Omega IN300 User guide

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Handbuch
mit 4-20 mA-Ausgang
IN300 IR-Temperatursensor
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USA
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Kapitel Seite
1. Technische Daten ........................................................................................1
2. Optik und Meßfeld ........................................................................................2
3. Spannungsversorgung..................................................................................3
4. Anschlußbeispiele .......................................................................................3
5. Emissionsfaktor ............................................................................................4
6. Wartung .......................................................................................................5
7. Verpackung für den Versand.........................................................................5
8. Zubehör ........................................................................................................5
9. Abmessungen...............................................................................................6
10. Temperatur und Ausgangssignal ..............................................................10
Anhang A Emissionsfaktoren ........................................................................12
Anhang B Bestimmung des Emissionsfaktors...............................................14
Inhaltsverzeichnis
i
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ii
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1. Technische Daten IR-Detektor: Thermokette auf Si-Basis
Optik: Ge-Linse (s. oben) Spektralbereich: 8–14 µm (kein Einfluß von Wasserdampf) bzw. 5,14 µm
(schmalbandig, für die Messung von Glasoberflächen, IN300/5)
Temperaturbereiche: -20 ...500°C Ausgangssignal: 4 ...20 mA DC, temperaturlinear Max. Bürdenwiderstand: 500 Ohm bei 24 V DC Betriebsspannung Meßgenauigkeit: 1,5% der Meßbereichsspanne
(bei richtig eingestelltem Emissionsfaktor, T
amb
= 23°C)
Emissionsfaktor: von 0,4 bis 1,0 einstellbar Ansprechzeit: 300 ms für 90% Wiederholgenauigkeit: 2°C Temperaturabweichung:
bei 0...60°C = 0,03% der Meßbereichsspanne pro °C (23°C)
Betriebsspannung: 24 V DC ± 25% stab., Welligkeit < 50 mV Gehäuse: Edelstahl Abmessungen: 25 x 120 mm Kabellänge: 2 m Gewicht (einschl. Kabel): 215 g Gehäuseschutz: IP65 Schutzklasse: I nach VDE 0411 Einbaulage: beliebig Umgebungstemperatur: 0...70°C Lagertemperatur: -20...70°C EMV-Prüfungen: CE-Zeichen für ESD, Störaussendung Bursts,
elektromagnetische Felder
Technische Daten
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Bestellangaben und Meßbereiche
Bestell-Nr. Bereich Meßabstand A
IN300-(0...100°C) 0...100°C 300 mm IN300-(0...200°C) 0...200°C 300 mm IN300-(-20...300°C) -20..300°C 300 mm IN300-(0...500°C) 0...500°C 300 mm
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Optik
2. Optik und Meßfeld
Ein Pyrometer arbeitet rein passiv. Es nimmt über die Linse die Wärmestrahlung aus einem bestimmten Bereich auf, dem Meßfeld. Das Meßobjekt darf sich in beliebiger Entfernung befinden, es muß jedoch mindestens so groß sein wie das Meßfeld in dieser Entfernung. Ist es kleiner, fließt die Umgebung des Meßobjekts in die Messung mit ein. Der sogenannte Nennmeßabstand ist der Abstand (gemessen ab Linsen-Vorderkante), von dem ab der Meßfelddurchmesser stärker ansteigt (Knickkante im Meßfeld­Diagramm). Der Meßfelddurchmesser bezieht sich auf 90% der Strahlungsintensität.
Abbildung 2-1 Abstand und Meßfelddurchmesser
2
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3. Spannungsversorgung
Funktionsprinzip von 2-Leiter-Geräten:
Ein 2-Leiter-Gerät wird mit einer Gleichspannung (beim IN300 sind dies 24 V) versorgt. Die Stromveraufnahme ist gleichzeitig das Meßsignal (hier 4...20 mA).
Beim Anschluß der Versorgung ist auf die richtige Polarität zu achten. Nach Anliegen der Betriebsspannung ist das Gerät sofort betriebsbereit.
Steckerbelegung:
Pin + 24 V (weiß) Pin 2 0 V (braun) Pin 3 Abschirmung (schwarz)
Die Abschirmung wird in der Regel nur auf der Pyrometerseite angeschlossen und bei Kabelverlängerung weiterverbunden, jedoch auf der Versorgungsseite (Schaltschrank) nicht angeschlossen.
4. Anschlußbeispiele
Abbildung 4-1 zeigt den prinzipiellen Anschluß der IN300 Pyrometer an eine Anzeige.
Abbildung 4-1 Anschlußprinzip
Spannungsversorgung und Anschlußbeispiele
3
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Anschlußbeispiele und Emissionsfaktor
Abbildung 4-2 zeigt zwei Applikationsbeispiele, in denen der IN300 als Aufnehmer für die Anzeige und Regelung der Temperatur mit einem iSerie-Regler eingesetzt wird.
Abbildung 4-2 Applikationsbeispiele
5. Emissionsfaktor
Der Emissionsfaktor lässt sich im Bereich von 0,4 ... 1,0 frei einstellen. In der Werkseinstellung ist der IN300 auf einen Emissionsfaktor von 1,0 eingestellt.
Der Emissionsfaktor wird mit einem Potentiometer eingestellt. Lösen Sie die Schraube an der Rückseite des IN300 und ziehen Sie die Abdeckung vorsichtig nach hinten ab. Das Potentiometer mit Skala ist nun zugänglich und kann nun mit einem kleinen Schraubendreher auf den gewünschten Emissionsfaktor eingestellt werden.
Eine Tabelle mit den Emissionsfaktoren gängiger Materialien finden Sie in in Anhang A. Informationen zur genauen Bestimmung des Emissionsfaktors entnehmen Sie bitte dem Anhang B.
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6. Wartung
Das Gerät besitzt keine Teile, die einer Wartung unterliegen. Die Linse kann bei Verschmutzung vorsichtig mit einem weichen, trockenen Tuch gereinigt werden. Schonender jedoch ist das Säubern mit absolut trockener, öl- und staubfreier Druckluft.
Die Ge-Linsen des IN300 sind mit einer leicht farbig erscheinenden Entspiegelungsschicht versehen, die auf keinen Fall abgerieben werden darf, da sonst die Messung stark verfälscht wird.
7. Verpackung für den Versand
Steht die Originalverpackung nicht mehr zur Verfügung, ist zum Transport des Gerätes ein mit stoßdämpfendem PE-Material ausgelegter Karton zu verwenden. Bei Überseeversand oder längerer Lagerung in hoher Luftfeuchtigkeit sollte das Gerät durch eine verschweißte Folie gegen Feuchtigkeit geschützt werden (evtl. Silikagel beilegen).
8. Zubehör
Wartung, Verpackung und Zubehör
5
Optionen und Zubehör
Bestell-Nr. Beschreibung
3 834 230 Montagehalterung 3 834 220 Verstellbare Montagehalterung 3 835 180 Edelstahl-Luftspülaufsatz (Standard) 3 835 220 Edelstahl-Luftspülaufsatz (Kurzausführung) 3 835 240 90°-Umlenkung 3 827 070 Lasermarker (zum Ausrichten von Sensorköpfen) 3 827 100 2-fach Lasermarker (wie oben) 3 837 160 Wasser/Luft-Kühlmantel 3 837 170 Wasser/Luft-Kühlmantel mit Quarzglasscheibe 3 837 270 Wasser/Luft-Kühlmantel mit ZnSe-Scheibe 3 846 170 Montagerohr 3 846 250 Geräteträger 3 846 270 Geräteträger mit Quarzglasscheibe 3 846 280 Keramikrohr, ø24, 600 mm lang, geschlossen
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Abmessungen
9. Abmessungen
Abbildung 9-1 - IN300, alle Meßbereiche
Abbildung 9-2 - Verstellbare Montagehalterung, 3 834 220
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Abbildung 9-3 - Montagehalterung, 3 834 230
Abbildung 9-4 - Luftspülaufsatz, Standardausführung, 3 835 180
Abmessungen
7
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Abmessungen
Abbildung 9-5 - Luftspülaufsatz, Kurzausführung, 3 835 220
Abbildung 9-6 - 90°-Umlenkung, 3 835 240
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Abbildung 9-7 - Wasser/Luft-Kühlmantel 3 837 160
Abbildung 9-8
Flanschsystem mit Rohrträger, Keramikrohr und Geräteträger oder Kühlgehäuse
Abmessungen
9
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10. Temperatur und Ausgangssignal
IN300
MB1 MB2 MB3 MB5 MB6 MB2.3
T/°C I/mA T/°C I/mA T/°C I/mA T/°C I/mA T/°C I/mA T/°C I/mA
04 04 -204 04 04 304
10 5,6 20 5,6 0 5 40 5,28 50 5,33 40 4,8
20 7,2 40 7,2 20 6 80 6,56 100 6,67 50 5,6
30 8,8 60 8,8 40 7 120 7,84 150 8 60 6,4
40 10,4 80 10,4 60 8 160 9,12 200 9,33 70 7,2
50 12 100 12 80 9 200 10,4 250 10,66 80 8
60 13,6 120 13,6 100 10 240 11,68 300 12 90 8,8
70 15,2 140 15,2 120 11 280 12,96 350 13,33 100 9,6
80 16,8 160 16,8 140 12 320 14,24 400 14,67 120 11,2
90 18,4 180 18,4 160 13 360 15,52 450 16 140 12,8
100 20 200 20 180 14 400 16,8 500 17,33 160 14,4
200 15 440 18,08 550 18,66 180 16
220 16 480 19,36 600 20 200 17,6
240 17 500 20 210 18,4
260 18 220 19,2
280 19 230 20
300 20
Temperatur und Ausgangssignal
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IN300/5
MB8 MB13
T/°C I/mA T/°C I/mA
300 4 350 4
320 4,64 400 4,55
340 5,28 450 5,1
360 5,92 500 5,66
380 6,56 550 6,21
400 7,2 600 6,76
420 7,84 650 7,31
440 8,48 700 7,86
460 9,12 750 8,41
480 9,76 800 8,97
500 10,4 850 9,52
520 11,04 900 10,07
540 11,68 950 10,62
560 12,32 100011,17
580 12,96 110012,26
600 13,6 1200 13,38
620 14,42 130014,48
640 14,88 140015,59
660 15,52 150016,69
680 16,16 160017,79
700 16,8 1700 18,9
720 17,44 1800 20
740 18,08
760 18,72
780 19,36
800 20
Temperatur und Ausgangssignal
11
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Anhang A - Emissionsfaktoren
Anhang A: Emissionsfaktoren
Tabelle A-1 führt Richtwerte des Emissionsfaktors einiger gängiger Materialien auf. Der tatsächliche Emissionsfaktor ist stark vom Zustand der Oberfläche abhängig. Dies gilt besonders für Metalle. Weiterhin kann sich der Wert bei einigen Materialien je nach Wellenlänge und Temperatur ändern. In Anhang C finden Sie verschiedene Verfahren zur genauen Bestimmung des Emissionsfaktors.
Weitere Emissionsfaktoren finden Sie unter
www.omega.de/techref/efaktor.htm
.
Tabelle A-1. Emissionsfaktoren
Material Emissionsfaktor (e)
Aluminium – rein, hochpoliert 0,04 – 0,06 Aluminium
– stark oxidiert 0,20 – 0,31
Aluminum
– handelsübliche Tafeln 0,09
Blei
– grau und oxidiert 0,28
Chrom
– poliert 0,08 – 0,36
Ed
elstahl – poliert 0,07
Ed
elstahl SS301 – bei 230°C – 940°C 0,54 – 0,63
Eisen und Stahl, außer Ed
els
tahl – poliertes Eisen 0,14 – 0,38
Eisen und Stahl, außer Ed
els
tahl – poliertes Gußeisen 0,21
Eisen und Stahl, außer Ed
els
tahl – oxidiertes, stumpfes Schmiedeeisen 0,94
Eisen und Stahl, außer Ed
elstahl – poliertes Schmiedeeisen 0,28
Eisen und Stahl, außer Ed
elstahl – rostige Eisentafel 0,69
Eisen und Stahl, außer Ed
elstahl – polierter Stahl 0,07
Eisen und Stahl, außer Ed
elstahl – polierter Stahl, oxidier t, bei 600°C 0,79
Eisen und Stahl, außer Ed
elstahl – gewalzter Stahl 0,66
Eisen und Stahl, außer Ed
els
tahl – unbehandelte Stahltafel 0,94 – 0,97
Gold
– rein, hochpoliert oder flüssig 0,02 – 0,04
Kupfer
– poliert 0,05
Kupfer
– auf 600°C aufgeheizt 0,57
Messung
– stumpf 0,22
Messing
– hochpoliert, 73,2% Cu, 26,7% Zn 0,03
Molybd
en-Geflecht 0,10 – 0,20
Nickel
– poliert 0,07
Nickel
– oxidiert, bei 650°C – 1250°C 0,59 – 0,86
Platin
– rein, polierte Tafel 0,05 – 0,10
Platin
– Draht 0,07 – 0,18
Quecksilber
0,09 – 0,12
Silber
– rein und poliert 0,02 – 0,03
W
olfram – Geflecht 0,39
Zink
– galvanisierte Tafeln 0,23
Zinn
– hell 0,06
Zink
– rein, poliert 0,05
12
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Tabelle A-1. Emissionsfaktoren (Fortsetzung)
Material Emissionsfaktor (e)
Abdeckband 0,95
Asbes
tplat
ten 0,96
Asphal
t, Teer 0,95 – 1,00
Da
chpappe 0,91
Glas
- Pyrex, Blei-, Natrium- 0,85 – 0,95
F
arben und Lacke– schwarzer Schellack, mat t 0,91
F
arben und Lacke – Aluminiumfarbe 0,27 – 0,67
F
arben und Lacke – schwarzer Lack 0,96 – 0,98
F
arben und Lacke – weiße Emaillierung 0,91
Holz
– Eiche, gehobelt 0,90
Kohlegef
lecht 0,53
M
armor – poliert, hellgrau 0,93
P
orzellan – glasiert 0,92
Quar
z – undurchsichtig 0,68 – 0,92
Ruß
0,78 – 0,84
W
asser 0,95 – 0,96
Ziegel
– hochfeuerfest 0,75
Ziegel
– rot und rauh 0,93
Anhang A - Emissionsfaktoren
13
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Anhang B - Bestimmung des Emissionsfaktors
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Anhang B: Bestimmung des Emissionsfaktors
In Anhang A wurde aufgezeigt, daß der Emissionsfaktor ein wichtiger Parameter bei der Berechnung der Temperatur ist. In diesem Abschnitt werden verschiedene Verfahren vorgestellt, mit denen der genaue Emissionsfaktor eines Objekts bestimmt werden kann. Wenn das Material des zu messenden Objekts bekannt ist, können Sie die Werte aus Tabelle A-1 als Anhaltspunkt verwenden. Die meisten organischen Materialien wie Kunststoffe, Textilien oder Holz haben einen Emissionsfaktor von ca. 0,95.
Für Objekte aus unbekanntem Material oder für sehr genaue Messungen können Sie eine der folgenden Methoden verwenden, um den Emissionsfaktor genau zu bestimmen.
Methode 1 – Vergleichsmessung
1. Messen Sie die Temperatur des Objekts mit einem Thermoelement oder einem anderen Temperaturaufnehmer, der das Objekt berührt, und notieren Sie sich den gemessenen Wert.
2. Justieren Sie den IN300 so, daß er auf das Objekt gerichtet ist. Achten Sie darauf, daß das Objekt das Sichtfeld des IR-Thermometers vollständig ausfüllt.
3. Stellen Sie den Emissionsfaktor ein wie in Abschnitt 5 beschrieben.
Methode 2 – Aufheizen auf einen bekannten Wert
1. Heizen Sie das Objekt (oder eine Probe des Objektmaterials) auf eine bekannte Temperatur auf. Achten Sie darauf, daß das Thermometer sowie die Luft in der Umgebung der Probe die gleiche Temperatur aufweisen.
2. Justieren Sie den IN300 so, daß er auf das Objekt gerichtet ist. Achten Sie darauf, daß das Objekt das Sichtfeld des IR-Thermometers vollständig ausfüllt.
3. Stellen Sie den Emissionsfaktor so ein, daß die in Schritt 1 gemessene Temperatur angezeigt wird.
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Methode 3 – Abkleben mit Material mit bekanntem Wert
1. Dieses Verfahren eignet sich für Objekte mit einer Temperatur unter 260°C.
2. Kleben Sie das Objekt oder eine Probe des Objektmaterials mit einem Abdeckband ab, dessen Emissionsfaktor bekannt ist. Lassen Sie ausreichend Zeit verstreichen, damit das Abdeckband die Temperatur des Objekts annehmen kann.
3. Stellen Sie den Emissionsfaktor am Instrument auf den Wert des Abdeckbandes ein. Messen Sie mit dem Thermometer die Temperatur des Abdeckbandes (Fläche “A” in Abbildung A-1). Achten Sie darauf, daß die gemessene Fläche das Sichtfeld des Thermometers vollständig ausfüllt.
Abbildung B-1. Bestimmung des Emissionsfaktors
4. Justieren Sie den IN300 so, daß er auf einen nicht abgedeckten Bereich des Objekts (Fläche “B” in Abbildung A-1) gerichtet ist. Achten Sie darauf, daß die gemessene Fläche das Sichtfeld des Thermometers vollständig ausfüllt. Weiterhin sollte diese Fläche so nahe wie möglich am abgeklebten Bereich liegen.
5. Stellen Sie den Emissionsfaktor so ein, daß die in Schritt 3 gemessene Temperatur angezeigt wird.
Fläche
"A"
Fläche
"B"
Anhang B - Bestimmung des Emissionsfaktors
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Anhang B - Bestimmung des Emissionsfaktors
Methode 4 – Lackieren
1. Streichen Sie einen Teil des Objekts (oder einer Probe des Objektmaterials) mit einem schwarzen Lack, dessen Emissionsfaktor bekannt ist und lassen Sie den Lack trocknen.
2. Stellen Sie den Emissionsfaktor am Instrument auf den Wert des Lackes ein. Messen Sie mit dem Thermometer die Temperatur des lackierten Objektbereichs (Fläche “A” in Abbildung B-1). Achten Sie darauf, daß die gemessene Fläche das Sichtfeld des Thermometers vollständig ausfüllt.
3. Justieren Sie den IN300 so, daß er auf einen nicht lackierten Teil des Objekts zielt.
4. Stellen Sie den Emissionsfaktor so ein, daß die in Schritt 2 gemessene Temperatur angezeigt wird.
Methode 5 – Quasi-Schwarzkörper
1. Dieses Verfahren eignet sich für Objekte mit einer Temperatur über 260°C.
2. Bohren Sie ein Loch mit einem Durchmesser von ca. 35 mm in eine Probe des Materials. Diese Bohrung kommt einem Schwarzkörper relativ nahe.
Abbildung B-2. Bestimmung des Emissionsfaktors mittels einer Bohrung
3. Stellen Sie einen Emissionsfaktor von 0,97 ein und messen Sie die Temperatur der Bohrung (Fläche “A” in Abbildung B-2). Achten Sie darauf, daß die gemessene Fläche das Sichtfeld des Sensors vollständig ausfüllt und notieren Sie den Meßwert.
4. Richten Sie den IN300 auf einen anderen Bereich des Objekts (Fläche “B” in Abbildung B-2) in unmittelbarer Nähe der Bohrung aus. Achten Sie darauf, daß die gemessene Fläche das Sichtfeld des Sensors vollständig ausfüllt.
5. Stellen Sie den Emissionsfaktor so ein, daß die in Schritt 3 gemessene Temperatur angezeigt wird.
Fläche "A" (Bohrung)
Fläche "B"
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TEMPERATUR
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