
Sicherheitsdatenblatt gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006
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überarbeitet am: 18.07.2018
Ersetzt Version vom: 24.06.2016
ABSCHNITT 1: Bezeichnung des Stoffs bzw. des Gemischs und des Unternehmens
1.1. Produktidentifikator
1.2. Relevante identifizierte Verwendungen des Stoffs oder Gemischs und Verwendungen, von denen abgeraten wird
1.3. Einzelheiten zum Lieferanten, der das Sicherheitsdatenblatt bereitstellt
Für Notfälle steht Ihnen die Henkel-Werkfeuerwehr unter der Telefon-Nr. +49-(0)211-797-3350 Tag und Nacht zur Verfügung.
Weitere Informationen sind bei Giftinformationszentralen verfügbar.
ABSCHNITT 2: Mögliche Gefahren
2.1. Einstufung des Stoffs oder Gemischs
H315 Verursacht Hautreizungen.
H319 Verursacht schwere Augenreizung.
Spezifische Organ-Toxizität - bei einmaliger Exposition
H335 Kann die Atemwege reizen.
Zielorgan: Reizung der Atemwege
2.2. Kennzeichnungselemente
Kennzeichnungselemente (CLP):

H315 Verursacht Hautreizungen.
H319 Verursacht schwere Augenreizung.
H335 Kann die Atemwege reizen.
EUH202 Cyanacrylat. Gefahr. Klebt innerhalb von Sekunden Haut und Augenlider
zusammen. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
P261 Einatmen von Dampf vermeiden.
P305+P351+P338 BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam
mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen.
Weiter spülen.
P302+P352 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser und Seife waschen.
Sicherheitshinweis:
Entsorgung
P501 Inhalt/Behälter gemäß nationalen Vorschriften der Entsorgung zuführen.
Personen, die auf Acrylate allergisch reagieren, sollten den Umgang mit dem Produkt vermeiden.
Erfüllt nicht die Kriterien Persistent, Bioakkumulativ und Toxisch (PBT), sehr Persistent und sehr Bioakkumulativ (vPvB).
ABSCHNITT 3: Zusammensetzung/Angaben zu Bestandteilen
Allgemeine chemische Charakterisierung:
Basisstoffe der Zubereitung:

Inhaltsstoffangabe gemäß CLP (EG) Nr 1272/2008:
Gefährliche Inhaltsstoffe
H319
STOT SE 3
H335
Skin Irrit. 2
H315
2,2'-Methylenbis-(4-methyl-6-tert-
butylphenol)
0,01- < 0,1 % Aquatic Acute 1
H400
Aquatic Chronic 1
H410
Carc. 2
H351
Muta. 2
H341
Acute Tox. 4; Oral
H302
Eye Dam. 1
H318
Skin Sens. 1
H317
M Faktor (Akut Aquat Tox): 10
Vollständiger Wortlaut der H-Sätze und anderer Abkürzungen siehe Kapitel 16 'Sonstige Angaben'.
Für Stoffe ohne Einstufung können länderspezifische Arbeitsplatzgrenzwerte vorhanden sein.
ABSCHNITT 4: Erste-Hilfe-Maßnahmen
4.1. Beschreibung der Erste-Hilfe-Maßnahmen
Bei Beschwerden Arzt aufsuchen.
Frische Luft, bei anhaltenden Beschwerden Arzt aufsuchen.
Verklebte Hautteile nicht auseinanderziehen. Diese können mit einem stumpfen Objekt, wie einem Löffel, nach einem Bad in
warmem Seifenwasser vorsichtig voneinander gelöst werden.
Cyanacrylate geben während des Aushärtens Wärme ab. In seltenen Fällen kann eine große Produktmenge soviel Wärme
produzieren, daß Verbrennungen entstehen.
Nachdem der Klebstoff von der Haut entfernt worden ist, sollten die Verbrennungen wie gewöhnliche Verbrennungen behandelt
werden.
Falls die Lippen versehentlich zusammengeklebt werden, warmes Wasser auf die Lippen auftragen, für größtmögliche Benetzung
mit Speichel und Druck vom Mundinneren sorgen.
Lippen schälen oder rollen bis sie sich lösen. Nicht versuchen, die Lippen mit entgegengesetzten Bewegungen auseinander zu
ziehen.
Wenn das Auge so verklebt ist, daß es nicht geöffnet werden kann, Augenwimpern mit warmem Wasser durch Auflegen eines
nassen Wattebausches lösen
Cyanacrylat härtet am Augenprotein aus, wodurch Tränenfluss ausgelöst wird. Dieser hilft, den Klebstoff wieder zu lösen.
Auge solange bedeckt halten, bis sich der Klebstoff vollständig abgelöst hat, das sind üblicherweise 1 bis 3 Tage.
Auge nicht mit Gewalt öffnen. Medizinische Versorgung veranlassen, wenn feste Partikel des Cyanacrylats unter dem Lid
eingeschlossen sind und dadurch eine Verletzung durch Reibung verursachen.
Sicherstellen, daß die Atemwege frei sind. Das Produkt polymerisiert sofort im Mund, wodurch es fast unmöglich wird, es zu
verschlucken. Der Speichel trennt langsam das verfestigte Produkt vom Mund (mehrere Stunden).

4.2. Wichtigste akute und verzögert auftretende Symptome und Wirkungen
Verursacht schwere Augenreizung.
Haut: Rötung, Entzündung.
Atemwege: Reizung, Husten, Kurzatmigkeit/Atemnot, Gefühl der Brustenge (Angina Pectoris).
4.3. Hinweise auf ärztliche Soforthilfe oder Spezialbehandlung
Siehe Kapitel: Beschreibung der Erste-Hilfe-Maßnahmen
ABSCHNITT 5: Maßnahmen zur Brandbekämpfung
Kohlendioxid, Schaum, Pulver, Wassersprühstrahl/nebel
Aus Sicherheitsgründen ungeeignete Löschmittel:
5.2. Besondere vom Stoff oder Gemisch ausgehende Gefahren
Im Brandfall können Kohlenmonoxid (CO) und Kohlendioxid (CO2) freigesetzt werden.
5.3. Hinweise für die Brandbekämpfung
Persönliche Schutzausrüstung tragen.
Umgebungsluftunabhängigen Atemschutz tragen.
ABSCHNITT 6: Maßnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung
6.1. Personenbezogene Vorsichtsmaßnahmen, Schutzausrüstungen und in Notfällen anzuwendende Verfahren
Persönliche Schutzausrüstung tragen.
Rutschgefahr durch auslaufendes Produkt.
Für ausreichende Be- und Entlüftung sorgen.
Berührung mit den Augen und der Haut vermeiden.
6.2. Umweltschutzmaßnahmen
Nicht in die Kanalisation / Oberflächenwasser / Grundwasser gelangen lassen.
6.3. Methoden und Material für Rückhaltung und Reinigung
Mit flüssigkeitsbindendem Material (z.B. Sand, Torf, Sägemehl) aufnehmen.
Kontaminiertes Material als Abfall nach Absch. 13 entsorgen.
6.4. Verweis auf andere Abschnitte
Hinweise in Abschnitt 8 beachten
ABSCHNITT 7: Handhabung und Lagerung
7.1. Schutzmaßnahmen zur sicheren Handhabung
Behälter mit Vorsicht öffnen und handhaben.
Arbeitsräume ausreichend lüften.
Haut- und Augenkontakt vermeiden
Vor den Pausen und nach Arbeitsende Hände waschen.
Bei der Arbeit nicht essen, trinken oder rauchen.
7.2. Bedingungen zur sicheren Lagerung unter Berücksichtigung von Unverträglichkeiten
Behälter dicht geschlossen halten.
Um die angegebene Mindesthaltbarkeit zu erzielen, im Originalgebinde bei 2 - 8°C (35.6 - 46.4 °F) lagern.
Nicht zusammen mit Nahrungs- und Genussmitteln lagern.

7.3. Spezifische Endanwendungen
ABSCHNITT 8: Begrenzung und Überwachung der Exposition/Persönliche Schutzausrüstungen
8.1. Zu überwachende Parameter
Predicted No-Effect Concentration (PNEC):
6,6'-Di-tert-butyl-2,2'-methylendi-p-kresol
119-47-1
6,6'-Di-tert-butyl-2,2'-methylendi-p-kresol
119-47-1
6,6'-Di-tert-butyl-2,2'-methylendi-p-kresol
119-47-1
Wasser
(zeitweilige
Freisetzung)
0,048 mg/l
6,6'-Di-tert-butyl-2,2'-methylendi-p-kresol
119-47-1
6,6'-Di-tert-butyl-2,2'-methylendi-p-kresol
119-47-1
6,6'-Di-tert-butyl-2,2'-methylendi-p-kresol
119-47-1
6,6'-Di-tert-butyl-2,2'-methylendi-p-kresol
119-47-1
6,6'-Di-tert-butyl-2,2'-methylendi-p-kresol
119-47-1
Wasser
(zeitweilige
Freisetzung)

Derived No-Effect Level (DNEL):
Auswirkung auf
die Gesundheit
Ethyl-2-cyanacrylat
7085-85-0
Langfristige
Exposition lokale Effekte
Ethyl-2-cyanacrylat
7085-85-0
Langfristige
Exposition systemische
Effekte
9,25 mg/m3
Ethyl-2-cyanacrylat
7085-85-0
Langfristige
Exposition lokale Effekte
Ethyl-2-cyanacrylat
7085-85-0
Langfristige
Exposition systemische
Effekte
6,6'-Di-tert-butyl-2,2'-methylendi-p-kresol
119-47-1
Akute/kurzfristige
Exposition systemische
Effekte
6,6'-Di-tert-butyl-2,2'-methylendi-p-kresol
119-47-1
Akute/kurzfristige
Exposition systemische
Effekte
6,6'-Di-tert-butyl-2,2'-methylendi-p-kresol
119-47-1
Langfristige
Exposition systemische
Effekte
6,6'-Di-tert-butyl-2,2'-methylendi-p-kresol
119-47-1
Langfristige
Exposition systemische
Effekte
6,6'-Di-tert-butyl-2,2'-methylendi-p-kresol
119-47-1
Akute/kurzfristige
Exposition systemische
Effekte
6,6'-Di-tert-butyl-2,2'-methylendi-p-kresol
119-47-1
Akute/kurzfristige
Exposition systemische
Effekte
6,6'-Di-tert-butyl-2,2'-methylendi-p-kresol
119-47-1
Akute/kurzfristige
Exposition systemische
Effekte
6,6'-Di-tert-butyl-2,2'-methylendi-p-kresol
119-47-1
Langfristige
Exposition systemische
Effekte
6,6'-Di-tert-butyl-2,2'-methylendi-p-kresol
119-47-1
Langfristige
Exposition systemische
Effekte
6,6'-Di-tert-butyl-2,2'-methylendi-p-kresol
119-47-1
Langfristige
Exposition systemische
Effekte
Langfristige
Exposition systemische
Effekte
Langfristige
Exposition systemische
Effekte
7 mg/m3
Hydrochinon
123-31-9
Langfristige
Exposition lokale Effekte
Langfristige
Exposition systemische
Effekte
Langfristige
Exposition -

Langfristige
Exposition lokale Effekte
Biologischer Grenzwert (BGW):
8.2. Begrenzung und Überwachung der Exposition:
Geeignete Atemschutzmaske bei unzureichender Belüftung.
Kombinationsfilter: ABEKP (EN 14387)
Diese Empfehlung ist auf die Bedingungen vor Ort abzustimmen.
Empfohlen werden Handschuhe aus Nitril mit einer Materialstärke von >0,1 mm (Durchbruchzeit < 30s). Handschuhe sind nach
einmaligen Kurzzeitkontakt bzw. Verschmutzung zu wechseln!
Diese sind erhältlich im Laborfachhandel oder Apotheken.
Für den längeren Kontakt werden Schutzhandschuhe aus Nitrilkautschuk nach EN 374 empfohlen.
Durchbruchzeit > 30 Minuten
Für den längeren und wiederholten Kontakt ist zu beachten, dass die oben genannten Durchdringungszeiten in der Praxis deutlich
kürzer sein können, als die nach der EN 374 ermittelten. Der Schutzhandschuh sollte in jedem Falle auf seine
arbeitsplatzspezifische Eignung (z.B. mechanische und thermische Beständigkeit, Produktverträglichkeit, Antistatik etc.) geprüft
werden. Bei ersten Abnutzungserscheinungen ist der Schutzhandschuh sofort zu ersetzen. Die Angaben des Handschuhherstellers
sowie die jeweiligen BG Regeln sind in jedem Falle zu beachten. Wir empfehlen, einen auf die betrieblichen Belange
abgestimmten Handpflegeplan in Zusammenarbeit mit einem Handschuhhersteller sowie der Berufsgenossenschaft zu erstellen.
Dicht schließende Schutzbrille.
Der Augenschutz sollte konform zur EN 166 sein.
Die Schutzkleidung sollte konform zur EN 14605 für Flüssigkeitsspritzer oder zur EN 13982 für Stäube sein.
Hinweise zu persönlicher Schutzausrüstung:
Die Informationen zur vorgeschlagenen persönlichen Schutzausrüstungen haben nur eine beratende Funktion. Eine vollständige
Risikoabschätzung sollte vor der Verwendung des Produktes durchgeführt werden, um einzuschätzen, ob sich die angezeigten
persönlichen Schutzausrüstungen für die örtlichen Gegebenheiten eignen. Die persönliche Schutzausrüstung sollte konform zu
den maßgeblichen EU-Standards sein.
ABSCHNITT 9: Physikalische und chemische Eigenschaften
9.1. Angaben zu den grundlegenden physikalischen und chemischen Eigenschaften
Gel
klar bis leicht trüb
farblos
Keine Daten vorhanden / Nicht anwendbar
Keine Daten vorhanden / Nicht anwendbar
Keine Daten vorhanden / Nicht anwendbar
Keine Daten vorhanden / Nicht anwendbar
80 - 93 °C (176 - 199.4 °F); Tagliabue closed cup
Verdampfungsgeschwindigkeit
Keine Daten vorhanden / Nicht anwendbar
Keine Daten vorhanden / Nicht anwendbar
Keine Daten vorhanden / Nicht anwendbar
< 0,5 mbar
Relative Dampfdichte:
Keine Daten vorhanden / Nicht anwendbar

Keine Daten vorhanden / Nicht anwendbar
Keine Daten vorhanden / Nicht anwendbar
(23 °C (73.4 °F); Lsm.: Wasser)
Polymerisiert bei kontakt mit Feuchtigkeit.
Verteilungskoeffizient: n-Octanol/Wasser
Keine Daten vorhanden / Nicht anwendbar
Selbstentzündungstemperatur
Keine Daten vorhanden / Nicht anwendbar
Keine Daten vorhanden / Nicht anwendbar
Keine Daten vorhanden / Nicht anwendbar
Keine Daten vorhanden / Nicht anwendbar
Keine Daten vorhanden / Nicht anwendbar
Oxidierende Eigenschaften
Keine Daten vorhanden / Nicht anwendbar
Keine Daten vorhanden / Nicht anwendbar
ABSCHNITT 10: Stabilität und Reaktivität
In Anwesenheit von Wasser, Aminen, alkalischen Substanzen und Alkohol kommt es zu einer schnellen exothermen
Polymerisation.
10.2. Chemische Stabilität
Stabil unter angegebenen Lagerungsbedingungen.
10.3. Möglichkeit gefährlicher Reaktionen
Siehe Abschnitt Reaktivität
10.4. Zu vermeidende Bedingungen
Keine bekannt bei bestimmungsgemäßer Verwendung.
10.5. Unverträgliche Materialien
Siehe Abschnitt Reaktivität.
10.6. Gefährliche Zersetzungsprodukte
ABSCHNITT 11: Toxikologische Angaben
Allgemeine Angaben zur Toxikologie:
Personen, die auf Acrylate allergisch reagieren, sollten den Umgang mit dem Produkt vermeiden.
11.1. Angaben zu toxikologischen Wirkungen
Das Gemisch ist gemäß der Kalkulationsmethode, basierend auf den im Gemisch enthaltenen eingestuften Inhaltsstoffen
eingestuft.
Gefährliche Inhaltsstoffe
CAS-Nr.
Ethyl-2-cyanacrylat
7085-85-0
OECD Guideline 401 (Acute Oral Toxicity)
2,2'-Methylenbis-(4methyl-6-tertbutylphenol)
119-47-1
OECD Guideline 401 (Acute Oral Toxicity)

Das Gemisch ist gemäß der Kalkulationsmethode, basierend auf den im Gemisch enthaltenen eingestuften Inhaltsstoffen
eingestuft.
Gefährliche Inhaltsstoffe
CAS-Nr.
Ethyl-2-cyanacrylat
7085-85-0
OECD Guideline 402 (Acute Dermal Toxicity)
2,2'-Methylenbis-(4methyl-6-tertbutylphenol)
119-47-1
Akute inhalative Toxizität:
Ätz-/Reizwirkung auf die Haut:
Verklebt die Haut binnen Sekunden. Als geringfügig toxisch eingestuft. Akuter LD50 Wert für die Haut (Kaninchen)
>2000mg/kg
Aufgrund der Tatsache, daß das Produkt auf der Hautoberfläche aushärtet, ist eine allergische Reaktion unwahrscheinlich
Gefährliche Inhaltsstoffe
CAS-Nr.
Ethyl-2-cyanacrylat
7085-85-0
OECD Guideline 404 (Acute Dermal Irritation / Corrosion)
Schwere Augenschädigung/-reizung:
Das flüssige Produkt verklebt die Augenlider. In trockener Atmosphäre (rel. Luftfeucht.<50%) können die Dämpfe zu
einer Reizung führen und tränentreibend wirken
Gefährliche Inhaltsstoffe
CAS-Nr.
Ethyl-2-cyanacrylat
7085-85-0
OECD Guideline 405 (Acute Eye Irritation / Corrosion)
Sensibilisierung der Atemwege/Haut:
Das Gemisch ist auf der Grundlage von Grenzwerten, basierend auf den im Gemisch enthaltenen eingestuften
Inhaltsstoffen eingestuft.
Gefährliche Inhaltsstoffe
CAS-Nr.
Ethyl-2-cyanacrylat
7085-85-0
Meerschweinchen
Maximierungstest

Das Gemisch ist auf der Grundlage von Grenzwerten, basierend auf den im Gemisch enthaltenen eingestuften
Inhaltsstoffen eingestuft.
Gefährliche Inhaltsstoffe
CAS-Nr.
Studientyp /
Verabreichungsro
ute
Metabolische
Aktivierung/
Expositionszeit
Ethyl-2-cyanacrylat
7085-85-0
bacterial reverse
mutation assay (e.g
Ames test)
OECD Guideline 471
(Bacterial Reverse Mutation
Assay)
Ethyl-2-cyanacrylat
7085-85-0
SäugetierzellGenmutationsmuste
r
OECD Guideline 476 (In vitro
Mammalian Cell Gene
Mutation Test)
Ethyl-2-cyanacrylat
7085-85-0
in vitro
Säugetierchromoso
nen AnomalienTest
OECD Guideline 473 (In vitro
Mammalian Chromosome
Aberration Test)
2,2'-Methylenbis-(4methyl-6-tertbutylphenol)
119-47-1
bacterial reverse
mutation assay (e.g
Ames test)
OECD Guideline 471
(Bacterial Reverse Mutation
Assay)
bacterial reverse
mutation assay (e.g
Ames test)
EU Method B.13/14
(Mutagenicity)
Das Gemisch ist auf der Grundlage von Grenzwerten, basierend auf den im Gemisch enthaltenen eingestuften
Inhaltsstoffen eingestuft.
Gefährliche Inhaltsstoffe
CAS-Nr.
2,2'-Methylenbis-(4methyl-6-tertbutylphenol)
119-47-1
OECD Guideline 421
(Reproduction /
Developmental Toxicity
Screening Test)
Spezifische Zielorgan-Toxizität bei einmaliger Exposition:
Spezifische Zielorgan-Toxizität bei wiederholter Exposition::
Das Gemisch ist auf der Grundlage von Grenzwerten, basierend auf den im Gemisch enthaltenen eingestuften
Inhaltsstoffen eingestuft.
Gefährliche Inhaltsstoffe
CAS-Nr.
Expositionsdauer /
Frequenz der
Anwendungen
14 days
5 days/week. 12
doses
OECD Guideline 407
(Repeated Dose 28-Day
Oral Toxicity in Rodents)

ABSCHNITT 12: Umweltbezogene Angaben
Allgemeine Angaben zur Ökologie:
Nicht ins Abwasser, ins Erdreich oder in Gewässer gelangen lassen.
Das Gemisch ist gemäß der Kalkulationsmethode, basierend auf den im Gemisch enthaltenen eingestuften
Inhaltsstoffen eingestuft.
Gefährliche Inhaltsstoffe
CAS-Nr.
2,2'-Methylenbis-(4-methyl-6tert-butylphenol)
119-47-1
OECD Guideline 203 (Fish,
Acute Toxicity Test)
OECD Guideline 203 (Fish,
Acute Toxicity Test)
Das Gemisch ist gemäß der Kalkulationsmethode, basierend auf den im Gemisch enthaltenen eingestuften
Inhaltsstoffen eingestuft.
Gefährliche Inhaltsstoffe
CAS-Nr.
2,2'-Methylenbis-(4-methyl-6tert-butylphenol)
119-47-1
OECD Guideline 202
(Daphnia sp. Acute
Immobilisation Test)
OECD Guideline 202
(Daphnia sp. Acute
Immobilisation Test)
Chronische Toxizität gegenüber wirbellosen Wassertieren
Das Gemisch ist gemäß der Kalkulationsmethode, basierend auf den im Gemisch enthaltenen eingestuften Inhaltsstoffen
eingestuft.
Gefährliche Inhaltsstoffe
CAS-Nr.
2,2'-Methylenbis-(4-methyl-6tert-butylphenol)
119-47-1
OECD 211 (Daphnia
magna, Reproduction Test)
OECD 211 (Daphnia
magna, Reproduction Test)

Das Gemisch ist gemäß der Kalkulationsmethode, basierend auf den im Gemisch enthaltenen eingestuften
Inhaltsstoffen eingestuft.
Gefährliche Inhaltsstoffe
CAS-Nr.
2,2'-Methylenbis-(4-methyl-6tert-butylphenol)
119-47-1
Pseudokirchneriella subcapitata
(reported as Selenastrum
capricornutum)
OECD Guideline 201 (Alga,
Growth Inhibition Test)
2,2'-Methylenbis-(4-methyl-6tert-butylphenol)
119-47-1
Pseudokirchneriella subcapitata
(reported as Selenastrum
capricornutum)
OECD Guideline 201 (Alga,
Growth Inhibition Test)
Selenastrum capricornutum
(new name: Pseudokirchneriella
subcapitata)
OECD Guideline 201 (Alga,
Growth Inhibition Test)
Toxizität bei Mikroorganismen
Das Gemisch ist gemäß der Kalkulationsmethode, basierend auf den im Gemisch enthaltenen eingestuften Inhaltsstoffen
eingestuft.
Gefährliche Inhaltsstoffe
CAS-Nr.
2,2'-Methylenbis-(4-methyl-6tert-butylphenol)
119-47-1
3 h OECD Guideline 209
(Activated Sludge,
Respiration Inhibition Test)
12.2. Persistenz und Abbaubarkeit
Gefährliche Inhaltsstoffe
CAS-Nr.
Ethyl-2-cyanacrylat
7085-85-0
OECD Guideline 301 D (Ready
Biodegradability: Closed Bottle
Test)
2,2'-Methylenbis-(4-methyl-6tert-butylphenol)
119-47-1
unter den
Prüfbedingungen kein
biologischer Abbau
OECD Guideline 301 C (Ready
Biodegradability: Modified MITI
Test (I))
leicht biologisch abbaubar
EU Method C.4-E (Determination
of the "Ready"
BiodegradabilityClosed Bottle
Test)
12.3. Bioakkumulationspotenzial
Gefährliche Inhaltsstoffe
CAS-Nr.
Biokonzentratio
nsfaktor (BCF)
2,2'-Methylenbis-(4-methyl-6tert-butylphenol)
119-47-1
OECD Guideline 305 E
(Bioaccumulation: Flow-through
Fish Test)

Gefährliche Inhaltsstoffe
CAS-Nr.
Ethyl-2-cyanacrylat
7085-85-0
EU Method A.8 (Partition Coefficient)
2,2'-Methylenbis-(4-methyl-6tert-butylphenol)
119-47-1
OECD Guideline 107 (Partition Coefficient (n-octanol / water), Shake
Flask Method)
0,59 EU Method A.8 (Partition Coefficient)
12.5. Ergebnisse der PBT- und vPvB-Beurteilung
Gefährliche Inhaltsstoffe
CAS-Nr.
2,2'-Methylenbis-(4-methyl-6-tert-butylphenol)
119-47-1
Erfüllt nicht die Kriterien Persistent, Bioakkumulativ und Toxisch (PBT), sehr Persistent und
sehr Bioakkumulativ (vPvB).
Erfüllt nicht die Kriterien Persistent, Bioakkumulativ und Toxisch (PBT), sehr Persistent und
sehr Bioakkumulativ (vPvB).
12.6. Andere schädliche Wirkungen
ABSCHNITT 13: Hinweise zur Entsorgung
13.1. Verfahren der Abfallbehandlung
Entsorgung des Produktes:
Produktreste unter Berücksichtigung der lokalen behördlichen Bestimmungen entsorgen.
Entsorgung ungereinigter Verpackung:
Verpackung nur restentleert der Wiederverwertung zuführen.

ABSCHNITT 14: Angaben zum Transport
Ordnungsgemäße UN-Versandbezeichnung
Aviation regulated liquid, n.o.s. (Cyanoacrylate ester)
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Verwender
Not more than 500 ml (each inner package) - Unrestricted
Massengutbeförderung gemäß Anhang II des MARPOL-Übereinkommens und gemäß IBC-Code
ABSCHNITT 15: Rechtsvorschriften
15.1. Vorschriften zu Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz/spezifische Rechtsvorschriften für den Stoff oder das
Gemisch
(VOCV 814.018 VOC-Verordnung
CH)

15.2. Stoffsicherheitsbeurteilung
Eine Stoffsicherheitsbeurteilung wurde durchgeführt.
Nationale Vorschriften/Hinweise (Deutschland):
Lagerklasse gemäß TRGS 510:
ABSCHNITT 16: Sonstige Angaben
Die Kennzeichnung des Produktes ist in Kapitel 2 aufgeführt. Vollständiger Wortlaut aller Abkürzungen im vorliegenden
Sicherheitsdatenblatt sind wie folgt:
H302 Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.
H315 Verursacht Hautreizungen.
H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen.
H318 Verursacht schwere Augenschäden.
H319 Verursacht schwere Augenreizung.
H335 Kann die Atemwege reizen.
H341 Kann vermutlich genetische Defekte verursachen.
H351 Kann vermutlich Krebs erzeugen.
H361 Kann vermutlich die Fruchtbarkeit beeinträchtigen oder das Kind im Mutterleib schädigen.
H400 Sehr giftig für Wasserorganismen.
H410 Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.
Dieses Sicherheitsdatenblatt wurde von Henkel für Verkäufe durch Beteiligtdie von Henkel einkaufen erstellt, basierend auf
der Regulierung (EU) Nr. 1907/2006 und stellt nur Informationen in Übereinstimmung mit anwendbaren Regulierungen der
Europäischen Union bereit.
Aus diesem Grund gibt es keine Stellungnahme, Garantie oder jedwede andere Darstellungen bzgl. der Erfüllung anderer
Gesetzesrechte oder Regulierungen anderer Rechtssysteme oder Territorien als die der Europäischen Union.
Wenn außerhalb der Europäischen Union exportiert wird, bitte konsultieren Sie mit dem entsprechenden
Sicherheitsdatenblatt den betroffenen Staat zur Sicherstellung der Erfüllung der Regularien oder nehmen Sie mit der
Abteilung Henkel Product Safety and Regulatory Affairs (
[email protected]) Kontakt auf, um außerhalb der
Europäischen Union zu exportieren.
Die Angaben stützen sich auf den heutigen Stand unserer Kenntnisse und beziehen sich auf das Produkt im
Anlieferungszustand. Sie sollen unsere Produkte im Hinblick auf Sicherheitserfordernisse beschreiben und haben somit nicht
die Bedeutung, bestimmte Eigenschaften zuzusichern.
Relevante Änderungen werden in diesem Sicherheitsdatenblatt mit senkrechten Linien am linken Rand gezeigt.
Entsprechender Text erscheint in einer anderen Farbe und in geschatteten Feldern.
Annex - Expositionsszenarien:
Expositionsszenarien für Ethyl-2-cyanacrylat können unter folgendem link heruntergeladen werden:
http://mymsds.henkel.com/mymsds/.470833..en.ANNEX_DE.15743123.0.DE.pdf
Alternativ können Sie auf der Seite www.mymsds.henkel.com unter Eingabe der Nummer 470833 heruntergeladen werden.