Omega IN510-N, IN530-N, IN510, IN530 User guide

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IN510-N, IN530-N
IN500
Digitale Infrarot-Pyrometer
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Fester Bestandteil in OMEGAs Unternehmensphilosophie ist die Beachtung aller einschlägigen Sicherheits- und EMV-Vorschriften. Produkte werden sukzessive auch nach europäischen Standards zertifiziert und nach entsprechender Prüfung mit dem CE-Zeichen versehen. Die Informationen in diesem Dokument wurden mit großer Sorgfalt zusammengestellt. OMEGA Engineering, Inc. kann jedoch keine Haftung für eventuelle Fehler übernehmen und behält sich Änderungen der Spezifkationen vor.
WARNUNG: Diese Produkte sind nicht für den medizinischen Einsatz konzipiert und dürfen nicht an Menschen eingesetzt werden.
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IN 510, IN530, IN 510-N, IN530-N
Inhaltsverzeichnis
Allgemeines .......................................................................................................................... 5
1
1.1 Informationen zur Betriebsanleitung ....................................................................... 5
1.2 Terminologie ........................................................................................................... 5
1.3 Urheberschutz......................................................................................................... 5
1.4 Entsorgung / Außerbetriebnahme........................................................................... 5
2 Technische Daten ................................................................................................................6
2.1 Abmessungen......................................................................................................... 7
2.2 Bestimmungsgemäße Verwendung........................................................................ 8
2.3 Lieferumfang........................................................................................................... 8
3 Sicherheit.............................................................................................................................. 8
3.1 Allgemeines ............................................................................................................ 8
3.2 Elektrischer Anschluss............................................................................................ 8
4 Installation ............................................................................................................................ 9
4.1 Das Anschlusskabel.............................................................................................. 10
4.2 Der Anschluss....................................................................................................... 10
4.3 Anschluss an die serielle Schnittstelle.................................................................. 11
5 Zubehör............................................................................................................................... 12
6 Sensorkopf ......................................................................................................................... 13
7 Parametereinstellungen .................................................................................................... 14
7.1 Emissionsgrad (EMI)............................................................................................. 14
7.2 Einstellzeit (T90) ................................................................................................... 14
7.3 Löschzeit (TCL)..................................................................................................... 15
7.4 Auswahl des Maximalwert- oder Minimalwertspeichers (MAX oder MIN) ............15
7.5 Teilmessbereich (LO / HI)..................................................................................... 15
7.6 Analogausgang (OUT).......................................................................................... 15
7.7 Temperaturanzeige (°C / °F)................................................................................. 16
7.8 Umgebungstemperaturkompensation (CMP) ....................................................... 16
7.9 Sensorkopf-Temperatur (AMB)............................................................................. 16
7.10 Baudrate (BD) ....................................................................................................... 16
7.11 Adresse (AD) ........................................................................................................ 16
7.12 Grenzkontakt (LIM) ............................................................................................... 16
7.13 Hysterese (HYS) ................................................................................................... 17
7.14 Wartezeit (nur über Schnittstellenbefehle verfügbar) ........................................... 17
8 Einstellungen am Gerät (nur IN 510 und IN 530) ............................................................. 17
9 Einstellungen über Schnittstelle / Software ....................................................................18
10 Sensorkopf austauschen .................................................................................................. 19
11 Einstellungen mit Handterminal HT 6000 (Zubehör)....................................................... 20
11.1 Fehlermeldungen bei unzulässiger Sensorkopftemperatur .................................. 20
12 Transport, Verpackung, Lagerung ................................................................................... 20
13 Wartung............................................................................................................................... 21
13.1 Sicherheit .............................................................................................................. 21
13.2 Allgemeines .......................................................................................................... 21
13.3 Datenformat UPP® (Universelles Pyrometer-Protokoll) ....................................... 21
14 Bestellnummern ................................................................................................................. 24
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IN 510, IN530, IN 510-N, IN530-N
Anmerkungen, Vorsichts- und Warnungs-Hinweise
Informationen, die durch die folgenden Zeichen gekennzeichnet sind, sind besonders wichtig und müssen unbedingt beachtet werden:
• ANMERKUNG
• WARNUNG oder VORSICHT
• WICHTIG
• TIPP
Anmerkung: So gekennzeichnete Abschnitte enthalten Anmerkungen, die Ihnen die korrekte Einstellung Ihres Instruments erleichtern.
Vorsicht oder Warnung: Diese Kennzeichnung weist Sie auf die Gefahr eines elektrischen Schlages hin.
Vorsicht,Warnung oder Wichtig: Weist Sie auf Punkte hin, die sich auf die Funktionalität des Instruments auswirken können. Bitte lesen Sie in der Produktdokumentation nach.
TIPP: Unter diesem Stichwort finden Sie praktische Tipps.
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1 Allgemeines
1.1 Informationen zur Betriebsanleitung
Wir beglückwünschen Sie zum Kauf dieses hochwertigen und leistungsfähigen Pyrometers. Lesen Sie diese Betriebsanleitung mit allen Hinweisen zu Sicherheit, Bedienung und Wartung bitte sorgfältig Schritt für Schritt durch. Sie dient als wichtige Informationsquelle und Nachschlagewerk für den Betrieb des Gerätes. Zur Vermeidung von Bedienungsfehlern muss diese Anleitung so aufbewahrt werden, dass jederzeit darauf zugegriffen werden kann. Die allgemeinen Sicherheits­bestimmungen (siehe Kap. 3, Sicherheit) müssen bei Betrieb des Gerätes unbedingt eingehalten werden.
1.2 Terminologie
Die verwendete Terminologie bezieht sich auf die VDI- / VDE-Richtlinie 3511, Blatt 4.
1.3 Urheberschutz
Alle Unterlagen sind im Sinne des Urheberrechtgesetzes geschützt. Weitergabe sowie Vervielfältigung von Unterlagen, auch auszugsweise, Verwertung und Mitteilung ihres Inhaltes sind nicht gestattet, soweit nicht ausdrücklich zugestanden. Zuwiderhandlungen sind strafbar und verpflichten zu Schadenersatz. Alle Rechte der Ausübung von gewerblichen Schutzrechten behalten wir uns vor.
1.4 Entsorgung / Außerbetriebnahme
Nicht mehr funktionsfähige Pyrometer sind gemäß den örtlichen Bestimmungen für Elektro- / Elektronikmaterial zu entsorgen.
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2 Technische Daten
Grundmessbereich: -40 … 700°C (-40 … 1292°F) Teilmessbereich: Werkseinstellung: 0 … 500°C. Beliebig wählbar innerhalb des
Interne Messwertverarbeitung: Digital
Spektralbereich: 8 … 14 µm (Messungen an nichtmetallischen Oberflächen;
Sensorkopf: IR-Detektor: Thermopile
Versorgung: 10 … 30 V DC Restwelligkeit < 0,5 V
Analogausgänge: Linearer Strom (0/4 … 20 mA), Spannung (0 … 5 V) oder
Zusätzl. Spannungsausgang: 10 mV/°C oder 10 mV/°F für Temperatur des Sensorkopfes Bürde: Ausgangsimpedanz: 100 Ohm (für Thermoelement oder Spannungsausgang) Schaltkontakt: Potentialfreier Relaiskontakt; 50 V DC, 0,2 A Hysterese: Negative Hysterese, einstellbar von 2 … 20°C
Digital-Schnittstelle: Umschaltbar: RS232 oder RS485 adressierbar (halb-duplex)
Isolation: Keine galvanische Trennung der Ausgänge zur Spannungs-
Emissionsgrad (EMI): 10 … 120% einstellbar in Stufen von 0,1% Maximal-/ Minimalwertspeicher: Löschzeit OFF; 0,1 s; 0,25 s; 0,5 s; 1 s; 5 s; 25 s; extern; auto Einstellzeit t90: 180 ms; umschaltbar auf 0,5; 1; 2; 5; 10 oder 30 s Temperaturanzeige (nur IN 510, IN 530): Bereichsüberschreitung: Anzeige 8888 Bereichsunterschreitung: Anzeige: 1°C unter Teilmessbereichsanfang Temperaturauflösung: 1/10°C (1/10°F von -40 bis 999,9°F, 1°F von 1000 bis 1292°F)
Messunsicherheit **
)
in Abhängigkeit von Objekttemperatur T und Umgebungstemperatur Tu
(EMI = 1, t
= 1 s):
90
**) Bei Thermoelementausgang
mindestens 2,5°C
Reproduzierbarkeit: 0,5% vom Messwert in °C oder 0,5°C
Rauschäquivalente Temperaturdifferenz (NETD):
Grundmessbereichs mit Mindestmessbereichsumfang 51°C
auch lackierte, oxidierte oder eloxierte Metalle) Optik 10:1: mit Linse; Optik 2:1: ohne Linse
Stromaufnahme: max. 60 mA
Thermoelementausgang (Typ „J“ oder „K“)
Max. 700 Ω / 24 V Versorgung (für Stromausgang) (500 Ω / 20 V)
(stromlos oder Wertüberschreitung = offener Kontakt)
Baudrate 1200 bis 19200 Baud, Auflösung 0,1°C
versorgung und untereinander (Relaiskontakt getrennt)
LCD, 4 Stellen, 3 Werte pro Sekunde, konstante Displaybeleuchtung
T = 0…700°C: 0,8% oder 1°C *) T = 0…-20°C: 2°C T = -20…-40°C: 3°C TK der Messunsicherheit: 0,03%/°C oder 0,05°C/°C bezogen
auf 25°C Umgebungstemperatur *)
)
*
Der jeweils größere Wert gilt. Der Sensorkopf muss ca.
15 Minuten in konstanter Umgebungstemperatur sein.
Sollte die Objekttemperatur 85°C unter der Sensorkopf-
temperatur liegen, kann keine korrekte Temperaturmessung durchgeführt werden (Temperaturanzeige zu hoch, keine Fehlermeldung).
Der jeweils größere Wert gilt, Umgebungstemperatur konstant
Bei t90 = 180 ms: 0,1°C (σ = 1) (bei 23°C Messtemperatur und Emissionsgrad = 1)
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Zul. Umgeb.temp. Elektronikbox: 0 … 65°C Zul. Lagertemperatur Elektr.box: -20 … 70°C Zul. Umgebungstemperatur Sensorkopf:
IN 510-N und IN 510: 0 … 85°C IN 530-N und IN 530: 0 … 180°C (kurzzeitig 210°C) mit Kühl- und Blasvorrichtung 0 … 200°C
Zul. Lagertemperatur Sensorkopf: -20 … 85°C (IN 510-N, IN 510)
-20 … 180°C (IN 530-N, IN 530) Relative Luftfeuchte: 10 … 95%, nicht kondensierend Schutzart: IP65 (Elektronik-Box, Sensorkopf 10:1, 180°C-Sensorkopf 2:1)
IP20 (85°C-Sensorkopf 2:1)
Gewicht: 320 g Abmessungen: Elektronik-Box: 98 × 64 × 34 mm (L × B × H)
Sensorkopf: 28 × 14 mm (L × Ø),
Gewinde M12 × 1, L = 10,8 mm Gehäuse: Aluminium (Elektronik-Box), Edelstahl (Sensorkopf) Einbaulage: Beliebig CE-Zeichen: Entsprechend den EU-Richtlinien über elektromagnetische
Verträglichkeit
2.1 Abmessungen Elektronikbox: Sensorkopf:
Sensorkopf 10:1
10,8
Ø4 Apertur
M1 2x1
Kabel-Ø: ca. 3 mm (Typen 530)
ca. 4 mm (Typen 510)
31
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Ø 14
Sensorkopf 10:1 mit Vorsatzoptik
Ø15
Sensorkopf 2:1
Apertur-Ø 4,2
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2.2 Bestimmungsgemäße Verwendung
Die Pyrometer IN 510-N, IN 510, IN 530-N und IN 530 sind stationäre Pyrometer für die be­rührungslose Temperaturmessung von nichtmetallischen Objekten bzw. lackierten, beschichteten oder eloxierten Metallen.
Die Gerätetypen 510 sind ab Werk mit Sensorkopf und -kabel für eine Umgebungstemperatur von maximal 85°C ohne Kühlung ausgestattet, Gerätetypen 530 sind mit Sensorkopf und -kabel bis zu 180°C Umgebungstemperatur ausgestattet. Die Varianten -N sind ohne Display an der Elektronik­box.
2.3 Lieferumfang
Gerät mit Sensorkopf nach Wahl an 3 m oder 15 m-Kabel, Werksprüfschein, Betriebsanleitung.
Hinweis:
Ein Anschlusskabel ist nicht im Lieferumfang enthalten und muss
separat bestellt werden (siehe Kap. 14, Bestellnummern).
3 Sicherheit
Dieser Abschnitt bietet einen Überblick über wichtige Sicherheitsaspekte.
3.1 Allgemeines
Jede Person, die damit beauftragt ist, Arbeiten mit dem Gerät auszuführen, muss die Betriebsanleitung vor Beginn gelesen und verstanden haben. Dies gilt auch, wenn die betreffende Person mit einem solchen oder ähnlichen Gerät bereits gearbeitet hat oder durch den Hersteller bereits geschult wurde. Das Pyrometer darf nur zu dem in der Anleitung beschriebenen Zweck benutzt werden. Es wird empfohlen, nur das vom Hersteller angebotene Zubehör zu verwenden.
3.2 Elektrischer Anschluss
Beim Anschluss zusätzlicher Geräte, die unter Netzspannung stehen (z. B. Transformatoren), sind die allgemeinen Sicherheitsrichtlinien beim Anschluss an die Netzspannung (z. B. 230 V­Versorgung) zu beachten. Netzspannung kann beim Berühren tödlich wirken. Eine nicht fachgerechte Montage kann schwerste gesundheitliche oder materielle Schäden verursachen. Der Anschluss solcher Netzgeräte an die Netzspannung darf nur von qualifiziertem Personal durchführt werden.
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4 Installation
Zum Betrieb der Pyrometer wird eine Gleichspannung von 24 V benötigt (möglicher Bereich: 10 … 30 V). Beim Anschluss der Versorgungsspannung ist auf die richtige Polarität zu achten. Zum Ausschalten des Pyrometers ist die Spannungsversorgung zu unterbrechen. Um die Anforderungen der elektromagnetische Verträglichkeit zu erfüllen (EMV), dürfen nur abgeschirmte Anschlusskabel verwendet werden. Die Abschirmung des maximal 12-adrigen Anschlusskabels (Durchmesser: 3 - 6,5 mm) wird nur auf der Pyrometerseite angeschlossen. Auf der Seite der Spannungsquelle (Schaltschrank) bleibt die Abschirmung offen, um Masseschleifen zu verhindern.
Seite Anschluss (Beispielbild: IN 510) Seite Sensorkopf
Anschluss 1
Anschluss 12
…
Anschluss 4
…
Anschluss 1
Anschlusskabel-Belegung Sensorkopfkabel-Belegung
1 RS485 „A2“ 4 NTC-Widerstand (gelb) 2 RS485 „B2“ 3 NTC-Widerstand (grün) 3 Relaiskontakt (potentialfrei) (rosa) 2 Thermokette (+) (weiß) 4 Relaiskontakt (potentialfrei) (grau) 1 Thermokette (-) (braun) 5 RS232-Schnittstelle TxD (RS485 „A1“) (violett) 6 RS232-Schnittstelle DGND (rot) 7 RS232-Schnittstelle RxD (RS485 „B1“) (schwarz) 8 Sensorkopf-Temperatur (Bezug GND) (blau)
Analogausgang mA oder V oder
9
Typ K oder Typ J (Bezug GND)
(grün)
10 GND (- OUT) (gelb) 11 0 V (braun) 12 +10 … +30 V DC (weiß)
Hinweise:
• Der Sensorkopf ist im
Auslieferungszustand an der Elektronikbox angeschlossen.
• Zur Unterscheidung zwischen
Sensorköpfen Serie 530 und der Vorgänger-Serie 520: 530: Widerstand zw. 1 und 2: 80 kΩ 520: Widerstand zw. 1 und 2: 20 kΩ
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4.1 Das Anschlusskabel
Das Anschlusskabel ist nach folgenden Kriterien auszuwählen:
1. Mit Abschirmung
2. Durchmesser 3 - 6,5 mm
3. Anzahl der Adern: je nach Bedarf 2 bis 12:
- 2 für Spannungsversorgung Zusätzlich, wenn benötigt:
- 1 für Analogausgang
- 1 für Sensorkopf-Temperatur
- 1 GND für Analogausgang und / oder
Sensorkopftemperatur
- 3 oder 4 für Digitalschnittstelle
- 2 für Relaiskontakt
4.2 Der Anschluss
1. Vorbereitung des Kabels Bild 1 .
2. Die Abschirmung des Anschlusskabels wird über die Plastikhülse bis 2 mm über den O-Ring gedrückt.
3. Kabel mit der Klemmverschraubung fixieren.
4. Anschluss 9 wird in der Regel mit dem Gehäuse verbunden (Auslieferungszustand). Wenn jedoch das Gehäuse metallische Verbindung mit einem Objekt mit eigenem Erdpotential hat, ist die interne Erdverbindung aufzutrennen.
Zum Anschluss der einzelnen Adern lässt sich die Schraubleiste (auch die für den Sensorkopf) in der Elektronik-Box zur ein­fachen Montage von der Platine abheben und nach der Verschraubung wieder auf­stecken Bild 2 .
Bild 1
ca. 40 mm
Ø 3 - 6,5 mm
Abisolierung: ca. 3 mm
Abschirmung: ca. 7 mm
Plastikhülse mit O-Ring
Klemmverschraubung
Bild 2
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Achtung:
Vor dem Anschluss eines Auswerte­gerätes (wie z. B. Regler, SPS, …) muss unbedingt auf den dafür benötigten Signaltyp geachtet werden. Auf diesen Typ ist der Analogausgang (Strom, Spannung oder Thermoelement) des Pyrometers einzustellen. Bei Falscheinstellung kann Ihr Auswertegerät möglicherweise beschädigt werden
Bild 3 : Zur Gehäusebefestigung sind zwei Bohrungen für 4 mm Schraubendurchmesser vorhanden. Nach Montage und Parametrierung (falls nötig) wird der Deckel auf die Elektronikbox geschraubt.
Hinweis:
Bei Verwendung des Pyrometers mit Messausgang Thermoelement
Typ K oder J muss dieser Ausgang mit der passenden Ausgleichsleitung angeschlossen werden
4.3 Anschluss an die serielle Schnittstelle
Das Pyrometer verfügt über eine Schnittstelle RS232 oder RS485 (in der Elektronikbox umschaltbar). Die Über­tragung mit RS232 ist nur über relativ kurze Distanzen möglich und elektro­magnetische Störungen können die Übertragung beeinträchtigen. Die Übertragung mit RS485 ist weitestgehend störunanfällig, es lassen sich sehr lange Übertragungsstrecken
24 V DC
realisieren und es können mehrere Pyrometer in einem Bussystem an eine Schnittstelle angeschlossen werden. Die Übertragungsgeschwindigkeit der Schnittstelle (in Baud) ist von der Leitungslänge abhängig. Einstellbar sind Werte zwischen 1200 und 19200 Baud. Ein Richtwert bei RS232 für 19200 Baud ist: 7 m Leitungslänge. Ein Richtwert bei RS485 für 19200 Baud
24 V DC
sind 2 km Gesamtleitungslänge.
Bild 3
Gehäusebefestigung
Anschlussbeispiel von 2 Geräten mit RS485:
120
Master
Ω
A B
A2 B2
TxD/A1 GND RxD/B1
0 V +24 V
Pyrometer 1, z.B. Adresse 00
A2 B2
TxD/A1 GND RxD/B1
0 V +24 V
Pyrometer 2, z.B. Adresse 01
RS232 RS485
RS232 RS485
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5 Zubehör
Umfangreiches Zubehör garantiert Ihnen problemlosen Anschluss sowie Montage des Pyrometers. Folgende Übersicht zeigt einen Teil der zur Verfügung stehenden Zubehörteile. Das komplette Angebot inklusive Bestellnummern findet sich unter Kap.
14, Bestellnummern.
Kühl- und Blasvorsätze für Montagewinkel für Blaseinrichtung Sensorkopf 10:1 oder 2:1 Sensorkopf (nicht mit Vorsatzlinse)
HT 6000: DA 6000: C/Z-Schienennetzteil Anschlusskabel Handterminal mit LED-Digitalanzeige mit NG DC, 100…240 V AC inkl. Schnittstellen­Parametriermöglichkeit Parametriermöglichkeit für Pyrometer für Pyrometer
⇒ 24 V DC kabel/Stecker
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6 Sensorkopf
Es stehen zwei optische Ausführungen der Sensorköpfe mit einem Distanzverhältnis von 10:1 oder 2:1 zur Verfügung. Die damit verbundenen Messfeldgrößen bei verschiedenen Messabständen sind den Zeichnungen zu entnehmen, Zwischenwerte müssen interpoliert werden. Für den 10:1-Sensorkopf der Serie 510 steht eine zusätzliche Vorsatzoptik (bis 85°C Temperaturbeständig) zu Verfügung, mit der ein kleines Messfeld in kurzer Distanz erzeugt werden kann. An Geräte der Serie 530 können auch Sensorköpfe der Serie 510 angeschlossen werden, jedoch keine der (alten) Serie 520. Geräte der Serie 510 können auch mit alten Köpfen der Vorgängerserien 500 und 520 betrieben werden. Wird ein neuer Sensorkopf angeschlossen (z. B. mit längerem Kabel), so muss zur Anpassung an die Elektronik die 8-stellige Kennung am Sensorkopf-Kabel in das Pyrometer eingegeben werden (siehe Kap.
austauschen
).
Sensorkopf 10:1
(3 Markierungsringe)
Messabstand [mm]
600
200
22
400
40
62
0
5
1000
107
Messfleckdurchmesser [mm]
10, Sensorkopf
2000
220
Sensorkopf 2:1
(2 Markierungsringe)
Messabstand [mm]
0
400
5
200
Messfleckdurchmesser [mm]
10:1-Kopf mit Vorsatz-Optik
(nur Serie 510)
Messabstand [mm]
50
17
2
16
Messfleckdurchmesser [mm]
Hinweis:
Das Messobjekt darf sich in beliebiger Entfernung befinden! Es muss nur mindestens so
groß sein wie das Messfeld in dieser Entfernung.
1000
490
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IN 510, IN530, IN 510-N, IN530-N
7 Parametereinstellungen
Die Parametereinstellungen beim (siehe auch Kap.
9, Einstellungen über Schnittstelle / Software und Kap. 11, Einstellungen
mit Handterminal HT 6000 (Zubehör)
über die im Gerät integrierten Bedientasten möglich (siehe
7.1 Emissionsgrad (EMI)
Für eine korrekte Messung muss der Emissionsgrad eingestellt werden. Unter dem Emissionsgrad versteht man das Verhältnis der abgestrahlten Leistung eines beliebigen Objekts zur abgestrahlten Leistung eines „Schwarzen Strahlers“ (Ein „Schwarzer Strahler“ ist ein Körper, der alle einfallenden Strahlen absorbiert mit einem Emissionsgrad von 100%) gleicher Temperatur. Der Emissionsgrad ist materialabhängig und liegt zwischen 0% und 100% (Einstellmöglichkeiten des Pyrometers: 10 …
100%, eine zusätzliche Dämpfung, eine Einstellung über 100% bis zu
120%, kann verwendet werden, um z. B. die Messung eines Objekts hinter Gasen mit heißen Rußpartikeln zu korrigieren). Zusätzlich ist der Emissionsgrad von der Oberflächenbeschaffenheit des Materials, dem Spektralbereich des Pyrometers und der Messtemperatur abhängig. Der Emissionsgrad muss am Pyrometer entsprechend eingestellt werden. Typische Emissionsgrade für die Spektralbereiche der Geräte liefert folgende Tabelle. Die angegebenen Toleranzen bei den einzelnen Materialien sind hauptsächlich von der Oberflächenbeschaffenheit abhängig. Raue Oberflächen haben höhere Emissionsgrade.
Messobjekt Emissionsgrad (%) Messobjekt Emissionsgrad (%)
"Schwarzer Strahler" 100 Mauerwerk menschliche Haut 98 Schamotte Schwarzer Mattlack 95 Gummi Ruß 95 Porzellan 85 … 95 Holz 80 … 92 Keramik Papier 92 … 95 Lack, auch Klarlack Asphalt 85 Gips Glas / Quarzglas 72 … 87 Ölfarben Textil 75 … 95 Stahl (oxidiert) 60 … 80 Graphit 75 … 92 Stahl (blank) 10 … 30 Zement 90 Alu (blank) 2 … 15 Wasser 95 Alu (eloxiert) 96
IN-510-N bzw. IN-530-N sind nur über Schnittstelle möglich
), beim IN 510 bzw. IN 530 sind diese Einstellungen auch
8, Einstellungen am Gerät).
7.2 Einstellzeit (T90)
Die Einstellzeit ist die Zeitspanne zwischen dem Zeitpunkt einer sprunghaften Änderung des Wertes der Messtemperatur und dem Zeitpunkt von dem ab der Messwert des Pyrometers innerhalb vorgegebener Grenzen bleibt. Die Zeiten beziehen sich dabei auf 90% des gemessenen Temperatursprungs. Bei OFF arbeitet das Gerät mit seiner Eigenzeitkonstanten. Langsamere Einstellzeiten können sinnvoll sein, um über schnelle Schwankungen der Objekttemperatur zu mitteln.
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Einstellungen:
OFF 0,5 s
.
.
.
30 s
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7.3 Löschzeit (TCL)
Ein Maximalwertspeicher (bzw. Minimalwertspeicher) speichert den höchsten (bzw. niedrigsten) erreichten Wert. Sie können je nach Bedarf einstellen, wie lange dieser Wert gehalten werden soll, bevor er gelöscht und durch einen neuen, aktuellen Wert ersetzt wird. Folgende Einstellungen sind möglich:
• Löschzeit „0 s (OFF)“: Der Speicher ist abgeschaltet und der Momentanwert
wird gemessen.
• Wird irgendeine Löschzeit
TCL eingegeben, wird der Minimal- oder
Maximalwert gelöscht.
• Der Modus „auto“ wird für diskontinuierliche Messaufgaben verwendet. Es
werden z. B. Objekte auf einem Förderband transportiert und passieren das Pyrometer nur für einige Sekunden. Dabei soll die Maximal- oder Minimaltemperatur von jedem Teil erfasst werden. In diesem Modus wird der Maximalwert (bzw. Minimalwert) so lange gehalten, bis ein
neues heißes
(oder kaltes) Objekt in den Messstrahl kommt. Die Temperatur, die als „heiß“ (oder „kalt“) erkannt werden soll, ist dabei durch den unteren bzw. oberen Rand des eingestellten Teilmessbereichs definiert. Der gespeicherte Maximalwert wird dann gelöscht, wenn die Temperatur eines neuen heißen Objektes die untere Grenze oder mindestens 2°C überschreitet. Der
LO des eingestellten Teilmessbereichs um 1%
Minimalwertspeicher arbeitet
entgegengesetzt, wird also gelöscht, wenn die Temperatur des neuen Objektes die obere Grenze mindestens 2°C
unterschreitet.
• Ein externes Löschen („extern“) lässt sich nur über eine eigene Software
aktivieren und verwenden (siehe auch Datenformat
HI des Teilmessbereichs um 1% oder
®
UPP
, Kap. 13.3).
7.4 Auswahl des Maximalwert- oder Minimalwertspeichers (MAX oder MIN)
Hier wird ausgewählt, ob der Maximal- oder Minimalwert gebildet werden soll, wenn die Speicherfunktion durch eine Eingabe von TCL aktiviert wurde. Ist
TCL auf „OFF“ gestellt, ist diese Funktion nicht aktiv, die Anzeige „MAX“ oder
„MIN“ stellt lediglich die Voreinstellung dar.
Einstellungen:
OFF 0,1 s
.
.
.
25 s
extern
auto
Einstellungen:
MAX
MIN
7.5 Teilmessbereich (LO / HI)
Es besteht die Möglichkeit, einen Teilmessbereich (Mindestumfang 51°C) innerhalb des Gesamtmessbereichs auszuwählen. Dieser Teilmessbereich entspricht dem
Analogausgang. LO stellt den Teilmessbereichsanfang dar, HI
das Teilmessbereichsende. Bei Verwendung eines Thermoelement-Ausgangs wird der Analogausgang nicht verändert. Mit Hilfe des Teilmessbereichs ist es außerdem möglich, die Anforderung an den „Auto“-Löschmodus des Maximalwertspeichers bzw. Minimalwertspeichers zu konfigurieren (s.o.).
7.6 Analogausgang (OUT)
Der Analogausgang muss so gewählt werden, dass er mit dem Signaleingang Ihres Auswertegerätes (z. B. Regler, SPS, …) übereinstimmt. Zur Auswahl stehen Stromausgang (0 oder 4 bis 20 mA), Spannungsausgang (0 5 V) oder eine Ausgangsspannung, die der eines Thermoelementes vom Typ J oder Typ K entspricht.
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Einstellungen:
700°C
.
.
.
-40
Einstellungen:
0-20 mA 4-20 mA
0-5 V Typ J Typ K
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Achtung: Vor dem Anschluss eines Auswertegerätes (z. B. Regler, SPS, …) muss
unbedingt auf den dafür benötigten Signaltyp geachtet werden. Auf diesen Typ ist der Analogausgang (Strom, Spannung oder Thermo­element) des Pyrometers einzustellen. Bei Falscheinstellung kann Ihr Auswertegerät möglicherweise beschädigt werden.
7.7 Temperaturanzeige (°C / °F)
Die Anzeige der Temperatur kann in „°C“ oder „°F“ erfolgen.
7.8 Umgebungstemperaturkompensation (CMP)
Dieser Parameter bleibt im Normalfall auf der Standardeinstellung „auto“ stehen, da der Sensorkopf in der Regel die gleiche Temperatur wie die Umgebung des Messobjekts hat. Befindet sich das Messobjekt jedoch in einem Bereich mit höherer Umgebungstemperatur (z. B. in einem Ofen), kann das Messergebnis verfälscht werden (zu hohe Temperaturanzeige). Zur Kompensation dieses Einflusses
kann mit Hilfe der CMP-Funktion die
Umgebungstemperatur (innerhalb des Pyrometermessbereichs) des Messobjektes eingegeben werden. Es ist allerdings zu bedenken, dass diese Methode nur dann zum korrekten Messwert führt, wenn dieser Umgebungs­temperatureinfluss am Messobjekt
7.9 Sensorkopf-Temperatur (AMB)
immer konstant ist.
Die Innentemperatur des Sensorkopfes lässt sich zur Kontrolle anzeigen.
7.10 Baudrate (BD)
Die Übertragungsgeschwindigkeit der seriellen Schnittstelle (in Baud) ist von der Leitungslänge abhängig. Standard-Richtwert bei RS232 für 19200 Baud sind: 7 m Leitungslänge, bei RS485: 2 km. Die Baudrate halbiert sich jeweils mit der Verdoppelung der Übertragungsstrecke.
Einstellungen:
°C °F
Einstellungen:
700°C
.
.
.
-40°C
auto
Einstellungen:
19200 Bd
.
.
.
1200 Bd
7.11 Adresse (AD)
Zum Betrieb mehrerer Geräte mit RS485-Schnittstellen (bis zu 32) ist es nötig, jedem Gerät eine eigene Adresse zuzuweisen, unter der es angesprochen werden kann. Dazu muss zunächst jedes Gerät
einzeln mit einer Adresse
versehen werden. Danach können alle Geräte angeschlossen werden. Sollen bestimmte Parameter bei allen Geräten gleichzeitig verändert werden, so ist das mit der globalen
Adresse 98 möglich (es erfolgt keine Antwort der
Geräte). Sollte die Adresse eines Gerätes unbekannt sein, so haben Sie die Möglichkeit, jedes Gerät unabhängig von der eingestellten Adresse mit der globalen
7.12 Grenzkontakt (LIM)
Adresse 99 anzusprechen (nur ein Gerät anschließen).
Die Geräte sind mit einem Relaiskontakt ausgestattet, der vom Messsignal gesteuert wird und unter „
LIM“ auf die gewünschte Schalttemperatur eingestellt
wird. Unterhalb des eingegebenen Wertes ist dieser Kontakt geschlossen, oberhalb ist er geöffnet.
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Einstellungen:
31
.
.
.
00
Einstellungen:
700°C
.
.
.
-40°C
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7.13 Hysterese (HYS)
Der Relaiskontakt öffnet sofort bei Überschreitung des eingegebenen LIM­Wertes und schließt bei einer um den Wert der Hysterese tieferen Temperatur.
Einstellungen:
20°C
.
.
.
2°C
7.14 Wartezeit (nur über Schnittstellenbefehle verfügbar)
(siehe Kap. 13.3, Datenformat UPP® (Universelles Pyrometer-Protokoll))
Beim Betrieb eines Pyrometers über RS485 kann es vorkommen, dass die Verbindung nicht schnell genug ist, um die Antwort des Pyrometers auf einen Befehl des Masters rechtzeitig zu erfassen. In diesem Fall kann eine Wartezeit eingegeben werden, die den Datentransfer verzögert (z. B.: tw = 02 bei einer Baudrate von 9600 bedeutet eine Wartezeit von
2
/
9600
sec).
Werkseinstellung bei Auslieferung:
=100; T90=OFF; TCL=OFF; MAX/MIN=MAX; OUT=0…20 mA; LO=0°C;
EMI
HI=500°C; °C/°F=°C; CMP=auto; BD=19200; AD=00; LIM=0°C; HYS=2°C
8 Einstellungen am Gerät (nur IN 510 und IN 530)
Die Bedienelemente zur Parametrierung befinden sich beim IN 510 bzw. IN 530 im Inneren des Gerätes und sind nach Entfernen des Gehäusedeckels erreichbar (Lösen der 4 Schrauben).
Schnittstellenumschalter:
RS232 RS485
Pfeiltasten ↑ und ↓: Nach Anwahl
eines Parameters mit dem PAR­Taster werden mit den Pfeiltasten alle jeweils verfügbaren Einstell­werte durchgeschaltet
Parameterwahl: Durch drücken des Tasters PAR werden die Menüpunkte in der Reihenfolge der
Parametereinstellungen (siehe Kap. sich das Gerät zurück in den reinen Messmodus und
7) aufgerufen. Erfolgt ca. 15 s kein Tastendruck, so schaltet übernimmt den zuletzt eingestellten Wert.
Ein veränderter Wert wird auch beim Wechsel auf einen anderen Parameter übernommen.
Achtung: Gerät nicht dauerhaft mit offenen Deckel betreiben.
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9 Einstellungen über Schnittstelle / Software
Sämtliche Parameter lassen sich über Schnittstelle mit dem PC-Programm InfraWin (aktuellste Version als Download von der Homepage www.omega.de Windows 98SE) oder mit einem vom Benutzer geschriebenen eigenen Kommunikationsprogramm eingeben (siehe Befehlstabelle Kap.
13.3).
Nach der Installation (wählen Sie das Setup-Programm und folgen den Anweisungen des Installationsprogramms) und dem Programmstart erscheint das Startmenü, über das der Zugriff auf die einzelnen Programmfunktionen erfolgt:
Öffnen einer gespeicherten Datei Speichern der erfassten Messwerte zur späteren Nachbearbeitung
Messung mit Farbbalkendarstellung Messung mit graphischer Darstellung Einstellung der Geräteparameter Wahl der Schnittstelle, Baudrate und ggf. der Pyrometer-Adresse Zeitwerte zwischen den Messwertabfragen Anzahl der angeschlossenen Geräte (maximal zwei)
Auswertung der gemessenen oder gespeicherten Werte in Tabellenform Auswertung gemessener oder gespeicherter Werte in einer Grafik Auswertung gemessener oder gespeicherter Werte in einer Text-Datei
Berechnet Messfelddurchmesser bei verschiedenen Messabständen
Nur wenn verfügbar: Steuerung des Programmreglers PI 6000
Bevor das Programm benutzt wird, sind zunächst unter (die) Pyrometer verbunden ist (sind) auszuwählen.
Anschließend können alle voreingestellten Pyrometer-
Parameter
Das Eingabefenster der Pyrometer-Parameter Eingabefelder zu den Parametern aus Kap.
ausgelesen oder ggf. verändert werden.
enthält
7. Wählen
Sie in dem jeweiligen Listenfeld den für Sie in Frage kommenden Parameter aus, die aktuelle Einstellung des Gerätes wird angezeigt.
Hinweise:
• Der Grundmessbereich gibt den
Gesamtmessbereich des Pyrometers an, wird automatisch angezeigt und kann nicht geändert werden.
• Geben Sie eine von 0 abweichende
Löschzeit ein,
so muss durch Anwählen von „max“ oder „min“ noch gewählt wer den, ob der Maximalwert- oder der Minimalwertspeicher benötigt wird.
• Soll die Umgebungstemperatur-Kompensation
aktiviert werden, so kann hier die Eingabe gemacht werden, nachdem auf „man.“ geschaltet wurde. Das
erhältlich; Systemvoraussetzung min.
Computer die Schnittstelle(n), mit der das
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Eingabe-Feld T(Umg) wird dann sichtbar, so dass die Umgebungstemperatur-Korrektur eingegeben werden kann. In der Stellung „auto“ geht das Gerät davon aus, dass die Umgebungstemperatur von Messobjekt und Sensorkopf gleich ist (Standardeinstellung).
Material haben Sie die Möglichkeit, verschiedene Materialien mit den dazugehörigen
• Unter
Emissionsgraden einzugeben und aus der Liste jederzeit wieder aufzurufen.
• „1 Messung “ zeigt für etwa eine Sekunde die aktuelle Messtemperatur an.
• „Test “ öffnet ein Fenster, das die direkte Kommunikation mit dem Pyrometer über die
Schnittstellenbefehle ermöglicht (siehe Kap.
13.3, Datenformat UPP
®
). Zusätzlich kann ein
Verbindungstest mit der eingestellten Baudrate durchgeführt werden.
• Über die Öffnen/Speichern-Symbole lassen sich alle Einstellungen sichern und wiederherstellen. Die weiteren Programmfunktionen entnehmen Sie der Online-Hilfe des Programms.
10 Sensorkopf austauschen
Hinweis: An Geräte der Serie 530 können auch Sensorköpfe der Serie 510
Der Sensorkopf kann ausgetauscht werden, z. B. um einen Kopf mit anderen optischen Eigen­schaften oder einem längeren Anschlusskabel anzuschließen. An jedem Kabel befindet sich ein Schild mit einer Sensor-Kennung, die in das Pyrometer eingegeben werden muss. Das Sensorkopfkabel ist in den Längen 3 m oder 15 m verfügbar, es kann aber auf jede beliebige Länge gekürzt werden. Die abgeschnittene Sensor­Kennung sollte dabei wieder an das restliche Kabel angebracht werden. Zum Anschluss an die Elektronikbox ist das Kabel entsprechend der nebenstehenden Abbildung vorzubereiten. Die Abschirmung wird über Scheibe und O-Ringe gedrückt, bevor das Kabel in die Elektronikbox geführt und mit der Klemmverschraubung verschraubt (Serie 510) oder verlötet (Serie 530) werden kann (Anschlussschema siehe Kap.
Installation
Die Sensor-Kennung am Sensorkopfkabel wird folgendermaßen in das Pyrometer eingegeben:
• Eingabe über Software: Unter
finden Sie das Feld . Geben Sie den Code S1 und S2 ein und bestätigen Sie mit Werte werden übernommen und das Gerät ist mit dem neuen Sensorkopf messbereit.
• Am IN 510 bzw. IN 530 ist zusätzlich eine Eingabe des Sensorkopf-Codes über die Gerätetasten möglich: Öffnen Sie das Gehäuse und drücken gleichzeitig die Pfeiltasten ↑ und
↓. Während die Tasten gehalten werden, drücken Sie die PAR-Taste. Auf dem Display
erscheint S1 und die eingestellte Kennung dazu. Mit den Pfeiltasten wird nun der neue Wert S1 eingegeben und durch Drücken der PAR-Taste übernommen. Nun erscheint S2 mit dem voreingestellten Wert. Geben Sie wieder mit den Pfeiltasten die Kennung ein. Durch Drücken der PAR-Taste wird die Kennung übernommen und die Daten des neuen Sensorkopfes sind gespeichert.
• Die Code- Eingabe über Handterminal HT 6000 oder Digitalanzeige DA 6000 ist nicht möglich.
angeschlossen werden, jedoch keine der (alten) Serie 520. Geräte der Serie 510 können auch mit alten Köpfen der Vorgängerserien 500 und 520 betrieben werden.
ca. 40 mm
Abisolierung: ca. 3 mm
Abschirmung: ca. 5 mm
).
Pyrometer-Parameter
OK. Die
Scheibe
O-Ringe
Klemmver­schraubung
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11 Einstellungen mit Handterminal HT 6000 (Zubehör)
Das HT 6000 ist ein batteriebetriebenes Handgerät zur Parametrierung der Digitalpyrometer und zur Anzeige der aktuellen Messtemperatur. Das Pyrometer wird mit seinem Schnittstellenkabel (RS232 oder RS485) über die 9-polige SUB-D Steckbuchse mit dem Handgerätes verbunden. Nach dem Einschalten des HT 6000 wird das Pyrometer automatisch erkannt und die voreingestellten Parameter können angezeigt werden. Das Umschalten auf die verschiedenen Parameter erfolgt mit der (Reihenfolge siehe Kap. Mit den Pfeiltasten
7, Parametereinstellungen).
lassen sich die verfügbaren
PAR-Taste
Einstellwerte anzeigen und zur Übernahme in das Pyrometer mit der „Enter“-Taste bestätigen. Erfolgt 30 s lang keine Eingabe, wechselt das HT 6000
Übernahme der Wertänderung
zurück.
in den Messmodus
ohne
Anzeige
Ein/Ausschalter
SUB-D-Stecker
Parameterwahl
Pfeiltasten zur Parameter­änderung
Datenübernahme
11.1 Fehlermeldungen bei unzulässiger Sensorkopftemperatur
Zum Schutz der Elektronik bzw. der Anlagen werden bei einer Über- oder Unterschreitung der zulässigen Sensorkopf-Temperatur folgende Fehlermeldungen ausgegeben:
• Überschreiten der zulässigen Sensorkopf-Temperatur (je nach Ausführung 85°C oder 180°C):
- Ausgabe an der Schnittstelle Code 75550
- Ausgabe am Analogausgang: 22 mA bei 0/4 … 20 mA, 5 V bei 0 … 5 V, Überschreiten des Messbereichsendes bei Thermoelementausgang
- Das Relais fällt ab (Kontakte geöffnet)
- Anstelle der Temperaturanzeige (IN 510 bzw. IN 530) erscheint ERR 1
• Unterschreiten der zulässigen Sensorkopf-Temperatur (0°C):
- Ausgabe an der Schnittstelle Code 74440
- Ausgabe am Analogausgang: 22 mA bei 0/4 … 20 mA, 5 V bei 0 … 5 V, Überschreiten des Messbereichsendes bei Thermoelementausgang
- Das Relais fällt ab (Kontakte geöffnet)
- Anstelle der Temperaturanzeige (IN 510 bzw. IN 530) erscheint ERR 2
Eine Über- oder Unterschreitung der zulässigen Elektronikbox-Temperatur wird nicht gemeldet.
12 Transport, Verpackung, Lagerung
Das Gerät kann durch unsachgemäßen Transport beschädigt oder zerstört werden. Steht die Originalverpackung nicht mehr zur Verfügung, ist zum Transport des Gerätes ein mit stoß­dämpfendem PE-Material ausgelegter Karton zu verwenden. Bei Überseeversand oder längerer Lagerung in hoher Luftfeuchtigkeit sollte das Gerät durch eine verschweißte Folie gegen Feuchtigkeit geschützt werden (evtl. Silicagel beilegen).
Die Pyrometer sind für eine Lagertemperatur von -20 … 70°C bei nicht-kondensierenden Bedingungen ausgelegt. Die Lagerung des Pyrometers über oder unter dieser Temperatur kann zu Beschädigung oder Fehlfunktionen führen.
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13 Wartung
13.1 Sicherheit
Vorsicht bei Wartungsarbeiten am Pyrometer. Ist das Pyrometer in laufende Prozesse einer Anlage integriert, so ist diese auszuschalten und gegen Wiedereinschalten zu sichern. Danach kann die Wartungsarbeit am Pyrometer durchgeführt werden.
13.2 Allgemeines
Die Geräte besitzen keine Teile, die einer Wartung unterliegen, nur die Linse muss zur einwandfreien Messung in sauberem Zustand gehalten werden. Bei Verschmutzung kann die Linse mit einem weichen Tuch in Verbindung mit Spiritus gereinigt werden. Es können auch handelübliche Brillen­oder Foto-Objektiv-Reinigungstücher verwendet werden (keine säurehaltigen Mittel oder Lösungsmittel verwenden). Die Linse der 10:1-Sensorköpfe ist mit einer leicht farbig erscheinenden Entspiegelungsschicht versehen, die auf keinen Fall abgerieben werden darf, da sonst die Messung stark verfälscht wird.
13.3 Datenformat UPP® (Universelles Pyrometer-Protokoll)
Über Schnittstelle lassen sich mit einem geeignetem Kommunikationsprogramm oder über das Test-Eingabefeld in der Software Pyrometer austauschen.
Der Datenaustausch erfolgt im ASCII-Format mit folgenden Übertragungsparametern: Das Datenformat ist: 8 Datenbit, 1 Stopbit, gerade Parität (8,1,e) Das Gerät antwortet bei Befehlseingabe mit: Ausgabe (z. B. dem Messwert) + CR (
Return, ASCII 13), bei reinen Eingabebefehlen mit „ok“ + CR. Bei ungültigen Schreibparametern
antwortet das Gerät mit „no“ + CR. Jeder Befehl beginnt mit der 2-stelligen Geräte-Adresse AA (z. B. "00"). Darauf folgen 2 kleine Buchstaben (z. B. „ ASCII-Parametern „
X“ und CR als Abschluss. Wird dieser Parameter "X" weggelassen, so gibt das
Gerät den momentan eingestellten Parameter zurück.
Beispiel: Eingabe: “00em“ + <CR>
Es wird der eingestellte Emissionsgrad des Gerätes mit der Adresse 00 zurückgegeben
Antwort: “0970“ + <CR> bedeutet Emissionsgrad = 0,970 bzw. 97,0%
Beschreibung Befehl Parameter
Messwert abfragen: AAms Ausgabe: YYYYY
Messwert mehrfach
AAmsXXX XXX = 000 … 999 abfragen: Emissionsgrad: AAemXXXX XXXX = 0100 … 1200 in ‰
InfraWin (unter „Pyrometer-Parameter“) Befehle direkt mit dem
Carriage
em“ für Emissionsgrad) gefolgt von ggf. erforderlichen
5-stellig dezimal, in 1/10 °C oder °F 88880 = Überschreiten des Messber.endes 75550 = Überschreiten der Sensorkopftemp. 74440 = Unterschreiten der Sensorkopftemp. 02563 = 256,3 °C oder °F
-0170 = -17,0 °C oder °F
XXX = Anzahl der Messwerte
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Einstellzeit t90: AAezX X = 0 … 6 (dezimal)
0 = Eigenzeitkonstante des Gerätes 1 = 0,5 s 3 = 2 s 5 = 10 s 2 = 1 s 4 = 5 s 6 = 30 s
Löschzeit tCL setzen: AAlzX X = 0 … 8 (dezimal)
0 = Maximalwert- / Minimalwertspeicher aus 1 = 0,10 s 5 = 5,00 s 2 = 0,25 s 6 = 25,00 s 3 = 0,50 s 7 = extern Löschen
4 = 1,00 s 8 = automatisches Löschen Externes Löschen: AAlx Simulation eines externen Löschkontakts Maximal- / Minimalwert einstellen: Grundmessbereich lesen:
AAmiX X = gewünschte Einstellung
0 = Maximalwert, 1 = Minimalwert
AAmb Ausgabe: YYYYZZZZ (8-stellig hex) 2)
YYYY = Messbereichsanfang
ZZZZ = Messbereichsende Teilmessbereich lesen: AAme wie bei mb Teilmessbereich setzen: AAmeYYYYZZZZ YYYY = Messbereichsanfang
ZZZZ = Messbereichsende Analogausgang 1): AAasX X = 0 … 4 2 = 0 … 5 V
0 = 0 … 20 mA 3 = Thermoelement Typ K
1 = 4 … 20 mA 4 = Thermoelement Typ J Temperaturanzeige 1): AAfhX
X = 0;1 0 = Ausgabe Celsius
1 = Ausgabe Fahrenheit Umgebungstemperatur eingeben:
Umgebungstemperatur auslesen:
AAutXXXX XXXX = Wert der Umgeb.temp., 4-stellig hex 2)
XXXX z. B. FFEC entsprechend -20 Grad
-99
= FF9D
dez
manuelle Kompensation
bedeutet: Automatik, keine
hex
AAut Ausgabe: gespeicherter Wert, 4-stellig hex 2)
z. B. 0258 entsprechen 600 Grad Sensorkopftemperatur: AAgt Ausgabe: XXX (dez. 000…180°C oder
032…356°F) Max. Sensorkopf­temperatur:
AAtm Ausgabe: XXX (dez. 000…180°C oder
032…356°F) Baudrate ändern: AAbrX X = 0 … 4 0: 1200 Baud 1: 2400 Baud
2: 4800 Baud 3: 9600 Baud 4: 19200 Baud Geräteadresse ändern 1): AAgaXX
XX: Geräteadresse dezimal; 00 … 31 einstellbare
Geräteadresse; global: 98, 99 Schaltpunkt auslesen: AAsl Ausgabe: XXXX (4-stellig hex) 2) Schaltpunkt eingeben: AAslXXXX XXXX (4-stellig hex) 2)
Einstellung innerhalb des Teilmessbereichs Hysterese eingeben: AAhlXX XX (2-stellig hex) 2)
XX Einstellung 2 … 20°C (4… 36°F) Hysterese auslesen: AAhl Ausgabe: XX (2-stellig hex) 2) Wartezeit: AAtwXX XX = 00 … 99 relativer Verzögerungswert Sensordaten schreiben:
AAseXXXXYYYY XXXXYYYY (8-stellig dez.); Eingabe Sensordaten
XXXX: S1; YYYY: S2 Sensordaten auslesen: AAse Ausgabe: XXXXYYYY (8-stellig dezimal)
Abfrage der Einstellung des Sensors: XXXX: S1
YYYY: S2 Reset 1): AAre Reset des Gerätes
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Parameter lesen: AApa Ausgabe 11-stellig dezimal:
Stellen 1 und 2 (10…99 oder 00): EMI bis 100
Stelle 3 (0 … 6): t90 (Erfassungszeit)
Stelle 4 (0 … 8): tCL (Speicher-Löschmodus)
Stelle 5 (0 / 4): Analogausgang
Stellen 6 und 7 (00 … 99): Sensorkopftemp.
Stellen 8 und 9 (00 … 31): Geräteadresse
Stelle 10 (0 … 4): Geräte-Baudrate
Stelle 11 (immer 0) Fehlerstatus: AAfs Ausgabe: XX;
XX=00…FF (00 = kein Fehler)
(01…FF: Fehlercode für LumaSense-Service) Seriennummer: AAsn Ausgabe: XXXXX (5-stellig dezimal) Gerätetyp / Softwareversion:
AAve Ausgabe: XXYYZZ (6-stellig dezimal)
XX = 76 (IN510 / IN 530); YY = Monat der Softwareversion ZZ = Jahr der Softwareversion
Hinweise: - Mit dem Buchstaben „l“ ist das kleine „L“ gemeint.
- Fettgedruckte Werte = Werkseinstellung.
1)
Nach Ausführung dieser Befehle wird ein automatischer Reset des Gerätes durchgeführt. Das Gerät benötigt
ca. 150 ms bis es wieder betriebsbereit ist und mit den geänderten Einstellungen arbeitet.
2)
Die Ein-/Ausgabe erfolgt entsprechend der Voreinstellung in °C oder °F.
Ergänzender Hinweis zur RS485-Schnittstelle
Anforderung an das Master-System bei Halb-Duplex-Betrieb:
1. Nach einer Anfrage ist der Bus innerhalb einer Übertragungszeit von 3 Bits freizuschalten (einige ältere Interfaces sind dafür nicht schnell genug).
2. Die Antwort des Pyrometers erfolgt spätestens nach 5 ms.
3. Erfolgt keine Antwort, so liegt ein Parity- oder Syntaxfehler vor und die Anfrage muss wiederholt werden.
Der Master muss nach Erhalt der Antwort mindestens 1,5 ms warten, bis ein neuer Befehl abgesetzt werden kann.
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IN 510, IN530, IN 510-N, IN530-N
14 Bestellnummern
IN510
Bestellnr. Beschreibung IN510-3 874 360 IN510: Sensorkopftemp. 85°C max., Optik 2:1, 3 m-Kabel IN510-3 874 370 IN510: Sensorkopftemp. 85°C max., Optik 2:1, 15 m-Kabel IN510-3 874 460 IN510: Sensorkopftemp. 85°C max., Optik 10:1, 3 m-Kabel IN510-3 874 470 IN510: Sensorkopftemp. 85°C max., Optik 10:1, 15 m-Kabel IN510-3 874 160 IN510-N: Sensorkopftemp. 85°C max., Optik 2:1, 3 m-Kabel IN510-3 874 170 IN510-N: Sensorkopftemp. 85°C max., Optik 2:1, 15 m-Kabel IN510-3 874 260 IN510-N: Sensorkopftemp. 85°C max., Optik 10:1, 3 m-Kabel IN510-3 874 270 IN510-N: Sensorkopftemp. 85°C max., Optik 10:1, 15 m-Kabel
Anmerkung: IN510-N ohne Display, IN510 mit Display
IN530
Bestellnr. Beschreibung IN530-3 874 550 IN530: Sensorkopftemp. 180°C max., Optik 2:1, 3 m-Kabel IN530-3 874 560 IN530: Sensorkopftemp. 180°C max., Optik 2:1, 15 m-Kabel IN530-3 874 570 IN530: Sensorkopftemp. 180°C max., Optik 10:1, 3 m-Kabel IN530-3 874 580 IN530: Sensorkopftemp. 180°C max., Optik 10:1, 15 m-Kabel IN530-3 874 500 IN530-N: Sensorkopftemp. 180°C max., Optik 2:1, 3 m-Kabel IN530-3 874 510 IN530-N: Sensorkopftemp. 180°C max., Optik 2:1, 15 m-Kabel IN530-3 874 520 IN530-N: Sensorkopftemp. 180°C max., Optik 10:1, 3 m-Kabel IN530-3 874 530 IN530-N: Sensorkopftemp. 180°C max., Optik 10:1, 15 m-Kabel
Anmerkung: IN530-N ohne Display, IN530 mit Display
Lieferumfang:
Elektronik-Box inkl. Sensorkopf, Sensorkabel, Montagemutter, Werksprüfschein und Bedienungsanleitung. Anschlusskabel nicht im Lieferumgang enthalten.
Zubehör
Bestellnr. Beschreibung IN500-3 821 010 Anschlusskabel für IN510/IN530, RS232-Kabel mit 9-Pol-Sub-D, Länge 1 m,
IN500-3 848 790 Vorsatzlinse für IN510, a = 17 mm, M = 2 mm IN500-3 834 370 Montagewinkel, fest, für Sensorkopf IN510, IN530 IN500-3 834 380 Montagewinkel, justierbar, für Sensorkopf IN510, IN530 IN500-3 835 330 Blasvorsatz für IN510, IN530 (nur für Optik 10:1) IN500-3 835 340 Blasvorsatz mit 90°-Umlenkeinheit für IN510, IN530 (nur für Optik 10:1) IN500-3 835 350 Luft-Kühl- und Blaseinrichtung für IN510, IN530; 0,75 m (nur für Optik 10:1) IN500-3 835 360 Luft-Kühl- und Blaseinrichtung für IN510, IN530; 2,5 m (nur für Optik 10:1) IN500-3 835 410 Blasvorsatz für IN510, IN530 (nur für Optik 2:1) IN500-3 835 420 Luft-Kühl- und Blaseinrichtung für IN510, IN530; 0,75 m (nur für Optik 2:1) IN500-3 835 430 Luft-Kühl- und Blaseinrichtung für IN510, IN530; 2,5 m (nur für Optik 2:1) IN500-3 827 140 Laser-Pilotlichtvorsatz für IN510, IN530; Anschlusskabel 3 m, 24 V DC
in Verbindung mit Software InfraWin, Anschlusskabel für Versorgung und Messsignal 2 m
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IN 510, IN530, IN 510-N, IN530-N
Ersatzteile
Bestellnr. Beschreibung IN500-3 874 830 Sensorkopf 2:1 für IN510, Sensorkopftemperatur 85°C max., Sensorkabel 3 m IN500-3 874 840 Sensorkopf 2:1 für IN510, Sensorkopftemperatur 85°C max., Sensorkabel 15 m IN500-3 874 860 Sensorkopf 10:1 für IN510, Sensorkopftemperatur 85°C max., Sensorkabel 3 m IN500-3 874 870 Sensorkopf 10:1 für IN510, Sensorkopftemperatur 85°C max., Sensorkabel 15 m IN500-3 874 740 Sensorkopf 2:1 für IN530, Sensorkopftemperatur 180°C max., Sensorkabel 3 m IN500-3 874 750 Sensorkopf 2:1 für IN530, Sensorkopftemperatur 180°C max., Sensorkabel 15 m IN500-3 874 760 Sensorkopf 10:1 für IN530, Sensorkopftemperatur 180°C max., Sensorkabel 3 m IN500-3 874 770 Sensorkopf 10:1 für IN530, Sensorkopftemperatur 180°C max., Sensorkabel 15 m
Emissionsgradverstärker
Bestellnr. Beschreibung IN500-3 827 200 Emissionsgradverstärker (ohne Scheibe) IN500-3 827 300 Montageadapter für IN510 und IN530 IN500-3 827 240 Montageplatte mit Blaseinheit IN500-3 827 250 Blaseinheit
Weiteres Zubehör
Bestellnr. Beschreibung
IN500-3 821 020 Versorgungs- und Ausgleichsleitung für Thermoelementausgang 2 m IN500-3 834 250 Montagewinkel; fest (für Blasvorsatz mit Sensorkopf 2:1) IN500-3 834 260 Montagewinkel; justierbar (für Blasvorsatz mit Sensorkopf 2:1) IN500-3 852 290 C/Z-Schienen-Netzteil NG DC; 100 … 240 V AC, 50 … 60 Hz ⇒ 24 V DC, 1 A IN500-3 890 560 DA 6000-N: LED-Digitalanzeige mit Parametriermöglichkeit für Pyrometer;
IN500-3 890 570 DA 6000-N mit RS485-Schnittstelle IN500-3 826 500 HT 6000: Handterminal zum Parametrieren von stationären Pyrometern IN500-3 852 440 Protokollwandler RS485 IN500-3 852 460 Protokollwandler RS485
RS232-Schnittstelle
Ù Profibus-DP (max. 1 Gerät) Ù Profibus-DP (max. 32 Geräte)
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IN 510, IN530, IN 510-N, IN530-N
Stichwortverzeichnis
A
Abmessungen......................................................7
Abschirmung........................................................9
Adresse.............................................................. 16
Analogausgang..................................................15
Anschlusskabel ................................................8, 9
B
Baudrate ............................................................16
D
Datenformat UPP® ............................................21
E
Einstellungen am Gerät .....................................17
Einstellzeit.......................................................... 14
Emissionsgrad ...................................................14
F
Fehlermeldungen ...............................................20
G
Gehäusebefestigung.......................................... 11
Grenzkontakt...................................................... 16
H
Handterminal HT 6000.......................................20
Hysterese........................................................... 17
I
Installation............................................................ 9
L
Löschzeit ............................................................15
M
Maximalwert- / Minimalwertspeicher ..................15
Messausgang.....................................................11
P
Parametereinstellungen .....................................14
S
Schnittstelle..................................................11, 18
Sensorkopf .........................................................13
Sensorkopf austauschen....................................19
Sensorkopfkabel...................................................9
Sensorkopf-Temperatur .....................................16
Software .............................................................18
Spannungsversorgung .........................................9
T
Technische Daten ................................................6
Teilmessbereich .................................................15
Temperaturanzeige ............................................16
U
Umgebungstemperaturkompensation ................16
W
Wartezeit ............................................................17
Z
Zubehör..............................................................12
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OMEGA garantiert, dass die Geräte frei von Material- und Verarbeitungsfehlern sind. Die Garantiedauer beträgt 13 Monate, gerechnet ab dem Verkaufsdatum. Weiterhin räumt OMEGA eine zusätzliche Kulanzzeit von einem Monat ein, um Bearbeitungs- und Transportzeiten Rechnung zu tragen und sicherzustellen, dass diese nicht zu Lasten des Anwenders gehen.
Wenn eine Fehlfunktion auftreten sollte, muss das betroffene Instrument zur Überprüfung an OMEGA eingeschickt werden. Bitte wenden Sie sich schriftlich oder telefonisch an die Kundendienstabteilung, um eine Rückgabenummer (AR) zu erhalten. Wenn OMEGA das Instrument bei der Überprüfung als defekt befindet, wird es kostenlos ausgetauscht oder instandgesetzt. OMEGAs Garantie erstreckt sich nicht auf Defekte, die auf Handlungen des Käufers zurückzuführen sind. Dies umfasst, jedoch nicht ausschließlich, fehlerhafter Umgang mit dem Instrument, falscher Anschluss an andere Geräte, Betrieb außerhalb der spezifizierten Grenzen, fehlerhafte Reparatur oder nicht autorisierte Modifikationen. Diese Garantie ist ungültig, wenn das Instrument Anzeichen unbefugter Eingriffe zeigt oder offensichtlich aufgrund einer der folgenden Ursachen beschädigt wurde: exzessive Korrosion, zu hoher Strom, zu starke Hitze, Feuchtigkeit oder Vibrationen, falsche Spezifikationen, Einsatz in nicht dem Gerät entsprechenden Applikationen, zweckfremder Einsatz oder andere Betriebsbedingungen, die außerhalb OMEGAs Einfluss liegen. Verschleißteile sind von dieser Garantie ausgenommen. Hierzu zählen, jedoch nicht ausschließlich, Kontakte, Sicherungen oder Triacs.
OMEGA ist gerne bereit, Sie im Bezug auf Einsatz- und Verwendungs möglichkeiten unserer Produkte zu beraten. OMEGA übernimmt jedoch keine Haftung für Fehler, Irrtümer oder Unterlassungen sowie für Schäden, die durch den
Einsatz der Geräte entsprechend der von OMEGA schriftlich oder mündlich erteilten Informationen entstehen. OMEGA garantiert ausschließlich, dass die von OMEGA hergestellten Produkte zum Zeitpunkt des Versandes den
Spezifikationen entsprachen und frei von Verarbeitungs- und Materialfehlern sind. Jegliche weitere Garantie, ob ausdrückliche oder implizit angenommene, einschließlich der der Handelsfähigkeit sowie der Eignung für einen bestimmten Zweck ist ausdrücklich ausgeschlossen. Haftungsbeschränkung: Der Anspruch des Käufers ist auf den Wert des betroffenen Produkts/Teiles begrenzt. Ein darüber hinausgehende Haftung ist ausgeschlossen, unabhängig davon, ob diese aus Vertragsbestimmungen, Garantien, Entschädigung oder anderen Rechtsgründen hergeleitet werden. Insbesondere haftet OMEGA nicht für Folgeschäden und Folgekosten.
SONDERBEDINGUNGEN: Die von OMEGA verkauften Produkte sind weder für den Einsatz in medizintechnischen Applikationen noch für den Einsatz in kerntechnischen Anlagen ausgelegt. Sollten von OMEGA verkaufte Produkte in medizintechnischen Applikationen, in kerntechnischen Einrichtungen, an Menschen oder auf andere Weise missbräuchlich oder zweckfremd eingesetzt werden, übernimmt OMEGA keinerlei Haftung. Weiterhin verpflichtet sich der Käufer, OMEGA von jeglichen Ansprüchen und Forderungen schadlos zu halten, die aus einem derartigen Einsatz der von OMEGA verkauften Produkte resultieren.
GARANTIEBEDINGUNGEN
RÜCKGABEN/REPARATUREN
Bitte richten Sie alle Reparaturanforderungen und Anfragen an unsere Kundendienst abteilung. Bitte erfragen Sie vor dem Rücksenden von Produkten eine Rückgabenummer (AR), um Verzögerungen bei der Abwicklung zu vermeiden. Die Rückgabenummer muss außen auf der Verpackung sowie in der entsprechenden Korrespondenz angegeben sein.
Der Käufer ist für Versandkosten, Fracht und Versicherung sowie eine ausreichende Verpackung verantwortlich, um Beschädigungen während des Versands zu vermeiden.
Wenn es sich um einen Garantiefall handelt, halten Sie bitte die folgenden Informationen bereit, bevor Sie sich an OMEGA wenden:
1. Die Auftragsnummer, unter der das Produkt bestellt wurde.
2. Modell und Seriennummer des Produkts.
3. Reparaturanweisungen und/oder Fehlerbeschreibung.
Wenn es sich nicht um einen Garantiefall handelt, teilt Ihnen OMEGA gerne die aktuellen Preise für Reparaturen mit. Bitte halten Sie die folgenden Informationen bereit, bevor Sie sich an OMEGA wenden:
1. Die Auftragsnummer, unter der die Instandsetzung bestellt wird.
2. Modell und Seriennummer des Produkts.
3. Reparaturanweisungen und/oder Fehlerbeschreibung.
OMEGA behält sich technische Änderungen vor. Um Ihnen jederzeit den neuesten Stand der Technologie zur Verfügung stellen zu können, werden technische Verbesserungen auch ohne Modellwechsel implementiert.
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TEMPERATUR
VU Thermoelement-, Pt100- und Thermistorfühler, Steckverbinder, Zubehör VU Leitungen: für Thermoelemente, Pt100 und Thermistoren VU Kalibriergeräte und Eispunkt-Referenz VU Schreiber, Regler und Anzeiger VU Infrarot-Pyrometer
DRUCK UND KRAFT
VU Dehnungsmessstreifen, DMS-Brücken VU Wägezellen und Druckaufnehmer VU Positions- und Wegaufnehmer VU Instrumente und Zubehör
DURCHFLUSS UND FÜLLSTAND
VU Massedurchflussmesser und Durchflussrechner VU Strömungsgeschwindigkeit VU Turbinendurchflussmesser VU Summierer und Instrumente für Chargenprozesse
pH/LEITFÄHIGKEIT
VU pH-Elektroden, pH-Messgeräte und Zubehör VU Tisch- und Laborgeräte VU Regler, Kalibratoren, Simulatoren und Kalibriergeräte VU Industrielle pH- und Leitfähigkeitsmessung
DATENERFASSUNG
VU Kommunikations-gestützte Erfassungssysteme VU PC-Einsteckkarten VU Drahtlose Sensoren, Messumformer, Empfänger und Anzeigen VU Datenlogger, Schreiber, Drucker und Plotter VU Software zur Datenerfassung und -analyse
HEIZELEMENTE
VU Heizkabel VU Heizpatronen und -streifen VU Eintauchelemente und Heizbänder VU Flexible Heizelemente VU Laborheizungen
UMWELTMESSTECHNIK
VU Mess- und Regelinstrumentierung VU Refraktometer VU Pumpen und Schläuche VU Testkits für Luft, Boden und Wasser VU Industrielle Brauchwasser- und Abwasserbehandlung VU Instrumente für pH, Leitfähigkeit und gelösten Sauerstoff
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M0000-DE-IN500 / 02.2010
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