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Deaktivierung der Tageslichtblockierung
Wenn der LUX-Regler in Richtung Maximum zur AUSPosition gedreht wird, arbeitet der PIR-Melder ohne
Tageslichtblockierung. In dieser Position kann der
PIR-Timer auf 10 s, bis 30 Min. eingestellt werden.
8 Montage des Melders:
a) Drücken Sie die Meldereinheit nach oben in die
Klemmenreihe in der Basis und montieren Sie die
Befestigungsschraube (Pozidrive (PZ)0/Philips (PH)).
b) Justieren und testen Sie den Melder gemäß
Abb. 7 .
c) Reduzieren Sie ggf. den Erfassungsbereich
gemäß Abb. 2 .
d) Montieren Sie die Melderabdeckung.
Betrieb und Wartung
Achten Sie darauf, dass die Linse sauber und
trocken bleibt. Die Linse kann mit einem leicht
angefeuchteten Tuch gereinigt werden. Bei Fehlern
bzw. Betriebsstörungen, die sich nicht mit den
normalen Benutzereinstellungen LUX, TIME, LRN
bzw. SENSITIVITY beheben lassen, fragen Sie bitte
einen autorisierten Elektriker.
9 Informationen zur drahtlosen HF-Übertragung:
Der Bewegungsmelder hat einen integrierten HFSender Modell STM110 (EnOcean). Das HF-Signal
hat eine Frequenz von 868 MHz, die Wiederholrate
beträgt 1x pro 100 Sekunden, und die Sendeleistung
ist geringer als 10 mW. Dies garantiert eine
gegenüber konventionellen Drahtlossystemen auf ein
Hundertstel reduzierte HF-Umgebung.
HF-Übertragungsreichweite:
Ein HF-Signal besteht aus elektromagnetischen
Schwingungen/Wellen (einer bestimmten Feldstärke),
die auf ihrem Weg zum Empfänger abgeschwächt
werden. Die Feldstärke des HF-Signals sinkt
proportional quadratisch mit dem Abstand zwischen
Sender und Empfänger.
Diese natürliche Abnahme der Feldstärke als
Funktion der Entfernung ist jedoch nicht der einzige
Faktor, der die Reichweite beeinträchtigt. Metallteile,
z.B. in Form von Verstärkungen in Wand- und
Deckenelementen, Metallfolien in Dampfsperren bzw.
UV-/Farbfiltern reflektieren, stören bzw. schwächen
alle das HF-Signal auf seinem Weg zum Empfänger.
Hier eine Liste mit (annähernden) HFDurchdringungsraten bei üblichen Baumaterialien:
Durchdringungsstärke von HF-Signalen:
Material Durchdringung
Holz, Gips und
Glas ohne Folienbeschichtung .........90...100%
Ziegel, MDF und Spanplatten ...........65...95%
Betonarmierung.................................10...80%
Metall, Aluplatten usw. ...................... 0...10%
In der Praxis heißt dies, dass die in Gebäuden verwendeten Materialien einen entscheidenden Einfluss auf
die Reichweite zwischen Sender und Empfänger haben.
Als Richtwerte können die folgenden Reichweiten angenommen werden.
HF-Reichweite/Durchdringung:
Sichtabstand zwischen Sender und Empfänger:
Typisch 30 m in Gängen, bis zu 100 m in großen,
offenen Räumen wie z.B. Sporthallen.
Gips-/Holzwände:
Typisch 30 m Reichweite durch max. 5 Wände.
Ziegel-/Gasbetonwände:
Typisch 20 m Reichweite durch max. 3 Wände.
Stahlarmierte Wände/Decken (Bodenstrukturen):
Typisch 10 m Reichweite durch max. 1 Wand/Decke.
Der Einfallswinkel des HF-Signals auf die Wand
beeinflusst die Feldstärke. Ideal ist der rechte
Winkel. Siehe Abb. 9b .
Brandschutzwände, Aufzugschächte und Treppen.
Müssen als Bereiche angesehen werden, die vom
HF-Signal nicht durchdrungen werden können.
In Zweifelsfällen vor der Montage die Reichweite im
Gebäude überprüfen.
Andere Störquellen für die drahtlose HFSignalübertragung:
Geräte, die ebenfalls HF-Signale benutzen, wie
Computer, Audio-/Videosysteme, Handys/
Schnurlostelefone, elektronische Transformatoren,
drahtlose Verbindungseinheiten, Frequenzumrichter
und andere HF-Sender/-Empfänger gelten ebenfalls
als Störquellen für das drahtlose HF-Signal. Wir
empfehlen deshalb einen Mindestabstand von 0,5 m
zu derartigen Geräten.
HF-Sender-Wiederholrate:
Der Bewegungsmelder übertragt einen HF-Code als
Funktion eines ereignisgesteuerten Prozesses, jedoch
auch in einem festen, zeitgesteuerten Prozess.
Messprinzip und Codeabgabe:
a) Der Ablauf eines ereignisgesteuerten Prozesses
kann durch Drücken der Taste „LRN” aktiviert
werden. Hierdurch startet der interne Mikro-
prozessor, der Status (aktiviert oder deaktiviert)
des Bewegungsmelders wird registriert, und es
wird sofort ein HF-Code zum
Empfänger gesendet.
b) Ablauf eines zeitgesteuerten Prozesses. In einem
Intervall von 1x pro Sekunde (T_wake up) startet
der interne Mikroprozessor, der Status des PIR
360° Melders wird registriert, und bei Aktivierung
wird sofort ein HF-Code gesendet.
Erfolgt keine Veränderung, wird nach jeweils 100
ereignisgesteuerten Prozessen ein HF-Code
gesendet.
Voreinstellung des STM1 10-Senders:
T_wake up: 1, T_event: 100
T_send = 1 wake up x 100 event = 100 s.
Beschreibung des HF-Codes:
EnOcean Profile:
Profile 0b000111 – Occupancy Sensor
Type 0b0000001 – Occupancy Sensor 1
Manufacturer ID 0b00000000011
DATA BYTES
DB_1:
PIR off 0…127
PIR on 128…255
DB_0.BIT_3:
Learn button 0 = Teach-in telegram
1 = Data telegram
Für Sensoren mit der vorigen EXMC Kodierung
verweisen wir auf den Typen 41-301.
10 Technische Daten:
Eingang:
Versorgungsspannung.............230 VAC ±10% 50 Hz
Alternative Versorgung ............24 VAC/DC ±10%
Inhärente Leistungsaufnahme . 230 VAC – 1 W bzw.
24 V – 0,5 VA.
Preformance:
HF-Systemsender ....................EnOcean STM110
Sendefrequenz .........................868 MHz
Senderausgangsleistung .........<10 mW
Sender-Wiederholrate..............Im Standby einmal
pro ca. 100 s. Sofort,
wenn PIR-Aktivierungstimer eingestellt.
HF-Reichweite..........................100 m in freiem
Raum/bei freier Sicht,
ca. 30 m in
Gebäuden, siehe
„Informationen zur
HF-Übertragung”.
Lux-Bereich ..............................10…1000 Lux
Lux-Bereich aus .......................LUX zur Maximal-
position in die AUS-
Stellung drehen,
keine Tageslicht-
blockierung
Hysterese ................................. > +10%
Ausschaltverzögerung ............. 1 bis 30 Min., mit
Tageslichtblockierung
10 s bis 30 Min.,
keine Tageslicht-
blockierung
Empfindlichkeit ......................... manuelle Einstellung
Aktivierungsanzeige ein/aus....manuelle Einstellung
Testmodi ...................................manuelle Einstellung
Schutzart .................................. IP 20
Umgebungstemperatur ............-5 °C bis +50 °C
Kabeldurchführung...................2 x Ø12 mm
Zulassung:
CE-Norm...................................EN 60669-2-1
Achtung:
Der Bewegungsmelder ist mit der EnOcean ID markiert