Omega TX13 User guide

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Handbuch
Programmierbarer Thermoelement-
Temperaturtransmitter
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Fester Bestandteil in OMEGAs Unternehmensphilosophie ist die Beachtung aller einschlägigen Sicherheits- und EMV-Vorschriften. Produkte werden sukzessive auch nach europäischen Standards zertifiziert und nach entsprechender Prüfung mit dem CE-Zeichen versehen. Die Informationen in diesem Dokument wurden mit großer Sorgfalt zusammengestellt. OMEGA Engineering, Inc. kann jedoch keine Haftung für eventuelle Fehler übernehmen und behält sich Änderungen der Spezifkationen vor.
WARNUNG: Diese Produkte sind nicht für den medizinischen Einsatz konzipiert und dürfen nicht an Menschen eingesetzt werden.
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1.0 Beschreibung
Der TX13-Transmitter zur Kopfmontage setzt das Signal eines angeschlossenen Thermoelements über einen konfigurierten Bereich in ein linearisiertes 4-20-mA-Signal um. Thermoelement-Typ und Messbereich können bei der Bestellung angegeben werden, lassen sich bei Bedarf jedoch auch vor Ort ändern. Diese Einstellung erfolgt mittels des Tasters, der Bereichs-LED „R“ und der Menü-LED „M“. Der Transmitter verfügt über zwei Konfigurationsarten. Die erste, die BENUTZERSEITIGE KONFIGURATION, wirkt sich nur auf den Messbereich aus.
Die andere, die ERWEITERTE BENUTZERSEITIGE KONFIGURATION ermöglicht eine vollständige Konfiguration. Sie wird aufgerufen, indem der Taster beim Einschalten gedrückt gehalten wird. Die erweiterte Benutzerkonfiguration stellt folgende Menüs zur Verfügung:
• Menü 1 - Auswahl der Eingangsart aus den sieben gängigsten Thermoelementtypen oder Einstellung auf mV-Eingang
• Menü 2 - Auswahl eines von sieben fest vorgegebenen Messbereichen oder eines mit dem Taster frei einstellbaren Bereichs
• Menü 3 - Auswahl des Verhaltens bei Brucherkennung zum oberen oder unteren Skalenrand hin
• Menü 4 - Kalibrierung des Ausgangsstroms beim unteren und oberen Grenzwert des Messbereichs
• Menü 5 - Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen
Die fest eingestellten Bereiche erlauben eine Änderung des Messbereichs ohne Spezialwerkzeuge oder Geräte. Der Eingang des Transmitters ist galvanisch getrennt.
2.0 PRÜFUNG VON VERPACKUNG UND INHALT
Kontrollieren Sie Versandverpackung und Inhalt nach Erhalt auf erkennbare Beschädigungen oder eventuelle Hinweise auf unsachgemäße Behandlung während des Transportes. Sollte das Gerät beschädigt sein, informieren Sie bitte umgehend Ihren Händler.
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3.0 TECHNISCHE DATEN (bei 20°C)
EINGANG Typ Bereich °C Genauigkeit
K -200 bis 1370 ± 0,1% des Endwerts ± 0,5°C (plus evtl. Sensorfehler) J -100 bis 1200 ± 0,1% des Endwerts ± 0,5°C (plus evtl. Sensorfehler) E -100 bis 1000 ± 0,1% des Endwerts ± 0,5°C (plus evtl. Sensorfehler) N -180 bis 1300 ± 0,1% des Endwerts ± 0,5°C (plus evtl. Sensorfehler) T -100 bis 400 ± 0,2% des Endwerts ± 0,5°C (plus evtl. Sensorfehler) R -10 bis 1760 ± 0,1% des Endwerts ± 0,5°C (plus evtl. Sensorfehler)
im Bereich von 800 bis 1600
S -10 bis 1760 ± 0,1% des Endwerts ± 0,5°C (plus evtl. Sensorfehler)
im Bereich von 800 bis 1600
mV -10 bis 70 mV ± 0,02% des Endwerts
Galvanische Trennung: Prüfspannung von 250 V DC Verhalten bei Brucherkennung: Zum oberen oder unteren Skalenrand hin Vergleichsstelle: Messbereich -40 bis 85°C;
Genauigkeit ± 0,5; Temperaturkoeffizient ± 0,05°C/°C
Stabilität: Offset 0,1°C/°C; Spanne 0,05°C/°C
AUSGANG Typ: 4-20-mA über 2-Leiteranschluss, Senke Grenzwerte: 3,8 mA; bis 21,5 mA Genauigkeit: (Ausgangsstrom in mA/2000), mindestens jedoch ±5 µA Einfluss der Versorgungsspannung: ±0,2 µA/V gemessen bei 50 Hz und 1 Vss Temperaturdrift: ± 1 µA/°C typisch ; ± 1,5 µA max. Maximale Bürde: [(UB-10)/20] kOhm
ALLGEMEINES Aktualisierungsintervall: 0,5 Sekunden Ansprechzeit: 90% des endgültigen Werts binnen 1 s Startzeit: ab dem Einschalten 5 s Filterkoeffizient: adaptiv Umgebungstemperatur: -40 bis 85°C Anschluss: Schraubklemme Zulassungen: BS EN 61326; 1998 - Elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und
Laborgeräte ANHANG A, ANHANG F Werkseinstellung: 0 bis 1000°C, Thermoelement Typ K, Brucherkennung zum oberen
Skalenrand hin (benutzerseitige Kalibierung 0,0°C)
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4.0 INSTALLATION UND VERDRAHTUNG
4.1 Mechanische Eigenschaften
Der Transmitter wurde für den Einbau in DIN-Kopffühler konzipiert, die idealen Schutz vor Feuchtigkeit, Staub, korrosiven Gasen usw. bieten. Alle Kabelzuführungen müssen mittels Packungen der geeigneten Größe abgedichtet werden. Auch eventuell installierte Fühlerbaugruppen müssen eine entsprechende Abdichtung aufweisen. Achten Sie bei der Positionierung des Transmitters auf die Einhaltung des Umgebungstemperaturbereichs von -40 bis 85°C. Das Gehäuse des Transmitters verfügt über eine mittige Bohrung zur Durchführung der Fühlerleitungen zu den Schraubklemmen. Sie können genutzt werden, wenn der Temperaturfühler direkt unterhalb des Transmitters angebracht wird.
Abbildung 1
Montagebohrungen: zwei Bohrungen von je 5,5 mm Durchmesser
im Mittenabstand von 33 mm
Mittige Bohrung für Temperaturfühlerleitungen: 4 mm
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ø43 mm
21 mm
33 mm
Mittenabstand
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4.2 Elektrische Eigenschaften
Der elektrische Anschluss des Transmitters erfolgt über die Schraubklemmen an seiner Oberseite. Das Thermoelement muss mit Thermoelementdraht des passenden Typs angeschlossen werden. Meistens gehört dieser zum Lieferumfang des Fühlers.
Die Schraubklemmen erlauben die Zuführung der elektrischen Leitungen sowohl von Außen als auch von der Mitte aus.
Lösen Sie nie die freie Schraubklemme. Sie fixiert den im Werk integrierten Fühler für die Vergleichsstellenkompensation. Die Schraube in dieser Klemme ist gegen versehentliches Verdrehen gesichert.
Der Transmitter ist gegen Verpolung und Überspannung geschützt. Wenn kein Sensor (Eingangssignal) angeschlossen ist, wird der Ausgang je nach
Konfiguration entweder auf den oberen oder den unteren Bereichsgrenzwert gesetzt. Abb. 2 zeigt die Anschlussdetails, wobei der Ausgang an eine 24-V-Spannungsquelle
angeschlossen ist. Die eingezeichnete Last kann ein beliebiges Gerät in der Stromschleife sein, beispielsweise ein Grenzwertgeber, Anzeiger oder Regler. Der Bürdewiderstand kann zwischen 0 Ohm und dem maximalen Wert für die verwendete Spannungsversorgung liegen. Weitere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte Abschnitt 3 „AUSGANG – max. Bürdenwiderstand“.
Bei korrekter Montage in einem Anschlusskopf der Schutzart IP20 und Verwendung von Zuleitungen von weniger als 3 m Länge erfüllt der Transmitter die EC-Richtlinie BS EN 61326:1998.
Als Ausgangsleitungen empfehlen wir abgeschirmte oder verdrillte Leiterpaare. Achten Sie darauf, dass der 4-20-mA-Stromkreis an einer Stelle geerdet ist – normalerweise am Empfänger oder an der Spannungsquelle.
Im Normalbetrieb fungiert die LED „R“ als Warnanzeige bei Messbereichsüber­und -unterschreitungen. Die Menü-LED ist immer aus.
Abbildung 2
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Last
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5.0 BENUTZERSEITIGE KONFIGURATION
Sofern bei der Bestellun+g angegeben, wird der Transmitter bereits fertig konfiguriert geliefert. Bei Bedarf kann der Temperaturbereich des Transmitters jederzeit auf einen eigenen Bereich eingestellt werden. Bei dieser Konfiguration kann die Eingangsart jedoch nicht geändert werden. Wenn Sie die Eingangsart oder andere Parameter ändern möchten, gehen Sie vor wie im Abschnitt ERWEITERTE BENUTZERSEITIGE KONFIGURATION beschrieben. Um zu überprüfen, dass der Transmitter auf die richtige Eingangsart für Ihre Anwendung eingestellt ist, zählen Sie die Anzahl der Blinkvorgänge der Bereichs-LED „R“ beim Einschalten. Die entsprechende Eingangsart finden Sie in Abschnitt 6 in der Beschreibung des „Menüs 1“.
Der Taster befindet sich unter der Öffnung im schlüssellochförmigen Anschlussetikett, neben der Menü-LED „M“. Führen Sie zum Betätigen des Tasters einen 3 mm breiten Schlitzschraubendreher in die Öffnung ein, bis Sie den Gegendruck des Tasters spüren. Beim Betätigen des Tasters nehmen Sie einen sanften Klick wahr.
Denken Sie daran, dass im Transmitter bereits mehrere fest vorgegebene Bereiche abgespeichert sind, die Sie in der erweiterten benutzerseitigen Konfiguration einfach auswählen können. Wenn ein geeigneter Bereich vorhanden ist, werden keine Geräte für die Kalibrierung benötigt.
Die Konfiguration erfordert den Einsatz folgender Ausstattung und Werkzeuge:
• DC-Spannungsversorgung von 12 bis 30 V bei 30 mA
• Thermoelement-Kalibrator
• Thermoelement-Ausgleichsleitung
• 3 mm breiter Schlitzschraubendreher
Gehen Sie wie folgt vor, um den Temperaturbereich einzustellen:
• Schließen Sie den Kalibrator mit Thermoelement-Ausgleichsleitung an die
Eingangsklemmen des Transmitters an. Achten Sie dabei auf die richtige Polarität.
• Schließen Sie die Ausgangsklemmen an die DC-Spannungsversorgung an und
achten Sie dabei auf die richtige Polarität.
• Schalten Sie die DC-Spannungsversorgung ein.
• Stellen Sie den Kalibrator auf die Temperatur für den unteren Grenzwert ein.
Anmerkung: Sollte die Bereichs-LED „R“ zu diesem Zeitpunkt leuchten, so liegt das Eingangssignal nicht im zulässigen Bereich. Überprüfen Sie den Wert und die Anschlüsse.
• Warten Sie eine Minute, bis das Gerät aufgewärmt ist.
• Um zur Bereichseinstellung zu gelangen, drücken Sie den Taster und halten Sie
ihn so lange gedrückt, bis die Bereichs-LED „R“ mit langsamer Geschwindigkeit blinkt, und lassen Sie den Taster los.
• Die LED „R“ blinkt für ca. 1 Sekunde mit langsamer Geschwindigkeit. In dieser Zeit
wird der untere Bereichsgrenzwert gespeichert. Nachdem der Speichervorgang abgeschlossen ist, blinkt LED „R“ mit mittlerer Geschwindigkeit, um anzuzeigen, dass nun der obere Bereichsgrenzwert eingestellt werden kann.
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• Stellen Sie den Kalibrator auf die Temperatur für den oberen Grenzwert ein.
• Drücken Sie den Taster einmal, um die Einstellung für den oberen Bereichsgrenzwert zu speichern. Die LED „R“ blinkt eine Sekunde lang und der Transmitter kehrt in den Normalbetrieb zurück. Die Einstellung des Messbereichs ist somit abgeschlossen.
Die Einstellung eines mV-Eingangsbereichs erfolgt auf die gleiche Weise wie oben beschrieben, achten Sie jedoch darauf, dass der Kalibrator mit Kupferdraht angeschlossen ist.
6.0 ERWEITERTE BENUTZERSEITIGE KONFIGURATION
Die erweiterte benutzerseitige Konfiguration besteht aus fünf Menüs, von denen jedes einen anderen Parameter einstellt:
Menü 1: Auswählen eines von 8 Thermoelementtypen Menü 2: Auswählen eines von sieben vorgegebenen oder eines eigenen Bereichs Menü 3: Auswählen des Verhaltens bei Fühlerbruch Menü 4: Kalibrieren des Ausgangs bei 4 mA und 20 mA Menü 5: Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen
Die erweiterten Konfigurationsmenüs werden über den Taster, die Menü-LED „M“ und die Bereichs-LED „R“ durchlaufen. Der Taster befindet sich unter der Öffnung im schlüssellochförmigen Anschlussetikett, direkt unter der Menü-LED „M“.
Führen Sie zum Betätigen des Tasters einen 3 mm breiten Schlitzschraubendreher in die Öffnung ein.
Beim Betätigen des Tasters nehmen Sie einen sanften Klick wahr. Zur Navigation durch die Menüs werden drei Befehle verwendet, die mit folgenden
Tastendrücken aufgerufen werden:
• Nächstes Objekt: Einmaliges Betätigen des Tasters
• Abbruch oder Umkehr der Richtung: Zweimaliges Betätigen des Tasters innerhalb von 0,5 Sekunden
• Eingabe: Drücken und halten Sie den Taster „>“ mindestens zwei Sekunden gedrückt.
Bei der Auswahl eines Menüs signalisiert die Menü-LED „M“ durch ein- bis fünfmaliges Aufleuchten in gleichmäßigen Intervallen die Nummer des gewählten Menüs.
Bitte beachten Sie, dass die LED „R“ nur blinkt, wenn das gewählte Menü geöffnet wurde. Die LED blinkt dann entsprechend dem Status oder der Position im geöffneten Menü.
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Navigation durch die Menüs (Bitte lesen Sie diesen Abschnitt vollständig, bevor Sie mit der Konfiguration beginnen.)
Um zu den Menüs für die erweiterte benutzerseitige Konfiguration zu gelangen, halten Sie den Taster beim Einschalten des Transmitters gedrückt. Die Menüs für die erweiterte benutzerseitige Konfiguration sind nun aktiviert und bleiben es, bis der Transmitter wieder ausgeschaltet wird. Bitte beachten Sie, dass die benutzerseitige Konfiguration hier nicht aktiviert wird, der Taster führt hier wie nachstehend beschrieben durch das erweiterte Benutzermenü:
• Um Menüs aufzurufen, drücken Sie den Taster und halten Sie ihn für mehr als 2 Sekunden gedrückt. Die LED „M“ blinkt daraufhin einmal pro Blinkzyklus und zeigt damit an, dass das Menü 1 angewählt ist.
• Um zum nächsten Menü zu gelangen, drücken Sie den Taster erneut. Die LED „M“ blinkt nun zweimal pro Blinkzyklus und zeigt damit an, dass das Menü 2 angewählt ist.
Drücken Sie den Taster erneut, um das jeweils nächste Menü anzuwählen. Wenn Menü 5 erreicht ist, fährt der Transmitter wieder bei Menü 1 fort.
• Um die Einstellung abzubrechen und zum normalen Betrieb zurückzukehren, schalten Sie die Spannungsversorgung des Transmitters ab oder drücken Sie den Taster zweimal kurz hintereinander. Beachten Sie, dass Menüs keinen Timeout besitzen und daher angewählt bleiben, bis die explizit verlassen werden.
• Um ein gewähltes Menü aufzurufen, drücken Sie den Taster und halten Sie ihn für zwei Sekunden gedrückt, bis zwischen den Blinkzyklen der LED „M“ die LED „R“ aufblinkt und den Status des aufgerufenen Menüs anzeigt.
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MENÜS (Wählen Sie zuerst das benötigte Menü und rufen Sie es wie oben beschrieben auf.)
Menü 1 Eingangsart
• Beim Aufrufen des Menüs - Die LED „M“ blinkt einmal pro Blinkzyklus (Menü 1), anschließend blinkt die LED „R“ 1-8 mal, um die Eingangsart anzuzeigen. Der Timeout beträgt 10 Sekunden. Wählen Sie bei Bedarf innerhalb dieser Zeit eine neue Eingangsart.
Blinken der „R“-LED Eingangsart 1 Typ K 2 Typ J 3 Typ E 4 Typ N 5 Typ T 6 Typ R 7 Typ S 8 mV
• Drücken Sie den Taster einmal, um zur jeweils nächsten Eingangssart zu gelangen. Wenn der Transmitter bei Eingangsart 8 angelangt ist, wechselt er wieder zu Eingangsart 1. Um sicher zu sein, dass das richtige Eingangsmenü angezeigt wird, warten Sie zwei Blinkzyklen ab, bevor Sie nach einem Bereichswechsel das Blinken der LED „R“ zählen.
• Wenn die gewünschte Eingangsart gewählt ist, warten Sie 10 Sekunden ab, ohne den Taster zu betätigen. Der Transmitter speichert die neue Eingangsart (aufblinkende LED „R“) und kehrt dann in den Normalbetrieb zurück.
Menü 2 Feste Bereiche
• Beim Aufrufen des Menüs - Die LED „M“ blinkt zweimal pro Blinkzyklus (Menü 2), anschließend blinkt die LED „R“ 1-8 mal, um den gewählten Eingangsbereich wie unten beschrieben anzuzeigen. Der Timeout beträgt 10 Sekunden. Nehmen Sie Einstellungen bei Bedarf innerhalb dieser Zeit vor.
• Der benutzerdefinierte Bereich ist dem Bereich 1 zugewiesen. Wenn ein neuer benutzerdefinierter Bereich eingegeben wird (siehe „Benutzerseitige Konfiguration“), wird der gewählte Bereich automatisch auf 1 gesetzt.
Bereich Eingänge Eingang Eingänge Blinken der K, J, E und N T R und S mV-Eingang LED „R“: (°C) (°C) (°C) (mV)
1 Benutzerdefinierter Bereich 2 0 bis 1000 0 bis 400 800 bis 1760 0 bis 70 3 0 bis 1200 0 bis 250 800 bis 1600 0 bis 5 4 0 bis 600 0 bis 200 800 bis 1400 0 bis 10 5 0 bis 500 0 bis 150 1000 bis 1760 0 bis 20 6 0 bis 250 0 bis 100 1000 bis 1600 0 bis 25 7 0 bis 100 0 bis 50 1000 bis 1400 0 bis 50 8 -100 bis 100 -100 bis 100 0 bis 1600 -10 bis 10
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• Drücken Sie den Taster einmal, um zum jeweils nächsten Bereich zu gelangen. Wenn der Transmitter bei Bereich 8 angelangt ist, wechselt er wieder zu Bereich 1. Um sicher zu sein, dass der richtige Bereich angezeigt wird, warten Sie zwei Blinkzyklen ab, bevor Sie nach einem Bereichswechsel das Blinken zählen.
• Wenn der gewünschte Bereich gewählt ist, warten Sie 10 Sekunden ab, ohne den Taster zu betätigen. Der Transmitter speichert den neuen Bereich (aufblinkende LED „R“) und kehrt dann in den Normalbetrieb zurück.
Menü 3 Auswahl des Verhaltens bei Brucherkennung
• Beim Aufrufen des Menüs - Die LED „M“ blinkt drei mal pro Blinkzyklus (Menü 3), anschließend blinkt die LED „R“ entweder mit langsamer (einmal pro Sekunde) oder mittlerer Geschwindigkeit. Denken Sie daran, dass der Timeout für diese Einstellung 10 Sekunden beträgt.
• Langsames Blinken bedeutet, dass der Ausgang bei Fühlern auf den unteren Bereichsgrenzwert gesetzt wird. Schnelles Blinken steht für den oberen Bereichsgrenzwert. Drücken Sie den Taster, um die Richtung für das Verhalten bei Brucherkennung zu wechseln.
• Um die neue Einstellung zu speichern, genügt es, den Taster 10 Sekunden lang nicht mehr zu drücken. Dies erzeugt einen Timeout, und Ihre Einstellung wird automatisch gespeichert (aufblinkende LED „R“). Das System kehrt von selbst in den Normalbetrieb zurück.
Menü 4 Kalibrierung
Dieses Menü gestattet es dem Benutzer, den Ausgang bei Null- und Bereichsgrenzwert (ähnlich wie mit einem Abgleichpotentiometer) zu kalibrieren und so inhärente Messfehler des Sensors bequem zu kompensieren. Am Eingang des Transmitters muss hierzu entweder ein Kalibrator oder ein Temperaturfühler angeschlossen sein, der eine bekannte, konstante Temperatur misst. Zudem muss der 4-20-mA-Ausgangsstrom mithilfe eines Amperemeters gemessen werden. Dieses Menü verfügt über einen längeren Timeout von 20 Sekunden.
• Die Einstellung des Ausgangsstroms ist nur möglich, wenn sich der Ausgang innerhalb bestimmter Bereiche befindet, und zwar zwischen 3,8 bis 6,0 mA für den Nullpunkt und zwischen 18,0 bis 21,5 mA für den Endwert.
• Beim Aufrufen des Menüs - Die LED „M“ blinkt vier mal pro Blinkzyklus (Menü 4), anschließend blinkt die LED „R“ entweder mit langsamer (einmal pro Sekunde) oder mittlerer Geschwindigkeit.
• Langsames Blinken zeigt eine Einstellung nach unten hin an, ein schnelles Blinken eine Einstellung nach oben. Um die Richtung der Einstellung zu ändern, betätigen Sie den Taster zweimal kurz hintereinander.
• Zum Einstellen des Ausgangsstroms drücken Sie den Taster jeweils einmal, um den Wert in 2-µA-Schritten zu ändern, oder halten Sie den Taster gedrückt, um sich mit 3 µA pro Sekunde dem Zielwert anzunähern. Lassen Sie den Taster los, wenn Sie den Zielwert erreicht haben. Wenn Sie den Taster ca. 20 Sekunden lang gedrückt halten, steigt die Geschwindigkeit der Wertzu- oder -abnahme auf 10 µA pro Sekunde an.
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• Um die neue Einstellung zu speichern, genügt es, den Taster 20 Sekunden lang nicht mehr zu drücken. Dies erzeugt einen Timeout, und Ihre Einstellung wird automatisch gespeichert (aufblinkende LED „R“). Das System kehrt von selbst in den Normalbetrieb zurück.
Menü 5 - Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen
• Beim Aufrufen des Menüs - Die LED „M“ blinkt fünf mal pro Blinkzyklus (Menü 5). Anschließend blinkt die LED „R“ mit langsamer Geschwindigkeit (1 mal pro Sekunde).
• Um die Werkseinstellungen wiederherzustellen und eine eventuelle eigene Kalibrierung zurückzusetzen, wird die Werkseinstellung geladen (aufblinkende LED „R“). Anschließend kehrt der Transmitter wieder in den Normalbetrieb zurück.
• Um den Vorgang ohne Änderungen abzubrechen, warten Sie 10 Sekunden, ohne den Taster zu betätigen. Dies erzeugt einen Timeout, ohne eine Grundeinstellung zu speichern. Anschließend kehrt der Transmitter wieder in den Normalbetrieb zurück.
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