Der Elektrorollstuhl kann mit folgenden Zusatzoptionen ausgestattet sein (Zutreffendes ist angekreuzt):
Elektronische Wegfahrsperre*
[ ] Funktion freigeschaltet[ ] Funktion nicht nutzbar
Bei Freischaltung erfolgt die Aktivierung durch Betätigung der Mode-Taste auf dem Bedienpult.
Die Deaktivierung erfolgt mit Hilfe des Joysticks.
Elektronische Lenksperre*
[ ] Funktion freigeschaltet[ ] Funktion nicht nutzbar
2-fach Adapterkabel*
[ ] Adapterkabel mitgeliefert[ ] Adapterkabel nicht mitgeliefert
Mit dem mitgelieferten Adapterkabel können folgende Funktionen mit Hilfe separater Buttons direkt angesteuert werden:
[ ] Fußraste links[ ] Fußraste rechts[ ] Sitzkantelung
[ ] Sitzhöhenverstellung[ ] Rückenwinkelverstellung[ ] Licht
[ ] Blinker rechts[ ] Blinker links[ ] Hupe
[ ] Warnblinker[ ] Weitere:
*Nähere Informationen siehe Kapitel „Zubehör“.
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Additional Options – C2000
The power wheelchair can be equipped with the following additional options (applicable options are checked):
Electronic drive-away lock*
[ ] Function enabled[ ] Function disabled
If enabled, the function is activated by pressing the mode button on the control panel.
The function is deactivated with the joystick.
Electronic steering lock*
[ ] Function enabled[ ] Function disabled
2-way adapter cable*
[ ] Adapter cable included[ ] Adapter cable not included
The included adapter cable allows the following functions to be selected directly through separate buttons:
[ ] Footrest, left[ ] Footrest, right[ ] Seat tilt
[ ] Seat height adjustment[ ] Back angle adjustment[ ] Light
[ ] Direction indicator, right[ ] Direction indicator, left[ ] Horn
[ ] Warning asher[ ] Other:
*See the ”Accessories” section for more information.
n Lesen Sie dieses Dokument aufmerksam durch.n Beachten Sie die Sicherheitshinweise.
INFORMATION
Die vorliegende Gebrauchsanweisung kann auf der Homepage www.ottobock.com eingesehen und von dort heruntergeladen werden. Das dort hinterlegte PDF-Dokument
kann auch in vergrößerten Formaten dargestellt werden.
Bei weiteren Fragen zur Gebrauchsanweisung wenden
Sie sich bitte an das Fachpersonal, das Ihnen das Produkt
übergeben hat.
1.1 Vorwort
Die vorliegende Gebrauchsanweisung vermittelt dem Benutzer sowie den Begleitpersonen alle erforderlichen Kenntnisse über Aufbau, Funktion, Bedienung und Wartung des
Elek trorollstuhls C2000 der Otto Bock Mobility Solutions
GmbH. Die Anleitung beinhaltet die für eine gefahrlose Benutzung des Elektrorollstuhls erforderlichen Informationen
und gibt bei auftretenden Störungen Hinweise auf mögliche
Ursachen und deren Beseitigung.
Die Kenntnis dieser Gebrauchsanweisung ist für den sicheren Gebrauch des Elektrorollstuhls zwingend erforderlich.
Die Gebrauchsanweisung, insbesondere das Kapitel
„Sicher heit“, ist deshalb vor Gebrauch des Elektrorollstuhls
vom Benutzer und den Begleitpersonen sorgfältig zu lesen.
Damit wird die volle Nutzung der Leistungsfähigkeit des
Elektrorollstuhls gesichert.
1.2 Verwendungszweck
Der Elektrorollstuhl C2000 dient ausschließlich gehunfähigen und gehbehinderten Menschen zum individuellen Gebrauch für die Selbstbeförderung im Innen- und Außenbereich:
n C2000: für Innen- und Außenbereichn C2000-S: für Außenbereich; Beckengurt als Standard
inklusive
n C2000-H: für Innen- und Außenbereich; Elektrische Sitz-
höhenverstellung als Standard inklusive.
Der Elektrorollstuhl C2000 ist ausschließlich mit den Optionen in der hier aufgeführten Gebrauchsanweisung zu kom-
C200010 | Ottobock
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Allgemeine Informationen
binieren. Für Kombinationen mit Medizinprodukten und/oder
Zubehörteilen anderer Hersteller außerhalb des Modularsystems übernimmt Ottobock keine Haftung. Optional kann
der Elektrorollstuhl mit einer Begleitpersonensteuerung auch
durch Begleitpersonen gesteuert werden.
Jeder darüber hinausgehende Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für alle Personen- und Sachschäden,
die aus nicht bestimmungsgemäßer Verwendung entstehen,
haftet nicht der Hersteller, sondern allein der Benutzer.
Der Elektrorollstuhl darf nur von eingewiesenen Personen
verwendet werden. Die Einweisung in die Benutzung des
Elektrorollstuhls ist eine der Voraussetzungen, Personen vor
Gefahren zu schützen und den Elektrorollstuhl sicher und
fehlerfrei zu bedienen.
Die Betriebssicherheit des Elektrorollstuhls ist nur bei bestimmungsgemäßer Verwendung entsprechend den Angaben in dieser Gebrauchsanweisung gewährleistet. Letztlich
verantwortlich für einen unfallfreien Betrieb ist der Benutzer.
1.3 Anwendungsgebiet
Die Vielfalt an Ausstattungsvarianten sowie die modulare
Bauweise erlauben einen Einsatz des Elektrorollstuhls
C2000 bei Gehunfähigkeit / Gehbehinderung durch:
n Lähmungenn Gliedmaßenverlusten Gliedmaßendefekt/-deformationenn Gelenkkontrakturen/-schädenn Sonstige Erkrankungen
Der Elektrorollstuhl C2000 ist insbesondere für Nutzer konzipiert, die in der Lage sind, sich selbstständig mit diesem
fortzubewegen.
Bei der individuellen Versorgung sind außerdem zu beachten:
n Körpergröße und Körpergewicht (je nach Standardaus-
führung max. Zuladung 160 kg bzw. 200 kg, optional bis
260 kg)
n Physische und psychische Verfassungn Alter des Behindertenn Wohnverhältnissen Umwelt
C2000
Ottobock | 11
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Sicherheit
1.4 Service
INFORMATION
Service und Reparaturen am Elektrorollstuhl werden
grundsätzlich nur von durch Ottobock autorisierte und geschulte Personen des Fachhandels durchgeführt. Wenden
Sie sich bei Problemen an den Fachhändler, der Ihnen den
Elektrorollstuhl angepasst hat.
Treten Fragen auf oder kann ein Problem trotz Zuhilfenahme
der Gebrauchsanweisung nicht gelöst werden, wenden Sie
sich bitte an den Kundenservice von Ottobock (Adresse siehe Umschlagrückseite).
Ottobock ist im Sinne der Kundenzufriedenheit bemüht,
Kunden in jeder Hinsicht zu unterstützen, damit diese mit
dem Produkt noch lange zufrieden sind.
2 Sicherheit
2.1 Bedeutung der Symbolik
WARNUNG
Warnungen vor möglichen schweren Unfall- und Verletzungsgefahren.
VORSICHT
Warnungen vor möglichen Unfall- und Verletzungsgefahren.
HINWEIS
Warnungen vor möglichen technischen Schäden.
INFORMATION
Hinweise zur Bedienung. Hinweise für das Service-Personal.
2.2 Normen und Richtlinien
Alle Angaben zur Sicherheit in dieser Gebrauchsanweisung
beziehen sich auf die derzeit gültigen nationalen Gesetze
und Verordnungen der Europäischen Union. In anderen Ländern müssen die zutreffenden Gesetze und Landesverordnungen eingehalten werden.
C200012 | Ottobock
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Sicherheit
Neben den Sicherheitshinweisen in dieser Gebrauchsanweisung müssen die allgemein gültigen Berufsgenossenschaftlichen Verordnungen (BGV), die Vorschriften zur Unfallverhütung (UVV) und zum Umweltschutz beachtet und
eingehalten werden. Alle Angaben in dieser Gebrauchsanweisung sind jederzeit uneingeschränkt zu befolgen.
Der Elektrorollstuhl ist nach den derzeit gültigen Regeln der
Technik gebaut und betriebssicher. Die Sicherheit des Elektrorollstuhls wird durch die CE-Kennzeichnung und die Konformitätserklärung bestätigt.
2.3 Allgemeine Sicherheitshinweise
WARNUNG
Erstickungsgefahr. Achten Sie darauf, dass die Verpa-
ckungsmaterialien nicht in Kinderhände gelangen.
VORSICHT
Unfall- und Verletzungsgefahr durch Nichtbeachtung
oder Nichteinhaltung der Sicherheitshinweise. Alle Si-
cherheitshinweise in dieser Gebrauchsanweisung und in
allen mitgeltenden Dokumenten sind zu beachten und einzuhalten. Die Gebrauchsanweisung muss dem Benutzer
jederzeit zur Verfügung stehen.
VORSICHT
Unfall- und Verletzungsgefahr durch nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch. Der Elektrorollstuhl C2000 darf nur
bestimmungsgemäß verwendet werden. Der Elektrorollstuhl C2000 darf nur von eingewiesenen Personen benutzt
werden. Es darf stets nur eine Person mit dem Elektrorollstuhl C2000 befördert werden.
VORSICHT
Verbrennungsgefahr beim Umgang mit Feuer. Rückenbe-
spannung und Sitzkissen sind schwer entammbar, können
sich jedoch entzünden. Beim Umgang mit Feuer, insbesondere brennenden Zigaretten, ist daher äußerste Vorsicht geboten.
VORSICHT
Unterkühlung oder Verbrennung an Bauteilen. Durch
extreme Temperaturen können Bauteile extrem kalt oder
heiß werden.
Setzen Sie das Produkt keinen extremen Temperaturen
aus (z. B. Sonneneinstrahlung, Sauna, extremer Kälte), um
Verletzungen durch Berührung der Bauteile zu verhindern.
C2000
Ottobock | 13
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Sicherheit
INFORMATION
Verwenden Sie nur Original-Optionen des Herstellers. Die
optionalen Komponenten dürfen nur wie hier beschrieben
montiert werden. Nichtbeachtung führt zum Verlust von
Gewährleistungsansprüchen.
2.4 Sicherheitsanforderungen für Transport,
Lagerung und Montage
Transport und Lagerung
WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr durch unsachgemäße
Anwendung als Transportsitz im Behindertentransportkraftwagen (BTW). Der Elektrorollstuhl C2000 ist von Ot-
tobock zur Zeit noch nicht zur Nutzung als Sitz in Behindertentransportkraftwagen (BTW) freigegeben! Setzen Sie
bis zur Freigabe die Fahrzeuginsassen während der Fahrt
ausschließlich in die im Fahrzeug installierten Sitze mit dazugehörenden Rückhaltesystemen! Bei Nichtbeachtung
können sowohl der Nutzer als auch alle anderen Fahrzeuginsassen bei einem Unfall verletzt werden.
Informationen zum aktuellen Stand unserer Maßnahmen
können Sie von Ihrem Fachhändler oder auf der Ottobock
Homepage www.ottobock.de erhalten.
WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr durch unsachgemäßen
Transport in Flugzeugen. In Flugzeugen ist der Elektroroll-
stuhl gemäß den Bestimmungen der IATA (International Air
Transport Association) zu transportieren. Dazu sind vor
Abgabe des Elektrorollstuhls als Gepäck immer die Sicherung zu entnehmen und die Batterieanschlüsse kurzschlusssicher zu isolieren.
Beachten Sie, dass insbesondere nicht auslaufsichere und
nicht aufrecht zu transportierende Batterien entnommen
und auslaufsicher/kurzschlusssicher verpackt werden
müssen.
Nähere Informationen erhalten Sie unter www.iata.org.
Ottobock empfiehlt, vor jedem Flug direkten Kontakt mit
der Airline aufzunehmen, um sich über die besonderen
Transportbestimmungen zu informieren.
HINWEIS
Schäden durch unsachgemäßen Transport. Verwenden
Sie für den Transport nur ausreichend dimensionierte Hebezeuge. Sichern Sie den Elektrorollstuhl gemäß den Vorschriften des verwendeten Transporthilfsmittels. Bringen
Sie die Spanngurte nur in den entsprechenden Befestigungsösen und an den vorgegebenen Anzurrpunkten an.
C200014 | Ottobock
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Sicherheit
Schalten Sie beim Transport auf Hebebühnen oder in Aufzügen die Steuerung des Elektrorollstuhls aus. Verriegeln
Sie die Bremse. Achten Sie darauf, dass der Elektrorollstuhl mittig auf der Hubäche der Hebebühne steht. Es
dürfen sich keine Teile oder Komponenten des Elektrorollstuhls im Gefahrenbereich benden.
HINWEIS
Schädigung der Batterie durch Tiefentladung. Entnehmen Sie bei längeren Standzeiten oder beim Versand des
Elektrorollstuhls die Sicherung.
INFORMATION
Die Bereifung des Elektrorollstuhls enthält chemische Stoffe, die mit anderen chemischen Stoffen, wie z. B. Reinigungsmitteln und Säuren, eine Reaktion eingehen können.
Schwarze Reifen enthalten Rußpartikel, die zu Verfärbungen und Abriebstellen führen können. Sorgen Sie bei längerer Standzeit für eine geeignete Unterlage.
Montage
WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr durch Lösen von Steckund Schraubverbindungen. Bei sämtlichen Einstellarbei-
ten oder beim Umklappen der Rückenlehne für den Transport müssen Schraub- bzw. Steckverbindungen gelöst
werden. Dies kann zu unkontrollierten Bewegungen von
Bauteilen führen. Um Verletzungen an Quetsch- und Scherkanten zu vermeiden, führen Sie die Arbeiten mit sichernder Unterstützung eines Helfers durch. Achten Sie darauf,
dass sich niemals Körper teile, z. B. Hände oder Kopf, im
Gefahrenbereich benden.
VORSICHT
Unfallgefahr durch nicht gesicherte Verschraubungen.
Ersetzen Sie nach dem Lösen von Verschraubungen mit
Gewindesicherung diese durch neue oder sichern Sie diese ggf. mit Gewindesicherungsmasse mittlerer Festigkeit
(z. B. EuroLock A24.20).
Ziehen Sie nach allen Ein- bzw. Verstellungen am Elektrorollstuhl die Befestigungsschrauben bzw. -muttern wieder
fest an. Beachten Sie dabei eventuell vorgegebene Drehmomente.
C2000
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Sicherheit
INFORMATION
Vor der Benutzung des Elektrorollstuhls müssen alle erforderlichen mechanischen Anpassungen (z. B. Anbau einer Sondersteuerung) und Software-Einstellungen (z. B. Programmierung der Steuerung) an die individuellen Bedürfnisse und
Fähigkeiten des Benutzers vorgenommen werden. Die Einstellungen dürfen nur durch das von Ottobock autorisierte
und geschulte Personal erfolgen.
INFORMATION
Beim Anbau einer Sondersteuerung ist der Benutzer verpichtet, sich vom Fachhandel genau in deren Benutzung
einweisen zu lassen.
INFORMATION
Die Anbauposition der Vorrichtung für die Sitzhöhenverstellung und/oder des Sitzes darf nicht verändert werden.
2.5 Sicherheitsanforderungen für den Betrieb
WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr durch fehlerhafte Sicherheitsfunktionen. Der Benutzer ist verpichtet, sich vor je-
der Benutzung vom sicheren und ordnungsgemäßen Zustand des Elektrorollstuhls einschließlich der Sicherheitsfunktionen zu überzeugen.
Der Elektrorollstuhl darf nur betrieben werden, wenn alle
Sicherheitsfunktionen, z. B. die selbsttätigen Bremsen, funktionstüchtig sind. Nicht funktionierende Bremsen können zu
schweren Unfällen mit tödlichen Verletzungen führen.
WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr durch falsche Konfigurationseinstellungen. Geänderte Einstellungen von Parame-
tern bei der Konguration führen zu einer Änderung des
Fahrverhaltens. Insbesondere Änderungen der Geschwindigkeits-, Beschleunigungs-, Brems- oder Joystickeinstellungen können zu unvorhergesehenen und in der Folge zu
unkontrollierbaren Fahreigenschaften mit Unfallfolge führen. Erproben Sie nach Abschluss der Konguration/Programmierung immer das Fahrverhalten des Elektrorollstuhls.
C200016 | Ottobock
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Sicherheit
Die Programmierung darf nur von eingewiesenem Fachpersonal durchgeführt werden. Ottobock oder der Steuerungshersteller haften nicht bei Schadensfällen, die (insbesondere in Kombination mit einer Sondersteuerung) durch
eine nicht fachgerecht / bestimmungsgemäß auf die Fähigkeiten des Rollstuhlnutzers abgestimmte Programmierung
verursacht wurden.
WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr durch fehlende Bremswirkung bei entriegelter Bremse. Beachten Sie die fehlende
Bremsfunktion bei entriegelter Bremse, vor allem bei der
Beförderung des Elektrorollstuhls auf einer Strecke mit Neigung.
WARNUNG
Verletzungsgefahr durch Umkippen beim Fahren. Der
Elektrorollstuhl C2000 ist für das kurzfristige Befahren von
Steigungen und Gefällestrecken bis max. 22 % zugelassen. Steigungen oder Gefällestrecken über diesem Prozentsatz dürfen nicht befahren werden.
Die kritische Hindernisbewältigung des Elektrorollstuhls
C2000 beträgt max. 140 mm (je nach Zuladung und
Fahrtrichtung). Höhenunterschiede, die größer als 140 mm
sind, dürfen nicht überquert werden. Beim Befahren von
Steigungen und Gefällestrecken dürfen keine Hindernisse
überwunden werden.
Es dürfen keine Treppen befahren werden.
Das Rückwärtsfahren sollte nur zum Rangieren oder für
kurze Fahrten auf der Ebene genutzt werden.
WARNUNG
Unfallgefahr durch Umkippen beim Fahren. Verringern Sie
bei Bergabfahrt die Geschwindigkeit (z. B. Fahrstufe 1 einstellen). Beim Befahren von Steigungen und Gefällestrecken
dürfen keine Hindernisse überwunden werden. Vermeiden
Sie das Ein- und Aussteigen auf Steigungen und Gefällestrecken. Das Befahren von Steigungen und Hindernissen ist nur
mit abgesenkter Sitzkantelung, abgesenkter Sitzhöhenverstellung und senkrechtem Rücken erlaubt. Bei Bergabfahrt ist
es sinnvoll, die Sitzkantelung leicht nach hinten zu neigen.
Hindernisse wie Stufen oder Bordsteinkanten dürfen nur mit
reduzierter Geschwindigkeit (max. 3 km / h) befahren werden.
Dabei sollten die Hindernisse stets rechtwinkelig angefahren
und in einem Zug überwunden werden.
C2000
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Sicherheit
WARNUNG
Kippgefahr beim Fahren auf ungeeignetem Untergrund.
Das Befahren sehr glatter Flächen (z. B. vereister Oberächen) oder sehr grobkörniger Oberächen (z. B. Schotter
oder Geröll) ist nicht zulässig.
WARNUNG
Kippgefahr beim Benutzen von Hebebühnen. Schalten Sie
beim Benutzen von Hebebühnen, Aufzügen, Bussen oder
Bahnen die Steuerung des Elektrorollstuhls aus. Verriegeln
Sie die Bremse.
WARNUNG
Kippgefahr durch Schwerpunktverlagerung. Testen Sie die
Auswirkungen der Schwerpunktverlagerung auf das Verhalten des Elektrorollstuhls an Gefällestrecken, Steigungen,
seitlichen Neigungen oder beim Überwinden von Hindernissen vor der ersten Benutzung mit sichernder Unterstützung
eines Helfers.
WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr durch falsches Anheben.
Begleitpersonen dürfen den Elektrorollstuhl nur an den Rahmenteilen, auf keinen Fall an den Fußstützen und/oder Armauagen anheben.
WARNUNG
Quetsch- und Klemmgefahr im elektrischen Sitzverstellbereich. Beim Betätigen der Sitzhöhenverstellung, der Rü-
ckenwinkelverstellung (optional) und der Sitzkantelung
(optional) weist der Bereich zwischen Sitzrahmen und Rollstuhlrahmen konstruk tionsbedingte Quetsch- und Scherkanten auf. Weisen Sie alle Begleitpersonen darauf hin. Um
Verletzungen zu vermeiden, achten Sie darauf, dass niemals Körperteile, z. B. Hände und Füße, in den Gefahrenbereich gelangen, sich keine störenden Objekte, z. B. Kleidung
oder Hindernisse im Gefahrenbereich benden und sich
keine unbefugten Personen dort aufhalten.
WARNUNG
Unfall und Verletzungsgefahr durch unsachgemäßen Gebrauch der Sitzhöhenverstellung.
n Die Funktion zur Sitzhöhenverstellung darf nur auf
waage rechtem Untergrund verwendet werden.
n Beim Betätigen der Sitzhöhenverstellung dürfen sich
keine unbefugten Personen im Gefahrenbereich aufhalten.
n Es dürfen sich keine störenden Objekte oder Hindernis-
se im Verstellbereich benden.
C200018 | Ottobock
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Sicherheit
n Alle Begleitpersonen sind darauf hinzuweisen, dass
sich im Bereich zwischen Sitzrahmen und Rollstuhlrahmen konstruktionsbedingte Quetschkanten benden.
n Benutzer und Begleitperson dürfen nicht in den Gefah-
renbereich fassen.
VORSICHT
Quetsch- und Klemmgefahr im Schwenkbereich der Fußablagen. Achten Sie darauf, dass Sie beim Aus- und Einklap-
pen der Fußrasten bzw. des Fußbretts nicht mit den Gliedmaßen in den Gefahrenbereich gelangen.
VORSICHT
Sturzgefahr. Lehnen Sie nicht bei angehobenem Sitz den
Oberkörper über die Sitzäche hinaus.
VORSICHT
Unfallgefahr durch eingeschränkte Sicht. Beachten Sie
den eingeschränkten Sichtbereich beim Fahren in abgehobener Sitzposition und beim Betätigen des Sitzes mit eingebauter Sitzhöhenverstellung.
VORSICHT
Unfallgefahr beim Fahren ohne Erfahrung. Das Fahren
ohne Erfahrung kann zu Stürzen und anderen gefährlichen
Situationen führen. Trainieren Sie den Umgang mit dem
Elektrorollstuhl vor der ersten Benutzung auf ebenem,
überschaubarem Gelände.
VORSICHT
Unfallgefahr durch unkontrolliertes Fahrverhalten. Beim
Betrieb des Elektrorollstuhls kann es aufgrund von Störungen zu unkontrollierten Bewegungen kommen. Wenden
Sie sich in diesem Fall unverzüglich an Ihren autorisierten
Fachhändler. Nehmen Sie beim Erkennen von Fehlern, Defekten oder anderen Gefahren, die zu Personenschäden
führen können, den Elektrorollstuhl sofort außer Betrieb.
VORSICHT
Unfall- und Verletzungsgefahr durch falsches Ein- und
Aussteigen. Schalten Sie zum Ein- und Aussteigen die
Rollstuhlsteuerung aus. Die Armauagen sind nicht mit vollem Gewicht belastbar und dürfen deshalb nicht zum Einund Aussteigen verwendet werden.
C2000
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Sicherheit
VORSICHT
Unfall- und Verletzungsgefahr durch Wegrollen. Eine
entriegelte Bremse kann zu unkontrolliertem Wegrollen des
Elektrorollstuhls führen. Achten Sie beim Abstellen des
Elektrorollstuhls darauf, dass die Bremse verriegelt ist.
VORSICHT
Unfallgefahr durch unkontrolliertes Fahrverhalten. Beim
Betrieb des Elektrorollstuhls kann es zu Störungen durch
elektromagnetische Felder kommen. Beachten Sie beim
Betrieb folgende Besonderheiten:
n Die Fahrleistungseigenschaften des Elektrorollstuhls
können durch elektromagnetische Felder beeinusst
werden (Mobiltelefone oder sonstige abstrahlende Geräte). Schalten Sie während der Fahrt alle mobilen
Geräte ab.
n Der Elektrorollstuhl kann elektromagnetische Felder er-
zeugen, die zu Störungen anderer Geräte führen können. Schalten Sie die Steuerung ab, wenn keine Funktion benötigt wird.
n Der Elektrorollstuhl ist gemäß den Bestimmungen der
EMV geprüft.
VORSICHT
Unfallgefahr durch schlechte Bereifung. Prüfen Sie vor
jeder Benutzung die Reifen durch Sichtkontrolle auf ausreichende Proltiefe und korrekten Luftdruck.
Vermeiden Sie unnötiges Abstellen im Freien und direkte
Sonneneinstrahlung (UV-Licht), da dieses zur schnellen
Alterung der Bereifung führt. Die Folgen sind eine Verhärtung der Proloberäche und das Ausbrechen von Eckstücken aus dem Reifenprol. Ottobock empehlt, die Bereifung unabhängig vom Verschleiß im Abstand von 2 Jahren
zu tauschen.
Bei längeren Standzeiten oder starker Erwärmung der Reifen (z. B. in der Nähe von Heizkörpern oder bei starker
Sonneneinstrahlung hinter Glasscheiben) kommt es zu einer bleibenden Verformung der Reifen. Achten Sie deshalb
stets auf genügend Abstand zu Wärmequellen, bewegen
Sie oft Ihren Elektrorollstuhl C2000 oder schaffen Sie sich
bei Einlagerung eine Aufbockmöglichkeit.
VORSICHT
Unfallgefahr durch unzweckmäßige Kleidung. Ottobock
empehlt dem Benutzer, bei Dunkelheit helle Kleidung bzw.
Kleidung mit Reektoren zu tragen.
C200020 | Ottobock
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Sicherheit
HINWEIS
Schäden durch unsachgemäßen Gebrauch der Funktion zur Sitzhöhenverstellung. Der Elektrorollstuhl C2000
kann mit einer Vorrichtung zur Sitzhöhenverstellung ausgestattet werden. Beachten Sie beim Betrieb folgende Besonderheiten:
n Die Aktuatoren der Sitzfunktionen sind nicht für den
Dauerbetrieb sondern nur für eine kurzzeitig begrenzte
Belastung ausgelegt (10 % Anstrengung, 90 % Pause). Als Richtwert gilt: Bei max. Zuladung sind nach einer Betätigungszeit von 10 Sekunden ca. 90 Sekunden
Pause einzuhalten. Die elektrischen Sitzfunktionen sind
dabei unabhängig von der Fahrfunktion zu betrachten.
n Der Sitz mit der Funktion zur Sitzhöhenverstellung darf
mit maximal 160 kg bzw. 200 kg beladen werden.
n Bei Fehlern oder Störungen darf die Funktion zur Sitz-
höhenverstellung nicht betätigt werden.
n Wird bei Betätigen der Sitzhöhenverstellung der Kriech-
gang nicht aktiviert, ist sofort ein Fachhändler aufzusuchen. Der Elektrorollstuhl C2000 darf bis zur Behebung
des Fehlers nur mit eingefahrener Sitzhöhenverstellung
verwendet werden.
HINWEIS
Schäden durch Überhitzung oder Kälte. Der Elektrorollstuhl C2000 ist nur im Temperaturbereich von -25 °C bis
+50 °C funktionsfähig. Er darf nicht außerhalb dieses Temperaturbereichs betrieben werden.
HINWEIS
Schäden durch Überladung. Die maximale Zuladung für
den Elektrorollstuhl C2000 beträgt je nach Standardausführung 160 kg bzw. 200 kg. Als Option kann der Elektrorollstuhl C2000 auf eine maximale Zuladung von 260 kg
aufgerüstet werden.
HINWEIS
Bruch durch Überladung des Gepäckträgers. Die maximale Zuladung für den Gepäckträger beträgt 15 kg.
HINWEIS
Störungen durch elektromagnetische Felder. Der Elektro rollstuhl ist gemäß den Bestimmungen der EMV geprüft.
Beachten Sie beim Betrieb folgende Besonderheiten:
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Sicherheit
Die Fahrleistungseigenschaften des Elektrorollstuhls können durch elektromagnetische Felder beeinusst werden
(Mobiltelefone oder sonstige abstrahlende Geräte). Schalten Sie während der Fahrt alle mobilen Geräte ab.
Der Elektrorollstuhl kann elektromagnetische Felder erzeugen, die zu Störungen anderer Geräte führen können.
Schalten Sie die Steuerung ab, wenn keine Funktion benötigt wird.
Trotz Einhaltung aller anzuwendenden EMV-Richtlinien und
Normen ist es möglich, dass der Elektrorollstuhl durch andere elektrische Geräte, wie z.B. Alarmsysteme in Kaufhäuser, gestört wird oder diese stört. Wenn Sie ein solches
Verhalten bemerken, dann bewegen Sie Ihren Elektrorollstuhl außerhalb der Störungsreichweite.
HINWEIS
Beschädigung der Reifen durch zu hohen Reifenluftdruck. Achten Sie darauf, dass der in Kapitel 10 „Techni-
sche Daten“ angegebene Reifenluftdruck nicht überschritten wird.
INFORMATION
Bei Fahrten im öffentlichen Straßenverkehr ist die Straßenverkehrsordnung zu beachten.
INFORMATION
Dem Benutzer wird dringend empfohlen, zur eigenen Sicherheit stets den Beckengurt anzulegen. Der Beckengurt
dient als Stabilisierung der sitzenden Person im Elektrorollstuhl.
INFORMATION
Bei jedem Einschalten bendet sich die Steuerung in der
zuletzt gewählten Fahrstufe. Auf Wunsch kann die Startfahrstufe über Parametereinstellungen gewählt werden.
Diese Einstellungen dürfen nur durch das von Ottobock
autorisierte und geschulte Personal erfolgen.
INFORMATION
Wird der Fahrmodus während der Fahrt geändert, so beschleunigt oder bremst der Elektrorollstuhl.
INFORMATION
Die Steuerung des Elektrorollstuhls ist nach Schutzart IP
54 geschützt und kann dementsprechend bei schlechten
Wetterbedingungen (z. B. Regen) genutzt werden. Die
Steuerung ist für den Innen- und Außenbereich zugelassen
und erfüllt die Anforderungen bezüglich Klima und Spritzwasser.
C200022 | Ottobock
Page 23
Sicherheit
INFORMATION
Gibt die Steuerung beim Betätigen des Bremshebels kein
Fehlersignal ab, liegt eine Fehlfunktion vor. Die Einstellung
muss vom Fachhändler überprüft werden.
INFORMATION
Beim Rangieren darf ausschließlich mit reduzierter Geschwindigkeit gefahren werden.
2.6 Sicherheitsanforderungen an Pege, Wartung
und Entsorgung
VORSICHT
Unfall- und Verletzungsgefahr durch falsche Wartung,
Reparatur oder Einstellung. Die Wartung des Elektroroll-
stuhls darf nur durch das von Ottobock autorisierte und
geschulte Personal erfolgen. Das gilt ebenfalls für alle Reparaturen und Einstellungen an der Bremse. Eine falsche
Einstellung kann zum Verlust der Bremswirkung führen.
WARNUNG
Verletzungsgefahr durch explosive Gase. Beim Laden
der Batterien können explosive Gase entstehen. Folgende
Sicherheitsmaßnahmen sind zwingend einzuhalten:
n Sorgen Sie in geschlossenen Räumen für ausreichen-
de Belüftung.
n Es darf nicht geraucht und kein Feuer entfacht werden.n Vermeiden Sie unbedingt Funkenbildung.
n Die Lüftungsschlitze der Verkleidung dürfen nicht ver-
deckt werden.
VORSICHT
Verletzungsgefahr durch unkontrollierte Bewegungen.
Bei allen Wartungsarbeiten mit geöffnetem Batteriedeckel
ist stets die Sicherung zu entfernen.
HINWEIS
Unautorisierter Batteriewechsel. Ein Batteriewechsel
darf nur durch den Fachhändler erfolgen. Die werkseitig
eingestellte Ladekennlinie des Ladegeräts entspricht der
mitgelieferten Batterie und darf nicht selbstständig verändert werden. Eine falsch zugeordnete Einstellung kann die
Batterie dauerhaft schädigen.
C2000
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Sicherheit
HINWEIS
Schäden an der Elektronik durch eindringendes Wasser. Die Reinigung des Elektrorollstuhls C2000 darf auf
keinen Fall mit einem Wasserstrahl oder Hochdruckreiniger durchgeführt werden. Vermeiden Sie unbedingt direkten Wasserkontakt mit Elektronik, Motor und Batterien.
HINWEIS
Beschädigung durch unkontrollierte Bewegungen.
Sichern Sie beim Aufbocken den Elektrorollstuhl gegen
Wegrutschen und seitliches Abkippen durch eine geei gnete Unterlage unter dem Antriebsträger.
INFORMATION
Der Elektrorollstuhl muss mindestens einmal jährlich von
einer autorisierten Fachkraft auf Funktionstüchtigkeit und
Fahrsicherheit geprüft werden.
INFORMATION
Kolbenstangen werden nicht gefettet. Sie sind wartungsfrei.
INFORMATION
Defekte Batterien müssen länderspezisch umweltgerecht
entsorgt werden.
2.7 Anforderungen an den Benutzer
VORSICHT
Unfall- und Verletzungsgefahr durch unsachgemäße
Bedienung. Die Benutzung des Elektrorollstuhls darf nur
durch einen sachkundigen Benutzer erfolgen. Benutzer
und ggf. Begleitperson müssen dazu von durch Ottobock
autorisierte und geschulte Personen in den Umgang mit
dem Elektrorollstuhl eingewiesen werden. Der Benutzer
muss die komplette Gebrauchsanweisung gelesen und
verstanden haben. Die Bedienung bei Übermüdung, Einuss von Alkohol und Medikamenten ist nicht erlaubt.
Der Benutzer darf keine geistigen Einschränkungen besitzen, die die Aufmerksamkeit und das Urteilsvermögen zeitweilig oder auf Dauer einschränken.
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2.8 Sicherheitsfunktionen
INFORMATION
Im Gefahrenfall kann der Elektrorollstuhl über die Ein- und
Ausschalttaste jederzeit abgeschaltet werden. Beim Betätigen der Taste wird der Elektrorollstuhl sofort gebremst
und die elektrischen Funktionen gestoppt.
Treten Fehlfunktionen auf, z. B. eine defekte Energiezufuhr
der Bremse, werden diese von der Software erkannt und
es wird eine Notbremsung ausgelöst oder die Geschwindigkeit des Elektrorollstuhls reduziert. Gleichzeitig ertönt
ein Warnsignal.
INFORMATION
Nach jedem Not-Stopp ist die Steuerung des Elektrorollstuhls wieder einzuschalten. Das System führt bei Kommunikationsproblemen im Bussystem der Steuerung einen
Not-Stopp aus und vermeidet so unkontrollierte Funktionen. Ist die Fahrbereitschaft auch nach erneutem Einschalten nicht vorhanden, kann durch Entriegeln der Bremse in die Schiebefunktion umgeschaltet werden. Danach
muss auf jeden Fall ein Fachhändler aufgesucht werden.
Sicherheit
C2000
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Sicherheit
2.9 Warn- und Typenschilder
Abb. 1 Beschilderung am Elektrorollstuhl C2000
C200026 | Ottobock
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Sicherheit
Label / EtikettBedeutung
B
C
E
D
A
A Typenbezeichnung
B Vor Benutzung Gebrauchsanweisung lesen. Sicherheitshinweise
in der Gebrauchsanweisung beachten.
F
C Symbol für die getrennte Sammlung von Elektro- und Elektronik-
geräten. Komponenten des Elektrorollstuhls und die Batterien
G
dürfen nicht über den Hausmüll entsorgt werden.
D Produkt ist vom Hersteller nicht zur Nutzung als Sitz in Behinder-
tentransportkraftwagen (BTW) freigegeben
H
A
O
N
I
K
M
G
E Europäische Artikelnummer (EAN)
F Produktkennzeichen
J
G Seriennummer (inklusive Baujahr)
L
H Maximale Zuladung (siehe Kapitel „Technische Daten“)
I Maximale Steigfähigkeit (siehe Kapitel „Technische Daten“)
J Maximale Geschwindigkeit (siehe Kapitel „Technische Daten“)
K Zulässige Achslast vorn
L Zulässige Achslast hinten
M Zulässiges Gesamtgewicht
N Herstellerangabe / Adresse
O CE-Kennzeichen – Produktsicherheit in Übereinstimmung mit
EU-Richtlinien
C2000
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Sicherheit
Label / EtikettBedeutung
Reifendruck für vorn/hinten beachten (Angabe in bar)
AB
Tab. 1 Beschilderung am C2000
A Elektrischer Fahrbetrieb: Motorbremse verriegeln
B Manueller Schiebebetrieb: Motorbremse entriegeln
Quetschgefahr. Nicht in den Gefahrenbereich fassen.
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Produktbeschreibung
3 Produktbeschreibung
Der Elektrorollstuhl C2000 ist im Innen- und Außenbereich
einsetzbar. Er ist kompakt gebaut und wendig in Innenräumen. Das leistungsstarke Antriebssystem, das von zwei
12-V-Batterien gespeist wird, und die gefederten Antriebsräder ermöglichen gute Hindernisüberwindung (Kategorie C
der EN 12184) und bieten sichere Fahreigenschaften.
Die Steuerung des Elektrorollstuhls C2000 erfolgt durch
eine enAble50-Rollstuhlsteuerung. Sie verfügt über ein
Bedien pult zur Eingabe der Fahrbefehle und zur Anzeige
des aktuellen Status sowie einen Controller, der aus den
Eingabedaten die Antriebsmotoren und sonstige elektrische
Funktionen ansteuert. Die Datenübertragung erfolgt über
ein Bussystem.
Die Programmierbarkeit der enAble50 ermöglicht die Anpassung der Steuerung auf die persönlichen Bedürfnisse
des Benutzers, z. B. die Anpassung der Geschwindigkeits-,
Beschleunigungs- und Verzögerungswerte.
Der Elektrorollstuhl C2000 verfügt über eine Kettenlenkung.
Besondere Merkmale des Elektrorollstuhls C2000 sind:
n Möglichkeit, mit einem Teile-Set den Sitz umzudrehen,
um zwischen Front- und Heckantrieb zu wechseln.
n Servicefreundlichkeit durch einfache und übersichtliche
Zugänglichkeit zu allen Baugruppen.
n Individuelle Anpassungsmöglichkeiten durch Optionen
und Sonderbau über modulare Komponenten.
Durch den modularen Aufbau ist es möglich, den Elektrorollstuhl C2000 mit weiteren Modulen und Einbaugeräten zusätzlich zu den Hauptkomponenten (siehe Abb. 2) auszustatten, z. B mit Sondersteuerungen (siehe Kapitel 7.2).
C2000
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Anlieferung und Herstellung der Gebrauchsfähigkeit
4 Anlieferung und Herstellung der
Gebrauchsfähigkeit
4.1 Anlieferung
WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr durch falsche Einstellungen. Sämtliche nachträglichen Anpassungs- oder Einstell-
arbeiten dürfen nur von autorisierten Fachhändlern durchgeführt werden.
INFORMATION
Die im Lieferumfang enthaltenen Optionen sind abhängig
von der erworbenen Produktzusammenstellung des Elektrorollstuhls C2000.
Zum Lieferumfang gehören:
n Voreingestellter Elektrorollstuhl C2000 mit Hauptkom-
Der Fachhändler liefert den Elektrorollstuhl C2000 fahrbereit an. Alle Einstellungen entsprechen den Angaben im Bestellblatt oder werden vom Fachhändler direkt vor Ort vorgenommen. Der Elektrorollstuhl C2000 ist auf die jeweiligen
persönlichen Bedürfnisse des Benutzers eingestellt.
Die Funktionen der einzelnen Komponenten können nach
den Hinweisen in Kapitel 7 überprüft werden. Eine Beschreibung evtl. auftretender Störungen enthält Kapitel 8.
2
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Abb. 2 Hauptkomponenten
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3
12
8
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5 6
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Anlieferung und Herstellung der Gebrauchsfähigkeit
1 Rückenlehne7 Fußrasten
2 Joystick und Steuerung8 Gepäckablage
3 Armauage (Seitenteil)9 Antriebsrad
4 Sitzkissen10 Lenkrad
5 Sicherungshalter11 Beleuchtung vorn
6 Ladebuchse12 Beleuchtung hinten
4.2 Einstellungen
Zum Einstellen des Rollstuhls an die Bedürfnisse des Nut-
zers bzw. zur Durchführung der Wartungsarbeiten werden
folgende Werkzeuge benötigt:
n Sechskantschlüssel Größe 3 bis 6n Ring- oder Maulschlüssel Größe 8, 10, 13n Kreuzschlitzschraubendrehern Flachkopfschraubendrehern Reifenickzubehör
4.3 Inbetriebnahme
WARNUNG
Erstickungsgefahr. Achten Sie darauf, dass die Verpa-
ckungsmaterialien nicht in Kinderhände gelangen.
Vor der Inbetriebnahme müssen alle Komponenten auf Vollständigkeit und Funktion geprüft werden. Bevor der Elektrorollstuhl C2000 eingeschaltet werden kann, muss die
120-A-Schmelzsicherung in den dafür vorgesehenen Sicherungshalter (siehe Abb. 3) gesteckt werden. Dieser bendet
sich seitlich am Antriebsträger neben der Ladebuchse.
Entnehmen Sie dazu die Sicherung aus der mitgelieferten
Schutzhülle am Bedienpult, klappen Sie den Deckel des Sicherungsgehäuses auf und stecken Sie die Sicherung ein.
Achten Sie darauf, dass die Sicherung mittig in die dafür
vorgesehenen Federkontakte eingedrückt wird und nicht
seitlich schräg anliegt.
C2000
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Anlieferung und Herstellung der Gebrauchsfähigkeit
Rückenlehne hochklappen:
1. Klappen Sie die Rückenlehne nach oben.
2. Legen Sie den Querbolzen am Ende des Antriebs in die
Halterung ein.
2
1
Abb. 3 Sicherungsgehäuse mit eingesteckter Sicherung
1 Sicherungsgehäuse mit aufgeklapptem Deckel
2 Sicherung
Inbetriebnahme mit elektrischer Rückenwinkelverstellung
VORSICHT
Unfall- und Verletzungsgefahr durch falsch montierte
Rückenlehne. Achten Sie darauf, dass die Verriegelung
am Querbolzen einrastet. Prüfen Sie den Querbolzen und
die Verriegelung auf festen Sitz.
3. Drücken Sie den Hebel nach unten. Die Verriegelung
rastet am Querbolzen ein.
Abb. 4
Querbolzen in Halterung einlegen, verriegelter Querbolzen
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Transport und Lagerung
5 Transport und Lagerung
WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr durch unsachgemäße
Anwendung als Transportsitz im Behindertentransportkraftwagen (BTW). Der Elektrorollstuhl C2000 ist von Ot-
tobock zur Zeit noch nicht zur Nutzung als Sitz in Behindertentransportkraftwagen (BTW) freigegeben! Setzen Sie
bis zur Freigabe die Fahrzeuginsassen während der Fahrt
ausschließlich in die im Fahrzeug installierten Sitze mit dazugehörenden Rückhaltesystemen! Bei Nichtbeachtung
können sowohl der Nutzer als auch alle anderen Fahrzeuginsassen bei einem Unfall verletzt werden.
Informationen zum aktuellen Stand unserer Maßnahmen
können Sie von Ihrem Fachhändler oder auf der Ottobock
Homepage www.ottobock.de erhalten.
WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr durch Lösen von Steckund Schraubverbindungen. Bei sämtlichen Einstellarbei-
ten oder beim Umklappen der Rückenlehne für den Transport müssen Schraub- bzw. Steckverbindungen gelöst
werden. Dies kann zu unkontrollierten Bewegungen von
Bauteilen führen. Um Verletzungen an Quetsch- und
Scherkanten zu vermeiden, führen Sie die Arbeiten mit sichernder Unterstützung eines Helfers durch. Achten Sie
darauf, dass sich niemals Körperteile, z. B. Hände oder
Kopf, im Gefahrenbereich benden.
VORSICHT
Verletzungsgefahr durch ungenügende Arretierung. Si-
chern Sie den Elektrorollstuhl beim Transport in einem anderen Fahrzeug ausreichend mit Spanngurten. Bringen
Sie die Spanngurte nur in den entsprechenden Befestigungsösen und an den vorgegebenen Anzurrpunkten an.
VORSICHT
Quetsch- und Klemmgefahr im Schwenkbereich des
Fußbretts. Achten Sie darauf, dass Sie beim Aus- und
Einklappen des Fußbrettes / der Fußauagen nicht mit den
Gliedmaßen in den Gefahrenbereich gelangen.
HINWEIS
Beschädigung durch Herabstürzen. Das max. Leergewicht des Elektrorollstuhls C2000 beträgt ca. 190 kg. Verwenden Sie für den Transport nur ausreichend dimensionierte Hebezeuge und Transportmittel.
C2000
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Transport und Lagerung
Als Anschlagpunkte für Spanngurte dienen die Befestigungsösen an der Antriebsseite des Elektrorollstuhls C2000 und
die Felgen der Lenkräder.
Abb. 5 Transportösen auf der Antriebsseite
Schalten Sie vor dem Transport des Elektrorollstuhls die
Steuerung aus und verriegeln Sie die Bremse.
Für den Transport kann das Packmaß verringert werden,
indem Sie die Fußrasten bzw. das Fußbrett hochklappen,
die Seitenteile abnehmen und die Rückenlehne einklappen.
Abb. 6 Fußrasten hochklappen
5.1 Rückenlehne umklappen
Führen Sie zum Umklappen der Rückenlehne folgende Arbeitsschritte durch:
1. Nehmen Sie die Seitenteile ab (siehe Kap. 6.1.2).
2. Ziehen Sie den Entriegelungsgurt nach hinten.
3. Klappen Sie mit der Hand die Rückenlehne nach vorn
und legen Sie diese auf der Sitzäche ab.
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Abb. 7 Rückenlehne umklappen
Rückenlehne mit elektrischer bzw. mechanischer Rückenwinkelverstellung umklappen:
1. Nehmen Sie die Seitenteile ab (siehe Kap. 6.1.2).
2. Entriegeln Sie den Querbolzen am unteren Ende des Antriebs, indem Sie den Hebel nach oben drücken (siehe
Kapitel 4.3 „Inbetriebnahme“, Abb. 4).
3. Entfernen Sie den Querbolzen aus der Halterung.
4. Klappen Sie mit der Hand die Rückenlehne nach vorn
und legen Sie diese auf der Sitzäche ab.
Transport und Lagerung
Abb. 8 Packmaß C2000
5.2 Weitere Informationen
Der Elektrorollstuhl C2000 muss trocken gelagert werden.
Für Transport und Lagerung sind Umgebungstemperaturen
von – 40 °C bis + 65 °C einzuhalten.
INFORMATION
Wird Ihr Elektrorollstuhl einige Tage nicht bewegt, können
sich unter Umständen permanente farbliche Veränderungen an den Kontaktstellen zum Boden abzeichnen. Sorgen
Sie deshalb bei längerer Standzeit für eine geeignete
Unter lage.
C2000
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Bedienung
INFORMATION
Bereifungen enthalten chemische Stoffe, die mit anderen
chemischen Stoffen (z. B. Reinigungsmittel, Säuren) eine
Reaktion eingehen können.
Schwarze Reifen enthalten Rußpartikel. Sie hinterlassen
unter Umständen an den Kontaktächen zum Boden
schwarze Abriebstellen. Bei vorwiegender Benutzung in
Innenräumen empehlt Ihnen Ottobock deshalb eine graue
Bereifung.
INFORMATION
Direkte Sonneneinstrahlung / UV-Licht führt zur schnelleren
Alterung der Bereifung. Die Folgen sind eine Verhärtung
der Proloberäche und das Ausbrechen von Eckstücken
aus dem Reifenprol. Vermeiden Sie unnötiges Abstellen
im Freien.
INFORMATION
Die Bereifung sollte unabhängig vom Verschleiß im Abstand von 2 Jahren ausgetauscht werden.
INFORMATION
Entnehmen Sie bei längeren Standzeiten oder beim Versand des Elektrorollstuhls die Sicherung.
6 Bedienung
6.1 Einstellmöglichkeiten
WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr durch falsche Einstellungen. Sämtliche nachträglichen Anpassungs- oder Einstell-
arbeiten dürfen nur von autorisierten Fachhändlern durchgeführt werden.
WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr durch Lösen von Steckund Schraubverbindungen. Bei sämtlichen Einstellarbei-
ten oder beim Umklappen der Rückenlehne für den Transport müssen Schraub- bzw. Steckverbindungen gelöst
werden. Dies kann zu unkontrollierten Bewegungen von
Bauteilen führen.
Um Verletzungen an Quetsch- und Scherkanten zu vermeiden, führen Sie die Arbeiten mit sichernder Unterstützung
eines Helfers durch. Achten Sie darauf, dass sich niemals
Körperteile, z. B. Hände oder Kopf, im Gefahrenbereich
benden.
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Bedienung
VORSICHT
Unfallgefahr durch nicht gesicherte Verschraubungen.
Ersetzen Sie nach dem Lösen von Verschraubungen mit
Gewindesicherung diese durch neue oder sichern Sie diese ggf. mit Gewindesicherungsmasse mittlerer Festigkeit
(z. B. EuroLock A24.20).
Ziehen Sie nach allen Ein- bzw. Verstellungen am Elektrorollstuhl C2000 die Befestigungsschrauben bzw. -muttern
wieder fest an. Beachten Sie dabei eventuell vorgegebene
Drehmomente.
Am Elektrorollstuhl lassen sich verschiedene Einstellungen
vornehmen.
Gemäß der Kundenbestellung sind die Sitzhöhe, die Sitzbreite und der Sitzwinkel eingestellt und dürfen nur vom
Fachhändler geändert werden.
Die Einstellung der standardmäßig eingebauten Antriebsradfederung muss vom autorisierten Fachhändler vorgenommen werden.
Vom Benutzer können angepasst werden:
n Rückenwinkeln Höhe und Position der Armauagenn Unterschenkellänge
Die Seitenteile können bei Bedarf abgebaut werden.
6.1.1 Rückenlehne
Durch Ziehen am Entriegelungsgurt (unteres Ende der Rückenlehne, siehe Abb. 7) lässt sich die Neigung der Rückenlehne in 4 verschiedene Positionen einstellen.
Steht die Rückenlehne im gewünschten Winkel, rasten die
Verriegelungen beim Loslassen des Entriegelungsgurtes in
die nächste Arretierung ein.
C2000
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Bedienung
6.1.2 Armauagen
Seitenteil mit Armauflage abnehmen
1. Lösen Sie die Flügelschraube am unteren Ende der Seitenteilhalterung.
2. Ziehen Sie das Seitenteil mit Armauage nach oben heraus.
Abb. 9 Flügelschraube zur Abnahme des Seitenteils mit
Armauage lösen
Armauflagen an Oberarmlänge anpassen
1. Lösen Sie die Innensechskantschraube mit einem
Sechskantschlüssel Größe 3.
2. Bewegen Sie das Seitenteil mit der Armauage entlang
der Schiene nach oben oder unten in die gewünschte
Position.
3. Ziehen Sie die Innensechskantschraube wieder fest.
Abb. 10 Armauage an Oberarmlänge anpassen
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Bedienung
Armauflagen an Unterarmlänge anpassen
1. Lösen Sie die beiden Gewindestifte auf der Unterseite
der Armauage mit einem Sechskantschlüssel Größe 3.
Auf der Seite, an der das Bedienpult angebracht ist,
müssen drei Gewindestifte gelöst werden (siehe
Abb. 11).
2. Verschieben Sie die Armauage mit der Bedienteilaufnahme bzw. mit dem Ersatzrohr entlang der Befestigungsschiene nach vorn oder hinten in die gewünschte Posi tion.
3. Ziehen Sie alle Gewindestifte wieder fest an.
Abb. 11 Armauagen an Unterarmlänge anpassen
6.1.3 Bedienpult
VORSICHT
Unfall- und Verletzungsgefahr durch unkontrollierte
Fahrbewegungen. Schalten Sie die Steuerung des Elek-
trorollstuhls ab, bevor Sie die Position des Bedienpults
einstellen bzw. das Bedienpult an- / abbauen.
HINWEIS
Kabelschäden. Falsche Kabelverlegung kann zu Quetschstellen und somit zur Beschädigung des Kabels führen.
Verlegen Sie die Kabel nicht zu straff und nicht zu locker.
Vermeiden Sie das Knicken und Quetschen des Kabels.
Bedienpult an Armlänge anpassen
Das Bedienpult ist an einer Schiene befestigt, die unter der
Armauage verläuft.
1. Lösen Sie die drei Gewindestifte an der Unterseite der
Armauage.
2. Verschieben Sie das Bedienpult mit der Bedienteilaufnahme entlang der Befestigungsschiene nach vorn oder
hinten in die gewünschte Position.
3. Ziehen Sie alle Gewindestifte wieder fest an.
C2000
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Bedienung
Abb. 12 Bedienpult anpassen
INFORMATION
Ist die Bedienpultschiene zu lang, kann der überstehende
Teil abgesägt werden.
Bedienpult umbauen
INFORMATION
Der Umbau des Bedienpults darf nur vom autorisierten
Fachpersonal durchgeführt werden.
Das Bedienpult ist standardmäßig auf der rechten Seite
installiert. Es kann je nach Wunsch des Nutzers auch auf
der anderen Seite des Elektrorollstuhls befestigt werden.
6.1.4 Fußbrett, Fußrasten
VORSICHT
Quetschgefahr!
Achten Sie darauf, dass Sie beim Aus- und Einklappen
des Fußbrettes bzw. der Fußrasten mit den Fingern nicht in
den Gefahrenbereich gelangen.
Der C2000 kann wahlweise mit einem schmalen oder breiten einteiligen Fußbrett oder mit zweigeteilten Fußrasten
ausgestattet werden. Sie sind mit einer Aufnahme an Schienen, die durch ihre Länge bereits an den Benutzer angepasst sind, am Elektrorollstuhl C2000 befestigt. Bei der Variante Elek trorollstuhl C2000 mit Heckantrieb ist nur das
schmale Fußbrett erhältlich. Alle Varianten der Fußablage
können hochgeklappt werden.
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Bedienung
Fußbrett / Fußrasten an Unterschenkellänge anpassen
1. Lösen Sie mit einem Ring- oder Maulschlüssel Größe 13
und einem Sechskantschlüssel Größe 6 die beiden
Schrauben zwischen den Schienen und entfernen Sie
diese.
2. Verschieben Sie die Aufnahme mit dem Fußbrett bzw.
Fußrasten entlang der Schiene entsprechend der Befestigungslöcher nach oben oder unten.
3. Stecken Sie die Schrauben in die Befestigungslöcher
und ziehen Sie diese wieder fest an.
Wadenpolster anpassen
Die Wadenpolster gehören zur Standardausrüstung des
Elektrorollstuhls C2000. Sie sind an den Schienen zur
Befes tigung der Fußablagen angebracht. Sie können in ihrer Position auf die Bedürfnisse des Benutzers angepasst
werden.
1. Lösen Sie mit einem Ring- oder Maulschlüssel Größe 13
die beiden Schrauben am Befestigungsblech und entfernen Sie diese.
2. Um die Höhe zu ändern, verschieben Sie die Aufnahme
mit dem Wadenpolster entlang der Schiene entsprechend der Löcher nach oben oder unten.
3. Um die Tiefe zu ändern, wählen Sie ein anderes Loch im
Befestigungsblech weiter vorn oder hinten.
4. Stecken Sie die Schrauben in die Befestigungslöcher
und ziehen Sie diese wieder fest an.
Abb. 13 Fußbrett / Fußrasten an Unterschenkellänge anpassen
C2000
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Bedienung
Abb. 14 Wadenpolster anpassen
6.2 Ein- und Aussteigen
VORSICHT
Quetsch- und Klemmgefahr im Schwenkbereich der
Fußablagen. Achten Sie darauf, dass Sie beim Aus- und
Einklappen der Fußrasten bzw. des Fußbretts nicht mit den
Gliedmaßen in den Gefahrenbereich gelangen.
HINWEIS
Bruchgefahr durch Überlastung. Beachten Sie, dass die
Arm- und Fußauagen nicht mit vollem Gewicht belastbar
sind und deshalb nicht zum Ein- und Aussteigen verwendet
werden dürfen.
Der modulare Aufbau des Elektrorollstuhls C2000 und der
leichte Abbau der Seitenteile ermöglichen ein einfaches
Ein- / Aussteigen von/nach der Seite bzw. von / nach vorn.
VORSICHT
Verletzungsgefahr durch Wegrollen des Elektrorollstuhls C2000. Schalten Sie zum Ein- und Aussteigen die
Steuerung des Elektrorollstuhls aus. Dadurch wird die Motorbremse automatisch verriegelt.
Das Ein- / Aussteigen kann jeder Benutzer individuell in der
für ihn am besten geeigneten Art und Weise vornehmen.
6.2.1 Von / nach der Seite
Stellen Sie den Elektrorollstuhl so nah wie möglich neben
die Sitzäche. Nehmen Sie je nach Seite das rechte oder
linke Seitenteil ab. Der Benutzer kann jetzt von der Seite auf
die Sitzäche rutschen. Das Verwenden eines Rutschbrettes erleichtert diesen Vorgang.
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Bedienung
6.2.2 Von / nach vorn
Das Hochklappen des Fußbrettes bzw. der Fußauagen
(siehe Abb. 6) ermöglicht das Ein- und Aussteigen von / nach
vorn.
Mit Hilfe einer Begleitperson oder eines Transferlifters kann
der Benutzer leicht ein- bzw. aussteigen. Hier bietet eine
Drehscheibe Unterstützung.
6.3 Steuerung
HINWEIS
Gefahr der Beeinträchtigung der Fahrleistung des Elektrorollstuhls. Die Fahrleistungseigenschaften des Elektro-
rollstuhls können durch elektromagnetische Felder beeinusst werden (Mobiltelefone oder sonstige abstrahlenden
Geräte). Schalten Sie während des Fahrbetriebs deshalb
alle mobilen Geräte ab.
HINWEIS
Gefahr der Beschädigung anderer Geräte. Der Elektrorollstuhl kann elektromagnetische Felder erzeugen, die zu
Störungen anderer Geräte führen können. Schalten Sie
die Steuerung ab, wenn keine Funktion benötigt wird.
6.3.1 Bedienpult
Die Steuerung des Elektrorollstuhls erfolgt über das Bedienpult.
Das Bedienpult unterteilt sich in das Tastenfeld, das LCDAnzeigenfeld und den Joystick. An der Unterseite bendet
sich die Programmierbuchse und zwei Eingänge für externe
Taster. Der Elektrorollstuhl wird über das Tastenfeld ein- und
ausgeschaltet, Fahrbefehle können eingegeben und der aktuelle Status bestimmter Funktionen und Komponenten angezeigt werden.
C2000
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Bedienung
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3
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11
1
Abb. 15 / 16 Bedienpult; Unterseite Bedienpult
9
Mode-Taste
Mit der Mode-Taste wird durch kurzen Tastendruck die
Fahrstufe erhöht. Bei Erreichen der maximalen Fahrstufe
kommt nach erneutem Tastendruck der Wechsel in die Fahrstufe 1 (1-2-3-4-5-1-…). Durch lange Betätigung (mindes-
10
tens 2 Sekunden) schaltet die Steuerung ins Menü „Elektri-
11
sche Sitzfunktion“ um (siehe Kap. 6.3.5).
Hupe
Die Hupe ertönt, solange die Taste für die Hupe betätigt
wird.
Die Ein- / Aus-Taste wird zum Ein- und Ausschalten des Elektrorollstuhls und zur Aktivierung der Wegfahrsperre verwendet.
Warnblinken
Durch Betätigen der Warnblinktaste werden alle vier Blinker
aktiviert bzw. deaktiviert.
Licht
Die Front- und Heckbeleuchtung wird durch Betätigen der
Lichttaste aktiviert bzw. deaktiviert.
Blinker
Die rechten bzw. linken Front- und Heckblinker werden
durch Betätigen der „Blinker rechts“- bzw. „Blinker links“Taste aktiviert bzw. deaktiviert. Die Blinker schalten sich
nach 20 Sekunden wieder ab.
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Bedienung
LCD-Anzeigefeld
Das LCD-Anzeigefeld dient als Schnittstelle zwischen Benutzer und Steuerung. Es zeigt die gewählte Fahrstufe, den Ladezustand der Batterien, Status von elektrischen Optionen
und Sonderfunktionen sowie Warnungen und Fehler an. In
der Startphase erscheinen zunächst alle Display-Symbole.
Lebensgefahr durch fehlende Bremsfunktion. Beachten
Sie, dass für die Benutzung des Elektrorollstuhls der Bremsentriegelungshebel verriegelt sein muss. Die selbsttätigen
Bremsen müssen betriebsbereit und funktionstüchtig sein.
VORSICHT
Unfallgefahr durch falschen Reifenluftdruck. Prüfen Sie
vor jeder Benutzung den Elektrorollstuhl auf ausreichende
Proltiefe und ausreichenden Reifenluftdruck durch Sichtkontrolle. Ein falscher Reifenluftdruck verkürzt die Lebensdauer der Bereifung und verschlechtert das Fahrverhalten.
Durch Betätigen der Ein- / Aus-Taste (siehe Abb. 15, Pos. 5)
wird die Steuerung des Elektrorollstuhls ein- bzw. ausgeschaltet. Wird die Steuerung eine Zeit lang nicht betätigt,
schaltet sich der Elektrorollstuhl nach einer einstellbaren
Zeit automatisch ab. Der Elektrorollstuhl lässt sich auch
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Bedienung
während der Fahrt mit der Ein- / Aus-Taste ausschalten. Er
wird dann sofort abgebremst und kommt zum Stillstand.
INFORMATION
Über die Parametereinstellungen kann durch den Fachhändler je nach Wunsch des Nutzers festgelegt werden, in
welcher Fahrstufe oder Menü sich der Elektrorollstuhl nach
dem Einschalten bendet.
6.3.3 Fahrfunktion
VORSICHT
Verletzungsgefahr durch unkontrollierte Fahrt des Elektrorollstuhls. Schalten Sie die Steuerung des Elektroroll-
stuhls aus, wenn keine Fahrfunktion benötigt wird. Damit
wird ein unbeabsichtigtes Betätigen des Joysticks verhindert.
VORSICHT
Verletzungsgefahr durch Umkippen beim Fahren. Be-
achten Sie beim Fahren mit dem Elektrorollstuhl folgende
Sicherheitsmaßnahmen:
n Kurzfristiges Befahren von Steigungen und Gefällestre-
cken bis max. 22 %.
n Fahrgeschwindigkeit bei Bergabfahrt gemäß dem Ge-
fälle reduzieren.
n Höhenunterschiede >140 mm nicht überqueren.n Stufen oder Bordsteinkanten nicht ungebremst befah-
ren.
n Das Rückwärtsfahren sollte nur zum Rangieren oder
für kurze Fahrten auf der Ebene genutzt werden.
Der Elektrorollstuhl ist für das Befahren von Steigungen und
Gefällestrecken bis max. 22 % zugelassen. Steigungen und
Gefälle über diesem Prozentsatz dürfen nicht befahren werden.
Um eine sichere Bergabfahrt zu gewährleisten, ist die Fahrgeschwindigkeit gemäß dem Gefälle zu reduzieren (z. B.
Fahrstufe 1 einstellen).
Die kritische Hindernisbewältigung des Elektrorollstuhls beträgt max. 140 mm (je nach Zuladung und Fahrtrichtung).
Höhenunterschiede, die größer als 140 mm sind, dürfen
nicht überquert werden. Hindernisse wie Stufen oder Bordsteinkanten dürfen nicht ungebremst befahren werden.
Benden sich Hindernisse im Fahrweg, müssen diese großzügig umfahren werden. Auf unebenem Boden kann es zu
unkontrolliertem Fahrverhalten kommen. Daher ist die Ge-
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Bedienung
schwindigkeit stets der Beschaffenheit des Bodens anzupassen.
Im Fahrmenü werden die Batterieanzeige und die Fahrstufe
über das LCD-Anzeigefeld dargestellt.
Zum Fahren wird der Joystick verwendet. Je weiter dieser
von der Mittelstellung ausgelenkt wird, desto schneller bewegt sich der Elektrorollstuhl in diese Richtung.
Die jeweilige Maximalgeschwindigkeit bei vollem Ausschlag
hängt von der gewählten Fahrstufe ab. Wird der Joystick
losgelassen, setzt automatisch die Bremsfunktion ein und
der Elektrorollstuhl kommt zum Stehen. Im Stillstand sind die
mechanischen Bremsen aktiv und der Elektrorollstuhl kann
nicht rollen.
Der Elektrorollstuhl hat eine programmierbare Anzahl an
Fahrstufen (Auslieferungszustand = 5 Fahrstufen). Mit der
Taste „M“ (siehe Abb. 15, Pos. 6) lässt sich die Fahrstufe
erhöhen. Nach der höchsten Fahrstufe folgt der Sprung in
Fahrstufe 1.
Anpassen der Fahreigenschaften
WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr durch falsche Konfigura-
tionseinstellungen. Geänderte Einstellungen von Parame-
tern bei der Konguration führen zu einer Änderung des
Fahrverhaltens. Insbesondere Änderungen der Geschwin-
digkeits-, Beschleunigungs-, Brems- oder Joystickeinstel-
lungen können zu unvorhergesehenen und in der Folge zu
unkontrollierbaren Fahreigenschaften mit Unfallfolge füh-
ren. Erproben Sie nach Abschluss der Konguration / Pro-
grammierung immer das Fahrverhalten des Elektroroll-
stuhls. Die Programmierung darf nur von eingewiesenem
Fachpersonal durchgeführt werden. Ottobock oder der
Steuerungshersteller haften nicht bei Schadensfällen, die
(insbesondere in Kombination mit einer Sondersteuerung)
durch eine nicht fachgerecht / bestimmungsgemäß auf die
Fähigkeiten des Rollstuhlnutzers abgestimmte Program-
mierung verursacht wurden.
Nur der Fachhandel kann über ein Handprogrammiergerät,
das an das Bedienpult angeschlossen wird, Geschwindigkeits- , Beschleunigungs- und Verzögerungswerte auf die individuellen Benutzerwünsche einstellen.
C2000
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Bedienung
6.3.4 Anzeige „Batteriekapazität“
INFORMATION
Direkt nach dem Einschalten des Elektrorollstuhls zeigt die
Batterieanzeige den gespeicherten Ladezustand nach
dem letzten Betrieb. Der genaue Batteriestatus wird nach
ca. 2 Minuten angezeigt.
Die Batterieanzeige am LCD-Anzeigefeld ist in 7 Segmente
unterteilt und zeigt die aktuelle Batteriekapazität.
Die Batterieanzeige am LCD-Display ist in 7 Segmente unterteilt und zeigt die aktuelle Batteriekapazität. 100 % Ladung entspricht der Anzeige von 7 Segmenten im Batteriesymbol.
Mit dem fortlaufenden Erlöschen der LCD-Segmente wird
eine Kapazitätsminderung der Batterie angezeigt (siehe
Tab. 2). Blinkt das letzte Segment, muss die Batterie dringend geladen werden.
Blinkt das letzte Segment muss die Batterie dringend geladen werden.
Sind alle Segmente erloschen und es blinkt nur noch das
Batteriesymbol ist die Batterie in Unterspannung. Da die
weitere Nutzung zur Schädigung der Batterie führt, wird zu-
sätzlich noch das Warnsignal angezeigt.
Blinken alle Segmente des Batteriesymbols, so bendet sich
die Batterie im Zustand der Überspannung. Das Warnsymbol wird angezeigt, da dies zur Schädigung der Batterie
führt.
Der Ladevorgang wird durch die Darstellung eines Lauichtes der einzelnen Batteriesegmente dargestellt. Während
des Ladevorgangs ist die Fahrfunktion gesperrt.
Anzeige DisplayInformation
Fahrmenü mit Fahrstufe und
Batteriekapazität
Geringe Batteriekapazität
Ladevorgang mit Fahrsperre
Batterieunterspannung mit
Warnsymbol
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Bedienung
Anzeige DisplayInformation
Batterieüberspannung mit
Warnsymbol
Kriechgang
Begleitpersonensteuerung
Tab. 2 Batterieanzeige am Bedienpult
6.3.5 Elektrische Zusatzfunktionen
INFORMATION
Nähere Hinweise zu den elektrischen Zusatzfunktionen
sind im Kapitel 6.7 zu nden.
Die weiteren elektrischen Zusatzfunktionen, z. B. elektrische
Rückenwinkelverstellung, Sitzkantelung oder Fußrasten
werden ebenfalls durch Betätigen der Taste „M“ (ca. 2 Sekunden) aufgerufen.
Der Wechsel zwischen den verschiedenen Funktionen erfolgt durch ein kurzes Betätigen der Taste „M“ oder durch
eine Joystickbewegung nach rechts. Die aktuell gewählte
Funktion wird auf dem LCD-Anzeigefeld angezeigt. Mit einer
Vorwärts- bzw. Rückwärtsbewegung des Joysticks kann die
jeweilige Funktion aus- bzw. eingefahren werden. Der elektrische Antrieb verstellt die jeweilige Funktion, solange der
Joystick ausgelenkt wird und bleibt in den Endlagen stehen.
Elektrische Rückenwinkelverstellung: Bei Auslenken des
Joysticks nach vorn oder hinten fährt die Rückenlehne elektrisch nach vorn oder hinten. Der elektrische Antrieb verstellt
die Rückenlehne, solange der Joystick ausgelenkt wird und
bleibt in den Endlagen stehen.
Elektrische Sitzkantelung: Bei Auslenken des Joysticks
nach hinten wird der Sitz elektrisch nach hinten gekippt.
Wird der Joystick nach vorn ausgelenkt, fährt der Sitz nach
vorn in die Waagerechte (Werkseinstellung, kann vom
Fachhändler angepasst werden).
Vorrichtung Sitzhöhenverstellung: Bei Auslenken des Joysticks nach vorn oder hinten wird die Sitzäche elektrisch
angehoben oder abgesenkt.
Elektrische Fußrasten: Bei Auslenken des Joysticks nach
vorn oder hinten werden die elektrischen Fußrasten angehoben oder abgesenkt.
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Bedienung
Gekoppelte Sitzverstellung: Bei Auslenken des Joysticks
nach vorn oder hinten werden Rückenlehne und Sitzäche
zusammen nach vorn und unten bzw. nach hinten und oben
elektrisch bewegt.
Durch Betätigen der Taste „M“ gelangen Sie wieder in den
Fahrmodus.
Anzeige DisplayInformation
Elektrische Rückenwinkelverstellung
Elektrische Sitzkantelung
Gekoppelte elektrische
Sitzverstellung (Rückenlehne
und Sitzkantelung)
Sitzhöhenverstellung
Fußrasten
6.3.6 Wegfahrsperre
INFORMATION
Die Wegfahrsperre kann auf die nachfolgend beschriebene Weise nur eingeschaltet werden, wenn der Parameter
„Wegfahrsperre“ auf „Ein“ gestellt wurde. Werkseitig ist
die Wegfahrsperre auf „Aus“ gestellt.
Die Werkseinstellung kann vom Fachhändler oder mit Bestellung auch werkseitig auf „Ein“ gestellt worden sein.
Fragen Sie Ihren Fachhändler zu der bei Ihnen gewählten
Einstellung.
Die Steuerung des Elektrorollstuhls C2000 verfügt über eine
elektrische Wegfahrsperre, um die Fahrfunktion zu sperren.
Aktivieren über Bedienpult
1. Drücken Sie bei eingeschalteter Steuerung die ModeTaste mindestens 5 Sekunden lang.
2. Ein kurzer Piepton bestätigt die Aktivierung der Wegfahrsperre (bei eingeschaltetem Kommandoton erfolgt die
Aktivierung erst beim zweiten Piepton).
3. Die Steuerung schaltet sich automatisch ab.
Tab. 3 Anzeige der elektrischen Sitzfunktionen am Bedienpult
Dargestellt wird die Aktivierung der Wegfahrsperre durch
das Schlüsselsymbol am Display.
C200050 | Ottobock
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Bedienung
Anzeige DisplayInformation
Wegfahrsperre
Tab. 4 Anzeige der Wegfahrsperre am Bedienpult
Aktivieren über separaten LCD-Monitor
Bei der Verwendung einer Sondersteuerung wird die Wegfahrsperre über den separaten LCD-Monitor aktiviert. Wählen Sie dazu im Menü „Einstellungen“ den Menüpunkt „Wegfahrsperre“ aus. Die Aktivierung wird über ein akustisches
Signal bestätigt und die Steuerung schaltet sich ab.
Abb. 18 Informationsfenster Wegfahrsperre
Deaktivieren über Bedienpult
1. Schalten Sie die Steuerung durch Betätigen der
Ein- / Aus-Taste ein.
2. Drücken Sie den Joystick in die vordere Endlage bis ein
Piepton ertönt.
3. Drücken Sie den Joystick in die hintere Endlage bis ein
Piepton ertönt.
4. Lassen Sie den Joystick los.
5. Ein erneuter Piepton bestätigt die erfolgreiche Deaktivie-
rung der Wegfahrsperre.
6. Die Fahrstufe und die Batterieanzeige erscheinen im
LCD-Anzeigefeld, die Steuerung ist fahrbereit.
Die Wegfahrsperre ist deaktiviert und das Fahren wird freigegeben.
INFORMATION
Erfolgt die Joystickbewegung nicht korrekt, bleibt die Sperre aktiv. Schalten Sie für eine erneute Deaktivierung der
Wegfahrsperre die Steuerung aus. Der Elektrorollstuhl
kann erneut eingeschaltet und die Wegfahrsperre deaktiviert werden.
C2000
Ottobock | 51
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Bedienung
Deaktivieren über separaten LCD-Monitor
Nach dem Einschalten des Elektrorollstuhls erscheint ein Informationsfenster auf dem LCD-Monitor. Das Deaktivieren erfolgt
wie unter „Deaktivieren über Bedienpult“ beschrieben.
6.3.7 Lenksperre
INFORMATION
Die Lenksperre kann auf die nachfolgend beschriebene
Weise nur eingeschaltet werden, wenn der Parameter
„Lenksperre“ auf „Ein“ gestellt wurde. Werkseitig ist die
Lenksperre auf „Aus“ gestellt. Die Werkseinstellung kann
vom Fachhändler oder mit Bestellung auch werkseitig auf
„Ein“ gestellt worden sein. Fragen Sie Ihren Fachhändler
zu der bei Ihnen gewählten Einstellung.
Die enAble50-Steuerung des Elektrorollstuhls kann optional
mit der Funktion „Lenksperre“ programmiert sein.
Bei aktivierter Lenksperre werden die Lenkräder oder Antriebsräder (je nach Typ) auf Geradeauslauf gestellt. Dies
erleichtert das Befahren schmaler Rampen und das Benutzen von Fahrstuhlkabinen:
n Bei Auslenkung des Joysticks nach vorn fährt der
Elektro rollstuhl immer nach vorn.
n Bei Auslenkung des Joysticks nach hinten fährt der
Elektrorollstuhl immer nach hinten.
n Eine Kurvenfahrt ist bei aktivierter Lenksperre nicht
mehr möglich.
n Bei Aktivierung der Lenksperre blinken die Warnblink-
lichter (Standardprogrammierung).
Lenksperre aktivieren
1. Den Elektrorollstuhl vollständig abbremsen.
2. Die Taste [Warnblinken] betätigen.
Die Lenksperre ist aktiviert.
Alle Warnblinkleuchten blinken (Standardprogrammierung).
3. Den Joystick nach vorn/hinten bewegen. Der Elektrorollstuhl fährt nun geradeaus vorwärts oder rückwärts.
Lenksperre deaktivieren
1. Den Elektrorollstuhl vollständig abbremsen.
2. Die Taste [Warnblinken] betätigen.
Die Lenksperre ist deaktiviert.
Alle Warnblinkleuchten hören auf zu blinken.
3. Den Joystick bewegen. Der Elektrorollstuhl fährt nun
ohne Lenksperre in die gewählte Fahrtrichtung.
C200052 | Ottobock
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Bedienung
6.4 Beleuchtung
Der Elektrorollstuhl C2000 ist standardmäßig mit einer Beleuchtung ausgerüstet. Über das Bedienpult werden Warnblinken, Licht und Blinken rechts / links eingeschaltet.
Frontbeleuchtung
An den Seitenteilen sind rechts und links je ein Halogenstrahler und eine Blinkleuchte angebracht.
Abb. 19 Frontbeleuchtung
Heckbeleuchtung
An der Rückseite des Elektrorollstuhls sind am Rahmen zwei
Rückfahrscheinwerfer mit integrierter Blinkleuchte eingebaut.
Abb. 20 Heckbeleuchtung
C2000
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Bedienung
6.5 Bremsentriegelung und -verriegelung
WARNUNG
Lebensgefahr durch Fehlfunktion der Bremse. Eine
falsch eingestellte Bremse kann zum Verlust der Bremswirkung und damit zu schweren körperlichen Schäden bis hin
zum Tod führen. Reparaturen und Einstellungen an der
Bremse dürfen nur von autorisiertem Fachpersonal durchgeführt werden.
WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr durch fehlende Bremsfunktion.
n Bei entriegelter Bremse (Schiebebetrieb) ist keinerlei
Bremsfunktion vorhanden.
n Bei der Beförderung des Elektrorollstuhls auf einer
Strecke mit Neigung muss von der schiebenden Person
die entsprechende Bremskraft aufgebracht werden.
n Die Bremsfunktion darf nur in Anwesenheit einer Be-
gleitperson entriegelt werden.
n Sollte der Benutzer die Bremsentriegelung nicht selbst
erreichen können, kann die Bremse von der Begleitperson entriegelt werden.
HINWEIS
Beschädigungen durch Abstellen ohne verriegelte
Bremse. Das Entriegeln der Bremse kann zum unkontrol-
lierten Wegrollen des Elektrorollstuhls führen. Achten Sie
beim Abstellen des Elektrorollstuhls darauf, dass die
Bremse verriegelt ist.
Bei Ausfall der Steuerung oder bei zu geringer Batteriekapazität kann der Elektrorollstuhl geschoben werden. Dazu
wird die Bremse über die mechanische Entriegelung gelöst.
Die Bremsentriegelung bendet sich auf der gegenüberliegenden Seite von Sicherung / Ladebuchse seitlich am Rahmen.
Bremse entriegeln
Aus Sicherheitsgründen müssen Sie zuerst den Bremsentriegelungsbolzen herausziehen.
INFORMATION
Die Bremse muss in dieser Stellung noch verriegelt sein!
Sollte die Schiebefunktion schon aktiv sein, wenden Sie
sich bitte an Ihren Fachhändler.
C200054 | Ottobock
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Bedienung
INFORMATION
Die Steuerung gibt bei entriegelter Bremse und Betätigen
des Joysticks ein Fehlersignal auf dem Bedienpult aus. Ist
das nicht der Fall, liegt eine Fehlfunktion vor, die umgehend von einem Fachhändler behoben werden muss.
Der Bremsentriegelungshebel ist nun freigegeben und Sie
können ihn bis zum Rastpunkt nach vorn drücken.
Die Steuerung erkennt in dieser Position die entriegelte
Bremse und deaktiviert die Fahrfunktion. Bei Joystickauslenkung erscheint eine Warnung am LCD-Anzeigefeld.
INFORMATION
Nach Umlegen des Bremsentriegelungshebels sind sämtliche Bremssysteme ausgeschaltet.
INFORMATION
Während des Schiebens kann die Steuerung ausgeschaltet werden.
Bremse verriegeln
Zum Verriegeln der Bremse drücken Sie den Bremsentriegelungshebel nach hinten, bis der Bremsentriegelungsbolzen einrastet. Zur Aktivierung der Fahrfunktion müssen Sie
die Steuerung aus- und wieder einschalten.
6.6 Batterien
VORSICHT
Verwendung eines falschen Batterietyps. Batterien und
Ladegerät bilden ein in sich abgestimmtes System, um
optimale Ladeeigenschaften zu gewährleisten. Die Verwendung eines falschen Batterietyps kann zu gesundheitlichen Schäden aufgrund austretender Batteriesäure oder
C2000
Ottobock | 55
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Bedienung
zur dauerhaften Beschädigung bis hin zur Zerstörung der
Batterie führen.
n Ein Batteriewechsel oder die Veränderung der Einbau-
position der Batterie darf nur durch den Fachhändler
erfolgen.
n Eine Batterie muss immer durch den gleichen Batterie-
typ (Ah & V) ersetzt werden.
n Die werkseitig eingestellte Ladekennlinie des Ladege-
räts entspricht der mitgelieferten Batterie und darf
nicht selbstständig verändert werden.
VORSICHT
Verletzungsgefahr bei Hebearbeiten. Das Gewicht einer
Batterie beträgt ca. 20 kg. Verwenden Sie beim Herausheben bzw. Einsetzen der Batterien ausreichend dimensionierte Hebezeuge oder führen Sie diese Arbeiten mit sichernder Unterstützung eines Helfers durch.
HINWEIS
Sachschäden durch unsachgemäße Wartungsarbeiten
an den Batterien. Alle Wartungsarbeiten sowie der
Batterie wechsel dürfen nur von autorisiertem Fachpersonal durchgeführt werden.
Der Elektrorollstuhl C2000 ist in der Standardausführung
mit zwei wartungsfreien 12-V-Gel-Batterien mit einer Leistung von 79 Ah ausgestattet. Optional – außer bei der Heavy-Duty-Ausführung – können 12-V-Gel-Batterien mit einer
Leistung von 110 Ah eingebaut werden. Die Batterien benden sich unter dem Sitz des Elektrorollstuhls.
6.6.1 Laden
WARNUNG
Verletzungsgefahr durch explosive Gase. Beim Laden
der Batterien können explosive Gase entstehen. Folgende
Sicherheitsmaßnahmen sind zwingend einzuhalten:
n Sorgen Sie in geschlossenen Räumen für ausreichen-
de Belüftung.
n Rauchen Sie nicht und entfachen Sie kein Feuer.n Vermeiden Sie unbedingt Funkenbildung.n Verdecken Sie nicht die Lüftungsschlitze in der Verklei-
dung.
C200056 | Ottobock
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Bedienung
HINWEIS
Beschädigung der Batterie durch Tiefentladung. Längeres Fahren bei geringer Batteriekapazität führt zur Tiefentladung der Batterie und schädigt sie. Der Elektrorollstuhl
kann beim Fahren im entladenen Zustand stehen bleiben
und den Benutzer in eine Gefahrensituation bringen.
Die Kapazität der Batterien bestimmt die Reichweite des
Elektrorollstuhls. Viele Faktoren beeinussen die Kapazität.
Neben Temperatur, Batteriealter und Fahrbelastung wirkt
sich der Laderhythmus erheblich auf die Kapazität und somit auf die Reichweite aus.
Für einen optimalen Laderhythmus gilt Folgendes:
n Die Batterien können jederzeit unabhängig vom Ladezu-
stand aufgeladen werden.
n Bei entladener Batterie (unterstes Segment im Batterie-
symbol blinkt) dauert die Vollladung ca. 10 Stunden.
Danach kann der Elektrorollstuhl bedenkenlos angeschlossen bleiben, da das Ladegerät über eine programmierte Nachladephase verfügt, bei der die erreichte Kapazität erhalten bleibt.
n Bei täglicher Benutzung empehlt es sich, das Ladege-
rät über Nacht anzuschließen, um täglich über die volle
Kapazität verfügen zu können.
n Bei längeren Standzeiten kommt es zu einer allmählichen
Entladung der Batterie. Wird der Elektrorollstuhl über
längere Zeit nicht bewegt, muss zur Erhaltung der Kapazität mind. 1 x wöchentlich ein Ladezyklus durchgeführt
werden. Es ist sinnvoll, bei längeren Standzeiten die Sicherung zu ziehen.
n Die Batterien sollten nie komplett entladen werden (Tief-
entladung).
n Die Steuerung des Elektrorollstuhls ist während des La-
devorgangs abzuschalten, damit der Ladestrom komplett in die Batterie eingespeist werden kann.
Beim Laden der Batterien ist Folgendes zu beachten:
n Es darf nur das von Ottobock vorgesehene Ladegerät
verwendet werden. Nichtbeachten führt zum Verlust von
Gewährleistungsansprüchen.
n Die Einstellung der Spannung am Ladegerät muss der
länderspezischen Spannung des jeweiligen Stromnetzes entsprechen.
C2000
Ottobock | 57
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Bedienung
6.6.2 Ladegerät
WARNUNG
Explosionsgefahr durch Funkenbildung. Vor dem Abtren-
nen des Ladesteckers muss das Ladegerät grundsätzlich
abgeschaltet und der Netzstecker gezogen werden.
HINWEIS
Unautorisierter Batteriewechsel. Ein Batteriewechsel
darf nur durch autorisiertes Fachpersonal erfolgen. Die
werkseitig eingestellte Ladekennlinie des Ladegeräts entspricht der mitgelieferten Batterie und darf nicht selbstständig verändert werden. Eine falsch zugeordnete Einstellung kann die Batterie dauerhaft schädigen.
HINWEIS
Beschädigung des oder durch das Ladegerät. Beachten
Sie beim Umgang mit dem Ladegerät folgendes:
n Verwenden Sie ausschließlich Ladegeräte von Otto-
bock, die von Ottobock für die benutzten Batterien geprüft und freigegeben sind (Hinweis auf dem Ladegerät
beachten). Bei Missachtung kann es zur Explosion der
Batterie und ggf. zu Gesundheitsgefährdung durch den
Kontakt mit Säure kommen.
n Die Angaben auf dem Typenschild des Ladegeräts
müssen mit der länderspezischen Spannung des je-
weiligen Stromnetzes übereinstimmen.
n Ladegerät nur innerhalb der angegebenen Temperatur-
und Feuchtigkeitsgrenzen verwenden.
n Ladegerät mit den Gummifüßen auf ebenen Untergrund
stellen.
n Ladegerät beim Aufstellen in Fensternähe vor direkter
Sonneneinstrahlung schützen.
n Überhitzung des Ladegeräts vermeiden. Lüftungsschlit-
ze auf Rückseite des Ladegeräts dürfen nicht verdeckt
sein.
n Steuerung während des Ladevorgangs ausschalten,
um kompletten Ladestrom in die Batterie zu laden.
n Staub und Schmutz vermeiden. Nur mit trockenem
Tuch reinigen.
Das Ladegerät ist für die im Elektrorollstuhl C2000 eingebauten 12-V-Gel-Batterien ausgelegt. Im Ladegerät sind
zwei Kennlinien eingespeist, um den jeweiligen Batterietyp
bestmöglich zu laden. Die passende Kennlinie wird bei Auslieferung des Elektrorollstuhls werkseitig eingestellt. Kommt
das Ladegerät an einem anderen Elektrorollstuhl zum Ein-
C200058 | Ottobock
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satz oder werden Batterien mit einer anderen Kapazität eingebaut, muss die Kennlinie kontrolliert werden.
Bedienung
Gehen Sie zum Laden folgendermaßen vor:
1. Schalten Sie die Steuerung des Elektrorollstuhls ab.
2. Ziehen Sie den Metallschieber am Stecker des Ladegeräts zurück und stecken Sie den Stecker in die Ladebuchse am Elektrorollstuhl ein.
3. Schließen Sie das Ladegerät an die Netzsteckdose an
und schalten Sie es ein. Der Ladevorgang beginnt automatisch. Der Ladezustand kann über die LEDs am Ladegerät verfolgt werden.
4. Schalten Sie nach Beendigung des Ladevorgangs das
Ladegerät wie folgt ab:
5. Ziehen Sie zuerst den Netzstecker heraus. Ziehen Sie
den Metallschieber am Stecker des Ladegeräts zurück
und ziehen Sie dann den Stecker des Ladegeräts aus
der Ladebuchse heraus.
6. Schalten Sie die Steuerung ein. Der Elektrorollstuhl ist
fahrbereit.
1
Abb. 22 Ladegerät an Ladebuchse anschließen
1 Ladebuchse
Weitere Details zur Bedienung und zu den LED-Anzeigen siehe die mitgelieferte Gebrauchsanweisung zum Ladegerät.
C2000
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Bedienung
6.7 Elektrische Sitzfunktionen
Der Elektrorollstuhl kann optional mit unterschiedlichen elektrischen Sitzfunktionen ausgestattet sein.
6.7.1 Sicherheitshinweise
WARNUNG
Sturzgefahr beim Fahren mit elektrischen Sitzoptionen.
n Fahren Sie im Straßenverkehr ausschließlich mit abge-
senkter Sitzhöhenverstellung, abgesenkter Sitzkantelung und senkrechtem Rücken.
n Legen Sie in angehobener Sitzposition oder bei akti-
vierter Sitzkantelung/Rückenwinkelverstellung nur kurze Entfernungen im häuslichen Bereich zurück. Nutzen
Sie hierbei immer die Fahrstufe 1. Beachten Sie, dass
der Sichtbereich beim Fahren eingeschränkt ist.
n Beim Hinunterfahren von Steigungen und Hindernissen
(z. B. Bordsteinkanten) in Vorwärtsrichtung ist es sinnvoll, die Sitzkantelung leicht nach hinten zu neigen und
mit reduzierter Geschwindigkeit zu fahren.
n Verwenden Sie die Sitzhöhenverstellung und die Sitz-
kantelung nur auf waagerechtem und festem Untergrund.
n Beachten Sie, dass sich die Steigfähigkeit von Elektro-
rollstühlen mit elektrischer Sitzhöhenverstellung und
Sitzkantelung reduziert. Das Befahren von Steigungen
und Gefällestrecken ist gemäß ISO 7176-1 und 71762 bei abgesenkter Sitzhöhenverstellung und abgesenkter Sitzkantelung bis max. 6° (10 %) zugelassen.
WARNUNG
Sturzgefahr durch Überladung. Beachten Sie, dass sich
die maximal zulässige Beladung des Elektrorollstuhls bei
Verwendung der Optionen „Elektrische Sitzhöhenverstellung“ und „Elektrische Sitzkantelung“ reduzieren kann
(siehe Kap. „Technische Daten“).
WARNUNG
Quetsch- und Klemmgefahr im elektrischen Sitzverstellbereich.
n Beachten Sie, dass beim Benutzen der elektrischen
Sitzoptionen der Bereich zwischen dem Sitzrahmen
und dem Rahmen des Elektrorollstuhls konstruktionsbedingte Quetsch- und Scherkanten aufweist.
n Beachten Sie, dass sich beim Benutzen der elektri-
schen Sitzoptionen keine Körperteile, z. B. Hände
oder Füße, im Gefahrenbereich benden.
C200060 | Ottobock
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Bedienung
n Beachten Sie, dass sich beim Benutzen der elektri-
schen Sitzoptionen keine störenden Objekte – z. B.
Kleidung – oder Hindernisse im Gefahrenbereich benden.
WARNUNG
Quetsch- und Klemmgefahr durch Überlastung der Aktuatoren. Vermeiden Sie eine Überlastung der Aktuatoren.
Eine Überlastung kann zum Bruch der Spindelmutter und
somit zum unkontrollierten Absacken des Sitzes oder Zurückklappen des Rückens führen.
HINWEIS
Schäden durch unsachgemäßen Gebrauch der elektrischen Sitzoptionen.
n Beachten Sie beim Betrieb der elektrischen Sitzoptio-
nen, dass die Aktuatoren der Sitzfunktionen nicht für
den Dauerbetrieb sondern nur für eine kurzzeitig begrenzte Belastung ausgelegt sind (10 % Anstrengung,
90 % Pause).
n Beachten Sie folgenden Richtwert: Halten Sie bei
max. Zuladung nach einer Betätigungszeit von 10
Sekunden ca. 90 Sekunden Pause ein. Betrachten
Sie die elektrischen Sitzfunktionen dabei unabhängig
von der Fahrfunktion.
n Betätigen Sie die elektrischen Sitzfunktionen nur,
wenn keine Fehler oder Störungen vorliegen.
6.7.2 Elektrische Sitzhöhenverstellung
WARNUNG
Sturzgefahr durch falsche Handhabung der Sitzhöhenverstellung.
n Fahren Sie im Straßenverkehr ausschließlich mit ab-
gesenkter Sitzhöhenverstellung.
n Verwenden Sie die Sitzhöhenverstellung nur mit senk-
recht eingestelltem Rückenwinkel.
n Legen Sie beim Fahren mit ausgefahrener Sitzhöhen-
verstellung ein Gurtsystem an (Beckengurt, Hosenträgergurt) und lehnen Sie sich in angehobener Sitzposition nicht über die Sitzäche hinaus.
n Achten Sie darauf, dass beim Betätigen der Sitzhö-
henverstellung der Kriechgang aktiviert wird. Ist dies
nicht der Fall, wenden Sie sich sofort an einen Fachhändler. Fahren Sie den Elektrorollstuhl bis zur Behebung des Fehlers nur mit abgesenkter Sitzhöhenverstellung.
C2000
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Bedienung
HINWEIS
Schäden durch fehlende Wartung der Sitzhöhenverstellung.
n Prüfen Sie mindestens 1 x monatlich die Sitzhöhenver-
stellung auf sichtbare Beschädigungen und festen
Sitz der Schraubverbindungen.
n Achten Sie auf korrekten Reifenluftdruck.
HINWEIS
Schäden beim Transport. Senken Sie zum Verladen oder
zum Transport die Vorrichtung für die Sitzhöhenverstellung
stets in die unterste Position ab.
INFORMATION
Beachten Sie auch die Sicherheitshinweise im Kapitel
„Elektrische Sitzfunktionen“ > „Sicherheitshinweise“.
Der Elektrorollstuhl C2000 kann optional mit einer Vorrichtung für die Sitzhöhenverstellung ausgestattet werden.
Durch die Funktion der Sitzhöhenverstellung wird die Sitzäche über Motor antrieb um bis zu 400 mm angehoben. Die
Ansteuerung erfolgt über den Joystick im Modus „Zusatzfunktion“ (siehe Kap. 6.3.5).
Die Fahrfunktion kann auch bei ausgefahrenem Sitz ausgeführt werden. Sobald der Sitz aus der unteren Endlage fährt,
wird die Geschwindigkeit aufgrund der verringerten Kippstabilität reduziert (Kriechgang). Dies wird am Bedienpult
oder bei Verwendung eines separaten LCD-Monitors durch
ein Schneckensymbol angezeigt.
Abb. 24 C2000 mit ausgefahrener Sitzhöhenverstellung
6.7.3 Elektrische Sitzkantelung
WARNUNG
Sturzgefahr durch falsche Handhabung der Sitzkantelung
n Fahren Sie im Straßenverkehr ausschließlich mit ab-
gesenkter Sitzkantelung.
Bedienung
n Legen Sie beim Fahren mit aktivierter Sitzkantelung
ein Gurtsystem an (Beckengurt, Hosenträgergurt) und
lehnen Sie sich in angehobener Sitzposition nicht über
die Sitzäche hinaus.
INFORMATION
Beachten Sie auch die Sicherheitshinweise im Kapitel
„Elektrische Sitzfunktionen“ > „Sicherheitshinweise“.
Der Elektrorollstuhl kann mit einer elektrischen Sitzkantelung
ausgestattet sein. Die elektrische Sitzkantelung ermöglicht
ein Neigen des Sitzes, z. B. zur Druckentlastung.
Es werden folgende Versionen der elektrischen Sitzkantelung angeboten:
n elektrische Sitzkantelung bis 30°
Nähere Informationen zur konkreten Ausstattung dieses
Elektrorollstuhls erteilt das Fachpersonal.
Der Sitz kann bis zur oben angegebenen Neigung stufenlos
nach hinten geneigt werden.
Der Elektrorollstuhl C2000 kann optional mit einer elektrischen Sitzkantelung ausgerüstet werden. Die elektrische
Sitzkantelung ermöglicht ein Kippen des Sitzes um bis zu
30° aus der Waagerechten, z. B. zur Druckentlastung. Die
C2000
Ottobock | 63
Page 64
Bedienung
Ansteuerung erfolgt über den Joystick im Modus „Zusatzfunktion“ (siehe Kap. 6.3.5) bzw. über das Tastenmodul. Der
Sitz kann stufenlos nach hinten geneigt werden. Eine im
Elektrorollstuhl C2000 integrierte Schwerpunktverlagerung
verbessert die Kippstabilität.
Abb. 25 C2000 mit gekanteltem Sitz
6.7.4 Elektrische Rückenwinkelverstellung
WARNUNG
Sturzgefahr durch falsche Handhabung der Rückenwinkelverstellung
n Fahren Sie im Straßenverkehr ausschließlich mit senk-
rechtem Rücken.
n Legen Sie beim Fahren mit aktivierter Rückenwinkel-
verstellung ein Gurtsystem an (Beckengurt, Hosenträgergurt) und lehnen Sie sich in angehobener Sitzposition nicht über die Sitzäche hinaus.
INFORMATION
Beachten Sie auch die Sicherheitshinweise im Kapitel
„Elektrische Sitzfunktionen“ > „Sicherheitshinweise“.
Die Rückenlehne kann optional mit einer elektrischen Rückenwinkelverstellung ausgerüstet werden. Die Ansteuerung erfolgt über den Joystick im Modus „Zusatzfunktion“ (siehe Kap. 6.3.5).
Die Rückenlehne kann stufenlos nach hinten um bis zu 30°
geneigt werden.
C200064 | Ottobock
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Bedienung
Das Rückwärtsfahren sollte nur zum Rangieren oder für
kurze Fahrten auf der Ebene genutzt werden.
VORSICHT
Kippgefahr durch falsche Rückenwinkeleinstellung. Die
Rückenlehne darf im Stillstand nur bis zu einem Winkel von
30° zurückgestellt werden. Während des Fahrens auf ebenem Untergrund darf die Rückenlehne max. 20° nach hinten bewegt werden.
Abb. 26 C2000 mit verstelltem Rückenwinkel
6.7.5 Recaro-Sitz (optional)
WARNUNG
Verletzungsgefahr durch Umkippen des Elektrorollstuhls. Das Befahren von Steigungen bzw. Bordsteinkan-
ten ist nur mit abgesenkter Sitzkantelung, abgesenkter
Sitzhöhenverstellung und senkrechtem Rücken erlaubt.
Beim Befahren von Gefällestrecken bzw. Bordsteinkanten
ist es sinnvoll, die Sitzkantelung leicht nach hinten zu neigen und diese mit reduzierter Geschwindigkeit
(max. 3 km / h) zu befahren.
C2000
INFORMATION
Für einen sicheren Betrieb beachten Sie auch die Hinweise in Kapitel 2.3 „Allgemeine Sicherheitshinweise“ und
Kapitel 2.5 „Sicherheitsanforderungen für den Betrieb“.
INFORMATION
Die Montage eines Recaro-Sitzes auf dem Elektrorollstuhl
darf nur vom autorisierten Fachpersonal durchgeführt werden.
Der Elektrorollstuhl C2000 kann mit verschiedenen RecaroSitzmodellen ausgestattet werden.
Ottobock | 65
Page 66
Bedienung
1
2
Abb. 27 Rückenwinkel am Recaro-Sitz einstellen
Die Einstellung des Rückenwinkels bei Recaro-Sitzmodellen
erfolgt mit dem Drehgriff an der rechten bzw. linken Seite
der Rückenlehne (siehe Abb. 27, Pos. 1).
Zum Umklappen der Rückenlehne nach vorn dient ein Entriegelungsgriff (siehe Abb. 27, Pos. 2). Dieser bendet sich
seitlich an der Rückenlehne. Durch Ziehen des Entriegelungsgriffes nach oben kann die Rückenlehne nach vorn
geklappt werden. Wird die Rückenlehne wieder zurückgeklappt, rastet sie in der Ausgangsstellung wieder ein. Das
sichere Einrasten ist nach jedem Entriegeln der Rückenlehne zu überprüfen.
Der Recaro-Sitz kann mit einer elektrischen Rückenwinkelverstellung ausgerüstet werden. Die Ansteuerung erfolgt im
Modus „Zusatzfunktion“ über die Steuerung (siehe Kap.
6.3.5). Bei der Rückenlehne Recaro LT kann die Seitenführung im Lendenbereich durch Drehen des Handrades individuell eingestellt werden. Durch Drehen nach vorn stellen
sich beide Seitenführungen gleichmäßig enger zusammen.
Umgekehrt stellen sich die beiden Seitenführungen durch
Drehen nach hinten weiter auseinander.
Sitzfläche
Die Sitzächentypen X und W besitzen im vorderen Teil der
Sitzäche ein ausziehbares Polsterteil. Unterhalb der Sitzäche bendet sich der Einstellbügel für das Polsterteil.
Durch Ziehen nach oben kann das Polsterteil in die gewünschte Position verschoben werden. Durch Loslassen
des Einstellbügels wird das Polsterteil verriegelt. Der Einstellbügel muss hörbar einrasten und in die Ausgangsposition zurückspringen.
C200066 | Ottobock
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Bedienung
Kopfstütze
Die Kopfstütze ist in der Höhe einstellbar und in der Neigung
verstellbar.
Zum Abnehmen der Kopfstütze ist eine zweite Person erforderlich. Die Druckpunkte müssen unter dem Bezug ertastet
und gleichzeitig gedrückt werden. Die zweite Person sollte
jetzt die Kopfstütze nach oben herausziehen.
1 0
10
180
Abb. 28 Darstellung der Druckpunkte
Recaro-Sitz vom Fahrgestell lösen
1. Ziehen Sie den Entriegelungsgurt rechts und links unter
der Sitzäche nach vorn. Damit lösen Sie den rechten
und linken Bolzen zur Arretierung des Sitzes am Rahmen.
2. Kippen Sie zum Lösen der hinteren Sitzaufnahme aus
den Haltebuchsen den Sitz leicht nach hinten und schieben Sie ihn etwas zurück.
3. Nehmen Sie den Recaro-Sitz ab.
Recaro-Sitz am Fahrgestell befestigen
VORSICHT
Verletzungsgefahr durch fehlende Arretierung. Beim An-
bau des Recaro-Sitzes muss die Sitzaufnahme fest in den
Haltebuchsen sitzen. Die vorderen Arretierungsbolzen
müssen bis zum Schlüsselring eingerastet sein.
Prüfen Sie durch Inaugenscheinnahme und Rütteln am Sitz
die sichere Arretierung.
Setzen Sie die hintere Kante des Recaro-Sitzes am Ende
des Sitzrahmens auf.
1. Schieben Sie den Sitz nach vorn, bis die hintere Sitzaufnahme in den Haltebuchsen hängt.
2. Kippen Sie den Sitz nach vorn, bis die Arretierungsbolzen bis zum Schlüsselring in den Sitzrahmen einrasten.
C2000
Ottobock | 67
Page 68
Bedienung
Abb. 29 Entriegeln/Verriegeln des Recaro-Sitzes
6.7.6 Contour-Sitz (optional)
Der Elektrorollstuhl C2000 kann mit einem Contour-Sitz in
verschiedenen Größen ausgestattet werden. Damit erhält
man einen besseren Sitzkomfort und mehr Anpassungsmöglichkeiten.
INFORMATION
Die Montage eines Contour-Sitzes auf dem Elektrorollstuhl
darf nur vom autorisierten Fachpersonal durchgeführt werden.
Die Aktuatoren der Sitzfunktionen sind nicht für den Dauerbetrieb sondern nur für eine kurzzeitbegrenzte Belastung
ausgelegt (10 % Anstrengung — 90 % Pause).
Als Richtwert gilt: Bei max. Zuladung sind nach einer Betätigungszeit von 10 Sekunden ca. 90 Sekunden Pause einzuhalten. Die elektrischen Sitzfunktionen sind dabei unabhängig von der Fahrfunktion zu betrachten.
C200068 | Ottobock
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Zubehör
INFORMATION
Die Montage von elektrisch einstellbaren Fußablagen am
Elektrorollstuhls darf nur vom autorisierten Fachpersonal
durchgeführt werden.
Um dauerhafte Druckbelastungen zu vermeiden oder eine
Antischocklagerung zu gewährleisten, kann am Elektrorollstuhl optional ein elektrisch einstellbares Fußbrett bzw. elektrisch einstellbare Fußauagen angebracht werden. Im Modus „Zusatzfunktion“ der Steuerung (siehe Kap. 6.3.5) kann
diese Funktion angewählt werden. Die Ansteuerung erfolgt
per Joystick.
Zur Vergrößerung des Ein- und Ausstiegsbereichs können das
Fußbrett bzw. die Fußauagen nach oben geklappt werden.
7 Zubehör
VORSICHT
Unfallgefahr durch nicht gesicherte Verschraubungen.
Ersetzen Sie nach dem Lösen von Verschraubungen mit
Gewindesicherung diese durch neue oder sichern Sie diese ggf. mit Gewindesicherungsmasse mittlerer Festigkeit
(z. B. EuroLock A24.20). Ziehen Sie nach allen Ein- bzw.
Verstellungen am Elektrorollstuhl die Befestigungsschrauben bzw. -muttern wieder fest an. Beachten Sie dabei
eventuell vorgegebene Drehmomente.
INFORMATION
Es dürfen nur Original-Optionen vom Hersteller verwendet
werden. Die optionalen Komponenten dürfen nur wie hier
beschrieben montiert werden. Nichtbeachtung führt zum
Verlust von Gewährleistungsansprüchen.
INFORMATION
Alle erhältlichen optionalen Anbauteile können dem Bestellblatt und dem Zubehörkatalog entnommen werden.
C2000
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Zubehör
Der Elektrorollstuhl C2000 ist als modulares System aufgebaut. Bestimmte Baugruppen können ausgetauscht und
weitere Zubehörteile angebaut werden.
Die Steuerung enAble50 bietet die Möglichkeit, zahlreiche
elektrische Zusatzfunktionen sowie speziell angepasste Eingabegeräte zu verwenden.
Die Optionen sind im Bestellblatt und im Zubehörkatalog
vollständig aufgelistet.
7.1 Bedienpulthalter
7.1.1 Wegschwenkbarer Bedienpulthalter
Um mit dem Elektrorollstuhl C2000 unter eine Tischkante
oder näher an ein Objekt heranzufahren, kann mit einem
speziellen Halter das Bedienpult seitlich weggeschwenkt
werden (siehe Abb. 30).
1. Drücken Sie den Bedienpulthalter mit etwas Druck zur
Seite, das Drehelement wird entriegelt.
2. Schwenken Sie den Bedienpulthalter seitlich weg.
3. Beim Zurückdrehen in die Ursprungsposition rastet das
Drehelement wieder ein.
Abb. 31 Bedienpulthalter, schwenkbar
7.1.2 Höhenverstellbarer Bedienpulthalter
Optional kann ein spezieller Bedienpulthalter angebaut werden, der es ermöglicht, das Bedienpult nach unten zu verschieben. Dazu Befestigungsschraube lösen (siehe Abb. 31)
und Höhe des Bedienpults einstellen.
7.2 Sondersteuerungen
Der Elektrorollstuhl C2000 kann mit verschiedenen Sondersteuerungen nachgerüstet werden, z. B. Blas-Saug-Steuerung, Kinnsteuerung, Minijoystick etc.
C200070 | Ottobock
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Zubehör
INFORMATION
Genaue Angaben dazu enthält die jeweils beiliegende Gebrauchsanweisung „Sondersteuerungen“ (Kennzeichen:
647G636).
7.3 Weitere Anzeige- und Bedienelemente
7.3.1 Separater LCD-Monitor mit Infrarot
VORSICHT
Verletzungsgefahr durch fehlerhaften Anbau elektrischer Optionen anderer Hersteller. Ottobock bietet mit
dem LCD-Monitor eine Schnittstelle für alternative Eingabegeräte (Umfeld- und Sondersteuerungen). Für Kombinationen mit Sondersteuerungen anderer Hersteller übernimmt Ottobock keine Haftung.
Der separate LCD-Monitor mit Infrarot ermöglicht es, Infrarotgeräte jeglicher Art über den Joystick anzusteuern.
Standardgeräte des Haushalts- und HiFi-Bereichs können
mit einem Lernmodus in die Steuerung eingespeichert werden. Als Zubehör werden Schalter oder Dimmer angeboten.
Ein weiteres Zusatzmodul aus dem Infrarot-Bereich ist der
Maus-Emulator. Mit diesem können die Joysticksignale zur
Steuerung einer Computer-Maus genutzt werden.
Mit den Eingabegeräten der Sondersteuerungen (z. B. BlasSaug-Steuerung, Kinnsteuerung) können ebenfalls InfrarotFunktionen ausgeführt werden.
INFORMATION
Genaue Angaben dazu enthält die Gebrauchsanweisung
„Sondersteuerungen“, Kennzeichen 647G636*.
Abb. 32 Separater LCD-Monitor
C2000
Ottobock | 71
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Zubehör
AnzeigeFunktion
Fahrmenü mit Fahrstufe und
Batteriekapazität, Blinker
links aktiv
Fahrmenü mit Fahrstufe und
Batteriekapazität gering
Kriechgang
Sitzhöhenverstellung
(optional)
AnzeigeFunktion
Elektrische Rückenverstellung
(optional)
Elektrische Sitzkantelung
(optional)
Sonderfunktionen
z. B. gekoppelte elektrische
Sitzverstellung (Rückenverstellung und Sitzkantelung)
Fußraste links (optional)
Fußraste rechts (optional)
C200072 | Ottobock
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Zubehör
AnzeigeFunktion
Elektrische Fußstützen,
gekoppelt (optional)
Wegfahrsperre
Tab. 5 Informationsanzeige am LCD-Monitor
7.3.2 Externer Kilometerzähler
INFORMATION
Bei Verwendung eines separaten LCD-Monitors ist kein
externer Kilometerzähler notwendig, da der LCD-Monitor
über eine eigene Kilometeranzeige verfügt.
Der Elektrorollstuhl kann mit einem externen Kilometerzähler
ausgestattet sein.
Dieser wird am Schutzbügel für das Bedienpult befestigt.
Nähere Informationen zur Bedienung enthält die beiliegende
Gebrauchsanweisung des Herstellers.
Abb. 33 Kilometerzähler
7.3.3 Tastenmodul
VORSICHT
Unfallgefahr durch unkontrolliertes Fahrverhalten. Das
Tastenmodul ist eine Option im Rahmen der Anwendung des
enAble50-Systems. Eine unsachgemäße Adaption der Tastensteuerung an einem Elektrorollstuhl mit Bauteilen außerhalb des Modularsystems von Ottobock oder eine nachträgliche Veränderung durch den Anwender sind nicht zulässig.
C2000
Ottobock | 73
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Zubehör
Das Tastenmodul bietet die Möglichkeit, elektrische Zusatzfunktionen während des normalen Fahrbetriebs direkt anzuwählen.
Ansteuerbare Funktionen
Je nach Ausführung des Elektrorollstuhls und je nach Belegung des Tastenmoduls können bis zu 5 elektrische Funktionen während des normalen Fahrbetriebs angesteuert werden (Abb. 33, Pos. 1), z. B.
n Sitzkantelungn Elektrische Rückenwinkelverstellungn Hubfunktionn Rechte / Linke Fußstütze; Kombination aus beiden Fuß-
stützen
n Sonderfunktionen (Kombinationen) => Symbole S1 – S5
Die verwendeten Symbole auf dem Tastenmodul entsprechen den Symbolen auf dem LCD-Monitor (siehe 7.3.1 Separater LCD-Monitor mit Infrarot).
Tastenfunktionen
Die Taste „M“ (= Mode, Abb. 33, Pos. 2) wird zum Weiterschalten der einzelnen Funktionen verwendet (1-2-3-4-5-12-…).
Die blaue LED (Abb. 33, Pos. 3) signalisiert die ausgewählte Funktion.
Mit den Pfeiltasten (Abb. 33, Pos. 4) wird die jeweilige Funktion ausgeführt (Funktion auf/ab).
INFORMATION
Die Funktion der Pfeiltasten lassen sich gemäß der Benutzerwünsche einstellen (Auf-Taste = Funktion Auf oder Funktion Ab – je nach Programmierung). Die Programmierung
darf nur durch eingewiesenes Fachpersonal vorgenommen werden.
Zusätzlich können als Zubehör drei frei positionierbare
Buddy-Buttons an das Tastenmodul angeschlossen werden
(Abb. 33, Pos. 5). Diese übernehmen die Funktion der Modeund der Auf- / Ab-Tasten (Abb. 33, Pos. 2 / 4). Auf der Rückseite des Tastenmoduls zeigen Symbole die entsprechende
Funktion.
Die Taste wird zum Einschalten des Elektrorollstuhls, zur
Aktivierung der Wegfahrsperre (siehe auch Kap. 6.3.6) und
zum Ausschalten des Rollstuhls verwendet.
Nach dem Einschalten der Begleitpersonensteuerung erscheint im Display des Bedienpults folgende Anzeige:
Anzeige DisplayInformation
Begleitpersonensteuerung
aktiviert
Tab. 6 Anzeige „Begleitpersonensteuerung aktiviert“ am
Bedienpult
Batterie-LED (Pos. 2)
Im eingeschalteten Zustand leuchtet die Batterie-LED. Farbund Blinkcodes informieren über den aktuellen Status der
Batteriekapazität:
Anzeige der gewählten elektrischen Sitzfunktion (Pos. 5)
Die elektrischen Sitzfunktionen werden durch Betätigen der
Taste „M“ (ca. 2 Sekunden) aufgerufen.
Die aktuell gewählte Sitzfunktion wird im Display des Bedienpults (siehe Kap. 6.3.5) und auf der Begleitpersonensteuerung mit folgenden LED’s angezeigt:
Anzeige LEDInformation
Elektrische Rückenwinkelverstellung
Elektrische Sitzkantelung
Elektrische Sitzhöhenverstellung
Gekoppelte elektrische
Sitzverstellung (Rückenlehne
und Sitzkantelung)
Tab. 9 Anzeige der elektrischen Sitzfunktionen
C2000
Ottobock | 77
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Zubehör
Der Wechsel zwischen den verschiedenen Sitzfunktionen
erfolgt durch eine Joystickbewegung nach rechts. Mit einer
Vorwärts- bzw. Rückwärtsbewegung des Joysticks kann die
jeweilige Funktion aus- bzw. eingefahren werden (siehe
auch Kap. 6.3.65).
Treten Fehler auf, blinken die entsprechenden LED’s. Zur
Bedeutung der Fehlermeldungen siehe Kap. 8.2.2.
Joystick (Pos. 6)
Der Joystick wird zum Fahren verwendet. Je weiter er von
der Mittelstellung ausgelenkt wird, desto schneller bewegt
sich der Elektrorollstuhl in diese Richtung.
Wird mit Hilfe der Mode-Taste in die Sitzfunktionen gewechselt, dient der Joystick zur Auswahl und Ausführung der
Sitzfunktionen (siehe Pos. 5 und Kap. 6.3.5).
7.3.5 2-fach Adapterkabel für Piko- oder Buddy-Button
Der Elektrorollstuhl kann mit einem 2-fach-Adapterkabel
ausgestattet werden. Der jeweils angeschlossene Pikooder Buddy-Button kann zur Ansteuerung von elektrischen
Sitzfunktionen genutzt werden. Die Auswahl der zu steuernden Funktionen wird bei der Bestellung des Elektrorollstuhls
festgelegt.
Die Schalter sind mit einer so genannten Toggel-Funktion
belegt. Das bedeutet, dass beim Betätigen der Taste die
gewählte Funktion so lange ausgeführt wird, wie die Taste
gedrückt wird.
Das erneute Betätigen dieser Taste bewirkt, dass die gewählte Funktion gegenteilig ausgeführt wird. Wird z. B. die
Funktion für die elektrische Rückenlehne betätigt, fährt die
Rückenlehne beim ersten Drücken so lange zurück, wie die
Taste gedrückt wird. Beim erneuten Betätigen dieser Funktion fährt die Rückenlehne wieder nach vorn, solange die
Taste gedrückt wird.
7.4 Weitere Optionen
7.4.1 Beckengurt
WARNUNG
Verletzungsgefahr durch nicht bestimmungsgemäße
Verwendung des Beckengurts.
Der Beckengurt dient als zusätzliche Stabilisierung der sitzenden Person im Elektrorollstuhl. Der Beckengurt darf
keinesfalls als Teil eines Rückhaltesystems beim Transport
im BTW verwendet werden.
C200078 | Ottobock
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Zubehör
INFORMATION
Dem Benutzer wird dringend empfohlen, zur eigenen Sicherheit stets den Beckengurt anzulegen. Der Beckengurt
dient als Stabilisierung der sitzenden Person im Elektrorollstuhl.
INFORMATION
Beim Elektrorollstuhl C2000-S ist der Beckengurt standardmäßig eingebaut.
Der Elektrorollstuhl kann optional mit einem Beckengurt
ausgerüstet werden. Dieser dient ausschließlich als Sicherheitsgurt während der Fahrt mit dem Elektrorollstuhl.
Anlegen des Beckengurtes
1. Stecken Sie beide Verschlusshälften bis zum Einrasten
ineinander. Das Gurtschloss muss hörbar einrasten.
2. Führen Sie eine Zugprobe durch. Der Beckengurt sollte
nicht zu straff am Körper anliegen. Eingeklemmte Gegenstände können schmerzhafte Druckstellen verursachen.
Öffnen des Beckengurtes
1. Drücken Sie die rote Entriegelungstaste. Der Gurt öffnet
sich.
Einstellen der Gurtlänge
Die Gurtlänge ist beidseitig einstellbar.
1. Positionieren Sie die Verschlusshälften mittig auf dem
Körper.
2. Variieren Sie die Position der Verschlusshälften durch
das rechtwinklige Aufstellen der Verschlusszunge bzw.
der Schnalle. Die überschüssige Gurtlänge wird durch
die Kunststoffschieber aufgefangen.
Abb. 37 Beckengurt anlegen
C2000
Ottobock | 79
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Zubehör
7.4.2 Hosenträgergurt / Brustgurt (nur für Recaro-Sitze)
WARNUNG
Verletzungsgefahr durch nicht bestimmungsgemäße
Verwendung des Hosenträgergurts. Der Hosenträger-/
Brustgurt dient als zusätzliche Stabilisierung der sitzenden
Person im Elektrorollstuhl. Der Hosenträger-/Brustgurt darf
keinesfalls als Teil eines Rückhaltesystems beim Transport
im BTW verwendet werden.
Wenn der Elektrorollstuhl C2000 mit einem Recaro-Sitz ausgestattet ist, besteht die Möglichkeit, einen Hosenträgergurt
oder Brustgurt nachzurüsten.
Der Hosenträgergurt / Brustgurt ist eine Möglichkeit, Patienten im Elektrorollstuhl C2000 zu xieren. Der untere Gurt
sollte nicht zu straff zwischen Beckenknochen und Oberschenkel platziert werden. Das Gurtschloss liegt mittig vor
dem Körper. Die Schultergurte sollten, beidseitig gleich,
nicht zu straff auf dem Brustkorb liegen.
Anlegen des Hosenträgergurt / Brustgurtes
1. Durch das Zusammenstecken aller Gurtschlossteile wird
der Hosenträgergurt geschlossen. Das Gurtschloss
muss hörbar einrasten.
2. Führen Sie eine Zugprobe durch. Der Hosenträgergurt /
Brustgurt sollte nicht zu straff am Körper anliegen. Eingeklemmte Gegenstände können schmerzhafte Druckstellen verursachen.
Einstellen der Gurtlänge
Um den Gurt zu verlängern, wird die Schnalle der Längenverstellung um 90° gedreht und gezogen. Zum Kürzen der
Gurtlänge wird am überhängenden Gurtende gezogen.
7.4.3 Adapter für Montageset Kopfstützenbefestigung
(Standardsitz, Contour-Sitz)
Der Elektrorollstuhl kann optional mit einer Kopfstütze ausgerüstet werden. Dafür ist ein Adapter zur Aufnahme des
Montagesets Kopfstützenbefestigung erhältlich.
C200080 | Ottobock
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Abb. 38 Adapter für Montageset Kopfstützenbefestigung
Zubehör
7.4.4 Weitere optionale Anbauteile
n Pannensichere Bereifung: Vollgummireifenn Sitzschalenaufnahme: Zur Adaption von speziellen Sitz-
schalen; Bedienpulthalter für Sitzschalen auch erhältlich
n Armlagerungszubehör: Spezialadapter für Armlagerun-
gen aus unserem Zubehörkatalog
n Joystickzubehör: Tetragabel, STICK S80, Softball, Golf-
ball, Steuerknüppelschaft exibel
n Schutzbügel Bedienpult: Metallbügel zum Schutz gegen
Stöße
n Stockhaltern Rückspiegel anklappbarn Therapietischn Aufsetzbare Tischplatten Handytasche
C2000
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Störung / Störungsbeseitigung
8 Störung / Störungsbeseitigung
VORSICHT
Unfall- und Verletzungsgefahr durch unkontrollierte Bewegungen des Elektrorollstuhls. Beim Betrieb des Elekt-
rorollstuhls kann es aufgrund von Störungen zu unkontrollierten Bewegungen kommen. Wenden Sie sich in diesem
Fall unverzüglich an Ihren autorisierten Fachhändler.
INFORMATION
Treten bei der Störungsbeseitigung Probleme auf oder
können die auftretenden Störungen mit den hier beschriebenen Maßnahmen nicht vollständig behoben werden,
wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler.
Die Anzeige von Störungen erfolgt über das LCD-Anzeigefeld
am Bedienpult. In Tabelle 10 werden die einzelnen Anzeigen
mit den dazugehörigen Störungsquellen sowie den möglichen
Ursachen und Maßnahmen erläutert.
Können die auftretenden Störungen mit den beschriebenen
Maßnahmen nicht vollständig behoben werden, hat der
Fachhändler die Möglichkeit, mit dem Handprogrammiergerät den genauen Fehlercode auszulesen und eine gezielte
Systemanalyse durchzuführen.
Alle aufgetretenen Störungen werden in einer Liste gespeichert und können z. B. bei einer Generalüberholung des
Elektrorollstuhls abgerufen werden. Aus den gespeicherten
Daten können z. B. weitere Service- und Wartungsintervalle
abgeleitet werden.
8.1 Warnung
Eine Warnung weist auf einen Status oder eine Fehlfunktion
einer oder mehrerer Komponenten des Elektrorollstuhls hin.
Komponenten ohne Fehler werden dabei in ihrer Funktion
nicht eingeschränkt. Liegt z. B. ein Fehler in der Verbindung
vom Controller zum Sitzmotor vor, wird dieser Fehler nur bei
der Ansteuerung des Motors angezeigt. Die Fahrfunktion
kann dennoch weiterhin ausgeführt werden.
C200082 | Ottobock
Page 83
8.2 Fehler
VORSICHT
Verletzungsgefahr durch abruptes Stoppen des Elektrorollstuhls. Kommt es zu Kommunikationsproblemen im
Bussystem der Steuerung, führt das System einen NotStopp aus, um unkontrollierte Funktionen zu vermeiden.
Durch erneutes Einschalten der Steuerung kann je nach
Problemfall der Elektrorollstuhl aus einer Gefahrenzone,
z. B. im Straßenverkehr, gefahren werden.
Ist die Fahrbereitschaft auch nach dem Einschalten nicht
vorhanden, kann durch Entriegelung der Bremse (siehe
Kap. 6.5) in die Schiebefunktion umgeschaltet werden.
Suchen Sie nach einem Not-Stopp dringend einen Fachhändler auf!
Ein Fehler beeinträchtigt eine oder mehrere Funktionen des
Elektrorollstuhls C2000. Bis der Fehler behoben wird, ist
das System nicht voll lauffähig.
Störung / Störungsbeseitigung
C2000
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Störung / Störungsbeseitigung
8.2.1 Fehleranzeige: Bedienpult/LCD-Monitor
Anzeige Display
Anzeige
LCD-Monitor
Warnung / FehlerUrsacheMögliche Maßnahme
Temperaturwarnung
Controller
Temperaturwarnung
Motor
Joystickwarnung
Fehler Handbediengerät
Überhitzung durch starke Belastung
Überhitzung durch starke Belastung
Joystick beim Einschalten nicht in Nullposition
Joystick defektFachhändler kontaktieren
Abkühlungsphase
Abkühlungsphase
Joystick vor Einschalten
in Nullposition bringen
C200084 | Ottobock
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Störung / Störungsbeseitigung
Anzeige Display
Anzeige
LCD-Monitor
Warnung / FehlerUrsacheMögliche Maßnahme
Fehler Controller
Kommunikations fehler (blinkt
abwechselnd)
Controller defektFachhändler kontaktieren
Verbindung zwischen
Handbediengerät und
Verkabelung / Steckkontakte prüfen;
Controller fehlerhaft /
Batterieunterspannung
Batterieüberspannung
Verkabelung, Software
oder Hardware defekt
Batterietiefent ladungSchnellstmöglich laden
Spannung zu hoch
Fachhändler
kontaktieren
Langsam weiterfahren
(nach abgeschlossenem Ladevorgang und
z. B. Bergabfahrt)
C2000
Ottobock | 85
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Störung / Störungsbeseitigung
Anzeige Display
Anzeige
LCD-Monitor
Warnung / FehlerUrsacheMögliche Maßnahme
Fehler Motor Rückenwinkelverstellung
Fehler Motor Sitzkantelung
Fehler Motor
Sitzhöhenverstellung
Verkabelung oder
Steckkontakt fehlerhaft,
Aktuator defekt
Verkabelung / Steckkontakte prüfen
Fehler Motor
elektrische Fußraste
Fehler Antriebsmotor
C200086 | Ottobock
Page 87
Störung / Störungsbeseitigung
Anzeige Display
Tab. 10 Status- und Fehlermeldungen
Anzeige
LCD-Monitor
Warnung / FehlerUrsacheMögliche Maßnahme
Fehler Bremse
Bremsentriegelung
offen / Bremse defekt
Bremsentriegelung schlie-
ßen; Bremse (z. B. Bow-
denzug) prüfen
Not-Stopp
Schwerwiegender Feh-
Fachhändler kontaktieren
ler verursacht durch
Fehlfunktion im Controller, Handbediengerät
und / oder Antriebsmotor
Verbindung zwischen Handbediengerät
und Controller fehlerhaft;
Verkabelung, Software oder Hardware
defekt
Joystick beim Einschalten nicht in
Nullposition
Verkabelung/Steckkontakte
prüfen;
Fachhändler kontaktieren
Joystick vor Einschalten in
Nullstellung bringen
C200088 | Ottobock
Page 89
Störung / Störungsbeseitigung
Fehler Bremse
Rot – blinkt 5 x
Fehler Antriebsmotor
Sitzfunktions-LED’s (siehe Abb. 36, Pos. 5)
LED Rückenfläche
– blinkt
LED Sitzfläche –
blinkt
2 LED unterhalb
Sitzfläche – blinken
LED Rückenfläche/
Sitzfläche – blinkt
Tab. 11 Fehlermeldungen Begleitpersonensteuerung
Fehler Motor Rückenverstellung
Fehler Motor Sitzkantelung
Fehler Motor Sitzhöhenverstellung
Temperaturwarnung
Elektrische Sitzfunktion
Bremsentriegelung offen;
Bremse defekt
Verkabelung oder Steckkontakt fehler-
haft;
Aktuator defekt
Verkabelung oder Steckkontakt
fehlerhaft;
Aktuator defekt
Bremsentriegelung schließen;
Bremse (z. B. Bowdenzug) prüfen
Verkabelung/Steckkontakte
prüfen;
Fachhändler kontaktieren
Verkabelung/Steckkontakte
prüfen;
Fachhändler kontaktieren
Überhitzung durch starke BelastungAbkühlungsphase
C2000
Ottobock | 89
Page 90
Wartung, Reinigung und Desinfektion
8.3 Defekt / Versagen
Bei einem Defekt handelt es sich um einen schwerwiegenden Ausfall einer Systemkomponente. Ein Versagen ist der
größte anzunehmende Störungszustand, der zum sofortigen
Not-Stopp des Systems führt.
Defekt / Versagen werden durch ein kontinuierliches Lauflicht mit akustischem Signal angezeigt.
Nach Beseitigung der Störung wird das System durch einen
Neustart aktiviert.
9 Wartung, Reinigung und Desinfektion
INFORMATION
Für die Bestellung von Ersatzteilen kann bei Ottobock ein
Ersatzteilkatalog angefordert werden. Es dürfen nur Ersatz- und Verschleißteile von Ottobock verwendet werden.
Nichtbeachten führt zum Verlust von Gewährleistungsansprüchen.
INFORMATION
Treten bei der Wartung Probleme auf, muss ein autorisierter Fachhändler konsultiert werden. Der Elektrorollstuhl ist
einmal jährlich beim autorisierten Fachhändler auf Fahrsicherheit prüfen zu lassen.
9.1 Wartungsintervalle
Vor jedem Einsatz ist die Funktionsfähigkeit des Elektrorollstuhls zu prüfen. Die in Tabelle 12 beschriebenen Tätigkeiten sind in den angegebenen Intervallen vom Benutzer
durchzuführen.
C200090 | Ottobock
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Wartung, Reinigung und Desinfektion
KomponenteTätigkeitvor jeder
Fahrt
Armauflage und
Seitenteil
Befestigungsschrauben angezogen
Armauflage und Bedienteil gesichert
X
Armauflage auf Beschädigungen überprüfen
AntriebsräderRäder müssen frei und ohne Seitenschlag drehen
Zentralmutter auf der Antriebswelle angezogen
Radbefestigung auf festen Sitz prüfen
Geradeauslauf gesamter ElektrorollstuhlX
BereifungLuftdruck (siehe Reifenmantel)
Ausreichende Profiltiefe, mindestens 1 mm
Auf Beschädigung prüfen
BatterienFlüssigkeits- bzw. Säurestand prüfen
(nicht bei Gel-Batterien)
BeleuchtungDurch Sichtprüfung auf Beschädigungen kontrollieren
Elektrische Funktion prüfenX
ElektronikSteuerung ohne Fehlermeldung
X
Ladegerät zeigt keine Fehlermeldung im LCD-Anzeigefeld
Steckverbindungen prüfen
wöchent-
lich
X
X
X
monatlich
X
X
X
X
X
X
X
X
X
C2000
Ottobock | 91
Page 92
Wartung, Reinigung und Desinfektion
KomponenteTätigkeitvor jeder
Fahrt
BremseBremshebel bei eingeschalteter Steuerung betätigen
X
Bremsfunktion bei eingeriegelter Bremse aktiv
Fußraste Rastung auf Funktion und festen Sitz prüfen
Fußauflagen auf Beschädigungen prüfen
Sichtprüfung auf Kratzer an der Kolbenstange und Ölver-
lust
Elektrische
Sitzfunktionen
Sichtprüfung aller beweglichen Teile, insbesondere der
Verkabelung, auf Beschädigung
Prüfung auf festen Sitz der Schraubverbindungen
Lenk-/ Schwenkräder
Spielfreier Sitz der Gabel in der Aufnahme
Räder müssen frei und ohne Seitenschlag drehen
Befestigungsmutter angezogen
Polsterung und
Gurte
Einwandfreier Zustand der Polsterung
Keine Abnutzung an den Befestigungsgurten
Gurtschloss auf Funktion prüfenX
SitzbefestigungBefestigungsschrauben auf festen Sitz prüfen
Sitzverriegelung bei Recaro-Sitz prüfenX
wöchent-
lich
monatlich
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
Tab. 12 Wartungsmaßnahmen und -intervalle
C200092 | Ottobock
Page 93
HINWEIS
Die Steuerung gibt bei entriegelter Bremse und Betätigen
des Joysticks ein Fehlersignal auf dem Bedienpult aus. Ist
das nicht der Fall, liegt eine Fehlfunktion vor, die umgehend von einem Fachhändler behoben werden muss.
9.2 Sicherung wechseln
Die 120-A-Schmelzsicherung bendet sich seitlich am Antriebsträger neben der Ladebuchse im dafür vorgesehenen
Sicherungshalter (siehe Abb. 38).
1. Öffnen Sie die Kappe des Sicherungshalters.
Wartung, Reinigung und Desinfektion
Abb. 39 Sicherung wechseln
2. Ziehen Sie die Sicherung heraus.
3. Stecken Sie die neue Sicherung in die Halterung. Achten
Sie darauf, dass die Sicherung mittig in die dafür vorgesehenen Federkontakte eingedrückt wird und nicht seitlich schräg anliegt.
4. Schließen Sie die Kappe wieder, bis sie spürbar einrastet.
C2000
9.3 Rad wechseln
HINWEIS
Beschädigung durch unkontrollierte Bewegungen. Sichern Sie beim Aufbocken den Elektrorollstuhl gegen
Wegrutschen und seitliches Abkippen durch eine geeignete Unterlage unter dem Antriebsträger.
Ottobock | 93
Page 94
Wartung, Reinigung und Desinfektion
HINWEIS
Beschädigung der Reifen durch zu hohen Reifenluftdruck. Achten Sie darauf, dass der in Kapitel 10 „Techni-
sche Daten“ angegebene Reifenluftdruck nicht überschritten wird.
INFORMATION
Direkte Sonneneinstrahlung (UV-Licht) führt zur schnelleren Alterung der Bereifung. Die Folgen sind eine Verhärtung der Proloberäche und das Ausbrechen von Eckstücken aus dem Reifenprol.
INFORMATION
Vermeiden Sie unnötiges Abstellen im Freien. Unabhängig
vom Verschleiß die Bereifung im Abstand von 2 Jahren
austauschen.
Bei längeren Standzeiten oder starker Erwärmung der Reifen (z. B. in der Nähe von Heizkörpern oder bei Sonneneinstrahlung durch Glasscheiben) kommt es zu einer bleibenden Verformung der Reifen. Achten Sie deshalb stets auf
genügend Abstand zu Wärmequellen, bewegen Sie Ihren
Elektrorollstuhl des Öfteren oder schaffen Sie sich bei Einlagerung die Möglichkeit des Aufbockens.
9.3.1 Lenkrad wechseln
Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:
1. Schalten Sie die Steuerung ab.
2. Bocken Sie den Elektrorollstuhl so auf, dass sich das zu
wechselnde Rad frei drehen kann.
3. Lösen Sie die vier Schrauben um die Radnabe.
4. Ziehen Sie das Lenkrad von der Radnabe nach vorn ab.
5. Schieben Sie das neue Lenkrad auf die Radnabe auf.
6. Ziehen Sie alle vier Schrauben mit einem Drehmomentschlüssel an.
Nach Beendigung der Arbeiten sind alle Komponenten wieder ordnungsgemäß zu montieren.
INFORMATION
Ziehen Sie bei der Montage des Rades alle vier Schrauben mit einem Drehmoment von 25 Nm an.
C200094 | Ottobock
Page 95
Abb. 40 Lenkrad demontieren
9.3.2 Antriebsrad wechseln
Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:
1. Schalten Sie die Steuerung ab.
2. Bocken Sie den Elektrorollstuhl so auf, dass sich das zu
wechselnde Rad frei drehen kann.
3. Lösen Sie die fünf Schrauben und entnehmen Sie diese
einschließlich der Federringe.
4. Ziehen Sie das Antriebsrad von der Radnabe ab.
Wartung, Reinigung und Desinfektion
6. Stecken Sie die fünf Schrauben inkl. Federringen auf.
7. Ziehen Sie alle fünf Schrauben mit einem Drehmomentschlüssel an.
Nach Beendigung der Arbeiten sind alle Komponenten wieder ordnungsgemäß zu montieren.
INFORMATION
Ziehen Sie bei der Montage des Rades alle fünf Schrauben mit einem Drehmoment von 10 Nm an.
Abb. 41 Antriebsrad demontieren
5. Stecken Sie das neue Antriebsrad auf die Radnabe.
C2000
Ottobock | 95
Page 96
Wartung, Reinigung und Desinfektion
9.3.3 Raddecke oder Schlauch bei Luftbereifung
wechseln
Die Felgen der Räder sind zweigeteilt und lassen sich durch
Entfernen der Innensechskantschrauben trennen.
1. Demontieren Sie das entsprechende Rad.
2. Lassen Sie die Luft vollständig aus dem Reifen ab.
3. Lösen Sie alle fünf Schrauben, die die beiden Teile der
Felge miteinander verbinden.
4. Hebeln Sie die Raddecke von der Felgenschulter.
5. Drücken Sie das Ventil ganz nach innen in die Felge.
6. Ziehen Sie den defekten Schlauch heraus.
7. Reparieren Sie den Schlauch mit einem handelsüblichen
Schlauchreparaturset oder ersetzen Sie ihn durch einen
neuen Schlauch.
Nach Beendigung der Arbeiten sind alle Komponenten wieder ordnungsgemäß zu montieren.
Abb. 42 Raddecke ausbauen
9.4 Defekte Beleuchtung wechseln
HINWEIS
Beschädigung durch Feuchtigkeit. Vermeiden Sie das
Eintreten von Feuchtigkeit in den Beleuchtungskörper.
Achten Sie beim Einbau des Schutzglases auf genauen
Sitz im Gehäuse und auf festen Sitz der Schrauben.
INFORMATION
Lampengehäuse oder Lampen können beim Fachhändler
bestellt werden.
C200096 | Ottobock
Page 97
Wartung, Reinigung und Desinfektion
Frontbeleuchtung
Zum Wechsel der Halogenlampe des Frontlichtes gehen
Sie folgendermaßen vor:
1. Klappen Sie die Scheibe durch leichten Druck auf den
schwarzen Rasthebel am unteren Ende des Beleuchtungskörpers nach vorn.
2. Entnehmen Sie die Scheibe mit der daran befestigten
Halogenlampe.
3. Ersetzen Sie die defekte Halogenlampe durch eine neue.
4. Setzen Sie die Scheibe wieder ein.
Zum Wechsel der Halogenlampe des Frontblinkers gehen
Sie folgendermaßen vor:
1. Öffnen Sie den Frontblinker, indem Sie einen schmalen
Schlitzschraubendreher in der Aussparung des Blinkergehäuses ansetzen (Abb. 43, Pos. A) und das Blinkerglas nach unten kippen.
2. Entfernen Sie das Blinkerglas (Abb. 43, Pos. B).
3. Entriegeln Sie die Halogenlampe durch leichtes Drehen
aus der Arretierung am Lampensockel und ziehen Sie
sie heraus (Abb. 43, Pos. C).
4. Schieben Sie zum Einbau die Halogenlampe hinein und
drehen Sie sie in die Arretierung.
5. Legen Sie die Lampenfassung ins Gehäuse ein und rasten Sie das Blinkerglas ein.
Abb. 43 Halogenlampe Frontbeleuchtung tauschen
C2000
Ottobock | 97
Page 98
Wartung, Reinigung und Desinfektion
ABC
Abb. 44 Frontblinkleuchte tauschen
Heckbeleuchtung
Zum Wechsel der Heckblinkleuchten und des Hecklichts
gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Lösen Sie die beiden Schrauben mit einem schmalen
Schlitzschraubendreher und entfernen Sie das Schutzglas.
2. Entnehmen Sie die defekte Glühlampe aus ihrer Halterung und ersetzen Sie diese durch eine neue.
1
2
Abb. 45 Heckbeleuchtung demontieren
1 Glühlampe Blinklicht 2 Glühlampe Rückstrahler
3. Befestigen Sie das Schutzglas wieder mit den beiden
Schrauben.
Abb. 46 Glühlampe Blinklicht tauschen
C200098 | Ottobock
Page 99
Wartung, Reinigung und Desinfektion
9.5 Reinigung und Desinfektion
HINWEIS
Schäden an der Elektronik durch eindringendes Wasser. Achten Sie bei der Reinigung des Elektrorollstuhls
C2000 darauf, dass die elektronischen Komponenten, Motoren und Batterien nicht mit Wasser in Berührung kommen, damit es nicht zu Fehlfunktionen kommt.
HINWEIS
Beschädigung von Komponenten des Elektrorollstuhls
C2000. Verwenden Sie zur Reinigung des Elektrorollstuhls
C2000 keine aggressiven Reinigungsmittel, Lösungsmittel
oder harte Bürsten. Die Reinigung darf auf keinen Fall mit
Wasserstrahl oder Hochdruckreiniger durchgeführt werden.
INFORMATION
Reinigen Sie vor einer Desinfektion Sitz- und Rückenbespannung sowie Bedienpult und Armauagen.
Der Elektrorollstuhl muss in regelmäßigen Abständen, abhängig von Einsatz und Verschmutzungsgrad, gereinigt werden.
Die Komponenten Bedienpult, Ladegerät, Armauage und
Verkleidung können mit einem feuchten Tuch und einer milden Reinigungslösung gesäubert werden.
Sitz- und Rückenbespannung werden mit einer trockenen
Bürste gepegt.
Räder und Rahmen können mit einer feuchten Kunststoffbürste gereinigt werden.
9.5.1 Desinfektion
Alle Teile des Rollstuhls wisch
desinzieren.
Wichtige Hinweise zur Desinfektion
n Zur Desinfektion sollten Mittel auf Wasserbasis verwen-
det werden. Dabei sind die vom Hersteller vorgegebenen
Anwendungshinweise zu beachten.
n Vor einer Desinfektion sind die Sitz- und Rückenbespan-
nung, die Sitzkissen, das Bedienpult und die Armauage
zu reinigen.
C2000
Ottobock | 99
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Technische Daten
10 Technische Daten
Allgemeine Informationen
Anwendungsklasse (gemäß DIN
EN 12184)
Sitzbreite350 – 480 mm
Sitztiefe380 – 500 mm
Sitzhöheab 510 mm
Armauflagenhöhe240 – 360 mm
Armauflagenlänge260 mm
Unterschenkel-
länge
Rückenhöhe550 mm
Rückenwinkel-9/1/11/21° oder 0/10/20/30°
Gesamtbreite680 mm
Gesamthöheabhängig vom Sitzaufbau
Gesamtlänge1200 mm
Wendekreis1500 mm für 180°-Drehung
Reifengröße
Antriebsrad:
Lenkrad:
Klasse C
Maße und Gewichte
300 – 550 mm
16"
14"
Luftdruckvorn: siehe Reifenmantel
Leergewicht190 kg
Maße und Gewichte
Transportgewichte*
* Die Gewichtsan-
gab en v ar ii er en
gemäß Options und
Variantenauswahl
max. Zuladung160 kg / 200 kg
KorrosionsschutzPulverbeschichteter Rahmen
Betriebsspannung24 V
Gel-Batterien
Standard:
Optional:
Steuerung:
Modell
Betriebsspannung
Max. Ausgangs-
strom pro Motor
siehe Leergewicht*, davon:
Seitenteil: < 1 kg
(optional 260 kg)
Korrosionsschutz
Elektrische Anlage
2 x 12 V, 79 Ah (5 h)
2 x 12 V, 110 Ah (C20), 94 Ah
(C5)
enAble50
24 V DC
130 A
C2000100 | Ottobock
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