Fester Bestandteil in OMEGAs Unternehmensphilosophie ist die Beachtung aller einschlägigen Sicherheits- und
EMV-Vorschriften. Produkte werden sukzessive auch nach europäischen Standards zertifiziert und nach entsprechender
Prüfung mit dem CE-Zeichen versehen.
Die Informationen in diesem Dokument wurden mit großer Sorgfalt zusammengestellt.
OMEGA Engineering, Inc. kann jedoch keine Haftung für eventuelle Fehler übernehmen und behält sich Änderungen
der Spezifkationen vor.
WARNUNG: Diese Produkte sind nicht für den medizinischen Einsatz konzipiert und dürfen nicht an Menschen
eingesetzt werden.
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Customer Service: 1-800-622-2378 (nur USA und Kanada)
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USA
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Allgemeine Beschreibung
Modell INFCS ist ein modernes 4-stelliges Mikroprozessor-Einbaumeßgerät für die DMS- und Prozeßmeßtechnik. Einstellbare
Meßbereiche: 0 - 100 mV, ±50 mV, 0 - 10 V, ±5 V, 0 - 20 mA und 4 - 20 mA. Die integrierte Aufnehmerversorgung ermöglicht den
Anschluß aller gängigen Meßwertaufnehmer und Umformer. Die 21 mm-9-Segment-LED-Anzeige ermöglicht eine einfache
Programmierung. Die mehrstufige Programmiersperre verhindert ein unbefugtes Verstellen der programmierten Parameter. Der
skalierbare Analogausgang und der 2-fach Grenzwertgeber sind als Option lieferbar.
- 2 Grenzwerte mit Relaisausgang max. 230 VAC/30 VDC, 6 A
- Skalierbarer Analogausgang 0 - 10 V, 0/4 - 20 mA galv. nicht getrennt vom Meßsignaleingang
- Skalierbarer Analogausgang 0 - 10 V, 0/4 - 20 mA galvanisch getrennt vom Meßsignaleingang
- 9 - 32 VDC Versorgungsspannung
- Frontseitige IP65 Schutzabdeckung
Lieferbare Versionen
Bestell Nr. Beschreibung
INFCS-x00nur Anzeige, ohne Analogausgang, ohne Grenzwerte
INFCS-x1x Ausführung mit 2-fach Grenzwertgeber
INFCS-xx1Ausführung mit Analogausgang 0/4 - 20 mA, 0 - 10 V
INFCS-xx2Ausführung mit galv. getrenntem Analogausgang 0/4 - 20 mA, 0 - 10 V
INFCS-x11Ausführung mit 2-fach Grenzwertgeber und galv. nicht getrenntem Analogausgang 0/4 - 20 mA, 0 - 10 V
INFCS-x12Ausführung mit 2-fach Grenzwertgeber und galv. getrenntem Analogausgang 0/4 - 20 mA, 0 - 10 V
Allgemeine Hinweise
Wichtiger Hinweis
Schutzleiter muß angeschlossen werden.
Servicearbeiten
Vor dem Öffnen des Gerätes Netzspannung abklemmen.
Empfehlung: Not-Aus- oder Ein-/Aus-Schalter am Rack anbringen.
Achtung! Servicearbeiten dürfen nur durch qualifiziertes Personal durchgeführt werden.
Bei Reinigung Gerät vor Feuchtigkeit schützen.
-2-
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Inhaltsverzeichnis
1.0 Mechanischer Einbau S. 3
2.0 Sicherheitsbestimmungen S. 3
2.1 Konformitätserklärung S. 4
3.0 Pinbelegung des Anschlußklemmblockes S. 4
3.1 Ansicht des Anschlußklemmblocks S. 4
4.0 Hardware-Einstellung der Aufnehmerversorgung und des Meßsignales S. 5
5.0 Aktivieren der Programmiersperren S. 5
6.1 Direktanschluß eines mV oder V Meßsignals S. 6
6.2 Anschluß Poti/3-Draht-Aufnehmer mit Aufnehmervers. 5/10/12 V und Spannungsausgang S. 6
6.3 Anschluß 3-Draht-Aufnehmer mit Aufnehmerversorgung 24 V und Spannungsausgang S. 6
6.4 Anschluß DMS- und 4-Draht-Aufnehmer mit Spannungsausgang S. 7
6.5 Direkter Anschluß eines 0/4 – 20 mA Meßsignals S. 7
6.6 Anschluß 2-Draht-Aufnehmer mit Aufnehmervers. 5/10/12 V und Stromausgang 0/4 - 20 mA S. 7
6.7 Anschluß 2-Draht-Aufnehmer mit Aufnehmervers. 24 V und Stromausgang 0/4 - 20 mA S. 8
6.8 Anschluß 3-Draht-Aufnehmer mit Aufnehmervers. 5/10/12 V und Stromausgang 0/4 - 20 mA S. 8
6.9 Anschluß 3-Draht-Aufnehmer mit Aufnehmervers. 24 V und Stromausgang 0/4 - 20 mA S. 8
7.0 Anschluß der Versorgungsspannung 230/115 VAC bzw. 9 - 32VDC Geräten S. 9
8.0 Anschluß des galv. nicht getrennten Analogausgangs INFCS-xx1 S. 9
8.1 Anschluß des galv. getrennten Analogausgangs INFCS-xx2 S. 9
9.0 Anschluß der Relaisausgänge S. 10
10.0 Einstellung der Grenzwerte S. 10
11.0 Programmierung S. 11
INPT (INPUT), Einstellung des Meßbereiches S. 11
DEC.P Einstellung des Dezimalpunktes S. 11
RD.S.O (Reading Scale und Offset), Skalierung der Anzeige mit aktiv anliegendem Meßsignal S. 12
RD.S.O (Reading Scale und Offset), Skalierung der Anzeige ohne anliegendes Meßsignal S. 13
RD.CF Umschaltung Brutto-/Netto-Wert oder Ist-Wert/Max-Wert, Einstell. der internen Auflösung S. 14
COLR (Color) Displayfarbe rot grün oder orange S. 15
S1 CF (Setpoint 1 Configuration), Funktion des Grenzwertes 1 S. 15
S2 CF (Setpoint 2 Configuration), Funktion des Grenzwertes 2 S. 15
S1.DB (Setpoint 1 Deadband), Einstellung Hysterese Grenzwert 1 S. 16
S2.DB (Setpoint 2 Deadband), Einstellung Hysterese Grenzwert 2 S. 16
OT.CF (Output Configuration), Konfiguration des Analogausgangs S. 16
OT.S.O (Output Scale und Offset), Zuordnung der Anzeige zum Analogausgang S. 17
LK.CF (Lockout Configuration), Programmiersperren für Grenzwerte und Reset S. 17
bRit (Brightness) Helligkeit der Anzeige S. 18
11.1 Menü in der Übersicht S. 18
12.0 Funktion der Tastatur im RUN-Mode S. 20
12.1 Umschaltung Netto- oder Brutto-Wert, bzw. Anzeige Ist-Wert oderMax-Wert S. 20
12.2 Tarierung S. 20
12.3 Quittierung bei Grenzwertüberschreitung S. 20
13.0 Meldungen während dem Programmieren und Fehlermeldungen S. 21
14.0 Spezifikationen S. 21
1.0 Mechanischer Einbau
Die Frontmaße des Gehäuses sind 96 x 48 mm, die Ausschnittsmaße 92 x 45 mm. Schieben Sie das Gerät von vorne durch den
Ausschnitt und fixieren Sie das Gehäuse mit den beiliegenden Befestigungsteilen.
2.0 Sicherheitsbestimmungen
Bitte beachten Sie beim Anschluß eines Aufnehmers folgenden Zusammenhang:
Meßsignaleingang und Analogausgang sind beim Modell INFCS-xx1 nicht galvanisch getrennt. Falls die Gerätereihe INFCS-xx1 an
einen Aufnehmer angeschlossen wird, bei dem der Signalausgang auf einem hohen Potential liegt, liegt dieses Potential ebenfalls
am Analog GND an. Bei der Ausführung INFCS-xx2 ist der Analogausgang vom Meßsignaleingang galv. getrennt. Entfernen Sie vor
dem Ausbau eines INFCS aus dem Gehäuse alle Anschlußstecker.
-3-
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2.1 Konformitätserklärung
INFCS-xxx
wird hiermit bestätigt, daß sie den Anforderungen für elektromagnetische Verträglichkeit (89/336/EWG) entsprechen.
Zur Beurteilung dieser Erzeugnisses hinsichtlich elektromagnetischer Verträglichkeit wurden folgende Normen herangezogen:
EN50081-1:1992 Generic-Emission-Standard
EN50082-1:1992 Generic-Immunity-Standard
3.0 Pinbelegung des Anschlußklemmblockes
Pin Funktion
TB1-1 Grenzwert 1 Schließer, 230 VAC/30 VDC, 6 A
TB1-2 Grenzwert 1 Öffner, 230 VAC/30 VDC, 6 A
TB1-3 Grenzwert 1 Mittelkontakt
TB1-4 Grenzwert 2 Schließer, 230 VAC/30 VDC, 6 A
TB1-5 Grenzwert 2 Öffner, 230 VAC/30 VDC, 6 A
TB1-6 Grenzwert 2 Mittelkontakt
TB1-7 Phase AC-Versorgung bei DC-Versorgung nicht belegt
TB1-8 MP AC-Versorgung, + DC-Versorgung
TB1-9 Schutzleiter AC-Versorgung – DC-Versorgung
TB1-10 + Analogausgang 0 - 10 V galv. nicht getrennt
TB1-11 + Analogausgang 0/4 - 20 mA galv. nicht getrennt
TB1-12 Analogausgang GND galv. nicht getrennt
TB2-1 – Aufnehmerversorgung 5 V, 10 V und 12 V
TB2-2 + Aufnehmerversorgung 5 V, 10 V und 12 V
TB2-3 Signaleingang 0/4 - 20 mA
TB2-4 bei Modell INFCS nicht belegt
TB2-5 + Aufnehmerversorgung 24 V (Bezugspunkt ist TB2-7)
TB2-6 + Signaleingang bei Spannungsmeßsignalen
TB2-7 – Signaleingang und GND für 24 V Aufnehmerversorgung
TB2-8 bei Modell INFCS nicht belegt
TB5-1 + Analogausgang 0 - 10 V galv. getrennt (Klemmblock ist nur bei der Ausführung INFCS-xx2 vorhanden)
TB5-2 + Analogausgang 0/4 - 20 mA galv. getrennt (Klemmblock ist nur bei der Ausführung INFCS-xx2 vorhanden)
TB5-3 Analogausgang GND galv. getrennt (Klemmblock ist nur bei der Ausführung INFCS-xx2 vorhanden)
J1 Tariereingang, Ansteuerung mittels einem Schließkontakt
3.1 Ansicht des Anschlußklemmblocks
– Aufnehmervers. 5/10/12 V
Relais 1 Relais2
+ Aufnehmervers. 5/10/12 V
+ Signaleingang 0/4 - 20 mA
nicht belegt
J1
Tariereingang
S1
N
∼
1 2 3 4 5 6 7 8
Phase
Neutralleiter
Schutzleiter
DC-Geräte
+ 9...32 V
GND
-4-
nicht belegt
– Signaleingang
+ Signaleingang mV/V
+ Aufnehmerversorg. 24 VDC
Analogausgang GND
+ Analogausgang 0/4 - 20 mA
+ Analogausgang 0 - 10 V
Page 6
4.0 Hardware-Einstellung der Aufnehmerversorgung und des Meßsignales
Der DIP-Schalter S1 befindet sich auf der Rückseite des Gerätes. Mit Hilfe des DIP-Schalters S1 wird die Aufnehmerversorgung
und das Meßsignal eingestellt. Die Einstellung kann ohne Ausbau des Gerätes erfolgen.
C = Closed (Schalter unten)
O = Open (Schalter oben)
Funktion 1 2 3 4 5 6 7 8
Aufnehmerversorgung intern 5/10/12 V C - - - - - - Aufnehmerversorgung extern O - - - - - - Aufnehmerversorgung 12 V C - - - - O O Aufnehmerversorgung 10 V C - - - - C O Aufnehmerversorgung 5 V C - - - - C C -
Die 24 V Aufnehmerversorgung steht unabhängig von der Einstellung auf 5/10/12 V immer zur Verfügung. Die 24 V
Aufnehmerversorgung liegt an den Pins TB2 Pin 5 (+) und TB2 Pin 7 (-) an. Die 5/10/12 V Aufnehmerversorgung liegt an den Pins
TB2 Pin 2 (+E) und TB2 Pin 1 (-E) an.
Meßsignal 0 - 100 mV - O C O O - - O
Meßsignal ±50 mV - O C O C - - O
Meßsignal ±5 V - C O O C - - C
Meßsignal 0 - 10 V - C O O O - - C
Meßsignal 0/4 - 20 mA - O C C O - - O
5.0 Aktivieren der Programmiersperren
Mit Hilfe der Steckbrückengruppe S3 werden die
Programmiersperren aktiviert.
E D C B A
Steckbrücke Funktion
S3-A Gesteckt: Alle Fronttasten sind aktiv
S3-A Entfernt: Alle Fronttasten sind inaktiv
S3 B Gesteckt: werksinterne Kalibrierpunkte frei
S3 B Entfernt: werksinterne Kalibrierpunkte gesperrt
S3-C Gesteckt: Analogausgang ohne Vorwiderstand
S3-C Entfernt: Analogausgang mit Vorwiderstand
S3-C sollte nur gesteckt werden, wenn an den Analogausgang Geräte mit niedrigem Eingangswiderstand
angeschlossen werden. Bitte beachten Sie, daß bei gesteckter S3-C der Analogausgang nicht mehr
kurzschlußsicher ist.
S3-D Werksinterne Funktion, Steckbrücke nicht verändern
S3-E/A Gesteckt: Grenzwerte können bei der Programmierung LK.CF (Lockout Configuration) SP.=D mit der Setpoint Taste kontrolliert, jedoch nicht verändert werden. Bei der Programmierung SP.=E lassen sich die Grenzwerte verstellen. Beim Betätigen der MENU-Taste erscheint LOCK in der Anzeige.
S3
-5-
Page 7
6.1 Direktanschluß eines mV oder V Meßsignals
Relais 1 Relais2
TB2
1 2 3 4
J1
Tariereingang
S1
N
∼
5 6 7 8
– Meßsignal + Meßsignal
mV/V
1 2 3 4 5 6 7 8
6.2 Anschluß Potentiometer/3-Draht-Aufnehmer mit Aufnehmerversorgung 5/10/12 V und
Spannungsausgang
Relais 1 Relais2
N
∼
TB2
1 2 3 4
5 6 7 8
S1
1 2 3 4 5 6 7 8
J1
Tariereingang
Beim Anschluß eines
Potentiometers ergibt die
Aufnehmerversorgung
gleichzeitig die max.
Signalspannung. Wählen Sie
daher als
Aufnehmerversorgung
10 V. Es ergibt sich damit eine
Meßsignal von
0 – 10 V.
GND Aufnehmer
+ Aufnehmervers. 5/10/12 V
+ Meßsignal mV/V
(Mittelabgriff Potentiometer)
6.3 Anschluß 3-Draht-Aufnehmer mit Aufnehmerversorgung 24 V und Spannungsausgang
TB2
Relais 1 Relais2
1 2 3 4
J1
Tariereingang
S1
N
∼
+ Aufnehmervers. 24 V GND Aufnehmer
5 6 7 8
1 2 3 4 5 6 7 8
+ Meßsignal mV/V
-6-
Page 8
6.4 Anschluß DMS- und 4-Draht-Aufnehmer mit Spannungsausgang
Relais 1 Relais2
TB2
1 2 3 4
J1
Tariereingang
S1
N
∼
GND Aufnehmer
+ Aufnehmervers. 5/10/12 V
5 6 7 8
1 2 3 4 5 6 7 8
– Meßsignal
+ Meßsignal mV/V
Bei extern versorgten DMS- oder 4-Draht-Aufnehmern die Aufnehmerversorgung TB2 Pin 1 und 2 nicht anschließen und die
Aufnehmer extern versorgen.
6.5 Direkter Anschluß eines 0/4 – 20 mA Meßsignals
Relais 1 Relais2
TB2
1 2 3 4
J1
Tariereingang
S1
N
∼
+ Meßsignal 0/4 – 20 mA
5 6 7 8
– Meßsignal
1 2 3 4 5 6 7 8
6.6 Anschluß 2-Draht-Aufnehmer mit Aufnehmervers. 5/10/12 V und Stromausgang
0/4 - 20 mA
Relais 1 Relais2
TB2
1 2 3 4
J1
Tariereingang
S1
N
∼
5 6 7 8
1 2 3 4 5 6 7 8
+ Aufnehmervers. 5/10/12 V + Meßsignal
-7-
Page 9
6.7 Anschluß 2-Draht-Aufnehmer mit Aufnehmervers. 24 V und Stromausgang 0/4 - 20 mA
Relais 1 Relais2
TB2
1 2 3 4
J1
Tariereingang
S1
N
∼
+ Aufnehmervers. 24 V+ Meßsignal
5 6 7 8
1 2 3 4 5 6 7 8
6.8 Anschluß 3-Draht-Aufnehmer mit Aufnehmervers. 5/10/12 V und Stromausgang
0/4 - 20 mA
Relais 1 Relais2
TB2
1 2 3 4
Brücke von TB2
Pin 1 nach Pin 7
erforderlich
J1
Tariereingang
S1
N
∼
5 6 7 8
1 2 3 4 5 6 7 8
GND Aufnehmer + Meßsignal 0/4 – 20 mA
+ Aufnehmervers. 5/10/12 V
6.9 Anschluß 3-Draht-Aufnehmer mit Aufnehmervers. 24 V und Stromausgang 0/4 - 20 mA
TB2
Relais 1 Relais2
1 2 3 4
J1
Tariereingang
S1
N
∼
+ Aufnehmervers. 24 V GND Aufnehmer
-8-
5 6 7 8
1 2 3 4 5 6 7 8
+ Meßsignal 0/4 – 20 mA
Page 10
7.0 Anschluß der Versorgungsspannung 230/115 VAC bzw. 9 - 32 VDC
TB1
Relais 1 Relais2
TB2
J1
Tariereingang
S1
N
∼
1 2 3 4 5 6 7 8
Phase
Neutralleiter
Schutzleiter
+ 9...32 V
GND
AC-Geräte 230/115 VAC
Schutzleiter muß angeschlossen werden.
DC-Geräte 9...32 VDC
8.0 Anschluß galv. nicht getrennter Analogausgang INFCS-xx1 0/4 – 20 mA bzw. 0 – 10 V
TB2TB1
Relais 1 Relais2
Der Analogausgang 0 – 10 V
bzw. 0/4 – 20 mA ist nur bei
J1
Tariereingang
Modell INFCS-xx1 vorhanden
S1
N
∼
1 2 3 4 5 6 7 8
Analogausgang GND
+ Analogausgang 0/4 - 20 mA
+ Analogausgang 0 - 10 V
8.1 Anschluß des galv. getrennten Analogausg. INFCS-xx2 0/4 – 20 mA bzw. 0 – 10 V
TB2TB1
Relais 1 Relais2
N
∼
Galv. getrennter Analogausgang
+ 0 - 10 V
+ 0/4 - 20 mA
GND
TB5
TB5 mit dem galv. getrennten
Analogausgang 0 – 10 V bzw.
0/4 – 20 mA ist nur bei Modell
INFCS-xx2 vorhanden
-9-
Page 11
9.0 Anschluß der Relaisausgänge
TB2TB1
Relais 1 Relais2
N
∼
10.0 Einstellung der Grenzwerte
S1
1 2 3 4 5 6 7 8
J1
Tariereingang
Grenzwertfunktionen und
Relaisausgänge sind nur bei
Modell INFCS-x1x vorhanden
N. O. = Schließer
N. C. = Öffner
Com = Mittelkontakt
Grenzwertfunktionen und Relaisausgänge sind nur bei Modell INFCS-x1x vorhanden
Zur Einstellung der Grenzwerte und des Programmenüs muß die Steckbrücke S3-A gesteckt und S3-E entfernt werden.
Zur ausschließlichen Einstellung der Grenzwerte müssen der Programmpunkt LF.CF auf SP=E (Enable) gestellt und die
Steckbrücken S3-A und S3-E gesteckt werden. In dieser Konfiguration ist das eigentliche Programmenü gesperrt. Beim Betätigen
der MENU-Taste erscheint LOCK in der Anzeige. Die Grenzwerte lassen sich durch Drücken der SETPTS-Taste aufrufen und
verstellen. Wird LF.CF auf SP=D (Disable) gestellt, lassen sich die Grenzwerte durch Drücken der SETPTS-Taste aufrufen,
jedoch nicht verstellen.
Einstellung der Grenzwerte:
Nach dem Drücken der SETPTS-Taste erscheint kurz SP1, danach erscheint der eingestellte Grenzwert 1 in der Anzeige. Mit der
TARE- und NT/GRS-Taste wird der Grenzwert eingestellt. Mittels der TARE-Taste wird die blinkende Ziffer verschoben, mit der
NT/GRS-Taste wird der Zahlenwert eingestellt.
Mit der SETPTS-Taste wird Grenzwert 1 gespeichert. Es erscheint kurzzeitig SP2, Grenzwert 2 wird in der gleichen Weise wie
Grenzwert 1 eingestellt. Erfolgt ca. 15 sec. keine Eingabe, geht INFCS in die normale Anzeigenfunktion zurück.
-10-
Page 12
11.0 Programmierung
Zum Programmieren des INFCS muß die Steckbrücke S3A gesteckt und S3-E entfernt
werden.
Programmpunkt INPT (INPUT), Einstellung des Meßbereiches. Die Anzeige INPT erscheint nach dem Drücken der MENU-
Taste.
Drücken Sie die TARE-Taste. Auf der Anzeige erscheint blinkend eine der folgenden Einstellungen:
Menü Auswahl Beschreibung
INPT 100mMeßbereich 100 mV
INPT ±50mMeßbereich ±50 mV
INPT 10 VMeßbereich 10 V
INPT ±5 VMeßbereich ±5 V
INPT 0 - 20Meßbereich 0/4 - 20 mA
Die einzelnen Meßbereic he werden nacheinander mit der NT/GRS-Taste aufgerufen. Mit der MENU-Taste wird der gewählte
Meßsignalbereich gespeic hert.
Durch einmaliges Drücken der RESET-Taste wird der vorherige Programmpunkt nochmals aufgerufen, durch 2-maliges
Drücken der RESET-Taste nacheinander wird die Programmierung abgebrochen.
____ Einstellung ab Werk
Programmpunkt DEC.P, Einstellung des Dezimalpunktes.
Menü Auswahl Beschreibung
DEC.P FFFF.Position des Dezimalpunktes
DEC.P FFF.FPosition des Dezimalpunktes
DEC.P FF.FFPosition des Dezimalpunktes
DEC.P F.FFFPosition des Dezimalpunktes
Der Dezimalpunkt hat keinerlei Einfluß auf die Auflösung des INFCS, er dient lediglich zur korrekten Darstellung der
angezeigten physikalischen Einheit.
Der eingestellte Dezimalpunkt erscheint nach dem Drücken der TARE-Taste in der Anzeige, mit der NT/GRS-Taste wird der
Dezimalpunkt an die gewünschte Stelle verschoben. Mit der MENU-Taste wird der gewählte Dezimalpunkt gespeichert.
Durch einmaliges Drücken der RESET-Taste wird der vorherige Programmpunkt nochmals aufgerufen, durch 2-maliges
Drücken der RESET-Taste nacheinander wird die Programmierung abgebrochen.
____ Einstellung ab Werk
-11-
Page 13
Programmpunkt RD.S.O (Reading Scale und Offset), Skalierung der Anzeige.
Methode 1: Das Meßsignal liegt während der Skalierung z.B. von einem Kalibrator oder einem Aufnehmer aktiv
an.
Beispiel: Ein anliegendes Meßsignal ca. 0 - 10 V soll einer Anzeige von 0 - 8500 entsprechen.
Menü Beschreibung
RD.S.O
1. Übernahme des Signal-Lo Meßwertes IN 1 (INPUT 1). Meßsignal-Lo muß anliegen.
TARE-Taste drücken IN 1 (INPUT 1) erscheint in der Anzeige
TARE-Taste nochmals drücken Der zuletzt programmierte INPUT 1 Wert erscheint
TARE-Taste nochmals drücken Der anliegende Signal-Lo Wert wird angezeigt z.B. 456 = 0,456 V
MENU-Taste drücken Signal-Lo Wert wird gespeichert RD 1 (Reading 1) erscheint
2. Eingabe des Anzeigewertes bei Signal-Lo RD 1 (0000)
Mit der TARE- und NT/GRS-Taste wird die bei Signal-Lo gewünschte Anzeige eingestellt.
Eingabe 0000 (Anzeige bei 0,456 V = 0000).
MENU-Taste drücken Reading 1 wird abgespeichert, IN 2 erscheint.
3. Übernahme des Signal-Hi Meßwertes IN 2 (INPUT 2). Meßsignal-Hi muß anliegen.
TARE-Taste drücken Der zuletzt programmierte INPUT 2 Wert erscheint
TARE-Taste nochmals drücken Der anliegende Signal-Hi Wert wird angezeigt (z.B. 9875 = 9,875 V)
MENU-Taste drücken Signal-Hi Wert wird gespeichert RD 2 (Reading 2) erscheint
4. Eingabe des Anzeigewertes bei Signal-Hi RD 2 (8500)
Mit der TARE- und NT/GRS-Taste wird die bei Signal-Hi gewünschte Anzeige eingestellt.
Eingabe 8500 (Anzeige bei 9,875 V = 8500).
MENU-Taste drücken Reading 2 wird abgespeichert
Falls beim Skalieren z. B. 21 mA anliegen, erscheint blinkend 9999 in der Anzeige. Meßwerte die max. 10 % über
dem spezifizierten Meßbereich liegen, werden jedoch richtig übernommen.
Ein evt. angezeigter Dezimalpunkt hat keinerlei Einfluß auf die Skalierung.
Beim Skaliervorgang muß die beschriebene Reihenfolge exakt eingehalten werden, ggf. kann bei einer falschen Eingabe
durch einmaliges Drücken der RESET-Taste der Programmpunkt RD.S.O nochmals aufgerufen und die Skalierung
nochmals durchgeführt werden.
Mit der Einstellung der internen Auflösung R2=4 (siehe nächster Programmpunkt RD.DF) ergeben sich bei den
anliegenden Meßsignalen INPUT 1 und INPUT 2 folgende Meßwerte:
Meßsignal Anzeige Meßsignal Anzeige
0 - 100 mV 0 - 9999 -5 V...+5 V -2000...+2000
-50...+50 mV -2000...+2000 0 - 20 mA 0 - 9999
0 - 10 V 0 - 9999 4 - 20 mA 2000 – 9999
Die Eingabe von 0/4 – 20 mA erfolgt mit 0 – 9999 bzw. 2000 – 9999 um beim Skalieren die größtmögliche Genauigkeit zu
erreichen.
-12-
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Programmpunkt RD.S.O (Reading Scale und Offset), Skalierung der Anzeige.
Methode 2: Die Ausgangsdaten eines Aufnehmers sind bekannt, können jedoch nicht simuliert werden.
Beispiel: Eine Signalspannung 0,55 - 21,48 mV soll einer Anzeige von 0 - 6000 entsprechen.
Menü RD.S.OBeschreibung
1. Eingabe des Signal-Lo Meßwertes IN 1 (INPUT 1)
TARE-Taste drücken IN 1 (INPUT 1) erscheint in der Anzeige.
TARE-Taste nochmals drücken Der zuletzt programmierte INPUT 1 Wert erscheint.
Mit der TARE- und NT/GRS-Taste wird der Signal-Lo Meßwert eingestellt.
Eingabe 0055 (0,55 mV) für Signal Lo.
MENU-Taste drücken Signal-Lo Wert wird gespeichert RD 1 (Reading 1) erscheint.
2. Eingabe des Anzeigewertes bei Signal-Lo RD 1 (0000)
Mit der TARE- und NT/GRS-Taste wird die bei Signal-Lo gewünschte Anzeige eingestellt.
Eingabe 0000 (Anzeige bei 0,55 mV = 0000).
MENU-Taste drücken Reading 1 wird abgespeichert, IN 2 erscheint.
3. Eingabe des Signal-Hi Meßwertes IN 2 (INPUT 2)
TARE-Taste drücken Der zuletzt programmierte INPUT 2 Wert erscheint.
Mit der TARE- und NT/GRS-Taste wird der Signal-Hi Meßwert eingestellt.
Eingabe 2148 (21,48 mV) für Signal-Hi.
MENU-Taste drücken Signal-Hi Wert wird gespeichert RD 2 (Reading 2) erscheint.
4. Eingabe des Anzeigewertes bei Signal-Hi RD 2 (6000)
Mit der TARE- und NT/GRS-Taste wird die bei Signal-Hi gewünschte Anzeige eingestellt.
Eingabe 6000 (Anzeige bei 21,48 mV = 6000).
MENU-Taste drücken Reading 2 wird abgespeichert.
Durch einmaliges Drücken der RESET-Taste kann der Programmpunkt RD.S.O nochmals aufgerufen werden.
Evt. angezeigter Dezimalpunkt hat keinerlei Einfluß auf die Skalierung. Dezimalpunkte dienen bei der Gerätereihe INFCS
lediglich zur korrekten Darstellung der physikalischen Einheit.
Bei IN1 1 (INPUT 1) und IN 2 (INPUT 2) einzugebende Werte. Die angegebenen Werte beziehen sich auf die Einstellung
der internen Auflösung R2=4 (siehe nächster Programmpunkt RD.CF).
Die Eingabe von 0/4 – 20 mA erfolgt mit 0 – 9999 bzw. 2000 – 9999 um beim Skalieren die größtmögliche Genauigkeit zu
erreichen.
-13-
Page 15
Programmpunkt RD.CF Reading Configuration, Aktivieren der Verhältnismessung und Einstellung der internen. Auflösung
, Filter aktiv/inaktiv, Anzeige Brutto-/Netto-Wert oder Ist-/Max-Wert.
RD.CF R2=0Interne Auflösung bei unipolaren Spannungseingängen 1 µV, bei bipolaren Eingängen 5 µV
RD.CF R2=1Interne Auflösung bei unipolaren Spannungseingängen 2 µV, bei bipolaren Eingängen 10 µV
RD.CF R2=2Interne Auflösung bei unipolaren Spannungseingängen 3 µV, bei bipolaren Eingängen 15 µV
RD.CF R2=3Interne Auflösung bei unipolaren Spannungseingängen 5 µV, bei bipolaren Eingängen 25 µV
RD.CF R2=4Interne Auflösung bei unipolaren Spannungseingängen 10 µV, bei bipolaren Eingängen 25
µV
RD.CF R3=FIntelligenter Filter für Anzeige aktiv
RD.CF R3=U Filter inaktiv
RD.CF R4=GMit der NT/GRS-Taste wird zwischen Brutto- und Netto-Wert umgeschaltet.
RD.CF R4=PMit der NT/GRS-Taste wird der Max-Wert abgefragt.
____ Einstellung ab Werk
* Die Verhältnismessung zwischen Aufnehmerversorgung und Signalspannung ist nur bei extern versorgten
DMS-Aufnehmern und Potentiometern sinnvoll (Aufnehmer bei denen sich das Meßsignal mit der
Aufnehmerversorgung verändert). Bei externen Aufnehmerversorgungen zwischen 5 - 12 V werden eventuelle
Schwankungen der Aufnehmerversorgung kompensiert. Externe Aufnehmerversorgungsspannungen brauchen
in der Regel nur bei z. B. 6 parallel geschalteten 350 Ω DMS eingesetzt werden, bei denen die interne
Aufnehmerversorgung überlastet würde.
Verhältnismessung nur bei DMS-Aufnehmern oder Potentiometer aktivieren.
Interne Auflösung:
Meßbereich Anzeige R0 R1 R2 R3 R4
bei
Die Eingabe von 0/4 – 20 mA erfolgt mit 0 – 9999 bzw. 2000 – 9999 um beim Skalieren die größtmögliche Genauigkeit zu
erreichen.
Beispiel 1 (Meßsignal 0 - 1 V)
Bei Meßsignalen im Endbereich z.B. Meßbereich 0 - 10 V muß generell die Einstellung R4 gewählt werden. Falls z.B. das
Meßsignal nur 1 V beträgt, kann beim Meßbereich 10 V die Einstellung R0 gewählt werden. Mit R0 wird das Meßsignal mit einer 10fach größeren Auflösung gemessen (Anzeige bei 1 V = 9999). Mit der größeren Auflösung läßt sich die Skalierung genauer
durchführen.
Beispiel 2 (Meßsignal 0 - 20 mV)
Beim Meßbereich 0 - 100 mV und Auflösung R4 werden bei 20 mV nur 2000 Digit angezeigt. Mit der Auflösung R1 werden bei 20
mV 9999 Digit angezeigt. Die Skalierung wird damit wesentlich genauer.
Bei Fehlermeldung RS.OF ist das Meßsignal mit der gewählten Auflösung nicht mehr darstellbar. Wählen Sie dann bitte
eine kleinere Auflösung.
-14-
Page 16
Programmpunkt COLR (Color), Displayfarbe rot, orange oder grün
Der gewünschte Programmpunkt wird mit der TARE-Taste angefahren, mit der MAX-Taste wird der Parameter
eingestellt. Mit der MENU-Taste wird die vorgenommene Einstellung gespeichert.
Durch einmaliges Drücken der RESET-Taste wird der vorherige Programmpunkt nochmals aufgerufen, durch 2-maliges
Drücken der RESET-Taste nacheinander wird die Programmierung abgebrochen.
____ Einstellung ab Werk
Programmpunkt S2 CF (Setpoint 1 Configuration), Funktion des Grenzwertes 2.
Programmpunkt erscheint nur bei Modell INFCS-x1x
Menü Auswahl Beschreibung
S1.CF S.1=A Grenzwert 1 arbeitet als Hi-Alarm (bei Überschreitung aktiv)
S1.CF S.1=B Grenzwert 1 arbeitet als Lo-Alarm (bei Unterschreitung aktiv)
S1.CF S.2=UGrenzwert 1 arbeitet im Nicht-Quittierbetrieb
S1.CF S.2=LGrenzwert 1 arbeitet im Quittierbetrieb (Grenzwertüberschreitung muß quittiert werden)
S1.CF S.3=N Grenzwertvergleich Grenzwert 1 erfolgt mit dem Netto-Wert (tarierten Meßwert)
S1.CF S.3=G Grenzwertvergleich Grenzwert 1 erfolgt mit dem Brutto-Wert
Der gewünschte Programmpunkt wird mit der TARE-Taste angefahren, mit der NT/GRS-Taste wird der Parameter
eingestellt. Mit der MENU-Taste wird die vorgenommene Einstellung gespeichert.
Durch einmaliges Drücken der RESET-Taste wird der vorherige Programmpunkt nochmals aufgerufen, durch 2-maliges
Drücken der RESET-Taste nacheinander wird die Programmierung abgebrochen.
____ Einstellung ab Werk
Programmpunkt S2 CF (Setpoint 2 Configuration), Funktion des Grenzwertes 2.
Programmpunkt erscheint nur bei Modell INFCS-x1x
Menü Auswahl Beschreibung
S2.CF S.1=A Grenzwert 2 arbeitet als Hi-Alarm (bei Überschreitung aktiv)
S2.CF S.1=B Grenzwert 2 arbeitet als Lo-Alarm (bei Unterschreitung aktiv)
S2.CF S.2=UGrenzwert 2 arbeitet im Nicht-Quittierbetrieb
S2.CF S.2=LGrenzwert 2 arbeitet im Quittierbetrieb (Grenzwertüberschreitung muß quittiert werden)
S2.CF S.3=N Grenzwertvergleich Grenzwert 2 erfolgt mit dem Netto-Wert (tarierten Meßwert)
S2.CF S.3=G Grenzwertvergleich Grenzwert 2 erfolgt mit dem Brutto-Wert
Der gewünschte Programmpunkt wird mit der TARE-Taste angefahren, mit der NT/GRS-Taste wird der Parameter
eingestellt. Mit der MENU-Taste wird die vorgenommene Einstellung gespeichert.
Durch einmaliges Drücken der RESET-Taste wird der vorherige Programmpunkt nochmals aufgerufen, durch 2-maliges
Drücken der RESET-Taste nacheinander wird die Programmierung abgebrochen.
____ Einstellung ab Werk
-15-
Page 17
Programmpunkt S1.DB (Setpoint 1 Deadband), Einstellung Hysterese Grenzwert 1 (nur bei Modell INFCS-x1x)
Menü Auswahl Beschreibung
S1.DB 0...9999Hysterese für Grenzwert 1 in Digit
Mit der TARE- und NT/GRS-Taste wird die Hysterese eingestellt. Mittels der TARE-Taste wird die blinkende Ziffer
verschoben, mit der NT/GRS-Taste wird der Zahlenwert eingestellt. Mit der MENU-Taste wird die vorgenommene
Hysterese-Einstellung gespeichert.
Durch einmaliges Drücken der RESET-Taste wird der vorherige Programmpunkt nochmals aufgerufen, durch 2-maliges
Drücken der RESET-Taste nacheinander wird die Programmierung abgebrochen.
Einstellung ab Werk 1 Digit (keine Hysterese)
Programmpunkt S2.DB (Setpoint 2 Deadband), Einstellung Hysterese Grenzwert 2 (nur bei Modell INFCS-x1x)
Menü Auswahl Beschreibung
S2.DB 0...9999Hysterese für Grenzwert 2 in Digit
Mit der TARE- und NT/GRS-Taste wird die Hysterese eingestellt. Mittels der TARE-Taste wird die blinkende Ziffer
verschoben, mit der NT/GRS-Taste wird der Zahlenwert eingestellt. Mit der MENU-Taste wird die vorgenommene
Hysterese-Einstellung gespeichert.
Durch einmaliges Drücken der RESET-Taste wird der vorherige Programmpunkt nochmals aufgerufen, durch 2-maliges
Drücken der RESET-Taste nacheinander wird die Programmierung abgebrochen.
Einstellung ab Werk 1 Digit (keine Hysterese)
Programmpunkt OT.CF (Output Configuration), Konfiguration des Analogausganges (nur bei Modell INFCS-xx1/2)
Menü Auswahl Beschreibung
OT.CF O.1=DAnalogausgang inaktiv (disabled)
OT.CF O.1=EAnalogausgang aktiv (enabled)
OT.CF O.2=VAnalogausgang 0 - 10 V (Volt)
OT.CF O.2=CAnalogausgang 0/4 - 20 mA (Current)
OT.CF O.3=N* Analogausgang gibt tarierten Meßwert aus
OT.CF O.3=G* Analogausgang gibt Brutto-Meßwert aus (Anzeige + Tarierwert)
* Erscheint nur bei RD.CF, R4=G, siehe Manual S. 13.
Der gewünschte Programmpunkt wird mit der TARE-Taste angefahren, mit der NT/GRS-Taste wird der Parameter
eingestellt. Mit der MENU-Taste wird die vorgenommene Einstellung gespeichert.
Durch einmaliges Drücken der RESET-Taste wird der vorherige Programmpunkt nochmals aufgerufen, durch 2-maliges
Drücken der RESET-Taste nacheinander wird die Programmierung abgebrochen.
____ Einstellung ab Werk
-16-
Page 18
Programmpunkt OT.S.O (Output Scale und Offset), Zuordnung der Anzeige zum Analogausgang.
Programmpunkt erscheint nur bei Modell INFCS-xx1/2
Zuordnung der Anzeige zum Analogausgang Beispiel 1: Anzeige 0 - 1500 entspricht Analogausgang 0 - 10 V, Beispiel 2:
Anzeige 0 - 8000 entspricht Analogausgang 4 - 20 mA.
Menü Auswahl Beschreibung Auswahl Beschreibung
OT.S.O
Beispiel 1: 0 - 1500 = 0 - 10 V Beispiel 2: 0 - 8000 = 4 - 20 mA
RD 1 0000 Anzeige Lo = 0 0000 Anzeige Lo = 0
OUT.1 00.00 Analogausgang Lo = 0 V 04.00 Analogausgang Lo = 4 mA
RD 2 1500 Anzeige Hi = 1500 8000 Anzeige Hi = 8000
OUT.2 10.00 Analogausgang Hi = 10 V 20.00* Analogausgang Hi = 20 mA
* Die 2 für 20.00 mA Analogausgang läßt sich nur programmieren, wenn die letzten 3 Stellen auf 000 eingestellt werden.
Skalierung des Analogausgangs mit der MENU-Taste speichern.
Durch einmaliges Drücken der RESET-Taste wird der vorherige Programmpunkt nochmals aufgerufen, durch 2-maliges
Drücken der RESET-Taste nacheinander wird die Programmierung abgebrochen.
Programmpunkt LK.CF (Lockout Configuration), Programmiersperren für Grenzwerte und Reset.
Programmpunkt erscheint nur bei Modell INFCS-x1x
Menü Auswahl Beschreibung
LK.CF SP=D* Grenzwerte nicht einstellbar.
LK.CF SP=E* Grenzwerte einstellbar.
LK.CF RS=D RESET-Taste inaktiv
LK.CF RS=E RESET-Taste aktiv
* Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang die Einstellung der Hardware-Programmiersperren (Steckbrückengruppe
S3, Manual Seite 4).
Lockout Configuration-Einstellung mit der MENU-Taste speichern.
Durch einmaliges Drücken der RESET-Taste wird der vorherige Programmpunkt nochmals aufgerufen, durch 2-maliges
Drücken der RESET-Taste nacheinander wird die Programmierung abgebrochen.
___ Einstellung ab Werk
-17-
Page 19
Programmpunkt bRit (Brightness) Helligkeit der Anzeige
Menü Auswahl Beschreibung
bRit M.brtMittlere Helligkeit (Medium Brightness)
bRit L.brtGeringe Helligkeit (Low Brightness)
bRit H.brtHohe Helligkeit (High Brightness)
Der gewünschte Programmpunkt wird mit der TARE-Taste angefahren, mit der MAX-Taste wird der Parameter
eingestellt. Mit der MENU-Taste wird die vorgenommene Einstellung gespeichert.
Durch einmaliges Drücken der RESET-Taste wird der vorherige Programmpunkt nochmals aufgerufen, durch 2-maliges
Drücken der RESET-Taste nacheinander wird die Programmierung abgebrochen.
____ Einstellung ab Werk
11.1 Menü in der Übersicht
INP, Einstellung des Meßbereiches.
INPT 100m
INPT ±50m Meßbereich ±50 mV
INPT 10 V Meßbereich 10 V
INPT ±5 V Meßbereich ±5 V
INPT 0 - 20 Meßbereich 0/4 - 20 mA
DEC.P, Einstellung des Dezimalpunktes.
DEC.P FFFF.
DEC.P FFF.F Position des Dezimalpunktes
DEC.P FF.FF Position des Dezimalpunktes
DEC.P F.FFF Position des Dezimalpunktes
RD.S.O, Skalierung der Anzeige.
RD.S.O IN 1 Eingabe Meßsignal Lo
RD.S.O RD 1 Anzeige bei Meßsignal Lo
RD.S.O IN 2 Eingabe Meßsignal Hi
RD.S.O RD 2 Anzeige bei Meßsignal Hi
RD.CF, Aktivieren der Verhältnismessung, Einstellung der internen Auflösung, Filter aktiv/inaktiv, Anzeige Brutto/Netto oder Max.
RD.CF R1=R Verhältnismessung Aufnehmerversorgung / Signalspannung aktiv
RD.CF R1=N
RD.CF R2=0 Interne Auflösung bei unipolaren Spannungseingängen 1 µV, bei bipolaren Eingängen 5 µV
RD.CF R2=1 Interne Auflösung bei unipolaren Spannungseingängen 2 µV, bei bipolaren Eingängen 10 µV
RD.CF R2=2 Interne Auflösung bei unipolaren Spannungseingängen 3 µV, bei bipolaren Eingängen 15 µV
RD.CF R2=3 Interne Auflösung bei unipolaren Spannungseingängen 5 µV, bei bipolaren Eingängen 25 µV
RD.CF R2=4
RD.CF R3=F
RD.CF R3=U Filter inaktiv
RD.CF R4=G
RD.CF R4=P Mit der NT/GRS-Taste wird der Max-Wert abgefragt.
COLR (Color), Displayfarbe rot, orange oder grün
COLR REd
COLR AMbR Displayfarbe orange
COLR GRN Displayfarbe grün
Grenzwertvergleich Grenzwert 2 erfolgt mit dem Netto-Wert (tarierten Meßwert)
S2.CF S.3=G Grenzwertvergleich Grenzwert 2 erfolgt mit dem Brutto-Wert
S1.DB, Einstellung Hysterese Grenzwert 1. Programmpunkt erscheint nur bei Modell INFCS-x1x.
S1.DB 0...9999 Hysterese für Grenzwert 1 in Digit
S2.DB, Einstellung Hysterese Grenzwert 2. Programmpunkt erscheint nur bei Modell INFCS-x1x.
S2.DB 0...9999 Hysterese für Grenzwert 2 in Digit
OT.CF, Konfiguration des Analogausgangs. Programmpunkt erscheint nur bei Modell INFCS-xx1.
OT.CF O.1=D Analogausgang inaktiv (disabled)
OT.CF O.1=E
Analogausgang aktiv (enabled)
OT.CF O.2=V Analogausgang 0 - 10 V (Volt)
OT.CF O.2=C
Analogausgang 0/4 - 20 mA (Current)
OT.CF O.3=N
Analogausgang gibt tarierten Meßwert aus
OT.CF O.3=G Analogausgang gibt Brutto-Meßwert aus (Anzeige + Tarierwert)
OT.S.O, Zuordnung der Anzeige zum Analogausgang. Programmpunkt erscheint nur bei Modell INFCS-xx1.
OT.S.O RD 1 Anzeige für Analogausgang Lo
OT.S.O OUT.1 Analogausgang bei RD1
OT.S.O RD 2 Anzeige für Analogausgang Hi
OT.S.O OUT.2 Analogausgang bei RD2
LK.CF, Programmiersperren für Grenzwerte und Reset, Programmpunkt erscheint nur bei Modell INFCS-x1x
LK.CF SP=D Grenzwerte nicht einstellbar.
LK.CF SP=E
Grenzwerte einstellbar.
LK.CF RS=D RESET-Taste inaktiv
LK.CF RS=E
RESET-Taste aktiv
bRit (Brightness) Helligkeit der Anzeige
bRit M.brt
Mittlere Helligkeit (Medium Brightness)
bRit L.brt Geringe Helligkeit (Low Brightness
bRit H.brt Hohe Helligkeit (High Brightness)
___ Einstellung ab Werk
-19-
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12.0 Funktion der Tastatur im RUN-Mode
12.1 Umschaltung zwischen Anzeige Netto- oder Brutto-Wert,
bzw. Anzeige Ist-Wert oder Max-Wert
Einstellung RD.CF R4=G
NT/GRS-Taste drücken Es wird zwischen Netto- und Brutto-Wert umgeschaltet. Vor der Anzeige des
Netto-Wertes wird NET, vor Anzeige des Brutto-Wertes wird GROS angezeigt
Einstellung RD.CF R4=P
NT/GRS-Taste drücken Es wird zwischen Anzeige Ist-Wert und Max-Wert umgeschaltet. Vor der Anzeige des
Max-Wertes erscheint PEAK in der Anzeige. Zur Unterscheidung von der IST-WertAnzeige wird der Max-Wert blinkend angezeigt.
12.2 Tarierung
Drücken Sie die TARE-Taste Die Anzeige geht auf 0000
Um die Tarierung wieder aufzuheben, muß die RESET-Taste gedrückt werden.
12.3 Quittierung bei Grenzwertüberschreitung
Eine Quittierung bei Grenzwertüberschreitung ist nur bei Programmierung S1.CF / S2.CF S.2=L (Quittierbetrieb der Grenzwerte)
nötig.
Drücken Sie die RESET-Taste Es erscheint kurzzeitig SP.RS (Setpoint Reset) in der Anzeige,
die Grenzwertüberschreitung wird quittiert.
-20-
Page 22
13.0 Meldungen während dem Programmieren und Fehlermeldungen
Meldung Funktion Beschreibung
LOCK Tastatur gesperrt Steckbrücke S3-E gesteckt, Tastatur bis auf Abfrage bzw. Einstellung
der Grenzwerte gesperrt. Ggf. S3-E entfernen.
RST Reset Hard-Reset beim Einschalten bzw. beim Beenden der Programmierung
INPT Input Art des Meßsignales z.B. 0 - 100 mV, 0 - 20 mA...
DEC.P Decimal Point Dezimalpunkt
RD.S.C Reading Scale und Offset Skalierung der Anzeige
RD.CF Reading Configuration Allgemeine Funktionen
S1.CF Setpoint 1 Configuration Funktion Grenzwert 1
S2.CF Setpoint 2 Configuration Funktion Grenzwert 2
S1.DB Setpoint 1 Deadband Hysterese Grenzwert 1
S2.DB Setpoint 2 Deadband Hysterese Grenzwert 2
OT.CF Output Configuration Funktion des Analogausgangs
OT.S.O Output Scale und Offset Skalierung des Analogausgangs im Normalbetrieb
+ OL + Overload Meßsignal Überschreitung
– OL – Overload Meßsignal Unterschreitung
RS.OF Resolution Overflow Meßsignal kann mit der gewählten Auflösung nicht mehr dargestellt werden
9999 Überschreitung des darstellbaren Anzeigebereiches
-1999 Unterschreitung des darstellbaren Anzeigebereiches
ER1 ERROR 1 Fehler in der 2-Koordinaten-Skalierung
T.RS Tare Reset Rücksetzung der Tarierung
SP.RS Setpoint Reset Quittierung bei Grenzwertüberschreitung
SP1 Setpoint 1 Wert Grenzwert 1
SP2 Setpoint 2 Wert Grenzwert 2
NT.CF EEPROM-Fehler Gerät ins Werk einschicken
14.0 Spezifikationen
Meßsignaleingänge
Eingangsbereiche 0 - 100 mV, ±50 mV, 0 - 10 V, ±5 V, 0 - 20 mA, 4 - 20 mA
Isolationsspannung 354 V Spitze nach IEC Vorschriften
NMR 60 dB
CMR 120 dB
Max. Signalsp. Maximal 240 V eff für Spannungseingangsbereiche, 200 mA für Stromeingangsbereiche
Eingangswiderst. 100 MΩ für Bereich 100 mV oder ±50 mV, 1 MΩ für Bereich 10 V oder ±5V
5 Ω für Meßbereich 20 mA
Anzeige
21 mm-9-Segment LED-Anzeige mit programmierbarer Displayfarbe rot, orange oder grün
Größter Fehler ±0,03 % der Anzeige ±1 Digit
Temperaturkoeffizent ±50 ppm/°C
Ansprechzeit 1 - 2 sec.
Warmlaufzeit 30 Min.
-21-
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Analogausgang INFCS-xx1 galv. nicht getrennt
Signalpegel 0 - 10 V, 4 - 20 mA oder 0 - 20 mA
Funktion Feste Zuordnung der Anzeige zum Analogausgang oder P-Regelfunktion in Verbindung mit
Grenzwert 1
Linearität 0,2 %
Lastregulierung 1,1 %
Netzspannungsreg. 0,02 % pro Änderung der Netzspannung um 1 V
Sprungantwort 2 - 3 sec. auf 99 % des Endwertes
Analogausgang INFCS-xx2 galv. getrennt
Isolationsspannung 1000 V zwischen Meßsignaleingang und Analogausgang
Signalpegel 0 - 10 V, 4 - 20 mA oder 0 - 20 mA
Funktion Feste Zuordnung der Anzeige zum Analogausgang oder P-Regelfunktion in Verbindung mit
Grenzwert 1
Linearität 0,2 %
Sprungantwort 2 - 3 sec. auf 99 % des Endwertes
Aufnehmerversorgung
24 V max. 25 mA, 12 V max. 50 mA, 10 V max. 120 mA oder 5 V max. 60 mA bei Modell INFCS-1xx.
Bei Modell INFCS-4xx mit 9 – 32 VDC Versorgung max. 30 mA bei allen Versorgungsspannungen
Betriebstemperatur 0 - 50 °C
Lagertemperatur -40...+85 °C
Relative Luftfeuchtigkeit 90 % bei 40 °C (nicht kondensierend)
Mechanische Daten
Ausschnittsmaße 92x 45 mm
Abmessungen 96 x 48 x 156 mm (B x H x T)
Gewicht 574 g
Gehäusematerial Polykarbonat, 94 V-0 UL
Relaiskontakte
Belastbarkeit max. 230 VAC/30 VDC, 6 A
Ausführung Wechselkontakte
Entstörung RC-Glied mit 2500 pF, 200 Ω
Schutzart
Frontseitig IP20 nach DIN 40050.
Rückseitig IP20 nach DIN 40050.
-22-
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OMEGA garantiert, dass die Geräte frei von Material- und Verarbeitungsfehlern sind. Die Garantiedauer beträgt 13 Monate,
gerechnet ab dem Verkaufsdatum. Weiterhin räumt OMEGA eine zusätzliche Kulanzzeit von einem Monat ein, um
Bearbeitungs- und Transportzeiten Rechnung zu tragen und sicherzustellen, dass diese nicht zu Lasten des Anwenders
gehen.
Wenn eine Fehlfunktion auftreten sollte, muss das betroffene Instrument zur Überprüfung an OMEGA eingeschickt
werden. Bitte wenden Sie sich schriftlich oder telefonisch an die Kundendienstabteilung, um eine Rückgabenummer (AR)
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Dies umfasst, jedoch nicht ausschließlich, fehlerhafter Umgang mit dem Instrument, falscher Anschluss an andere Geräte,
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Hierzu zählen, jedoch nicht ausschließlich, Kontakte, Sicherungen oder Triacs.
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OMEGA garantiert ausschließlich, dass die von OMEGA hergestellten Produkte zum Zeitpunkt des Versandes den
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ausdrückliche oder implizit angenommene, einschließlich der der Handelsfähigkeit sowie der Eignung für einen
bestimmten Zweck ist ausdrücklich ausgeschlossen. Haftungsbeschränkung: Der Anspruch des Käufers ist auf den Wert
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