B E D I E N U N G S A N L E I T U N GB E D I E N U N G S A N L E I T U N G
U S E R M A N U A L
U S E R M A N U A L
U S E R M A N U A LU S E R M A N U A L
Page 2
Einfach genial! Ab sofort PA
-
Systeme
komfortabel per
Jetzt neu: DXO C
ontrol
.
Macht das Leben leichter.
iPad® einrichten und verwalten. DXO Control wird die
Arbeit von Veranstaltungstechnikern radikal vereinfachen.
DXO Cont rol ist die per fe kt e Ergänzung zu den digita le n PA-Controllern
DXO-26 PRO un d DXO-48 PRO so wie dem PRIME System-Amplifier vo n
PS SO. D
Frontplatten der Geräte u nd d er Anwender kann sich f re i im Raum bewegen.
So ba ld kompa tible Geräte in ein W LA N-Ne tz we rk eingebunden sind,
erhalten User die volle Kontrolle über die integrierten DSP-Module und
kö nn en Presets durchschalten un d individuelle Einstell un ge n vornehmen.
In der benutzerfreundlich en App sind alle gewohn ten Fu nk tionen der PCSo ftware enthalten. Somit s teht der mobilen Steuerun g vo n Pa ra metern
wi e Equalizer, Gain s owie Delay oder Limiter nic hts im Wege.
D ie A pp ist ab sofort ko sten lo s im App Store erhältlich.
ie Bed ienung per App ist weit au s bequem er als direkt über die
Page 3
Intelligent e Steuerung
Mac OS X 10.5.8oder neuer
Windows 7, 8 und 10
iPad mit iOS 8.3 oder neuer
iPhone mit iOS 8.3 oder neuer
(begrenzte Funktionalität)
Der inDeutschlandentwickelteundgefertigtePRIMEAmpisteinleistungsfähigerSystemverstärkermitvier
analogenEingängen,einemzweikanaligenAES/EBU-Eingang,sechsAusgängen(2x2400W+4x800W
an 4 Ω), 10 PEQ-Bändern pro Eingang und Ausgang und einem Frequenzbereich bis zu 40 kHz. Er ist die
ideale Ergänzung zur PRIME Lautsprecherserie und ein unverzichtbares Hilfsmittel für Festinstallationen und
Live-Einsätze.
Die robuste analoge Eingangsstufe akzeptiert Eingangsspannungen von bis zu +23 dBu für praktisch jede
beliebige Quelle auf dem Markt und bietet einen ausgezeichneten Dynamikbereich von 118 dB. Der PRIME
Amp ist ausgestattet mit einem hochwertigen Netzteil für eine saubere Stromversorgung, einer 64-Bit-DigitalVerarbeitung und einige der besten Wandler, die auf dem Markt erhältlich sind. Dadurch wird eine
hervorragende Klangqualität erreicht, die mit Referenzgeräten konkurrieren kann.
Der integrierte digitale Signalprozessor (DSP) ermöglicht die flexible Aufteilung der Signale auf die
4
Ausgänge und zahlreiche Signalverarbeitungsmöglichkeiten durch verschiedene Filterarten, Kompressor,
Pegelbegrenzung, Phasenumkehr und Signalverzögerung. Dadurch passen Sie die Beschallungsanlage
optimal an die Raumakustik an und erreichen einen präzisen, differenzierten Klang.
Diese Bedienungsanleitung beschreibt, wie am PRIME Amp Einstellungen vorgenommen werden können,
mithilfe der Bedienelemente an der Vorderseite des Geräts. Darüber hinaus kann der Verstärker in Echtzeit
komplett über einen Computer oder mit dem iPad® konfiguriert und überwacht werden. Dafür verbinden Sie
den Amp über den Ethernet-Anschluss mit einem WLAN-Router.
Die mitgelieferte Steuersoftware DXO Control für PC und Mac erleichtert die Arbeit von
Veranstaltungstechnikern beim Einrichten und Verwalten der Beschallungsanlage. Für das iPad® kann das
Programm im App Store heruntergeladen werden.
Erstklassige Verarbeitung, bequeme Fernsteuerung per Computer oder Tablet und höchste Zuverlässigkeit:
der PRIME Amp wird die planerischen Möglichkeiten für Festinstallationen und mobile Einsätze verändern!
DXO Control für iPad ‒ jetzt im App Store herunterladen!
Herzlichen Glückwunsch zum Kauf des PRIME
Amp von PSSO. PSSO bietet professionelles
Audio-Equipment aus High-Quality-Komponenten.
Nachdem Sie sich mit dem Gerät vertraut
gemacht haben, empfehlen wir Ihnen durch
Ausprobieren zu experimentieren. Finden Sie den
effektivsten und effizientesten Weg für Ihr System
durch die Nutzung des leistungsstarken PRIME.
In einem gesonderten Handbuch finden Sie
Informationen zur Einrichtung und Bedienung der
Computer-Software DXO Control.
Diese Bedienungsanleitung gilt für die
Artikelnummer: 10451701. Bitte bewahren Sie
dieses Dokument für weiteren Gebrauch auf und
geben Sie es ggf. an nachfolgende Besitzer
weiter.
Support
Produkt-Updates, Dokumentationen, Software und
Support erhalten Sie unter www.psso.de. Die neueste
Version der Bedienungsanleitung finden Sie im
Downloadbereich des Produkts.
Der Inhalt dieses Dokuments kann ohne vorherige
Ankündigung modifiziert werden, wenn Änderungen in
Methodik, Design oder Herstellung dies erforderlich
machen. PSSO übernimmt keinerlei Haftung für Fehler
oder Schäden, die durch den Gebrauch dieses
Dokuments entstehen.
Marken
Alle in diesem Dokument erwähnten Marken gehören
den jeweiligen Eigentümern.
5
Page 6
2222 Sicherheitshinweise
Achtung!
Gerät vor Feuchtigkeit und Nässe schützen!
Achtung!
Seien Sie besonders vorsichtig beim Umgang mit
gefährlicher Netzspannung. Bei dieser Spannung
können Sie einen lebensgefährlichen elektrischen
Schlag erhalten.
Gesundheitsrisiko!
Beim Betreiben einer Beschallungsanlage lassen
sich Lautstärkepegel erzeugen, die zu irreparablen
Gehörschäden führen können.
Dieses Gerät hat das Werk in sicherheitstechnisch
einwandfreiem Zustand verlassen. Um diesen
Zustand zu erhalten und einen gefahrlosen Betrieb
sicherzustellen, muss der Anwender unbedingt die
Sicherheitshinweise und die Warnvermerke
beachten, die in dieser Gebrauchsanweisung
enthalten sind.
Bei Schäden, die durch Nichtbeachtung dieser
Bedienungsanleitung verursacht werden, erlischt
der Garantieanspruch. Für daraus resultierende
Folgeschäden übernimmt der Hersteller keine
Haftung.
6
Inbetriebnahme
•
Packen Sie das Gerät aus und überprüfen Sie es
sorgfältig auf Transportschäden, bevor Sie es
verwenden. Im Schadenfall nehmen Sie das Gerät
nicht in Betrieb und setzen sich bitte mit Ihrem
Fachhändler in Verbindung.
•
Heben Sie die Verpackung auf. Um das Gerät bei
Transport und Lagerung optimal vor Erschütterungen,
Staub und Feuchtigkeit zu schützen, benutzen Sie
bitte die Originalverpackung.
Schutzklasse
•
Der Aufbau entspricht der Schutzklasse I. Der
Netzstecker darf nur an eine SchutzkontaktSteckdose angeschlossen werden, deren Spannung
und Frequenz mit dem Typenschild des Gerätes
genau übereinstimmt. Ungeeignete Spannungen und
ungeeignete Steckdosen können zur Zerstörung des
Gerätes und zu tödlichen Stromschlägen führen.
Stromanschluss
•
Den Netzstecker immer als letztes einstecken. Der
Netzstecker muss dabei gewaltfrei eingesetzt werden.
Achten Sie auf einen festen Sitz des Netzsteckers.
•
Lassen Sie die Netzleitung nicht mit anderen Kabeln
in Kontakt kommen! Seien Sie vorsichtig beim
Umgang mit Netzleitungen und -anschlüssen. Fassen
Sie diese Teile nie mit feuchten Händen an! Feuchte
Hände können tödliche Stromschläge zur Folge
haben.
•
Netzleitungen nicht verändern, knicken, mechanisch
belasten, durch Druck belasten, ziehen, erhitzen und
nicht in die Nähe von Hitze- oder Kältequellen
bringen. Bei Missachtung kann es zu
Beschädigungen der Netzleitung, zu Brand oder zu
tödlichen Stromschlägen kommen.
•
Die Kabeleinführung oder die Kupplung am Gerät
dürfen nicht durch Zug belastet werden. Es muss
stets eine ausreichende Kabellänge zum Gerät hin
vorhanden sein. Andernfalls kann das Kabel
beschädigt werden, was zu tödlichen Stromschlägen
führen kann.
•
Achten Sie darauf, dass die Netzleitung nicht
gequetscht oder durch scharfe Kanten beschädigt
werden kann. Überprüfen Sie das Gerät und die
Netzleitung in regelmäßigen Abständen auf
Beschädigungen.
•
Werden Verlängerungsleitungen verwendet muss
sichergestellt werden, dass der Adernquerschnitt für
die benötigte Stromzufuhr des Gerätes zugelassen
ist. Alle Warnhinweise für die Netzleitung gelten auch
für evtl. Verlängerungsleitungen.
•
Gerät bei Nichtbenutzung und vor jeder Reinigung
vom Netz trennen! Fassen Sie dazu den Netzstecker
an der Grifffläche an und ziehen Sie niemals an der
Netzleitung! Ansonsten kann das Kabel und der
Stecker beschädigt werden was zu tödlichen
Stromschlägen führen kann. Sind Stecker oder
Geräteschalter, z. B. durch Einbau nicht erreichbar,
so muss netzseitig eine allpolige Abschaltung vorgenommen werden. Wenn der Netzstecker oder das
Gerät staubig ist, dann muss es außer Betrieb
genommen werden, der Stromkreis muss allpolig
unterbrochen werden und das Gerät mit einem
trockenen Tuch gereinigt werden. Staub kann die
Isolation reduzieren, was zu tödlichen Stromschlägen
führen kann. Stärkere Verschmutzungen im und am
Gerät dürfen nur von einem Fachmann beseitigt
werden.
Flüssigkeit
•
Es dürfen unter keinen Umständen Flüssigkeiten aller
Art in Steckdosen, Steckverbindungen oder in
irgendwelche Geräteöffnungen oder Geräteritzen
eindringen. Besteht der Verdacht, dass - auch nur
minimale - Flüssigkeit in das Gerät eingedrungen sein
könnte, muss das Gerät sofort allpolig vom Netz
getrennt werden. Dies gilt auch, wenn das Gerät
hoher Luftfeuchtigkeit ausgesetzt war. Auch wenn das
Gerät scheinbar noch funktioniert, muss es von einem
Fachmann überprüft werden ob durch den
Flüssigkeitseintritt eventuell Isolationen beeinträchtigt
wurden. Reduzierte Isolationen können tödliche
Stromschläge hervorrufen.
Metallteile
•
In das Gerät dürfen keine fremden Gegenstände
gelangen. Dies gilt insbesondere für Metallteile.
Sollten auch nur kleinste Metallteile wie Heft- und
Büroklammern oder gröbere Metallspäne in das Gerät
gelangen, so ist das Gerät sofort außer Betrieb zu
nehmen und allpolig vom Netz zu trennen. Durch
Metallteile hervorgerufene Fehlfunktionen und
Kurzschlüsse können tödliche Verletzungen zur Folge
haben.
Vermeidung von Brummstörungen
•
Installieren Sie die Endstufe niemals in der Nähe von
hochsensiblen Geräten wie Vorverstärkern oder
Kassettendecks, da das starke Magnetfeld der
Endstufe bei diesen Geräten Brummstörungen
erzeugen kann. Dieses Magnetfeld ist direkt oberund unterhalb der Endstufe am stärksten. Wird ein
Rack verwendet, sollte die Endstufe ganz unten und
die hochsensiblen Geräte ganz oben installiert
werden.
Page 7
Leitung
Pin International
3333 Bestimmungsgemäße
Verwendung
Spannungsversorgung
•
Dieses Produkt ist nur für den Anschluss an 100-240 V,
50/60 Hz Wechselspannung zugelassen und wurde
ausschließlich zur Verwendung in Innenräumen
konzipiert. Die Belegung der Anschlussleitungen ist
wie folgt:
Braun Außenleiter L
Blau Neutralleiter N
Gelb/Grün Schutzleiter
•
Der Schutzleiter muss unbedingt angeschlossen
werden! Wenn das Gerät direkt an das örtliche
Stromnetz angeschlossen wird, muss eine Trennvorrichtung mit mindestens 3 mm Kontaktöffnung an
jedem Pol in die festverlegte elektrische Installation
eingebaut werden. Das Gerät darf nur an eine
Elektroinstallation angeschlossen werden, die den
VDE-Bestimmungen DIN VDE 0100 entspricht. Die
Hausinstallation muss mit einem Fehlerstromschutzschalter (RCD) mit 30 mA Bemessungsdifferenzstrom
ausgestattet sein.
Installation
•
Vermeiden Sie Erschütterungen und jegliche
Gewaltanwendung bei der Installation oder
Inbetriebnahme des Geräts. Achten Sie bei der Wahl
des Installationsortes darauf, dass das Gerät nicht zu
großer Hitze, Feuchtigkeit und Staub ausgesetzt wird.
Vergewissern Sie sich, dass keine Kabel frei
herumliegen. Sie gefährden Ihre eigene und die
Sicherheit Dritter!
Umgebungsbedingungen
•
Die Umgebungstemperatur muss zwischen -5° C und
+45° C liegen. Halten Sie das Gerät von direkter
Sonneneinstrahlung (auch beim Transport in
geschlossenen Wägen) und Heizkörpern fern. Die
relative Luftfeuchte darf 50 % bei einer Umgebungstemperatur von 45° C nicht überschreiten.
•
Dieses Gerät darf nur in einer Höhenlage zwischen
-20 und 2000 m über NN betrieben werden.
•
Verwenden Sie das Gerät nicht bei Gewitter.
Überspannung könnte das Gerät zerstören. Das
Gerät bei Gewitter allpolig vom Netz trennen
(Netzstecker ziehen).
•
Das Gerät darf nicht in einer Umgebung eingesetzt
oder gelagert werden, in der mit Spritzwasser, Regen,
Feuchtigkeit oder Nebel zu rechnen ist. Feuchtigkeit
oder sehr hohe Luftfeuchtigkeit kann die Isolation
reduzieren und zu tödlichen Stromschlägen führen.
•
Beim Einsatz von Nebelgeräten ist zu beachten, dass
das Gerät nie direkt dem Nebelstrahl ausgesetzt ist
und mindestens 0,5 m von einem Nebelgerät entfernt
betrieben wird. Der Raum darf nur so stark mit Nebel
gesättigt sein, dass eine gute Sichtweite von
mindestens 10 m besteht.
Unsachgemäße Bedienung
•
Nehmen Sie das Gerät erst in Betrieb, nachdem Sie
sich mit seinen Funktionen vertraut gemacht haben.
Lassen Sie das Gerät nicht von Personen bedienen,
die sich nicht mit dem Gerät auskennen. Wenn
Geräte nicht mehr korrekt funktionieren, ist das meist
das Ergebnis von unsachgemäßer Bedienung!
Eigenmächtige Veränderungen und Garantie
•
Beachten Sie bitte, dass eigenmächtige
Veränderungen an dem Gerät aus
Sicherheitsgründen verboten sind.
•
Wird das Gerät anders verwendet als in dieser
Bedienungsanleitung beschrieben, kann dies zu
Schäden am Produkt führen und der
Garantieanspruch erlischt. Außerdem ist jede andere
Verwendung mit Gefahren, wie z. B. Kurzschluss,
Brand, elektrischem Schlag, etc. verbunden.
Vermeidung von Gehörschäden
•
Beim Betreiben einer Beschallungsanlage lassen sich
Lautstärkepegel erzeugen, die zu Gehörschäden
führen können. Bitte beachten Sie unbedingt den
Abschnitt "Rechtliche Hinweise".
Öffentlicher und gewerblicher Einsatz
•
Beim Einsatz dieser Endstufe in öffentlichen bzw.
gewerblichen Bereichen ist eine Fülle von
Vorschriften zu beachten, die hier nur auszugsweise
wiedergegeben werden können. Der Betreiber muss
sich selbständig um Beschaffung der geltenden
Sicherheitsvorschriften bemühen und diese einhalten!
Reinigung und Wartung
•
Vor der Reinigung den Netzstecker aus der
Steckdose ziehen. Zur Reinigung nur ein weiches
Tuch und niemals Lösungsmittel verwenden.
•
Im Geräteinneren befinden sich außer der Sicherung
keine zu wartenden Teile. Wartungs- und
Servicearbeiten sind ausschließlich dem autorisierten
Fachhandel vorbehalten! Sollten einmal Ersatzteile
benötigt werden, verwenden Sie bitte nur
Originalersatzteile.
Serienbarcode
•
Der Serienbarcode darf niemals vom Gerät entfernt
werden, da ansonsten der Garantieanspruch erlischt.
WEEE-Richtlinie
Bitte übergeben Sie das Gerät bzw. die Geräte
am Ende der Nutzungsdauer zur
umweltgerechten Entsorgung einem örtlichen
Recyclingbetrieb. Nicht im Hausmüll entsorgen.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte
an Ihren Händler oder die zuständige örtliche
Behörde.
7
Page 8
3.1Rechtliche Hinweise
Beim Betreiben einer Beschallungsanlage lassen sich
Lautstärkepegel erzeugen, die zu Gehörschäden führen
können. Nach DIN 15905 Teil 5 hat der Veranstalter die
Pflicht, den Pegel zu messen, eine Überschreitung des
Grenzwertes zu verhindern und die Messung zu
protokollieren.
Bitte beachten Sie für den Themenkomplex "Lärm bei
Veranstaltungen" die folgenden Rechtsgrundlagen:
Strafgesetzbuch § 223 ff:
bundesrecht.juris.de/bundesrecht/stgb
TA Lärm: www.umweltdaten.de
DIN 15905-5: www.din.de
Arbeitsstättenverordnung § 15:
www.lgl.bayern.de/arbeitsschutz
Berufsgenossenschaftliche Vorschrift BGV B3: www.pro.info
VDI-Richtlinie: VDI 2058 Blatt 2: www.vdi.de
Durch hohe Lautstärken hervorgerufene
Gehörschädigungen können den Tatbestand der
Körperverletzung erfüllen und strafrechtlich verfolgt
werden. bitte beachten Sie, dass der Veranstalter für
die Einhaltung von bestimmten Lärmpegeln
verantwortlich ist. Wird dieser Lärmpegel überschritten,
muss evtl. die Veranstaltung abgebrochen werden.
Kommt der Veranstalter seinen Verkehrssicherungspflichten nicht nach, ist er zivilrechtlich für alle dadurch
entstehende Schäden haftbar, z. B.:
Die Krankenkasse der Geschädigten kann die
Behandlungskosten einklagen.
Der Geschädigte selbst kann auf Schmerzensgeld
klagen.
Dadurch entstehende (wirtschaftliche) Schäden können
durch eine zivilrechtliche Klage vom Bediener der
Anlage eingefordert werden.
Wenn sozialversicherungspflichtig Beschäftigte eine
Beschallungsanlage betreiben gilt: Bei Musikveranstaltungen liegt fast immer ein Lärmbereich vor. Somit
hat der Arbeitgeber Warnschilder aufzustellen und
Gehörschutzmittel bereitzustellen. Die Arbeitnehmer
haben diese zu benutzen.
Bitte beachten Sie: PSSO haftet nicht für Schäden,
die durch unsachgemäße Installation und
übermäßige Lautstärken verursacht werden!
3.2 Kleine Hörkunde
Immer mehr junge Menschen leiden unter einem
Hörverlust von 25 Dezibel und mehr, überwiegend
hervorgerufen durch laute Musik von tragbaren MP3Playern und CD-Abspielgeräten oder in der Diskothek.
Wer Musik über Beschallungsanlagen wiedergibt, sollte
8
wissen, welchen Schallpegeln er sein Gehör und das
des Publikums aussetzt. Sie erreichen im zeitlichen
Mittel ohne weiteres 75 bis 105 dB(A) in der Disco bzw.
95 bis 115 dB(A) bei einem Rockkonzert. Einzelne
Pegelspitzen können die Schmerzgrenze überschreiten,
die bei 130 dB(A) liegt. Solche Werte sind typisch für
den Betrieb einer Motorkettensäge oder eines
Presslufthammers. Dabei ist zu beachten, dass eine
Verdoppelung der Leistungszufuhr eine Steigerung des
Schallpegels um 3 dB bedeutet. Das menschliche
Gehör empfindet aber erst eine Steigerung des
Schallpegels um 10 dB als eine Verdoppelung der
Lautstärke. Die Schädigung des Gehörs hängt aber
vom Schallpegel ab und setzt schon lange vor dem
Erreichen der Schmerzgrenze ein!
Viele täuschen sich selbst mit der Vorstellung, dass
Lärm etwas sei, woran man sich "gewöhne". Dass eine
positive Einstellung zu einem bestimmten Geräusch
physiologische Reaktionen abschwächen kann, soll
nicht bestritten werden. Eine ganz andere Sache ist
jedoch die schleichende Wirkung auf das Innenohr:
die Überreizung und allmähliche Auflösung der
Haarzellen des Cortischen Organs.
Der Grund, weshalb Menschen nach einer gewissen
Belastungszeit Lärm, an den sie sich scheinbar
"gewöhnt" haben, nicht mehr als störend empfinden,
liegt schlicht darin, dass sie einen Hörschaden erlitten
haben. Dieser macht sie unempfindlich für die
Frequenzen, die den lautesten Teil des Lärms bilden.
"Anpassung" an Lärm kann also nichts anderes
bedeuten als den Versuch, mit der durch Lärm
verursachten Taubheit im täglichen Leben
zurechtzukommen. Die Taubheit selbst ist unheilbar; sie
kann durch Hilfsmittel wie z. B. Hörgeräte nur sehr
unvollkommen ausgeglichen werden.
Subjektiv wird die Hörverschlechterung so empfunden,
als seien die Ohren "in Watte gepackt". Häufig bildet sie
sich zwar recht rasch zurück, jedoch bleibt meist eine
Einbuße der Hörempfindlichkeit zurück.
Um eine ausreichende Erholung des Gehörs zu
gewährleisten, sollte der Lärmpegel während
mindestens 10 Stunden nicht über 70 dB(A) steigen.
Wesentlich höhere Schalldruckpegel während dieser
Ruhepause können die Erholung erschweren und die
Bildung einer bleibenden Gehörminderung oder eines
Gehörschadens (Tinnitus) begünstigen. Verwenden Sie
daher immer einen Gehörschutz!
20 dB Blätterrascheln
40 dB im Wohnraum bei geschlossenem Fenster 110 dB
60 dB Unterhaltung 125 dB startender Düsenjet in 100 m Entfernung
70 dB Großraumbüro 130 dB Schmerzgrenze
85 dB mittlerer Straßenverkehr 140 dB Düsentriebwerk in 25 Metern Entfernung
Übersicht über verschiedene Schallpegel
100 dB Presslufthammer
Rock-/Popkonzert (mit einigem Abstand zur Bühne)
Page 9
4444 Bedienelemente und Anschlüsse
Nr. Element Funktion
1 Encoder-Rad
2 Statusanzeigen PROTECT = Schutzschaltung aktiv, LINK = Ethernet-Verbindung
3 Eingangs-VU-Meter Die vier Signal-LEDs leuchten unabhängig voneinander wenn ein Signal
4 Funktionstasten
5 Netzschalter
6 Netzanschluss
7 Lautsprecher-Ausgänge
8 Analoge Anschlüsse
9 AES/EBU-Anschlüsse
10 Ethernet-Anschluss Über die RJ-45-Buchse lässt sich der Verstärker mit dem Netzwerk
Das Encoder-Rad hat mehrere Funktionen: wird es im normalen Status
gedrückt, so wird der entsprechende Kanal gemutet. Drücken und Halten
öffnet das jeweilige Menü des Kanals. Durch Drehen lassen sich die
Parameter abrufen.
hergestellt, ACT = Ethernet-Datenaustausch aktiv
anliegt. Die LEDs sind nach den Eingangsreglern angeschlossen. Die
Peak-LED leuchtet, wenn der Eingangspegel +20 dB überschreitet. Wird
ein Eingang stummgeschaltet, blinkt die Peak-LED.
Die Funktionstasten erlauben direkten Zugriff auf alle zu bearbeitenden
und zu steuernden Funktionen. Die Taste MENU führt in das System-Menü
(Load/Save Presets, Locked State, Information). Mit EXIT kann im Menü
zurück gesprungen oder das Menü verlassen werden.
Beim Ausschalten wird der Verstärker in den Standby-Modus geschaltet.
Der Netzschalter trennt den Verstärker nicht vom Netz. Um den Verstärker
vollständig vom Stromnetz zu trennen, muss der Netzstecker aus der
Steckdose gezogen werden.
Der Verstärker besitzt ein internes Netzteil, welches Spannungen von 85260 V und Frequenzen von 50-60 Hz akzeptiert. Ein PowerCon-Kabel ist
inbegriffen.
Die Ausgänge des Verstärkers haben sechs Ausgangskanäle. Diese sind
über 2 Speakon-Buchsen ausgeführt. Dieses erlaubt eine MehrwegeVerdrahtung oder ein Auftrennen der Endstufenkanäle mit einer Split-Box
direkt an der Bühne.
Die Eingangssektion des Verstärkers bietet vier symmetrische XLRAnschlüsse mit Durchschleifausgängen. Der Eingangspegel beträgt +23
dBu max.
Der digitale Eingang des Verstärkers bietet zwei Eingangskanäle (stereo)
an einem symmetrischen XLR-Anschluss mit Durchschleifausgang. Der
Prozessor akzeptiert AES/EBU-Eingangssignale mit 16 bis 24 Bit
Auflösung und 44,1, 48, 88,2 und 96 kHz Sample-Frequenz.
verbinden. Mit dem Steuerprogramm DXO Control
kontrollieren Sie den Verstärker in Echtzeit. Mit dem Programm können Sie
außerdem den Verstärker auf den neusten Firmwarestand bringen.
konfigurieren und
9
Page 10
10
5555 Inbetriebnahme
5.1 Signalanschlüsse
Wenn Sie den Verstärker in Betrieb nehmen, stellen Sie
die Anschlüsse wie folgt her:
–
Als erstes alle Anschlüsse am Verstärker herstellen
und dann einschalten.
–
Verbinden Sie die Ausgänge der Signalquellen (z. B.
Vorverstärker, Mischpult) mit den XLR-Eingängen (8,
9). Es stehen vier analoge Anschlüsse und ein
digitaler ASE/EBU-Anschluss zur Verfügung.
–
Zum parallelen Anschluss weiterer Verstärker können
die analogen und digitalen Durchschleifausgänge
über die XLR-Buchsen (8, 9) werden. Verbinden Sie
die Ausgänge mit den Eingängen der Verstärker.
–
Schließen Sie die Lautsprecher mit einem zwei- oder
vierpoligen Speakon-Stecker an die Buchsen an.
Achten Sie beim Zusammenschalten von mehreren
Lautsprechern besonders auf die richtige Polung und
darauf, dass die Gesamtimpedanz im Mehrkanalbetrieb mindestens 4 Ω beträgt und im Brückenbetrieb mindestens 8 Ω.
–
Stellen Sie sicher, dass der Verstärker als letztes
Gerät ein- und als erstes Gerät ausgeschaltet wird.
–
Wenn alles angeschlossen und der Verstärker
eingeschaltet ist, können alle verfügbaren Funktionen
im Signalweg mit den Bedienelementen auf der
Vorderseite eingestellt und via LC-Display angezeigt
werden.
5.2 Installation
Der Verstärker ist für den Einbau in ein 19"-Rack (483
mm) vorgesehen, kann aber auch als Tischgerät
verwendet werden. In jedem Fall muss Luft ungehindert
durch alle Lüftungsöffnungen strömen können, damit
eine ausreichende Kühlung gewährleistet ist.
Für die Rackmontage werden 2 HE benötigt. Werden
mehrere Verstärker übereinander montiert, so ist darauf
zu achten, dass zwischen den Geräten mindestens 1
Höheneinheit Luft bleibt. Bauen Sie die schwersten
Geräte in den unteren Teil des Racks ein. Die
Frontplatte allein reicht allerdings nicht aus, um einen
Verstärker sicher zu befestigen. Es muss eine
gleichmäßige Befestigung durch Boden- und
Seitenschienen gewährleistet sein.
Die vom Verstärker abgegebene, erhitzte Luft muss aus
dem Rack austreten können. Anderenfalls kommt es im
Rack zu einem Hitzestau, wodurch nicht nur der
Verstärker, sondern auch andere Geräte im Rack
beschädigt werden können. Setzen Sie bei
unzureichendem Wärmeabfluss eine Lüftereinheit in
das Rack ein.
5.3 Fernüberwachung und Steuerung
Für schnelle und optimale Einstellungen empfehlen wir,
die Steuersoftware DXO Control für PC oder Mac zu
installieren und zu nutzen. Sie bietet ein komplettes und
umfassendes Werkzeug für die Konfigurierungseinstellungen Ihrer Lautsprecher und um voreingestellte
Werte zu verwalten und zu speichern.
5.3.1 Standard-DHCP-Netzwerk
Für die einfachste Verbindung schließen Sie den
Verstärker über die Ethernet-Schnittstelle an einen
Standard-Ethernet-Router an. Ein Betrieb mit mehreren
Geräten ist ebenfalls möglich. Sobald Sie die Geräte
per Netzwerkkabel verbunden haben, sollte die
Verbindung automatisch erfolgen. Standard-Router
haben einen DHCP-Server eingebaut. Ein DHCPServer vergibt eine Netzadresse auf Ihrem Computer
und dem Verstärker automatisch, sobald Sie eine
Verbindung hergestellt haben. Die Steuersoftware
verfügt über ein Discovery-Tool, welches sich
automatisch mit jedem gefundenen Gerät im Netzwerk
verbindet. Bitte beachten Sie die begleitende
Dokumentation der Software.
5.3.2 Verbindung ohne DHCP Server
Alternativ können Sie einen Ethernet-Switch benutzen,
um den Verstärker mit dem Computer zu verbinden.
Bitte beachten Sie, dass es insbesondere bei WindowsComputern einige Minuten dauern kann, bis eine
Adresse zugewiesen wird (Windows-Meldung: "Die
Verbindung hat nur begrenzte oder keine
Konnektivität"). Der Computer und der Verstärker
werden sich beide selbst eine Netzwerkadresse im
Zero-Config-Bereich (169.254.0.0 - 169.254.255.255)
zuweisen und der Verstärker wird von der
Steuersoftware automatisch erkannt. Um die
Verbindung ohne DHCP-Router zu erleichtern, ist es
am einfachsten, eine IP-Adresse für den Computer
festzulegen. Wählen Sie dazu bitte eine Adresse aus
dem Zero-Config-Bereich und geben Sie unter
Subnetzmaske: 255.255.0.0. ein.
5.3.3 Festgelegte IP-Adresse
Es ist auch möglich eine IP-Adresse und Subnetzmaske für den Verstärker festzulegen.
Warnung: Wenn Sie eine falsche Adresse in Ihrem
Computer setzen, wird es Ihnen nicht mehr
möglich sein sich zu verbinden. Wenden
Sie sich an einen Systemadministrator
5.3.4 Firewall
Nachdem Sie die Steuersoftware das erste Mal
gestartet haben, wird Ihr Computer eventuell fragen, ob
die Anwendung auf das Netzwerk zugreifen darf oder
nicht. Bitte stellen Sie sicher, dies zu erlauben. Wenn
sich eine Firewall zwischen der Anwendung und dem
Verstärker befindet, wird die Anwendung eventuell den
Verstärker nicht finden.
bevor Sie solche Einstellungen vornehmen.
Page 11
5.4 Systemeinstellungen und
Lautstärkenverhältnis
Dieses Produkt bietet dem Anwender eine ganze Reihe
von Werkzeugen welche für das Einrichten einer
Tonanlage und das Sound-Design benötigt werden.
Durch die korrekte und ordnungsgemäße Anwendung
dieser Werkzeuge erhält man ein sehr effizientes und
hervorragend klingendes System.
Die nachfolgende Beschreibung erläutert wie man das
System optimieren kann und mit den eingebauten
Limitern die Lautsprecher vor schädlichem Clipping
schützt. Bei einer standardmäßigen Signalverarbeitung
durchläuft das Ausgangssignal vom Mischpult zuerst
einen System-Equalizer, dann einen Kompressor und
zuletzt übernimmt eine Frequenzweiche die Trennung
der Frequenzen für Mehrwege-Systeme. Nach der
Frequenzweiche sind häufig noch separate Filter für die
Lautsprecher-Entzerrung eingebaut. Am Ende dieser
Signalkette schützt ein Kompressor/Limiter die
Endstufen vor Clipping. Diese Funktionen sind alle in
Ihrem PRIME Verstärker enthalten. Somit erspart man
sich viele einzelne Geräte.
5.5 Systemüberprüfung
Nach dem Anschluss aller Kabel sollten Sie alle
Ausgänge stumm schalten oder den Gain-Level des
Verstärkers auf Minimum drehen. Stellen Sie sicher,
dass die richtigen Ausgänge des Verstärkers zu den
verschiedenen Lautsprechersystemen führen. Falsche
HF-Signale könnten die Basslautsprecher beschädigen,
genauso wie LF-Signale die Hochtonlautsprecher
schädigen! Aktivieren Sie die HF-Ausgänge als erstes.
Es ist ratsam, einen großen Kondensator in Reihe mit
dem HF-Treiber (47 bis 100 uF) zu installieren. Auf
diese Weise werden die Treiber etwas gegen zufällige
Messgerätefehler geschützt.
5.6 Einschalten
Bevor Sie den Verstärker einschalten, achten Sie
darauf, dass die Stromversorgung der
Produktspezifikation entspricht und alle betroffenen
Komponenten richtig angeschlossen sind. Schalten Sie
die Geräte in der richtigen Reihenfolge ein, um nicht die
Lautsprechersysteme zu beschädigen oder ungewollte
Lautstärkeimpulse abzugeben, die eventuell
gesundheitsschädlich sein könnten.
Nach dem Einschalten benötigt der Verstärker eine
kurze Einstellphase und ist dann betriebsbereit. Das
Display zeigt in der oberen Zeile den Produktnamen
und in der unteren Zeile den Namen des aktuellen
Presets. Überprüfen Sie, ob die vier Eingang
stummgeschaltet sind (die vier roten Peak-LEDs
blinken).
5.7 Zugriffsebenen
Für die Konfiguration des Verstärkers stehen vier
Zugriffsebenen mit unterschiedlichen Rechten zur
Verfügung. Von den Ebenen hängt ab, auf welche
Inhalte der Anwender zugreifen darf. Der Zugang zu
den Ebenen wird über unterschiedliche Passwörter
erreicht. Die Passworteingabe erfolgt am Verstärker
(Menüpunkt Access Level: UnlockedAbschnitt. 7.4)
oder über die Steuersoftware DXO Control
(Menüpunkt: Enter Password).
Um alle Einstellungen durchführen zu können, sollte
beim ersten Aufruf der Software in die Zugriffsebene
Development gewechselt werden. Von hier aus
können Sie dann die Zugriffsrechte und Passwörter für
die anderen Zugriffsebenen festlegen.
Nach dem Einschalten ist der Verstärker normalerweise
in der Ebene User. Nach der Eingabe eines Passworts
befindet sich der Verstärker dann in der
entsprechenden Zugriffsebene, bis er ausgeschaltet
wird, ein anderes Passwort eingegeben wird oder in
den Locked State gewechselt wird. Der Locked State
kann am Verstärker über den Menüpunkt Access Level
> Locked oder im Steuerprogramm über den
Menüpunkt Hardware > Lock Unit erreicht werden.
Die folgende Tabelle zeigt die Zugriffsebenen in
absteigender Rangfolge und die zugehörigen
Passwörter.
Zugriffsebene
Development develop
Administrator admin
User user
Locked State -
Hinweis: Diese Passwörter sind werkseitig
vorgegeben. Wir empfehlen Ihnen die
Passwörter nach dem Kauf in der Software
zu ändern. Änderungen sind in der
jeweiligen Zugriffsebene oder einer
höheren Ebene möglich. Bewahren Sie Ihre
Passwörter gut auf!
Passwort
11
Page 12
12
7777 Bedienung
7.1 Systemmenü
Im Systemmenü können Sie Presets laden und
speichern, Passwörter für die Zugriffsebenen eingeben,
das Gerät sperren und Systeminformationen einsehen.
Drücken Sie kurz die MENU-Taste (4), um das
Systemmenü aufzurufen. Drücken Sie die MENU-Taste,
um durch die Menüpunkte zu wechseln.
7.1.1 Preset laden
Rufen Sie den Menüpunkt Load auf. Drehen Sie den
Drehregler (1), um das Preset auszuwählen, das Sie
laden möchten. Drücken Sie den Drehregler, um Yes
auszuwählen und bestätigen Sie durch erneutes
Drücken. Das Preset wird geladen und alle
Einstellungen werden sofort übernommen. Während
des Ladevorgangs wird hinter dem Namen des Presets
ein * gezeigt. Alle Einstellungen, die vor dem Laden
des Presets eingestellt waren, werden gelöscht. Diese
Aktion kann nicht rückgängig gemacht werden.
Hinweis: Die Verfügbarkeit dieser Funktion ist von
den Zugriffsrechten der aktuellen Zugriffsebene abhängig.
7.1.2 Preset speichern
Drehen Sie den Drehregler (1), um den Speicherplatz
des Presets zu bestimmen. Wenn der Speicherplatz
belegt ist, dann wird das vorherige Preset an dieser
Stelle überschrieben. Diese Aktion kann nicht
rückgängig gemacht werden. Bei einem freien
Speicherplatz wird Empty angezeigt.
Das System fordert Sie auf, einen Namen für das
Preset einzugeben. Wählen Sie ein Zeichen mit dem
Cursor des Drehreglers aus. Drücken Sie den
Drehregler, wird das Zeichen bestätigt, welches Sie
ausgewählt haben. Durch Bewegen des Cursors
können Sie das nächste Zeichen bearbeiten. Drücken
Sie die EXIT-Taste, wird das letzte Zeichen gelöscht.
Sobald der Name fertiggestellt ist, drücken Sie die
MENU-Taste. Wenn Sie weitere Presets speichern
möchten, wählen Sie Yes, indem Sie den Drehregler
drücken. Um den Vorgang abzubrechen, drücken Sie
die EXIT-Taste. Wenn Sie nicht abbrechen, dann ist
das Preset im gewählten Speicherort gespeichert.
Hinweise: Die Verfügbarkeit dieser Funktion ist von
den Zugriffsrechten der aktuellen Zugriffsebene abhängig.
Die Presets enthalten alle Filter-, Dynamik-,
Gain-Einstellungen etc., mit anderen
Worten, alles, was einstellbar ist. Presets
enthalten nicht den Namen des Geräts,
Netzwerkkonfiguration, automatische
Standby-Verzögerung, Zugriffsrechte und
Kennwörter (ausgenommen Locked
Presets).
7.1.3 Gerät sperren
Der Verstärker hat die Möglichkeit, Sperren für
bestimmte Bedienelemente auf der Vorderseite des
Geräts einzurichten. Dadurch wird verhindert, dass
unbefugte Personen das Gerät manipulieren. Um das
Gerät zu sperren, wählen Sie den Menüpunkt Access Level: ***Locked*** durch Drehen des Drehreglers,
dann Drücken zur Bestätigung. Das System fordert Sie
auf, ein Passwort einzugeben (Set Password) und
zeigt als Vorschlag das Passwort der aktuellen
Zugriffsebene. Um dieses Passwort zu verwenden,
bestätigen Sie mit der MENU-Taste. Um das Passwort
zu ändern, drücken Sie zunächst den Drehregler und
wählen dann ein Zeichen mit dem Cursor aus durch
Drehen des Drehreglers. Durch Drücken des
Drehreglers wird das das Zeichen bestätigt. Bewegen
Sie den Cursor zum nächsten Zeichen, dass Sie
bearbeiten möchten. Drücken Sie die EXIT-Taste, wird
das letzte Zeichen gelöscht. Sobald das Passwort
eingestellt ist, drücken Sie die MENU-Taste. Das
Display zeigt die Abfrage Confirm Password. Wenn
Sie jetzt mit der MENU-Taste bestätigen, befindet sich
das Gerät in einem gesperrten Zustand mit
eingeschränkten Bedienmöglichkeiten. Welche
Optionen in diesem Zustand noch zur Verfügung
stehen, kann in der Software festgelegt werden.
Achtung: Achten Sie darauf, dass das Passwort nicht
vergessen oder von Unbefugten benutzt
wird! Wenn das Gerät gesperrt ist und Sie
das Passwort vergessen haben, ist es nur
möglich das Gerät mit dem Passwort einer
höheren Zugriffsebene zu entsperren.
7.1.4 Gerät entsperren bzw. Zugriffsebene
wechseln
Um das Gerät zu entsperren oder in eine andere
Zugriffsebene zu wechseln, rufen Sie den Menüpunkt
Access Level: Unlocked auf. Drücken Sie den
Drehregler zur Bestätigung. Das System fordert Sie auf,
ein Passwort einzugeben (Enter Password). Geben
Sie entweder das Passwort ein oder das Passwort einer
höheren Zugriffsebene (Development bzw. Administrator). Das Passwort wird automatisch nach jedem
eingegebenen Zeichen überprüft und das Gerät wird
das Systemmenü verlassen, wenn das Passwort
komplett eingegeben wurde. Die Software führt nun
einen Prozess zur Synchronisation durch. Danach sind
wieder alle Bedienelemente freigegeben bzw. die neue
Zugriffsebene wird in der Menüleiste der Software
angezeigt.
7.1.5 Systeminformationen anzeigen
Durch Drücken des Drehreglers wechselt die Anzeige
zwischen der aktuellen Version der Software und
Hardware sowie der IP- und MAC-Adresse.
Page 13
7.2 Eingänge konfigurieren
Bei ausreichenden Zugriffsrechten der aktuellen Zugriffsebene und des aktuell geladenen Presets können Sie ohne
Zuhilfenahme eines Computers alle Parameter für die Eingangskanäle direkt am Verstärker ändern. Drücken Sie den
Encoder (1) für 2 Sekunden. Der zuletzt bearbeitete Eingang wird angezeigt, z. B.:
Der Pfeil zeigt jeweils auf den Parameter, der durch Drehen des Encoders gewählt werden kann. In diesem Beispiel
kann der Parameter gewählt werden. Gekoppelte Eingänge werden z. B. als In AB angezeigt und können nur
gemeinsam geändert werden. Bestätigen Sie die Auswahl durch Drücken des Encoders. Durch Drehen ändern Sie den
angezeigten Wert. Mit EXIT(4) springen Sie zurück in eine höhere Menüebene oder beenden die Einstellungen.
7.2.1 Gain einstellen
Stellen Sie die Verstärkung (Gain) durch Drehen des Drehreglers ein. Die Verstärkung wird in Schritten von 0,25 dB
eingestellt. Kleinere Schritte (0,01 dB) können über die Steuersoftware eingestellt werden.
7.2.2 Eingangsquelle wählen
Wählen Sie die Eingangsquelle (Analog oder AES/EBU) durch Drehen des Drehreglers.
7.2.3 Delay einstellen
Stellen Sie die Verzögerungszeit durch Drehen des Drehreglers ein. Wählen Sie die angezeigte Einheit (ms oder s, mm
oder m, Feet/Fuß, Inch/Zoll oder Mil) durch Drücken des Drehreglers aus.
7.2.4 Tiefpassfilter LPF zuschalten
Stellen Sie die Low-Pass-Filterfrequenz durch Drehen des Drehreglers ein. Durch Drehen des Drehreglers im
Uhrzeigersinn können Sie die Trennfrequenz bis 20 kHz einstellen. Drücken Sie den Drehregler, ändern Sie die
Filtertypen. Sie können wählen zwischen: Butterworth 6dB, Bessel 6dB, Butterworth 12dB, Bessel 12dB Linkwitz Riley
12dB, Butterworth 18dB, Bessel 18dB, Butterworth 24dB und Bessel 24dB. Wenn Sie Filter höherer Ordnung haben
möchten, dann benutzen Sie zusätzlich die PEQ-Blöcke (siehe unten).
7.2.5 Hochpassfilter HPF zuschalten
Stellen Sie die High-Pass-Filterfrequenz durch Drehen des Drehreglers ein. Durch Drehen des Drehreglers gegen den
Uhrzeigersinn können Sie die Trennfrequenz bis 20 Hz einstellen. Drücken Sie den Drehregler, ändern Sie die
Filtertypen. Sie können wählen zwischen: Butterworth 6dB, Bessel 6dB, Butterworth 12dB, Bessel 12dB Linkwitz Riley
12dB, Butterworth 18dB, Bessel 18dB, Butterworth 24dB und Bessel 24dB. Wenn Sie Filter höherer Ordnung wünschen,
dann benutzen Sie zusätzlich die PEQ-Blöcke (siehe unten).
13
Page 14
7.2.6 Parametrischer Equalizer PEQ
Es sind 10 voll-parametrische Equalizer vorhanden. Jedes Band kann frei über den gesamten Frequenzbereich von
20 Hz bis 20 kHz eingestellt werden. Stellen Sie die Frequenz oder andere Parameter durch Drehen des Drehreglers
ein. Drücken Sie den Drehregler, ändern Sie die Filter-Parameter. Die verfügbaren Parameter sind: Frequenz (20 Hz bis
20 kHz), Gain (-12 dB bis +12 dB), Q (0,2 bis 25), Aktiviert (On oder Off), Typ (Glocke, High Shelf, Low Shelf, Notch, All
Pass, Band Pass, High Pass, Low Pass). Der Q-Wert stellt die Steilheit des Filters in dB/Okt ein.
7.2.7 Kompressor konfigurieren
Der Kompressor ist ein True-RMS-Kompressor. Drehen Sie den Drehregler, um z. B. die Schwelle (Threshold) zu
bestimmen. Drücken Sie den Drehregler, um die Parameter zu wählen. Die verfügbaren Parameter sind: Threshold,
Attack, Hold, Release-Ratio und Gain-Makeup.
14
7.2.8 Limiter konfigurieren
Der Begrenzer (Limiter) ist ein Null-Attack-Peak-Limiter. Nur der Schwellenwert und die Ausschwingzeit (Release)
können eingestellt werden. Drücken Sie den Drehregler, um die Parameter zu wählen. Der Release-Wert wird in dB pro
Sekunde angezeigt.
Tipp: Der PSSO PRIME Limiter Calculator ermöglicht eine komfortable und schnelle Errechnung von Limiter-
Einstellungen. Besuchen Sie die Produktseite unter www.psso.de zum Download des Hilfsprogramms.
7.2.9 Kanäle verknüpfen
Durch die Verknüpfung von 2 Kanälen, werden die Einstellungen für beide Kanäle identisch verändert, außer für den
Mixer und die Stummschaltung. Drehen Sie den Drehregler, um den Channel-Link ein- oder auszuschalten.
Page 15
8888 TECHNISCHE DATEN
PRIME Systemverstärker
Spannungsversorgung: 100-240 V AC, 50/60 Hz ~
Gesamtanschlusswert: 920 W (1/8 Power)
Leistung (RMS):
Kanal 1, 4: 2400 W an 4 Ω
1500 W an 8 Ω
Kanal 2, 3, 5, 6: 800 W an 4 Ω
400 W an 8 Ω
Kanal 2/3, 5/6 gebrückt: 2 x 1500 W an 8 Ω
Frequenzgang: 20-40000 Hz
Geräuschspannungsabstand: >120 dB
Klirrfaktor: <0,05 % (20-20000 Hz, 8 Ω)
Dämpfungsfaktor: >1000 (8 Ω, 1 kHz)
Spannungsverstärkung: LF 32 dB, MF 26 dB
Analoge Eingänge: 4 x XLR
Digitale Eingänge: 2 x AES/EBU (XLR)
Analoge Ausgänge: 4 x XLR (Link)
2 x 8-pol. Speakon
Pinbelegung: 1+/-: 2400W, 2+/-: 800W und 3+/-: 800W, 4+/-: n.c.
Kommunikation: LAN (TCP/IP)
Schutzschaltungen: Intelligenter Netzsicherungsschutz, Einschaltstrombegrenzung,
Schutzschaltung gegen Ein- und Ausschalttransienten, DC-Schutz
der Ausgänge, Unter- und Überspannungsschutz
Kühlung: temperaturgesteuerte Lüfterfunktion
Steuerelemente: Netzschalter, Encoder, Taster
LED-Anzeige: Protect, Peak, Limit, Signal
Bauweise: Stahlchassis, Aluminium-Frontplatte
Maße: 483 x 482 x 88 mm
Rackeinbau mit 2 HE
Gewicht: 12 kg
Technische Daten können im Zuge der Weiterentwicklung des Produkts ohne vorherige Ankündigung geändert werden.
15
Page 16
Simply ingenious!
You can now use your iPad
to control
New: DXO Control.
Makes life easier.
®
PA systems. DXO Control will simplify the work of event
technicians.
DXO Cont rol is the perfect ad dition to the digital PA controllers D XO -26P RO
an d DXO-48PRO as well as the PRIME sy st em a mp lifier by PSSO. This user-
friendly app makes adjustments far more convenient. Users can freely move
around the room instead of fiddling with the front panel controls.
Once compatible units are connected to a WiFi network, users have full
control over the built-in DSP modules and it is possible to activate presets
and make individual adjustments. DXO Control comes with all the features
normally provided by the PC software. Thus, it will be no problem at all to
control equalizer, delay or limiter and filter functions by the tip of your
fingers.
Th e app is now available as a free download on the App
Stor e.
DesignedandmanufacturedinGermany,thePRIMEAmpisapowersystemamplifierwithfouranalog
inputs,onetwo-channelAES/EBUinput,sixoutputs(2x2400W+4x800Wat4Ω)10PEQbandsper
input and output and a frequency range up to 40 kHz. The PRIME Amp ideally complements the PRIME
speaker systems and is an indispensable aid for fixed installations and live applications.
The rugged analog input stage accepts input voltages of up to +23 dBu thus matching any source on the
market today, with an excellent dynamic range of 118 dB. Using a switch-mode power supply for clean
power supply rails and superior ruggedness, 64-bit digital processing and some of the best converters
available on the market today, the PRIME Amp offers sound quality that sets standards in professional as
well as high-end home audio.
The built-in digital signal processor (DSP) splits the signal from any input to any outputs and provides
extensive signal processing options such as various filter types, compressor, level limitation, phase inversion
and signal delay. Thus, it is possible to ideally adapt the PA system to the room acoustic and produce a
precise and sophisticated sound.
This user manual describes how to operate the PRIME Amp's settings via the front panel controls.
Alternatively, the unit can be connected to WiFi network by means of the Ethernet interface for remote
control with a computer or iPad®.
The included control software DXO Control for PC and Mac facilitates the work of event technicians when
setting up and managing PA systems. The application for iPad® can be downloaded on the App Store.
Excellent workmanship, convenient remote control via computer or tablet and highest reliability: the PRIME
Amp will open up new possiblities for fixed installations and live applications alike!
DXO Control for iPad® ‒ available now for download on the App Store!
Congratulations on the purchase of your PSSO PRIME
Amp. PSSO offers professional audio equipment made
from high-quality components.
After you have become familiar with your system
amplifier, we encourage you to experiment and find the
most effective and efficient way to run your system by
utilizing the powerful processing of the PRIME Amp.
In a separate guide you can find information about the
setup and operation of the computer software DXO
Control.
This user manual is valid for item number: 10451701.
Please save this document for future needs and pass it
on to further owners.
Support
For product updates, documentation, software and
support please visit www.psso.de. You can find the
latest version of this user manual in the product’s
download section.
The contents of this document are subject to revision
without notice due to continued progress in
methodology, design, and manufacturing. PSSO shall
have no liability for any error or damage of any kind
resulting from the use of this document.
Trademarks
All trademarks mentioned herein are the property of
their respective owners.
19
Page 20
20
2222 Safety Instructions
Caution!
Keep this device away from rain and moisture!
Caution!
Be careful with your operations. With a dangerous
voltage you can suffer a dangerous electric shock
when touching the wires!
Health hazard!
By operating an amplifying system, you can produce
excessive sound pressure levels that may lead to
permanent hearing loss.
This device has left our premises in absolutely
perfect condition. In order to maintain this
condition and to ensure a safe operation, it is
absolutely necessary for the user to follow the
safety instructions and warning notes written in this
user manual.
Damages caused by the disregard of this user
manual are not subject to warranty. The dealer will
not accept liability for any resulting defects or
problems.
Unpacking
•
Please make sure that there are no obvious transport
damages. Should you notice any damages on the
connection panel or on the casing, do not take the
speaker system into operation and immediately
consult your local dealer.
•
Keep the packaging. To fully protect the device
against vibration, dust and moisture during
transportation or storage use the original packaging.
Protection Class
•
This device falls under protection class I. The power
plug must only be plugged into a protection class I
outlet. The voltage and frequency must exactly be the
same as stated on the device. Wrong voltages or
power outlets can lead to the destruction of the device
and to mortal electrical shock.
Power Cord
•
Always plug in the power plug least. The power plug
must always be inserted without force. Make sure that
the plug is tightly connected with the outlet.
•
Never let the power cord come into contact with other
cables! Handle the power cord and all connections
with the mains with particular caution! Never touch
them with wet hands, as this could lead to mortal
electrical shock.
•
Never modify, bend, strain mechanically, put pressure
on, pull or heat up the power cord. Never operate next
to sources of heat or cold. Disregard can lead to
power cord damages, fire or mortal electrical shock.
•
The cable insert or the female part in the device must
never be strained. There must always be sufficient
cable to the device. Otherwise, the cable may be
damaged which may lead to mortal damage.
•
Make sure that the power cord is never crimped or
damaged by sharp edges. Check the device and the
power cord from time to time.
•
If extension cords are used, make sure that the core
diameter is sufficient for the required power
consumption of the device. All warnings concerning
the power cords are also valid for possible extension
cords.
•
Always disconnect from the mains, when the device is
not in use or before cleaning it. Only handle the power
cord by the plug. Never pull out the plug by tugging
the power cord. Otherwise, the cable or plug can be
damaged leading to mortal electrical shock. If the
power plug or the power switch is not accessible, the
device must be disconnected via the mains.
•
If the power plug or the device is dusty, the device
must be taken out of operation, disconnected and
then be cleaned with a dry cloth. Dust can reduce the
insulation which may lead to mortal electrical shock.
More severe dirt in and at the device should only be
removed by a specialist.
Liquids
•
There must never enter any liquid into power outlets,
extension cords or any holes in the housing of the
device. If you suppose that also a minimal amount of
liquid may have entered the device, it must
immediately be disconnected. This is also valid, if the
device was exposed to high humidity. Also if the
device is still running, the device must be checked by
a specialist if the liquid has reduced any insulation.
Reduced insulation can cause mortal electrical shock.
Foreign Objects
•
There must never be any objects entering into the
device. This is especially valid for metal parts. If any
metal parts like staples or coarse metal chips enter
into the device, the device must be taken out of
operation and disconnected immediately. Malfunction
or short-circuits caused by metal parts may cause
mortal injuries.
Avoiding Hum
•
Never install the amplifier next to highly sensitive
devices like pre-amplifiers or tape-decks, as the
strong magnetic field of the amplifier can produce
hum in these devices. The magnetic field is strongest
directly above or below the amplifier. If a rack is used,
the amplifier should be installed at the bottom and the
highly sensitive devices at the top.
Page 21
Cable
Pin International
3333 Operating
Determinations
Power Supply
•
This product is allowed to be operated with an
alternating current of 100-240 V, 50/60 Hz and was
designed for indoor use only. The occupation of the
connection cables is as follows:
Brown Live L
Blue Neutral N
Yellow/Green Earth
•
The earth has to be connected! If the device will be
directly connected with the local power supply
network, a disconnection switch with a minimum
opening of 3 mm at every pole has to be included in
the permanent electrical installation. The device must
only be connected with an electric installation carried
out in compliance with the IEC standards. The electric
installation must be equipped with a Residual Current
Device (RCD) with a maximum fault current of 30 mA.
Installation
•
Do not shake the device. Avoid brute force when
installing or operating the device. When choosing the
installation spot, please make sure that the device is
not exposed to extreme heat, moisture or dust. There
should not be any cables lying around. You endanger
your own and the safety of others!
Ambient Conditions
•
The ambient temperature must always be between
-5° C and +45° C. Keep away from direct insulation
(particularly in cars) and heaters. The relative
humidity must not exceed 50 % with an ambient
temperature of 45° C.
•
This device must only be operated in an altitude
between -20 and 2000 m over NN.
•
Never use the device during thunderstorms. Over
voltage could destroy the device. Always disconnect
the device during thunderstorms.
•
This device must never be operated or stockpiled in
surroundings where splash water, rain, moisture or
fog may harm the device. Moisture or very high
humidity can reduce the insulation and lead to mortal
electrical shocks.
•
When using smoke machines, make sure that the
device is never exposed to the direct smoke jet and is
installed in a distance of 0.5 meters between smoke
machine and device.
Incorrect Operation
•
Operate the device only after having familiarized with
its functions. Do not permit operation by persons not
qualified for operating the device. Most damages are
the result of unprofessional operation!
Modifications and Guarantee
•
Please note that damages caused by manual
modifications on the device or unauthorized operation
by unqualified persons are not subject to warranty.
•
If this device will be operated in any way different to
the one described in this manual, the product may
suffer damages and the guarantee becomes void.
Furthermore, any other operation may lead to
dangers like short-circuit, burns, electric shock, etc.
Avoiding Hearing Loss
•
By operating amplifying systems, you can produce
excessive sound pressure levels that may lead to
permanent hearing loss. Please refer to the
explanations under "Legal instructions".
Public and Industrial Use
•
Operating an amplification system in public or
industrial areas, a series of safety instructions have to
be followed that this manual can only give in part. The
operator must therefore inform himself on the current
safety instructions and consider them.
Cleaning and Maintenance
•
Disconnect from mains before cleaning. Never use
solvents or aggressive detergents in order to clean
the device! Rather use a soft and damp cloth.
•
There are no serviceable parts inside the device
except for the fuse. Maintenance and service
operations are only to be carried out by authorized
dealers. Should you need any spare parts, please use
genuine parts.
Serial Barcode
•
Never remove the serial barcode from the device as
this would make the guarantee void.
WEEE Directive
When to be definitively put out of operation,
take the unit(s) to a local recycling plant for a
disposal which is not harmful to the
environment. Do not dispose of as municipal
waste. Contact your retailer or local authorities
for more information.
21
Page 22
3.1Legal instructions
Operating an amplification system can produce
extremely high noise levels that may cause a
permanent hearing loss. The legal instructions for using
an amplification system vary from country to country.
The user must always inform himself on the legal
instructions valid in his country and apply them to his
situation.
Always monitor the sound pressure level when
operating an amplification system in discotheques,
concerts etc. Never exceed the permissible noise level
exposures as specified by your authorities. The
monitoring of the noise levels must be documented in
an appropriate way.
In Germany, the following instructions are binding:
Strafgesetzbuch § 223 ff:
bundesrecht.juris.de/bundesrecht/stgb
TA Lärm: www.umweltdaten.de
DIN 15905-5: www.din.de
Arbeitsstättenverordnung § 15:
www.lgl.bayern.de/arbeitsschutz
Berufsgenossenschaftliche Vorschrift BGV B3: www.pro.info
VDI-Richtlinie: VDI 2058 Blatt 2: www.vdi.de
Hearing damage caused by high noise levels can be
treated as physical injury and persecuted by law.
Please note that the organizer is responsible for
keeping to a specified noise level. If this noise level will
be exceeded, the event may be cancelled immediately.
If the organizer does not fulfill his safety duties, he is
reliable by civil law for any damages occurred, e.g.:
Pay the treatment costs of the damaged person. Pay a
smart money to the damaged person.
Economic damage caused can be demanded from the
operator of the amplification system.
If hired persons work with amplification systems: the
noise levels of music events are almost always too
high. This is why the entrepreneur has to set up
warning signs and provide hearing protectors. The staff
has to use these.
PSSO cannot be made liable for damages caused
by incorrect installations and excessive noise
levels!
22
3.2 Information on hearing loss
More and more young people suffer from hearing loss
of 25 decibel or more, mainly caused by loud music
from portable MP3 and CD players or discotheques.
Everybody operating amplification systems should know
to what sound pressure levels he exposes his or the
audience's hearing. As an average levels between 75
and 105 dB(A) in the discotheque or 95 and 115 dB(A)
at a rock concert are reached. Individual peaks can
exceed the pain level at 130 dB(A). Such levels are
typical for motor chainsaws or jack hammers.
It is important to know that doubling the power
increases the noise level by 3 dB. The human hearing
does only recognize a doubling of the sound level when
the noise level is increased by 10 dB. Damaging the
hearing does not depend on the sound level but on the
noise level and starts way before the pain level.
Many people deceive themselves by thinking that noise
is something they can get accustomed to. It is possible
that a positive opinion of a certain noise can reduce the
physiological reaction, but the slow impacts on the inner
10 dB Heartbeat 80 dB Heavy traffic or telephone ringing
20-30 dB Whisper 90 dB Pneumatic drill
40 dB Average home 100 dB Power mower
50 dB Light traffic 120 dB Boom box in car
60 dB Normal conversation 130 dB Pain level
70 dB Vacuum cleaner 140 dB Jet plane 30 meters overhead
Overview on the Different Noise Levels
hearing must not be neglected: over stimulation and
continuous elimination of the Cortic organ's hair cells.
The reason why some people have got accustomed to
a certain noise level and are no longer disturbed is that
they have already suffered a hearing damage. This
damage makes the insensitive to those frequencies
forming the loudest part of the noise. Getting
accustomed to noise does not mean anything other
than trying to get along with the hearing loss in
everyday life. The hearing loss itself cannot be healed;
it can only be compensated by hearing aids.
Subjectively, the hearing loss feels like dampened ears.
This effect weakens with the time, but a loss in hearing
sensitivity often remains.
In order to relax the hearing sufficiently, the noise level
should not exceed 70 dB(A) for 10 hours. Higher noise
levels during this relaxing period can prevent the
relaxation and promote a permanent hearing damage
(Tinnitus) or hearing loss. Therefore: Whoever wants to
maintain his hearing should use hearing protectors!
Page 23
4444 Operating Elements and Connections
No. Element Function
1 Rotary encoders
2 Status indicators PROTECT = protective circuit, LINK = Ethernet connection established, ACT =
3 Input VU meters There are four independent input meters available. The LEDs indicate the
4 Function buttons
5 Power switch
6 Power input
7 Speaker outputs The output section of the amplifier offers six output channels, connected via 2
8 Analog inputs
9 AES/EBU inputs
10 Ethernet connector This RJ-45 connector is used to connect your product to a network. It can then
The rotary encoders have several functions: in the default state, push the
encoder to mute the corresponding input. Push and hold the encoder to enter
the channel menu. Turn the encoder to browse the parameters.
Ethernet data exchange active
signal level at the inputs, in dBu, after the input gain faders. The PEAK LED
lights when the input level exceeds +20 dBu, and blinks slowly when the input
is muted.
The function buttons allow direct access to all editing and navigating
functions.
Presets, Locked State, Information). Press EXIT to go back to a higher menu
level or to exit the menu.
The power switch turns the amplifier on and off. Note: The power switch is not
a hard mains switch. When powered off, the amplifier still consumes some
power. To completely power off the amplifier, disconnect the mains cord.
The amplifier has an internal power supply that will accept voltages ranging
from 100-240 V at frequencies from 50-60 Hz. A PowerCon cord is included.
Speakon output connectors. Channels 1, 3 and 5 are connected to Speakon
connector 'Out 1', and channels 2, 4 and 6 to connector 'Out 2'. This enables
you to connect multi-way systems through a single multi-core Speakon cable,
while linking stereo channels. Typically, one would use channels 1 and 2 for
left sub and right sub, etc.
The analog input section of the amplifier offers four electronically balanced
XLR connectors with feed-through outputs. The input level is +23 dBu max,
electronically balanced.
The digital input of the amplifier offers two input channels (stereo) on one
electronically balanced XLR connector. The input will accept AES/EBU input
signals at 44.1, 48, 88.2, or 96 kHz. An internal asynchronous sample rate
converter (ASRC) converts the sample rate to the amplifier's native sample
rate, thus preserving the highest possible processing quality even when
running off a 44.1 kHz digital signal.
be configured and controlled in real time with the control software DXO
Control. The software can also update the amplifier to the latest firmware.
Press the MENU button to enter the system menu (Load/Save
23
Page 24
24
5555 Setup
5.1 Signal connections
When setting up your system amplifier, make
connections as follows:
–
Always make input connections prior to applying
power to the amplifier.
–
Connect the outputs from the signal sources (e.g.
preamplifier, mixer) to the XLR inputs (8, 9). Four
analog inputs and one digital ASE/EBU input are
available.
–
For parallel connection of further PA amplifiers, the
feed-through outputs can be used via the balanced
XLR jacks (8, 9). Connect the outputs to the inputs of
the PA amplifiers.
–
Connect the speakers with a two-pole or four-pole
Speakon jacks. When connecting multiple speakers,
always observe the correct the polarity and make
sure that the total impedance is at least 4 Ω in multichannel mode or 8 Ω in bridged mode.
–
Always make sure that your power amplifiers are the
last item turned on and the first turned off.
–
Once all of the connections have been made, and the
amplifier is powered up, you can navigate through the
input signal path of your system amplifier from the
front panel. The display provides you with a clear and
concise overview of each aspect of the signal path.
5.2 Installation
This amplifier is built for 19" racks (483 mm) but can
also be used as a tabletop unit. In order to ensure
sufficient cooling of the amplifier, air must always be
able to flow freely through all air vents.
For rack installation, the amplifier requires 2 U. If
several units are to be installed, make sure that you
leave 1 unit space between the devices. Insert the
heaviest units into the lower part of the rack. Be aware
that fastening the amplifier with four screws on the front
panel is not enough. In order to ensure safety,
additional fastening by using ground and side bars is
necessary.
The hot air given off by the amplifier must be dissipated
from the rack; otherwise heat will accumulate in the
rack which may not only damage the amplifier but also
other units in the rack. In case of insufficient heat
dissipation, install a ventilation unit into the rack.
5.3 Remote monitoring and control
For the quickest and easiest results we recommend to
install and use the control software DXO Control for PC
and Mac. It provides a complete and comprehensive
tool to make your loudspeaker configuration settings,
and to manage your presets.
5.3.1 Standard DHCP network
This is the recommended connection method. For plugand-play connection, use a standard Ethernet router,
plug in the unit and your computer, and the connection
should be made automatically. If necessary, multiple
units may be connected. Standard routers have a
DHCP server built in and enabled. A DHCP server
assigns a network address to your computer and to the
amplifier, allowing them to connect automatically. The
software application has an auto-discovery tool that will
automatically connect to any unit found on the network.
Please refer to the user manual of the control software
for details.
5.3.2 Connection without DHCP server
Alternatively, you can use a simple Ethernet switch to
connect the amplifier to your computer. Please note that
in this case, especially Windows computers may take
up to several minutes to assign themselves a network
address (indicated by the text: "This connection has
limited or no connectivity"). The computer and the
amplifier both will assign themselves a network address
in the zero config range (169.254.0.0 - 169.254.255.
255), and the amplifier will be discovered automatically
by the software application. To facilitate connections
without DHCP router, it may be convenient to set your
computer to a fixed IP address. If you do this, please
choose any address in the zero config range, and set
the subnet mask to 255.255.0.0.
5.3.3 Fixed IP address
It is also possible to set a fixed IP address and subnet
mask for the amplifier.
Warning: If you set a wrong address (in a different
range than your computer), you may not be
able to connect anymore. It is strongly
recommended to consult a system
administrator before making such settings.
It is not possible to set the IP address via
the front panel menu. If you have set a fixed
IP address and subnet mask, you must set
your computer to an address within the
same subnet. To verify this, you can read
out the IP address via the amplifier‘s LCD:
Press the MENU button four times, then
press the rotary encoder until the IP
5.3.4 Firewall
After starting the software application for the first time,
your computer may ask you to allow or block the
application access to the network. Please make sure to
allow this; if there is a firewall between the application
and the amplifier, the application will not find the
amplifier.
address and subnet mask appear.
Page 25
5.4 System setup and gain structure
This product offers a wide range of tools for sound
system design and setup. These tools can make your
system more efficient and better sounding, but to get
the best possible sound it is important to use these
tools properly.
The following section explains how to maximize system
gain and how to use the limiters to protect your system
amplifier from clipping. In traditional system design, the
output of your mixing console would be routed to a
system EQ, a compressor, and a crossover with output
level control. From the crossover, there may be
additional filters that are employed to improve the
response of your speakers. There may also be
compressors and limiters set up to keep your amplifiers
from going into clipping and protect your speakers from
the hazards of a clipped signal. All of these functions
are available in the DSP of your PRIME system
amplifier.
Your amplifiers play a vital role in system setup,
because they are the last item in the chain before your
speakers and offer the greatest amount of gain (that is
their job after all). If your limiters and amplifiers are
incorrectly setup, you will not be using your system to
its fullest potential and could be harming your speakers.
5.5 System check
After connecting all cables, you should mute all outputs
first or turn the gain/level setting on your amplifiers to
minimum. Activate the HF outputs first. In case of wrong
cabling, High Frequency (HF) audio signals will come
out of bass speakers that cannot be harmed this way.
Vice versa, the Low Frequency (LF) audio signals
would destroy your HF speakers. It is advisable to
install a large capacitor in series with HF drivers (47 to
100 uF). That way, drivers are somewhat protected
against accidental instrumentation errors.
5.6 Switching on
Before plugging the system amplifier in, always make
sure that the power supply matches the product
specification voltage. Do not supply power before all
components of the system are set up and connected
properly. Make sure your power amplifiers are switched
on last in order to avoid transients, which could damage
your speakers or annoy your audience.
After switching on, the amplifier requires a short
initialization process and is then ready for operation.
The upper line of the display will show the name of the
amplifier and the lower line will show name of the
current preset. Make sure the inputs are muted (all 4
Peak LEDs on the front panel are blinking).
5.7 Access level
Four access levels with different rights are available for
configuring the amplifier. The setting options available
for users depend on the access rights of the current
access level. The levels are accessed by different
passwords. The passwords are entered at the amplifier
(menu item Access Level: Unlockedsection. 7.4) or
via the control software DXO Control (menu item:
Enter Password).
To be able to make all settings, change to the access
level Development in the control software. This level
allows you to define the access rights and passwords
for the other access levels.
When the amplifier is switched on, it will usually be in
the access level User. When a password is entered, the
amplifier will be in the corresponding access level until it
is switched off, a different password is entered or the
access level Locked State is selected. To enable the
access level Locked State, either use the menu item
Access Level > Locked at the amplifier or the menu
item Hardware > Lock Unit of the control software.
The following table shows the access levels in
descending order and the corresponding passwords.
Access level
Development develop
Administrator admin
User user
Locked State -
Note: These passwords are factory-set. We
suggest changing the passwords via the
software after the purchase. Changes can
be made in the respective access level or in
a higher access level. Store your
passwords in a safe place!
Password
25
Page 26
26
7777 Operation
7.1 System menu
The system menu allows you to load and save presets,
enter passwords for the access levels, lock the unit and
view system information. Shortly press the MENU
button (4) to access the system menu. Then press the
MENU button to browse the menu items.
7.1.1 To load a preset
Call menu item Load. Turn the rotary encoder to select
the preset you wish to load. Push the rotary encoder to
select it, then turn it again to select Yes and confirm
again by pushing the rotary encoder knob. The preset is
loaded and all settings are applied immediately. During
the load process, the name of the preset will be
followed by a *. All settings that were in the unit prior to
loading the preset will be erased. This action cannot be
undone.
Note: The availability of this function depends on
the access rights of the current access level.
7.1.2 To save a preset
Call menu item Save. Turn the rotary encoder to select
the location of the preset. If that location is not empty,
the preset in that location will be overwritten. This action
cannot be undone. If the location is not used, Empty
will be shown.
The system will ask you to give a name to the preset
name. Select a character in the cursor position by
turning the rotary encoder; pushing the rotary encoder
confirms the character selected and moves the cursor
to the next character to edit. Pushing the EXIT button
erases the last confirmed character. Once the name is
set up, push the MENU button again. If you want to
continue storing the preset, select Yes by turning the
rotary encoder and confirm by pushing it. To cancel,
push the EXIT button. Now your preset is saved in the
selected location.
Note: The availability of this function depends on
the access rights of the current access level.
The presets contain all filter, dynamics, gain
settings etc.; in other words, everything that
makes out a loudspeaker configuration.
Presets do NOT contain the name of the
unit, network configuration, automatic
standby delay, user access rights and
passwords (except locked presets).
7.1.3 Lock mode
The amplifier has the option of locking away the front
panel controls to avoid tampering of settings by
unauthorized persons. To lock the unit, select menu
item Access Level: ***Locked*** by turning the rotary
encoder, and push it to confirm. The system will ask
you to enter a password (Set Password) and shows
the password of the current access level as a
suggestion. To use this password, confirm with the
MENU button. To change this button, first press the
rotary encoder then select a character in the cursor
position by turning the rotary encoder; pushing the
rotary encoder confirms the character selected and
moves the cursor to the next character to edit. Pushing
the EXIT button erases the last confirmed character.
Once the password is set up, push the MENU button.
The display will show the message Confirm Password.
If you push the MENU button again, the unit will be
locked with restricted operating options. Via the control
software you can define which operating options are
available in this mode.
Attention: Make sure to remember the password and
do not pass it on to unauthorized persons!
When the unit is locked and you forgot the
password, it will only be possible to unlock it
by entering the password of a higher access
level.
7.1.4 To deactivate lock mode / change
access levels
To unlock the unit or to change to a different access
level, select menu item Access Level: Unlocked by
turning the rotary encoder, and push it to confirm. The
system will ask you to enter a password (Enter Password). Either enter the password or enter the
password of a higher access level (Development or
Administrator). The password is automatically checked
after each entered character, and the unit will exit the
system menu when the password is confirmed. The
software will now run a synchronization process. Then
all operating elements will be unlocked or the new
access level will be indicated in the software’s menu bar
respectively.
7.1.5 Version information
By pushing the rotary encoder, the display toggles
through the version information about the unit (serial
number, firmware version), as well as some parameters
such as IP address, subnet mask, MAC address etc.
Page 27
7.2 Input setup
If allowed by the access rights of the current access level and the currently loaded preset, all parameters for the input
channels can be changed directly at the amplifier without a computer. Press the encoder (1) for 2 seconds. The input
most recently edited will be shown, e.g.:
The arrow points to the parameter that can be selected by the encoder. In the example above, it is possible to change
the input gain. Linked inputs are shown as In AB, for example, and can only be jointly changed. Press the encoder to
confirm the selection. Turn the encoder to change the value. Press the button EXIT (4) to go back to a higher menu level
or to exit the settings.
7.2.1 Gain
Adjust the gain by turning the rotary encoder. The gain is adjusted in steps of 0.25 dB. Smaller steps (0.01 dB) can be
set via the control software.
7.2.2 Input selection
Select the source (Analog or AES/EBU) by turning the encoder.
7.2.3 Delay
Set the delay time by turning the encoder. Select the displayed unit (ms or s, mm or m, feet, inches, or mils) by pushing
the encoder.
7.2.4 Low-pass filter (LPF)
Adjust the low-pass filter frequency by turning the rotary encoder. You can switch the low-pass filter off by turning the
rotary encoder up (clockwise) until the frequency passes 20 Hz. Press the rotary encoder to change the filter type. Select
the type by turning the rotary encoder. You can choose from: Butterworth 6dB, Bessel 6dB, Butterworth 12dB, Bessel
12dB, Linkwitz Riley12dB, Butterworth 18dB, Bessel 18dB, Butterworth 24dB and Bessel 24dB. Higher order filters may
be set by adding filter sections in the PEQ blocks (section 8.6).
7.2.5 High-pass filter (HPF)
Adjust the high-pass frequency by turning the rotary encoder. You can switch the high-pass filter off by turning the rotary
encoder down (counterclockwise) until the frequency passes 20 Hz. Press the rotary encoder to change the filter type.
Select the type by turning the rotary encoder. You can choose from: Butterworth 6dB, Bessel 6dB, Butterworth 12dB,
Bessel 12dB, Linkwitz Riley12dB, Butterworth 18dB, Bessel 18dB, Butterworth 24dB and Bessel 24dB. Higher order
filters may be set by adding filter sections in the PEQ blocks (section 8.6).
27
Page 28
7.2.6 Parametric equalizer (PEQ)
There are 10 bands of parametric equalization. Each band can be adjusted freely over the frequency range of 20 Hz to
20 kHz. Adjust the frequency by dialing the rotary encoder. Press the rotary encoder to select the parameters. The
available parameters are: Frequency (20Hz to 20kHz), Gain (-12dB to +12dB), Q (0.2 to 25), Enabled (On or Off), Type
(Bell, High Shelf, Low Shelf, Notch, All Pass, Band Pass, High Pass, Low Pass). For the Shelving filters, the Q value sets
the steepness of the filter in dB/Oct.
7.2.7 Compressor
The compressor is a true RMS compressor. Turn the rotary encoder to set the threshold. Press the rotary encoder to
select the parameters. The available parameters are: Threshold, Attack, Hold, Release, Ratio, and Makeup Gain.
28
7.2.8 Limiter
The limiter is a zero-attack peak limiter. Only the threshold and release can be set. Press the rotary encoder to select the
parameters. The release value is displayed in dB per second.
Tip: The PSSO PRIME Limiter Calculator will help you calculate limiter settings. Visit the product’s download
section at www.psso.de to download the utility program.
7.2.9 Channel link
By linking 2 channels, the settings are guaranteed to be identical for both channels, except for mixer and mute. Turn the
encoder to set the Channel Link on or off.
Page 29
8888 TECHNICAL SPECIFICATIONS
PRIME System Amplifier
Power supply: 100-240 V AC, 50/60 Hz ~
Power consumption: 920 W (1/8 power)
Power output (RMS):
Channel 1, 4: 2400 W at 4 Ω
1500 W at 8 Ω
Channel 2, 3, 5, 6: 800 W at 4 Ω
400 W at 8 Ω
Channel 2/3, 5/6 bridged: 2 x 1500 W at 8 Ω
Frequency response: 20-40000 Hz
Signal-to-Noise ratio: >120 dB
Total harmonic distortion: <0.05 % (20-20000 Hz, 8 Ω)
Damping factor: >1000 (8 Ω, 1 kHz)
Voltage gain: LF 32 dB, MF 26 dB
Analog inputs: 4 x XLR
Digital inputs: 2 x AES/EBU (XLR)
Analog outputs: 4 x XLR (Link)
2 x 8-pol. Speakon
Pin configuration: 1+/-: 2400W, 2+/-: 800W und 3+/-: 800W, 4+/-: n.c.
Communication: LAN (TCP/IP)
Protection: Intelligent mains fuse protection, input current limiter, protection
against turn-on and turn-off transients, DC protection of outputs, under
and over voltage protection
Cooling: temperature-controlled air-cooling
Controls: Power switch, encoder, menu, exit
LED indicators: Protect, Peak, Limit, Signal
Construction: Steel chassis, aluminum front panel
Dimensions: 483 x 482 x 88 mm
Rack installation with 2 U
Weight: 12 kg
Specifications are subject to change without notice due to product improvements.