prüfen.
- Vor dem Gebrauch die Funktion des Messgerätes durch Messen einer bekannten Spannung sicherstellen.
- Die an der Masse anliegende Messleitung vor der stromführenden Messleitung
anschließen. Beim Abnehmen der Messleitungen in umgekehrter Reihenfolge
vorgehen, d.h., die stromführende Messleitung zuerst abtrennen.
Achtung
- Vor jeder Spannungsmessung ist sicherzustellen, dass sich das Messgerät
nicht im Strommessbereich befindet.
- Zeigt das Gerät sofort nach dem Anschließen an das Messobjekt Überlauf (OL)
an, so entfernen Sie sofort die Messleitungen vom Messobjekt, nachdem Sie
dieses abgeschaltet haben.
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1. Schalten Sie das Gerät ein und wählen Sie mit dem Drehschalter die Stellung
„V” an. Das Gerät wählt automatisch Gleichspannungsmessung (DC).
2. Wollen Sie Wechselspannungen messen, drücken Sie die Taste „SELECT”.
Im Display wechselt die Anzeige auf „AC”.
Soll zusätzlich der Gleichspannungsanteil erfasst werden, drücken Sie die
Taste „AC/AC+DC”.
3. Stecken Sie den Stecker der roten Messleitung je nach erwarteter Messspannung in die Messbuchse V oder HzΩmV und den der schwarzen Messleitung
in die Messbuchse COM.
4. Verbinden Sie beide Messspitzen polrichtig mit dem Messobjekt (rot an plus,
schwarz an minus).
5. Ist bei Gleichspannungsmessung eine negative Spannung an die PlusBuchse angelegt, erscheint ein Minuszeichen vor dem Messwert. Bei DC+ACMessungen erfolgt aufgrund der Schalt- und Umrechnungsvorgänge für die
TrueRMS-Anzeige ein langsameres Aktualisieren der Anzeige als bei reiner
DC-Messung.
8. Strommessung
Warnung
- Bei Arbeiten an Spannungen mit mehr als 30 V ACeff. oder 42 VDC die nötige
Vorsicht walten lassen, da die Gefahr eines Stromschlages besteht.
Achtung
- Vor der Strommessung die geräteinternen Sicherungen überprüfen. Vor dem
Anschließen des Messgerätes an einen Stromkreis ist der Strom des Stromkreises abzuschalten.
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- Um das Gerät nicht zu beschädigen, ist bei Messungen im 10-A-Bereich durch
geeignete externe Maßnahmen sicherzustellen, dass der max zulässige Strom
von 10 A nicht überschritten wird.
- Zur Strommessung unterbrechen Sie den zu überprüfenden Stromkreis und
schalten das Messgerät in diesen Kreis in Serie mit dem Verbraucher.
- Schließen Sie nie eine Spannungsquelle an die Strommessbuchsen des Multimeters an. Ein Kurzschluss und bei genügend leistungsfähiger Spannungsquelle ein Brand sowie Verbrennungen können die Folge sein.
1. Wählen Sie je nach Messaufgabe den µA- (bis 6000 µA), mA- (bis 600 mA)
oder den A-Bereich (bis 10 A) mit dem Einstellen des Drehschalters auf „µA”,
„mA” oder „A” an. Wählen Sie bei unbekannter Stromhöhe den A-Bereich.
2. Wählen Sie mit der Taste „SELECT
” zwischen Gleichstrom- (DC) und Wech-
selstrom- (AC) Messung aus.
Soll zusätzlich der Gleichstromanteil erfasst werden, drücken Sie die Taste
„AC/AC+DC”.
3. Stecken Sie den Stecker der roten Messleitung in die Messbuchse µAmA oder
10 A entsprechend der Bereichsvorwahl und den der schwarzen Messleitung
in die Messbuchse COM.
4. Schalten Sie die Spannung am Messobjekt ab, verbinden Sie die Messspitzen
mit dem Messobjekt (in Reihenschaltung), bei Gleichstrommessung möglichst
polrichtig (rot an plus, schwarz an minus). Bei negativem Stromfluss erscheint
ein Minus vor dem Messwert.
Bis 5 A:
Dauermessung
zulässig
Ab 5 A:
max. 10 Sek. Messzeit,
15 Min. Pause
5. Erhalten Sie eine Überlaufanzeige („OL”), so schalten Sie sofort in den nächst
höheren Bereich bzw. wiederholen die Messung im A-Bereich.
6. Erhalten Sie keine Anzeige und alle Verbindungen sind exakt ausgeführt,
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kann eine defekte interne Sicherung die Fehlerursache sein, da diese die
Strommessbereiche absichert. Näheres zum Sicherungswechsel finden Sie
im Abschnitt „Sicherungswechsel”.
7. Hat der Messstrom einen Wert kleiner 600 mA und Sie haben vorher zur Sicherheit den A-Bereich gewählt, so können Sie den Stecker der roten Messleitung auf die µAmA-Buchse umstecken und in den mA- oder µA-Bereich
schalten. Hier erhalten Sie eine höher aufgelöste Anzeige als im A-Bereich.
8. Bei DC+AC-Messungen erfolgt aufgrund der Schalt- und Umrechnungsvorgänge für die TrueRMS-Anzeige ein langsameres Aktualisieren der Anzeige
als bei reiner AC- oder DC-Messung.
9. Widerstandsmessung
Achtung
- Vor der Messung von Widerständen, Kontinuität (Durchgang), Dioden oder
Kapazität den Strom des Stromkreises abschalten und alle Kondensatoren
entladen.
1. Wählen Sie mit dem Drehschalter die Schalterstellung „Ω” an.
2. Mit der Taste „SELECT” können Sie zwischen Widerstandsmessung (Grund-
anzeige, MΩ), Durchgangsprüfung (
Wählen Sie Widerstandsmessung an.
3. Stecken Sie den Stecker der roten Messleitung in die Messbuchse HzΩmV
und den der schwarzen Messleitung in die Messbuchse COM.
4. Verbinden Sie die Messleitungen mit dem Messobjekt.
) oder Diodentest () umschalten.
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Beachten Sie bei der Messung auch die folgenden Hinweise:
- Bei Messungen oberhalb eines Messwiderstands von 1 MΩ braucht das
Messgerät u. U. einige Zeit, um einen stabilen Wert anzuzeigen. Dies ist im
Messprinzip begründet und stellt keine Fehlfunktion dar.
- Bei sehr niedrigen Widerstandswerten (600 Ω-Bereich) können bereits die internen Widerstände der Messleitungen und Messbuchsen zu einer verfälschten
Anzeige führen. Messen Sie in diesem Fall den Widerstand der Messleitungen
bei kurzgeschlossenen Messspitzen und ziehen Sie nach der Bauteilmessung
diesen Wert vom Messergebnis ab. Ein Widerstand der Messleitungen bis
0,5 Ω ist normal, alle Werte darüber weisen auf defekte Leitungen, schlechte
Kontaktgabe usw. hin.
10. Durchgangsprüfung
Die Durchgangsprüfung ermöglicht den Test von Stromkreisen, Leitungen,
Bauelementen usw. auf elektrischen Durchgang (d. h., Widerstandswerte unter
ca. 10-20 Ω).
Achtung
- Vor der Messung von Widerständen, Kontinuität (Durchgang), Dioden oder
Kapazität den Strom des Stromkreises abschalten und alle Kondensatoren
entladen.
1. Wählen Sie mit dem Drehschalter die Schalterstellung „Ω” an.
2. Mit der Taste „SELECT” können Sie zwischen Widerstandsmessung (Grund-
anzeige, MΩ), Durchgangsprüfung ( ) oder Diodentest () umschalten.
Wählen Sie Durchgangsprüfung an.
3. Stecken Sie den Stecker der roten Messleitung in die Messbuchse HzΩmV
und den der schwarzen Messleitung in die Messbuchse COM.
Anschaltskizze siehe „Widerstandsmessung”.
4. Verbinden Sie die Messleitungen mit dem Messobjekt, z. B. einem zu über-
prüfenden Leiterzug.
5. Liegt der Widerstand des Messobjekts unter ca. 10-20 Ω, so ertönt der
Summer und der exakte Widerstand wird im Display angezeigt.
Ab einem Widerstand von 600 Ω wird Überlauf angezeigt.
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11. Diodentest
Diese Funktion ermöglicht den Test von Halbleiterstrecken auf Durchgang und
Sperrfunktion.
Achtung
- Vor der Messung von Widerständen, Kontinuität (Durchgang), Dioden oder
Kapazität den Strom des Stromkreises abschalten und alle Kondensatoren
entladen.
1. Wählen Sie mit dem Drehschalter die Schalterstellung „Ω” an.
2. Mit der Taste „SELECT” können Sie zwischen Widerstandsmessung (Grund-
anzeige, MΩ), Durchgangsprüfung ( ) oder Diodentest () umschalten.
Wählen Sie Diodentest an.
3. Stecken Sie den Stecker der roten Messleitung in die Messbuchse HzΩmV
und den der schwarzen Messleitung in die Messbuchse COM.
4. Verbinden Sie die Messleitungen mit dem Messobjekt, z. B. einer Diode. Zeigt
das Display dabei sofort Overload (OL) an, so tauschen Sie die Anschlüsse
der Messleitungen am Messobjekt.
5. Zeigt das Display nun einen Wert an, so ist das Bauelement in Ordnung, es wird die
Durchlassspannung (max. 2,7 V) des Bauelements angezeigt (bei GE-Dioden
ca. 0,2 V, bei SI-Dioden ca. 0,5 V).
6. Zeigt das Display trotz Messleitungstauschs Overload an, so ist die gemes-
sene Halbleiterstrecke unterbrochen.
7. Zeigt das Display in beiden Anschlussrichtungen, also auch nach dem Tausch
der Messleitungen, einen Spannungswert nahe Null an, so ist die Halbleiterstrecke kurzgeschlossen.
Die Polarität des Bauelements ist wie folgt feststellbar:
Wenn Sie z. B. die Diode mit
dem Messgerät verbunden
haben und das Gerät zeigt
eine Spannung an, so liegt
die rote Messleitung an der
Anode des Bauelements.
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12. Kapazitätsmessung
Achtung
- Vor der Messung von Widerständen, Kontinuität (Durchgang), Dioden oder
Kapazität den Strom des Stromkreises abschalten und alle Kondensatoren
entladen.
- Im Kondensator gespeicherte Restspannung kann das Messgerät zerstören!
Entladen Sie den Kondensator nicht durch einen Kurrzschluss, sondern durch
Überbrücken der Anschlüsse mit einem 100 kΩ-Widerstand.
- Messen Sie zur Sicherheit vor einer Kapazitätsmessung nach, ob sich noch
eine Restladung im Kondensator befindet (DCV-Bereich benutzen).
1. Wählen Sie mit dem Drehschalter die Stellung „–II–”. Im Display erscheint
„nF”.
2. Stecken Sie den Stecker der roten Messleitung in die Messbuchse HzΩmV
und den der schwarzen Messleitung in die Messbuchse COM.
3. Verbinden Sie die Messleitungen mit dem Messobjekt. Bei gepolten Konden-
satoren muss der Anschluss polrichtig erfolgen.
Bei höheren Kapazitätswerten (>600 µF) und automatischer Messbereichswahl
kann es durch Umladevorgänge zu einer Wartezeit kommen, bis ein exaktes
Messergebnis erscheint. Mitunter erscheint zwischenzeitlich „OL”.
Verwenden Sie beim Messen geringer Kapazitäten den mitgelieferten Mes-
sadapter, der polrichtig in die Buchsen „HzΩV” und „COM“ zu stecken ist.
Bei gepolten Kondensatoren ist auch hier die exakte Polung zu beachten
Achtung!
In den Messbereichen
bis 600 nF angezeigten Wert bei offenem
Messeingang vom
Messwert abziehen!
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Tipp:
- Ein defekter Kondensator äußert sich mit der Anzeige „Null” bzw. um Null
herum in allen Bereichen, wenn er unterbrochen ist. Ist der Kondensator
kurzgeschlossen, so zeigt das Gerät „OL” an.
- Beachten Sie, dass Elektrolytkondensatoren innerhalb ihres Toleranzbereiches
erhebliche Streuungen aufweisen können.
- Restspannungen im Kondensator, beschädigte Isolierschichten oder defektes
Dielektrikum können erhebliche Ergebnisverfälschungen hervorrufen.
- Messen Sie nie innerhalb von Schaltungen, sondern nur am aus der Schaltung
entfernten Bauelement. Ansonsten sind erhebliche Ergebnisverfälschungen
möglich.
13. Frequenzmessung
1. Wählen Sie mit dem Drehschalter „Hz” an. Im Display erscheint „Hz”.
2. Stecken Sie den Stecker der roten Messleitung in die Messbuchse HzΩmV
und den der schwarzen Messleitung in die Messbuchse COM.
3. Verbinden Sie die Messleitungen mit dem Messobjekt.
4. Der erforderliche Signalpegel ist frequenzabhängig:
10 Hz - 1 MHz: ≥150 mV, max. 30 V rms
1 MHz - 10 MHz: ≥300 mV, max 30 V rms
10 MHz - 50 MHz: ≥600 mV, max. 30 V rms
ab 50 MHz: nicht spezifiziert
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14. Temperaturmessung
1. Wählen Sie mit dem Drehschalter die Stellung „°C”. Im Display erscheint „°C”.
Wollen Sie statt dessen in °F messen, schalten Sie den Drehschalter auf „Hz”
und drücken die Taste „SELECT”. Nun erscheint „°F” im Display
2. Verwenden Sie den mitgelieferten Messadapter, der polrichtig in die Buchsen
„HzΩV” und „COM“ zu stecken ist.
3. Stecken Sie dann den Stecker des mitgelieferten Temperatursensors polrichtig in den Messadapter und platzieren Sie den Messfühler am gewünschten
Messobjekt. Der mitgelieferte Messfühler darf für Messung bis zu 230°C
eingesetzt werden.
Für Messungen von höheren Temperaturen sind K-Type-Messfühler entspre-
chender Temperaturbelastbarkeit einzusetzen.
Hinweise
- Die Arbeitsumgebung für das Gerät muss im Temperaturbereich zwischen 18
und 28°C liegen, um insbesondere bei der Messung niedriger Temperaturen
exakte Messwerte zu erhalten.
- Bei kurzgeschlossenem Messeingang wird die Umgebungstemperatur des
Gerätes angezeigt.
- Bei offenem Messeingang gibt das Gerät ein Warnsignal ab. Dies ist praktisch bei Langzeitmessungen, um z. B. einen defekten Temperaturfühler zu
signalisieren.
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15. Transistortest
1. Wählen Sie mit dem Drehschalter die Stellung „hfE”. Im Display erscheint „ß”.
2. Verwenden Sie den mitgelieferten Messadapter, der polrichtig in die Buchsen
„HzΩV” und „µAmA“ zu stecken ist.
3. Stecken Sie dann den zu messenden Transistor entsprechend seines Leitfähigkeitstyps und seiner Anschlussbeschaltung in die Messfassung
4. Bei richtigem Anschluss und intaktem Transistor erscheint dessen Verstärkungswert im Display.
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16. Computeranschluss
Das Messgerät ist über den integrierten RS-232- oder USB-Anschluss an einen
PC mit seriellem bzw. USB-Port anschließbar. Die hierzu erforderlichen Anschlusskabel sind zusammen mit dem Treiber- und Datenauswerteprogramm
auf CD-ROM im Lieferumfang enthalten.
Als Systemvoraussetzung ist ein PC mit Betriebssystem ab MS Windows 95erforderlich.
Der RS-232-/USB-Port des Messgerätes befindet sich auf der Rückseite des
Gerätes (siehe Seite 10).
16.1. Programm-Installation
- Legen Sie die mitgelieferte CD-ROM in Ihr PC-CD-ROM-Laufwerk ein und
öffnen Sie die CD-ROM über „Arbeitsplatz”.
- Starten Sie das Setup-File „UT803_setup” und installieren Sie das Programm
über die Setup-Prozedur, während der Sie festlegen können, wo das Programm
und die zugehörigen Datenfiles gespeichert werden sollen.
- Wollen Sie die PC-Verbindung über USB vornehmen, lassen Sie die CD-ROM
im Laufwerk.
RS232-Verbindung
- Verbinden Sie eine serielle Schnittstelle Ihres PC über das mitgelieferte Datenkabel mit der Schnittstelle des Multimeters.
- Das RS232-Interface arbeitet mit folgenden Parametern:
Baudrate: 19200; 1 Start-Bit, 1 Stop-Bit; 7 Daten-Bits, keine Parität
Kontrollieren Sie in der Systemsteuerung (Gerätemanager, Anschlüsse COM/
LPT) die Einstellungen der benutzten seriellen PC-Schnittstelle COMx und
stellen Sie die Parameter ggf. entsprechend den o.g. Angaben ein.
USB-Verbindung (nur für Betriebssysteme ab MS Windows 98SE)
- Verbinden Sie den USB-Port des Multimeters über das mitgelieferte USB-Kabel
mit einem USB-Port des PCs.
- Dieser registriert nach kurzer Zeit ein neues Gerät und startet ein TreiberInstallationsprogramm.
- Folgen Sie diesem Programm, es sucht automatisch den Treiber auf der mitgelieferten CD-ROM und installiert diesen.
Ignorieren Sie dabei den Microsoft-Inkompatibilitätshinweis.
- Ist die Treiberinstallation abgeschlossen, können Sie die ordnungsgemäße
Installation über die Systemsteuerung (Gerätemanager, Eingabegeräte) kontrollieren. Dort muss das Multimeter als „HID (Human Interface Device) erscheinen,
ohne gelbes Kreuz, Fragezeichen usw. In diesem Falle ist der USB-Treiber ohne
Mängel installiert.
24
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16.2. Programmstart
- Starten Sie die PC-Verbindung am Multimeter mit der Taste „RS 232” (gilt auch
für USB-Verbindung). Im Display erscheint „RS232”.
- Öffnen Sie das Programm „UT803 Interface Program” über das WindowsProgrammmenü. Es erscheint das Programmfenster:
123
8
9
10
4
7
5
6
11
13
25
26
01 - Auswahl und Anzeige des belegten seriellen Ports
02 - Start/Stop der Aufzeichnung, Auswahl USB/RS232
03 - Optionseinstellung für die grafische Anzeige, ent
spricht den Icons/Einstelloptionen 15-24
04 - Einstellmenü für die Datenaufzeichnung
05 - Beenden des Programms
06 - Anzeige von Verbindungsstatus und Datenempfang
07 - Einstell- und Anzeigefelder für Alarmwerte
08 - Digitalanzeige für Messwert und Einstellungen
09 - Quasi-Analog-Messwertanzeige
10 - Anzeigefeld für Min-/Max-Daten
11 - Datentabelle für die Datenaufzeichnung
12 - Grafische Verlaufsanzeige der Messwerte
13 - Anzeige der während der bisherigen Messung erreich
ten Minimal- und Maximalwerte
15 - Auswahlfeld für die grafische Darstellung. „Fill” akti
viert - gefüllte Kurve
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15
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12
22
16
-
-
-
20
18
19
16 - Einstellfeld für den Anzeigebereich der grafischen
Verlaufsanzeige. Eintrag = Anzahl der gleichzeitig
im Fenster angezeigten Daten
18 - Abspeichern der aktuellen grafischen Kurve
19 - Anzeige zurück zum Aufzeichnungsanfang
20 - Anzeige zurück zur vorherigen Seite
21 - Nummer der aktuell angezeigten Seite
22 - Anzeige vorwärts zur nächsten Seite
23 - Anzeige vor zum Aufzeichnungsende
24 - Vergrößerungsfunktion des Anzeigefensters
25 - Auswahl Aufzeichnungsart (fortlaufend/Ereignis)
26 - Auswahl und Eintrag des Messintervalls
27 - Löschen der aktuellen Wertetabelle
28 - Laden eines gespeicherten Files
29 - Abspeichern der aktuellen Wertetabelle
30 - Drucken der Tabelle
24
21
23
25
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16.3. Programmbedienung, Grundfunktionen
- Nach dem Programmstart erscheint die Anzeigefläche des Programms. Sie
unterteilt sich in Anzeigefenster im unteren Teil und eine Task- und Statusleiste
im oberen Teil. Eine ausführliche Beschreibung der dieser Programmversion
zugeordneten Elemente finden Sie auf den vorangegangenen Seiten. Darauf
beziehen sich auch die in Klammern gesetzten Ziffern der weiteren Anleitung.
Serielle Schnittstelle anwählen („COM”)
-
Wählen Sie im Menü „COMSetup” den seriellen Port an, an den Sie das Messgerät angeschlossen haben.
Alternativ kann der Port über das darunter liegende Einstellfeld „COM” direkt
durch wiederholtes Anklicken eingestellt werden.
Konfiguration der Aufzeichnung
- Stellen Sie im Menü „Record” (4) die gewünschte Anzahl der Datensätze bis
zum Abbruch der Aufzeichnung ein. Dies richtet sich nach dem Typ des Prozessors: Für 586er Prozessoren sind Werte bis 5000, für Pentium I bis 50000 und
für Pentium ab II ab 50000 Datensätze möglich. 1000 Datensätze nehmen etwa
40 kb auf der Festplatte ein. Bei Anwahl von „limitless” erfolgt eine unendliche
Aufzeichnung im Rahmen der zur Verfügung stehenden Speicherkapazität.
- Im Tabellenfeld (11) ist über die Option „Repeat” (25) auszuwählen, ob die
Aufzeichnung in der Tabelle fortlaufend bzw. im unter (26) einzutragenden
Intervall („Sampling interval”) erfolgen soll (Option „Repeat” nicht aktiviert),
oder ob nur eine Aufzeichnung erfolgen soll, wenn ein abweichender Messwert
eintrifft (Option „Repeat” aktiviert).
Unter „Sampling Interval” (26) kann eingetragen werden, in welchen Abstän-
den ein Datensatz aufgezeichnet werden soll. Bei Aktivierung von „Repeat” ist
diese Option abgeschaltet.
- Soll die Aufzeichnung der Verlaufsgrafik (12) nicht als einfache Kurve, sondern
als gefüllte Grafik erfolgen, aktivieren Sie die Option „Fill” (15) oben links im
Grafikfenster.
- Daneben (16) kann die gewünschte Teilung der X-Achse des Grafikfensters
eingetragen werden. Entsprechend viele Daten werden gleichzeitig in einem
Fenster angezeigt.
Start/Stop der Aufzeichnung
- Im Menü bzw. Button „COM/USB Connect” (2) erfolgt der Start (Start bzw.
Connect) bzw. der Stop (Stop bzw. COM/USB Connect nochmals anklicken)
der Datenaufzeichnung.
Eine funktionierende Datenverbindung bzw. Eintreffen von Daten wird durch
26
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weißes Aufleuchten des Verbindungssymbols (6) signalisiert.
- Die erfassten Werte werden ständig in der Digitalanzeige, der Bargraphanzeige
und in der Analoganzeige angezeigt. Auch die grafische Aufzeichnung erfolgt
ständig. Die Aufzeichnung in der Datentabelle erfolgt hingegen abhängig von
den Einstellungen im Feld „Repeat” bzw. „Sampling Interval”.
16.4. Weitere Funktionen
Speichern und Löschen der Aufzeichnung
- Durch Anwählen der Buttons (18) bzw. (28) erfolgt die Aufzeichnung der
erfassten Daten.
Die Aufzeichnung der Grafik (12) erfolgt als Bild (.bmp, wird automatisch als „databmp”
auf der Festplatte abgespeichert), die der Tabelle wahlweise als .db-/.xls- oder .txt-Datei
im
Programmverzeichnis des Programms.
Beachten Sie, dass bei der Speicherung der Grafik die vorhergehende Auf-
zeichnung mit jeder neuen Speicherung eines Datenfiles überschrieben wird.
Zur Archivierung sind die Datenfiles also nach der Abspeicherung an einem
anderen Ort abzuspeichern bzw. umzubenennen.
Achtung!
Das Neuladen eines Tabellenfiles kann nur für Datenfiles erfolgen, die als
Datenbank-File (.db) gespeichert wurden. Die anderen Formate sind nur über
Tabellenkalkulationsprogramme bzw. Texteditoren auswertbar.
Ein File kann auch während einer laufenden Aufzeichnung geladen werden,
es wird dann in die laufende Tabelle eingefügt.
- Das Löschen der aktuellen Aufzeichnung erfolgt mit den Buttons (17) bzw.
(27).
Alarmwerte einstellen
-
Im Feld (7) besteht die Möglichkeit, einen oberen (Set Hi Limit) bzw. unteren
(Set Low limit) Alarmwert einzutragen, bei dessen Erreichen eine optische
Warnanzeige (rot: „Fail” im Kreis rechts) ausgelöst wird. Solange der aktuelle
Messwert (Measure Value) sich innerhalb des festgelegten Bereichs befindet,
wird der Kreis grün gefüllt und „Pass” angezeigt.
Daten-Auswertung
- Sie können während und nach Beenden der Messung jederzeit alle Daten der
Datentabelle und der Verlaufsgrafik kontrollieren.
- In der Datentabelle benutzen Sie dazu den Laufbalken rechts neben der Tabelle.
- In der Verlaufsgrafik können Sie die gesamte Aufzeichnung entweder durch
Anklicken und Festhalten der rechten Maustaste sowie Bewegen der Bildfläche
27
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mit der Maus ansehen oder durch Anwahl der aufgezeichneten Seiten mit den
Buttons 19-23.
Bei Bedarf kann nach Anklicken der Vergrößerungslupe (24) eine vergrößerte
Darstellung der Grafik erfolgen. Das Anklicken der dortigen Verkleinerungslupe
führt wieder zurück zur Normaldarstellung.
- Über die Druck-Option (30) ist die Tabelle in einem eigenen Druckmenü ausdruckbar. Hier sind bei längeren Files die gewünschten Druckseiten über eine
anpassbare Voransicht auswählbar.
Fehlerhinweis, Betriebssystem-Umstellung
Je nach Softwareversion kann es erforderlich sein, die Ländereinstellung des
Dezimalzeichens zu ändern, um ordnungsgemäße Anzeigen zu erhalten.
- Ändern Sie die Systemeinstellung Ihres Windows-Betriebssystems wie folgt:
- Über „Start” und „Einstellungen” die Systemsteuerung aufrufen.
- Hier „Ländereinstellungen” (Regions- und Sprachoptionen) öffnen.
- Hier unter „Zahl” als Dezimaltrennzeichen den Dezimalpunkt statt des Kommas
wählen bzw. eintragen.
- Die neue Einstellung mit dem Button „Übernehmen” bestätigen und das Menü
über „OK” verlassen.
Zeichensatz umstellen
Kommt es zu unleserlichen Schriftanzeigen im Programmfenster, so legen Sie
die CD-ROM in das PC-Laufwerk ein, kopieren aus dem Ordner „FONT” die
Schrift „UNIT-A2” in den Zeichensatzordner des Systems und ersetzen dort
die namensgleiche Schrift.
17. Betriebshinweise, Wartung, Pflege
Ihr Digitalmultimeter ist ein hochwertiges Präzisionsinstrument, das entsprechend
behandelt werden sollte.
Achtung
- Das Gerät darf nicht an einem feuchten Ort stehen, keinem Niederschlag,
Spritzwasser, Staub oder ständiger direkter Sonnenbestrahlung ausgesetzt
sein.
- Starke mechanische Beanspruchungen, wie z. B. Druck oder Vibration sind zu
vermeiden.
28
Page 29
- Das Gerät nur mit einem trockenen Leinentuch reinigen, das bei starken Verschmutzungen leicht angefeuchtet sein darf. Zur Reinigung keine lösemittelhaltigen Reinigungsmittel verwenden. Darauf achten, dass keine Feuchtigkeit
in das Geräteinnere gelangt.
- Nehmen Sie, falls Sie das Gerät mit Batterien betreiben, bei längerer Nichtbenutzung die Batterien aus dem Gerät.
18. Sicherungswechsel
Achtung!
Schalten Sie das Gerät ab, trennen Sie es vom Netz und vom PC und entfernen Sie die Messleitungen aus den Messbuchsen, bevor Sie das Gerät
öffnen!
Ersetzen Sie die internen Sicherungen stets nur durch eine Sicherung des
jeweils gleichen Typs, nie einer höheren Stromstärke oder gar durch ein
Provisorium!
Unfallgefahr, Zerstörung des Gerätes und Garantieverlust sind die Folge.
- Öffnen Sie den Zubehörfachdeckel, nehmen Sie das Zubehör aus dem Fach.
- Öffnen Sie die Abdeckung der Sicherungen.
- Ersetzen Sie die defekte Sicherung.
- Schließen Sie die Abdeckung der Sicherungen und das Zubehörfach.
- Die Netzsicherung F1 befindet
sich im Netzanschluss unterhalb
des Kaltgeräteanschlusses.
- Arbeiten Sie erst dann wieder
mit dem Gerät, nachdem alle
Montagearbeiten vollständig abgeschlossen sind.
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Sicherungen:
F1 (Netz) - F 200 mA/250 V, 5 x 20 mm
F2 (10 A) - F 10 A/1000 V, 10,3 x 38 mm
F3 (µA/mA) - F 500 mA/1000 V, 6,35 x 31,8
F4 (hfe)* - F 500 mA/1000 V, 6,35 x 31,8
* Hinweis zu F4
F4 darf nur durch einen autorisierten Service ausgetauscht werden. Wenden
Sie sich bei Ausfall der V/Ω/Hz-Messfunktion an unseren Service.
19. Technische Daten, allgemein
Überspannungskategorie: .................................................... I (1000 V), II (600 V)
Max. Spannung gegen Erde:
Buchse V/COM ..........................Je nach Einsatzbereich 1000 bzw. 600 V
Arbeitstemperatur: ................................. 0 bis 30˚C: max. 75% rel. Luftfeuchte
.............................................................. 31 bis 40˚C: max. 50% rel. Luftfeuchte
Lagerungstemperatur: ...............................................................-10˚C bis +50˚C
Maximale Höhe über NN:
Betrieb/Lagerung: ........................................................................ 2000/10000 m
Spannungsversorgung: ...................200–240 VAC, 50 Hz oder 6 x LR14 (Baby)
Abmessungen (B x H x T): ................................................. 240 x 105 x 310 mm
Gewicht (ohne Zubehör): ....................................................................... ca. 2 kg
AC/DC
Entsorgungshinweis
Gerät nicht im Hausmüll entsorgen!
Elektronische Geräte sind entsprechend der Richtlinie über
Elektro- und Elektronik-Altgeräte über die örtlichen Sammelstellen
für Elektronik-Altgeräte zu entsorgen!
Batterieverordnung beachten!
Batterien gehören nicht in den Hausmüll.
Nach der Batterieverordnung sind Sie verpflichtet,
verbrauchte oder defekte Batterien an den
örtlichen Batteriesammelstellen bzw.
an Ihren Händler zurückzugeben!
30
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20. Messbereiche, Messgenauigkeit
Funktion Bereich Genauigkeit Auflösung
DC 600 mV ±0,6% + 2 Digit 100 µV
Spannung* 6 V ±0,3% + 2 Digit 1 mV
60 V 10 mV
600 V 100 mV
1000 V ±0,5% + 3 Digit 1 V
AC/DC+AC 600 mV 40 Hz - 50 kHz: ±0,6% + 3 D. 100 µV
Spannung** 50 kHz - 100 kHz: ±1,0% + 5 D.
(Genauigkeit 6 V 40 Hz - 1 kHz: ±0,6 + 5 D. 1 mV
im Skalen- 1 kHz - 10 kHz: ±1,0 + 5 D.
bereich 10 kHz - 100 kHz: ±3% + 5 D.
10-100%) 60 V 40 Hz - 50 kHz: ±0,6% + 5 D. 10 mV
TrueRMS 1 kHz - 10 kHz: ±1,5% + 5 D.
10 kHz - 20 kHz: ±3% + 5 D.
20 kHz - 100 kHz: ±8% + 5 D.
600 V 40 Hz - 50 kHz: ±0,6% + 5 D. 100 mV
1 kHz - 10 kHz: ±3,5% + 5 D.
1000 V 40 Hz - 50 kHz: ±1,2% + 3 D. 1 V
1 kHz - 3 kHz: ±3% + 3 D.
DC*** 600 µA ±0,5% + 3 Digit 0,1 µA
Strom 6000 µA 1 µA
60 mA 0,01 mA
600 mA ±0,8% + 3 Digit 0,1 mA
10 A ±1,2% + 3 Digit 10 mA
AC/DC+AC 600 µA 40 Hz - 10 kHz: ±1,0% + 5 Dig. 0,1 µA
Strom**** 6000 µA 10 -15 kHz: ±2,0% + 5 Dig. 1 µA
(Genauigkeit 60 mA 0,01 mA
im Skalen- 600 mA 40 Hz - 10 kHz: ±1,0% + 5 Dig. 0,1mA
bereich 10 -15 kHz: ±3,0% + 5 Dig.
10-100%) 10 A 40 Hz - 5 kHz: ±2,0% + 6 Dig. 10 mA
* Eingangsimpedanz: 600 mV-Bereich: >3000 MΩ, sonstige: 10 MΩ
** Eingangsimpedanz: 600 mV-Bereich: >3000 MΩ, sonstige: 10 MΩ
AC Peak-Faktor: 1000-V-Bereich; 1,5, sonstige: 3.0
AC+DC-Messgenauigkeit: Bereichsgenauigkeit + 1%
Anzeige von bis zu 30 Digit bei Kurzschluss des Eingangs hat keinen Einfluss auf
die Messung
*** Bis 5 A: Dauermessung zulässig; ab 5 A max. 10 Sek. Messzeit, 15 Min. Pause
**** AC Peak-Faktor: 3.0
Anzeige von bis zu 30 Digit bei Kurzschluss des Eingangs hat keinen Einfluss auf die Messung
Bis 5 A: Dauermessung zulässig; ab 5 A max. 10 Sek. Messzeit, 15 Min. Pause
***** Der erforderliche Signalpegel ist frequenzabhängig:
10 Hz - 1 MHz: ≥150 mV, max. 30 V rms
1 MHz - 10 MHz: ≥300 mV, max 30 V rms
10 MHz - 50 MHz: ≥600 mV, max. 30 V rms
ab 50 MHz: nicht spezifiziert
Überspannungsschutz 1000 V rms für die Bereiche: Frequenz, Diodentest, Widerstands- und Kapazitätsmessung, Temperatur.
Genauigkeit bezogen auf eine Umgebungstemperatur von 23 ˚C ± 5˚C und Umgebungsluftfeuchte
von <80% rH.
Strommessbereiche bis 600/10 A mA abgesichert:
F 0,5 A/1000 V, 6,35 x 31,8 mm/F 10 A/1000 V, 10,3 x 38
Transistortest abgesichert: F 500 mA/1000 V, 6,35 x 31,8 mm
CE: ca. 2, V, Ib: ca. 10 µA
Importeur:
ELV Elektronik AG · Maiburger Straße 29–36 · 26789 Leer · Germany
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