Omega CN4800 User guide

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Fuzzy-Logik PID-Regler
1
/16, 1/8und 1/4DIN-Maß
CN4800 Serie
CN4800-SERIE
7
Autorisierter Distributor für OMEGA Produkte
NEWPORT ELECTRONICS GmbH
Daimlerstraße 26 D–75392 Deckenpfronn
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Fester Bestandteil in OMEGA’s Unternehmensphilosophie ist die Beachtung aller einschlägigen Sicherheits- und EMV­Vorschriften. Produkte werden sukzessive auch nach europäischen Standards zertifiziert und nach entsprechender Prüfung mit dem CE-Zeichen versehen. Die Informationen in diesem Dokument wurden mit großer Sorgfalt zusammengestellt. OMEGA Engineering, Inc. kann jedoch keine Haftung für eventuelle Fehler übernehmen und behält sich Änderungen der Spezifkationen vor. WARNUNG: Diese Produkte sind nicht für den medizinischen Einsatz konzipiert und sollten nicht an Menschen eingesetzt werden.
Technische Unterstützung und Applikationsberatung erhalten Sie unter:
Deutschland Daimlerstrasse 26, und Österreich: D-75392 Deckenpfronn
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USA: One Omega Drive, Box 4047
ISO 9001-zertifiziert Stamford, CT 06907-0047
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Kanada: 976 Bergar
Laval (Quebec) H7L 5A1 Tel: (514) 856-6928 Fax: (514) 856-6886 e-mail: [email protected]
USA und Kanada: Verkauf: 1-800-826-6342 / 1-800-TC-OMEGASM
Kundendienst: 1-800-622-2378 / 1-800-622-BESTSM Engineering-Service: 1-800-872-9436 / 1-800-USA-WHENSM TELEX: 996404 EASYLINK: 62968934 CABLE: OMEGA
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OMEGAgarantiert, daß die Geräte frei von Material- und Verarbeitungsfehlern sind. Die Garantiedauer beträgt für den Regler 13 Monate, gerechnet ab dem Verkaufsdatum. Damit räumt OMEGA/NEWPORT seinen Kunden eine zusätzliche Kulanzzeit von einem Monat ein, um Bearbeitungs- und Transportzeiten Rechnung zu tragen und sicherzustellen, daß diese nicht zu Lasten des Anwenders gehen.
Wenn eine Fehlfunktion auftreten sollte, muß das betroffene Instrument zur Überprüfung an OMEGA/NEWPORT eingeschickt werden. Bitte wenden Sie sich schriftlich oder telefonisch an die Kundendienstabteilung, um eine Rückgabenummer (AR) zu erhalten. Wenn OMEGA/NEWPORT das Instrument bei der Überprüfung als defekt befindet, wird es kostenlos ausgetauscht oder instandgesetzt. OMEGA’s/NEWPORT’s Garantie erstreckt sich nicht auf Defekte, die auf Handlungen des Käufers zurückzuführen sind. Dies umfaßt, jedoch nicht ausschließlich, fehlerhafter Umgang mit dem Instrument, falscher Anschluß an andere Geräte, Betrieb außerhalb der spezifizierten Grenzen, fehlerhafte Reparatur oder nicht autorisierte Modifikationen. Diese Garantie ist ungültig, wenn das Instrument Anzeichen unbefugter Eingriffe zeigt oder offensichtlich aufgrund einer der folgenden Ursachen beschädigt wurde: exzessive Korrosion, zu hoher Strom, zu starke Hitze, Feuchtigkeit oder Vibrationen, falsche Spezifikationen, Einsatz in nicht dem Gerät entsprechenden Applikationen, zweckfremder Einsatz oder andere Betriebsbedingungen, die außerhalb OMEGA’s/NEWPORT’s Einfluß liegen. Verschleißteile sind von dieser Garantie ausgenommen. Hierzu zählen, jedoch nicht ausschließlich, Kontakte, Sicherungen oder Triacs.
OMEGA/NEWPORT ist gerne bereit, Sie im Bezug auf Einsatz- und Verwendungsmöglichkeiten unserer Produkte zu beraten. OMEGA/NEWPORT übernimmt jedoch keine Haftung für Fehler, Irrtümer oder Unterlassungen sowie für Schäden, die durch den Einsatz der Geräte entsprechend der von OMEGA/NEWPORT schriftlich oder mündlich erteilten Informationen entstehen. OMEGA/NEWPORT garantiert ausschließlich, daß die von OMEGA/NEWPORT hergestellten Produkte zum Zeitpunkt des Versandes den Spezifikationen entsprachen und frei von Verarbeitungs- und Materialfehlern sind. Jegliche weitere Garantie, ob ausdrückliche oder implizit angenommene, einschließlich der der Handelsfähigkeit sowie der Eignung für einen bestimmten Zweck ist ausdrücklich ausgeschlossen. Haftungsbeschränkung: Der Anspruch des Käufers ist auf den Wert des betroffenen Produkts/Teiles begrenzt. Ein darüber hinausgehende Haftung ist ausgeschlossen, unabhängig davon, ob diese aus Vertragsbestimmungen, Garantien, Entschädigung oder anderen Rechtsgründen hergeleitet werden. Insbesondere haftet OMEGA/NEWPORT nicht für Folgeschäden und Folgekosten.
SONDERBEDINGUNGEN: Die von OMEGA/NEWPORT verkauften Produkte sind weder für den Einsatz in medizintechnischen Applikationen noch für den Einsatz in kerntechnischen Anlagen ausgelegt. Sollten von OMEGA/NEWPORT verkaufte Produkte in medizintechnischen Applikationen, in kerntechnischen Einrichtungen, an Menschen oder auf andere Weise mißbräuchlich oder zweckfremd eingesetzt werden, übernimmt OMEGA/NEWPORT keinerlei Haftung. Weiterhin verpflichtet sich der Käufer, OMEGA/NEWPORT von jeglichen Ansprüchen und Forderungen schadlos zu halten, die aus einem derartigen Einsatz der von OMEGA/NEWPORT verkauften Produkte resultieren.
GARANTIEBEDINGUNGEN
Bitte richten Sie alle Reparaturanforderungen und Anfragen an unsere Kundendienstabteilung. Bitte erfragen Sie vor dem Rücksenden von Produkten eine Rückgabenummer (AR), um Verzögerungen bei der Abwicklung zu vermeiden. Die Rückgabenummer muß außen auf der Verpackung sowie in der entsprechenden Korrespondenz angegeben sein.
Der Käufer ist für Versandkosten, Fracht und Versicherung sowie eine ausreichende Verpackung verantwortlich, um Beschädigungen während des Versands zu vermeiden.
RÜCKGABEN/REPARATUREN
Wenn es sich um einen GARANTIEFALL handelt, halten Sie bitte die folgenden Informationen bereit, bevor Sie sich an OMEGA/NEWPORT wenden:
1. Die Auftragsnummer, unter der das Produkt bestellt wurde.
2. Modell und Seriennummer des Produkts sowie
3. Reparaturanweisungen und/oder Fehlerbeschreibung.
Wenn es sich NICHT um einen GARANTIEFALL handelt, teilt Ihnen OMEGA/NEWPORT gerne die aktuellen Preise für Reparaturen mit. Bitte halten Sie die folgenden Informa­tionen bereit, bevor Sie sich an OMEGA/NEWPORT wenden:
1. Die Auftragsnummer, unter der die Instandsetzung bestellt wird.
2. Modell und Seriennummer des Produkts sowie
3. Reparaturanweisungen und/oder Fehlerbeschreibung.
OMEGA/NEWPORT behält sich technische Änderungen vor. Um Ihnen jederzeit den neuesten Stand der Technologie zur Verfügung stellen zu können, werden technische Verbesserungen auch ohne Modellwechsel implementiert.
OMEGA ist ein eingetragenes Warenzeichen der OMEGA ENGINEERING, INC. © Copyright 1996 OMEGA ENGINEERING, INC. Alle Rechte vorbehalten. Dieses Dokument darf ohne vorherige schriftliche
Zustimmung der OMEGA ENGINEERING, INC weder vollständig noch teilweise kopiert, reproduziert, übersetzt oder in ein elektronisches Medium oder eine maschinenlesbare Form übertragen werden.
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Für Ihren gesamten Bedarf der Meß- und Regeltechnik
OMEGA … Ihr Partner
TEMPERATUR
MU
Thermoelement-, Pt100- und Thermistorfühler, Steckverbinder, Zubehör
MU
Leitungen: für Thermoelemente, Pt100 und Thermistoren
MU
Kalibriergeräte und Eispunkt-Referenz
MU
Schreiber, Regler und Anzeiger
MU
Infrarot-Pyrometer
DRUCK UND KRAFT
MU
DMS-Aufnehmer
MU
Wägezellen und Druckaufnehmer
MU
Positions- und Wegaufnehmer
MU
Instrumente und Zubehör
DURCHFLUSS UND FÜLLSTAND
MU
Rotameter, Massedurchflußmesser und Durchflußrechner
MU
Strömungsgeschwindigkeit
MU
Turbinendurchflußmesser
MU
Summierer und Instrumente für Chargenprozesse
pH/LEITFÄHIGKEIT
MU
pH-Elektroden, pH-Meßgeräte und Zubehör
MU
Tisch- und Laborgeräte
MU
Regler, Kalibriergeräte, Simulatoren und Kalibriergeräte
MU
Industrielle pH- und Leitfähigkeitsmessung
DATENERFASSUNG
MU
Datenerfassungs- und Engineering-Software
MU
Kommunikations-gestützte Erfassungssysteme
MU
Steckkarten für Apple und IBM-kompatible Computer
MU
Datenlogger
MU
Schreiber, Drucker und Plotter
HEIZELEMENTE
MU
Heizkabel
MU
Heizpatronen und -streifen
MU
Eintauchelemente und Heizbänder
MU
Flexible Heizelemente
MU
Laborheizungen
UMWELT-MESSTECHNIK
MU
Meß- und Regelinstrumentierung
MU
Refraktometer
MU
Pumpen & Schläuche
MU
Testkits für Luft, Boden und Wasser
MU
Industrielle Brauchwasser- und Abwasserbehandlung
MU
Instrumente für pH, Leitfähigkeit und gelösten Sauerstoff
GH038/0194
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i
Auspacken
Vielen Dank für den Kauf eines CN4800 Reglers. Durch Einsatz von Fuzzy-Logik wird Überschwingen praktisch vollständig
verhindert. Schwankungen des Prozeßwerts werden auch bei externen Störeinflüssen wirksam unterdrückt.
Bitte lesen Sie dieses Handbuch aufmerksam, bevor Sie den Regler in Betrieb nehmen. Beachten Sie insbesondere alle Sicherheitshinweise. Bei korrekter Einstellung und Einsatz entsprechend der Hinweise und Anleitungen in diesem Handbuch wird Ihr CN4800 Regler viele Jahre präzise und zuverlässig arbeiten.
Entnehmen Sie die Packliste und vergewissern Sie sich anhand der Liste, daß alle Komponenten vorhanden sind.
Bei Fragen zur Lieferung wenden Sie sich bitte an die Kundendienst­abteilung.
Bitte kontrollieren Sie beim Empfang der Sendung Transportkarton und Geräte auf offensichtliche Beschädigungen und melden Sie diese ggf. direkt an den Spediteur.
Bitte beachten Sie, daß Schadensmeldungen nur dann bearbeitet werden können, wenn die Originalverpackung verfügbar ist. Bewahren Sie diese sowie Verpackungs- und Füllmaterial nach dem Auspacken auf.
Aus der technischen Bibliothek von: ______________________________
ANMERKUNG
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ii
Auspacken
Diese Seite blieb frei
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iii
INHALT
Seite
Auspacken ................................................................................................ i
Abschnitt 1 Vor der Inbetriebnahme.......................................................... 1-1
1.1 Übersicht ................................................................................... 1-1
1.2 Bestellinformationen ............................................................... 1-2
1.3 Zubehör ..................................................................................... 1-2
1.4 Installation................................................................................. 1-3
1.4.1 Installationsort.......................................................................... 1-3
1.4.2 Installation des Reglers ........................................................... 1-3
1.4.3 Abmessungen des Tafelausschnitts....................................... 1-4
1.5 Verdrahtung.............................................................................. 1-5
1.5.1 1/16 DIN-Maß (CN4801 und CN4802)................................. 1-5
1.5.2 1/4 und 1/8 DIN-Maß
(CN4811, CN4812, CN4821 und CN4821) ........................... 1-7
1.5.3 Hinweise zur Verdrahtung..................................................... 1-9
Abschnitt 2 Anzeigen und Bedienungselemente ........................................ 2-1
Abschnitt 3 Bedienung .............................................................................. 3-1
3.1 Betriebsarten und Wechsel zwischen den Betriebsarten.... 3-1
3.2 Anzeige von Parametern ........................................................ 3-2
3.3 Änderung von Parametern..................................................... 3-3
Abschnitt 4 Einstellung von Ein- und Ausgangsart ..................................... 4-1
4.1 Einstellung von Eingangsart und -bereich .......................... 4-1
4.2 Skalierung von Spannungs- und Stromeingängen ............ 4-4
4.3 Einstellung der Ausgangsart ................................................. 4-5
Abschnitt 5 Funktionen ............................................................................. 5-1
5.1 Bedienerebene .......................................................................... 5-1
5.2 Anzeige des Ausgangswerts ................................................. 5-3
5.3 Automatischer/manueller Betrieb ........................................ 5-3
5.4 Selbstoptimierung ................................................................... 5-4
5.4.1 Arbeitsweise der Standard-Selbstoptimierung ....................5-6
5.4.2 Arbeitsweise der überschwingfreien Selbstoptimierung .. 5-7
5.5 Externer Sollwert ..................................................................... 5-8
5.6 Rampenfunktion .......................................................................5-8
5.7 Regelarten und Regelparameter ..........................................5-11
5.8 Alarmfunktionen ................................................................... 5-15
5.9 Eingangsfilter ......................................................................... 5-19
5.10 Istwertkorrektur .................................................................... 5-19
5.11 Sollwertbegrenzung .............................................................. 5-20
5.12 Fuzzy-Logik ........................................................................... 5-21
5.13 Zykluszeit ............................................................................... 5-21
CN4800 Serie
Regler mit Fuzzy Logic
Page 8
iv
CN4800 Serie
Regler mit Fuzzy Logic
Seite
Abschnitt 5 Funktionen
5.14 Direkte/umgekehrte Wirkung ............................................ 5-22
5.15 Ausgangs-Zykluszeit ............................................................ 5-23
5.16 Ausgangsbegrenzung ........................................................... 5-23
5.17 Ausgangsverhalten bei Eingangsfehlern ........................... 5-24
5.18 Analogausgang ...................................................................... 5-25
5.19 Gerätenummer (RS485-Schnittstelle) ................................. 5-26
Abschnitt 6 Technische Daten .................................................................... 6-1
Abschnitt 7 Fehlermeldungen und Fehlersuche .......................................... 7-1
7.1 Fehlermeldungen ..................................................................... 7-1
7.2 Fehlersuche .............................................................................. 7-2
Abschnitt 8 Parameterliste ........................................................................ 8-1
INHALT
Page 9
1-1
Vor der Inbetriebnahme
1
1.1 Übersicht
Das folgende Diagramm gibt eine Übersicht über Installation und erste Konfigurierung des Regler. Eine Kurzbeschreibung zur Änderung von Parametern und zu allgemeinen Bedienungs­schritten finden Sie auf den Seiten 3-1 bis 3-3.
Ziehen Sie den Regler aus dem Gehäuse und stellen Sie die gewünschte Eingangs- und Ausgangsart ein. Seite 4-3 bis 4-6
Setzen Sie den Regler mit dem beiliegenden Montagerahmen in der Schalttafel ein. Seite 1-3
Verdrahten Sie die Ein- und Ausgangsklemmen und schließen Sie den Regler an die Spannungs­versorgung an. Seite 1-5 bis 1-9
Schalten Sie die Spannungsversorgung ein und kontrollieren Sie die Einstellung von Meßbereich und Dezimalpunkt. Seite 4-4
Wählen Sie PID- oder PID-Regelung mit Fuzzy-Logik. Die Grundeinstellung ist PID. Seite 5-21
Stellen Sie die Regelparameter ein oder rufen Sie die Selbstoptimierungs-Funktion des Reglers auf. Seite 5-4 oder 5-12
Damit sind die Betriebsvorbereitungen abgeschlossen. Bei Bedarf können Sie nun weitere Funktionen (wie Alarme, Rampen oder Analogausgang) einstellen. Abschnitt 5
Wenn erforderlich, kann der Sollwert verändert werden. Seite 3-3
Brücken für Ein- und
Ausgang stecken
Regler in Tafel
installieren
Regler
verdrahten
Eingangsbereich
wählen
Regelart
wählen
Regelparameter
einstellen
Regler
betriebsbereit
Bei Bedarf: Sollwert
verändern
Page 10
1-2
Allgemeine Beschreibung
1
1-2
1.2 Bestellinformationen
Bitte vergewissern Sie sich, daß die Spezifikationen dieses Reglers den Anforderungen Ihrer Applikation entsprechen. Die Spezifi­kationen Ihres Reglermodells sind auf dem Typenschild an der Reglerunterseite mit folgenden Kürzeln angegeben.
Bestellinformationen CN4800 Fuzzy-Logik PID-Regler
(*) und (**) geben die Ausgangsarten an:
PID-Ausgangsarten
Optionen
1.3 Zubehör
Dem Regler liegt folgendes Zubehör bei:
Zubehör Anzahl
Bedienungsanleitung (diese Anleitung) 1
Montagematerial 1
Shunt für Stromeingang (250 Ohm) 1
Bestellnr. Beschreibung
– AL1 1 Alarmrelais
– Al2 2 Alarmrelais
– HB Heizungsbruchalarm
– PV Skalierbarer Analogausgang
– C4 RS485-Schnittstelle
– RAMP Rampenfunktion mit 8 Segmenten
– DI Digitaler Eingang für zweiten Sollwert
Ausgangsart Ausgang 1 Ausgang 2
Relaisausgang, 3 A – R1 – R2
Logikausgang – DC1 – DC2
4– 20 mA – F1 –
Modellnr. Beschreibung
CN4801-(*) 1/16 DIN-Maß, 2-Punktregler
CN4802-(*)-(**) 1/16 DIN-Maß, 3-Punktregler
CN4811-(*) 1/8 DIN-Maß, 2-Punktregler
CN4812-(*)-(**) 1/8 DIN-Maß, 3-Punktregler
CN4821-(*) 1/4 DIN-Maß, 2-Punktregler
CN4822-(*)-(**) 1/4 DIN-Maß, 3-Punktregler
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1.4 Installation
1.4.1 Installationsort
Wählen Sie einen Installationsort, der frei von den folgenden Umgebungseinflüssen ist:
• Feuchtigkeit
• Mechanische Schwingungen
• Andere Umgebungstemperatur als Raumtemperatur (ca. 25°C)
• Korrosive Gase
• Staub oder Ruß
• Elektrische Störsignale
1.4.2 Installation des Reglers
Abbildung 1-1. Tafeleinbau
CN4801 und CN4802
Setzen Sie den Regler von vorne in die Tafel ein und schieben Sie den weißen Montagerahmen von der Rückseite über den Regler, bis der Rahmen die Tafel berührt. Die Klinken des Rahmens müssen dabei in die Aussparungen im Regler­gehäuse einrasten. Wenn nötig, ziehen Sie die Schrauben an, um den Regler weiter an die Tafel anzudrücken. Achten Sie darauf, die Schrauben nicht zu stark anzuziehen.
CN4811/4812/4821/4822
Setzen Sie den Regler von vorne in die Tafel ein. Setzen Sie die Monta­gewinkel so auf das Reglergehäuse auf, daß sie in die Aussparungen im Gehäuse eingreifen und ziehen Sie die Schrauben an beiden Winkeln gleichmäßig an. Der Regler muß bündig und gleichmäßig an der Tafel anliegen. Achten Sie darauf, die Schrauben nicht zu stark anzuziehen.
1-3
Allgemeine Beschreibung
1
Tafel
Tafel
Schraube
Schraube
Regler
Montagerahmen
Montagewinkel
Page 12
1-4
Allgemeine Beschreibung
1
Für 2 bis 6 Regler: a
+0,8
-0
Anzahl 2 3 4 5 6
a 93 141 189 237 285
45
+0,8
-0
92
+0,8
-0
92
+0,8
-0
100 oder mehr
115 oder
mehr
92
+0,8
-0
Einheit: mm
92
+0,8
-0
1.4.3 Tafelausschnitt
Abbildung 1-2. Tafelausschnitt: CN4801 und CN4802 (1/16 DIN)
Abbildung 1-3. Tafelausschnitt für CN4811 und CN4812 (1/8 DIN)
Abbildung 1-4. Tafelausschnitt für CN4821 und CN4822 (1/4 DIN)
65 oder mehr
65 oder
mehr
45
+0,5
-0
Einheit: mm
Einheit: mm
45
+0,5
-0
Page 13
1-5
Allgemeine Beschreibung
1
1.5 Verdrahtung
1.5.1 CN4801 und CN4802
Abbildung 1-4 zeigt die Klemmenbelegung des Reglers.
Abbildung 1-4. Klemmenbelegung CN4801 und CN4802
Abbildung 1-5. Eingangsklemmen
• Für den Stromeingang muß der beiliegende Shunt (250 Ohm) angeschlossen werden.
• Achten Sie darauf, daß die Steckbrücke für die Eingangsart korrekt gesteckt ist (s. Seite 4-3).
Abbildung 1-6. Klemmen für Regelausgang 1
Option: s. Abb. 1-8
Eingang: s. Abb. 1-5
Alarm:
s. Abb. 1-7
Regelausgang: s. Abb. 1-6
ANMERKUNGEN
Thermoelement Pt100
Pt100
Spannung Strom
Relais Logik Strom
Page 14
1-6
Allgemeine Beschreibung
1
Abbildung 1-7. Alarmklemmen
Wenn für den Regelausgang 2 ein Logik-Ausgang gewählt wurde, steht nur ein Alarm (ALM1) zur Verfügung.
Abbildung 1-8. Optionsklemmen
Alarm
Masse
Regelausgang 2:
Relais
Analogausgang
Regelausgang 2:
Logik
RS485
Stromtrafo
Kontakteingang
ANMERKUNG
Page 15
1-7
1.5.2 CN4811/CN4812/CN4821 und CN4822
Abbildung 1-9 zeigt die Klemmenbelegung des Reglers.
Abbildung 1-9. Klemmenbelegung CN4811/4812/4821/4822
Abbildung 1-10. Eingangsklemmen
• Für den Stromeingang muß der beiliegende Shunt (250 Ohm) angeschlossen werden.
• Achten Sie darauf, daß die Steckbrücke für die Eingangsart korrekt gesteckt ist (s. Seite 4-3).
Abbildung 1-11. Klemmen für Regelausgang 1
Allgemeine Beschreibung
1
Regelausgang 1
s. Abb. 1-11
Eingang: s. Abb. 1-10
Alarm
s. Abb. 1-11
Optionen s. Abb. 1-14
Regelausgang 2 s. Abb. 1-12
Thermoelement Pt100 Spannung Strom
Relais Logik Strom
Schließer
Öffner
ANMERKUNGEN
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1-8
Abbildung 1-12. Klemmen für Regelausgang 2
Abbildung 1-13. Alarmklemmen
Abbildung 1-14. Optionsklemmen
Allgemeine Beschreibung
1
Relais Logik Strom
Schließer
Öffner
Analogausgang RS485StromtrafoKontakteingang
Page 17
1-9
1.5.3 Hinweise zur Verdrahtung Eingangsverdrahtung
• Diese Regler sind nicht mit einem eigenem Netzschalter
ausgestattet. Falls notwendig, kann dieser separat installiert werden. (Schaltleistung: 250 V, 1 A).
• Verwenden Sie zum Anschluß von Thermoelementen ausschließ-
lich Verlängerungsleitung des korrekten Typs.
• Verwenden Sie zum Anschluß von Pt100-Aufnehmern nur
widerstandsarmes Kabel.
• Führen Sie Signalleitungen immer separat von Netzleitungen
und anderen geschalteten Leitungen.
• Für Eingangs- und Ausgangsleitungen sollte abgeschirmtes
Kabel verwendet werden. Auch diese Leitungen sollten möglichst getrennt geführt werden.
Störeinstrahlung
• Wenn die Relaisausgänge zum Schalten induktiver Lasten wie
Hilfsrelais verwendet werden, installieren Sie eine Schutzdiode bzw. ein RC-Glied wie in Abbildung 1-15 gezeigt.
Abbildung 1-15.
• Wenn Brummeinstrahlung auftritt, setzen Sie einen Trenn-
transformator sowie einen Netzfilter ein.
• Wenn Relaisausgänge bei hoher Frequenz im oberen Bereich
ihrer Schaltleistung betrieben werden, reduziert sich die Lebens­dauer der Relaiskontakte deutlich. In diesem Falle sollte ein Hilfsrelais eingesetzt werden, vorzugweise in Form eines Halbleiterrelais.
• Relaiskontakte unterliegen einem normalen Verschleiß. Nach
Ablauf einer gewissen Zeit können die Kontakte im angezogenen Zustand festbrennen. Diesem Umstand sollte bei der Beschaltung des Ausgangs Rechnung getragen werden.
Allgemeine Beschreibung
1
Page 18
1-10
Allgemeine Beschreibung
1
Für Ihre Notizen
Page 19
2-1
Die Abbildungen 2-1 bis 2-3 zeigen die Anzeigen und Tasten der Frontplatte der CN4800-Serie.
Abbildung 2-1. CN4801 und CN4802
1 Istwert-Anzeige PV 2 Sollwert-Anzeige SV 3 Anzeige für Regelausgang 1 4 Anzeige für Regelausgang 2 5 Anzeige für Alarmausgang 1 6 Anzeige für Alarmausgang 2 7 Auswahl der Betriebsart/Parameterauswahl/Übergabe der
aktuellen Parametereinstellung an den Regler
8 Wert verkleinern/Vorhergehenden Parameter aufrufen 9 Wert vergrößern/Nächsten Parameter aufrufen bk Cursor auf nächstes Zeichen stellen
Abbildung 2-2. CN4821 und CN4822 Abbildung 2-3. CN4811 und CN4812
Anzeigen und Bedienungselemente
2
Page 20
Anzeigen und Bedienungselemente
2
2-2
1 Istwert-Anzeige PV
PV 8888 Diese Anzeige wird außer für den Istwert auch zur
Anzeige von Fehlermeldungen verwendet. Wenn mehrere Fehler gleichzeitig vorliegen, wird nur der Fehler mit der höchsten Priorität angezeigt.
2 Sollwert-Anzeige SV
SV 8888 Außer dem Sollwert wird hier während der
Selbstoptimierung bzw. im manuellen Betrieb “TUNE” bzw. “MAN” abwechselnd mit dem Sollwert angezeigt.
3 Anzeige für Regelausgang 1
OUT 1 A Leuchtet, wenn Regelausgang 1 aktiviert ist (außer
wenn als Stromausgang konfiguriert).
4 Anzeige für Regelausgang 2
OUT 2 A Leuchtet, wenn Regelausgang 2 aktiviert ist (nur
bei 3-Punktreglern).
5 Anzeige für Alarmausgang 1
ALM 1 A Leuchtet, wenn Alarmrelais 1 angezogen ist.
6 Anzeige für Alarmausgang 2
ALM 2 A Leuchtet, wenn Alarmrelais 2 angezogen ist.
7 Betriebsart/Parameterauswahl/Enter
a
Dient zum Umschalten zwischen Regelbetriebsart und Parametereinstellung, zur Auswahl von Parametern sowie als “Enter”-Taste zur Übergabe der Einstellung. Um die Betriebsart zu wechseln, halten Sie die Taste für ca. 3 Sekunden gedrückt.
8 Wert verkleinern/vorhergehenden Parameter aufrufen
c
Dient zum Verkleinern des einzustellenden Werts oder ruft den vorhergehenden Parameter auf.
9 Wert vergrößern/nächsten Parameter aufrufen
b
Dient zum Vergrößern des einzustellenden Werts oder ruft den nächsten Parameter auf.
8 Cursor auf nächstes Zeichen stellen
d
Positioniert den Cursor bei Einstellungen auf das nächste Zeichen oder die nächste Option.
Anzeige Bedeutung Priorität
FALT Reglerfehler Hoch
HBRK Heizungsbruch Mittel LPBR Meßkreis-Fehler Gering
Page 21
3-1
3.1. Betriebsarten und Wechsel zwischen den Betriebsarten
Der Regler verfügt über zwei Betriebsarten, den Regelbetrieb, in dem Ist- und Sollwert angezeigt werden und die Parameterein­stellung, in der die Betriebsparameter des Reglers eingestellt werden.
Der Wechsel zwischen diesen beiden Betriebsarten erfolgt mit der Taste a, die für ca. 3 Sekunden gedrückt gehalten werden muß.
• Die Regelung bleibt auch während der Parameter­einstellung aktiv. Die Änderung einer Einstellung wirkt sich unmittelbar nach Betätigung der Taste
a
auf die Regelung aus, also bereits ohne
Rückkehr zur Regelbetriebsart.
• Die Änderung eines Parameters wirkt sich nur dann aus, wenn Sie Änderung mit der Taste
a
bestätigen. Wenn die Einstellung eines Parameters dadurch verlassen wird, daß Sie für mehr als 1 Minute keine Taste betätigen, arbeitet der Regler mit der ursprünglichen Einstellung dieses einen Parameters weiter.
Parametereinstellung
• Anzeige und Änderung der Betriebsparameter
a
für ca. 3
Sekunden
gedrückt
halten
=
<
(nach 1 Minute ohne Tastendruck)
Regelbetrieb
• Anzeige von Ist- und Sollwert
• Anzeige von Status­informationen je nach Ausstattung des Reglers (Reglerfehler, Meßkreisfehler, Heizungsbruch, Selbst­optimierung und manueller Betrieb)
• Änderung des Sollwerts
Bedienung
3
ANMERKUNGEN
Page 22
Bedienung
3
3-2
3.2. Anzeige von Parametern
1. Zur Anzeige von Parametern betätigen Sie die Taste a und halten Sie diese für 3 Sekunden gedrückt.
2. Alle verfügbaren Parameter können nun mit den Tasten
c und b durchlaufen
werden. Es werden nur die Parameter angezeigt, die entsprechend der Bedienerebene (LOCK) und der Optionsausstattung des Reglers verfügbar sind.
Regelbetrieb Parametereinstellung
150.3 2000
,.
Beispiel für eine beliebige Anzeige in der Regel­betriebsart
3. Halten Sie die Taste
a für 3 Sekunden gedrückt, um zur Regelbetriebsart zurück-
zukehren. Wenn für mehr als 1 Minute keine Taste gedrückt wird, kehrt der Regler ebenfalls zur Regelbetriebsart zurück.
LOCK 1. Parameter 0002 LOCK
a oder c
;
?
b
MOD 2. Parameter
AUTO MOD
a oder c
;
?
b
BURN Vorletzter Parameter
1 BURN
a oder c
;
?
b
STNO
Letzter Parameter
1 STNO
a für
3 Sek.
drücken
PV
SV
PV
SV
PV
SV
PV
SV
PV
SV
Page 23
3-3
3.3. Änderung von Parametern
1. Zur Änderung von Parametern betätigen Sie die Taste a und halten Sie diese für 3 Sekunden gedrückt.
2. Wählen Sie den gewünschten Parameter mit den Tasten
c und b.
3. Positionieren Sie den Kursor, also die blinkende Stelle des angezeigten Werts, mit der Taste d. Die blinkende Zahl kann nun mit den Tasten
c und b verkleinert
bzw. vergrößert werden.
Beispiel: Wechsel von Bedienerebene 1 auf Bedienerebene 2
d > d > d
> d > b > a
>
Die Taste d hat in Schritt 7 die gleiche Wirkung wie die Taste a: die Einstellung wird an den Regler übergeben.
Bedienung
3
LOCK 0001
1 Rufen Sie den
Parameter auf.
LOCK 00x1
4 Die dritte Stelle des
Wertes blinkt und kann nun geändert werden.
LOCK 0002
7 Die letzte Stelle des
Wertes blinkt nicht mehr, und der neue Wert ist eingestellt.
LOCK x001
2 Die ganz linke Stelle
des Wertes blinkt und kann nun geändert werden.
LOCK 000y
5 Die letzte Stelle des
Wertes blinkt und kann nun geändert werden.
LOCK 0x01
3 Die zweite Stelle des
Wertes blinkt und kann nun geändert werden.
LOCK 000z
6 Der angezeigte Wert
wird um 1 vergrößert.
ANMERKUNG
PV
SV
PV
SV
PV
SV
PV
SV
PV
SV
PV
SV
PV
SV
Page 24
Bedienung
3
3-4
Für Ihre Notizen
Page 25
4-1
Einstellung der Ein- und Ausgangsart
4
Eingangs- und Ausgangsart müssen vor der Inbetriebnahme eingestellt werden. Diese Einstellung erfolgt sowohl über die Tastatur des Reglers als auch durch Steckbrücken.
4.1 Einstellung von Eingangsart und -bereich
Hier werden Eingangsbereich, Position des Dezimalpunkts und Einheit (°C oder °F) eingestellt.
1. Schalten Sie die Spannungsversorgung ein. Die LED­Anzeige leuchtet nach einigen Sekunden auf.
2. Halten Sie die Taste a ca. 3 Sekunden gedrückt, bis die Anzeige LOCK zur Einstellung der Bedienerebene erscheint.
3. Wählen Sie Bedienerebene 3 (s. Seite 3-3). Wenn diese bereits eingestellt ist, fahren Sie mit Schritt 4 fort. (Tastenfolge:
ddddcca)
4. Halten Sie die Taste
c gedrückt, bis der Parameter
PVT angezeigt wird.
5. Stellen Sie Eingangsbereich, Position des Dezimalpunkts und Einheit ein. Die ersten beiden Stellen geben den Eingangsbereich wie aus Tabelle 4-1 ersichtlich an. Die vorletzte Stelle legt die Position des Dezimalpunkts fest, die letzte Stelle wählt die Temperatureinheit. Betätigen Sie anschließend die Taste
a, um die Einstellung zu
speichern.
PVT
2210
20
200
LOCK 0001
PVT
0000
PVT
2000
PVT
2200
Einheit
0 Anzeige in °C
1 Anzeige in °F
Meßbereich
s. Tabelle 4-1
Dezimalpunkt
0 Kein Dezimalpunkt
1 1 Dezimalstelle (0,1°C)
PV
SV
PV
SV
PV
SV
PV
SV
PV
SV
PV
SV
Page 26
Einstellung der Ein- und Ausgangsart
4
4-2
Eingangssignal Kode Meßbereich Anzeigegenauigkeit
Pt100 DIN 00 0 bis 150°C 0,1°C
01 0 bis 300°C 0,1°C 02 0 bis 500°C 0,1°C 03 0 bis 600°C 0,1°C 04 -50 bis 100°C 0,1°C 05 -100 bis 200°C 0,1°C 06 -150 bis 600°C 0,1°C 07 -150 bis 800°C 0,1°C
Pt100 NIST 10 0 bis 150°C 0,1°C
11 0 bis 300°C 0,1°C 12 0 bis 500°C 0,1°C 13 0 bis 600°C 0,1°C 14 -50 bis 100°C 0,1°C 15 -100 bis 200°C 0,1°C 16 -150 bis 600°C 0,1°C
Thermoelement Typ J 20 0 bis 400°C 0,1°C
Typ J 21 0 bis 800°C 0,1°C Typ K 22 0 bis 400°C 0,1°C Typ K 23 0 bis 800°C 0,1°C Typ K 24 0 bis 1200°C 1°C Typ R 25 0 bis 1600°C 1°C Typ B 26 0 bis 1800°C 1°C Typ T 27 -199,9 bis 200°C 0,1°C Typ T 28 -150 bis 400°C 0,1°C Typ E 29 0 bis 800°C 0,1°C Typ E 2A -199,9 bis 800°C 0,1°C Typ S 2B 0 bis 1600°C 1°C Typ N 2C 0 bis 1300°C 1°C Typ U 2D -199,9 bis 400°C 0,1°C Typ C 2E 0 bis 2300°C 1°C Typ PL-II 2F 0 bis 1300°C 1°C
Spannung 1 bis 5 V DC 40 Skalierbar von
0 bis 5 V DC 41 -1999 bis 9999
Gleichstrom 4 bis 20 mA 40 Für den Stromeingang installieren Sie den
Shunt (250 Ohm) und verwenden Sie den 1-5 V DC-Bereich.
Tabelle 4-1 Eingangsbereiche
Page 27
4-3
Einstellung der Ein- und Ausgangsart
4
Wenn bei der Einstellung des Eingangsbereichs von einem Temperatur­auf einen Spannungs- oder Stromeingang (oder umgekehrt) gewechselt wurde, muß die Brücke J4 auf der Reglerplatine umgesteckt werden. Abbildung 4-1 zeigt die Lage dieser Brücke.
1. An der Unterseite der Reglerfrontplatte befindet sich eine Raste (s. Abbildung 4-1). Drücken Sie die Raste mit einem Schraubendreher nach innen und ziehen Sie den Regler aus dem Chassis.
2. Stecken Sie die Brücke J4 an der Reglerunterseite auf die Position, die dem oben eingestellten Eingangssignal entspricht.
Abbildung 4-1 Lage der Brücke zur Einstellung der Eingangsart
3. Schieben Sie den Regler wieder in das Chassis, bis der Regler im Chassis einrastet.
Oberseite
Oberseite
Raste
CN4811/4812 CN4821/4822
CN4801/4802
Oberseite
Raste
Raste
Brücke J4
Brücke J4 Brücke J4
Brücke J4
TC Pt
Einstellung der Eingangsart
V
Eingangsart Position
Thermoelement/Pt100 TC-Pt
Spannung/Strom V
Page 28
Einstellung der Ein- und Ausgangsart
4
4-4
4.2 Skalierung von Spannungs- und Stromeingängen
Für Spannungs- und Stromeingängen kann eine lineare Skalierung gewählt werden. Hierzu werden unterer und oberer Grenzwert des skalierten Bereichs sowie die Position des Dezimalpunkts eingegeben.
Anzeige Parameter Funktion und Einstellbereich
PVF Oberer Skalenrand Stellen Sie den Wert ein, der nach der
Skalierung einem Signal von 5 V bzw. 20 mA entsprechen soll.
Der Eingabebereich beträgt -1999 bis
9999. Die Grundeinstellung ist 100,0.
PVB Unterer Skalenrand Stellen Sie den Wert ein, der nach der
Skalierung einem Signal von 0/1 V bzw. 4 mA entsprechen soll.
Der Eingabebereich beträgt -1999 bis
9999. Die Grundeinstellung ist 0,0.
PVD Dezimalpunkt Geben Sie die Anzahl der Dezimal-
stellen ein, also 0 für keine, 1 für eine oder 2 für zwei Dezimalstellen.
Die Grundeinstellung ist 1.
• Die Spanne des skalierten Bereichs, also die Differenz von oberem und unterem Grenzwert, darf 9999 nicht übersteigen.
• Der obere Grenzwert (PVF) muß größer sein als der untere (PVB).
PVF
2210
PVB
2210
PVD
2210
ANMERKUNGEN
PV
SV
PV
SV
PV
SV
Page 29
4-5
Einstellung der Ein- und Ausgangsart
4
4.3 Einstellung der Ausgangsart
Während der CN4801/4802 mit dem bei der Bestellung spezifizierten Ausgang ausgestattet sind, verfügen die Modelle CN4811/4812 und CN4821/4822 über einen Universalausgang. Dieser kann durch die Brücke J2 als Relais- oder Logikausgang konfiguriert werden. Abbildung 4-2 zeigt die Lage dieser Brücke. Weiterhin ist der Universalausgang über die Tastatur als Strom­ausgang einstellbar, unabhängig von der Position der Brücke.
1. An der Unterseite der Reglerfrontplatte befindet sich eine Raste (s. Abbildung 4-2). Drücken Sie die Raste mit einem Schraubendreher nach innen und ziehen Sie den Regler aus dem Chassis.
2. Stecken Sie die Brücke J2 an der Reglerunterseite auf die Position, die dem gewünschten Ausgangssignal entspricht.
Abbildung 4-2 Lage der Brücke zur Einstellung der Ausgangsart
3. Schieben Sie den Regler wieder in das Chassis, bis der Regler im Chassis
einrastet.
Ausgangsart Position
Logikausgang SSR
Relaisausgang RY
Unterseite
CN4821/4822
CN4811/4812
Unterseite
Raste
Raste
Brücke J2
Brücke J2
Brücke J2
RY
Einstellung der Ausgangsart
SSR
Page 30
Einstellung der Ein- und Ausgangsart
4
4-6
• Für die verschiedenen Ausgangsarten werden die selben Ausgangsklemmen benutzt. Achten Sie darauf, daß das gewählte Ausgangssignal der angeschlossenen Last entspricht.
• Der 4-20 mA-Ausgang ist unabhängig von der Position der Brücke J2. Es kann jedoch nur ein Ausgangstyp gleichzeitig verwendet werden.
ANMERKUNGEN
Page 31
Dieser Abschnitt beschreibt die einzelnen Funktionen des Reglers zusammen mit den jeweiligen Eingabebereichen. Dabei werden die Parameter in der Reihenfolge aufgeführt, wie sie am Regler ange­zeigt werden. Wenn Sie Informationen zu einem bestimmten Parameter suchen, können Sie Tabelle 5-2 auch als Inhaltsübersicht verwenden.
5.1 Bedienerebene
Die Bedienung des Reglers ist in vier aufeinander aufbauende Ebenen unterteilt, um Bedienungsabläufe praxisgerechter zu gestalten und Fehleinstellungen und unbefugten Parameter­änderungen vorzubeugen. Bei der Bedienung des Reglers sind immer nur die der aktiven Ebene zugeordneten Parameter zugänglich. Parameter eine höheren Bedienerebene werden nicht angezeigt, sondern beim Durchlaufen der Parameterliste mit den Tasten
b und c übersprungen. Alle Parameter einer niedrigeren
Bedienerebene können auch in der höheren Bedienerebene angewählt werden.
In der Bedienerebene 0 ist die Einstellung aller Parameter außer der Auswahl der Bedienerebene gesperrt. In Bedienerebene 3 hingegen können alle Parameter eingestellt werden.
Tabelle 5-1 zeigt eine Übersicht über die Unterteilung der Parameter. Eine vollständige Übersicht aller Parameter finden Sie in Tabelle 5-2.
Tabelle 5-1 Übersicht der Bedienungsebenen
Bedienerebene Verfügbare Funktionen
0 Alle Einstellungen außer die der
Bedienerebene sind gesperrt.
1 Neben Sollwert und Selbstoptimierung
sind auch die Rampenfunktionen zugänglich.
2 In dieser Ebene können die normalen
Betriebsparameter des Reglers eingestellt werden.
3 In dieser Ebene können alle Parameter
des Reglers eingestellt werden.
5-1
Funktionen
5
LOCK
0001
PV
SV
Page 32
5-2
Tabelle 5-2 Bedienungsebenen und deren Parameter
• Nicht verfügbare Parameter werden übersprungen. So wird in Bedienungsebene 1 nach LOCK der Parameter AT angezeigt.
• Einige Parameter werden nur angezeigt, wenn der Regler mit der entsprechenden Option ausgestattet ist. So erscheint der Parameter STNO nur, wenn der Regler mit einer Schnittstelle ausgestattet ist.
LLOOCCKK
Parameter
00 11 22 33
Seite
CT CC5-18
PVT C 4-4
PVF C 4-4
PVB C 4-4
PVD C 4-4
TF C 5-19
SFT C 5-19
SV-H C 5-20
SV-L C 5-20
CTRL CC5-21
DT C 5-21
REV1 C 5-22
REV2 C 5-22
TC-1 C 5-23
TC-2 C 5-23
MV-H C 5-23
MV-L C 5-23
BURN C 5-24
AOT C 5-25
AO-H C 5-25
AO-L C 5-25
STNO CC5-26
LLOOCCKK
Parameter
00 11 22 33
Seite
LOCK CCCC5-1
OUT1 C 5-3
OUT2 C 5-3
MOD CC 5-3
AT CCC5-4
D-SV CC 5-8
STAT CCC5-8
bis
TM45
P-ON CC5-10
P CC5-12
HYS CC5-12
I CC5-12
D CC5-12
COOL CC5-13
DB C 5-13
AR C 5-14
MAN C 5-14
AL1T CC5-16
bis
A23H
LOOP CC5-18
HB-A CC5-18
Funktionen
5
LOCK
0001
ANMERKUNGEN
PV
SV
Page 33
5-3
5.2 Anzeige des Ausgangswerts
Dieser Menüpunkt dient zur Anzeige des aktuellen Ausgangswerts für den Regelausgang 1 (Out1) bzw. Regelausgang 2 (Out2) in Prozent. Eine Einstellung ist hier nicht möglich.
Die Anzeige für Regelausgang 2 erscheint nur, wenn der Regler mit einem zweitem Ausgang ausgestattet ist.
Der Anzeigebereich beträgt -3% bis 103%.
5.3 Automatischer/manueller Betrieb
Bei Bedarf läßt sich der Regler auch manuell, d. h. mit einem vorab eingestellten Ausgangswert betreiben. Der Parameter MOD legt fest, ob der Regler im automatischen oder manuellen Betrieb arbeitet.
Die Grundeinstellung dieser Funktion ist AUTO.
Anzeige Betriebsart Beschreibung
MOD Auto Automatisch In dieser Einstellung erfolgt der normale
Regelbetrieb mit den aktuell eingestellten Parametern.
MOD Man Manueller Betrieb Wählen Sie diese Einstellung, um den
Ausgangswert manuell vorzugeben. Während des manuellen Betriebs blinkt die Anzeige MAN abwechselnd mit dem Ausgangswert. Der Wert kann mit den Tasten d, c und b eingestellt werden.
Der Einstellbereich beträgt -3,0 bis 103,0%
Eine manuelle Änderung des Ausgangswerts wirkt sich in dem der Änderung folgenden Regelzyklus aus.
Abbildung 5-1 Aktualisierung des Ausgangswerts
Der manuelle Betrieb ist nur mit 2-Puntkreglern möglich. Während des manuellen Betriebs kann keine Selbstoptimierung ausgeführt werden. Auch wenn die Auflösung bei der Einstellung 0,1% ist, beträgt die tatsächliche Auflösung 1%.
Funktionen
5
OUT1
23.1
MOD
AUTO
MOD
MAN
Aktueller Zyklus
Ausgangswert von
50 auf 20% geändert
Ausgabe von 20% beginnt
Nächster Zyklus
PV
SV
PV
SV
PV
SV
Page 34
5-4
5.4 Selbstoptimierung
Der Regler ist in der Lage, die optimale Einstellung für die PID­Parameter selbsttätig zu ermitteln und diese einzustellen. Die Selbstoptimierungs-Funktion bietet drei Einstellungen, die im folgenden beschrieben werden.
Anzeige Selbstoptimierung Beschreibung
AT Off AUS In dieser Einstellung erfolgt der normale
Regelbetrieb mit den aktuell eingestellten Parametern.
AT On EIN Wählen Sie diese Einstellung, um die
Selbstoptimierung mit dem aktuell einge­stellten Sollwert auszuführen. Während der Selbstoptimierung blinkt die Anzeige TUNE abwechselnd mit dem Sollwert, bis die Optimierung abgeschlossen ist.
AT Lo Überschwingfrei In dieser Einstellung wird der Sollwert
intern für die Zeit der Selbstoptimierung um 10% des Meßbereichs reduziert, um Überschwingen zu verhindern. Während der Selbstoptimierung blinkt die Anzeige TUNE abwechselnd mit dem Sollwert, bis die Optimierung abgeschlossen ist.
Die Grundeinstellung dieser Funktion ist OFF. Die Arbeitsweise der beiden Selbstoptimierungs-Funktionen wird
in den Abschnitten 5.4.1 und 5.4.2 näher beschrieben. Die folgenden Anmerkungen beziehen sich auf beide Optimierungsarten.
Funktionen
5
AT
OFF
AT
ON
AT
LO
PV
SV
PV
SV
PV
SV
Page 35
5-5
Funktionen
5
1. Die Selbstoptimierung sollte unter den folgenden Bedingungen nicht eingesetzt werden:
a. Wenn keine PID-, sondern eine Ein/Aus-
Regelung eingesetzt wird.
b. Bei Prozessen mit schnellem Ansprechver-
halten, wie beispielsweise Druck/Durchfluß­Regelungen.
c. Wenn Überschwingen nicht toleriert werden
kann.
2. Unter folgenden Bedingungen ist es nicht möglich, die Selbstoptimierung auszuführen. Wenn die Optimierung bereits läuft, brechen Sie diese ab.
a. Im manuellen Betrieb. b. Wenn ein Istwertfehler auftritt. c. Wenn der Sollwert während der Selbst-
optimierung geändert wurde.
d. Wenn die Selbstoptimierung nicht innerhalb
von 12 Stunden beendet wurde.
3. Die Selbstoptimierung kann nicht in Verbindung mit der Rampenfunktion eingesetzt werden. Vergewissern Sie sich, daß die Funktion PROG auf OFF gestellt ist, bevor Sie die Selbst­optimierung starten.
4. Starten Sie die Selbstoptimierung neu, wenn sich die Betriebsbedingungen verändert haben.
5. Wenn die Selbstoptimierung durch einen Fehler oder andere anormale Betriebsbedingungen beendet wurde, bleibt die ursprüngliche Ein­stellung der PID-Parameter erhalten. Dies gilt auch für den Fall, daß die Selbstoptimierung manuell beendet wird.
ANMERKUNGEN
AT
PV
SV
Page 36
5.4.1 Arbeitsweise der Standard-Selbstoptimierung
Abbildung 5-2
Standard-Selbstoptimierung mit einem Ausgang
Abbildung 5-3
Standard-Selbstoptimierung mit zwei Ausgängen
5-6
Funktionen
5
AT
ON
SO.-Berechnung
PID-Regelung
2-Punktregelung
EIN
AUS AUS
EIN
Istwert PV
Regelausgang
AUS 0%
Während der SO. erfolgt eine 2-Punktregelung, bei der der Istwert oszilliert.
EIN 100%
Beginn Ende
SO.-Berechnung
PID-Regelung
2-Punktregelung
EIN
AUS AUS
EIN EIN
AUS AUS
EIN
Istwert PV
Regel-
ausgang 1
Regel-
ausgang 2
AUS 0%
Während der SO. erfolgt eine 2-Punktregelung, bei der der Istwert oszilliert.
EIN 100%
EIN 100%
Beginn
Sollwert SV
Ende
Sollwert SV
PV
SV
Page 37
5.5.2 Arbeitsweise der überschwingfreien Selbstoptimierung
Abbildung 5-4
Überschwingfreie Selbstoptimierung mit einem Ausgang
Abbildung 5-5
Überschwingfreie Selbstoptimierung mit zwei Ausgängen
5-7
Funktionen
5
SO.-Berechnung
PID-Regelung
2-Punktregelung
EIN
AUS AUS
EIN
Istwert PV
Regelausgang
AUS 0%
Während der SO. erfolgt eine 2-Punktregelung, bei der der Istwert oszilliert.
EIN 100%
Beginn Ende
SO.-Berechnung
PID-Regelung
2-Punktregelung
EIN
AUS AUS
EIN EIN
AUS AUS
EIN
Istwert PV
Regel-
ausgang 1
Regel-
ausgang 2
AUS 0%
Während der SO. erfolgt eine 2-Punktregelung, bei der der Istwert oszilliert.
EIN 100%
EIN 100%
Beginn
Sollwert SV
Ende
Sollwert SV
SV - 10%
SV - 10%
AT
LO
PV
SV
Page 38
5-8
5.5 Externer Sollwert
Für diese Funktion muß die Option -DI installiert sein. Wenn die Option -DI installiert ist, kann über einen externen Kontakt
auf einen zweiten Sollwert umgeschaltet werden. Der zweite Sollwert wird in dieser Funktion eingestellt.
Die Grundeinstellung für den externen Sollwert ist der Wert, der 0% des Eingangsbereichs entspricht.
Abbildung 5-6. Sollwertumschaltung
Anzeige Externer Sollwert Beschreibung
D-SV (Wert) Stellen Sie den gewünschten zweiten
Sollwert in der Einheit des Meßbereichs ein. Dieser Sollwert ist aktiv, solange der Kontakt geschlossen ist, sonst erfolgt die Regelung nach dem primären Sollwert.
Der Einstellbereich für den externen Sollwert beträgt 0 bis 100% des Bereichs.
5.6 Rampenfunktion
Für diese Funktion muß die Option -RAMP installiert sein. Die Rampenfunktion dient dazu, den Sollwert zeitabhängig nach
einem vorgegebenen Programm zu verändern. Zu diesem Zweck stehen je vier Rampen- und Haltesegmente zur Verfügung. Rampensegmente sind die Abschnitte, in denen der Sollwert über eine vorgegebene Zeit vom vorherigen auf den gegebenen Sollwert geführt wird. In einem Haltesegment dagegen bleibt der Sollwert für die vorgegebene Zeit konstant. Abbildung 5-7 zeigt ein Beispiel für die Rampenfunktion. Nach Beendigung des letzten Segments kann der Ausgangswert wahlweise konstant gehalten oder entsprechend dem letzten Sollwert geregelt werden. Diese Einstellung erfolgt über den Parameter BURN, der auf Seite 5-24 eingehend beschrieben wird: ein Wert von 0 bewirkt eine Regelung, anderenfalls gibt BURN den Ausgangswert nach Abschluß der Rampenfunktion an.
Die Rampenfunktion kann entweder automatisch beim Einschalten oder manuell gestartet werden.
Funktionen
5
D-SV
0.0
Primärer Sollwert SV
Effektiver Sollwert
DI-Eingang
200
100
Externer Sollwert D-SV
PV
SV
Page 39
5-9
Abbildung 5-7. Beispiel für die Rampenfunktion
Anzeige Rampen-Parameter Beschreibung
STAT Programmstatus Dient zur Anzeige des aktuellen Status
wie in der folgenden Tabelle ange­geben. Eine Einstellung ist hier nicht möglich.
TIME Restzeit Diese Anzeige gibt die verbleibende
Zeit für das Programm an. Eine Einstellung ist nicht möglich. Wenn die Zeit mehr als 100 Stunden beträgt, wird “100.H” angezeigt, darunter wird die tatsächliche Restzeit angezeigt.
PROG Programmablauf Dieser Parameter dient zur Steuerung
des Programmablaufs und verfügt über die folgenden Einstellmöglichkeiten:
OFF: Programm ist abgeschaltet (normaler Regelbetrieb)
RUN: Das Programm läuft bzw. startet, wenn es vorher auf OFF stand.
HOLD: Der Programmablauf wird vorübergehend angehalten. Er kann mit RUN wieder fortgesetzt werden.
Anzeige Segment Anzeige Segment
OFF AUS 3-RP 3. Rampe
1-RP 1. Rampe 3-ST 3. Haltezeit
1-ST 1. Haltezeit 4-RP 4. Rampe
2-RP 2. Rampe 4-ST 4. Haltezeit
2-ST 1. Haltezeit END ENDE
Funktionen
5
Sollwert
1, 3, 5, 7: Rampensegmente 2, 4, 6, 8: Haltesegmente
Sollwert 3 Sollwert 2
Sollwert 1 Sollwert 4
TM1R
1234567 8
TM1S
TM2R
TM2S
TM3R
TM3S
TM4R
TM4S
Zeit
STAT
OFF
TIME
32.44
PROG
OFF
PV
SV
PV
SV
PV
SV
Page 40
5-10
Anzeige Rampen-Parameter Beschreibung
SV-1 Sollwert Rampenseg. 1 Der hier eingegebene Wert gibt den
Sollwert für das Rampensegment 1 an, der zum Ende der Rampenzeit 1 (TM1R) erreicht sein soll.
Der Einstellbereich beträgt 0 bis 100% des Meßbereichs.
TM1R Rampenzeit 1 Die Rampenzeit 1 gibt die Zeit in
Stunden und Minuten an, nach deren Ablauf der Sollwert für Rampensegment Nr. 1 erreicht sein soll.
Der Einstellbereich beträgt 00:00 bis 99:59.
TM1S Haltezeit 1 Die Haltezeit gibt die Zeit an, für die der
Regler den Rampensollwert 1 hält, bevor das nächste Programmsegment begonnen wird.
Der Einstellbereich beträgt 00:00 bis 99:59.
Diese Parameterfolge (SV-n, TMnR und TMnS) wiederholt sich für die Rampensollwerte und Zeiten 2, 3 und 4.
P-ON Automatischer Start Dieser Parameter legt fest, ob der Regler
nach dem Einschalten automatisch das Programm starten soll. Wählen Sie YES, um das Programm automatisch zu starten. In der Einstellung NO beginnt der Regler nach Anliegen der Betriebs­spannung mit dem normalen Regel­betrieb. Die Grundeinstellung ist NO.
• Die Selbstoptimierung kann bei laufendem Programm nicht verwendet werden.
• Nach dem Abschalten der Betriebsspannung wird der Programmablauf-Parameter PROG immer auf OFF gesetzt, auch wenn vorher ein Programm lief.
Funktionen
5
SV-1
0.0
PV
TM1R
0.00
TM1S
0.00
ANMERKUNG
P-ON
NO
ANMERKUNGEN
SV
PV
SV
PV
SV
PV
SV
Page 41
5-11
5.7 Regelarten und Regelparameter
Die Regler der CN4800-Serie bieten eine Reihe von Regelalgorith­men, für die verschiedene Parameter eingestellt werden können. Einige Parameter sind nur bei bestimmten Regelalgorithmen notwendig und lassen sich nur anwählen, wenn die entsprechende Regelart gewählt wurde. Umgekehrt schließen sich bestimmte Regelarten gegenseitig aus. Diese Wechselwirkungen sind in der folgenden Übersicht zusammengefaßt.
Ein/Aus Die Ein/Aus-Regelung ergibt sich dadurch, daß
der P-Anteil auf 0 gesetzt wird. Diese Regelart ist die einzige, bei der sich eine Hysterese einstellen läßt. Die Ein/Aus-Regelung kann nicht mit der Fuzzy-Logik PID-Regelung kombiniert werden.
Fuzzy-Logik PID Die Fuzzy-Logik PID-Regelung ist nicht in
Verbindung mit der Ein/Aus-Regelung sowie mit Heizen/Kühlen-Reglern einsetzbar.
Heizen/Kühlen Die Heizen/Kühlen-Regelung ist nur verfügbar,
wenn der Regler mit 2 Ausgängen ausgestattet ist. Zusätzliche Parameter dieser Regelung sind Steilheit (COOL) und Spreizung (DB). Diese Regelung kann nicht mit der Fuzzy-Logik PID­Regelung kombiniert werden.
Funktionen
5
Page 42
5-12
Anzeige Regel-Parameter Beschreibung
P Proportionalbereich Der Proportionalbereich wird in Prozent,
eingegeben, bezogen auf die Spanne des Eingangsbereichs.
Der Eingabebereich beträgt 0,0 bis 999,9%. Bei einer Einstellung von 0,0 arbeitet der Regler als Ein/Aus-Regler.
Die Grundeinstellung ist 5,0%. Dieser Parameter kann durch die Selbst-
optimierung eingestellt werden.
Hys Hysterese Die Hysterese ist nur für Ein/Aus-Regler
verfügbar. Sie wird in der Einheit des Meßbereichs angegeben und bezieht sich auf beide Seiten des Sollwerts.
Abbildung 5-8. Hysterese
Der Eingabebereich beträgt 0 bis 100% der Bereichsspanne.
Die Grundeinstellung ist 0,5%.
I Nachstellzeit Der Einstellbereich für die Nachstellzeit
(I-Anteil) beträgt 0 bis 3200 Sekunden (0 entspricht AUS).
Die Grundeinstellung ist 240 Sekunden. Dieser Parameter kann durch die Selbst-
optimierung eingestellt werden.
D Vorhaltezeit Der Einstellbereich für die Vorhaltezeit
(D-Anteil) beträgt 0,0 bis 999,9 Sekunden (0,0 entspricht AUS).
Die Grundeinstellung ist 60,0 Sekunden. Dieser Parameter kann durch die Selbst-
optimierung eingestellt werden.
Funktionen
5
P
5.0
HYS
5.0
Sollwert
Hysterese
Ausgang AUS
Ausgang EIN
PV
I
240
D
60.0
PV
SV
PV
SV
PV
SV
PV
SV
Page 43
5-13
Anzeige Regel-Parameter Beschreibung
Cool Steilheit Dieser Parameter ist nur für Heizen/
Kühlen-Regler verfügbar und gibt die Steilheit des P-Bereichs für die Kühlen­Seite an.
Abbildung 5-9. Steilheit
Der Eingabebereich beträgt 0,0 bis 10,0.
Die Grundeinstellung ist 1,0. Dieser Parameter kann durch die Selbst-
optimierung eingestellt werden.
DB Spreizung Dieser Parameter ist nur für Heizen/
Kühlen-Regler verfügbar und gibt die Spreizung des Ausgangssignals zwischen Heizen- und Kühlen-Seite an. Ein positiver Wert bewirkt einen Totbereich, während ein negativer Wert zu einer Überlappung führt.
Abbildung 5-10. Steilheit
Der Eingabebereich beträgt ±50%.
Funktionen
5
Ausgang
Sollwert
Offset (+)Offset (-)
P-Bereich
Heizen
P-Bereich
Kühlen
Proportionalbereich
Kühlen-Seite
Steilheit = 0,5
Steilheit = 2,0
Steilheit = 1,0
Heizen-Seite
Ausgang
Sollwert
Über-
lappung
Tot-
bereich
Offset (+)Offset (-)
Kühlen-SeiteHeizen-Seite
COOL
1.0
PV
DB
0.0
SV
PV
SV
Page 44
5-14
Anzeige Regel-Parameter Beschreibung
AR Überschwingunterdrückung Bei der PID-Regelung führt der I-Anteil
anfangs zu einem Überschwingen. Um dieses zu unterdrücken, begrenzt diese Funktion den I-Anteil auf den hier ein­gestellten Bereich um den Sollwert herum.
Abbildung 5-11. Überschwingunterdrückung
Der Eingabebereich beträgt 0 bis 100% des Bereichs. Der Wert wird in der Einheit des Meßbereichs eingegeben.
Die Grundeinstellung ist der Wert, der 100% des Bereichs entspricht (AUS).
Dieser Parameter kann durch die Selbst­optimierung eingestellt werden.
MAN Manuelle Korrektur Der P-Anteil der Regelung bewirkt
häufig eine bleibende Regelab­weichung. Das Ausgangssignal kann mit einem Korrekturwert beaufschlagt werden, um diese Abweichung auszu­gleichen.
Abbildung 5-12. Manuelle Korrektur
Der Eingabebereich beträgt ±100,0%. Die Grundeinstellung ist 0,0%.
Funktionen
5
AR
800
AR AR
Sollwert SV
Istwert PV
I-Anteil ist unwirksam
I-Anteil ist unwirksam
PID-
Berechnung
Korrektur
MV
˜
Sollwert SV
Ausgangs­wert MV
Istwert PV
MAN
0.0
PV
SV
PV
SV
Page 45
5-15
5.8 Alarmfunktionen
Für die Alarmfunktionen sind die Optionen -AL1, -AL2 und/oder
-HB erforderlich.
Wenn der Regler mit der Option -AL1 ausgestattet ist, stehen vier Alarmebene zur Verfügung, die nach ihrer individuellen Auswer­tung auf ein Sammelrelais ausgegeben werden. Einer dieser vier Alarmebenen ist für die Überwachung von Meßkreis und Heizung reserviert (s. Anmerkung).
Wenn die Option -AL2 installiert ist, steht ein weiteres Alarmrelais mit drei frei programmierbaren Alarmebenen zur Verfügung. Weiterhin kann der Heizungsbruch-Alarm auch für das zweite Alarmrelais eingestellt werden (s. Anmerkung).
Abbildung 5-13. Blockdiagramm der Alarmfunktion
Zur Auswertung und Ausgabe des Heizungsbruch­Alarms ist die Option -HR erforderlich.
ANMERKUNG
Alarmeinstellung 4
(speziell für
Heizungsbruch und
offenen Eingang)
Alarmauswertung 1 Alarmauswertung 2 Alarmauswertung 3
Alarmauswertung 4
Alarmeinstellung 1 Alarmeinstellung 2 Alarmeinstellung 3
ODER-
Verknüpfung
Alarm-
Relais
Funktionen
5
Page 46
5-16
Tabelle 5-3 Alarmarten der A-Gruppe
Tabelle 5-4 Alarmarten der B-Gruppe
Kode Alarmtyp
0 Kein Alarm
1 Heizungsbrucherkennung
2 Meßkreisüberwachung (Eingang offen)
3 Heizungsbrucherkennung und
Meßkreisüberwachung (Eingang offen)
Funktionen
5
Kode Alarmtyp
0, E, F Kein Alarm
1 Hi-Alarm
2 Lo-Alarm
9 Lo-Alarm mit Haltefunktion
3 Hi-Abweichungsalarm
4 Lo-Abweichungalarm
A Lo-Abw.--Alarm mit Haltefunktion
5 Invertierter Hi-Abweichungsalarm
6 Invertierter Lo-Abweichungsalarm
B Invertierter Lo-Abweichungsalarm
mit Haltefunktion
7 Hi-/Lo-Abweichungsalarm
C Hi-/Lo-Abweichungsalarm,
mit Haltefunktion
8 Invertierter Lo-Abweichungsalarm
D Invertierter Lo-Abweichungsalarm
mit Haltefunktion
Alarmsollwert
Alarmsollwert
Alarmsollwert
Sollwert
Alarmsollwert
Sollwert
Alarmsollwert
Sollwert
Alarmsollwert
Sollwert
Alarmsollwert
Sollwert
Alarmsollwert
Sollwert
Page 47
5-17
Anzeige Alarm-Parameter Beschreibung
AL1T Alarmtyp Alarmrelais 1 Stellen Sie die gewünschten Alarmarten
für Alarmebene 1 ein. Für die letzen drei Stellen können Alarmarten der Gruppe A (s. Tabelle 5-3) ausgewählt werden. Dabei entspricht die letzte Stelle der Ebene1, die vorletzte der Ebene 2 und die zweite Stelle der Ebene 3. Die erste Stelle ist für die Heizungsbruch­erkennung reserviert. Geben Sie dort einen Alarmtyp der Gruppe B ein (s. Tabelle 5-4).
Die Grundeinstellung ist 0003 für Regler ohne bzw. 1000 für Regler mit der Option -HB.
AL11 Alarmsollwert Ebene 1 Stellen Sie den Alarmsollwert für Alarm-
ebene 1 in der Einheit des Meßbereichs ein.
Der Eingabebereich entspricht 0 bis 100% des Meßbereichs.
Die Grundeinstellung ist 10°C für Regler ohne die Option -HB. Für Regler mit der Option -HB ist die Grundeinstellung der Wert, der 0% des Meßbereichs entspricht.
AL1H Hysterese Ebene 1 Stellen Sie die Hysterese für Ebene 1 in
Prozent der Meßbereichsspanne ein. Die Grundeinstellung ist 0,5%.
Nach der Einstellung der Alarmebene werden die entsprechenden Parameter (Alarmsollwert und Hysterese) für die Alarmebenen 2 und 3 angezeigt. Stellen Sie diese ein wie oben beschrieben.
Wenn der Regler mit der Option -AL2 ausgestattet ist, erscheinen anschließend die oben beschriebenen Parameter (Alarmtyp, Sollwert und Hysterese) für das zweite Alarmrelais. Stellen Sie diese ein wie oben beschrieben.
Funktionen
5
AL1T
0003
AL11
10A1
AL1H
10A1
AL1T 10A1
Ebene 1Ebene 2Ebene 3HB
PV
SV
PV
SV
PV
SV
Page 48
5-18
Anzeige Alarm-Parameter Beschreibung
LOOP Brucherkennungs-Intervall Stellen Sie das Intervall für die Bruch-
erkennung in Minuten und Sekunden ein. Eine Einstellung von 00.00 entspricht “AUS”, d.h. der Alarm bezieht sich ausschließlich auf Eingangsfehler wie Über- oder Unterschreitung des Eingangsbereichs.
Eingabebereich: 00:00 bis 99:59. Die Grundeinstellung ist 00.00.
HB-A Brucherkennungs-Strom Dieser Parameter gibt den Strom an, bei
dem der Heizungsbrucherkennungs­Alarm anspricht.
Eingabebereich: 0 bis 50 A. Die Grundeinstellung ist 50 A.
CT Heizstrom Dieser Menüpunkt dient zur Anzeige
des aktuellen Heizstroms. Eine Einstellung ist hier nicht möglich.
Der Anzeigebereich beträgt 0 bis 50 A.
1. Der Brucherkennungsalarm wird ausgelöst, wenn für den Istwert innerhalb der eingestellten Zeit keine Änderung von 3% der Meßbereichsspanne gemessen wurde. In diesem Falle wird der Ausgangswert auf einen Wert von unter 0% oder über 100% gesetzt. Weiterhin leuchtet die Alarm­anzeige.
2. Wenn der Regler mit der Option -HB ausgestattet ist, steht mit dem Parameter CT eine Funktion zur Überwachung des Heizstroms zur Verfügung. Der angezeigte Wert kann als Referenz bei der Einstellung des Stroms für den Heizungsbruch­alarm benutzt werden.
3. Der Heizstrom wird nur gemessen, wenn das Relais für Regelausgang 1 angezogen ist. Ist dies nicht der Fall, wird der unmittelbar vor Abfallen des Relais gemessene Wert angezeigt.
Funktionen
5
LOOP
00.00
PV
HB-A
50
CT
30
ANMERKUNGEN
SV
PV
SV
PV
SV
Page 49
5-19
5.9 Eingangsfilter
Der Eingangsfilter kann eingesetzt werden, um Störungen des Istwerts durch Rauschen auszufiltern. Die Zeitkonstante des Filters kann eingestellt werden, um den Filter den Prozeßanforderungen anzupassen. Je größer die Zeitkonstante ist, umso stärker wirkt sich der Filter aus. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, daß mit zunehmender Zeitkonstante auch die Ansprechzeit der Regelung zunimmt.
Anzeige Parameter Beschreibung
TF Eingangsfilter Stellen Sie die Zeitkonstante des
Eingangsfilters in Sekunden ein. Der Eingabebereich beträgt 0,0 bis
900,0 Sekunden. Die Grundeinstellung ist 5 Sekunden.
5.10 Istwertkorrektur
Die Istwertkorrektur kann eingesetzt werden, um einen eventuellen konstanten Fehler des Eingangssignals zu korrigieren, etwa wenn der Sensor an einer nicht optimalen Meßposition installiert ist.
Anzeige Parameter Beschreibung
SFT Istwertkorrektur Stellen Sie den gewünschten Korrektur-
betrag in Prozent der Meßbereichs­spanne ein.
Der Eingabebereich beträgt ±50% der Meßbereichsspanne.
Die Grundeinstellung ist 0%.
Abbildung 5-14 Istwertkorrektur
Funktionen
5
TF
5.0
SFT
0
Istwert
Verarbeitungs-
Funktionen
SFT
PV
SV
PV
SV
Page 50
5-20
5.11 Sollwertbegrenzung
Die Sollwertbegrenzung dient zur Einschränkung des Bereichs, innerhalb dessen der Sollwert eingestellt werden kann.
Anzeige Parameter Beschreibung
SV-H Oberer Grenzwert Stellen Sie den oberen Grenzwert in
Prozent ein.
SV-L Unterer Grenzwert Stellen Sie den unteren Grenzwert in
Prozent ein. Der Eingabebereich beträgt 0,0 bis
100,0% des Meßbereichs. Die Grundeinstellung ist 0% bzw.
100%.
Der obere Grenzwert muß größer sein als der untere Grenzwert.
Funktionen
5
SV-H
100.0
ANMERKUNG
PV
SV
Page 51
5-21
5.12 Fuzzy-Logik
Neben der herkömmlichen PID-Regelung ist die CN4800-Serie auch mit einer Fuzzy-Logik PID-Regelung ausgestattet, die Über­schwingen sehr effektiv unterdrückt.
In dieser Funktion kann zwischen den beiden Verfahren gewählt werden.
Anzeige Parameter Beschreibung
CTRL Fuzzy-Logik Ein/Aus Wählen Sie zwischen konventioneller
PID-Regelung (PID) oder Fuzzy-Logik (FU2Y).
Die Grundeinstellung ist PID.
1. Bei der Regelung mit Fuzzy-Logik müssen eben­falls PID-Parameter eingestellt werden. Die Einstellung der PID-Parameter kann ohne weiteres von der konventionellen PID-Regelung übernommen werden. Ebenso steht auch für die Regelung mit Fuzzy-Logik die Selbstoptimierung zur Verfügung.
2. Die Fuzzy-Logik-Regelung kann nicht in Verbindung mit 3-Punkt-Reglern oder Ein/Aus­Regelungen eingesetzt werden.
3. Die externe Sollwertumschaltung steht für die Regelung mit Fuzzy-Logik nicht zur Verfügung. Es muß der primäre Sollwert verwendet werden.
5.13 Zykluszeit
Die Zykluszeit ist das Intervall, in dem die Regelberechnungen ausgeführt werden. Dieses Intervall ist nicht identisch mit der in Abschnitt 5.15 beschriebenen Ausgangs-Zykluszeit.
Anzeige Parameter Beschreibung
DT Zykluszeit Stellen Sie die gewünschte Zykluszeit in
Sekunden ein. Der Einstellbereich beträgt 0,5 bis
999,5 Sekunden. Die Grundeinstellung ist 0,5 Sekunden.
Funktionen
5
CTRL
PID
DT
0.5
ANMERKUNGEN
PV
SV
PV
SV
Page 52
5-22
Funktionen
5
5.14 Direkte/Umgekehrte Wirkung
Diese Einstellung legt fest, ob der Regler für Heiz- oder Kühlappli­kationen eingesetzt wird. Die Bezeichnungen direkte und umgekehrte Wirkung beziehen sich auf den Istwert.
Bei direkter Wirkung gilt, wenn der Istwert größer ist als der Sollwert, wird auch das Ausgangssignal größer, d.h. der Prozeß wird gekühlt. Daher wird diese Betriebsart bei Temperaturapplikationen auch als Kühlen bezeichnet.
Bei der umgekehrten Wirkung gilt, daß der Ausgangswert größer wird, wenn der Istwert kleiner als ist als der Sollwert. Folglich wird diese Betriebsart bei Temperaturaaplikationen als Heizen bezeichnet.
Anzeige Parameter Beschreibung
REV1 Regeltätigkeit Ausg. 1 Wählen Sie zwischen REV für
umgekehrte Wirkung (Heizen) oder NORM für direkte Wirkung (Kühlen).
Wenn der Regler mit zwei Ausgängen ausgestattet ist, erscheint nach dieser Einstellung die Anzeige
REV2 für die Regeltätigkeit des zweiten Ausgangs.
REV1
REV
ANMERKUNG
PV
SV
Page 53
5-23
Funktionen
5
5.15 Ausgangs-Zykluszeit
Wenn der Regler mit einem Relais- oder Logik-Ausgang arbeitet, wird das Ausgangssignal als Verhältnis der Einschalt- zur Ausschaltzeit des Relais ausgegeben. Die Summe von Ein- und Ausschalt-Zeit ist die Zykluszeit, die in dieser Funktion eingestellt werden kann.
Für einen Stromausgang, der ja kontinuierlich arbeitet, steht diese Einstellung nicht zur Verfügung. Wenn der Regler mit einem zweiten Ausgang ausgestattet ist, kann auch die Zykluszeit für den zweiten Ausgang eingestellt werden (TC-2), normalerweise sollte jedoch die Grundeinstellung beibehalten werden.
Anzeige Parameter Beschreibung
TC-1 Zykluszeit Ausgang 1 Stellen Sie die Zykluszeit auf einen Wert
von 1 bis 120 Sekunden ein. Die Grundeinstellung ist 20 Sekunden
für den Relaisausgang bzw. 2 Sekunden für den Logikausgang.
5.16 Ausgangsbegrenzung
Die Ausgangsbegrenzung dient zur Beschränkung des Ausgangs­werts auf vorgegebene Werte, auch wenn der Regelalgorithmus einen höheren Ausgangswert bestimmt hat. Im manuellen Betrieb (MOD = MAN) oder bei der Ein/Aus-Regelung (P = 0) ist die Begrenzung jedoch nicht wirksam.
Anzeige Parameter Beschreibung
MV-H Oberer Grenzwert Stellen Sie den oberen Grenzwert in
Prozent ein.
MV-L Unterer Grenzwert Stellen Sie den unteren Grenzwert in
Prozent ein. Der Eingabebereich beträgt -3,0 bis
103,0%. Die Grundeinstellung ist 0% bzw. 100%.
TC-1
20
MV-H
100.0
PV
SV
PV
SV
Page 54
5-24
Funktionen
5
1. Der obere Grenzwert muß größer sein als der untere.
2. Während der Selbstoptimierung wird der gesamte Ausgangssignal-Bereich benutzt, unabhängig von einer eventuell eingestellten Begrenzung.
3. Die Meßkreisüberwachung kann nicht erfolgen, wenn der untere Grenzwert über 100% oder unter 0% liegt.
5.17 Ausgangsverhalten bei Eingangsfehlern
Das Verhalten des Ausgangs bei einem Eingangsfehler (Thermoelementbruch, Bereichsüberschreitung, -unterschreitung, Kurzschluß usw.) wird durch diesen Parameter gesteuert. Die hier vorgenommene Einstellung gilt auch für das Verhalten nach Ablauf eines Programms. d.h. sie gibt den Ausgangswert nach Ablauf des letzten Haltesegments an. Der Regler unterscheidet nicht zwischen diesen beiden Sonderbedingungen.
Wenn für das Ende eines Programms die Einstellung “0” gewählt wird, wird die Regelung nach Ablauf des Programms mit dem Sollwert fortgesetzt, der vor dem Programmstart eingestellt war.
Anzeige Parameter Beschreibung
BURN Verhalten bei Fehlern Wählen Sie das gewünschte Verhalten
entsprechend der folgenden Tabelle.
Die Grundeinstellung ist 1.
Kode Ausgang 1 Ausgang 2
0 Regelung Regelung
1-3% -3%
2 103% 103%
3 -3% 103%
4 103% -3%
BURN
1
ANMERKUNGEN
PV
SV
Page 55
5-25
Funktionen
5
5.18 Analogausgang
Für den Analogausgang ist die Option -AO erforderlich. Mit dieser Option kann der Istwert, Sollwert oder Ausgangswert als
1-5 V DC-Signal ausgegeben werden. Bei Bedarf kann das Ausgangssignal skaliert werden.
Anzeige Ausgangs-Parameter Beschreibung
AOT Ausgangstyp Wählen Sie den gewünschten Wert, der
über den Analogausgang ausgegeben werden soll:
AO-H Oberer Skalenrand Stellen Sie den Wert ein, bei dem das
Ausgangssignal von 5 V ausgegeben werden soll. Bei der Ausgabe des Istwerts oder des Sollwerts erfolgt die Eingabe in Prozent des Eingangs­bereichs.
Die Grundeinstellung ist 100%.
AO-L Unterer Skalenrand Stellen Sie den Wert ein, bei dem das
Ausgangssignal von 1 V ausgegeben werden soll.
Die Grundeinstellung ist 0%.
Beispiel: Bei einem Eingangssignal von 0 bis 800°C (Thermoelement
Typ K) soll das Ausgangssignal von 1 bis 5 V einen Ausschnitt von 200 bis 600°C wiedergeben.
Abbildung 5-15. Skalierung des Analogausgang
Kode Wert
PV Istwert
SV Sollwert
MV Ausgangswert
AOT
PV
AO-H
100.0
AO-L
0.0
Istwert Analogausgang
0
200°C
600°C
5 V
1 V
800°C
Analogausgangstyp: PV 600°C entsprechen 75% des Meßbereichs 200°C entsprechen 25% des Meßbereichs
Einstellung:
AOT = PV AOH = 75.0 AOL = 25.0
PV
SV
PV
SV
PV
SV
Page 56
5-26
Funktionen
5
5.19 Gerätenummer (RS485-Schnittstelle)
Die RS485-Schnittstelle ist als Option (-C4) verfügbar. Die Schnittstelle erlaubt sowohl die Einstellung und das Speichern
von Reglerparametern als auch die Überwachung des Prozesses über einen angeschlossenen Computer. Dabei können bis zu 15 Geräte an eine Schnittstelle angeschlossen werden. Der Parameter STNO dient zur Einstellung einer Gerätenummer, unter welcher der Regler angesprochen wird.
Anzeige Parameter Beschreibung
STNO Gerätenummer Stellen Sie die Gerätenummer ein, unter
der dieser Regler angesprochen werden soll. Die Gerätenummer muß für jedes angeschlossene Gerät verschieden sein.
Der Eingabebereich beträgt 1 bis 15. Die Grundeinstellung ist 1.
Die übrigen Kommunikationsparameter sind fest vorgegeben. Bitte achten Sie darauf, daß der angeschlossene PC auf die gleichen Werte eingestellt sein muß.
Übertragungsrate . . . . 9600 bps
Datenbits . . . . . . . . . . . 8 bit
Stopbits . . . . . . . . . . . . . 1 bit
Parität . . . . . . . . . . . . . . Keine
1. Zum Speichern von Änderungen der Regelpara­meter sind mindestens 5 Sekunden nach dem Empfang des entsprechenden Befehls erforder­lich. Schalten Sie den Regler innerhalb dieser Zeit nicht aus, anderenfalls können sämtliche Speicherinhalte gelöscht werden und verloren sein.
2. Die typische Antwortzeit auf einen empfan­genen Befehl beträgt ca. 100 bis 120 msec. Weiterhin ist eine Ruhezeit von ca. 20 msec erforderlich, nachdem der Regler die Antwort gesendet hat. Daher sollte zwischen zwei vom Rechner gesendeten Befehlen mindestens ein Abstand von 150 msec eingehalten werden.
ANMERKUNGEN
STNO
1
PV
SV
Page 57
Technische Daten
6
Eingang
Anzeigengenauigkeit bei 23°C
• Thermoelement-Eingang: ±0,5% des Endwerts ± 1 Digit Thermoelement Typ B von 0 bis 400°C: ±5% Thermoelement Typ R von 0 bis 500°C: ±1%
• Pt100-Eingang: ±0,5% des Endwerts ± 1 Digit
• Spannungs- und Strom-Eingang: ±0,5% des Endwerts ± 1 Digit (Stromeingang mit externem Shunt)
• Temperaturdrift: ±0,3% des Endwerts/10°C
Fehler der Klemmstellen-Kompensation: ±1,0°C
Zeit-Anzeigenbereich für Rampen: 00:00 Stunden:Minuten bis 799 Stunden Eingangs-Zykluszeit: 500 mSek Eingangsimpedanz
• Thermoelement: > 1 MOhm
• Strom: mit externem 250 Ohm-Shunt
• Spannung: > 1 MOhm
Zulässiger Zuleitungswiderstand
• Thermoelement: < 250 Ohm
• Spannung: < 1 kOhm
Zulässiger Leitungswiderstand (Pt100) < 10 Ohm pro Leiter
Ausgang
Relaisausgang
• Zykluszeit: 1 bis 120 Sek., empfohlen 20 bis 120 Sek.
• Kontakte: Einpoliger Schließer oder Wechsler
• Schaltleistung: 220 V AC/30 V DC 3 A (ohmsche Lasten) 220 V AC/30 V DC 1 A (induktive Lasten)
• Mindest-Schaltstrom: 100 mA (24 V DC)
• Lebensdauer: 20 Millionen Schaltzyklen min. (mechanisch)
100.000 Schaltzyklen min. (elektrisch)
Logikausgang
• Zykluszeit: 1 bis 120 Sek.
• Spannungspegel für “EIN”: 9 bis 19 V DC
• Spannungspegel für “AUS”: <
0,5 V DC
• Maximaler Strom: 20 mA DC
• Lastwiderstand: > 600 Ohm
6-1
Technische Daten
6
Page 58
Technische Daten
6-2
Stetiger Ausgang (4-20 mA)
• Garantierter Ausgangsbereich: 3,52 bis 20,48 mA, entsprechend -3 bis 103%
• Genauigkeit: ±5% des Endwerts
• Linearität: ±2% des Endwerts
• Auflösung: 1,0% des Endwerts
• Aktualisierungsgeschwindigkeit: < 2 Sekunden
• Lastwiderstand: <
600 Ohm
Anzeige
Art: 4-stellige 7-Segmentanzeige, je eine grüne und
eine rote Zeile für Sollwert bzw. Istwert.
Spannungsversorgung
Spannung: 100 bis 240 V AC Frequenz: 50/60 Hz Zulässige Schwankung: -15%/+10% Leistungsaufnahme: 10 VA bei 100 V AC bzw. 15 VA bei 220 V AC Isolationswiderstand: > 20 MOhm bei 500 V DC
Allgemeines
Umgebungstemperatur: -10 bis 50°C Umgebungsfeuchtigkeit: 90% r. F., nicht kondensierend Warmlaufzeit: 2 Stunden Abmessungen
• CN4801/CN4802 48 x 48 x 120,5 mm (1/16-DIN)
• CN4811/CN4812 48 x 96 x 112 mm (1/8 DIN)
• CN4821/CN4822 96 x 96 x 112 mm (1/4 DIN)
Gewicht
• CN4801/CN4802 ca. 200 g
• CN4811/CN4812 ca. 300 g
• CN4821/CN4822 ca. 400 g Montage: Tafeleinbau Anschlüsse: Schraubklemmen M3,5
Regelfunktionen
Regelverfahren: PID (Standard oder Fuzzy-Logik, einstellbar) Proportionalbereich (P): 0 bis 999,9% (0 entspricht Ein/Aus-Regelung) Nachstellzeit (I-Anteil): 0 bis 3200 Sekunden (0 = Aus) Vorhaltezeit: (D-Anteil) 0 bis 999,9 Sekunden (0 = Aus) Digitaler Eingangsfilter: Verzögerungsfilter 1. Ordnung mit einstellbarer
Zeitkonstante von 0,0 bis 900,0 Sekunden. Istwert-Korrektur: ±50% Bereichsüber- oder -unterschreitung: -5 bzw. 105%
Technische Daten
6
Page 59
6-3
Technische Daten
6
Alarm (Optionen -A1 und -A2)
Aktualisierungszeit: 500 mSek Relaisausgang
• Kontakte: Einpoliger Schließer
• Schaltleistung: 220 V AC/30 V DC 3 A (ohmsche Lasten) 220 V AC/30 V DC 1 A (induktive Lasten)
• Mindest-Schaltstrom: 100 mA (24 V DC)
• Lebensdauer: 20 Millionen Schaltzyklen min. (mechanisch)
100.000 Schaltzyklen min. (elektrisch)
Meßkreis- und Heizungsbruchalarm (Option -HB)
Eingangsfehler
• Aktualisierungszeit: 500 mSek
• Einstellbereich: 00:00 bis 99:59 Stunden:Minuten
• Relaisausgang: Ausgabe des Alarms erfolgt über Alarmrelais
Heizungsbruchalarm, Eingang
• 1 bis 30 A: CT(CTL-6-SF)
• 20 bis 50 A: CT(CTL-12-S36-8F)
Heizungsbruchalarm, Ausgabe
• Aktualisierungszeit: 500 mSek
• Einstellbereich: 1 bis 50 A
• Relaisausgang: Ausgabe des Alarms erfolgt über Alarmrelais
Rampenfunktion (Option -RAMP)
Verfügbare Programme: 1 Programm Anzahl der Segmente: 8 (je 4 Rampen- und Haltesegmente) Sicherung des Speicherinhalts: EEPROM Programmstart: Automatisch beim Einschalten oder manuell über
die Tastatur
Schreiberausgang (Option -AO)
Anzahl der Ausgänge: 1 Analogausgang Art: 1 bis 5 V DC, skalierbar Funktion: Ausgabe von Sollwert, Istwert oder
Ausgangswert, einstellbar
Garantierter Bereich: 0,88 bis 5,12 V DC (-3 bis 103%) Genauigkeit: ±0,5% des Endwerts Welligkeit: <
1,0%ss bei 50 Hz Temperaturdrift: ±0,3% des Endwerts/10°C Lastwiderstand: >
500 kOhm Aktualisierungszeit: 500 mSek
Page 60
Technische Daten
6
6-4
Digitaler Eingang (Option -DI)
Bereich: 15 bis 21 V DC, 5 mA
RS485-Schnittstelle (Option -C4)
Art: RS485, 2-Drahtsystem Übertragungsverfahren: Halbduplex, seriell Synchronisierung: Start/Stop-Synchronisierung Datenformat: 8 Datenbits, 1 Stopbit Übertragungsrate: 9600 bps Anzahl anschließbarer Geräte: 15 Geräte plus 1 Computer Übertragungsentfernung: 500 m
Page 61
Fehlermeldungen und Fehlersuche
7
7-1
7.1 Fehlermeldungen
Wenn auf der Anzeige eine Fehlermeldung erscheint, beheben Sie die Ursache so schnell wie möglich.
Anzeige Ursache Regelausgang
Die Regelung wird fortgesetzt.
1. Datenverlust des EEPROMs
FALT
Die Regelung wird fortgesetzt.
1. Nicht näher bestimmter Fehler im Eingangkreis
LPBR
Die Regelung wird fortgesetzt.
1. Heizungsbruch
HBRT
Der Ausgang verhält sich entsprechend der Einstellung des Parameters BURN.
1. Pt100 nicht angeschlossen
2. Pt100 kurzgeschlossen
3. Eingangssignal liegt unter -5% des Bereichs
LLLL
Der Ausgang verhält sich entsprechend der Einstellung des Parameters BURN.
1. Themoelement-Bruch
2. Pt100 nicht angeschlossen
3. Eingangssignal liegt über 105% des Bereichs
UUUU
Fehlermeldungen und Fehlersuche
7
Page 62
7-2
Fehlermeldungen und Fehlersuche
7
7.2 Fehlersuche
Problem Mögliche Ursache Lösung
• Stellen Sie die für Ihren Prozeß benötigte Regel­tätigkeit ein (s. Seite 5-22).
• Regeltätigkeit nicht korrekt eingestellt.
Regelung beginnt nach Einschalten nicht.
• Legen Sie ein geeignetes Eingangssignal an.
• Eingangswert kann nicht in vier Stellen angezeigt werden.
Anzeige
----
• Kontrollieren Sie den Sensor­anschluß sowie die Stellung der Eingangs-Steckbrücke (s. Seite 1-5 ff und 4-3).
• Eingangsfehler
• Eingangsbrücke nicht korrekt gesteckt
Anzeige
UUUU
oder LLLL
• Tauschen Sie den Regler aus.• Datenverlust des EEPROMsAnzeige
FALT blinkt
• Kontrollieren Sie den Sensor­anschluß sowie die Stellung der Eingangs-Steckbrücke (s. Seite 1-5 ff und 4-3).
• Tauschen Sie das Heizelement aus.
• Kontrollieren Sie den Meßkreis.
• Eingangsfehler
• Heizungsbruch
• Anschlußfehler im Meßkreis
Anzeige
LPBR
blinkt
• Korrigieren Sie die Einstellung für den Alarmtyp (s. Seite 5-16 f).
• Der Alarmtyp ist auf 0 (kein Alarm) eingestellt.
Alarmsollwert wird nicht angezeigt.
• Korrigieren Sie die Einstellung der Sollwertbegrenzung (s. Seite 5-20).
• Stellen Sie die Rampefunktion auf OFF (s. Seite 5-9).
• Sollwertbegrenzung falsch eingestellt
• Rampenfunktion ist aktiv.
Sollwert kann nicht verändert werden.
Stellen Sie die richtige Bediener­ebene ein wie auf Seite 3-3 beschrieben. Bestimmte Para­meter werden nur angezeigt, wenn die entsprechende Option installiert ist.
• Falsche Bedienerebene eingestellt
• Option nicht installiert
Gewünschter Parameter wird nicht angezeigt.
Page 63
7-3
Fehlermeldungen und Fehlersuche
7
Problem Mögliche Ursache Lösung
• Stellen Sie die Übertragungs­parameter am Rechner auf die korrekten Werte ein (s. Seite 5-26).
• Stellen Sie die korrekte Gerätenummer ein (s. Seite 5-26).
• Achten Sie beim Anschluß des Schnittstellenkabels auf die richtige Polarität.
• Kommunikationsparameter am Rechner sind falsch eingestellt.
• Falsche Gerätenummer
• Schnittstellenkabel ist nicht korrekt angeschlossen.
Datenaus­tausch über die Schnittstelle funktioniert nicht.
• Die Meßkreisüberwachung kann nur arbeiten, wenn der obere Grenzwert für die Ausgangsbegrenzung kleiner als 100 und größer als 0 ist. Korrigieren Sie die Einstellung (s. Seite 5-23).
• Einstellung der Ausgangs­begrenzung
Meßkreis­überwachung nicht verfügbar.
• Der Sollwert für den Heizstrom kann nur korrekt eingestellt werden, wenn das Relais nach dem Einschalten mindestens 1 Sekunde angezogen ist.
• Vergrößeren Sie die Ausgangs-Zykluszeit auf 20 Sekunden oder mehr (s. Seite 5-23).
• Das Ausgangsrelais war nicht lange genug angezogen.
• Die Zykluszeit für den Ausgang ist zu kurz eingestellt.
CT -Anzeige wird nicht aktualisiert.
• Kontrollieren Sie den Sensor­anschluß sowie die Stellung der Eingangs-Steckbrücke (s. Seite 1-5 ff und 4-3).
• Stellen Sie die Rampenfunktion auf OFF (s. Seite 5-9).
• Schalten Sie vom manuellen auf automatischen Betrieb.
• Wiederholen Sie die Selbstoptimierung, ohne den Sollwert zu verändern.
• Stellen Sie die Regel­parameter manuell ein.
• Eingangsfehler
• Rampenfunktion ist aktiv.
• Regler arbeitet im manuellen Betrieb.
• Sollwert wurde während der Selbstoptimierung verändert.
• Selbstoptimierung konnte nicht innerhalb von 12 Stunden beendet werden.
Selbstopti­mierung nicht verfügbar.
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Fehlermeldungen und Fehlersuche
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Für Ihre Notizen
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Die folgende Parameterliste gibt eine Übersicht aller einstellbaren Parameter mit ihrer Grundeinstellung sowie der Seite, auf der Sie die Beschreibung des Parameters finden.
Wenn Sie die Spalte für Ihre eigene Einstellung benutzen möchten, kopieren Sie sich diese Liste, damit Sie bei Änderungen eine Vorlage haben.
Parameterliste
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Parameterliste
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Anzeige Name Beschreibung Einstellung Einstellbereich Seite Ihre Einstellung
LOCK LOCK Bedienerebene 2 0 - 3 5-1
MOD MOD Betriebsart AUTO AUTO/MAN 5-3
AT AT Selbstoptimierung OFF OFF/ON/LO 5-4 D-SV D-SV Externer Sollwert 0% 0 bis 100% d.B. 5-8 PROG PROG Rampenfunktion OFF OFF/RUN/HOLD 5-8 SV-1 SV-1 Rampensollwert 1 0% 0 - 100% d.B 5-10 TM1R TM1R Rampenzeit 1 00.00 00.00 - 99.59 5-10 TM1S TM1S Haltezeit 1 00.00 00.00 - 99.59 5-10 SV-2 SV-2 Rampensollwert 2 0% 0 - 100% d.B 5-10 TM2R TM2R Rampenzeit 2 00.00 00.00 - 99.59 5-10 TM2S TM2S Haltezeit 2 00.00 00.00 - 99.59 5-10 SV-3 SV-3 Rampensollwert 3 0% 0 - 100% d.B. 5-10 TM3R TM3R Rampenzeit 3 00.00 00.00 - 99.59 5-10 TM3S TM3S Haltezeit 3 00.00 00.00 - 99.59 5-10 SV-4 SV-4 Rampensollwert 4 0% 0 - 100% d.B. 5-10 TM4R TM4R Rampenzeit 00.00 00.00 - 99.59 5-10 TM4S TM4S Haltezeit 4 00.00 00.00 - 99.59 5-10 P-ON P-ON Autom. Start NO YES/NO 5-10
P P Proportionalbereich 5,0 0,0 - 999,9%d.B. 5-12
HYS HYS Hysterese (Ein/Aus) 0,5% 0 - 100% d.B 5-12
I I Nachstellzeit 240 0 bis 3200 Sek. 5-12 D D Vorhaltezeit 60,0 0 bis 999,9 Sek 5-12
COOL COOL Steilheit 1,0 0,0 - 10,0 5-13
DB DB Spreizung 0,0 -50 - 50% 5-13
AR AR Überschwingunterd. 100,0% 0,0 - 100,0% d.B 5-14
MAN MAN Man. Korrektur 0,0 -100,0 - 100,0% 5-14 AL1T AL1T Alarmtyp Alarm 1 0003/1000 5-17 AL11 AL11 Alarmsollwert 1-1 10°C/0,5% 0 ,0- 100,0% d.B. 5-17 A11H A11H Hysterese Ebene 1-1 0,5% 0 - 100% d.B 5-17 AL12 AL12 Alarmsollwert 1-2 0,5% 0 ,0- 100,0% d.B. 5-17 A12H A12H Hysterese 1-2 0,5% 0 - 100% d.B 5-17 AL13 AL13 Alarmsollwert 1-3 0,5% 0 ,0- 100,0% d.B. 5-17 A13H A13H Hysterese Ebene 1-3 0,5% 0 - 100% d.B 5-17
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Parameterliste
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Anzeige Name Beschreibung Einstellung Einstellbereich Seite Ihre Einstellung
AL2T AL2T Alarmtyp Alarm 2 0,5% 0 ,0- 100,0% d.B. 5-17 AL21 AL21 Alarmsollwert 2-1 0,5% 0 - 100% d.B 5-17 A21H A21H Hysterese 2-1 0,5% 0 - 100% d.B. 5-17 AL22 AL22 Alarmsollwert 2-2 0,5% 0 ,0- 100,0% d.B. 5-17 A22H A22H Hysterese 2-2 0,5% 0 - 100% d.B. 5-17 AL23 AL23 Alarmsollwert 2-3 0,5% 0 ,0- 100,0% d.B. 5-17 A23H A23H Hysterese 2-3 0,5% 0 - 100% d.B. 5-17 LOOP LOOP Brucherkenn.-Intervall 00.00 00.00 - 99.59 5-18 HB-A HB-A Brucherkenn.-Strom 50 A 1 - 50 A 5-18
PVT PVT Eingangsart/Bereich 2200 4-1
PVF PVF Oberer Skalenrand 1000 -1999 - 9999 4-4
PVB PVB Unterer Skalenrand 0 -1999 - 9999 4-4
PVD PVD Dezimalposition 1 0 - 2 4-4
TF TF Eingangsfilter 5,0 0,0 - 900,0 5-19
SFT SFT Istwertkorrektur 0,0% -50,0 - 50,0% d.B. 5-19 SV-H SV-H Ob. Sollwertgrenze 100% 0 - 100% d.B. 5-20 SV-L SV-L Unt. Sollwertgrenze 0% 0 - 100% d.B. 5-20 CTRL CTRL Fuzzy-Logik PID PID/FUZZY 5-20
DT DT Zykluszeit 0,5 0,5 - 999,5 Sek 5-20 REV1 REV1 Regeltätigkeit Ausg. 1 REV REV/NORM 5-21 REV2 REV2 Regeltätigkeit Ausg. 2 NORM REV/NORM 5-21 TC-1 TC-1 Zykluszeit Ausgang 1 2/20 1 - 120 Sek 5-22 TC-2 TC-2 Zykluszeit Ausgang 2 2/20 1 - 120 Sek 5-22 MV-H MV-H Ob. Ausgangsgrenze 100% -3,0 - 103,0% 5-23 MV-L MV-L Unt. Ausgangsgrenze 0% -3,0 - 103,0% 5-23 BURN BURN Verhalten bei Fehlern 1 0 - 4 5-24
AOT AOT Analogausgangstyp PV PV/SV/MV 5-25 AO-H AO-H Oberer Skalenrand 100,0 0,0 - 100,0 5-25 AO-L AO-L Unterer Skalenrand 0,0 0,0 - 100,0 5-25 STNO STNO Gerätenummer 1 1 - 15 5-26
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Für Ihre Notizen
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