8.4.3.1 Verbindung
Verbindungsdaten: Damit eine korrekte Verbindung zwischen Waage und Software hergestellt
werden kann, müssen die Einstellungen der Waage (Baudrate, Datenbits, Stoppbits oder IPAdresse und Port) identisch mit den Einstellungen in der Software sein.
Die Waage muss entweder per USB oder über durch das Netzwerk (WiFi, Ethernet) mit dem PC
verbunden sein.
Waage: Damit die Software mit der Waage kommunizieren kann, sollte das korrekte Modul
ausgewählt werden, welches jeweils einen Waagentyp darstellt.
8.4.3.2 Daten
Betriebsmodus
Je nach Waagentyp sind die Betriebsmodi „Trocknen“ und „Wiegen“ möglich. Der Modus kann,
wenn möglich, über den Reiter „Geräteeinstellungen“ (siehe 8.4.3.3) umgestellt werden.
Methode („Standard“, „Drucker“)
Um alle wichtigen Informationen während oder nach einer Messung abzurufen, kann es sinnvoll
sein, die zu verwendende Übertragungsmethode zu ändern, da diese in manchen Fällen andere
Möglichkeiten und mehr Informationen bietet.
Es sind je nach Waagentyp zwei verschiedene Methoden der Datenübertragung verfügbar:
„Standard“ und „Drucker“. Bei der Auswahl von „Drucker“ werden für einen Drucker bestimmte
Daten an die Software umgeleitet und werden interpretiert. Dies kann zu einem Mehraufwand bei
der Konfiguration des Feuchtebestimmers führen, da möglicherweise neben der PC-Schnittstelle
auch die Druckerschnittstelle des Gerätes eingestellt werden muss.
Die Informationen diesbezüglich sind in der Software durch einen Klick auf das Symbol
abzurufen, welches sich direkt neben der aktuellen Auswahl befindet.
Bei einem Import eines gespeicherten Datensatzes empfiehlt sich meist der Ausdruck über die
Methode „Drucker“. Bei einem Anschluss des Gerätes an die Software während einer
Livemessung, ist meistens die Methode „Standard“ zu empfehlen.
Unter Punkt 9 finden sich auf die Geräte zugeschnittene Hinweise zur korrekten Einrichtung der
Datenübertragung und die jeweils verfügbaren Daten. Für nähere Informationen beachten Sie
bitte das Handbuch des jeweiligen Gerätes.
Speicherbedingungen
Bei einer Wägung besteht die Möglichkeit, alle Messpunkte entsprechend der Abtastrate zu
speichern oder eine Schwelle anzugeben. Diese bezieht sich ausschließlich auf den
„Hauptgewichtswert“. Oberhalb dieses Schwellwerts werden die Messpunkte abgespeichert,
ansonsten werden diese verworfen.
Ein Haken bei „Nur stabile Werte“ filtert die instabilen Messwerte heraus.
Hinweis:
Je nach Waagentyp und Datenübertragungsmethode hat die Software keinen Einfluss auf die
Speicherbedingungen, sodass diese im Feuchtebestimmer eingestellt werden müssen.