Bitte lesen Sie diese Bedienungsanleitung vor der Inbetriebnahme komplett und bewahren Sie die Bedienungsanleitung für späteres Nachlesen auf. Wenn Sie das Gerät
anderen Personen zur Nutzung überlassen, übergeben Sie
auch diese Bedienungsanleitung.
Das UT 601 ist ein batteriebetriebenes, mobiles Handmessgerät mit
umfangreichen Messmöglichkeiten und besonders weiten Messbereichen
für die Wiederstands- und Kapazitätsmessung.
Es verfügt über folgende Gebrauchseigenschaften und Ausstattungen:
- Manuelle Bereichswahl
- Widerstandsmessung
- Kapazitätsmessung
- Dioden-Test-Funktion
- Durchgangsprüfung
- Transistortest
- Lo-Bat-Anzeige zur Signalisierung einer erschöpften Batterie
- Überlaufanzeige (führende „1”)
In dieser Anleitung sind die Sicherheitshinweise wie folgt einge-
stuft:
Warnung
Kennzeichnet Gefahren für den Benutzer, die durch Handlungen
oder Bedingungen entstehen können.
Achtung
Kennzeichnet Verhaltensweisen, die das Messobjekt oder das
Messgerät beschädigen können.
Bestimmungsgemäßer Einsatz
Das Messgerät ist für die Messung von Widerständen bis 2000 MΩ,
pazitäten bis 20 mF,
den mitgelieferten Messleitungen unter den in den Technischen Daten
genannten Bedingungen vorgesehen. Alle zu prüfenden Bauteile sind nur
im ausgebauten Zustand zu messen.
Wenn dieses Produkt in einer vom bestimmungsgemäßen Gebrauch abweichenden Art verwendet wird, kann dies Sach- sowie Personenschäden
zur Folge haben, die Garantie erlischt.
Für Folgeschäden, die aus Nichtbeachtung dieser Gebrauchsregeln und
der Bedienungsanleitung resultieren, übernehmen wir keine Haftung,
Gewährleistungsansprüche erlöschen ebenfalls.
Durchgangsprüfung, Diodentest, Transistortest mit
Ka-
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2. Sicherheits- und Betriebshinweise
Dieses Messgerät wurde nach IEC 1010, Teil 1 (EN 61010-1): Sicherheitsbedingungen für elektronische Messgeräte sowie EN 61326 (Elektrische
Mess-, Steuer- und Laborgeräte, EMV-Anforderungen), gefertigt und
geprüft und entspricht damit allen herstellerseitigen Möglichkeiten zur
Vermeidung von Unfällen und Störungen.
Um einen sicheren Betrieb des Messgerätes zu gewährleisten, sind folgende Sicherheitshinweise zu befolgen:
Warnung
- Bei Zweifel über die Arbeitsweise, die Sicherheit oder den Anschluss
des Gerätes eine Fachkraft oder unseren Service kontaktieren.
- Das Gerät nicht verwenden, wenn es von außen erkennbare Schäden
z. B. am Gehäuse, an Bedienelementen oder an den Anschlussleitungen
bzw. eine Funktionsstörung aufweist. Im Zweifelsfall das Gerät von einer
Fachkraft oder unserem Service prüfen lassen.
- Das Gerät ist kein Spielzeug. Es darf nicht im Zugriffsbereich von Kindern
aufbewahrt oder betrieben werden.
-
Verpackungsmaterial nicht achtlos liegen lassen. Plastikfolien/-tüten, Styro-
porteile etc. könnten für Kinder zu einem gefährlichen Spielzeug werden.
- Das Gerät darf nicht verändert oder umgebaut werden.
- Keine Spannungen sowie unter Spannung stehende Teile/Baugruppen
an das Messgerät anschließen.
- Die Messleitungen bezüglich beschädigter Isolation untersuchen.
Durchgang der Messleitungen prüfen, beschädigte Messleitungen
austauschen. Zusätzlich die Isolation der Messgerätebuchsen prüfen.
- Das Messgerät nicht in Umgebungen mit explosiven Gasen, Dampf
oder Staub verwenden.
- Das Messgerät nicht benutzen, wenn die Batteriefachabdeckung oder
andere Teile des Gehäuses entfernt wurden.
- Zur Vermeidung falscher Messwerte, die zu Stromschlag oder Verletzungen führen können, die Batterien ersetzen, sobald das Batteriesymbol auf dem Display erscheint.
- Nur die mitgelieferten Messleitungen verwenden.
Achtung
- Das Gerät darf nicht an einem feuchten Ort stehen, keinem Niederschlag, Spritzwasser, Staub oder ständiger direkter Sonnenbestrahlung
ausgesetzt sein.
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- Starke mechanische Beanspruchungen, wie z. B. Druck oder Vibration
sind zu vermeiden.
- Das Gerät nur mit einem trockenen Leinentuch reinigen, das bei starken
Verschmutzungen leicht angefeuchtet sein darf. Zur Reinigung keine
lösemittelhaltigen Reinigungsmittel verwenden. Darauf achten, dass
keine Feuchtigkeit in das Geräteinnere gelangt.
- Das Gerät darf ausschließlich mit einer Batterie vom Typ 6LR61 (9-VBlock) betrieben werden. Es darf nicht an einer anderen Spannung, mit
anderen Batterietypen oder einer anderen Energieversorgung betrieben
werden. Nur auslaufgeschützte Alakline-Batterien einsetzen!
- Vor der Messung von Kondensatoren sind diese zu entladen.
- Vor jedem Wechsel des Messbereichs sind die Messspitzen vom Messobjekt zu entfernen bzw. dieses aus der Messfassung zu nehmen.
- Schalten Sie das Gerät nach Gebrauch aus und entnehmen Sie die
Batterie bei längerer Nichtbenutzung aus dem Gerät.
Die Logos und Beschriftungen im Bereich der Messbuchsen und auf
der Geräterückseite sollen Sie daran erinnern, dass Sie bei bestimmten
Messungen auch bestimmte Verhaltensmaßregeln beachten sollten. Hier
einige Erläuterungen dazu:
Warnung!Zugehörige Bedienungsanleitung lesen!
-II- Fused Der Kapazitätsmessbereich ist intern mit einer
Gerät entspricht Schutzklasse II (doppelt isoliert)
Do not Keine Spannung an die Messbuchsen oder Testfassungen
test anschließen! Kondensatoren vor der Messung entladen!
voltage
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3. Vorbereitung zum Betrieb
3.1. Batterie einlegen/wechseln/Low-Bat-Anzeige
Warnung
Das Gerät benötigt eine 9-V-Blockbatterie des Typs 6LR61. Bei erschöpfter Batterie erscheint im Display ein Batteriesymbol ( ). Für
eine ordnungsgemäße Funktion sollten Sie die Batterie dann so bald als
möglich wechseln.
Achtung!
Beachten Sie die bereits gegebenen Sicherheitshinweise!
Schalten Sie das Gerät ab und entfernen Sie alle Messleitungen aus
den Gerätebuchsen, bevor Sie die Rückwand des Gerätes öffnen!
1. Lösen Sie die Schraube des Batteriefachdeckels auf der Geräterückseite
und nehmen Sie den Batteriefachdeckel ab.
2. Legen Sie die Batterie polrichtig entsprechend der Polungskennzeichnung im Batteriefach in das Batteriefach ein.
4. Setzen Sie den Batteriefachdeckel in das Messgerät ein und befestigen
Sie ihn durch Verschrauben.
Arbeiten Sie erst wieder mit dem Gerät, wenn das Gehäuse komplett
und sicher verschlossen ist.
Nach der Batterieverordnung sind Sie verpflichtet,
3.2. Verwendung von Messleitungen
Warnung
- Nur die mitgelieferten oder gem. EN 61010-1 zugelassenen Messleitungen für den Betrieb des Messgerätes verwenden.
Batterieverordnung beachten!
Batterien gehören nicht in den Hausmüll.
verbrauchte oder defekte Batterien an den
örtlichen Batteriesammelstellen bzw.
an Ihren Händler zurückzugeben!
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4. Funktionsbeschreibung
Dieser Abschnitt beschreibt die Funktionen, Bedienelemente und Anzeigen
des Multimeters.
4.1. Drehschalter
Ermöglicht die Auswahl der einzelnen Messarten und Messbereiche.
Achtung
- Vor jedem Wechsel eines Messbereiches bzw. einer Messart sind die
Messspitzen vom Messobjekt zu entfernen.
4.2. Taste Power
- Für das Ein- und Ausschalten des Gerätes.
4.3. Einsteller -II- ADJ
- Zur Nullstellung der Anzeige bei der Messung geringer Kapazitäten.
Damit werden parasitäre Kapazitäten der Messleitungen/Messbuchsen
eliminiert.
4.4. Mess-/Anschlussbuchsen
4.4.1. Ω/-Buchse
(ff. Buchse „Ω” genannt)
Plus-Anschluss für alle Messarten außer Kapazitätsmessung und
Transistortest
4.4.2. COM-Buchse
Massebezugspunkt für alle Messarten außer Kapazitätsmessung und
Transistortest.
4.4.3. Buchsen +/–
Zum Anschluss des Messobjekts für Kapazitätsmessung. Bei gepolten
Kondensatoren polrichtigen Anschluss beachten.
4.4.4. Messfassung Cx
Messfassung zur Messung von Kondensatoren geringer Kapazität. Hier
treten keine parasitären Kapazitäten durch angeschlossene Messleitungen auf.
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4.4.5. Transistorfassung
Messfassung für den Transistortest. Transistor entsprechend Zonenfolge
und Anschlussbelegung einsetzen.
4.5. Display
Das Display zeigt die Messwerte in 1.999 Digits mit automatischer Polaritäts- und Messbereichsanzeige und Dezimalpunktsetzung an. Ferner
erfolgen weitere Statusanzeigen.
4.6. Überlaufanzeige
Überschreitet der Messwert die Bereichsgrenze des eingestellten Messbereichs, so erscheint im Display eine führende „1”.
5. Messungen
5.1. Undefinierte Anzeigen, allgemeine Hinweise
Bei offenen Messeingängen bzw. bei Berühren der Messeingänge mit
der Hand kann es zu undefinierten Anzeigen kommen. Dies ist keine Betriebsstörung, sondern eine Reaktion des empfindlichen Messeingangs
auf vorhandene Störspannungen.
Schwankungen der Anzeige um wenige Digit sind systembedingt und liegen
innerhalb der Toleranz.
Hat man den Widerstandsmessbereich, den Durchgangs-Prüfungsbereich
oder den Diodentest gewählt, erscheint bei offenem Messeingang die
Überlaufanzeige.
Achtung
Schließen Sie niemals Spannungen an die Messeingänge an. Entfernen
Sie Bauteile vor der Messung aus Schaltungen bzw. schalten Sie diese
stromlos. Entladen Sie Kondensatoren vor der Messung.
6. Widerstandsmessung
Bedienung:
1. Schalten Sie den Drehschalter in den gewünschten Widerstandsmessbereich.
2. Stecken Sie den Stecker der roten Messleitung in die Messbuchse Ω
und den der schwarzen Messleitung in die Messbuchse COM.
3. Verbinden Sie die Messleitungen mit dem Messobjekt.
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Beachten Sie bei der Messung auch die folgenden Hinweise:
- Bei Messungen im höchsten Messbereich braucht das Messgerät u. U.
einige Zeit, um einen stabilen Wert anzuzeigen. Dies ist im Messprinzip
begründet und stellt keine Fehlfunktion dar.
- Beim Messen sehr geringer Widerstandswerte (20/200-Ω-Bereich) kann
bereits der Leitungswiderstand der Messleitungen das Messergebnis
verfälschen. Schließen Sie deshalb die Messspitzen vor der Messung
kurz und notieren Sie den angezeigten Messwert. Ziehen Sie diesen
Wert nach der Messung vom Messwert des Bauteils ab.
7. Kapazitätsmessung
Achtung!
Entladen Sie jeden Kondensator vor der Messung! Im Kondensator gespeicherte Restspannung kann das Messgerät zerstören! Entladen Sie den
Kondensator nicht durch einen Kurzschluss, sondern durch Überbrücken
der Anschlüsse mit einem 100 kΩ-Widerstand.
- Verbinden Sie die Messleitungen niemals mit einer Spannungsquelle.
Dies zerstört das Messgerät.
- Messen Sie zur Sicherheit vor einer Kapazitätsmessung mit einem Spannungsmessgerät nach, ob sich noch eine Restladung im Kondensator
befindet.
Bedienung
1. Schalten Sie den Drehschalter auf den gewünschten Kapazitätsmessbereich.
2. Stecken Sie den Stecker der roten Messleitung an den Plus-Anschluss
der Kapazitätsmessbuchsen (-II-) und den Stecker der schwarzen Messleitung an den Minus-Anschluss der Kapazitätsmessbuchsen.
Alternativ ist die Messfassung Cx nutzbar. Bei kleineren Kapazitäten
(Bereich bis 20 nF) sollte immer die Messfassung Cx genutzt werden,
um parasitäre Kapazitäten der Messleitungen auszuschalten.
3. Bei Einsatz der Messleitungen kommt es im Bereich bis 2 nF zur Anzeige
parasitärer Kapazitäten, die durch die Messleitungen erzeugt werden.
Führen Sie in diesem Fall die Messleitungen möglichst dicht zusammen
(Messspitzen nicht kurzschließen!) und stellen Sie mit dem Einstellknopf
„ADJ” den Anzeigewert auf Null ein.
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4. Schließen Sie den zu messenden Kondensator entweder an die Messspitzen der Messleitungen an oder stecken Sie dessen Anschlüsse in
die Messfassung Cx.
Bei Einsatz der Messfassung sind die Messleitungen aus dem Messgerät
zu entfernen!
Bei gepolten Kondensatoren ist der polrichtige Anschluss an die Mess-
leitungen zu beachten.
Da die Ladevorgänge im Kondensator eine gewisse Zeit beanspruchen,
erfolgt die Anzeige um bis zu 30 s verzögert. Dies ist kein Fehler, sondern systembedingt. Warten Sie eine stabile Anzeige ab, bevor Sie den
Messwert ablesen.
Bitte beachten:
- Messeingang niemals kurzschließen, dies führt zu erhöhtem Stromverbrauch und im Extremfall zum Auslösen der Sicherung.
- Ein defekter Kondensator äußert sich mit der Anzeige „Null” bzw. um
Null herum in allen Bereichen, wenn er unterbrochen ist.
- Beachten Sie, dass Elektrolytkondensatoren innerhalb ihres Toleranzbereiches erhebliche Streuungen aufweisen können.
- Restspannungen im Kondensator, beschädigte Isolierschichten/Dielektrika können erhebliche Ergebnisverfälschungen hervorrufen.
8. Durchgangsprüfung
Die Durchgangsprüfung ermöglicht den Test von Leitungen, Bauele-
menten usw. auf elektrischen Durchgang (d. h., Widerstandswerte unter
ca. 120 Ω).
Achtung
- Vor der Messung von Widerständen, Kontinuität (Durchgang), Dioden
den Strom des Stromkreises abschalten und alle Kondensatoren entladen.
Bedienung:
1. Schalten Sie den Drehschalter auf „”.
2. Stecken Sie den Stecker der roten Messleitung in die Messbuchse Ω
und den der schwarzen Messleitung in die Messbuchse COM.
3. Verbinden Sie die Messleitungen mit dem Messobjekt, z. B. einem zu
überprüfenden Leiterzug.
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4. Liegt der Widerstand des Messobjekts unter ca. 120 Ω, so ertönt der
Summer und der exakte Widerstand wird im Display angezeigt.
Ist das Messobjekt unterbrochen oder hochohmig, wird die Überlauf-
anzeige „1” angezeigt.
9. Diodentest
Diese Funktion ermöglicht den Test von Halbleiterstrecken auf Durchgang
und Sperrfunktion.
Bedienung:
1. Schalten Sie den Drehschalter auf „”.
2. Stecken Sie den Stecker der roten Messleitung in die Messbuchse Ω
und den der schwarzen Messleitung in die Messbuchse COM.
3. Verbinden Sie die Messleitungen mit dem Messobjekt, z. B. einer Diode.
Zeigt das Display dabei weiter Overload („1”) an, so tauschen Sie die
Anschlüsse der Messleitungen am Messobjekt.
4. Zeigt das Display nun einen Wert an, so ist das Bauelement in Ordnung,
es wird die Durchlassspannung des Bauelements angezeigt (bei GEDioden ca. 0,2 V, bei SI-Dioden ca. 0,5-0,8 V).
5. Zeigt das Display trotz Messleitungstauschs Overload („1”) an, so ist
die gemessene Halbleiterstrecke unterbrochen.
6. Zeigt das Display in beiden Anschlussrichtungen, also auch nach dem
Tausch der Messleitungen, einen Spannungswert nahe Null an, so ist
die Halbleiterstrecke kurzgeschlossen.
Die Polarität des Bauelements ist wie folgt feststellbar:
Wenn Sie z. B. die Diode mit dem Messgerät verbunden haben und
das Gerät zeigt eine Spannung an, so liegt die rote Messleitung an der
Anode des Bauelements.
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10. Transistortest
Diese Funktion ermöglicht den Test von NPN- oder PNP-Kleinleistungstarnsistoren auf Funktion und die Messung des Verstärkungsfaktors hFE.
Bedienung:
1. Schalten Sie den Drehschalter auf „hFE”.
2. Stecken Sie die Anschlüsse des zu prüfenden Transistors entsprechend
seiner Zonenfolge und Anschlussbelegung in die Transistormessfassung.
3. Ist der Transistor intakt und richtig kontaktiert, erscheint in der Anzeige
der Verstärkungswert des Transistors unter den in den Technischen
Daten angegebenen Bedingungen.
11. Allgemeiner Umgang, Wartung und Pflege
Ihr Digital-R-C-Meter ist ein hochwertiges Präzisionsinstrument, das
entsprechend behandelt werden sollte.
Achtung
- Das Gerät darf nicht an einem feuchten Ort stehen, keinem Nieder-
schlag, Spritzwasser, Staub oder ständiger direkter Sonnenbestrahlung
ausgesetzt sein.
- Starke mechanische Beanspruchungen, wie z. B. Druck oder Vibration
sind zu vermeiden.
- Das Gerät nur mit einem trockenen Leinentuch reinigen, das bei starken
Verschmutzungen leicht angefeuchtet sein darf. Zur Reinigung keine
lösemittelhaltigen Reinigungsmittel verwenden. Darauf achten, dass
keine Feuchtigkeit in das Geräteinnere gelangt.
- Das Gerät darf nur von Servicepersonal zum Austauschen der internen
Sicherung geöffnet werden.
Aufgrund der hohen Integration des Gerätes und der Gefahr, die Genauigkeit zu beeinflussen, sollten Sie nie in das Gerät selbst eingreifen. Für
Reparaturen und Kalibrierungsarbeiten sollten Sie in jedem Falle unser
qualifiziertes Servicepersonal in Anspruch nehmen.
Schützen Sie das Gerät vor der Einwirkung von Wasser, Staub, Sand,
Schmutz und extremen Temperaturen. All diese Einflüsse bewirken Schädigungen und eine Verkürzung der Lebensdauer von Kontakten, Batterien,
Gehäuseteilen, Schaltern und elektronischen Bauteilen.
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12. Sicherungswechsel
Bei einem anhaltenden Kurzschluss an den Kapazitätsmessbuchsen kann
es zum Auslösen der internen Sicherung kommen. Diese Sicherung ist
auswechselbar.
Warnung!
- Wechseln Sie die interne Sicherung nur gegen eine Sicherung des
gleichen Typs aus: Glasrohrsicherung 5 x 20, 315 mA/250 V, flink (F)
1. Schalten Sie das Gerät aus und entfernen Sie die Messleitungen aus
den Messbuchsen.
2. Nehmen Sie das Holster vom Gerät ab.
3. Lösen Sie die Schraube des Batteriefachs und nehmen Sie die Batterie
aus dem Gerät.
4. Lösen Sie die drei Gehäuseschrauben (unterhalb des Batteriefachs und
unten) und nehmen Sie die Gehäuserückwand ab.
5. Die Sicherung befindet sich zwischen den Buchsen auf der Unterseite
der Geräteplatine.
Tauschen Sie die Sicherung gegen eine des gleichen Typs und der
gleichen Stromstärke aus.
6. Montieren Sie das Gerät wieder in umgekehrter Reihenfolge des Zerle-
gens.
Arbeiten Sie erst wieder mit dem Gerät, wenn das Gehäuse komplett
und sicher verschlossen ist.
Transistortest hFE***: 0....1000, NPN/PNP, IB ca. 10 µA, Vcc ca. 2,8 V
* Im 20/200-Ω-Bereich Widerstand der Messleitungen vom Messwert abziehen,
Überlastschutz 250 Vrms
** Überlastschutz: Glasrohrsicherung 315 mA/250 V F, ø 5 x 20 mm, im 200pF-/
2 nF-Bereich Kapazität der Messleitungen kompensierbar (±20 pF)
*** Näherungswert
Genauigkeit bezogen auf eine Umgebungstemperatur von 23 ˚C ± 5˚C und max.
75% rel. Luftfeuchte. Temperaturkoeffizient: 0,1 x (jeweilige Genauigkeit) je 1°C
Abweichung
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15. Entsorgungshinweis
Gerät nicht im Hausmüll entsorgen! Elektronische Geräte
sind entsprechend Richtlinie über Elektro- und Elektronik Altgeräte über die örtlichen Sammelstellen für Elektronik Altgeräte zu entsorgen!
ELV Elektronik AG • PF 1000 • D-26787 Leer
Telefon 0491/6008-88 • Telefax 0491/6008-244
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