Das Messgerät MPI-530 ist ein modernes Prüfgerät, das hohe Qualitätsstandards erfüllt, das einfach
und sicher im Gebrauch ist. Dennoch ist es ratsam die vorliegende Bedienungsanleitung zu lesen, da
dies erlaubt Messfehler zu vermeiden und eventuellen Problemen beim Gebrauch des Messgeräts
vorbeugt.
Es darf nur das Standardzubehör und die zusätzlichen, für das jeweilige Gerät be-
stimmten, Ausrüstung verwendet werden, die im Abschnitt "Zubehör" beschrieben
werden. Das Verwenden von anderem Zubehör kann eine Gefahr für den Benutzer dar-
stellen, die Messbuchse beschädigen und zusätzliche Messunsicherheiten zur Folge
haben.
1 Sicherheit
Das Messgerät MPI-530 dient zur Kontrolle des Stromschlagschutzes in elektroenergetischen
Wechselstromnetzen. Es ist für Messungen ausgelegt, deren Ergebnis den allgemeinen Zustand der
Installation bezeichnet. Um entsprechende Bedienung und Richtigkeit der Ergebnisse zu gewährleisten, sollen nachfolgende Empfehlungen beachtet werden:
Bevor das Messgerät in Betrieb genommen wird, soll die vorliegende Bedienungsanleitung ge-
nau in Kenntnis gebracht werden und die Sicherheitsregeln sowie Empfehlungen des Herstellers
befolgt werden.
Eine andere, von der in der Bedienungsanleitung festgelegten abweichende Verwendung des
Messgerätes kann eine Beschädigung des Geräts zur Folge haben und eine große Gefahr für
den Benutzer darstellen.
Das Gerät MPI-530 soll ausschließlich von entsprechend qualifizierten Personen bedient werden,
die die entsprechende Befugnis zur Arbeit an elektrischen Installationen besitzen. Die Verwen-
dung des Messgerätes durch Unbefugte kann eine Beschädigung des Geräts zur Folge haben
und eine große Gefahr für den Benutzer darstellen.
Der Gebrauch dieser Anleitung schließt die Notwendigkeit nicht aus, Arbeits- und Brandschutz-
vorschriften, die bei Arbeiten dieser Art erforderlich sind, zu beachten. Vor Beginn der Arbeiten
mit dem Gerät unter Sonderbedingungen, z.B. in einem Bereich, in dem die Explosions- oder
Brandgefahr besteht, ist es erforderlich, den Arbeitsschutzbeauftragten zu konsultieren.
Es ist unzulässig:
ein Messgerät, welches beschädigtwurde und ganz oder teilweise nicht funktionstüchtig ist,
Leitungen mit beschädigter Isolation,
ein Messgerät, das zu lange unter schlechten Bedingungen (z.B. feucht geworden ist) gela-
gert wurde, zu verwenden Nachdem das Messgerät aus einer kalten Umgebung in eine war-
me Umgebung mit hoher Luftfeuchtigkeit gebracht wurde, dürfen keine Messungen durchge-
führt werden, bis sich das Messgerät auf die Umgebungstemperatur aufgewärmt hat (ca. 30
Minuten).
Leuchtet die Aufschrift BAT! auf dem Display, weist dies auf eine zu niedrige Spannung der
Energieversorgung und die Notwendigkeit des Batteriewechsels, bzw. auf die Notwendigkeit die
Akkus aufzuladen, hin. Alle Messungen außer der Spannungsmessung für die Funktion Z und
RCD werden blockiert.
Falls Sie entladene Batterien im Messgerät lassen, besteht die Gefahr, dass sie auslaufen und
das Gerät beschädigt wird.
Bevor Sie mit der Messung beginnen, stellen Sie sicher, dass die Kabel in die entsprechenden
Messbuchsen eingesteckt sind,
Es ist nicht zulässig ein Messgerät mit nicht ganz geschlossener oder mit offener Batterieklappe
(Akkuklappe) zu verwenden, es ist auch nicht erlaubt, das Gerät durch andere, als in der Bedie-nungsanleitung erwähnte, Stromquellen zu versorgen.
Die Anschlüsse R
(z.B. aufgrund eines Anschlusses an ein Netz, das unter Spannung steht), für einen Voltmeter bis
440 V für 60 Sekunden.
Reparaturen dürfen nur von einem dazu befugten Reparaturservice durchgeführt werden.
des Messgeräts sind vor einer Überlastung bis 550V elektronisch gesichert
ISO
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Hinweis:
Aufgrund der ständigen Entwicklung der Software des Geräts, kann sich das Aussehen
des Displays für einige Funktionen von den hier dargestellten Beispielen unterschei-
den.
Hinweis:
Beim Versuch, Treiber im 64- Bit-Windows 8 zu installieren, kann die Information angezeigt werden: „Die Installation ist fehlgeschlagen”.
Ursache: in Windows 8 ist standardmäßig eine Blockade der Installation von Treibern
aktiv, die nicht digital signiert sind.
Lösung: Schalten Sie die digitale Signierung der Treiber in Windows aus.
Drücken Sie die Taste MENÜ.
Mit den Tasten , und , wählen Sie die gewünschte Position. Mit der
Taste ENTERzur gewählten Option gehen.
2 Menü
Das Menü ist jeder Position des Drehschalters verfügbar.
Das Menü beinhaltet folgende Positionen:
Drahtlose Übertragung
Einstellungen für die Messungen
Einstellungen des Messgeräts
Sprachauswahl
Informationen zum Hersteller
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8
Mit den Tasten , und , wählen Sie die gewünschte Position. Mit der
Taste ENTERzur gewählten Option gehen.
2.1 Drahtlose Übertragung
Dieses Thema wird ausführlich in Pkt. 5.3 beschrieben.
2.2 Einstellungen für die Messungen
Die Option Einstellungen der Messungen beinhaltet folgende Positionen:
Spannung und Frequenz
Hauptergebnis der Kurzschlussschleife
Bewertung der Messung der Kurzschlussschleife
Einstellungen der Messung
RCD AUTO-Messmodus
Auto-Inkrement der Zelle
Einstellungen der Messung des Erdungswiderstandes
Kalibrierung der C-3-Zangen
Einstellungen der Grenzwerte
2.2.1 Spannung und Frequenz des Netzes
Bevor Sie erste Messungen vornehmen, müssen Sie die Nennspannung Un (110/190 V, 115/200
V, 127/220 V, 220/380 V, 230/400 V oder 240/415 V), welche auf den Messbereich zutrifft. Die Span-
nung wird dazu verwendet, den Wert des möglichen Kurzschlussstroms zu berechnen.
Die Bestimmung der Frequenz des Netzes, die eine mögliche Quelle potenzieller Interferenz ist,
ist für die Wahl der richtigen Frequenz des Messsignals bei der Messung des Erdungswiderstandes
notwendig. Nur eine Messung mit richtig gewählter Messfrequenz des Messsignals gewährleistet eine
optimale Filtration von Interferenzen. Das Messgerät wurde entwickelt, um Störungen von 50 Hz und
60 Hz-Netzen zu filtern.
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Mit den Tasten , und , Span-
nung und Frequenz des Netzes wählen.
Markieren Sie die gewünschte Position
mit der Taste ENTER. Bestätigen Sie die
Auswahl mit der Taste F4 (OK).
Mit den Tasten , das Hauptergebnis in
Form des Widerstandes ZS oder des zu erwartenden Kurzschlussstroms Ik wählen und
mit der Taste ENTER die Wahl bestätigen.
2.2.2 Hauptergebnis bei der Messung der Kurzschlussimpedanz
2.2.3 Einstellungen der Messungen
Die Einstellung ermöglicht es die Anzeige des Einstellungsbalken ein-/auszuschalten. Mit den
Tasten und die Anzeige des Einstellungsbalken (Messparameter) einstellen, die Taste
ENTERdrücken.
Die Einstellung ermöglicht das Einschalten des Gewünschten Messmodus RCD AUTO. Mit den
Tasten und den Modus einstellen, die Taste ENTERdrücken.
Im Standard-Modus werden die Messungen für die gewählte Form des Stroms durchgeführt, in
vollem Modus für alle Stromformen für die jeweilige RCD-Art (AC, A, B, B+, F).
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Mit den Tasten , die automatische
Vergrößerung der Nr. der Zelle nach Eingabe
in den Speicher oder manuell (AutoInkrement aus), mit der Taste ENTER die
Auswahl bestätigen.
Mit den Tasten , und ,
Längeneinheit und Einheit des Ergeb-
nisses wählen, mit der Taste ENTER
die Auswahl markieren.
Mit der Taste F4die Auswahl bestäti-
gen.
2.2.5 Auto-Inkrement der Zelle
2.2.6 Einstellungen der Messung des Erdungswiderstandes
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2.2.7 Kalibrierung der C-3-Zangen
2.2.8 Einstellungen der Grenzwerte
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Mit den Tasten , die Einstellungen der
Grenzwerte wählen, eingeschaltet oder ausgeschaltet, mit der Taste ENTER die Auswahl
bestätigen.
Mit den Tasten , und , wählen Sie die richtige Position, mit der Taste ENTER zur Bearbeitung der jeweiligen
Optionen gehen.
Anmerkungen:
- Eine genaue Beschreibung der Diagnose mit Einsatz der Grenzwerte, die durch das Messgerät
durchgeführt wird befindet sich in Kap. 3.1.
2.3 Einstellungen des Messgeräts
Die Option Einstellungen des Messgerätes beinhaltet folgende Positionen:
LCD-Kontrast
LCD-Beleuchtung
Automatisches Abschalten
Datum und Uhrzeit
Taste Klang
Werkseinstellungen
Aktualisierung des Messgeräts
Drahtlose Kommunikation
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Mit den Tasten , und , den
Kontrast auswählen; mit der Taste
ENTERdie Auswahl bestätigen.
Mit den Tasten , die Zeit bis zur automatischen Abschaltung der Beleuchtung des
Displays einstellen, mit der Taste ENTER die
Auswahl bestätigen.
2.3.1 LCD-Kontrast
2.3.2 LCD-Beleuchtung
Die Einstellung bestimmt die Zeit bis zur Selbstausschaltung der Beleuchtung: 30s, 60s oder bis
zum Ausschalten.
2.3.3 Automatisches Abschalten (Auto-OFF)
Die Einstellung bestimmt die Zeit für die Selbstausschaltung eines nicht verwendeten Geräts.
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Mit den Tasten , Auto-OFF einstellen,
mit der Taste ENTERdie Auswahl bestätigen.
Mit den Tasten , Größe zur Einstellung einstellen (Tag, Monat, Jahr, Stunde, Minute). Mit den Tasten , Wert
einstellen. Nach der Wahl der entspre-
chenden Einstellungen drücken Sie die
Taste ENTER.
2.3.4 Datum und Uhrzeit
2.3.5 Taste Klang
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Mit den Tasten , die Tastentonsignale aus- oder einschalten.
Um die Werkseinstellungen einzugeben
(Standard) mit Tasten , JA markie-
ren und die Taste ENTERdrücken.
ACHTUNG!
Die Funktion ist nur für fortgeschrittene Computernutzer bestimmt.
Die Garantie übernimmt keine Fehlfunktion des Gerätes aufgrund unsachgemäßer Verwendung dieser Funktion.
ACHTUNG!
Vor der Programmierung legen Sie frische Batterien ein oder laden Sie die Akkus.
Bei der Programmierung darf das Messgerät nicht ausgeschaltet werden und das
Kabel darf nicht getrennt werden.
Anmerkungen:
- Das Ausschalten betrifft die Warntonsignale U>440V, U>50V, Rbeep, PE!, die ständig aktiv sind,
nicht.
2.3.6 Werkseinstellungen
2.3.7 Programm aktualisieren
Vor der Aktualisierung des Programms muss von der Website des Herstellers (www.sonel.pl) das
Programm zur Programmierung des Messgeräts heruntergeladen werden, auf dem Computer instal-
liert werden und das Messgerät muss an den Computer angeschlossen werden.
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Mit den Tasten , drahtlose Verbindung
ein- oder ausschalten, mit der Taste ENTERdie Auswahl bestätigen.
Mit den Tasten , und , die
gewünschte Sprache einstellen und die
Taste ENTER drücken.
Nach der Auswahl im MENÜ der Position Firmware update, folgen Sie den Anweisungen des
Programms.
2.3.8 Drahtlose Kommunikation
2.4 Sprachauswahl
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WARNUNG:
Bei der Messung (Kurzschlussschleife, RCD) dürfen keine geerdeten Elemente oder Teile
der Installation berührt werden.
WARNUNG:
Während der Messung darf der Bereichsschalter nicht verwendet werden, da dies die Be-
schädigung des Gerätes zur Folge haben kann und Quelle einer Gefahr für den Benutzer
sein kann.
2.5 Informationen zum Hersteller
3 Messungen
Anmerkungen:
- Während längerer Messungen wird ein Fortschrittsbalken angezeigt.
- Es ist wichtig sich mit dem Inhalt dieses Kapitels vertraut zu machen, weil in ihm die Mess-Systeme
und die Art und Weise beschrieben wurde, wie die Messungen durchzuführen sind und die grundlegenden Interpretierungen der Ergebnisse.
- Das letzte Ergebnis wird bis zur nächsten Messung gespeichert, bzw. bis die Messparameter oder
die Messfunktion über den Drehschalter geändert wird oder das Messgerät ausgeschaltet wird. Er
verbleibt auf dem Bildschirm ca. 20 Sekunden. Er kann durch Drücken der Taste ENTER wieder auf-
gerufen werden.
3.1 Diagnose, die durch das Messgerät durchgeführt wird - Grenzwerte
Das Messgerät kann bewerten, ob sich das Messergebnis im zulässigen Rahmen für das ausgewählte Schutzgerät befindet oder des Grenzwertes. Hierfür können Grenzwerte eingestellt werden,
also der maximale oder minimale Wert, das das Ergebnis nicht überschreiten sollte. Dies ist für alle
Messfunktionen möglich, mit Ausnahme der RCD-Messung, für die die Grenzwerte eingestellt und
eingeschaltet sind und für den Recorder. Für Messungen des Isolationswiderstandes und der Beleuchtung ist der Grenzwert der Mindestwert, für die Messung der Impedanz der Kurzschlussschleife,
des Erdungswiderstandes und des Widerstandes von Schutzleitern und Potentialausgleichsverbindungen - der maximale Wert.
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Die Grenzwerte werden global im Hauptmenü eingeschaltet (Kap. 2.2.9). Bei eingeschalteter Einstellung der Grenzwerte, erscheinen in der rechten oberen Ecke des Displays Symbole mit folgender
Bedeutung:
- : korrektes Ergebnis, das sich im Rahmen der Grenzwerte befindet,
- : falsches Ergebnis, das sich nicht im Rahmen der Grenzwerte befindet,
- : die Richtigkeit des Ergebnisses kann nicht bewertet werden; das Symbol wird u.a. angezeigt,
wenn noch kein Ergebnis vorhanden ist, z.B.: während der Messung oder wenn noch keine Messung
getätigt wurde.
Die Methode zur Einstellung der Grenzwerte ist in den Kapiteln bezüglich der Messdaten be-
schrieben. Es sei darauf hingewiesen, dass für die Kurzschlussschleife der Grenzwert indirekt durch
die Auswahl eines geeigneten Überstromschutzes bestimmt wird, für den die standardmäßigen
Grenzwerte zugeordnet werden.
3.2 Wechselspannungsmessung und Frequenzmessung
Das Gerät misst und zeigt die Wechselspannung und Frequenz im Netz vor der Messung an,
dies gilt für alle Messfunktionen außer RE, RX, R±200mA, R
sensequenz) und R
wird die Spannung ohne Frequenz angezeigt. Die Spannung wird für einen
ISO
-Kabel. Für die Funktion (Pha-
ISO
Frequenzbereich von 45 Hz...65 Hz als True RMS gemessen. Wenn die Frequenz des gemessenen
Verlaufs nicht in den Grenzwertbereich passt, wird an Stelle des Wertes eine entsprechende Meldung
angezeigt: f<45Hz oder f>65Hz. Nur für die Funktion U
L-N,L-L
, Z
L-N,L-L
, U
L-PE ZL-PE
und LOGGER für
den ausgewählten modus Nur U die Spannung wird als Hauptergebnis angezeigt. Die Prüfkabel
müssen der jeweiligen Messfunktion entsprechend, angeschlossen werden.
3.3 Überprüfen Sie ob die Verbindungen der Schutzleitung korrekt
sind
Nachdem Sie das Messgerät anschließen, so wie auf der Zeichnung gezeigt, mit dem Finger
eine Berührungselektrode berühren und ca. 1 Sekunde abwarten. Nachdem Sie auf PE Spannung
festgestellt haben, zeigt das Gerät PE! an, (dies weist auf einen Fehler in der Installation hin, die Lei-
tung PE wurde an die Phasenleitung angeschlossen) und gibt ein Dauertonsignal aus. Diese Mög-
lichkeit ist für alle Messfunktionen verfügbar, die RCD-Schalter und Kurzschlussschleifen betreffen.
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WARNUNG:
Nachdem eine gefährliche Phasenspannung auf der Schutzleitung PE festgestellt
wurde, sind die Messungen sofort zu unterbrechen und der Fehler in der Installation muss behoben werden.
Falls im geprüften Netz sich Wechselstromschalter befinden, müssen sie währen
der Messung der Impedanz durch Überbrückung umgangen werden. Denken Sie
jedoch daran, dass auf diese Weise Änderungen im gemessenen Kreis durchgeführt werden und die Ergebnisse können von den tatsächlichen Abweichen.
Jedes Mal nach den Messungen müssen die an der Installation vorgenommenen
Änderungen beseitigt werden und die Funktion des Wechselstromschalters
muss überprüft werden.
Dies gilt nicht für Messungen des Widerstandes im Kreis unter der Verwendung
der Funktion Z
L-PE
RCD.
Drehschalter zur Funktionswahl auf Z
L-N,L-
L/UL-N,L-L
stellen.
Bei der Notwendigkeit der Wahl der
Länge des Kabels L, drücken Sie die
Taste F1.
Mit den Tasten und wählen
Sie die Länge des Kabels und
ENTER drücken.
Anmerkungen:
- Stellen Sie bitte sicher, dass Sie während der Messung auf nicht isoliertem Boden stehen, andernfalls kann das Prüfergebnis fehlerhaft sein.
- Schwellenwert, bei dessen Überschreitung die Signalisierung der Überschreitung der zulässigen
Spannung auf der Leitung PE ausgelöst wird, beträgt ca. 50 V.
3.4 Messung der Parameter der Kurzschlussschleife
3.4.1 Messung der Parameter der Kurzschlussschleife in den Kreisen L-N
und L-L
Einstellungen
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Um die Parameter der Sicherung
einzustellen, drücken Sie die Tas-
te F2.
Mit den Tasten , und ,
Parameter der Sicherung einstellen und die Taste ENTER drü-
cken.
Um die Spannung zur Berechnung
des erwarteten Kurzschlussstroms Ik nominal oder gemessen - zu wählen,
drücken Sie die Taste F3.
Mit den Tasten , die ge-
wünschte Spannung einstellen und
die Taste ENTERdrücken.
In dem obigen Bildschirm, bedeuten die verschiedenen Symbole:
TYP - Art der Sicherung
IN - Nennstrom der Sicherung
t - Ansprechzeit
Limit - Grenzwert, der sich aus der Norm ergibt (bei der Wahl 2/3Z Ia wird um ½Ia erhöht, bei der Wahl ---- Ia ist wie in den Normtabellen - ohne Korrektur)
Ia - Strom der die automatische Aktivierung der Schutzeinrichtung zu gegebenen Zeit gewährleistet,
der automatisch auf der Grundlage der eingestellten Sicherungsparameter bestimmt wird
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Schließen Sie die Prüfkabel, wie auf der Abbildung gezeigt, an
a) für die Messung im Kreis L-N oder
b) für die Messung im Kreis L-L
Das Messgerät ist für die Mes-
sung bereit.
Führen Sie die Messung durch, indem SieSTART drü-
cken.
Messung
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Ergebnis ablesen:
Z
L-N
- Hauptergebnis
Ia - Strom der die Selbständige Ak-
tivierung des gewählten Schutzgerätes zur entsprechenden Zeit ge-
währleistet
Ik - der erwartete Kurzschlussstrom
R, XL, U
L-N
, f - Zusatzergebnisse.
FERTIG!
Das Messgerät ist zur Messung bereit.
L-N!
Die Spannung U
L-N
ist für die Ausführung einer Messung
falsch.
L-PE!
Die Spannung U
L-PE
ist für die Ausführung einer Messung
falsch.
N-PE!
Die Spannung U
N-PE
überschreitet den zulässigen Wert.
Die an die Klemme N anstatt L (z.B. L und N in der Netzbuchse vertauscht) angeschlossene Phase.
Temperatur überschritten.
f!
Die Netzfrequenz liegt außerhalb des Bereichs 45 Hz...65
Hz.
Fehler während
der Messung
Das Anzeigen des korrekten Ergebnisses ist nicht möglich.
Interne Stromquel-
ledefekt
Das Messgerät muss zum Service gegeben werden.
U
L-N
nicht vorhan-
den!
Keine U
L-N
-Spannung vor der primären Messung.
U>500V! und ein
Dauertonsignal
Auf den Messzangen überschreitet die Spannung 500 V
vor der Messung.
LIMIT
Ein zu niedriger Wert des zu erwartenden Kurzschlussstroms Ik für die eingestellte Sicherung und ihre Ansprechzeit.
Das Ergebnis bleibt auf dem Bildschirm 20 Sekunden lang.
Es kann erneut mit der Taste ENTER aufgerufen werden.
Anmerkungen:
- Das Ergebnis kann gespeichert werden (siehe Punkt 4.2).
- Die Durchführung einer Vielzahl von Messungen in kurzen Zeitabständen kann dazu führen, dass im
Gerät Wärme ausgesondert wird. Das Gehäuse des Messgerätes kann sich dadurch aufwärmen.
Dies ist eine normale Erscheinung und das Gerät besitzt eine Wärmeschutzsicherung.
- Der minimale Zeitabstand zwischen den folgenden Messungen beträgt 5 Sekunden. Das Messgerät
kontrolliert dies durch anzeige auf dem Display des Meldung FERTIG!, was über die Möglichkeit der
Durchführung einer weiteren Messung informiert. Bis zur Anzeige der Meldung, ermöglicht das Mess-
gerät die Durchführung der Messung nicht.
Zusätzliche Informationen die vom Messgerät angezeigt werden
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Drehschalter zur Funktionswahl auf Z
L-PE/UL-
PE
stellen.
Zur Not L die Taste F1Drücken.
Mit den Tasten und wäh-
len Sie die Länge des Kabels und
ENTERdrücken.
Um die Parameter der Sicherung
einzustellen, drücken Sie die Tas-
te F2.
Mit den Tasten , und ,
Parameter der Sicherung einstellen und die Taste ENTER drü-
cken.
Schließen Sie die Prüfkabel, wie auf einer der Abbildungen gezeigt, an.
3.4.2 Messung der Parameter der Kurzschlussschleife L-PE
Einstellungen
Messung
Messung im Kreis L-PE
Überprüfung der Wirksamkeit des Stromschlagschutzes
des Gehäuses des Gerätes, im Falle: a) des Netzes TN b) des Netzes TT
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Das Messgerät ist für
die Messung bereit.
Führen Sie die Messung durch, indem SieSTART drü-
cken.
Ergebnis ablesen:
Z
L-PE
- Hauptergebnis
Ia - Strom der die Selb-
ständige Aktivierung des
gewählten Schutzgerätes
zur entsprechenden Zeit
gewährleistet Ik - der erwartete Kurzschlussstrom
R, XL, U
L-PE
, f - Zusatzer-
gebnisse.
Drehschalter zur Funktionswahl auf Z
L-PE
RCD stellen.
Das Ergebnis bleibt auf dem Bildschirm 20 Sekunden lang.
Es kann erneut mit der Taste ENTER aufgerufen werden.
Anmerkungen:
- Bei der Wahl eines anderen Prüfkabels, als eines mit einem Netzstecker, ist eine 2-Pol-StromMessung möglich.
Weitere Probleme und Meldungen bei der Messung sind analogisch zu denen, die für den Kreis L-N
oder L-L beschrieben wurden.
3.4.3 Messung der Impedanz der Kurzschlussschleife im Kreis L-PE, der
durch einen RCD-Schalter gesichert ist
Einstellungen
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Zur Not L die Taste F1 drü-
cken.
Mit den Tasten und wäh-
len Sie die Länge des Kabels und
ENTERdrücken.
Um die Parameter der Sicherung
einzustellen, drücken Sie die Tas-
te F2.
Mit den Tasten , und ,
Parameter der Sicherung einstellen und die Taste ENTER drü-
cken.
Schließen Sie die Prüfkabel, wie auf einer der Abbildungen gezeigt, an.
Messung
Anmerkungen:
- Die Messung dauert maximal ca. 32 Sekunden. Sie kann durch Drücken der Taste ESC unterbrochen werden.
- In Installationen, in denen Wechselstromschalter mit einer Nennspannung von 30 mA verwendet
werden, kann es dazu kommen, dass die Summe der Leckströme der Installation und des Messstroms die Ausschaltung des RCDs verursacht. In diesem Fall sollte man versuchen den Leckstrom
des geprüften Netzes zu minimieren (z.B. indem Energieempfänger ausgeschaltet werden).
Weitere Probleme und Meldungen bei der Messung sind analogisch zu denen, die für den Kreis L-PE
beschrieben wurden.
- Diese Funktion ist für Fehlerstromschutzschalter mit einem Nennstrom von ≥ 30 mA bestimmt.
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S
k
Z
U
I
Auswahl im
MENU
Ik(Un)
U = Un
Ik(U0)
U = U0 dla U0 < Un
U = Un dla U0 ≥ Un
230
400
440
U [V]
Zakresynapięć U, dlaktórychliczonyjestprądzwarciowy
Das Messgerät misst immer die Impedanz ZS und der angezeigte Kurzschlussstrom wird er-
rechnet aus der Formel:
wobei: ZS - gemessene Impedanz, U - Spannung abhängig von der Einstellung unter der Taste Ik
gemäß der Tabelle:
wobei: Un - Nennspannung des geprüften Netzes, U0 - Spannung während der Messung.
Aufgrund der gewählten Nennspannung Un (Punkt 2.2.1), erkennt das Gerät automatisch die
Messung bei der Phasenspannung oder Leiterspannung und berücksichtigt dies in den Berechnun-
gen.
Falls die Spannung des gemessenen Netzes sich außerhalb der Toleranz befindet, ist das Messgerät nicht im Stande die Nennspannung zu bestimmen, um den Kurzschlussstrom zu berechnen. In einem solchen Fall werden anstatt des Kurzschlussstroms, horizontale Linien ausgeblendet.
Auf der unten stehenden Abbildung wurden die Spannungsbereiche gezeigt, für die der Kurzschlussstrom berechnet wird.
3.5 Erdungsmessung
3.5.1 3-Pol-Erdungsmessung
Die Standardmethode für Erdungsmessungen ist die 3-Pol-Strom-Spannungsmethode.
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Trennen Sie die geprüfte Erdung
von der Installation des Objekts.
Drehschalter zur Funktionsauswahl auf einer
Messposition auf RE stellen.
Um die Messmethode zu wählendrücken Sie die Taste F2.
Geprüfte
Erdung
Die Stromelektrode, die in der Erde ist, mit der Buchse Hdes Messgeräts verbinden.
Die Spannungselektrode, die in der Erde ist, mit der Buchse Sdes Messgeräts verbinden.
Den geprüften Erder an die Buchse Edes Messgeräts anschließen.
Der geprüfte Erder und die Stromelektrode und Spannungselektrode sollten sich in einer Linie be-
finden und in entsprechenden Abständen angeordnet sein, in Übereinstimmung mit den Regeln der
Messung von Erdern.
Einstellungen
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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Mit den Tasten und markieren Sie 3P,
mit der Taste ENTERbestätigen.
Um die Messspannung zu ändern,drücken Sie die Taste F1.
Mit den Tasten und wählen Sie die
Messspannung und bestätigen Sie mit der Taste ENTER.
Um den Grenzwert einzustellen (maximaler Widerstand) drücken Sie F3.
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Mit den Tasten , und ENTER den
Wert des Widerstandes eingeben.
Mit den Tasten , , , und
ENTERdie Einheit wählen. Mit der
Taste F4bestätigen.
Das Messgerät ist für die Messung bereit.
Auf einem Display kann der Wert
der Störspannung UN des ge-
messenen Objekts abgelesen
werden.
Die Taste STARTdrücken, um die Messung einzuleiten.
Messung
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Ergebnis ablesen.
Widerstand der Stromelektrode
Widerstand der Spannungselektrode
Der Wert der zusätzlichen Unsicherheit, die durch den Widerstand
der Hilfselektroden beigetragen wird
Das Ergebnis bleibt auf dem Bildschirm 20 Sekunden lang.
Es kann erneut mit der Taste ENTER aufgerufen werden.
S
Wiederholen Sie die Messungen (Punkte 2, 11, 12), indem die Spannungselektrode um einige Meter verschoben wird: indem sie zur gemessenen Erdung angenähert
und entfernt wird. Falls die Ergebnisse RE sich um mehr
als 3% unterscheiden, muss die Entfernung der
Stromelektrode zu der gemessenen Erdung vergrößert werden und die Messungen müssen wiederholt werden.
Die Messung des Erdwiderstandes kann durchgeführt werden, wenn die
Rauschspannung maximal 24 V beträgt. Die Spannung der Verzerrungen wird
bis zu 100 V gemessen. Oberhalb von 50 V wird es als gefährlich signalisiert.
Das Messgerät darf nicht an Spannungen, die 100 V überschreiten, ange-
schlossen werden.
Anmerkungen:
- Es muss besonders auf die Qualität der Verbindung des geprüften Objekts mit dem Messkabel
achtgegeben werden - die Kontaktfläche muss frei von Farbe, Rost usw. sein.
- Falls der Widerstand der Messsonden zu hoch ist, wird die Messung der Erdung RE von einer zu-
sätzlichen Messunsicherheit belastet. Eine besonders hohe Messunsicherheit entsteht, wenn ein ein
kleiner Wert der Resistenz der Erdung über Sonden mit einem schwachen Kontakt zum Boden ge-
messen wird (so eine Situation tritt oftmals auf, wenn die Erdung gut ausgeführt wurde, und der obere
Teil der Erde trocken ist und somit eine schwache Leitfähigkeit besitzt). Dann ist das Verhältnis des
Widerstandes der Sonden zum gemessen Erdungswiderstand sehr groß und die davon abhängige
Messunsicherheit ebenfalls. Sie wird auf dem Bildschirm in der Spalte der Zusatzergebnisse angezeigt. Um sie zu verringern kann der Kontakt der Sonde zum Boden verbessert werden, z.B. durch
Befeuchtung der Stelle, an der die Sonde eingesteckt wird, sie kann auch erneut an einer anderen
Stelle eingesteckt werden oder Sie können eine 80cm lange Sonde verwenden. Es ist auch ratsam die Prüfkabel zu überprüfen - ob die Isolierung nicht beschädigt ist und ob die Kontakte: Leitung Bananenstecker - Sonde nicht von Korrosion befallen sind oder lose sind. In den meisten Fällen ist
die erreichte Genauigkeit ausreichend, aber man sollte sich immer des Wertes der Messunsicherheit,
von dem die Messung betroffen ist, bewusst sein.
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RE>1,99kΩ
Der Messbereich wurde überschritten.
UN
Mess-Klemmenspannung größer als 24 V, aber kleiner als
50V, die Messung wird nicht zugelassen.
UN>50V! und ein Dau-
ertonsignal
Mess-Klemmenspannung größer als 50 V.
STÖRUNG!
Zu geringer Wert Signal/Rauschen (zu großes Störsignal).
LIMIT!
Unsicherheit des Elektrodenwiderstands > 30 %. (zur Berechnung der Unsicherheit werden gemessene Werte verwendet).
Unterbrechung im Messkreis oder die Resistenz der Messsonden ist höher als 60kΩ.
Elektrodenwiderstand
>50kΩ
Elektrodenwiderstand im Bereichen 50 kΩ...60 kΩ.
Unterbrochen!
Die Messung wurde mit der Taste ESC unterbrochen.
Trennen Sie die geprüfte Erdung
von der Installation des Objekts.
Geprüfte
Erdung
Zusätzliche Informationen die vom Messgerät angezeigt werden
3.5.2 4-Pol-Erdungsmessung
Die 4-Pol-Methode wird empfohlen zur Messung des Widerstandes von Erdern mit geringem
Wert. Es erlaubt Ihnen, den Einfluss des Leitungswiderstandes auf das Ergebnis zu beseitigen. Um
den spezifischen Erdwiderstand zu ermitteln wird empfohlen, eine spezielle Funktion für diese Messung (Punkt 3.5.5) zu verwenden.
Die Stromelektrode, die in der Erde ist, mit der Buchse Hdes Messgeräts verbinden.
Die Spannungselektrode, die in der Erde ist, mit der Buchse Sdes Messgeräts verbinden.Den geprüften Erder mit einem Kabel an die Buchse E des Messgeräts anschließen.
Die ES-Buchse ist an den geprüften Erder unter der Leitung Eanzuschließen.
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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33
Drehschalter zur Funktionswahl auf RE stellen.
Um die Messmethode auszuwählen, drücken Sie die
Taste F2.
Mit den Tasten und markieren Sie 4P,
mit der Taste ENTERbestätigen.
Um die Messspannung zu ändern, drücken Sie die Taste F1.
Der geprüfte Erder und die Stromelektrode und Spannungselektrode sollten sich in einer Linie be-
finden und in entsprechenden Abständen angeordnet sein, in Übereinstimmung mit den Regeln
der Messung von Erdern.
Einstellungen
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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Mit den Tasten und wählen Sie die Messspannung und bestätigen Sie mit der TasteENTER.
Um den Grenzwert einzustellen (maximaler Widerstand), drücken Sie die Taste F3.
Mit den Tasten , und ENTER den
Wert des Widerstandes eingeben.
Mit den Tasten , , , und
ENTERdie Einheit wählen. Mit der
Taste F4bestätigen.
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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35
Das Messgerät ist für die Messung bereit.
Auf einem Display kann der Wert
der Störspannung UN des ge-
messenen Objekts abgelesen
werden.
Die Taste STARTdrücken, um die Messung einzuleiten.
Ergebnis ablesen.
Widerstand der Stromelektrode
Widerstand der Spannungselektrode
Der Wert der zusätzlichen Unsicherheit, die durch den Widerstand
der Hilfselektroden beigetragen wird
Das Ergebnis bleibt auf dem Bildschirm 20 Sekunden lang.
Es kann erneut mit der Taste ENTER aufgerufen werden.
S
Wiederholen Sie die Messungen (Punkte 2, 11, 12), indem die Spannungselektrode um einige Meter verschoben wird: indem sie zur gemessenen Erdung angenähert
und entfernt wird. Falls die Ergebnisse RE sich um mehr
als 3% unterscheiden, muss die Entfernung der
Stromelektrode zu der gemessenen Erdung vergrößert werden und die Messungen müssen wiederholt werden.
Die Messung des Erdwiderstandes kann durchgeführt werden, wenn die
Rauschspannung maximal 24 V beträgt. Die Spannung der Verzerrungen wird
bis zu 100 V gemessen. Oberhalb von 50 V wird es als gefährlich signalisiert.
Das Messgerät darf nicht an Spannungen, die 100 V überschreiten, ange-
schlossen werden.
Messung
Anmerkungen:
- Es muss besonders auf die Qualität der Verbindung des geprüften Objekts mit dem Messkabel
achtgegeben werden - die Kontaktfläche muss frei von Farbe, Rost usw. sein.
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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RE>1,99kΩ
Der Messbereich wurde überschritten.
UN>50V! und ein
Dauertonsignal
Mess-Klemmenspannung größer als 50 V, die Messung
wird nicht zugelassen.
UN
Mess-Klemmenspannung größer als 24 V, aber kleiner als
50V, die Messung wird nicht zugelassen.
LIMIT!
Unsicherheit des Elektrodenwiderstands > 30 %. (zur Berechnung der Unsicherheit werden gemessene Werte
verwendet.)
STÖRUNG!
Das Störsignal ist zu hoch - das Ergebnis kann mit zusätzlichen Unsicherheiten belastet sein.
Geprüfte
Erdung
- Falls der Widerstand der Messsonden zu hoch ist, wird die Messung der Erdung RE von einer zu-
sätzlichen Messunsicherheit belastet. Eine besonders hohe Messunsicherheit entsteht, wenn ein ein
kleiner Wert der Resistenz der Erdung über Sonden mit einem schwachen Kontakt zum Boden ge-
messen wird (so eine Situation tritt oftmals auf, wenn die Erdung gut ausgeführt wurde, und der obere
Teil der Erde trocken ist und somit eine schwache Leitfähigkeit besitzt). Dann ist das Verhältnis des
Widerstandes der Sonden zum gemessen Erdungswiderstand sehr groß und die davon abhängige
Messunsicherheit ebenfalls. Es ist dann möglich, gemäß der in Punkt 10.2 angegebenen Formeln,
Berechnungen durchzuführen, die erlauben den Einfluss der Messbedingungen abzuschätzen – oder
Sie können das Diagramm, das ebenfalls in der Anlage vorliegt, verwenden. Es kann auch der Kon-
takt der Sonde zum Boden verbessert werden, z.B. durch Befeuchtung der Stelle, an der die Sonde
eingesteckt wird, sie kann auch erneut an einer anderen Stelle eingesteckt werden oder Sie können
eine 80cm lange Sonde verwenden. Es ist auch ratsam die Prüfkabel zu überprüfen - ob die Isolie-
rung nicht beschädigt ist und ob die Kontakte: Leitung - Bananenstecker - Sonde nicht von Korrosion
befallen sind oder lose sind. In den meisten Fällen ist die erreichte Genauigkeit ausreichend, aber
man sollte sich immer des Wertes der Messunsicherheit, von dem die Messung betroffen ist, bewusst sein.
Zusätzliche Informationen die vom Messgerät angezeigt werden
3.5.3 3-Pol-Erdungsmessung + Zangen
Die Stromelektrode, die in der Erde ist, mit der Buchse Hdes Messgeräts verbinden.
Die Spannungselektrode, die in der Erde ist, mit der Buchse Sdes Messgeräts verbinden.
Den geprüften Erder mit einem Kabel an die Buchse E des Messgeräts anschließen.
Der geprüfte Erder und die Stromelektrode und Spannungselektrode sollten sich in einer Linie be-
finden und in entsprechenden Abständen angeordnet sein, in Übereinstimmung mit den Regeln
der Messung von Erdern.
Die Zangen an dem geprüften Erder unter dem Anschluss der Leitung Eanschließen.
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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Drehschalter zur Funktionswahl
auf RE stellen.
Um die Messmethode auszuwählen, drücken Sie die
Taste F2.
Mit den Tasten und markieren Sie 3P ,
mit der Taste ENTERbestätigen.
Um die Messspannung zu ändern, drücken Sie die Taste F1.
Einstellungen
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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Mit den Tasten und wählen Sie die
Messspannung und bestätigen Sie mit der Taste
ENTER.
Um den Grenzwert einzustellen (maximaler Wider-
stand), drücken Sie die Taste F3.
Mit den Tasten , und ENTER den
Wert des Widerstandes eingeben.
Mit den Tasten , , , und
ENTERdie Einheit wählen. Mit der
Taste F4 bestätigen.
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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Das Messgerät ist für die Messung bereit.
Auf dem Display ist der Wert der
Störspannung UN abzulesen und
der Leckstromwert, der durch die
Zangen fließt am geprüften Objekt.
Die Taste STARTdrücken, um die Messung einzuleiten.
Ergebnis ablesen.
Widerstand der Stromelektrode
Widerstand der Spannungselektrode
Der Wert der zusätzlichen Unsicherheit, die durch den Widerstand
der Hilfselektroden beigetragen wird
Das Ergebnis bleibt auf dem Bildschirm 20 Sekunden lang.
Es kann erneut mit der Taste ENTER aufgerufen werden.
S
Wiederholen Sie die Messungen (Punkte 1, 10, 11), indem die Spannungselektrode um einige Meter verschoben wird: indem sie zur gemessenen Erdung angenähert
und entfernt wird. Falls die Ergebnisse RE sich um mehr
als 3% unterscheiden, muss die Entfernung der
Stromelektrode zu der gemessenen Erdung vergrößert werden und die Messungen müssen wiederholt werden.
Die Messung des Erdwiderstandes kann durchgeführt werden, wenn die
Rauschspannung maximal 24 V beträgt. Die Spannung der Verzerrungen wird
bis zu 100 V gemessen. Oberhalb von 50 V wird es als gefährlich signalisiert.
Das Messgerät darf nicht an Spannungen, die 100 V überschreiten, angeschlossen werden.
Messung
Anmerkungen:
- Zur Messung sind die Zangen C-3 zu verwenden. Die mit dem Messgerät gekauften Stromzangen
müssen vor ihrer ersten Verwendung kalibriert werden. Sie können periodisch kalibriert werden, um
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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RE>1,99kΩ
Der Messbereich wurde überschritten.
UN>50V! und ein
Dauertonsignal
Mess-Klemmenspannung größer als 50 V, die Messung
wird nicht zugelassen.
UN
Mess-Klemmenspannung größer als 24 V, aber kleiner als
50V, die Messung wird nicht zugelassen.
STÖRUNG!
Das Störsignal ist zu hoch - das Ergebnis kann mit zusätzlichen Unsicherheiten belastet sein.
LIMIT!
Unsicherheit des Elektrodenwiderstands > 30 %. (zur Berechnung der Unsicherheit werden gemessene Werte
verwendet.)
IL>max
Zu hoher Interferenzstrom, der Messfehler kann größer
sein als der primäre.
ACHTUNG!
Die 2-Zangenmessung kann nur bei der Messung von Mehrfacherdungen verwendet werden.
die Auswirkungen des Alterns der Elemente auf die Genauigkeit der Messung zu vermeiden. Die Kalibrierungsfunktion der Stromzangen befindet sich im MENÜ.
- Der maximale Störstrom: 1 A.
- Es muss besonders auf die Qualität der Verbindung des geprüften Objekts mit dem Messkabel
achtgegeben werden - die Kontaktfläche muss frei von Farbe, Rost usw. sein.
- Falls der Widerstand der Messsonden zu hoch ist, wird die Messung der Erdung RE von einer zu-
sätzlichen Messunsicherheit belastet. Eine besonders hohe Messunsicherheit entsteht, wenn ein ein
kleiner Wert der Resistenz der Erdung über Sonden mit einem schwachen Kontakt zum Boden ge-
messen wird (so eine Situation tritt oftmals auf, wenn die Erdung gut ausgeführt wurde, und der obere
Teil der Erde trocken ist und somit eine schwache Leitfähigkeit besitzt). Dann ist das Verhältnis des
Widerstandes der Sonden zum gemessen Erdungswiderstand sehr groß und die davon abhängige
Messunsicherheit ebenfalls. Es ist dann möglich, gemäß der in Punkt 10.2 angegebenen Formeln,
Berechnungen durchzuführen, die erlauben den Einfluss der Messbedingungen abzuschätzen – oder
Sie können das Diagramm, das ebenfalls in der Anlage vorliegt, verwenden. Es kann auch der Kon-
takt der Sonde zum Boden verbessert werden, z.B. durch Befeuchtung der Stelle, an der die Sonde
eingesteckt wird, sie kann auch erneut an einer anderen Stelle eingesteckt werden oder Sie können
eine 80cm lange Sonde verwenden. Es ist auch ratsam die Prüfkabel zu überprüfen - ob die Isolie-
rung nicht beschädigt ist und ob die Kontakte: Leitung - Bananenstecker - Sonde nicht von Korrosion
befallen sind oder lose sind. In den meisten Fällen ist die erreichte Genauigkeit ausreichend, aber
man sollte sich immer des Wertes der Messunsicherheit, von dem die Messung betroffen ist, bewusst sein.
- Die Kalibrierung des Herstellers berücksichtigt den Widerstand der Prüfkabel nicht. Das vom Messgerät angezeigte Ergebnis ist die Summe des Widerstandes der geprüften Objekte und des Leitungswiderstandes.
Zusätzliche Informationen die vom Messgerät angezeigt werden
3.5.4 Erdungsmessung mithilfe der 2-Zangenmethode
Die 2-Zangenmessung wird dort eingesetzt, wo Elektroden, die in die Erde gesteckt werden,
nicht verwendet werden können.
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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41
Drehschalter zur Funktionswahl auf RE stellen.
Um die Messmethode auszuwählen, drücken Sie die
Taste F2 .
Mit den Tasten und markieren Sie
12, mit der Taste ENTERbestätigen.
Um den Grenzwert einzustellen (maximaler Widerstand) drücken Sie F3 .
Geprüfte
Erdung
Sender- und Messzangen sind an den geprüften Erder zu montieren, in einer Entfernung
von 30cm voneinander.
Die Senderzangen sind an die Buchsen H und Eanzuschließen, die Messzangen an die Zangenbuchse.
Einstellungen
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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42
Mit den Tasten , und ENTER den
Wert des Widerstandes eingeben.
Mit den Tasten , , , und
ENTERdie Einheit wählen. Mit der
Taste F4 bestätigen.
Das Messgerät ist für die Messung bereit.
Auf dem Display kann der Wert
des Leckstroms, der durch die
Klemmen fließt abgelesen werden.
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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43
Die Taste STARTdrücken, um die Messung einzuleiten.
Ergebnis ablesen.
Das Ergebnis bleibt auf dem Bildschirm 20 Sekunden lang.
Es kann erneut mit der Taste ENTER aufgerufen werden.
Die Messungen können bei Störstrom mit einem Wert bis 3 A rms und einer
Frequenz, die der im MENÜ eingestellten entspricht, vorgenommen werden.
RE>99,9Ω
Der Messbereich wurde überschritten.
UN>50V! und ein
Dauertonsignal
Mess-Klemmenspannung größer als 50 V, die Messung
wird nicht zugelassen.
UN
Mess-Klemmenspannung größer als 24 V, aber kleiner als
50V, die Messung wird nicht zugelassen.
STÖRUNG!
Das Störsignal ist zu hoch - das Ergebnis kann mit zusätzlichen Unsicherheiten belastet sein.
Messung
Anmerkungen:
- Zur Messung sind die Zangen N-1 als Sender und C-3 als Empfänger zu verwenden. Die mit dem
Messgerät gekauften Stromzangen C-3 müssen vor ihrer ersten Verwendung kalibriert werden. Sie
können periodisch kalibriert werden, um die Auswirkungen des Alterns der Elemente auf die Genau-
igkeit der Messung zu vermeiden. Die Kalibrierungsfunktion der Stromzangen befindet sich im
MENÜ.
- Wenn der Strom der Stromzangen zu schwach ist, wird eine entsprechende Meldung ausgegeben:
"Gemessener Strom ist zu klein. Messung nicht möglich! ".
- Der maximale Störstrom: 1 A.
Zusätzliche Informationen die vom Messgerät angezeigt werden
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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Drehschalter zur Funktionswahl auf RE stellen.
Um die Widerstandsmessung auszuwählen, drücken
Sie die Taste F2 .
3.5.5 Messung von Erdungswiderstand
Für die Messung des Erdwiderstandes - die zur Vorbereitung auf die Durchführung des Projekts
einer Erdungsanlage oder in der Geologie verwendet werden - wird eine separate Funktion vorgesehen: Messung des Erdwiderstandes. Diese Funktion ist metrologisch identisch mit der Vierpolmessung des Erdungswiderstands, enthält jedoch ein weiteres Verfahren der Eingabe der Entfernung
zwischen den Elektroden. Das Ergebnis ist ein Widerstandswert, der wird automatisch nach der Formel ρ = 2LRE berechnet wird, die in dem Wenner-Messverfahren Verwendung findet. Dieses Verfah-
ren sieht gleiche Abstände zwischen den Elektroden vor.
4 in die Erde eingeschlagene Sonden, in einer Linie und in gleichen Abständen sind an das
Messgerät gemäß der folgenden Zeichnung anzuschließen.
Einstellungen
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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Mit den Tasten und markieren Sie Wi-
derstand, mit der Taste ENTER bestätigen.
Um die Messspannung zu ändern, drücken Sie die Tas-
te F1 .
Mit den Tasten und wählen Sie die
Messspannung und bestätigen Sie mit der Taste
ENTER.
Um einen Grenzwert (maximaler Widerstand) einzustel-
len, drücken Sie die Taste F3 .
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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46
Mit den Tasten , und ENTER geben
Sie den maximalen Wert des Widerstandes ein.
Mit den Tasten , , , und
ENTERdie Einheit wählen. Mit der
Taste F4 bestätigen.
Das Messgerät ist für die Messung bereit.
Auf einem Display kann der Wert
der Störspannung UN des ge-
messenen Objekts abgelesen
werden.
Drücken Sie die Taste START, um zum Auswahlmo-
dus der Entfernungen zwischen den Sonden zu gelangen.
Messung
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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47
Mit den Tasten , wählen Sie die Entfer-
nung zwischen den Sonden und drücken Sie die
Taste ENTER, um die Messung einzuleiten.
Ergebnis ablesen.
Widerstand der Stromelektrode
Widerstand der Spannungselektrode
Der Wert der zusätzlichen Unsicherheit, die durch den Widerstand
der Elektroden (Sonden) beigetragen wird
Das Ergebnis bleibt auf dem Bildschirm 20 Sekunden lang.
Es kann erneut mit der Taste ENTER aufgerufen werden.
Die Messung des Widerstandes kann durchgeführt werden, wenn die Rausch-
spannung maximal 24 V beträgt. Die Spannung der Verzerrungen wird bis zu
100 V gemessen. Oberhalb von 50 V wird es als gefährlich signalisiert. Das
Messgerät darf nicht an Spannungen, die 100 V überschreiten, angeschlossen
werden.
Anmerkungen:
- Bei der Berechnung wird angenommen, dass die Entfernungen zwischen den Messelektroden
gleich sind (Wenner-Methode). Falls den nicht so ist, führen Sie die Messung des Erdungswiderstan-des gemäße der 4-Pol-Methode durch und nehmen Sie die Berechnungen selbständig vor.
- Es muss besonders auf die Qualität der Verbindung des geprüften Objekts mit dem Messkabel
achtgegeben werden - die Kontaktfläche muss frei von Farbe, Rost usw. sein.
- Falls der Widerstand der Messsonden zu hoch ist, wird die Messung der Erdung RE von einer zu-
sätzlichen Messunsicherheit belastet. Eine besonders hohe Messunsicherheit entsteht, wenn ein ein
kleiner Wert der Resistenz der Erdung über Sonden mit einem schwachen Kontakt zum Boden ge-
messen wird (so eine Situation tritt oftmals auf, wenn die Erdung gut ausgeführt wurde, und der obere
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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48
RE>99,9kΩm
Der Messbereich wurde überschritten.
UN>50V! und ein
Dauertonsignal
Mess-Klemmenspannung größer als 50 V, die Messung
wird nicht zugelassen.
UN
Mess-Klemmenspannung größer als 24 V, aber kleiner als
50V, die Messung wird nicht zugelassen.
LIMIT!
Unsicherheit des Elektrodenwiderstands > 30 %. (zur Berechnung der Unsicherheit werden gemessene Werte
verwendet.)
STÖRUNG!
Das Störsignal ist zu hoch - das Ergebnis kann mit zusätzlichen Unsicherheiten belastet sein.
Hinweis:
Die Messung UB, RE wird immer mit einem sinusförmigen Strom vorgenommen 0,4I
n
, unab-
hängig von der Form und Vielheit I
n
.
Drehschalter zur Funktionswahl auf
IA stellen. .
Teil der Erde trocken ist und somit eine schwache Leitfähigkeit besitzt). Dann ist das Verhältnis des
Widerstandes der Sonden zum gemessen Erdungswiderstand sehr groß und die davon abhängige
Messunsicherheit ebenfalls. Es ist dann möglich, gemäß der in Punkt 10.2 angegebenen Formeln,
Berechnungen durchzuführen, die erlauben den Einfluss der Messbedingungen abzuschätzen – oder
Sie können das Diagramm, das ebenfalls in der Anlage vorliegt, verwenden. Es kann auch der Kon-
takt der Sonde zum Boden verbessert werden, z.B. durch Befeuchtung der Stelle, an der die Sonde
eingesteckt wird, sie kann auch erneut an einer anderen Stelle eingesteckt werden oder Sie können
eine 80cm lange Sonde verwenden. Es ist auch ratsam die Prüfkabel zu überprüfen - ob die Isolie-
rung nicht beschädigt ist und ob die Kontakte: Leitung - Bananenstecker - Sonde nicht von Korrosion
befallen sind oder lose sind. In den meisten Fällen ist die erreichte Genauigkeit ausreichend, aber
man sollte sich immer des Wertes der Messunsicherheit, von dem die Messung betroffen ist, bewusst sein.
Zusätzliche Informationen die vom Messgerät angezeigt werden
3.6 Messung der Parameter von Fehlerstromschutzschaltern RCD
3.6.1 Messung des Auslösestroms RCD
Einstellungen
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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Die Taste F1drücken
zur Auswahl In gehen.
Durch Drücken der Taste F2
zur Auswahl der
Stromform gehen.
Durch Drücken der Taste F3
zur Auswahl der RCD-
Art gehen.
Mit den Tasten und wird die entsprechende Position markiert und mit der Taste ENTERbestätigt.
Mit den Tasten und zur Auswahl der zweiten Gruppe von Parametern gehen.
Durch Drücken der Taste F1
zur Auswahl UL gehen.
Durch Drücken der Taste F2
zur Auswahl des
Messmodus gehen.
Mit den Tasten und wird die entsprechende Position markiert und mit der Taste ENTERbestätigt.
Verbinden Sie das Gerät mit der Installation gemäß der Zeichnung.
Messung
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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50
Das Messgerät ist für die Messung bereit.
Auf einem Display kann der Wert
der der Spannung und Frequenz
abgelesen werden.
Die Taste STARTdrücken, um die Messung einzuleiten.
Ergebnis ablesen.
Anmerkungen:
-Messung der Ansprechzeit tAI (tA gemessen während der Messung IA) für selektive Schalter ist nicht
verfügbar.
- Messung der Ansprechzeit tAI wird nicht gemäß der Anforderungen entsprechender Normen durch-
geführt, also unter dem Nennstrom des Schalters RCD In, sondern unter dem Strom IA, der während
seiner Messung gemessen und angezeigt wird. In den meisten Fällen, wo eine Messung gemäß der
Normen nicht notwendig ist, kann er zur Bewertung der richtigen Funktion der Sicherung des RCDSchalters in einer bestimmten Installation berücksichtigt werden. Wenn der gemessene IA kleiner ist
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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UB>UL!
Die Berührungsspannung überschreitet den eingestellten
Grenzwert UL.
!
Auf der Rechten Seite des Ergebnisses bedeutet es einen
Ausfall des RCD-Schalters
U
L-N
nicht vorhan-
den
Kein Nullleiter für konstanten und pulsierenden IΔn mit Un-
terlage.
Drehschalter zur Funktionsauswahl auf tA
stellen.
Durch Drücken der Taste F1
zur Auswahl In gehen.
Durch Drücken der Taste F2
zur Auswahl der Mul-
tiplizität In gehen.
Durch Drücken der Taste F3
zur Auswahl der
Stromform gehen.
Mit den Tasten und wird die entsprechende
Position markiert und mit der Taste ENTERbestätigt.
Mit den Tasten und zur Auswahl der zweiten
Parametergruppe gehen.
als In (in den meisten Fällen), ist die Ansprechzeit tAI meistens länger als die Ansprechzeit, die in der
Funktion tA gemessen wurde, die die Zeit beim Strom In misst. Wenn also die Zeit tAI korrekt ist
(nicht zu lang ist), kann davon ausgegangen werden, dass die gemessene Zeit tA auch korrekt sein
wird (nicht länger sein wird).
Zusätzliche Informationen die vom Messgerät angezeigt werden
Weitere Angaben entsprechen der Messung einer Kurzschlussschleife (die ersten 7 Positionen der
Tabelle in Pkt. 3.4.1).
3.6.2 Messung der Ansprechzeit des RCD
Einstellungen
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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52
Durch Drücken der Taste F1
zur Auswahl UL gehen.
Durch Drücken der Taste F2
zur Auswahl der RCD-
Art gehen.
Durch Drücken der Taste F3
in die Auswahl des
Messmodus gehen.
Mit den Tasten und wird die entsprechende
Position markiert und mit der Taste ENTERbestätigt.
Verbinden Sie das Gerät mit der Installation gemäß der Zeichnung.
Das Messgerät ist für die Messung
bereit.
Auf einem Display kann der Wert
der der Spannung und Frequenz
abgelesen werden.
Die Taste STARTdrücken, um die Messung einzuleiten.
Messung
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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53
Ergebnis ablesen.
Drehschalter zur Funktionswahl auf AUTO stel-
len.
Durch Drücken der Taste F1
zur Auswahl In gehen.
Durch Drücken der Taste F2
zur Auswahl der RCD-
Art gehen.
Durch Drücken der Taste F3
zur Auswahl der RCD-
Art gehen.
Durch Drücken der Taste F4
gehen Sie zur Auswahl
des Messmodus (RCDParameter zur Messung).
Anmerkungen und Informationen wie für die Messung IA.
3.6.3 Automatische Messung der Parameter der RCD
Das Gerät ermöglicht die automatische Messung der Ansprechzeiten tA des RCD-Schalters und
des Ansprechstroms IA, der Berührungsspannung UB und des Erdungswiderstandes RE. Zusätzlich
gibt es die Möglichkeit der automatischen Messung des Widerstands der Schleife Z
der Methode, die in Pkt. 3.4.3 beschrieben wurde. In diesem Modus ist es nicht nötig die Messung
jedes Mal mit der Taste STARTauszulösen, der Benutzer muss lediglich die Messung einleiten durch
einmaliges Drücken der Taste START und den RCD einschalten nach jedem Auslösen.
MPI-530 bietet die Möglichkeit, dass im Hauptmenü zwei AUTO-Modi ausgewählt werden:
- Voller Modus: Messung aller Formen von Strom für den jeweiligen RCD (AC, A, B, B+, F),
- Standardmodus: Messung der gewählten Form des Stroms.
Die Modus-Auswahl ist in Kap. 2.2 beschrieben.
3.6.3.1 Full Mode
Einstellungen
RCD gemäß
L-PE
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54
Mit den Tasten und wird die entsprechende
Position markiert und mit der Taste ENTERbestätigt.
Mit den Tasten und zur Auswahl der zweiten Gruppe von Parametern gehen.
Durch Drücken der Taste F1
zur Auswahl UL gehen.
Durch Drücken der Taste F2
zur Auswahl der Länge
des Kabels L gehen (für die Mes-
sung Z
L-PE
RCD ohne Netzste-
cker WS).
Durch Drücken der Taste F3
zur Auswahl des Über-
stromschutzes gehen (nur für die
Messung Z
L-PE
RCD).
Durch Drücken der Taste F4
zur Auswahl der Berechnungsmethode Ik gehen (in
Bezug auf Un oder U0 - (nur für
die Messung Z
L-PE
RCD)).
Mit den Tasten und wird die entsprechende Position markiert und mit der Taste ENTERbestätigt. Im
Falle der Auswahl der Sicherung mit den Tasten und
wird der Parameter gewählt mit den Tasten und
dient zur Auswahl des Wertes.
Verbinden Sie das Gerät mit der Installation gemäß der Zeichnung.
Messung
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Das Messgerät ist für die Messung
bereit.
Auf einem Display kann der Wert
der der Spannung und Frequenz
abgelesen werden.
Die Taste STARTdrücken, um die Messung einzuleiten.
Wenn Messungen gewählt wurden, die der Auslösung der
RCD-Schalter bedürfen, begeben Sie sich in die direkte Nähe
des Schalters und schalten Sie ihn nach jedem Auslösen ein,
bis die Messungen abgeschlossen sind (eine längere Pause
kann auf das beenden der Messung deuten).
Die Messung wird auf dem
Fortschrittsbalken dargestellt:
unten – der gesamte Zyklus,
oben – Messung Z
L-PE
RCD
und der RCD-Parameter.
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Ergebnis ablesen.
Mit den Tasten F3 und F4 werden die angezeigten Ergebnisgruppen gewechselt.
Anmerkungen:
- die Anzahl der gemessenen Parameter hängt von den Einstellungen im Hauptmenü ab.
- UB und RE werden immer gemessen.
- das automatische Messverfahren wird in den folgenden Fällen unterbrochen:
der Ausschalter hat während der Messung von UB RE oder tA beim Strom von 1,5 x IΔn angespro-
chen,
der Ausschalter hat bei den Messungen der sonstigen Komponenten nicht angesprochen,
der eingestellte Wert der sicheren Spannung UL wurde überschritten,
die Spannung ist bei der Messung einer der Komponenten ausgefallen,
die RE-Werte und die Netzspannungen ließen den für die Messung einer Komponente notwendi-
gen Strom nicht generieren.
- das automatische Messgerät überspringt unmögliche Messungen, z. B. wenn der ausgewählte
Strom I
- Bewertungskriterien für die Richtigkeit der Ergebnisse für die Komponenten:
0,5*I
0,35*I
0,35*I
0,5*I
tA bei 0,5*I
tA bei 1*I
tA bei 2*I
tA bei 5*I
130ms ≤ tA bei 1*I
60ms ≤ tA bei 2*I
und dessen Vielfache über die Möglichkeiten des Messgerätes hinausgehen.
Δ
n
≤ IA ≤ 1*I
Δ
n
≤ IA i ≤ 2*I
Δ
n
≤ IA und ≤ 1,4*I
Δ
n
≤ IA ≤ 2*I
Δ
n
→ rcd, für alle RCD-Arten
Δ
n
≤ 300ms für einfache RCD
Δ
n
≤ 150ms für einfache RCD
Δ
n
≤ 40ms für einfache RCD
Δ
n
Δ
n
für I
=10 mA
Δ
Δ
n
n
für sonstige I
Δ
Δ
n
≤ 500ms für selektive RCD
Δ
n
≤ 200ms für selektive RCD
Δ
n
n
Δ
n
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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57
Drehschalter zur Funktionswahl auf AUTO stellen.
Durch Drücken der Taste F1
zur Auswahl In gehen.
Durch Drücken der Taste F2
zur Auswahl der Stromform gehen.
Durch Drücken der Taste F3
zur Auswahl der RCDArt gehen.
Durch Drücken der Taste F4
zur Auswahl des Messmodus wechseln.
Mit den Tasten und wird die entsprechende
Position markiert und mit der Taste ENTERbestätigt.
Mit den Tasten und zur Auswahl der zweiten
Parametergruppe gehen.
50ms ≤ tA bei 5*I
10ms ≤ tA bei 1*I
10ms ≤ tA bei 2*I
10ms ≤ tA bei 5*I
≤ 150ms für selektive RCD
Δ
n
≤ 300ms für Kurzverzögerungs-RCD
Δ
n
≤ 150ms für Kurzverzögerungs-RCD
Δ
n
≤ 40ms für Kurzverzögerungs-RCD
Δ
n
Das Ergebnis kann gespeichert werden (siehe Punkt4.2), oder Sie können die Taste ESCdrücken,
und zur Spannungs- und Frequenzanzeige zurückkehren.
- Weitere Anmerkungen und Informationen wie für die Messung IA und Z
L-PE
.
3.6.3.2 Standard-Modus
Einstellungen
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58
Durch Drücken der Taste F1
zur Auswahl UL gehen.
Durch Drücken der Taste F2
zur Auswahl der Länge
des Kabels L gehen (für die Mes-
sung Z
L-PE
RCD ohne Netzste-
cker WS).
Durch Drücken der Taste F3
zur Auswahl des Über-
stromschutzes gehen (nur für die
Messung Z
L-PE
RCD).
Durch Drücken der Taste F4
zur Auswahl der Berechnungsmethode Ik gehen (in
Bezug auf Un oder U0 - (nur für
die Messung Z
L-PE
RCD)).
Mit den Tasten und wird die entsprechende Position markiert und mit der Taste ENTERbestätigt. Im
Falle der Auswahl der Sicherung mit den Tasten und
wird der Parameter gewählt mit den Tasten und
wird der Wert ausgewählt.
Verbinden Sie das Gerät mit der Installation gemäß der Zeichnung.
Messung
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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Das Messgerät ist für die Messung
bereit.
Auf einem Display kann der Wert
der der Spannung und Frequenz
abgelesen werden.
Die Taste STARTdrücken, um die Messung einzuleiten.
Wenn Messungen gewählt wurden, die der Auslösung der
RCD-Schalter bedürfen, begeben Sie sich in die direkte Nähe
des Schalters und schalten Sie ihn nach jedem Auslösen ein,
bis die Messungen abgeschlossen sind (eine längere Pause
kann auf das beenden der Messung deuten).
Die Messung wird auf dem
Fortschrittsbalken dargestellt:
unten – der gesamte Zyklus
oben – Messung Z
L-PE
RCD
und der RCD-Parameter.
Ergebnis ablesen.
Mit den Tasten F3 und F4 werden die angezeigten Ergebnisgruppen gewechselt.
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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60
WARNUNG:
Das gemessene Objekt darf nicht unter Spannung stehen.
Drehschalter zur Funktionswahl auf R
ISO
stellen.
Um die Messspannung zu ändern,drücken Sie die Taste F1 .
Anmerkungen:
- Anmerkungen wie in Punkt 3.6.3.1.
3.7 Isolationswiderstandsmessung
3.7.1 2-Pol-Strom-Messung
Einstellungen
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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61
Mit den Tasten und wählen Sie die
Messspannung und bestätigen Sie mit der Taste
ENTER.
Um den Grenzwert einzustellen (minimaler Wider-
stand), drücken Sie die Taste F3 .
Mit den Tasten , und ENTER den
Wert des Widerstandes eingeben.
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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62
Mit den Tasten , , , und
ENTERdie Einheit wählen. Mit der
Taste F4 bestätigen.
Das Messgerät ist für die Messung
bereit.
Auf einem Display kann der Wert
der Störspannung abgelesen werden.
Schließen Sie die Prüfkabel, wie auf der Abbildung gezeigt, an.
Drücken Sie START.
Die Messung wird kontinuierlich durchge-
führt, bis die Taste losgelassen wird.
Um mit der Messung fortzufahren, drücken
Sie die Taste ENTER bei gleichzeitig ge-
drückter Taste START . Um die Messung
in diesem Modus zu unterbrechen, drücken
Sie erneut die Taste START.
Messung
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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63
Das Display während der
Messung mithilfe der Taste ENTER.
Ergebnis ablesen.
Bei der Messung des Isolationswiderstands tritt auf den Kabelendungen des
Messgeräts MPI-530 eine gefährliche Spannung von bis zu 1kV auf.
Die Messkabel dürfen vor Abschluss der Messungen nicht getrennt werden und
der Schalter darf nicht umgestellt werden. Dies birgt die Gefahr eines Stromschlages und verhindert die Entladung des Objekts.
Messspannung auf den Klemmen des Messgeräts.
STÖRUNG!
Auf dem gemessenen Objekt befindet sich eine Störspan-
nung. Die Messung ist möglich, aber das Messergebnis
kann durch eine Zusätzliche Unsicherheit belastet sein.
Anmerkungen:
- Solange die Messspannung 90% des eingestellten Wertes nicht erreicht (und nach überschreiten
von 110%), gibt der Zähler einen Dauerton aus.
- Nach Abschluss der Messung erfolgt die Entladung der Kapazität des gemessenen Objekts durch
Kurzschluss der Messklemmen R
+ und R
ISO
- durch einen Widerstand von 100 k.
ISO
Zusätzliche Informationen die vom Messgerät angezeigt werden
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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64
LIMIT I!
Strombegrenzung wurde ausgelöst. Das Symbol erscheint
während der Messung, begleitet von einem Dauerton.
Wenn es nach der Messung angezeigt wird, bedeutet es,
dass das Ergebnis der Messung bei Strombegrenzung erhalten wurde.
Drehschalter zur Funktionswahl auf R
ISO
stellen.
Schließen Sie das Kabel WS-03
oder WS-04 mit Netzstecker UNISchuko an.
Das Messgerät erkennt dies automatisch und wechselt die Displayansicht.
Durch Drücken der Taste F1
zur Auswahl der
Messspannung UN gehen.
Durch Drücken der Taste F2
zur Auswahl der Reihenfolge der Kabel: L, PE, N
oder N, PE, L oder L+N, PE gehen.
Durch Drücken der Taste F3
in die Auswahl der
einzelnen Messung gehen.
Mit den Tasten und wird die entsprechende Position markiert und mit der Taste ENTERbestätigt.
Hinweis: Wenn bekannt ist, dass in der Buchse die Ka-
bel L und N vertauscht sind, besteht nach Drücken der
Taste F2 die Möglichkeit der Auswahl der Reihenfolge
(N)(PE)(L), damit das Messgerät die Ergebnisse der
Messungen korrekt anzeigt.
Hinweis: der Modus (L+N)(PE) bewirkt den Kurzschluss
der Leitungen L und N in der geprüften Buchse.
Mit den Tasten und zur Auswahl der zweiten
Parametergruppe gehen.
3.7.2 Messungen mit Kabeln mit UNI-Schuko-Stecker (WS-03 i WS-04)
Einstellungen
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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65
Durch Drücken der Taste F3
zur Einstellung des
minimalen Widerstands gehen.
Mit den Tasten , und ENTER den
Wert des Widerstandes eingeben.
Mit den Tasten , , , und
ENTERdie Einheit wählen. Mit der
Taste F4 bestätigen.Schließen Sie das Kabel WS-03 oder
WS-04 an die gemessene Buchse an.
Messung
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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Drücken Sie die Taste START, um die Messung
einzuleiten. Falls eine der Spannungen den Zuläs-
sigen Wert (50 V) überschreitet, wird die Aufschrift
Spannung am Objekt angezeigt, und die Messung
wird blockiert.
Das Display während der
Messung.
Das Symbol des gemessenen Widerstandes und der
Fortschrittsbalken der Messung werden angezeigt.
Der untere Balken zeigt
den % des Fortschritts der
gesamten Messung an.
Ergebnisse ablesen.
Drehschalter zur Funktionswahl auf R
ISO
stellen.
Anmerkungen:
- Weitere Anmerkungen und Meldungen, wie in Punkt 3.7.1.
3.7.3 Messungen mit AutoISO-1000C
Einstellungen
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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67
Den Adapter AutoISO-1000c an-
schließen.
Das Messgerät erkennt dies auto-
matisch und wechselt die Displayansicht.
Durch Drücken der Taste F1
zur Auswahl der
Messspannung UN gehen.
Durch Drücken der Taste F2
zur Auswahl der Kabelart gehen (3-, 4- oder 5Leiter).
Durch Drücken der Taste F3
in die Auswahl der einzelnen Messung gehen.
Mit den Tasten und wird die entsprechende
Position markiert und mit der Taste ENTERbestätigt.
Mit den Tasten und zur Auswahl der zweiten
Parametergruppe gehen.
Durch Drücken der Taste F3
zur Einstellung des
minimalen Widerstands gehen.
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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68
Mit den Tasten , und ENTER den
Wert des Widerstandes eingeben.
Mit den Tasten , , , und
ENTERdie Einheit wählen. Mit der
Taste F4 bestätigen.
Das Messgerät ist für die Messung
bereit.
Auf einem Display kann der Wert
der Störspannung abgelesen werden.
Den Adapter AutoISO-1000c an die gemessene Leitung anschließen.
Messung
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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69
Drücken Sie die Taste START, um die Messung einzulei-
ten. Zuerst wird eine Prüfung der Spannungen auf den
einzelnen Leitungen durchgeführt.
Falls eine der Spannungen den zugelassenen Wert überschreitet, wird das Symbol dieser Spannung mit “!” (zB.
U
N-PE
!) angezeigt, und die Messung wird unterbrochen.
Ergebnisse ablesen.
Mit den Tasten F3
und F4 werden die
angezeigten Gruppen der
Ergebnisse gewechselt.
Drehschalter zur Funktionswahl auf RX R
±200mA
stellen.
Anmerkungen:
- Weitere Anmerkungen und Meldungen, wie in Punkt 3.7.1.
3.8 Niederspannungs-Widerstandsmessung
3.8.1 Widerstandsmessung der Schutzleitungen und Ausgleichsverbindungen (mit ±200mA Strom)
Einstellungen
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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70
Durch Drücken der Taste F1
zur Auswahl des Messmo-
dus gehen.
Mit den Tasten und markieren Sie
R
CONT
±200mAund mit der Taste ENTER bestä-
tigen.
Durch Drücken der Taste F3 zur Einstellung des ma-
ximalen Widerstandes gehen.
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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71
Mit den Tasten , und ENTER
den Wert des Widerstandes eingeben.
Mit der Taste F4 bestätigen.
Das Messgerät ist für die Messung
bereit.
Messgerät an das Objekt anschließen.
Die Messung startet automatisch.
Ergebnisse ablesen.
Messung
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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72
Um die nächste Messung ohne Abklemmen der Prüf-
kabel von dem gemessenen Objekt zu starten, drücken
Sie die Taste START.
ACHTUNG!
Die Anzeige der Meldung „Spannung auf dem Objekt!”informiert darüber , dass
das gemessene Objekt unter Spannung ist. Die Messung wird nicht zugelassen.
Das Messgerät muss unverzüglich vom Objekt getrennt werden.
STÖRUNG!
Auf dem gemessenen Objekt befindet sich eine Stör-
spannung. Die Messung ist möglich, jedoch mit zu-
sätzlicher Messunsicherheit, die in den technischen
Daten angegeben wird.
Drehschalter zur Funktionswahl auf RX R
±200mA
stellen.
Durch Drücken der Taste F1 in die Auswahl des
Messmodus gehen.
Anmerkungen:
Zusätzliche Informationen die vom Messgerät angezeigt werden
3.8.2 Widerstandsmessung
Einstellungen
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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Mit den Tasten und markieren Sie RX,
mit der Taste ENTERbestätigen.
Messgerät an das Objekt anschließen.
Ergebnis ablesen.
Die Taste F2drücken.
Messung
Anmerkungen:
- Weitere Anmerkungen und Meldungen, wie in Punkt 3.8.1.
3.8.3 Der Widerstandsausgleich der Prüfkabel
Um den Einfluss des Widerstands der Prüfkabel auf das Messergebnis zu eliminieren, kann ein
Ausgleich durchgeführt werden (automatische Nulleinstellung). Zu diesem Zweck haben die Funktio-
nen RX und R
die Subfunktion AUTOZERO.
±200mA
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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74
Führen Sie die auf dem Display angezeigten Befehle aus.
Die Aufschrift AUTOZERO erscheint, was bedeutet, dass die Messkabel geeicht wurden.
Um den Widerstandsausgleich der Prüfkabel zu entfernen (zur Werkskalibrie-
rung zurückzukehren) sollten die genannten Schritte befolgt werden, aber bei
getrennten Prüfkabeln.
Drehschalter zur Funktionswahl auf
stellen.
3.9 Prüfen der Phasenfolge,
Einstellungen
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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75
Die Taste F1 drücken.
Mit den Tasten , die
PHASENSEQUENZ wählen, mit der Taste
ENTER bestätigen.
Messgerät bereit zum Testen.
Verbinden Sie das Gerät mit der Installation gemäß der Zeichnung.
Messung
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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76
Der Pfeil bewegt
sich im Uhrzeigersinn: Phasensequenz korrekt,
der Pfeil bewegt
sich in entgegengesetzter Richtung:
Phasensequenz
falsch.
ZwischenphasenSpannungen.
Signalisierung der Anwesenheit der jeweiligen
Phasen.
Drehschalter zur Funktionswahl auf
stellen.
Die Taste F1 drücken.
Mit den Tasten , DREHFELDwäh-
len, bestätigen mit der Taste ENTER.
3.10 Überprüfung der Drehrichtung des Motors
Einstellungen
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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77
Verbinden Sie das Gerät mit dem Motor gemäß der Zeichnung.
Drehen Sie die Motorwelle kräftig in die gewünschte Richtung.
Der Pfeil bewegt sich
im Uhrzeigersinn:
der Anschluss an die
Klemmen des Motors
L1, L2, L3 der Phasen
L1, L2, L3, wird zur
Folge haben, dass sich
der Motor in de Richtung dreht, in der die
Motorwelle während
des Tests gedreht wurde.
Der Pfeil bewegt sich
gegen den Uhrzeigersinn:
der Anschluss an die
Klemmen des Motors L1,
L2, L3 der Phasen L1,
L2, L3, wird zur Folge
haben, dass sich der Motor in de entgegengesetzte Richtung dreht, in der
die Motorwelle während
des Tests gedreht wurde.
Messung
Anmerkungen:
- Beim Bewegen der nicht angeschlossenen Prüfkabel können sich die Spannungen, die von der
Drehrichtung zeugen, induzieren. Bewegen Sie die Prüfkabel während des Tests.
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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78
Drehschalter zur Funktionswahl auf
stellen.
Optische Sonde anschließen. Das Messgerät wechselt in dem Lichtmes-
sungsmodus.
Wenn die Sonde bei der Prüfung der Pha-
sensequenz oder Drehrichtung des Motors an-
geschlossen war, drücken Sie die Taste F1
.
Mit den Tasten , LUXOMETERwäh-
len, mit der Taste ENTERbestätigen.Durch Drücken der Taste F3 zur Einstellung der mi-
nimalen Beleuchtung gehen.
3.11 Beleuchtungsmessung
Einstellungen
Messung
Einstellungen
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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79
Mit den Tasten , und ENTER
den Beleuchtungswert eingeben. Mit
der Taste F4
OK
bestätigen.
Mit den Tasten , , , und
ENTERdie Einheit wählen. Mit der
Taste F4 bestätigen.
Nach geeigneter Platzierung der Sonde, das Ergebnis ablesen.
Messung
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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80
Drehschalter zur Funktionswahl auf
LOGGER stellen.
Im MENÜ (Punkt 2.2.3) die Nennspannung und Frequenz des Netzes
wählen. Diese Spannung dient zur Berechnung der Abweichung der ge-
messenen Spannung in [%] von dem Nennwert.
Drücken Sie die Taste F1, um die Pa-
rameter der Aufnahme zu wählen.
Mit den Tasten , Es wird eine Reihe
von Parametern zur Aufnahme gewählt, mit
der Taste ENTER wird die Auswahl bestä-
tigt.
3.12 Recorder. Messung und Aufzeichnung des Stroms, Spannung,
Leistung, cosφ, des Koeffizienten PF, der Oberschwingungen
und THD
Einstellungen
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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Drücken Sie die Taste F2, um die Abtastrate und An-
zahl der Proben einzustellen.
Mit den Tasten , und ENTER die
Abtastrate markieren.
Mit den Tasten , zur Auswahl der Anzahl der Proben gehen, mit den Tasten ,
die Anzahl der Proben einstellen die Reaktionszeit wird berechnet auf Grundlage der
Abtastrate und der Anzahl der Proben. Mit
der Taste F4
zum Messdisplay ge-
hen.
Mit den Tasten , das Aussehen des Fortschrittsbalkens ändern. Mit
der Taste F3
zur Auswahl der Zangen gehen.
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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Mit den Tasten , wird die Zangenart
gewählt, mit der Taste ENTER wird die
Auswahl bestätigt.
Schließen Sie das Gerät gemäß der Zeichnung an (Beispiel der Aufzeichnung auf dem Motor).
Messung
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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Mit den Tasten F3 und F4 werden
die angezeigten Gruppen der Ergebnisse gewechselt.
Während der Anzeige der Harmonischen mit den
Tasten , kann die Nr. der Harmonischen ge-
wählt werden, deren Wert auf der rechten Seite des
Displays angezeigt wird.
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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Drücken Sie die Taste START, um die Messung
einzuleiten.
Hinweis:
Um Unklarheiten bei der Berechnung der Leistung zu vermeiden müssen die Zangen so
montiert werden, dass die Pfeile auf ihnen auf den Anschlusspunkt der Zange L des Messgerätes an dem Testobjekt (Abbildung b)) zeigen.
Anmerkungen:
- Während der Aufnahme ist nur der Bildschirm sichtbar, der zu Beginn der Aufnahme angezeigt
wurde.
- Aufgrund der Energiesparsamkeit zeigt das Messgerät Informationen nur 30 S ab dem Start an, danach wechselt es in den Energiesparmodus (der Bildschirm wird ausgeblendet, jede Sekunde blinkt
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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Balken mit dem Namen des Kunden/Balken der Lokalisierung im Menü
Freier Speicher:
alle Balken - 100 %,
keine Balken - 0 %
Die Fettgedruckte
Umrahmung weist darauf hin, wo sich der
Kursor befindet
Balken mit Hinweisen
Objekt-Ikone
Subobjekt-Ikone
Der Balken mit dem
Objektnamen oder
Subobjektnamen und
- im Falle des Kursors
auf dem Kunden - die
Kundenadresse (falls
sie eingegeben wurde)
Verbindungsstücke, die auf die Möglichkeit der Bewegung zwischen den Ikonen
hinweisen
Bezeichnungen der
Funktionstasten
Laufende Nummer /
die Gesamtzahl der Objekte
Objekt-Symbol
Symbol der Messstelle und deren Anzahl (für dieses Objekt)
eine grüne LED). Das Messgerät wird aus dem Sleep-Modus durch Drücken einer beliebigen Taste
geweckt.
4 Speicherung der Messergebnisse
4.1 Speicherorganisation
Der Speicher der Messergebnisse hat eine baumartige Struktur (Zeichnung unten). Der Benut-
zer kann Daten für zehn Kunden Speichern. In jedem Kunden können max. 999 Objekte angelegt
werden, in denen bis zu 3 Ebenen von Subobjekten gespeichert werden können, und bis zu 999
Subobjekte für jede Ebene. In jedem Objekt und Subobjekt können bis zu 999 Messungen gespei-
chert werden.
Das Ganze ist durch die Größe des Speichers begrenzt. Der Speicher ermöglicht die gleichzei-
tige Aufnahme von 10 ausführlichen Beschreibungen der Kunden und mindestens: Messergebnisse
für 10000 Messpunkte und 10000 Namen der Messpunkte, 999 Beschreibungen von Objekten, 999
Beschreibungen von Subobjekten und die Speicherung des Schemas dieser Objekte. Zusätzlich ist
Platz vorgesehen für Namenslisten (Auswahllisten) mit bis zu 99 Einträgen.
4.1.1 Das Aussehen der Hauptfenster im Modus zur Aufzeichnung der Messung
Hauptfenster der Ordner
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
Objekt ohne Subobjekt
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Symbol des Objekts auf einem grauen
Hintergrund
Anschluss
Laufende Nummer /
die Gesamtzahl von Unterobjekte in einer Ebene
Unterobjekt-Symbol
Symbol der Messstelle und deren Anzahl (für dieses Unterobjekt)
Symbol des Unterobjekts auf einem
grauen Hintergrund
Anschluss (erscheint, wenn sich der Kursor
über das Symbol bewegt)
Aktiver Bereich
Datenfelder
Informationen über
den Modus der Eintragung des Namens
Eingabefeld
On-Screen-Tastatur
Ein Objekt, das mindestens ein Unterobjekt enthält
Unterobjekt ohne weitere Unterobjekte
Unterobjekt mit weiteren Unterobjekten
Kunden-Dialogfenster
Fenster zur Eingabe des Namens
Um Buchstaben zu erhalten platzieren Sie den Kursor auf Shiftund drücken Sie die Taste ENTER.
Um Sonderzeichen zu erhalten platzieren Sie den Kursor auf ALT und drücken Sie die Taste ENTER.
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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Laufende Nummer /
Gesamtzahl der gespeicherten Zellen
Nach der Messung drücken Sie bitte die Taste ENTER.
Erneut ENTERdrücken.
Fenster zur Speicherung des Messergebnisses
Anmerkungen:
- In einer Zelle können Messergebnisse gespeichert werden, die mit allen verfügbaren Messfunktio-
nen ermittelt wurden.
- Es können nur Ergebnisse der Messungen gespeichert werden, die mit der Taste START eingeleitet
wurden (außer automatische Nulleinstellung bei der Niederspannungs-Widerstandsmessung).
- Es wird eine Reihe von Ergebnissen (das Hauptergebnis und Zusatzergebnisse) der jeweiligen
Messfunktion und das Datum und Uhrzeit der Messung gespeichert.
- Die Zellen, die nicht gespeichert wurden, sind nicht verfügbar.
- Es ist ratsam den Speicher zu löschen, nachdem die Daten gelesen wurden, oder vor einer neuen
Serie von Messungen, die in denselben Zellen gespeichert werden können, wie die vorherigen.
4.2 Speicherung der Messergebnisse
4.2.1 Eingabe der Ergebnisse, ohne den Ausbau der Speicher-Struktur
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Zelle frei für die jeweilige
Messart.
Zelle besetzt für die jeweilige Messart.
Auswahl der Messstelle (Zelle) mit den Tasten und .
oder
Drücken Sie die Taste ENTER, um das Ergebnis
zu speichern oder ESC, um zur Anzeige der Speicherstruktur zurückzukehren.
Beim Versuch in einer besetzten Zelle Daten zu speichern, erscheint eine Warnmeldung:
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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oder
Drücken Sie ENTER, um das Ergebnis zu überschreiben, oder ESC, um abzubrechen.
Drücken Sie die Taste ESC, um zur Erstellung der Objekte zu gehen.
Durch Drücken der Taste wird der Cursor auf Klient 1 eingestellt.
Anmerkungen:
- Im Falle von RCD-Schaltern erscheint die Warnung auch beim Versuch das Messergebnis der ent-
sprechenden Art (Komponente), das bei einem anderen eingestellten Strom In gemessen wurde o-
der für einen anderen eingestellten Schalter dieser Art (normal/ mit kurzer Verzögerung / selektiv), als
die Messungen in dieser Zelle, trotz der Tatsache, dass der Platz für diese Komponente frei sein
kann. Eingabe der Messergebnisse für einen anderen RCD-Schalter oder Strom In wird dazu führen,
dass alle gespeicherten Ergebnisse für den bestimmten RCD-Schalter gelöscht werden.
4.2.2 Erweiterung der Speicher-Struktur
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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Mit den Tasten ,
kann man zu den weiteren Kunden gelangen (1 - 10)
.
Mit der Taste F1 geht man zur Bearbeitung der Daten des Kunden.
Mit den Tasten und
wird der Kursor auf den jeweiligen Positionen einge-
stellt, und mit der Taste ENTER geht man zur Bearbeitung
.
Mit den Tasten ,
und
,
wird das Zeichen, das eingegeben werden
soll, gewählt, mit der Taste ENTER wird es eingegeben
.
Mit der Taste F3werden die eingegebenen Buchstaben gelöscht.
Mit der Taste F4werden die Daten bestätigt und es wird zum Display
aus Schritt zurückgekehrt.
Auf diese Weise können alle Daten des Kunden eingegeben werden.
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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Mit der Taste F4werden die Daten bestätigt und es wird zum Display
aus Schritt zurückgekehrt.
Mit der Taste den Kursor auf dem Symbol des Objekts platzieren. Mit der
Taste F1 in den Bearbeitungsmodus des Objektnamens gehen.
Geben Sie den Namen des Objekts, wie im Falle der Kundendaten ein. Sie können die Liste der Vorschläge nutzen, die nach Drücken der Taste F1 verfügbar ist.
Durch Drücken der Taste F1 können weitere Namen zur Liste hinzuge-
fügt werden (bis zu 99 Positionen), und mit der Taste F2können Positi-
onen gelöscht werden.
Mit der Taste F4bestätigen Sie den Namen, der auf dem Display erscheint.
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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Die Taste ENTERdrücken, zum Messpunkt gehen.
Mit der Taste F1 kann der Name des Messpunktes bearbeitet werden.
Geben Sie den Namen des Messpunktes ein, ähnlich wie im Falle des Objektnamens.
Die Taste ENTERdrücken, um das Ergebnis im Speicher zu hinterlegen.
Nach dem Zugriff auf den Speicher kann die Struktur des Speichers erweitert werden, durch Hinzufügen von neuen Objekten und Unterobjekten gemäß der Anforderungen.
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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Um ein neues Objekt hinzuzufügen, drücken Sie die Taste F4.
Um ein neues Subobjekt hinzuzufügen, platzieren Sie den Kursor auf dem ent-
sprechenden Objekt und drücken Sie die Taste F3.
Mithilfe der Tasten F3 und F4können neue Objekte und Subobjekte hinzugefügt
werden (bis zu 5 Ebenen).
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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Drehschalter zur Funktionswahl auf MEM stellen.
Mit den Tasten und “SPEICHER DURCHSUCHEN UND BEARBEITEN” wählen.
Die Taste ENTERdrücken.
Das Zuletzt gespeicherte Ergebnis im Subobjekt 3 Ebene 1.
Anmerkungen:
- Neue Objekte (Subobjekte auf einer Ebene) werden auf der rechten Seite des mit dem Kursor markierten Objekts hinzugefügt (Subobjekt).
- Auf dem Display sind Subobjekte sichtbar, die zum Objekt gehören (Subobjekt), auf dem sich der
Kursor befindet.
- Das Entfernen von Objekten und Subobjekten ist nur möglich im Modus zum Durchsuchen des
Speichers.
- Die Änderung des Namens des Objekts, Subobjekts oder der Messung ist im Modus zum Durchsuchen des Speichers möglich oder nach Zugriff auf den Speicher nach der Messung.
4.3 Speicher durchsuchen und bearbeiten
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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Mit den Tasten , und , kann man zwischen den Objekten und
Subobjekten auf den vorhandenen Verbindungsstücken navigieren.
Mit der Taste F1 kann der Name des Objekts (Subobjekts) bearbeitet
werden. Mit der Taste F2 kann das jeweilige Objekt (Subobjekt) entfernt werden, zusammen mit allen gespeicherten Ergebnissen.
Wenn der Kursor auf Kunde platziert ist,
können mit den Tasten , andere auf-
gerufen werden.
Nach Markieren des ausgewählten Objekts
(Subobjekts) die Taste ENTERdrücken.
Nummer des Messpunktes / Anzahl
aller Messpunkte.
Nummer der Messart / Anzahl aller
Messarten in dem jeweiligen Punkt.
Mit den Tasten , wird der Messpunkt geändert.
Mit der Taste F1 kann der Name des Messpunktes bearbeitet werden. Mit der Taste F2 kann der jeweilige Messpunkt entfernt werden, zusammen mit allen gespeicherten Ergebnissen.
Mit den Tasten F3 und F4 werden die jeweiligen Ergebnisarten des jeweiligen Messpunkts angezeigt.
Drehschalter zur Funktionswahl auf MEM stellen.
4.4 Durchsuchen des Recorderspeichers
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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Mit den Tasten und “LOGGER-SPEICHER DURCHSUCHEN” markieren.
Die Taste ENTERdrücken.
Mit den Tasten und Durchsuchen der
gespeicherten Ergebnisse oder einzelnen
Messergebnisse wählen. Die Taste ENTER
drücken.
Nummer der Messung / Gesamtzahl
der Messungen.
Nummer des Displays mit Ergebnissen / Anzahl aller Displays mit
Ergebnissen.
Einzelne Messungen
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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Mit den Tasten , werden die Ergebnisse der nachfolgenden Messungen angezeigt.
Mit der Taste F1 kann die jeweilige Messung entfernt werden, zusammen mit allen gespeicherten Ergebnissen.
Mit den Tasten F3 und F4 werden die jeweiligen Ergebnisse
der jeweiligen Messung angezeigt.
Mit den Tasten und die Aufnahme, die
durchsucht werden soll, wählen. Die Taste
ENTERdrücken.
Nummer des Displays mit
Ergebnissen / Anzahl aller
Displays mit Ergebnissen.
Statistische Werte der Spannung und des Stroms.
Mit den Tasten F3 und F4 werden die jeweiligen Ergebnisse
der jeweiligen Aufnahme angezeigt.
Aufnahmen
BEDIENUNGSANLEITUNG MPI-530 Version 1.11
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Nummer des Displays mit
Ergebnissen / Anzahl aller
Displays mit Ergebnissen.
Statistische Werte der Leistung und THD.
Nummer der Probe / Anzahl
aller Proben.
Messergebnisse in folgenden
Proben.
Nummer des Displays mit
Ergebnissen / Anzahl aller
Displays mit Ergebnissen.
Mit den Tasten F3 und F4 werden die Ergebnisse der Messungen in den weiteren Proben angezeigt.
Jetzt können weitere Proben mithilfe der Tasten , gewählt werden und
ähnlich bei der Anzeige weiterer Displays.
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