Tcm 210421 User Manual

NÄHMASCHINE
SEWING MACHINE
TCM D-22290 Hamburg • 21970ZI-SCH MO 0703
BEDIENUNGSANLEITUNG UND GARANTIE
INSTRUCTIONS FOR USE AND GUARANTEE
Liebe Kundin, lieber Kunde!
Sie haben eine hochwertige, moderne Nähmaschine erworben.
–Verschiedene Nähprogramme, z. B. Blindsäumen, Knopflochnähen,
Knopf annähen, Rand-an-Rand-Nähen, Reißverschlussnähen, Zierstiche,
Zickzack-Stich –Vorwärts- und Rückwärtsnähen –Freiarmnähen (zum Beispiel für Ärmel) –Blendfreies Nählicht –Integriertes Zubehörfach mit umfangreichem Zubehör – Glatte Oberfläche – leicht zu reinigen und der Stoff bleibt nicht hängen.
Um alle Vorzüge optimal nutzen zu können, lesen Sie bitte diese Bedienungs-
anleitung in Ruhe durch, bevor Sie Ihre neue Nähmaschine das erste Mal in Betrieb
nehmen. So erhalten Sie schnell einen Überblick über alle Funktionen.
Und nun viel Spaß und gutes Gelingen mit Ihrer neuen Nähmaschine!
Ihr Team
2
Deutsch
INHALT
AAuuff eeiinneenn BBlliicckk 44 – Standardausrüstung 4
– Zubehör 5
SSiicchheerrhheeiittsshhiinnwweeiissee 66
VVoorrbbeerreeiittuunngg 77 – Nähmaschine aufstellen 7
– Nähmaschine anschließen 7 – Nähmaschine einschalten 7 – Nähfußhebel 7 – Garnrollenhaltestift für
besonders große Garnrollen
einsetzen 7 – Unterfadenspule wechseln 8 – Oberfaden einfädeln 10 – Unterfaden heraufholen 11
NNäähheenn 1122 – Allgemeines 12
– Stichlänge einstellen 13 – Stichmuster einstellen 13 – Nähfußdruck einstellen 13 – Fadenspannung einstellen 14 – Nährichtung ändern 15 – Rückwärts nähen 15 – Kantenlineal einsetzen 15 – Stick-/Stopfplatte einsetzen 16 – Nähte und Sticharten 16
PPfflleeggee uunndd WWaarrttuunngg 2233 – Aufbewahren 23
– Reinigen 23 – Ölen 24 – Nadel wechseln bzw. ersetzen 25 – Glühlampe ersetzen 25 – Nähfuß wechseln 26
EEmmppffeehhlleennsswweerrttee EEiinnsstteelllluunnggeenn 2266
FFeehhlleerrbbeehheebbuunngg 2277
TTeecchhnniisscchhee DDaatteenn 2288
GGaarraannttiiee 5577
SSeerrvviiccee--SScchheecckk 5599
KKoonnffoorrmmiittäättsseerrkklläärruunngg 6622
3
AUF EINEN BLICK
Standardausrüstung
4
Fadenspannungsrad
Spulenstopp
Stichlängenrad
Spuler
Stichmusterwähler
Rückwärtsnahthebel
Anschiebetisch mit Zubehörfach
Fadengeber
Stichplatte
Nähfuß mit Nadelklemmschraube
Fadenabschneider
Spannungsscheiben
Fadenführung zum Spulen Nähfußdruckschraube
Stichmusterfenster
Garnrollenträger
Fußpedal
Netzstecker
Maschinenstecker
Tragegriff
Nähfußhebel
Handrad
Hauptschalter Steckerbuchse
Führungsnase
Lampenabdeckung
Fadenführung
Fassung für Garnrollenhaltestift für übergroße Garnrollen
Deutsch
Zubehör
5
Allzweck-Nähfuß
Reißverschluss-Nähfuß
Knopfloch-Nähfuß
Knopfannäh-Fuß
Säumerfuß
Garnrollenkappe
Schraubendreher
Garnrollenhaltestift für
übergroße Garnrollen
Pinsel
Nahttrenner
Ölfläschchen
Spulen (3x)
Ersatznadeln (3x)
Kantenlineal
Stick- und Stopfplatte
Abdeckhaube
Blindsaum-Fuß
SICHERHEITSHINWEISE
Lesen Sie diese Bedienungsanleitung sorgfältig durch, damit es nicht zu Verletzungen oder Schäden kommt.
Nehmen Sie die Nähmaschine nicht in Betrieb, wenn das Stromkabel oder der Netzstecker beschädigt ist.
Nehmen Sie die Nähmaschine nicht in Betrieb, wenn ein anderes Teil beschä­digt ist. Wenden Sie sich an ein TCM Service-Center (die Adresse finden Sie im Kapitel „Garantie“). Dort hilft man Ihnen umgehend weiter.
Kontrollieren Sie, ob die elektrischen Anschlusswerte der Netzsteckdose mit den technischen Daten überein­stimmen.
Achten Sie darauf, dass die Nähmaschine nicht feucht wird – Stromschlaggefahr!
Lassen Sie Kinder nicht unbeaufsichtigt mit der Nähmaschine allein. Auch bei gezogenem Netzstecker besteht an der Nähmaschine Verletzungsgefahr.
Ziehen Sie vor den folgenden Arbeiten jedes Mal den Netzstecker aus der Steckdose:
Nadel und Nähfuß wechseln, –Faden in die Nadel einfädeln, –Unterspule wechseln, –vor dem Einsetzen oder Abnehmen
der Stick-/Stopfplatte,
–wenn die Nähmaschine ohne
Aufsicht ist,
bei allen Reinigungs- und Wartungs-
arbeiten.
Ziehen Sie den Netzstecker auch jedesmal nach Gebrauch der Nähma­schine.
Stellen Sie die Nadel immer mit dem Handrad in die höchste Position, wenn Sie nicht mit der Nähmaschine arbeiten, damit die Nadel vor Beschädigung geschützt ist.
Achten Sie beim Nähen darauf, dass Sie nicht mit den Fingern unter die Nadelklemmschraube kommen.
Verwenden Sie nur das Original­Zubehör und Ersatzteile (Lampen­leistung maximal 15 W).
Beachten Sie beim Aufstellen: Die heutigen Möbel sind mit einer Viel­zahl von Lacken und Farben beschichtet und werden mit den unter­schiedlichsten Pflegemitteln behandelt. Es kann daher nicht völlig ausge­schlossen werden, dass manche dieser Stoffe Bestandteile enthalten, welche die Gummifüße der Nähmaschine angreifen und aufweichen. Legen Sie gegebenenfalls eine rutschfeste Unter­lage unter das Gerät.
Nehmen Sie keine Veränderungen an der Nähmaschine vor. Die Anschluss­leitung darf nicht selbst ausgetauscht werden. Lassen Sie Reparaturen am Gerät oder der Anschlussleitung nur von einer Fachwerkstatt bzw. im TCM Service-Center durchführen. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen.
Die Nähmaschine wurde für das Nähen von Stoff unter haushaltsüblichen Bedingungen entwickelt. Sie ist für gewerbliche Zwecke nicht geeignet. Zweckentfremden Sie die Nähmaschine nicht.
Bewahren Sie diese Anleitung auf, falls Sie etwas nachlesen wollen oder die Nähmaschine einmal weitergeben.
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Deutsch
VORBEREITUNG
7
Nähmaschine aufstellen
Stellen Sie die Nähmaschine auf einen ebenen und stabilen Untergrund. Verge­wissern Sie sich, dass die Maschine rutschfest steht. Wenn die Nähma­schine wackelt: Ein Fuß der Nähma­schine ist verstellbar. Drehen Sie – im Uhrzeigersinn: Fuß tiefer einstellen – gegen den Uhrzeigersinn: höher.
Nähmaschine anschließen
1. Stecken Sie den Maschinen­stecker des Fußpedals in die Steckerbuchse der Nähmaschine.
2. Schließen Sie den Netzstecker an eine Netzsteckdose an.
Mit dem Fußpedal regulieren Sie die Nähgeschwindigkeit.
Nähmaschine einschalten
Schalten Sie die Nähmaschine am Hauptschalter ein. Mit dem Einschalten der Nähmaschine wird auch gleichzeitig die Beleuchtung eingeschaltet.
Nähfußhebel
Stellen Sie den Nähfußhebel nach oben, um den Stoff einzulegen.
Stellen Sie den Nähfußhebel für alle Nähvorgänge nach unten. Dies betrifft auch das Nähen von extrem dicken Stoffen, sowie Sticken, Stopfen, Annähen von Knöpfen usw.
Garnrollenhaltestift für besonders
große Garnrollen einsetzen
•Stecken Sie den Garnrollenhaltestift aus dem Zubehör senkrecht in die Fassung (siehe Pfeil).
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Unterfadenspule wechseln
Unterfadenspule herausnehmen
1. Drehen Sie das Handrad nach vorne, bis die Nadel in der obersten Stellung ist.
2. Ziehen Sie den Anschiebetisch nach links ab.
3. Öffnen Sie den Greiferdeckel (Pfeil).
4. Öffnen Sie den Kipphebel der Spulenkapsel und ziehen Sie die Spulenkapsel heraus.
5. Lassen Sie den Kipphebel los. Nun können Sie die Unterfadenspule aus der Kapsel nehmen.
Unterfaden aufspulen
Hinweis:
Verwenden Sie beim Nähen immer identisches Material für Ober- und Unterfaden. Wickeln Sie Garnreste von der Spule ab und spulen Sie vor Nähbeginn das gewählte Nähgarn neu auf.
1. Stecken Sie die Rolle mit dem gewünschten Nähgarn auf den Garn­rollenträger.
2. Stecken Sie die Garnrollenkappe auf den Garnrollenträger.
3. Stecken Sie eine leere Spule auf den Spuler.
4. Führen Sie den Faden von der Garn­rolle um die Fadenführung zur leeren Spule.
5. Wickeln Sie den Faden mit der Hand einige Umdrehungen im Uhrzeiger­sinn auf die leere Unterfadenspule.
6. Drücken Sie den Spuler nach rechts gegen den Spulenstopp.
Deutsch
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7. Betätigen Sie langsam das Fußpedal, bis die Unterfadenspule voll genug ist.
8. Drücken Sie den Spuler nach links und nehmen Sie die Spule ab.
9. Schneiden Sie den Faden durch.
Unterfadenspule einsetzen
1. Lassen Sie etwa 5 cm Faden aus der Unterfadenspule heraushängen.
2. Setzen Sie die Unterfadenspule in die Spulenkapsel ein, so dass der Faden im Uhrzeigersinn aufgespult ist.
3. Führen Sie das Fadenende in den Schlitz der Spulenkapsel ein.
4. Ziehen Sie den Faden unter der Spannfeder hindurch. Ziehen Sie etwa 10 cm Faden heraus.
5. Ziehen Sie den Faden nach vorn.
6. Öffnen Sie den Kipphebel und halten Sie die Spulenkapsel daran fest.
7. Setzen Sie die Spulenkapsel auf den mittleren Stift. Die Spannfeder der Spulenkapsel muss nach oben in die Aussparung des Greiferbahnrings fassen.
8. Schließen Sie den Greiferdeckel.
9. Schieben Sie den Anschiebetisch wieder auf.
10
a
b
c
d
e
f
g
h
Oberfaden einfädeln
1. Drehen Sie das Handrad nach vorne, bis der Fadengeber ganz oben ist.
2. Stecken Sie eine Garnrolle auf den Garnrollenträger.
3. Stecken Sie die Garnrollenkappe auf den Garnrollenträger.
4. Bringen Sie den Nähfußhebel in die obere Stellung.
5. Führen Sie den Faden:
a) durch die Öse b) durch den Schlitz der Fadenführung c) zwischen die Spannungsscheiben d) nach links unter die Führungsnase
nach oben
e) nach links über den Fadengeber
nach unten
f) in die Fadenführung am Nadelhalter g) von vorne nach hinten durch das
Nadelöhr
h) nach hinten zwischen die Zehen des
Nadelfußhalters.
Deutsch
11
Unterfaden heraufholen
1. Bringen Sie den Nähfuß in die obere Stellung.
2. Halten Sie den Oberfaden fest.
3. Drehen Sie das Handrad nach vorne. Bewegen Sie die Nadel herunter und weiter, bis die Nadel wieder ganz oben steht.
Dabei wird der Unterfaden als Schlaufe nach oben geholt.
4. Ziehen Sie leicht am Oberfaden, bis das Ende des Unterfadens heraus­kommt.
5. Legen Sie die Fäden unter dem Nähfuß nach hinten.
NÄHEN
12
Allgemeines
!
Achtung:
Ziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose, wenn Sie:
die Nadel wechseln,
den Faden in die Nadel einfädeln,
den Nähfuß wechseln,
die Unterspule wechseln,
die Stick-/Stopfplatte einsetzen oder abnehmen wollen
Ihre Arbeit unterbrechen (und die Nähmaschine ohne Aufsicht ist).
Wenn Sie unsicher sind, ob die Einstel­lungen stimmen, probieren Sie diese an einem Stoffmuster.
Stellen Sie die Nadel beim Wechsel der Stichart immer in die höchste Position.
Schieben Sie den Stoff weit genug unter den Nähfuß.
Lassen Sie Ober- und Unterfaden etwa 10 cm nach hinten überstehen.
Halten Sie Ober- und Unterfaden während der ersten zwei bis drei Stiche fest, damit der Faden richtig transpor­tiert wird.
Betätigen Sie das Fußpedal – je mehr Sie das Fußpedal durchtreten, umso schneller läuft die Nadel.
Führen Sie den Stoff beim Nähen sanft mit der Hand.
Nähen Sie am Nahtende zum Befesti­gen des Fadens noch einmal einige Stiche rückwärts.
Entfernen Sie zum Freiarmnähen (z. B. Ärmel, Hosenbeine) den Anschiebetisch.
Bringen Sie die Nadel am Schluss der Näharbeiten immer in die höchste Posi­tion. Heben Sie den Nähfuß an, nehmen Sie den Stoff nach hinten heraus und schneiden Sie die Fäden mit dem einge­bauten Fadenschneider ab.
Deutsch
13
Stichlänge einstellen
Die Stichlänge stellen Sie mit dem Stichlängenrad ein:
Einstellung „1“ = kurze Stiche Einstellung „4“ = lange Stiche
Hinweis:
In der Einstellung „0“ wird der Stoff nicht transportiert.
Stichmuster einstellen
Das Stichmuster stellen Sie am Stich­musterwähler ein. Das gewählte Stich­muster wird in dem Sichtmusterfenster angezeigt.
Bevor Sie das Stichmuster einstellen oder ändern, drehen Sie das Handrad nach vorne, bis die Nadel in der höch­sten Position steht.
Hinweis:
Die Stichmuster B und S1/B dienen zum Geradstich-Nähen am rechten Stoffrand!
•Beste Nähergebnisse erreichen Sie mit 120er Nähgarn.
Nähfußdruck einstellen
Passen Sie den Nähfußdruck an die Stoffart an. Zu geringer Nähfußdruck kann schlechten Stofftransport oder ausgelassene Stiche verursachen. Bei zu hohem Nähfußdruck kann der Stoff beschädigt werden.
Drehen Sie die Nähfußdruckschraube in Richtung
für einen niedrigen Nähfußdruck (schwere Stoffe wie Leder, Tweed)
oder
++
für einen hohen Nähfußdruck
(leichte Stoffe, Stopfen).
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Fadenspannung normal
Oberfadenspannung zu schwach
Oberfadenspannung zu stark
Fadenspannung einstellen
Stellen Sie die Fadenspannung ein, wenn der Faden beim Nähen reißt (Fadenspannung zu hoch) oder sich beim Nähen kleine Schlaufen bilden (Fadenspannung zu niedrig). Ober- und Unterfadenspannung müssen immer im richtigen Verhältnis zueinander stehen.
Oberfadenspannung:
Das Einstellrad sollte stets auf AUTO eingestellt sein. Wenn Sie anderes Garn als 120er Garn verwenden, müssen Sie eventuell die Oberfadenspannung verändern: Verstellen Sie das Einstellrad, um die Oberfadenspannung einzustellen. Die Oberfadenspannung liegt bei dünnen Stoffen zwischen „1“ und „3“, bei mittleren Stoffen zwischen „3“ und „5“, bei festen Stoffen zwischen „6“ und „9“.
Unterfadenspannung:
Die werkseitige Einstellung der Unterfa­denspannung muss nur in seltenen Fällen verändert werden. Versuchen Sie immer zuerst die Oberfadenspannung einzustellen.
Die Unterfadenspannung ist richtig, wenn sich der Faden mit leichtem Widerstand aus der Spulenkapsel herausziehen lässt. Rollt sich der Faden zu leicht ab, ist die Spannung zu gering, rollt er sich nur schwer oder gar nicht ab, ist die Spannung zu hoch.
Die Unterfadenspannung verstellen Sie an der Einstellschraube der Spulen­kapsel. Benutzen Sie zum Einstellen einen kleinen Schraubendreher:
1. Nehmen Sie die Spulenkapsel heraus.
2. Höhere Spannung: Schraube im Uhrzeigersinn drehen Niedrigere Spannung: Schraube gegen den Uhrzeigersinn drehen.
Deutsch
15
Nährichtung ändern
Um die Nährichtung zu ändern, führen Sie den Stoff während des Nähens in die gewünschte Richtung. Wenn Sie „um die Ecke“ nähen möchten, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Drehen Sie das Handrad nach vorne, bis die Nadel in der untersten Position ist und in den Stoff sticht.
2. Heben Sie den Nähfuß an.
3. Drehen Sie den Stoff um die Nadel (als Achse) in die gewünschte Richtung.
4. Senken Sie den Nähfuß und nähen Sie in die neue Richtung weiter.
Rückwärts nähen
Beim Rückwärtsnähen wird der Stoff zu Ihnen hin transportiert. Benutzen Sie das Rückwärtsnähen zum Verstärken am Anfang und Ende einer Naht.
1. Drücken Sie den Rückwärtsnaht­hebel nach unten und halten Sie ihn gedrückt.
2. Betätigen Sie das Fußpedal.
3. Um vorwärts zu nähen, lassen Sie den Rückwärtsnahthebel los.
Kantenlineal einsetzen
Das Kantenlineal vorsichtig von rechts seitlich in die Führung vor dem Nähfuß­hebel einführen.
!
Achtung, Verletzungsgefahr!
Das Kantenlineal ist spitz!
16
Nähfuß: Allzweck-Fuß Stichmusterwähler: Zickzack-Symbol,
bei Rissen: D bei Applikationen: C
Stichlänge: 0,5 - 4
Nähfuß: Allzweck-Fuß Stichmusterwähler: A oder B Stichlänge: 0,5 - 4
AB
Stick-/Stopfplatte einsetzen
Beim Sticken, Stopfen oder Annähen von Knöpfen ist es notwendig, die Zuführung des Stoffes selbst zu steu­ern. Die Stick-/Stopfplatte verhindert das automatische Transportieren des Stoffes:
1. Drehen Sie das Handrad nach vorne, bis die Nadel in oberster Stellung ist.
2. Stellen Sie den Nähfußhebel nach oben.
3. Setzen Sie die Stick-/Stopfplatte in die dafür vorgesehenen Ausspar­ungen. Die Platte deckt genau die Laufbahnen des Stofftransporteurs ab.
Nähte und Sticharten
Geradstich
Für alle herkömmlichen Näharbeiten, wie Säumen, Steppen, etc.
Beim Geradstich können Sie die Posi­tion “A” oder “B” am Stichmusterwähler einstellen. In Position “A” befindet sich die Nadel in der Mitte, mit Position “B” befindet sich die Nadel rechts. “B” eignet sich gut, um am Rand zu nähen
Zickzack-Nähen
Zum Kantenstärken, Applizieren, Einsetzen von Spitze, etc.
Beim Flicken von Rissen o.ä. ist es ratsam, ein Stückchen Stoff als Verstär­kung unter den Riss zu legen.
Nähen Sie je nach Art des Gewebes und des Risses drei bis fünf Reihen.
Deutsch
Nähfuß: Allzweck-Fuß Stichmusterwähler:
3fach Geradstich A 3fach Zickzack: C
Stichlänge: S1
Nähfuß: Blindsaum-Fuß Stichmusterwähler:
elastische Stoffe E feste Stoffe F
Stichlänge: 1 - 4
falsch falsch richtig
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links rechts
Dreifach Geradstich und dreifach Zickzackstich
Beide Stiche sind für gestricktes und dehnbares Material sowie für dicke Stoffe vorgesehen.
Der dreifach Zickzackstich eignet sich insbesondere für elastische Nähte, die stark beansprucht werden.
Blindsaumstich
Zum „unsichtbaren“ Säumen bei Vor­hängen, Hosen, Röcken etc.
Das Blindsäumen benötigt etwas Erfahrung. Am besten probieren Sie es zunächst an einem Stoffmuster.
1. Setzen Sie den Blindsaum-Fuß ein (siehe Kapitel „Nähfuß wechseln“).
2. Falten Sie den Stoff so, dass die linke Seite oben liegt.
3. Legen Sie den gefalteten Stoff unter den Fuß.
4. Drehen Sie das Handrad nach vorne, bis die Nadel links außen steht. Die Nadel steht richtig, wenn sie gerade noch in die Falte stechen kann (siehe Abbildung). Korrigieren Sie die Stich­breite, falls die Nadel nicht oder zu weit in die Stoff-Falte sticht.
5. Stellen Sie an der Mutter des Blind­saum-Fußes die Stoff-Führung so ein, dass sie an der Falte anliegt.
6. Nähen Sie langsam und führen Sie den Stoff gleichmäßig an der Führung entlang.
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Nähfuß: Allzweck-Fuß Stichmusterwähler: G Stichlänge: 1 - 2
Nähfuß: Allzweck-Fuß Stichmusterwähler: H Stichlänge: 1 - 2
Nähfuß: Allzweck-Fuß Stichmusterwähler: I Stichlänge: 1 - 2
Nähfuß: Allzweck-Fuß Stichmusterwähler: D Stichlänge: S1
Muschelsaumstich
Der Muschelsaumstich ist ein seitenver­kehrter Blindstich. Dieses Stichmuster wird in erster Linie für dekorative Kantenabschlüsse dünner, fester und elastischer Stoffe verwendet.
Der Zickzack-Abschluss sollte den Stoff knapp außen anstechen.
Kräuselstich
Den Kräuselstich können Sie für Säume, Sets, Ta schentücher u.ä. verwenden. Der Kräuselstich eignet sich auch zum Rand-an-Rand-Nähen und zum Annähen von Spitzen. Die Naht ist dehnbar.
Universalstich
Den Universalstich verwenden Sie als flache Verbindungsnaht, um ein Gummi­band anzunähen oder für Sichtsäume. Diese Stichart eignet sich sowohl für feste Materialien als auch für Maschen­materialien.
Wabenstich
Für Nähte, Säume, T-Shirts (Trikotstoffe oder Webstoffe) eignet sich der Waben­stich.
Nähen Sie den Saum ca. 1 cm neben der Stoffkante und schneiden Sie den rest­lichen Stoff ab.
Deutsch
Nähfuß: Knopfloch-Fuß Stichmusterwähler: siehe Beschreibung Stichlänge: 0 - 1
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Knopflöcher nähen
Probieren Sie das Knopfloch-Nähen immer zuerst an einem Original­Stoffrest aus.
1. Setzen Sie den Knopfloch-Fuß ein (siehe Kapitel „Nähfuß wechseln“).
2. Bestimmen Sie die erforderliche Größe des Knopflochs: Heben Sie den Nähfuß an, legen Sie den Knopf in die Öffnung des Füßchens und schieben Sie den beweglichen Teil an den Knopf heran. Merken Sie sich die Markierung.
3. Markieren Sie sich die gewünschte Lage des Knopflochs auf dem Stoff.
4. Legen Sie Ihre Näharbeit unter den Fuß, so dass die Stoff-Markierung mit der Markierung des Nähfußes übereinstimmen.
5. Senken Sie den Nähfuß ab.
6. Stellen Sie den Stichmusterwähler auf
Nähen Sie die rechte Seite des Knopflochs.
7. Drehen Sie die Nadel nach oben.
8. Stellen Sie den Stichmusterwähler auf
Nähen Sie fünf bis sechs Stiche.
9. Drehen Sie die Nadel nach oben.
10. Stellen Sie den Stichmusterwähler auf
Nähen Sie die linke Seite des Knopf­lochs.
11. Drehen Sie die Nadel nach oben.
20
Nähfuß: Knopfannäh-Fuß Stichmusterwähler: B und C Stichlänge: 0
12. Stellen Sie den Stichmusterwähler auf
Nähen Sie fünf bis sechs Stiche.
13. Drehen Sie die Nadel nach oben.
14. Nehmen Sie den Stoff aus der Maschine und trennen Sie ihn in der Mitte zwischen den Nähten auf. Verwenden Sie dazu den beilie­genden Nahttrenner.
TTiippppss::
Die Fadenspannung leicht redu­zieren.
•Bei dünnen Stoffen ein Seidenpapier oder Zeitung unter den Stoff legen.
•Bei elastischen Stoffen einen Einlauf­faden mitführen, der mit einem Zickzack-Stich übernäht wird.
Knöpfe annähen
1. Setzen Sie die Stick-/Stopfplatte ein.
2. Setzen Sie den Knopfannäh-Fuß ein (siehe Kapitel „Nähfuß wechseln“).
3. Legen Sie den Knopf zwischen Knopfannäh-Fuß und Stoff, so dass die Nadel über dem rechten Knopf­loch steht.
4. Senken Sie den Knopfannäh-Fuß.
5. Stellen Sie den Stichmusterwähler auf „B“.
6. Nähen Sie einige Vernähstiche im rechten Knopfloch.
7. Stellen Sie den Stichmusterwähler auf „C“.
8. Drehen Sie das Handrad nach vorne. Achten Sie darauf, dass die Nadel in beide Knopflöcher sticht. Passen Sie die Zickzackbreite dem Abstand der Knopflöcher an.
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