Remko ETF 400 User Manual [de]

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REMKO ETF 400
Luftentfeuchter
Bedienung · Technik · Ersatzteile
Ausgabe D – U07
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Inhalt
Luftentfeuchtung
Sicherheitshinweise
Bestimmungsgemäße Verwendung
Kundendienst und Gewährleistung
Umweltschutz und Recycling
Gerätebeschreibung
Aufstellung
Inbetriebnahme
Außerbetriebnahme
Gerätetransport
Pflege und Wartung
Störungsbeseitigung
Elektrisches Anschlussschema
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Gerätedarstellung ETF 400
Ersatzteilliste ETF 400
Wartungsprotokoll
Technische Daten
Vor Inbetriebnahme / Verwendung der Geräte ist diese Originalbetriebsanleitung sorgfältig zu lesen!
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Made by REMKO
Änderungen bleiben uns vorbehalten; für Irrtümer und Druckfehler keine Haftung!
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REMKO ETF 400
Luftentfeuchtung
Die bei der Entfeuchtung von Luft ablaufenden Zusammenhänge beruhen auf physikalischen Ge­setzmäßigkeiten. Diese sollen hier in vereinfachter Form dargestellt werden, um Ihnen einen kleinen Überblick über das Prinzip der Luftentfeuchtung zu verschaffen.
Der Einsatz von REMKO-Luftentfeuchtern
– Fenster und Türen können
noch so gut isoliert sein, Nässe und Feuchtigkeit dringen selbst durch dicke Betonwände.
– Die bei der Herstellung von
Beton, Mörtel, Verputz etc. zum Abbinden benötigten Wasser­mengen sind unter Umständen erst nach 1-2 Monaten ausdif­fundiert.
– Selbst die nach Hochwasser
oder Überschwemmung in das Mauerwerk eingedrungene Feuchtigkeit wird nur sehr lang­sam wieder freigegeben.
– Dies trifft z. B. auch für die in
eingelagerten Materialien ent­haltene Feuchtigkeit zu.
Die aus den Gebäudeteilen oder Materialien austretende Feuchtig­keit (Wasserdampf) wird von der umgebenden Luft aufgenommen. Dadurch steigt deren Feuchte­gehalt an und führt letztendlich zu Korrosion, Schimmel, Fäulnis, Ablösen von Farbschichten und anderen unerwünschten Feuchtig­keitsschäden.
Es wird ersichtlich, dass die Korro­sionsgeschwindigkeit unter 50 % relativer Luftfeuchte (r. F.) unbe­deutend und unter 40 % r. F. zu vernachlässigen ist.
Ab 60 % r. F. steigt die Korrosions­geschwindigkeit stark an. Diese Grenze für Feuchtigkeitsschäden gilt auch für viele andere Mate­rialien z.B. pulverförmige Stoffe, Verpackungen, Holz oder elektro­nische Geräte.
Das Trocknen von Gebäuden kann auf unterschiedlichen Wegen erfolgen:
1. Durch Erwärmung und
Luftaustausch:
Die Raumluft wird erwärmt um
Feuchtigkeit aufzunehmen und um dann ins Freie abgeleitet zu werden. Die gesamte ein­gebrachte Energie geht mit der abgeleiteten, feuchten Luft ver­loren.
2. Durch Luftentfeuchtung:
Bezogen auf den Energieverbrauch hat die Luftentfeuchtung einen entscheidenden Vorteil:
Der Energieaufwand beschränkt sich ausschließlich auf das vorhan­dene Raumvolumen. Die durch den Entfeuchtungsprozeß freiwer­dende mechanische Wärme wird dem Raum wieder zugeführt.
Bei ordnungsgemäßer Anwendung verbraucht der nur ca. 25% der Energie, die beim Prinzip aufgebracht werden müsste.
Die relative Luftfeuchtigkeit
Unsere Umgebungsluft ist ein Gas­gemisch und enthält immer eine gewisse Menge Wasser in Form von Wasserdampf. Diese Wasser­menge wird in g pro kg trockene Luft (absoluter Wassergehalt) an­gegeben.
1m3 Luft wiegt ca. 1,2 kg bei 20 °C
Temperaturabhängig kann jedes kg Luft nur eine bestimmte Menge Wasserdampf aufnehmen. Ist diese Aufnahmefähigkeit erreicht, spricht man von „gesättigter” Luft; diese hat eine relative Feuchtigkeit (r. F.) von 100 %.
Unter der relativen Luftfeuchte versteht man also das Verhältnis zwischen der zur Zeit in der Luft enthaltenen Wasserdampfmenge und der maximal möglichen Was­serdampfmenge bei gleicher Tem­peratur.
Luftentfeuchter
„Heizen und Lüften“
Das nebenstehende Diagramm veranschaulicht beispielhaft die Korrosionsgeschwindigkeit z.B. für Metall bei unterschiedlichen Luft­feuchtigkeiten.
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Die im geschlossenen Raum
vorhandene, feuchte Luft wird nach dem Kondensationsprinzip kontinuierlich entfeuchtet.
Die Fähigkeit der Luft Wasser­dampf aufzunehmen erhöht sich mit steigender Temperatur. Das bedeutet, dass der maximal mög­liche ( = absolute) Wassergehalt mit steigender Temperatur größer wird.
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Temp. Wasserdampfgehalt in g/m3 bei einer Luftfeuchte von
Verdampfer Kondensator
°C
30
25
20
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% r.F.
100
90
80
70
60
50
40
30
20
10
+
+
-
Lufttemperatur
Luftfeuchte
Verlauf
Luftrichtung
°C 40% 60% 80% 100%
-5 1,3 1,9 2,6 3,3 +10 3,8 5,6 7,5 9,4 +15 5,1 7,7 10,2 12,8 +20 6,9 10,4 13,8 17,3 +25 9,2 13,8 18,4 23,0 +30 12,9 18,2 24,3 30,3
Die Kondensation von Wasserdampf
Da bei Erwärmung der Luft die Aufnahmefähigkeit der maximal möglichen Wasserdampfmenge größer wird, die enthaltene Was­serdampfmenge jedoch gleich bleibt, führt dies zur Senkung der relativen Luftfeuchte.
Das Austrocknen von Materialien
Baumaterial bzw. Baukörper kön­nen beachtliche Mengen an Was­ser aufnehmen; z.B. Ziegel 90-190 l/m³, Schwerbeton 140-190 l/m³, Kalksandstein 180-270 l/m³. Das Austrocknen von feuchten Materialien wie zum Beispiel Mau­erwerk geht folgendermaßen vor sich:
■
Die enthaltene Feuchtigkeit bewegt sich vom Material­inneren zu dessen Oberfläche
■
An der Oberfläche findet eine
Verdunstung statt = Übergang als Wasserdampf in die Umge­bungsluft
■
Die mit Wasserdampf ange-
reicherte Luft zirkuliert ständig durch den REMKO Luftent­feuchter. Sie wird entfeuchtet und verlässt leicht erwärmt wie­der das Gerät um erneut Was­serdampf aufzunehmen
■
Die im Material enthaltene
Feuchtigkeit wird auf diese Wei­se nach und nach reduziert
Das Material wird trocken!
Das anfallende Kondensat wird im Gerät gesammelt und abgeführt.
Dagegen wird bei Abkühlung der Luft die Aufnahmefähigkeit der maximal möglichen Wasserdampf­menge kleiner, die in der Luft ent­haltene Wasserdampfmenge bleibt gleich und die relative Luftfeuchte steigt an. Sinkt die Temperatur weiter, wird die Aufnahmefähigkeit der maxi­mal möglichen Wasserdampfmen­ge soweit reduziert, bis sie gleich der enthaltenen Wasserdampf­menge ist. Diese Temperatur nennt man Taupunkttemperatur. Wird die Luft unter die Taupunkttempera­tur abgekühlt, ist die enthaltenen Wasserdampfmenge größer als die maximal mögliche Wasserdampf­menge. Wasserdampf wird ausgeschieden. Dieser kondensiert zu Wasser. Der Luft wird Feuchtigkeit entzogen.
Der Luftstrom wird auf seinem Weg durch bzw. über den Verdamp­fer bis unter den Taupunkt abgekühlt. Der Wasserdampf konden­siert und wird in einer Kondensatfalle gesammelt und abgeführt.
Beispiele für das Kondensieren sind beschlagene Fensterscheiben im Winter oder das Beschlagen einer kalten Getränkeflasche.
Je höher die relative Feuchte der Luft ist, desto höher liegt auch die Taupunkttemperatur, die umso leichter unterschritten werden kann.
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REMKO ETF 400
Die Kondensationswärme
Die vom Kondensator an die Luft übertragene Energie setzt sich zu­sammen aus:
1. der zuvor im Verdampfer entzo­genen Wärmemenge.
2. der elektrischen Antriebsenergie.
3. der durch Verflüssigung des Wasserdampfes freigewordenen Kondensationswärme.
Bei der Änderung vom flüssigen in den gasförmigen Zustand muss Energie zugeführt werden. Diese Energie wird als Verdampfungs­wärme bezeichnet. Sie bewirkt kei­ne Temperaturerhöhung sondern
ist nur für die Umwandlung von flüssig in gasförmig erforderlich. Umgekehrt wird bei der Verflüssi­gung von Gas Energie frei, die als Kondensationswärme bezeichnet wird.
Der Energiebetrag von Verdamp­fungs- und Kondensationswärme ist gleich.
Er ist für Wasser: 2250 kJ/kg (4,18 kJ = 1kcal)
Hieraus wird ersichtlich, dass durch die Kondensation des Wasser­dampfes eine relativ große Menge Energie frei wird.
Falls die Feuchtigkeit, die man kondensieren will nicht durch Ver­dunstung im Raum selber, sondern
von außen eingebracht wird z.B. durch Lüftung, trägt die dabei frei­werdende Kondensationswärme zur Beheizung des Raumes bei. Bei Austrocknungsaufgaben findet also ein Kreislauf der Wärmeener­gie statt, die bei der Verdampfung verbraucht und bei der Kondensa­tion frei wird. Bei der Entfeuchtung zugeführter Luft wird ein größerer Beitrag an Wärmeenergie geschaf­fen, der als Temperaturerhöhung zum Ausdruck kommt.
Die für die Austrocknung erfor­derliche Zeit ist in der Regel nicht ausschließlich von der Geräte­leistung abhängig, sondern sie wird vielmehr bestimmt durch die Geschwindigkeit, mit der das Ma­terial oder die Gebäudeteile ihre Feuchtigkeit abgeben.
Sicherheitshinweise
Die Geräte wurden vor ihrer Aus­lieferung umfangreichen Material-, Funktions- und Qualitätsprüfun­gen unterzogen. Trotzdem können von den Gerä­ten Gefahren ausgehen, wenn sie von nicht eingewiesenen Personen unsachgemäß oder nicht bestim­mungsgemäß eingesetzt werden. Folgenden Hinweise sind unbe­dingt zu beachten:
■
Die Geräte dürfen nicht in ex­plosionsgefährdeten Räumen aufgestellt und betrieben wer­den
■
Die Geräte dürfen nicht in öl-, schwefel-, chlor-, oder salzhalti­ger Atmosphäre aufgestellt und betrieben werden
■
Die Geräte müssen aufrecht und standsicher aufgestellt werden
■
Die Geräte dürfen keinem di­rekten Wasserstrahl ausgesetzt werden
■
Ein freier Luftansaug und Luftausblas muss immer ge­währleistet sein
■
Die Luftansauggitter müssen immer frei von Schmutz und losen Gegenständen sein
■
Die Geräte dürfen während des Betriebes nicht abgedeckt wer­den
■
Nie fremde Gegenstände in die Geräte stecken
■
Die Geräte dürfen während des Betriebes nicht transportiert werden
■
Die Geräte dürfen nur mit lee­rem Kondensatbehälter und trockenen Verdampfer trans­portiert werden
■
Alle Elektrokabel außerhalb der Geräte sind vor Beschädigun­gen (z. B. durch Tiere usw.) zu schützen
■
Die Kondensatbehälter müssen vor jedem Ortswechsel entleert werden
ACHTUNG
Verlängerungen des Anschluss­kabels dürfen nur durch auto­risiertes Elektro-Fachpersonal unter Beachtung von Geräte­leistungsaufnahme, Kabel­länge und Berücksichtigung der örtlichen Verwendung ausgeführt werden.
ACHTUNG
Arbeiten an der Kälteanlage und an der elektrischen Aus­rüstung dürfen nur durch einen speziell autorisierten Fachbe­trieb durchgeführt werden!
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Bestimmungsgemäße Verwendung
Kundendienst und Gewährleistung
Umweltschutz und Recycling
Die Geräte sind aufgrund ihrer bauartlichen Konzeption und Ausstattung für Trocknungs- und Entfeuchtungszwecke im indust­riellen bzw. gewerblichen Einsatz konzipiert.
Die Geräte dürfen ausschließlich durch entsprechend unterwiesenes Personal bedient werden.
Bei Nichteinhaltung der Hersteller­vorgaben, der jeweiligen Standort­abhängigen gesetzlichen Anforde­rungen oder nach eigenmächtigen Änderungen an den Geräten, ist der Hersteller für die daraus resul­tierenden Schäden nicht haftbar.
HINWEIS
Voraussetzung für eventuelle Gewährleistungsansprüche ist, dass der Besteller oder sein Abnehmer im zeitlichen Zusammenhang mit dem Verkauf und Inbetriebnahme die den Geräten beigefügte „Gewährleistungsurkunde” vollständig ausgefüllt an die REMKO GmbH & Co. KG zurückgesandt hat.
Die Geräte wurden werkseitig mehrfach auf einwandfreie Funktion geprüft. Sollten dennoch einmal Funktions­störungen auftreten, die nicht mit Hilfe der Störungsbeseitigung durch den Betreiber zu beseitigen sind, wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler bzw. Vertrags­partner.
Entsorgung der Verpackung
Bei der Entsorgung des Verpa­ckungsmaterials denken Sie bitte an unsere Umwelt. Unsere Geräte werden für den Transport sorgfältig verpackt und in einer stabilen Transportverpa­ckung aus Karton und ggf. auf einer Holzpalette geliefert. Die Verpackungsmaterialien sind umweltfreundlich und können wiederverwertet werden. Mit der Wiederverwertung von Verpackungsmaterialien leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Abfallverminderung und Erhaltung von Rohstoffen.
Entsorgen Sie das Verpackungs­material daher nur bei entspre­chenden Sammelstellen.
Ein anderer Betrieb/Bedienung als in dieser Betriebsanleitung aufgeführt, ist unzulässig. Bei Nichtbeachtung erlischt jegliche Haftung und der An­spruch auf Gewährleistung.
ACHTUNG
Copyright Das vervielfältigen, auch nur auszugsweise, oder die Zweck­entfremdete Verwendung dieser Dokumentation ist ohne schriftliche Genehmigung der
REMKO GmbH & Co. KG
strikt untersagt.
HINWEIS
Einstell- und Wartungsarbeiten dürfen nur durch autorisiertes Fachpersonal ausgeführt werden.
Wichtige Hinweise zum Recycling
Die Geräte werden mit umwelt­freundlichen und ozonneutralen Kältemittel R407c betrieben. Gemäß den gesetzlichen bzw. Ört­lich geltenden Vorschriften muss das im Gerät befindliche Gemisch aus Kältemittel und Öl sachgerecht entsorgt werden.
Entsorgung des Altgerätes
Die Gerätefertigung unterliegt einer ständigen Qualitätskontrolle.
Es werden ausschließlich hochwer­tige Materialien verarbeitet, die zum größten Teil recycelbar sind.
Tragen auch Sie zum Umwelt­schutz bei, indem Sie sicherstellen, dass Ihr Altgerät nur auf umwelt­verträgliche Weise entsorgt wird.
Bringen Sie das Altgerät daher nur zu einem autorisierten Wieder­verwertungsbetrieb oder zu einer entsprechenden Sammelstelle
.
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Gerätebeschreibung
Die Geräte sind für eine universelle und problemlose Luftentfeuchtung konzipiert. Sie lassen sich dank ihren kompak­ten Abmessungen bequem trans­portieren und aufstellen. Die Geräte arbeiten nach dem Kondensationsprinzip und sind mit einer hermetisch geschlosse­nen Kälteanlage, geräusch- und wartungsarmen Umluftventilator, Betriebsstundenzähler sowie einem Anschlusskabel mit Stecker ausge­rüstet. Vollautomatische Steuerung, Kondensatbehälter mit integrierter Überlaufsicherung sowie An­schlussstutzen für direkte Kon­densatableitung garantieren einen störungsfreien Dauereinsatz.
Die Geräte entsprechen den grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen der einschlägigen EU- Bestimmungen. Die Geräte sind betriebssicher und einfach zu bedienen.
Funktionsablauf
Durch Betätigen des Betriebsschal­ters wird das Gerät eingeschaltet und arbeitet im vollautomatischen Dauerbetrieb.
Der Umluftventilator saugt die feuchte Raumluft über den Staub­filter, Verdampfer und den dahinter liegenden Kondensator an.
Am kalten Verdampfer wird der Raumluft Wärme entzogen und bis unter den Taupunkt abkühlt. Der in der Raumluft enthaltene Wasserdampf schlägt sich als Kon­densat bzw. Reif auf den Verdamp­ferlamellen nieder.
Wenn der Temperaturfühler hier einen bestimmten Minimalwert misst, wird ein Zeitrelais aktiviert. Steigt in dieser Zeit die Verdamp­fertemperatur nicht wieder an, wird nach dem Timerablauf der Kältekreislauf auf Heißgasabtau­ung umgeschaltet.
angestiegen ist, schaltet das Gerät in den normalen Entfeuchtungsbe­trieb zurück.
Bei ausreichend hoher Raumtem­peratur wird die Lamellenober­fläche nicht so kalt, dass es zur Reifbildung kommt und somit ein Abtauen erforderlich wird.
So arbeiten die Luftentfeuchter besonders wirtschaftlich.
Am Kondensator (Wärmetauscher) wird die abgekühlte und entfeuch­tete Luft wieder erwärmt und über das Ausblasgitter in den Raum zurückgeblasen. Die so aufbe­reitete, trockenere und erwärmt Luft vermischt sich wieder mit der Raumluft.
Durch die ständige Zirkulation der Raumluft durch das Gerät wird die relative Luftfeuchtigkeit im Auf­stellungsraum allmählich bis auf den gewünschten Feuchtewert (% r. F.) reduziert.
Einsatzorte der Geräte
Die Geräte werden überall dort eingesetzt, wo auf trockene Räume Wert gelegt wird und wirt­schaftliche Folgeschäden (z. B. durch Schimmelbildung) vermieden werden sollen.
Zur Verwendung kommen die Ge­räte unter anderem zum Austrock­nen und Entfeuchten von:
■
Neubauten, Industriegebäuden
■
Kellerräumen, Lagerräumen
■
Archiven, Laboren
■
Wochenendhäusern,
Wohnwagen
■
Bade-, Wasch- und
Umkleideräumen etc.
Während der Abtauphase ist der Umluftventilator außer Betrieb. Sobald der Reif (Eis) abgetaut ist und die Temperatur am Fühler wie­der über einen bestimmten Wert
Schematische Darstellung der Arbeitsweise eines REMKO Luftentfeuchters
Ventilator
entfeuchtete
Raumluft
Kompressor
In Abhängigkeit von der Raum­temperatur und der Luftfeuchtig­keit werden entsprechend der Gerätekühlleistung nur ca. 30 - 40 % elektrische Energie benötigt.
Kondensator
Verdampfer
feuchte Raumluft
Kondensatbehälter
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Aufstellung
Für einen optimalen ökonomischen und sicheren Gerätebetrieb sind unbedingt die folgenden Hinweise zu beachten:
■
Die Geräte sind standsicher und
waagerecht aufzustellen, damit ein ungehinderter Abfluss des Kondensates sichergestellt ist
■
Die Geräte sind nach Möglich-
keit in der Raummitte aufzustel­len, damit eine optimale Luftzir­kulation gewährleistet ist
■
Es ist sicherzustellen, dass die
Luft an der Gerätevorderseite ungehindert angesaugt und an der Geräterückseite ungehindert ausgeblasen werden kann
■
Ein Mindestabstand von 50 cm
zu Wänden ist unbedingt einzu­halten
■
Die Geräte sollten nicht in un-
mittelbarer Nähe von Heizkör­pern oder anderen Wärmequel­len aufgestellt werden
■
Eine bessere Raumluftzirkulation
wird erreicht, wenn die Geräte ca. 1 m erhöht aufgestellt werden
■
Der zu trocknende bzw. zu
entfeuchtende Raum muss gegenüber der umgebenden Atmosphäre geschlossen sein
■
Offene Fenster, Türen usw.
sowie das häufige Betreten und Verlassen des Raumes muss möglichst vermieden werden
■
Werden die Geräte in staubhal-
tiger Umgebung oder in Ställen eingesetzt, sind den jeweiligen Bedingungen entsprechend be­sonders angepasste Pflege- und Wartungsmaßnahmen vorzu­nehmen
■
Die Geräteleistung ist aus-
schließlich abhängig von der räumlichen Beschaffenheit, Raumtemperatur, relativen Luftfeuchte und Beachtung der Aufstellanweisungen
Elektrischer Anschluss
■
Die Geräte werden
mit 230 V / 50 Hz Wechselstrom betrieben
■
Der Elektroanschluss erfolgt
über ein angebautes Netzkabel mit Schutzkontaktstecker
HINWEIS
Der Elektroanschluss der Geräte muss nach VDE 0100, Teil 704 an Speisepunkte mit Fehlerstromschutzeinrichtung erfolgen.
Bei der Aufstellung der Geräte in extremen Nassbereichen wie Waschküchen, Duschen oder ähnlichen, sind die Ge­räte bauseits über einen den Vorschriften entsprechenden Fehlerstrom-Schutzschalter abzusichern.
■
Verlängerungen des Anschluss-
kabels dürfen ausschließlich durch autorisiertes Elektrofach­personal, in Abhängigkeit von Kabellänge, Anschlussleistung des Gerätes und unter Berück­sichtigung der örtlichen Ver­wendung ausgeführt werden
Fenster und Türen geschlossen halten!
Wandabstand mind. 0,5 m
Abstand zu Heizkörpern oder
anderen Wärmequellen halten.
ACHTUNG
Alle Kabelverlängerungen dürfen nur im aus- bzw. abgerollten Zustand verwendet werden.
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Inbetriebnahme
Vor jeder Inbetriebnahme oder entsprechend den örtlichen Erfor­dernissen müssen die Ansaug- und Ausblasgitter auf Verschmutzung kontrolliert werden.
HINWEIS
Verschmutzte Gitter und Filter sind umgehend zu reinigen, bzw. auszutauschen.
Wichtige Hinweise vor der Inbetriebnahme
■
Alle Verlängerungen des Elek-
troanschlusses müssen über einen ausreichenden Leitungs­querschnitt verfügen und dür­fen nur vollständig aus- bzw. abgerollt verwendet werden
■
Das Netz-Anschlusskabel nicht
als Zugschnur benutzen
Bedienung und Anzeige
2
1
1 = Betriebsstundenzähler
2 = Betriebsschalter
3 = Kontrollleuchte -GRÜN-
„Betrieb”
4 = Kontrollleuchte -GELB-
„Behälter Voll”
3
4
Betrieb mit einem Hygrostat
Der REMKO-Hygrostat (Zubehör) wird mit einem speziellen Zwischenstecker geliefert. Die Inbetriebnahme der Geräte in Verbindung mit einem Hygrostaten und seine Bedienung erfolgt folgendermaßen:
1. Den Zwischenstecker in eine ordnungsgemäß abgesicherte Netzsteckdose stecken.
2. Den Hygrostaten an einer geeigneten Stelle im zu ent­feuchtenden Raum platzieren.
Nicht in unmittelbarer Nähe des Gerätes und Wärmequellen.
3. Den Netzstecker (bzw. eine Kabelverlängerung) in den Zwi­schenstecker einstecken.
■
Die Geräte arbeiten nach dem
Einschalten vollautomatisch bis zur Regelabschaltung durch den Schwimmer des gefüllten Kondensatbehälters
■
Der Kondensatbehälter muss
ordnungsgemäß eingesetzt und die Verschlussklappe verriegelt sein
HINWEIS
Die Geräte sind nur mit ordnungsgemäß eingesetztem Kondensatbehälter funktions­fähig.
HINWEIS
Bei Raumtemperaturen un­ter
10 °C
und einer relativen Luftfeuchtigkeit unter ein ökonomischer / wirtschaft­licher Geräteeinsatz nicht mehr gewährleistet.
40 %
ist
Gerätestart
1. Betriebsschalter [2] in Stellung „0” (Aus) schalten.
2. Netzstecker des Gerätes mit einer ordnungsgemäß installierten und abgesicherten Netzsteckdose.
230V/ 50 Hz
verbinden.
3. Betriebsschalter [2] in Stellung „I” (Ein) schalten.
4. Die grüne Kontrollleuchte
„Betrieb“ leuchtet und das Gerät arbeitet im vollautomati­schen Entfeuchtungsbetrieb.
4. Die gewünschte Luftfeuchte am Hygrostaten einstellen.
5. Den Betriebsschalter [2] am Gerät in Stellung „I“ schalten.
Die Geräte schalten sich automa­tisch ein, wenn die vorhandene Luftfeuchtigkeit höher ist als der am Hygrostat vorgewählte Einstell­wert.
Die Geräte arbeiten jetzt vollau­tomatisch, bis die gewünschte relative Luftfeuchtigkeit (% r. F.) erreicht ist oder eine Regelabschal­tung durch den Schwimmer im Kondensatbehälter vorgenommen wird. In diesem Fall leuchtet die gelbe Kontrolllampe „Behälter voll“ auf.
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Kondensat
HINWEIS
HINWEIS
Abhängig von der Lufttemperatur und der relativen Luftfeuchtigkeit tropft das kondensierte Wasser stetig oder nur während der Ab­tauphasen in die Kondensatfalle und den darunter befindlichen Kondensatbehälter.
Im Kondensatbehälter befindet sich ein Schwimmer, der bei gefüll­tem Behälter den Entfeuchtungs­betrieb über einen Mikroschalter unterbricht.
Das Gerät schaltet ab und die Gelbe Kontrollleuchte leuchtet auf.
Zum Entleeren des Kondensatbe­hälters ist folgendermaßen vorzu­gehen:
1. Betriebsschalter [2] in Stellung „0” (Aus) schalten.
2. Die vordere Verschlussklappe [K] öffnen.
3. Den gefüllten Kondensat­behälter [B] entnehmen. Dazu ist der Behälter vorsichtig aus den Führungsschienen nach vorne heraus zu ziehen.
Es ist auf nachtropfendes Kondensat zu achten. Nach Abschalten der Geräte kann der Verdampfer unter Einfluss der Umgebungstempe­ratur noch weiter abtauen.
4. Den Schieber der Ausgussöff­nung zur Seite öffnen.
Schieber
4. Das Kondensat in einen Ausguss oder ähnliches gießen.
Darauf achten, dass der kleine schwarze Verschlussstopfen immer im fest Anschluss­stutzen steckt. Bei fehlendem Stopfen erfolgt unkontrollierter Wasseraustritt.
6. Gerät mittels Betriebsschalter [2] wieder einschalten.
HINWEIS
Die Geräte sind nur mit ordnungsgemäß eingesetztem Kondensatbehälter funktions­fähig.
Gerätebetrieb mit Schlauchanschluss
Der Kondensatbehälter ist mit einem Anschlussstutzen (11mm ø) versehen. An diesen kann nach Herausneh­men des Kondensatbehälters ein Wasserschlauch (nicht im werk­seitigen Lieferumfang enthalten) angeschlossen werden.
5. Die Ausgussöffnung wieder verschließen und den entleerten Kondensatbehälter wieder sorg-
B
fältig in das Gerät einsetzen.
HINWEIS
Nach jeder Entleerung ist der Kondensatbehälter incl.
Hierzu ist folgendermaßen vorzu­gehen:
1. Die vordere Verschlussklappe öffnen und den Verschluss­ stopfen entfenen.
Schwimmer auf evtl. Beschädi-
K
gungen, Verschmutzungen etc. zu überprüfen.
2. Den bauseitigen Ablaufschlauch auf den Anschlussstutzen schieben (ggf. mit einer Schelle sichern und abdichten).
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GerätetransportAußerbetriebnahme
3. Den Kondensatbehälter wieder ordnungsgemäß einsetzen und den Ablaufschlauch durch das Langloch rechts neben dem Kondensatbehälter durch den Geräteboden führen.
4. Die vordere Verschlussklappe durch Einrasten verriegeln.
Den Betriebsschalter in Stellung „0” (Aus) schalten.
ACHTUNG
Um Kompressorschäden zu vermeiden, muss vor dem Wiedereinschalten des Gerätes eine Wartezeit von ca. 2 bis 3 Minuten eingehalten werden.
Bei längeren Stillstandszeiten sind die Geräte vom Stromnetz zu trennen.
Die Geräte sind zum bequemen Transport mit 2 großen Rädern und einem leicht zu demontieren­den Transportgriff ausgerüstet.
Beim Gerätetransport ist folgendes zu beachten:
1. Vor jedem Ortswechsel das Gerät ausschalten und den Netzstecker aus der Netzsteck­dose ziehen.
HINWEIS
Es ist auf nachtropfendes Kondensat zu achten. Nach Abschalten der Geräte kann der Verdampfer unter Einfluss der Umgebungstempe­ratur noch weiter abtauen.
5. Das Kondensat in einen tiefer­gelegenden Abfluss leiten.
Für den Gerätebetrieb muss der Kondensatbehälter immer ord­nungsgemäß eingesetzt und die Verschlussklappe verriegelt sein.
HINWEIS
Es ist darauf zu achten, dass der Ablaufschlauch mit Gefälle zum Abfluss verlegt wird, da­mit das Kondensat ungehindert aus dem Kondensatbehälter ablaufen kann.
Der Kondensatbehälter ist zu entleeren und mit einem sauberen Tuch zu trocknen.
HINWEIS
Es ist auf nachtropfendes Kondensat zu achten. Nach Abschalten der Geräte kann der Verdampfer unter Einfluss der Umgebungstempe­ratur noch weiter abtauen.
Zur Einlagerung sind die Gerät evtl. mit einer Kunststoffhülle / Folie abzudecken und in aufrechter Position an einem geschützten und trockenen Ort aufzubewahren.
2. Den Kondensatbehälter entleeren.
3. Solange sich noch Feuchtigkeit am Verdampfer bzw. Wasser im Kondensatbehälter befindet dür­fen die Geräte nur in aufrechter Position transportiert werden.
ACHTUNG
Das Netzkabel darf niemals als Zugschnur oder Befestigungs­mittel benutzt werden.
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Pflege und Wartung
HINWEIS
Die regelmäßige Pflege und Wartung ist die Grundvoraus­setzung für eine lange Lebens­dauer und einen störungsfreien Gerätebetrieb.
Alle beweglichen Teile haben eine wartungsarme Dauerschmierung. Die Kälteanlage ist ein hermetisch geschlossenes System und darf nur von hierfür speziell autorisier­ten Fachbetrieben Instand gesetzt werden.
ACHTUNG
Vor allen Arbeiten an den Geräten muss der Netzstecker aus der Netzsteckdose entfernt werden.
■
Die regelmäßigen Pflege- und
Wartungsintervalle einhalten
■
Die Geräte sind entsprechend
den Einsatzbedingungen je nach Bedarf, jährlich jedoch mindestens einmal, durch einen Sachkundigen auf ihren arbeits­sicheren Zustand zu prüfen
■
Die Geräte frei von Staub und
sonstigen Ablagerungen halten
■
Die Geräte nur trocken oder
mit einem angefeuchteten Tuch reinigen
Reinigung des Staubfilters
ACHTUNG
Ansaug- und Ausblasgitter so­wie Staubfilter regelmäßig auf Verschmutzung kontrollieren.
Das Schutzgitter leicht nach oben schieben, dann nach vorne ziehen und nach unten wegnehmen.
Den nun freiliegendenden Staubfil­ter herausnehmen.
Der Staubfilter ist bei leichteren Verschmutzungen durch vorsichti­ges Ausblasen oder Absaugen zu reinigen.
Bei stärkeren Verschmutzungen kann der Filter in einer lauwarmen (max. 40 °C) Seifenlösung gespült werden.
Anschließend unbedingt mit kla­rem Wasser sorgfältig ausspülen und trocknen lassen!
Vor dem Wiedereinsetzen ist dar­auf zu achten, dass der Staubfilter völlig trocken und unbeschädigt ist.
HINWEIS
Stark verschmutzte Staubfilter müssen durch Neuteile ersetzt werden. Es dürfen nur Original-Ersatz­teile verwendet werden.
Reinigen der Geräte
Zum Reinigen des Geräteinneren sowie zum Zugang der elektrischen Bauteile ist es erforderlich das Gerätegehäuse zu öffnen.
HINWEIS
Einstell- und Wartungsarbeiten dürfen nur durch autorisiertes Fachpersonal ausgeführt werden.
1. Den Netzstecker aus der Netz steckdose entfernen.
2. Den Transportbügel (A) und den Standbügel (B) durch entfernen der 4 Gewindeschrauben demontieren.
3. Die beiden seitlichen Verklei­dungsbleche (C) demontieren. Dazu jeweils die Blechschrauben am unteren Rand lösen, das Blech unten in Richtung Rad ziehen und es nach oben aus der Halterung schieben. Den Schutzleiter an der Innen­seite der Bleche abziehen.
A
C
■
Keinen direkten Wasserstrahl
einsetzen
z.B. Hochdruckreiniger usw.
■
Keine scharfen oder lösungs-
mittelhaltige Reinigungsmittel verwenden
■
Auch bei starken Verschmut-
zungen nur geeignete Reini­gungsmittel verwenden
B
Die Geräte dürfen nur mit ein­gesetztem Staubfilter betrieben werden.
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Störungsbeseitigung
4. Die Lamellen des Kondensa­tors entweder durch ausblasen, absaugen oder mit einer wei­chen Bürste bzw. einem weichen Pinsel reinigen.
5. Beim Reinigen des Kondensa­tors besondere Vorsicht walten lassen. Die feinen Aluminiumla­mellen verbiegen sehr leicht.
6. Keinen scharfen Wasserstrahl (Hochdruckreiniger) einsetzen.
7. Die Verdampferlamellen z.B. mit lauwarmer Seifenlösung (oder ähnlichen Mitteln) reinigen.
8. Mit sauberen Wasser nachspü­len, um evtl. anhaftende Seifen­reste zu entfernen.
9. Die Innenflächen des gesamten Gerätes sowie den Ventilatorflü­gel reinigen.
10. Nach den erfolgreichen Rei-
nigungsarbeiten ist das Gerät sorgsam zu Trocknen.
Besonders auf die elektrischen Bauteile achten!
11. Alle demontierten Teile wieder
in umgekehrter Reihenfolge ordnungsgemäß montieren.
12. Eine Geräte-Funktionskontrolle
und elektrische Sicherheitsprü­fung durchführen.
ACHTUNG
Nach allen Arbeiten an den Geräten ist eine elektrische Sicherheitsprüfung nach VDE 0701 durchzuführen.
Die Geräte wurden mit moderns­ten Fertigungsmethoden her­gestellt und mehrfach auf ihre einwandfreie Funktion geprüft. Sollten dennoch einmal Funktions­störungen auftreten, ist zuerst das Gerät gemäß der nachfolgenden Auflistung zu überprüfen.
ACHTUNG
Arbeiten an der Kälteanlage und an der elektrischen Aus­rüstung dürfen nur durch einen speziell autorisierten Fachbe­trieb durchgeführt werden!
Das Gerät läuft nicht an
■
Einstellung des Betriebsschalters
überprüfen. Die grüne Kontroll­leuchte muss leuchten
■
Netzanschluss überprüfen
230V/1~/50 Hz
■
Netzstecker und Netzkabel auf
Beschädigungen überprüfen
■
Die bauseitige Netzabsicherung
überprüfen. Absicherung mindestens 10 A
■
Kondensatbehälter auf Füllstand
beziehungsweise auf korrekten Sitz kontrollieren. Die vordere Verschlussklappe muss vollständig geschlossen und eingerastet sein
■
Den Mikroschalter auf Funktion
überprüfen
■
Die Einstellung des Hygrostaten
(Zubehör) überprüfen. Der Einstellwert muss niedriger sein als die relative Luftfeuchte im Aufstellraum
■
Den Zwischenstecker des Hyg-
rostaten auf Beschädigung bzw. richtigen Sitz überprüfen
Das Gerät läuft, es bildet sich aber kein Kondensat
■
Raumtemperatur überprüfen.
Der Arbeitsbereich des Gerätes liegt zwischen 3 °C und 32 °C
■
Luftfeuchtigkeit überprüfen,
min. 40% r. F. erforderlich
■
Die Einstellung des Hygrostaten
überprüfen, ggf. einen niedrige­ren Feuchtewert einstellen
■
Den Staubfilter auf Verschmut-
zung überprüfen und ggf. reinigen oder austauschen
■
Lamellen von Verdampfer und
Kondensator auf Verschmutzung überprüfen und ggf. reinigen
■
Verdampfer auf evtl. Vereisung /
Reifbildung überprüfen. Ist dies der Fall, ist die Funktion der Ab­tauautomatik und des Tempera­turfühlers zu kontrollieren
■
Überprüfen, ob die Verdampfer-
temperatur unter Raumtempe­ratur liegt. Ist dies nicht der Fall ist die Abtautomatik bzw. die Raumtemperatur zu überprüfen
Das Gerät läuft nicht an
■
Kontrollieren, ob der Kondensat-
behälter korrekt eingesetzt und die vordere Verschlussklappe verriegelt ist
■
Kontrollieren, ob die Netzspan-
nung vorhanden ist
HINWEIS
Falls das Gerät trotz der durch­geführten Prüfungen nicht einwandfrei funktioniert, ist ein autorisierter Fachbetrieb zu benachrichtigen.
14
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Elektrisches Anschlussschema
S2
H1 H2
S3
Kompressor
M1 M2 Y1
+
231
S1
PE
230V 50Hz
L1
P1
N
aC
+
HC
h
H1 = Kontrollleuchte (gelb = Behälter voll) H2 = Kontrollleuchte (grün = Betrieb) K1 = Zeitrelais (t = 30 Min) M1 = Kompressormotor M2 = Ventilatormotor P1 = Betriebsstundenzähler S1 = Betriebsschalter S2 = Mikroschalter (Schwimmer) S3 = Abtau - Thermostat Y1 = Abtau - Magnetventil
R
M
S
~
C
K1
M
~
5
7 6
2
8
Maß- und Konstruktionsänderungen, die dem technischen Fortschritt dienen, bleiben uns vorbehalten.
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REMKO ETF 400
Gerätedarstellung
5
28
29
33
36
32
1
2
4
6
7
18
17
34
3
8
9
37
20
31
30
25
24
23
35
16
22
21
13
27
10
11
14
19
12
15
26
23
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Maß- und Konstruktionsänderungen, die dem technischen Fortschritt dienen, bleiben uns vorbehalten.
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Ersatzteilliste
Nr. Bezeichnung EDV-Nr.
1 Ansaugschutzgitter 1104501 2 Staubfilter 1104550 3 Gerätegehäuse 1104520 4 Seitenverkleidung, rechts 1104521 5 Transportbügel 1104504 6 Kontrollleuchte Gelb 1105512 7 Kontrollleuchte Grün 1105514 8 Betriebsschalter 1102248
9 Lamellen-Tauscherpaket kpl. 1104565 10 Ventilatorflügel 1104571 11 Mitnehmerkupplung 1104572 12 Ventilatormotor 1104573 13 Halterung für Ventilatormotor 1104574 14 Zeitrelais 1104575 15 Stecksockel für Zeitrelais 1104576 16 Verdichter kpl. 1104566 17 Magnetventil 1104578 18 Abtauthermostat mit Fühler 1104579 19 Mikroschalter 1104472 20 Netzkabel mit Stecker 1101320 21 Kabeldurchführung mit Zugentlastung 1104562 22 Radachse 1104509 23 Rad 1102155 24 Sicherungsring 1101622 25 Radkappe 1101623 26 Startkondensator 1104567 27 Trägerrahmen 1104512 28 Standbügel 1104516 29 Gummistopper Standbügel (Satz) 1104479 30 Kondensatbehälter kpl. 1104480 31 Verschlussstopfen 1104481 32 Verriegelung für Verschlussklappe 1104482 33 Verschlussklappe 1104522 34 Schwimmer 1104484 35 Trockenfilter 1104485 36 Seitenverkleidung, links 1104523 37 Betriebsstundenzähler 1105515
Bei Ersatzteilbestellungen neben der EDV-Nr. bitte immer auch die Gerätenummer (s. Typenschild) angeben!
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REMKO ETF 400
Wartungsprotokoll
Gerätetyp: .................................. Gerätenummer: ...................................
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20
Gerät gereinigt – Außen – Gerät gereinigt – Innen – Ventilatorflügel gereinigt Ventilatorgehäuse gereinigt Kondensator gereinigt Verdampfer gereinigt Lüfterfunktion geprüft Ansauggitter mit Filter gereinigt Gerät auf Beschädigungen überprüft Schutzvorrichtungen geprüft Alle Befestigungsschrauben überprüft Elektrische Sicherheitsüberprüfung Probelauf
✍
Bemerkungen: .....................................................................................................................................................
.............................................................................................................................................................................
.............................................................................................................................................................................
1. Datum: ..............
..............................
Unterschrift
6. Datum: ..............
..............................
Unterschrift
11. Datum: ............
..............................
Unterschrift
16. Datum: ............
..............................
Unterschrift
2. Datum: ..............
..............................
Unterschrift
7. Datum: ..............
..............................
Unterschrift
12. Datum: ............
..............................
Unterschrift
17. Datum: ............
..............................
Unterschrift
3. Datum: ..............
..............................
Unterschrift
8. Datum: ..............
..............................
Unterschrift
13. Datum: ............
..............................
Unterschrift
18. Datum: ............
..............................
Unterschrift
4. Datum: ..............
..............................
Unterschrift
9. Datum: ..............
..............................
Unterschrift
14. Datum: ............
..............................
Unterschrift
19. Datum: ............
..............................
Unterschrift
5. Datum: ..............
..............................
Unterschrift
10. Datum: ............
..............................
Unterschrift
15. Datum: ............
..............................
Unterschrift
20. Datum: ............
..............................
Unterschrift
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Gerät gemäß den gesetzlichen Vorschriften nur durch autorisiertes Fachpersonal warten lassen.
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Technische Daten
Baureihe ETF 400
Arbeitsbereich Temperatur °C 3-32
Arbeitsbereich Feuchtigkeit % r.F. 40-100
Entfeuchtungsleistung max. l/Tag 43
bei 30 °C / 80 r. F.
bei 20 °C / 70 r. F.
bei 10 °C / 60 r. F.
l/Tag (DER) 40,2 (2,33)
l/Tag (DER) 24,5 (1,86)
l/Tag (DER) 7,1 (0,70)
Luftleistung max. m3/h 390
Füllmenge Kondensatbehälter Liter 6,5
Kompressor / Verdichter Ausführung Rollkolben
Kältemittel Freon R407c
Kältemittellmenge g 450
Spannungsversorgung V/Hz 230/1~/50
Nennstromaufnahme max. A 3,5
Leistungsaufnahme max. kW 0,77
bei 20 °C / 70 % r.F. kW 0,55
Absicherung bauseits A 16
Abtauung Automatisch Heißgas
Schalldruckpegel LpA 1m
1)
dB (A) 58
Tiefe mm 590 (480) ²
Breite mm 555
Höhe mm 705
Höhe incl. Transportbügel mm 890
Gewicht kg 40
EDV-Nr. 1610410
(DER) = Entfeuchtungs-Leistungszahl nach DIN EN 810
1) Geräuschmessung DIN 45635 - 13 - KL 3
2) Maße in ( ) = ohne Transportbügel
Maß- und Konstruktionsänderungen, die dem technischen Fortschritt dienen, bleiben uns vorbehalten.
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REMKO INTERNATIONAL
… und einmal ganz in Ihrer Nähe! Nutzen Sie unsere Erfahrung und Beratung
REMKO GmbH & Co. KG Klima- und Wärmetechnik
Im Seelenkamp 12 D-32791 Lage Postfach 1827 D-32777 Lage Telefon +49 5232 606-0 Telefax +49 5232 606-2 60 E-mail [email protected] Internet www.remko.de
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