Bitte beachten Sie auch die technischen Datenblätter, die Sie auf unserer Internetseite
(www.parador.de) herunterladen können sowie die Hinweise auf den Paketeinlegern.
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PANEELE II TECHNIK
Technik
Paneele – Aufbau
Novara / Home − Nut-Feder-Steck-Paneele
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12
Dekorpapier
Die aufwendig reproduzierten Dekore faszinieren mit verblüffend
echten Nachbildungen vieler naturnaher Materialien. Mit außerordentlicher Brillanz besticht der Dekordruck mit lösungsmittelfreien
Farben. Die Imprägnierung mit Melaminharz schützt zusätzlich vor
Feuchtigkeit und mechanischen Belastungen.
3
Nut-Feder-Steckverbindung
Dank der bewährten Nut- und Feder-Steckverbindung lassen sich Deckenpaneele schnell und leicht auf Unterkonstruktionen anbringen.
Feuchtraumgeeignet
Lichtecht
Paneele AusführungLänge [mm]
Berechnungsmaß
Novara1250 / 2050 /
2570 / 3300 / 4100
Home1250 / 257014910MDFProfilkralle 3 für
Nut-Feder-Steckverbindung
Breite [mm]
Berechnungsmaß
20010MDFProfilkralle 3 für
MDF-Trägerplatte
Der Kern, bestehend aus einer mitteldichten Holzfaserplatte, verfügt
über besonders hohe Bruch- und Biegefestigkeit. Die Trägerplatte
erfüllt die internationalen Emissionswerte E1.
Lichteinbaueignung
Stärke [mm]PlattenwerkstoffBefestigung in der
Fläche
Nut-Feder-Paneele
Nut-Feder-Paneele
Vorzüge des Nut-Feder-Steck-Paneels
› Klassische Optik durch Rundum-Softline-Fuge
› Traditionelle Montage
› Einsatzbereiche: Wand, Decke und Dachausbau
› Ideal für die Renovierung bestehender Paneeldecken
› Wohnfertig
› PEFC
› 10 Jahre Garantie
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PANEELE II TECHNIK
Paneele – Aufbau
RapidoClick / MilanoClick / Style − Klick-Paneele
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2
3
1
Dekorpapier
Die aufwendig reproduzierten Dekore faszinieren mit verblüffend
echten Nachbildungen vieler naturnaher Materialien. Mit außerordentlicher Brillanz besticht der Dekordruck mit lösungsmittelfreien
Farben. Die Imprägnierung mit Melaminharz schützt zusätzlich vor
Feuchtigkeit und mechanischen Belastungen.
3
Klickmechanik
Durch die patentierte Klickmechanik gelingt die Montage leicht und
die Verbindung ist sicher.
KlickmechanikFeuchtraumgeeignet
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HDF-Trägerplatte
Die hochverdichtete, quellgeschützte Trägerplatte bietet hohe
Formstabilität und minimiert so Einflüsse durch Klimaschwankungen oder außergewöhnliche Belastungen. Die Rundumkantenimprägnierung sorgt zusätzlich für hervorragenden Kantenquellschutz.
Lichteinbaueignung
Lichtecht
Paneele AusführungLänge [mm]
Berechnungsmaß
MilanoClick258528912HDFBefestigungskralle
RapidoClick1280 / 2050 / 2585
3300 / 4100
Style1280 / 258518210HDFBefestigungskralle
Breite [mm]
Berechnungsmaß
22312HDFBefestigungskralle
Stärke [mm]PlattenwerkstoffBefestigung in der
Fläche
für Klick-Paneele
für Klick-Paneele
für Klick-Paneele
Vorzüge des Klick-Paneels
› Moderne Optik durch filigrane Design-Fuge an der Längsseite
› Bequeme Montage durch die Klickmechanik
› Einsatzbereiche: Wand, Decke und Dachausbau
› Ideal für die Renovierung bestehender Paneeldecken
› Wohnfertig
› PEFC
› 10 Jahre Garantie
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PANEELE II TECHNIK
Paneele – Anwendung
Nut-Feder-Steck-Paneele
Unterkonstruktion
Steck-Paneele einschieben
Klick-Paneele
Erstes Steck-Paneel befestigen
Leistenclip montieren
Befestigungskralle setzen
Deckenabschlussleisten aufstecken – fertig
Befestigungskralle anschrauben
Unterkonstruktion
Klick-Paneele einschwenken
Erstes Steck-Paneel befestigen
Leistenclip montieren
Befestigungskralle setzen
Deckenabschlussleisten aufstecken – fertig
Befestigungskralle anschrauben
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PANEELE II TECHNIK
Paneele – Systemmaterialien
Die Beschreibung der technischen Ausführungen der Paneele finden Sie im vorangehenden
Abschnitt »Paneele Aufbau«.
Befestigungskralle
Für die Befestigung von Parador Paneele sind Paneelkrallen in zwei unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Das Nut-Feder-Prinzip der Paneele Novara und Home erfordert Krallen für eine
Nutwangenstärke von 3 mm (Profilkralle 3 für Nut-Feder-Paneele), während das Klick-Prinzip der
übrigen Klick-Paneele mit einer Nutwangenstärke von 4 mm die Befestigungskralle für KlickPaneele benötigt. Die Krallen sind sowohl für die Befestigung durch Schrauben, als auch für die
Klammermontage geeignet. Wir empfehlen hierfür Klammern mit einer Länge von mindestens
14 mm und einer Breite von 10 mm einzusetzen.
Beide Paneelkrallensysteme sind zu 125 Stück pro Packung erhältlich.
Die Mengenplanung richtet sich nach den Abständen der Unterkonstruktion und der jeweiligen
Deckbreite des Paneels.
Befestigungskralle für Klick-Paneele
Bei Novara sind bei einem Maximalabstand der Unterkonstruktion von 400 mm mit einer
Packung Paneelkrallen maximal 8 m² Paneelfläche zu befestigen (Raumbreite 4 m).
Bei Home sind bei einem Maximalabstand der Unterkonstruktion von 400 mm mit einer
Packung Paneelkrallen maximal 7 m² Paneelfläche zu befestigen (Raumbreite 4 m).
Bei RapidoClick sind bei einem Maximalabstand der Unterkonstruktion von 600 mm mit einer
Packung Paneelkrallen maximal 13 m² Paneelfläche zu befestigen (Raumbreite 4,2 m).
Bei MilanoClick sind bei einem Maximalabstand der Unterkonstruktion von 600 mm mit einer
Packung Paneelkrallen maximal 17 m² Paneelfläche zu befestigen (Raumbreite 4,2 m).
Bei Style sind bei einem Maximalabstand der Unterkonstruktion von 400 mm mit einer Packung
Paneelkrallen maximal 8 m² Paneelfläche zu befestigen (Raumbreite 4 m).
DAL 1
DAL 2DAL 3
Deckenabschlussleisten
Nach der kompletten Flächenverlegung bringen Sie die passenden
Deckenabschlussleisten mit der patentierten Cliptechnik an. Zur Wahl
stehen verschiedene Leistenprofile, die alle mit einem Leistenclip
unsichtbar befestigt werden.
Im Renovierungsfall sind die Deckenabschlussleisten leicht zu demontieren (z.B. für Tapezier- oder Malerarbeiten). Stoßen Sie die Leisten
nach Möglichkeit an unauffälligen Stellen und schneiden sie in Raumecken auf Gehrung.
Für Gehrungsübergänge stehen Ihnen dekorative Außen- und
Innenecken in Weiß und Aluoptik zur Verfügung.
Außen- und Innenecken für Deckenabschlussleisten DAL1 und DA L2 in Alu -Optik
Neben den Deckenabschlussleisten (DAL 1, 2 und 3) stehen Ihnen für
besondere Anwendungsfälle Spezialleisten zur Verfügung.
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PANEELE II TECHNIK
Eine klassische Hohlkehlleiste (HKL) für die Befestigung ohne Clip
durch Kleben oder Verstiften.
Eine Falzleiste (FL 1), um den Einblick in den Unterkonstruktionsbereich, der bei nicht komplett verkleideten Wänden und Decken sichtbar
ist, zu verkleiden.
Die Faltleiste (FAL) ist knickbar und kommt bei der Abdeckung von
Innen- und Außenecken und Übergängen (z.B. von Dachgauben und
Dachschrägen) zum Einsatz. Sie kann verklebt oder in die Nutgeometrie
von Nut-Feder-Steck-Paneelen eingefügt werden.
Clip für Deckenabschlussleisten
Um die Deckenabschlussleisten mit den Clips zu befestigen, werden
kurze Befestigungsprofile jeweils an den Leistenenden sowie dazwischen in einem Abstand von etwa 50 cm in die Nut der Abschlussleisten eingebracht.
Befestigen Sie nun in den Bereichen eines Befestigungsprofils je einen
Leistenclip mittels beiliegender Schraube. Zur Ausrichtung der Leistenclips bei geraden Wänden nutzen Sie die Wand als Anschlaglinie, bei
ungeraden behelfen Sie sich mit einer Richtschnur.
HKL
FAL
Nach außen geknickt zum
Abdecken der Übergänge von
Dachgauben zur Dachschräge.
Richtschnur
Anschlag-Linie
zur Wand
FL 1
FAL
Knickbare Leiste für saubere
Übergänge bei nicht rechtwinkligen Anschlüssen von 1° bis 180°
und zum Abdecken des Übergangs
der Dachschrägenvertäfelung zur
Decke.
Klemmschlitz
für Schnur
Schraub-Langloch
Anlege-Kante
Mitgelieferte Klebepunkte vereinfachen hierbei die Fixierung.
Anschließend stecken Sie die Abschlussleisten einfach auf.
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CLICKBOARD II TECHNIK
ClickBoard – Aufbau
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4
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Overlay
Die hochabriebfeste und wasserundurchlässige Deckschicht aus Melaminharz mit Prägestruktur sorgt für authentische Haptik und
wirksamen Schutz.
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HDF-Trägerplatte
Die hochverdichtete, quellgeschützte Trägerplatte bietet hohe Formstabilität und minimiert
so Einflüsse durch Klimaschwankungen oder
außergewöhnliche Belastungen. Die Rundumkantenimprägnierung sorgt zusätzlich für
hervorragenden Kantenquellschutz.
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Dekorpapier
Die aufwendig reproduzierten Dekore faszinieren
mit verblüffend echten Nachbildungen vieler
naturnaher Materialien. Mit außerordentlicher
Brillanz besticht der Dekordruck mit lösungsmittelfreien Farben. Die Imprägnierung mit Melaminharz schützt zusätzlich vor Feuchtigkeit und
mechanischen Belastungen.
Gegenzug
Die Rückseite des ClickBoards bildet das Gegenzugpapier, das Spannungen ausgleicht und
verhindert, dass sich das ClickBoard verziehen
kann. Gleichzeitig schützt es die Trägerplatte
gegen eindringende Feuchtigkeit aus Wand oder
Decke.
LichteinbaueignungFeuchtraumgeeignet
Lichtecht
Barrierepapier
Verdeckt die Färbung des Trägermaterials
für eine durch und durch klare Dekor-Optik.
Safe-Lock
Durch die patentierte Klickmechanik mit SafeLock
und lassen sich so schnell und unkompliziert
zusammenfügen.
®
®
-Profil rasten die Dielen pro blemlos ein
Safe-Lock
®
AusführungLänge [mm]
Berechnungsmaß
ClickBoard128538912HDFClickBoard-
258538912HDFClickBoard-
258549212HDFClickBoard-
Breite [mm]
Berechnungsmaß
Stärke [mm]PlattenwerkstoffBefestigung in der
Fläche
Mittelklammer
Mittelklammer
Mittelklammer
Vorzüge von ClickBoard
› Nahezu unsichtbare Fuge
› Zügige Montage dank breiter ClickBoards und bequemer Klickmechanik mit Safe-Lock® Profil
› Pflegeleicht, langlebig und hoch belastbar
› Einsatzbereiche: Wand, Decke, Dachausbau und Leichtbauwand
› 10 Jahre Garantie
› PEFC
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CLICKBOARD II TECHNIK
ClickBoard – Anwendung
Wer sein Dach ausbauen, Wände oder Decken einziehen oder renovieren will, hat viel zu tun und wenig Zeit.
Damit der Innenausbau schneller von der Hand geht, ist ClickBoard in wenigen Arbeitsschritten fertig montiert
und sofort wohnfertig ohne Spachteln, Schleifen, Streichen oder Tapezieren.
Unterkonstruktion
KlickBefestigungsschiene letzte PlatteFertig
Befestigungsschiene setzen
Einsetzen erste Platte
HDF-Leisten aufstecken
Mittelklammer setzen
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CLICKBOARD II TECHNIK
ClickBoard – Systemmaterialien
Die Beschreibung der technischen Ausführungen finden Sie im vorangehenden Abschnitt »ClickBoard-Aufbau«.
ClickBoard HDF-Leistensystem für die Randbefefestigung
und Abdeckung der Randabstände
Um ClickBoard in der ersten und letzten Reihe zu befestigen sowie
um Anschlüsse und Übergänge in unterschiedlichen Raumsituationen
entsprechend zu verkleiden, stehen Ihnen zwei verschiedene Leistenausführungen (Abschluss- und Universalleiste) zur Verfügung. Diese
Leisten (HDF-Leisten mit hochwertigen Dekorpapieren ummantelt)
werden durch das Schienen-Halteleistensystem befestigt. Sie bestehen
aus hochwertigem Kunststoff. Die Befestigungsschiene, die Halteleiste
sowie die erforderlichen Befestigungsschrauben für Holzunterkonstruktionen liegen bei.
AbschlussleisteUniversalleiste
Mittelklammer
Durch die ClickBoard-Mittelklammer wird die Befestigung von ClickBoard mit der Unterkonstruktion realisiert. Sie wird an der Längsseite
von ClickBoard eingesetzt. Dort wird sie auf die vorstehende Nutwange gesteckt und mit Hilfe einer Schraube an der Unterkonstruktion befestigt. Dadurch ist eine unsichtbare und schwimmende Befestigung
von ClickBoard gegeben. Es stehen Mittelklammern für Holz- oder
Metallunterkonstruktionen zur Verfügung. Die erforderlichen Befestigungsschrauben für eine Holzunterkonstruktion liegen bei.
Abstandshalter
Um den erforderlichen Randabstand zu gewährleisten, wird der Abstandshalter in die Befestigungsschiene eingesetzt. Durch die vorhandene Geometrie fixiert er sich bereits durch leichten Druck. Nach der
Montage der ClickBoard-Fläche kann er einfach aus der Befestigungsschiene herausgezogen werden.
Mittelklammer
Abstandshalter
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CLICKBOARD II TECHNIK
Eckverbinder HDF-Leiste
Bei der Montage von Abschlussleisten in 90°-Ecken kann optional der
Eckverbinder zur sicheren Gehrungsverbindung eingesetzt werden.
Verbinder 90°
Eckverbinder HDF-Leiste
Zur Montagevereinfachung bei 90°-Außenecken können zwei Befestigungsschienen mit dem Verbinder 90° vormontiert werden und erleichtern somit die Befestigung. Die verwendeten Verbinder 90° müssen
nach der Anbringung der Befestigungsschienen demontiert werden.
Schlagklotz und Zugeisen
Für das Zusammenfügen der Querkanten ist der Einsatz des Schlagklotzes erforderlich. Er muss stramm anliegen und darf während des
Hammerschlages nicht verkanten. Das Zugeisen wird für das Zusammentreiben der Querkante an der letzten Diele einer verlegten Reihe
eingesetzt. Hierfür ist der Schlagklotz ungeeignet.
Verbinder 90°
Zugeisen
Schlagklotz
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CLICKBOARD II TECHNIK
Randabschlüsse mit ClickBoard HDF-Leistensystem
Anschlussecke
Für rechtwinklig aufeinander zulaufende
Flächen, z. B. Rauminnenecken oder Deckenabschlüsse.
(Abschlussleiste)
Außenecke
Für rechtwinklig aufeinander zulaufende
Flächen, die eine Außenecke bilden, z. B.
Wanddurchbrüche oder Fensterlaibungen.
(2 Universalleisten und Verbinder 90°)
Innenecke flexibel
Für alle schräg zueinander laufendenden
Flächen, die eine Innenecke bilden, z. B.
Dachschrägenübergang oder Drempel.
(Universalleiste und Abstandhalter)
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CLICKBOARD II TECHNIK
Außenecke flexibel
Für alle schräg zueinander laufenden Flächen,
die eine Außenecke bilden, z. B. Dachgauben.
(2 Universalleisten)
Übergang
Kaschieren Dehnungsfugen perfekt. Außerdem können sie ersatzweise als Anschlussoder flexibles Inneneckprofil genutzt werden.
(2 Abschlussleisten)
Innenecke mit zwei HDF-Leisten
(2 Abschlussleisten)
Innenecke mit einer HDF-Leiste
(Universalleiste)
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ALLGEMEIN II VERLEGUNG
Verlegung
Neben den hier genannten Verlegeregeln sind die im nachfolgenden
Kapitel »Anwendungsbereiche« genannten speziellen Montageanweisungen zu beachten.
Allgemeines
Prüfung auf Materialfehler
Vor und während des Verlegens sind die Paneele eingehend auf
Materialfehler zu überprüfen. Paneele mit sichtbaren Mängeln oder
Beschädigungen dürfen nicht verlegt werden. Die Montage sollte nur
bei Tageslicht oder ausreichend guter Beleuchtung erfolgen, da sonst
eventuelle Beschädigungen oder fehlerhafte Paneele unter Umständen
nicht erkannt werden können.
Akklimatisierung vor der Verlegung
Die Paneele müssen über einen Zeitraum von mind. 48 Stunden bei
einer Raumtemperatur von mindestens 17 °C und einer Luftfeuchtigkeit
von 35 % bis 60 % im zu verlegenden Raum akklimatisiert werden. Das
heißt, die geschlossenen Pakete müssen sich den Klimabedingungen
im Raum anpassen. Sind große Klimaunterschiede zwischen Lagerraum
und Verlegeraum vorhanden, sollte die Akklimatisierungszeit eher länger
sein. Sind die Klimaverhältnisse annähernd gleich, kann die Zeit auch
kürzer sein.
Bitte lagern Sie die Pakete auf einer ebenen Unterlage, ohne sie dabei
zu öffnen. Gerade in Neubauten, in der die Luftfeuchtigkeit meistens
sehr hoch ist, müssen Sie diese Punkte unbedingt beachten.
Prüfung der Baukonstruktionen
Die zu bekleidende Baukonstruktion darf nicht schadhaft sein. Das
bedeutet, dass sie durch Verputzung oder Verspachtelung dicht geschlossen sein muss. Weiterhin darf die vorhandene Bausubstanz
keine Feuchtigkeitseinflüsse oder Schimmelschäden aufweisen.
Paneele und ClickBoard können auf Holz- und Metallunterkonstruktionen montiert werden, die nach Angaben des jeweiligen Herstellers
fachgerecht auszuführen sind. Um ein perfektes Endergebnis zu erzielen, muss die Unterkonstruktion exakt ausgerichtet sein und eine ebene
Verlegefläche gewährleisten (Toleranz: Stichmaß 1 mm auf 1 m Länge).
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Page 15
ANWENDUNG II VERLEGUNG
Anwendung
Unterkonstruktion
Für eine einfache Paneelmontage ist eine gut ausgerichtete Unterkonstruktion quer zur Längskante der Paneele erforderlich (Ausnahme
ClickBoard-Wand). Direkte Unterkonstruktionen aus Holz bestehen in der
Regel aus einer einfachen oder einer zweifachen Holzlattung (Konterlattung). Bei der zweifachen Lattung wird zwischen der Traglattung und
der Decke eine zusätzliche Grundlattung in entgegengesetzer Richtung
montiert. Die Montage erfolgt mit geeigneten Schrauben und Dübeln
in einem Abstand von 40 bis 50 cm. Einen Höhenausgleich erreicht der
Anwender durch Unterlegen von Distanzstücken.
Die direkte Befestigung einer Unterkonstruktion aus Metall erfolgt durch
handelsübliche Profile. Der Höhenausgleich erfolgt mit regulierbaren
Profilbefestigungen oder ebenfalls durch das Unterlegen von Distanzstücken.
Aufreißen und Ausmitteln
Nach der Montage der Unterkonstruktion sollte die zu verlegende
Fläche in alle Richtungen ausgemittelt werden. Dadurch gewinnt die
Fläche später einen optisch gleichmäßigen Eindruck. Für die Ausmittelung wird die Breite und die Länge jeweils durch die Formatbreite
bzw. Länge geteilt. Der restliche Wert, der über die vollen Formate hinaus übrigbleibt, wird auf beide Seiten aufgeteilt. Achten Sie bitte bei den
Paneelen auf einen gleichmäßigen Verlauf der Kopfstöße, so dass die
kopfseitige Nut von einer Reihe zu einer weiteren kopfseitigen Nut einer
anderen Reihe in einer Flucht liegt. Ein Kopfstoß muss nicht zwingend
auf einer Unterkonstruktionsleiste liegen.
ClickBoard wird im sogenannten wilden Verband verlegt. Das heißt, das
Reststück der letzten Fläche ist das erste Stück der nächsten Reihe.
Einzuhaltende Abstände
Der Achsabstand der Unterkonstruktion bei Decken und Dachausbauten
entspricht max. 40 cm (Novara und ClickBoard) oder 60 cm (RapidoClick,
MilanoClick). Bei der Montage von vertikal verlegten verlegtem ClickBoard muss die Unterkonstruktion unter dem Plattenstoß positioniert
werden.
Randabstand zu angrenzenden Bauteilen/Wänden/Decken
Aufgrund des Holzwerkstoffes von Paneele und ClickBoard muss ein
Randabstand eingehalten werden (Schwinden und Quellen durch Klimaschwankungen). Dieser Abstand wird bei Paneele durch Ausrichten und
Befestigen der einzelnen Paneele realisiert (umlaufend 7 – 10 mm).
Bei ClickBoard wird dieser Abstand durch die Randkeile bzw. Abstandshalter gewährleistet. Müssen ClickBoard-Maße aufgenommen werden,
sind die Maße bis zu den Abstandshaltern zu nehmen, die hierfür an allen
Seiten eingesetzt werden müssen. Bei der Wand- und Drempelmontage
kann ClickBoard direkt auf den Boden aufgesetzt werden und benötigt
nur oberhalb und seitlich den Randabstand. Bitte verhindern Sie an der
aufstehenden ClickBoard-Schnittkante den direkten Wasserkontakt.
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ANWENDUNG II VERLEGUNG
Abstand der Klick-Verbindung zum Rand oder zu Öffnungen
Beim Aufreißen des Montagerasters ist darauf zu achten, dass bei
Randabständen wie auch bei Flächenaussparungen (z. B. Fensteröffnungen oder Türen) ein Abstand von mindestens 10 cm zur jeweiligen KlickVerbindung eingehalten wird. Daher kann es in einigen Anwendungsfällen sein, dass das Montageraster verschoben, passend ausgemittelt
und mit einem entsprechend gekürzten Paneel begonnen werden muss.
Abstand zu Durchdringungen in der Fläche
Sobald die Fläche durch z. B. Dachsparren, Heizungsrohre oder Befestigungen in Konstruktionen unterhalb der Beplankung durchdrungen wird,
ist ebenfalls umlaufend der genannte Randabstand einzuhalten.
Fugenversatz
Sobald Paneele oder ClickBoard im Verbund verlegt werden, ist ein
Mindest-Versatz von 40 cm zwischen den Querstößen einzuhalten.
Dieser verbessert die Stabilität der Fläche und den optischen Eindruck.
Maximale Verlegelänge/-breite
Mit Paneele und ClickBoard können nur Flächen bis maximal 8 m Länge
(längs und quer) durchgängig verlegt werden. Bei größeren Verlegungen
sind Dehnungsfugen einzubauen, die bei Paneele durch ein farblich
angepasstes Übergangsprofil problemlos abgedeckt werden können.
Bei ClickBoard werden dazu zwei Abschlussleisten eingesetzt.
Verschnitt
Bei einer fortlaufenden Verlegung ist je nach Verlegeart, Verschnittoptimierung, usw. prozentual mit 1 bis 5 % zu rechnen. Bei anspruchsvolleren Verlegeoptiken kann dieser Wert auch überschritten werden.
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Page 17
2
MONTAGEABL AUF II VERLEGUNG
Montageablauf
Paneele
Für die Montage in der ersten Paneelreihe (links beginnend) muss der
Federbereich abgeschnitten werden.
An der Wandseite werden die Paneele (Randabstand) direkt mit der
Unterkonstruktion verschraubt oder verstiftet und mit den entsprechenden Mittelklammern fixiert.
Bei Paneelen werden die Querkantenverbindungen durch Einschieben (bei Nut-Feder-Steck-Paneelen) bzw. durch Heranschieben des
Nutbereiches (bei Klick-Paneelen wird eine Überfälzung realisiert) auf/an
die Feder der bereits verlegten Paneele erstellt. Hierfür sind keine speziellen Werkzeuge erforderlich. Die Montage kann händisch erfolgen.
Ein streifenförmiger Ausbau von drei Dielenreihen gleichzeitig kann die
Montage erleichtern.
Nut-Feder-Paneele werden horizontal in beide Richtungen verschoben
Klick-Paneele werden eingeschwenkt (Ansetzwinkel 10 – 20°).
Für die Montage der letzten Reihe wird der Abstand der sichtbaren
Verlegefläche bis zur Wand gemessen und das zu montierende Paneel
geschmälert (Randabstand beachten). Danach wird das Paneel wie
gewohnt eingeschoben/eingeschwenkt und wie bei der ersten Reihe
durch Verschrauben/Verstiften direkt mit der Unterkonstruktion verbunden fixiert.
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Page 18
MONTAGEABL AUF II VERLEGUNG
ClickBoard
Umlaufend der zu verlegenden ClickBoard-Fläche werden die Befestigungsschienen angeschraubt. Im Anschluss sind an der Längsseite der
Startreihe die dazugehörigen Halteleisten und Abstandshalter einzusetzen. In diesen Bereich werden nun die ClickBoard-Flächen der ersten
Reihe (links beginnend) bis an den Abstandshalter eingeschoben.
Hierfür muss das Klickprofil (Federseite) abgeschnitten werden.
Nach dem Aufschieben und Verschrauben der Mittelklammer ist das
ClickBoard fixiert.
Das Zusammenfügen der Querkante kann in der Fläche mit Hilfe des
Schlagklotzes erfolgen. Damit das ClickBoard bündig ineinander geschlagen werden kann, sollte an der offenen Seite der Verlegereihe ein
Reststück am Übergang der beiden Flächen eingeklickt werden.
Für das Einsetzten des letzten ClickBoards in der ersten Reihe muss
die erforderliche Länge ermittelt werden und das ClickBoard gekürzt
werden – hierbei abweichend um 12 mm, da das Zusammenfügen der
Querkante mit dem Zugeisen realisiert werden muss.
Die weiteren Reihen der zu beplankenden Fläche können nun verlegt
werden. ClickBoard einschwenken (Ansetzwinkel 10 – 20°), Kopfkante
fügen, letztes ClickBoard auf Länge vorbereiten und montieren. Das
Reststück kann als Beginn der folgenden Reihe eingesetzt werden
(Auflage auf mindestens 2 Unterkonstruktionsleisten beachten).
Für die letzte Reihe messen Sie den Abstand der sichtbaren Verlegefläche bis zum eingesetzten Abstandshalter. Auf dieses Maß wird das
zu montierende ClickBoard geschmälert. Danach wird es wie gewohnt
eingeschwenkt und durch das Verschrauben der Halteleiste mit der
Befestigungsschiene final fixiert.
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SONSTIGES II VERLEGUNG
Montieren der Deckenabschlussleisten
Die Abschlussleisten lassen sich problemlos mit einer Feinsäge in
einer Gehrungslade zuschneiden. Nach der kompletten Flächenverlegung werden bei Paneele die Deckenleisten mit Hilfe der Leistenclips
befestigt.
Bei ClickBoard werden die entsprechenden Abschlussleisten gekürzt
und auf die Halteleiste gesteckt.
Bitte denken Sie hier an den Einsatz des Eckverbinders bei der
Montage der Abschlussleisten in 90° zur Gehrungsverbindung
Sonstiges
Paneelmontage auf kleineren Flächen
Bei kleineren Flächen von ≤ 2,60 m × 0,50 m, z. B. bei Fensterlaibungen, kann die Fläche verklebt oder auch unterhalb der Profile verschraubt werden. In diesem Fall sind die Bewegungen des Holzwerkstoffes so gering, dass auf das Klammerspiel verzichtet werden kann.
Verarbeitung mit Systemzubehör – ansonsten keine
Gewährleistung
Die Verarbeitung von Parador Produkten ist mit allen Zubehörteilen
des Parador Systems durchzuführen. Falls andere Materialien, z. B.
handelsübliche Schrauben oder ähnliches verwendet werden, ist keine
Gewährleistung des Herstellers gegeben.
Planung der Verkabelung von elektrischen Installationen
Bevor die Unterkonstruktion installiert wird, sollte die Planung von
elektrischen Installationen abgeschlossen sein. Achten Sie auf den
notwendigen Abstand der Unterkonstruktionsleisten zu geplanten
Einbaustrahlern oder das Vorhandensein einer ausreichend stabilen
Unterkonstruktion in der Nähe von schweren Hängeleuchten.
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DECKE II ANWENDUNGSBEREICHE
Anwendungsbereiche
Decke
Entscheidende Vorteile einer Deckenbekleidung sind die optische
Aufwertung schadhafter Rohdecken, die Variations- und Einsatzmöglichkeiten von Lichtsystemen, der Einbau von Installationsleitungen, der
verbesserte Schallschutz zu oberen Wohnungen, aber auch gleichzeitig
die Möglichkeit, Decken durch eine Abhängung in der Höhe zu reduzieren. Eine Deckenabhängung bringt durch Verringerung des Raumvolumens Heizkosteneinsparungen und eine Optimierung der Wärme- und
Luftschalldämmung mit sich. Wahlweise kann bei der Bekleidung von
Decken zwischen einer direkten Unterkonstruktion aus Holz oder Metall
unterschieden werden. Alternativ dazu besteht die Möglichkeit, mit
speziellen Abhängesystemen die Deckenhöhe zu reduzieren. Für eine
Deckenabhängung größerer Höhen können handelsübliche Abhängesysteme aus Metall eingesetzt werden. Falls Sie nicht die Parador
Systemmaterialien bzw. Vorschläge benutzen, vergewissern Sie sich
bitte, ob die von Ihnen gewählten Materialien ausreichend sicher für die
Anwendung sind. Bitte denken Sie an eine ausreichende Absicherung
von Bauteilen, die herunterfallen können. Hierfür bieten sich Montagehilfen oder Deckenstützen an.
Empfohlenes Format Paneele:
alle
Empfohlenes Format ClickBoard:
1285 mm × 389 mm
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WAND II ANWENDUNGSBEREICHE
Wand
Es gibt viele gute Gründe, vorhandene Wände mit einer Verkleidung
durch Parador Paneele aufzuwerten. Neben der gestalterischen Vielfalt
haben Sie die Möglichkeit, Wände wärme- und schallschutztechnisch zu
dämmen, Installationen abzudecken, oder auf einfache Art Rohwände
zu verschönern. Die Vorarbeiten beschränken sich auf die Installation
der Unterkonstruktion gemäß der generellen Montage und entsprechende Zusatzfunktionen wie Wärmedämmung. Beachten Sie bei
der Verwendung von Dämmmaterialien ggf. die Notwendigkeit einer
Dampfbremse zwischen Dämmung und Unterkonstruktion. Paneele können Sie sowohl horizontal als auch vertikal anbringen. ClickBoard
sollte nur vertikal angebracht werden. Bei Türen oder Fensteröffnungen
werden ebenfalls umlaufend die Befestigungsschienen an die Unterkonstruktion geschraubt. Sie dienen nachher der seitlichen Befestigung
von ClickBoard und verhindern das Herunterrutschen der Fläche. Am
Fußbodenanschluss sind die Befestigungsschienen nicht notwendig, da
die Paneele direkt aufgesetzt werden können. Bei Türen oder Fensteröffnungen werden ebenfalls umlaufend die Befestigungsschienen an
die Unterkonstruktion geschraubt. Sie dienen nachher der seitlichen
Befestigung von ClickBoard und verhindern das Herunterrutschen der
Fläche.
Empfohlenes Format für Paneele:
alle
Empfohlenes Format für ClickBoard:
alle
Verlegemöglichkeiten
Anwendung: Paneele horizontal
Anwendung: Paneele vertikal
Anwendung: ClickBoard
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Page 22
DACHAUSBAU II ANWENDUNGSBEREICHE
Dachausbau
Ein Dachausbau mit Parador Paneele ermöglicht die kurzfristige Fertigstellung zusätzlichen Wohnraums, die Nutzung vorhandener Raumressourcen und kostengünstige Wohnraumgewinnung. Da mit einem
Dachausbau grundsätzlich eine Bau-Nutzungsänderung verbunden ist,
muss eine Baugenehmigung erfolgen (abhängig vom Bundesland). Die
Holzunterkonstruktion findet im Dachausbau die häufigste Anwendung.
Zu beachten ist, dass zwischen Sparren und Unterkonstruktion eine
Dampfbremse einzubringen ist. Weiterhin besteht die Möglichkeit einer
Verwendung von Metallprofilen. Es können entweder Hut-Deckenprofile
oder CD-Profile mit entsprechenden Befestigungsclips eingesetzt werden. In diesem Fall erfolgt der Höhenausgleich mit höhenjustierbaren
Schrauben oder mit Distanzkeilen.
Empfohlenes Format Paneele:
alle
Empfohlenes Format ClickBoard:
2585 mm × 389 mm
1258 mm × 389 mm
Montagebesonderheiten
Für eine mehrseitige Beplankung ist die Reihenfolge wie folgt einzuhalten: Wände; Drempel, Dachschräge, Decke. Jeder Arbeitsschritt von
der Unterkonstruktions-Erstellung bis zur Beplankung wird komplett
durchgeführt, bevor ein nächster Anwendungsbereich folgt. Die einzelnen Dachflächen sind wie Wand- oder Deckenflächen zu behandeln.
Nur in den Anschlusssituationen von der Schräge zur Decke oder von
der Schräge zur Wand unterscheidet sich der Dachausbau von den
zuvor beschriebenen Montagen. Bitte beachten Sie bei einer horizontalen Verlegung der Paneele, dass bei Paneelen mit Klicksystem je nach
Dachschräge die Paneele bis zur endgültigen Verschraubung zusätzlich
mit einer Klemmzange o. ä. gehalten werden müssen.
Dachausbau mit ClickBoard
Im Bereich der Dachschräge wird zuerst der Drempel mit ClickBoard
verkleidet. Als erstes wird rechts und links die Befestigungsschiene
mit Anschluss an die Wand (ClickBoard-Wand) angebracht. Die Länge
des ClickBoards für den Drempel ist der Abstand zwischen Boden und
der Dachschräge minus 6 mm. Nach dem Drempel wird die Schräge
montiert. Zuerst werden rechts und links die Befestigungsschienen an
die Unterkonstruktion geschraubt. Dann wird die waagerechte Befestigungsschiene zwischen Drempel und Schräge angeschraubt. Um einen
passgenauen Sitz der HDF-Leiste zu gewährleisten, empfehlen wir,
eine Montagehilfe zu verwenden. Nachdem die Befestigungsschiene
zwischen Drempel und Dachschräge montiert ist, erfolgt die Beplankung der Fläche. Hierbei kann ClickBoard auf die Befestigungsschiene
abgestellt werden. Die Länge des ClickBoards ergibt sich wieder aus
dem Maß zwischen Befestigungsschiene und Deckenunterkonstruktion
minus 6 mm. Danach erfolgt die Montage der Decke. Als Randbefestigung ist im Übergang Decke – Schräge die Universalleiste einzusetzen.
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LEICHTBAUWAND II ANWENDUNGSBEREICHE
Leichtbauwand
(Nur ClickBoard)
Die Vorteile einer Leichtbauwand sind die einfache und sichere Erstellung einer Trennwand ohne viel Schmutz und Schutt, die rationelle
Unterbringung von Installationen und die kurze Montage- und Demontagezeit ohne Trocken- und Wartezeiten. Durch das fertige Montagesystem wird eine hohe Flexibilität und ein Kostenvorteil gegenüber
herkömmlichen Massivwänden erreicht. Verarbeitungsfreundliche
Formate sorgen für einen leichten Transport und ein sicheres Handling.
Leichtbauwände können als Trennung innerhalb einer Wohnung, jedoch
nicht als Wohnungstrennwand eingesetzt werden. Üblicherweise wird
bei der Montage von leichten Trennwänden im privaten Innenausbau
ein Holzständerwerk verwendet. Die Holzständer sollten zum Einbau
trocken und gerade sein. Der Werkstoff Holz ist leicht zu verarbeiten,
kann aber durch die Eigenschaft des »Arbeitens« Spannungen mit
sich bringen. Alternativ hierzu kann ebenfalls ein Metallständerwerk
mit einer Konterlattung aus Holz gewählt werden. Gründe hierfür sind:
besserer Schallschutz, Verwerfungs- und Verwindungsfreiheit, einfache
Montage und strenge Toleranzen. Eine Erhöhung des Schallschutzes
zum Nachbarraum wird erreicht, indem innerhalb des Unterkonstruktionshohlraums ein Dämmstoff eingesetzt wird. Auch hierbei erleichtert
eine gut ausgerichtete Unterkonstruktion die Montage von ClickBoard
und bietet die Basis für ein perfektes Endergebnis im Trockenausbau.
Um dieses Ziel zu erreichen, ist das Ausgleichen der Unterkonstruktion
sehr wichtig.
Empfohlenes Format:
2585 mm × 492 mm
2585 mm × 389 mm
Achsabstand Mittelklammern:
max. 40,0 cm
Achsabstand Unterkonstruktion:
492 mm oder 389 mm
Montageablauf
Aufreißen Montageraster
Zum Aufreißen des Montagerasters wird mit einer Schlagschnur, einem
Lot, einer Wasserwaage oder einem Laser der zukünftige Wandverlauf
auf dem Boden aufgezeichnet. Anschließend erfolgt ein Übertragen des
Verlaufs mit Hilfe einer Wasserwaage oder eines Lasers über die flankierenden Wände bis zur Decke. Nachdem der Verlauf markiert wurde,
ist die Positionierung der Ständer festzulegen. Für die Beplankung muss
sich unter jeder Klick-Verbindung ein Ständer befinden (Abstand Mittelklammer max. 40 cm). Hierzu wird die Fläche seitlich ausgemittelt,
indem die Wandbreite durch die eingesetzte Formatbreite dividiert und
der Restwert auf beide Seiten gleichmäßig verteilt wird.
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LEICHTBAUWAND II ANWENDUNGSBEREICHE
Unterkonstruktion und Hohlraumdämmung
An den bereits gesetzten Markierungen sind erst die unteren und oberen
Kanthölzer/UW-Profile, anschließend die seitlichen Kanthölzer/CW-Profile
zu befestigen und auszurichten. Insbesondere die seitlichen Kanthölzer/
CW-Profile werden dabei mit Dübeln im Abstand 1000 mm bzw. mit
mindestens drei Befestigungen an der Wand fixiert. Aus Gründen des
Schallschutzes und zur Dichtung werden umlaufend der Ständer/Profile
handelsübliche Dämmstreifen unterlegt. Weiterhin ist darauf zu achten,
dass die seitlichen CW-Profile kraftschlüssig an die vorhandenen Wände
befestigt werden. Damit kann beim Beplanken eine Verformung der
Profile ausgeschlossen werden. Im Abstand des gewählten Formates
(2585 mm × 492 mm; 2585 mm × 389 mm) werden im Anschluss die
Metallständer entsprechend der Ausmittelung eingeschoben, jedoch
nicht verschraubt. Bitte fixieren Sie zusätzlich die Profile im oberen und
unteren Bereich mit einer Profil-Verbundzange an den UW-Profilen. Die
Metallständer müssen nach der Ausrichtung mindestens 1,5 cm ins
obere Profil eingreifen. Die Holzständer werden mit Winkeln aneinander
befestigt. Richten Sie die Wände mit Hilfe des Lasers (den Ihr Händler
leihweise zur Verfügung stellt) exakt aus. Die innenliegende Hohlraumdämmung und Verkabelung kann nach der Montage der ersten Beplankungsseite eingebracht werden. Bitte beachten Sie bei der Erstellung des
Ständerwerks die Montage-Hinweise des jeweiligen Herstellers.
Befestigung Befestigungsschiene
Die Befestigungsschienen sind bündig an flankierende Wände und
Decken an die Unterkonstruktion zu schrauben. Bei Türen oder Fensteröffnungen werden ebenfalls umlaufend die Befestigungsschienen an die
Unterkonstruktion geschraubt.
Verlegung Höhe > 2,58 m
Bei einer Raumhöhe über 2,58 m werden die Paneele im Verbund verlegt.
Sobald eine Verlegung mit Kopfstoß erfolgt, wird das letzte Paneel der
Verlegereihe mit dem Zugeisen verriegelt. Besonders zu beachten ist an
dieser Stelle der Randabstand von 12 mm. Weiterhin ist zwischen den
Querstößen ein Versatz von mindestens 40 cm einzuhalten.
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MACHER TIPPS II WEITERES
Weiteres
Tipps
Montagemöglichkeiten bei »Nicht-einschwenkbares Paneel«
Da bei Durchdringungen der Fläche (z. B. Heizungsrohre, Dachsparren oder Befestigungen an zurückliegende Tragkonstruktionen usw.) nicht mehr eingeschwenkt werden kann, ist ClickBoard in
diesen Fällen einzuschlagen und zu verleimen. Dazu muss an der Klick-Verbindung die Rundung
des Profils längsseitig mit einem Messer entfernt werden. Nachdem Leim in die Nut eingebracht
wurde, kann die Platte mit einem Schlagklotz eingefügt werden.
Feuchtigkeitsschutz
Um Durchfeuchtung der Dämmung durch Tauwasser zu verhindern, ist zwischen der Unterkonstruktion und dem Dämmstoff eine Dampfbremse einzubringen. Für diesen Zweck ist ein rechnerischer Nachweis durch einen Fachplaner zu erbringen.
Renovierung von Paneeldecken
Es besteht auch die Möglichkeit vorhandene Paneeldecken mit Paneele und ClickBoard zu renovieren. In diesem Fall wird die vorhandene Paneelfläche entfernt und die alte Unterkonstruktion
als Grundlattung genutzt. Bitte überprüfen Sie den sicheren Halt der alten Unterkonstruktion!
Analog zur Verlegung einer 2-fachen Holzlattung wird umlaufend und quer zur vorhandenen Unterkonstruktion die Traglattung im Achsabstand von 40 cm montiert.
Verleimung von ClickBoard hinter Heizkörpern
Aufgrund von hohen Temperaturen und einer somit sehr trockenen Luft sollten die Klick-Verbindungen hinter und im weiteren Umfeld von ca. 1,5 m von Heizkörpern zusätzlich verleimt werden. Dies verhindert Spaltöffnungen in der Fläche und garantiert auch bei einer kurzfristig nicht
eingehaltenen Temperatur oder Luftfeuchtigkeit einen einwandfreien optischen Eindruck.
Montagehilfe
In den Situationen, in denen die Befestigungsschiene nicht an einer Wand anliegt oder mit den
90° Verbindern eine Ecklösung hergestellt wird, sollte man sich eine kleine Montagehilfe zusammenstecken.
Erstellen einer
Montagehilfe
Befestigungsschiene
positionieren
Befestigungsschiene
befestigen
Halteleiste
montieren
HDF-Leiste
aufstecken
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BEFESTIGUNG VON LASTEN II WEITERES
An alles gedacht?
Damit Ihnen zu Beginn der Renovierungsarbeiten nichts fehlt, haben wir Ihnen eine kleine Auflistung zusammengestellt, die im Normalfall alles Notwendige beinhaltet:
› Richtlatte, um die Ebenheit der Fläche zu prüfen
› Genügend Leisten (mind. 19 × 40 mm) und Befestigungsmaterial für die Unterkonstruktion
› Genügend Paneelkrallen/-klammern inkl. Befestigungsmittel und Abschlussleisten (ggf. mit
Halteclips) mit Befestigungsmittel
› Paneelflächen mit Verschnitt berücksichtigen und vor der Montage im Verlegeraum für
48 Stunden lagern
› Sie verwenden eine Metallunterkonstruktion? Es müssen für das ClickBoard-HDF-Leisten-
system die den Befestigungsschienen beiliegenden Schrauben (Schnittstelle Schiene/Unterkonstrution) durch entsprechende selbstschneidende Schrauben (min. M4x20) ausgetauscht
werden.
› Stich- oder Handkreissäge: Bei der Bearbeitung sollten Paneele oder ClickBoard mit der
Rückseite oben liegend bearbeitet werden. Dadurch werden Ausfransungen an der Sichtkante
verhindert und es entsteht ein sauberer Sägeschnitt. Des Weiteren werden Verschmutzungen
und Zerstörungen der wohnfertigen Oberfläche durch den Schlitten verhindert.
› Weitere Werkzeuge: Leiter, Akkuschrauber, Maßband, Wasserwaage, ggf. ein Cuttermesser, ein
Bohrer um exakte Lochbohrungen von Aussparungen für z. B. Hohlwanddosen oder Einbauleuchten herzustellen. Entsprechende Bohrvorsätze sind im Handel erhältlich.
Befestigung von Lasten
Die Befestigung von Lasten ist bei ClickBoard problemlos möglich. Ein wesentlicher Vorteil des
Holzwerkstoffes ist die relativ hohe Belastbarkeit im Gegensatz zu anderen Trockenbausystemen.
Befestigungselemente
Bauteile (Lasten) werden normalerweise mit Holz- oder Spanplattenschrauben am ClickBoard
befestigt. Ein Verwenden von speziellen Dübeln ist bei der Befestigung nicht erforderlich. Die
maximale Einschraublänge beträgt 15 mm. Grundsätzlich ist darauf zu achten, dass die Schraube
nicht in die Unterkonstruktion eindringt und so die ClickBoard-Wand fixiert.
Bei der Verwendung von Schrauben ≤ 3,5 mm Durchmesser sollte vor dem Eindrehen mit einem
Spitzbohrer die Oberfläche vorgestochen werden. Bei Schrauben > 3,5 mm Durchmesser sollte
vorgebohrt werden. Es darf nicht zu groß gebohrt werden, da sonst das durch das Eindrehen
selbst schneidende Gewinde die erforderliche Haltekraft nicht erzielen kann. Generell sollte etwas
kleiner als der Kerndurchmesser der verwendeten Schraube vorgebohrt werden.
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BEFESTIGUNG VON LASTEN II WEITERES
Einbaubereich Decke
Leichte bis mittelschwere Einzellasten bis zu 10 kg (Leuchten, usw.) können direkt mit Holzoder Spanplattenschrauben an dem ClickBoard befestigt werden. Es ist darauf zu achten, dass
diese Schraube nicht in die Unterkonstruktion eindringen darf. Bei der Anbringung von schweren
Lasten ist die Aufnahme in die tragende Unterkonstruktion zu realisieren. Die erforderlichen
Abstände von 10 mm zu den ClickBoard durchdringenden Teilen ist zu gewährleisten.
Einbaubereich Wand
Leichte bis mittelschwere Einzellasten (Bilder, Wandleuchten usw.) können direkt mit Holz- oder
Spanplattenschrauben an dem ClickBoard befestigt werden. Es ist darauf
zu achten, dass diese Schraube nicht in die Unterkonstruktion eindringt.
Befestigung von Regalen/Schränken
Die nachfolgenden Werte beziehen sich auf Holz- oder Spanplattenschrauben mit einem
Mindest-Außendurchmesser von 3,5 mm sowie auf Wandhöhen bis zu 3 m.
Zulässige Belastung pro Deckenflächeneinheit
(40 cm × 7 7,8 cm (2 × 3 8,9 cm) )
Anzahl der Befestigungspunkte
Maximale Last pro Schraube
Regal-/Schranktiefe a [cm]2530405060
Befestigung von Regalen/Schränken
Zulässige Belastung
m Wandlänge [kg]
pro
Regal-/Schrankbreite b [cm]456080 100456080 100456080 100456080 100456080 100
Anzahl der Befestigungspunkte [min.]22332223222312231222
Auswahltabelle für die Regal-/Schrankbefestigung an der ClickBoard-Wand
126
121,5
117
108
100
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BEFESTIGUNG VON LASTEN II WEITERES
› Die eingebrachten Lasten sollten nach Möglichkeit gleichmäßig auf dem Regal oder im Schrank
verteilt sein.
› Bei der Anbringung von Lasten mit der Befestigung in die tragende Unterkonstruktion sind die
erforderlichen Abstände von 10 mm zu den ClickBoard durchdringenden Teilen zu gewährleisten.
› Bei der Befestigung von Gegenständen an der ClickBoard-Wand, die über die angegebenen
Werte hinausgehen, sind Stabilitätsverstärker (Tragständertraversen o. ä.) in der Unterkonstruktion entsprechend den Herstellerangaben auszuführen.
› Bei unklaren Gegebenheiten ist generell der Rat von Spezialisten (Statiker, Fachverarbeiter, usw.)
einzuholen.
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OBERFLÄCHENVERARBEITUNG II WEITERES
Oberflächen
Weiterverarbeitung
Streichen
Die Weiterverarbeitung von Paneele durch nachträgliches Streichen ist sofort oder auch nach
Jahren noch möglich. Abhängig vom verwendetem Anstrichmaterial kann das Aufbringen eines
Haftprimers erforderlich sein. Bei der Weiterverarbeitung durch Streichen wie auch bei KreativTechniken ist auf die Anwendungshinweise der jeweiligen Hersteller zu achten. Falls Anschlusswände den ClickBoard-Farbnuancen angepasst werden sollen, kann Ihr Farben-Fachhändler mit
speziellen Mischverfahren den gewünschten Farbton erstellen. Bitte verwenden Sie ausschließlich qualitativ hochwertige Farben (Dispersions- oder Latexfarben). Des Weiteren überprüfen Sie
bitte im Eigenversuch die Haftfestigkeit des Farbauftrags.
Falls beim Streichen von Paneelen Flächen abgeklebt werden müssen, setzen Sie bitte geeignetes Malerklebeband ein.
Tapezieren
Die nachträgliche Weiterverarbeitung von ClickBoard durch Tapezieren ist jederzeit möglich. Die
Tapete kann nach Grundierung z.B. mit Tiefengrund aufgebracht werden. Alle handelsüblichen
Tapeten können hierzu verwendet werden. Lediglich Vinyl-Tapeten sind ungeeignet für ClickBoard. Bitte beachten Sie bei der Verarbeitung die Anwendungshinweise der Hersteller, die unter
anderem auch die Verarbeitung des produktbezogenen Klebers beinhalten. Falls keine Hinweise
vorhanden sind, sollte die Verarbeitung auf ClickBoard mit Spezialkleister (z.B. Methylan-Spezial)
erfolgen. Aufgrund der Fugensituation ist ein nachträgliches Tapezieren von Paneele möglich,
aber nur bedingt empfehlenswert.
ClickBoard Struktur grundiert
Falls der Montagevorteil durch die Klick-Mechanik gewünscht wird und Sie sich unangenehme
Arbeitsschritte wie Spachteln und Schleifen sparen wollen, die Vielfalt der ClickBoard-Farbpalette
aber nicht Ihren Vorstellungen entspricht, kann als weitere Alternative das grundierte ClickBoard
eingesetzt werden. Je nach verwendetem Anstrichmaterial oder Tapetenausführung kann ein
Aufbringen einer Grundierung z.B. Tiefengrund erforderlich sein. Weiterhin ist bei der Weiterverarbeitung wie auch bei Kreativ-Techniken auf die Anwendungshinweise der Hersteller von Tapeten
und Farben zu achten.
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PFLEGE, REPAR ATUR / TR ANSPORT, EINBAUZEITPUNK T UND BAUSTELLENBEDINGUNGEN II WEITERES
Oberflächen-Pflege
und Reparatur
Die Oberflächen von Paneelen und ClickBoard sind ausgesprochen pflegeleicht. Mit einem feuchten, stark ausgewrungenen Tuch und einem handelsüblichen, nicht schichtbildenden Reiniger
werden die Oberflächen nebelfeucht abgewischt. Keinesfalls darf ein Dampfreiniger eingesetzt
werden.
Reparaturmasse für ClickBoard
Um die Langlebigkeit des Produktes ClickBoard nochmals zu unterstützen, wurden spezielle
Reparaturmassen entwickelt. Beschädigungen an der ClickBoard-Oberfläche (z. B. Bohrlöcher
oder Kratzer) können durch die ClickBoard-Reparaturmassen ausgeglichen werden. Diese sind
in verschiedenen Farben bzw. als mischbares Set erhältlich. Betroffene Stellen sind mit Wasser
leicht anzufeuchten und anschließend mit der ClickBoard-Reparaturmasse auszuspachteln. Bei
tieferen Schäden in der Oberfläche sollte nach Antrocknung ein nochmaliger Auftrag erfolgen.
Transport, Einbauzeitpunkt und
Baustellenbedingungen
Transport
Bei dem Transport von Paneele und ClickBoard ist darauf zu achten, dass die Verpackung mit
Kantenverstärkung nicht als Schutz vor festen Stößen dient (z.B. an Treppengeländern oder
Raumecken). Um Beschädigungen zu vermeiden, sollten die langen Formate (>2 m) von zwei
Personen zum Einbauort getragen werden.
Einbauzeitpunkt und Baustellenbedingungen
› Die Beplankung mit Paneele und ClickBoard ist bei Neubauten nach dem Einbau der Fenster
und nach der Austrocknung des Estrichs durchzuführen.
› Die Verarbeitung von Paneele und ClickBoard muss bei mehr als 17° Celsius und maximal 65 %
Luftfeuchtigkeit erfolgen.
› Sobald das Produkt im Dachausbau eines Neubaus eingebaut wird, sollte der Dachstuhl einige
Zementestrich max. 2,0 % CM
Anhydrit-Fließestrich max. 0,5 % CM
Zementestrich mit Fußbodenheizung 2,0 % CM
Anhydrit-Fließestrich mit Fußbodenheizung 0,3 % CM.
› Die vorhandene Baukonstruktion muss dicht geschlossen, frei von Feuchtigkeitseinflüssen
und Schimmelbefall sein. Für Fragen aus den Bereichen Baukonstruktion, Statik, Brandschutz,
Wärme- und Feuchtigkeitsschutz ist ein Fachplaner zu Rate zu ziehen.
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ALLGEMEIN / CLICKBOARD UND PANEELE II HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN
Häufig gestellte Fragen
Allgemein
1. In welchen Räumen können Parador ClickBoard und Paneele
eingesetzt werden?
Parador ClickBoard und Paneele können grundsätzlich in allen Wohnräumen mit wechseldem
Klima eingesetzt werden. Der Spritzwasserbereich wie beispielsweise im Bad oder in der Küche
ist zu meiden. Aufgrund der konstant hohen Luftfeuchtigkeit sind Paneele und ClickBoard nicht
für den Einsatz im Schwimmbad-, oder Spabereich geeignet.
2. Muss ich bei dem Einsatz von Parador ClickBoard und Paneele in
Feuchträumen spezielle Verlegeregeln beachten?
Grundsätzlich ist die Dauer der erhöhten Raumluftfeuchtigkeit von Bedeutung. Wenn sich nach
kurzer Zeit wieder ein normales Raumklima einstellt, wie es zum Beispiel nach dem Duschen mit
anschließenden Lüften der Fall ist, müssen keine besonderen Vorkehrungen getroffen werden.
Wie bei allen Wohnraumsituationen muss sichergestellt sein, dass nicht dauerhaft einwirkende
Feuchtigkeit vorliegt, die einen Schimmelbefall ermöglicht.
3. Können Einbauleuchten in Parador ClickBoard und Paneele
eingesetzt werden?
Parador ClickBoard und Paneele sind hitzebeständig bis 110 °C und dadurch für den Einbau und
Dauerbetrieb von Einbauleuchten geeignet.
Paneele
4. Ist der Einsatz von Abschlussleisten wirklich notwendig?
Durch das Arbeiten des Holzwerkstoffs bei Klimaschwankungen muss beim Abschluss zu
Wand bzw. Decke eine sog. Dehnungsfuge eingehalten werden. Die Abschlussleisten sind die
beste Lösung, um diesen erforderlichen Abstand elegant zu verdecken.
5. Lassen sich Paneele weiterverarbeiten?
Falls aufgrund von Renovierungsarbeiten Paneele gestrichen werden müssen, ist für Abklebearbeiten ein geeignetes Malerklebeband zu verwenden. Bei einer eventuellen Weiterverarbeitung beachten Sie bitte auch, dass bei Paneele mit Minifase keine komplette Verspachtelung
des Fugenbereiches vorgenommen werden darf.
6. Sind Paneele lichtecht?
Paneele bieten eine gute Lichtbeständigkeit in Anlehnung an DIN ENISO 4892-2 gegen Ausbleichen durch Sonnenlicht.
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CLICKBOARD II HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN
ClickBoard
7. Wie sind die baubiologischen Eigenschaften wie z. B.
Feuchtigkeitsregulierung und Atmungsaktivität bei ClickBoard?
Das Produkt ClickBoard besteht aus einer melaminharzbeschichteten HDF-Trägerplatte. Diese
Oberfläche kann gut gereinigt werden und verhindert eine Bildung von Milben oder Stäuben.
Aus diesem Grunde ist das Produkt besonders für Allergiker geeignet. Der Feuchtigkeitsausgleich der Wandoberfläche ist von untergeordneter Bedeutung. Viele Baustoffe wie Beton,
Vinyltapeten, Latex-Anstriche oder Fliesen sind ebenfalls nicht feuchtigkeitsregulierend. Entscheidend für die Raumluftqualität ist ein entsprechender Luftaustausch durch richtiges Lüften.
8. Wie verhält sich ClickBoard zum Thema Brandschutz?
Parador ClickBoard ist in der Brandschutzklasse B2 nach DIN 4103-2 (Ds1d0 nach EN 13501)
einzuordnen. Um Feuerwiderstandsklassen bei Wänden oder im Dachausbau zu erreichen,
muss die Konstruktion als Ganzes geprüft werden. Parador ClickBoard ist in diesem Fall lediglich als dekorative Oberfläche zu betrachten und wird nicht aus Gründen des Brandschutzes
eingesetzt. Falls Brandschutzanforderungen erfüllt werden müssen, lassen Sie die Baukonstruktion durch einen Fachplaner überprüfen. Je nach Landesbauordnung differenzieren sich
die Anforderungen und unterliegen Veränderungen.
9. ClickBoard entspricht nicht dem Bauraster 62,5 cm. Ergeben sich deshalb
Probleme z. B. bei der Wahl der Dämmstoffe?
Beim Dachausbau und bei der optionalen Dämmung von Decken können wie bei herkömmlichen Ausbauten marktübliche Produkte eingesetzt werden. Der Sparrenabstand, wie auch
die Unterkonstruktion von Decken, entsprechen in den meisten Fällen nicht dem Bauraster, so
dass der Dämmstoff angepasst werden muss. Bei den Steinwolle-Dämmstoffplatten werden Breiten von 1 m angeboten. Diese können durch ein Halbieren auf die Achsabstände der
ClickBoard-Unterkonstruktion angepasst werden. Übliche Dämmstoffe speziell für Trennwände
(Breite 62,5 cm) hingegen können nicht regulär eingesetzt werden, sondern müssen aufgrund
der differenzierenden Breite quer verlegt werden. Es ist darauf zu achten, dass die Breite des
Dämmstoffes den Hohlraum der Unterkonstruktion ausfüllt, um ein „Zusammensacken“ des
Materials zu vermeiden.
10. Wie ist das Langzeitverhalten des Produktes ClickBoard hinsichtlich der Fugenqualität?
Die Fugen des Produktes sind anhand von Klimatests unter extremen Bedingungen simuliert
und geprüft worden. Bei diesen überdurchschnittlichen Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsschwankungen sind keine auffallenden Veränderungen an der Fuge aufgetreten.
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CLICKBOARD II HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN
11. Kann ClickBoard direkt an eine Holzwerkstoff- oder Gipskartonplatte
angebracht werden?
Aufgrund des hohen Aufwands der Verdübelung ist es nicht zu empfehlen, ClickBoard direkt
auf Gipskarton zu befestigen. Falls diese Wände jedoch dekorativ bekleidet werden sollen,
besteht die Möglichkeit, eine zusätzliche Unterkonstruktion im vorgeschriebenen Achsabstand
anzubringen. Die einfachste Variante ist die quer verlegte Holzlattung analog zu einer Vorsatzschale, worauf ClickBoard direkt verschraubt werden kann. Die direkte Beplankung auf einer
Holzwerkstoffplatte ist hingegen problemlos möglich. Bitte verwenden Sie dazu die SystemSchrauben für Holzunterkonstruktionen und überprüfen Sie die Holzfeuchte von max. 18% bei
den einzusetzenden Planken.
12. Wie befestige ich Parador Sockelleisten an ClickBoard?
Die Sockelleisten von Parador können nicht mit den in der Verpackung beigefügten Schrauben
befestigt werden. Diese eignen sich für Massivwände und müssen bei der Befestigung an
ClickBoard durch kürzere Holzschrauben ersetzt werden. (Die Schraubenlänge ist auf die
Sockelleiste und die Ausbauplatte abzustimmen und sollte nicht in die Unterkonstruktion
eindringen).
13. Besteht eine Notwendigkeit der ClickBoard-Randleisten?
Die ClickBoard-Randleisten sind aufgrund des Holzwerkstoffes notwendig. Sie stellen bei dem
benötigten Randabstand des ClickBoard seine optisch dezente Überdeckung dar und sind daher
unverzichtbar. Im Gegensatz zum herkömmlichen Trockenbau kann die Profillösung Bewegungen z. B. beim Ausbau eines Dachstuhls aufnehmen, wohingegen bei klassischen Trockenbau-Lösungen Rissbildungen an Tapeten und Anstrichen auftreten können. Alternativ können
aber auch bauseits andere Lösungen wie z. B. eine Montage mit Schattenfuge durchgeführt
werden.
14. Müssen Fliesen mit einem bestimmten Fliesenkleber aufgebracht werden?
Falls ein Fliesenbelag/-spiegel ausgeführt werden soll, verwenden Sie hierzu als ersten Auftrag
einen Haftprimer. Nach der Austrocknung kann mit einem Fliesenkleber der Belag aufgebracht
werden (nicht im direkten Spritzwasserbereich).