Die Netzinstallation muss von einem Fachelektriker verlegt werden. Bei
erforderlichen Verlängerungskabeln darf der Leitungsquerschnitt den
erforderlichen Wert nicht unterschreiten (s. Tabelle). Das Elektrokabel ist so zu
verlegen, dass es beim Gerätebetrieb nicht durchschnitten wird. Nicht
funktionsfähige Verlängerungskabel nicht gebrauchen. Technische
Beschaffenheit des Versorgungskabels regelmäßig nachprüfen. Gerät nicht am
Versorgungskabel ziehen. Gerät an eine Schukodose mit
Stromvergleichsschutz anschließen.
8. Gerät einschalten
Die Tätigkeiten laut Kap. „Vorbereitungen vor dem
Einsatz“ unbedingt vornehmen, bevor das Gerät in
Betrieb genommen wird”.
Vor dem Einschalten der Schleifmaschine ist jedesmalig zu prüfen, ob alle für
die Arbeitssicherheit verantwortlichen Elemente funktionstüchtig sind. Jedes
Mal muss man überprüfen, ob die Schleifscheibe mit einem festen
Maschinenelement nicht in Berührung kommt. Schließen Sie die Maschine an
das Netz an, indem Sie den Stecker in die Versorgungsdose einstecken. Der
Einschalter befindet sich am Gehäuse der Antriebseinheit an der Frontseite der
Schleifmaschine. Der grüne Druckknopf, der mit ”I” gekennzeichnet ist, dient
dazu, die Schleifmaschine in Gang zu setzen. Der rote Druckknopf, der mit“ 0”
gekennzeichnet ist, dient dazu, die Schleifmaschine anzuhalten. Der Einschalter
ist so konstruiert, dass die Schleifmaschine bei Spannungsausfall und dann bei
Spannungswiederkehr sich nicht wieder automatisch einschaltet. Um die
Schleifmaschine wieder in Gang zu setzen, muss man den Druckknopf “I” erneut
eindrücken. Lassen Sie die Schleifmaschine nie im Leerlauf. Lassen Sie die
Schleifmaschine nicht ohne Aufsicht, wenn Sie an das Netz angeschlossen ist.
Nach Arbeitsschluss ziehen Sie den Stecker unbedingt aus der Steckdose
heraus. Bei allzu großen Vorschubgeschwindigkeiten des Werkstückes oder bei
einem allzu lange dauernden Betrieb, somit bei angestiegenen
Schnittwiderständen und erhöhter Temperatur der Motorwicklung muss man
das Elektrogerät ausschalten und abwarten, bis der Motor die
Umgebungstemperatur erreicht hat. Überlasten Sie die Maschine nicht, richten
Sie sich nach den empfohlenen Betriebszeiten.
Gerät ausschließlich mit den an beiden Spindeln angebauten Zubehörteilen
gebrauchen, um die Berührung der rotierenden Spindeln zu verhindern.
9. Gerätegebrauch
Die Schleifmaschine ist nie in Gang zu setzen, wenn
die Schleifscheibe im Kontakt zu dem bearbeiteten
Werkstück steht.
Nachdem Sie die Schleifmaschine in Gang gesetzt haben, schieben Sie den zu
schleifenden Gegenstand mit einer sanften Bewegung an die Schleifscheibe
(stoßen Sie nicht gegen die rotierende Schleifscheibe) heran. Während des
Schleifvorganges pressen Sie das Gerät mit geringer Kraft an. Die
Schleifscheibe soll nur im geringen Maße ihre Umlaufgeschwindigkeit im
Verhältnis zum Lauf ohne Belastung reduzieren. Infolge des Reibens zwischen
der Schleifscheibe und dem bearbeiteten Werkstück erhitzt sich das Material.
Deswegen muss man an die Schleifmaschine einen Behälter mit einem
Kühlmittel stellen, damit der bearbeitete Gegenstand gekühlt werden kann.
Die Tischschleifmaschine ist für den Arbeitsmodus S2 (gelegentliche Arbeit)
bestimmt. Das bedeutet, dass während der Arbeit Arbeitsunterbrechungen für
das Gerät gewährleistet sind. Bei Arbeit mit fester Belastung darf das Gerät nicht
länger arbeiteten als 30 Min. Die Überschreitung der vorgenannten Arbeitszeit
kann die Überhitzung des Gerätes verursachen.
Befestigung, Auswechseln der Schleifscheiben
Vor dem Auswechseln der Schleifscheiben muss man
unbedingt die Netzversorgung von der Maschine
trennen, indem man den Stecker aus der Steckdose herauszieht.
Bauen Sie die Abdeckung der Schleifscheibe ab, indem Sie die drei sie
befestigenden Muttern mit einem Flachschlüssel und Kreuzschraubenzieher
abschrauben. Schrauben Sie die Mutter (rechte Schleifscheibe – entgegen dem
Uhrzeigersinn – die Mutter ist rechtsgängig; linke Schleifscheibe – im
Uhrzeigersinn – die Mutter ist linksgängig) ab, entfernen Sie die Unterlage und
den Anpressring, und dann die Schleifscheibe. Den Stützring lassen Sie dort,
wo er ist. Die Montage der neuen Schleifscheibe führen Sie in umgekehrter
Reihenfolge durch. Setzen Sie die zuvor abgebaute Abdeckung wieder ein.
Ziehen Sie die Muttern nach.
Die mit dem Auswechseln der Schleifscheibe verbundenen Tätigkeiten führen
Sie sehr vorsichtig durch. Beim Fallen auf einen harten Untergrund wird die
Schleifscheibe immer entweder ausgebrochen oder zerstört.
Schleifband einstellen
Das Schleifband wird in seinem korrekten Axiallauf mit dem oben an der
Schleifscheiben-Schutzverkleidung vorhandenen Drehknopf eingestellt (Abb. C,
2). Korrekten Schleifbandlauf vorerst einstellen, dazu Stecker ziehen,
anschließend Schleifband mit der Hand in einer Richtung laufen lassen,
gleichzeitig Drehknopf im Uhrzeigersinn verstellen bzw. Schleifband in der
entgegen gesetzten Richtung laufen lassen und Drehknopf entgegen dem
Uhrzeigersinn verstellen. Nach erfolgter Schleifbandeinstellung ist die
Schleifmaschine anzuschließen, laufen zu lassen und auf mögliche
Nachstellungen mithilfe des Drehknopfes unter der gleichzeitigen Kontrolle des
Schleifbandlaufes zu prüfen. Der Drehknopf muss nicht weit verstellt werden,
um die Schleifbandlage zu ändern. Die Einstellung ist mit Fingerspitzengefühl
vorzunehmen, weil das Schleifband seinen Lauf nicht sofort nach der
Drehknopfverstellung, sondern etwas verzögert verändert. Es ist ganz üblich.
Schleifband wechseln
Schutzverkleidung für das Schleifband demontieren (Abb. C), dazu zwei
Befestigungsschrauben lösen (Abb. C, 1). Hebel (Abb. C, 2) nach unten
verstellen, um das gespannte Schleifband lösen und von den Rollen abziehen
zu können. Schleifband wechseln und Hebel nach oben verstellen, um das
Schleifband zu spannen. Schutzverkleidung wieder anbringen. Anschließend
Schleifband einstellen, siehe „Tischschleifmaschine gebrauchen“.
Empfohlene Schleifscheiben
Die A067140 ist mit einer Schleifscheibe Ø150x20xf12,7 mm sowie mit einem
Schleifband mit dem Umfang 686 mm und der Breite 50 mm ausgestattet. Für
die Herstellung von optimalen Schleifbedingungen und Erzielung von optimaler
Schleifqualität ist es sehr wichtig, richtige Schleifscheibe für den zu
bearbeitenden Werkstoff zu wählen. Eine für den jeweiligen Werkstoff gewählte
Schleifscheibe darf weder zu weich noch zu hart sein. Die Härte der
Schleifscheiben wird mithilfe von Buchstabensymbolen gekennzeichnet: Sehr
weiche Schleifscheiben: E, F, G; weiche Schleifscheiben: H, I, J, K; mittelweich:
L, M , N , O; hart: P, Q , R , S; sehr hart: T, U, W, Z. Das Kennzeichnungssystem
für die Schleifwerkzeuge ist in der Polnischen Norm: Schleifwerkzeuge,
gebunden - PN-ISO 525:2001 enthalten.
Die Körnung des Schleifbandes hat beim Typ A067140 keinen Einfluss auf den
Gerätebetrieb und ist lediglich von der beabsichtigten Bearbeitung mit der
Schleifmaschine abhängig. Es ist ein breites Schleifbandsortiment mit einer sehr
differenzierten Körnung markterhältlich, sodass sowohl die Grob-, als auch die
Feinbearbeitung der Werkstücke möglich ist.
10. Gerätebedienung
Zuerst Stecker ziehen, erst dann jegliche Bedienung
vornehmen.
Verifizieren Sie periodisch den technischen Zustand der Schleifmaschine. Vor
jedem Arbeitsbeginn überprüfen Sie die Schleifscheiben auf Risse und
Ausbrüche. Vor jedem Arbeitsbeginn ist der Funkenschutz zu überprüfen und
einzustellen.
Funken, die unterhalb der Schleifscheibe herumfliegen, können zu
Augenverletzungen der Entzündung der benachbarten Gegenstände und zu
einem Brand führen.
Der Abstand der Schleifscheibe und der Werkstückabstützung ist regelmäßig
einzustellen, da die Schleifscheibe abgenutzt wird.
Der Abstand zwischen dem Schutz und der Schleifscheibe soll möglich gering
sein, jedoch darf auf keinen Fall größer sein als 2 mm.
Bei einem zuu großen Abstand kann das Werkstück infolge der Drehbewegung
der Schleifscheibe mitgerissen werden, dabei sind Körperverletzungen nicht
auszuschließen. Ist die Schleifscheibe so stark abgenutzt, dass der Abstand der
Schleifscheibe und der Werkstückabstützung trotzt der Einstellung 2 mm
überschreitet, ist die Schleifscheibe zu wechseln.
Einige wichtige Informationen und praktische Ratschläge
1. Bei unebener Fläche der Schleifscheibe muss man Diamant verwenden.
Damit können wir die Schleifoberfläche der Scheibe regenerieren.
2. Die Abnutzung der Schleifscheibe hängt von der Härte des geschliffenen
Materials und der angewandten Schleifscheibe.
3. Man darf nicht die Seitenfläche der Schleifscheibe zum Schleifen benutzen.
4. Brechen die Körner aus dem Bindemittel aus, heißt das, dass die
Schleifscheibe zu weich ist.
5. Brechen die Körner nach dem Abstumpfen aus dem Bindemittel nicht aus, ist
die Schleifscheibe zu hart und “verbrennt”, denn durch das Reiben wird das
bearbeitete Wertstück zu einer sehr hohen Temperatur erhitzt.
6. Schleifmaschinen, die Spuren vom Eingreifen der Dritten aufweisen, werden
wie Reparaturen nach Ablauf der Garantie behandelt.
7. Die Form und die Art der Schleifscheibe wählen wir in Abhängigkeit von der
Gestalt und dem Material des bearbeitenden Werkstückes, der Art der
Bearbeitung und der Konstruktion der Werkzeugmaschine aus.
Vertragen, Lagerung
Gerät beim Vertragen an der Unterseite beider Funkenschutz-verkleidungen
fassen, Stromkabel zuvor zusammenrollen und Funkenschutzverkleidungen
sowie Werkstückabstützungen abbauen.
Gerät trocken und gegen Luftfeuchte geschützt lagern. Bewegliche Teile
regelmäßig mit Maschinenöl abschmieren.
11. Ersatzteile und Zubehör
W Bei erforderlichem Ersatzteil- oder Zubehörkauf ist Kontakt mit dem Service
der Fa. Dedra Exim aufzunehmen – siehe Kontaktangaben auf S. 1 dieser