Fester Bestandteil in OMEGAs Unternehmensphilosophie ist die Beachtung aller einschlägigen Sicherheits- und
EMV-Vorschriften. Produkte werden sukzessive auch nach europäischen Standards zertifiziert und nach entsprechender
Prüfung mit dem CE-Zeichen versehen.
Die Informationen in diesem Dokument wurden mit großer Sorgfalt zusammengestellt.
OMEGA Engineering, Inc. kann jedoch keine Haftung für eventuelle Fehler übernehmen und behält sich Änderungen
der Spezifkationen vor.
WARNUNG: Diese Produkte sind nicht für den medizinischen Einsatz konzipiert und dürfen nicht an Menschen
eingesetzt werden.
OMEGA Engineering, Inc.
Customer Service: 1-800-622-2378 (nur USA und Kanada)
Engineering Service: 1-800-872-9436 (nur USA und Kanada)
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Gebührenfrei: 1-800-826-6342 (nur USA und Kanada)
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E-Mail: [email protected]
Vielen Dank für den Kauf eines iSerie Reglers. Bitte lesen Sie dieses Handbuch
aufmerksam, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen. Beachten Sie insbesondere alle
Sicherheitshinweise. Bei korrekter Einstellung und Einsatz entsprechend der Hinweise
und Anleitungen in diesem Handbuch wird Ihr iSerie-Regler viele Jahre präzise und
zuverlässig arbeiten.
Bei Fragen zur Lieferung wenden Sie sich bitte an die Kundendienstabteilung.
Bitte kontrollieren Sie beim Empfang der Sendung Transportkarton und Geräte auf
offensichtliche Beschädigungen und melden Sie diese ggf.direkt an den Spediteur.
Die aktuellsten Versionen der Konfigurations-Software sowie der ActiveX-Controls
finden Sie auf den in dieser Anleitung angegebenen Websites.
1.1Warnzeichen
Informationen, die für die Sicherheit oder den fehlerfreien Betrieb des Instruments von
besonderer Bedeutung sind, werden durch folgende Symbole gekennzeichnet:
#
WARNUNG:Weist auf die Gefahr eines elektrischen Schlages hin.
VORSICHT: Weist auf Punkte hin, die sich auf die Funktionsfähigkeit des
!
1.2Sicherheitshinweise
Dieses Instrument ist für den Tafeleinbau konzipiert und entsprechend Klasse II der EN
61010 (115/230 V AC) bzw. Klasse III (12-36 V DC bzw. 24 V AC) geschützt. Die
Installation darf nur durch hierfür qualifiziertes Personal erfolgen. Um einen sicheren
Betrieb zu gewährleisten, müssen die folgenden Anweisungen beachtet werden.
Das Instrument verfügt über keinen eigenen Netzschalter und nimmt sofort den Betrieb
auf, nachdem die Netzspannung anliegt.Daher ist in der Verdrahtung ein Trennschalter
vorzusehen, der mit der entsprechenden Funktionsangabe beschriftet ist und in der
Nähe des Gerätes in Reichweite des Bedieners installiert ist. Der Trennschalter muß die
Anforderungen nach IEC 947-1 und IEC 947-3 erfüllen. Der Schalter darf nicht als
Schnurschalter ausgeführt sein.
Instrumentes auswirkt. Bitte beachten Sie die entsprechenden Hinweise in der
Anleitung.
Dieses Gerät ist mit dem internationalen Warnsymbol #beschriftet. Lesen
Sie unbedingt diese Anleitung, bevor Sie das Gerät installieren oder anderweitig in Betrieb nehmen. Diese Anleitung enthält wichtige Informationen zu
Sicherheit und EMV.
iSerie - Regler
7
Page 8
Einleitung
Denken Sie auch daran, daß je nach Installation Spannung auch über die externe
Verdrahtung (etwa der Alarmkontakte) herangeführt werden kann.
Weiterhin ist eine geeignete Schutzvorrichtung vorzusehen, um bei Gerätefehler n die
Aufnahme eines zu hohen Stromes zu verhindern.
aANMERKUNGENa
•Die auf dem Typenschild oben am Gehäuse angegebene Betriebsspannung darf nicht überschritten werden.
•Trennen Sie das Instrument immer von der Spannungsversorgung, bevor
Sie Änderungen an der Netz- oder Signalverdrahtung vornehmen.
•Aus Sicherheitsgründen sollte das Instrument nicht außerhalb des
Gehäuses betrieben werden.
•Betreiben Sie das Instrument nicht in brennbaren oder explosiven
Umgebungen.
•Setzen Sie das Instrument nicht Regen oder Feuchtigkeit aus.
•Achten Sie bei der Auswahl des Installationsorts darauf, daß eine
ausreichende Lüftung vorhanden ist, um sicherzustellen, daß die
zulässige Betriebstemperatur nicht überschritten wird.
•Verwenden Sie für die Verdrahtung des Instruments ausschließlich
geeignete Kabelarten und -stärken. Achten Sie darauf, daß keine unisolierten Leitungsenden freiliegen, um die Gefahr eines elektrischen
Schlages oder von Kurzschlüssen zu minimieren.
Hinweise zum EMV-Schutz
Bitte beachten Sie alle Hinweise zum EMV-Schutz, die im Abschnitt Verdrahtung
aufgeführt sind. Weiterhin können zum Erhalt des vollen EMV-Schutzes einige weitere
Maßnahmen erforderlich sein:
•Verwenden Sie immer abgeschirmte Kabel.
•Führen Sie die Eingangsleitungen durch Ferritfilter, die so nahe wie möglich an den
Eingangsklemmen installiert sein sollten.
8
iSerie - Regler
Page 9
45,0 +0,61
-0,00
92,0 +0,81
-0,00
R 1,52
Tafelstärke
6,4 mm (max.)
0,8 mm (min.)
i8
i16
i32
22,5 +0,61
-0,00
R 1,52
45,0 +0,61
-0,00
R 1,52
45,0 +0,61
-0,00
45,0 +0,61
-0,00
45,0 +0,61
-0,00
92,0 +0,81
-0,00
R 1,52
i8DV
Installation und Verdrahtung
Abschnitt 2 – Installation und Verdrahtung
Dieser Abschnitt beschreibt die Installation und Verdrahtung Ihres iSerie-Instruments.
Alle Modelle sind mit abnehmbaren Schraubklemmblöcken für die Signal-, Netz- und
Ausgangsverdrahtung ausgestattet. Auf diese Weise kann das Gerät bequem in der
Tafel installiert werden, um anschließend die verdrahteten Klemmenblöcke aufzustecken.
2.1Installationsort
Wählen Sie einen Installationsort, der frei von folgenden Umgebungseinflüssen ist:
•Feuchtigkeit
•Mechanische Schwingungen
•Andere Umgebungstemperaturen als Raumtemperatur (25°C)
•Korrosive Gase
•Staub oder Ruß
•Elektrische Störsignale
2.2Tafelausschnitt
Die Abmessungen des Tafelausschnitts für die verschiedenen Modelle der iSerie sind in
der folgenden Abbildung dargestellt. Bitte beachten Sie, daß die Geräte nicht zu dicht
zueinander und mit ausreichendem Platz hinter der Schalttafel angeordnet werden
sollten, um eine einfache Verdrahtung sowie den Zugang zu den Geräten zu
ermöglichen.
iSerie - Regler
Abbildung 2-1. Tafelausschnitte
9
Page 10
Installation und Verdrahtung
FrontrahmenDichtung
Gehäuse
Tafel
Montagerahmen
Rändelmuttern
Max. 104,1
22,9
Draufsicht
Anmerkung:
Bei Kompaktmodellen wird
lediglich ein Montagebügel
verwendet.
2.3Einsetzen des Instruments in die Schalttafel
Installieren Sie das Instrument in der Schalttafel wie in Abschnitt 2.3.1 für Modell i8 und
in Abschnitt 2.3.2 für die Modelle i16 und i32 beschrieben. Die folgende Abbildung zeigt
die Maße der Frontplatten für die verschiedenen Modelle.
48
96
Abbildung 2-2. Frontplatte und Abmessungen
2.3.1 Installation von i8-Modellen
48
48
25,4
i8DHi32
96
48
48
i8i8DHi16
25,4
48
10
Abbildung 2-3. Installation von i8-Modellen
iSerie - Regler
Page 11
Draufsicht
FrontrahmenDichtungen
Gehäuse
Klemmenblock an
der Geräterückseite
Montagerahmen
Tafel
14,5
Max. 111,8
Installation und Verdrahtung
1. Lösen Sie die Rändelmuttern an der Geräterückseite und ziehen Sie den
Montagerahmen nach hinten ab.
2.Schieben Sie das Gerät von vorne in die Schalttafel ein, so daß die Dichtung plan
gegen die Tafel anliegt.
3.Schieben Sie den Montagerahmen von der Rückseite auf das Gerät auf und
fixieren das Gerät mit den Rändelmuttern.
2.3.2 Installation von i16- und i32-Modellen
Die folgende Abbildung zeigt die Installation am Beispiel des i32, die Installation von
i16-Modellen erfolgt auf die gleiche Weise.
Abbildung 2-4. Installation von i16- und i32-Modellen
1.Schieben Sie das Gerät von vorne in die Schalttafel ein, so daß die Dichtung plan
gegen die Tafel anliegt.
2.Schieben Sie den Montagerahmen von der Rückseite auf das Gerät auf, bis dieser
an der Tafel anliegt. Der Montagerahmen rastet in der Verzahnung des Gehäuses
ein.
iSerie - Regler
11
Page 12
Installation und Verdrahtung
OUTPUT 2
Relais
CNCNO
OUTPUT 2
Ausgang 2
OUTPUT 2
Halbleiter-
relais
C
NO
OUTPUT 2
Impuls
RTN
PUL
123
OUTPUT 1
Relais
CNCNO
OUTPUT 1
Ausgang 1
OUTPUT 1
Halbleiter-
relais
C
NO
OUTPUT 1
Impuls
RTN
PUL
OUTPUT 1
Analog
RTNVCUR
456
POWER
Netzspannung
N (–)
L (+)
78
i16, i32
2.4Verdrahtung
Die Verdrahtung erfolgt über zwei abnehmbare Klemmenblöcke an der Geräterückseite.
Der erste Klemmenblock dient zum Anschluß der Netz- und Ausgangsleitungen,
während der zweite Klemmenblock für die Eingangssignale sowie die Optionen
(Kommunikation oder Sensorspeisung) verwendet wird.
Beim Modell i8 sind diese beiden Klemmenblöcke nebeneinander angeordnet, bei den
Modellen i16 und i32 untereinander. Die Lage und die Belegung der Stecker ist in den
folgenden Abbildungen gezeigt.
Abbildung 2-5. Lage der Klemmen an der Geräterückseite
Die Ausgangsklemmen sind entsprechend der bestellten Ausgangskonfiguration belegt.
Der Analogausgang steht nur für Ausgang 1 zur Verfügung.
12
Netzspannung
POWER
L (+)
87
N (–)
i8
Ausgang 1
OUTPUT 1
654
Relais
OUTPUT 1
NONCC
Halbleiter-
relais
OUTPUT 1
NO
Impuls
OUTPUT 1
PUL
Analog
OUTPUT 1
CURVRTN
C
RTN
Ausgang 2
OUTPUT 2
321
Relais
OUTPUT 2
NONCC
Halbleiter-
relais
OUTPUT 2
NO
Impuls
OUTPUT 2
PUL
C
RTN
Abbildung 2-6. Netz- und Ausgangsklemmen
iSerie - Regler
Page 13
90-240 V AC110-375 V DC
Sicherung 1
Sicherung 2
24 V AC
12-36 V DC
Versorgungsspannung
Niederspannungs-Option
Für die Spannungsversorgung
nur Kupferleitungen verwenden.
oder
i8
mit Sensorspeisung
INPUT
1 (–)2345678
INPUT
1 (–)2345678
Prozeß – Strom mit Sensorspeisung
Jumper
Interne
Speisung
INPUT
1 (–)234567
Thermoelement
INPUT
1 (–)234567
Widerstandsthermometer
500/1000 Ohm
100 Ohm
INPUT
1 (–)2345678
Prozeß – Spannung mit Sensorspeisung
100 mV
1/10 V
RL
i8, i16, i32
i8, i16, i32
mit Schnittstellen-Option
INPUT
1 (–)234567
Thermoelement
INPUT
1 (–)234567
Widerstandsthermometer
INPUT
1 (–)234567
100 Ohm
500/1000 Ohm
Prozeß – Strom
INPUT
1 (–)234567
Externe Speisung
Prozeß – Spannung
INPUT
1 (–)234567
1 V oder 10 V
100 mV
Masse
Installation und Verdrahtung
RS232/485
RTNRxTx
2.4.1 Netzverdrahtung
#
iSerie - Regler
ACHTUNG:Legen Sie die Netzspannung erst an, nachdem Sie die
gesamte Verdrahtung abgeschlossen haben.
Abbildung 2-8. Anschluß der Spannungsversorgung, Modell i8
Abbildung 2-7. Eingangs- und Optionsklemmen
13
Page 14
Installation und Verdrahtung
90-240 V AC110-375 V DC
Sicherung 1
Sicherung 2
24 V AC
12-36 V DC
Versorgungsspannung
Niederspannungs-Option
oder
Output 2Output 1 Power
C
NC
NO
N (-)
L (+)
C
NC
NO
N
L
Für die Spannungsversorgung
nur Kupferleitungen verwenden.
i16, i32
Abbildung 2-9.
Anschluß der Spannungsversorgung, Modelle i16 und i32
Schließen Sie die Spannungsversorgung für Modell i8 oder für die Modelle i16 und i32
wie in den Abbildungen gezeigt an.
Verwenden Sie für Modelle mit Standard-Netzteil (90 bis 240 V AC) eine träge 100 mASicherung, bei Modellen mit der Option -DC, Niederspannungsversorgung, eine träge
400 mA-Sicherung.
Bitte beachten Sie, daß sich die obigen Kennwerte für die Sicherungen auf den IEC-127
Standard beziehen, der wesentliche Unterschiede zu UL248-14/CSA 248.14 aufweist.
Wenn die Installation die Anforderungen dieser Standards erfüllen soll, entnehmen Sie
weitere Informationen bitte dem englischen Handbuch.Bei Modellen mit der Option -DC
ist eine geeignete, zugelassene Spannungsversorgung zu verwenden.
2.4.2 Eingangsverdrahtung
Thermoelemente
Die Abbildung zeigt den Anschluß eines Thermoelements an die Klemmen 1 und 2.
Dabei ist 1 die Minusleitung (rote Isolierung).
Bei der Konfiguration des Gerätes (s.Abschnitt 4) ist als Eingangsart
sowie der Thermoelement-Typ einzustellen.
Die Abbildungen zeigen den Anschluß eines Pt100-Widerstandsthermometers
und den Anschluß eines Pt 500 oder Pt1000.
Bei der Konfiguration des Gerätes (s.Abschnitt 4) ist als Eingangsart
Rtd
sowie der Widerstand einzustellen.
Ein Leitungsbruch oder offener Eingang wird je nach Typ als
rOPN (Pt100) oder -OPN
(Pt 500 und Pt1000) angezeigt.
Bei Bedarf kann auch ein Alarm zur Meldung eines offenen Meßkreises eingerichtet
werden wie bei der Alarmkonfiguration beschrieben.
Widerstandsthermometer:
(100 Ohm) 4-Drahtanschluß
Widerstandsthermometer:
(100 Ohm) 3-Drahtanschluß
Widerstandsthermometer:
(100 Ohm) 2-Drahtanschluß
Abbildung 2-11.Abbildung 2-12.
Anschluß eines Pt100Anschluß eines Pt 500 oder Pt1000
Ein 2-Drahtanschluß ist die einfachste Methode, hat jedoch den Nachteil, daß keine
Kompensation der Leitungstemperatur erfolgt und daß häufig eine Kalibrierung
erforderlich ist, um den Leitungswiderstand zu berücksichtigen.
Der 3-Drahtanschluß eignet sich ideal für Applikationen, in denen der Widerstand der
drei Leitungen gleich ist, während dieser Widerstand beim 4-Drahtanschluß auch
unterschiedlich sein kann, ohne daß dies Auswirkungen auf die Messung hat.
iSerie - Regler
15
Page 16
Installation und Verdrahtung
1V oder 10 V
100 mV
Prozeßsignale – Strom
Die Abbildungen zeigen den Anschluß von 0-20 mA-Signalen mit externer Speisung
und den Anschluß bei interner Speisung.
Bei der Konfiguration des Gerätes (s.Abschnitt 4) ist als Eingangsart
PROC
einzustellen.
Externe Speisung
0-20 mA
Interne Speisung
0-20 mA
Jumper
Abbildung 2-13.Abbildung 2-14.
Anschluß von 0-20 mA-Signalen, Anschluß von 0-20 mA-Signalen,
externe Speisunginterne Speisung
Prozeßsignale - Spannungen
Die Abbildungen zeigen den Anschluß von Spannungssignalen ohne Sensorspeisung
und den Anschluß mit Sensorspeisung.
Bei der Konfiguration des Gerätes (s.Abschnitt 4) ist als Eingangsart
PROC
einzustellen.
100 mV
1V oder 10 V
Abbildung 2-15.Abbildung 2-16.
Anschluß von Spannungssignalen, Anschluß von Spannungssignalen,
16
ohne Sensorspeisungmit Sensorspeisung
iSerie - Regler
Page 17
RelaisHalb-
leiter-
relais
Externe
Last
Externe
Last
Sicherung 2
Sicherung 1
0,5 A (T)
3 A (T)
Output 2Output 1Power
C
NC
NO
N (-)
L (+)
C
NC
NO
L
N
L
N
i16, i32
Installation und Verdrahtung
RL ist ein Spannungsteiler zur Anpassung der Sensorspeisung von 24 V an den
eingestellten Eingangsbereich. Wenn das Potentiometer einen Wert von 10 kOhm hat,
muß der Widerstand RL für einen Eingangsbereich von 10 V mindestens 14 kOhm
betragen.
2.4.3 Ausgangsverdrahtung
Die Ausgänge sind entsprechend der bestellten Ausgangsarten (mechanisches Relais,
Halbleiterrelais oder Logikausgang) installiert.
Die Verdrahtung der verschiedenen Ausgangsarten ist in den folgenden Abbildungen
gezeigt. Dabei steht NC für den Öffner, NO für den Schließer und C für den
Mittelkontakt.Beim Analogausgang (stetiger oder Logik-Ausgang) ist die Plusleitung mit
NO und die Masseleitung mit C beschriftet.
i8
Output 2Output 1Power
L (+)
N (-)
NO
NC
C
NO
NC
C
iSerie - Regler
RelaisHalb-
leiterrelais
Sicherung 2
Externe
Last
Sicherung 1
Externe
Last
0,5 A (T)
3 A (T)
Abbildung 2-17. Relaisausgänge beim Modell i8
Abbildung 2-18. Relaisausgänge bei den Modellen i16 und i32
17
Page 18
Installation und Verdrahtung
RS485
+ Tx/Rx
- Tx/Rx
i8
Output 2Output 1Power
C
NC
NO
N (-)
L (+)
mAV Masse Impuls Masse
AnalogImpuls
(Nur Ausgang 1)
Für die Spannungsversorgung
nur Kupferleitungen verwenden.
NO
NC
Output 2Output 1Power
C
C
i16, i32
C
NO
NC
(Nur Ausgang 1)
Für die Spannungsversorgung
nur Kupferleitungen verwenden.
NO
NC
AnalogImpuls
N (-)
mAVMasseImpulsMasse
L (+)
Abbildung 2-19.Abbildung 2-20.
Analogausgänge beim Modell i8Analogausgänge bei den Modellen
i16 und i32
2.4.4 Verdrahtung der Schnittstellen-Option
Die Schnittstelle ist per Software auf RS232 und RS485 einstellbar wie in Abschnitt 4
beschrieben. Verdrahten Sie die Schnittstellen-Klemmen entsprechend der beabsichtigten Einstellung.
Ausführliche Informationen zur Schnittstellen-Option entnehmen Sie bitte dem iSerieKommunikationshandbuch.
Masse Rx Tx
RS232
Abbildung 2-21.Abbildung 2-22.
Verdrahtung bei Betrieb als Verdrahtung bei Betrieb als
RS232-SchnittstelleRS485-Schnittstelle
2.4.5 Ethernet-Anschluß
Ausführliche Informationen zum Ethernet-Anschluß entnehmen Sie bitte dem iSerieEthernethandbuch.
18
iSerie - Regler
Page 19
24 V DC
Installation und Verdrahtung
2.4.6 Verdrahtung der Sensorspeisung
In der Ausführung mit Standardspannungsversorgung ist das Gerät mit einer Speisung
für einen externen Sensor ausgestattet. Bitte beachten Sie, daß diese nicht verfügbar
ist, wenn das Gerät mit der Niederspannungs-Option oder einer serieller Schnittstelle
ausgestattet ist (Optionen -DC, -C24 oder -C4EI).
Abbildung 2-23. Klemmen zur Sensorspeisung
iSerie - Regler
19
Page 20
Rückansicht
P3
GrünRot
S1
= Grün
= Rot
S1
S1
Installation und Verdrahtung
2.5Einstellung der Display-Farbe bei zweizeiligen Anzeigen
Bei Modellen mit zweizeiligem Display ist die Farbe der oberen Zeile dynamisch
programmierbar. Die untere Zeile wird über einen Jumper auf die Anzeige in rot oder
grün eingestellt. Bei Bedarf kann diese Einstellung wie unten beschrieben geändert
werden.
ACHTUNG:DIP-Schalter S1 darf nicht offen bleiben,
der Jumper MUSS in einer Position gesteckt sein.
!
Modelle i8DH und i8DV
Lösen Sie die beiden Rändelmuttern und ziehen Sie den Montagerahmen ab. Biegen
Sie die Rasten am Chassis vorsichtig nach außen, um die Reglerbaugruppe nach vorne
herauszuziehen.Der Jumper befindet sich auf der Display-Platine.
Rückansicht
GrünRot
S1
S1
P3
= Rot
S1
= Grün
Rückansicht
P3
Grün
S1
Rot
S1
= Grün
S1
= Rot
Abbildung 2-24a.Abbildung 2-24b.
Einstellung der Farbe der zweiten Einstellung der Farbe der zweiten
Displayzeile, Modell i8DHDisplayzeile, Modell i8DV
Modell i16D
Drücken Sie das Gehäuse direkt hinter dem Display oben und unten zusammen, um die
Reglerbaugruppe nach vorne herauszuziehen. Der Jumper befindet sich auf der
Display-Platine.
Abbildung 2-25. Einstellung der Farbe der zweiten Displayzeile, Modell i16D
20
iSerie - Regler
Page 21
Abschnitt 3 – Bedienung
3.1Anzeigen und Tastenfunktionen
Abbildung 3-1. Frontplatte der iSerie-Regler (Beispiel i8DH)
Symbol Funktion
1 / 2Anzeige für Sollwert oder Alarm 1 bzw.2
°C / °FAnzeige °C bzw. °F
PVIstwert-Anzeige PV
SVSollwert-Anzeige SV
Bedienung
iSerie - Regler
Im Normalbetrieb haben die Tasten an der Frontplatte folgende
Funktionen (die Funktionen der Tasten bei der Parametereinstellung werden in Abschnitt 4 gesondert beschrieben):
TasteFunktion
h
i
j
k
Menü - Diese Taste ruft das Menü zur Sollwerteinstellung und das Konfigurationsmenü auf.
Maximum-Wert - Betätigen Sie diese Taste, um das
Maximum anzuzeigen.Bei erneuter Betätigung der
Taste kehrt die Anzeige zur normalen Betriebsanzeige zurück.
Minimum-Wert - Betätigen Sie diese Taste, um das
Minimum anzuzeigen.Bei erneuter Betätigung der
Taste kehrt die Anzeige zur normalen Betriebsanzeige zurück.
Enter - Rücksetzen des blinkenden Maximum/Minimum-Werts, bei zweimaliger Betätigung Aufruf
des Standby-Betriebs.
21
Page 22
Bedienung
3.2Betriebsarten und Wechsel zwischen den Betriebsarten
Das Instrument verfügt über zwei Betriebsarten, den Normalbetrieb, in dem die
Meßwerte angezeigt werden, und die Parametereinstellung, in der die Betriebsparameter des Instruments eingestellt werden.
Normalbetrieb
• Anzeige der Meßwerte
• Bedienfunktionen
• Handbetrieb
• Standby-Modus
• Reset des Instruments
•Bitte beachten Sie, daß das Instrument nach Anliegen der Netzspannung
automatisch den Normalbetrieb aufnimmt. Dabei wird zunächst die
Firmware-Revisionsnummer angezeigt, anschließend erscheint die
Anzeige
Meßwerte um.
•Nach der Einstellung von Parametern führt das Instrument vor der
Rückkehr zum Normalbetrieb ebenfalls einen Reset aus, dies gilt jedoch
nicht für Alarmeinstellungen.
•Bei der ersten Inbetriebnahme des Instruments müssen die Betriebsparameter entsprechend der Applikation konfiguriert werden wie in
Abschnitt 4 beschrieben.
RST (Reset). Danach schaltet das Gerät auf die Anzeige der
Menü-Taste
__________
__________
<
h
>
Zurück nach
Anzeige von
RUN
Parametereinstellung
• SP1Sollwertmenü
• SP2Sollwertmenü
• CNFG Konfigurationsmenü
3.3Bedienfunktionen im Normalbetrieb
3.3.1 Anzeige des Maximums
Um das Maximum des Istwerts anzuzeigen, das seit dem letzten Reset gemessen
wurde, betätigen Sie die Taste i. Es erscheint kurz die Anzeige PEAK, dann wird der
Wert blinkend angezeigt. Betätigen Sie die Taste erneut, um zur normalen
Betriebsanzeige zurückzukehren.
Um das Maximum zurückzusetzen, betätigen Sie die Taste
blinkend angezeigt wird.
k, während der Wert
3.3.2 Anzeige des Minimums
Um das Minimum des Istwerts anzuzeigen, das seit dem letzten Reset gemessen
wurde, betätigen Sie die Taste
Wert blinkend angezeigt. Betätigen Sie die Taste erneut, um zur normalen
Betriebsanzeige zurückzukehren.
22
j. Es erscheint kurz die Anzeige VALY, dann wird der
iSerie - Regler
Page 23
Bedienung
Um das Minimum zurückzusetzen, betätigen Sie die Taste k, während der Wert
blinkend angezeigt wird.
3.3.3 Quittierung von Alarmen
Um einen Alarm zu quittieren, halten Sie zuerst die Taste
und betätigen danach erneut kurz die Taste
3.3.4 Umschalten zwischen Regel- und Handbetrieb
Um zwischen Regel- und Handbetrieb umzuschalten, betätigen Sie die Taste k und
anschließend
Display
werden. Um den Handbetrieb wieder zu verlassen, betätigen Sie er neut die Taste
und anschließend h.
3.3.5 Instrument auf Standby setzen
Betätigen Sie die Taste k zweimal hintereinander, um das Instrument auf Standby zu
setzen. Die Anzeige
verlassen, betätigen Sie die Taste
zurück.
3.3.6 Reset des Instruments
Betätigen Sie die Taste
wertmenü
Reset wird nun ausgeführt. Zunächst wird die Firmware-Revisionsnummer angezeigt,
anschließend erscheint die Anzeige
Anzeige der Meßwerte zurück.
h. Wenn der Regler im Handbetrieb arbeitet, wird als erste Stelle im
M angezeigt. Der Ausgangswert kann nun mit den Tasten i und j eingestellt
STbY wird blinkend angezeigt. Um den Standby-Status zu
k er neut. Das Instrument kehrt zum Nor malbetrieb
h einmal, um die Parametereinstellung aufzurufen. (Das Soll-
SP1 wird angezeigt). Betätigen Sie die Taste j zweimal hintereinander.Der
k.
RST (Reset). Danach schaltet das Gerät auf die
k für 1 Sekunde gedrückt
k
3.4Eingabe des Paßworts
Die Bedienung des Reglers kann in zwei Ebenen vor unbefugten oder versehentlichen
Änderungen geschützt sein. Je nach Konfiguration (s. Abschnitt 4) muß das Paßwort
eingegeben werden, bevor die Parametereinstellung aufgerufen werden kann, oder es
ist lediglich die Konfiguration geschützt, während die Sollwerte ohne Eingabe des
Paßworts geändert werden können. Beim Zugr iff auf einen geschützten Bereich zeigt
das Instrument die Anzeige
TasteFunktion
h
i
j
iSerie - Regler
Ruft die Paßwort-Eingabe auf. Die ganz linke Stelle des Displays blinkt nun.
Stellen Sie mit der Taste i die erste Ziffer des Paßworts ein.
Betätigen Sie die Taste j, um zur nächsten Stelle zu gelangen.
ID an. Geben Sie das Paßwort wie folgt ein:
23
Page 24
Bedienung
Wiederholen Sie die beiden vorhergehenden Schritte, bis Sie alle Ziffern des
Paßworts eingegegeben haben.
k
Wenn das richtige Paßwort eingegeben wurde, erscheint nun das Sollwertmenü bzw.
das Konfigurationsmenü, anderenfalls kehr t das Instrument nach Anzeige der Fehlermeldung
3.5Einstellung der Sollwerte
Um die Sollwerte einzustellen, rufen Sie in der Parametereinstellung das Menü für den
gewünschten Sollwert
Paßwortschutz aktiviert ist, geben Sie zuvor das Paßwort ein wie in Abschnitt 3.4
beschrieben.
TasteFunktion
h
k
Betätigen Sie die Taste k, um das Paßwort an das Instrument zu übergeben.
ERRo zur normalen Betriebsanzeige zurück.
SP1 oder SP2 auf und stellen Sie diesen ein. Falls der
Betätigen Sie die Taste einmal, um die Parametereinstellung aufzurufen.
Das erste Menü ist die Einstellung des Sollwerts SP1.
Wenn Sie nur den zweiten Sollwert SP2 einstellen möchten, ohne den ersten
Sollwert zu ändern, betätigen Sie die Taste h erneut.
Betätigen Sie die Taste einmal, um die Einstellung des Sollwerts aufzurufen.
Die letzte Stelle des Sollwerts blinkt nun.
j/i
k
h
24
Stellen Sie den Sollwert mit den Tasten j und i auf den gewünschten Wert
ein.
Wenn Sie die Taste j oder i für mehr als 3 Sekunden gedrückt halten, ändert
sich der Wert mit größerer Geschwindigkeit.
Um die Einstellung an dieser Stelle ohne Änderung des Sollwerts zu verlassen,
betätigen Sie die Taste h.
Wird der gewünschte Wert angezeigt, betätigen Sie die Taste k. Es erscheint
kurz die Meldung STRD, anschließend wird das nächste Menü der
Parametereinstellung angezeigt.
Betätigen Sie die Taste h solange bis die Anzeige RUN erscheint. Das
Instrument verlässt nun die Parametereinstellung und kehrt zum Normalbetrieb zurück.
iSerie - Regler
Page 25
Konfiguration
Abschnitt 4 - Konfiguration
Dieser Abschnitt beschreibt die einzelnen Funktionen des Instruments zusammen mit
den jeweiligen Eingabebereichen. Dabei werden die Parameter in der Reihenfolge
aufgeführt, wie sie im Konfigurationsmenü des Gerätes angezeigt werden. Auch die
Untermenüs sind der Reihenfolge nach angeordnet. Die folgende Tabelle zeigt eine
Übersicht über die Menüstruktur und die verschiedenen Einstellmöglichkeiten.
Parameter im Konfigurationsmenü CNFG
INPT
4.2
CBSRDNJNETKJTC
385.4385.3385.2392.4392.3392.2RTD
1000500_100_
4.3
RDG
=
=
Aufnehmertyp =
=
=
=
=
0-200-100-1.00-0.1PROC
F.FFFFF.FFFFF.FFFFFDEC
°F°CTEMP
0008000400020001FLTR
0128006400320016
===
==
____RD1____IN1IN.RD
____RD2____IN2
1
2
3
4
5
6
7
ENbLDSbLALR1
_DEVABSO
UNLTLTCH
=
=
=
____ALR.L
=
____ALR.H
=
ALR1 wird deshalb nicht angezeigt.
N.c.N.o.CT.CL
ENbLDSbLA.P.ON
bANDHILobELOABoVACTV
25
4.4*
* Wenn der Regler mit einem Analogausgang ausgestattet ist, steht Ausgang 1 nicht für die
Alarmausgabe zur Verfügung. Das Menü für
Es wird nur das Menü
iSerie - Regler
=
ANLG für den Analogausgang angezeigt.
Page 26
Konfiguration
4.5*
4.6
4.7
4.8*
OUT1
=
=
=
____R.ADJ
=
=
=
____%LO
=
____%HI
=
=
ENbLDSbLANLG
1
2
3
ENbLDSbLALR2
1
2
3
4
5
6
ENbLDSbLLOOP
ENbLDSbLSP.DV
ENbLDSbLSELF
ENbLDSbL4-20
nur bei Reglern mit Analogausgang
VOLTCURR
==
==
____OUT1____RD.1
____OUT2____RD.2
_DEVABSO
UNITLTCH
=
=
____ALR.L
=
____ALR.H
=
____b.TIM
=
0000CAL°
=
nur bei Reglern mit Analogausgang
N.c.N.o.CT.CL
bANDHILobELOABoVACTV
* Nur wenn der Regler mit einem Analogausgang ausgestattet ist, wird das Menü ANLG zur
Einstellung des Analogausgangs angezeigt. Wenn aktiviert gewählt wird, erfolgen in diesem
Menü alle Einstellungen, um den Analogausgang als Schreiberausgang einzusetzen. Wenn
deaktiviert gewählt wird, erfolgt die Einstellung des Analogausgangs auf 4-20mA-Regeltätigkeit
später im Menüpunkt
* Wenn für Ausgang 1 eine Alarmausgabe oder (sofern installiert) für den Analogausgang die
Einstellung als Schreiberausgang aktiviert wird, wird das Menü OUT1 zunächst automatisch
auf
DSbL gesetzt und die Regelparameter sind gesperrt.
Wenn Sie für Ausgang 1 eine Regeltätigkeit einstellen wollen, muß zuvor die Alarmausgabe
oder (sofern installiert) der Analogausgang deaktiviert werden.
26
4-20 des Menü OUT1.
iSerie - Regler
Page 27
Konfiguration
4.9*
OUT2
=
=
=
=
=
____PRoP
=
____REST
=
____RATE
=
____CYCL
=
____dPNG
=
____dEAD
=
=
=
=
____PRoP
=
____CYCL
=
____dEAD
=
PIDON.OFCRTL
RVRSDRCTACTN
ENbLDSbLAUTo
ENbLDSbLANTI
ENbLDSbLSTRT
PIDON.OFCRTL
RVRSDRCTACTN
ENbLDSbLAUTo
nur bei Reglern ohne Analogausgang
nur wenn AUto = ENbL
nur wenn AUto = DSbL
nur wenn AUto = DSbL
nur wenn AUto = DSbL
nur wenn Relais- oder Logikausgang
nur wenn CRTL = ON.OFF
nur wenn AUto = DSbL
nur wenn Relais- oder Logikausgang
nur wenn CRTL = ON.OFF
4.10
* Regelausgang 2 verfügt im wesentlichen über die gleiche Parameterausstattung wie der
Regelausgang 1. Dabei werden einige Parameter (wie z. B.die Vorhalte- oder Nachstellzeit zur
PID-Regelung) aus der Einstellung für den Regelausgang 1 übernommen und können hier nicht
separat eingestellt werden.
* Wenn die Rampenfunktion verwendet wird, müssen zuvor die Alarme abgeschaltet werden.
Nehmen Sie keine Änderungen an der Einstellung vor, während ein Rampen- oder
Haltesegment ausgeführt wird. Wenn Änderungen erforderlich sind, schalten Sie die
Rampenfunktion zuvor ab.
iSerie - Regler
=
ENbLDSbLRAMP
(siehe Anmerkung)
=
____RAMP
=
____SOAK
=
ENbLDSbLSOAK
27
Page 28
Konfiguration
ID
4.11
COMM
4.12
____CH.ID
=
=
=
=
=
=
=
=
=
=
=
=
=
ENbLDSbLFULL
ENbLDSbLSP.ID
bis
01990000ADDR
=
=
==
==
==
=
____TR.TM
=
bis
8.bIT7.bITDATA
2.bIT1.bITSTOP
_YES__No_M.bUSbUS.F
_YES__No__LF_
_YES__No_ECHO
_485232CSTND
CONTCMD_MODE
SPCE_CR_SEPR
_YES__No_STATDAT.F
_YES__No_RDNG
_YES__No_PEAK
_YES__No_VALY
_YES__No_UNIT
19.2K300_BAUDC.PAR
EVENODDNoPRTY
4.10
28
RUN
==
=
=
Zurück zum Nomalbetrieb
=
AMbRREDGRNN.CLRCOLR
AMbRREDGRN1.CLR
AMbRREDGRN2.CLR
iSerie - Regler
Page 29
Konfiguration
4.1Aufruf des Konfigurationsmenüs und Navigation im Menü
1Betätigen Sie die Taste h, bis die Anzeige CNFG erscheint.
2Betätigen Sie die Taste k, um das Konfigurationsmenü aufzurufen.
Die Anzeige wechselt direkt auf den ersten Parameter INPT.
3Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung für den Parameter aufzurufen.
In der Regel wird nun die bestehende Einstellung blinkend angezeigt.
4Um das Konfigurationsmenü zu durchlaufen, betätigen Sie die Taste h,
bis der gewünschte Parameter angezeigt wird.
Bevor Änderungen in der Parametereinstellung vorgenommen werden, sollte das Gerät
in den Standby-Modus gesetzt werden. Dies gilt nicht für Änder ungen an den Sollwertoder Alarmeinstellungen.
Tastenfunktionen bei der Parametereinstellung
Bei der Parametereinstellung haben die Tasten an der Frontplatte folgende Funktionen:
TasteFunktion
hMenü-Taste | Einstellung abbrechen
Wenn das Konfigurationsmenü CNFG angewählt wurde, dient diese Taste
zum Durchlaufen des Menüs.
Bei der Einstellung von Werten können Sie diese Taste betätigen, um die
Einstellung ohne Änderung des Wertes zu verlassen.
Bei der Einstellung numerischer Werte erhöht diese Taste den angezeigten
Wert.Wird die Taste für mehr als drei Sekunden gehalten, ändert sich der
Wert schneller.
Bei einer (blinkenden) Auswahl aus einer Reihe von Einstellmöglichkeiten
ruft diese Taste die nächste Option aus der Liste aus (Beispiel: Auswahl des
Thermoelement-Typs).
Nächste Stelle | Übergeordnetes Menü aufrufen
Bei der Einstellung numerischer Werte positioniert diese Taste den Kursor,
also die blinkende Stelle, um eine Ziffer nach rechts.
Blinkt der Wert nicht, kehrt das Instrument bei Betätigung dieser Taste zum
vorherigen Menüpunkt zurück.
Enter
Innerhalb der Menüstruktur dient diese Taste zur Ausw ahl der Menüpunkte .
Bei der Einstellung von Werten oder Parametern wählt diese Taste den
angezeigten W ert aus.Nach Betätigung der Taste erscheint kurz die Meldung
STRD, um anzuzeigen, daß die Änderung gespeichert wurde, anschließend
wird der nächste Menüpunkt angezeigt.
29
Page 30
Konfiguration
4.2INPT Einstellung von Eingangsart und Meßbereich
Zur Einstellung von Eingangsart und Meßbereich rufen Sie den Parameter aus dem
Konfigurationsmenü auf wie in Abschnitt 4.1 beschrieben.
4.2.1 Einstellung der Eingangsart
Betätigen Sie die Taste
eingestellte Eingangsart wird nun blinkend angezeigt.
Wenn bereits die gewünschte Eingangsart angezeigt wird, betätigen Sie die Taste
k, um die Einstellung der Eingangsart aufzurufen. Die aktuell
h, um mit der Einstellung des Meßbereichs fortzufahren.
1Um eine andere Eingangsart (entsprechend dem angeschlossenen Signal) zu
wählen, betätigen Sie die Taste i mehrmals, bis die gewünschte Eingangsart
blinkend angezeigt wird, und betätigen Sie die Taste k.
Die Eingangsarten werden in folgender Reihenfolge angezeigt:
TCThermoelement
RTDWiderstandsthermometer
PROCProzeßsignale
4.2.2 Einstellung des Meßbereichs
Nach der Auswahl der Eingangsart blinkt die Anzeige der Eingangsart nicht mehr.
Betätigen Sie die Taste
Pt-Typ oder Meßbereich) aufzurufen. Der aktuelle Meßbereich wird blinkend angezeigt.
Betätigen Sie die Taste h, um mit der nächsten Einstellung fortzufahren, oder
1betätigen Sie die Taste i mehrmals, bis der gewünschte Meßbereich blinkend
angezeigt wird, und betätigen Sie die Taste k.
A. Meßbereiche für Thermoelemente:
k, um die Einstellung des Meßbereichs (Thermoelement-Typ,
J, K, T, E, N, DNJ, R, S, b und CJ, K, T, E, N, L, R, S, B und C
Nach Auswahl des Thermoelement-Typs fährt das Instrument mit der Einstellung der
Anzeige fort (s. Abschnitt 4.3).
B. Meßbereiche für Widerstandsthermometer:
392.2, 392.3, 392.4 und392 für NIST und
385.2, 385.3, 385.4385 für IEC 751
Anm.:Die Zahl nach dem Dezimalpunkt gibt die Art des Anschlusses an,
also 2 für 2-Draht-, 3 für 3-Draht- und 4 für 4-Drahtanschluß.
Bei Widerstandsthermometern ist weiterhin der Aufnehmertyp auszuwählen.
Betätigen Sie die Taste k, um zur Auswahl des Widerstands zu gelangen. Wählen
30
iSerie - Regler
Page 31
Konfiguration
Sie den gewünschten Widerstand (100, 500 oder 1000 für Pt100, Pt500 und
Pt1000) mit der Taste i und bestätigen Sie die Auswahl mit der Taste k.
Nach Auswahl des Widerstands fährt das Instrument mit der Einstellung der
Anzeige fort (s. Abschnitt 4.3).
C. Meßbereiche für Prozeßsignale:
0-0.1, 0-1.0, 0-10100 mV, 1 V, 10 V und
0-200 bis 20 mA
Für einen Meßbereich von 4-20 mA wählen Sie die Einstellung 0-20 und
skalieren Sie den Meßbereich wie in Abschnitt 4.3.3 beschrieben.
Nach Auswahl des Eingangsbereichs fährt das Instrument mit der Einstellung der
Anzeige fort (s. Abschnitt 4.3).
4.3RDGEinstellung der Anzeige
Dieses Menü dient zur Einstellung der Position des Dezimalpunkts, Auswahl der
Temperatureinheit, Einstellung eines Filters sowie zur Skalierung des Meßbereichs (nur
bei Prozeßsignalen).
Zur Einstellung der Anzeige rufen Sie den Parameter aus dem Konfigurationsmenü auf
wie in Abschnitt 4.1 beschrieben.
Betätigen Sie die Taste
k, um die Einstellung des Dezimalpunkts aufzurufen.
DECPosition des Dezimalpunkts
4.3.1
1Betätigen Sie die Taste k erneut. Die aktuelle Einstellung des Dezimalpunkts wird
nun blinkend angezeigt. Wählen Sie mit der Taste i die gewünschte Position des
Dezimalpunkts und betätigen Sie die Taste k. Daraufhin erscheint kurz die
Meldung STRD, anschließend wird die Einstellung der Temperatureinheit
angezeigt.
Positionen des Dezimalpunkts:
FFFF, FFF.Falle Meßbereiche
FF.FF ,F.FFFzusätzlich für Prozeßsignale
4.3.2
TEMP Temperatureinheit
1Betätigen Sie die Taste k erneut. Die aktuelle Einstellung der Temperatureinheit
wird nun blinkend angezeigt. Wählen Sie mit der Taste i zwischen °F oder °C
und betätigen Sie die Taste k. Daraufhin erscheint kurz die Meldung STRD,
anschließend wird die Einstellung der Filterkonstante angezeigt.
iSerie - Regler
31
Page 32
Konfiguration
4.3.3 FLTR Filterkonstante
Die Filterkonstante gibt die Anzahl der Meßwerte an, deren Mittelwert gebildet wird.
Eine Filterkonstante von 2 entspricht ungefähr einer Filterzeit von 1 Sekunden bei
einem RC-Tiefpass.
1Betätigen Sie die Taste k erneut. Die aktuelle Einstellung der Filterkonstante wird
nun blinkend angezeigt. Wählen Sie mit der Taste i die Filterkonstante und
betätigen Sie die Taste k. Daraufhin erscheint kurz die Meldung STRD,
anschließend wird der nächste Menüpunkt je nach Eingangsart angezeigt. Wenn
ein Prozeßsignal eingestellt ist, erscheint das Skalierungsmenü (s. Abschnitt 4.3.3),
anderenfalls fährt das Instrument mit dem Alarm-Menü 1 fort (s. Abschnitt 4.4).
Filterkonstanten:
0001, 0002, 0004, 0008, 0016, 0032, 0064 oder 0128
4.3.4
IN.RD Eingangsskalierung (nur für Prozeßsignale)
Bei Prozeßsignalen kann eine Skalierung der Anzeige vorgenommen werden. Dabei
wird festgelegt, welcher Ausschnitt des eingestellten Meßbereichs auf einen
einstellbaren Anzeigenbereich umgesetzt wird.
Das Instrument berechnet die Skalierung automatisch anhand von vier Werten:
IN1Anfangswert des Meßbereichs (Dieser muß nicht mit dem
unteren Grenzwert des Meßbereichs übereinstimmen, sondern
kann auch größer sein.)
RD1Wert, den das Instrument für den in IN1 spezifizierten
Anfangswert anzeigen soll.
IN2Endwert des Meßbereichs (Dieser muß nicht mit dem oberen
Grenzwert des Meßbereichs übereinstimmen, sondern kann
auch kleiner sein.)
RD2Wert, den das Instrument für den in IN2 spezifizierten Endwert
anzeigen soll.
Die Werte für
Tabelle 4-1 angegebenen Faktor eingegeben. Dieser Faktor ist ein Koeffizient zur
Umsetzung der Eingangswerte auf den Anzeigenbereich von 10.000 Stellen.
32
IN1 und IN2 werden als Produkt des Eingangswertes mit dem in
iSerie - Regler
Page 33
Konfiguration
Tabelle 4-1 Umrechnungsfaktoren bei der Skalierung der Anzeige
Bei der Eingabe dieser Skalierungswerte kann die Position des Dezimalpunktes
ignoriert werden, wie aus dem folgendem Beispiel ersichtlich.
Beispiel:Skalierung der Anzeige für ein Eingangssignal von 4 bis 20 mA
auf eine Anzeige von 0 bis 100%
1Betätigen Sie bei der Anzeige IN.RD die Taste k.
2Auf dem Display erscheint nun das Untermenü IN1 zur Eingabe des Anfangswerts.
Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung aufzurufen. Die erste Stelle des
Anfangswertes blinkt nun. Stellen Sie mit den Tasten i und j den gewünschten
Anfangswert ein. Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung zu speichern.
In diesem Beispiel ist ein Wert von 2000 (= 4 × 500) einzugeben.
3Auf dem Display erscheint nun das Untermenü RD1 zur Eingabe des Wertes, der
beim eingestellten Anfangwert von 4 mA angezeigt werden soll. Betätigen Sie die
Taste k, um die Einstellung aufzurufen. Die erste Stelle des skalierten Anfangswertes
blinkt nun. Stellen Sie mit den Tasten i und j den gewünschten Wert ein und
betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung zu speichern.
In diesem Beispiel ist ein Wert von 0000 (für 0%) einzustellen.
4Auf dem Display erscheint nun das Untermenü IN2 zur Eingabe des Endwerts.
Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung aufzurufen. Die erste Stelle des Endwerts
blinkt nun. Stellen Sie mit den Tasten i und j den gewünschten Endwert ein.
Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung zu speichern.
In diesem Beispiel ist ein Wert von 9999 (= 20 × 500) einzugeben.
5Auf dem Display erscheint nun das Untermenü RD2 zur Eingabe des Wertes, der
beim eingestellten Endwert von 20 mA angezeigt werden soll. Betätigen Sie die
Taste k, um die Einstellung aufzurufen. Die erste Stelle des skalierten Endwertes blinkt
nun. Stellen Sie mit den Tasten i und j den gewünschten Wert ein und betätigen Sie
die Taste k, um die Einstellung zu speichern.
In diesem Beispiel ist ein Wert von 0100 (für 100%) einzustellen.
6Sofern Änderungen an der Skalierung vorgenommen wurden, erscheint nach
Betätigung der Taste k kurz die Meldung STRD, anschließend wird der nächste
Menüpunkt angezeigt. Dies ist je nach Konfiguration des Reglers ALR1 für Alarm 1
oder ANLG für den Analogausgang. Wurden keine Änderungen vorgenommen,
erscheint das nächste Menü sofort.
iSerie - Regler
33
Page 34
Konfiguration
4.4ALR1 Alarmmenü für Alarm 1
Dieses Menü dient zur Einstellung der Alarmparameter für den Alarm 1.
aANMERKUNGa
iSerie-Regler sind mit zwei Ausgängen ausgestattet, die konfiguriert werden
können wie aus der folgenden Übersicht ersichtlich.
Ausgang 1Ausgang 2
ALR1 oder ANLG
ALR2
OUT2
OUT1
ALR2
OUT2
•Wenn der Regler mit einem Analogausgang ausgestattet ist, steht
Ausgang 1 nicht für die Alarmausgabe zur Verfügung. Das Menü
wird deshalb nicht angezeigt. Der Regler zeigt anstelle dessen das Menü
für den Analogausgang an (s.Abschnitt 4.5).
aANMERKUNGa
•Wenn die Rampenfunktion verwendet wird (s.Abschnitt 4.10), müssen die
Alarme abgeschaltet werden.
ALR1
Zur Einstellung rufen Sie Alarm 1 aus dem Konfigurationsmenü auf wie in Abschnitt 4.1
beschrieben.
4.4.1 Freigabe des Alarms 1
1Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung aufzurufen.
Die aktuelle Einstellung für die Freigabe des Alarms wird nun blinkend angezeigt.
2Um den Alarm 1 freizugeben, betätigen Sie die Taste i, bis ENbL blinkend
angezeigt wird, und betätigen Sie die Taste k. Wenn Sie die Einstellung geändert
haben, erscheint nach Betätigung der Taste k kurz die Meldung STRD, sonst wird
sofort das Untermenü zur Einstellung der Art des Alarmsollwerts angezeigt.
3Wenn Alarm 1 abgeschaltet wurde dSbL, können keine weiteren Alarmparameter
eingestellt werden, und die Anzeige wechselt zum Menü für die Einstellung von
Alarm 2 (s. Abschnitt 4.6).
4.4.2 Art des Alarmsollwerts
Der Alarmsollwert kann entweder als Absolutwer t oder relativ zum Sollwert eingestellt
werden. Wenn sich der Prozeßsollwert nur selten ändert, sollte der Alarmsollwer t als
Absolutwert konfiguriert werden. Bei Anwendungen, in denen sich der Sollwert häufiger
34
iSerie - Regler
Page 35
Konfiguration
ändert, eignet sich die Einstellung des Alarmsollwer ts relativ zum Sollwert besser, da
der Alarmsollwert dann den Änderungen des Sollwerts folgt.
1Die aktuelle Einstellung für die Art des Alarmsollwerts wird nun angezeigt.
Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung zu ändern. Die Anzeige blinkt nun.
2Um die Sollwertart auf Absolutwert einzustellen, betätigen Sie die Taste i, bis
AbSo blinkend angezeigt wird, und betätigen Sie die Taste k.
3Um die Sollwertart auf relativ einzustellen, betätigen Sie die Taste i, bis _DEV
blinkend angezeigt wird, und betätigen Sie die Taste k.
Wenn Sie die Einstellung geändert haben, erscheint nach Betätigung der Taste k
kurz die Meldung STRD, sonst wird sofort das Untermenü zur Einstellung der
Haltefunktion angezeigt.
4.4.3 Haltefunktion
Wenn die Haltefunktion aktiviert ist, ist der Alarm selbsthaltend. Dabei verbleibt der
Alarm, nachdem er einmal ausgelöst wurde, auf diesem Status, bis er manuell zurückgesetzt wird. Wenn die Haltefunktion abgeschaltet ist, folgt der Alarmkontakt dem
Alarmstatus unmittelbar.
1Die aktuelle Einstellung für die Haltefunktion wird nun angezeigt.
Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung zu ändern. Die Anzeige blinkt nun.
2Um die Haltefunktion zu aktivieren, betätigen Sie die Taste i, bis LTcH blinkend
angezeigt wird, und betätigen Sie die Taste k.
3Um die Haltefunktion abzuschalten, betätigen Sie die Taste i, bis UNIT blinkend
angezeigt wird, und betätigen Sie die Taste k.
4Wenn Sie die Einstellung geändert haben, erscheint nach Betätigung der Taste k
kurz die Meldung STRD, sonst wird sofort das Untermenü zur Einstellung der
Arbeitsweise des Relais angezeigt.
4.4.4 CT.CL Arbeitsweise des Relais
Dieser Parameter legt fest, ob das Relais bei einem Alarm anziehen oder abfallen soll.
N.o.
N.c.
= Relais zieht bei einem Alarm an.
= Relais fällt bei einem Alarm ab.
1Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung aufzurufen.
Die aktuelle Einstellung wird nun blinkend angezeigt.
2Um die Arbeitsweise des Relais einzustellen, betätigen Sie die Taste i, bis die
gewünschte Einstellung blinkend angezeigt wird, und betätigen Sie die Taste k.
Wenn Sie die Einstellung geändert haben, erscheint nach Betätigung der Taste k
kurz die Meldung STRD, sonst wird sofort das Untermenü zur Einstellung der
Alarmart angezeigt.
iSerie - Regler
35
Page 36
Konfiguration
4.4.5 ACTV Alarmart
Dieser Parameter legt fest, wann der Alarm ausgelöst werden soll:
AboV Hi-Alarm. Der Alarm wird ausgelöst, wenn der Istwert den
Sollwert für den Hi-Alarm überschreitet.
Der Sollwert für den Lo-Alarm wird ignoriert.
bELo Lo-Alarm. Der Alarm wird ausgelöst, wenn der Istwert den
Sollwert für den Lo-Alarm unterschreitet.
Der Sollwert für den Hi-Alarm wird ignoriert.
HI.Lo Hi/Lo-Alarm. Der Alarm wird ausgelöst, wenn der Istwert den
Sollwert für den Hi-Alarm überschreitet oder den Sollwert für
den Lo-Alarm unterschreitet.
bAND Abweichungsbereich. Diese Einstellung kann nur gewählt
werden, wenn die Art des Alarmsollwerts auf
wurde.Dabei wird der Alarm ausgelöst, wenn die Abweichung
des Istwerts zum Sollwert größer ist als der für den Hi-Alarm
eingestellten Alarm-Sollwert.
1Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung aufzurufen.
Die aktuelle Einstellung für die Alarmart wird nun blinkend angezeigt.
2Um die Alarmart einzustellen, betätigen Sie die Taste i, bis die gewünschte
Einstellung blinkend angezeigt wird, und betätigen Sie die Taste k. Wenn Sie die
Einstellung geändert haben, erscheint nach Betätigung der Taste k kurz die
Meldung STRD, sonst wird sofort das Untermenü zur Einstellung der Alarmentriegelung angezeigt.
_dEV eingestellt
4.4.6 A.P.ON Alarmentriegelung (nur Alarm 1)
Die Alarmentriegelung dient dazu, einen Alarm beim Hochfahren des Prozesses zu
unterdrücken. Wenn beim Einschalten oder nach einem Reset des Reglers ein Alarm
vorliegt, muß der Istwert erst einmal den Alarmbereich verlassen, bevor die Alarmüberwachung aktiviert wird.
ENbL
DSbL
= Jeder Alarm wird immer gemeldet.
Die Alarmüberwachung wird erst aktiv, nachdem
=
der Istwert einmal den Alarmbereich verlassen hat.
1Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung aufzurufen.
Die aktuelle Einstellung für die Alarmentriegelung wird nun blinkend angezeigt.
2Betätigen Sie die Taste i, bis die gewünschte Einstellung für die Alarmentriegelung
blinkend angezeigt wird, und betätigen Sie die Taste k. Wenn Sie die Einstellung
geändert haben, erscheint nach Betätigung der Taste k kurz die Meldung STRD,
sonst wird sofort das Untermenü zur Einstellung des Lo-Alarmsollwerts angezeigt.
36
iSerie - Regler
Page 37
Konfiguration
4.4.7 ALR.L Sollwert Lo-Alarm
1Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung aufzurufen.
Die erste Stelle des Sollwertes für den Lo-Alarm blinkt nun.
2Stellen Sie mit den Tasten i und j den gewünschten Sollwert ein und betätigen Sie
die Taste k, um die Einstellung zu speichern. Wenn Sie die Einstellung geändert
haben, erscheint nach Betätigung der Taste k kurz die Meldung STRD, sonst wird
sofort das Untermenü zur Einstellung des Hi-Alarmsollwerts angezeigt.
4.4.8 ALR.H Sollwert Hi-Alarm
1Betätigen Sie die Taste k erneut, um die Einstellung aufzurufen.
Die erste Stelle des Sollwertes für den Hi-Alarm blinkt nun.
2Stellen Sie mit den Tasten i und j den gewünschten Sollwert ein und betätigen Sie
die Taste k, um die Einstellung zu speichern. Wenn Sie die Einstellung geändert
haben, erscheint nach Betätigung der Taste k kurz die Meldung STRD, sonst wird
sofort das Menü zur Einstellung des Alarms 2 angezeigt.
4.5ANLG Menü für den Analogausgang
Dieses Menü dient zur Konfiguration des Analogausgangs.Es wird nur angezeigt, wenn
der Regler mit einem Analogausgang ausgestattet ist.
aANMERKUNGa
iSerie-Regler sind mit zwei Ausgängen ausgestattet, die konfiguriert werden
können wie aus der folgenden Übersicht ersichtlich.
Ausgang 1Ausgang 2
ALR1 oder ANLG
ALR2
OUT2
OUT1
ALR2
OUT2
•Wenn der Regler mit einem Analogausgang ausgestattet ist, kann
Ausgang 1 weder als Alarm- noch als Regelausgang konfiguriert werden.
*Der Analogausgang kann jedoch entweder als Schreiberausgang oder als
4–20mA-Regelausgang konfiguriert werden.
*Die Konfiguration als Schreiberausgang erfolgt im Menü
*Die Konfiguration als 4-20mA-Regelausgang ist nur möglich, wenn zuvor
die Konfiguration als Schreiberausgang abgeschaltet wurde.Sie erfolgt im
Menüpunkt
iSerie - Regler
4-20 des Menüs OUT1 (s.Abschnitt 4.8).
ANLG.
37
Page 38
Konfiguration
Zur Konfiguration des Analogausgangs rufen Sie das Menü aus dem Konfigurationsmenü auf wie in Abschnitt 4.1 beschrieben.
4.5.1 Schreiberausgang Ein/Aus
Der Analogausgang kann als Regel- oder als Schreiberausgang eingesetzt werden.
DSbL
ENbL
= Konfiguration als 4 – 20mA-Regelausgang
= Konfiguration als Schreiberausgang
1Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung aufzurufen.
Die aktuelle Einstellung wird nun blinkend angezeigt.
2Um den Analogausgang als Regelausgang zu konfigurieren, betätigen Sie die Taste
i, bis DSbL blinkend angezeigt wird, und betätigen Sie die Taste k. Es werden
nun keine weiteren Menüpunkte für den Schreiberausgang mehr angezeigt und die
Anzeige wechselt zum Menü für Alarm 2 (s. Abschnitt 4.6).
Das in Abschnitt 4.8 beschriebene Menü zur Einstellung des Regelausgangs 1
wird damit automatisch freigegeben.
3Um den Analogausgang als Schreiberausgang zu konfigurieren, betätigen Sie die
Taste i, bis ENbL blinkend angezeigt wird, und betätigen Sie die Taste k. Die
Anzeige wechselt zum Untermenü für den Schreiberausgang.
Das in Abschnitt 4.8 beschriebene Menü zur Einstellung des Regelausgangs 1
wird damit automatisch gesperrt und kann nicht mehr angewählt werden.
4Wenn Sie die Einstellung geändert haben, erscheint nach Betätigung der Taste k
kurz die Meldung STRD.
Im folgenden wird die Einstellung des Schreiberausgangs beschrieben.
4.5.2 Strom- oder Spannungssignal
Der Schreiberausgang kann als Strom- oder Spannungsausgang betrieben werden.
CURR
VOLT
= Betrieb als Stromausgang
= Betrieb als Spannungsausgang
1Wenn der Schreiberausgang aktiviert wurde, wird auf dem Display sofort die aktuelle
Einstellung des Ausgangs als Strom- oder Spannungsausgang blinkend angezeigt.
2Wenn bereits die gewünschte Einstellung angezeigt wird, betätigen Sie die Taste h,
um mit dem Untermenü zur Skalierung fortzufahren.
3Um die Einstellung zu ändern, betätigen Sie die Taste i, bis die gewünschte
Einstellung angezeigt wird, und betätigen Sie die Taste k. Es erscheint kurz die
Meldung STRD, dann wird das Untermenü zur Skalierung angezeigt.
38
iSerie - Regler
Page 39
Konfiguration
4.5.3 Skalierung des Ausgangssignals
Zur Skalierung des Ausgangssignals müssen vier Werte eingegeben werden:
RD1Anfangswert
OUT.1Wert, der beim eingestellten Anfangwert
ausgegeben werden soll.
RD2Endwert
OUT.2Wert, der beim eingestellten Endwert
ausgegeben werden soll.
Die folgenden Beispiele zeigen die Skalierung bei Betrieb als Spannungsausgang und
bei Betrieb als Stromausgang.
Beispiel 1: Der Eingangsbereich des Reglers von 0 bis 10 V
wird auf einen Ausgangsbereich von 0 bis 10 V skaliert.
1Stellen Sie im Untermenü für die Signalart des Schreiberausgangs VOLT ein.
2Auf den Display erscheint das Untermenü RD1 zur Eingabe des Anfangswerts.
Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung aufzurufen. Die erste Stelle des
Anfangswertes blinkt nun. Stellen Sie mit den Tasten i und j den gewünschten
Anfangswert ein und betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung zu speichern.
In diesem Beispiel ist ein Wert von 0000 einzugeben.
3Auf dem Display erscheint das Untermenü OUT.1 zur Eingabe des Wertes, der beim
eingestellten Anfangwert von 0 V ausgegeben werden soll. Betätigen Sie die Taste
k, um die Einstellung aufzurufen. Die erste Stelle des skalierten Anfangswertes
blinkt nun. Stellen Sie mit den Tasten i und j den gewünschten Wert ein und
betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung zu speichern.
In diesem Beispiel ist ein Wert von 00.00 einzustellen.
4Auf dem Display erscheint das Untermenü RD2 zur Eingabe des Endwerts.
Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung aufzurufen. Die erste Stelle des Endwerts blinkt nun. Stellen Sie mit den Tasten i und j den gewünschten Endwert ein
und betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung zu speichern.
In diesem Beispiel ist ein Wert von 9999 einzugeben.
5Auf dem Display erscheint das Untermenü OUT2 zur Eingabe des Wertes, der beim
eingestellten Endwert von 10 V ausgegeben werden soll. Betätigen Sie die Taste k,
um die Einstellung aufzurufen. Die erste Stelle des skalierten Endwertes blinkt nun.
Stellen Sie mit den Tasten i und j den gewünschten Wert ein und betätigen Sie
die Taste k, um die Einstellung zu speichern.
In diesem Beispiel ist ein Wert von 10.00 einzustellen.
Sofern Änderungen an der Skalierung vorgenommen wurden, erscheint nach
Betätigung der Taste k kurz die Meldung STRD. Damit ist die Konfiguration des
Analogausgangs als Schreiberausgang abgeschlossen und das nächste Menü wird
angezeigt. Dies ist ALR2 zur Einstellung des Alarms 2.
iSerie - Regler
39
Page 40
Konfiguration
Beispiel 2: Der Eingangsbereich des Reglers von 0 bis 10 V
wird auf einen Ausgangsbereich von 4 bis 20 mA skaliert.
1Stellen Sie im Untermenü für die Signalart des Schreiberausgangs CURR ein.
2-5 Geben Sie die folgenden Werte ein, wie in Beispiel 1 ausführlich beschrieben:
Rd1 = 0000, Out1 = 04.00
Rd2 = 9999, Out2 = 20.00
Sofern Änderungen an der Skalierung vorgenommen wurden, erscheint nach
Betätigung der Taste k kurz die Meldung STRD. Damit ist die Konfiguration des
Analogausgangs als Schreiberausgang abgeschlossen und das nächste Menü wird
angezeigt. Dies ist ALR2 zur Einstellung des Alarms 2.
4.5.4 Genauigkeit des Analogausgangs
Die Genauigkeit des Analogausgangs beträgt ±1% des Endwerts, sofern die folgenden
Bedingungen erfüllt sind:
1.Der Eingang wird auf mindestens 1% des Eingangsbereichs skaliert
(10 mV für 1 V-Bereiche und 0,2 mA für 4-20 mA-Bereiche)
2.Der Ausgang wird auf mindestens 3% des Ausgangsbereichs skaliert
(300 mV für 10 V-Bereiche und 0,6 mA für 4-20 mA-Bereiche)
Werden diese Grenzwerte unterschritten, muß eine Korrektur erfolgen, um eine
Genauigkeit von ±1% zu erhalten. Diese Korrektur wird im folgenden Beispiel
beschrieben.
Beispiel:
Der Eingangsbereich des Reglers von 0 bis 10 V wird auf einen Ausgangsbereich von 0
bis 300 mV skaliert. Dementsprechend werden folgende Einstellungen vorgenommen:
Rd1 = 0000, Out1 = 00.00
Rd2 = 9999, Out2 = 00.30
Die gemessenen Ausgangsspannungen sind wie folgt:
Rd1 = 0000, Out1 = -0.07
Rd2 = 9999, Out2 = 00.23
Dies bedeutet, daß ein Offset von -70 mV besteht. Um diesen Offset zu kompensieren,
sind folgende Einstellungen vorzunehmen:
Rd1 = 0000, Out1 = 00.07
Rd2 = 9999, Out2 = 00.37
Diese Korrektur ist nur erforder lich, wenn das Eingangssignal auf weniger als 1% des
Eingangsbereichs skaliert wird oder wenn das Ausgangssignal auf weniger als 3% des
Ausgangsbereichs skaliert wird und wenn eine Genauigkeit von 1% gefordert ist.
40
iSerie - Regler
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4.6ALR2 Alarmmenü für Alarm 2
Dieses Menü dient zur Einstellung der Alarmparameter für den Alarm 2.
aANMERKUNGa
iSerie-Regler sind mit zwei Ausgängen ausgestattet, die konfiguriert werden
können wie aus der folgenden Übersicht ersichtlich.
Ausgang 1Ausgang 2
ALR1 oder ANLG
ALR2
OUT2
OUT1
ALR2
OUT2
•Ausgang 2 kann als Alarm- oder als Regelausgang konfiguriert werden.
•Wenn Sie Ausgang 2 als Alarmausgang konfigurieren, steht der Ausgang
nicht mehr für Regelaufgaben zur Verfügung.
Das Menü
automatisch auf
•Wenn Sie Ausgang 2 als Regelausgang konfigurieren wollen, müssen Sie
erst Alarm 2 abschalten.
Das Menü
automatisch freigegeben und die Regelparameter werden angezeigt.
•Bitte beachten Sie, daß wenn Ausgang 2 bereits als Regelausgang
eingerichtet wurde, dies mit der Freigabe des Alarms 2 automatisch
aufgehoben wird.
•Menü
OUT2 zur Einstellung des Regelausgangs 2 wird damit
DSbL gesetzt und die Regelparameter bleiben gesperrt.
OUT2 zur Einstellung des Regelausgangs 2 wird damit
OUT2 wird in Abschnitt 4.9 beschrieben.
Konfiguration
aANMERKUNGa
•Wenn die Rampenfunktion verwendet wird (s.Abschnitt 4.10), müssen die
Alarme abgeschaltet werden.
Zur Einstellung rufen Sie Alarm 2 aus dem Konfigurationsmenü auf wie in Abschnitt 4.1
beschrieben.
4.6.1 Freigabe des Alarms 2
1Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung aufzurufen.
Die aktuelle Einstellung für die Freigabe des Alarms wird nun blinkend angezeigt.
2Beachten Sie bei der Freigabe von Alarm 2 die Auswirkung auf Regelausgang 2.
Um die Einstellung ohne Änderung zu verlassen, betätigen Sie die Taste h.
3Um den Alarm 2 freizugeben, betätigen Sie die Taste i, bis ENbL blinkend
angezeigt wird, und betätigen Sie die Taste k. Wenn Sie die Einstellung geändert
iSerie - Regler
41
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Konfiguration
haben, erscheint nach Betätigung der Taste k kurz die Meldung STRD, sonst wird
sofort das Untermenü zur Einstellung des nächsten Alarmparameters angezeigt.
4Wenn Alarm 2 abgeschaltet wird dSbL, können keine weiteren Alarmparameter
eingestellt werden, und die Anzeige wechselt direkt zum Menü zur Einstellung der
Meßkreisüberwachung (s. Abschnitt 4.7).
Stellen Sie die Alarmparameter für Alarm 2 ein wie für Alarm 1 beschrieben.
4.7Konfigurierung von Eingangs- und Sollwertparametern
In diesem Menü sind eine Reihe von Funktionen zur Konfigurierung von Eingangs- und
Sollwertparametern zusammengefaßt worden.
LOOP Meßkreisüberwachung: Dient zur Überwachung des
Eingangssignals, s.Abschnitt 4.7.1.
R.ADJ Anzeigenoffset: Dieser Menüpunkt dient zur Kompensation
kleinerer Sensorfehler, s. Abschnitt 4.7.2.
SP.dV Sollwert-Verknüpfung:Einstellung des zweiten Sollwerts als
Absolutwert oder relativ zum ersten Sollwert, s. Abschnitt 4.7.3
CAL° Kalibrierung: Für Thermoelement-Eingänge kann eine
Kalibrierung vorgenommen werden wie in Abschnitt 4.7.4
beschrieben.
LOOP Meßkreisüberwachung
4.7.1
Die Meßkreisüberwachung bietet während der Annäherung des Istwerts an den
Sollwert eine zusätzliche Alarmfunktion. Es handelt sich dabei um einen Gradientenalarm, der Anormalitäten im Regelkreis anhand der Anstiegsgeschwindigkeit des
Istwerts erfaßt. Der Istwer t muß innerhalb eines (von 0 bis 99 Minuten/59 Sekunden)
einstellbaren Intervalls um mindestens 2°C (oder 10 Stellen bei Prozeßsignalen)
steigen. Bei Erreichen des Proportionalbereichs wird die Überwachung beendet.
Tritt ein Alarm auf, blinken die einz elnen Stellen des Sollwerts umlaufend, und der Alarm
wird über Alarmrelais gemeldet. Gleichzeitig wird der Regelausgang 1 abgeschaltet.
Rufen Sie den Parameter aus dem Konfigurationsmenü auf wie in Abschnitt 4.1 beschrieben.
1Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung aufzurufen. Die aktuelle Einstellung wird
nun blinkend angezeigt.
2Um die Meßkreisüberwachung zu aktivieren, betätigen Sie die Taste i, bis ENbL
blinkend angezeigt wird, und betätigen Sie die Taste k. Zum Abschalten der
42
iSerie - Regler
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Konfiguration
Überwachung wählen Sie die Einstellung DSbL und betätigen Sie die Taste k.
Wenn Sie die Einstellung geändert haben, erscheint nach Betätigung der Taste k
kurz die Meldung STRD, sonst wird sofort das Untermenü B.TIM zur Einstellung
des Intervalls angezeigt.
Das Intervall wird in Stunden und Minuten angegeben (Grundeinstellung 00:59).
3Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung aufzurufen. Die erste Stelle des
Intervalls blinkt nun. Stellen Sie mit den Tasten i und j den gewünschten Wert ein
und betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung zu speichern. Wenn Sie die
Einstellung geändert haben, erscheint nach Betätigung der Taste k kurz die
Meldung STRD, sonst wird sofort das Menü zur Einstellung des Anzeigenoffsets
angezeigt.
4.7.2 R.ADJ Anzeigenoffset
Die Einstellung des Anzeigenoffsets ermöglicht eine einfache Korrektur von kleineren
Sensorfehlern. Auf dem Display wird der Meßwert minus dem hier als Offset eingestellten Wert angezeigt.
Einstellbereich:
-1999 bis 9999
1Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung aufzurufen. Die erste Stelle des Offsets
blinkt nun.
2Stellen Sie mit den Tasten i und j den gewünschten Wert ein und betätigen Sie die
Taste k, um die Einstellung zu speichern. Wenn Sie die Einstellung geändert haben,
erscheint nach Betätigung der Taste k kurz die Meldung STRD, sonst wird sofort
das Menü zur Einstellung der Sollwert-Verknüpfung angezeigt.
4.7.3 SP.DV Sollwert-Verknüpfung
Wenn die Sollwert-Verknüpfung aktiviert ist, werden Änderungen des Sollwerts 1
automatisch auch auf den Sollwert 2 angewendet. Dabei wird Sollwert SP2 nicht als
Absolutwert, sondern relativ zu Sollwert SP1 angegeben. Bei einer Einstellung von SP1
= 200 und SP2 = 20 beträgt der effektive Sollwert für SP2 = 220.Wird Sollwert SP1 auf
300 geändert, nimmt SP2 automatisch den Wert 320 an. Diese Betriebsart ist sehr
vorteilhaft, wenn sich die Prozeßtemperatur häufig ändert.
1Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung aufzurufen. Die aktuelle Einstellung wird
nun blinkend angezeigt.
2Um die Sollwert-Verknüpfung zu aktivieren, betätigen Sie die Taste i, bis ENbL
blinkend angezeigt wird, und betätigen Sie die Taste k. Zum Abschalten der
Sollwert-Verknüpfung wählen Sie die Einstellung DSbL.
3Wenn Sie die Einstellung geändert haben, erscheint nach Betätigung der Taste k
kurz die Meldung STRD, sonst wird sofort das Untermenü zur ThermoelementKalibrierung angezeigt.
iSerie - Regler
43
Page 44
Konfiguration
4.7.4 CAL° Kalibrierung
Die Kalibrierung ist nur für Thermoelement-Eingänge erforderlich, nicht für Prozeß- und
Widerstandsfühler-Bereiche.Vergewisser n Sie sich vor der Kalibrierung, daß Ihnen alle
erforderlichen Geräte zur Verfügung stehen. Stellen Sie zunächst den gewünschten
Thermoelemente-Bereich ein und schließen Sie einen Kalibrator an den Eingang an.
Stellen Sie den Kalibrator auf 0°C ein und lassen Sie Kalibrator und Instrument für
mindestens 60 Minuten aufwärmen, bevor Sie die Kalibrierung vornehmen.
1Betätigen Sie die Taste h, um die Kalibrierung aufzurufen. Auf dem Display erscheint
nun die Anzeige CAL°. Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung aufzurufen. Der
Kalibrierungswert 0000 wird nun blinkend angezeigt.
2Zur Sicherheit, um eine versehentliche Änderung der Kalibrierung zu verhindern, muß
die Taste h betätigt werden. Die Anzeige des Kalibrierungswertes blinkt nach diesem
Tastendruck noch immer.
3Drücken Sie die Taste k, um die Kalibrierung zu speichern. Auf dem Display wird nun
das Menü zur Einstellung des Paßworts angezeigt.
44
iSerie - Regler
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Konfiguration
4.8OUT1 Regelparameter für Ausgang 1
Dieses Menü faßt alle Funktionen zusammen, die sich auf Regelausgang 1 beziehen.
aANMERKUNGa
iSerie-Regler sind mit zwei Ausgängen ausgestattet, die konfiguriert werden
können wie aus der folgenden Übersicht ersichtlich.
Ausgang 1Ausgang 2
ALR1 oder ANLG
ALR2
OUT2
OUT1
ALR2
OUT2
•Ausgang 1 kann als Alarm-, als Analog- oder als Regelausgang
konfiguriert werden.
•Wenn Sie Ausgang 1 als Alarmausgang konfigurieren, steht der Ausgang
nicht mehr für Regelaufgaben zur Verfügung.
Das Menü
automatisch auf
•Wenn Sie Ausgang 1 als Regelausgang konfigurieren wollen, müssen Sie
erst Alarm 1 abschalten.
Das Menü
automatisch freigegeben und die Regelparameter werden angezeigt.
•Wenn der Regler mit einem Analogausgang ausgestattet ist, kann
Ausgang 1 weder als Alarm- noch als Regelausgang konfiguriert werden.
Das Menü
Regeltätigkeit des Analogausgangs zu konfigurieren (s.Abschnitt 4.5).
OUT1 zur Einstellung des Regelausgangs 1 wird damit
DSbL gesetzt und die Regelparameter bleiben gesperrt.
OUT1 zur Einstellung des Regelausgangs 1 wird damit
OUT1 wird jedoch weiterhin genutzt, um die 4-20mA-
Zur Einstellung der Regelparameter für Ausgang 1 rufen Sie das Menü aus dem
Konfigurationsmenü auf wie in Abschnitt 4.1 beschrieben.
Betätigen Sie die Taste
Sie müssen erst Alarm 1 oder den Analaogausgang abschalten (s. Abschnitte 4.4 und
4.5).Wenn das Menü nicht gesperrt ist, erscheint sofort der erste Menüpunkt.
iSerie - Regler
k.Wenn nun DSbL angezeigt wird, ist das Menü gesperrt und
45
Page 46
Konfiguration
4.8.1 SELF Handbetrieb
Im Handbetrieb kann der Ausgangswert über die Tasten i und j als Prozentwert
angezeigt und eingestellt werden. Handbetrieb und Ausgangswert werden auf dem
Display als
Im Normalbetrieb kann zwischen Regel- und Handbetrieb umgeschaltet werden, ohne
das Konfigurationsmenü aufzurufen.Betätigen Sie die Taste
den beiden Betriebsarten hin- und herzuschalten (s. Abschnitt 3.3.4).
M00.0 bis M99.9 angezeigt.Dabei steht das M für Handbetrieb.
k, dann h, um zwischen
1Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung aufzurufen.
Die aktuelle Einstellung blinkt nun.
2Um den Handbetrieb zu aktivieren, betätigen Sie die Taste i, bis ENbL blinkend
angezeigt wird, und betätigen Sie die Taste k. Zum Abschalten des Handbetriebs
wählen Sie die Einstellung DSbL und betätigen Sie die Taste k.
4.8.2 %LO / %HIAusgangsbegrenzung
Die Ausgangsbegrenzung dient zur Beschränkung des Ausgangswer ts, auch wenn der
Regelalgorithmus einen höheren Ausgangswert berechnet hat. Im Handbetrieb ist die
Begrenzung nicht wirksam. Der Wert wird in Prozent eingestellt.
Der minimale und der maximale Ausgangswert werden separat eingestellt. Um die
Ausgangsbegrenzung abzuschalten, stellen Sie für die untere Begrenzung einen Wer t
von 00 ein, für die obere einen Wert von 99.
•Bitte beachten Sie, daß Haltesegmente der Rampenfunktion (s. Abschnitt
4.10) automatisch deaktiviert werden, wenn die Ausgangsbegrenzung
aktiviert, also auf andere Werte als 00 und 99 eingestellt wird.
1Betätigen Sie bei der Anzeige %LO die Taste k, um die Einstellung der unteren
Ausgangsbegenzung aufzurufen. Die erste Stelle des Wertes blinkt nun.
2Stellen Sie mit den Tasten i und j den gewünschten Wert ein und betätigen Sie die
Taste k, um die Einstellung zu speichern. Wenn Sie die Einstellung geändert haben,
erscheint nach Betätigung der Taste k kurz die Meldung STRD, sonst wird sofort
die Einstellung der oberen Ausgangsbegrenzung angezeigt.
3Betätigen Sie bei der Anzeige %HI die Taste k, um die Einstellung der oberen
Ausgangsbegenzung aufzurufen. Die erste Stelle des Wertes blinkt nun.
4Stellen Sie mit den Tasten i und j den gewünschten Wert ein und betätigen Sie die
Taste k, um die Einstellung zu speichern. Wenn Sie die Einstellung geändert haben,
erscheint nach Betätigung der Taste k kurz die Meldung STRD, sonst wird sofort
die Einstellung der Regelart (CTRL, s. Abschnitt 4.8.3) oder des Ausgangssignals
(4-20, s. Abschnitt 4.8.4) angezeigt.
Beispiel: Um bei einem 0-10 V Analogausgang ein Mindestsignal von 1 V und ein
maximales Signal von 9 V zu erhalten, stellen Sie die untere Ausgangsbegrenzung
auf 10 und die obere auf 90 ein.
46
iSerie - Regler
Page 47
Konfiguration
4.8.3 CTRL Regelart für Ausgang 1
Bei einem stetigen Ausgang erfolgt automatisch eine PID-Regelung, so daß dieser
Menüpunkt nicht angezeigt wird.
Für alle anderen Ausgangsarten kann zwischen 2-Punktregelung und PID-Regelung
gewählt werden.
ON.OF Für die 2-Punktregelung muß neben der Regeltätigkeit lediglich
der Totbereich eingestellt werden (s.Abschnitte 4.9.2 und 4.9.6).
PIDFür die PID-Regelung muß neben der Regeltätigkeit eine
automatische oder manuelle Einstellung der PID-Parameter
erfolgen (s.Abschnitt 4.9.3 und 4.9.4).
1Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung aufzurufen.
Die aktuelle Einstellung der Regelart wird nun blinkend angezeigt.
2Wählen Sie mit der Taste i die Einstellung PID für die PID-Regelung oder ON.OF
für die 2-Punktregelung und betätigen Sie die Taste k. Wenn Sie die Einstellung
geändert haben, erscheint nach Betätigung der Taste k kurz die Meldung STRD,
sonst wird sofort das Untermenü zur Einstellung der Regeltätigkeit angezeigt (s.
Abschnitt 4.8.5).
4.8.4 4-20 Ausgangssignalbereich
Wenn der Regler mit einem stetigen Ausgang ausgestattet ist, arbeitet der Regler
immer als PID-Regler. Anstelle der Auswahl der Regelart erscheint hier ein Menü zur
Einstellung des Ausgangsbereichs auf 4-20 mA oder 0-20 mA.
aACHTUNGa
•Beim einem stetigen Ausgang sind Strom- und Spannungsausgänge
gleichzeitig aktiv.
•Bei einem Ausgangsignal von 4-20 mA wird der Signalbereich für
Spannungssignale auf 2–10 V (anstelle eines 0–10 V -Bereichs) begrenzt.
Weiterhin ist eine eventuell vorgenommene Ausgangsbegrenzung (s.
Abschnitt 4.8.2) unwirksam.
1Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung aufzurufen.
Um den Ausgangsbereich von 4-20 mA zu aktivieren, betätigen Sie die Taste i, bis
ENbL blinkend angezeigt wird, und betätigen Sie die Taste k.
Für den Standard-Ausgangsbereich von 0-20 mA wählen Sie die Einstellung DSbL.
2Wenn Sie die Einstellung geändert haben, erscheint nach Betätigung der Taste k
kurz die Meldung STRD, sonst wird sofort das Untermenü zur Einstellung der
Regeltätigkeit angezeigt (s. Abschnitt 4.8.5).
iSerie - Regler
47
Page 48
Konfiguration
4.8.5 ACTN Regeltätigkeit
Diese Einstellung legt fest, ob der Regler für Heiz- oder Kühlapplikationen eingesetzt
wird. Die Bezeichnungen direkte und umgekehrte Wirkung beziehen sich auf den
Istwert.
DRCT Bei direkter Wirkung gilt, daß das Ausgangssignal größer wird,
wenn der Istwert größer ist als der Sollwert, d.h. der Prozeß
wird gekühlt. Daher wird diese Betriebsart bei Temperaturapplikationen auch als Kühlen bezeichnet.
RVRS Bei der umgekehrten Wirkung gilt, daß der Ausgangswert
größer wird, wenn der Istwert kleiner als ist als der Sollwert.
Folglich wird diese Betriebsart bei Temperaturapplikationen als
Heizen bezeichnet.
1Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung aufzurufen.
Die aktuelle Einstellung wird nun blinkend angezeigt.
2Wählen Sie mit der Taste i die Einstellung DRCT für die direkte oder RVRS für
umgekehrte Wirkung und betätigen Sie die Taste k. Wenn Sie die Einstellung
geändert haben, erscheint nach Betätigung der Taste k kurz die Meldung STRD,
sonst wird sofort das nächste Untermenü angezeigt. Je nach Regelart ist dies bei PIDRegelung die Selbstoptimierung, bei der 2-Punktregelung der Totbereich.
4.8.6 AUTO Selbstoptimierung Ein/Aus
Dieser Parameter legt fest, ob eine Selbstoptimier ung erfolgen soll oder nicht. Damit ist
jedoch noch nicht festgelegt, wann diese ausgeführt wird. Diese Einstellung erfolgt mit
dem Parameter
Wenn die Selbstoptimierung freigegeben wird, können die PID-Parameter nicht mehr
angewählt werden, d.h. für einen PD-Regler muß der I-Anteil auf 0 gesetzt werden,
bevor die Selbstoptimierung freigegeben wird. Analog dazu muß für einen PI-Regler
zuvor der D-Anteil auf 0 gesetzt werden.
1Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung aufzurufen.
Die aktuelle Einstellung wird nun blinkend angezeigt.
2Um die Selbstoptimierung zu aktivieren, drücken Sie i, bis ENBL angezeigt wird.
Um sie zu deaktivieren, wählen Sie DSBL. Betätigen Sie die Taste k. Wenn Sie die
Einstellung geändert haben, erscheint nach Betätigung der Taste k kurz die
Meldung STRD, sonst wird sofort das Menü zur Einstellung der Anti-IntegralFunktion angezeigt.
STRT, der in Abschnitt 4.8.8 beschrieben ist.
4.8.7 ANTI Anti-Integral
Dieser Parameter beeinflußt die Arbeits weise des I-Anteils .Wenn aktiviert, bewirkt diese
Funktion, daß die Regelabweichung außerhalb des Proportionalbereichs berechnet und
zur Integration herangezogen wird.Auf diese Weise kann ein schnelleres Ansprechverhalten erreicht werden.
48
iSerie - Regler
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Konfiguration
1Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung aufzurufen.
Die aktuelle Einstellung wird nun blinkend angezeigt.
2Um die Funktion zu aktivieren, drücken Sie i, bis ENBL angezeigt wird. Um sie zu
deaktivieren, wählen Sie DSBL. Betätigen Sie die Taste k. Wenn Sie die
Einstellung geändert haben, erscheint nach Betätigung der Taste k kurz die
Meldung STRD, sonst wird sofort das Menü zum Starten der Selbstoptimierung
angezeigt.
4.8.8 STRT Starten der Selbstoptimierung
Mit dieser Einstellung wird die Selbstoptimierung gestartet. Der Menüpunkt
erscheint nur, wenn die Selbstoptimierung freigegeben wurde, anderenfalls werden die
Menüspunkt zur Einstellung der PID-Parameter angezeigt.
•Die Selbstoptimierung beginnt nach dem nächsten Reset des Reglers, d.h
es können weitere Parameter (wie z. B. die Zykluszeit oder Parameter für
den Regelausgang 2) eingestellt werden, bevor die Selbstoptimierung
ausgeführt wird.
•Bitte beachten Sie, daß die Selbstoptimierung nur ausgeführt werden
kann, wenn die Differenz zum Sollwert mindestens 10°C beträgt.
Unterhalb dieser Differenz endet die Selbstoptimierung nach kurzer Zeit
mit einer Fehlermeldung. Schalten Sie die Selbstoptimierung in diesem
Falle ab, indem Sie
Temperaturunterschied von mindestens 11°C zwischen Istwert und
Sollwert herbei.
•In einigen Applikationen kann es nötig sein, eine manuelle Feineinstellung
der PID-Parameter vorzunehmen. Dabei können folgende Richtwerte
benutzt werden:
a. Vergrößern Sie bei Überschwingen den Proportionalbereich pro 3°C
um jeweils 15%.
b. Bei Schwankungen um den Sollwert kann der I-Anteil um ca. 20% pro
1°C vergrößert werden.
•Wie bereits beschrieben, führt der Regler die Selbstoptimierung nach
jedem Reset erneut aus. Wenn sich die Prozeßbedingungen nicht
verändern oder wenn das mit der Selbstoptimierung verbundene
Überschwingen nicht toleriert werden kann, stellen Sie den Parameter
START auf DSBL stellen, oder führen Sie einen
STRT
START oder AUTO nach erfolgter Selbstoptimierung wieder auf DSBL.
•Während die Selbstoptimierung ausgeführt wird, erfolgt keine Alarmüberwachung oder -ausgabe.
aACHTUNGa
Nehmen Sie keine Änderungen an der Einstellung vor, während die Selbstoptimierung läuft. Wenn Änderungen erforderlich sind, beenden Sie die
Selbstoptimierung zuvor.
iSerie - Regler
49
Page 50
Konfiguration
1Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung aufzurufen.
Die aktuelle Einstellung wird nun blinkend angezeigt.
2Wählen Sie mit der Taste i ENBL oder DSBL und betätigen Sie die Taste k.
Wenn Sie die Einstellung geändert haben, erscheint nach Betätigung der Taste k
kurz die Meldung STRD, sonst wird sofort das Menü zur Einstellung der Zykluszeit
angezeigt.
4.8.9 PROP Proportionalbereich
Dieses Untermenü zur Einstellung der PID-Parameter wird nur angezeigt, wenn die
Selbstoptimierung deaktiviert wurde.
1Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung aufzurufen.
Die erste Stelle des Proportionalbereichs blinkt nun.
2Stellen Sie mit den Tasten i und j den gewünschten Wert ein und betätigen Sie die
Taste k, um die Einstellung zu speichern. Wenn Sie eine Änderung vorgenommen
haben, erscheint kurz die Meldung STRD, sonst wird sofort das nächste Menü
angezeigt.
4.8.10 REST Nachstellzeit (I-Anteil)
Dieses Untermenü zur Einstellung der PID-Parameter wird nur angezeigt, wenn die
Selbstoptimierung deaktiviert wurde.
1Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung aufzurufen.
Die erste Stelle des Proportionalbereichs blinkt nun.
Einstellbereich:
0000 bis 3999 (0 bis 3999 Sekunden)
2Stellen Sie mit den Tasten i und j den gewünschten Wert ein und betätigen Sie die
Taste k, um die Einstellung zu speichern. Wenn Sie eine Änderung vorgenommen
haben, erscheint kurz die Meldung STRD, sonst wird sofort das nächste Menü
angezeigt.
4.8.11 RATE Vorhaltezeit (D-Anteil)
Dieses Untermenü zur Einstellung der PID-Parameter wird nur angezeigt, wenn die
Selbstoptimierung deaktiviert wurde.
1Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung aufzurufen.
Die erste Stelle des Proportionalbereichs blinkt nun.
Einstellbereich:
00.00 bis 399.9 (0,0 bis 399,9 Sekunden)
2Stellen Sie mit den Tasten i und j den gewünschten Wert ein und betätigen Sie die
Taste k, um die Einstellung zu speichern. Wenn Sie eine Änderung vorgenommen
haben, erscheint kurz die Meldung STRD, sonst wird sofort das nächste Menü
angezeigt.
50
iSerie - Regler
Page 51
Konfiguration
4.8.12 CYCL Zykluszeit (nur wenn Relais- oder Logikausgang installiert)
Wenn der Regler mit einem Relais- oder Logik-Ausgang arbeitet, wird das Ausgangssignal als Verhältnis der Einschalt- zur Ausschaltzeit des Relais ausgegeben. Die
Summe von Ein- und Ausschalt-Zeit ist die Zykluszeit, die in dieser Funktion eingestellt
werden kann.Für einen stetigen Ausgang steht diese Einstellung nicht zur Verfügung.
Bei Ausgängen mit elektromechanischem Relais sollte die Zykluszeit mindestens
7 Sekunden betragen, darunter ist mit einer deutlich verkürzten Lebensdauer des Relais
zu rechnen. Für kürzere Zykluszeiten oder zum Schalten größerer Lasten (ab 1 A)
sollten Halbleiterrelais oder ein Logikausgang eingesetzt werden.
1Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung aufzurufen.
Die erste Stelle der Zykluszeit blinkt nun.
Einstellbereich:
1 bis 199 Sekunden
2Stellen Sie mit den Tasten i und j den gewünschten Wert ein und betätigen Sie die
Taste k, um die Einstellung zu speichern. Wenn Sie eine Änderung vorgenommen
haben, erscheint kurz die Meldung STRD, sonst wird sofort das nächste Menü
angezeigt.
4.8.13 DPNG Dämpfungskonstante
Die Dämpfungskonstante ist ein Maß für das Zeitverhalten des Prozesses, bei
Änderungen des Ausgangswerts, die während der Selbstoptimierung vom Regler
vorgenommen wurden. Üblicherweise wird dieser Wert auf das Verhältnis von D zu I
gesetzt. Eine kleinere Dämpfungskonstante führt zu schnellerem Ansprechverhalten,
eine größerer Wert verlangsamt das Ansprechverhalten.
1Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung aufzurufen.
Die aktuelle Dämpfungskonstante wird nun blinkend angezeigt.
2Stellen Sie mit der Taste i eine Konstante zwischen 0 und 7 ein und betätigen Sie die
Taste k, um die Einstellung zu speichern. Wenn Sie eine Änderung vorgenommen
haben, erscheint kurz die Meldung STRD, sonst wird sofort das nächste Menü
angezeigt.
4.8.14 DEAD Totbereich (nur 2-Punktregelung)
Der Totbereich kann nur eingestellt werden, wenn als Regelart 2-Punktregler eingestellt
wurde. Er wird in der Einheit des Meßbereichs angegeben und bezieht sich auf beide
Seiten des Sollwerts. Der Totbereich gibt den Betrag an, um den der Istwert vom Sollwert abweichen muß, bevor sich der Regelausgang ändert.
1Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung aufzurufen.
Die erste Stelle des Totbereichs blinkt nun.
2Stellen Sie mit den Tasten i und j den gewünschten Wert ein und betätigen Sie die
Taste k, um die Einstellung zu speichern. Wenn Sie eine Änderung vorgenommen
haben, erscheint kurz die Meldung STRD, sonst wird sofort das nächste Menü
angezeigt.
iSerie - Regler
51
Page 52
Konfiguration
4.9OUT2 Regelparameter für Ausgang 2
Dieses Menü faßt alle Funktionen zusammen, die sich auf Regelausgang 2 beziehen.
aANMERKUNGa
iSerie-Regler sind mit zwei Ausgängen ausgestattet, die konfiguriert werden
können wie aus der folgenden Übersicht ersichtlich.
Ausgang 1Ausgang 2
ALR1 oder ANLG
ALR2
OUT2
OUT1
ALR2
OUT2
•Ausgang 2 kann als Alarm- oder als Regelausgang konfiguriert werden.
•Wenn Sie Ausgang 2 als Alarmausgang konfigurieren, steht der Ausgang
nicht mehr für Regelaufgaben zur Verfügung.
Das Menü
automatisch auf
•Wenn Sie Ausgang 2 als Regelausgang konfigurieren wollen, müssen Sie
erst Alarm 2 abschalten.
Das Menü
automatisch freigegeben und die Regelparameter werden angezeigt.
•Menü ARL2 wird in Abschnitt 4.6 beschrieben.
•Regelausgang 2 verfügt im wesentlichen über die gleiche Parameterausstattung wie Regelausgang 1. Dabei werden einige Parameter (wie
z. B. die Vorhalte- oder Nachstellzeit) aus der Einstellung für den
Regelausgang 1 übernommen und können hier nicht separat eingestellt
werden.
OUT2 zur Einstellung des Regelausgangs 2 wird damit
DSbL gesetzt und die Regelparameter bleiben gesperrt.
OUT2 zur Einstellung des Regelausgangs 2 wird damit
Zur Einstellung der Regelparameter für Ausgang 2 rufen Sie das Menü aus dem
Konfigurationsmenü auf wie in Abschnitt 4.1 beschrieben.
Betätigen Sie die Taste
abschalten (s.Abschnitt 4.6).Wenn Alarm 2 bereits abgeschaltet ist, erscheint sofort der
erste Regelparameter.
52
k. Wenn nun DSbL angezeigt wird, müssen Sie erst Alarm 2
iSerie - Regler
Page 53
4.9.1 CTRL Regelart für Ausgang 2
Es kann zwischen 2-Punktregelung und PID-Regelung gewählt werden.
Konfiguration
ON.OF Für die 2-Punktregelung muß neben der Regeltätigkeit lediglich
der Totbereich eingestellt werden (s.Abschnitte 4.9.2 und
4.9.6).
PIDFür die PID-Regelung muß neben der Regeltätigkeit eine
automatische oder manuelle Einstellung der PID-Parameter
erfolgen (s.Abschnitt 4.9.3 und 4.9.4).
1Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung aufzurufen.
Die aktuelle Einstellung der Regelart wird nun blinkend angezeigt.
2Wählen Sie mit der Taste i die Einstellung PID für die PID-Regelung oder ON.OF
für die 2-Punktregelung und betätigen Sie die Taste k. Wenn Sie die Einstellung
geändert haben, erscheint nach Betätigung der Taste k kurz die Meldung STRD,
sonst wird sofort das nächste Untermenü angezeigt.
4.9.2 ACTN Regeltätigkeit
Diese Einstellung legt fest, ob der Regler für Heiz- oder Kühlapplikationen eingesetzt
wird. Die Bezeichnungen direkte und umgekehrte Wirkung beziehen sich auf den
Istwert.
DRCT Bei direkter Wirkung gilt, daß das Ausgangssignal größer wird,
wenn der Istwert größer ist als der Sollwert, d.h. der Prozeß
wird gekühlt. Daher wird diese Betriebsart bei Temperaturapplikationen auch als Kühlen bezeichnet.
RVRS Bei der umgekehrten Wirkung gilt, daß der Ausgangswert
größer wird, wenn der Istwert kleiner als ist als der Sollwert.
Folglich wird diese Betriebsart bei Temperaturapplikationen als
Heizen bezeichnet.
1Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung aufzurufen.
Die aktuelle Einstellung wird nun blinkend angezeigt.
2Wählen Sie mit der Taste i die Einstellung DRCT für die direkte oder RVRS für
umgekehrte Wirkung und betätigen Sie die Taste k. Wenn Sie die Einstellung
geändert haben, erscheint nach Betätigung der Taste k kurz die Meldung STRD,
sonst wird sofort das nächste Untermenü angezeigt. Je nach Regelart ist dies bei PIDRegelung die Einstellung des Proportionalbereichs (automatisch oder manuell), bei
der 2-Punktregelung der Totbereich.
iSerie - Regler
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Konfiguration
4.9.3 AUTO Automatische Einstellung des Proportionalbereichs (nur PID)
Dieser Parameter legt fest, ob der Proportionalbereich für Regelausgang 2 automatisch
oder manuell eingestellt werden soll.
Bei der automatischen Einstellung wird der Proportionalbereich vom Regelausgang 1
übernommen. Nachstell- und Vorhaltezeiten werden unabhängig von dieser Einstellung
immer von Regelausgang 1 übernommen.
1Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung aufzurufen.
Die aktuelle Einstellung wird nun blinkend angezeigt.
2Wählen Sie mit der Taste i zwischen ENbL für automatische Einstellung und
DSbL für manuelle Einstellung und betätigen Sie die Taste k. Wenn Sie die
Einstellung geändert haben, erscheint nach Betätigung der Taste k kurz die
Meldung STRD, sonst wird sofort das nächste Untermenü angezeigt. Dies ist bei
automatischer Einstellung die Zykluszeit, bei manueller Einstellung das Untermenü
für die Eingabe des Proportionalbereichs.
4.9.4 PROP Manuelle Einstellung des Proportionalbereich (nur PID)
Das Untermenü zur manuellen Eingabe des Proportionalbereichs wird nur angezeigt,
wenn die automatische Einstellung deaktiviert wurde.
1Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung aufzurufen.
Die erste Stelle des Proportionalbereichs blinkt nun.
2Stellen Sie mit den Tasten i und j den gewünschten Wert ein und betätigen Sie die
Taste k, um die Einstellung zu speichern. Wenn Sie eine Änderung vorgenommen
haben, erscheint kurz die Meldung STRD, sonst wird sofort das nächste Menü
angezeigt.
4.9.5 CYCL Zykluszeit (nur wenn Relais- oder Logikausgang installiert)
Wenn der Regler mit einem Relais- oder Logik-Ausgang arbeitet, wird das Ausgangssignal als Verhältnis der Einschalt- zur Ausschaltzeit des Relais ausgegeben. Die
Summe von Ein- und Ausschalt-Zeit ist die Zykluszeit, die in dieser Funktion eingestellt
werden kann.Für einen stetigen Ausgang steht diese Einstellung nicht zur Verfügung.
Bei Ausgängen mit elektromechanischem Relais sollte die Zykluszeit mindestens
7 Sekunden betragen, darunter ist mit einer deutlich verkürzten Lebensdauer des Relais
zu rechnen. Für kürzere Zykluszeiten oder zum Schalten größerer Lasten (ab 1 A)
sollten Halbleiterrelais oder ein Logikausgang eingesetzt werden.
Einstellbereich:
1 bis 199 Sekunden
1Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung aufzurufen.
Die erste Stelle der Zykluszeit blinkt nun.
2Stellen Sie mit den Tasten i und j den gewünschten Wert ein und betätigen Sie die
Taste k, um die Einstellung zu speichern. Wenn Sie eine Änderung vorgenommen
haben, erscheint kurz die Meldung STRD, sonst wird sofort das nächste Menü
angezeigt.
54
iSerie - Regler
Page 55
Konfiguration
4.9.6 DEAD Totbereich (nur 2-Punktregelung)
Der Totbereich kann nur eingestellt werden, wenn als Regelart 2-Punktregler eingestellt
wurde. Er wird in der Einheit des Meßbereichs angegeben und bezieht sich auf beide
Seiten des Sollwerts. Der Totbereich gibt den Betrag an, um den der Istwert vom Sollwert abweichen muß, bevor sich der Regelausgang ändert.
1Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung aufzurufen.
Die erste Stelle des Totbereichs blinkt nun.
2Stellen Sie mit den Tasten i und j den gewünschten Wert ein und betätigen Sie die
Taste k, um die Einstellung zu speichern. Wenn Sie eine Änderung vorgenommen
haben, erscheint kurz die Meldung STRD, sonst wird sofort das nächste Menü
angezeigt.
4.10 RAMP Rampenfunktion
Die iSerie verfügt über eine Rampenfunktion mit je einem Rampen- und einem
Haltesegment. Das Rampensegment führt den Istwert über die eingestellte Rampenzeit
auf den Sollwert, während das Haltesegment für die eingestellte Haltezeit eine
Regelung nach dem Sollwert vornimmt. Nach Ablauf der Haltezeit wird der Ausgang
abgeschaltet. Die Rampenzeit muß auf mindestens das Doppelte der Zeit eingestellt
werden, die erforderlich ist, um den Istwert bei einem Ausgangswert von 100% auf den
Sollwert zu bringen.
Die Rampen- und Haltezeit wird in Format HH:MM eingestellt. Der Einstellbereich
beträgt 00:00 bis 99:59 Stunden:Minuten.
•Wenn die Rampenfunktion aktiviert ist, wird sie nach jedem Reset
ausgeführt. Zu Beginn des Rampensegments wird der Sollwert auf den
Istwert plus 1°C gesetzt und schrittweise erhöht, bis der ursprünglich
eingestellte Sollwert erreicht ist. Dabei blinkt die erste Stelle des Sollwerts.
•Um die Rampenfunktion aktivieren zu können, müssen eventuell konfigurierte Alar me oder Analogausgänge abgeschaltet (auf
werden.
•Während die Rampenfunktion ausgeführt wird, erfolgt keine Alarmüberwachung oder -ausgabe.
•Beachten Sie, daß Haltesegmente automatisch deaktiviert sein können,
wenn die Ausgangsbegrenzung aktiviert wurde (s.Abschnitt 4.8.2).
DSbL gesetzt)
aACHTUNGa
Nehmen Sie keine Änderungen an der Einstellung vor, während ein Rampenoder Haltesegment ausgeführt wird. Wenn Änderungen erforderlich sind,
schalten Sie die Rampenfunktion zuvor ab.
iSerie - Regler
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Page 56
Konfiguration
Zur Einstellung der Rampenfunktion rufen Sie das Menü aus dem Konfigurationsmenü
auf wie in Abschnitt 4.1 beschrieben.
Betätigen Sie die Taste
Alarme abschalten (s. Abschnitt 4.6).Wenn die Alarme abgeschaltet sind, wird blinkend
angezeigt, ob die Rampenfunktionen aktiviert oder abgeschaltet ist.
4.10.1 Rampensegment Ein/Aus
k. Wenn nun DSbL angezeigt wird, müssen Sie erst die
1Wählen Sie mit der Taste i zwischen ENBL (Aktivieren) und DSBL (Abschalten)
und betätigen Sie die Taste k. Wenn Sie die Einstellung geändert haben, erscheint
nach Betätigung der Taste k kurz die Meldung STRD, sonst wird sofort das
nächste Menü angezeigt.
Dies ist bei aktivierter Rampenfunktion das Untermenü für die Aktivierung des
Haltesegments, bei abgeschalteter Rampenfunktion das Menü für die PaßwortEinstellung.
4.10.2 Haltesegment Ein/Aus
Dieses Untermenü wird nur angezeigt, wenn das Rampensegment aktiviert wurde.
1Wählen Sie mit der Taste i zwischen ENBL (Aktivieren) und DSBL (Abschalten)
und betätigen Sie die Taste k. Wenn Sie die Einstellung geändert haben, erscheint
nach Betätigung der Taste k kurz die Meldung STRD, sonst wird sofort der
nächste Menüpunkt angezeigt.
4.10.3 RAMP Rampenzeit
Dieses Untermenü wird nur angezeigt, wenn das Rampensegment aktiviert wurde.
Einstellbereich:
00.00 bis 99.59 Stunden:Minuten
1Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung aufzurufen. Die erste Stelle der
Rampenzeit blinkt nun. Stellen Sie mit den Tasten i und j den gewünschten Wert ein
und betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung zu speichern. Wenn Sie eine
Änderung vorgenommen haben, erscheint kurz die Meldung STRD, sonst wird sofort
der nächste Menüpunkt angezeigt.
4.10.4 SOAK Haltezeit
Dieses Untermenü wird nur angezeigt, wenn das Rampensegment aktiviert wurde.
Einstellbereich:
00.00 bis 99.59 Stunden:Minuten
1Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung aufzurufen. Die erste Stelle der Haltezeit
blinkt nun. Stellen Sie mit den Tasten i und j den gewünschten Wert ein und
betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung zu speichern. Wenn Sie eine Änderung
vorgenommen haben, erscheint kurz die Meldung STRD.
Die Einstellung der Rampenfunktion ist damit abgeschlossen.
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iSerie - Regler
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Konfiguration
4.11 IDPaßwort-Einstellung
Dieses Menü dient zur Einstellung, welche Funktionsbereiche durch das Paßwort
geschützt werden.Weiterhin wird hier auch das Paßwort festgelegt.
Das Instrument kann in zwei Ebenen vor unbefugten oder versehentlichen Änderungen
geschützt werden. Ebene 1 schützt alles außer dem Normalbetrieb und dessen
Bedienfunktionen. Ebene 2 schützt lediglich die Konfiguration, während die Sollwerte
ohne Eingabe des Paßworts geändert werden können.
Ebene 1:
Ebene 2:
Zur Einstellung rufen Sie das Paßwort-Menü aus dem Konfigurationsmenü auf wie in
Abschnitt 4.1 beschrieben. Betätigen Sie die Taste
FULL = ENbL
FULL = DSbL und SP.ID = ENbL
k.
Wenn der Paßwortschutz bereits aktiviert ist, müssen Sie zunächst das Paßwort
eingeben wie in Abschnitt 3.4 beschrieben. Wenn das Paßwort nicht korrekt
eingegeben wird, kehrt das Instrument nach Anzeige einer Fehlermeldung (ERRo)
zur normalen Betriebsanzeige zurück. Wenn der Paßwortschutz nicht aktiviert ist,
wird sofort das Untermenü zur Änderung des Paßworts angezeigt.
CH.ID Paßwort ändern
1Betätigen Sie die Taste k erneut, um die Einstellung aufzurufen. Die erste Stelle des
Paßworts blinkt nun.
2Stellen Sie mit den Tasten i und j alle vier Stellen des Paßworts ein und betätigen
Sie die Taste k, um die Einstellung zu speichern. Wenn Sie die Einstellung geändert
haben, erscheint nach Betätigung der Taste k kurz die Meldung STRD, sonst wird
sofort das Untermenü für den Ebene 1 Schutz angezeigt.
FULL Ebene 1:Schutz aller Parametereinstellungen
Wenn dieser Schutz aktiviert ist, wird der Bediener zur Eingabe des Paßworts
aufgefordert, bevor die Parametereinstellung aufgerufen werden kann.
1Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung aufzurufen. Die aktuelle Einstellung
wird nun blinkend angezeigt.
Um die Parametereinstellung vor unbefugtem Zugang zu sperren, betätigen Sie die
Taste i, bis ENbL angezeigt wird. Um die Parametereinstellung freizugeben,
wählen Sie DSbL. Betätigen Sie die anschließend die Taste k.
Wenn Sie die Einstellung geändert haben, erscheint nach Betätigung der Taste k
kurz die Meldung STRD, sonst wird sofort das Untermenü für den Ebene 2 Schutz
angezeigt.
iSerie - Regler
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Konfiguration
SP.ID Ebene 2:Schutz des Konfigurationsmenü
Wenn dieser Schutz aktiviert ist, wird der Bediener zur Eingabe des Paßworts
aufgefordert, bevor das Konfigurationsmenü aufgerufen werden kann.
Das Konfigurationsmenü kann nur gesperrt werden, wenn der Schutz für die gesamte
Parametereinstellung abgeschaltet ist.
1Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung aufzurufen. Die aktuelle Einstellung
wird nun blinkend angezeigt.
Um das Konfigurationsmenü vor unbefugtem Zugang zu sperren, betätigen Sie die
Taste i, bis ENbL angezeigt wird. Um das Konfigurationsmenü freizugeben,
wählen Sie DSbL. Betätigen Sie die anschließend die Taste k.
Wenn Sie die Einstellung geändert haben, erscheint nach Betätigung der Taste k
kurz die Meldung STRD, sonst wird sofort das Menü zur Einstellung der
Schnittstellenfunktionen angezeigt.
4.12 COMM Schnittstellenfunktionen
In diesem Menü können verschiedene Funktionsbereiche der Schnittstelle und der
Kommunikation mit einem Computer eingestellt werden. Die Schnittstellenparameter
sind in verschiedene Gruppen unterteilt und verfügen jeweils über eigene Untermenüs.
•
C.PARÜbertragungsparameter
•BUS.FBusformat
•DAT.FDatenformat
•ADDRGerätenummer (nur RS485)
•TR.TMAusgabeintervall
In den folgenden Abschnitten wird die Einstellung der Schnittstellenparameter be-
schrieben.Eine Beschreibung der Befehle zur Ansteuerung des Instruments entnehmen
Sie bitte der separaten Anleitung zur Schnittstelle.
Zur Einstellung des Kommunikationsfunktionen rufen Sie das Menü
Konfigurationsmenü auf wie in Abschnitt 4.1 beschrieben.Nach Betätigung der Taste
wird das Untermenü für die Übertragungsparameter angezeigt.
C.PAR Übertragungsparameter
4.12.1
In dieser Gruppe werden die Übertragungsparameter (Baudrate, Parität, Datenbits und
Stopbits) für die Kommunikation mit dem Computer oder anderen Geräten eingestellt.
Achten Sie darauf, daß die Einstellungen am Instrument und am PC gleich sein müssen.
Betätigen Sie die Taste
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k, um den ersten Parameter der Gruppe aufzurufen.
COMM aus dem
k
iSerie - Regler
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Konfiguration
1
Baudrate
300_, 600_, 1200, 2400, 4800, 9600 und 19.2KBAUD
Betätigen Sie die Taste k erneut. Die aktuelle Einstellung der Baudrate wird nun
blinkend angezeigt. Wählen Sie mit der Taste i die gewünschte Übertragungsrate
und betätigen Sie die Taste k. Daraufhin erscheint kurz die Meldung STRD,
anschließend wird der nächste Menüpunkt angezeigt.
2
Parität
No, Odd und EVENPRTY
Betätigen Sie die Taste k erneut. Die aktuelle Einstellung wird nun blinkend
angezeigt. Wählen Sie mit der Taste i die gewünschte Einstellung und betätigen
Sie die Taste k. Daraufhin erscheint kurz die Meldung STRD, anschließend wird
der nächste Menüpunkt angezeigt.
3
Datenbits
7.bIt und 8.bITDATA
Betätigen Sie die Taste k erneut. Die aktuelle Einstellung wird nun blinkend
angezeigt. Wählen Sie mit der Taste i die gewünschte Einstellung und betätigen
Sie die Taste k. Daraufhin erscheint kurz die Meldung STRD, anschließend wird
der nächste Menüpunkt angezeigt.
4
Stopbits
1.bIt und 2.bITSTOP
Betätigen Sie die Taste k erneut. Die aktuelle Einstellung wird nun blinkend
angezeigt. Wählen Sie mit der Taste i die gewünschte Einstellung und betätigen
Sie die Taste k. Daraufhin erscheint kurz die Meldung STRD, anschließend wird
der nächste Menüpunkt angezeigt.
4.12.2 bUS.F Busformat
In dieser Gruppe sind alle Parameter zusammengefaßt, die festlegen, wie die Daten
übertragen werden, z. B.mit welchem Trennzeichen die Daten versehen werden sollen.
Betätigen Sie die Taste
1
Modbus-Protokoll
k, um den ersten Parameter der Gruppe aufzurufen.
_NO_ und _YESM.bUS
Die iSerie unterstützt das Modbus-Protokoll zur Kommunikation mit anderen
Instrumenten. Dabei müssen die Übertragungsparameter wie folgt eingestellt sein:
Keine Parität, 8 Datenbits, 1 Stopbit.
Betätigen Sie die Taste k erneut. Die aktuelle Einstellung für das Modbus-Protokoll
wird nun blinkend angezeigt. Wählen Sie mit der Taste i die gewünschte
iSerie - Regler
59
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Konfiguration
Einstellung und betätigen Sie die Taste k. Daraufhin erscheint kurz die Meldung
STRD, anschließend wird der nächste Menüpunkt angezeigt.
2
Line Feed
_NO_ und _YES_LF_
Wählen Sie YES, wenn Ausgaben des Reglers mit einem Line Feed (LF, 0Ah) abgeschlossen werden sollen, oder NO, wenn kein LF gesendet werden soll.
Betätigen Sie die Taste k erneut. Die aktuelle Einstellung wird nun blinkend
angezeigt. Wählen Sie mit der Taste i die gewünschte Einstellung und betätigen
Sie die Taste k. Daraufhin erscheint kurz die Meldung STRD, anschließend wird
der nächste Menüpunkt angezeigt.
3
Echo
_NO_ und _YESECHO
Wählen Sie YES, wenn der Regler alle empfangenen Befehle an den Rechner
zurückübertragen soll, oder NO, wenn keine Rückübertragung erfolgen soll. Die
Einstellung YES ist z. B. sinnvoll, um zu kontrollieren, daß die Übertragung einwandfrei verläuft.
Betätigen Sie die Taste k erneut. Die aktuelle Einstellung wird nun blinkend
angezeigt. Wählen Sie mit der Taste i die gewünschte Einstellung und betätigen
Sie die Taste k. Daraufhin erscheint kurz die Meldung STRD, anschließend wird
der nächste Menüpunkt angezeigt.
4
Schnittstellenstandard
232C und _485STND
iSerie-Schnittstellen können zwischen RS232 und RS485 umgeschaltet werden.
Stellen Sie die Schnittstelle entsprechend Ihrer Systemkonfiguration ein.
Betätigen Sie die Taste k erneut. Die aktuelle Einstellung wird nun blinkend
angezeigt. Wählen Sie mit der Taste i die gewünschte Einstellung und betätigen
Sie die Taste k. Daraufhin erscheint kurz die Meldung STRD, anschließend wird
der nächste Menüpunkt angezeigt.
5
Ausgabemodus
CMD_ und CONTMODE
Dieser Parameter legt fest, ob der Regler Daten nur auf Anforderung (CMD) oder
kontinuierlich (CONT) ausgeben soll.
Betätigen Sie die Taste k erneut. Die aktuelle Einstellung wird nun blinkend
angezeigt. Wählen Sie mit der Taste i die gewünschte Einstellung und betätigen
Sie die Taste k. Daraufhin erscheint kurz die Meldung STRD, anschließend wird
der nächste Menüpunkt angezeigt.
60
iSerie - Regler
Page 61
Konfiguration
6
Trennzeichen
_CR_ und SPCESEPR
Wählen Sie, ob die im Datenformat-Untermenü ausgewählten Daten durch ein
Leerzeichen (SPCE, 20h) oder durch ein Carriage Return (CR, 0Dh) getrennt werden
sollen.
Betätigen Sie die Taste k erneut. Die aktuelle Einstellung wird nun blinkend
angezeigt. Wählen Sie mit der Taste i die gewünschte Einstellung und betätigen
Sie die Taste k. Daraufhin erscheint kurz die Meldung STRD, anschließend wird
der nächste Menüpunkt angezeigt.
4.12.3 DAT.F Datenformat
Zur Datenabfrage steht ein Befehl zur Verfügung, der vom Regler eine Zeichenkette mit
konfigurierbarem Inhalt anfordert. Die Einstellung des Datenformats legt fest, welche
Parameter Bestandteil dieses Strings sein sollen.Diese Einstellungen beziehen sich auf
die kontinuierliche Datenausgabe. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der
separaten Schnittstellen-Anleitung zur iSerie.
Betätigen Sie die Taste
1
Alarm-Statusinformationen
k, um den ersten Parameter der Gruppe aufzurufen.
_NO_ und _YESSTAT
Diese Einstellung legt fest, ob der Regler Informationen zum Alarmstatus ausgeben
soll.
Betätigen Sie die Taste k erneut. Die aktuelle Einstellung wird nun blinkend
angezeigt. Wählen Sie mit der Taste i die gewünschte Einstellung und betätigen
Sie die Taste k. Daraufhin erscheint kurz die Meldung STRD, anschließend wird
der nächste Menüpunkt angezeigt.
2
Meßwert
_NO_ und _YESRDNG
Diese Einstellung legt fest, ob der Regler den aktuellen Meßwert ausgeben soll.
Betätigen Sie die Taste k erneut. Die aktuelle Einstellung wird nun blinkend
angezeigt. Wählen Sie mit der Taste i die gewünschte Einstellung und betätigen
Sie die Taste k. Daraufhin erscheint kurz die Meldung STRD, anschließend wird
der nächste Menüpunkt angezeigt.
3
Maximum
_NO_ und _YESPEAK
Wählen Sie YES, wenn der Regler bei der Ausgabe von Meßdaten auch den Max.Wert übertragen soll.
iSerie - Regler
61
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Konfiguration
Betätigen Sie die Taste k erneut. Die aktuelle Einstellung wird nun blinkend
angezeigt. Wählen Sie mit der Taste i die gewünschte Einstellung und betätigen
Sie die Taste k. Daraufhin erscheint kurz die Meldung STRD, anschließend wird
der nächste Menüpunkt angezeigt.
4
Minimum
_NO_ und _YESVALY
Wählen Sie YES, wenn der Regler bei der Ausgabe von Meßdaten auch den Min.Wert übertragen soll.
Betätigen Sie die Taste k erneut. Die aktuelle Einstellung wird nun blinkend
angezeigt. Wählen Sie mit der Taste i die gewünschte Einstellung und betätigen
Sie die Taste k. Daraufhin erscheint kurz die Meldung STRD, anschließend wird
der nächste Menüpunkt angezeigt.
5
Temperatureinheit
_NO_ und _YESUNIT
Wählen Sie YES, wenn der Regler bei der Ausgabe von Meßdaten auch die Einheit
übertragen soll.
Betätigen Sie die Taste k erneut. Die aktuelle Einstellung wird nun blinkend
angezeigt. Wählen Sie mit der Taste i die gewünschte Einstellung und betätigen
Sie die Taste k. Daraufhin erscheint kurz die Meldung STRD, anschließend wird
der nächste Menüpunkt angezeigt.
4.12.4 ADDR Geräteadresse
Diese Einstellung ist nur verfügbar, wenn als Schnittstellen-Standard RS485 eingestellt
wurde. Der Parameter dient zur Einstellung einer Gerätenummer, unter der der Regler
angesprochen wird.
Einstellbereich:
0000 bis 0199
1Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung aufzurufen.
Die erste Stelle der Geräteadresse blinkt nun.
2Stellen Sie mit den Tasten i und j die gewünschte Adresse ein und betätigen Sie die
Taste k, um die Einstellung zu speichern. Wenn Sie die Einstellung geändert haben,
erscheint nach Betätigung der Taste k kurz die Meldung STRD, sonst wird sofort
das Menü zur Einstellung des Ausgabeintervalls angezeigt.
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iSerie - Regler
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4.12.5 TR.TM Ausgabeintervall
Konfiguration
Grundeinstellung:
Der Regler ist in der Lage, Daten in regelmäßigen Abständen an einen angeschlossenen Rechner zu übertragen. Das Ausgabeintervall gibt in Sekunden an, in
welchem Zeitraum die Daten ausgegeben werden.
0016
1Betätigen Sie die Taste k, um die Einstellung aufzurufen.
Die erste Stelle des Ausgabeintervalls blinkt nun.
2Stellen Sie mit den Tasten i und j das gewünschte Intervall ein und betätigen Sie
die Taste k, um die Einstellung zu speichern. Wenn Sie die Einstellung geändert
haben, erscheint nach Betätigung der Taste k kurz die Meldung STRD, sonst wird
sofort das Menü zur Einstellung der Display-Farben angezeigt.
4.10 COLR Einstellung der Display-Farben
In diesem Menü werden die Farben für die Anzeige programmiert. Die Einstellung
erfolgt in drei Schritten, bei denen die Farbe für den normalen Betrieb (ohne Alarme)
sowie bei Vorliegen der Alarme 1 und 2 definier t werden. Um eine statische Anzeige
(ohne Farbwechsel) zu erhalten, stellen Sie für alle drei Betriebszustände die gleiche
Farbe ein.
aANMERKUNGa
Bei Modellen mit zweizeiligem Display bezieht sich die folgende Einstellung
nur auf die obere Zeile. Die untere Zeile wird über einen Jumper auf die
Anzeige in rot oder grün eingestellt (s.Abschnitt 2.5).
Zur Einstellung der Display-Farben rufen Sie das Menü aus dem Konfigurationsmenü
auf wie in Abschnitt 4.1 beschrieben.
Betätigen Sie die Taste
1
Farbe im normalen Betrieb
k, um die Einstellung der Farbe im normalen Betrieb aufzurufen.
GRN grün, RED rot und AMBR gelbN.CLR
Betätigen Sie die Taste k erneut. Die aktuelle Einstellung wird nun blinkend
angezeigt. Wählen Sie mit der Taste i die gewünschte Farbe und bestätigen Sie
die Auswahl mit der Taste k. Daraufhin erscheint kurz die Meldung STRD,
anschließend wird der nächste Menüpunkt angezeigt.
2
Farbe bei Alarm 1
iSerie - Regler
GRN grün, RED rot und AMBR gelb1.CLR
63
Page 64
Konfiguration
Betätigen Sie die Taste k erneut. Die aktuelle Einstellung wird nun blinkend
angezeigt. Wählen Sie mit der Taste i die gewünschte Farbe und bestätigen Sie
die Auswahl mit der Taste k. Daraufhin erscheint kurz die Meldung STRD,
anschließend wird der nächste Menüpunkt angezeigt.
3
Farbe bei Alarm 2
GRN grün, RED rot und AMBR gelb2.CLR
Betätigen Sie die Taste k erneut. Die aktuelle Einstellung wird nun blinkend
angezeigt. Wählen Sie mit der Taste i die gewünschte Farbe und bestätigen Sie
die Auswahl mit der Taste k. Daraufhin erscheint kurz die Meldung STRD.
Abschließend erscheint die Anzeige RUN. Das Instrument verlässt nun die Parametereinstellung und kehrt zum Normalbetrieb zurück.
Thermoelementtypen:J, K, T, E, R, S, B, C, N, L
Max. Zuleitungswiderstand
(Thermoelemente):100 Ohm max.
Widerstandsthermometer:Pt100/500/1000 Ohm, 2-, 3- oder 4-Drahtanschluß;
DIN oder NIST
Spannungseingang:0–100 mV, 0–1 V, 0–10 V DC
Eingangsimpedanz:10 MOhm für 100 mV, 1 MOhm für 1 V und 10V
Stromeingang:0–20 mA (Last: 5 Ohm)
Konfiguration:einseitig geerdet
Polarität:Unipolar
Ansprechzeit:0,7 Sekunden für 99,9%
Position Dezimalpunkt:Temperaturen:keiner oder 0.1
Prozeßsignale: keiner, 0.1, 0.01 oder 0.001
Einstellbereich Sollwert:–1999 bis +9999
Einstellbereich Spanne:0,001 bis 9999
Einstellbereich Offset:–1999 bis +9999
iSerie - Regler
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Technische Daten
Regelung
Funktion:Heizen (indirekt) oder Kühlen (direkt)
Regelarten:Zeitproportionale analoge Regelung; PID-Regelung mit
manueller Einstellung der Regelparameter oder Selbstoptimierung, PI, PD und Ein/Aus.
Proportionalbereich:0,5 bis 100% der Spanne;Sollwerte 1 oder 2
Vorhaltezeit:0 bis 399,9 Sekunden
Nachstellzeit:0 bis 3999 Sekunden
Zykluszeit:1 bis 199 Sekunden oder 0 für Ein/Aus.
Dämpfungsfaktor:0000 bis 0008
Haltesegment:00:00 bis 99:59 (HH:MM) oder Aus
Rampensegment:00:00 bis 99:59 (HH:MM) oder Aus
Selbstoptimierung:über die Tastatur aktivierbar
Brucherkennung:Wirkung zum oberen oder unteren Skalenrand
einstellbar
Regelausgänge 1 und 2
Relais:250 V AC oder 30 V AC, 3 A (Ohmsche Last);
konfigurierbar auf PID, Ein/Aus und
Rampen/Haltesegment
Ausgang 1:Einpoliger Wechsler, als Ausgang für Alarm 1 nutzbar.
Ausgang 2:Einpoliger Wechsler, als Ausgang für Alarm 2 nutzbar.
Halbleiterrelais:20–265 V AC, 0,05–0,5 A ohmsche Last; Dauerstrom
Logik:nicht galvanisch getrennt;10 V DC, maximal 20 mA
Analogausgang
(nur Ausgang 1)
: nicht galvanisch getrennt, proportional 0–10 V DC oder
0–20 mA; 500 Ohm max.
Netzwerk und Kommunikation (Optionen -C24,-C4EI und -EI)
Ethernet:Entspricht dem IEEE 802.3 Standard, 10Base-T
Unterstützte Protokolle:TCP/IP, ARP, HTTP GET
Serielle Schnittstelle:RS232 oder RS485, umschaltbar;
Übertragungsrate 300 bis 19200 Baud;
für die Konfiguration aller Parameter sowie zur Ausgabe
von angezeigtem Meßwert, tatsächlichem Meßwert,
Alarmstatus, Min/Max-Wert sowie Status.
RS485:Geräteadresse von 0 bis 199
Anschlüsse:Schraubklemmen
Alarm 1 und 2 (Display-Farbe programmierbar)
Ausgang:Wie Regelausgänge 1 und 2.
Arbeitsweise:Hi/Lo-Alarm, mit oder ohne Haltefunktion, Öffner oder
Schließer sowie Absolut- oder Abweichungsalarm über
Tastatur und Schnittstelle einstellbar.
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iSerie - Regler
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Technische Daten
Aufnehmerversorgung24 V DC, 25 mA (entfällt, wenn die Niederspannungs-
oder Schnittstellen-Option installiert wurde)
Durchschlagsfestigkeit
Zwischen den Netz- und Eingangs- oder Ausgangsklemmen:
2500 V AC für 1 Minute, 1500 V AC für 1 Minute
(1500 V AC Niederspannungs-Option)
Zwischen den Eingängen:500 V AC für 1 Minute
Zulassungen:UL, C-UL und CE-Zeichen nach EN50081-1 und
EN50082-2
Allgemeines
Versorgungsspannung:90–240 V AC ±10%, 50–400 Hz*,
110–375 V DC, 4 W (Modell i8, i16 und i32) bzw.
5 W (Modell i8DV, i8DH und i16D)
* Keine CE-Zertifizierung bei Netzfrequenzen über 60 Hz.
Niederspannungs-Option:12–36 V DC, 3 W
Die Geräte können sicher mit 24 V DC betrieben
werden, ohne jedoch die CE/UL-Zertifizierung aufrecht
zu erhalten.
**Externe Spannungsversorgung muß zugelassen sein.
Erforderliche externe Sicherungen:
Träge, UL-gelistet100 mA/250 V
400 mA/250 V (Niederspannungs-Option)
Träge, nach IEC-127-3100 mA/250 V
400 mA/250 V (Niederspannungs-Option)
Umgebungsbedingungen:0 bis 55°C, 90% r.F., nicht kondensierend bzw.
0 bis 50°C für Modelle mit zweizeiligem Display (i8DV,
i8DH und i16D)
Schutzklasse:NEMA-4x (IP65) frontseitig
Abmessungen (H × B × T):Modelle i8 : 48 × 96 × 127 mm
Modelle i16 : 48 × 48 × 127 mm
Modelle i32 : 25,4 × 48 × 127 mm
Tafelausschnitt (H × B):Modelle i8 : 45 × 92 mm, 1/8 DIN
Modelle i16 : 45 × 45 mm, 1/16 DIN
Modelle i32 : 22,5 × 45 mm, 1/32 DIN
Gewicht:Modelle i8 : 295 g
Modelle i16 : 159 g
Modelle i32 : 127 g
iSerie - Regler
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Technische Daten
Meßsignaleingänge
ThermoelementeMeßbereichGenauigkeit
J Eisen-Konstantan (IEC 584)-210 bis 760°C0,4°C
K NickelChrom-Nickel (IEC 584)
T Kupfer-Konstantan (IEC 584)
E NickelChrom-Konstantan (IEC 584)
R Pt13%Rh-Pt (IEC 584)
S Pt10%Rh-Pt (IEC 584)
B 30%Rh-Pt6%Rh-Pt (IEC 584)
C 5%Re-W26%Re-W0 bis 2354°C0,4°C
N Nicrosil-Nisil (IEC 584)
L Eisen-Konstantan (DIN 43710)-200 bis 900°C0,4°C
-270 bis -160°C1,0°C
-160 bis 1372°C0,4°C
-270 bis -190°C1,0°C
-190 bis 400°C0,4°C
-270 bis -220°C1,0°C
-220 bis 1000°C0,4°C
-50 bis 40°C1,0°C
40 bis 1788°C0,5°C
-50 bis 100°C1,0°C
100 bis 1768°C0,5°C
100 bis 640°C1,0°C
640 bis 1820°C0,5°C
-250 bis -100°C1,0°C
-100 bis 1300°C0,4°C
WiderstandsthermometerMeßbereichGenauigkeit
Pt, IEC 751, 100, 500, 1000 Ohm-200 bis 900°C0,4°C
Pt, NIST, 100, 500, 1000 Ohm-200 bis 850°C0,4°C
ProzeßsignaleMeßbereichGenauigkeit
0 bis 100 mV 0,03% d. Anzeige
Spannung0 bis 1 V0,03% d. Anzeige
0 bis 10 V DC0,03% d.Anzeige
Strom
68
0 bis 20 mA 0,03% d. Anzeige
4 bis 20 mA0,03% d. Anzeige
iSerie - Regler
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Technische Daten
Grundeinstellungen
Anzeige im DisplayParameterGrundeinstellung
SP1000.0Sollwert 1000.0
SP2 000.0Sollwert 2000.0
INPTTC KEingangsart und Meßbereich Thermoelement Typ K
CH.ID0000• Paßwort0000
FULLDSbL• Alles sperrenAUS
SP.IDDSbL• Konfigurationsmenü sperrenAUS
Schnittstellenfunktionen
BAUD9600• Baudrate9600 bps
PRTYODD• ParitätUngerade
DATA7.bIT• Datenbits7 bit
STOP1.bIT• Stopbits1 bit
M.BUSNO• Modbus-ProtokollNein
_LF_NO• Line FeedNein
ECHOYES• EchoJa
STND232C• SchnittstellenstandardRS232C
MODECMD• AusgabemodusDaten nur auf Anforderung
SEPRSPCE• TrennzeichenLeerzeichen (20h)
STATNO• Alarm-Status übertragenNein
RDNGYES• Meßwert übertragenJa
PEAKNO• Maximum übertragenNein
VALYNO• Minimum übertragenNein
UNITNO• Temp.einheit übertragenNein
ADDR0001• Geräteadresse0001
TR.TM0016• Ausgabeintervall0016
Display-Farben
N.CLRGRN• Farbe im Normalbetrieb grün
1.CLRRED• Farbe bei Alarm 1 rot
2.CLRAMBR• Farbe bei Alarm 2 gelb
70
iSerie - Regler
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OMEGA garantiert, dass die Geräte frei von Material- und Verarbeitungsfehlern sind. Die Garantiedauer beträgt 13 Monate,
gerechnet ab dem Verkaufsdatum. Weiterhin räumt OMEGA eine zusätzliche Kulanzzeit von einem Monat ein, um
Bearbeitungs- und Transportzeiten Rechnung zu tragen und sicherzustellen, dass diese nicht zu Lasten des Anwenders
gehen.
Wenn eine Fehlfunktion auftreten sollte, muss das betroffene Instrument zur Überprüfung an OMEGA eingeschickt
werden. Bitte wenden Sie sich schriftlich oder telefonisch an die Kundendienstabteilung, um eine Rückgabenummer (AR)
zu erhalten. Wenn OMEGA das Instrument bei der Überprüfung als defekt befindet, wird es kostenlos ausgetauscht oder
instandgesetzt. OMEGAs Garantie erstreckt sich nicht auf Defekte, die auf Handlungen des Käufers zurückzuführen sind.
Dies umfasst, jedoch nicht ausschließlich, fehlerhafter Umgang mit dem Instrument, falscher Anschluss an andere Geräte,
Betrieb außerhalb der spezifizierten Grenzen, fehlerhafte Reparatur oder nicht autorisierte Modifikationen. Diese Garantie
ist ungültig, wenn das Instrument Anzeichen unbefugter Eingriffe zeigt oder offensichtlich aufgrund einer der folgenden
Ursachen beschädigt wurde: exzessive Korrosion, zu hoher Strom, zu starke Hitze, Feuchtigkeit oder Vibrationen, falsche
Spezifikationen, Einsatz in nicht dem Gerät entsprechenden Applikationen, zweckfremder Einsatz oder andere
Betriebsbedingungen, die außerhalb OMEGAs Einfluss liegen. Verschleißteile sind von dieser Garantie ausgenommen.
Hierzu zählen, jedoch nicht ausschließlich, Kontakte, Sicherungen oder Triacs.
OMEGA ist gerne bereit, Sie im Bezug auf Einsatz- und Verwendungs möglichkeiten unserer Produkte zu beraten.
OMEGA übernimmt jedoch keine Haftung für Fehler, Irrtümer oder Unterlassungen sowie für Schäden, die durch den
Einsatz der Geräte entsprechend der von OMEGA schriftlich oder mündlich erteilten Informationen entstehen.
OMEGA garantiert ausschließlich, dass die von OMEGA hergestellten Produkte zum Zeitpunkt des Versandes den
Spezifikationen entsprachen und frei von Verarbeitungs- und Materialfehlern sind. Jegliche weitere Garantie, ob
ausdrückliche oder implizit angenommene, einschließlich der der Handelsfähigkeit sowie der Eignung für einen
bestimmten Zweck ist ausdrücklich ausgeschlossen. Haftungsbeschränkung: Der Anspruch des Käufers ist auf den Wert
des betroffenen Produkts/Teiles begrenzt. Ein darüber hinausgehende Haftung ist ausgeschlossen, unabhängig davon, ob
diese aus Vertragsbestimmungen, Garantien, Entschädigung oder anderen Rechtsgründen hergeleitet werden.
Insbesondere haftet OMEGA nicht für Folgeschäden und Folgekosten.
SONDERBEDINGUNGEN: Die von OMEGA verkauften Produkte sind weder für den Einsatz in medizintechnischen
Applikationen noch für den Einsatz in kerntechnischen Anlagen ausgelegt. Sollten von OMEGA verkaufte Produkte in
medizintechnischen Applikationen, in kerntechnischen Einrichtungen, an Menschen oder auf andere Weise missbräuchlich
oder zweckfremd eingesetzt werden, übernimmt OMEGA keinerlei Haftung. Weiterhin verpflichtet sich der Käufer,
OMEGA von jeglichen Ansprüchen und Forderungen schadlos zu halten, die aus einem derartigen Einsatz der von OMEGA
verkauften Produkte resultieren.
GARANTIEBEDINGUNGEN
RÜCKGABEN/REPARATUREN
Bitte richten Sie alle Reparaturanforderungen und Anfragen an unsere Kundendienst abteilung. Bitte erfragen Sie vor dem
Rücksenden von Produkten eine Rückgabenummer (AR), um Verzögerungen bei der Abwicklung zu vermeiden. Die
Rückgabenummer muss außen auf der Verpackung sowie in der entsprechenden Korrespondenz angegeben sein.
Der Käufer ist für Versandkosten, Fracht und Versicherung sowie eine ausreichende Verpackung verantwortlich, um
Beschädigungen während des Versands zu vermeiden.
Wenn es sich um einen Garantiefall handelt, halten Sie bitte
die folgenden Informationen bereit, bevor Sie sich an
OMEGA wenden:
1. Die Auftragsnummer, unter der das Produkt bestellt
wurde.
Wenn es sich nicht um einen Garantiefall handelt, teilt
Ihnen OMEGA gerne die aktuellen Preise für Reparaturen
mit. Bitte halten Sie die folgenden Informationen bereit,
bevor Sie sich an OMEGA wenden:
1. Die Auftragsnummer, unter der die Instandsetzung
bestellt wird.
OMEGA behält sich technische Änderungen vor. Um Ihnen jederzeit den neuesten Stand der Technologie zur Verfügung stellen
zu können, werden technische Verbesserungen auch ohne Modellwechsel implementiert.
Zustimmung der OMEGA ENGINEERING, INC weder vollständig noch teilweise kopiert, reproduziert, übersetzt oder in ein
elektronisches Medium oder eine maschinenlesbare Form übertragen werden.
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TEMPERATUR
VUThermoelement-, Pt100- und Thermistorfühler, Steckverbinder, Zubehör
VULeitungen: für Thermoelemente, Pt100 und Thermistoren
VUKalibriergeräte und Eispunkt-Referenz
VUSchreiber, Regler und Anzeiger
VUInfrarot-Pyrometer
DRUCK UND KRAFT
VUDehnungsmessstreifen, DMS-Brücken
VUWägezellen und Druckaufnehmer
VUPositions- und Wegaufnehmer
VUInstrumente und Zubehör
DURCHFLUSS UND FÜLLSTAND
VUMassedurchflussmesser und Durchflussrechner
VUStrömungsgeschwindigkeit
VUTurbinendurchflussmesser
VUSummierer und Instrumente für Chargenprozesse
pH/LEITFÄHIGKEIT
VUpH-Elektroden, pH-Messgeräte und Zubehör
VUTisch- und Laborgeräte
VURegler, Kalibratoren, Simulatoren und Kalibriergeräte
VUIndustrielle pH- und Leitfähigkeitsmessung
DATENERFASSUNG
VUKommunikations-gestützte Erfassungssysteme
VUPC-Einsteckkarten
VUDrahtlose Sensoren, Messumformer, Empfänger und Anzeigen
VUDatenlogger, Schreiber, Drucker und Plotter
VUSoftware zur Datenerfassung und -analyse
HEIZELEMENTE
VUHeizkabel
VUHeizpatronen und -streifen
VUEintauchelemente und Heizbänder
VUFlexible Heizelemente
VULaborheizungen
UMWELTMESSTECHNIK
VUMess- und Regelinstrumentierung
VURefraktometer
VUPumpen und Schläuche
VUTestkits für Luft, Boden und Wasser
VUIndustrielle Brauchwasser- und Abwasserbehandlung
VUInstrumente für pH, Leitfähigkeit und gelösten Sauerstoff
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M3355CN-DE / 04.2002
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