
Gleichspannungsregler
Typ 2225.2
Der bestimmungsgemäße Einsatz des Netzgerätes umfaßt:
- Anschluß und Betrieb von Niederspannungsverbrauchern mit einer Betriebsspannung zwischen 0 und 24 VDC. Die
Stromaufnahme des Verbrauchers darf 6,0 A nicht überschreiten.
Achtung! Unbedingt lesen!
Lesen die diese Anleitung genau durch. Bei Schäden, die durch Nichtbeachtung der Anleitung verursacht werden,
erlischt der Garantieanspruch. Für Folgeschäden übernehmen wir keine Haftung.
1. Einführung
Dieses Doppelspannungsnetzgerät ist mit seinen stuf enlosen Einstellmöglichkeiten von Spannung und Strom universell
einsetzbar für Schule, Beruf, Hobby usw.
Eine elektronische Strombegrenzung schützt das Netzgerät vor Überlastung .
Ausgangsspannung und - strom sind elektronisch stabilisiert und stufenlos einstellbar. Somit kann die elektronische
Stromstabilisierung als einstellbare Strombegrenzung genutzt werden, um Verbraucher vor einer zu hohen
Stromaufnahme zu schützen. Bei einer Überlastung wird dann die Ausgangsspannung entsprechend abgesenkt (bei
Kurzschluß auf nahe 0V). Nach Beseitigung der Überlast stellt sich automatisch die zuvor eingestellte
Ausgangsspannung wieder ein. Der jeweilige Arbeitszustand - Spannungs - (U) - oder Strom stabilisierung (I) - wird durch
je eine LED angezeigt. W eiterhin wird eine Überhitzung durch je eine LED angezeigt. Die eingestellten Werte sind je

Quelle über separate LCD Anzeigen für Spannung und Strom ablesbar. Die Spannungs bzw. Stromeinstellung erfolgt
über Wendelpotentiom eter für Spannung und normales Potentiometer für Strom . Die beiden Quellen des Netzgerätes
sind galvanisch getrennt, sie lassen sich in Reihe oder parallel betreiben.
2. Sicherheitshinweise
2.1 Das Netzgerät ist in Schutzklasse I sowie gemäß VDE 0411 und VDE 0805 / DIN EN 60950 aufgebaut. Der
Netztransformator ist nach VDE 0551 / DIN EN 60742 als Sicherheitstrenntransformator aufgebaut und wird
primär/sekundär mit 3,75 kV
geprüft. Es ist funkentstört gemäß VDE 0875. Es ist mit einer VDE-geprüften
eff
Netzleitung mit Schutzleiter ausgestattet und darf daher nur an 230-V-W ec hsels pannungs netzen mit Schutzerdung
betrieben bzw. angeschlossen werden.
2.2 Es ist darauf zu achten, daß der Schutzleiter (gelb/grün) weder in der Netzleitung noch im Gerät bzw. im Netz
unterbrochen wird, da bei unter brochenem Schutzleiter Lebensgefahr besteht. Es ist weiterhin darauf zu achten,
daß die Isolierung weder beschädigt noch zerstört wird.
2.3 Netzgeräte gehören nicht in Kinderhände!
2.4 In gewerblichen Einrichtungen sind die Unfallverhütungsvorschriften des Verbandes der gewerblichen
Berufsgenossenschaften für elektrische Anlagen und Betriebsmittel zu beachten.
2.5 In Schulen, Ausbildungseinrichtungen, Hobby- und Selbsthilfewerkstätten ist das Betreiben von Netzgeräten durc h
geschultes Personal verantwortlich zu überwachen.
2.6 Beim Öffnen von Abdeckungen oder Entfernen von Teilen, außer wenn dies von Hand möglich ist, können
spannungsführende Teile freigelegt werden. Auch können Anschlußstellen spannungsführend sein. Vor einem
Abgleich, einer Wartung, einer Instandsetzung oder einem Austausch von Teilen muß das Gerät von allen
Spannungsquellen getrennt sein, wenn ein Öffnen des Gerätes er forderlich ist. Wenn danach ein Abgleich, eine
Wartung oder eine Reparatur am geöffneten Gerät unter Spannung unvermeidlich ist, darf das nur durch eine
Fachkraft ges chehen, die m it den dam it verbundenen G efahren bzw. den einschlägigen Vorsc hriften daf ür vertr aut
ist.
2.7 Kondensatoren im Ger ät können noch geladen sein, s elbst wenn das Gerät von allen Spannungsquellen getrennt
wurde.
2.8 Es ist sicherzustellen, daß nur Sicherungen vom angegebenen Typ und der angegebenen Nennstromsträrk e als
Ersatz verwendet werden. Die Verwendung geflickter Sicherungen oder Überbrücken des Sicherungshalters ist
unzulässig. Das Gerät ist überlastsicher und kurzschlußgeschützt. Nach dem Absc hmelzen der Eingangssicherung
liegt ein ernsthafter Fehler vor, welcher von einer Fachkraft beseitigt werden muß, bevor die unversehrte
Sicherung durch diese Fachkraft eingesetzt werden kann.
2.9 Schalten Sie Ihr Netzgerät niemals sofort dann ein, wenn es von einem k alten in einen warmen Raum gebracht
wird. Das dabei entstehende Kondenswasser k ann unter ungüns tigen Um ständen Ihr G erät zerstören. Las sen Sie
das Gerät uneingeschaltet auf Zimmertemperatur kommen.
2.10 Bei Arbeiten mit Netzgeräten ist das Tragen von m etallischem oder leitfähigem Schmuck wie Ketten, Armbändern,
Ringen o.ä. verboten.
2.11 Netzgeräte sind nicht für die Anwendung an Menschen oder Tieren zugelassen.
2.12 Bei der Reihenschaltung der Ausgänge eines oder mehrerer Netzgeräte werden lebensgefährliche Spannungen
(>35 VDC) erzeugt.
2.13 Lüftungsschlitze von Netzgeräten dürfen nicht abgedec kt werden! D ie Geräte sind auf harte, s chwer entflam m bar e
Unterlagen zu stellen, so daß die Luft ungehindert in die Geräte eintreten k ann. Die Kühlung der Geräte erfolgt
durch Zwangsbelüftung.
2.14 Netzgeräte und die angeschlossenen Verbraucher dürfen nicht unbeaufsichtigt betrieben werden. Es sind
Maßnahmen zum Schutz und der Sicherung der angeschlossenen Verbraucher gegenüber Wirkungen der
Netzgeräte (z. B. Überspannungen, Ausfall des Netzgerätes) und der von den Verbrauchern selbst ausgehenden
Wirkungen und Gefahren (z.B. unzulässig hohe Stromaufnahme) zu treffen.
Achtung! Empfindliche Verbraucher müssen zusätzlich durch externe Maßnahmen vor Zerstörung geschützt werden!
2.15 Im Fehlerfall können Netzgeräte Spannungen über 50 V Gleichspannung abgeben, von welchen Gefahren
ausgehen, auch dann wenn die angegebenen Ausgangsspannungen der Geräte niedriger liegen.
2.16 Bei Arbeiten unter Spannung darf nur dafür ausdrücklich zugelassenes Werkzeug verwendet werden.
2.17 Die Ausgänge der Netzgeräte (Ausgangsbuchsen/-klemmen) und daran angeschlossene Leitungen m üssen vor
direkter Berührung geschützt werden. Dazu müssen die verwendeten Leitungen eine ausreic hende Isolation bzw.
Spannungsfestigkeit besitzen und die Kontaktstellen berührungssicher sein (Sicherheitsbuchsen).

2.18 Das Verlegen metallisch blanker Leitungen und Kontakte ist zu vermeiden. Alle diese Stellen sind durch geeignete,
16- Potentiometer Strom Quelle 2
schwer entflamm bare Isolierstoffe oder andere Maß nahmen abzudecken und dadurch vor direkter Berührung zu
schützen. Auch die elektrisch leitenden Teile der angeschlossenen Verbraucher sind durch entsprechende
Maßnahmen vor direkter Berührung zu schützen.
2.19 Wenn anzunehmen ist, daß ein gefahrloser Betrieb nicht mehr möglich ist, so ist das Gerät außer Betrieb zu
setzen und gegen unbeabsichtigten Betrieb zu sichern. Es ist anzunehmen, daß ein gefahrloser Betrieb nicht mehr
möglich ist, wenn :
- das Gerät oder das Netzkabel sichtbare Beschädigungen aufweist
- das Gerät nicht mehr arbeitet
- nach längerer Lagerung unter ungünstigen Verhältnissen
- nach schweren Transportbeanspruchungen
3. Bedienungselemente
4. Inbetriebnahme
2- Massebuchse
3- Wendelpotentiometer Sp annung Quelle 2
4- LED Konstantsp annungsbetrieb Q uelle 2
5- LED Konstantstrombetrieb Quelle 2
6- LED Konstantstrombetrieb Quelle 1
7- LED Konstantsp annungsbetrieb Q uelle 1
8- Wendelpotentiometer Sp annung Quelle 1
9- LCD Stromanzeige Quelle 1
10- LCD – Spannungsanze ige Quelle 1
11- Ausgangsbuchsen Quelle 1
12- Potentiometer Strom Quelle 1
13- LED Übertemperatur Quelle 1
14- Ausgangsbuchsen Quelle 2
15- LED Übertemperatur Quelle 2
a) Anschluß
Stecken Sie den Euroschutzkontakts tecker des Netzgerätes in eine Schutzkontak t - Steckdose 230V/50Hz und schalten
Sie das Netzgerät über den Netzschalter ein.
Achtung! Bei längerem Betrieb mit maximaler Stromentnahme (6,0A) bzw. bei Kurzschluß wird der Kühlkörper
im Netzgerät sehr warm. Eine Überlastung des Netzteiles wird durch die rote LED „Übertemperatur“ angezeigt.
Gleichzeitig wird durch Absenken der Ausgangsdaten der Längsregler der Gleichspannungsquelle vor thermischer
Überlastung geschützt. Achten Sie daher unbedingt auf eine ausreichende Belüftung des Netzgerätes .Verdecken
sie niemals die Belüftungsschlitze an der Geräteunterseite und an der Rückwand die Luftaustrittsöffnung der
Zwangskühlung.
Achten Sie beim Anschluß eines Verbrauchers unbedingt darauf, daß dieser nicht im eingeschalteten Zustand
angeschlossen wird. Ein eingeschalteter Verbrauc her kann beim Anschluß an die Ausgangsklemmen des N etzgerätes zu
einer Funkenbildung an den Anschlußklemmen führen, welche wiederum die Anschlußbuchsen bzw. die
angeschlossenen Leitungen und/oder deren Klemmen beschädigen können.
b) Spannungseinstellung
Drehen Sie zuerst den Einstellknopf für die Strombegrenzung ein wenig nach rechts (im Uhrzeigersinn), bis die LED (=
Leuchtdiode) für Strombegrenzung erlischt. Im gleichen Augenblick beginnt die LED für die Spannungseinstellung zu
leuchten. Nun können Sie die gewünschte Ausgangsspannung einstellen. Die LCD Anzeige zeigt die eingestellte
Ausgangsspannung an.
c) Einstellung der Strombegrenzung
Schließen Sie die Ausgangsklemm en bei ausgeschaltetem Netzgerät kurz. Schalten Sie dann das Netz ein. Die Anzeige
für den Ausgangsstrom zeigt, je nach Einstellung des Einstellknopfes für Strom begrenzung, einen Wert an. Stellen Sie
die Strombegrenzung ein, d. h. den "Höchststrom", bei welchem das Netzgerät begrenzen soll. Nach erfolgter
Einstellung öffnen sie den Kurzschluß bei abgeschaltetem Netzgerät, da sonst ein Abrißfunke entstehen kann.
Reihenschaltung / Parallelschaltung
Um optimale Ausgangswerte zu erreichen und Überlastungen zu vermeiden sollten die Quellen mit etwa den gleichen
Ausgangsdaten voreingestellt werden. Es dürfen maximal 2 Quellen in Reihe geschalten werden.

Betriebsspannung : 230 V AC +7/-5%
0,003 ....6,0 A
(20V-24V max.5A)
0,003 ....6,0 A
(20V-24V max.5A)
Lastausregelung bei 100% Laständerung
Stromstabilität bei +6/ -10 % Netzschwankung
Restwelligkeit bei Nennlast
Leistungsaufnahme Netz : < 460 VA
Abmessungen ( B x H x T ) ca.
Betriebstemperaturbereich
Achtung ! Beachten Sie unbedingt die Sicherheitshinweise unter Abschnitt 2 dieser Anleitung.
Technische Daten
+7/-5% Netzschwankung
Umgebungsbedingungen
eff
eff
Änderungen vorbehalten
Statron Gerätetechnik GmbH
Ehrenfried-Jopp-Straße 59
15517 Fürstenwalde
Tel.: (03361) 37 21 01
Fax: (03361) 37 21 03

e-Mail : statron@statron.de
Internet: www.statron.de