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© Siemens AG 2016 1 of 8 SITOP DC USV Modul 40
A5E38473872, 08.2016
SITOP DC-USV-Modul 40 / SITOP DC-UPS-Module 40
6EP1931-2FC21
6EP1931-2FC42
Betriebsanleitung A5E38473872
https://support.industry.siemens.com/cs/fr/fr/view/20781697
https://support.industry.siemens.com/cs/it/it/view/20781697
https://support.industry.siemens.com/cs/es/es/view/20781697
https://support.industry.siemens.com
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© Siemens AG 2016 2 of 8 SITOP DC USV Modul 40
A5E38473872, 08.2016
Dimension drawings
6EP1931-2FC21/42
On / Off
Die Hutschienenbefestigung auf der Rückwand kann von der Position wie SITOP modular (Auslieferzustand) durch Lösen der 3
selbstschneidenden Schrauben auf die Position wie SITOP power versetzt werden.
The mounting position on the rail can be changed from position SITOP modular (delivery state) to new position SITOP power (remove the 3
self-tapping screws)
Hinweis
Diese Betriebsanleitung enthält aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht sämtliche Detailinformationen des Produkts und kann auch nicht jeden denkbaren Fall
der Aufstellung, des Betriebes oder der Instandhaltung berücksichtigen. Technische Änderungen jederzeit vorbehalten. In Zweifelsfällen gilt der deutsche Text.
Note
These operating instructions do not purport to cover all details of the product, nor to provide for every possible contingency that may arise during installation,
operation or maintenance. Subject to change without notice. The German text applies in cases of doubt.
+2V Zuschaltschwelle
+1V (cut-in threshold)
+0,5V +22V fest eingestellt (fixed)
+1V
+1V
+0,5V Ladeschlussspannung
+0,2V (end-of-charge voltage)
+0,2V + 26,3V fest eingestellt (fixed)
+0,1V
1A / 2A Ladestrom (charging current)
eingestellte Zeit / max. Zeit (set time / max.)
+320s
+160s
+ 80s Pufferzeit (buffering time)
+ 40s
+ 20s
+ 10s +5s fest eingestellt (fixed)
Unterbrechung output (disconnection)
Betriebszustand Akku On / Off (operating state battery)
Kompatibilität (nur bei / only 6EP1931-2FC21)
Grundeinstellung, Auslieferzustand
(basic setting, delivery state)
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© Siemens AG 2016 3 of 8 SITOP DC USV Modul 40
A5E38473872, 08.2016
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WARNHINWEISE
Nur entsprechend qualifiziertes Fachpersonal darf an diesem Gerät oder in dessen Nähe arbeiten.
Der einwandfreie und sichere Betrieb dieses Gerätes setzt sachgemäßen Transport, fachgerechte Lagerung, Aufstellung, Montage und die ausschließliche Verwendung
von SITOP Batteriemodulen (z.B. Batterie- bzw. Akku-Module 6EP1935-6ME21oder 6EP1935-6MF01) voraus.
Der Wert des Ladestromes und der Ladeschlussspannung ist gemäß den Empfehlungen unter "Einstellungen" mit den DIP-Schaltern anzupassen. Eine falsche
Einstellung vermindert die Lebensdauer des Akkus und kann zu Zerstörungen führen.
ACHTUNG
Nur geschultes Personal darf das Gerät öffnen. Elektrostatisch gefährdete Bauelemente (EGB)
Entsorgungsrichtlinien
Verpackung und Packhilfsmittel sind recyclingfähig und sollten grundsätzlich der Wiederverwertung zugeführt werden.
Das Produkt selbst darf nicht über den Hausmüll entsorgt werden.
Beschreibung und Aufbau
Das DC-USV-Modul 40 ist ein Einbaugerät der SITOP -Reihe zur Montage auf Normprofilschiene DIN EN 50022-35x15/7,5. Für die Installation der Geräte und Batteriemodule sind die einschlägigen
DIN/VDE-Bestimmungen oder länderspezifischen Vorschriften (z.B. VDE 0510 Teil 2 / EN 50272-2) zu beachten .
In Kombination mit SITOP Batteriemodulen dient es zur Pufferung eines Teiles des Laststromes (max. 40A) von 24V-Laststromversorgungen der Reihe SITOP.
Der Eingang "Input L+" des DC-USV-Moduls ist mit dem Ausgang L+ des versorgenden 24V DC-Netzteils zu verbinden, der Eingang "Input M" mit dem Ausgang M des versorgenden Netzteils. Das
Batteriemodul wird an den Klemmen +Bat und –Bat angeschlossen. Die zu puffernden Verbraucher werden über den Ausgang „Output L+“ und „Output M“ des DC-USV-Moduls mit der am Eingang
angelegten Spannung versorgt, bei Ausfall der 24V DC-Versorgungsspannung bzw. Spannungseinbruch unter die eingestellte Zuschaltschwelle werden die Verbraucher durch Zuschaltung des im
Bereitschaftsparallelbetrieb auf Vollladung gehaltenen Akku-Moduls versorgt.
Über DIP-Schalter können die Akku-Zuschaltschwelle, die Ladeschlussspannung, der Ladestrom und die Überbrückungszeit eingestellt werden. Ein Schalter dient zur Einstellung einer definierten
Überbrückungszeit mit anschließender Abschaltung des Akkus (siehe Einstellungen), ein Schalter zur Überbrückung des ON/OFF-Kreises, ein Schalter zur Wahl „vor Abschaltung der Akkus Ua für
5s unterbrechen“, ein Schalter dient der Wahl „wesentliche Eigenschaften analog zur neuen DC-USV-Familie“ oder „analog zum bisherigen DC-USV-Modul 40, 6EP1931-2FC01“ (nur bei 6EP19312FC21).
Vier Leuchtdioden, zwei potentialfreie Wechsler, ein Schließer und eine USB-Schnittstelle (bei 6EP1931-2FC42) übernehmen die Signalisierung von Betriebszuständen des DC-USV-Moduls 40
(siehe Signalisierung), die Steuerung „Remote-Timerstart“ und „Shutdown“.
Technische Daten
Eingangsgrößen:
Eingangsnennspannung: 24V DC
Arbeitsspannungsbereich: 22 bis 29V DC
max. Eingangsstrom bei 24V und Batterieladung: 42,6A DC
max. Eingangsstrom bei 24V und geladener Batterie: 40,2A DC
Batteriestrom im Pufferbetrieb: 40,2A DC
Ruhestromaufnahme aus dem Akku: ca. 0,30 mA
Verlustleistung bei 24V und Batterieladung: ca. 33 W
Verlustleistung 24V und geladener Batterie: ca. 32 W
Verlustleistung im Pufferbetrieb: ca. 34 W
Ausgangsgrößen:
Ausgangsnennspannung: UA1 = 24V DC
Ausgangsnennstrom: IA1 = 40A DC
Ausgangsstrombereich: IA1 = 0 ... 40A DC
Ausgangskennlinie des Ladereglers:
Die Ladung des Akkumoduls erfolgt mit einstellbarem Konstantstrom bis zur
eingestellten Ladeschlussspannung.
Ladeschlussspannung: UA2 = 26,3 bis 29,3V DC
Ladestrom: IA2 = 1 oder 2A DC
Einstellungen
Einstellung der Zuschaltschwelle:
Sinkt die Eingangsspannung unter den eingestellten Wert der Zuschaltschwelle, so schaltet das USV-Modul in den Pufferbetrieb um. Die Verbraucher werden dann ausschließlich durch das
Akkumodul versorgt. Die Einstellung der Zuschaltschwelle erfolgt mittels 3 Stück DIP-Schalter (Position siehe Seite 2) gemäß Tabelle 2 (siehe Seite 7). Einstellbereich: 22,0 bis 25,5 V DC in 0,5VSchritten (Auslieferzustand: 22,5V DC ± 0,4V). Genauigkeit: ± 1,8%
Einstellung des Ladestromes:
Die Ladung des Akkumoduls erfolgt mittels Konstantstrom, bis die eingestellte Ladeschlussspannung erreicht ist. Der Ladevorgang wird dann beendet. Bei der Einstellung des Ladestromes sind die
Angaben des verwendeten Akkumoduls zu beachten, um die jeweils optimale Einstellung zu wählen. Die Einstellung des Ladestromes erfolgt mittels eines DIP-Schalters (Position siehe Seite 2).
Einstellbereich: 1A DC ± 0,2A DC (ON) oder 2A DC ± 0,2A DC (OFF) (Auslieferzustand: 2A DC ± 0,2A DC)
Einstellung der Ladeschlussspannung:
Die Ladeschlussspannung hängt von der jeweiligen Type des Akkus sowie von der Temperatur welcher er ausgesetzt ist ab. Tabelle 1 ( siehe Seite 7) beinhaltet die Ladeschlussspannungen für die
angegebenen Akkumodule bei unterschiedlichen Temperaturen. Zwischen den Werten kann interpoliert werden. Die Einstellung erfolgt mittels 6 Stück DIP-Schalter (Position siehe Seite 2) gemäß
Tabelle 3 (siehe Seite 7).
Einstellbereich: 26,3 bis 29,3V DC in 0,1V-Schritten (Auslieferzustand: 26,6V DC ± 0,1V für +40°C Bleigelakku-Temperatur). Genauigkeit: ± 0,7%
Hinweis: Für vorteilhafte tiefere Temperaturen (Optimum sind +20 …+25°C) muss die Ladeschlussspannung auf Werte gemäß Tabelle 1 erhöht werden !
Einstellung des Betriebszustandes ON/OFF:
ACHTUNG: Zur normalen Funktion muss der Betriebszustand unbedingt auf „ON“ eingestellt werden (Auslieferzustand ist „OFF“), dazu DIP-Schalter auf „ON“ oder X2.9 mit X2.10
verbinden !!
Um eine unbeabsichtigte Entladung des Akkus (z.B. durch Ausschalten der Anlage) zu verhindern, kann das DC-USV-Modul mittels DIP-Schalter (oder durch Öffnen einer potenzialfreien
Verbindung oder Drahtbrücke zw. Klemme X2.9 und X2.10) in den Betriebszustand „OFF“ (Auslieferzustand) geschaltet werden.
Im Betriebszustand „ON“ (DIP-Schalter geschlossen oder Klemme X2.9 mit X2.10 mit potenzialfreiem Schließer für Umax = 15V DC, Imax. = 10mA verbunden oder X2.9 auf Masse gelegt) bietet
das DC-USV-Modul die volle Funktionalität laut Spezifikation. Im Betriebszustand „OFF“ erfolgt bei Wegfall der Versorgungsspannung keine Umschaltung in den Pufferbetrieb. Alle anderen
Funktionen bleiben erhalten. Wird das USV-Modul während des Pufferbetriebes in den Zustand „OFF“ geschaltet, so wird auch der Pufferbetrieb beendet. Im Normalbetrieb wird die Einstellung
ON/OFF alle ca. 20s abgefragt.
Einstellung der Pufferzeit
Die Einstellung der Pufferzeit erfolgt mittels 6 Stück DIP-Schaltern (Position siehe Seite 2) und kann gemäß Tabelle 4 (siehe Seite 7) in 10s-Schritten von 5s bis 635s vorgenommen werden. Mit
Schalter 1 (eingestellte Zeit / max. Zeit) kann gewählt werden, ob die Beendigung des Pufferbetriebes nach der eingestellten Zeit oder erst bei Erreichen der Tiefentladeschwelle des Akkus (=
maximale Pufferzeit) erfolgt. (Auslieferzustand Pos. Off = maximale Pufferzeit). Bei 6EP1931-2FC42 kann mit dem Remote-Signal (wird bei der Schnittstelle beschrieben) der Puffertimer gestartet
werden um die USV nach der eingestellten Pufferzeit abzuschalten. Wenn die Abschaltung erfolgt ist, besteht keine Möglichkeit mittels Änderung der Schaltereinstellung den Pufferbetrieb wieder
einzuschalten. Erst nach Wiederkehr der Eingangsspannung kann ein neuerlicher Pufferbetrieb erfolgen.
Unterbrechung der Ausgangsspannung
Mittels DIP-Schalter (Position siehe Seite 2) kann gewählt werden, ob die Ausgangsspannung nach Ablauf der eingestellten Pufferzeit für ca. 5 sec unterbrochen wird oder nicht (Auslieferzustand:
Keine Unterbrechung). Bei 6EP1931-2FC42 erfolgt eine Unterbrechung der Ausgangsspannung auch über das Remote-Signal der Schnittstelle.
Kompatibilität (nur bei 6EP1931-2FC21)
Mittels DIP-Schalter kann gewählt werden: „wesentliche Eigenschaften analog zur neuen DC-USV-Familie“ oder „analog zum bisherigen DC-USV-Modul 40 6EP1931-2FC01“. (Auslieferzustand
„neue DC-USV-Familie“)
Schutz- und Überwachungsfunktionen
Verpolschutz: Das USV-Modul ist gegen Verpolung der Eingangsspannung und des Akkus elektronisch geschützt.
Überstrom und Kurzschlussschutz: Im Normalbetrieb und im Pufferbetrieb ist das USV-Modul durch die interne Strombegrenzung (typ. 65 bis 110 A für ca. 20ms bei Kurzschluss,
1,05 bis 1,4 IN für ca. 80ms bei Überstrom) geschützt. Eine eingebaute (nicht zugängliche) Sicherung (48A) schützt im Fehlerfall. Im Normalfall erfolgen automatische Wiederanlaufversuche alle ca.
20s. Im Pufferbetrieb erfolgt speichernde Abschaltung. Wiederanlauf nach Rückkehr zum Normalbetrieb.
Tiefentladeschutz: Blei-Akkumulatoren dürfen nur bis zu einer bestimmten Spannung (Tiefentladeschwelle) entladen werden. Wird der Akku weiter entladen, so vermindert dies die
Lebensdauer und kann bis zur Zerstörung führen. Um den angeschlossenen Akku vor Beschädigung zu schützen, wird das USV-Modul speichernd abgeschaltet und die Verbraucher vom Akku
getrennt, sobald die Akkuspannung im Pufferbetrieb unter typ. 19V DC (Bereich: 19,5...18,5V DC) sinkt.