Phase 5 Cybervision 64 a

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CYBERVISION64
64 Bit - Grafikbeschleunigerkarte
für den Amiga 3000 / 4000
Anwenderhandbuch
64 Bit - Graphics Accelerator Board
for Amiga 3000 / 4000
Users Manual
April 1995
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CYBERVISON 64 Grafikkarte für den Amiga 3000 / Amiga 4000
Anwenderhandbuch
1. Auflage April 1995 Copyright 1994/1995 phase 5 digital products Homburger Landstraße 412 60433 Frankfurt/Main
Konzeptionelles Design Hardware-Design: Software: Platinen-Layout Dokumentation
Warenzeichen: Workbench , Intuition ™, AMIGA, AmigaDOS sind eingetragene Warenzeichen von Commodore Amiga Inc., West Chester, USA. Verwendete Produktnamen sind Gebrauchsmuster und/oder Warenzeichen der jeweiligen Hersteller.
Gerald Carda, Wolf Dietrich Gerald Carda Frank Mariak, Thomas Sontowski, Stefan Becker Gerald Carda, Uwe Trebbien Andreas Goiczyk, UweTrebbien, Wolf Dietrich
Text, Abbildungen, Programme und Hardware wurden mit gßter Sorgfalt erarbeitet. Alle Rechte sowie Änderungen in Technik und Lieferumfang Vorbehalten. Die phase 5 digital products kann jedoch r eventuell verbliebene fehlerhafte Angaben und deren Folgen weder eine juristische Verantwortung noch irgendeine Haftung übernehmen.
Die vorliegende Publikation ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte Vorbehalten. Kein Teil dieses Buches darf ohne schriftliche Genehmigung der phase 5 digital products in irgendeiner Form durch Fotokopie, Mikrofilm, Text-Datei oder andere Verfahren reproduziert oder in eine für Maschinen, insbesondere Datenverarbeitungsanlagen, verwendbare Sprache übertragen werden. Eine Übersetzung dieses Handbuches in andere Sprachen, insbesondere ins Englische oder Französische, bedarf ebenfalls der schriftlichen Genehmigung der phase 5 digital products.
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1. Einleitung
An dieser Stelle möchten wir uns zuerst bei Ihnen bedanken, d Sie sich für unser Produkt entschieden haben. Sie haben mit der CYBERVISION64 für den A3000 / A4000 ein hochqualitatives und ausgereiftes Produkt erworben, das nicht nur in umfangreichen Versuchsserien vor seiner Markteinführung getestet und erprobt wurde, sondern in dem sich auch langjährige Erfahrungen in der Entwicklung von Peripherie, im speziellen von Planung von Zusatzerweiterung, für den AMIGA widerspiegeln.
Der hohe Aufwand, der bei der Entwicklung und Feinabstimung dieser Grafikkarte betrieben wurde, ist auch Maßstab bei der Produktion der Geräte sowie der Entwicklung der Software gewesen. Dieser Aufwand gewährleistet, d die CYBERVISION64 chsten Ansprüchen an Qualität, Sicherheit, Kompatibilität und Leistung gerecht wird. Wir hoffen, d Sie mit diesem Produkt lange Freude haben werden.
Wir chten Sie an dieser Stelle bitten, die diesem Produkt beigefügte Registrierungskarte ausgefüllt an uns einzusenden. Zum einen können wir Sie so über gliche zukünftige Erweiterungen und Updates der CYBERVISION64 wie auch andere Entwicklungen r den Amiga informieren, zum anderen helfen Sie uns mit Ihrer Meinung, auch in Zukunft die Produkte für den AMIGA zu entwickeln und auf den Markt zu bringen, die Sie sich als Anwender wünschen. Lassen Sie sich aber ruhig einige Tage Zeit mit dem Ausfüllen der Bewertung, bis Sie erste Erfahrungen mit dem Arbeiten mit der CYBERVISION64 in Ihrem AMIGA gemacht haben - Ihre Meinung über die Leistung in der Praxis ist uns wichtig.
phase 5 digital products, im Frühjahr 1995
1a. Ihrer Gesundheit zuliebe
Die Grafikkarte und der Monitor ist das visuelle Bindeglied zwischen Ihrer Rechnereinheit und Ihnen, dem Anwender. Grafikkarte und Monitor sollten als eine Einheit gesehen werden. Hierbei sollten Sie keine Kosten scheuen, schlilich kann man durch einen schlechten Monitor auch bei Verwendung der besten Grafikkarte irreparable Gesundheitsschäden hervorrufen. Beim Kauf eines Monitors sollten Sie neben den Leistungsdaten auch darauf achten, d er TÜV-geprüft ist und bezüglich seiner Strahlungsabsonderung mindestens die Norm MPR-II erllt.
Ein ausgewogenes Gespann macht nicht nur optisch etwas her, sondern schützt Ihre Gesundheit!
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2. Lieferumfang
Die CYBERVISION64 wird mit einigen kleineren Zubehörteilen bzw. Dokumentationen/Software ausgeliefert. Bitte überprüfen Sie an dieser Stelle, ob Ihre CYBERVISION64-Packung folgende Dinge entlt:
Die CYBERVISION64 Grafikkarte
Eine Diskette mit Installationssoftware
Ein ca. 30cm langes Anschlußkabel
Eine Registrierungskarte
Dieses Handbuch
Sollte irgendeines dieser Teile fehlen, so wenden Sie sich bitte telefonisch an unseren Support, der Ihnen umgehemd Ersatz zukommen lassen wird.
3. Systemvoraussetzung
Die CYBERVISION64 arbeitet in jedem Zorro III Bussteckplatz für Einsteckkarten im Amiga 3000 / 4000. Zum Betrieb der Software ist Kickstart 3.x notwendig, desweiteren sollte Ihr Rechner über 2 MB Fastram verfügen. Ideal
sind jedoch mindestens 4 MB, nach oben hin sind keine Grenzen gesetzt. Natürlich ist es möglich, Ihre CYBERVISION64 mit einem 15Khz Monitor zu betreiben, z. B. zum Aufzeichnen von Animation mit einem Videogerät. Dies würde aber die Fähigkeiten Ihrer CYBERVISION64 bei weitem nicht ausnutzen. Empfohlen wird ein
17 Monitor mit 56KHz Zeilenffequnz. Wenn Sie jedoch alle Möglichkeiten Ihrer CYBERVISION64 nutzen wollen, ist ein 20" Monitor mit bis zu 86Khz empfehlenswert.
benötigte Konfiguration
- Amiga 3000 oder 4000 mit 68EC030
- ein freier Zorro III Bussteckplatz
- 2MB Fastram
- Kickstart 3.0
- Farbmonitor mit 15KHz Zeilenfrequenz
empfohlende Konfiguration
- Amiga 3000 oder 4000 mit 68040 oder besser
- ein freier Zorro III Bussteckplatz
- 4MB Fastram
- Kickstart 3.1
- 17" Farbmonitor mit 56Khz Zeilenfrequenz
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4. 64Bit - Grundlagen zu Grafikkarten
Wohl kaum eine Baugruppe im Amiga kommt in so großer Vielfalt auf den Markt wie Grafikkarten. Das Herz einer
Grafikkarte ist der Grafikprozessor, das wichtigste Bauelement. Hier zeigen sich die gßten Unterschiede zwischen den
einzelnen Karten. Bei vielen Anwendungen ist die Grafikkarte fast ebenso wichtig wie die Rechner-CPU. Aufwendige
Oberflächen und schnelle Animationen stellen hier immer here Anspche. Hier sind auch von der Grafikkarte echte
Höchstleistungen gefragt.
Hochwertige Grafikkarten arbeiten mit Busbreiten von 64 Bit. Der Nutzen eines 64 Bit-Prozessors ist oft unklar, da der
Zorro III Amigabus nur mit 32Bit arbeitet. Hier muß zwischen den einzelenen Komponenten unterschieden werden, die
über den Bus miteinander verbunden sind, wie etwa die CPU und die Grafikkarte. Die CPU schickt die Grafikbefehle
über den 32Bit breiten Bus zur Grafikkarte. 64Bit-Grafikkarten können diesen Befehl in doppelter Breite verarbeiten.
Dieses System ist deshalb sinnvoll, da die vom Prozessor kommenden Befehle weniger Daten enthalten, als sie bei der
Ausführung produzieren. Bei herkömmlichen Anwendungen (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation) spielt die
Busbreite eine untergeordnete Rolle, da die meisten Befehle (Linien zeichnen/Flächen llen) vom Grafikprozessor
erledigt werden. Große Bit-Breiten sind vor allem bei Multimedia-An Wendungen und im DTP-Bereich gefragt. Hier
wird die CPU des Rechners besonders beansprucht und ein breiter Bus sorgt r einen schnelleren Datenaustausch.
Desweiteren sollten 64Bit-Grafikkarten die Möglichkeit bieten, den Grafikspeicher auf 4MB aufzusten, um auch in
hohen Auflösungen noch eine akzeptable Farbtiefe zu gewährleisen. Früher waren Grafikkarten mit 2MB noch
ausreichend, doch Multimedia- und Grafikanwendungen verlangen heutzutage mehr !
Desweiteren sollte man beachten, daß der Grafikprozessor in der Lage ist Auflösungen von 1280x1024 noch in
akzeptablen Bild wiederholraten (70 Hz) darzustellen, und das bei mindestens 8Bit, sprich 256 Farben. Aktuelle
Grafikprozessoren, so wie der Trio64 von S3, welcher auf Ihrer CYBERVISION64 verwendet wurde, bieten dem
Anwender diese Möglichkeiten.
5. Auflösungen, Farbtiefen, Frequenzen
Bevor Sie die Defaulteinstellungen oder den Monitortyp verändern, bitten wir Sie, dieses Kapitel gut durchzulesen.
Zeilenfrequnz, Bildwiederholung, Bandbreite und Farbtiefe sind gebräuchliche Ausdrücke, die schon jeder Computeranwender gehört hat, deren Bedeutung aber ufig noch unklar ist.
Zeilenfrequenz: Sie gibt an, wieviel mal in der Sekunde der Elektronenstrahl von links nach rechts und zurück den
Bildschirm überschreiben muß. Der cklaufstrahl wird dabei dunkel getastet und ist so für den Betrachter nicht sichtbar. Die Zeilenfrequenz ist das Produkt aus Anzahl der darzustellenden Zeilen (z.B. 768) und der Anzahl der Vollbilder (70), also 53,76 KHz, wobei noch Zeilen für die Syncronisation addiert werden müssen, so das man auf rund 54,5KHz kommt.
Bildwiederholung: Dieser Wert wird auch als Vertikalfrequenz bezeichnet und ist die Frequenz, mit der die Teilbilder
eines Monitorbildes aufeinanderfolgend geschrieben werden. Bei einer Auflösung von 1024x768 sollte dieser Wert mindestens 70Hz betragen.
Bandbreite: Sie gibt die Frequenzübertragungsmöglichkeit elektronischer Schaltungen an. Im Videobereich bezeichnet
man mit der Bandbreite im wesentlichen die Frequenz in der die Bildpunkte aufeinander folgen. Je höher die Zeilen/Bildwiderholfrequenzen sind, desto höher muß die Bandbreite sein, um diese verarbeiten zu können. Gute Monitore besitzen Bandbreiten von rund 100MHz. Es ist allerdings wichtig, bei hohen Bandbreiten qualitativ hochwertige VGA Kabel zu verwenden, da die normalen LowCost Kabel bei Bandbreiten über ca. 70MHz die Bildqualität extrem verschlechtern. Grafikprozessoren moderner Art besitzen Bandbreiten von 130Mhz.
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Farbtiefe: Sie gibt an wieviele sichtbare Farben gleichzeitig auf Ihren Bildschirm angezeigt werden können. Hohe
Farbtiefen benötigen hohe Bandbreiten bei den Grafikprozessoren, denn ein 24Bit Screen erfordert drei mal mehr Grafikdaten als ein 8Bit Screen. Im folgenden Absatz erhalten Sie eine Aufstellung über den betigten Grafikspeicher r die verschiedenen Auflösungen und Farbtiefen der CYBERVISION64.
Auflösung Farbtiefe
Speicher
640 x 480 256 (8Bit) 2 MB 640 x 480 32K (16Bit) 2 MB 640 x 480 16M (24Bit)
2 MB
800 x 600 256 (8Bit)
2 MB
800 x 600 32K (16Bit)
2 MB
800 x 600 16M (24Bit)
2 MB
Auflösung Farbtiefe
Speicher
1024 x 768 256 (8Bit)
2 MB
1024 x 768 32K (16Bit)
2 MB 1024 x 768 16M (24Bit) 4MB 1280 x 1024 256 (8Bit)
2 MB 1280 x 1024 32K (16Bit) 4MB 1600 x 1200 256 (8Bit)
2 MB
Hinweis
Nicht alle Monitore eignen sich für die volle Ausnutzung Ihrer CYBERVISION64! Die CYBERVISION64 ist ein moderner Grafikbeschleuniger r Ihren Amiga, der ebenfalls einen modernen Monitor benötigt! Ihre CYBERVISION64 ist in der Lage, Frequenzen (Vertikal/Horizontalfrequnzen) zu erzeugen, welche noch vor zwei Jahren ein Domäne von speziellen CAD-Grafikkarten waren. Deshalb sollten Sie unbedingt die Betriebsanleitung zu Ihrem Monitor zu Rate ziehen, wenn Sie den Monitortyp, bzw. CyberMode nutzen wollen! Moderne Monitore sollten einen Schutz gegen Übersteuerung besitzen, jedoch sollte man es nicht darauf ankommen lassen!
Im Verzeichnis prefs (dir)
env-archive (dir)
cybergraphics (dir)
cybervision (dir)
finden Sie die Datei "Monitor-xxKhz" dabei bedeutet xx die gewählte Zeilenfrequenz Ihres Monitors, wenn Sie bei der Installation der CYBERVISION64 Software den Default Monitor Typ gewählt haben, sollte anstelle der xxKHz, eine 31Khz stehen.
Wenn Sie jedoch einen Monitor besitzen der eine höhere Zeilenffequenz unterstützt, können Sie einen anderen Monitortyp wählen, dabei ist zu beachten, das die gewählte Zeilenfrequenz nicht die des Monitors übersteigt. (z.B. Ihr Monitor unterstützt 60Khz, dann wählen Sie bitte Monitor-54KHz)
Bei der Installation wird eine Liste von zur Verfügung stehenden DefaultMonitoren angezeigt. Sie sollten immer nur einen DefaultMonitor auswählen, der die Fähigkeiten Ihres Monitors nicht übersteigt.
Wenn Sie das Handbuch Ihres Monitors verloren oder verlegt haben, setzten Sie sich bitte mit dem Hersteller Ihres Gerätes in Verbindung. Dieser kann Ihnen sicherlich weiterhelfen, und Ihnen über die technischen Daten Auskunft geben.
ACHTUNG!
Ohne genaue Angaben zu Ihrem Monitor sollten Sie auf keinen Fall die Monitorparameter ändern, denn dies kann zu Schäden an Ihrem Monitor hren !!!!
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6. Das Konzept, eine Grafikkarte stellt sich vor
Mit der CYBERVISION64 wurde eine Grafikkarte r den Amiga 3000 / 4000 verwirklicht, die mit der Kombination eines extrem schnellen 32-Bit-Zorro-3-Interfaces, eines 64 Bit breiten Grafikcontrollers und einer außergewöhnlichen Software allerhöchste Ansprüche an Leistung und Systemkonformität genügt.
Basierend auf dem hochintegrierten Grafikchip Trio64 des renommierten Herstellers S3, der unter anderem einen aufwendigen Grafikprocessor, einen komplexen 64 Bit breiten Blitter sowie leistungsfähige 24-Bit-Wandler r die
D/A-Wandlung integriert, kann die CYBERVISION64 mit einer Videoandbreite von bis zu 135 MHz aufwarten. Damit
werden vielfältige Auflösungen in True Color, High Color und 256 Farben unterstützt. Extrem optimiert wurde das
32-Bit Zorro-3-Interface der CYBERVISION64, das (unter Verwendung schneller CPU-Karten) Übertragungsraten vom AMIGA-Hauptspeicher in den Grafikspeicher von bis zu über 16 MByte/sec. ermöglicht. Datentransfers innerhalb des Videospeichers der CYBERVISION64 werden mit dem 64-Bit-Blitter des Grafikprozessors mit Geschwindigkeiten
jenseits 100 MByte/sec in praktisch unmerklicher Zeit durchgeführt, was z.B. in extrem schnellen
Verschiebeoperationen resultiert.
Als zusätzliche Besonderheit bietet die CYBERVISION64 Hardware-Unterstützung r die Planar-to-Chunky-Konvertierung, die bei AMIGA-Grafikkarten oftmals einen großen Teil der r die Emulation und Darstellung der AMIGA-Modi benötigten Zeit verbraucht. Die Emulation und Darstellung der AMIGA-Modi und
speziell die Darstellung von 8-Bit-Grafiken wird hierdurch erheblich beschleunigt ohne den Prozessor zu belasten. Einzigartig ist wohl auch die glichkeit, die Sortierung der Alpha-R-G-B-Werte innerhalb eines übertragenen 32Bit-Datenworts verzögerungsfrei beliebig zu manipulieren, wodurch sehr hohe Geschwindigkeiten in den EchtfarbdarStellungen oder Emulationen erreicht werden.
Zur leistungsfähigen Hardware gesellt sich die CyberGraphics-Software, eine herausragende Treibersoftware, die bei außergewöhnlicher Systemkonformität die Leistung der Karte voll nutzbar macht. Die CyberGraphics-Bildschirmmodi werden über die CyberVision-Monitordatei installiert, sind über normale ASL-Requester (z.B. in Screenmode in PREFS) als "normale" Systemauflösungen vergbar, und benötigen für gängige, unter OS3.0 oder 3.1 arbeitende Anwendungen keine zutzlichen Treiber. Damit wird das Arbeiten mit der CYBERVISION64 zu einem Vergnügen. Die Unterstützung vieler Funktionen, wie ziehbare Screens oder virtuelle Screens, die wesentlich gßer als die tatsächliche Bildschirmauflösung sein nnen, und in denen wie in einer AMIGA-Superbitmap gescrollt werden kann, ergeben ein außergewöhnliches Look-And-Feel, das sich praktisch nicht von den originalen AMIGA-Auflösungen unterscheidet. Erstmals wurde es möglich, die Workbench in 24Bit zu nutzen, ohne Geschwindigkeit zu verlieren. Mit 4MB Grafikspeicher sind sogar in High Color die Bildschirme ziehbar, so das man den Unterschied zur Standardgrafik des Amigas nicht erkennt.
Selbstverständlich verfügt die CYBERVISION64 über einen Erweiterungsbus, über den Zusatzkarten wie z.B. JPEG- oder MPEG-Karten direkt auf den schnellen Videospeicher der CYBERVISION64 zugreifen können. Damit bleibt die CYBERVISION64 offen r zukünftige Entwicklungen.
Mit dem Blick r notwendige Details - wie durchschleifbarem AMIGA-Video-Signal und integrierter, verlustfreier elektronischer Umschaltung, einem Default-Monitortiming beim Systemstartup, oder einfacher Erweiterbarkeit der 2 MB-Version auf 4 MB mit gängigen Speicherbausteinen - und der gewohnt hohen Qualität der /?/i£we5-Produkte kann
die CYBERVISION64 nicht zuletzt auch in dieser Hinsicht den anspruchsvollen Anwender überzeugen.
Durch zahlreiche Treiber ist es möglich, Anwendungen wie ADPRO, PHOTOGENICS, AMAXIV, XIPAINT, SCALA und weitere auch in höheren Farbtiefen auf der CYBERVISION64 zu nutzen. Selbst gßere Animationen in 24Bit bereiten ihrer CYBERVISION64 keine Probleme. An der Entwicklung weiterer Treiber wird kontinuierlich gearbeitet.
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7. Hardware-Installation
Die CYBERVISION64 Grafikkarte paßt in einen freien Zorro-3-Steckplatz des Amiga 3000 / 4000. Die Installation der
Karte ist relativ einfach. Wenn Sie es vorziehen, kann aber auch Ihr Fachhändler, u.U. gegen eine geringe Gebühr, die Installation vornehmen.
Einbau der Cybervision64 Grafikkarte
1. Schalten Sie Ihren Computer aus.
2. Lösen Sie alle Kabel vom Rechner (Monitor, Maus, Tastatur, Schnittstellen etc.)
3. Lösen Sie die Schrauben, die den Gehäusedeckel halten. Beim A3000 sind dies je zwei Schrauben unten an der
Seite des Gehäuses und eine exakt in der Mitte oben auf der Rückseite. Beim A4000 sind es nur zwei Schrauben, die auf der Rückseite links und rechts oben den Gehäusedeckel halten.
4. Entfernen Sie vorsichtig den Gehäusedeckel. Den Gehäusedeckel entfernen Sie durch Hochklappen beim A4000
während Sie ihn beim A3000 einfach nach vom abziehen. Für weitere Informationen bezüglich des Öffnens des Amigas lesen Sie bitte in Ihrem Amiga-Benutzerhandbuch nach.
5. Identifizieren Sie einen freien Zorro-3-Steckplatz. Bei beiden Rechnern sitzen die Zorro-3-Steckplätze auf einer
Platine, die senkrecht in der Hauptplatine steckt. Die Erweiterungskarten werden daher waagrecht von der linken Seite eingesteckt. Sollten Sie Probleme mit der Identifikation des Zorro-3-Steckplatzes haben, so lesen Sie bitte in Ihrem Amiga Benutzerhandbuch nach.
6. Entfernen Sie vom ausgewählten Steckplatz die Abschlußblende. Die Abschlußblende wird von einer Schraube gehalten. Zur Vereinfachung der späteren Arbeitsgänge entfernen Sie die Schraube vollständig, auch wenn sich das Abschlußblech schon nach wenigen Drehungen der Schraube entfernen ßt.
7. Leiten Sie eventuell entstandene statische Aufladung ihres Körpers ab, indem Sie das Gehäuse des Amigas und gleichzeitig die CYBERVISION64 berühren.
8. Entnehmen Sie die CYBERVISION64 der antistatischen Verpackung und setzen Sie sie in den ausgehlten Slot.
9. Richten Sie nun den hinteren Rand an der hrungsleiste aus. Die Karte sollte nun parallel zu den Steckkontakten des Zorro Steckplatzes ausgerichtet sein.
10. Drücken Sie die Karte in den Slot, indem Sie mit dem Daumen Druck auf die Oberseite der Karte auben und die
restlichen Finger an der Metallverstrebung abstützen. Wenn die Karte richtig eingebaut ist, darf nur noch ein kleiner Rand der goldenen Steckkontakte aus dem Erweiterungsstecker hervorschauen. Sollte der Erweiterungssteckplatz noch nie vorher benutzt worden sein, so kann der benötigte Kraftaufwand ein wenig her sein. Wenden Sie bitte trotzdem keine Gewalt an.
11. Befestigen Sie die Abschlußblende der Karte mit der Schraube, die Sie beim Entfernen der Leerblende gest
haben.
12. Schließen Sie das Gehäuse des Amigas wieder.
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Anschluß des Monitors
Der Monitor wird an die mit OUT bezeichnete VGA-Buchse der CYBERVISION64 angeschlossen. Die mit IN bezeichnete Buchse dient dem Durchschleifen des original AMIGA Signals durch die CYBERVISION64 wenn ein Standard Bildschirm im Vordergrund ist.
°\
__
1° °\
__
1°
IN OUT
Zu diesem Zweck verbinden Sie den Amiga Monitorausgang mit der mit IN bezeichneten Buchse der CYBERVISION64. Die Umschaltung erfolgt automatisch beim Screenwechsel. Die CYBERVISION64 gibt das am mit IN bezeichneten Anschluß anliegende Signal unverändert an den mit OUT bezeichneten Anschluß weiter. Daher ist auch die Verwendung eines Flicker Fixers oder Scanlinedoublers ohne Probleme möglich.
Da die CYBERVISION64 das Signal am Eingangsanschluß nicht selbst verarbeitet, sondern unverändert an den Ausgang weitergibt, können auch beliebige andere Signalquellen, die dem VGA Standard genügen, durch die CYBERVISION64 durchgeschleift werden.
Die quadratische Öffnung ist vorgesehen für spätere Erweiterungen.
Jumpereinstellungen und Zusatzanschlüsse
jp i
CON1 JP2
CON2a
I I I I I
JP3 Ausgangsabschluß
JPI
Slow Buster Mode JP2 RESERVIERT JP3
Ausgangsabschluß 75 Ohm JP4 Eingangsabschluß 75 Ohm JP5 RESERVIERT CON1 Diagnose LED CON2a/2b Videomodulanschluß CON3
Expansion
Standardeinstellung offen Standardeinstellung offen Standardeinstellung offen Standardeinstellung geschlossen Standardeinstellung offen nur r werkseitige Testzwecke Anschl r SVHS Modul Anschl für CYBERVISION64 Erweiterungsmodule
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JP1 - Slow Buster Mode
Bei älteren Modellen des Amiga 3000 / Amiga 4000 sind noch Fat Buster mit Revisionen unter 11 eingesetzt. Es besteht die glichkeit, daß es mit solchen Buster Chips zu Fehldarstellungen bzw. Falschfarben kommt. In solchen Fällen
kann durch Stecken dieses Jumpers eine Anpassung der Karte an ältere Buster Revisionen bewirkt werden. Dies wird
allerdings erst bei Karten mit Seriennummem 81xxxxx unterstzt.
JP3 - Ausgangsabschluß 75 Ohm
Monitore nach VGA Standard schließen die Signalleitungen mit 75 Ohm ab. Sollte jedoch der verwendete Monitor nicht mit den entsprechenden Abschluß werten arbeiten, kann durch Setzen dieser Jumper der r den VGA Ausgang notwendige 75 Ohm Abschluß auf der Grafikkarte selbst angelegt werden.
JP4 - Eingangsabschluß 75 Ohm
Um dem VGA Standard zu genügen, sind die Eingangssignale mit 75 Ohm abgeschlossen. Sollte jedoch eine Signalquelle mit diesem Abschluß fehlerhaft arbeiten, können durch Entfernen der Jumper die Abschlußwiderstände abgeschaltet werden.
ACHTUNG!
Die Einstellung der mit RESEVIERT bezeichneten Jumper darf nicht gändert werden.
CON2a/2b - Videomodulanschluß
Dieser Anschluß dient zum Aufstecken eines Videoencoders für SVHS.
CON3 - Expansion
Der Expansionanschluß wird für zukünftige Erweiterung r die CYBERVISION64 verwendet.
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8. Software Installation
Die Installation der Software stellt keinerlei systemspezifische Erfahrung an den Anwender.
ACHTUNG!
Bitte lesen Sie unbediengt Kapitel 5 "Aufsungen, Farbtiefen, Frequenzen" wenn Sie einen anderen Monitortyp als Default nutzen möchten !!!
Nach dem Einlegen der Installationsdiskette öffnen Sie sie bitte mit einen "Doppelklick" mit der Maus auf das Icon der Diskette. Nun können Sie das auf der Diskette vorhandene Installationsprogramm, ebenfalls durch "Doppelklick" starten. Die Installation geschieht völlig automatisch. Bei der Frage, welchen Monitortyp Sie besitzen, klicken Sie bitte den entsprechenden Button mit der jeweiligen maximalen Zeilenfrequenz Ihres Monitors an. Diese entnehmenn Sie bit te dem Benutzerhandbuch Ihres Monitors.
Bei der Installation werden folgende Dateien in die entsprechenden Verzeichnisse kopiert:
devs (dir)
monitors (dir)
CyberVision CyberVision.info
libs (dir)
gtlay out. library cybergraphics.library cyberin tuition, library cyberlayers.library
prefs (dir)
env-archive (dir)
cybergraphics (dir)
CyberVisionMonitor cybervision (dir)
Monitor-xxKhz
Dabei sind die Aufgaben der einzelnen Programme wie folgt unterteilt.
Monitordatei
CyberVision dies ist der Monitortreiber der CYBERVISION64, er beinhaltet die Grundfunktionen um die
Grafikkarte anzusprechen und ist das Bindeglied zwischen Hard- und Software.
Libraries
cybergraphics.library cyberintuition.library cyberlayers.library Dieser Softwareteil stellt die eigentliche Intuitionemulation dar. Er ist dafür zuständig das Ihre
CYBERVISION64 mit Intuition kommunizieren kann. Jede Änderung auf ihrem Bildschrim wird durch diese Libraries analysiert und für Ihre CYBERVISION64 "übersetzt".
gtlayoutlibrary Diese Library stellt die benötigten Funktionen für die Monitordefinition zur Verfügung.
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Environment Variablen
CyberVisionMonitor Diese Env-Variable übergibt der Intuitionemulation welche Monitordefinition genutzt werden
soll.
Monitor-xxKhz Diese Env-Variable beinhaltet alle monitorspezifischen Einstellungen. Diese wären Auflösung,
Farbtiefe, Zeilenfrequenzen.
HIDE15BIT 1 Diese Variable blendet im Screenmode Requester für die Workbench die 15 Bit Modi aus, da
diese Modi nicht korrekt von der Workbench verwaltet werden können.
0 Die 15 Bit Modi werden angezeigt.
HIRESCRSR 10Der Mauszeiger wird in der hohen Auflösung dargestellt.
Der Mauszeiger wird in der normalen Auflösung dargestellt.
CVMode
Dieses Programm dient zur Erstellung eigener Monitordefinitionsdateien. Es unterteilt sich in zwei Bereiche. Der erste Bereich definiert die Grenzwerte des Monitors und der zweite Bereich dient zur Konfiguration der Auflösungen. Das Fenster zur Definition der Monitorgrenzwerte wird duch Betätigen der Schaltfläche "Monitorspezifikation" geöffnet
Monitorspezifikation
Unter dem Eintrag "Name" können Sie den Namen für die Monitordefinitionsdatei angeben. Alle getroffenen Einstel lungen werden dann beim Speichern unter diesem Namen gespeichert. Die Werte für Bandbreite, Vertikalffequenz und Horizontalfrequenz sind normalerweise in der Monitordokumentation immer angegeben. Die Werte für die horizontale und vertikale Synchronisation sind leider nicht immer in der Dokumentation enthalten. Sie sollten die vorgegebenen Werte nur ändern, wenn Sie die für Ihren Monitor ltigen Werte genau kennen. Unter Umständen empfiehlt sich hier die Nachfrage beim Monitorhersteller.
Alle hier einstellbaren Werte sind als Absolutwerte mit den jeweils angegebenen Einheiten zu verstehen.
Auflösungen
Nach Änderung der Monitorparameter müssen die zur Verfügung stehenden Auflösungen angepaßt werden. Hierzu wählen Sie aus der Liste eine Auflösung aus und wählen ndern", um die für diese Auflösung gültigen Werte einzustellen. Alle Werte r die Horizontaleinstellung entsprechen hierbei Vielfachen von Bildpunkten. Die Werte r Vertikalfre quenzen entsprechen Bildzeilen. CVMode verhindert bei der Einstellung der Werte, daß Werte gewählt werden, die außerhalb der in den Monitorparameter angegebenen Grenzwerte liegen. Bei der Einstellung der Horizontalwerte ist außerdem zu beachten, daß bei vielen Multiscanmonitoren die Veränderung der Horizontalfrequenzen zum Neusynchro nisieren des Monitors führt.
NewMode
NewMode wird verwendet, um Programme, die dem Benutzer nicht die Auswahl eines Screenmodes ermöglichen, auf einen CYBERVISION64 Modus umzuleiten. Die Dokumentation zu diesem Programm befindet sich auf der mit gelieferten Diskette als AmigaGuide Datei. Die Installation des Programms erfolgt durch Aufrufen des Installationspro gramms.
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9. Fehlersuche
Hinweis
Der Betrieb der CYBERVISION64 ist mit der Commodore Prozessorkarte ist nur glich, wenn die Prozessorkarte mit der originalen Frequenz von 25MHz betrieben wird. Übertaktung des CPU Boards führt zu falschem Verhalten des Zorro 3 Bus. Für eine einwandfreie Fnktion der CYBERVISION64 wird der Einsatz eines Busterll empfohlen.
Trotz gelungender Installation der Software werden die CyberVision-Screens im Screenmode-Programm nicht angezeigt !
Sollte trotz richtiger Softwareinstallation Ihre CYBERVISION64 nicht richtig funktionieren, so bitten wir Sie das Vorhandensein folgender Dateien zu überprüfen.
devs (dir)
monitors (dir)
CyberVision CyberVision.info
libs (dir) -
gtlayout.library cybergraphics .library cyberintuition.library cyberlay ers. library
prefs (dir)
env-archive (dir)
cybergraphics (dir)
CyberVisionMonitor cybervision (dir)
Monitor-xxKhz
Bitte beachten Sie das xx Ihrer gewählten maximum Zeilenfrequenz entspricht !!!
Sollte eine der Dateien nicht vorhanden sein, bitten wir Sie die Softwareinstallation zu wiederholen, bzw. die Datei(en) von der Installationsdiskette in den entsprechenden Ordner zu kopieren.
Nach dem Öffnen eines CyberVision Screens, stürzt mein Rechner mit einer Guru-Meldung ab !
Viele User nutzen auf Ihrem Amiga Systempatches, um in den Genuß neuerer Features zu kommen. Leider beinhalten solche "Patches" auch ein Eingriff in das Betriebsystem, so d die Intuition Emulation unter Umständen nicht mehr hundertprozentig funktioniert. Deinstalllieren Sie deshalb bitte derartige Programme, bevor Sie Ihre CYBERVISION64 nutzen!
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10. Garantiebestimmungen
Auf diese CYBERVISION64 Grafikkarte gewährt die phase 5 digital products eine Garantie von 12 Monaten auf Bauteile und Verarbeitung, beginnend mit dem Verkaufsdatum an den registrierten Benutzer. Innerhalb dieser Gewährleistungsfrist beseitigen wir nach unserer Wahl durch Umtausch oder Reparatur alle Mängel, die auf Material oder Herstellungsfehlem beruhen. Durch die Ausführung von Garantieleistungen wird die Garantiefrist in keiner Weise berührt.
Ausgeschlossen werden Garantieleistungen r Beschädigungen oder Funktionsstörungen, die aufgrund äußerer Ein wirkungen oder unsachgemäßer Benutzung, speziell auch unautorisierter Reparatur, verursacht wurden. Veränderungen an der Hardware, gleich welcher Art, hren automatisch zum Erlöschen des Garantieanspruchs.
Ausgeschlossen werden ebenso Garantieleistungen r Fehlfunktionen oder Funktionsstörungen an der CYBERVISION64, an anderen im/am AMIGA angeschlossenen Geten oder am AMIGA selbst, die nach dem Einbau der Cybervision oder späterer Veränderungen des Systems (wie z.B. Einbau neuer Erweiterungen) auftreten, sofern nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden kann, daß ein technischer Defekt der Ursache der Fehlfunktion oder Funktionsstörung ist. Ausdrücklich werden hierbei auch Veränderungen an der Hardware und/oder Software des AMIGA eingeschlossen, die durch die Firma Commodore in Form von Reparaturen, Nachbesserungen oder System- Updates vorgenommen werden.
phase 5 digital products übernimmt keinerlei Gewährleistung dafür, daß dieses Produkt für eine bestimmte Anwendung
geeignet ist. Weiterhin übernehmen wir keinerlei Haftung r Defekte oder Schäden an anderen Geräten als der CYBERVISION64 Grafikkarte, sowie ausdcklich auch Verluste von Daten, die in mittelbaren oder unmittelbaren Zusammenhang mit dem Einsatz der CYBERVISION64 stehen oder zu stehen scheinen, selbst wenn wir vorher auf die glichkeit eines solchen Zusammenhangs hingewiesen worden sind.
Bitte senden Sie in jedem Fall Ihre Registrationskarte unter Angabe von Kaufdatum und Seriennummer der CYBERVISION64 ein, damit im Falle von Problemen oder Garantieabwicklungen diese ohne weitere Anforderungen oder Vergerungen bearbeitet werden können.
11. Garantieabwicklung, cksendungen
Die Abwicklung von Garantiefällen, wie auch sonstige technische Beratung oder Service, erfolgt innerhalb Deutschlands direkt über unseren Support-Service. Bitte wenden Sie sich an:
phase 5 digital products Homburger Landstraße 412 D- 60433 Frankfurt Telefon: (069) 5481844 Mailbox (069) 542461
In allen anderen Ländern wenden Sie sich zur Garantieabwicklung bitte direkt an unsere Distributoren oder Ihren Fachhändler.
Bitte beachten Sie, daß Rücksendungen nur nach vorheriger Absprache mit und Autorisation von unserem Support angenommen werden nnen. Dieser erteilt Ihnen eine RMA-Nummer, die gut sichtbar auf der Einsendung vermerkt sein muß. Unfreie Einsendungen können nicht angenommen werden.
Sofern bei autorisierten cksendungen kein Defekt feststellbar ist, wird eine Bearbeitungspauschale von DM 50,— (Stand: Juli 1993) erhoben. Wird ein Defekt festgestellt, der nicht unter die Garantieabwicklung llt, so werden die Bearbeitungspauschale und bei Reparatur zutzlich eine vom Defekt anhängige Reparaturgebühr berechnet.
r Versandschäden, die auf mangelhafte Verpackung bei der Einsendung von Geräten zurückzuführen sind, kann keine Haftung übernommen werden. Verwenden Sie bei der Einsendung einer CYBERVISION64 immer die Originalverpack ung und zutzlich eine stabile Umverpackung (z.B. Postpaket) und ggfs. Füllmaterial (z.B. Zeitungspapier).
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Anhang A
Softwaretreiber zu CyberVi$ion64
Adpro Saver
Hierbei handelt es sich um einen Saver für Art Department Pro von Elastic Reality. Dieser wurde bislang allerdings nur mit der Version 2.5 von AdPro getestet, und könnte unter anderen Versionen zu Problemen führen.
Maxon Cinema4D Ausgabemodul
Dazu ist eigentlich nicht viel zu sagen. Dieses Modul wird vom Installerskript in den libs: Ordner kopiert und ist dort unter cinemaausgabe.library zu finden. Wie das Modul bedient wird, ist dem Maxon Cinema Handbuch zu entnehmen. Dieses Modul wurde erfolgreich mit der Version 2.0 von Cinema4D getestet.
ImageFX Render Modul
Dieses Modul wurde von Uwe Roehm erstellt. An dieser Stelle noch einmal Danke für das Modul und die nun folgende Beschreibung:
Dies ist ein Rendermodul für ImageFX und das CyberGraphics RTG-System. Es ermöglicht, den Mainbuffer von ImageFX auf einem Hi- oder TrueColor CyberGraphics-Screen auszugeben. In einem größeren Bild kann man mit den Cursortasten scrollen, bzw. bei ausreichendem Speicherplatz wird ein autoscrollender Screen gffnet. Falls Sie ImageFX selbst auf einem Hi- oder TrueColor Screen betreiben, können Sie den Mainbuffer auch in einem Fenster ausgeben (näheres unter Installation).
Es gibt zwei Versionen des Rendermoduls, die für den MC68000, bzw. den MC68030 kompiliert sind. Sie können anhand der Endung .000, bzw. .030 unterschieden werden.
Danach können Sie wie gewohnt über den "Render..."-Button im Konfigurations-fenster von ImageFX das CyberGraphics-Rendermodul einstellen. Um auch in einem Fenster auf dem ImageFX-Panel-Screen rendem zu können, müssen Sie ImageFX im Workbench-Modus auf einem Hi- oder TrueColor-Screen starten. Ein "normaler" 256 Farbenscreen reicht nicht aus. Wegen den derzeitigen Limitationen des Workbench-Screenmodes und der Konfiguration von ImageFX müssen sie wir folgt Vorgehen:
1. Öffnen Sie einen PublicScreen in einem 15, 16 oder 24Bit CyberGraphics-Mode. Es gibt diverse PublicScreen-Manager, die dabei hilfreich sind.
2. Setzen Sie im Icon von ImageFX die ToolTypes WORKBENCH und PUBSCREEN, wobei sie bei PUBSCREEN den Namen des eben gffneten Screens angeben.
3. Starten Sie ImageFX und wechseln Sie auf den PublicScreen (er wird nicht automatisch nach vorne geholt)
4. Im Panel des CyberGraphics-Rendermoduls sollte nun der Knopf r das Rendem in einem Fenster anwählbar sein. Die Lage und Gße des Fensters können Sie ändern und in den ImageFX-Preferences speichern.
Bedienoberfläche
Die Bedienoberfläche des CyberGraphics-Rendermoduls enthält die folgenden fünf Elemente:
Module: Zum Wählen eines anderen Rendermoduls
Output Format: Sie können in einem eigenen CyberGraphics-Screen ("Render in new CyberGraphics screen")
oder einem Fenster auf dem ImageFX-Panelscreen ("Render in window on panel screen") den Buffer ausgeben. Die Ausgabe in einem Fenster ist nur möglich und anwählbar, wenn ImageFX auf einem HiColor-Screen läuft (näheres unter Installation).
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Display Mode:
Render:
Falls sie die Ausgabe in einem CyberGraphics-Screen sehen wollen, können Sie mit diesem Cycle-Gadget den Screenmode wählen. Es stehen alle Hi- und TrueColor Aufsungen zur
Auswahl. Das Rendermodul wird automatisch die geeignetste Auflösung voreinstellen.
Zeigt das Bild im Mainbuffer auf einem eigenen Screen oder Fenster, abhängig von den Einstellungen des Display-Modes und des Ausgabeformats. (Shortcut: r)
Close:
Schließt das Fenster/den Screen wieder. (Shortcut: c)
Scrolling
In Bildern, die größer als der verwendete Ausgabescreen oder -fenster sind, kann man mit den Cursortasten scrollen. Einfache Cursortasten scrollen pixelweise, mit SHIFT zusammen jeweils 10 Pixel und mit CTRL zusammen Bildschirm-/Fensterweise. Ein Ausgabescreen ist zudem autoscrollend, falls genügend Speicherplatz verfügbar ist, so daß sie ihn auch mit der Maus scrollen können.
Preferences
Das Rendermodul speichert in den ImageFX Preferences die Lage und Größe des Renderfensters, sowie das Aus gabeformat (Fenster oder Screen).
Photogenics Saver
Dieser Saver ermöglicht das Anschauen von Photogenics Projekten auf einem 15/16/24 bit Screen.
PhotoWorx Display Treiber
Dieser Treiber wurde vom PhotoWorx Autor selbst erstellt und sollte deswegen keine Probleme bereiten.
Real3D external screen module
Dieser Treiber ist als externes Ausgabemodul für Real3D gedacht. Wählen Sie in external screen/Settings die cybergfx_r3d.library als Ausgabe Library an. Wenn Sie nun external screen/Open anwählen, muesste sich ein cybergraphics Schirm öffnen. Mit Set modes nnen Sie nun dessen Aufsung wählen.
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CYBERVISON 64
Graphics Accelerator for Amiga 3000 / Amiga 4000
User Manual
1st Edition April 1995 Copyright 1994/1995 phase 5 digital products Homburger Landstraße 412 60433 Frankfurt/Main
Conceptual Design: Hardware Design: Software: Board Layout: Documentation:
Gerald Carda, Wolf Dietrich Gerald Carda Frank Mariak, Thomas Sontowski, Stefan Becker Gerald Carda, Uwe Trebbien Andreas Goyczyk, Uwe Trebbien, Wolf Dietrich
Copyright 1994 by phase 5 digital products.
All rights reserved. Specifications are subject to change without notice. Workbench, Intuition™, AMIGA, AmigaDOS™ are registered trade names of Commodore-Amiga Inc. Product names used are registered designs and/or trademarks of the relevant manufacturer.
The text, illustrations, programs and hardware have been produced with the utmost care. All rights and changes to the technology and scope of supply are reserved. Phase 5 digital products accepts neither legal responsibility nor liability for any errors remaining in the data or the consequences thereof.
This publication is protected by copyright. All rights are reserved. No part of this manual may be reproduced by photocopying, microfilm, text file or other process or be transferred into a language used for machines, in particular data processing equipment, without the express written authorisation of phase 5 digital products. Translation of this manual into other languages, especially English or French, must also be authorised by phase 5 digital products.
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1. Introduction
We would first like to thank you for choosing the CYBERVISION64 for the A3000/A4000. You are now the owner of a
high quality, mature product, which has not only been tested in extensive trials prior to being brought onto the market,
but which also reflects many years of experience in the development of peripherals for the Amiga, especially in the planning of expansion systems.
A lot of money has been spent not only in developing and refining this graphics card but also in the production of the devices and the development of the software. This level of expenditure guarantees that the CYBERVISION64 system will meet the highest requirements of quality, security, compatibility and performance. We hope that this product will provide you with countless hours of trouble-free operation.
We would ask you to complete and return the registration card accompanying this product. This will enable us to keep you informed of any future expansions or updates to the CYBERVISION64 system and of other developments for the Amiga. It will also provide us with important feedback allowing us to develop products for the Amiga which you as a user actually want. Please take a few days to complete your assessment and to establish your first impressions of how the CYBERVISION64 system functions in your AMIGA. Your opinion as to its performance in practice is very important to us.
phase 5 digital products, early 1994
1a With your Health in Mind
The graphics card and the monitor are the visual link between you the user and your computer. Graphics cards and monitors should be considered one unit and you should spare no expense when purchasing them as a poor monitor can cause irreparable damage to your health even when using the best graphics cards. When buying a monitor you should not only check the performance data, but also that it has been tested to British Standards and that, as a minimum, it
satisfies the MPR-II standard relating to radiation emissions.
A balanced team of monitor and graphics card not only looks very impressive but is also good for your health !
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2. Scope of Supply
The CYBERVISION64 is supplied with several small accessories and documentation/software. At this point you should check that you have the following items:
- The CYBERVISION64 graphics card
- A diskette containing the installation software
- A connector cable approx. 30cm long
- A registration card
- This manual
If you are missing any of these items please contact our Technical Support Centre and we will arrange for a replacement item to be despatched.
3. System Requirements
The CYBERVISION64 works in any Zorro III bus module slot for plug-in cards in the Amiga 3000/4000. You will need Kicks tart 3.x to operate the software, and your computer should have more than 2MB Fastram. Ideally it should have at least 4 MB but there is no upper limit. It is possible to use your CYBERVISION64 with a 15kHz monitor, e.g. to record animations with a video device, but this would not make optimum use of the capabilities of your CYBERVISION64. We recommend a 17" monitor with 56kHz line frequency but if you really want to use the power of your CYBERVISION64, a 20" monitor at up to 86kHz is preferable.
Minimum Configuration
- Amiga 3000 or 4000 with 68EC030
- a free Zorro III bus plug-in slot
- 2MB Fastram
- Kickstart 3.0
- Colour monitor with 15kHz line frequency
Recommended Configuration
- Amiga 3000 or 4000 with 68040 or better
- a free Zorro III bus plug-in slot
- 4MB Fastram
- Kickstart 3.1
- 17" colour monitor with 56kHz line frequency
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4. 64 Bit - The Foundation for Graphics Cards
Hardly any other module for the Amiga is available on the market in such great variety. The heart of a graphics card is
the graphics processor: the most important component and the greatest difference between the cards available. For many
applications the graphics card is just as important as the computer CPU. Expensive interfaces and fast animations
demand greater performance from the graphics card.
High class graphics cards work with 64 bit bus widths. The advantages of a 64 bit processor are often not evident as the
Zorro III Amiga bus only operates with 32 bit. At this point it would be beneficial to identify the differences between
the individual components that are linked via the bus, i.e. the CPU and the graphics card. The CPU sends the graphics
commands via the 32 bit wide bus to the graphics card. 64 bit graphics cards can process these commands in double
width. This is logical as the commands issued by the processor contain less data than they produce when executed. The bus width plays a subordinate role with traditional applications (text processing, table calculations), as most commands
(drawing lines / filling areas) are processed by the graphics processor. Large bit widths are mostly required by multi-media applications and DTP, where the CPU is particularly busy and a wider bus ensures fast data exchange.
64 bit graphics cards also allow the graphic memory to be configured to 4MB, which guarantees acceptable colour depth even in high resolutions. Graphics cards with 2MB used to be adequate but modem multimedia and graphics applications now demand much more !
The graphics processor is capable of 1280x1024 resolution even at acceptable refresh rates (70 Hz) and with a minimum of 8 bit producing 256 colours. Modem graphics processors, such as the Trio64 from S3 which has been used on your CYBERVISION64, provide the user with all these benefits.
5. Resolutions, Colour Depth, Frequencies
Before you change the default settings or the monitor type, please read through this chapter.
Line frequency, refresh rate, band width and colour depth are common terms that every computer user has heard but may not fully comprehend.
Line Frequency: This defines how many times per second the electron rays must overwrite the screen from left to
right and back. The return ray is darker and is, therefore, not visible to the observer. The line frequency is the product of the number of lines displayed (e.g. 768) and the number of non-interlaced displays (70), i.e. 53.76 kHz, to which the synchronisation lines must be added, resulting in approx. 54.5kHz.
Refresh Rate: This value is also known as the vertical frequency and is the frequency with which the segments
of a monitor picture are written over each other. At a resolution of 1024x768 this value should be at least 70Hz.
Band Width: This defines the transmission rate of electronic circuits boards. In the field of video band width
is used to describe the frequency in which the pixels follow on from each other. The higher the line/refresh frequency, the higher the band width must be to process them. Good quality monitors have a band width of around lOOmHz. It is always important to use high quality VGA cable with high band widths, as the normal low cost cable significantly impairs the picture quality above 70mHz. Modem graphics processors have band widths of 130mHz.
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Colour Depth: This defines how many visible colours can be simultaneously displayed on your screen. High
colour depths require high band widths for the graphics processor, as a 24 bit screen requires three times more graphics data than an 8 bit screen. The following section shows how to set up the necessary graphics memory for the various resolutions and colour depths of the CYBERVISION64.
Resolution
Colour Depth Memory Resolution Colour Depth
Memory
640 x 480
256 (8 bit)
2MB
1024 x 768 256 (8 bit)
2MB
640 x 480
32K (16 bit)
2MB
1024 x 768 32K (16 bit)
2MB
640 x 480
16M (24 bit)
2MB
1024 x 768 16M (24 bit)
4MB
800 x 600
256 (8 bit)
2MB 1280x 1024
256 (8 bit)
2MB
800 x 600
32K (16 bit)
2MB 1280x 1024
32K (16 bit)
4MB
800 x 600
16M (24 bit) 2MB 1280 x 1024 16M (24 bit) 2MB
Advice
Not all monitors are suitable for the full use of your CYBERVISION64 ! The CYBERVISION64 is a modem graphics accelerator for your Amiga, which likewise requires a modem monitor. Your CYBERVISION64 is capable of producing frequencies (vertical / horizontal frequencies), that were not even within the capabilities of specialist CAD graphics cards two years ago.
You must consult your monitor’s instruction manual if you want to use the Monitor Type or CyberMode. Modem monitors are mostly protected against overload but do not depend on this !
In the directory prefs (dir)
env-archive (dir)
CyberGraphics (dir)
cybervision (dir)
you will find the "monitor-xxkHz" file, where xx means the selected line frequency of your monitor. If you chose the default monitor type when installing the CYBERVISION64 software, 31kHz will appear in place of xxkHz.
If you have a monitor that supports a higher line frequency, you can select another monitor type, but ensure that the chosen line frequency does not exceed that of the monitor (e.g. if your monitor supports 60 kHz please select Monitor-54kHz).
A list of the default monitors available will be displayed during installation. You should only ever select a default monitor that does not exceed the capabilities of your monitor.
If you have lost or mislaid the manual for your monitor, please contact the manufacturer of the device. They will certainly be able to help you and provide you with the necessary technical data.
ATTENTION!
You must never change the monitor parameters without knowing the precise data, as this will cause damage to your monitor !!!!
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6. The Concept - Introducing a Graphics Card
The CYBERVISION64 satisfies the most demanding requirements on performance and system conformity because of its combination of an extremely fast 32 bit Zorro3 interface, a 64 bit wide graphics controller and exceptional software.
Based on the highly integrated graphic chip Trio64 from the renowned manufacturers S3, which integrates an expensive graphics processor, a complex 64 bit wide Blitter as well as a highly efficient 24 bit converter for D/A conversion, the CYBERVISION64 can offer a video band width of 135 MHz. It will, therefore, support a variety of resolutions in True Color, High Color and 256 colours. The CYBERVISION64 32 Bit Zorro3 interface is highly optimised and allows transmission rates from the AMIGA main memory to the graphic memory of up to 16 MByte/sec (using fast CPU cards)
- an exemplary rate that sets new standards. Data transfers within the CYBERVISION64 video memory are executed by the 64 Bit Blitter at speeds above 100 MByte/sec, practically in an imperceptible amount of time, resulting in extremely fast shifting operations, for example.
Another special feature of the CYBERVISION64 is its hardware support of Planar-to-Chunky Conversion which, with
AMIGA graphics cards, often takes up most of the time required for emulation and representation of the AMIGA modes. The emulation and representation of AMIGA modes and especially the representation of 8 bit graphics are considerably accelerated without overloading the processor. The ability to manipulate the sorting of Alpha-R-G-B values within a transmitted 32 bit data word, without a delay and in any way, is probably unique and allows very high speeds to be achieved in true colour display and emulations.
Complementing this efficient hardware is excellent CyberGraphics driver software which fully utilises the performance of the card for unusual system conformities. The CyberGraphics screen modes are installed via the CyberGraphics monitor files, are available via normal ASL-Requester (e.g. in screen mode in PREFS) as "normal" system resolutions, and for common applications operating under OS3.0 or 3.1 require no additional driver. Working with CYBERVISION64 becomes a real pleasure. By supporting many functions, such as draggable screens or virtual screens that can be considerably larger than the actual screen resolution and within which you can scroll much like within an AMIGA Superbitmap, the CYBERVISION64 achieves an extraordinary Look-and-Feel that is difficult to differentiate from the original AMIGA resolution. For the first time it is possible to use Workbench in 24 bit without compromising on the speed. With 4MB graphics memory, screens are draggable even in high colour, so that you do not see a difference compared with Amiga standard graphics.
Naturally, the CYBERVISION64 has an expansion bus through which additional cards such as JPEG or MPEG cards can directly access the fast video memory making the CYBERVISION64 suitable for future developments.
The combination of the attention that has been paid to necessary details, such as slipped through AMIGA video signal and integrated, loss-free electronic switching, default-monitor-timing on system start-up or simple expansion of the 2MB version to 4MB with common memory modules, with the usual high quality of phase 5 products will be able to satisfy even the most demanding user.
Numerous drivers make it possible to use applications such as ADPRO, PHOTOGENICS, AMAXIV, XIPAINT, SCALA and others on the CYBERVISION64 even in high colour depths. Even larger animations in 24 bit pose no problems for your CYBERVISION64. We are constantly working on the development of new drivers.
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7. Hardware Installation
The CYBERVISION64 graphics card is to be installed into the free Zorro3 slot on the Amiga 3000/4000. The installation of the card is relatively simple, but if you prefer your dealer can install it for a small charge.
Installing the CYBERVISION64 Graphics Card
1. Switch your computer off.
2. Disconnect all cables from your computer (monitor, mouse, keyboard, other inter
faces, etc.).
3. Remove the screws that secure the casing cover. On the A3000 there are two at the bottom of each side of the casing
and one in the middle on the back. On the A4000 there are only two screws that secure the casing cover, on the back of the casing on the right and left.
4. Carefully remove the casing cover. On the A4000 you simply lift it off and on the A3000 you pull it forward. For
further information, please consult your Amiga User Manual.
5. Identify a free Zorro3 slot. On both computers the Zorro3 slots are on a board that sits vertically on the main board.
Expansion cards are inserted horizontally from the left side. If you have problems identifying the Zorro3 slots please consult you Amiga User Manual.
6. Remove the cover plate from the chosen slot. The cover plate is held on by one screw. To make later operations
easier, remove the screw completely, even if you can remove the cover plate it only partly unscrewed.
7. Discharge any static charge from your body by simultaneously touching the Amiga casing and the
CYBERVISION64.
8. Remove the CYBERVISION64 from the antistatic packaging and place it in the slot you have chosen.
9. Now line up the back edge with the guide rail. The card should now be parallel to the plug-in contacts of the Zorro slot.
10. Press the card into the slot, by pressing on the top of the card with your thumbs whilst supporting your fingers on the metal frame. If the card is correctly installed, you should only see a small part of the gold connector contact in the expansion connector. If the expansion slot has never been used before you may need to use more effort, but please do not use excessive force.
11. Attach the card cover plate with the screw that you removed from the empty slot.
12. Close up the Amiga casing.
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Connecting the Monitor
Connect the monitor to the VGA port marked OUT on the CYBERVISION64. If a standard monitor is in the foreground the port marked IN loops the original AMIGA signal through the CYBERVISION64.
°\_______ °\
_______
IN OUT
To do this, connect the Amiga monitor output to the port marked IN on the CYBERVISION64. The conversion takes place automatically when the screen changes. The CYBERVISION64 passes the unaltered signal from the port marked IN to the port marked OUT. It is also possible, therefore, to use a Flicker Fixer or Scanlinedoubler with no problems.
As the CYBERVISION64 does not process the signal at the input port itself, but passes it on unchanged to the output, any other signal sources that satisfy the VGA standard can be looped through the CYBERVISION64.
The square opening is provided for later expansions.
Jumper Settings and Additional Terminals
JP1 CON1 JP2
CON2a
L-Li
1
TTT
LI.. I l l
JP3 Output Termination
JP1
Slow Buster Mode
JP2
RESERVED
JP3
Output termination 75 Ohm
JP4
Input termination 75 Ohm
JP5
RESERVED
CONI
Diagnosis LED CON2a/2b Video mode port CON3
Expansion
Standard setting open Standard setting open Standard setting open Standard setting closed Standard setting open
For factory test purposes only Port for SVHS module Port for CYBERVISION64 expansion module
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JP1 - Slow Buster Mode
For Amiga 3000 / Amiga 4000 with Buster revisions older than 11, graphics output may get mixed up. This Jimper configures the CYBERVISION64 to operate in an old Buster compatible mode. The Jumper has only function for CYBERVISION64 with serial numbers of 81xxxxx.
JP3 - Output Termination 75 Ohm
Monitors that comply with the VGA standard terminate the signal lines with 75 Ohm. If, however, the monitor does not work with the corresponding terminating value, the 75 Ohm termination required for the VGA output can be produced on the graphics card itself by enabling this jumper.
JP4 - Input Termination 75 Ohm
The input signals are terminated with 75 Ohm to comply with the VGA standard. If, however, a signal source with this termination does not function correctly, the terminating resistor can be switched off by disabling this jumper.
ATTENTION!
The settings of the jumpers marked RESERVED cannot be altered.
CON2a/2b - Video Module Port
This port is used to plug in the video encoder for SVHS.
CON3 - Expansion
The expansion port will be used for future expansion of the CYBERVISION64.
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8. Software Installation
The installation of the software does not require any system specific experience.
ATTENTION!
Please make sure you read Chapter 5 "Resolutions, Colour Depth, Frequencies" if you want to use another monitor type as the default !
After inserting the installation diskette, double click with the mouse on the diskette icon to open it. Now double click on the diskette to start the installation program. The installation is performed completely automatically. When prompted for the monitor type you are using, click on the button corresponding to the maximum line frequency of your monitor. You will find this in the monitor user manual.
During installation, the following files will be copied into the appropriate directories:
devs (dir)
monitors (dir)
CyberVision CyberVision.info
libs (dir)
gtlay out. library
cybergraphics .library
cyberintuition.library
cyberlayers.library
prefs (dir)
env-archive (dir)
cybergraphics (dir)
CyberVisionMonitor cybervision (dir)
Monitor-xxkHz
The programs perform the following tasks:
Monitor Files
CyberVision This is the CYBERVISION64 monitor driver, it contains the basic functions for addressing the
graphics card and is the link between the hardware and software.
Libraries
cybergraphics.library cyberintuition.library cyberlayers.library This section of the software represents the intuition emulation that makes your
CYBERVISION64 communicate with intuition. Each change to your screen will be analysed by these libraries and "translated" for your CYBERVISION64.
gtlayoutlibrary This library produces the functions required for the monitor definition available.
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Environment Variables
CyberVisionMonitor This environment variable communicates the monitor definition to be used to the intuition
emulation.
Monitor-xxkHz
This environment variable contains all monitor specific settings. These are resolution, colour depth, line frequency.
HIDE15BIT
1 This variable removes the 15 bit mode from the Requester screen mode for Workbench, as this
mode cannot be correctly managed by Workbench.
0 The 15 bit mode is displayed.
HIRESCRSR 1
0
The mouse pointer will be shown in high resolution The mouse pointer will be shown in normal resolution
CVMode
This program produces its own monitor definition files. It is divided into two sections. The first section defines the
threshold values of the monitor and the second configures the resolution. Activate the "Monitor Specification" icon to open the window for defining the monitor threshold values.
Monitor Specification
You can enter the names for monitor definition files under the entry "Name". All settings you make are then saved under this name. The values for band width, vertical frequency and horizontal frequency are normally defined in the monitor documentation. The values for the horizontal and vertical synchronisation are unfortunately not always contained in the documentation. You should only change the default values if you know the exact values for your monitor. It may be ad visable to contact the monitor manufacturer if you have any queries.
All values that can be defined here are taken as absolute values with the relevant units stated.
Resolutions
When you have changed the monitor parameters, the resolutions available must be changed accordingly. Chose a resolu tion from the list and select "Change" to set the values valid for this resolution.
All values for the horizontal settings relate to multiples of pixels. The values for vertical frequencies relate to display lines. CVMode prevents you setting values that are outside the threshold values set in the monitor parameters. When setting the horizontal value, please note that when you change the horizontal frequency on many multi-scan monitors, this causes resynchronisation of the monitor.
NewMode
NewMode directs programs to a CYBERVISION64 mode if they do not allow the user to select a screen mode. The documentation for this program is found on the diskette supplied as an AmiGuide file. This program is installed by acti vating the installation program.
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9. Troubleshooting
Advice
It is not possible to operate the CYBERVISION64 with the Commodore processor card, if the processor card is operated with any other than the original frequency of 25MHz. Overclocking the CPU board caus es the Zorro3 bus to malfunction. We recommend installing a Busterl 1 for error free functioning of the CYBERVISION64.
Despite successful installation of the software, the CyberVision Screen is not displayed in the Screenmode pro gram !
If your CYBERVISION64 does not function correctly, despite the software being installed correctly, please check that the following files are present:
devs (dir)
monitors (dir)
CyberVision CyberVision.info
libs (dir)
gtlayout.library cybergraphics.library cyberintuition.library cyberlayers. library
prefs (dir)
env-archive (dir)
cybergraphics (dir)
CyberVisionMonitor cybervision (dir)
Monitor-xxkHz
Please check that the xx corresponds to the maximum line frequency selected ! ! ! !
If a file is missing, please repeat the software installation or copy the file(s) from the installation diskette into the corre sponding directory.
After opening the CyberVision screen, the computer crashes with a guru message !
Many users run Systempatches on their Amiga to receive the benefit of new features. Unfortunately these "patches" may cause the intuition emulation to malfunction. You should, therefore, deinstall these programs before using your CY- BERVISION64.
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10. Guarantee
Advanced Systems & Software provides the registered user of this CYBERVISION64 with a 12 month parts and labour guarantee, commencing on the date of purchase. During the period of this guarantee we will remedy all defects either by exchange or repair, at our discretion, which are due to material or manufacturers defects. Execution of the rights under this guarantee in no way affects the period of the guarantee.
The guarantee specifically excludes claims for damage caused by external influences or improper use, and in particular unauthorised repairs. Modifications to the hardware, of any type, automatically invalidates any rights to claim under this guarantee.
The guarantee also specifically excludes claims for operational defects of the CYBERVISION64 or other devices con nected in / to the AMIGA after the system has been altered (such as fitting new expansion cards), if it cannot be proved beyond doubt that a technical defect of the CYBERVISION64 is causing the fault. This also expressly includes any changes to the AMIGA hardware which have been carried out by the Commodore company by way of repairs, subse quent improvements or system updates.
Furthermore we accept no liability for defects or damage to devices other than the CYBERVISION64, nor for losses of data, which were or seem to have been directly or indirectly linked with the installation of the CYBERVISION64. For memory modules supplied, the guarantee of the respective manufacturer applies exclusively.
11. Guarantee Claims, Returns
Guarantee claims and other technical inquiries should be made direct to our Support Service. Please contact:
In North America: In Germany:
SoftWood, Inc. phase 5 digital products 7776 Pointe Pkwy West Ste 270 Homburger Lanstrasse 412 Phoenix, AZ 85044 60433 Frankfurt Phone: 602-431-1461 Phone: (069) 5488144 Fax: 602-431-8361 Fax: (069) 5481845
BBS: (069) 542461
In all other countries please contact our distributors or your dealer.
Goods may only be returned after prior consultation with and authorisation by our Support Department. You will be giv en a Return Material Authorisation (RMA) number which must be clearly marked on the goods returned. Returns cannot be accepted for which postage has not been paid.
If no defect is found on an authorised return a processing fee of USD 30.00 or DM 50,00 will be charged. If a defect is found which is not covered by the guarantee then the processing fee will be charged as well as an additional repair fee, dependant on the defect.
No liability can be accepted for damage during transit due to unsatisfactory packaging when returning devices. Always use the original packaging when returning a CYBERVISION64 and also a sturdy outer packing (e.g. post office parcel) and if necessary padding (e.g. newspaper).
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Appendix A
Software Driver for CYBERVISION64
AdPro Saver
This is a saver for Art Department Pro by Elastic Reality. This has so far only been tested with Version 2.5 of AdPro and could cause problems with other versions.
Maxon Cinema4D Output Module
There is not much to be said about this module. It is copied into the libs: directory by the installer script and can be found under einemaausgabe.library. Consult the Maxon Cinema Manual to find out how this module works. It was suc cessfully tested with Version 2.0 of Cinema4D.
ImageFX Render Module
This module was produced by Uwe Roehm. Once again, many thanks for the module and the following description:
This is a render module for ImageFX and the CyberGraphics RTG system. It allows the main buffer of ImageFX to out put to a Hi or TrueColor CyberGraphics screen. It is possible to scroll using the cursor keys within a large picture, or if there is sufficient memory, an autoscrolling screen can be opened. If you are operating ImageFX alone on a Hi or True- Color screen you can even output the main buffer in a window (more details on installation).
There are two versions of the render module, that are compiled for the MC68000 or the MC68030. You can differentiate between them by the extensions .000 or .030.
You can set the CyberGraphics render module as usual via the "Render...." button in the ImageFX configuration win
dow. You must start ImageFX in Workbench mode on a Hi or TrueColor screen if you want to render in a window on the ImageFX panel screen. A "normal" 256 colour screen is not sufficient. Because of the present limitations of Work bench screen mode and the configuration of ImageFX you must proceed as follows:
1 Open a PublicScreen in a 15, 16 or 24 bit CyberGraphics Mode. There are various PublicScreen Managers to help
with this.
2. Set the ToolTypes WORKBENCH and PUBSCREEN in the ImageFX icon by giving PUBSCREEN the name of the screen already opened.
3. Start up ImageFX and change to the PublicScreen (it is not automatically brought the foreground)
4. The render button should now be selectable in a window of the CyberGraphics render module panel. You can change the position and size of the window and save them in the ImageFX Preferences.
User Interface
The CyberGraphics render module user interface contains the following five elements:
Module: To select another render module
Output Format: You can output the buffer in a separate CyberGraphics screen ("Render in new CyberGraphics
screen") or a window on the ImageFX panel screen ("Render in window on panel screen"). Output in a window is only possible and selectable if ImageFX runs on a HiColor screen (more details on installation).
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Display Mode:
If you want to view the output in a CyberGraphics screen, you can select the screen mode using this cycle gadget. All Hi and TrueColor resolutions can be selected. The render module
automatically presets the suitable resolution.
Render:
Displays the picture in the main buffer on a separate screen or window, dependant on the
settings of the display mode and the output format (Shortcut: r)
Close:
Closes the window / screen (shortcut: c)
Scrolling
You can scroll within pictures that are larger than the output screen or window using the cursor keys. Pressing the cursor keys on their own scrolls pixel by pixel whilst pressing them simultaneously with SHIFT scrolls by 10 pixels and with CTRL by a screen or window. An output screen can be autoscrolling, if sufficient memory is available, so that you can scroll using the mouse.
Preferences
The render module saves the position and size of the render window in the ImageFX Preferences, as well as the output format (window or screen).
Photogenics Saver
This saver allows Photogenics projects to be viewed on a 15/16/24 bit screen.
PhotoWorx Display Driver
This driver was produced by the PhotoWorx author themselves and therefore poses no problems.
Real3D External Screen Module
This driver is an external output module for Real3D. Select the cybergfx_r3d.library as the output library in the external
screen/Settings. A CyberGraphics screen will open if you now select the external screen/Open. You can now select the
resolution using Set modes.
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