Diese Kurzanleitung enthält grundlegende Richtlinien für die
Rosemount
Anleitungen für Konfiguration, Diagnose, Wartung, Service oder
Fehlersuche und -beseitigung. W eitere Info rmatio nen sind in der
Betriebsanleitung der Serie 8712C/U/H (Dok.-Nr . 0 0809-0100-4 729)
zu finden. Die Betriebsanleitung und diese Kurzanleitung sind
außerdem in elektronischer Form über www.rosemount.com erhältlich.
®
Serie 8712C/U/H. Sie enthält keine detaillierten
Kurzanleitung
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Rosemount Serie
8712C/U/H /8700
WARNUNG
Nichtbeachtung dieser Installationsrichtlinien kann zu
schweren oder tödlichen Verletzungen führen:
Installations- und Servicearbeiten dürfen nur von qualifiziertem
Personal durchgeführt werden. Alle anderen Arbeiten, außer die in
der Betriebsanleitung beschriebenen Servicearbeiten, dürfen nur
von qualifiziertem Personal durchgeführt werden. Sicherstellen,
dass die Betriebsumgebung von Messrohr und Messumformer mit
der entsprechenden FM-, CSA- oder europäischen Zulassung
übereinstimmt.
In einer explosionsgefährdeten Atmosphäre darf mit einem
Rosemount Modell der Serie 8712C/U/H nur ein Rosemount
Messrohr verwendet werden.
Kurzanleitung
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WARNUNG
Explosionen können zu schweren oder tödlichen Verletzungen
führen:
Die Installation dieses Messumformers in explosionsgefährdeten
Umgebungen muss gemäß den lokalen, nationalen und
internationalen Normen, Vorschriften und Empfehlungen erfolgen.
Einschränkungen in Verbindung m it der sicheren Insta llation finden
Sie in der Betriebsanleitung im Abschnitt „Zulassungen des
Modells 8712C/U/H“.
• Vor dem Anschließen eines HART-Handterminals in einer
explosionsgefährdeten Atmosphäre sicherstellen, dass die
Geräte im Messkreis unter Beachtung der Empfehlungen für
eigensichere und nicht funkenerzeugende Feldverdrahtung
installiert sind.
Bei einer Installationen mit Ex-Schutz/druckfester Kapselung
den Gehäusedeckel des Messrohrs nicht entfernen, wenn der
Stromkreis unter Spannung steht.
Elektrische Schläge können schwere oder tödliche
Verletzungen verursachen
• Kontakt mit Leitungsadern und Anschlussklemmen vermeiden.
Elektrische Spannung an den Leitungsadern kann zu elektrischen
Schlägen führen.
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WARNUNG
Die Auskleidung des Messrohrs vorsichtig handhaben. Keine
Objekte zum Zweck von Hub- oder Hebelbewegungen in das
Messrohr einführen. Schäden an der Auskleidung können das
Messrohr unbrauchbar machen.
Keine Metall- oder Spiraldichtungen verwenden, um mögliche
Schäden an den Auskleidungsenden des Messrohrs zu vermeiden.
Die Auskleidungsenden schützen, falls das Messrohr häufig
ausgebaut werden muss. Hierfür können kurze Rohrstücke an den
Messrohrenden angebracht werden.
Das korrekte Festziehen der Flanschschrauben ist äußerst wichtig,
um den ordnungsgemäßen Betrieb und eine hohe Lebensdauer des
Messrohrs zu gewährleisten. Alle Schraub en müsse n e ntsprechend
der angegebenen Reihenfolge auf das angegebene Drehmoment
angezogen werden. Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann zu
schweren Schäden an der Auskleidung des Messrohrs führen und
den Austausch des Messrohrs erforderlich machen.
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SCHRITT 1: VORDER INSTALLATION
Vor der Installation von Rosemount Magnetisch induktiven
Durchflussmessumformern der Serie 8712C/U/H sollten verschiedene
Schritte ausgeführt werden, um den Installationsprozess zu
vereinfachen:
• Für die jeweilige Anwendung geltende Optionen und
Konfigurationen identifizieren
• Hardware-Schalter sofern erforderlich setzen
• Mechanische, elektrische und Umgebungsanforderungen
berücksichtigen
Mechanische Anforderungen
Der Einbauort von Rosemount Messumformern der Serie 8712C/U/H
muss ausreichenden Platz für eine sichere Montage, einfachen Zugang
zu Leitungseinführungen, zum Öffnen der Messumformergehäuse und
einfache Ablesbarkeit der Anzeige des Bedienerinterfaces gewährleisten
(siehe Abbildung 1). Der Messumformer muss in einer aufrechten
Stellung eingebaut werden.
Wenn ein Messumformer der Serie 8712C/U/H separat vom Messrohr
installiert wird, unterliegt er keinen Beschränkungen, die ggf. für das
Messrohr gelten.
Abbildung 1. Rosemount 8712C/U/H – Maßzeichnung
Mit Gehäusedeckel für
Bedienerinter-
face mit
Standard-
Gehäusedeckel
109
89
229
Bedienerinterface
71
79
11
283
305
75
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Umgebungsanforderungen
Übermäßige Wärme und Vibrationen vermeiden, um die maximale
Lebensdauer des Messumformers zu gewährleisten. Typische
Problembereiche:
• Leitungen mit starker Vibration und integriert montierten
Messumformern
• Installationen in warmen Umgebungen mit direkter
Sonneneinstrahlung
• Außeninstallationen in kalten Umgebungen
Extern montierte Messumformer können in der Warte installiert
werden, um die Elektronik vor harten Umgebungsbedingungen zu
schützen und einfachen Zugriff für Konfiguration oder Service zu
gewährleisten.
Sowohl extern als auch integriert montierte Rosemount Messumformer
der Serie 8712C/U/H erfordern eine externe Sp annungsversorgung und
müssen an eine geeignete Spannungsquelle angeschlossen werden.
Installationsverfahren
Der Einbau von Rosemount Messumformern der Serie 8712C/U/H
umfasst sowohl detaillierte mechanische als auch elektrische
Installationsverfahren.
Messumformer montieren
An einem externen Einbauort kann der Messumformern an ein Rohr
mit bis zu 50 mm Durchmesser oder an eine ebene Fläche montiert
werden.
Rohrmontage
Montage des Messumformers an ein Rohr:
1. Die Montageplatte mit den Befestigungsteilen am Rohr anbringen.
2. Den 8712C/U/H Messumformer mit den Befestigungsschrauben an
der Montageplatte anbringen.
Montage an eine Fläche
Montage des Messumformers an eine Fläche:
1. Den 8712C/U/H Messumformer mit den Befestigungsschrauben
am Einbauort anbringen.
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Optionen und Konfigurationen identifizieren
Die Standardanwendung von Messumformern der Serie 8712C/U/H
umfasst einen 4–20 mA Ausgang und die Steuerung der
Messrohrspulen. Andere Anwendung können eine oder mehrere
der folgenden Konfigurationen oder Optionen erfordern:
• Multidrop-Kommunikation
• Rückmeldung Nullpunkt OK
• Ultraschallsteuerung
• Hilfsausgang
• Impulsausgang
Weitere Optionen sind ggf. zu berücksichtigen. Alle Optionen und
Konfigurationen, die auf die jeweilige Anwendung zutreffen, müssen
identifiziert, in eine griffbereite Liste eingetragen und bei den
Installations- und Konfigurationsverfahren verwendet werden.
Hardware-Schalter
Die Elektronikplatine der Serie 8712C/U/H ist mit drei vom Anwender
wählbaren Hardware-Schaltern ausgestattet. Diese Schalter dienen zur
Einstellung von Alarmverhalten, interner/externer Spannungsversorgung
der Analogausgänge und Messumformer-Schreibschutz. Die werkseitige
Standardkonfiguration dieser Schalter ist wie folgt:
der Analogausgänge:INTERN
Messumformer-Sicherheit:AUS
Einstellungen der Hardware-Schalter ändern
Die Einstellung der Hardware-Schalter muss für die meisten
Anwendungen nicht geändert werden. Falls dies jedoch erforderlich
ist, gehen Sie gemäß den Schritten in der Betriebsanleitung vor.
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Elektrische Anforderungen
Vor elektrischen Anschlüssen an Messumformern der Serie
8712C/U/H die weiter hinten aufgeführten Normen berücksichtigen
und sicherstellen, dass Spannungsversorgung, Kabel und weiteres
Zubehör verfügbar sind.
SCHRITT 2: HANDHABUNG
Alle Teile vorsichtig handhaben, um Schäden zu vermeiden. Das
System wenn möglich im originalen Versandcontainer an den
Einbauort bringen. Messrohre mit Teflon
Schutz vor mechanischen Schäden und Verformung mit Enddeckeln
versandt. Die Enddeckel erst unmittelbar vor der Installation entfernen.
Um die spezifizierte Genauigkeit über einen großen Bereich
von Prozessbedingungen sicher zu stellen, das Messrohr mit
mindestens 5 x geradem Rohrinnendurchmesser im Einlauf und 2 x
Rohrinnendurchmesser im Auslauf installieren, jeweils von den
Elektroden aus gerechnet (siehe Abbildung 3).
Abbildung 3. Ein- und Auslaufstrecke – Gerade Rohrinnendurchmesser
2 x Rohrinnen-
5 x Rohrinnendurchmesser
Durchfluss
Durchfluss-Richtungspfeil
Das Messrohr muss so installiert werden, dass die SPITZE des
Durchfluss-Richtungspfeils auf dem Messrohr Typenschild in Richtung
des Durchflusses durch das Rohr zeigt.
Ausrichtung des Messrohrs
Das Messrohr muss so installiert werden, dass es während des
Betriebs stets gefüllt bleibt. Beim vertikalen Einbau gewährleistet
die Durchflussrichtung von unten nach oben, dass der Querschnitt
unabhängig vom Durchfluss gefüllt bleibt. Horizontaler Einbau sollte
auf tief gelegene Rohrleitungsabschnitte beschränkt werden, die
normal immer gefüllt sind. In diesen Fällen die Elektrodenebene
innerhalb von 45 Grad zur Horizontalen ausrichten.
durchmesser
8732-0281G02A
Kurzanleitung
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Abbildung 4. Ausrichtung des Messrohrs
A
DURCHFLUSS
DURCHFLUSS
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8735-0005A01A, 8732-0005A01C
Die Elektroden im Rosemount Messrohr 8705 sind ordnungsgemäß
ausgerichtet, wenn die beiden Messelektroden in der 3-Uhr- und
9-Uhr-Stellung positioniert sind (siehe rechter Teil von Abbildung 4).
Die Elektroden im Rosemount Messrohr 8711 sind ordnungsgemäß
ausgerichtet, wenn die Oberseite des Messrohrs entweder vertikal
oder horizontal positioniert ist (siehe Abbildung 5). Einbaulagen
vermeiden, die die Oberseite des Messrohrs in einem Winkel von 45°
zur Vertikalen oder Horizontalen positionieren.
Das Messrohr muss an jedem Geräte- oder Rohrleitungsanschluss mit
einer Dichtung versehen werden. Der Dichtungswerkstoff muss mit der
Prozessflüssigkeit und den Betriebsbedingungen verträglich sein. Metalloder Spiraldichtungen können die Auskleidung beschädigen. Auf jeder
Seite des Erdungsrings ist eine Dichtung erfo rderlich. All e andere n
Anwendungen (einschließlich Messrohre mit Auskleidungsschutz oder
einer Erdungselektrode) erfordern nur eine Dichtung an jedem Anschluss.
Flanschschrauben
Die empfohlenen Drehmomentwerte für ASME B16.5 (ANSI)
Flansche sind in Tabelle1 und für DIN-Flansche in Tabelle 2 nach
Messrohr-Nennweite und Auskleidungstyp aufgelistet. Informationen von
nicht aufgelisteten Druckstufen des Messrohrflansches erhalten Sie auf
Anfrage. Flanschschrauben auf der Einlaufseite des Messrohrs
entsprechend der in Abbildung 6 gezeigten Reihenfolge auf 20 % der
empfohlenen Drehmomentwerte festziehen. Das Verfahren auf der
Auslaufseite des Messrohrs wiederholen. Bei Messrohren mit mehr oder
weniger Flanschschrauben die Schrauben auf ähnliche Weise über
Kreuz festziehen. Das gesamte Anzugsverfahren mit 40 %, 60 %, 80 %
und 100 % der empfohlenen Drehmomentwerte wiederholen oder bis die
Verbindung zwischen Prozess- und Messrohrflansch vollständig dicht ist.
Wenn die Flanschverbindung bei den empfohlenen Drehmomentwerten weiterhin undicht ist, können die Schrauben in Schritten von 10 %
weiter angezogen werden, bis die Verbindung dicht ist oder bis der
gemessene Drehmomentwert den maximal zulässigen Drehmomentwert der Schrauben erreicht. Praktische Anforderungen an die
Integrität der Auskleidung führen oft zu bestimmten Drehmomentwerten für die vollständige Abdichtung der Flanschverbindung, die durch
spezielle Kombinationen von Flanschen, Schrauben, Dichtungen
und Messrohr-Auskleidungswerkstoff erreicht werden.
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Die Flanschverbindungen nach dem Anziehen der Schrauben auf
Leckage prüfen. Nichtbeachtung der korrekten Anzugsmethoden
kann zu schweren Schäden führen. Messrohr-Flanschschrauben
müssen 24 Stunden nach der Erstinstallation nachgezogen werden.
Messrohr-Auskleidungswerkstoffe können sich im Laufe der Zeit durch
Druck verformen.
Abbildung 6. Reihenfolge für das Anziehen der Flanschschrauben
8 Schrauben
8742f_01a.eps
Tabelle 1. Empfohlene Flanschschrauben-Drehmomentwerte für
Rosemount Messrohre 8705 und 8707 für hohen Signalpegel
Das Messrohr muss an jedem Geräte- oder Rohrleitungsanschluss mit
einer Dichtung versehen werden. Der Dichtungswerkstoff muss mit de r
Prozessflüssigkeit und den Betriebsbedingungen verträglich sein.
Metall- oder Spiraldichtungen können d ie Auskleidung beschädigen. Auf
jeder Seite des Erdungsrings ist eine Dichtung erforderlich. Alle anderen
Anwendungen (einschließlich Messrohre mit Auskleidungsschutz oder
einer Erdungselektrode) erfordern nur eine Dichtung an jedem
Anschluss.
Ausrichtung und Schraubenmont a g e
1. Bei Nennweiten von 40 bis 200 mm Zentrierringe an jedem Ende
des Messrohrs anbringen. Die kleineren Nennweiten von 4 bis
25 mm erfordern keine Zentrierringe. Bei 100 und 150 mm PN
10–16 Ausführungen das Messrohr mit den Ringen zuerst einführen
und dann die Gewindebolzen anbringen. Die Schlitze befinden sich
bei dieser Ringausführung an der Innenseite des Rings.
2. Gewindebolzen für die Unterseite des Messrohrs durch die
Bohrungen der Leitungsflansche führen. Spezifikationen der
Gewindebolzen sind in Tabelle 3 aufgelistet. Durch Verwendung
von Kohlenstoffstahl-Schrauben für kleine Nennweiten von
4 bis 25 mm anstelle der vorgeschriebenen
Edelstahlschrauben wird die Leistung beeinträchtigt.
Tabelle 3. Spezifikationen der Gewindebolzen
Messrohr-NennweiteSpezifikationen der Gewindebolzen
4–25 mmEdelstahl 1.4401 (316 SST) ASTM A193,
40–200 mmKohlenstoffstahl, ASTM A193,
Güteklasse B8M Class 1 Gewindebolzen
Güteklasse B7, Gewindebolzen
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3. Das Messrohr zwischen den Flanschen positionieren.
Sicherstellen, dass die Zentrierringe richtig in den Gewindebolzen
eingesetzt sind. Die Gewindebolzen müssen auf die Markierungen
an den Ringen ausgerichtet sein, die mit dem verwendeten
Flansch übereinstimmen.
4. Die restlichen Gewindebolzen, Unterlegscheiben und Muttern
anbringen.
5. Die Schrauben auf die in Tabelle 1 angegebenen Drehmoment-
spezifikationen anziehen. Die Schrauben nicht zu fest anziehen,
um die Auskleidung nicht zu beschädigen.
Abbildung 7. Anordnung der Dichtung mit Zentrierringen
Vom Kunden
beigestellte Dichtung
Muttern und
Unterlegscheiben
der Gewindebolzen
Zentrierringe
DURCHFLUSS
8732-0002A1A
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Flanschschrauben
Die Flanschschrauben über Kreuz festziehen. Die Flanschverbindungen
nach dem Anziehen der Flanschschrauben stets auf Lecka ge p rüfen .
Messrohr-Flanschschrauben müssen 24 Stunden nach der
Erstinstallation nachgezogen werden.
Das Messrohr muss an jedem Geräte- oder Rohrleitungsanschluss mit
einer Dichtung versehen werden. Der Dichtungswerkstoff muss mit
der Prozessflüssigkeit und den Betriebsbedingungen verträglich sein.
Dichtungen sind im Lieferumfang aller Rosemount Messrohre 8721 in
Hygienebauweise enthalten, außer bei einem Schraub-Prozessanschluss nach IDF für Hygieneanwendungen.
Ausrichtung und Schraubenmont a g e
Bei der Installation eines magnetisch induktiven Durchflussmessgeräts mit Hygieneanschlüssen sind standardmäßige Betriebsvorschriften zu befolgen. Es sind keine speziellen Drehmomentwerte
und Schraubenmontageverfahren erforderlich.
Abbildung 8. Rosemount 8721 – Hygieneanwendung
Vom Anwender
beizustellende Klammer
Vom Anwender
beizustellende Dichtung
Bei entsprechender Bestellung
werden Klammer und Dichtung
vom Hersteller geliefert
8721_a_06.eps
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SCHRITT 5: ERDUNG
Tabelle 5 verwenden, um die Erdungsoption für die jeweilige
Installation auszuwählen. Das Messrohr muss stets gemäß den
lokalen oder nationalen Vorschriften für die Elektroinstallation
geerdet werden. Nichtbeachtung dieser Anweisung kann den
Geräteschutz beeinträchtigen. Für internen Erdungsanschluss
(Schutzerdungsanschluss) in der Anschlussdose ist die Schraube
für internen Erdungsanschluss zu verwenden. Diese Schraube ist
mit dem Erdungssymbol gekennzeichnet.
Tabelle 5. Erdung des Messrohrs
Rohrleitungstyp
Leitende Rohrleitung
ohne Auskleidung
Leitende Rohrleitung
mit Auskleidung
Nicht leitende
Rohrleitung
Abbildung 9. Keine Erdungsoptionen oder Erdungselektrode in
Rohrleitung mit Auskleidung
Erdungsoptionen
Keine
Erdungsoptionen
Siehe
Abbildung 9
Ungenügende
Erdung
Ungenügende
Erdung
Erdungsringe
Nicht
erforderlich
Siehe
Abbildung 10
Siehe
Abbildung 11
Erdungselektroden
Nicht
erforderlich
Siehe
Abbildung 9
Siehe
Abbildung 12
Auskleidungsschutz
Siehe
Abbildung 10
Siehe
Abbildung 10
Siehe
Abbildung 11
Erdungspunkt
8705-0040C
Kurzanleitung
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Abbildung 10. Erdung mit Erdungsringen oder Auskleidungsschutz
Erdungsringe oder Auskleidungsschutz
Abbildung 11. Erdung mit Erdungsringen oder Auskleidungsschutz
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8712C/U/H /8700
Erdungspunkt
Erdungspunkt
8705-038C
Erdungsringe
8711-0360a01b
Kurzanleitung
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Abbildung 12. Erdung mit Erdungselektroden
Rosemount Serie
8712C/U/H /8700
Erdungspunkt
8711-0360a01a
SCHRITT 6: VERDRAHTUNG
Leitungseinführungen und -anschlüsse
Sowohl die Messrohr- als auch Messumformer-Anschlussdose ist mit
einer (¾ in.) NPT Leitungseinführung versehen. Diese Anschlüsse
müssen in Übereinstimmung mit lokalen oder betrieblichen
Vorschriften für die Elektroinstallation vorgenommen werden. Nicht
benutzte Leitungseinführungen mit Metallstopfen verschließen. Die
ordnungsgemäße Installation der Elektrik muss sichergestellt werden,
damit Fehler durch elektrisches Rauschen und Überlagerungen
vermieden werden. Für die beiden Kabel sind keine separaten
Leitungseinführungen erforderlich, zwischen jedem Messumformer
und Messrohr muss jedoch das Kabel separat verlegt werden. In
Umgebungen mit elektrischem Rauschen müssen abgeschirmte Kabel
verwendet werden.
Kurzanleitung
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8712C/U/H /8700
Kabelvorbereitung
Ein Kabel der entsprechenden Größe durch die Leitungseinführungen
in das magnetisch induktive Durchflussmesssystem einführen. Das
Kabel der Spannungsversorgung von der Spannungsquelle zum
Messumformer verlegen. Das Spulenantriebs- und Elektrodenkabel
zwischen Messrohr und Messumformer verlegen. Die Enden der
Spulenantriebs- und Elektrodenkabel wie in Abbildung 13 dargestellt
vorbereiten. Der schirmlose Kabelabschnitt darf sowohl am
Spulenantriebs- als auch Elektrodenkabel maximal 25 mm betragen.
Zu lange Kabel oder nicht angeschlossene Kabelschirme können
elektrische Störungen und damit instabile Messwerte erzeugen.
Abbildung 13. Detail der Kabelvorbereitung
26
HINWEIS
Abmessungen in mm
Kabelschirm
Schritt 6.1 Messumformer-Spuleneingang
Dieser Abschnitt beschreibt die Verdrahtung der Spannungsversorgung
der Messrohrspulen durch den Messumformer. Der Messumformer
sendet eine getaktete Gleichspannung an den Spuleneingang.
8705_0041a.eps
Kurzanleitung
00825-0105-4729, Rev BA
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Abbildung 14. Messumformer-Spannungsanschlüsse
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8712C/U/H /8700
Den Messumformer gemäß den lokalen Vorschriften für die
Elektroinstallation verdrahten. Das Messumformergehäuse über
das Leitungseinführungsgewinde erden (siehe Abbildung 13).
Für Anwendungen mit AC-Spannungsversorgung den
Wechselstrom-Nullleiter an Klemme N und die Wechselstromleitung
an Klemme L1 anschließen. Für Anwendungen mit
DC-Spannungsversorgung die Plus- und Minusklemmen
ordnungsgemäß verdrahten. Geräte, die mit 10-30 VDC Spannung
versorgt werden, können bis zu 1 A Strom abnehmen. Zusätzlich sind
folgende Speisekabel- und Trennschalteranforderungen zu beachten:
Abbildung 15. Strom der Spannungsversorgung
1,0
0,75
8712/8712e01c.eps
0,5
0,25
0
15
20
30
I = 10/V
Strom der Spannungsversorgung (A)
I = Speisestromanforderung (A)
V = Spannung der Spannungsversorgung (V)
Spannungsversorgung (V)
40
50
Kurzanleitung
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Kabelanforderungen für die Spannungsversorgung
Kabel mit einem Querschnitt von 3,3 bis 0,8 mm
für die entsprechende Umgebungstemperatur geeignet ist. Für
Verdrahtungen in Umgebungstemperaturen über 60 °C
ein Kabel verwenden, das für mindestens 80 °C geeignet ist. Für
Umgebungstemperaturen über 80 °C ein Kabel verwenden, das
für mindestens 110 °C geeignet ist.
Trennschalter
Das Gerät über einen externen Trenn- oder Ausschalter anschließen.
Den Trenn- oder Ausschalter entsprechend kennzeichnen und gemäß
den lokalen Vorschriften für die Elektroinstallation in der Nähe des
Messumformers anbringen.
2
verwenden, das
Installationskategorie
Die Installationskategorie für Rosemount Messumformer der
Serie 8712C/U/H ist (Überstrom) Kategorie II.
Überstromschutz
Rosemount Durchflussmessumformer der Serie 8712C/U/H benötigen
einen Überstromschutz der Spannungsversorgung. Folgende
maximale Auslegung der Stromsicherung beachten:
Spannungs-
versorgung
110 VAC250 V; 1 A; flinkBussman AGCI oder gleichwertig
220 VAC250 V; 0,5 A; flinkBussman AGCI oder gleichwertig
Anforderungen für 115 VAC oder 230 VAC Spannungsversorgung
Den Messumformer gemäß den lokalen Vorschriften für die
Elektroinstallation für 115 VAC oder 230 VAC verdrahten. Zusätzlich
sind die Speisekabel- und Trennschalteranforderungen zu beachten.
SicherungstypHersteller
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Anforderungen für 10–30 VDC Spannungsversorgung
Geräte, die mit 10–30 VDC Spannung versorgt werden, können bis
zu 2 A Strom aufnehmen. Dementsprechend muss das Eingangskabel
der Spannungsversorgung bestimmte Anforderungen an den
Kabelquerschnitt erfüllen. Für nicht angegebene Kombinationen kann
die maximale Länge mit Hilfe des Spitzenstroms, Spannung der
Spannungsversorgung und Mindest-Einschaltspannung des
Messumformers (10 VDC) mit der folgenden Gleichung berechnet
werden:
Maximale Bürde =
Tabelle 6. Länge von Leitungen aus vergütetem Kupfer (Cu)
Typen von
Spannungsversor-
gungskabeln
Drahtstärke
Tabelle 7. Länge von Leitungen aus gezogenem Kupfer (Cu)
Abbildung 16. Strom der Spannungsversorgung im Verhältnis zur
Eingangsspannung
Spitze
Normal
Strom der
Spannungsversorgung (A)
8712-0388A
Eingangsspannung (Volt)
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Schritt 6.2 Messumformer-Kommunikationseingang
Externe Spannungsversorgung für 4–20 mA Messkreis
anschließen
Das 4–20 mA Ausgangssignal des Messkreises kann intern oder
extern gespeist werden. Die Standardeinstellung der Steckbrücke für
interne/externe Spannungsversorgung der Analogausgänge ist die
interne Position. Die vom Anwender wählbare Spannungsversorgungs-Steckbrücke ist auf der Elektronikplatine zu finden.
Interne Spannungsversorgung
Der analoge 4–20 mA Messkreis kann vom Messumformer selbst
gespeist werden. Die Bürde im Messkreis muss 1000 Ohm oder weniger
betragen. Wenn ein HART-Hand terminal oder -Steuerungssystem
verwendet wird, muss es über eine Mindestbürde im Messkreis von
250 Ohm angeschlossen werden.
Externe Spannungsversorgung
HART-Multidrop-Installationen erfordern eine externe analoge
10–30 VDC Spannungsversorgung. Wenn ein HART-Handterminal
oder -Steuerungssystem verwendet werden soll, muss es über eine
Mindestbürde im Messkreis von 250 Ohm angeschlossen werden.
Zum Anschluss der externen Spannungsversorgung an den 4–20 mA
Messkreis „–dc“ an Klemme 8 und „+dc“ an Klemme 7 anschließen
(siehe Abbildung 14).
HINWEIS
Zum Anschluss einer der anderen Ausgangsoptionen (Impulsausgang
für Zähler, Hilfsausgang für Schließer oder Rückmeldung Nullpunkt
OK) die detaillierte Betriebsanleitung verwenden.
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Schritt 6.3 Verdrahtung zwischen Messumformer
und Messrohr
Zwischen einem Messrohr und einem externen Messumformer wird ein
separat verlegtes Kabel für die Spulenantriebs- und Elektrodenkabel
benötigt. Kabelbündelungen können Überlagerungs- und
Rauschstörungen im System erzeugen. Daher Kabelsätze nicht
bündeln und auch nicht in einem Kabelschutzrohr verlegen.
Signal- und SpulenantriebsKombinationskabel (0,8 mm
(1) Das Signal- und Spulenantriebs-Kombinationskabel wird nicht für ein
magnetisch induktives Durchflussmesssystem mit hohem Signalpegel
empfohlen. Für Installationen mit externer Montage sollte die Länge des
Signal- und Spulenantriebs-Kombinationskabels auf unter 30 m begrenzt
werden.
) Belden 8762, Alpha
2)(1)
m08712-0061-0003
m08712-0060-0003
m08712-0752-0003
8705/0000a01a, 0000a01b.eps
Kurzanleitung
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Anschlüsse zwischen Messrohr und Messumformer
Abbildung 18. Anschlussschema
Anschlüsse zwischen Messrohr und Messumformer mit
hohen Signalpegel
Abbildung 19. Anschlussschema
8712_04a
8712-03A
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Abbildung 20. Zwischen Messrohr und extern montiertem Messumformer
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SCHRITT 7: GRUNDKONFIGURATION
Nach der Installation und dem Anschluss der Spannungsversorgung
eines magnetisch induktiven Durchflussmesssystems muss der
Messumformer mit der Grundeinstellung konfiguriert werden. Diese
Parameter können entweder über ein Bedienerinterface, ein
275 HART-Handterminal oder AMS konfiguriert werden. Eine Tabelle
aller Parameter ist auf Seite 33 zu finden. Beschreibungen weiterer
Funktionen sind in der detaillierten Betriebsanleitung enthalten.
Grundeinstellung
Messstellenkennzeichnung
Die Messstellenkennzeichnung ist die schnellste Möglichkeit,
Messumformer mit wenigen Schritten zu identifizieren und zu
unterscheiden. Die Kennzeichnung kann entsprechend den
Anforderungen der Anwendung erfolgen. Sie kann maximal acht
Zeichen lang sein.
8712_05a
Kurzanleitung
00825-0105-4729, Rev BA
Juli 2003
Rosemount Serie
8712C/U/H /8700
Durchflusseinheiten
Die Variable Durchflusseinheiten gibt an, wie der Durchfluss angezeigt
wird. Einheiten sollten entsprechend den jeweiligen Messanforderungen
gewählt werden.
URV (Messende)
Das Messende (URV), d. h. der analoge Ausgangsbereich, wird
werkseitig auf 30 ft/s eingestellt. Die angezeigten Einheiten stimmen
mit den unter dem Einheitenparameter ausgewählten überein.
LRV (Messanfang)
Den Messanfang (LRV), d. h. den Analogausgangs-Nullpunkt,
zurücksetzen, um den Messbereich (Spanne) zwischen URV und LRV
zu ändern. Unter normalen Umständen sollte der LRV auf einen Wert
gesetzt werden, der in der Nähe des erwarteten Mindestdurchflusses
liegt, um die Auflösung zu maximieren. Der LRV muss zwischen
–30 ft/s und 30 ft/s liegen.
Nennweite
Die Nennweite (Rohrdurchmesser) muss mit dem Durchmesser des
am Messumformer angeschlossenen Messrohrs übereinstimmen. Der
Durchmesser muss in inch angegeben werden, entsprechend den
unten aufgeführten verfügbaren Durchmessern.
Kalibriernummer
Die Kalibriernummer des Rohrs ist eine 16-stellige Zahl, die zum
Identifizieren von Messrohren dient, die werkseitig von Rosemount
kalibriert wurden.
Kurzanleitung
00825-0105-4729, Rev BA
Juli 2003
Rosemount Serie
8712C/U/H /8700
Funktion
PROZESSVARIABLEN1, 1
DIAGNOSE UND SERVICE
Analogausgangs-Test1, 1, 3Aux. Function
Impulsausgangstest1, 2, 3Aux. Function
Selbsttest1, 2, 1, 2Aux. Function
D/A-Abgleich und Abgleich des
4–20 mA Ausgangs
Skalierter D/A-Abgleich1, 2, 4, 2
Elektronikabgleich1, 2, 4, 3Aux. Function
Automatischer Nullpunktabgleich1, 2, 4, 4Aux. Function
Universeller automatischer Abgleich
(nur 8712U)
GRUNDEINSTELLUNG
Messstellenkennzeichnung1, 3, 1XMTR Info
Durchflusseinheiten1, 3, 2, 1Units
URV (Messende)1, 3, 3Analog Output Range
LRV (Messanfang)1, 3, 4Aux. Function
Nennweite1, 3, 5Tube Size
Kalibriernummer1, 3, 6Tube Cal No.
Dämpfung1, 3, 7Damping
DETAILLIERTE EINSTELLUNG
Skalierter Impulsausgang1, 4, 3, 2, 1Aux. Function
Impulsbreite1, 4, 3, 2, 2Aux. Function
Sondereinheiten1, 3, 2, 2Aux. Function
Vom Anwender programmierte
Volumeneinheit
Basiseinheit für das Volumen1, 3, 2, 2, 2Aux. Function
Umrechnungsfaktor1, 3, 2, 2, 3Aux. Function
Basiseinheit für die Zeit1, 3, 2, 2, 4Aux. Function
Vom Anwender programmierte
Schleichmengenabschaltung1, 4, 4, 1Aux. Function
Spulenantriebsfrequenz1, 4, 1, 3Aux. Function
Steuerungsstatus1, 4, 4, 4Aux. Function
Signalverarbeitungssteuerung1, 4, 4Aux. Function
Anzahl der Messwerte1, 4, 4, 5Aux. Function
Max. Grenzwert in Prozent1, 4, 4, 6Aux. Function
Zeitgrenze1, 4, 4, 7Aux. Function
VARIABLEN PRÜFEN
Prüfen1, 5
SONSTIGE FUNKTIONEN
Spulenstrom
(nur 8712U)
Messumformer-Verstärkung
(nur 8712U)
Messrohr-Verstärkung
(nur 8712U)
Nachricht1, 4, 5, 4XMTR Info
Datum1, 4, 5, 5XMTR Info
Messrohr-Messstellenkennzeichnung 1, 4, 5, 8XMTR Info
Messrohr-Seriennummer1, 4, 5, 7XMTR Info
AuskleidungswerkstoffXMTR Info
ElektrodentypXMTR Info
ElektrodenwerkstoffXMTR Info
HARTFunktionstasten
1, 4, 1, 7Aux. Function
1, 4, 1, 8Aux. Function
1, 4, 1, 9Aux. Function
Bedienerinterfacetaste
Kurzanleitung
00825-0105-4729, Rev BA
Juli 2003
Rosemount Serie
8712C/U/H /8700
PRODUKTZULASSUNGEN
Zugelassene Herstellungsstandorte
Rosemount Inc. – Chanhassen, Minnesota, USA
Fisher-Rosemount Technologias de Flujo, S.A. de C.V. – Chihuahua,
Chihuahua, Mexiko
Informationen zu EU-Richtlinien
Die EU-Konformitätserklärung für alle auf dieses Produkt zu treffenden
EU-Richtlinien ist auf unserer Website unter www.rosemount.com zu
finden. Diese Dokumente erhalten Sie auch durch unsere
Vertriebsbüros.
ATEX-Richtlinie
Rosemount Inc. erfüllt die Anforderungen der ATEX-Richtlinie.
Schutzart Typ n gemäß EN50 021
• Der Verschluss von Einführungen in das Gerät muss gemäß EExe
oder EExn mittels der entsprechenden Metallkabelverschraubung
und dem entsprechenden Metallblindstopfen erfolgen bzw. mittels
einer entsprechenden, gemäß ATEX-Richtlinie zugelassenen
Kabelverschraubung und einem entsprechenden Blindstopfen
mit Schutzart IP66 sowie Zulassung durch eine
EU-Zertifizierungsstelle.
Messrohre Modell 8705 für magnetisch induktive Durchfluss-
messumformer in Nennweiten- und Flanschkombinationen:
Nennweite: 40–80 mm mit allen verfügbaren Flanschen.
Nennweite: 100–600 mm mit allen DIN-Flanschen sowie ANSI 150
und ANSI 300 Flanschen.
Nennweite: 750–900 mm mit AWWA 125 Flanschen
QS-Zertifikat der Bewertung – EC-Nr. PED-H-20
Modul H Konformitätsbewertung
Messrohre Modell 8711 für magnetisch induktive
Durchflussmessumformer
Nennweiten: 40, 50, 80, 100, 150, 200 mm
QS-Zertifikat der Bewertung – EC-Nr. PED-H-20
Modul H Konformitätsbewertung
Messrohre Modell 8721 für magnetisch induktive
Durchflussmessgeräte in Hygienebauweise in Nennweiten
ab 40 mm:
Modul A Konformitätsbewertung
Alle anderen Messrohre Modell 8705/8711/8721 – Gemäß guter
Ingenieurspraxis
Messrohre gemäß „Guter Ingenieurspraxis“ bzw. Kategorie I mit
Ex-Schutz liegen außerhalb des Geltungsbereichs der PED-Richtlinie
und dürfen nicht bzgl. Übereinstimmung mit dieser Richtlinie
gekennzeichnet werden.
Das gemäß Artikel 15 der PED-Richtlinie gesetzlich vorgeschriebene
CE-Zeichen für Messrohre ist auf dem Messrohrgehäuse zu finden
(CE 0434).
Die Messrohr-Kategorie I wurde auf Konformität gemäß Modul A
Verfahren bewertet.
Für Messrohre der Kategorien II bis IV ist die Konformitätsbewertung
nach Modul H anzuwenden.
Alle Modelle EN 50081-1: 1992, EN 50082-2: 1995,
EN 61326: 1997/ A1:1998
Installierte Signalleitungen dürfen nicht zusammen bzw. nicht im
gleichen Kabelkanal wie Wechselstromkabel verlegt werden.
Das Gerät muss entsprechend den lokalen Vorschriften für
Elektroinstallationen geerdet werden.
Zur Verbesserung des Schutzes gegen Signalrauschen wird die
Verwendung von abgeschirmtem Kabel empfohlen. Weitere
Informationen sind auf Seite 23 zu finden.
Niederspannu ngs-Richtlinie (93/68/EEC)
Nur 8712C/U
EN 61010-1: 1995
Andere wichtige Richtlinien
Ausschließlich neue Originalteile verwenden.
Prozessflansch-, Adapter- oder Entlüftungsschrauben nicht während
des Betriebs lockern bzw. entfernen, um Entweichen des
Prozessmediums zu verhindern.
Wartungsarbeiten dürfen nur von qualifiziertem Personal durchgeführt
werden.
CE CE-Kennzeichnung (nur 8712C/U)
Übereinstimmung mit EMV- und Niederspannungs-Richtlinien
der Europäischen Union. (Hinweis: CE-Kennzeichnung ist für
Modell 8712H nicht verfügbar.)
Class I, Division 2, Groups A, B, C, D
Temperaturcode – T4 (bei 40 °C)
Staub Ex-Schutz für Class II/III, Division 1, Groups E, F, G
Temperaturcode – T4 (bei 40 °C)
Gehäuseschutzart 4X
N5Division 2 Zulassung nur für Messrohre mit eigensicheren
Elektroden
Class I, Division 2, Groups A, B, C, D
Temperaturcode – T4 (bei 40 °C)
Staub Ex-Schutz für Class II/III, Division 1, Groups E, F, G
Temperaturcode – T4
Gehäuseschutzart 4X
Canadian Standards Association (CSA)
N0 Geeignet für Class I, Division 2, Groups A, B, C, D
Temperaturcode – T4 (bei 60 °C)
Staub Ex-Schutz für Class II/III, Division 1, Groups E, F, G
Gehäuseschutzart 4X
(1) CE-Kennzeichnung ist Standard für Modelle 8705 und 8711. Für das
(2) Die Beziehung zwischen Umgebungstemperatur, Prozesstemperatur und
••
Modell 570TM sind keine Ex-Zulassungen verfügbar.
Temperaturklasse ist in Tabelle 11 auf Seite 43 angegeben.
Für
entflammbare
Flüssigkeiten
(1)
Für nicht
entflammbare
Flüssigkeiten
••
••••
Für
entflammbare
Flüssigkeiten
Für nicht
entflammbare
Flüssigkeiten
••
••
Für
entflammbare
Flüssigkeiten
Kurzanleitung
00825-0105-4729, Rev BA
Juli 2003
Factory Mutual (FM)
N0Division 2 Zulassung für nicht entflammbare Flüssigkeiten
(alle Messrohre)
Class I, Division 2, Groups A, B, C, D
Temperaturcode – T5 (8705/8711 bei 60 °C)
Temperaturcode – T3C (8707 bei 60 °C)
Staub Ex-Schutz für Class II/III, Division 1, Groups E, F, G
Temperaturcode – T6 (8705/8711 bei 60 °C)
Temperaturcode – T5 (8707 bei 60 °C)
Gehäuseschutzart 4X
N5Division 2 Zulassung für entflammbare Flüssigkeiten
(alle Messrohre)
Class I, Division 2, Groups A, B, C, D
Temperaturcode – T5 (8705/8711 bei 60 °C)
Temperaturcode – T3C (8707 bei 60 °C)
Staub Ex-Schutz für Class II/III, Division 1, Groups E, F, G
Temperaturcode – T6 (8705/8711 bei 60 °C)
Temperaturcode – T5 (8707 bei 60 °C)
Gehäuseschutzart 4X
E5Ex-Schutz (nur 8711)
Ex-Schutz für Class I, Division 1, Groups C, D
Temperaturcode – T6 bei 60 °C
Staub Ex-Schutz für Class II/III, Division 1, Groups E, F, G
Temperaturcode – T6 bei 60 °C
Class I, Division 2, Groups A, B, C, D
Temperaturcode – T5 bei 60 °C
Gehäuseschutzart 4X
Rosemount Serie
8712C/U/H /8700
Kurzanleitung
00825-0105-4729, Rev BA
Juli 2003
Canadian Standards Association (CSA)
N0 Geeignet für Class I, Division 2, Groups A, B, C, D
Temperaturcode – T5 (8705/8711 bei 60 °C)
Temperaturcode – T3C (8707 bei 60 °C)
Staub Ex-Schutz für Class II/III, Division 1, Groups E, F, G
Gehäuseschutzart 4X
Europäische Zulassungen
N1Beantragt – CENELEC nicht pyrophor/keine Funken
erzeugend (nur 8705/8711)
Zulassungsnummer: KEMA02ATEX1302X II 3G
EEx nA [L] IIC T3...T6
SPEZIELLE VORAUSSETZUNGEN ZUR SICHEREN
VERWENDUNG (X):
Noch nicht festgelegt.
CDCENELEC erhöhte Sicherheit (Zone 1) mit eigensicheren
Elektroden (nur 8711)
Zulassungsnummer: KEMA03ATEX2052X II 1/2G
EEx e ia IIC T3...T6 (Ta = –20 bis +65 °C) (siehe Tabelle 11)
0575
SPEZIELLE VORAUSSETZUNGEN ZUR SICHEREN
VERWENDUNG:
Wenn der Durchflussmessumformer Modell 8732 mit dem Messrohr
Modell 8705 oder 8711 integriert wird, muss sichergestellt werden,
dass die mechanischen Kontaktflächen von Messrohr und
Durchflussmessumformer den Anforderungen für glatte Verbindungen
gemäß Standard EN 50018, Paragraph 5.2, entsprechen.
Die Beziehung zwischen Umgebungstemperatur, Prozesstemperatur
und Temperaturklasse ist der Tabelle unter „15 – Beschreibung“ zu
entnehmen. (Siehe Tabelle 11.)
Die elektrischen Daten sind der Zusammenfassung unter „15 –
Elektrische Daten“ zu entnehmen. (Siehe Tabelle 12.)
Rosemount Serie
8712C/U/H /8700
Kurzanleitung
00825-0105-4729, Rev BA
Juli 2003
KDCENELEC erhöhte Sicherheit (Zone 1) mit eigensicheren
Elektroden (nur 8705)
Zulassungsnummer: KEMA 03ATEX2052X II 1/2G
EEx e ia IIC T3...T6 (Ta = –20 bis 65 °C) (siehe Tabelle 11)
0575
SPEZIELLE VORAUSSETZUNGEN ZUR SICHEREN
VERWENDUNG:
Wenn der Durchflussmessumformer Modell 8732 mit dem Messrohr
Modell 8705 oder 8711 integriert wird, muss sichergestellt werden,
dass die mechanischen Kontaktflächen von Messrohr und
Durchflussmessumformer den Anforderungen für glatte Verbindungen
gemäß Standard EN 50018, Paragraph 5.2, entsprechen.
Die Beziehung zwischen Umgebungstemperatur, Prozesstemperatur
und Temperaturklasse ist der Tabelle unter „15 – Beschreibung“ zu
entnehmen. (Siehe Tabelle 11.)
Die elektrischen Daten sind der Zusammenfassung unter „15 –
Elektrische Daten“ zu entnehmen. (Siehe Tabelle12.)
Rosemount Serie
8712C/U/H /8700
Kurzanleitung
00825-0105-4729, Rev BA
Juli 2003
Rosemount Serie
8712C/U/H /8700
Tabelle 11. Beziehung zwischen Umgebungstemperatur,
Prozesstemperatur und Temperaturklasse
Nennweite
Messrohr in
mm
1565 °C115 °C
2565 °C120 °C
2535 °C35 °C
4065 °C125 °C
4060 °C60 °C
5065 °C125 °C
5065 °C75 °C
5040 °C40 °C
80–10065 °C130 °C
80–10065 °C90 °C
80–10055 °C55 °C
80–10040 °C40 °C
15065 °C135 °C
15065 °C110 °C
15065 °C75 °C
15060 °C60 °C
200–90065 °C140 °C
200–90065 °C115 °C
200–90065 °C80 °C
200–90065 °C65 °C
(1) Diese Tabelle gilt nur für Optionscode CD und KD.
Tabelle 12. Elektrische Daten für Rosemount Messrohre 8705 und 8711
Maximale Umge-
bungstemperatur
(1)
Maximale
Prozesstemperatur
Temperaturklasse
T3
T3
T4
T3
T4
T3
T4
T5
T3
T4
T5
T6
T3
T4
T5
T6
T3
T4
T5
T6
Spulenerregerkreis40 VDC (getaktet), 0,5 A, 20 W Maximum
Elektrodenkreisin explosionsgeschützten, eigensicheren Anwendungen
gemäß EEx ia IIC, 5 V, 1 mW Maximum, U
= 250 V
m
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Rosemount Serie
8712C/U/H /8700
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