
Gleichspannungsregler
Typ 3250.0
Der bestimmungsgemäße Einsatz des Netzgerätes umfaßt:
Den Anschluß und Betrieb von Niederspannungsverbrauchern mit einer Betriebsspannung zwischen 0 und 18 V
Gleichspannung. Die Stromaufnahme des Verbrauchers darf 10A nicht überschreiten.
Achtung! Unbedingt lesen!
Lesen Die diese Anleitung genau durch. Bei Schäden, die durch Nichtbeachtung der Anleitung verursacht werden,
erlischt der Garantieanspruch. Für Folgeschäden übernehmen wir keine Haftung.
1. Einführung
Dieses Netzgerät ist mit seinen stufenlosen Einstellmöglichkeiten von Spannung und Strom ist universell einsetzbar für
Industrie, Forschung und Ausbildung.
Eine elektronische Strombegrenzung schützt das Netzgerät vor Überlastung .
Ausgangsspannung und - strom sind elektronisch stabilisiert und stufenlos einstellbar. Somit kann die elektronische
Stromstabilisierung als einstellbare Strombegrenzung genutzt werden, um Verbraucher vor einer zu hohen
Stromaufnahme zu schützen. Bei einer Überlastung wird dann die Ausgangsspannung entsprechend abgesenkt (bei
Kurzschluß auf nahe 0V). Bei Beseitigung der Überlast stellt sich automatisch die zuvor eingestellte
Ausgangsspannung wieder ein. Der jeweilige Arbeitszustand - Spannungs - (cv) - oder Stromstabilisierung (cc) - wird
durch je eine LED angezeigt.
Die eingestellten Werte sind über je eine 3½ stellige LCD Anzeige 13mm ablesbar. Die Spannungs bzw.
Stromeinstellung erfolgt über Grob – und Feinregler .

2. Sicherheitshinweise
2.1 Das Netzgerät ist in Schutzklasse I sowie gemäß VDE 0411 und VDE 0805 / DIN EN 60950 aufgebaut. Der
Netztransformator ist nach DIN VDE 0551 / DIN EN 60742 als Sicherheitstrenntransformator aufgebaut und wird
primär/sekundär mit 3,75 kV
geprüft. Es ist funkentstört gemäß VDE 0875. Es ist mit einer VDE-geprüften
eff
Netzleitung mit Schutzleiter ausgestattet und darf daher nur an 230-V-Wechselspannungsnetzen mit
Schutzerdung betrieben bzw. angeschlossen werden.
2.2 Es ist darauf zu achten, daß der Schutzleiter (gelb/grün) weder in der Netzleitung noch im Gerät bzw. im Netz
unterbrochen wird, da bei unterbrochenem Schutzleiter Lebensgefahr besteht. Es ist weiterhin darauf zu achten,
daß die Isolierung weder beschädigt noch zerstört wird.
2.3 Netzgeräte gehören nicht in Kinderhände!
2.4 In gewerblichen Einrichtungen sind die Unfallverhütungsvorschriften des Verbandes der gewerblichen
Berufgenosssenschaften für elektrische Anlagen und Betriebsmittel zu beachten.
2.5 In Schulen, Ausbildungseinrichtungen, Hobby- und Selbsthilfewerkstätten ist das Betreiben von Netzgeräten
durch geschultes Personal verantwortlich zu überwachen.
2.6 Beim Öffnen von Abdeckungen oder Entfernen von Teilen, außer wenn dies von Hand möglich ist, können
spannungsführende Teile freigelegt werden. Auch können Anschlußstellen spannungsführend sein. Vor einem
Abgleich, einer Wartung, einer Instandsetzung oder einem Austausch von Teilen muß das Gerät von allen
Spannungsquellen getrennt sein, wenn ein Öffnen des Gerätes erforderlich ist. Wenn danach ein Abgleich, eine
Wartung oder eine Reparatur am geöffneten Gerät unter Spannung unvermeidlich ist, darf das nur durch eine
Fachkraft geschehen, die mit den damit verbundenen Gefahren bzw. den einschlägigen Vorschriften dafür
vertraut ist.
2.7 Kondensatoren im Gerät können noch geladen sein, selbst wenn das Gerät von allen Spannungsquellen
getrennt wurde.
2.8 Es ist sicherzustellen, daß nur Sicherungen vom angegebenen Typ und der angegebenen Nennstromsträrke als
Ersatz verwendet werden. Die Verwendung geflickter Sicherungen oder Überbrücken des Sicherungshalters ist
unzulässig. Das Gerät ist überlastsicher und kurzschlußgeschützt. Nach Abschmelzen der Eingangssicherung
liegt ein ernsthafter Fehler vor, welcher von einer Fachkraft beseitigt werden muß, bevor die neue unversehrte
Sicherung durch diese Fachkraft eingesetzt werden kann.
2.9 Schalten Sie Ihr Netzgerät niemals sofort dann ein, wenn es von einem kalten in einen warmen Raum gebracht
wird. Das bei Betauung entstehende Kondenswasser kann unter ungünstigen Umständen Ihr Gerät zerstören.
Lassen Sie das Gerät uneingeschaltet auf Zimmertemperatur kommen.
2.10 Bei Arbeiten mit Netzgeräten ist das Tragen von metallischem oder leitfähigem Schmuck wie Ketten,
Armbändern, Ringen o.ä. verboten.
2.11 Netzgeräte sind nicht für die Anwendung an Menschen oder Tieren zugelassen.
2.12 Bei der Reihenschaltung der Ausgänge eines oder mehrerer Netzgeräte werden lebensgefährliche Spannungen
(>35 VDC) erzeugt.
2.13 Lüftungsschlitze von Netzgeräten dürfen nicht abgedeckt werden! Die Geräte sind auf harte, schwer
entflammbare Unterlagen zu stellen, so daß die Luft ungehindert in die Geräte eintreten kann. Die Kühlung der
Geräte erfolgt durch Zwangsbelüftung.
2.14 Netzgeräte und die angeschlossenen Verbraucher dürfen nicht unbeaufsichtigt betrieben werden. Es sind
Maßnahmen zum Schutz und der Sicherung der angeschlossenen Verbraucher gegenüber Wirkungen der
Netzgeräte (z. B. Überspannungen, Ausfall des Netzgerätes) und der von den Verbrauchern selbst
ausgehenden Wirkungen und Gefahren (z.B. unzulässig hohe Stromaufnahme) zu treffen.
Achtung! Empfindliche Verbraucher müssen zusätzlich durch externe Maßnahmen vor Zerstörung
geschützt werden!
2.15 Im Fehlerfall können Netzgeräte Spannungen über 50 V Gleichspannung abgeben, von welchen Gefahren
ausgehen, auch dann wenn die angegebenen Ausgangsspannungen der Geräte niedriger liegen.
2.16 Bei Arbeiten unter Spannung darf nur dafür ausdrücklich zugelassenes Werkzeug verwendet werden.
2.17 Die Ausgänge der Netzgeräte (Ausgangsbuchsen/-klemmen) und daran angeschlossene Leitungen müssen vor
direkter Berührung geschützt werden. Dazu müssen die verwendeten Leitungen eine ausreichende Isolation
bzw. Spannungsfestigkeit besitzen und die Kontaktstellen berührungssicher sein (Sicherheitsbuchsen).
2.18 Das Verlegen metallisch blanker Leitungen und Kontakte ist zu vermeiden. Alle diese Stellen sind durch
geeignete, schwer entflammbare Isolierstoffe oder andere Maßnahmen abzudecken und dadurch vor direkter
Berührung zu schützen. Auch die elektrisch leitenden Teile der angeschlossenen Verbraucher sind durch
entsprechende Maßnahmen vor direkter Berührung zu schützen.

2.19 Wenn anzunehmen ist, daß ein gefahrloser Betrieb nicht mehr möglich ist, so ist das Gerät außer Betrieb zu
setzen und gegen unbeabsichtigten Betrieb zu sichern. Es ist anzunehmen, daß ein gefahrloser Betrieb nicht
mehr möglich wenn:
- das Gerät oder das Netzkabel sichtbare Beschädigungen aufweist
- das Gerät nicht mehr arbeitet
- nach längerer Lagerung unter ungünstigen Verhältnissen
- nach schweren Transportbeanspruchungen
3. Bedienungselemente
1 – Netzschalter
2 – Massebuchse
3 – Grob u.Feinregler Spannungseinstellung
4 – Grob u. Feinregler Stromeinstellung
5 – LED Konstantspannungsbetrieb
6 – LED Konstantstrombetrieb
7 – LCD Anzeige Spannung
8 – LCD Anzeige Strom
9 – Ausgangsbuchsen + und –
10 – LED Übertemperatur
11—Anzeigen umschaltbar; ermöglicht eine
Voreinstellung der Sollwerte
4. Inbetriebnahme
a) Anschluß
Stecken Sie den Euroschutzkontaktstecker des Netzgerätes in eine Schutzkontakt-Steckdose 230V/50Hz und
schalten Sie das Netzgerät über den Netzschalter ein.
Achtung!
Bei längerem Betrieb mit maximaler Stromentnahme (10A) bzw. bei Kurzschluß wird der Kühlkörper im Netzgerät sehr
warm. Eine Überlastung des Netzteiles wird durch die rote LED „Übertemperatur“ angezeigt. Gleichzeitig fallen die
Ausgangsdaten gegen null.
Achten Sie daher unbedingt auf eine ausreichende Belüftung des Netzgerätes und verdecken sie niemals die
Belüftungsschlitze an der Geräteunterseite und an der Rückwand die Luftaustrittsöffnung der Zwangskühlung.
Die Verfügbarkeit des maximalen Ausgangsstromes im Dauerbetrieb hängt unmittelbar von einer optimalen Kühlung
und der Umgebungstemperatur ab.
Achten Sie beim Anschluß eines Verbrauchers unbedingt darauf, daß dieser nicht im eingeschalteten Zustand
angeschlossen wird. Ein eingeschalteter Verbraucher kann beim Anschluß an die Ausgangsklemmen des Netzgerätes
zu einer Funkenbildung an den Anschlußklemmen führen, welche wiederum die Anschlußbuchsen bzw. die
angeschlossenen Leitungen und/oder deren Klemmen beschädigen können.
Die momentane Betriebsart des Gerätes ist an den LED’s (5) und (6) erkennbar.
b) Voreinstellung von maximalen Spannungen –und Stromausgangswerten
Bringen Sie im eingeschalteten Zustand des Netzgerätes ohne angeschlossenem Verbraucher den
Voreinstellungsschalter (11) in Stellung „pretend“.An den LCD-Anzeigen sind nun die momentan maximal
erreichbaren Ausgangswerte direkt ablesbar. Die Vorgabewerte lassen sich durch die dazu gehörigen Potentiometer
auf den gewünschten Anwendungsfall einstellen.
Achtung !
Beachten Sie unbedingt die Sicherheitshinweise unter Abschnitt 2 dieser Anleitung.

Technische Daten
Betriebsspannung 230 V AC +6 / -7%
Netzfrequenz 48 bis 62 Hz
Stromaufnahme max. 1,8A
Ausgangsspannung 0,005 ... 18 V
Ausgangsstrom 0,003 ....10 A
Spannungsstabilität bei
+6/-10% Netzschwankung
Lastausregelung bei 100% Laständerung max. 3mV
Stromstabilität bei +6/ -10 % Netzschwankung max.1mA
Restwelligkeit bei Nennlast ca. 1mV
Netzsicherungen 2 x T 2,5A 5x20mm
Anzeigen Digital LCD 3½ stellig 13mm für
Leistungsaufnahme Netz max. 500VA
Gewicht ca. 10,5kg
Abmessungen ( B x H x T )
Schutzgrad; Schutzklasse
max. 1mV
bzw. 3 mA
eff
1 x T 50mA 5x20mm
Spannung und Strom getrennt
372x134x252 mm
IP 30 ; I
eff
Umgebungsbedingungen
Betriebstemperaturbereich +10 °C ...20... +35 °C
rel. Luftfeuchtigkeit max. 85 %
Luftdruck 800 bis 1333 hPa
Änderungen vorbehalten
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