Sartorius Vivapore 5,Vivapore 10/20 Directions For Use Manual

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Vivapore 5, 10|20 ml C

Intended only for in-vitro diagnosis Nur für in-vitro-Diagnostik bestimmt! Pour diagnostic in vitro uniquement. Per esclusivo impiego in vitro. Para uso exclusivo de diagnóstico in vitro.
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Vivapore 5, 10|20 ml C
Directions for Use Intended only for in-vitro diagnosis
Vivapore Concentrators offer exceptional ease of use and flexibility for the concentration and |or purifica­tion of macromolecules from dilute solutions. Depending on configuration and reservoir volume of the Vivapore selected, starting volumes may vary from 3 to 20 ml and up to 750 concentration may be achieved.

Operation

1. Concentrating macromolecules
a. Insert Vivapore 5 or 10|20 into stand.
b. Pipette sample through aperture at the top of the device. Device can be left unattended until desired concentration is achieved. Solvent and micromol­ecules are pulled through the membrane by a high­capacity absorbent; a dead stop feature prevents the sample from concentrating to dryness.
c. Once the desired volume is achieved, the concen­trate is withdrawn using a Pasteur, thin plastic or gel loader type pipette. The sample is now ready for further analysis. Please note, the graduated scale on the device is for indication only.
2. 20 ml capacity expansion for the VP10|20
Sample capacity of the VP10|20 can be increased to 20 ml by use of the ancillary reservoir. First pipette 10 ml into the Vivapore, then lock the ancillary reservoir to the top opening and add up to an addi­tional 10 ml of sample.
3. Desalting with Vivapore 10|20
Reservoir expansion or desalting by constant vol­ume diafiltration. VP10 | 20 offer a unique ancillary reservoir feature that allows reservoir expansion or one-step purification and concentration of protein samples.
In this procedure, new buffer solution replaces the original solvent at a rate equal to the speed of filtra­tion. With a fresh buffer solution volume that is five times greater than the sample in the concentrator, 99% of salts will be removed.
A. Pipette up to 2 ml of sample to be purified through aperture at the top of the device.
B. Firmly seat a 10 ml plastic pipette or the ancillary reservoir on the conical entry port of the concentra­tor. Fill with up to 5 times the volume in the concen­trator using deionized water or fresh buffer solution. Device can be left unattended whilst the new buffer replaces the solvent in the original solution. Once buffer in the pipette is exhausted, the remaining solu­tion will continue to concentrate to the level desired.
C. Collect purified and concentrated sample with a pasteur or long gel loader type pipette.
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Operating Tips Improving speed of concentration
Speed of filtration is affected by several parameters including temperature, pH and protein concentration. Whilst Vivapore concentrators will provide rapid filtration in most environments, the following suggestions may be helpful in optimising speed.
Filtration speed will increase proportionally to ambi­ent temperature. Should you require faster concentra­tion, place the concentrator in a warmer location, however note not to exceed the maximum temperatur of 30°C.
An acid sample with a pH of less than 5 will take longer to concentrate than a neutral sample. Adjustment to a physiological pH will result in faster filtration.
Suspended particles will tend to foul the filter element and slow filtration speed. Prefiltration with a syringe filter will clarify the sample and result in faster filtration speed and improved analytical results following concentration.
Initial protein concentration levels will have a signifi­cant effect on concentration speed. Whilst a highly dilute sample will concentrate rapidly, once macro­molecule con centration exceeds 2%, the speed of filtration will rapidly decrease.
Concentrations above 5% are not practical with Vivapore concentrators. (For high levels of macro­molecular concentration, use Vivaspin centrifugal concentrators.)
Recovering dry samples
Vivapore concentrators have an impermeable concen­trate pocket (dead stop) which impedes concentration to dryness. However, if the concentrate inadvertently remains too long in the concentrator, the remain­ing solvent will eventually evaporate and the sample may go to dryness. Should this occur, proteins may be returned to solution by pipetting approximately 100 µl of buffer in and out of the concentrate pocket several times.
Storage
Vivapore devices should be stored in a dry environ­ment at 4 to 30°C. Please store the devices in their original packaging.
Disposal
Used units may be incinerated or autoclaved, the stands are reusable for further concentrations.
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Vivapore 5 und 10|20 ml C
Gebrauchsanleitung Nur für in-vitro-Diagnostik bestimmt!
Die Vivapore-Konzentratoren zur Aufkonzentrie­rung und|oder Reinigung von Makromolekülen aus verdünnten Lösungen sind außer ordentlich leicht zu handhaben. Je nach Konfiguration und Reservoir­volumen des verwendeten Vivapore-Konzentrators reichen die Ausgangsvolumina von 3 bis 20 ml, und es lässt sich eine bis zu 750-fache Konzentration erzielen.

Betrieb

1. Konzentrierung von Makromolekülen
a. Vivapore 5 oder 10|20 in den Ständer einsetzen.
b. Die Probe oben durch die Öffnung pipettieren. Der Konzentrator kann bis zum Erreichen des gewünsch­ten onzentrationsniveaus unbeauf sichtigt stehen gelassen werden. Lösungsmittel und Mikromoleküle werden von einem Absorbens hoher Kapazität durch die Membran gezogen; die integrierte Dead-Stop­Funktion verhindert, dass die Probe bis zur Trockene aufkonzentriert wird.
c. Ist das gewünschte Volumen erreicht, wird das Kon­zentrat mit einer Pasteur-, einer dünnen Kunststoff­oder mit einer zum Beladen von Gelen geeigneten Pipette (Gel Loader) abgezogen. Die Probe kann nun in weiteren Analysen eingesetzt werden.
2. Kapazitätserweiterung bei Vivapore 10|20 auf 20 ml
Durch Einsatz eines zusätzlichen Probenreservoirs lässt sich die Probenkapazität des Vivapore 10|20 auf 20 ml erhöhen. Dazu werden zunächst 10 ml in den Probenbehälter pipettiert; anschließend wird das zusätzliche Probenreservoir auf die obere Öffnung aufgesteckt. Nun können weitere 10 ml der Probe zugegeben werden.
3. Entsalzen mit Vivapore 10|20
Erweiterung des Probenreservoirs oder Entsalzen durch kontinuierliche Diafiltration. Vivapore 10|20 können zusätzlich mit einem neuar­tigen Proben reservoir aufgerüstet werden. Auf diese Weise kann das Probenvolumen erweitert bzw. die Reinigung und Aufkonzentrierung von Proteinproben in einem Schritt durchgeführt werden. Dabei wird das ursprüngliche Lösungsmittel durch eine frische Puffer­lösung ersetzt, und zwar mit einer der Filtrationszeit entsprechenden Geschwindigkeit. Durch die neue Puf­ferlösung, die ein fünfmal größeres Volumen aufweist als die Probe im Konzentrator, lassen sich 99% der Salze entfernen.
A. Pipettieren Sie bis zu 2 ml der zu reinigenden Probe durch die obere Öffnung des Konzentrators.
B. Stecken Sie eine 10-ml-Kunststoff-pipette oder das zusätzliche Probenreservoir fest auf die konisch geformte obere Einlass-öffnung des Konzentrators auf. Füllen Sie dann deionisiertes Wasser oder frische Pufferlösung bis zur fünffachen Menge des im Kon­zentrator befindlichen Probenvolumens auf. Während das Lösungsmittel in der ursprünglichen Lösung durch die frische Pufferlösung ersetzt wird, kann der Konzentrator unbeaufsichtigt stehen bleiben. Ist der Puffer in der Pipette aufgebraucht, wird die restliche Lösung weiter bis zum gewünschten Niveau aufkon­zentriert.
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C. Die gereinigte und konzentrierte Probe kann nun mit einer Pasteur- oder einer langen, zum Beladen von Gelen geeigneten Pipette abgezogen werden. Bitte beachten Sie, die gedruckte Graduierung auf der Einheit dient nur als Anhaltspunkt.
Benutzungshinweise Verkürzung der Konzentrierungszeit
Die Filtrationsgeschwindigkeit wird durch verschie­dene Parameter beeinflusst, u.a. durch die Tempe­ratur, den pH-Wert und die Proteinkonzentra tion. Zwar gestatten die Vivapore-Konzentratoren in den meisten Fällen kurze Filtrationszeiten. Um die Filtra­tionsgeschwindigkeit zu optimieren, können allerdings nachfolgende Hinweise von Nutzen sein.
Die Filtrationsgeschwindigkeit nimmt proportional zur Umgebungstemperatur zu. Wenn für Ihre Anwendung eine schnellere Konzentrierung erforderlich ist, sollten Sie den Konzentrator in einem wärmeren Bereich auf­stellen, jedoch die Maximaltemperatur von 30°C nicht überschreiten.
Die Konzentrierung saurer Proben mit pH-Werten < 5 dauert länger als bei neutralen Proben. Durch die Ein­stellung auf einen physiologischen pH-Wert kann die Filtrations-geschwindigkeit erhöht werden.
Suspendierte Partikel neigen dazu, das Filterele­ment zu verunreinigen und dadurch die Filtrations­geschwindigkeit zu verringern. Durch Vor filtration mit einem Spritzenfilter kann die Probe geklärt werden. Dies wiederum führt zu kürzeren Filtrationszeiten und zur Verbesserung der Analysenergebnisse im Anschluss an das Aufkonzen­trieren.
Die Proteinkonzentrationen vor der Aufkonzentrie­rung haben einen signifikanten Einfluss auf die Kon­zentrations-geschwindigkeit. Während sich eine stark verdünnte Probe in kurzer Zeit aufkonzentrieren lässt, nimmt die Filtrations-geschwindigkeit rapide ab, wenn die Konzentration der Makromoleküle mehr als 2 % beträgt.
Rückgewinnung trockener Proben
Die Vivapore-Konzentratoren sind mit einer undurch­lässigen Dead-Stop-Konzentrattasche ausgestattet, die ein Aufkonzentrieren der Probe bis zur Trocke­ne verhindert. Verbleibt das Konzentrat allerdings versehentlich zu lange im Konzentrator, kommt es unter Umständen zu einer Verdunstung des restlichen Lösungsmittels, so dass die Probe doch zur Trockene aufkonzentriert wird. In einem solchen Fall lassen sich die Proteine wieder in Lösung bringen, indem man ca. 100 µl Pufferlösung mehrfach in die Konzentrattasche hinein- und wieder herauspipettiert.
Lagerung
Die Vivapore-Konzentratoren sollten bei 4°C bis 30°C in einer trockenen Umgebung in der Originalverpa­ckung aufbewahrt werden.
Entsorgung
Benutzte Konzentratoren können verbrannt oder autoklaviert und die Ständer für weitere Konzentrie­rungen benutzt werden.
Für Konzentrierungen auf über 5% sind die Vivapore­Konzentratoren nicht geeignet. (Um eine höhere Makro-molekül-Konzentration zu erzielen, empfehlen wir die Ver wendung von Vivaspin-Zentrifugalkonzen­tratoren.
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