Steca 746785, Solarix PI 500-12, Solarix PI 500-60, Solarix PI 500-L60, PI 550-24, PI 550-60, PI 550-L60, PI 1100-24, PI 1100-60, PI 1100-L60, PI 1500-48, PI 1500-60, PI 1500-L60 Installation and operating instructions [de]
nDieses Dokument ist Teil des Produkts.
nNur Fachkräfte dürfen die in dieser Anleitung beschriebenen Maßnahmen durchführen.
nInstallieren und benutzen Sie das Gerät erst, nachdem Sie dieses Dokument gelesen und
verstanden haben.
nFühren Sie die in diesem Dokument beschriebenen Maßnahmen immer in der angegebenen
Reihenfolge durch.
nBewahren Sie dieses Dokument während der Lebensdauer des Geräts auf. Geben Sie das
Dokument an nachfolgende Besitzer und Benutzer weiter.
nDurch unsachgemäße Bedienung kann der Ertrag der Solaranlage gemindert oder es können
Anlagenteile beschädigt werden.
nMit beschädigtem Gehäuse darf das Gerät nicht an die DC-Leitungen angeschlossen sein.
nGerät sofort außer Betrieb setzen und von Batterie und Solarmodul trennen, wenn eine der
Anlage nicht wieder einschalten, bevor
–das Gerät vom Händler oder Hersteller repariert wurde,
–beschädigte Leitungen, Batterie oder Solarmodule von einer Fachkraft repariert wurden.
nBatteriesäure auf Haut oder Kleidung sofort mit Seifenlauge behandeln und mit viel Wasser
nachspülen. Bei Verletzungen sofort einen Arzt aufsuchen.
nBatteriesäure in den Augen sofort mit viel Wasser nachspülen und einen Arzt aufsuchen.
nGerät niemals abdecken.
nGehäuse nicht öffnen: Lebensgefahr! Garantieanspruch verfällt! Nur die Klemmenabdeckung
darf von einer Fachkraft für die Installation oder Reparatur entfernt werden.
nGerät nicht ohne montierte Klemmenabdeckung betreiben. Lebensgefahr!
nVom Werk angebrachte Schilder und Kennzeichnungen niemals verändern, entfernen oder
unkenntlich machen.
nWenn Sie ein externes Gerät anschließen, das nicht in diesem Dokument beschrieben ist, dann
beachten Sie die Anleitung des Herstellers! Falsch angeschlossene Geräte können den Regler
beschädigen.
nDieses Gerät ist nicht bestimmt für
–Kinder,
–Personen mit physischen, sensorischen oder mentalen Beeinträchtigungen,
–Personen, die nicht über ausreichende Erfahrungen und Kenntnisse verfügen. Es sei denn,
sie wurden durch eine Person, die für ihre Sicherheit verantwortlich ist, in die Benutzung
des Geräts unterwiesen und anfänglich beaufsichtigt.
6
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1.2 Identifizierung
Allgemein
MerkmalBeschreibung
TypenMPPT 6000-M; MPPT 6000-S
Ausgabestand der
Anleitung
Zertifikate
Optionales Zubehör
1)
beim MPPT 6000-M im Lieferumfang enthalten.
2)
nur am MPPT 6000-M nutzbar.
Lieferumfang
1.3
MPPT 6000-S:
nGerät (MPPT 6000-S),
nBefestigungssatz (Schrauben, Dübel),
nBuchse, 2-polig, grün, zum Anschließen des Batteriespannungssensor-Kabels und
nBedienungsanleitung.
MPPT 6000-M:
nGerät (MPPT 6000-M),
nBefestigungssatz (Schrauben, Dübel) Buchse, 2-polig, grün, zum Anschließen des
Batteriespannungssensor-Kabels,
nexterner Temperatursensor Steca PA TS-S mit Buchse, 2-polig, grün,
nBuchse, 3-polig, grün für AUX IO-Anschluss,
nBuchse, 3-polig, grün, für RS-232-Anschluss,
n3 Buchsen, 2-polig, grün für AUX1/2/3-Anschlüsse,
nTerminierungsstecker (RJ45) und
nBedienungsanleitung.
Z01
Siehe www.stecasolar.com „Solarelektronik è PV Autarke Systeme
è Solarladeregler è Steca Tarom MPPT“.
nExterner Temperatursensor Steca PA TS-S 1),
nStecaLink kompatibler Stromsensor Steca PA HS400 2),
nTerminierungsstecker für StecaLink Bus RJ45 1),
nRJ45-Kabel zur Verbindung von MPPT 6000-M und
MPPT 6000-S.
1.4 Bestimmungsgemäße Verwendung
Der Solarladeregler, im Folgenden als Regler oder Gerät bezeichnet, darf nur in photovoltaischen
Inselanlagen zum Laden und Regeln folgender Batterietypen verwendet werden.
Bei Verwendung mit Li-Ionen-Systemen muss ein externes Batteriemanagementsystem (BMS) die für
den Betrieb nötigen Schutz- und Sicherheitsfunktionen (
Sicherheitsabschaltung, Ausgleich von Zellspannungen) sicherstellen. Diese Funktionen werden nicht
durch den MPPT 6000-M/S bereitgestellt.
z. B. Temperaturüberwachung,
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7
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HINWEIS!
MPPT 6000-M: Bei einem Verbund von MPPT 6000-M und MPPT 6000-S ist die Ladung von LiIon- und NiCd-Akkus nur über die Master/Slave-Steuerung durch den MPPT 6000-M möglich.
Die Ladung von Li-Ion- und NiCd-Akkus über MPPT 6000-S wird deaktiviert, sobald der MPPT
6000-M im Verbund nicht mehr aktiv ist.
Weiter gilt:
nDer Regler darf nicht mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden sein.
nAn den Solarmodul-Anschlüssen dürfen ausschließlich Solarmodule angeschlossen werden.
nMögliche Systemspannungen für MPPT 6000-M/-S (Batterie-Nennspannungen): 12 V, 24 V, 36
V, 48 V, 60 V; (12 V, 24 V und 48 V: automatische Erkennung; 36 V, 60 V: manuelle Einstellung
über Expertenmenü).
nDer Regler erfüllt insbesondere folgende Aufgaben:
–
Leistungsentnahme der Module durch integrierten MPP-Tracker maximieren.
–Ladevorgang steuern.
–Ertrags- und Systemdaten aufzeichnen.
Datenaufzeichnung auf microSD-Karte (nur MPPT 6000-M).
–
–Integration von StecaLink kompatiblen Geräten (nur MPPT 6000-M).
–Steuerung Ladevorgang über AUX IO-Eingang (nur MPPT 6000-M).
–programmierbare AUX1/2/3-Ausgänge (nur MPPT 6000-M).
–UART-/RS-232 Datenausgabe (nur MPPT 6000-M).
1.5 Kennzeichnungen
1.5.1 Symbole für Warnungen und Hinweise
SymbolBeschreibungOrt
Allgemeiner Gefahrenhinweis.Anleitung
Gefahr durch Elektrizität.Anleitung
Gefahr durch heiße Oberfläche.Anleitung
Gefahr durch Batteriesäure.Anleitung
Vor Gebrauch des Produkts Anleitung lesen.Gerät
8
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SymbolBeschreibungOrt
Allgemeine Information.Anleitung
✔
Die nachfolgende Angabe wird für die weitere
Bedienung vorausgesetzt.
Anleitung
1.5.2 Signalwörter
Folgende Signalwörter werden zusammen mit den Symbolen für Warnungen und Hinweise
verwendet.
SignalwortBeschreibung
GefahrUnmittelbare Gefahr von Tod oder schwerer Körperverletzung.
WarnungMögliche Gefahr von Tod oder schwerer Körperverletzung.
VorsichtMögliche Gefahr von leichter oder mittelschwerer Körperverletzung.
AchtungMöglicher Sachschaden.
HinweisHinweis zur Bedienung des Reglers oder zur Benutzung der
Anleitung.
1.5.3 Verwendete Begriffe und Abkürzungen
Begriff, AbkürzungBeschreibung
BatterieDiese Anleitung verwendet den Begriff „Batterie“ in der Einzahl.
Modul
SolarmodulDiese Anleitung verwendet den Begriff „Solarmodul“ in der Einzahl.
StringMehrere, in Reihe und oder Parallel geschaltete Solarmodule.
BleibatterieSammelbegriff für Batterien mit Blei-Technologie. Umfasst
Li-Ionen BatterieSammelbegriff für Batterien mit Li-Ionen-Technologie.
NiCd BatterieSammelbegriff für Batterien mit Nickel-Cadmium-Technologie.
Grundsätzlich kann die Batterie jedoch aus mehreren,
zusammengeschalteten Batterien (Batteriebank) bestehen.
Ä
Kapitel 4.3.5 „Solarmodul anschließen“ auf Seite 30.
Siehe
Grundsätzlich kann das Solarmodul jedoch aus mehreren,
zusammengeschalteten Solarmodulen bestehen (String,
Solarmodulfeld).
Varianten Bleibatterie mit flüssigem Elektrolyt, Gel-Batterie, AGMBatterie.
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9
Page 10
1.
2.
3.
4.
5.
6.
+
4x
-
+
+
B
A
+
-
C
M1+M1-
+
-
D
M2+M2-
2 Kurzanleitung
GEFAHR!
Lebensgefahr durch Stromschlag. Sicherheitshinweise am Anfang des Abschnitts „Installation
Ä
des Basissystems“ (
„Installation des Basissystems“ auf Seite 23) beachten!
Abb. 1: Kurzanleitung
AInstallation
BDeinstallation
= Zwingend erforderlich!
10
CModul 1
DModul 2
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3 Übersicht
+
+
-
-
M1+
M1-
M2+M2-
M1+
M1-
PEB+B-
M2-
M2+
TEMP
BAT+/-
+/-
TEMP
TEMP
M1+
M1-
M2-
M2+
B-
B+
BAT+/-
B-
B+
PE
BAT+/-
ཱི
ཱི
ཱི
ཱ
ི
ུ
ཱུྲྀ
ླྀ
ཹ
ཽ
ེ
ོ
ཻ
ཷ
ཾ
3.1 Leistungsteil Regler
HINWEIS!
Anschlussbelegung des Leistungsteils sind bei MPPT 6000-M und MPPT 6000-S identisch. MPPT
6000-M und MPPT 6000-S unterscheiden sich in der Anschlussmöglichkeit zusätzlicher
Komponenten.
Abb. 2: Übersicht über Gehäuse und Anschlüsse Leistungsteil an MPPT 6000-M und MPPT 6000-S
KomponenteBeschreibung
1Display
2Bedientasten
32 x RJ45-Buchsen StecaLink Slave (MPPT
6000-S)
ESC, D, Ñ, SET
Service-Schnittstelle für Fachkräfte und
Anschluss zum MPPT 6000-M sowie Verbindung
zu weiteren StecaLink Erweiterungen wie
Kapitel 4.3 „Elektrische Anschlüsse herstellen“ auf Seite 27
4.
Ä
Kapitel 4.4 „Regler mit Spannung versorgen“ auf Seite 31
4.1 Sicherheitshinweise
GEFAHR!
Lebensgefahr durch Stromschlag! Beachten Sie bei Durchführung der im Abschnitt
Ä
„Installation des Basissystems“ auf Seite 23 beschriebenen Maßnahmen folgende
Sicherheitshinweise.
Allgemein
nNur Fachkräfte dürfen die im Abschnitt „Installation des Basissystems“ beschriebenen
Maßnahmen durchführen.
nDer PE-Anschluss muss mit Erde (Erdspieß) verbunden sein.
–Wenn die Anlage positiv geerdet werden soll, "PE" zusätzlich mit Batterie "B+" verbinden.
Die externe Batteriesicherung muss dann in der Leitung "B–" installiert werden! Bei dieser
Erdungsart sorgen Modulrelais und Batterierelais für eine sichere Trennung zum Modul.
–Eine negative Erdung der Anlage über "B–" bzw. "B–" und "PE" hebt die sichere Trennung
zum PV-Modul auf. Durch die Erdung von "B–" liegt bei einem Einfachfehler (Modulrelais
öffnet nicht) "M-" Potential über die "PE" – Erdverbindung am Gehäuse des MPPT an. Diese
Erdungsart nur durchführen wenn im System ein zusätzlicher, sicherer Berührschutz von
stromführenden und elektrisch leitenden Anlagenteilen besteht.
–Generell nicht zulässig ist eine gleichzeitige Erdung von "M1–/M2–" mit "B–" oder "M1+/
M2+" mit "B+" sowie "M1–/M2–" mit "B+" oder "M1+/M2+" mit "B–".
–Modulrahmen können immer geerdet werden.
nDer Installationszweig der Solarmodule muss inkl. DC-Lasttrennschalter bis zum
Klemmenbereich des Reglers nach Schutzklasse II ausgeführt werden.
nDer Installationszweig der Batterie muss nach Schutzklasse II ausgeführt werden.
nDer Einbau folgender Komponenten ist erforderlich:
–Batterie,
–mindestens 1 Solarmodul,
–externe Batteriesicherung (Schmelzsicherung oder DC-Leitungsschutzschalter) und
–DC-Lasttrennschalter für Solarmodul 1 und 2.
nReglergehäuse nicht öffnen. Nur die Klemmenabdeckung darf während der Installation von
einer Fachkraft entfernt werden.
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Vor Arbeiten am Regler immer folgende Maßnahmen durchführen:
1.Alle Verbraucher ausschalten.
2.DC-Lasttrennschalter (Solarmodul) öffnen und gegen Wiedereinschalten sichern oder
Solarmodul sicher abdecken (auf Wind achten!).
3.Externe Batteriesicherung ausschalten: Sicherungseinsatz aus dem Sicherungshalter entfernen
(Schmelzsicherung) oder den DC-Leitungsschutzschalter ausschalten und gegen
Wiedereinschalten sichern.
4.Batteriekabel von beiden Batteriepolen trennen.
Verkabelung
nDie Modulkabel führen Spannung, wenn das Solarmodul beleuchtet ist.
nOffene Kabelenden mit Isolierband oder Lüsterklemme isolieren.
nKabel von Batterie und Solarmodul in der beschriebenen Reihenfolge (
Abb. 1) am Regler
anschließen.
nAngeschlossene Kabel mit einer Zugentlastung sichern. Abstand der Zugentlastung zum Regler:
200 mm.
nAn jede Anschlussklemme nur 1 Leitung anschließen.
nVerwendete Kabel: Spezifikation im Abschnitt
Ä
„Technische Daten“ auf Seite 124 beachten.
nKabel so verlegen, dass
–sich Verbindungen nicht versehentlich lösen können,
–Personen nicht darauf treten oder darüber stolpern können und
–Feuerschutzeinrichtungen nicht beeinträchtigt werden.
nGesamte Installation nach Schutzklasse II ausführen, wenn die Modul-Leerlaufspannung über
den gesamten Temperaturbereich mindestens einmal 60 VDC überschreitet.
nAlle geltenden Installationsvorschriften und -normen, nationalen Gesetze sowie Anschlusswerte
des regionalen Stromversorgungsunternehmens einhalten.
Sicherungs- und Schaltvorrichtungen
Der Einbau einer externen Batteriesicherung (Schmelzsicherung oder DC-Leitungsschutzschalter) ist
vorgeschrieben! Dabei beachten:
nExterne Batteriesicherung unmittelbar an der Batterie einbauen.
nDie externe Batteriesicherung muss der Spezifikation im Abschnitt
Ä
„Technische Daten“
auf Seite 124 entsprechen.
nDie externe Batteriesicherung ist nicht im Lieferumfang enthalten.
WARNUNG!
Verletzungsgefahr durch Säure.
–Batterie nicht offenem Feuer oder Funken aussetzen.
Installationsort der Batterie ausreichend belüften. Aus der Batterie können entzündliche
–
Gase entweichen.
–Ladehinweise des Batterieherstellers beachten.
24
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VORSICHT!
Gefahr der Körperverletzung. Das Gerät wiegt über 6 kg. Im Zweifelsfall Gerät zu zweit
montieren.
VORSICHT!
Gefahr der Beschädigung des Geräts durch Überlastung.
–Technische Daten einhalten, insbesondere die Anschlusswerte. Siehe Typenschild und
Ä
Abschnitt
„Technische Daten“ auf Seite 124.
–Beim Auswählen des Solarmoduls beachten, dass dessen Leerlaufspannung bei
Temperaturen unter 25 °C höher ist als auf dem Typenschild angegeben.
–Solarmodul nicht parallel an 2 Regler anschließen. Das Solarmodul darf jedoch parallel an
beide Solarmodul-Eingänge eines Reglers angeschlossen werden. Entsprechende
Einstellung unter Einstellung Batterie è PV Stringverschaltung vornehmen!
–Eine Sicherung für die Leitung des Batteriespannungssensors ist vorgeschrieben.
HINWEIS!
Nachstehend ist ausschließlich die Installation des Reglers beschrieben. Beachten Sie beim
Installieren externer Komponenten die Anleitung des jeweiligen Herstellers.
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4.2 Gerät montieren
VORSICHT!
Gefahr der Beschädigung des Reglers und der Leistungsminderung. Beim Montieren folgende
Sicherheitsbedingungen einhalten:
–Montagefläche und nähere Umgebung sind stabil, senkrecht, eben, schwer entflammbar
und nicht dauerhaft vibrierend.
–Um den Regler ist allseitig ein Freiraum von mindestens 60 mm vorhanden (③
in Abb. 5).
–Der Regler ist gut zugänglich und das Display gut ablesbar.
–Der Regler ist möglichst nahe bei der Batterie montiert; der vorgeschriebene
Sicherheitsabstand von 0,5 m zwischen Regler und Batterie wird eingehalten.
–Der Regler befindet sich nicht
–im Freien oder an einem Ort, der Regen oder Spritzwasser ausgesetzt ist,
–in staubiger Umgebung,
–in Ställen mit aktiver Tierhaltung oder
–in direkter Sonnenbestrahlung.
–Das Batteriekabel ist nicht länger als 2 m (empfohlen), um Leitungsverluste und die
Kompensationsspannung gering zu halten.
–Nicht durch die Befestigungsöffnungen ①/② (Abb. 5) bohren.
1.Montageort unter Beachtung der vorstehenden Sicherheitsbedingungen wählen.
2.Regler waagerecht an die Montagefläche anlegen und Montagebohrungen durch die
Befestigungsöffnungen ①/② in Abb. 5 anzeichnen.
HINWEIS!
Durch die Schlüssellochform der beiden oberen Befestigungsöffnungen ist es möglich,
zuerst die Schrauben für ① anzubringen und dann am aufgehängten Gerät die
Bohrlöcher für ② anzuzeichnen (geringeres Risiko falsch platzierter Bohrlöcher).
3.Regler entfernen und Montagebohrungen erstellen.
26
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4.Regler mit den mitgelieferten Schrauben/Dübeln an der Montagefläche befestigen.
60 mm
60 mm
60 mm
60 mm
ི
ི
ི
ི
ཱ
ཱ
Abb. 5: Befestigungsöffnungen
4.3 Elektrische Anschlüsse herstellen
VORSICHT!
Beim Anschließen immer folgende Reihenfolge einhalten:
1. Kabel zuerst an die Senke, dann an die Quelle anschließen.
Beispiel: Kabel zuerst an den Regler, dann an die Batterie anschließen.
2. Zuerst den Pluspol, dann den Minuspol anschließen.
Beispiel: Zuerst "B+", dann "B–" anschließen.
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① /②
und Freiräume
③
27
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HINWEIS!
Verwenden Sie die mit Gummistopfen verschlossenen Kabeldurchführungen an der
Gehäuseunterseite wie folgt:
–2 große Kabeldurchführungen für Batteriekabel;
5 mittelgroße Kabeldurchführungen für Modul- und "PE"-Kabel;
3 kleine Kabeldurchführungen für Sensorkabel (1 davon als Reserve).
–Führen Sie jedes Kabel durch die Kabeldurchführung, die dem Kabelanschluss
gegenüberliegt, siehe dazu Abb. 2.
Durchstechen Sie die Gummistopfen der verwendeten Kabeldurchführungen mit einem
2.Batterie- und Modulkabel unmittelbar nebeneinander verlegen. Kabel noch nicht
anschließen!
3.Externe Batteriesicherung in unmittelbarer Nähe der Batterie und gut zugänglich an das
Batteriekabel "B–" anschließen ( Abb. 2 ⑬).
4.Externe Batteriesicherung ausschalten: Sicherungseinsatz aus dem Sicherungshalter entfernen
(Schmelzsicherung) oder den DC-Leitungsschutzschalter ausschalten und gegen
Wiedereinschalten sichern.
5.DC-Lasttrennschalter in der Nähe des Reglers und gut zugänglich an die Modulkabel "M1+"
und "M2+" anschließen ( Abb. 2 ⑨/
6.DC-Lasttrennschalter ausschalten und gegen Wiedereinschalten sichern.
7.Klemmenabdeckung entfernen (2 Befestigungsschrauben mit Kreuzschlitzschraubendreher
lösen).
⑩).
4.3.2 Batterie anschließen
✔
An die Batterie sind keinerlei Geräte angeschlossen.
VORSICHT!
Ä
Gefahr der Beschädigung des Reglers. Maximale Batteriespannung gemäß
Daten“ auf Seite 124 beachten.
Batteriekabel und externe Batteriesicherung am Batterie-Anschluss des Reglers und an der Batterie
anschließen.
HINWEIS!
Es wird empfohlen, die externe Batteriesicherung in die Leitung "B–" zu setzen.
28
„Technische
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Page 29
4.3.3 Kabel Batteriespannungssensor anschließen
HINWEIS!
Durch die Verwendung des externen Batteriespannungssensor-Kabels ist der Regler in der Lage,
direkt die Spannung an der Batterie zu erfassen. Der so ermittelte Spannungswert kann zur
Kompensation von Spannungsabfällen auf der Batterieleitung verwendet werden. Dadurch ist
die Spannungsmessung nicht durch z. B. leistungsabhängigen Spannungsabfall auf der
Batterieleitung beeinflusst.
Zum Anschluss der Fühlerleitung liegt dem Gerät ein 2-poliger Stecker mit Schraubklemme
-
bei. Kabel mit einem Querschnitt von 0,14-1,5 mm2 (AWG 28-16) können verwendet werden.
Das nötige Fühlerkabel liegt dem Gerät nicht bei.
-
✔
Ein ausreichend langes Kabel für den Batteriespannungssensor, das den technischen Daten
entspricht, ist vorhanden.
GEFAHR!
Verwenden Sie eine Sicherung in der Verbindung des Batteriespannungssensor-Kabels zur
Batterie. Der Sicherungswert muss zum verwendeten Leiterquerschnitt passen. Im Falle eines
Kurzschlusses des Batteriespannungssensor-Kabels wird dadurch die Leitung vor Abbrennen
geschützt.
1.An einem Kabelende die grüne 2-polige Buchse anbringen (mitgeliefert).
2.2-polige Buchse am Regler in den Anschluss "BAT+/–" so einstecken, dass sich die "+"-Ader
links und die "–"-Ader rechts befindet; siehe vergrößerte Ansicht des Klemmenbereichs in
Abb. 2.
3.Externe Sicherung zum Schutz des Batteriespannungssensor-Kabels einbauen.
4.Kabel für Batteriespannungssensor unmittelbar an der Batterie anschließen; siehe ⑫ in
Abb. 2.
5.Verwendung des Batteriespannungssensor-Kabels in der Einstellung Leitungskompensation
Lebensgefahr durch Stromschlag. Der Regler muss mittels PE geerdet werden (Regler hat
Schutzklasse I).
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VORSICHT!
Gefahr der Beschädigung der am StecaLink Master- oder StecaLink Slave-Bus oder UARTSchnittstelle angeschlossenen Geräte (z. B. Computer). Wenn die angeschlossenen
Peripheriegeräte über eine gemeinsame Erdung/Potentialausgleich mit dem "PE"-Anschluss des
Reglers verbunden sind, ist die sonst bestehende galvanische Trennung der Anschlüsse AUX IO,
StecaLink Master-/Slave-Bus und UART aufgehoben.
Wenn die Anlage gemeinsam geerdet ist, müssen alle StecaLinkBus-Verbindungen, UART-Anschlüsse
und AUX IO-Anschlüsse extern zusätzlich galvanisch getrennt sein!
è Erdungskabel an die Klemme "PE" anschließen.
4.3.5
1.Solarmodul sicher abdecken (auf Wind achten!).
2.Modulkabel mit DC-Lasttrennschalter (in offener Position) am Solarmodul-Anschluss des
3.Abdeckung vom Solarmodul entfernen.
Solarmodul anschließen
Reglers und am Solarmodul wie folgt anschließen:
nEin gemeinsamer DC-Lasttrennschalter (im gemeinsamen Teil des Modulkabels), wenn 1
Solarmodul parallel an die Solarmodul-Eingänge "M1" und "M2" angeschlossen wird.
nZwei getrennte DC-Lasttrennschalter, wenn 2 Solarmodule auf je einen Solarmodul-
Eingang "M1" und "M2" angeschlossen werden; siehe dazu Abb. 2.
4.3.6 Blitzschutz installieren
è Installieren Sie einen geeigneten Blitzschutz.
30
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Page 31
4.4 Regler mit Spannung versorgen
✔ Mindestens die Batterie und die Solarmodule wurden angeschlossen wie zuvor beschrieben.
1.Klemmenabdeckung so auflegen, dass die Gefahrenhinweise lesbar sind (und nicht auf dem
Kopf stehen).
2.Befestigungsschrauben anbringen.
3.Externe Batteriesicherung einschalten: Sicherungseinsatz in den Sicherungshalter einsetzen
(Schmelzsicherung) oder den DC-Leitungsschutzschalter einschalten. Der Regler geht
automatisch in Betrieb, zeigt nach wenigen Sekunden das Firmenlogo an und danach in
Ereignismeldungen die erkannte Systemspannung (System voltage xx V) oder RTC notset ( Abb. 6).
HINWEIS!
Ab Werk ist englisch als Menüsprache eingestellt.
4.
D, Ñ drücken, um System voltage xx V anzuzeigen. Angezeigte Systemspannung
notieren.
5.Werden weitere Ereignismeldungen oder nichts angezeigt (Display dunkel), Installation
prüfen und bei Bedarf den Fehler anhand
beheben.
6.Taste ESC drücken, um die Ereignismeldung zu bestätigen. Die Grundstellung der
Statusanzeige erscheint (Abb. 7).
7.Prüfen Sie, ob die notierte Systemspannung mit der tatsächlichen Batteriespannung
übereinstimmt. Falls nicht, stellen Sie die Systemspannung im Expertenmenü ein
(„Hauptmenüè Einstellung Batterieè Expertenmenüè Systemspannung“; Ä Kapitel
8.5.14 „Expertenmenü“ auf Seite 72).
Ä
Kapitel 10 „Störungsbeseitigung“ auf Seite 111
HINWEIS!
Bei der Inbetriebnahme des MPPT 6000-S in einem Master/Slave-System über StecaLink-Bus,
wird die lokal am Gerät ermittelte Systemspannung durch den MPPT 6000-M als Master
vorgegeben, ohne die Informationsmeldung am MPPT 6000-S zu ändern. Im Master/SlaveSystem daher die Spannungserkennung am Master prüfen, ggf. dort korrigieren. Beim
Einzelbetrieb des MPPT 6000-S muss wie angegeben die am Gerät erkannte Systemspannung
geprüft werden. Bei Systemen mit Blei-Batterie wird die erkannte Systemspannung zur Vorgabe
der Bereiche Ladespannung und Tiefentladeschutz verwendet. Bei Systemen mit Batterietyp LiIon oder NiCd wird die erkannte Systemspannung zur Information angezeigt. Die Ladebereiche
werden aufgrund der eingestellten Anzahl der Batteriezellen ermittelt.
Abb. 6: Ereignismeldung (englisch) mit der erkannten Systemspannung (im Bsp.: 48 V)
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31
Page 32
Abb. 7: Display nach dem Einschalten der externen Batteriesicherung
HINWEIS!
Die Batterie kann von mehreren Quellen geladen werden. Dabei gilt:
–Die Batterie kann von mehreren Reglern geladen werden, die parallel an die Batterie
angeschlossen sind. Dabei kann der MPPT 6000-M die Steuerung weiterer MPPT 6000-SGeräte übernehmen. In solch einem Master/Slave-System können durch einen
MPPT 6000-M
–
Nur MPPT 6000-M: Außer dem Regler können weitere, geeignete Ladequellen an die
bis zu 22 MPPT 6000-S gesteuert werden.
Batterie angeschlossen werden. Diese Ladequellen können vom Regler mittels der RelaisAusgänge AUX 1–3 ein- und ausgeschaltet werden.
Nur MPPT 6000-M: Der Regler kann nur dann sinnvoll eine Ladezustandsberechnung (SOC)
–
durchführen, wenn er die Lade- und Entladeströme weiterer Quellen und Senken durch
zusätzliche PA HS400-Stromsensoren erfassen kann.
–
Es wird empfohlen, die Planung zum Anschließen zusätzlicher Regler und anderer
Ladequellen von einer Fachkraft durchführen zu lassen.
32
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5 Erstinbetriebnahme des Basissystems
VORSICHT!
Gefahr der Beschädigung des Geräts und der Leistungsminderung. Nur Fachkräfte dürfen die in
diesem Abschnitt beschriebenen Maßnahmen durchführen.
HINWEIS!
Ein Basissystem besteht nur aus einem MPPT 6000-M oder einem MPPT 6000-S. Die
Beschreibung der Erstinbetriebnahme umfasst nur die mindest nötigen Einstellungen.
Informationen zu weiteren Konfigurationsmöglichkeiten entnehmen Sie bitte den weiteren,
folgenden Kapiteln. Für Aufbau und Inbetriebnahme eines Master/Slave-Systems werden die
Einzelgeräte entsprechend der Erstinbetriebnahme aufgebaut, verbleiben aber im Zustand OFF,
bis alle Verkabelungen und Einstellungen zum StecaLink Bus am Master-Gerät erfolgt sind.
Themen
1.
Ä
„Grundstellung der Statusanzeige anzeigen“ auf Seite 33
2.
Ä
„Sprache einstellen“ auf Seite 34
3.
Ä
„Uhrzeit einstellen“ auf Seite 34
4.
Ä
„Datum einstellen“ auf Seite 34
5.
Ä
„Batterietyp einstellen“ auf Seite 35
6.
Ä
„Batteriekapazität einstellen“ auf Seite 36
7.
Ä
„Ladeparameter einstellen“ auf Seite 36
8.
Ä
„Leitungskompensation einschalten“ auf Seite 37
9.
Ä
„Temperatursensor einstellen“ auf Seite 38
10.
Ä
„PV Stringverschaltung einstellen“ auf Seite 38
11.
Ä
„Erstinbetriebnahme abschließen“ auf Seite 39
✔Die unter
vollständig durchgeführt.
Grundstellung der Statusanzeige anzeigen
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Ä
„Installation des Basissystems“ auf Seite 23 beschriebenen Maßnahmen wurden
Bei Bedarf ESC 1 s drücken, um die Grundstellung der
u
Statusanzeige anzuzeigen.
33
Page 34
Sprache einstellen
Uhrzeit einstellen
1. SET drücken. Das Hauptmenü erscheint, der Eintrag Device
On/Off ist markiert (Abb. links).
HINWEIS
Ab Werk ist englisch als Menüsprache eingestellt. Im Master/
Slave-System kann bei Konfiguration des Slaves Einstellungspeichern die am Master gewählte Spracheinstellung auf den
Slave übertragen werden, siehe Ä Kapitel 8.8.3 „Slave MPPT
6000-S bearbeiten (nur MPPT 6000-M)“ auf Seite 87.
2.
Solange Ñ drücken, bis System settings markiert ist.
3. SET drücken. Das Menü System settings erscheint,
Language ist markiert (Abb. links).
4. SET drücken. Das Menü Language erscheint (Abb. links).
5.
D, Ñ drücken, um eine andere Sprache zu markieren.
6. SET drücken.
7. ESC drücken, das Menü Einstellung System erscheint und
die gewählte Sprache ist aktiv.
1. Nach Abschluss der Sprachwahl erscheint das Menü
Einstellung System (Abb. links).
2.
Ñ drücken, um Uhrzeit/Datum zu markieren.
3. SET drücken. Das Menü Uhrzeit und Datum erscheint,
Uhrzeit ist markiert.
4. SET drücken. Der Dialog
Uhrzeiteinstellung erscheint (Abb. links).
5. SET drücken. Die Stunde blinkt.
6.
D, Ñ drücken, um die Stunde zu ändern.
7. SET drücken. Die Stunde hört auf zu blinken.
8.
Ñ drücken. Die Minute ist markiert.
9. Schritte 5. bis 7. für die Minute wiederholen.
Datum einstellen
34
1. ESC drücken. Das Menü Uhrzeit und Datum erscheint (Abb.
links).
2.
Ñ drücken, um Datum zu markieren.
3. SET drücken. Der Dialog Datumseinstellung erscheint (Abb.
links).
4. SET drücken. Der Tag blinkt.
5.
D, Ñ drücken, um den Tag zu ändern.
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Page 35
Batterietyp einstellen
6. SET drücken. Der Tag hört auf zu blinken.
7.
Ñ drücken, um den Monat zu markieren.
8. Schritte 4. bis 6. für den Monat wiederholen.
9.
Ñ drücken, um das Jahr zu markieren.
10. Schritte 4. bis 6. für das Jahr wiederholen.
HINWEIS
Die Einstellung von Datum und Uhrzeit sind für einen korrekten
Betrieb des Gerätes zwingend notwendig. Im Master/SlaveSystem kann bei Konfiguration des Slaves Einstellungspeichern die am Master gewählte Spracheinstellung und
Ä
Uhrzeit auf den Slave übertragen werden, siehe
Kapitel 8.8.3
„Slave MPPT 6000-S bearbeiten (nur MPPT 6000-M)“
auf Seite 87. Die Einstellung von Datum und Uhrzeit bleibt bei
Stromausfall für ca. 4 Tage erhalten.
1. ESC 1 s drücken. Die Grundstellung der Statusanzeige
erscheint.
2. SET drücken. Das Hauptmenü erscheint.
3.
Ñ drücken, um Einstellung Batterie zu markieren.
4. SET drücken. Das Menü Einstellung Batterie erscheint.
5.
Ñ drücken, um Batterietyp zu markieren.
6. SET drücken. Der Dialog Batterietyp erscheint (Abb. links).
7.
D, Ñ drücken, um einen anderen Batterietyp zu markieren.
8. SET drücken. Der markierte Batterietyp ist eingestellt.
HINWEIS
MPPT 6000-M: Es können folgende Batterietypen ausgewählt
werden:
MPPT 6000-S: Es können folgende Batterietypen ausgewählt
werden:
nBlei-Säure Batterie
nBlei-Gel/AGM Batterie
Im Master/Slave-System kann bei Konfiguration des Slaves
Einstellung speichern die am Master gewählten
Batterietypen Blei-Säure und Blei-Gel/AGM auf den Slave
übertragen werden. Einstellungen zu den Batterietypen Li-Ion
und NiCd können im MPPT 6000-S
nicht gespeichert werden.
Der MPPT 6000-M kann als Master aber für alle Batterietypen
die Ladefunktion des Slaves steuern, wenn die Konfiguration
Masterbetrieb für den Slave aktiv ist, siehe
Ä
Kapitel 8.8.3
„Slave MPPT 6000-S bearbeiten (nur MPPT 6000-M)“
auf Seite 87.
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35
Page 36
Batteriekapazität einstellen
1. ESC drücken. Das Menü Einstellung Batterie erscheint.
2.
Ñ drücken, um Batteriekapazität zu markieren.
3. SET drücken. Der Dialog Batteriekapazität erscheint (Abb.
links).
4. SET drücken. Der Wert blinkt.
5.
D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern.
6. SET drücken. Der Wert hört auf zu blinken.
HINWEIS
Stellen Sie hier die für die Batterie angegebene Nennkapazität
ein. Funktionen wie Ladezustandsberechnung (SOC), IUIALaden und Kapazitätstest benötigen diesen Wert. Im Master/
Slave-System kann bei Konfiguration des Slaves Einstellungspeichern die Einstellung der Batteriekapazität auf den Slave
übertragen werden.
Ladeparameter einstellen
WARNUNG!
Eine Ladung der Batterie mit falschen Parametern kann zur Beschädigung der Batterie führen.
In Folge können gefährliche Zustände für Personen eintreten. Stellen Sie sicher, dass für den
ausgewählten Batterietyp korrekte Ladeparameter verwendet werden. Wenden Sie sich ggf.
hierzu an den Batteriehersteller.
HINWEIS!
Bei der Auslieferung sind MPPT 6000-M und MPPT 6000-S auf Batterietyp Blei-Säure
voreingestellt. Überprüfen Sie in jedem Fall die Ladeparameter.
Ä
–Einstellung Ladeparameter für Batterietyp Blei-Säure und Blei-Gel/AGM siehe
Kapitel 8.5
„Systemfunktionen Blei-Batterie“ auf Seite 62.
–Einstellung Ladeparameter für Batterietyp Li-Ion siehe
Ä
Kapitel 8.6 „Systemfunktionen Li-
Ion Batterie (nur MPPT 6000-M)“ auf Seite 74.
–Einstellung Ladeparameter für Batterietyp NiCd siehe
Ä
Kapitel 8.7 „Systemfunktionen
NiCd Batterie (nur MPPT 6000-M)“ auf Seite 78.
Im Master/Slave-System kann bei Konfiguration des Slaves Einstellung speichern die
Einstellung der Ladeparameter für Blei-Säure und Blei-Gel/AGM auf den Slave übertragen
werden. Bei allen Batterietypen erfolgt die Steuerung des Slaves mit den am Master
eingestellten Ladeparametern, wenn der Slave für die Betriebsart Masterbetrieb konfiguriert
wurde.
36
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Page 37
Leitungskompensation einschalten
Die Leitungskompensation korrigiert die Abweichung der
gemessenen Batteriespannung, die durch den Spannungsabfall
im Batteriekabel entsteht.
HINWEISE
nBei Auslieferung ist die Leitungskompensation
ausgeschaltet.
nFür die Leitungskompensation muss das
Batteriespannungssensor-Kabel angeschlossen sein , siehe
Ä
Kapitel 4.3.3 „Kabel Batteriespannungssensor
anschließen“ auf Seite 29.
nDie über das Batteriespannungssensor-Kabel ermittelte
Spannung wird in den Messwerten der Statusanzeige des
Gerätes angezeigt.
nDurch die Ermittlung der tatsächlichen Batteriespannung
kann das Gerät Spannungsabfälle auf der Batterieleitung
ausgleichen. Dadurch können höhere Spannungen an den
Batterie-Anschlussklemmen des Reglers auftreten.
nIst das Sensorkabel beim Einschalten der
Leitungskompensation nicht angeschlossen, wird eine
Ereignismeldung vom Typ Fehler ausgegeben.
nSoll im Master/Slave-System an jedem Teilnehmer eine
Leitungskompensation durchgeführt werden, so muss
diese für jedes Gerät eigenständig installiert und aktiviert
werden.
1. ESC drücken. Das Menü Einstellung Batterie erscheint.
2.
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D, Ñ drücken, um Leitungskompensation zu markieren
(Abb. links).
3. SET drücken. Der Dialog Leitungskompensation erscheint
(Abb. links).
4.
D, Ñ drücken, um Ein zu markieren.
5. SET drücken. Die Leitungskompensation ist eingeschaltet.
37
Page 38
Temperatursensor einstellen
Durch die Erfassung der Umgebungstemperatur der Batterie
kann die Lade-Endspannung angepasst werden. Wird der
externe Temperatursensor verwendet, muss dieser im Menü
aktiviert werden.
HINWEISE
nBei Auslieferung ist die Verwendung des externen
Temperatursensors ausgeschaltet. Es wird der interne
Sensor verwendet.
nEs wird empfohlen, den beiliegenden (nur bei
MPPT 6000-M) externen Temperatursensor anzuschließen
und zu verwenden.
nIm Master/Slave-System übernimmt der Master die
zentrale Temperaturkompensation und steuert die Slaves
entsprechend, wenn diese für den Masterbetrieb
konfiguriert sind.
nMPPT 6000-M: Für die Funktion Kapazitätstest muss ein
externer Temperaturfühler installiert und aktiviert sein.
Aktivierung des externen Temperatursensors PA TS-S siehe
Ä
Kapitel 8.5.11 „Temperatursensor Batterie“ auf Seite 71.
PV Stringverschaltung einstellen
Bei Auslieferung ist eine getrennte Nutzung der beiden
Moduleingänge an "M1+/M1–" und "M2+/M2–" eingestellt.
Sind die beiden Moduleingänge parallel geschaltet muss die PV
Stringverschaltung auf parallel umgestellt werden.
1. ESC drücken. Das Menü Einstellung Batterie erscheint.
2.
38
D, Ñ drücken, um PV Stringverschaltung zu markieren
(Abb. links).
3. SET drücken. Der Dialog PV Stringverschaltung erscheint
(Abb. links).
4.
D, Ñ drücken, um parallel zu markieren.
5. SET drücken. Die Stringverschaltung ist auf Parallelbetrieb
geändert.
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Page 39
Erstinbetriebnahme abschließen
HINWEIS!
In Master/Slave-Systemen ist nach der Basisinstallation noch die Verbindung der Geräte über
den StecaLink Bus notwendig. Führen Sie erst die komplette Installation aus, bevor Sie die
Geräte einschalten.
Ä
MPPT 6000-M, MPPT 6000-S: Falls noch weitere optionale Komponenten,
Kapitel 6
„Installation und Erstinbetriebnahme optionaler Komponenten“ auf Seite 40, installiert und
konfiguriert werden sollen, führen Sie die Installation zu Ende, bevor Sie das Gerät einschalten.
Basissysteme, die nur alleine aus einem MPPT 6000-M oder nur einem MPPT 6000-S bestehen,
können nun eingeschaltet werden.
ESC 1 s drücken. Die Grundstellung der Statusanzeige
u
erscheint, die Erstinbetriebnahme ist abgeschlossen.
1. SET drücken. Das Menü Hauptmenü erscheint.
2.
D, Ñ drücken, um Gerät Ein/Aus zu markieren (Abb. links).
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3. SET drücken. Der Dialog Gerät Ein/Aus erscheint (Abb.
Links für Darstellung am
MPPT 6000-M
.
Darstellung am MPPT 6000-S darunter abgebildet).
4.
D, Ñ drücken, um Ein zu markieren.
5. SET drücken. Das Gerät schaltet ein.
6. ESC 1 s drücken. Die Grundstellung der Statusanzeige
erscheint.
39
Page 40
6 Installation und Erstinbetriebnahme optionaler
Komponenten
Themen
1.
Ä
Kapitel 6.1 „Inbetriebnahme SD-Karte (nur MPPT 6000-M)“ auf Seite 40
2.
Ä
Kapitel 6.2 „Anschluss Relais-Ausgänge AUX 1,2,3 (nur MPPT 6000-M)“ auf Seite 41
3.
Ä
Kapitel 6.3 „Anschluss Fernsteuereingang AUX IO (nur MPPT 6000-M)“ auf Seite 41
4.
Ä
Kapitel 6.4 „Anschluss externer Temperatursensor PA TS-S“ auf Seite 44
5.
Ä
Kapitel 6.5 „Anschluss StecaLink Slave“ auf Seite 45
6.
Ä
Kapitel 6.6 „Anschluss StecaLink Master (nur MPPT 6000-M)“ auf Seite 48
7.
Ä
Kapitel 6.7 „Anschluss UART-/RS-232-Schnittstelle (nur MPPT 6000-M)“ auf Seite 50
8.
Ä
Kapitel 6 „Installation und Erstinbetriebnahme optionaler Komponenten“ auf Seite 40
9.
Ä
Kapitel 6.9 „Zugentlastung installieren“ auf Seite 51
6.1 Inbetriebnahme SD-Karte (nur MPPT 6000-M)
VORSICHT!
Niemals gewaltsam microSD-Karte einsetzen oder entfernen. Kartenhalter und/oder microSDKarte kann beschädigt werden.
HINWEIS!
–Dem Gerät liegt keine microSD-Karte bei.
Es können microSD- und microSDHC-Karten bis Speichergröße 8 GB verwendet werden.
–
–
microSD-Karte muss mit FAT16 oder FAT32 formatiert sein.
Mit der microSD-Karte können Daten des MPPT 6000-M sowie angeschlossener StecaLink
–
Slave-Geräte aufgezeichnet werden.
–
Mit der microSD-Karte können Einstellparameter des MPPT 6000-M gespeichert und
eingelesen werden.
–Kennzeichnung Einschubrichtung auf microSD-Karte und Gerät beachten.
–microSD-Karte vorsichtig in die Gehäuseöffnung einschieben bis sie einrastet.
–Zum Entnehmen der microSD-Karte diese in Richtung Gerät drücken bis diese ausrastet,
anschließend loslassen und Karte entnehmen (Push-Pull Halterung).
–Ab Werk ist die Datenaufzeichnung auf die SD-Karte deaktiviert.
1.Formatierte microSD-Karte einschieben.
2.
Funktion Datenlogging und Speichern/Laden von Parameter gemäß
(nur MPPT 6000-M)“ auf Seite 101 konfigurieren.
40
Ä
Kapitel 8.15 „SD-Karte
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Page 41
6.2 Anschluss Relais-Ausgänge AUX 1,2,3 (nur MPPT 6000-M)
VORSICHT!
Ä
Gefahr der Zerstörung der Relais. Technische Daten der Relais beachten, siehe
„Technische Daten“ auf Seite 124. AUX 1/2/3 nur zum Schalten von Gleichspannung bis max.
60 VDC verwenden.
HINWEIS!
–2 pol. Stecker mit Schraubklemmen zur Verbindung der weiterführenden Verkabelung
liegen dem MPPT 6000-M bei.
–Jeder AUX-Anschluss verfügt über getrennten COM- und NO-Anschluss.
–Die Relais-Ausgänge sind potentialfreie Schließerkontakte.
–Grundzustand der Kontakte ist normal offen (engl.: normally open - NO).
Den Ausgängen AUX 1/2/3 lassen sich mehrere verschiedene Ereignisse zuordnen. Bei
–
mehreren Ereignissen werden diese "oder"-verknüpft.
–Die Relais-Ausgänge können als Signalgeber verwendet werden, um Geräte oder Lasten zu
schalten.
–An die Batterie direkt angeschlossene, große Verbraucher können mittels der AUX-
Anschlüsse über ein zusätzliches Leistungsrelais geschaltet werden, z. B. über das Steca PA
EV 200.
1.Externe Komponenten an die Relais-Ausgänge AUX anschließen.
2.
Relais-Ausgänge gemäß
auf Seite 103 konfigurieren.
Ä
Kapitel 9 „Steuerfunktionen mit AUX 1/2/3 (nur MPPT 6000-M)“
2 (NO)2 (NO)2 (NO)Relais-Kontakt normal offen (engl.: normally open); Kontakt
ist im ausgeschalteten Zustand offen.
6.3 Anschluss Fernsteuereingang AUX IO (nur MPPT 6000-M)
VORSICHT!
Gefahr der Zerstörung des Signaleingangs. Technische Anschlussdaten beachten, siehe
Ä
Kapitel 12 „Technische Daten“ auf Seite 124.
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41
Page 42
HINWEIS!
–Über den AUX IO-Signaleingang kann die Ladefunktion durch externe Geräte ein- oder
ausgeschaltet werden.
–Es kann eine externe Signalspannung 5 VDC - 24 VDC mit max. 3 mA oder ein Kontakt
angeschlossen werden. Der externe Kontakt muss max. 15 VDC bei 5 mA schalten können.
Externe Signalspannung zwischen AUX IO (1) und (2) anschließen. AUX IO (1) ist GND, AUX
–
IO (2) ist Eingang Signalspannung.
–Externen Kontakt zwischen AUX IO (2) und (3) anschließen.
–3-poliger Stecker mit Schraubklemmen zur Verbindung der weiterführenden Verkabelung
3 (Ausgang Signal)Ausgang Signal für externen Schalter.
1.Externe Fernsteuerquelle an Signaleingang AUX IO anschließen.
2.Funktion AUX IO konfigurieren.
3.Steuerung Gerät Ein/Aus konfigurieren.
Konfiguration AUX IO-Steuerfunktion
HINWEIS!
–Dem Anschluss AUX IO können folgende Eigenschaften zugeordnet werden:
–Ext. Spannung Ein
Durch das Anlegen einer externen Spannung am AUX IO-Anschluss wird die Ladung
durch den MPPT 6000-M eingeschaltet.
–Ext. Spannung Aus
Durch das Anlegen einer externen Spannung am AUX IO-Anschluss wird die Ladung
durch den MPPT 6000-M ausgeschaltet.
–Ext. Schalter Ein
Durch das Schließen eines externen Schalters am AUX IO-Anschluss wird die Ladung
durch den MPPT 6000-M eingeschaltet.
–Ext. Schalter Aus
Durch das Schließen eines externen Schalters am AUX IO-Anschluss wird die Ladung
durch den MPPT 6000-M ausgeschaltet.
42
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Page 43
▶
ESC 1 s drücken. Die Grundstellung der Statusanzeige
erscheint.
1. SET drücken. Das Menü Hauptmenü erscheint.
2.
D, Ñ drücken, um Einstellung System zu markieren (Abb.
links).
3. SET drücken. Das Menü Einstellung System erscheint
(Abb. links).
4.
D, Ñ drücken, um Betriebsart AUX IO zu markieren.
5. SET drücken. Der Dialog Betriebsart AUX IO erscheint
(Abb. links).
6.
D, Ñ drücken, um gewünschte Funktion zu markieren.
7. SET drücken. Die gewählte Funktion ist aktiviert.
8. ESC 1 s drücken. Die Grundstellung der Statusanzeige
erscheint.
Steuerung Gerät Ein/Aus konfigurieren
HINWEIS!
Ohne Umstellung Gerät Ein/Aus auf Externe Steuerung bleibt das Schaltsignal am AUX
IO-Anschluss ohne Funktion auf den Ladebetrieb des MPPT 6000-M.
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1. SET drücken. Das Menü Hauptmenü erscheint.
2.
D, Ñ drücken, um Gerät Ein/Aus zu markieren (Abb. links).
3. SET drücken. Der Dialog Gerät Ein/Aus erscheint (Abb.
links).
4.
D, Ñ drücken, um Externe Steuerung zu markieren.
5. Set drücken. Die gewählte Funktion ist aktiviert.
6. ESC 1 s drücken. Die Grundstellung der Statusanzeige
erscheint.
43
Page 44
6.4 Anschluss externer Temperatursensor PA TS-S
VORSICHT!
Verwenden Sie nur den für das Gerät zugelassenen externen Temperatursensor PA TS-S. Falsche
Sensoren können zu einer falschen Temperaturkompensation der Ladespannung führen und in
Ä
Folge die Batterie schädigen. Beachten Sie beim Anschluss die Sicherheitshinweise in
Kapitel
4.1 „Sicherheitshinweise“ auf Seite 23.
HINWEIS!
–Externer Temperatursensor PA TS-S liegt dem Gerät bei (nur MPPT 6000-M).
–Wird der externe Temperatursensor aktiviert, aber nicht angeschlossen, wird eine
Ereignismeldung vom Typ Fehler ausgegeben.
Wenn sich Regler und Batterie nicht im gleichen Raum befinden, muss ein externer
Temperatursensor zum Ermitteln der Batterietemperatur angeschlossen werden. Die Polung der
Kontakte beim Anschließen ist beliebig.
1.Temperatursensor Steca PA TS-S unmittelbar an der Batterie anbringen.
2.Stecker des Sensorkabels in den Anschluss TEMP stecken (Polung beliebig!). Siehe dazu
Abb. 2.
Externen Temperatursensor aktivieren
ESC 1 s drücken. Die Grundstellung der Statusanzeige
u
erscheint.
1. SET drücken. Das Menü Hauptmenü erscheint.
2.
44
D, Ñ drücken, um Einstellung Batterie zu markieren
(Abb. links).
3. SET drücken. Das Menü Einstellung Batterie
erscheint
(Abb. links).
4.
D, Ñ drücken, um Temperatursensor Bat. zu markieren.
5. SET drücken. Der Dialog Temperatursensor Bat. erscheint
(Abb. links).
6.
D, Ñ drücken, um Extern zu markieren.
7. SET drücken. Der externe Temperatursensor ist aktiviert.
8. ESC 1 s drücken. Die Grundstellung der Statusanzeige
erscheint.
753.950 | Z01 | 16.06
Page 45
6.5 Anschluss StecaLink Slave
HINWEIS!
–Beim StecaLink Slave-Anschluss handelt es sich um eine RS-485-
Kommunikationsschnittstelle mit properitärem Busprotokoll.
–Der StecaLink Slave-Anschluss bietet eine Anschlussmöglichkeit für übergeordnete
Kommunikationsebenen und Steuergeräte. Der übergeordnete Kommunikationspartner
steuert dabei als Master das Gerät mit der StecaLink Slave-Schnittstelle.
–Die StecaLink Slave-Schnittstelle dient z. B.
mit RS-485-/USB-Adapter und Steca Grid Bootloader-Software.
–Zur Verbindung von Teilnehmern des StecaLink Kommunikationsbus kann ein RJ45-
Standardkabel (CAT-5 Patch Kabel, 1:1) verwendet werden.
–Der letzte unbenutzte StecaLink Slave-Anschluss einer Kommunikationskette muss
terminiert werden. Ein Terminierungsstecker für den StecaLink Kommunikationsbus liegt
dem MPPT 6000-M bei.
–Ein StecaLink Slave-Gerät darf nur mit
mehreren StecaLink Slave-Geräten wird mit diesen eine Kommunikationskette gebildet.
Dabei ist nur ein StecaLink Slave-Gerät mit dem StecaLink Master-Gerät verbunden.
–Bis zu 22 Stück MPPT 6000-S können über Ihre StecaLink Slave-Buchse an die StecaLink
Master-Buchse des MPPT 6000-M angeschlossen werden.
–Der StecaLink Slave Bus ist galvanisch vom Leistungsteil des MPPT 6000-M getrennt.
–Am MPPT 6000-M steht an den Anschlüssen StecaLink Slave und StecaLink Master eine
Versorgungsspannung für Slave-Geräte bereit, die selber keine Spannungsversorgung
besitzen. Über die Ankopplung eines Slaves an den StecaLink Master wird die
Versorgungsspannung über die Slave-Teilnehmer durchgeschleift.
Jeder Slave muss eine eigene Bus-Adresse im Bereich von 1 bis 99 haben. Keine Adresse
–
darf doppelt vorkommen. Adresse am Slave gemäß Slave-Anleitung einstellen.
–Maximale Länge der gesamten Busverkabelung sollte 25 m nicht überschreiten.
–Der MPPT 6000-M:
–hat 2 StecaLink Slave-Bus-Anschlüsse,
–ist am Anschluss StecaLink Slave selber ein Slave,
–hat einen StecaLink Master-Anschluss,
–ist am Anschluss StecaLink Master immer der Master.
–Der MPPT 6000-S:
–hat 2 StecaLink Slave-Anschlüsse,
–ist am Anschluss StecaLink Slave immer ein Slave.
zum Update der Firmware mittels Windows-PC
einem StecaLink Master verbunden sein. Bei
1.Am Gerät mit dem StecaLink Slave-Anschluss eine eindeutige Slave Adresse einstellen; siehe
Ä
Kapitel 8.8.1 „Einstellung StecaLink Slave Adresse“ auf Seite 86.
2.StecaLink Slave-Anschluss mit Anschluss „StecaLink Master“ des übergeordneten Master
Gerätes verbinden.
3.Bei Durchschleifen der Verbindung über weitere Slaves dort einen freien Anschluss
„StecaLink Slave“ verwenden.
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45
Page 46
Tarom
MPPT 6000-M
StecaLink
Slave Slave
StecaLink
Master
Tarom
MPPT 6000-S
StecaLink
Slave
Slave
......
Tarom
MPPT 6000-S
StecaLink
Slave
Slave
PA HS400
StecaLink
Slave Slave
......
PA HS400
StecaLink
Slave Slave
Term.
Tarom
MPPT 6000-M
StecaLink
Slave Slave
StecaLink
Master
PA HS400
StecaLink
Slave Slave
......
PA HS400
StecaLink
Slave Slave
Term.
Tarom
MPPT 6000-M
StecaLink
Slave
Slave
StecaLink
Master
PC
StecaLink
Master
Tarom
MPPT6000-M
StecaLink
Slave
Slave
StecaLink
Master
Tarom
MPPT6000-S
StecaLink
Slave
Slave
4.Beim letzen Slave-Teilnehmer den freien Anschluss „StecaLink Slave“ mit dem
Terminierungsstecker abschließen.
Abb. 8: Beispiel Busverkabelung mit MPPT 6000-M, MPPT 6000-S und PA HS400-Stromsensoren
Abb. 9: Beispiel Busverkabelung mit MPPT 6000-M und zusätzlichen PA HS400-Stromsensoren
Abb. 10: Beispiel Anschluss PC an MPPT 6000-M, z. B. für Update-Funktion
Abb. 11: Verbindung MPPT 6000-M Slave-Anschluss mit weiteren Slave-Anschlüssen von
MPPT 6000-S oder PA HS400 nicht erlaubt
46
753.950 | Z01 | 16.06
Page 47
Belegung des Buskabels ist in folgender Tabelle angegeben.
StecaLink Slave-Anschluss ist bei MPPT 6000-M und MPPT 6000-S galvanisch vom Leistungsteil
getrennt.
Kontakt12345678
SignalAB-
1)
15 VDC Versorgungsspannung für Slaves wird vom Master durchgeschleift.
2)
GND für 15 VDC Versorgungsspannung Slaves. Beim MPPT 6000-M ist SGND mit GND/15 VDC
-/(15 VDC)
1)
--
GND 2)/15 VDCSGND 3)/A,B
verbunden.
3)
SGND für Signalleitung A/B. Beim MPPT 6000-S nicht mit GND/15 V verbunden. Durch Verbindung
der StecaLink Slave Buchse mit der StecaLink Master Buchse entsteht über den MPPT 6000-M eine
Verbindung, siehe 2).
753.950 | Z01 | 16.06
47
Page 48
6.6 Anschluss StecaLink Master (nur MPPT 6000-M)
HINWEIS!
–Beim StecaLink Master-Anschluss handelt es sich um eine RS-485-
Kommunikationsschnittstelle mit properitärem Busprotokoll.
–Der Anschluss StecaLink Master bietet Anschlussmöglichkeit für untergeordnete
Kommunikationspartner.
–Die am Anschluss StecaLink Master angeschlossenen StecaLink Slave-Geräte werden durch
den MPPT 6000-M als Kommunikationsmaster gesteuert.
–Am StecaLink Master-Anschluss können
z. B. externe Stromsensoren PA HS400 oder MPPT
6000-S-Geräte angeschlossen werden.
–Zur Verbindung von Teilnehmern des StecaLink Kommunikationsbus kann ein RJ45-
Standardkabel (CAT-5 Patch Kabel, 1:1) verwendet werden.
–Terminierungsstecker für den StecaLink Kommunikationsbus liegt dem MPPT 6000-M bei.
Das am StecaLink Master angeschlossene Kommunikationsnetzwerk muss am letzen freien
Anschluss StecaLink Slave terminiert werden.
–Im Kommunikationsnetzwerk das an den Anschluss StecaLink Master angeschlossenen ist,
darf kein weiterer StecaLink Master verwendet werden.
–Die maximale Anzahl der nutzbaren StecaLink Slaves ist begrenzt. Es können insgesamt
nicht mehr als 32 Geräte am StecaLink Master-Anschluss eines MPPT 6000-M genutzt
werden.
–Der MPPT 6000-M kann maximal 8 Stück PA HS400 und maximal 22 Stück MPPT 6000-S
verwalten.
–Jeder Slave muss eine eigene Adresse im Bereich von 1 bis 99 haben. Keine Adresse darf
doppelt vorkommen. Adresse am Slave gemäß Slave-Anleitung einstellen.
–Der StecaLink Master-Anschluss ist galvanisch zum Leistungsteil getrennt.
–Maximale Länge der gesamten Busverkabelung sollte 25 m nicht überschreiten.
–Der MPPT 6000-M:
–hat 1 StecaLink Master-Anschluss,
–hat 2 StecaLink Slave-Bus-Anschlüsse,
–ist am Anschluss StecaLink Master immer der Master.
–Der MPPT 6000-S:
–hat keinen StecaLink Master-Anschluss.
48
753.950 | Z01 | 16.06
Page 49
HINWEIS!
Tarom
MPPT 6000-M
StecaLink
Slave Slave
StecaLink
Master
Tarom
MPPT 6000-S
StecaLink
Slave
Slave
......
Tarom
MPPT 6000-S
StecaLink
Slave
Slave
PA HS400
StecaLink
Slave Slave
......
PA HS400
StecaLink
Slave Slave
Term.
Tarom
MPPT 6000-M
StecaLink
Slave Slave
StecaLink
Master
PA HS400
StecaLink
Slave Slave
......
PA HS400
StecaLink
Slave Slave
Term.
Tarom
MPPT 6000-M
StecaLink
Slave Slave
StecaLink
Master
Tarom
MPPT 6000-M
StecaLink
Slave Slave
StecaLink
Master
MPPT 6000-S-Geräte können ab Software Version IFUSYS4 APP 1.5.0 des MPPT 6000-M mit
einander verbunden werden.
1.Am Gerät mit dem StecaLink Slave-Anschluss eine eindeutige Slave Adresse einstellen. Für
Ä
MPPT 6000-S siehe
Kapitel 8.8.1 „Einstellung StecaLink Slave Adresse“ auf Seite 86.
2.Am StecaLink Master-Anschluss das Slave-Gerät einstecken. Anschluss „StecaLink Master“
mit Anschluss „StecaLink Slave“ verbinden.
3.Falls weitere Slaves angeschlossen werden sollen, diese am Slave-Gerät über den dort freien
Anschluss „StecaLink Slave“ verbinden.
4.Beim letzen Slave-Teilnehmer den freien Anschluss „StecaLink Slave“ mit dem
Terminierungsstecker abschließen.
5.Am MPPT 6000-M die hinzugefügten StecaLink Slave-Geräte anmelden und konfigurieren,
siehe
Ä
Kapitel 8.8.2 „Einstellung StecaLink Master (nur MPPT 6000-M)“ auf Seite 86.
Abb. 12: Beispiel Busverkabelung mit MPPT 6000-M, MPPT 6000-S und PA HS400-Stromsensoren
Abb. 13: Beispiel Busverkabelung mit MPPT 6000-M und zusätzlichen PA HS400-Stromsensoren
Abb. 14: Verbindung von zwei oder mehreren MPPT 6000-M über Master/Slave-Verbindung nicht
möglich
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49
Page 50
Tarom
MPPT 6000-M
StecaLink
Slave Slave
StecaLink
Master
Tarom
MPPT 6000-M
StecaLink
Slave Slave
StecaLink
Master
Abb. 15: Verbindung von zwei MPPT 6000-M über den Master-Anschluss nicht möglich
Belegung des Buskabels ist in folgender Tabelle angegeben.
StecaLink Master-Anschluss ist bei MPPT 6000-M galvanisch vom Leistungsteil getrennt.
–Der UART-Anschluss am Gerät stellt eine serielle Schnittstelle mit RS-232-kompatiblen
Signalpegeln zur Verfügung. Siehe
–Über die Schnittstelle können Daten vom Gerät an einen PC übertragen werden.
–Eine Datenübertragung vom PC zum Gerät ist nicht möglich.
–Zur individuellen Herstellung der Verkabelung liegt dem Gerät ein 3-poliger Stecker mit
Schraubklemmen bei.
–Am 3-poligen Anschluss liegen die Signale TxD, RxD und GND (Signalmasse) an, siehe
Aufdruck Frontfolie.
–Die serielle Schnittstelle ist gegenüber den Anschlüssen des Leistungsteils galvanisch
getrennt.
–Schnittstelle kann ein- und ausgeschaltet werden.
–Datenausgabe ist fest durch das Gerät vorgegeben und kann nicht geändert werden.
–Datenausgabe erfolgt im Abstand von 1 Minute.
–Informationen zum Dateninhalt der seriellen Ausgabe siehe
UART-/RS-232-Schnittstelle (nur MPPT 6000-M)“ auf Seite 142.
–Nach Aktivierung der UART-Schnittstelle kann es bis zu einer Minute dauern, bis die erste
Ausgabe erfolgt.
Ä
Kapitel 12 „Technische Daten“ auf Seite 124.
Ä
Kapitel 12.3 „Protokoll
1.Externes Empfangsgerät am Anschluss UART anschließen.
2.
Aktivierung der Datenausgabe am MPPT 6000-M, siehe Ä Kapitel 8.13 „UART-/RS-232Schnittstelle (nur MPPT 6000-M)“ auf Seite 100.
Kontaktbelegung:
Kontakt1 (TX)2 (RX)3 (GND)
SignalTXRXMasse
50
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Page 51
6.8 Funktion Redundanz (nur MPPT 6000-S)
VORSICHT!
Mit der Funktion Redundanz kann ein automatisches Einschalten der Ladung am MPPT 6000-S
nach Neustart/Reset oder Ausfall der Kommunikation mit dem MPPT 6000-M in einem Master/
Slave-System erreicht werden. Stellen Sie vor Verwendung der Funktion sicher, dass ein
automatisches Zuschalten der Ladung in keinem Anwendungs- oder Fehlerfall zu gefährlichen
Zuständen im System führen kann. Soll durch Abschalten des MPPT 6000-M in einem Master/
Slave-System die gesamte Ladung gestoppt werden, so muss vorher die Gerätesteuerungsart
von Redundanz auf Aus umgestellt werden.
HINWEIS!
–Die Funktion Redundanz am MPPT 6000-S kann im Einzelbetrieb wie auch im Master/Slave-
Betrieb genutzt werden.
Ladeparameter für den Redundanzbetrieb entsprechen den lokalen Einstellungen am MPPT
–
6000-S oder wurden ggf. durch die Konfiguration Parameter speichern
2. SET drücken. Das Laden der Batterie wird nun automatisch
eingeschaltet.
vom MPPT
6.9 Zugentlastung installieren
VORSICHT!
Gefahr der Beschädigung des Gerätes. Sichern Sie alle Anschlusskabel des MPPT 6000-M/-S
gegen Zugbelastung. Kabel können sich sonst ungewollt lösen und so Kurzschlüsse oder
Fehlfunktionen auslösen.
Die Kabeldurchführungen am Gehäuse des MPPT 6000-M/-S stellen keine sichere Zugentlastung
dar.
Kabel mit einer Zugentlastung sichern. Abstand zum Regler: 200 mm.
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51
Page 52
7 Display (Aufbau, Funktion, Bedienung)
1.
Ä
Kapitel 7.1 „Bedientasten“ auf Seite 52
2.
Ä
Kapitel 7.2 „Überblick/Menüstruktur“ auf Seite 52
3.
Ä
Kapitel 7.3 „Statusanzeige“ auf Seite 53
4.
Ä
Kapitel 7.4 „Anzeige besonderer Zustände“ auf Seite 56
5.
Ä
Kapitel 7.5 „Allgemeine Bedienung“ auf Seite 56
6.
Ä
Kapitel 7.6 „Erweiterte Bedienung“ auf Seite 56
7.
Ä
Kapitel 7.7 „Anzeigeeinstellungen“ auf Seite 58
7.1 Bedientasten
TasteFunktion
Set
ESC
D, Ñ
nSpringt eine Menüebene tiefer.
nÄndert den Zustand eines Steuerelements (Kontrollkästchen/Optionsfeld).
nLässt den markierten Zahlenwert blinken, sodass er geändert werden
kann.
nBeantwortet einen Dialog mit Ja.
nÜbernimmt eine Änderung.
nSpringt eine Menüebene höher.
nSpringt zur Statusanzeige (1 s drücken).
nBeantwortet einen Dialog mit Nein.
nVerwirft eine Änderung.
nBewegt den Markierungsbalken oder den Display-Inhalt nach oben/
unten.
nBewegt auf einer Einstellungsseite die Markierung um 1 Position nach
links/rechts.
nErhöht/verringert einen Einstellwert um 1 Stufe.
nTastendruckwiederholung: Taste lange drücken.
7.2 Überblick/Menüstruktur
Eine Übersicht über die Bedienstruktur des Displays finden Sie in
auf Seite 17.
52
Ä
Kapitel 3.4 „Menüstruktur“
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Page 53
7.3 Statusanzeige
Die Statusanzeige besteht aus der Grundstellung, den Seiten mit Messwerten und der Infozeile.
Grundstellung
Die Abbildungen zeigen die Grundstellung bei eingeschaltetem Laden
der Batterie (links oben) und wenn das Laden ausgeschaltet ist (links
unten).
①
Das Symbol Solarmodul/Anlage zeigt den Status des
Solarmoduls und der Anlage wie folgt an:
Solarmodul ist beleuchtet, der Regler hat den Tag erkannt. Es
liegt keine Ereignismeldung vom Typ Information 1) vor.
Solarmodul ist beleuchtet, der Regler hat den Tag erkannt. Eine
Ereignismeldung vom Typ Warnung 1) oder Fehler 1)
liegt vor.
Solarmodul ist nicht beleuchtet, der Regler hat die Nacht
erkannt. Es liegt keine Ereignismeldung vom Typ Information
vor.
Solarmodul ist nicht beleuchtet, der Regler hat die Nacht
erkannt. Eine Ereignismeldung vom Typ Warnung 1) oder Fehler
1)
liegt vor.
1)
Mehr dazu unter
②
Das Symbol Batterie zeigt die Ladung der Batterie wie folgt an:
Ä
Kapitel 10.2.2 „Funktion“ auf Seite 111.
Batterie fast voll
Batterie fast leer
③
Momentane Leistung, mit welcher der MPPT 6000-M/-S aktuell
die Batterie lädt.
④
Batterieladestrom des MPPT 6000-M/-S.
⑤
Anzeige Batteriespannung in Volt, oder Ladezustand (SOC) in
%.
Anzeige der Batteriespannung in Volt wenn die Batterie
Steuerungsart auf Spannungssteuerung eingestellt ist. Anzeige
des Ladezustands (SOC), wenn die Batterie Steuerungsart auf
Ladezustand (SOC) eingestellt ist.
Anzeige SOC Wert nur bei MPPT 6000-M möglich.
1)
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53
Page 54
Messwerte
①
Messwertname
②
Messwert mit Einheit
Folgende Messwerte werden in dieser Reihenfolge angezeigt:
nLadestrom MPPT: Strom vom Regler zur Batterie, Wert in A.
nBatteriespannung: Batteriespannung gemessen am Anschluss
"B+/B–", Wert in V.
nSpannung ext. Bat. Sense 1): Batteriespannung gemessen mittels
Batteriespannungssensor-Kabel, Wert in V.
nSOC (nur MPPT 6000-M): Ladezustand der Batterie in % (Anzeige
nur bei aktiver Einstellung Batterie „Steuerungsart
è Ladezustand (SOC)
“.
nErgebnis Kapazitätstest (nur MPPT 6000-M) 2): Ergebnis des
manuell zu startenden Kapazitätstests. Anzeige des ermittelten
Wertes in Ah.
nPV-Spannung 1: am Modulanschluss M1 anliegende Spannung
in V.
nPV-Spannung 2: am Modulanschluss M2 anliegende Spannung
in V.
nPV-Leistung gesamt: momentane Gesamtleistung zur Ladung
der Batterie an den Modulanschlüssen M1 und M2, Wert in W.
nPV-Leistung 1: momentane Ladeleistung am Modulanschluss
M1, Wert in W.
nPV-Leistung 2: momentane Ladeleistung am Modulanschluss
M2, Wert in W.
nBetriebsstunden: abgelaufene Betriebsstunden seit der
Erstinbetriebnahme des Gerätes.
nAnzeige von Strominformationen zusätzlicher StecaLink Slave-
Geräte (nur MPPT 6000-M): Umfang und Bezeichnung der
Darstellung ist vom jeweiligen Slave und dessen Konfiguration
abhängig. Beachten Sie dazu die Hinweise im
Ä
Kapitel 8.8
„StecaLink Bus“ auf Seite 85.
nGesamter Lade-/Entladestrom der Batterie (nur MPPT 6000-M):
Summe aller Ströme der Komponenten, die im Menü
„Einstellung Batterie è Batterie Steuerungsart
è Sensor Zuordnung“ aktiviert wurden. Anzeige des Strom-
Mittelwerts in A.
nGesamter Entladestrom der Batterie (nur MPPT 6000-M): Summe
aller Batterie-Entladeströme der Komponenten, die im Menü
„Einstellung Batterie è Batterie Steuerungsart
è Sensor Zuordnung“ aktiviert wurden. Anzeige des Strom-
Mittelwerts in A.
nGesamte Lade-/Entladeleistung der Batterie (nur MPPT 6000-M):
Gesamtleistung der Komponenten, die im Menü
„Einstellung Batterie è Batterie Steuerungsart
è Sensor Zuordnung“ aktiviert wurden. Anzeige des
Mittelwertes der Leistung in W.
54
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Page 55
nGesamter Ladestrom der Batterie (nur MPPT 6000-M): Summe
aller Batterie-Ladeströme der Komponenten, die im Menü
„Einstellung Batterie è Batterie Steuerungsart
è Sensor Zuordnung“ aktiviert wurden. Anzeige des Strom-
Mittelwerts in A.
1 )
"-" wird statt der Batteriespannung angezeigt, wenn kein
Batteriespannungssensor-Kabel angeschlossen wurde.
2)
Solange Kapazitätstest läuft, bzw. noch nicht durchgeführt wurde,
wird "-" angezeigt. Nach erfolgreichem Abschluss eines
Kapazitätstests wird das Ergebnis bis zur erneuten erfolgreichen
Durchführung eines Kapazitätstests beibehalten. Wird das Gerät von
der Versorgung getrennt, wird das Ergebnis des Kapazitätstests
gelöscht.
Der Regler ist nicht als kalibriertes Messgerät zugelassen.
Angezeigte Messwerte und intern berechnete Werte sind produktspezifischen Toleranzen
unterworfen und können daher gegenüber Referenzmessungen mit kalibrierten Messgeräten
abweichen. Nicht alle Messwerte und daraus berechnete Werte werden im gleichen Zeitraster
aktualisiert. Dadurch kann es zu einer verzögerten Aktualisierung der angezeigten Werte
kommen.
Infozeile
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①
Datum
②
Symbol für nicht quittierte Ereignismeldungen; mehr dazu im
Ä
Kapitel 10.2 „Ereignismeldungen“ auf Seite 111.
③
Symbol Connect mit 2-stelliger Regleradresse: zeigt
Datenverkehr auf dem StecaLink Slave-Bus-Anschluss an.
④
Symbol für die momentan ausgeführte Ladefunktion:
E (Ausgleichsladen; engl.: Equal charge)
F (Erhaltungsladen; engl.: Float charge)
B (Wartungsladen; engl.: Boost charge)
55
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Zusätzliche Symbole bei MPPT 6000-M
I (IUIA Laden)
C (Kapazitätstest läuft)
L (Li-Ionen Lademodus)
A (NiCd Lademodus)
Zusätzliche Symbole bei MPPT 6000-S
S (StecaLink Slave Modus aktiv)
⑤
Uhrzeit
⑥
Derating-Symbol. Aktiv, wenn Gerät aufgrund Überlastung die
Ausgangsleistung automatisch reduziert.
7.4 Anzeige besonderer Zustände
nWenn der Regler große Datenmengen verarbeitet, kann er keine Benutzereingaben verarbeiten.
Dies wird durch ein animiertes Sonnensymbol angezeigt:
nBei Störungen blinkt die Hintergrundbeleuchtung rot. Gleichzeitig wird eine Ereignismeldung
angezeigt. Mehr dazu siehe
Ä
Kapitel 10.2 „Ereignismeldungen“ auf Seite 111.
7.5 Allgemeine Bedienung
Blättern durch Anzeigen und Menüebenen
1. Bei Bedarf ESC 1 s drücken, um die Grundstellung der
3. SET drücken. Das Hauptmenü erscheint, der oberste Eintrag ist
Statusanzeige anzuzeigen.
2.
D, Ñ drücken, um die Messwerte anzuzeigen.
markiert.
4.
D, Ñ drücken, um einen anderen Eintrag zu markieren.
5. SET drücken. Das Untermenü erscheint.
6. Bei Bedarf Schritte 4. und 5. wiederholen.
7. ESC kurz drücken, um eine Menüebene höher zu springen oder
ESC lange drücken (1 s), um die Grundstellung der
Statusanzeige anzuzeigen.
7.6 Erweiterte Bedienung
Gerät ein-/ausschalten
56
✔
„Hauptmenüè Gerät Ein/Aus“
1.
D, Ñ drücken, um Ein oder Aus zu wählen.
2. SET drücken. Das Laden der Batterie ist ein-/ausgeschaltet. Ist
das Laden ausgeschaltet, erscheint OFF in der Grundstellung
der Statusanzeige.
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Page 57
Erweiterte Informationen anzeigen
✔
1.
2. SET drücken, um den Eintrag zu öffnen.
MPPT 6000-M:
Auswahl Externe Steuerung siehe Ä Kapitel 6.3 „Anschluss
Fernsteuereingang AUX IO (nur MPPT 6000-M)“ auf Seite 41.
MPPT 6000-S:
Ä
Auswahl Redundanz siehe
Kapitel 6.8 „Funktion Redundanz
(nur MPPT 6000-S)“ auf Seite 51.
„Hauptmenü è Information“
D, Ñ drücken, um einen Eintrag zu wählen (Abb. links).
Die Einträge enthalten folgende Informationen:
nKontaktdaten (Abb. links): Herstelleradresse als Text und
als QR-Code.
nSysteminformation (Abb. links):
–Produktbezeichnung
–Seriennummer
–Version der Software-Module
Adresse des Reglers am StecaLink Slave-Bus
–
–Version der zum Regler passenden Anleitung
Expertenmenü für Batterieeinstellungen aufrufen
VORSICHT!
Risiko der Beschädigung der Anlage. Im Expertenmenü werden Einstellungen geändert, die ein
besonderes Fachwissen erfordern. Das Expertenmenü darf deshalb nur durch eine Fachkraft
bedient werden, die geltende Vorschriften und Normen kennt.
HINWEIS!
Verfügbarkeit und Umfang an Einstellpunkten des Expertenmenüs ist vom gewählten Akkutyp
Ä
abhängig (für Li-Ion Akkus nicht verfügbar), siehe
Kapitel 3.4 „Menüstruktur“ auf Seite 17
und Angaben zu den Systemfunktionen der auswählbaren Akkutypen.
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57
Page 58
✔
„Hauptmenüè Einstellung Batterieè Expertenmenü“
1. SET drücken. Der Dialog zur Passwort-Eingabe erscheint, die
1. Ziffer von links ist markiert (Abb. links).
HINWEIS
Das Passwort lautet 17038.
2. SET drücken.
3.
„1“ mit D, Ñ einstellen und mit SET bestätigen.
4.
Ñ drücken, um die 2. Ziffer von links zu markieren.
5. SET drücken.
6.
„7“ mit D, Ñ einstellen und mit SET bestätigen.
7. Schritte 4. bis 6. für die weiteren Ziffern wiederholen.
8. SET 1 s drücken. Das Expertenmenü erscheint (Abb. links).
9.
D, Ñ drücken, um einen Eintrag zu wählen.
10. SET drücken, um den Eintrag zu öffnen.
7.7 Anzeigeeinstellungen
Einstellung Kontrast
✔
„Hauptmenü è Einstellung System è Anzeigeneinstellungen
è Kontrast“
1. SET drücken. Der Dialog Anzeigeneinstellungen erscheint
(Abb. links).
2. SET drücken. Der Dialog Kontrast erscheint (Abb. links).
3.
D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern.
4. SET drücken. Der Wert hört auf zu blinken.
Einstellung Hintergrundbeleuchtung
HINWEISE
nAus: Hintergrundbeleuchtung dauerhaft deaktiviert.
nAutomatisch: Hintergrundbeleuchtung wird durch
beliebige Taste aktiviert und erlischt automatisch nach
30 s.
nLeistungsmodus: Hintergrundbeleuchtung ist mit
reduzierter Leistung aktiv, sobald das Gerät mit Leistung
betrieben wird. Liegt keine Leistung an,
Hintergrundbeleuchtung aus.
✔
„Hauptmenü è Einstellung System è Anzeigeeinstellungen
è Hintergrundbeleuchtung“
1. SET drücken. Der Dialog Hintergrundbeleuchtung
erscheint (Abb. links).
2.
D, Ñ drücken um eine Einstellung zu wählen.
3. SET drücken. Der markierte Modus ist eingestellt.
58
z. B. nachts, ist die
753.950 | Z01 | 16.06
Page 59
8 Systemfunktionen
Themen
1.
Ä
Kapitel 8.1 „Schutzfunktionen“ auf Seite 59
2.
Ä
Kapitel 8.2 „Einstellung Batterietyp“ auf Seite 60
3.
Ä
Kapitel 8.3 „Einstellung max. Ladestrom System (nur MPPT 6000-M)“ auf Seite 60
4.
Ä
Kapitel 8.4 „Einstellung max. Ladestrom Gerät“ auf Seite 61
5.
Ä
Kapitel 8.5 „Systemfunktionen Blei-Batterie“ auf Seite 62
6.
Ä
Kapitel 8.6 „Systemfunktionen Li-Ion Batterie (nur MPPT 6000-M)“ auf Seite 74
7.
Ä
Kapitel 8.7 „Systemfunktionen NiCd Batterie (nur MPPT 6000-M)“ auf Seite 78
8.
Ä
Kapitel 8.8 „StecaLink Bus“ auf Seite 85
9.
Ä
Kapitel 8.9 „Interner Datenlogger“ auf Seite 92
10.
Ä
Kapitel 8.10 „Logdaten löschen“ auf Seite 99
11.
Ä
Kapitel 8.11 „Ereignisprotokoll löschen“ auf Seite 99
12.
Ä
Kapitel 8.12 „Werkseinstellungen“ auf Seite 100
13.
Ä
Kapitel 8.13 „UART-/RS-232-Schnittstelle (nur MPPT 6000-M)“ auf Seite 100
14.
Ä
Kapitel 8.14 „Akustischer Alarm“ auf Seite 101
15.
Ä
Kapitel 8.15 „SD-Karte (nur MPPT 6000-M)“ auf Seite 101
8.1 Schutzfunktionen
8.1.1 Überlastung des Reglers
Der Regler ist vor den folgenden Fehlern geschützt und wird nicht beschädigt, wenn diese Fehler nur
einzeln auftreten:
nSolarmodule oder Batterie sind verpolt angeschlossen.
nSolarmodule oder Batterie sind nicht verpolt, aber an einen falschen Anschluss angeschlossen.
nSolarmodule sind kurzgeschlossen (Laden ist ausgeschaltet (OFF); Laden kann nicht
eingeschaltet werden, wenn Kurzschluss erkannt wird).
nBatterie ist nicht angeschlossen.
Ist der Einzelfehler behoben, funktioniert der Regler wieder, ohne dass weitere Maßnahmen
erforderlich sind.
VORSICHT!
Folgende Fehler beschädigen den Regler:
–Ein Solarmodul ist an mehrere Regler parallel angeschlossen.
–Die Solarmodule werden kurzgeschlossen, während das Gerät lädt.
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59
Page 60
HINWEIS!
Abhängig von der Batteriespannung ist der Betrieb des Reglers wie folgt möglich:
–Batteriespannung unter 9,5 VDC: Der sichere Betrieb ist nicht mehr gewährleistet. Der
Regler beendet alle Funktionen, insbesondere das Laden der Batterie.
–Batteriespannung zwischen 9,5 VDC
Display funktioniert.
–Batteriespannung über 10,0 VDC: Die Batterie wird geladen. Normalbetrieb des Gerätes.
und 10,0 VDC: Das Gerät kann bedient werden, das
8.1.2 Überhitzung des Reglers
Kühlrippen an der Rückseite und die interne Temperaturregelung verhindern das Überhitzen des
Reglers. Sollte der Regler trotzdem zu warm werden, reduziert er das Laden der Batterie schrittweise
(Derating) und beendet es bei Bedarf ganz (Leistungsteil ausgeschaltet). Nach dem Abkühlen wird
das Laden der Batterie automatisch fortgesetzt.
8.1.3 Tiefentladen der Batterie (nur MPPT 6000-M)
Um die Batterie vor dem Tiefentladen zu schützen, können die Relais-Ausgänge AUX 1/2/3
verwendet werden. Mehr dazu im
6000-M)“ auf Seite 41.
Ä
Kapitel 6.2 „Anschluss Relais-Ausgänge AUX 1,2,3 (nur MPPT
8.2 Einstellung Batterietyp
VORSICHT!
Abhängig von der eingestellten Batterieart sind unterschiedliche Einstellungen und
Ladeparameter möglich.
Eine falsche Auswahl der Batterieart kann die vorhandene Batterie nachhaltig schädigen.
Ä
Einstellung siehe .
Ä
„Batterietyp einstellen“ auf Seite 35.
Kapitel 5 „Erstinbetriebnahme des Basissystems“ auf Seite 33▶
8.3 Einstellung max. Ladestrom System (nur MPPT 6000-M)
HINWEIS!
In einem per StecaLink vernetzten Master/Slave-System kann der MPPT 6000-M den gesamten
Ladestrom der vorhandenen MPPT 6000-S und MPPT 6000-M steuern.
Der vorgegebene maximale Ladestrom System wird dabei dynamisch auf die vorhandenen
MPPT 6000-M und MPPT 6000-S Leistungsteile verteilt.
Bei der Verteilung wird die lokal am Gerät vorgegebene Grenze max. Ladestrom Gerät
berücksichtigt.
Bei der Verteilung wird der aktuelle Ladestrom der Geräte berücksichtigt.
Die Anwendung der Grenze für max. Ladestrom System kann ein- und ausgeschaltet werden.
60
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Page 61
Max. Ladestrom System: Ein/Aus
Max. Ladestrom System: Wert
✔
„Hauptmenü è Einstellung Batterie
è max. Ladestrom System“
1. SET drücken. Das Menü max. Ladestrom System erscheint
(Abb. links).
2.
D, Ñ drücken, um Menüpunkt Ein/Aus zu markieren.
3. SET drücken. Der Dialog max. Ladestrom System erscheint
(Abb. links).
4.
D, Ñ drücken, um Ein/Aus zu markieren.
5. SET drücken. Die Steuerung des max. Ladestrom System ist
entsprechend ein- oder ausgeschaltet.
✔
„Hauptmenü è Einstellung Batterie
è max. Ladestrom System“
1. SET drücken. Das Menü max. Ladestrom System erscheint
(Abb. links).
2.
D, Ñ drücken, um Menüpunkt Wert zu markieren.
3. SET drücken. Der Dialog max. Ladestrom System erscheint
(Abb. links).
4. SET drücken. Der Wert blinkt.
5.
D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern.
6. SET drücken. Der Wert hört auf zu blinken.
8.4 Einstellung max. Ladestrom Gerät
HINWEIS!
Für die Ladung der Batterie kann eine Begrenzung des maximalen Ladestroms nötig sein.
Vorgaben und Hinweise des Batterieherstellers sind zu beachten. Bei Li-Ion Batterien auf die
Vorgaben durch das Batteriemanagementsystem (BMS) achten. Im Auslieferungszustand liegt
diese Grenze für die Geräte MPPT 6000-M und MPPT 6000-S beim maximal möglichen Strom
von 60A.
1. SET drücken. Der Dialog max. Ladestrom Gerät erscheint
(Abb. links).
2. SET drücken. Der Wert blinkt.
3.
D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern.
4. SET drücken. Der Wert hört auf zu blinken.
8.5 Systemfunktionen Blei-Batterie
8.5.1 Ausgleichsladen Zyklus
HINWEIS!
Einstellungen für ein zyklisches Ausgleichsladen stehen nur beim Batterietyp Blei-Säure zur
Verfügung. Hier kann festgelegt werden, ob und in welchen festen Abständen ein
Ausgleichsladen durchgeführt werden soll.
Deaktivierung/Aktivierung Ausgleichsladen Zyklus
✔
„Hauptmenü è Einstellung Batterie è Ausgleichsladen Zyklus
è Ein/Aus“
1. SET drücken. Der Dialog Ausgleichsladen Zyklus
erscheint (Abb. links).
2.
D, Ñ drücken, um Ein, bzw. Aus zu markieren.
3. SET drücken. Zyklisches Ausgleichsladen ist entsprechend einoder ausgeschaltet.
Zyklusdauer
62
✔
„Hauptmenü è Einstellung Batterie è Ausgleichsladen Zyklus
è Zyklusdauer“
1. SET drücken. Der Dialog Ausgleichsladen Zyklus
erscheint (Abb. links).
2. SET drücken. Der Wert blinkt.
3.
D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern.
4. SET drücken. Der Wert hört auf zu blinken.
753.950 | Z01 | 16.06
Page 63
8.5.2 Batterie Steuerungsart (nur MPPT 6000-M)
HINWEIS!
–Für die Batterietypen Blei-Säure und Blei-Gel/AGM kann zwischen der Steuerungsart
Ladezustand (SOC) und Spannungssteuerung gewählt werden.
–Für die Batterietypen Li-Ion und NiCd ist die Betriebsart Spannungssteuerung fest
vorgegeben.
–Mit der Steuerungsart Ladezustand (SOC) wird eine Ladezustandberechnung (engl.:
state of charge = SOC) aktiviert. Der ermittelte SOC Wert wird in der Statusanzeige und in
den Messwerten angezeigt, siehe
–Bei Steuerungsart Ladezustand (SOC) bestimmt der ermittelte Ladezustand die
Ausführung der Funktionen
–Tiefentladeschutz,
–Überschussmanager,
–Generatormanager.
siehe
Ä
Kapitel 9 „Steuerfunktionen mit AUX 1/2/3 (nur MPPT 6000-M)“
auf Seite 103.
–Ebenso die Aktivierung der Lademodi
–Wartungsladen,
–Ausgleichsladen.
siehe
Ä
Kapitel 8.5.8 „Ladegrenzen“ auf Seite 66.
–Mit der Steuerungsart Spannungssteuerung bestimmt die vorliegende Batteriespannung
die Ausführung der Funktionen
–Tiefentladeschutz,
–Überschussmanager,
–Generatormanager.
siehe
Ä
Kapitel 9 „Steuerfunktionen mit AUX 1/2/3 (nur MPPT 6000-M)“
auf Seite 103.
–Ebenso wird der Batteriespannungswert für die Aktivierung folgender Lademodi
verwendet:
–Wartungsladen,
–Ausgleichsladen,
siehe
Ä
Kapitel 8.5.8 „Ladegrenzen“ auf Seite 66.
–Die Verwendung der Steuerungsart Ladezustand (SOC) ist nur dann sinnvoll, wenn alle
Batterielade- und Entladeströme durch den MPPT 6000-M erfasst werden können. Zur
Erfassung von Entladeströmen ist die Verwendung von zusätzlichen PA HS400Stromsensoren nötig. Für die Erfassung von Ladeströmen die nicht über MPPT 6000-M,
bzw. im Master/Slave-Verbund über MPPT 6000-S fließen, sind ebenfalls zusätzlich externe
PA HS400-Stromsensoren nötig.
–Für die Betriebsart Spannungssteuerung sind keine zusätzlichen externen Stromsensoren
nötig.
–Soll bei der Ladung von NiCd Batterien die Entladetiefe bei der Anpassung der oberen
Ladespannung U1 berücksichtigt werden, muss der Entladestrom durch externe
Stromsensoren PA HS400 erfasst werden. Die nötigen Sensoren müssen im Menüpunkt
Sensor Zuordnung aktiviert werden.
–Im Menüpunkt Sensor Zuordnung müssen die Geräte angegeben werden, die zur
Berechnung des gesamten Batteriestroms verwendet werden sollen. Die Summe der hier
ausgewählten Ströme wird zur Ladezustandsberechung verwendet und im Messwert
Gesamter Lade-/Entladestrom der Batterie in der Statusanzeige ausgegeben,
siehe
Ä
Kapitel 7.3 „Statusanzeige“ auf Seite 53.
Ä
Kapitel 7.3 „Statusanzeige“ auf Seite 53.
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63
Page 64
SOC Steuerungsart
Sensor Zuordnung
✔
„Hauptmenü è Einstellung Batterie è Batterie
è Steuerungsart è SOC Steuerungsart “
1. SET drücken. Der Dialog SOC Steuerungsart erscheint (Abb.
links).
2.
D, Ñ drücken, um Steuerungsart zu ändern.
3. SET drücken. Die angewählte Steuerungsart wird markiert und
übernommen.
✔
„Hauptmenü è Einstellung Batterie è Batterie
è Steuerungsart è Sensor Zuordnung
“
1. SET drücken. Der Dialog Sensor Zuordnung erscheint (Abb.
links).
2.
D, Ñ drücken, um Teilnehmer auszuwählen.
3. SET drücken. Der angewählte Teilnehmer wird markiert und
übernommen.
Auswahl wiederholen, bis alle für die Ermittlung des gesamten
Batterielade-/Entladestroms relevanten Teilnehmer markiert
sind.
64
753.950 | Z01 | 16.06
Page 65
8.5.3 Kapazitätstest Batterie (nur MPPT 6000-M)
HINWEIS!
–Die Funktion Kapazitätstest ist nur für Batterietypen Blei-Säure und Blei-Gel/AGM möglich.
–Durch den Kapazitätstest kann der Regler bei einer Entladung der Batterie durch die
angeschlossenen Verbraucher die nutzbare Kapazität der Batterie ermitteln.
–Der ermittelte Wert wird als Messwert Ergebnis Kapazitätstest im Statusfenster
angezeigt, siehe
–Während des Kapazitätstests erfolgt keine Ladung der Batterie durch den MPPT 6000-M
oder weiterer per StecaLink Bus gesteuerter MPPT 6000-S Geräte. Gerät geht in OFF
Zustand.
–Nach Abschluss des Kapazitätstests muss die Ladung durch den MPPT 6000-M manuell
gestartet werden. „Hauptmenüè Gerät Ein/Ausè Ein“.
–Für die Durchführung des Kapazitätstests sind folgende Bedingungen zu erfüllen:
–Die Nominalkapazität der Batterie muss eingestellt sein. Die Nominalangabe ist meist
auf dem Typenschild der Batterie zu finden.
–Zur Erfassung der Ladeströme muss ein externer Stromsensor PA HS400 installiert und
am MPPT 6000-M angemeldet sein. Der externe Stromsensor muss unter „Hauptmenüè Einstellung Batterie è Batterie Steuerungsart è Sensor Zuordnung“ ausgewählt
sein.
–Der externe Batterie-Temperaturfühler muss installiert und aktiviert sein, siehe
Ä
Kapitel 6.4 „Anschluss externer Temperatursensor PA TS-S“ auf Seite 44.
–Die Funktion Generator-Manager ist manuell außer Betrieb zu setzen. Während des
Kapazitätstests muss die Ladung durch externe Quellen ausgeschlossen sein.
–Die Funktion Externe Steuerung über den Anschluss AUX IO muss für die Nutzung des
Kapazitätstests deaktiviert sein.
–Eine Entladung der Batterie durch die im System vorhandenen "Verbraucher" muss
stattfinden. Die Tiefentladeschutzfunktion des Reglers über die Ausgänge AUX 1/2/3
ist dabei aktiv.
–Die nötigen Bedingungen müssen vor Start des Kapazitätstests eingerichtet werden. Eine
Änderung nach Start des Tests führt zum Abbruch. Der Test muss dann neu gestartet
werden.
–Durch den Kapazitätstest wird die Batterie fast völlig entladen. Dabei kann eine Entladung
unter die eingestellte Tiefentladeschutzschwelle erfolgen. Nur Verbraucher die über die
Ausgänge AUX 1/2/3 kontrolliert werden, können zur Vermeidung einer tieferen Entladung
der Batterie automatisch abgeschaltet werden. Sollte durch die Tiefentladeschutzfunktion
des MPPT 6000-M eine für den Abschluss des Kapazitätstests notwendige Entladung
verhindert werden, so wird der Kapazitätstest ohne Ergebnis abgebrochen.
–Ein-/Auschalten des Gerätes führt zum Abbruch des Kapazitätstests.
–Abhängig von Batteriegröße und Zustand sowie Entladestrom der zur Verfügung
stehenden Lasten kann die Durchführung des Kapazitätstest mehrere Stunden, u. U. Tage
dauern. Für eine sinnvolle Durchführung sollte der mittlere Entladestrom der Verbraucher
etwa dem 10-stündigen Entladestrom entsprechen. Ein wechselndes Lastprofil begünstigt
den Kapazitätstest.
–Führen Sie den Kapazitätstest nur durch, wenn das System nicht ständig Energie
bereitstellen muss. Für den Zeitraum der anschließend wieder notwendigen Aufladung der
Batterie können die Verbraucher ggf. nicht versorgt werden.
–Sorgen Sie nach Abschluss der Kapazitätstests für eine zeitnahe und vollständige
Wiederaufladung der Batterie. Berücksichtigen Sie dabei, dass durch schlechte
Wetterbedingungen die Leistungsfähigkeit der PV Anlage eingeschränkt sein kann.
Ä
Kapitel 7.3 „Statusanzeige“ auf Seite 53.
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65
Page 66
Kapazitätstest Batterie
✔
„Hauptmenü è Einstellung Batterie
è Kapazitätstest Batterie “
1. SET drücken. Der Dialog Kapazitätstest starten
erscheint (Abb. links).
2. SET 1 s lang drücken. Der Kapazitätstest startet.
3. Die Anzeige wechselt in das Menü Einstellung Batterie.
Konnte der Kapazitätstest erfolgreich gestartet werden, ist die
Ladung deaktiviert (OFF) und es erscheint im Statusscreen in
der Fußzeile die Kennung C, siehe
„Statusanzeige“ auf Seite 53.
Ä
Kapitel 7.3
8.5.4 Batterietyp
Umstellung zwischen den Batteriearten Blei-Säure, Blei-Gel/AGM, Li-Ion, NiCd siehe
5 „Erstinbetriebnahme des Basissystems“ auf Seite 33.
Ä
Kapitel
8.5.5 Batteriekapazität
Ä
Einstellung Batteriekapazität siehe
auf Seite 33.
Kapitel 5 „Erstinbetriebnahme des Basissystems“
8.5.6 Max. Ladestrom System (nur MPPT 6000-M)
Ä
Einstellung des maximalen Ladestrom System siehe
Ladestrom System (nur MPPT 6000-M)“ auf Seite 60.
Kapitel 8.3 „Einstellung max.
8.5.7 Max. Ladestrom Gerät
Einstellung des maximalen Ladestrom Gerät siehe
Gerät“ auf Seite 61.
Ä
Kapitel 8.4 „Einstellung max. Ladestrom
8.5.8 Ladegrenzen
VORSICHT!
Stimmen Sie die Einstellung der Ladegrenzen mit den Angaben zu Ihrer Batterie ab. Falsche
Einstellungen können zur Zerstörung der Batterie führen.
66
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Page 67
Erhaltungsladen
✔
„Hauptmenü è Einstellung Batterie è Ladegrenzen
è Erhaltungsladen“
1. SET drücken. Der Dialog Erhaltungsladen erscheint (Abb.
links).
2. SET drücken. Der Wert Spannung Erhaltungslad. blinkt.
3.
D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern.
4. SET drücken. Der Wert hört auf zu blinken.
Wartungsladen
HINWEISE
nIst die Steuerungsart Ladeszustand (SOC) gewählt,
wird die Einschaltschwelle in %-SOC angegeben.
nIn der Steuerungsart Spannungssteuerung wird die
Einschaltschwelle in V angegeben.
✔
„Hauptmenü è Einstellung Batterie è Ladegrenzen
è Wartungsladen“
1. SET drücken. Der Dialog Wartungsladen erscheint (Abb.
links).
2. SET drücken. Der Wert Einschaltschwelle blinkt.
3.
D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern.
4. SET drücken. Der Wert hört auf zu blinken.
5.
Ñ drücken, um zu Spannung Wartungslad. zu wechseln.
6. SET drücken. Der Wert Spannung Wartungslad. blinkt.
7.
D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern.
8. SET drücken. Der Wert hört auf zu blinken.
Ausgleichsladen
HINWEISE
nEinstellung nur bei Batterietyp Blei-Säure möglich.
nIst die Steuerungsart Ladeszustand (SOC) gewählt,
wird die Einschaltschwelle in %-SOC angegeben.
nIn der Steuerungsart Spannungssteuerung wird die
Einschaltschwelle in V angegeben.
✔
„Hauptmenü è Einstellung Batterie è Ladegrenzen
è Ausgleichsladen“
1. SET drücken. Der Dialog Ausgleichsladen erscheint (Abb.
links).
2. SET drücken. Der Wert Einschaltschwelle blinkt.
3.
D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern.
4. SET drücken. Der Wert hört auf zu blinken.
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Page 68
5.
Ñ drücken, um zu Spannung Ausgleichslad. zu wechseln.
6. SET drücken. Der Wert Spannung Ausgleichslad. blinkt.
7.
D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern.
8. SET drücken. Der Wert hört auf zu blinken.
68
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Page 69
8.5.9 IUIA Lademodus (nur MPPT 6000-M)
VORSICHT!
Beim IUIA Laden wird eine gezielte Überladung der Batterie durchgeführt. Hierbei können
Spannungen bis 2,6 V/Zelle auftreten. An die Batterie angeschlossene Verbraucher müssen die
nötige Spannungsfestigkeit aufweisen, auch wenn diese sich ggf. nur im Stand-by befinden.
HINWEIS!
–Der IUIA Lademodus ist nur für die Batterietypen Blei-Säure und Blei-Gel/AGM möglich.
Der IUIA Lademodus kann für diese Batterietypen im Menü aktiviert werden. Der IUIA
–
Lademodus wird wiederholt in einem einstellbaren 1ausgeführt.
Nach Aktivierung des IUIA Ladmodus wird er erstmalig nach Abschluss des ersten
–
eintretenden Wartungsladen ausgeführt. Der Wiederholzyklus bezieht sich auf den Monat
der ersten Ausführung. Die Wiederholung ist nicht tagesgenau. Im aktiven Monat des
Wiederholzyklus wird das IUIA Laden nach Abschluss des ersten eintretenden
Wartungsladen ausgeführt.
–
Die Ausführung eines Ausgleichsladens führt in keinem Fall zur Aktivierung des IUIA
Lademodus. Innerhalb des Wiederholzyklus führt die Ausführung eines erneuten
Wartungsladens nicht zur vorzeitigen Ausführung des IUIA Laden.
–Ein aktiver IUIA Lademodus wird abgebrochen, wenn das Gerät ausgeschaltet wird,
Zustand Off.
–Für die Durchführung des IUIA Lademodus sind folgende Bedingungen zu erfüllen:
–Die Nominalkapazität der Batterie muss eingestellt sein. Die Nominalangabe ist meist
auf dem Typenschild der Batterie zu finden. Die Angabe der Batteriekapazität wird zur
Bestimmung des Ladestroms I50 verwendet. I50 = Ah/50h.
–Die Kapazität der verwendeten Batterie muss mindestens 50 Ah betragen.
–Energieverbraucher an der Batterie sind so zu regeln, dass der Batterieladestrom auf
I50 absinken kann. Verbraucher sind ggf. abzutrennen.
–Der MPPT 6000-M regelt den Ladestrom seines Leistungsteils auf I50. Eine Regelung auf
externe Ströme, die z. B. durch PA HS400-Stromsensoren überwacht werden, erfolgt nicht.
–Die Kapazitätszählung erfolgt im IUIA Lademodus über die im „Hauptmenü
è Einstellung Batterie è Batterie Steuerungsart è Sensor Zuordnung“ getroffene
Auswahl.
–Der IUIA Lademodus besteht aus drei Abschnitten:
–I-Phase: Die I-Phase entspricht der Batterieladung mit den Einstellungen des
Wartungsladens. Nach Ablauf der für das Wartungsladen eingestellten Zeitdauer
wechselt der Zustand in die U-Phase.
–U-Phase: In der U-Phase wird mit einer Spannung von 2,4 V/Zelle solange
weitergeladen, bis der Ladestrom für mind. 50 s kleiner I50 der Batterie wird. Wird bis
zum Absinken des Ladestroms auf I50 in dieser Zeit mehr als 40 % der angegebenen
Batteriekapazität eingeladen, bricht das IUIA Laden ab. Das Gerät wechselt in das
Erhaltungsladen. Kann in der U-Phase aufgrund zu geringer Ladeleistung die
Spannung 2,4 V/Zelle nicht gehalten werden, verbleibt das Gerät in der U-Phase, der
Kapazitätszähler wird aber angehalten. Ist die Ladeleistung wieder ausreichend um die
Spannung 2,4 V/Zelle zu halten, wird die Kapazitätszählung wieder fortgesetzt.
6 monatigem Wiederholzyklus
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69
Page 70
–IA-Phase: In der IA-Phase wird der Ladestrom auf I50 begrenzt. Eine aktive IA-Phase
wird durch den Buchstaben I in der Fußzeile der Statusanzeige dargestellt, siehe
Ä
Kapitel 7.3 „Statusanzeige“ auf Seite 53 . Erreicht die Batteriespannung einen
Bereich von 2,53 V/Zelle bis 2,55 V/Zelle, wird die nun eingeladene Energiemenge über
einen Kapazitätszähler gemessen. Sobald 20 % der angegebenen BatterieNennkapazität eingeladen sind, wird die IA-Phase beendet. Der gesamte IUIALadezyklus ist damit beendet und der MPPT 6000-M geht in den Lademodus
Erhaltungsladen über. Kann in der IA-Phase die Batteriespannung für mehr als 120 s
nicht >2,53 V/Zelle gehalten werden, so wird die IA-Phase beendet und der Ablauf
startet erneut mit der I-Phase. Sollte die Batteriespannung in der IA-Phase einen Wert
von >= 2,6 V/Zelle erreichen, schaltet der MPPT 6000-M die Ladung ab. Das Gerät
geht in den Zustand OFF. Der IUIA-Ladezyklus ist damit beendet.
IUIA Lademodus Ein/Aus
✔
„Hauptmenü è Einstellung Batterie è IUIA Lademodus
è Ein/Aus “
1. SET drücken. Der Dialog IUIA Aktivierung erscheint (Abb.
links).
2.
D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern.
3. SET drücken. Der Wert wird übernommen.
IUIA Lademodus Zyklus
✔
„Hauptmenü è Einstellung Batterie è IUIA Lademodus
è Zyklus “
1. SET drücken. Der Dialog IUIA Aktivierung erscheint (Abb.
links).
2.
D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern.
3. SET drücken. Der Wert hört auf zu blinken.
8.5.10 Wartungsladen starten
HINWEIS!
–Wartungsladen starten ermöglicht einen manuellen Start des Wartungsladens.
Das Wartungsladen wird mit den bereits eingestellten Parametern durchgeführt.
–
–
Nach Durchführung geht das Gerät in das Erhaltungsladen über.
Funktion ist nur für die Batterietypen Blei-Säure und Blei-Gel/AGM verfügbar.
–
–
Gestartetes Wartungsladen kann nur durch Ausschalten des Gerätes (OFF) beendet
werden.
1. SET drücken. Dialog Wartungsladen starten erscheint.
(Abb. Links).
2. SET 1 s drücken, um das Wartungsladen zu starten.
8.5.11 Temperatursensor Batterie
HINWEIS!
Ä
–Beachten Sie Hinweise zum Anschluss des externen Temperatursensors in
„Anschluss externer Temperatursensor PA TS-S“ auf Seite 44.
–Der MPPT 6000-M/MPPT 6000-S verfügt über die Funktion, eine automatische
Temperaturkompensation der Ladeendspannung für die Batterieladung durchzuführen.
–Für diese Funktion muss das Gerät die Umgebungstemperatur der Batterie erfassen. Sofern
Batterie und Gerät sich im gleichen Temperaturbereich befinden, kann der interne
Temperatursensor verwendet werden. Sollten sich Gerät und Batterie in unterschiedlichen
Temperaturbereichen befinden, so ist die Verwendung des externen Temperatursensors
notwendig.
–Es wird empfohlen, immer den externen Temperatursensor zu verwenden, da damit die
Temperaturerfassung genauer erfolgen kann.
–Wird der externe Temperatursensor als Quelle ausgewählt, muss dieser auch korrekt
angeschlossen sein. Ansonsten wird eine Ereignismeldung vom Typ Fehler ausgegeben.
Temperatursensor Batterie
✔
„Hauptmenü è Einstellung Batterie
è Temperatursensor Bat. “
1. SET drücken. Der Dialog Temperatursensor Bat. erscheint
(Abb. links).
2.
D, Ñ drücken, um Auswahl zu ändern.
3. SET drücken. Die Auswahl hört auf zu blinken und wird
übernommen.
Kapitel 6.4
8.5.12 Leitungskompensation
Einstellung der Leitungskompensation, siehe
Basissystems“ auf Seite 33.
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Ä
Kapitel 5 „Erstinbetriebnahme des
71
Page 72
8.5.13 PV Stringverschaltung
HINWEIS!
–Bei der Auslegung und Verschaltung der PV String-Eingänge die technischen Daten des
Gerätes beachten.
–Das Gerät ist in der Lage eine getrennte Leistungsregelung und MPP-Tracking für jeden PV
String-Eingang durchzuführen. Die beiden PV String Eingänge müssen dabei elektrisch
voneinander getrennt sein. Eine getrennte Nutzung der Strings wird empfohlen.
–Bei getrennten Eingängen muss die Einstellung „getrennt“ gewählt werden, da sonst der
Leistungsertrag für die Batterieladung gemindert ist. Einstellung „getrennt“ ist die
Grundeinstellung.
–Sollte eine geeignete Aufteilung des PV Generators auf die beiden PV Strings nicht möglich
sein, so kann eine Parallelschaltung unterstützt werden.
Hierzu müssen neben der Umstellung im Menü auch die Anschlüsse "M1–"/"M2–" sowie
–
"M1+"/"M2+" elektrisch parallel geschaltet (gebrückt) werden.
1. SET drücken. Der Dialog PV Stringverschaltung erscheint
(Abb. links).
2.
D, Ñ drücken, um Auswahl zu ändern.
3. SET drücken. Die Auswahl hört auf zu blinken und wird
übernommen.
8.5.14 Expertenmenü
HINWEIS!
Ä
–Aufruf siehe
–Für Blei-Batterien bietet das Expertenmenü Einstellmöglichkeiten für:
–Zeitdauer von Wartungs- und Ausgleichsladen,
–Ein-/Ausschalten der Temperaturkompensation,
–Änderung Faktor für Temperaturkompensation und
–Systemspannung.
72
Kapitel 7.6 „Erweiterte Bedienung“ auf Seite 56.
753.950 | Z01 | 16.06
Page 73
Dauer Ausgleichsladen
✔
„Hauptmenü è Einstellung Batterie è Expertenmenü
è 17038 [SET] 1s è Dauer Ausgleichsladen“
1. SET drücken. Der Dialog Dauer Ausgleichsladen erscheint
(Abb. links).
2. SET drücken. Der Wert blinkt.
3.
D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern.
4. SET drücken. Der Wert hört auf zu blinken.
Dauer Wartungsladen
✔
„Hauptmenü è Einstellung Batterie è Expertenmenü
è 17038 [SET] 1s è Dauer Wartungsladen“
1. SET drücken. Der Dialog Dauer Wartungsladen erscheint
(Abb. links).
2. SET drücken. Der Wert blinkt.
3.
D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern.
4. SET drücken. Der Wert hört auf zu blinken.
Temperatur Kompensation
HINWEIS!
Die Temperaturkompensation verschiebt die Ladeschlussspannungen um den angegebenen
Wert pro Batteriezelle (2V Zellen bei Blei-Batterien) und pro Kelvin. Zum Beispiel ein
Temperaturkoeffizient von -4,0 mV/Z./K bedeutet bei einer 48V Blei-Batterie eine Verschiebung
der Ladeschlussspannung um -96 mV pro Kelvin Temperaturdifferenz in Relation zu 25°C.
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✔
„Hauptmenü è Einstellung Batterie è Expertenmenü
è 17038 [SET] 1s è Temp.-Kompensation“
1. SET drücken. Der Dialog Temp.-Kompensation erscheint
(Abb. links).
2.
D, Ñ drücken, um Auswahl zu ändern.
3. Ein/Aus markieren und SET drücken. Dialog BetriebsartTemp. Komp. erscheint.
4.
D, Ñ drücken, um die Auswahl zu ändern.
5. SET drücken. Markierte Auswahl wird übernommen.
6. ESC zum Verlassen der Auswahl.
7.
D, Ñ drücken, um Auswahl zu ändern.
73
Page 74
8. Temperaturkoeffizient markieren und SET drücken.
Dialog Temperaturkoeffizient erscheint.
9. SET drücken. Der Wert blinkt.
10.
D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern.
11. SET drücken. Der Wert hört auf zu blinken und wird
übernommen.
Systemspannung
✔
„Hauptmenü è Einstellung Batterie è Expertenmenü
è 17038 [SET] 1s è Systemspannung“
1. SET drücken. Der Dialog Systemspannung erscheint (Abb.
links).
2.
D, Ñ drücken, um Auswahl zu ändern.
3. SET drücken. Markierte Auswahl wird übernommen.
HINWEIS!
Die Systemspannung bezieht sich bei Blei-Batterien immer auf die Nennspannung der Batterie.
Das Gerät ist werkseitig auf die automatische Systemspannungserkennung eingestellt. Dadurch
können die Systemspannungsebenen 12 V, 24 V und 48 V automatisch erkannt werden. Soll
der Regler für Systemspannungen 36 V oder 60 V genutzt werden, so muss die
Systemspannung direkt ausgewählt werden. Durch die Festlegung der Systemspannungen
werden Voreinstellungen und Einstellbereiche vorgegeben.
VORSICHT!
Prüfen Sie vor der Umstellung der Systemspannung die korrekte Systemspannung und
überprüfen Sie unmittelbar nach Umstellung der Systemspannungen alle Einstellungen am
Gerät. Falsche Auswahl kann zur Beschädigung der Batterie führen.
–Stimmen Sie alle Einstellungen mit dem Hersteller der Li-Ionen Batterie ab. Die
vorgegebenen Grundeinstellungen stellen keine Empfehlung dar.
–Beachten Sie die Sicherheitshinweise für die verwendete Batterie.
–Durch die Auswahl des Batterietyps Li-Ionen wird der Umfang des Menüs Einstellung
Batterie geändert.
–Bei Auswahl Li-Ion Batterie ändert sich auch der Einstellbereich für die den Ausgängen AUX
1/2/3 zugeordneten Funktionen:
Tiefentladeschutz,
–
–Generatormanager,
–Überschussmanager.
74
753.950 | Z01 | 16.06
Page 75
8.6.1 Batterie Steuerungsart
HINWEIS!
Bei Batterieart Li-Ion Batterie wird im Menü Batterie Steuerungsart die Zuordnung der für die
Ermittlung des gesamten Batterielade-/Entladestromes zu verwendenden Messquellen
getroffen.
Ä
Einstellung der Sensor Zuordnung siehe
6000-M)“ auf Seite 63.
Kapitel 8.5.2 „Batterie Steuerungsart (nur MPPT
8.6.2 Batterietyp
Umstellung zwischen den Batteriearten Blei-Säure, Blei-Gel/AGM, Li-Ion, NiCd siehe
5 „Erstinbetriebnahme des Basissystems“ auf Seite 33.
8.6.3 Batteriekapazität
Einstellung Batteriekapazität siehe
auf Seite 33.
Ä
Kapitel 5 „Erstinbetriebnahme des Basissystems“
8.6.4 Max. Ladestrom System
Einstellung des maximalen Ladestrom System siehe
Ladestrom System (nur MPPT 6000-M)“ auf Seite 60.
Ä
Kapitel 8.3 „Einstellung max.
Ä
Kapitel
8.6.5 Max. Ladestrom Gerät
Ä
Einstellung des maximalen Ladestrom Gerät siehe
Gerät“ auf Seite 61.
Kapitel 8.4 „Einstellung max. Ladestrom
8.6.6 Einstellungen Li-Ion Batterie
Voraussetzung
✔„Hauptmenü è Einstellung Batterie è Batterietyp è Li-Ion Batterie“
Zellenzahl
HINWEIS
Anzahl der in Reihe geschalteten Li-Ionen Zellen.
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„Hauptmenü è Einstellung Batterie
è Li-Ion Bat. Einstellungen è Zellenzahl“
1. SET drücken. Der Dialog Anzahl Li-Ionen Zellen
erscheint (Abb. links).
2. SET drücken. Der Wert blinkt.
3.
D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern.
4. SET drücken. Der Wert hört auf zu blinken.
75
Page 76
Zellspannung
✔
„Hauptmenü è Einstellung Batterie
è Li-Ion Bat. Einstellungen è Zellenspannung“
1. SET drücken. Der Dialog Li-Ionen Zellenspannung
erscheint (Abb. links).
2. SET drücken. Der Wert blinkt.
3.
D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern.
4. SET drücken. Der Wert hört auf zu blinken.
Ladeschlussspannung
✔
„Hauptmenü è Einstellung Batterie
è Li-Ion Bat. Einstellungen è Ladeschlussspannung“
1. SET drücken. Der Dialog Li-Ionen Ladespannung erscheint
(Abb. links).
2. SET drücken. Der Wert blinkt.
3.
D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern.
4. SET drücken. Der Wert hört auf zu blinken.
Ladeaktivierungswert
HINWEIS
Spannungsschwelle der Li-Ionen-Einzelzelle, bei deren
Unterschreiten die Ladung durch den MPPT 6000-M aktiviert
wird. Wird der Ladeaktivierungswert nicht unterschritten, wird
der Ladevorgang nicht gestartet.
✔
„Hauptmenü è Einstellung Batterie
è Li-Ion Bat. Einstellungen è Ladeaktivierungswert
1. SET drücken. Der Dialog Li-Ion Aktivierung Ladung
erscheint (Abb. links).
2. SET drücken. Der Wert blinkt.
3.
D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern.
4. SET drücken. Der Wert hört auf zu blinken.
“
Ladedauer
HINWEISE
nZeitraum für den der MPPT 6000-M, die Li-Ionen Batterie
auf der Ladeschlussspannung hält.
nNach Ablauf der Ladedauer wird die Ladung bis zum
erneuten Unterschreiten des Ladeaktivierungswertes
eingestellt.
✔
„Hauptmenü è Einstellung Batterie
è Li-Ion Bat. Einstellungen è Ladedauer“
76
753.950 | Z01 | 16.06
Page 77
1. SET drücken. Der Dialog Li-Ionen Ladedauer erscheint
(Abb. links).
2. SET drücken. Der Wert blinkt.
3.
D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern.
4. SET drücken. Der Wert hört auf zu blinken.
Temperaturbereich
HINWEISE
nEine Ladung der Li-Ionen Batterie erfolgt nur, wenn deren
Temperatur im Bereich minimale Temperatur bis maximale
Temperatur liegt.
nLiegt die festgestellte Temperatur außerhalb dieses
Bereiches, stellt der MPPT 6000-M die Ladung ein.
nZur Temperaturerfassung kann der interne oder der
externe Temperatursensor des MPPT 6000-M verwendet
werden, siehe
Batterie“ auf Seite 71. Aufgrund der größeren Genauigkeit
wird die Verwendung des externen Sensors empfohlen.
✔
„Hauptmenü è Einstellung Batterie
è Li-Ion Bat. Einstellungen è Temperaturbereich“
1. SET drücken. Der Dialog Li-Ionen Temp. Bereich
erscheint (Abb. links).
2. SET drücken. Der Wert minimale Temperatur blinkt.
3.
D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern.
4. SET drücken. Der Wert hört auf zu blinken.
Ä
Kapitel 8.5.11 „Temperatursensor
5.
Ñ drücken, um den Wert maximale Temperatur
auszuwählen.
6. SET drücken. Der Wert maximale Temperatur blinkt.
7.
D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern.
8. SET drücken. Der Wert hört auf zu blinken.
8.6.7 Temperatursensor Batterie
HINWEIS!
–Für den Batterietyp Li-Ionen Batterie wird der Temperatursensor für die Überwachung des
eingestellten Temperaturbereichs der Ladung verwendet.
Eine Temperaturkompensation der Ladespannung erfolgt nicht.
–
Ä
Einstellung siehe
Kapitel 8.5.11 „Temperatursensor Batterie“ auf Seite 71.
8.6.8 Leitungskompensation
Ä
Einstellung der Leitungskompensation, siehe
Basissystems“ auf Seite 33.
753.950 | Z01 | 16.06
Kapitel 5 „Erstinbetriebnahme des
77
Page 78
8.6.9 PV Stringverschaltung
Einstellung siehe Ä Kapitel 8.5.13 „PV Stringverschaltung“ auf Seite 72.
–Stimmen Sie alle Einstellungen mit dem Hersteller der NiCd Batterie ab. Die vorgegebenen
Grundeinstellungen stellen keine Empfehlung dar.
–Beachten Sie die Sicherheitshinweise für die verwendete Batterie.
–Durch die Auswahl des Batterietyps NiCd wird der Umfang des Menüs Einstellung Batterie
gegenüber den Einstellmöglichkeiten bei Blei-/Li-Ionen Batterie geändert.
–Bei Auswahl NiCd Batterie ändert sich auch der Einstellbereich für die den Ausgängen AUX
1/2/3 zugeordneten Funktionen:
Tiefentladeschutz,
–
–Generatormanager,
–Überschussmanager.
8.7.1 Batterie Steuerungsart
Einstellung der Sensor Zuordnung siehe
6000-M)“ auf Seite 63.
8.7.2 Batterietyp
Einstellung der Batteriearten Blei-Säure, Blei-Gel/AGM, Li-Ion, NiCd siehe
„Erstinbetriebnahme des Basissystems“ auf Seite 33.
Ä
Kapitel 8.5.2 „Batterie Steuerungsart (nur MPPT
Ä
Kapitel 5
8.7.3 Batteriekapazität
Einstellung Batteriekapazität siehe
auf Seite 33 .
Ä
Kapitel 5 „Erstinbetriebnahme des Basissystems“
8.7.4 Max. Ladestrom System
Einstellung des maximalen Ladestrom System siehe
Ladestrom System (nur MPPT 6000-M)“ auf Seite 60 .
8.7.5 Max. Ladestrom Gerät
Einstellung des maximalen Ladestrom Gerät siehe
Gerät“ auf Seite 61.
78
Ä
Kapitel 8.3 „Einstellung max.
Ä
Kapitel 8.4 „Einstellung max. Ladestrom
753.950 | Z01 | 16.06
Page 79
8.7.6 Einstellungen NiCd Batterie
HINWEIS!
–Für die Ladung von NiCd Batterien wird ein zweistufiges Ladeverfahren mit einer oberen
Ladespannung U1 und einer unteren Ladespannung U2 angewandt.
–Die obere Ladespannung U1 kann je nach Einstellung der Parameter in Abhängigkeit der
tatsächlich eingetretenen vorausgegangenen Entladetiefe oder mit einer fest
angenommenen Entladetiefe angepasst werden. Zur Ermittlung der tatsächlichen
Entladetiefe muss der Entladestrom der NiCd Batterie über einen, ggf. mehrere zusätzliche,
externen PA HS400 Stromsensor erfasst werden. Die für die Erfassung des Entladestroms
eingesetzten PA HS400 Sensoren müssen im Punkt „Batterie Steuerungsart
è Sensor Zuordnung“ angemeldet sein.
Ebenso kann eine Temperaturkompensation der oberen Ladespannung U1 programmiert
–
werden. Die Temperaturkompensation kann mit getrennten Faktoren für die
Temperaturbereiche über 0 °C und unter 0 °C eingestellt werden.
–Die Anpassung der oberen Ladespannung U1 in Abhängigkeit der Entladetiefe und der
Temperaturkompensation wird bis zu einer einstellbaren Begrenzung für U1 ausgeführt.
–Die Ladung mit der entsprechend der Konfiguration wirksamen oberen Ladespannung U1
erfolgt für die einstellbare Zeitdauer Ladezeit U1.
–Die eingestellte Ladedauer Ladezeit U1 läuft dann ab, wenn die Spannung der NiCd
Batterie die wirksame Ladespannung U1 mit Berücksichtigung einer einstellbaren
Toleranzschwelle erreicht hat und dort mit dem verfügbaren Ladestrom gehalten werden
kann.
–Die Ladezeit U1 wird zurückgesetzt, wenn eine einstellbare Entladetiefe unterschritten
wird. Die Ladung der NiCd Batterie mit der wirksamen oberen Ladespannung U1 wird
damit neu gestartet.
–Nach Ablauf der Ladezeit U1 wechselt die Ladung der Batterie auf die untere
Ladespannung U2.
–Auch für die untere Ladespannung U2 kann eine getrennte Temperaturkompensation für
die Temperaturbereiche über 0 °C und unter 0 °C eingestellt werden.
–Im Gegensatz zur oberen Ladespannung U1 erfolgt für die untere Ladespannung U2 keine
Anpassung aufgrund der Entladetiefe.
–Die Ladung mit der unteren Ladespannung U2 erfolgt solange, bis eine Entladung der
Batterie unter die einstellbare Spannungsschwelle U2 U1 Wechsel eintritt. Mit
Unterschreiten dieser Schwelle wird eine erneute Ladung mit der oberen Ladespannung U1
gestartet.
obere Ladespannung U1
HINWEIS
Nominalwert der oberen Ladespannung im zweistufigen
Ladeverfahren.
„Hauptmenü è Einstellung Batterie è NiCd Bat. Einstellungen
è obere Ladespannung U1“
1. SET drücken. Der Dialog obere Ladespannung U1 erscheint
(Abb. links).
2. SET drücken. Der Wert blinkt.
3.
D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern.
4. SET drücken. Der Wert hört auf zu blinken.
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79
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Begrenzung Ladespannung U1
HINWEISE
nMaximalwert für die obere Ladespannung im zweistufigen
Ladeverfahren.
nDie automatische Anpassung der oberen Ladespannung
U1 aufgrund Temperaturkompensation und
vorangegangener Entladetiefe wird auf diesen
Maximalwert begrenzt.
✔
„Hauptmenü è Einstellung Batterie è NiCd Bat. Einstellungen
è Begrenzung Ladespg. U1“
1. SET drücken. Der Dialog Begrenzung Ladespg. U1
erscheint (Abb. links).
2. SET drücken. Der Wert blinkt.
3.
D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern.
4. SET drücken. Der Wert hört auf zu blinken.
Untere DOD Grenze
HINWEISE
nGrenzwert der Entladetiefe (depth of discharge - DOD) bei
deren Überschreiten eine Anpassung der oberen
Ladespannung U1 aktiv wird.
nEin Wert von 0,05 bedeutet 5 % Entladetiefe bezogen auf
die eingestellte Batteriekapazität.
✔
„Hauptmenü è Einstellung Batterie è NiCd Bat. Einstellungen
è untere DOD Grenze“
1. SET drücken. Der Dialog untere DOD Grenze erscheint (Abb.
links).
2. SET drücken. Der Wert blinkt.
3.
D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern.
4. SET drücken. Der Wert hört auf zu blinken.
U1 Faktor pro DOD
HINWEISE
nFaktor pro 1 % DOD, um den die obere Ladespannung U1
angepasst wird.
nAngabe in mV pro Zelle.
✔
„Hauptmenü è Einstellung Batterie è NiCd Bat. Einstellungen
è U1 Faktor pro DOD“
1. SET drücken. Der Dialog U1 Faktor pro DOD erscheint (Abb.
links).
2. SET drücken. Der Wert blinkt.
3.
D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern.
4. SET drücken. Der Wert hört auf zu blinken.
80
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Temp. Faktor U1 (>0°)
HINWEISE
nFaktor für die Temperaturkompensation der oberen
Ladeendspannung U1 bei positiven Temperaturen.
nAngabe des Anpassungsfaktors in mV pro Zelle und pro
Grad Temperaturänderung.
✔
„Hauptmenü è Einstellung Batterie è NiCd Bat. Einstellungen
è Temp. Faktor U1 (>0°)“
1. SET drücken. Der Dialog Temp. Faktor U1 (>0°) erscheint
(Abb. links).
2. SET drücken. Der Wert blinkt.
3.
D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern.
4. SET drücken. Der Wert hört auf zu blinken.
Temp. Faktor U1 (<0°)
HINWEISE
nFaktor für die Temperaturkompensation der oberen
Ladeendspannung U1 bei negativen Temperaturen.
nAngabe des Anpassungsfaktors in mV pro Zelle und pro
Grad Temperaturänderung.
✔
„Hauptmenü è Einstellung Batterie è NiCd Bat. Einstellungen
è Temp. Faktor U1 (<0°)“
1. SET drücken. Der Dialog Temp. Faktor U1 (<0°) erscheint
(Abb. links).
2. SET drücken. Der Wert blinkt.
3.
D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern.
4. SET drücken. Der Wert hört auf zu blinken.
Fester DOD Wert
HINWEISE
nAuswahl, ob für die Anpassung der oberen Ladespannung
U1 die tatsächliche Zyklentiefe verwendet werden soll oder
eine hier fest vorgegeben Zyklentiefe.
nBei Einstellung 0,00 wird für die zyklenabhängige
Anpassung der oberen Ladespannung U1 die tatsächlich
auftretende Zyklentiefe verwendet.
nWerden Werte abweichend von 0,00 angegeben, werden
diese als Festwert verwendet. Beispiel: Ein Wert von 0,05
entspricht einem DOD von 5 % bezogen auf die
eingestellte Batteriekapazität.
✔
„Hauptmenü è Einstellung Batterie è NiCd Bat. Einstellungen
è fester DOD Wert“
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1. SET drücken. Der Dialog fester DOD Wert erscheint (Abb.
links).
2. SET drücken. Der Wert blinkt.
3.
D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern.
4. SET drücken. Der Wert hört auf zu blinken.
U1 Toleranz für Ladezeit
HINWEISE
nDie Ladezeit U1 läuft dann ab, wenn sich die tatsächliche
Batteriespannung im Bereich obere Ladespannung U1
abzüglich der Toleranzschwelle befindet.
nDadurch können kurze Ladeunterbrechungen die nur zu
einem geringen Absinken der Ladespannung führen,
toleriert werden.
✔
„Hauptmenü è Einstellung Batterie è NiCd Bat. Einstellungen
è U1 Toleranz für Ladezeit“
1. SET drücken. Der Dialog U1 Toleranz für Ladezeit
erscheint (Abb. links).
2. SET drücken. Der Wert blinkt.
3.
D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern.
4. SET drücken. Der Wert hört auf zu blinken.
Ladezeit U1
HINWEISE
nZeitdauer, für die die obere Ladespannung U1 abzüglich
der Toleranzschwelle gehalten werden soll.
nDer Ablauf der Ladezeit U1 wird bei Neustart des Gerätes
und bei Wechsel in einen neuen Tag zurückgesetzt.
nEbenso, wenn für mehr als 5 h (ununterbrochen) die obere
Ladespannung U1 abzüglich Toleranzschwelle nicht
erreicht werden kann.
nAblauf der Ladezeit U1 wird auch zurückgesetzt, wenn die
bei DOD Reset Ladung vorgegebene Entladetiefe erreicht
wurde.
✔
„Hauptmenü è Einstellung Batterie è NiCd Bat. Einstellungen
è Ladezeit U1“
1. SET drücken. Der Dialog Ladezeit U1 erscheint (Abb. links).
2. SET drücken. Der Wert blinkt.
3.
D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern.
4. SET drücken. Der Wert hört auf zu blinken.
82
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Page 83
DOD für Reset Ladung
HINWEISE
nEntladetiefe, bei der der Ablauf der Ladezeit U1 neu
gestartet wird.
nEin Wert von 0,02 bedeutet eine Entladetiefe von 2%
bezogen auf die eingestellte Batteriekapazität.
✔
„Hauptmenü è Einstellung Batterie è NiCd Bat. Einstellungen
è Ladezeit U1“
1. SET drücken. Der Dialog DOD für Reset Ladung erscheint
(Abb. links).
2. SET drücken. Der Wert blinkt.
3.
D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern.
4. SET drücken. Der Wert hört auf zu blinken.
Untere Ladespannung U2
HINWEIS
Sollwert für die untere Ladespannung U2 im zweistufigen
Ladeverfahren.
✔
„Hauptmenü è Einstellung Batterie è NiCd Bat. Einstellungen
è untere Ladespg. U2“
1. SET drücken. Der Dialog untere Ladespg. U2 erscheint
(Abb. links).
2. SET drücken. Der Wert blinkt.
3.
D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern.
4. SET drücken. Der Wert hört auf zu blinken.
Temp. Faktor U2 (>0°)
HINWEISE
nFaktor für die Temperaturkompensation der unteren
Ladeendspannung U2 bei positiven Temperaturen.
nAngabe des Anpassungsfaktors in mV pro Zelle und pro
Grad Temperaturänderung.
✔
„Hauptmenü è Einstellung Batterie è NiCd Bat. Einstellungen
è Temp. Faktor U2 (>0°)“
1. SET drücken. Der Dialog Temp. Faktor U2 (>0°) erscheint
(Abb. links).
2. SET drücken. Der Wert blinkt.
3.
D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern.
4. SET drücken. Der Wert hört auf zu blinken.
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83
Page 84
Temp. Faktor U2 (<0°)
HINWEISE
nFaktor für die Temperaturkompensation der unteren
Ladeendspannung U2 bei negativen Temperaturen.
nAngabe des Anpassungsfaktors in mV pro Zelle und pro
Grad Temperaturänderung.
✔
„Hauptmenü è Einstellung Batterie è NiCd Bat. Einstellungen
è Temp. Faktor U2 (<0°)“
1. SET drücken. Der Dialog Temp. Faktor U2 (<0°) erscheint
(Abb. links).
2. SET drücken. Der Wert blinkt.
3.
D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern.
4. SET drücken. Der Wert hört auf zu blinken.
Anzahl NiCd Zellen
HINWEIS
Anzahl der in Reihe geschalteten NiCd Zellen.
✔
„Hauptmenü è Einstellung Batterie è NiCd Bat. Einstellungen
è Anzahl NiCd Zellen“
1. SET drücken. Der Dialog Anzahl NiCd Zellen erscheint
(Abb. links).
2. SET drücken. Der Wert blinkt.
3.
D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern.
4. SET drücken. Der Wert hört auf zu blinken.
U2 U1 Wechsel
HINWEISE
nSchwellwert, bei dessen Unterschreiten die obere
Ladespannung U1 im zweistufigen Ladeverfahren aktiviert
wird.
nSolange der Schwellwert nicht unterschritten wird, bleibt
die untere Ladespannung U2 aktiv.
✔
„Hauptmenü è Einstellung Batterie è NiCd Bat. Einstellungen
è U2 U1 Wechsel“
1. SET drücken. Der Dialog U1 Aktivierungsschwelle
erscheint (Abb. links).
2. SET drücken. Der Wert blinkt.
3.
D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern.
4. SET drücken. Der Wert hört auf zu blinken.
84
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Page 85
8.7.7 Temperatursensor Batterie
HINWEIS!
–Für den Batterietyp NiCd Batterie wird der Temperatursensor für die
Temperaturkompensation der oberen Ladespannung U1 und unteren Ladespannung U2
verwendet.
Ä
Einstellung Temperatursensor Batterie siehe
auf Seite 71.
Kapitel 8.5.11 „Temperatursensor Batterie“
8.7.8 Leitungskompensation
Einstellung der Leitungskompensation, siehe
Basissystems“ auf Seite 33.
Ä
Kapitel 5 „Erstinbetriebnahme des
8.7.9 PV Stringverschaltung
Einstellung PV Stringverschaltung siehe
auf Seite 72.
Ä
Kapitel 8.5.13 „PV Stringverschaltung“
8.7.10 Expertenmenü
HINWEIS!
–Für NiCd Batterien bietet das Expertenmenü die Möglichkeit, die Temperaturkompensation
ein-/auszuschalten.
„Einstellung Expertenmenü è Temperaturkompensation“ siehe
„Expertenmenü“ auf Seite 72.
Ä
Kapitel 8.5.14
8.8 StecaLink Bus
HINWEIS!
–Der StecaLink Bus ist eine Kommunikationsschnittstelle auf RS-485 Basis mit Steca eigenem
Übertragungsprotokoll.
Über den StecaLink Bus können verschiedene StecaLink-kompatible Geräte untereinander
–
vernetzt werden.
–Je nach StecaLink Teilnehmer sind Datenaustausch und /oder Fernsteuerfunktionen über
den StecaLink Bus möglich.
–Anschluss von StecaLink Teilnehmern an den MPPT 6000-M/-S, siehe
„Anschluss StecaLink Slave“ auf Seite 45.
–Für ein ständig aktualisiertes Dokument zu kompatiblen StecaLink Geräten und
erforderlichen Softwareständen besuchen Sie bitte
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www.stecasolar.com.
Ä
Kapitel 6.5
85
Page 86
8.8.1 Einstellung StecaLink Slave Adresse
StecaLink Slave Adresse
HINWEISE
nEinstellung der Geräteadresse für die Verwendung als
StecaLink Slave Knoten.
nInnerhalb eines StecaLink Kommunikationsnetz muss jedes
„Hauptmenü è Einstellung System è StecaLink Master Menü
è Slave hinzufügen“
1. SET drücken. Der Dialog Slave Adresse wählen erscheint
(Abb. links).
2. SET drücken. Der Wert blinkt.
3.
D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern.
4. SET drücken. Der Wert hört auf zu blinken. Die eingegebene
Adresse wird durch den StecaLink Master angefragt.
Der gefundene StecaLink Slave Teilnehmer wird angezeigt
(Abb. links).
5. SET drücken. Sofern weitere Einstellungen zum angemeldeten
Slave möglich sind, öffnet sich ein weiteres Menü.
Informationen zu den weiteren Konfigurationsmöglichkeiten
siehe „Slave bearbeiten“ (
Ä
„Slave bearbeiten“ auf Seite 87).
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Page 87
„Kein Slave gefunden“ – unter der eingegebenen Adresse
konnte kein StecaLink Teilnehmer identifiziert werden. Siehe
Ä
Kapitel 10 „Störungsbeseitigung“ auf Seite 111 zur
möglichen Fehlerbehebung (vgl. Ereignismeldung - Nr. 79).
„Adresse ist belegt“ - unter der eingegebene Adresse wurde
bereits ein StecaLink Teilnehmer angemeldet siehe
10 „Störungsbeseitigung“ auf Seite 111 zur möglichen
Fehlerbehebung (vgl. Ereignismeldung - Nr. 79).
Slave bearbeiten
HINWEISE
nHier können die gerätespezifischen Einstellungen der am
MPPT 6000-M angemeldeten Slaves eingestellt werden.
nJe nach Funktionsumfang des Slaves stehen
unterschiedliche Einstellmöglichkeiten zur Verfügung.
✔
„Hauptmenü è Einstellung System è StecaLink Master Menü
è Slave bearbeiten“
1. SET drücken. Es erscheint der Dialog Slave bearbeiten mit
einer Auswahlliste der angemeldeten StecaLink Slave
Teilnehmer. Die Liste ist nach den Adressen der Teilnehmer in
aufsteigender Reihenfolge sortiert (Abb. links).
2.
D, Ñ drücken, um den zu bearbeitenden StecaLink Slave
Teilnehmer auswählen.
3. SET drücken. Es erscheint das für den ausgewählten Slave
hinterlegte Konfigurationsmenü.
Weitere Informationen zu den für den jeweiligen Slave
individuellen Konfigurationsumfang können der
Bedienungsanleitung des Slaves entnommen werden.
Für den PA HS400-Stromsensor in dessen Anleitung.
Für den MPPT 6000-S in dieser Anleitung im
„Slave MPPT 6000-S bearbeiten (nur MPPT 6000-M)“
auf Seite 87.
„Hauptmenü è Einstellung System è StecaLink Master Menü
è Slave bearbeiten“
1. SET drücken. Es erscheint der Dialog Slave bearbeiten mit
einer Auswahlliste der angemeldeten StecaLink Slave
Teilnehmer. Die Liste ist nach den Adressen der Teilnehmer in
aufsteigender Reihenfolge sortiert (Abb. links).
2.
D, Ñ drücken, um den zu bearbeitenden MPPT 6000-S
auszuwählen.
3. SET drücken. Es erscheint der Dialog Einstellung MPPTSlave mit dem den MPPT 6000 hinterlegten
Konfigurationsmenü (Abb. links).
Slave bearbeiten Tarom MPPT 6000-S
Name
HINWEISE
nJedem StecaLink MPPT 6000-S kann ein individueller Name
zugewiesen werden.
nDie Vergabe eines Namens ist optional und ist nicht für
den Betrieb des Gerätes notwendig.
nDer Name wird bei der Meßwertanzeige im Statusscreen
eingeblendet.
nFür den MPPT 6000-S gilt:
–
nFür die Eingabe des individuellen Namens stehen die
druckbaren ASCII-Zeichen zur Verfügung: !"#$%&'()*+,-./
0123456789:;<=>?
@ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ[\]^_`abcdefghijklm
nopqrstuvwxyz{|}~
nEs kann ein individueller Name mit 8 Zeichen Länge
eingegeben werden.
✔
„Hauptmenü è Einstellung System è StecaLink Master Menü
è Slave bearbeiten è Auswahl [ xx - MPPT 6000] è Name“
1. SET drücken. Es erscheint der Dialog Slave Displayname
(Abb. links).
2.
D, Ñ drücken, um die Position des Zeichens zu wählen.
3. SET drücken. Die Eingabeposition blinkt.
4.
D, Ñ drücken, um das gewünschte Zeichen auszuwählen.
5. SET drücken. Die Eingabeposition hört auf zu blinken.
Das gewählte Zeichen wird übernommen.
6.
2.-5. solange wiederholen bis der gewünschte Name mit max.
8 Zeichen eingegeben ist.
7. ESC drücken, um den Eingabedialog zu beenden.
Gerätename MPPT 6000 ist fest zugeordnet.
88
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Konfiguration Betriebsart
HINWEIS!
–Der StecaLink Teilnehmer Tarom MPPT 6000-S kann als Slave mit unterschiedlichem
Funktionsumfang in das Master/Slave-System eingebunden werden.
–Einstellung speichern: Hier wird festgelegt, dass folgende Einstellungen des
Master an den Slave übertragen und dort lokal gespeichert werden:
Datumsformat,
Datum,
Zeitformat,
Uhrzeit,
Sprache,
Akustischer Alarm,
Hintergrundbeleuchtung,
Batterietyp (nur für Typ Bleibatterie, nicht für Li-Ionen, NiCd),
Batteriekapazität,
Erhaltungsladen Ladegrenze,
Wartungsladen Aktivierungsschwelle,
Wartungsladen Ladegrenze,
Wartungsladen Zeitdauer,
Ausgleichsladen Ein/Aus und Zyklus,
Ausgleichsladen Aktivierungsschwelle,
Ausgleichsladen Ladegrenze,
Ausgleichsladen Zeitdauer.
–Durch die Konfiguration Einstellung speichern kann der MPPT 6000-S bei einem
etwaigen Ausfall der Kommunikation mit dem Master mit den übertragenen
Einstellungen lokal weiterarbeiten. Diese Funktion steht nur für den durch den MPPT
6000-S unterstützten Batterietypen Blei-Säure und Blei-Gel/AGM zur Verfügung.
Einstellungen zu anderen, am Master auswählbaren Batterietypen, können nicht im
MPPT 6000 Slave gespeichert werden.
–Mit der Auswahl Einstellung speichern wird kein Datentransfer ausgelöst. Um
Einstellungen vom Master auf den Slave zu übertragen, muss die Funktion
Ä
Synchronisierung, siehe
„Slave synchronisieren“ auf Seite 91, ausgeführt
werden.
–Einzelbetrieb: Hier wird festgelegt, dass sich der Slave wie ein Einzelgerät
unabhängig vom Master verwenden lässt. Eine individuelle Einstellung des Slaves,
unabhängig vom Master, ist damit möglich. Der Master überträgt hier keine
Parameter zur Steuerung an den Slave. Ein Austausch von Informationen findet statt.
Der Master ruft Informationen vom Slave für die Anzeige und das Datenlogging ab.
–Master Betrieb: Hier wird festgelegt, dass der Slave in der Ladefunktion durch
den Master gesteuert wird. Der Master überträgt aktuelle Regelparameter an den
Slave. Der Slave übernimmt diese Regelparameter und kann so zentral über den
Master gesteuert werden. Der Master ruft zusätzlich Informationen vom Slave für die
Anzeige und das Datenlogging ab.
Der Master Betrieb des MPPT 6000-S ist für die Batterietypen Blei-Säure, Blei-Gel/AGM,
Li-Ion und NiCd möglich. Der Master überträgt für alle Batterietypen die notwendigen
Regelparameter für Ladespannung und Strom. Sollte die Kommunikation zum Master
unterbrochen werden, so wird aus Gründen der Sicherheit der oder die MPPT 6000-S
ausgeschaltet; Getrennte MPPT 6000-S führen einen Reset durch und starten neu mit
Zustand „OFF“. Sollte am MPPT 6000-S die Funktion „Gerät Ein/Ausè Redundanz“
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89
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aktiv sein, und zuvor zusammen mit dem MPPT 6000-M ein Blei-Batteriesystem
betrieben worden sein, so beginnt der/die MPPT 6000-S mit einem selbständigen
Betrieb nach Ausfall der Steuerung durch den Master., vgl. Ä Kapitel 6.8 „Funktion
Redundanz (nur MPPT 6000-S)“ auf Seite 51. Sofern über den MPPT 6000-M zuvor ein
Li-Ionen- oder NiCd-System betrieben wurde, wird die automatische
Redundanzfunktion des/der MPPT 6000-S aus Sicherheitsgründen nicht aktiviert. Die
Batterieauswahl an diesem MPPT 6000-S ist in diesem Zustand nicht definiert. Eine
manuelle Einstellung von Ladeparametern für Bleibatterien ist dem Nutzer möglich.
–Es ist eine Kombination der Konfigurationen Einstellung speichern mit
Einzelbetrieb oder Master Betrieb möglich.
–Eine Kombination von Einzelbetrieb und Master Betrieb wird nicht verhindert, ist
aber nicht sinnvoll. Im Fall dieser Kombination hat Master Betrieb Vorrang.
Konfiguration MPPT Slave
✔
„Hauptmenü è Einstellung System è StecaLink Master Menü
è Slave bearbeiten è Auswahl [ xx - Tarom MPPT 6000]
è Konfiguration MPPT Slave“
1. SET drücken. Es erscheint der Dialog Konfiguration MPPT
Slave (Abb. links).
2.
D, Ñ drücken. Die gewählte Konfiguration wird markiert.
3. SET drücken. Es erscheint der Dialog Einstellung MPPTSlave mit dem für den Tarom MPPT 6000-S hinterlegten
Konfigurationsmenü (Abb. links).
4. Punkt 2. und 3. ggf. wiederholen bis die gewünschten
Konfigurationen gewählt sind.
5. ESC zum Verlassen des Menüs drücken.
Slave löschen
HINWEIS!
–StecaLink Slave Teilnehmer können durch Löschen aus dem Kommunikationsverbund
entfernt werden.
–Dies kann notwendig sein, wenn StecaLink Slave Teilnehmer entfernt wurden oder deren
Slave Adresse geändert wurde.
–Nach dem Löschen des StecaLink Slave Teilnehmers werden keine Daten mehr für Anzeige
und Datenlogging mit diesem ausgetauscht.
–Gelöschte Slave Teilnehmer werden aus allen weiteren Konfigurationslisten des MPPT
6000-M entfernt.
90
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Page 91
Slave löschen
✔
„Hauptmenü è Einstellung System è StecaLink Master Menü
è Slave löschen“
1. SET drücken. Es erscheint der Dialog Slave löschen mit
einer Auswahlliste der angemeldeten StecaLink Slave
Teilnehmer. Die Liste ist nach den Adressen der Teilnehmer in
aufsteigender Reihenfolge sortiert. (Abb. links).
2.
D, Ñ drücken, um den zu löschenden StecaLink Slave
Teilnehmer auszuwählen.
3. SET drücken. Es erscheint der Dialog Slave löschen (Abb.
links).
4. SET für 1 s gedrückt halten. Ausgewählter Slave wird gelöscht.
Slave synchronisieren
HINWEIS!
–Mit der Synchronisierung der Slaves werden aktiv die Einstellparameter des Masters MPPT
6000-M an alle MPPT 6000-S Slaves übertragen.
–Eine Synchronisierung der StecaLink Slaves PA HS400 erfolgt nicht. Hier werden keine
konfigurierbaren Daten im PA HS400 gespeichert.
–Nachdem der MPPT Slave die Informationen empfangen hat, führt dieser einen Reset des
Gerätes aus, um die aktuellen Werte zu übernehmen.
–Durch den Reset wird die Ladung unterbrochen, Modul und Batterierelais abgeschaltet und
ein kompletter Neustart durchgeführt.
Abhängig von der Konfiguration des Slaves, siehe
–
Ä
„Konfiguration Betriebsart“
auf Seite 89 und Gerät Ein/Aus Zustand des Masters, wird nach einem Neustart aufgrund
der Synchronisierung die Ladung wieder gestartet.
–Durch den Neustart führt jeder MPPT 6000-S eine neue Systemspannungserkennung durch,
siehe
Ä
Kapitel 4.4 „Regler mit Spannung versorgen“ auf Seite 31.
–Ist der Slave im Menü Konfiguration MPPT Slave auf „Einstellung speichern“ eingestellt,
siehe
Ä
„Konfiguration Betriebsart“ auf Seite 89, werden die Einstellungen im
MPPT 6000-S gespeichert.
Synchronisieren
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✔
„Hauptmenü è Einstellung System è StecaLink Master Menü
è Slave synchronisieren“
1. SET drücken. Es erscheint der Dialog Slave
synchronisieren (Abb. links).
2. SET für 1 s gedrückt halten. Übertragung wird gestartet.
3. Anzeige wechselt automatisch in das übergeordnete Menü.
91
Page 92
8.9 Interner Datenlogger
Der Datenlogger speichert folgende Daten im internen Speicher:
1. SET drücken. Datenliste erscheint (Abb. links).
2.
D, Ñ drücken, um in Datenliste zu blättern.
3. ESC drücken. Wechsel zurück zum Menü.
8.10 Logdaten löschen
HINWEIS!
–Mittels „Logdaten löschen“
–Nicht gelöscht werden die Informationen „Gesamt Energie Eingang“ und „Gesamt
Energie Ausgang“ .
–Nicht gelöscht wird der Betriebsstundenzähler, der unter Messwerte des Statusbildschirms
angezeigt wird.
–
Nicht gelöscht wird das Datenlogging auf der SD-Karte.
werden die Einträge im internen Datenlogger gelöscht.
Logdaten löschen
✔
„Hauptmenüè Einstellung Systemè Logdaten löschen“
1. SET drücken. Der Dialog interne Logdaten löschen
erscheint (Abb. links).
2. SET für 1 s drücken. Alle internen Logdaten, bis auf den
Gesamtertrag, werden gelöscht.
8.11 Ereignisprotokoll löschen
Ä
Kapitel 10.2 „Ereignismeldungen“ auf Seite 111.
siehe
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8.12 Werkseinstellungen
HINWEIS!
–Durch die Wiederherstellung der Werkseinstellung werden alle aktiven Funktionen des
Gerätes beendet.
Ä
–Im
–Durch Aufruf der Werkseinstellung werden alle Einstellungen gelöscht und auf
–Durch die Werkseinstellung werden auch Daten des internen Datenloggers gelöscht.
–Alle anwendungsspezifischen Einstellungen müssen danach erneut eingegeben werden.
–Nicht auf SD-Karte gespeicherte Parameter gehen durch den Aufruf der Werkseinstellung
–Sichern Sie die eingestellten Parameter vor Aufruf der Werkseinstellung auf der SD-Karte
–Nach dem Neustart können die Einstellungen dann wieder von der SD-Karte geladen
Werkseinstellung
Kapitel 12 „Technische Daten“ auf Seite 124 sind die Werte der Werkseinstellung
angegeben.
Werkseinstellung zurückgesetzt. Das Gerät führt dabei einen Reset durch.
Erhalten bleibt der Betriebsstundenzähler und die Informationen Gesamt Energie Eingang/
Gesamt Energie Ausgang.
verloren.
(nur MPPT 6000-M).
werden.
✔
„Hauptmenüè Einstellung Systemè Werkseinstellung“
1. SET drücken. Der Dialog Werkseinstellung erscheint (Abb.
links).
2. SET für 1 s drücken. Werkseinstellung wird durchgeführt, alle
Einstellungen werden zurückgesetzt.
8.13 UART-/RS-232-Schnittstelle (nur MPPT 6000-M)
HINWEIS!
–Anschluss der RS-232 Schnittstelle, siehe Ä Kapitel 6.7 „Anschluss UART-/RS-232-