Inhaltsverzeichnis ........................................................................................................ Seite 2
Wissenswertes ............................................................................................................ Seite 3
Produktaufbau ............................................................................................................. Seite 5
Zubehör ....................................................................................................................... Seite 6
Grundregeln zur Verlegung ......................................................................................... Seite 9
Verlegevarianten .......................................................................................................... Seite 12
Montage ...................................................................................................................... Seite 13
Tipps ............................................................................................................................ Seite 20
Werterhaltung, Reinigung und Pflege .......................................................................... Seite 21
Die häufigsten Fragen .................................................................................................. Seite 23
Anhang
Checkliste zur Verlegung auf Warmwasser-Fußbodenheizungen .............................. Seite 24
Aufheizprotokoll bei Warmwasser-Fußbodenheizungen ............................................ Seite 25
Wichtige Hinweise zur Verlegung finden Sie auf den Paketeinlegern bzw. gegebenenfalls auf
den Produktverpackungen. Für besondere Anwendungsfälle können weitere Informationen
auch über die Parador Anwendungstechnik vermittelt werden.
Bitte beachten Sie auch die technischen Datenblätter, Leistungserklärungen, Zertifikate und
Verlegevideos, die Sie auf der Parador Internetseite www.parador.de finden.
Des Weiteren sind folgende Normen für die Anwendung von Parador Laminat relevant:
DIN 18202 Maßtoleranzen im Hochbau
DIN 18299 Allgemeine Regelungen für Bauarbeiten jeder Art
DIN 18365 Bodenbelagsarbeiten
BEB-Merkblatt Beurteilung und Vorbereitung von Untergründen;
Beheizte und unbeheizte Fußbodenkonstruktionen
2
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LA MIN AT || Wissenswertes
Wissenswertes
Laminat ist strapazierfähig, wohngesund und ausgesprochen pflegeleicht – ideal für den Einsatz in
unterschiedlichsten Wohnbereichen. Die große Auswahl an Dekoren, Formaten und Oberflächenstrukturen ermöglicht eine ganz individuelle Raumgestaltung mit zeitgemäßen Looks und einer
authentischen Haptik für eine wohnliche und angenehme Atmosphäre.
Die Produktlinien Basic, Classic und Trendtime halten für jeden Anspruch eine Vielzahl an
Dekoren vor, die individuelle Wohnwünsche Wirklichkeit werden lassen. Mit dem intelligenten
Klicksystem kommen Sie besonders schnell und mühelos in den Genuss eines echten Alleskönners „Made in Germany“.
Nutzungsklassen / Beanspruchungsklassen
Innerhalb der europäischen Normung für Laminatfußböden sind Eigenschaften, Anforderungen
und Prüfverfahren definiert und werden einfach und transparent über die Nutzungsklassen dargestellt. Je nach erzielten Ergebnissen – entsprechend der Anforderungen und der Beanspruchungs- /
Nutzungsintensität – wird der Bodenbelag den Klassen privater (Zahlenbereich 20) und gewerblicher/
öffentlicher (Zahlenbereich 30) Nutzung zugeordnet.
NutzungsklassePiktogrammBeanspruchungs-
intensität
Nutzungsklassen im privaten Bereich
21
mäßige NutzungSchlafzimmer,
A
22
normale NutzungWohnzimmer,
B
23
starke NutzungKüche, Flur
Einsatzbereich
(z. B.)
Abstellkammer
Esszimmer
D
Nutzungsklassen im gewerblichen Bereich
31
E
32
mäßige NutzungHotelzimmer,
kleine Büros
normale NutzungBüros, Hotelhallen
F
33
G
34
H
Weitere Eigenschaften können den technischen Datenblättern entnommen werden. Sie können
diese auf www.parador.de downloaden. Eine Übersicht über die grundlegenden Eigenschaften der
unterschiedlichen Parador Kollektionen finden Sie auch in den aktuellen Produktkatalogen.
starke NutzungKlassenräume, Groß-
raumbüros, Boutiquen
intensive Nutzungwie 33 mit höherer
Beanspruchung
3
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LA MIN AT
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Fußboden und Raumklima
Fußboden und Raumklima
Hauptbestandteil von Laminat ist seine HDF-Trägerplatte, welche ein sog. hygroskopisches
Material ist. Das bedeutet, dass das Material Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben kann.
Einerseits kann sich diese Tatsache klimaregulierend auswirken, andererseits kann es den Nachteil mit
sich bringen, dass das Material bei Feuchtigkeitsaufnahme quillt (größer wird) bzw. bei Feuchtigkeitsabgabe schwindet (kleiner wird). Ob es quillt oder schwindet hängt unmittelbar vom Raumklima ab.
Ist das Klima zu trocken, so schwindet (wird kleiner) hygroskopisches Material (hier: HDF-Trägerplatte);
ist das Raumklima zu feucht, so quillt es (wird größer).
Insbesondere in den Wintermonaten, wenn die Raumluftfeuchte oft viel zu niedrig ist (siehe Schaubild),
kann es durch den natürlichen Schwund des Materials zu Fugenbildung kommen. Umgekehrt, wenn
es zu feucht ist, kann es bei nicht ausreichendem Wandabstand bzw. bei fehlenden Dehnungsfugen
zu Aufwölbungen in der Fläche kommen.
Wohnraum-Klima im Jahresverlauf
90
80
70
60
50
40
30
Luftfeuchtigkeit in %
20
10
0
JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Achten Sie bitte darauf, den im Diagramm dargestellten Idealwert der Luftfeuchtigkeit im Jahres-
verlauf längerfristig nicht zu über- bzw. zu unterschreiten.
zu feucht
Idealwert 35 - 60 %
zu trocken
4
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LA MIN AT
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Produktaufbau
Produktaufbau
1
2
3
4
6
5
1
Overlay
Die hochabriebfeste, wasserundurchlässige Deckschicht aus
Melaminharz schützt vor den normalen Alltagsbelastungen,
Mikrokratzern und herabfallenden Gegenständen. Dafür verantwortlich ist der hohe Korundanteil, dessen Härte nur noch
von Diamanten übertroffen wird.
2
Dekorpapier
Die aufwendig reproduzierten Dekore faszinieren mit verblüffend
echten Nachbildungen vieler naturnaher Materialien. Mit außerordentlicher Brillanz besticht der Dekordruck mit lösungsmittelfreien
Farben. Die Imprägnierung mit Melaminharz schützt zusätzlich vor
Feuchtigkeit.
3
Barrierepapier
Die spezielle Lage von einem Barrierepapier unterhalb des Dekorpapieres erhöht die Beständigkeit gegenüber Stoßbeanspruchungen
(gilt nur für Classic 1070).
4
HDF-Trägerplatte
Die hochverdichtete, quellgeschützte Trägerplatte bietet hohe Formstabilität und minimiert so Einflüsse durch Klimaschwankungen oder
außergewöhnliche Belastungen. Die Rundumkantenimprägnierung
sorgt zusätzlich für hervorragenden Kantenquellschutz. Bei den
Produktlinien Classic, Trendtime und Edition ist der Einsatz in Feuchträumen durch das Aqua-Proof Verfahren möglich.
6
Safe-Lock® PRO
Die verbesserte patentierte Klick-Mechanik Safe-Lock® PRO wird
direkt in die Spezial-Trägerplatte gefräst und zeichnet sich durch
mehrfachen Nutzen aus:
›
hohe Passgenauigkeit für unsichtbare Dielenübergänge und
absolut ebene Flächen,
›
extrem hohe Verbindungsstabilität für dauerhafte Passgenauigkeit,
›
präzise, sicher und schnell verlegt,
›
mühelose Handhabung
6
Allround Click® System (gilt nur für Trendtime 3)
Die patentierte Klick-Geometrie Allround Click® ermöglicht eine
Verlegung von Fischgrätmustern ohne linke und rechte Stäbe
und vereinfacht die Anwendung besonders durch die einfache
Verlegung.
6
Nut-Feder Verbindung (gilt nur für Edition)
Durch die universelle, umlaufende Nut-Federverbindung ist eine
einfache Verlegung in vielen Varianten (z. B.: Fischgrät-, Block-,
Leiterverlegung, …) problemlos möglich.
5
Gegenzugpapier
Die Rückseite des Laminatbodens bildet das Gegenzugpapier,
das Spannungen ausgleicht und verhindert, dass sich die Diele
verziehen kann. Das imprägnierte Gegenzugpapier schützt gleichzeitig die Trägerplatte gegen Feuchtigkeit von unten.
5
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LA MIN AT || Zubehör
Zubehör
Unterböden
Ausführliche Informationen zu Unterböden finden Sie in unseren Katalogen und
online unter www.parador.de.
Bei der Verlegung von Laminatboden empfehlen wir die Verwendung eines Unterbodens, da dieser
leichte Unebenheiten im Untergrund ausgleicht und einen positiven Effekt auf die Akustik des Bodens hat.
Ideal geeignet für Laminatböden sind die Unterböden der Akustik-Protect-Serie.
Akustik-Protect 100
› integrierte Dampfbremse
› gute Tritt- sowie Raumschalldämmung*
› kein zusätzlicher Feuchtigkeitsschutz (PE-Folie) erforderlich
Akustik-Protect 200
› gegenüber Akustik-Protect 100 verbesserte Raumschalldämmung
Akustik-Protect 300
›
integrierte Dampfbremse
›
noch bessere Eigenschaften als Akustik-Protect 100 und 200
›
zusätzlich ein Aluminium-Klebeband zur Abdichtung von Übergängen
›
kein zusätzlicher Feuchtigkeitsschutz (PE-Folie) erforderlich
Solid-Protect
›
praktischer Faltunterboden
›
druckstabiler Polystyrol-Schaumkern
Uno-Protect
›
einsetzbar auf Holzdielen, Verlegspanplatten, PVC-Böden, Linoleumböden, usw.
›
gegen Schimmelbefall imprägniert
Duo-Protect
›
spezielle Beschichtung Feuchtigkeitsschutz
›
gegen Schimmelbefall imprägniert
›
das PE-beschichtete Kraftpapier dient als Dampfbremse
Akustik-Protect 100
Akustik-Protect 200
Akustik-Protect 300
Solid-Protect
Uno-Protect
Duo-Protect
Plan-Protect
›
reines Naturprodukt aus Holzfasern
›
gute Trittschalldämmung bei einer Materialstärke von 5,5 mm
›
gegen Schimmelbefall imprägniert
›
einsetzbar auf Holzdielen, Verlegspanplatten, PVC-Böden, Linoleumböden, usw.
Bei der Verlegung auf mineralischen Untergründen ist zusätzlicher Feuchtigkeitsschutz (Ausnahme:
Akustik-Protect 100 und 300) durch eine PE-Folie unbedingt erforderlich, damit keine Feuchtigkeit
aus dem Untergrund in die HDF-Trägerplatte gelangen kann. Bei Untergründen aus Holzwerkstoffen
(z. B. OSB- oder Spanplatten) ist ebenfalls die Verwendung einer PE-Folie unbedingt erforderlich
(Gefahr der Schimmelbildung im Untergrund). Bei diesen Untergründen (bitte achten Sie auf einen
glatten Unterboden) ist zusätzlich eine Verleimung der Kopfkante erforderlich.
* Trittschall ist nach unten gerichtet, wird also in den untergeschossigen Räumen wahrgenommen; Raumschall ist
nach oben gerichtet und wird in dem Raum wahrgenommen, in dem er entsteht.
Plan-Protect
6
Page 7
24 h
0 h
LA MIN AT || Zubehör
Sockelleisten
Für einen perfekten Abschluss finden Sie im Parador Sortiment zu jedem Bodendesign die passende
Dekor-Sockelleiste. Die Befestigung an der Wand erfolgt mittels des Parador Montageklebers oder
durch die speziellen Kunststoff-Clips mit integrierter Kabelführung. Kappen und Ecken runden das
Sortiment ab.
Montagehinweis Sockelleisten
Der Bodenbelag ist sofort nach der Verlegung bei schwimmender Verlegung bzw. erst nach Leimaushärtung bei Edition (ca. 24 Stunden) bezugsfertig. Distanzkeile entfernen und Parador Sockelleiste mit
patentierter Cliptechnik oder mit Parador Montagekleber anbringen.
Profile
Die Parador Profile eignen sich für Abschlüsse, Übergange und Anpassungen. Die Basisprofile werden
auf dem Untergrund verschraubt oder – gerade bei dem Vorhandensein einer Fußbodenheizung –
auf dem Untergrund verklebt. Deckprofile aufstecken bzw. Aluminiumprofile verschrauben – fertig.
3-in-1-HDF-Profil Laminat
›
Struktur- und dekorgleich
›
48 mm breit
›
Aufbauhöhe ca. 3,5 mm
›
Anwendungsbereich der Bodenbeläge: Stärke 7 bis 9 mm
Hinweis
Ø 5 mm /
Ø 0,197 inch
7 - 9 mm / 0,276 - 0,354 inch
7 - 9 mm / 0,276 - 0,354 inch
Bei der Verwendung als Übergangsprofil ist lediglich eine Anpassung des Basisprofiles erforderlich.
In bestimmten Fällen kann bei einer Anwendung als Abschlussprofil, je nach Belastung, ein Unterfüttern (z. B. mit einem schmalen Laminatstreifen) sinnvoll sein.
7
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LA MIN AT || Zubehör
Aluminium-Profile
Die Aluminiumprofile eignen sich für den Einsatz bei Bodenbelägen mit einer Stärke von
7 bis zu 15 mm.
7 - 15 mm / 0,276 - 0,59 inch
Bitte beachten Sie die Deckmaße:
Übergangsprofil: 34 mm
Abschlussprofil: 22 mm
Anpassungsprofil: 44 mm
Werk zeug
Für die Verlegung von Laminatböden und die Anwendung von Zubehörprodukten von Parador
benötigen Sie folgende Werkzeuge und Hilfsmittel:
Maßband bzw. Gliedermaßstab, Cuttermesser, Stift, Handsäge, Parador Distanzkeile,
Parador MultiTool, Hammer, Bohrmaschine sowie Stich-, Kapp- oder Kreissäge.
Je nach Anwendung können weitere Werkzeuge und Materialien erforderlich werden:
„Pistole“ für Montagekleber; Metallsäge für Aluminiumprofile; Edition: Parador Fugenleim D3.
7 - 15 mm / 0,276 - 0,59 inch
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LA MIN AT || Grundregeln zur Verlegung
Grundregeln zur Verlegung
Diese Verlegeregeln und die nachfolgend gezeigte Montage sind allgemein gültig. In den Paketeinlegern der jeweiligen Produkte können
weitere spezielle oder abweichende Regeln bzw. Hinweise aufgeführt sein, die zu beachten und verbindlich sind.
Video Verlegung − Parador Laminat richtig verlegen:
Hinweis:
In Text "Video Verlegung" klicken,
QR-Code klicken oder QR-Code scannen
!
Prüfung der Dielen auf Unversehrtheit
Vor und während des Verlegens sind die Laminatdielen eingehend auf Materialfehler zu überprüfen.
Dielen mit sichtbaren Mängeln oder Beschädigungen dürfen nicht verlegt werden. Die Montage sollte
nur bei Tageslicht oder ausreichend guter Beleuchtung erfolgen, da sonst eventuelle Beschädigungen
oder fehlerhafte Dielen unter Umständen nicht erkannt werden können.
Akklimatisierung vor der Verlegung
Die Laminatboden-Elemente müssen über einen Zeitraum von mind. 48 Stunden bei einer Raumtemperatur von 17-24 °C und einer Luftfeuchtigkeit von 35 - 60 % im zu verlegenden Raum akklimatisiert werden. Das heißt, die geschlossenen Pakete müssen sich den Klimabedingungen im Raum
anpassen. Sind große Klimaunterschiede zwischen Lagerraum und Verlegeraum vorhanden, sollte die
Akklimatisierungszeit eher länger sein. Sind die Klimaverhältnisse annähernd gleich, kann die Zeit auch
kürzer sein.
Bitte lagern Sie die Pakete auf einer ebenen Unterlage, ohne sie dabei zu öffnen. Gerade in Neubauten,
in der die Luftfeuchtigkeit meistens sehr hoch ist, sollten Sie diese Punkte unbedingt beachten.
Dehnungsfugen / Wandabstand einhalten
Die Trägerplatte der Laminatböden ist ein Holzwerkstoff, der wie das natürliche Holz auch, je nach
Klimabedingung einer Quellung oder einer Schwindung unterliegt.
Daher benötigt der verlegte Laminatboden zu allen schweren Gegenständen (z. B. Küchen) und zu
allen festen Bauteilen, also Wänden, Stützen, Heizkörperrohre etc. einen entsprechenden Abstand,
Wandabstand oder Dehnungsfuge genannt. Des Weiteren müssen bei einer Überschreitung einer
definierten Verlegefläche Dehnungsfugen eingehalten werden.
1
2
Zu geringer Wandabstand ist der häufigste Verlegefehler. Oftmals macht sich dieser erst im Sommer
bemerkbar, da sich durch die erhöhte Luftfeuchte und Temperatur in den Sommermonaten der
Laminatboden zwangsläufig ausdehnt.
Die Dehnungsfuge bzw. der Wandabstand sollte mind. 8 mm* betragen, bei größeren Flächen
entsprechend mehr. Als Faustregel gilt: Pro Meter Boden mind. 1,5 mm Dehnungsfuge an bei den
Raumseiten einhalten. (Beispiel: Raumbreite 5 m = mind. 8 mm Wandabstand an jeder Seite) (Bild 3).
Selbst wenn das verlegte Material nur an einer Stelle im Raum anliegt (angearbeitet wird), kann sich
schwimmend verlegtes Material abdrücken und wölben. „Beliebte“ Schwachpunkte sind dabei
immer wieder Türzargen, Treppenanschlüsse, Heizkörperanschlüsse sowie Abschlussschienen.
Schwere Gegenstände (über 350 kg), wie z. B. Küchenzeilen und Schränke (der Boden kann sich nur
noch zu einer Seite bewegen), erfordern auf der Gegenseite einen doppelt so großen Wandabstand.
Wir empfehlen, schwere Gegenstände bzw. Einbaumöbel, Küchen, Einbauschränke, Aquarien etc.
vor der Verlegung aufzubauen und den Boden nur bis unter den Sockel zu verlegen (Bild 4). So ist eine
einfache und unkomplizierte Wiederaufnahme des Bodens jederzeit möglich. Die Dehnungsfugen
werden im Wandbereich mit Sockelleisten, in anderen Bereichen durch spezielle Bodenprofile,
abgedeckt. Gegebenenfalls kann es sinnvoll sein, bereits bei der Verlegeplanung die Position schwerer
Gegenstände miteinzubeziehen (Tipp: Durch die Verleimung der Kopfkanten in den Belastungsbereichen werden Fugenöffnungen vermieden).
*Hinweis: mind. 15 mm bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von >65 %
3
4
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LA MIN AT
||
Grundregeln zur Verlegung
Anordnung von Dehnungsfugen
Da der Laminatboden, wie gerade beschrieben je nach Klimabedingung quillt oder schwindet, sind bei
folgenden Gegebenheiten weitere Dehnungs- bzw. Bewegungsfugen von mind. 8 mm notwendig (Bild 5):
›
größere Flächen (über 8 x 12 m)
›
verwinkelte Flächen
›
der Verlegung von Raum zu Raum
Diese Bewegungsfugen werden mit entsprechenden Übergangsprofilen (siehe Abschnitt: Zubehör)
abgedeckt. Hinweis: Beim Weglassen der Dehnungs- oder Bewegungsfugen haftet immer der Verleger.
Verlegebild
Laminatboden Elemente können sowohl im regelmäßigen als auch im unregelmäßigen Verband
verlegt werden (Bild 6). In jedem Fall ist darauf zu achten, dass der Versatz der Kopfstöße von Reihe
zu Reihe mind. 40 cm beträgt, bei Edition mind. 15 cm, bei Fliesenformat halbe Länge. Für weitere
spezielle Verlegebilder siehe auch den Abschnitt „Montage: Edition Open Frameworks“.
Verlegerichtung (Lichteinfall und Raumgrundriss)
Aus optischen Gründen sollten die Dielen parallel zum Lichteinfall verlegt werden, d h. die Längskante
verläuft in Richtung des Lichteinfalls. Sind mehrere Fenster vorhanden, orientieren Sie sich bitte an
dem größten Fenster. Bei extremen Grundrissen des Raumes ist ebenfalls die Verlegerichtung nach
Raumaufteilung zu beurteilen (Bild 7).
Ebenfalls aus optischen Gründen sollten die Längskanten des Bodens quer zur Längsseite des
Raumes verlaufen. Der Raum wirkt dadurch optisch eher quadratisch und größer und nicht schmal
und „schlauchig“.
Einbau in Feuchträumen
5
6
7
Classic, Trendtime und Edition
8
Laminat darf nicht in Bereichen verlegt werden, in denen Spritzwasser auf den Boden gelangen kann.
Stehendes Wasser dringt über die Kanten in den HDF-Träger ein und beschädigt ihn dauerhaft (Bild 9).
Das Aqua-Proof Verfahren ermöglicht den Einsatz in Feuchträumen mit bis zu einer Stunde Schutz
bei stehendem Wasser (Classic, Trendtime und Edition) (Bild 8). In dauerhaft feuchten Räumen oder
feuchten Umgebungen (Sauna-Bereiche, kleine Badezimmer, etc.) sollte Laminat nicht verlegt werden,
da die Gefahr des Eindringens von Feuchtigkeit nicht ausgeschlossen werden kann.
Sofern der Laminatboden in Badezimmern verlegt werden soll, muss beachtet werden, dass dieser
nicht in Spritzwasserbereiche (Dusche, Badewanne, Toilette, Waschbecken) verlegt wird und die
Feuchtigkeit kontinuierlich im normalen Bereich zwischen 35 % und 60 % relativer Luftfeuchte liegt.
Es empfiehlt sich in dauerhaft feuchten Räumen und Umgebungen die Verwendung der wasserresistenten Sockelleiste aus dem Parador Sortiment.
Hinweis
Der Einbau von Laminat in Duschen ist nicht zulässig (Temperatureinwirkungen).
Pfützenbildung und Feuchtigkeitseinwirkung müssen sowohl im Rand- und Fugenbereich – auch
Dehnungsfugen – unbedingt vermieden werden (Bild 10). Ein Eindringen von Wasser unter den Boden
kann z. B. Schimmelbildung verursachen.
60 min.
Basic
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10
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LA MIN AT
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Anforderung an die Untergründe
Anforderung an die Untergründe
›
Grundvoraussetzung für die Verlegung von Laminat ist ein fester, sauberer, trockener und
ebener Untergrund.
›
Unebenheiten von mehr als 3 mm auf 1 m sollten mit geeigneter Spachtelmasse ausgeglichen
werden (Bild 1).
›
Bei der Verlegung auf alten Holzdielen und Verlegeplatten müssen z. B. lose liegende Dielen mit der
Unterkonstruktion verschraubt werden, um ein eventuelles Knarren zu reduzieren. Die Verlegung
sollte quer zur Längsrichtung der Holzdielen erfolgen.
›
Teppichböden sind aus Festigkeitsgründen und aus hygienischer Sicht als Untergrund ungeeignet
und müssen entfernt werden (Bild 2).
1
2
›
Wir empfehlen eine Verlegung auf älteren PVC-, CV- und Linoleum-Belägen nur dann durchzuführen,
wenn die Böden fest verklebt sind, keine losen Stellen aufweisen und keine Fußbodenheizung vorhanden ist. Ein geeigneter Unterboden muss verlegt werden um Unebenheiten auszugleichen.
›
Für den Fall, dass die Bodenfläche mit fahrbaren Geräten wie Bürostühlen oder -containern befahren
werden soll, muss der Unterboden in jedem Fall entsprechend druckfest sein. Das maximale Gewicht
pro Rad darf keine Verformung des Bodens hervorrufen, da dadurch die Dielenverriegelung und die
Dielenoberfläche beschädigt werden. Je nach Rollenausführung sind Schutzunterlagen erforderlich.
Es sollen ausschließlich Gegenstände mit weichen Gummirollen verwendet werden.
›
Estriche dürfen folgende Feuchtigkeitswerte nicht überschreiten:
Anhydritestrich Zementestrich
ohne Fußbodenheizung max. 0,5 CM % max. 2,0 CM %
mit Fußbodenheizung max. 0,3 CM % max. 1,8 CM %
Generell muss die Estrich-Feuchte mit einem dafür geeigneten Prüf-Messgerät geprüft werden.
Eine Prüfgutentnahme muss aus dem unteren Drittel des Estrichaufbaus erfolgen, wobei die Dicke des
Estrichs an jeder Prüfstelle gemessen und dokumentiert werden muss. Die Angaben gelten nur für
Estriche ohne Zusatzstoffe. Bei Estrichen mit Zusatzstoffen, bzw. bei schnell trocknenden Estrichen
sind die vom Hersteller angegebenen Angaben zu beachten.
Bei mineralischen Untergründen* muss auf jeden Fall vorsorglich eine 0,2 mm dicke PE-Folie als Dampfbremse untergelegt werden (Bahnen mindestens 30 cm überlappen lassen, abkleben, am Rand wannenförmig hochstehen lassen und nach dem Anbringen der Sockelleiste den Überstand mit einem Messer
abtrennen). Oder Sie verwenden Parador Unterböden mit Trittschalldämmung und integriertem Feuchtigkeitsschutz. Bei dauerhaft aufsteigender Feuchtigkeit aus dem Untergrund versiegeln Sie bitte die
Bodenfläche mit geeignetem, flüssigem Absperrmittel. Verwenden Sie in diesem Fall keinesfalls
eine Dampfsperre auf hölzernen Verlegeuntergründen (Bild 3).
* Zu mineralischen Untergründen zählen beispielsweise Beton, Estrich, Stein.
3
11
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LA MIN AT || Verlegevarianten
Verlegevarianten
Schwimmende Verlegung
Wird der Laminatboden ohne feste Verbindung mit dem Untergrund verlegt, d. h. nur die Dielen
werden miteinander verbunden, spricht man von der „schwimmenden Verlegung“. Parador Laminatböden sind dank einfacher Klick-Technik oder der zu verleimenden Nut-Feder-Verbindung schnell und
problemlos verlegbar und für die schwimmende Verlegung vorgesehen. Diese Verlegevariante ist die
beliebtesten Verlegemethode.
Vollflächige Verklebung
Vom Grundsatz ausgehend, dass die Laminatboden Elemente zur schwimmenden Verlegung
konzipiert sind, rät Parador von einer vollflächigen Verklebung ab.
Verlegung auf Fußbodenheizung
Parador Laminatböden eignen sich für die schwimmende Verlegung auf Warmwasser-Fußboden-
heizungen. Für die Verlegung auf Elektro-Fußbodenheizung beachten Sie bitte folgende Hinweise:
›
Verlegung nur mit Systemen, die über Temperaturfühler und -regler verfügen
›
keine Verlegung auf Elektro-Fußbodenheizungen älterer Bauart (Einbau vor dem Jahr 2000)
›
keine Verlegung auf Nachtspeicherheizungen
Auf den technischen Datenblättern finden Sie weitere Informationen, beispielsweise zu den
Wärmedurchlasswiderständen unserer Laminatböden.
Beachten Sie bei der Verlegung / Anwendung bitte auch die „Checkliste zur Verlegung auf
Warmwasser-Fußbodenheizung“ im Anhang.
Die maximale Oberflächentemperatur von 29 °C darf nicht überschritten werden und ein sehr
schneller Aufheizvorgang muss vermieden werden.
Verwendung von Flächenkühlung
Gemäß den einschlägigen Sachverständigenmeinungen ist bei einer maximalen relativen Luftfeuchtigkeit von 65 % eine Kühlung um maximal 5 °C problemlos möglich (gemäß der Arbeitsstättenverordnung
sollte auch im „normalen“ Wohnungsbau die Fußbodentemperaturuntergrenze von 19 °C eingehalten
werden. In „fußkalten“ Bereichen erhöht sich die gesundheitliche Anfälligkeit).
Die Parador Bodenbeläge sind bei Einhaltung dieser benannten Bedingungen uneingeschränkt
(bei Beachtung der prinzipiellen Parador Einbau- bzw. Verlegeanweisungen) einsetzbar.
Bei Verlegung auf Fußboden Heiz- oder Kühlsystemen ist die Verwendungsfreigabe des Systemherstellers zwingend erforderlich. Die angegebenen Parameter zur Verlegung auf derartigen Systemen
sind einzuhalten. Die Verlegung auf Heizsystemen mit Nachtspeicherfunktion ist ausgeschlossen.
Hinweis: Bitte beachten Sie den Einfluss einer gegebenenfalls verwendeten Verlegeunterlage auf
das Fußbodenheizungs- bzw. Flächenkühlungssystem.
12
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LA MIN AT
Montage
Montage
Bitte beachten Sie zur Montage insbesondere auch die Anweisungen auf dem Paketeinleger.
Nachdem Sie die Grundregeln beachtet haben und der Unterboden verlegt ist, kann die eigentliche
Verlegung des Bodenbelags beginnen.
Vorbereitung und Ausmittelung
Um ein gleichmäßiges Bild der ersten und letzten Reihe zu erhalten, messen Sie die Raumbreite
quer zur Verlegerichtung und mitteln Sie die Breite der ersten und letzten Dielenreihe (jeweils mind.
½Dielenbreite) aus (Bild 1).
Verlegen Sie Elemente aus mehreren Paketen gemischt, damit Sie ein gleichmäßiges Dekorbild in der
Fläche bekommen.
Das jeweils letzte Element einer Reihe wird abgelängt bzw. gekürzt und mit dem Reststück, das nicht
kürzer als 15 cm (20 cm bei Edition Open Frameworks) sein soll, wird die nächste Reihe begonnen (Bild 2).
Die Querfugen sollten von Reihe zu Reihe mindestens 40 cm (bei Fliesenformat halbe Dielenlänge
und bei Edition Open Frameworks 15 cm) verspringen („wilder Verband“).
Bitte berücksichtigen Sie, dass im besonderen Fall einer vollflächigen Verklebung etwaige Dehnungsfugen (sogenannte Baufugen) aus dem Untergrund auch im Oberbelag mit aufgenommen werden
müssen.
1
2
20 (15) cm
7,9 (6) inch
Bitte überprüfen Sie vor dem Verlegen bei Tageslicht oder ausreichend guter Beleuchtung jede Diele
auf Fehler und verlegen Sie nur einwandfreie Dielen.
13
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LA MIN AT
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Montage
Montage
Bitte beachten Sie zur Montage insbesondere auch die Anweisungen auf dem Paketeinleger. Siehe
auch den Abschnitt Grundregeln zur Verlegung. In diesem Abschnitt ist das Parador Verlegevideo
Parador Laminat richtig verlegen (Seite 9: QR-Code und Internetlink) verfügbar.
Falls die Wand nicht gerade verläuft, übertragen Sie den Wandverlauf z. B. mit dem Parador MultiTool
und schneiden die erste Dielenreihe entsprechend nach (Bild 3).
Die erste Dielenreihe wird so verlegt, dass die Nut der Kopfseite und die Längsseite
(ehem. Federseite) zur Wand zeigen (Bild 4).
Beginnen Sie in der linken Raumecke. Der erforderliche Wandabstand beträgt min. 8 mm und wird
durch die Parador Kunststoff-Rastkeile erreicht.
Beginnen Sie mit dem Zusammenschieben der Kopffugen der ersten Dielenreihe. Richten Sie die
Dielen längsseitig aus. Die erste Diele jeder weiteren Reihe fügen Sie bitte schräg in die Längskante
der verlegten Reihe ein. Dabei ist ein Winkel von 15 - 25° ideal, wobei das Parador MultiTool hilft (Bild 5).
Zur Verlegung der anschließenden Dielen gehen Sie bitte wie folgt vor:
›
Kopfseitige Feder in längsseitiger Nut ansetzen
›
Kopfseitige Nut auf Höhe des schwarzen Punktes an kopfseitige Feder ansetzen (Bild 6)
3
4
5
›
Diele in einer Bewegung zur verlegten Reihe ziehen / drücken (Bild 7)
›
Prüfen, ob alle Fugen geschlossen sind (Bild 8)
›
Der fortlaufende Einsatz des Parador MultiTools gewährleistet eine optimale Winkelstellung
6
7
8
14
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Montage
Alternativ können Sie ab der zweiten Reihe folgende
Verlegetechnik anwenden:
›
Diele auf dem Boden vor die erste Reihe schieben
›
Diele bis zum Einrastpunkt leicht schräg kippen (15 -
›
Diele rastet beim Absenken ein, sodass ein spielfreier Sitz
25°) (Bild 9)
mit Presspassung entsteht
›
Setzschlag, d. h. Nachverriegeln mit z. B. einem Schlagklotz
(Bild 10 und 11)
›
Nach dem Einmessen und Ablängen des Reihenendstückes
wird dieses vorsichtig gefügt. Bitte den Wandabstand berücksichtigen. (Bild 12)
Wenn Sie die Elemente mit einer Stichsäge bearbeiten, führen
Sie die Säge am besten über die Unterseite der Diele. Bei einer
Tischsäge legen Sie die Diele mit der Dekorseite nach oben
auf den Tisch auf. Auf diese Weise erhalten Sie jeweils die
beste Schnittqualität (Bild 13).
Schneiden Sie die letzte Dielenreihe auf das benötigte Maß,
indem Sie mit Hilfe z. B. des Parador MultiTool oder eines
Dielenreststückes die Breite übertragen (Bild 14). Beachten
Sie bitte auch hierbei den erforderlichen Wandabstand von
mindestens 8 mm.
109
1211
1413
15
Falls bei der Montage des Reihenendstückes ein Ansetzen auf der Höhe des schwarzen Punktes
nicht mehr möglich ist, schieben Sie dieses Endstück auf der Feder der Kopfkante in die Längskante
(Bild 14), entfernen das Parador MultiTool (Bild 15) und verriegeln die Längskante. Überprüfen Sie ob
alle Fugen geschlossen sind und verwenden Sie gegebenenfalls das Parador MultiTool als Schlagklotz (Bild 16). Setzen Sie deshalb einen Schlagklotz oder das Parador MultiTool ein, um die Kopfund Längskante endgültig zu verriegeln (Setzschlag).
Der Boden ist sofort nach der Verlegung bezugsfertig. Sie müssen nur noch die Parador KunststoffRastkeile entfernen und Parador Sockelleisten mit Cliptechnik oder dem Parador Montagekleber
anbringen.
Demontage-Hinweise
Zum beschädigungsfreien Aufnehmen der Dielen gehen Sie wie folgt vor: Die komplette Dielenreihe
wird an der Nutseite bis über den Einrastpunkt angehoben und im Ganzen weggezogen. Danach
Dielenreihe wieder auf den Boden legen. Die Kopfverbindungen werden nicht durch Ziehen in Längsrichtung, sondern durch Verschieben in Querrichtung gelöst.
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aa
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Montage
Montage Parador Laminat Trendtime 3 (Fischgrät) mit dem Allround-Click® System
Beachten Sie bitte zur Montage insbesondere auch die Anweisungen auf dem Paketeinleger.
Nachdem Sie die Grundregeln beachtet haben und der Unterboden verlegt ist, kann die eigentliche
Verlegung des Bodenbelags beginnen.
Vorbereitung
Bei der Verlegung von Laminatdielen (Fischgrät) ist die Raumanmutung sehr stark von der Verlegeart
abhängig. Bild 1 und Bild 2 zeigen hierfür einige Beispiele. Bild 1 zeigt die 0° Zopfrichtung parallel zu
den Raumwänden. Bild 2 zeigt die sog. 45° Zopfrichtung. Sie benötigen für die Verlegung von Fischgrätmustern nur die von Parador entwickelte „universale“ Diele, also keine linken und rechten Dielen.
Mit dieser Diele können die oben gezeigten Verlegungen gemacht werden, die Verlegerichtung ist
nicht vorgegeben. Bild 3 zeigt die empfohlene Verlegerichtung. Hierbei ist darauf zu achten, dass die
Dielen so verlegt werden, dass die Nutseite der Dielen in Verlegerichtung liegt und somit die Feder in
die Nut geklickt wird.
Bitte überprüfen Sie vor dem Verlegen jede Diele auf Fehler und verlegen Sie nur einwandfreie Dielen.
Montage
Raumausmitteln. a = Halbe Raumlänge = Mittlerer Zopf
Aber: Aufgrund des 45° Winkels 5 cm zusätzlich zur halben Raumlänge ausmessen und dort den
mittleren Zopf legen (a + 5 cm). Dieser Achsverlauf ist mit einer Schnur zu fixieren (Bild 4).
Bitte verlegen Sie zuerst eine ganze Dreierreihe (Verlegereihenfolge entsprechend der Nummerierung) und schieben diese bitte wie dargestellt an die angeordneten Abstandshalter (Bild 6).
Tipp: Um die ersten Dielen einfach und im richtigem Winkel zueinander zu verlegen, gehen Sie bitte
wie folgt vor: Legen Sie zunächst die Dielen A und 1 mit einem Versatz von ca. 120 mm zusammen.
Diele A dient nur als Anlage und wird später wieder entfernt. Danach verlegen Sie die Dielen 3 und 4.
Jetzt können Sie Diele A wieder entfernen und die restlichen Dielen entsprechend der Nummerierung
verlegen (Bild 5).
1
2
3
Hinweis
Bitte achten Sie darauf, dass die Dielen so verlegt werden, dass die Nutseite der Dielen in Verlegerichtung liegt und somit die Feder in die Nut geklickt wird.
Nun richten Sie diese Reihe genau an der Achsschnur aus. Bei einem schiefen Wandverlauf müssen
ggf. die Abstandshalter nachgesetzt werden. Beachten Sie bitte den Randabstand von 8 - 10 mm.
Dieser umlaufend erforderliche Randabstand ist auch bei festen Einbauten einzuhalten.
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a + 5 cm
a
5
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Montage
Die Randdielen sind anzupassen. Sägeschnitt unter 45° bzw.
entsprechend des Wandverlaufes (Bild 6).
In die dreieckigen Freiräume müssen passend zugeschnittenen
Dielen eingearbeitet werden (Bild 7).
Im Randbereich, in dem Dielen zugeschnitten / gekürzt wurden,
sind diese durch eine geringe Leimangabe zu fixieren. Geben
Sie dafür bitte Parador Fugenleim D3 sparsam (ein Leimaustritt
in die V-Fuge darf nicht erfolgen) in die Leimbereiche der
Längs- und Kopfkanten 1, 2 und 3 ein (Bild 8 und Bild 9).
Beschweren Sie bitte zur Fixierung die verleimten Bereiche
(Bild 10). Anschließend kann der Raum komplett verlegt
werden. Die Randdielen und die Restbereiche müssen wie
oben beschrieben eingearbeitet werden.
76
8
9
10
Nach dem Trocknen des Leimes (ca. 1 Stunde) ist der Boden
bezugsfertig. Parador Kunststoff-Rastkeile entfernen und
Parador Sockelleisten mit patentierter Cliptechnik oder dem
Parador-Montagekleber anbringen.
Hinweis
In den Bereichen in denen die Dielen nicht mehr eingeschwenkt
werden können (Türzargen, Heizungsrohr, etc.; siehe auch den
Abschnitt: Macher-Tipps) sind sie waagerecht zu fügen und zu
verleimen. Dazu müssen die Rastnocken mit einem Messer
entfernt werden (Bild 11 und 12). Die Verleimung erfolgt wie in
den Abbildungen 8, 9 und 10 beschrieben.
Demontage-Hinweise
Bei einer eventuell erforderlichen Demontage der Böden
müssen zuerst die verleimten Bereiche entfernt werden.
Danach lassen sich die Dielen einfach entnehmen (Bild 13).
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Montage
Montage Parador Laminat Edition Open Frameworks mit Nut-Feder-Verbindung
Beachten Sie bitte zur Montage insbesondere auch die Anweisungen auf dem Paketeinleger.
Nachdem Sie die Verlegeregeln beachtet haben und der Untergrund vorbereitet ist,
kann die eigentliche Verlegung beginnen.
Vorbereitung
Das Laminat Edition Open Frameworks besteht aus einem Modul mit dreiseitiger Nut und einer Feder
an einer Längsseite. Generell ist dieser Bodenbelag für die Verleimung mit Parador Fugenleim D3 in
der Nut-Feder-Verbindung konzipiert.
Vergewissern Sie sich, dass Sie ausreichend lose Federn vorliegen haben (1 lose Feder pro Diele).
Verlegeprinzip
Für die Verbindung der einzelnen Dielen ist die Anwendung der Parador Feder in HDF-Ausführung für
den sicheren und stabilen Halt (auch: Obere Bündigkeit) untereinander erforderlich. Die HDF-Feder
wird in eine kopfseitige Dielennut der Universaldiele geleimt. Hierdurch sind keine linken und rechten
Dielen erforderlich.
Der Leimauftrag für die Verleimung der HDF-Feder erfolgt ebenso wie der Leimauftrag für die
Verleimung der Längskanten auf der unteren Nutwange (Bild 1).
Hinweis
Bitte beachten Sie die Verarbeitungshinweise sowie Anwendungs- und Aushärtezeiten des Parador
Fugenleimes D3.
Durch die Verleimung der Dielen ist eine Überprüfung ob alle Fugen geschlossen sind laufend erforderlich (Bild 2). Gerade vor dem Erreichen der Aushärtezeit des Parador Fugenleimes D3 ist z. B. eine
mögliche Fugenverschiebung durch die Anwendung eines Schlagklotzes oder des Parador MultiTools
entsprechend zu beachten bzw. die oben genannte Überprüfung vorzunehmen und offene Fugen sind
wieder zu schließen.
Verlegemuster
Durch die universelle Nut-Feder-Verbindung sind unterschiedliche Verlegevarianten möglich.
Beispielhaft sind fünf Varianten (Bilder 3 bis 7) dargestellt:
Eine Vielzahl weiterer Verlegevarianten ist mit Laminat Edition Open Frameworks möglich.
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Montage
Exemplarisch wird die Verlegung von Laminat Edition Open Frameworks in der Standard-Längsverlegung dargestellt.
Bitte denken Sie daran, die Raumgegebenheiten aufzunehmen und um ein gleichmäßiges Verlegebild
zu erhalten, mitteln Sie die Fläche gegebenenfalls entsprechend aus (Bild 8).
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Montage
Entfernen Sie zuerst die Längsfedern der gesamten ersten Dielenreihe (Bild 9) mit einer Säge, sofern
Sie die erste Reihe nicht sowieso schmälern müssen. Beginnen Sie die erste Reihe in einer linken
Raumecke und legen Sie die abgeschnittene Längsseite zur Wand. Der erforderliche Wandabstand
von 8 bis 10 mm wird durch die Parador Kunststoff-Rastkeile erreicht.
Das jeweils letzte Element einer Reihe wird abgesägt und mit dem Reststück, das nicht kürzer als
15 cm sein soll (Bild 11), wird die nächste Reihe begonnen. Das letzte Element wird mit einem
Zugeisen und einem Hammer gefügt (Bild 10). Die Querfugen sollten von Reihe zu Reihe mindestens
ebenfalls 15 cm verspringen (Bild 12 „wilder Verband“).
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10
1211
>15 cm/6 inch
Fügen Sie die Dielen mit einem Schlagklotz oder dem Parador MultiTool und einem Hammer an der
Längs- und der Kopfkante ineinander (Bild 13) und drücken Sie die Diele an der vorhergehenden Diele
an, bis die Fuge geschlossen ist.
Der Boden ist nach der Verlegung und Leimaushärtung sofort bezugsfertig. Sie müssen nur noch
die Parador Kunststoff-Rastkeile entfernen und Parador Sockelleisten mit der patentierten Cliptechnik
oder dem Parador Montagekleber anbringen.
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Tipps
Tipps
Auswechseln einer beschädigten Laminatdiele mit Safe-Lock® PRO
Im Falle einer beschädigten Laminatdiele in der Mitte eines Raumes haben Sie die Möglichkeit, mit
etwas handwerklichem Geschick diese zu ersetzen. Dazu schneiden Sie mit einer Säge bitte die
beschädigte Diele vollständig durch (Bild 1) und entnehmen die beschädigte Diele. Orientieren Sie
sich dabei an der Dielenhöhe Ihres verlegten Laminatbodens. Bringen Sie entlang der Schnittkante
Klebeband an (Bild 2). Dazu heben Sie bitte die verlegte Fläche leicht an und schieben einen breiten
Klebestreifen mit der klebrigen Seite nach oben zur Hälfte unter die verlegte Fläche. Entfernen Sie
von einer neuen, unbeschädigten Diele die markierten Teile der Klickgeometrie (Bild 3).
Nun legen Sie das eingepasste Dielenstück von oben in die Fehlstelle ein und drücken im Bereich
der Kanten die Dielen fest auf das Klebeband. Zusätzliche Stabilität erreichen Sie, indem Sie vorher
Kleber auf die Kante geben (Bild 4). Beschweren Sie die ausgewechselte Diele mit einem Gewicht
so, dass sie bündig mit den angrenzenden Dielen liegt. Legen Sie das Gewicht dafür über den
Dielenbereich hinaus.
1
0,28 - 0,35 inch
2
43
So kürzen Sie eine Türzarge ein
Legen Sie ein Dielenreststück inkl. Unterboden mit der Dekorseite nach unten gegen die Zarge und
sägen Sie wie dargestellt entlang der Diele ab (Bild 5). Bitte beachten Sie auch die Hinweise in dem
Abschnitt Montage Trendtime 3.
So werden Rohraussparungen gemacht
Wählen Sie die Rohraussparungen im Durchmesser 10 mm größer als das Rohr ist (Spiel / Bewegungsfuge). Stellen markieren, ausbohren und gemäß der Abbildung in einem Winkel von 45° absägen (Bild 6).
Das ausgesägte Stück einleimen. Auch hier den Wandabstand nicht vergessen.
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6
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Werterhaltung
Werterhaltung, Reinigung
und Pflege
Parador Laminatböden sind melaminharzbeschichtet und äußerst strapazierfähig. Damit Sie lange
Freude an Ihrem Boden haben, hier noch einige Hinweise zur Werterhaltung, Reinigung und Pflege:
Beschädigungen vermeiden
Wie bei allen anderen Bodenbelägen auch, sollten Sie Ihren neuen Laminatboden vor Schmutzpartikeln durch entsprechende Schmutzfangzonen (Matten) schützen (Bild 1).
Zum Schutz der Laminatböden gegen Kratzer müssen unter Stuhlfüßen, Tischfüßen sowie unter
Möbelstücken in jedem Fall passende, weiche Filzgleiter montiert werden (Bild 2).
Rollen von Bürostühlen, Aktenwagen und Rollcontainern sind mit weichen Laufflächen / Rollen
(Typ W gemäß EN 12529) auszustatten (Bild 3). Des Weiteren besteht die Möglichkeit, den Boden
in diesen stark beanspruchten Bereichen durch entsprechende Schutzmatten zu schützen (erhältlich
in Büro-Fachgeschäften). Ein Wachsen oder ein zusätzliches Versiegeln der Laminatböden bzw. der
Kanten ist nicht erforderlich, da durch solche Maßnahmen keinesfalls eine Verbesserung in der Optik
bzw. im Gebrauchsnutzen erzielt werden können.
Wir empfehlen die regelmäßige Trockenreinigung Ihres Laminatbodens mit dem Staubsauger
(aufgestellte Bürsten) oder dem Besen. Eine nebelfeuchte Reinigung sollte nur bei hartnäckigen
Verschmutzungen erfolgen. Wichtig dabei ist, dass der Wischer gut ausgewrungen ist und keine
Pfützen mit stehendem Wasser entstehen.
Werterhaltung
Allgemeine Hinweise für die Werterhaltung Ihres Laminatbodens:
›
35 - 60 % relative Luftfeuchte sind optimal für Parador Laminat und auch für das Wohlbefinden
der Menschen empfehlenswert
1
2
3
›
Sand und Schmutz vermeiden, da beides wie Schleifpapier wirkt
›
auf dem Boden stehende Flüssigkeiten immer sofort aufnehmen
›
nur nebelfeucht wischen
›
keine Scheuermittel, Bohnerwachse, Heißdampfreiniger oder Polituren verwenden,
Sie trüben u. a. die Optik
›
versehen Sie Stühle und Tische mit weichen Filzgleitern. Bürostühle sollten weiche Rollen haben,
bzw. verwenden Sie in diesen stark beanspruchten Bereichen entsprechende Bodenschutzmatten
›
keine Dampfreiniger verwenden
›
verwenden Sie bitte Produkte für die Pflege und Unterhaltsreinigung aus dem Parador Sortiment
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LA MIN AT || Werterhaltung
Bauabschlussreinigung
Bohrstaub und andere lose Partikel unmittelbar mit dem Besen oder Staubsauger entfernen.
Leimschlieren und -reste mit dem Parador Leimentferner beseitigen. Dazu etwas Leimentferner
auf ein Tuch bringen und die verschmutzten Stellen reinigen. Zum Abschluss nebelfeucht wischen
(Lappen gut auswringen und Pfützen aus stehendem Wasser vermeiden).
Unterhaltsreinigung
Staub, Flusen und lose Partikel mit dem Besen oder Staubsauger (aufgestellte Bürsten) entfernen.
Punktuelle Verschmutzungen mit einem feuchten Lappen abwischen. Bei hartnäckigen Verschmutzungen den Boden nebelfeucht mit handelsüblichem Reinigungsmittel behandeln. Achten Sie darauf,
dass sich keine Wasserpfützen bilden.
Hartnäckige Verschmutzungen
Verunreinigungen durch Stoffe wie Schuhcreme, Lack, Teer, Öl, Schmiere, Tinte, Tusche und
Lippenstift entfernt man am besten mit einem in Lösemitteln getränktem Tuch. Dazu eignen sich z. B.
Azeton, Nagellackentferner oder Reinigungsbenzin. Dabei sind die Sicherheitsvorschriften zu beachten
und die Mittel nur im betroffenen Bereich mit wenig Lösemittel vorsichtig einzusetzen.
Retuschieren von leichten Kratzern
Verwenden Sie zum Retuschieren von leichten Kratzern das Kratzer-Retuschier-Set von Parador.
Beachten Sie dabei die Anwendungsbeschreibung. Wiederholen Sie diesen Vorgang gegebenenfalls.
Zum Schluss mit einem feuchten Lappen nachwischen.
Reparieren von stärkeren Kratzern und Beschädigungen
Mit der Reparaturpaste aus dem Parador Reparatur Set lassen sich die beschädigten Stellen durch
Ausspachteln ausbessern. Beachten Sie dabei die Anwendungsbeschreibung.
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LA MIN AT || Die häufigsten Fragen
Die häufigsten Fragen
1. Was ist der Grund für Verzug und Schüsselung der Dielen?
Verzug und Schüsselungen treten auf, wenn die Laminatdielen nicht ausreichend vor der Verlegung
akklimatisiert werden. Achten Sie bitte unbedingt auf die Akklimatisierung! Also den Laminatboden
mind. 48 h vor der Verlegung im geschlossenem Paket auf einer geraden Unterlage in dem zu
verlegendem Raum akklimatisieren.
2. Was ist der Grund für offene Fugen?
Häufig liegt die Ursache für offene Fugen bei Laminatböden in der (viel) zu geringen Raumluftfeuchte
(Material trocknet aus). Hier ist unbedingt auf das Einhalten der erforderlichen Raumluftfeuchte zu
achten. Ideal ist während der Heizperiode eine Raumluftfeuchte von mindestens 50 - 65 % bei einer
Temperatur von 20 bis 22 °C.
3. Was ist der Grund, dass sich der Boden wölbt?
Eine Wölbung des Bodens bedeutet meistens, dass an irgendeiner Stelle die Bodenfläche an die
Wand stößt, bzw. irgendwo die Bewegungsfuge nicht mehr ausreicht (Heizungsrohr, Türzarge,
Bodenprofile, etc.). Bitte kontrollieren Sie alle Stellen, ob noch Bewegungsmöglichkeit vorhanden ist.
Auch minimale Berührungen reichen aus, um an anderer Stelle den Boden zum Wölben zu bringen.
4. Was ist der Grund für Kantenquellung?
Wird zu oft zu feucht gewischt, bzw. bleiben Flüssigkeiten auf dem Boden stehen und werden nicht
sofort entfernt, kommt es häufig im Bereich der Kanten zu sogenannten Kantenquellungen. Das liegt
daran, dass in die Fugen Feuchtigkeit eindringt und der Holzwerkstoff durch Feuchtigkeit aufquillt.
Dieses lässt sich vermeiden, indem möglichst selten nebelfeucht gewischt und Flüssigkeit (Pfütze)
sofort entfernt wird.
5. Was ist der Grund, dass der Laminatboden „trübe“ und verschleiert aussieht?
Dieses Problem entsteht oftmals durch falsche Reinigungsmittel. Diese Reiniger bilden Schichten, die
sich auf Dauer wie eine Folie auf den Boden legen und somit die Optik trüben. Verzichten Sie also auf
schichtbildende Reiniger wie Polituren oder Bohnerwachs.
6. Laminat im Badezimmer?
Das Aqua-Proof Verfahren bei Classic, Trendtime und Edition ermöglicht Einsatz in Feuchträumen mit
bis zu einer Stunde Schutz bei stehendem Wasser. Bitte beachten Sie die Verlegehinweise.
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LA MIN AT || Anhang
Checkliste zur Verlegung auf
Warmwasser-Fußbodenheizungen
Grundsätzlich müssen alle mineralischen Untergründe vor der Verlegung von Laminat so aufgeheizt werden, dass keine schädliche
Feuchtigkeit mehr entweichen kann. Dieses Aufheizen gilt für alle Jahreszeiten, im Winter wie im Sommer.
Der Estrich muss sachgerecht nach den allgemein anerkannten Regeln des Fachs (DIN) verlegt werden. Er muss mindestens 21 Tage
austrocknen, bevor mit dem Aufheizen begonnen wird. Wir empfehlen das Aufheizen nach dem folgendem Schema bzw. anhand
der Mustervorlage Aufheizprotokoll durchzuführen. Bitte beachten Sie zusätzliche Hinweise Ihres Estrichlegers und Heizungsbauers.
Verlegung auf Fußbodenheizung (Auszug aus Abschnitt Verlegevarianten)
Parador Laminatböden eignen sich für die schwimmende Verlegung auf Warmwasser-Fußbodenheizungen. Für die Verlegung auf
Elektro-Fußbodenheizungen beachten Sie bitte folgende Hinweise:
›
Verlegung nur mit Systemen, die über Temperaturfühler und -regler verfügen
›
keine Verlegung auf Elektro-Fußbodenheizungen älterer Bauart (Einbau vor dem Jahr 2000)
›
keine Verlegung auf Nachtspeicherheizungen
Auf den technischen Datenblättern finden Sie weitere Informationen, beispielsweise zu den Wärmedurchlasswiderständen unserer
Laminatböden. Die maximale Oberflächentemperatur von 29 °C darf nicht überschritten werden und ein sehr schneller Aufheizvorgang
muss vermieden werden.
Aufheizdiagramm für eine
Warmwasser-Fußbodenheizung
Vorlauftemperatur
50
45
40
35
30
25
20
15
10
5
21 Tage keine
Beheizung
5 Tage
45ºC
25ºC
7 Tage4 Tage7 Tage7 Tage
45ºC
25ºC
15ºC
Liegezeit
Estrich
Bitte beachten: Die Oberflächentemperatur des Laminatbodens sollte optimal 25 °C nicht überschreiten (max. 29 °C).
AufheizenMax.
Vorlauftemperatur
ohne
Unterbrechung
AbheizenHeizung abschalten
Aufh eizen bis max.
45º C und abhei zen
Verl egun g:
Max. 25º C Vorlauftemperatur
18-20 ºC Raumtemperatur
Aufheizen auf
Normalbetrieb
währe nd der
Heizperiode
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LA MIN AT || Anhang
LA MIN AT
||
Anhang
Aufheizprotokoll bei WarmwasserFußbodenheizungen (Mustervorlage)
Bei neu eingebauten Fußbodenheizungen muss unbedingt ein Aufheizprotokoll geführt werden.
1. a) Am wurden die Estricharbeiten beendet.
b) Es ist Zement- , Anhydrit- Estrich vorhanden.
c) Die Dicke des Estrichs beträgt durchschnittlich cm.
2. a) Am wurde die flächenbeheizte Fußbodenkonstruktion in Betrieb genommen
und mit täglicher Temperatursteigerung von 5 °C (Vorlauftemperatur) bis auf 45 °C aufgeheizt.
b) Diese maximale Temperatur ist Tage (Soll: 7 Tage) ohne Nachtabsenkung beibehalten worden.
c) Vom bis zum (Soll: 4 Tage) wurde die Vorlauftemperatur täglich um 5 °C gedrosselt.
d) Vom bis zum (Soll: 7 Tage) wurde die Heizung abgeschaltet.
e) Am wurde die Heizung wieder in Betrieb genommen und
am wurde die Vorlauftemperatur von 45 °C erreicht.
f) Nach Erreichen der Vorlauftemperatur von 45°C wurde in Temperaturstufen von täglich max. 10 °C die Vorlauftemperatur gedrosselt
(max. 25 °C), bis die Raumtemperatur für die Verlegung von Laminat und Parkett ca.18 - 20 °C erreicht. ja
3. Während des Auf- und Abheizens sind die Räume belüftet, aber Zugerscheinungen vermieden worden? ja
4. Die letzten Feuchtigkeitsmessungen an den markierten Messstellen haben % Restfeuchte ergeben.
(Zulässige Werte: Anhydrit-Estrich max. 0,3 CM %, Zementestrich max. 1,5 CM %)
5. Die flächenbeheizte Fußbodenoberfläche wird für die Verlegung der Nutzschichten / Beläge hiermit freigegeben.
Für den Bauherren / Auftraggeber:
Ort / Datum / Unterschrift / Stempel
Die Hinweise dienen der Beratung des Verlegers / des Heizungsbauers bzw. dem Bauherren. Gewährleistungsansprüche können hieraus nicht
abgeleitet werden. Im Zweifelsfall sind entsprechende Vorschriften des Estrichlegers / Heizungsbauers zu befolgen.