Omega CA71 User guide

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CA71
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Fester Bestandteil in OMEGAs Unternehmensphilosophie ist die Beachtung aller einschlägigen Sicherheits- und EMV-Vorschriften. Produkte werden sukzessive auch nach europäischen Standards zertifiziert und nach entsprechender Prüfung mit dem CE-Zeichen versehen. Die Informationen in diesem Dokument wurden mit großer Sorgfalt zusammengestellt. OMEGA Engineering, Inc. kann jedoch keine Haftung für eventuelle Fehler übernehmen und behält sich Änderungen der Spezifkationen vor.
WARNUNG: Diese Produkte sind nicht für den medizinischen Einsatz konzipiert und dürfen nicht an Menschen eingesetzt werden.
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Inhaltsverzeichnis
Einführung--------------------------------------------------------------------------- 7 Überprüfung des Packungsinhalts ------------------------------------------ 8 Sicherheitshinweise zum Umgang mit dem Instrument ------------11
1. Funktionen------------------------------------------------------------------ 15
2. Bezeichnung und Funktion von Bedienelementen, Anschlüssen und Anzeigen ------------------------------------------- 19
3. Vor der ersten Signalgebung/Messung ----------------------------27
4. Geben -------------------------------------------------------------------------35
4.1 Anschließen der Kabel an den Anschlüssen ......................36
4.2 Geben von DC-Spannungs-, DC-Strom- oder
Laststromsignalen ..............................................................37
4.2.1 Geben von DC-Spannungs-
oder DC-Stromsignalen .........................................37
4.2.2 Funktion 4–20 mA ..................................................38
4.2.3 Funktion 20 mA SINK ............................................39
4.2.4 Einsatz als 24-V-Spannungsquelle
für Stromkreise .......................................................40
4.3 Geben von Widerstands- oder
Widerstandsfühlers-Signalen .............................................41
4.4 Geben von Thermoelement-Signalen ................................43
4.4.1 Unter Verwendung eines RJ-Sensors
zur Vergleichsstellenkompensation ........................43
4.4.2 Ohne Verwendung eines RJ-Sensors
zur Vergleichsstellenkompensation ........................45
4.5 Geben von Impulssignalen .................................................46
4.5.1 Geben einer kontinuierlichen Impulsfolge ..............46
4.5.2 Geben einer defi nierbaren Anzahl an Impulsen
(Impulszyklus) ........................................................48
4.5.3 Verwendung des Kontaktausgangs ........................50
4.6 Ausgangsfaktor-Funktion (n/m) ..........................................52
4.7 Sweep-Funktion .................................................................54
4.8 Automatische Ausgangsschrittfunktion ..............................54
4.9 Temperaturüberwachungsfunktion .....................................54
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Inhalt
5. Messung ----------------------------------------------------------------------57
5.1 Anschließen der Kabel ......................................................58
5.2 Messen von AC-Spannungen im 300-V-Bereich sowie DC-Spannungs-, AC-Spannungs- und
DC-Stromsignalen ..............................................................60
5.2.1 Messen von AC-Spannungen im 300-V-Bereich ....60
5.2.2 Messen von DC- oder AC-Spannungssignalen .....60
5.2.3 Messen von DC-Stromsignalen .............................61
5.3 Messen von Widerstands- oder
Widerstandsfühlersignalen (nur CA71) ..............................62
5.4 Messen von Temperatursignalen
mittels Thermoelement (nur CA71) ..................................63
5.5 Messen von Frequenz- oder Impulssignalen......................64
5.5.1 Kalibratoreinsatz zum Messen von Frequenzen ....64
5.5.2 Kalibratoreinsatz zum Messen der Anzahl
an Impulsen ..........................................................64
6. Speicherfunktionen -------------------------------------------------------67
6.1 Schreiben von Daten in den Speicher ................................68
6.1.1 Datenspeicherung mit inkrementeller
Speicherplatzzuweisung ........................................68
6.1.2 Datenspeicherung mit manueller Auswahl des
Speicherplatzes .....................................................70
6.1.3 Überschreiben gespeicherter Daten ......................70
6.2 Lesen von Daten aus dem Speicher ..................................71
6.3 Löschen gespeicherter Daten ............................................72
6.3.1 Löschen der Daten
des gewählten Speicherplatzes .............................72
6.3.2 Löschen des gesamten Datenbestands
des Speichers ........................................................73
6.4 Übertragen gespeicherter Daten ......................................73
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Inhalt
7. Per DIP-Schalter wählbare Funktionen ----------------------------75
7.1 Sweep-Funktion .................................................................76
7.2 Automatische Ausgangsschrittfunktion ..............................79
7.3 Auswahl der Funktion INT RJ .............................................81
7.4 Auswahl der Funktion IPTS-68 ...........................................82
7.5 Schalter ohne Funktion ......................................................82
7.6 Festlegen der Temperatureinheit ........................................82
7.7 Auswählen der Funktion Contact In
(Kontakteingang für die Impulsmessung) ...........................83
7.8 Deaktivieren der automatischen Abschaltung ....................83
8. Kommunikationsfunktion ---------------------------------------------85
8.1 Spezifi kationen zur Kabelverbindung und Schnittstelle ......85
8.2 Einstellen des Kommunikationsmodus ...............................86
8.3 Kommunikationsmodi .........................................................86
8.4 Datenformat .......................................................................87
8.5 Datenstruktur ......................................................................87
8.6 Befehle ...............................................................................88
9. Fehlersuche -----------------------------------------------------------------91
10. Vorgehensweise beim Abgleichen des Kalibrators ------------93
10.1 Wahl des Kalibriernormals und Betriebsanforderungen .....93
10.2 Abgleichen von Signalgebungsfunktionen .........................95
10.3 Abgleichen von Messfunktionen.........................................99
10.3.1 Abgleichen der Bereiche
für DC-Spannungs- und DC-Stromsignale .............99
10.3.2 Abgleichen der Bereiche für AC-Spannungs-
und 400-Ohm-Widerstandssignale ......................101
10.4 Hinweise zum Abgleich von
Temperatursignalbereichen - nur CAL71 - .......................103
10.5 Überprüfung der vorgenommenen Abgleiche ..................103
11. Verwendung von Zubehörteilen ------------------------------------ 105
12. Technische Daten ------------------------------------------------------- 107
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Einführung
Vielen Dank für Ihren Kauf des CA71 Kalibrators. Diese Bedienungs­anleitung erklärt die Funktionen des CA71 und beschreibt Be­dienungsabläufe sowie Vorsichtsmaßnahmen beim Umgang mit dem Gerät. Bitte lesen Sie diese Anleitung aufmerksam durch, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen. Bewahren Sie die Bedienungs anleitung anschließend zusammen mit dem Gerät im Gerätekoffer auf, damit Sie bei Bedarf schnell darauf zugreifen können.
■ Anmerkungen
● Die im vorliegenden Handbuch beschriebenen Leistungs- und/
oder Funktionsmerkmale des Geräts können sich im Rahmen der Produktpfl ege ohne Vorankündigung ändern.
● Bei der Erstellung dieses Handbuchs wurde großer Wert auf Genauigkeit gelegt. Sollten Sie dennoch Fehler oder Unklarheiten entdecken, so wenden Sie sich bitte an an OMEGA Engineering.
● Die Abschrift, Vervielfältigung oder Abänderung des Inhalts dieses Handbuchs ist ohne Vorabgenehmigung weder in Gänze noch in Auszügen gestattet.
■ Marken
● Alle in dieser Anleitung genannten Firmen- und Produktname sind
Marken oder eingetragene Marken der jeweiligen Inhaber.
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Überprüfung des Packungsinhalts
Überprüfen Sie nach dem Öffnen der Verpackung das Produkt vor seiner erstmaligen Verwendung wie folgt. Sollte das gelieferte Produkt nicht dem bestellten Modell entsprechen, ein Posten des Lieferumfangs fehlen oder ein sichtbarer Defekt vorliegen, wenden Sie sich bitte an OMEGA Engineering.
Hauptgerät
Überprüfen Sie im Typenschild an der Geräteunterseite anhand der Codes zu den Modellspezifikationen in den Feldern MODEL and SUFFIX, ob das Gerät auch wirklich genau dem in Ihrer Bestellung angegebenen Produkt entspricht.
• Modellnummern
Modell Beschreibung
CA51 Basismodell CA71 Modell mit Funktionen zur Temperaturmessung und
Kommunikation
• Nr. (Seriennummer) Bitte halten Sie diese Seriennummer bei alle Rückfragen zum Gerät bereit.
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Überprüfung des Packungsinhalts
Standardzubehör
Überprüfen Sie, ob sämtliches im Folgenden aufgeführte Zubehör in der Packung enthalten und gänzlich unbeschädigt ist.
Anschluss-
leitungen für
Quelle (98020)
Klemmenadapter
(99021)
Messleitungen
(RD031)
Alkalibatterien
LR6 (vier Stück)
Gerätekoffer
(93016)
Sicherung (A1501EF)
Bedienungsanleitung
(M3964-GER)
Optionales Zubehör
Die unten aufgelisteten Teile sind als optionales Zubehör erhältlich. Falls Sie eines oder mehrere dieser Zubehörteile gekauft haben, überprüfen Sie bitte, ob die Packung alle bestellten Teile enthält und diese gänzlich unbeschädigt sind. Mit Bestellanfragen und technischen Fragen zum Zubehör wenden Sie sich bitte an OMEGA Engineering.
Produkt Teilenummer Bemerkung
Steckernetzteil A1020UP Für 100 V AC Steckernetzteil A1022UP Für 120 V AC Steckernetzteil B9108WB Für 220 bis 240 V AC RJ Sensor B9108WA Für Vergleichsstellen­ kompensation Zubehörtasche B9108XA Schnittstellenkabel (RS232) 91017 (Nur CA71)
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Überprüfung des Packungsinhalts
Ersatzteiloptionen
Produkt Teilenummer Bemerkung
Anschlussleitungen für Quelle 98020 Messleitungen RD031 Gerätekoffer 93016 Klemmenadapter 99021 Für Temperatur ­ messungen Sicherung A1501EF Packung mit 10 Stück
Zubehörtasche RJ-Sensor Schnittstellenkabel
Steckernetzteil
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Sicherheitshinweise zum Umgang mit dem Instrument
Beachten Sie bei jedem Einsatz des Geräts die Sicherheitshinweise in diesem Handbuch, damit ein ordnungsgemäßer und gefahrloser Betrieb gewährleistet ist. OMEGA Engineering kann für keinerlei Schäden zur Verantwortung gezogen werden, die aus der Verwendung des Geräts unter Missachtung der Sicherheitshinweise resultieren.
Zur Gewährleistung eines sicheren Geräteeinsatzes fi nden sowohl auf dem Gerät selbst als auch im vorliegenden Benutzerhandbuch folgende Symbole Verwendung.
1 Gefahr! Es ist äußerste Vorsicht geboten.
Dieses Symbol deutet an, dass der Benutzer unbedingt die entsprechenden Ausführungen im Benutzerhandbuch beachten muss, damit tödliche und sonstige Verletzungen von Personen sowie eine Beschädigung des Geräts ausgeschlossen sind.
3 Dieses Symbol repräsentiert DC-Spannung/-strom. 4 Dieses Symbol repräsentiert AC-Spannung/-strom. 5 Dieses Symbol repräsentiert AC- oder DC-Spannung/-strom.
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Sicherheitshinweise zum Umgang mit dem Instrument
1 WARNUNG
Dies zeigt an, dass das Risiko einer ernsthaften oder gar tödlichen Verletzung von Personen besteht, falls die Bedienungsanleitung nicht genau befolgt wird. Zugleich werden die Vorsichtsmaßnahmen zur Vermeidung ernsthafter oder gar tödlicher Verletzungen von Personen beschrieben.
1 VORSICHT
Dies zeigt an, dass das Risiko einer ernsthaften Verletzung von Personen oder einer Beschädigung des Gerätes besteht, falls die Bedienungsanleitung nicht genau befolgt wird. Zugleich werden die Vorsichtsmaßnahmen zur Vermeidung solcher Verletzungen und Beschädigungen beschrieben.
2 ANMERKUNG
Dies lenkt die Aufmerksamkeit des Benutzers auf Informationen, die zum Verständ­nis des Funktionsprinzips des Geräts und zur Nutzung von dessen Funktionen unerlässlich sind.
TIPP
Dies verweist auf weitergehende Informationen zum aktuellen Thema.
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Sicherheitshinweise zum Umgang mit dem Instrument
Ein Stromschlag oder sonstige Faktoren können zur ernsthaften oder gar tödlichen Verletzung von Personen sowie zur Beschädigung des Geräts führen. Um dies zu verhindern, befolgen Sie bitte unbedingt die unten beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen.
1 WARNUNG
● Einsatz in Gasatmosphären Betreiben Sie dieses Gerät nicht in Umgebungen, die durch die Anwesenheit
von entzündlichen bzw. explosiven Gasen oder Dämpfen gekennzeichnet sind. Der Einsatz dieses Geräts in derartigen Umgebungen ist extrem gefährlich.
● Defekte Schutzvorrichtungen Betreiben Sie dieses Gerät nicht, wenn irgendwelche Defekte an
Schutzvorrichtungen wie etwa Sicherungen vorzuliegen scheinen. Vergewissern Sie sich deshalb vor der Inbetriebnahme des Geräts, dass die Schutzvorrichtungen in einwandfreiem Zustand sind.
● Externe Anbindung Wenn Sie das Gerät an den Prüfl ing bzw. einen externen Steuerschaltkreis
anschließen oder einen bereits angeschlossenen externen Schaltkreis berühren müssen, trennen Sie vorher die Stromversorgung der Schaltung und vergewissern Sie sich, dass keine Spannung mehr anliegt.
● Sicherungen Um das Risiko eines Brandes auszuräumen, verwenden Sie nur Sicherungen,
die hinsichtlich Nennstrom und -spannung sowie Typ den Spezifi kationen für dieses Gerät entsprechen. Schließen Sie den Sicherungshalter nicht kurz.
● Achten Sie auf den richtigen Einsatz von Messkabeln (Art.-Nr. RD031) und Geberkabeln (Art.-Nr. 98020), denn diese dürfen nicht vertauscht werden. Verwenden Sie bei der Messung hoher Spannungen stets das Messkabel.
● Öffnen des Gehäuses
Da im Gerät hohe Spannungen anliegen können, darf das Gehäuse
ausschließlich von Kundendienstmitarbeitern geöffnet werden.
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Sicherheitshinweise zum Umgang mit dem Instrument
Beachten Sie beim Einsatz des Steckernetzteils die nachfolgenden Vorsichtsmaßnahmen, damit ein sicherer Betrieb gewährleistet ist.
1 WARNUNG
● Spannungsversorgung Vergewissern Sie sich vor dem Einschalten des Instruments, dass die
Spannungsversorgung mit der auf dem Typenschild angegebenen Spannung übereinstimmt.
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1. Funktionen
■ Blockschaltbild
Quelle
H
Impuls-
geber
L
Überstrom-
erkennung
Eingang
für
RJ-Sensor
Schnittstellen-
kabel
1
Funktionen
Schaltrelais für Ausgang
Bereich Signalgebung (SOURCE)
Referenz-
spannung
Bereich Messmodus
(MEASURE)
tions-
stellen-
erkennung
kompensa-
Vergleichs-
quelle
strom-
Konstant-
für die
D-A-Wandler
V
mA
A/D-Wandler
schalter und
Spannungs-
Eingangswahl-
Einstellung
Multiplikation
teiler
V
mA
Umwandlung von
Strom in Spannung
Anzeige
Shunt
A/D-
Wandler
Gleichstrom-
steller
mA
Temperatursensor
CPU
Strom-
Ein-/Ausschalter
DIP-Schalter
Speicher
Ein-/Ausschalter für
Messmodus
schaltkreis
versorgungs-
Batterien
AC 100 V
Steckernetzteil
Messen
Sicherung
3-Leiter-
anschluss
H
L
Temperatursensor
mA
3-Leiter-
anschluss
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1. Funktionen
■ Wichtige Funktionen
• Geben
Der Kalibrator gibt Spannungs-, Strom-, Widerstands-, Thermo­element-, Widerstandsthermometer-, Frequenz- oder Impulssignale.
Funktion Beschreibung
DC-Spannung Geben von DC-Spannungen in den Bereichen 100 mV,
1 V, 10 V und 30 V. DC-Strom Geben von DC-Strom im Bereich von 0-20 mA. mA-Senke (SINK Current) Von einer externen Stromquelle wird ein Laststrom im
20-mA-Bereich bezogen. Widerstand Gibt ein Widerstandssignal im 400-Ohm-Bereich. Thermoelement Gibt eine Thermoelementspannung, die der von einem
Thermoelement des Typs K, E, J, T, R, B, S, N, L oder
U gemessenen Temperatur entspricht. Widerstandsfühler Gibt ein Widerstandssignal, das der von einem
Widerstandsfühler (RTD) des Typs Pt100 oder JPt100
gemessenen Temperatur entspricht. Frequenz und Impuls Gibt eine kontinuierliche Folge von Impulsen mit einer
Frequenz im 500-Hz-, 1-kHz- oder 10-kHz-Bereich.
Mit dieser Funktion kann ferner eine benutzerdefi nierte
Anzahl an Impulsen mit der gewählten Frequenz
gegeben werden.
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1. Funktionen
• Messen
Der Kalibrator ist in der Lage, unabhängig von den Funktionen zur Signalgebung DC- und AC-Spannungen, DC-Strom- und Widerstands­signale, von Thermoelementen und Widerstandsfühlern gelieferte Temperatursignale sowie die Anzahl und Frequenz von Impulsen zu messen.
Funktion Beschreibung
DC-Spannung Misst ein DC-Spannungssignal im 100-mV-, 1-V-, 10-V-
oder 100-V-Bereich.
AC-Spannung Misst ein AC-Spannungssignal im 1-V-, 10-V-, 100-V- oder
300-V-Bereich.
DC-Strom Misst ein DC-Stromsignal im 20-mA- oder 100-mA-Bereich. Die Stromanschlüsse sind mit einer Sicherung zum Schutz
vor zu hohen Eingangsstromstärken ausgestattet.
Widerstand Misst ein Widerstandssignal im 400-Ohm-Bereich. Thermoelement Misst unter Berücksichtigung des Typs des verwendeten
Thermoelements (Typ K, E, J, T, R, B, S, N, L oder U) eine
Temperatur.
RTD Misst unter Berücksichtigung des Typs des verwendeten
Widerstandsfühlers (Typ Pt100 oder JPt100) eine
Temperatur.
Frequenz und Impuls Misst eine Frequenz im 100-Hz-, 1-kHz- oder 10-kHz-
Bereich. Bei Impulssignalen dient diese Funktion zur
Messung der Anzahl an Impulsen entweder pro Minute
(CPM) oder pro Stunde (CPH).
1
Funktionen
Zudem stehen Ihnen folgende konfi gurierbare Zusatzfunktionen zur Verfügung.
Funktion Beschreibung
Ausgangsfaktor-Funktion(n/m)
Gibt ein Ausgangssignal gemäß der Formel „eingestellter
Wert (n/m)“, wobei die Variablen m und n die folgenden
Speicher Speichert bis zu 50 Datensätze ab, die aus gegebenen und
Sweep Das Ausgangssignal wird linear erhöht oder verringert. Auto. Ausgangsschrittfunktion
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Werte annehmen können: m = 1 bis 19 und n = 0 bis m.
gemessenen Werten bestehen.
Der Wert von n wird bei einem gemäß der Formel
„eingestellter Wert  (n/m)“ gegebenen Ausgangssignal
automatisch schrittweise angepasst.
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1. Funktionen
• Versorgung
Der Kalibrator kann mit Alkali-Batterien (LR6-Mignonzellen) oder dem als Zubehör erhältlichen Steckernetzteil betrieben werden.
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2. Bezeichnung und Funktion von
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181910
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3 4
1 98 17 1521116 14
Bedienelementen, Anschlüssen und Anzeigen
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Bezeichnung und Funktion von Bedienelementen, Anschlüssen und Anzeigen
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2. Bezeichnung und Funktion
■ Bedienoberfl äche
1 Taste POWER p Schaltet die Stromversorgung ein bzw. aus. 2 Taste LIGHT l Schaltet die Hintergrundbeleuchtung des LC-Displays ein bzw. aus.
Modus MEASURE – Messfunktionen
3 Eingangsanschlüsse für DC-Spannungs-, AC-Spannungs-,
Widerstands- und Impulssignale
Sie fungieren bei der Messung von DC-Spannung-, AC-Spannung-,
Widerstands- und Impulssignalen als H-Anschlüsse (+) bzw.
L-Anschlüsse (-). 4 Eingangsanschlüsse für DC-Stromsignale Sie fungieren bei der Messung von DC-Stromsignalen
als H-Anschlüsse (+) bzw. L-Anschlüsse (-). Bei
3-Leiterwiderstandsmessungen dienen die Eingänge auch als
L’-Anschlüsse. 5 Eingangsanschlüsse für 3-Leiteranschluss 6 Funktionswahlschalter Dient zur Auswahl von Messfunktionen und -bereichen. 7 Taste RANGE DC/AC r Dient zur Auswahl weiterer Bereichsoptionen für die aktuelle
Funktion.
• Wenn Sie den Bereich 1 V, 10 V oder 100 V gewählt haben, können Sie mit dieser Taste zwischen den Optionen DC und AC wechseln.
• Wenn Sie die Funktion FREQ gewählt haben, können Sie mit dieser Taste den Frequenzbereich einstellen, wobei die Optionsreihenfolge lautet: 100 Hz, 1 kHz, 10 kHz, CPM (Impulse pro Minute, I/min), CPH (Impulse pro Stunde, I/Std).
• Wenn Sie die Funktion mA gewählt haben, können Sie mit dieser Taste zwischen dem 20-mA- und 100-mA-Bereich wählen.
• Wenn Sie die Funktion 100 mV TC gewählt haben, können Sie mit dieser Taste den Spannungsbereich bzw. den Typ des Thermoelements wählen, wobei die Optionsreihenfolge lautet: 100 mV, K, E, J, T, R, B, S, N, L, U.
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2. Bezeichnung und Funktion
• Wenn Sie die Funktion ‰ RTD gewählt haben, können Sie mit dieser Taste den Widerstandsbereich bzw. den Typ des Widerstandsfühlers wählen, wobei die Optionsreihenfolge lautet: 400 Ohm, Pt100, JPt100.
Wenn Sie für den Signalgebungsmodus die Funktion TC oder RTD
gewählt haben, so erhalten die Optionen für das Thermoelement bzw. den Widerstandsfühler auf der Seite SOURCE (Geben) den Vorzug vor denjenigen auf der Seite MEASURE (Messen).
8 Taste MEASURE OFF o Dient zum Ein- bzw. Ausschalten des Messmodus. Beim Ausschalten
des Messmodus verschwindet der zuletzt angezeigte Messwert vom LC-Display. Wenn der Messmodus nicht benötigt wird und deshalb ausgeschaltet ist, wird automatisch auch die Stromversorgung des Messschaltkreises im Kalibrator abgeschaltet. Dadurch verlängert sich die Lebensdauer der Batterien, wenn der Kalibrator mit Batterien
betrieben wird. 9 Taste HOLD j Mit dieser Taste lässt sich der angezeigte Messwert halten. Zudem
dient diese Taste zum Starten einer Impulsmessung (I/min oder I/Std)
oder Kommunikation. 10 Taste MEM s Schaltet die Speicherfunktion ein bzw. aus.
2
Bezeichnung und Funktion von Bedienelementen, Anschlüssen und Anzeigen
Modus SOURCE – Signalgebungsfunktionen
11 Ausgangsanschlüsse Diese Anschlüsse stehen für sämtliche Signalgebungsfunktionen zur
Verfügung. 12 Funktionswahlschalter Dient zur Auswahl einer Signalgebungsfunktion und des zugehörigen
Bereichs. 13 Taste RANGE h Dient zur Auswahl weiterer Messbereichsoptionen für die aktuelle
Funktion.
• Wenn Sie die Funktion 100 mV TC gewählt haben, können Sie mit dieser Taste die ausgegebene Spannung oder den Typ des Thermoelements wählen, wobei die Optionsreihenfolge lautet: 100 mV, K, E, J, T, R, B, S, N, L, U.
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2. Bezeichnung und Funktion
• Wenn Sie die Funktion 400 ‰ RTD gewählt haben, können Sie mit dieser Taste den Widerstandsbereich bzw. den Typ des Widerstandsfühlers wählen, wobei die Optionsreihenfolge lautet: 400 Ohm, Pt100, JPt100.
• Wenn Sie die Funktion PULSE gewählt haben, können Sie mit dieser Taste den Frequenzbereich wählen, wobei die Optionsreihenfolge lautet: 500 Hz, 1000 Hz, 10 kHz.
14 Taste SOURCE ON d Dient zum Ein- bzw. Ausschalten der Signalgebung. 15 Taste PULSE SET i Wenn Sie die Funktion PULSE gewählt haben, können Sie mit dieser
Taste die Eigenschaften der zu erzeugenden Impulse festlegen,
wobei die Optionsreihenfolge lautet: Frequenz, Amplitude, Pulsanzahl. 16 Taste TEMP k Ermöglicht die Temperaturüberwachung über die Optionen
Raumtemperatur (° C), Vergleichsstellentemperatur (° C),
Thermoelement (mV) und Widerstandsfühler (Ohm). 17 Taste n/m m Dient zum Ein- bzw. Ausschalten der Ausgangsfaktor-Funktion (n/m). 18 Tasten a und b zum Einstellen des Ausgangssignals Dienen zum Einstellen der Werte für die gewählte
Signalgebungsfunktion. Jedes Tastenpaar a und b ist einer
Stelle des im Display angezeigten Werts zugeordnet und erhöht bzw.
vermindert somit die jeweilige Stelle in Einerschritten. Wenn Sie
mit einer dieser Tasten den Wert 9 überschreiten bzw. den Wert 0
unterschreiten, führt dies zu einem entsprechenden Übertrag auf die
benachbarte Stelle. Dies ermöglicht ein kontinuierliches Einstellen
des gewünschten Werts des Ausgangssignals. Sie können beim
Einstellen die jeweilige Taste a oder b auch gedrückt halten. Wenn Sie die Signalgebungsfunktion 4-20 mA gewählt haben,
beachten Sie bitte die weiteren Informationen im Abschnitt 4.2
„Geben von DC-Spannungs-, DC-Strom- und Laststromsignalen“.
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2. Bezeichnung und Funktion
Hinweis: Die Tasten a und b werden zudem folgendermaßen verwendet:
• Wenn Sie die Ausgangsfaktor-Funktion (n/m) gewählt haben, dienen die mit n und m beschrifteten Tasten a und b zum Festlegen der Variablen n und m. (Weitere Informationen hierzu fi nden Sie im Abschnitt 4.6 „Ausgangsfaktor-Funktion (n/m)”.)
• Die Tasten a und b, die mit MEM NO., SAVE und READ beschriftet sind, dienen bei gewählter Speicherfunktion zur Handhabung des Speichers. (Weitere Informationen hierzu fi nden Sie im Kapitel 6 „Speicherfunktion”.)
19 Taste CLEAR c Initialisiert den eingestellten Wert des Ausgangssignals und
führt so außer bei den Funktionen PULSE und 20 mA SINK zum Zurücksetzen des auf dem Display angezeigten Werts auf 0000, wobei die Anzahl der angezeigten Stellen von der gewählten Funktion abhängt. Zudem dient diese Taste bei gewählter Speicherfunktion zum Löschen des Speicherinhalts.
■ Seitenfl ächen und Rückseite des Gehäuses
20 FUSE An der linken Seitenfl äche des Gehäuses befi ndet sich der Halter für
die Sicherung, die das Gerät bei DC-Messungen schützt. 21 R.J.INPUT Über diesen Anschluss kann ein Sensor zur externen
Vergleichsstellenkompensation angebunden werden. 22 Anschlussbuchse für das AC-Steckernetzteil 23 Batteriefach Im Batteriefach befi nden sich die Batteriehalter sowie ein DIP-
Schalter. 24 Abdeckung der Kommunikationsschnittstelle Öffnen Sie diese Abdeckung zum Anschließen des Kabels zur
RS232-Kommunikation (Art.-Nr. 91017).
2
Bezeichnung und Funktion von Bedienelementen, Anschlüssen und Anzeigen
www.omega.de 23
Page 24
b
f
ijgh
c
d
e
a
l
k
2. Bezeichnung und Funktion
■ LC-Display
a. Messwert b. Eingestellter Wert des zu gebenden Signals c. Anzeige HOLD n Zeigt an, dass sich der auf dem Display angezeigte Messwert im
Haltezustand befi ndet.
d. Kontakteingang ü Zeigt bei gewählter Impulsmessung an, ob der Kontakteingang
verwendet wird.
e. Anzeigen ON/OFF für die Signalgebung g Ein: Zeigt an, dass ein Signal gegeben wird. f Aus: Zeigt an, dass kein Signal gegeben wird. f. Anzeige SWEEP für die Sweep-Funktion Sichtbar, wenn mithilfe des DIP-Schalters die Sweep-Funktion
gewählt wurde.
g. Anzeige MEM NO. Zeigt bei gewählter Speicherfunktion einen Speicherplatz an. h. Anzeige AUTO STEP Sichtbar, wenn die automatische Ausgangsschrittfunktion gewählt
wurde.
i. Anzeige (n/m) für die Ausgangsfaktor-Funktion Sichtbar, wenn die Ausgangsfaktor-Funktion (n/m) gewählt wurde.
Während in dieser vierstelligen Anzeige die beiden linken Stellen den Wert von n (in der Abb. „18") repräsentieren, geben die beiden rechten Stellen den Wert von m (in der Abb. „88") an.
j. Anzeige CAL für den Kalibiermodus Die Anzeigen 0 bzw. FS unterhalb der Anzeige CAL repräsentieren
24 www.omega.de
Nullabgleich bzw. Endwertabgleich.
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2. Bezeichnung und Funktion
k. Batterieladestandsanzeige Stellt mittels eines aus drei Segmenten bestehenden
Balkendiagramms die ungefähr noch verbleibende elektrische
Energie der Batterien dar. l. Anzeige RJON Weist auf eine aktive Vergleichsstellenkompensation hin, während
eine Thermoelementspannung gegeben wird. Ist die Anzeige RJON
nicht sichtbar und es wird eine Thermoelementspannung gegeben, so
entspricht diese Spannung dem auf 0° C bezogenen Ausgangssignal.
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Bezeichnung und Funktion von Bedienelementen, Anschlüssen und Anzeigen
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2. Bezeichnung und Funktion
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3.
Vor der ersten Signalgebung/ Messung
■ Vorsichtsmaßnahmen zum sicheren Gerätebetrieb
Sicherheitshinweise zum Umgang mit dem Instrument
● Lesen Sie vor der ersten Verwendung des Geräts unbedingt die
Anleitungen im Abschnitt „Vorsichts maßnahmen zum sicheren
Gerätebetrieb” ab Seite 11.
● Öffnen Sie unter keinen Umständen das Kalibratorgehäuse. Das Öffnen des Gehäuses ist gefährlich, da im Gerät hohe Spannungen
anliegen können. Wenn Sie eine Überprüfung oder interne Justierung
des Geräts durch den Kundendienst wünschen, wenden Sie sich bitte
an OMEGA Engineering.
● Bei Störungen Sollten aus dem Gerät Rauch bzw. ungewöhnliche Gerüche entweichen
oder irgendwelche sonstigen Unregelmäßigkeiten auftreten, so
schalten Sie das Gerät sofort mittels der Taste POWER aus. Ziehen
Sie bei Verwendung des AC-Netzteils zudem den Stecker aus der
Steckdose. Trennen Sie außerdem die Stromversorgung des an den
Eingängen des Kalibrators angeschlossenen Prüfl ings. Wenden Sie
sich anschließend zwecks Problembehebung an OMEGA Engineering.
● AC-Steckernetzteil Verwenden Sie nur das mit Ihrem Gerät gelieferte Netzteil. Vermeiden
Sie jegliche physische Beanspruchung des Netzteils und wählen Sie
eine Steckdose fern jeglicher Wärme abstrahlender Objekte.
3
Vor der ersten Signalgebung/Messung
Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen
● Bevor Sie den Kalibrator an einen anderen Einsatzort transferieren,
schalten Sie zuerst die Stromversorgung des Prüfl ings und dann mit
der Taste POWER den Kalibrator selbst ab. Wenn Sie ein Netzteil
verwenden, ziehen Sie den Netzstecker des Netzteils aus der
Steckdose. Ziehen Sie schließlich sämtliche Signalkabel vom Gerät
ab. Verwenden Sie zum Transport den für Ihren Kalibrator konzipierten
Gerätekoffer.
● Halten Sie unter Strom stehende Objekte von den Eingangs-
anschlüssen fern, um eine Beschädigung des internen Schaltkreises
zu vermeiden.
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3. Vor der ersten Signalgebung/Messung
● Bringen Sie keinerlei flüchtige Chemikalien auf das Gehäuse, insbesondere die Bedienoberfl äche des Geräts auf. Vermeiden Sie den anhaltenden Kontakt des Geräts mit Objekten aus Gummi oder Vinyl. Achten Sie darauf, dass die Bedienoberfl äche des Kalibrators nicht in Kontakt mit Lötkolben oder sonstigen Wärme abstrahlenden Objekten kommt, denn sie ist aus thermoplastischem Kunststoff gefertigt.
● Ziehen Sie bei Verwendung des AC-Steckernetzteils vor dem Reinigen des Gehäuses bzw. der Bedienoberfl äche des Kalibrators den Netzstecker aus der Steckdose. Wischen Sie die Außenfl ächen des Geräts sanft mit einem weichen, sauberen, wassergetränkten und anschließend gut ausgewrungenen Tuch ab. Ins Geräteinnere eingedrungenes Wasser kann zu Fehlfunktionen führen.
● Wenn Sie das Gerät mit dem AC-Netzteil betreiben und längere Zeit nicht mehr verwenden, ziehen Sie den Stecker aus der Steckdose.
● Beachten Sie auch die Vorsichtsmaßnahmen im Abschnitt „Einlegen und Wechseln von Batterien“ auf Seite 30.
● Benutzen Sie das Gerät niemals bei geöffnetem Batteriefach.
■ Betriebsbedingungen
Verwenden Sie das Gerät nur an Standorten, die folgende Betriebsbedingungen erfüllen:
• Betriebstemperatur und -feuchtigkeit Umgebungstemperaturbereich: 0 bis 50°C Umgebungsfeuchte-Bereich: 20 bis 80% r. F. Verwenden Sie das
Gerät nicht bei kondensierender Luftfeuchtigkeit.
• Horizontale, ebene Unterlage
Verwenden Sie das Gerät nicht in Umgebungen, die
• eine direkte Sonneneinstrahlung oder Wärmequellen in unmittel-
barer Nähe aufweisen;
• häufi g mechanischen Schwingungen ausgesetzt sind;
• sich in der Nähe von Rauschquellen wie etwa Anlagen mit
integrierten Hochspannungsbauteilen oder mobilen Energiequellen befi nden;
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3. Vor der ersten Signalgebung/Messung
• sich in der Nähe von Quellen starker elektrischer oder elektromagnetischer Felder befi nden;
• hohe Konzentrationen von öligen oder heißen Dämpfen, Stäuben oder ätzenden Gasen aufweisen;
• instabil sind; oder
• durch entzündlicher Gase explosionsgefährdet sind.
2 ANMERKUNG
• Wenn es auf hohe Genauigkeit der zu gebenden oder messenden Signale ankommt, sollten Sie auf folgende zusätzliche Betriebsbedingungen achten:
Umgebungstemperaturbereich: 23 ±5°C; Umgebungsfeuchte-Bereich: 20 bis
80% r. F., nicht-kondensierend
Wenn Sie das Gerät im Betriebstemperaturbereich von 0 bis 18 °C oder von 28
bis 50 °C einsetzen, addieren Sie zur Nenngenauigkeit den jeweiligen Wert, der auf dem im Kapitel 12 „Spezifi kationen“ angegebenen Temperaturkoeffi zienten basiert.
• Wenn Sie das Gerät bei einer Betriebsfeuchtigkeit von 30 % oder weniger einsetzen, verwenden Sie eine antistatische Unterlage oder dergleichen, um die Entstehung elektrostatischer Ladungen zu vermeiden.
• Es kann zur Kondensation kommen, wenn Sie das Gerät aus einer Umgebung mit niedriger Temperatur und Feuchtigkeit in eine Umgebung mit hoher Tempe­ratur und Feuchtigkeit transferieren oder in derselben Umgebung eine plötzliche Temperaturänderung auftritt. Belassen Sie in diesem Fall das Gerät vor seiner Verwendung mindestens eine Stunde lang in der jeweiligen Betriebsumgebung, damit sichergestellt ist, dass sich kein Kondenswasser mehr im Gerät befi ndet.
3
Vor der ersten Signalgebung/Messung
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3. Vor der ersten Signalgebung/Messung
■ Einlegen und Wechseln von Batterien
1 WARNUNG
● Ziehen Sie zur Vermeidung von Stromschlägen die Mess- bzw. Geberkabel stets sowohl auf Seiten des Prüfl ings als auch auf Seiten des Kalibrators ab.
1 VORSICHT
• Um das Auslaufen oder gar Explodieren von Batterien zu verhindern, achten Sie beim Einlegen stets auf die korrekte Ausrichtung der Batterien hinsichtlich der Plus- und Minuspole.
• Schließen Sie die Batterien nicht kurz.
• Batterien dürfen auf keinen Fall zerlegt, erwärmt oder ins Feuer geworfen werden.
• Ersetzen Sie beim Batteriewechsel gleichzeitig alle vier Batterien durch vier neue Batterien desselben Typs und Herstellers.
• Entnehmen Sie die Batterien, falls Sie das Gerät längere Zeit nicht gebrauchen.
Schritt 1: Entfernen Sie die Signalkabel sowie das AC-Steckernetzteil
und schalten Sie das Gerät aus, bevor Sie mit dem Batteriewechsel beginnen.
Schritt 2: Öffnen Sie das Batteriefach, indem Sie die Abdeckung in die
mit OPEN markierte Richtung schieben.
Schritt 3: Legen Sie vier Alkali-Batterien (LR6-Mignonzellen) in die
Batteriehalter ein und beachten Sie dabei die auf den Batteriehaltern angegebene Ausrichtung hinsichtlich der Plus- und Minuspole.
Schritt 4: Setzen Sie nach dem Batteriewechsel die Abdeckung
wieder ein und schließen Sie das Batteriefach.
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3. Vor der ersten Signalgebung/Messung
Batterieladestandsanzeige
Die Ladestandsanzeige stellt mittels dreier Segmente die gemessene Restenergie der Batterien grafi sch dar.
u (leuchtet stetig) .............. Der Batterieladestand ist hoch.
v (leuchtet stetig) .............. Der Batterieladestand liegt zwar bereits
bei unter 50 %, ein normaler Betrieb ist aber nach wie vor gewährleistet.
w (blinkende Anzeige) .......Die Batterien müssen gewechselt
werden.
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Vor der ersten Signalgebung/Messung
Beachten Sie bitte, dass die Ladestandsanzeige im Prinzip die während des Betriebs des Kalibrators gemessene Batteriespannung wiedergibt. Folglich kann der angezeigte Ladestand je nach aktueller Belastung der Batterien (z. B. durch die Last am Signalausgang oder die Verwendung/Nichtverwendung des Messmodus) schwanken, wenn der Ladestand der Batterien bereits sehr niedrig ist.
Soll der Kalibrator unter verschiedensten Bedingungen zum Einsatz kommen, so empfi ehlt es sich, die Batterieladestandsanzeige bei hohen Lasten zu überprüfen (d. h. bei eingeschaltetem Messmodus und gewählter Signalgebungsfunktion 20 mA/10 V).
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3. Vor der ersten Signalgebung/Messung
■ Anschließen des AC-Steckernetzteils
1 WARNUNG
● Überprüfen Sie vor dem Einstecken des Netzsteckers in die Steckdose, ob die Nennspannung des AC-Netzteils der Netzspannung Ihres Stromnetzes entspricht.
● Verwenden Sie ausschließlich das von OMEGA Engineering gelieferte AC­Steckernetzteil.
Schritt 1: Stellen Sie sicher, dass der Kalibrator ausgeschaltet ist.
Schritt 2: Stecken Sie nun den Stecker des AC-Steckernetzteils in die
dafür vorgesehene Anschlussbuchse am Gerät.
■ Ein- und Ausschalten des Geräts
Ein- und Ausschalten des Geräts mit dem Schalter POWER
• Einmaliges Drücken der Taste p bei ausgeschaltetem Gerät schaltet
den Kalibrator ein. Erneutes Drücken der Taste p schaltet den Kalibrator wieder aus.
2 ANMERKUNG
Schalten Sie zuerst den Kalibrator mit der Taste p aus, bevor Sie das AC-Stek­kernetzteil von der Steckdose trennen.
2 ANMERKUNG
Wenn Sie den Batteriebetrieb wünschen, müssen Sie den Stecker des AC-Netzteils vom Gerät abziehen. Solange der Stecker des AC-Netzteils in der entsprechen­den Buchse des Kalibrators steckt, bleibt die Batteriespeisung automatisch abgeschaltet. Somit lässt sich das Gerät erst einschalten, wenn das AC-Netzteil in einer Steckdose eingesteckt ist.
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3. Vor der ersten Signalgebung/Messung
Ein-/Ausschalten des Messmodus
Durch Drücken der Taste o nach dem Einschalten des Kalibrators schalten Sie den Messmodus aus.
• Wenn der Messmodus nicht benötigt wird und deshalb aus­geschaltet ist, wird automatisch auch die Stromversorgung des Messschaltkreises im Kalibrator abgeschaltet. Auf diese Weise werden die Batterien geschont, falls Sie das Gerät mit Batterien betreiben.
• Beim Ausschalten des Messmodus verschwindet der zuletzt angezeigte Messwert vom LC-Display.
• Drücken Sie bei ausgeschaltetem Messmodus erneut die Taste o, wenn Sie Messungen durchführen möchten.
TIPP
Nach dem Einschalten des Messmodus dauert es ein bis zwei Sekunden, bis das LC­Display entsprechend aktualisiert wird.
■ Automatische Abschaltung
• Erfolgt im Batteriebetrieb während eines Zeitraums von ca. neun Minuten kein Tastendruck, so beginnen im LC-Display sämtliche Anzeigen zu blinken. Der Kalibrator gibt nun ein akustisches Warn­signal aus. Wenn Sie während der nächsten 30 Sekunden noch immer keine Taste drücken, schaltet sich der Kalibrator automatisch ab. Die Werkseinstellung für die automatische Abschaltung lautet ON (Ein).
• Möchten Sie den Kalibrator weiterbenutzen, nachdem das LC-Display bereits zu blinken begonnen hat, so drücken Sie eine beliebige Taste
mit Ausnahme der Taste p. Der Blinkmodus des LC-Displays wird beendet und Sie können auf der Basis des letzten Kalibratorstatus vor der drohenden Selbstabschaltung weiterarbeiten.
• Im Netzbetrieb ist die automatische Abschaltung des Kalibrators deaktiviert.
• Wie Sie die automatische Abschaltung auch für den Batteriebetrieb deaktivieren, erfahren Sie im Abschnitt 7.8 „Deaktivieren der automatischen Abschaltung”.
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Vor der ersten Signalgebung/Messung
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3. Vor der ersten Signalgebung/Messung
■ Ein-/Ausschalten der Hintergrundbeleuchtung des LC­Displays
Das LC-Display bietet die Möglichkeit der Hintergrundbeleuchtung. Durch Drücken der Taste l schalten Sie die Hintergrund-
beleuchtung ein, durch erneutes Drücken wieder aus. Diese Funktion erhöht die Ablesbarkeit des LC-Displays in dunklen Betriebs­umgebungen sowie bei der Durchführung von Signalgebungs- oder Messaufgaben. Beachten Sie bitte, dass sich im Batteriebetrieb durch die Hintergrundbeleuchtung die Lebensdauer der Batterien verringert.
2 Anmerkung
Die Hintergrundbeleuchtung wird automatisch nach ca. einer Minute abgeschaltet. Wenn Sie die Hintergrundbeleuchtung weiterhin benötigen, drücken Sie erneut die Taste l.
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4. Geben
Der Kalibrator bietet die Möglichkeit, DC-Spannungs-, DC-Strom-, Laststrom-, Widerstands-, Thermoelement-, Widerstandsfühler-, Fre­quenz- und Impulssignale zu geben.
1 WARNUNG
● Legen Sie zur Vermeidung von Stromschlägen keine Spannung von mehr als 30 V an den Ausgängen an. Verwenden Sie den Kalibrator nur an Einsatzorten, an denen die Spannung gegen Erde unter 30 V liegt.
1 VORSICHT
• Legen Sie außer bei gewählter Funktion 20 mA SINK keinerlei Spannungen an den Ausgangsanschlüssen an. Andernfalls besteht die Gefahr einer Beschä­digung des internen Schaltkreises.
• Bei der Kalibrierung des Geräts wurde ein Spannungsabfall infolge des Eigen­widerstands der für die Signalgebung verwendeten Kabel nicht berücksichtigt. Beim Bezug eines Laststroms muss folglich bedacht werden, dass der aus dem Eigenwiderstand der Kabel (insgesamt ca. 0,1 Ohm für die Hin- und Rücklei­tung) resultierende Spannungsabfall einen fehlerbehafteten Spannungswert zur Folge hat.
4
Geben
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4.1 Anschließen der Kabel an den Anschlüssen
4.1 Anschließen der Kabel an den Anschlüssen
Zum Geben von DC-Spannungs-, DC-Strom-, Thermoelement- oder Impulssignalen
Schritt 1: Schließen Sie das rote Signalkabel des Geberkabelsatzes
(Art.-Nr. 98020) am Ausgangsanschluss H und das schwarze Signalkabel am Ausgangsanschluss L an.
Schritt 2: Verbinden Sie die beiden Kabelschuhe mit den
entsprechenden Eingangsanschlüssen des Prüfl ings und achten Sie dabei auf die korrekte Polarität.
Zum Geben von Widerstands- oder Widerstandsfühlersignalen mit 3-Leiteranschluss
Schritt 1: Schließen Sie das rote Signalkabel des Geberkabelsatzes
(Art.-Nr. 98020) am Ausgangsanschluss H und die beiden schwarzen Signalkabel am Ausgangsanschluss L an. (Die beiden schwarzen Signalkabel sollten zwecks Anbindung am Ausgangsanschluss L zusammengeführt werden.)
Schritt 2: Verbinden Sie die drei Kabelschuhe mit den entsprechenden
Eingangsanschlüssen des Prüfl ings und achten Sie dabei auf die korrekte Polarität.
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4.2 Geben von DC-Spannungs-, DC-Strom- oder Laststromsignalen
4.2 Geben von DC-Spannungs-, DC-Strom­oder Laststromsignalen
4.2.1 Geben von DC-Spannungs- oder DC-
Stromsignalen
Schritt 1: Wählen Sie mithilfe des Funktionswahlschalters von den
Optionen 100mV TC, 1V, 10V, 30V und 20mA die gewünschte Signalgebungsfunktion.
Schritt 2: Im LC-Display werden nun Standardwert und -einheit der
gewählten Funktion angezeigt.
Schritt 3: Stellen Sie mit den jeweiligen Tastenpaaren a und b die
einzelnen Stellen des gewünschten Werts ein.
Jedes Tastenpaar a und b ist einer Stelle des im Display
angezeigten Werts zugeordnet. Mit jeder Betätigung einer Taste a oder b erhöhen bzw. vermindern Sie die jeweilige Stelle des Werts. Wenn Sie mit einer dieser Tasten den Wert 9 überschreiten bzw. den Wert 0 unterschreiten, führt dies zu einem entsprechenden Übertrag auf die benachbarte Stelle. Dies ermöglicht ein kontinuierliches Einstellen des gewünschten Werts des Ausgangssignals. Sie können beim Einstellen die jeweilige Taste a oder b auch gedrückt halten. Durch Drücken der Taste c wird der Ausgangswert initialisiert und auf den Standardwert 0 zurückgesetzt.
Schritt 4: Nach dem Drücken der Taste d wechselt die Anzeige
e im LC-Display von f zu g. Der Kalibrator gibt
nun an den Ausgangsanschlüssen das eingestellte DC­Spannungs- oder -Stromsignal.
Schritt 5: Um den Ausgang abzuschalten, betätigen Sie die Taste d
erneut. Die Anzeige f erscheint auf dem LC-Display und der Ausgangskreis öffnet.
4
Geben
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4.2 Geben von DC-Spannungs-, DC-Strom- oder Laststromsignalen
TIPP
Sobald einer der beiden folgenden Fälle eintritt, schaltet die integrierte Schutzschaltung die Signalgebung automatisch ab.
• Die Ausgangsanschlüsse bzw. die daran angeschlossenen Kabel zur Signalgebung sind kurzgeschlossen oder beim Geben einer Spannung fl oss ein zu hoher Laststrom durch die Signalkabel.
• Der die Ausgangsanschlüsse bzw. die daran angeschlossenen Kabel zur Signalge­bung umfassende Stromkreis ist nicht geschlossen oder an den Ausgangsanschlüs­sen lag beim Geben eines Stromsignals eine zu hohe Lastspannung an.
4.2.2 Funktion 4–20 mA
Ein Signal im Bereich von 4 bis 20 mA lässt sich in 4-mA-Schritten einstellen.
Schritt 1: Wählen Sie mit dem Funktionswahlschalter die Funktion
4-20mA.
Schritt 2: Stellen Sie mithilfe der jeweiligen Tastenpaare a und b,
die den einzelnen Stellen des Werts des zu gebenden Signals zugeordnet sind, schrittweise den gewünschten Wert zwischen 4 und 20 ein. Dabei können Sie den Wert des Signals in 4-mA-Schritten auf 4 8 12 16 18
20 mA erhöhen bzw. vermindern. Mit den Tasten a und b, die den Dezimalstellen zugeordnet sind, können Sie
eine Feineinstellung in Einerschritten vornehmen. Durch Drücken der Taste c wird der eingestellte Signalwert initialisiert und auf den Standardwert 4.00 zurückgesetzt.
Schritt 3: Nach dem Drücken der Taste d wechselt die Anzeige
e im LC-Display von f zu g. Der Kalibrator gibt
nun an den Ausgangsanschlüssen das zwischen 4 und 20 mA eingestellte DC-Stromsignal.
Schritt 4: Um den Ausgang abzuschalten, betätigen Sie die Taste
d erneut. Im LC-Display erscheint die Anzeige f und der Stromkreis wird an den Ausgangsanschlüssen unterbrochen.
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4.2 Geben von DC-Spannungs-, DC-Strom- oder Laststromsignalen
TIPP
Weist das eingestellte Signal einen Wert von 3 mA oder weniger auf, ist kein schrittweises Einstellen möglich – auch nicht mit den Tasten zum Einstellen der höherwertigen Stellen.
4.2.3 Funktion 20 mA SINK
Die Funktion 20 mA SINK ermöglicht die Aufnahme eines von einer externen Spannungsquelle gelieferten Laststroms benutzerdefi nier­ter Stärke am Anschluss H. Somit ist der Kalibrator zum Prüfen von Stromkreisen, beispielsweise als Simulator für 2-Leitertransmitter, geeignet. Verwenden Sie in diesem Fall die Funktion 20 mA SINK bei anliegenden Spannungen im Bereich von 5 bis 28 V. Bei der Funktion 20 mA SINK beginnt der Stromstärkebereich bei 0,1 mA. Um die Ein­und Ausgangssignale eines Verteilers zu prüfen, verkabeln Sie den Kalibrator gemäß den gestrichelten Linien in der folgenden Abbildung.
24 V DC
4-20 mA
HLmA HL Messen Geben
CA71
Bezug eines Laststroms (mA-Senke/SINK Current)
Distributor
AC- oder DC-Stromversorgung
Ausgangsspannung 1-5 V
4
Geben
Schritt 1: Wählen Sie vor dem Anschließen mit dem
Funktionswahlschalter für die Signalgebung zuerst die Funktion 20mA Sink.
Schritt 2: Verbinden Sie den Pluspol der externen Stromquelle
mit dem Ausgangsanschluss H des Kalibrators und den Minuspol mit dem Ausgangsanschluss L.
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CA71
24 V
4-20 mA
A
LmA H L
Steckernetzteil
Eingang
Messen Geben
Einsatz als Stromversorgung für Stromkreis
Ausgang 24 V
2-Leiter­Transmitter
4.2 Geben von DC-Spannungs-, DC-Strom- oder Laststromsignalen
Schritt 3: Schalten Sie die externe Stromquelle ein und drücken
Sie die Taste d. Die Anzeige e im LC-Display wechselt von f zu g. Der Kalibrator gibt nun an den
Ausgangsanschlüssen das für die Funktion 20 mA SINK eingestellte Stromsignal.
Schritt 4: Um den Ausgang abzuschalten, betätigen Sie die Taste
d erneut. Auf dem LC-Display erscheint f, und der Ausgangskreis wird geöffnet.
4.2.4 Einsatz als 24-V-Spannungsquelle für Stromkreise
Um vom Kalibrator einen Laststrom von maximal 22 mA zu beziehen, wählen Sie die Signalgebungsfunktion 30 V und stellen Sie den Span­nungswert auf 24 V ein. Mittels dieser Funktion lässt sich in einem geschlossenen 2-Leiterstromkreis der Kalibrator anstelle des Verteilers als Spannungsquelle für den Stromkreis verwenden. Vgl. folgende Abbildung. Auf diese Weise können Sie Stromsignale im Bereich von 4 bis 20 mA messen. Dank des mitgelieferten Anschluss adapters (Art.-Nr. 99021) gestaltet sich die Verdrahtung des Kalibrators für diese Anwendung mühelos.
2 Anmerkung
Da die oben beschriebene Funktion große Mengen an DC-Strom (22 mA) erfordert, verkürzt sich die Lebensdauer der Batterien erheblich. Betreiben Sie deshalb den Kalibrator mit dem AC-Netzteil, um dieses Problem zu umgehen. Beachten Sie ferner, dass bei dieser Anwendung außer dem 24-V-Signal selbst kein weiteres Signal gegeben werden kann.
40 www.omega.de
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4.3
Geben von Widerstands- oder Widerstandsfühler-Signalen
4.3 Geben von Widerstands- oder Widerstandsfühlers-Signalen
• Das Geben eines Widerstandssignals durch den Kalibrator umfasst drei Schritte: 1) Empfang des vom zu kalibrierenden Gerät, beispielsweise einem Widerstandsmessgerät oder Widerstandsfühler, gelieferten Stroms I für die Widerstandsmessung. 2) Geben der Spannung U = R × I, die proportional zum eingestellten Widerstand an den Ausgangsanschlüssen ist. 3) Geben des äquivalenten Widerstands R = U/I. Folglich gibt der Kalibrator nur für solche Geräte ein korrektes Widerstandssignal, die diese Art der Messung unterstützen.
• Der zulässige Nennbereich des vom zu kalibrierenden Widerstands­messgerät gelieferten Stroms I für die Widerstandsmessung beträgt 0,1 bis 5 mA. Beachten Sie jedoch, dass bei einem Strom für die Widerstandsmessung, dessen Stromstärke unter 0,5 mA liegt, die Genauigkeit sinkt. Weitere Informationen hierzu fi nden Sie im Kapitel 12 „Spezifi kationen”.
• Bei den vom Kalibrator gegebenen Widerstandssignalen ist der Eigenwiderstand der Geberkabel grundsätzlich nicht berücksichtigt. Der Kalibrator ist so justiert, dass sich der Widerstandswert eines gegebenen Signals auf die Ausgangsanschlüsse bezieht. Der an den Geberkabelenden messbare Widerstand ergibt sich durch die Addition des Eigenwiderstands der Kabel (insgesamt ca. 0,1 Ohm für die Hin­und Rückleitung) zum Wert des gegebenen Widerstandssignals. Wenn Sie hochgenaue Widerstandssignale benötigen, empfi ehlt sich ein 4-Leiteranschluss.
• Liegt die Kapazität der Anschlüsse des zu kalibrierenden Geräts über 0,1 µF, so ist der Kalibrator u. U. nicht in der Lage, korrekte Widerstandssignale zu geben.
4
Geben
◆ Signalgebung mit 3-Leiteranschluss
Schließen Sie gemäß folgender Abbildung ein weiteres Signalkabel am Ausgangsanschluss L an. Die Signalgebung erfolgt nun über die drei Leiter H, L und L’. Verbinden Sie die drei Leitungen mit dem zu kalibrierenden Gerät.
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4.3
CA71
H
H L L'
L
Geben
3-Leiter-Messaufbau
3-Leiteranschluss zum Geben von Widerstandssignalen
Geben von Widerstands- oder Widerstandsfühler-Signalen
Schritt 1: Wählen Sie mit dem Funktionswahlschalter die Funktion
400 ‰ RTD.
Schritt 2: Legen Sie mit der Taste h den Bereich fest. Die
Optionsreihenfolge bei Betätigung der Taste h lautet: 400 Ohm, PT100, JPT100.
Schritt 3: Stellen Sie mit den jeweiligen Tastenpaaren a und b
die einzelnen Stellen des gewünschten Werts ein. Jede Betätigung einer Taste a oder b erhöht oder vermindert
dabei die jeweilige Stelle um den Wert 1. Wenn Sie mit einer dieser Tasten den Wert 9 überschreiten bzw. den Wert 0 unterschreiten, führt dies zu einem entsprechenden Übertrag auf die benachbarte Stelle. Dies ermöglicht ein kontinuierliches Einstellen des gewünschten Werts des
Ausgangssignals. Sie können eine Taste a oder b aber auch gedrückt halten und so die betreffende Stelle
kontinuierlich anpassen. Durch Drücken der Taste c wird der Ausgangswert initialisiert und auf den Standardwert 0 zurückgesetzt.
Schritt 4: Nach dem Drücken der Taste d wechselt die Anzeige
e im LC-Display von f zu g. Der Kalibrator gibt
nun an den Ausgangsanschlüssen das Widerstandssignal des eingestellten Werts.
Schritt 5: Um den Ausgang abzuschalten, betätigen Sie die Taste d
erneut. Im LC-Display wird f angezeigt und der Strom­kreis an den Ausgangsanschlüssen unterbrochen.
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4.4 Geben von Thermoelement-Signalen
4.4 Geben von Thermoelement-Signalen
4.4.1 Unter Verwendung eines RJ-Sensors zur Vergleichsstellenkompensation
Setzen Sie den als Zubehör erhältlichen RJ-Sensor (Art.-Nr. B9108WA) ein, um ein Gerät mit integrierter Vergleichsstellen-Temperaturkom­pensation anhand einer vom Kalibrator gegebenen Thermoelement­spannung ohne Zuhilfenahme externer Mittel zur 0-°C-Vergleichsstel­lenkompensation zu kalibrieren.
Schritt 1: Schließen Sie den RJ-Sensor am Anschluss R.J.INPUT an
der rechten Seitenfl äche des Kalibrators an. Führen Sie den Stecker des Sensors in die Buchse ein, bis der Wider haken an der Unterseite des Steckers mit einem hörbaren Klick einrastet. Zum Trennen der Sensors vom Gerät lösen Sie den Stecker durch behutsames Drücken des Widerhakens.
Schritt 2: Wählen Sie mit dem Funktionswahlschalter die Funktion
100 mV TC.
Schritt 3: Wählen Sie mit der Taste h den Thermoelement-Typ.
Zur Auswahl stehen die Typen K, J, E, T, R, B, S, N, L und U. Der gewählte Thermoelement-Typ wird auf auf dem LC­Display angezeigt.
4
Geben
Schritt 4: Ist der RJ-Sensor angeschlossen, so wird der Kalibrator in
den Zustand RJ ON (RJ-Sensor aktiviert) gesetzt und im LC-Display erscheint die Anzeige „RJON“.
Schritt 5: Stellen Sie mit den jeweiligen Tastenpaaren a und b die
einzelnen Stellen des gewünschten Werts ein.
Jedes Tastenpaar a und b ist einer Stelle des im Display
angezeigten Werts zugeordnet. Jede Betätigung einer Taste a oder b erhöht oder vermindert dabei die jeweilige Stelle um den Wert 1. Wenn Sie mit einer dieser Tasten den Wert 9 überschreiten bzw. den Wert 0 unterschreiten, führt dies zu einem entsprechenden Übertrag auf die benach barte Stelle. Dies ermöglicht ein kontinuierliches Einstellen des gewünschten Werts des Ausgangssignals.
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Page 44
4.4 Geben von Thermoelement-Signalen
Sie können beim Einstellen die jeweilige Taste a oder b auch gedrückt halten. Durch Drücken der Taste c
wird der eingestellte Ausgangswert initialisiert und auf den Standardwert (600 °C für ein Thermoelement des Typs B) zurückgesetzt.
Schritt 6: Nach dem Drücken der Taste d wechselt die Anzeige e
im LC-Display von f zu g. An den Ausgangsanschlüssen wird nun eine Thermoelementspannung gegeben, die auf der vom RJ-Sensor gemessenen Temperatur basiert.
Schritt 7: Um den Ausgang abzuschalten, betätigen Sie die Taste d
erneut. Auf dem LC-Display erscheint f, und der Aus­gangskreis wird geöffnet.
2 Anmerkung
• Warten Sie nach dem Anbringen des RJ-Sensors am zu kalibrierenden Gerät, bis sich die gemessene Temperatur stabilisiert hat, bevor Sie den Kalibrator verwenden.
• Benötigen Sie keine Vergleichsstellenkompensation, so trennen Sie den Stecker des RJ-Sensors vom Kalibrator.
TIPP
Verwenden Sie den integrierten Temperatursensor des Kalibrators, wenn Sie eine unkomplizierte Vergleichsstellenkompensation ohne den Anschluss eines externen RJ-Sensors wünschen. Weitere Informationen zur Arbeit mit dem Temperatursensor fi nden Sie im Abschnitt 7.3 „Auswahl der Funktion INT RJ”.
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4.4 Geben von Thermoelement-Signalen
4.4.2 Ohne Verwendung eines RJ-Sensors zur Vergleichsstellenkompensation
Der Kalibrator gibt an den Ausgangsanschlüssen eine Thermoelement­spannung, die der eingestellten Temperatur des gewählten Thermo­elements entspricht. Die Thermoelementspannung wird bezogen auf 0°C gegeben.
Schritt 1: Wählen Sie mit dem Funktionswahlschalter die Funktion
100 mV TC.
Schritt 2: Wählen Sie mit der Taste h den Thermoelement-Typ.
Zur Auswahl stehen die Typen K, J, E, T, R, B, S, N, L und U. Der gewählte Thermoelement-Typ wird auf auf dem LC­Display angezeigt.
Schritt 3: Stellen Sie mit den jeweiligen Tastenpaaren a und b die
einzelnen Stellen des gewünschten Werts ein.
Jedes Tastenpaar a und b ist einer Stelle des im Display
angezeigten Werts zugeordnet. Jede Betätigung einer Taste a oder b erhöht oder vermindert dabei die jeweilige Stelle um den Wert 1. Wenn Sie mit einer dieser Tasten den Wert 9 überschreiten bzw. den Wert 0 unterschreiten, führt dies zu einem entsprechenden Übertrag auf die benachbarte Stelle. Dies ermöglicht ein kontinuierliches Einstellen des gewünschten Werts des Ausgangssignals. Sie können beim Einstellen die jeweilige Taste a oder b auch gedrückt halten. Durch Drücken der Taste c wird der eingestellte Ausgangswert initialisiert und auf den Standardwert (600 °C für ein Thermoelement des Typs B) zurückgesetzt.
Schritt 4: Nach dem Drücken der Taste d wechselt die Anzeige
e im LC-Display von f zu g. An den Ausgangs-
anschlüssen wird nun eine Thermoelementspannung (mV) gegeben, die der eingestellten Temperatur entspricht.
4
Geben
Schritt 5: Um den Ausgang abzuschalten, betätigen Sie die Taste
d erneut. Auf dem LC-Display erscheint f, und der Ausgangskreis wird geöffnet.
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4.5 Geben von Impulssignalen
123 n
Geben von Impulssignalen
Taste „ ” drücken
Automatische abgeschaltet
wird fortgesetzt
Amplitudensollwert
0 V
Aus Ein
n = Benutzerdefinierte Anzahl an Impulsen
Frequenzbasiertes Impulssignal
Geben einer Anzahl an Impulsen
4.5 Geben von Impulssignalen
Sie haben die Möglichkeit, eine gewünschte Art von kontinuierlicher Impulsfolge, ein Impulssignal mit einer benutzerdefi nierten Frequenz oder eine defi nierbare Anzahl an Impulsen zu geben.
4.5.1 Geben einer kontinuierlichen Impulsfolge
Schritt 1: Wählen Sie mit dem Funktionswahlschalter die Funktion
Pulse. Das LC-Display zeigt die Grundeinstellung der Frequenz an, 1,0 Hz.
Schritt 2: Wählen Sie mit der Taste h den Frequenzbereich. Die
Optionsreihenfolge bei Betätigung der Taste h lautet:
500.0 Hz, 1000 Hz, 10 kHz.
46 www.omega.de
Schritt 3: Stellen Sie mit den jeweiligen Tastenpaaren a und b die
einzelnen Stellen des gewünschten Werts ein.
Jedes Tastenpaar a und b ist einer Stelle des im Display
angezeigten Werts zugeordnet. Mit jeder Betätigung einer Taste a oder b erhöhen bzw. vermindern Sie die jeweilige
Stelle des Werts. Wenn Sie mit einer dieser Tasten den Wert 9 überschreiten bzw. den Wert 0 unterschreiten, führt dies zu einem entsprechenden Übertrag auf die benachbarte Stelle. Dies ermöglicht ein kontinuierliches Einstellen des gewünschten Werts des Ausgangssignals. Sie können beim
Einstellen die jeweilige Taste a oder b auch gedrückt halten. Durch Drücken der Taste c wird der Ausgangswert
initialisiert und auf den Standardwert zurückgesetzt (dieser hängt vom jeweiligen Frequenzbereich ab).
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4.5 Geben von Impulssignalen
Schritt 4: Durch einmaliges Drücken der Taste i gelangen Sie
in den Amplitudeneinstellmodus. Das LC-Display zeigt nun den Wert 0.1 V an.
Schritt 5: Stellen Sie mit den jeweiligen Tastenpaaren a und b die
einzelnen Stellen des gewünschten Werts ein.
Jedes Tastenpaar a und b ist einer Stelle des im Display
angezeigten Werts zugeordnet. Mit jeder Betätigung einer Taste a oder b erhöhen bzw. vermindern Sie die je­weilige Stelle des Werts. Wenn Sie mit einer dieser Tasten den Wert 9 überschreiten bzw. den Wert 0 unter schreiten, führt dies zu einem entsprechenden Übertrag auf die benachbarte Stelle. Dies ermöglicht ein kontinuierliches Einstellen des gewünschten Werts des Ausgangssignals.
Sie können beim Einstellen die jeweilige Taste a oder b auch gedrückt halten. Durch Drücken der Taste c
wird der eingestellte Ausgangswert initialisiert und auf den Standardwert 0,1 V zurückgesetzt.
Schritt 6: Nach erneutem Betätigen der Taste i wird im
LC-Display cont angezeigt. Drücken Sie dann noch einmal die Taste i, um zum Frequenzeinstellmodus zurückzukehren.
4
Geben
Schritt 7: Nach dem Drücken der Taste d wechselt die Anzeige
e im LC-Display von f zu g. Der Kalibrator gibt nun an den Ausgangsanschlüssen eine kontinuierliche Impulsfolge mit der festgelegten Frequenz und Amplitude.
Schritt 8: Um den Ausgang abzuschalten, betätigen Sie die Taste
d erneut. Im LC-Display erscheint die Anzeige f und der Stromkreis wird an den Ausgangsanschlüssen unterbrochen.
TIPP
Wenn Sie den Frequenzbereich ändern möchten, so setzen Sie den Kalibrator zuerst mit der Taste i in den Frequenzeinstellmodus. Wählen Sie dann den Frequenz­bereich mit der Taste h.
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4.5 Geben von Impulssignalen
4.5.2 Geben einer defi nierbaren Anzahl an Impulsen (Impulszyklus)
Schritt 1: Wählen Sie mit dem Funktionswahlschalter die Funktion
PULSE. Im LC-Display wird die Standardfrequenz 1.0 Hz angezeigt.
Schritt 2: Wählen Sie mit der Taste h den Frequenzbereich. Die
Optionsreihenfolge bei Betätigung der Taste h lautet:
500.0 Hz, 1000 Hz, 10 kHz.
Schritt 3: Stellen Sie mit den jeweiligen Tastenpaaren a und b die
einzelnen Stellen des gewünschten Werts ein.
Jedes Tastenpaar a und b ist einer Stelle des im Display
angezeigten Werts zugeordnet. Mit jeder Betätigung einer Taste a oder b erhöhen bzw. vermindern Sie die je weilige Stelle des Werts. Wenn Sie mit einer dieser Tasten den Wert 9 überschreiten bzw. den Wert 0 unterschreiten, führt dies zu einem entsprechenden Übertrag auf die benachbarte Stelle. Dies ermöglicht ein kontinuierliches Einstellen des gewünschten Werts des Ausgangssignals. Sie können beim Einstellen die jeweilige Taste a oder b auch gedrückt halten. Durch Drücken der Taste c wird der Ausgangswert initialisiert und auf den Standardwert zurückgesetzt (dieser hängt vom jeweiligen Frequenzbereich ab).
Schritt 4: Durch einmaliges Drücken der Taste i gelangen Sie
in den Amplitudeneinstellmodus. Das LC-Display zeigt nun den Wert 0.1 V an.
Schritt 5: Stellen Sie mit den jeweiligen Tastenpaaren a und b die
einzelnen Stellen des gewünschten Werts ein.
Jedes Tastenpaar a und b ist einer Stelle des im Display
angezeigten Werts zugeordnet. Mit jeder Betätigung einer Taste a oder b erhöhen bzw. vermindern Sie die jeweilige Stelle des Werts. Wenn Sie mit einer dieser Tasten den Wert 9 überschreiten bzw. den Wert 0 unterschreiten, führt dies zu einem entsprechenden Übertrag auf die benachbarte Stelle. Dies ermöglicht ein kontinuierliches Einstellen des gewünschten Werts des Ausgangssignals. Sie können beim
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4.5 Geben von Impulssignalen
Einstellen die jeweilige Taste a oder b auch gedrückt halten. Durch Drücken der Taste c wird der eingestellte Ausgangswert initialisiert und auf den Standardwert 0,1 V zurückgesetzt.
Schritt 6: Nach erneutem Betätigen der Taste i wird im LC-
Display cont angezeigt. Drücken Sie anschließend die Taste a. Der im LC-Display angezeigte Ausgangswert wechselt nun in einen Zahlenwert, der die Anzahl an Impulsen repräsentiert.
Schritt 7: Stellen Sie mit den jeweiligen Tastenpaaren a und b
die einzelnen Stellen des gewünschten Werts ein. Mit jeder Betätigung einer Taste a oder b erhöhen bzw. vermindern Sie die jeweilige Stelle des Werts. Wenn Sie mit einer dieser Tasten den Wert 9 überschreiten bzw. den Wert 0 unterschreiten, führt dies zu einem entsprechenden Übertrag auf die benachbarte Stelle. Dies ermöglicht ein kontinuierliches Einstellen des gewünschten Werts des Ausgangssignals. Sie können beim Einstellen die jeweilige Taste a oder b auch gedrückt halten. Durch Drücken der Taste c wird der eingestellte Ausgangswert initialisiert und auf den Standardwert (cont) zurückgesetzt; somit kehren Sie wieder zum Modus der Gebung kontinuierlicher Impulsfolgen zurück.
Schritt 8: Nach dem Drücken der Taste d wechselt die Anzeige
e im LC-Display von f zu g. Der Kalibrator gibt
nun an den Ausgangsanschlüssen die gewünschte Anzahl an Impulsen der festgelegten Frequenz und Amplitude.
Schritt 9: Sobald alle Impulse gegeben wurden, schaltet der
Kalibrator automatisch die Signalgebung ab und stellt seinen Betrieb ein. Auf dem LC-Display erscheint f, und der Ausgangskreis wird geöffnet.
4
Geben
TIPP
Zur vorzeitigen Beendigung der Impulsgebung drücken Sie während der laufenden Signalgebung die Taste d. Auf dem LC-Display erscheint f, und der Ausgangskreis wird geöffnet.
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4.5 Geben von Impulssignalen
4.5.3 Verwendung des Kontaktausgangs
Die Ausgangsanschlüsse können automatisch ein- und ausgeschaltet werden. Dies lässt sich sowohl für den Modus der Gebung von kon­tinuierlichen Impulsfolgen als auch für den Modus der Gebung einer gewünschten Anzahl von Impulsen aktivieren. Als Kontakt schalter dient ein FET. Da die Handhabung des Kontaktausgangs beim Geben kontinuierlicher Impulsfolgen und beim Geben einer gewünschten Anzahl an Impulsen identisch ist, wird in diesem Unterkapitel nur die Vorgehensweise bei kontinuierlichen Impulsfolgen beschrieben.
Schritt 1: Wählen Sie mit dem Funktionswahlschalter die Funktion
Pulse. Das LC-Display zeigt die Grundeinstellung der Frequenz an, 1,0 Hz.
Schritt 2: Wählen Sie mit der Taste h den Frequenzbereich. Die
Optionsreihenfolge bei Betätigung der Taste h lautet:
500.0 Hz, 1000 Hz, 10 kHz.
Schritt 3: Stellen Sie mit den jeweiligen Tastenpaaren a und b die
einzelnen Stellen des gewünschten Werts ein.
Jedes Tastenpaar a und b ist einer Stelle des im Display
angezeigten Werts zugeordnet. Mit jeder Betätigung einer Taste a oder b erhöhen bzw. vermindern Sie die jeweilige Stelle des Werts. Wenn Sie mit einer dieser Tasten den Wert 9 überschreiten bzw. den Wert 0 unterschreiten, führt dies zu einem entsprechenden Übertrag auf die benachbarte Stelle. Dies ermöglicht ein kontinuierliches Einstellen des gewünschten Werts des Ausgangssignals. Sie können beim Einstellen die jeweilige Taste a oder b auch gedrückt halten. Durch Drücken der Taste c wird der Ausgangswert initialisiert und auf den Standardwert zurückgesetzt (dieser hängt vom jeweiligen Frequenzbereich ab).
Schritt 4: Durch einmaliges Drücken der Taste i gelangen Sie
in den Amplitudeneinstellmodus. Das LC-Display zeigt den Standardwert 0.1 V an.
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4.5 Geben von Impulssignalen
Schritt 5: Sie setzen den Kalibrator in den Kontaktausgangsmodus,
indem Sie den Wert 0.1 V mit der Taste b in 0.0 V abändern.
Schritt 6: Nach erneutem Betätigen der Taste i wird im LC-
Display cont angezeigt. Drücken Sie dann noch einmal die Taste i, um zum Frequenzeinstellmodus zurück­zukehren.
Schritt 7: Nach dem Drücken der Taste d wechselt die Anzeige
e im LC-Display von f zu g. Die Ausgangs-
anschlüsse werden nun mit der eingestellten Frequenz ein­und ausgeschaltet.
Schritt 8: Um den Ausgang abzuschalten, betätigen Sie die Taste
d erneut. Auf dem LC-Display erscheint f, und der Ausgangskreis wird geöffnet.
2 ANMERKUNG
• Der Kontakt weist eine Polarität auf. Verbinden Sie stets den Pluspol mit dem Ausgangsanschluss H des Kalibrators und den Minuspol mit dem Ausgangs­anschluss L.
• Achten Sie unbedingt darauf, dass die Stärke des Kontaktstroms den Wert 50 mA nicht überschreiten darf.
4
Geben
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Tasten und Beschriftungen zur Ausgangsfaktor-Funktion (n/m)
4.6 Ausgangsfaktor-Funktion (n/m)
4.6 Ausgangsfaktor-Funktion (n/m)
Die Ausgangsfaktor-Funktion (n/m) gibt ein Signal aus, dessen Wert sich aus der Multiplikation des eingestellten Spannungs-, Strom-, Wi­derstands-, Thermoelement- bzw. Widerstandsfühlersignals mit dem Faktor n/m ergibt. Der Ausgangswert ist somit wie folgt defi niert: Ausgangswert = Hauptsollwert (n/m)
Informationen zum Einstellen des Werts eines im Rahmen der ge­wählten Funktion zu gebenden Signals fi nden Sie in den Abschnitten
4.2 „Geben von DC-Spannungs-, DC-Strom- oder Laststromsignalen“ bis 4.4 „Geben von Thermoelementsignalen”. Führen Sie bei ein­geschaltetem Signalgebungsmodus des Kalibrators die folgenden Schritte aus.
Schritt 1: Wenn Sie mit dem Einstellen der Signalwerte im Rahmen
der einzelnen Signalgebungsfunktionen fertig sind, fahren Sie mit Schritt 2 ff. fort.
Schritt 2: Legen Sie mit den jeweiligen Tastenpaaren a und b den
Hauptsollwert des Signals fest.
Schritt 3: Drücken Sie die Taste m, um in den Ausgangsfaktor-
Modus (n/m) zu wechseln. Das LC-Display zeigt „n/m 101“ an. Die beiden höherwertigen Stellen repräsentieren den Wert von n, die beiden niederwertigen Stellen den Wert von m.
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4.6 Ausgangsfaktor-Funktion (n/m)
Schritt 4: Legen Sie mit einem Tastenpaar a und b den Wert von
m fest. Die Variable m kann dabei einen Wert von 1 bis 19 annehmen.
Schritt 5: Legen Sie mit einem Tastenpaar a und b den Wert von n
fest. Der Ausgangswert beträgt das n/m-fache des Haupt­sollwerts des Signals und lässt sich anhand des Sollwerts von n ermitteln. Die Variable n kann dabei einen Wert von 0 bis m annehmen.
Schritt 6: Nach dem Drücken der Taste d wechselt die Anzeige
e im LC-Display von f zu g. Der Kalibrator
gibt nun an den Ausgangsanschlüssen für jede gewählte Funktion ein Signal gemäß der Formel: Hauptsollwert (n/m).
Schritt 7: Um den Ausgang abzuschalten, betätigen Sie die Taste
d erneut. Auf dem LC-Display erscheint f, und der Ausgangs kreis wird geöffnet.
Schritt 8: Durch erneutes Drücken der Taste m kann der
Ausgangsfaktor-Modus (n/m) verlassen werden.
TIPP
Um den Hauptsollwert für ein zu gebendes Signal anzupassen, verlassen Sie vor­übergehend den Ausgangsfaktor-Modus (n/m). Legen Sie nun den Hauptsollwert fest. Setzen Sie den Kalibrator anschließend wieder in den Ausgangsfaktor-Modus (n/m).
4
Geben
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4.7 Sweep-Funktion
4.7 Sweep-Funktion
Die Sweep-Funktion dient zur linearen Anpassung des Ausgangs­signals. Weitere Informationen fi nden Sie im Abschnitt 7.1 „Sweep­Funktion”.
4.8 Automatische Ausgangsschrittfunktion
Die automatische Ausgangsschrittfunktion dient zum schrittweisen Anpassen des Ausgangssignals. Weitere Informationen fi nden Sie im Abschnitt 7.2 „automatische Ausgangsschrittfunktion”.
4.9 Temperaturüberwachungsfunktion
Durch Drücken der Taste k kann die überwachte Temperatur wie folgt im LC-Display angezeigt werden.
◆ Bei aus den Bereichen Spannung, Strom, Widerstand oder Impuls (kontinuierliche Impulsfolge oder Anzahl an Impulsen) gewählter Funktion
Der angezeigte Wert eines gegebenen Signals verändert sich laufend entsprechend der vom internen Temperatursensor des Kalibrators gemessenen Temperatur, solange Sie die Taste k gedrückt halten. Somit können Sie die Raumtemperatur überwachen.
◆ Bei aus dem Bereich Temperatur (Thermoelement oder Wider­standsfühler) gewählter Funktion
• Einmaliges Drücken der Taste k ermöglicht die Überwachung
der Thermoelementspannung (mV) oder des Widerstandes (Ohm), welche bzw. welcher äquivalent zur eingestellten Temperatur ist. Beim überwachten Wert fi nden vom RJ-Sensor vorgenommene Korrekturen keine Berücksichtigung.
• Durch erneutes Drücken der Taste k wechseln Sie zur Anzeige
der Temperatur, die vom an den Kalibrator angeschlossenen RJ-Sensor oder vom internen Temperatursensor des Kalibrators gemessen wird.
• Wenn Sie die Taste k ein weiteres Mal drücken, kehrt die
Temperaturüberwachungsfunktion wieder in den normalen Einstellmodus zurück.
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4.7 Sweep-Funktion
TIPP
• Nach ca. 10 Sekunden kehrt die Temperaturüberwachungsfunktion automatisch wieder in den normalen Einstellmodus zurück.
• Der angezeigte Messwert des im Kalibrator eingebauten Temperatursensors liegt aufgrund steigender Temperaturen im Geräteinneren u. U. über der tatsächlichen Raumtemperatur. Zur präziseren Messung der Raumtemperatur empfi ehlt sich die Verwendung eines externen RJ-Sensors.
• Bei der Anzeige des Werts einer überwachten Temperatur wird die jeweilige Einheit (mV, Ohm oder °C) blinkend dargestellt. Dies ermöglicht es Ihnen, zwischen einem Sollwert und einem überwachten Wert zu unterscheiden.
4
Geben
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5. Messung
1 WARNUNG
● Kommt bei einer Anwendung der Kalibrator in Kombination mit den mitgeliefer­ten Messkabeln zum Einsatz, so beträgt die maximal zulässige Spannung gegen Erde an den Eingangsanschlüssen 300 V. Zur Vermeidung von Stromschlägen darf am Kalibrator KEINE Spannung angelegt werden, deren Wert über diesem Höchstwert für die maximale Spannung gegen Erde liegt.
● Wenn an den Eingangsanschlüssen der mitgelieferte Anschlussadapter auf­gesteckt wird, beträgt die maximal zulässige Spitzenspannung gegen Erde 30 Vp. Zur Vermeidung von Stromschlägen darf der Anschlussadapter NIEMALS beim Messen von Spannungen verwendet werden, deren Werte über diesem Maximalwert für die Spannung gegen Erde liegen.
TIPP
• Mit der Taste j können Sie einen Messwert halten.
• Wenn keine Messaufgaben anstehen, schalten Sie den Messmodus mit der Taste o aus. Der angezeigte Messwert verschwindet nun vom LC-Display und die Stromversorgung des internen Messschaltkreises wird abgeschaltet. Dadurch werden die Batterien geschont.
• Der im LC-Display angezeigte Messwert wird in Intervallen von ca. einer Sekunde aktualisiert. Liegt der Eingangssignalwert außerhalb des Messbereichs, so wird im LC-Display anstelle des Messwerts „- - - - -“ angezeigt.
5
Messung
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5.1 Anschließen der Kabel an den Anschlüssen
5.1 Anschließen der Kabel
Zum Messen von DC-Spannungs-, AC-Spannungs-, Widerstands-, Frequenz- oder Impulssignalen
Schritt 1: Schließen Sie das rote Signalkabel des Messkabelsatzes
(Art.-Nr. RD031) am Eingangsanschluss H und das schwarze Signalkabel am Eingangsanschluss L an.
Schritt 2: Verbinden Sie die beiden Kabelstecker mit den
entsprechenden Messanschlüssen des Prüflings und achten Sie dabei auf die richtige Polarität.
Zum Messen von DC-Stromsignalen Schritt 1: Schließen Sie das rote Signalkabel des Messkabelsatzes
(Art.-Nr. RD031) am Eingangsanschluss mA und das schwarze Signalkabel am Eingangsanschluss L an.
Schritt 2: Verbinden Sie die beiden Kabelstecker mit den
entsprechenden Messanschlüssen des Prüflings und achten Sie dabei auf die richtige Polarität.
Zum Messen von Thermoelementsignalen (nur CA71) Schritt 1: Schließen Sie den Anschlussadapter (Art.-Nr. 99021) an
den Eingangsanschlüssen an. Der Anschlussadapter erleichtert Ihnen den Anschluss der Messkabel.
Schritt 2: Schließen Sie den Plusleiter des Thermoelementausgangs
am Anschluss H des Anschlussadapters und den Minusleiter am Anschluss L an.
Zum Messen von Widerstandsfühlersignalen (nur CA71) Schritt 1: Schließen Sie beim Einsatz des Anschlussadapters
(Art.-Nr. 99021) dessen Anschlüsse H, L und L in dieser Reihenfolge an den Anschlüssen H, L und mA des Kalibratoranschlussblocks für 3-Leitermessungen an.
Schritt 2: Verbinden Sie die Ausgangsleitungen A, B und B des
Widerstandsfühlers in dieser Reihenfolge mit den Anschlüssen H, L und L des Anschlussadapters.
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5.1 Anschließen der Kabel an den Anschlüssen
1 VORSICHT
• Unterbrechen Sie die Stromversorgung des Prüfl ings, bevor Sie ihn am Kali­brator anschließen.
• Binden Sie an den Eingängen keine Spannungs- bzw. Stromsignale an, deren Werte den maximal zulässigen Wert von 300 V bei Spannungen bzw. 120 mA bei Strömen überschreiten. Andernfalls besteht nicht nur die Gefahr einer Beschädigung des Geräts, sondern sogar einer Verletzung von Personen aufgrund von Stromschlägen.
• Die Verwechslung des Spannungseingangsanschlusses H mit dem Stromein­gangsanschluss mA bei der Verkabelung birgt extreme Gefahren. Diese beiden Anschlüsse dürfen deshalb UNTER KEINEN UMSTÄNDEN verwechselt werden.
• Die Stromeingangsanschlüsse sind mit einer Sicherung zum Schutz vor zu hohen Eingangsstromstärken ausgestattet. Überströme an den Eingängen bewirken das Auslösen der Sicherung. Achten Sie beim Ersatz einer durchge­brannten Sicherung auf die korrekten Nennwerte der neuen Sicherung (Art.-Nr. A1501EF). Weitere Informationen zum Ersetzen der Sicherung fi nden Sie im Unterkapitel 5.2.3 „Messen von DC-Stromsignalen“.
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Messung
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5.2
Messen von AC-Spannungen, DC/AC-Spannungs- und DC-Stromsignalen
5.2 Messen von AC-Spannungen im 300-V-Bereich sowie DC-Spannungs-, AC­Spannungs- und DC-Stromsignalen
5.2.1 Messen von AC-Spannungen im 300-V-Bereich
1 VORSICHT
Wenn Ihnen bei dieser Art von Messung während der Verkabelung oder Messdurch­führung ein Fehler unterläuft, besteht nicht nur die Gefahr einer Beschädigung des Geräts, sondern sogar einer Verletzung von Personen aufgrund von Strom­schlägen. Lassen Sie deshalb bei einer solchen Messaufgabe größtmögliche Sorgfalt walten.
Schritt 1: Stellen Sie sicher, dass die Messkabel noch nicht an das zu
prüfende Messgerät angeschlossen sind.
Schritt 2: Wählen Sie mit dem Funktionswahlschalter die Funktion
-300V.
Schritt 3: Verbinden Sie die Messkabel mit den Messanschlüssen des
zu prüfenden Messgeräts.
5.2.2 Messen von DC- oder AC-Spannungssignalen
Schritt 1: Wählen Sie mit dem Funktionswahlschalter aus den
Optionen {100 mV TC, }1V, }10V und }100V die ge­wünschte Funktion.
Schritt 2: Wählen Sie mithilfe der Taste r zwischen DC und AC.
Im LC-Display wird nun das entsprechende Symbol DC 3 bzw. AC 4 angezeigt.
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5.2
Messen von AC-Spannungen, DC/AC-Spannungs- und DC-Stromsignalen
5.2.3 Messen von DC-Stromsignalen
Schritt 1: Wählen Sie mit dem Funktionswahlschalter die Funktion mA.
Schritt 2: Wählen Sie mit der Taste r den 20-mA- oder 100-mA-
Bereich. Das Komma des im LC-Display angezeigten Messwerts wird daraufhin an die richtige Position gesetzt.
◆ Ersetzen der Sicherung
Die Sicherung zum Schutz des Anschlusses mA/3WIRE vor Überströmen befi ndet sich im mit FUSE beschrifteten Sicherungshalter an der linken Seitenfl äche des Kalibrators. Zum Wechseln der Sicherung entsichern und entnehmen Sie zuerst den Sicherungshalter durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn mittels eines Schlitz schraubendrehers. Wechseln Sie die Sicherung und führen Sie den Sicherungshalter wieder in das Kalibratorgehäuse ein. Sichern Sie den Sicherungshalter schließlich durch Drehen im Uhrzeigersinn. Die Nennwerte der Sicherung lauten wie folgt:
Artikelnummer Nennwerte
A1501EF 125 mA/250 V, fl ink
5
Messung
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5.3
Messen von Widerstands- oder Widerstandsfühlersignalen (nur CA71)
5.3 Messen von Widerstands- oder Widerstandsfühlersignalen (nur CA71)
Schritt 1: Wählen Sie mit dem Funktionswahlschalter die Funktion
‰ RTD.
Schritt 2: Legen Sie mit der Taste r den Bereich fest. Die
Optionsreihenfolge bei Betätigung dieser Taste lautet: 400 Ohm, Pt100, JPt100.
TIPP
• Wenn Sie zugleich für den Signalgebungsmodus die Funktion 400 Ohm RTD wählen, erhält der auf der Seite SOURCE (Geben) gewählte Widerstandsfühler den Vorzug vor dem auf der Seite MEASURE (Messen) gewählten Widerstandsfühler. Folglich ist es nicht möglich, für den Messmodus einen Widerstandsfühler für die Funktion ‰ RTD zu verwenden.
• Verwenden Sie zur Messung mit 3-Leiteranschluss den Anschluss 3WIRE.
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5.4 Messen von Temperatursignalen mittels Thermoelement (nur CA71)
5.4 Messen von Temperatursignalen mittels Thermoelement (nur CA71)
2 ANMERKUNG
Verwenden Sie für Messanwendungen, bei denen Eingangsspannungen von mehr als 30 V ausgeschlossen sind, den Anschlussadapter.
Schritt 1: Wählen Sie mit dem Funktionswahlschalter die Funktion
{100mV TC.
Schritt 2: Wählen Sie mit der Taste r den Typ des Thermoelements.
Die Optionsreihenfolge bei Betätigung dieser Taste lautet: 100 mV, K, E, J, T, R, B, S, N, L, U.
TIPP
• Wenn Sie zugleich für den Signalgebungsmodus die Funktion 100 mV TC wählen, erhält das auf der Seite SOURCE (Geben) gewählte Thermoelement den Vorzug vor dem auf der Seite MEASURE (Messen) gewählten Thermoelement. Folglich ist es nicht möglich, für den Messmodus ein Thermoelement für die Funktion 100 mV TC zu verwenden.
• Sollte es zu einer plötzlichen Änderung der Betriebstemperatur kommen, so warten Sie, bis sich die im Kalibrator integrierte Vergleichsstellenkompensation stabilisiert hat. Vermeiden Sie den Betrieb des Kalibrators an Einsatzorten, wo beispielsweise durch Klimaanlagen oder ähnliche Geräte verursachte Luftströmungen auftreten.
• Bei einem schadhaften Thermoelement wird im LC-Display „-bo-“ angezeigt.
5
Messung
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5.5 Messen von Frequenz- oder Impulssignalen
5.5 Messen von Frequenz- oder Impulssignalen
5.5.1 Kalibratoreinsatz zum Messen von Frequenzen
Schritt 1: Wählen Sie mit dem Funktionswahlschalter die Funktion
FREQ 30Vmax.
Schritt 2: Wählen Sie mit der Taste r den Frequenzbereich
100 Hz, 1000 Hz oder 10 kHz. Die Optionsreihenfolge bei Betätigung dieser Taste lautet: 100 Hz, 1000 Hz, 10 kHz, CPM, CPH. Beachten Sie jedoch, dass die Frequenz­bereiche (bei nicht anliegendem Eingangssignal) im LC-Display in folgenden Formaten angegeben werden.
Wert im Display
Bereich
100 Hz 1000 Hz
10 kHz
5.5.2 Kalibratoreinsatz zum Messen der Anzahl an
Impulsen
Die Option CPM steht bei dieser Messart für die Anzahl an Impulsen pro Minute (I/min), CPH hingegen für die Anzahl an Impulsen pro Stunde (I/Std).
Schritt 1: Wählen Sie mit dem Funktionswahlschalter die Funktion
FREQ 30Vmax.
Schritt 2: Wählen Sie mit der Taste r die Option CPM oder CPH.
Die Optionsreihenfolge bei Betätigung dieser Taste lautet: 100 Hz, 1000 Hz, 10 kHz, CPM, CPH.
Schritt 3: Nun wird im LC-Display n angezeigt und der Kalibrator
wechselt in den Bereitschaftsmodus für die Impulszählung. Der Kalibrator beginnt mit der Impulszählung, sobald Sie durch Drücken der Taste j den Haltezustand aufheben.
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5.5 Messen von Frequenz- oder Impulssignalen
2 ANMERKUNG
• Wenn Sie nach Ablauf einer Zählperiode (eine Minute oder eine Stunde) die Taste j drücken, während im LC-Display wieder n angezeigt wird, setzt der Kalibrator das Zählwerk auf 0 zurück und beginnt mit der nächsten Zählung.
• Wenn Sie die Taste j vor Ablauf der Zählperiode (eine Minute oder eine Stun­de) drücken, stoppt der Kalibrator augenblicklich die Zählung. Im LC-Display wird die Anzahl der bis zu diesem Zeitpunkt gezählten Impulse angezeigt.
• Wenn die Anzahl der gezählten Impulse den zulässigen Höchstwert über­schreitet, stoppt der Kalibrator die Zählung und zeigt diesen Höchstwert im LC-Display an.
• Bei der Impulszählung ist die automatische Abschaltung des Kalibrators vor­übergehend deaktiviert.
TIPP
Wenn Sie die Kontakteingangsmessfunktion verwenden möchten, aktivieren Sie diese mithilfe des DIP-Schalters im Batteriefach. Weitere Informationen hierzu fi nden Sie im Kapitel 7.7 „Auswählen der Funktion Contact In (Kontakteingang für die Impulsmessung)“.
5
Messung
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6. Speicherfunktionen
Tasten und Beschriftungen zur Speicherfunktion
Für den integrierten Speicher stehen die vier im Folgenden beschrie­benen Funktionen zur Verfügung. Der Kalibrator kann dank seines eingebauten Speichers bis zu 50 Datensätze (im weiteren Verlauf des Handbuchs kurz Daten genannt) handhaben, wobei jeder Datensatz aus einem Paar von Werten gegebener und gemessener Signale besteht.
1. Schreiben von Daten in den Speicher (MEM SAVE)
Mit dieser Funktion können Sie Daten im Speicher ablegen.
2. Lesen von Daten aus dem Speicher (MEM READ)
Diese Funktion dient zur Anzeige von im Speicher abgelegten
Daten im LC-Display. Während Daten aus dem Speicher gelesen werden, bleibt der Signalgebungsmodus abgeschaltet. Folglich können Sie keine Signale auf der Basis der im Speicher abgelegten Daten geben.
3. Löschen des Speicherinhalts (MEM CLEAR)
Diese Funktion ermöglicht es, den Speicher zu leeren.
4. Übertragen gespeicherter Daten
Mithilfe der Kommunikationsfunktion können Sie gespeicherte
Daten an einen angeschlossenen PC übertragen. Diese Funkti­on erfordert den Einsatz des als Zubehör erhältlichen Kabels zur RS232-Kommunikation (Art.-Nr. 91017). Weitere Informationen hierzu fi nden Sie im Kapitel 8 „Kommunikationsfunktion“.
Speicherfunktionen
6
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Page 68
6.1 Schreiben von Daten in den Speicher
6.1 Schreiben von Daten in den Speicher
6.1.1 Datenspeicherung mit inkrementeller Speicherplatzzuweisung
Schritt 1: Drücken Sie die Taste s. Auf dem LC-Display erscheint
die Anzeige t. Sie zeigt die Nummer desjenigen Speicher platzes an, der direkt dem Speicherplatz folgt, in dem zuletzt Daten abgelegt wurden.
Schritt 2: Durch Drücken der Taste q werden die Werte der
derzeit im LC-Display aufgeführten gegebenen und gemessenen Signale im Speicherplatz mit der angezeigten Nummer (Adresse) abgelegt. Das Ausführen der Funktion MEM SAVE beendet automatisch den Speichermodus und setzt den Kalibrator wieder in den normalen Einstellmodus.
Schritt 3: Um den nächsten Datensatz in den Speicherplatz mit der
nachfolgenden Nummer zu schreiben, drücken Sie erneut die Taste s. In der Anzeige MEM No. wird nun die Speicherplatznummer angegeben, die um den Wert 1 über der zuvor verwendeten Speicherplatznummer liegt.
Schritt 4: Durch Drücken der Taste q werden die Werte der aktuell
im LC-Display aufgeführten gegebenen und gemessenen Signale im Speicherplatz mit der angezeigten Nummer (Adresse) abgelegt, d. h. im Speicherplatz mit der Nummer „vorherige Nummer (Adresse) + 1“.
TIPP
Zum Beenden des Speichermodus (Daten schreiben/lesen) drücken Sie erneut die Taste s. (Das Ausführen der Funktion MEM SAVE beendet automatisch den Speichermodus.)
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(Szenario I)
6.1 Schreiben von Daten in den Speicher
symbolisiert Speicherplätze, auf welchen schon Daten abgelegt sind.
Noch nicht belegte Plätze.
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 49 50
Anzeige des gewählten Speicherplatzes
Noch nicht belegte Plätze. Noch nicht belegte Plätze.
MEM No.14
Die Daten werden in Speicherplatz 14 geschrieben und der Speichermodus wird beendet.
MEM No.15
MEM No.21
Die Daten werden in Speicherplatz 21 geschrieben und der Speichermodus wird beendet.
Anzeige des gewählten Platzes
Anzeige des gewählten Platzes
Anzeige des gewählten Platzes
(Szenario II)
Drücken Sie die Taste
Drücken Sie die Taste
Drücken Sie die Taste
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 49 50
Exemplarische Tastenfolge
Taste erneut drücken.
Taste sechsmal drücken.
Handhabung der Funktion MEM SAVE
MEM No.07
2 ANMERKUNG
• Im Speichermodus weisen einige der Tastenpaare a und b eine andere, auf die Speicherhandhabung zugeschnittene Belegung auf. Folglich können Sie im Speichermodus nicht wie gewohnt die Werte von zu gebenden Signalen einstellen.
• Ist der komplette Speicher leer, so gibt die Anzeige MEM No. zu Beginn den Wert 01 aus. Wenn jedoch bereits Daten im Speicher abgelegt sind, wird dem zu speichernden Datensatz eine Speicherplatznummer zugewiesen, die direkt der höchsten Nummer aller bereits belegten Speicherplätze folgt, selbst wenn noch Speicherplätze mit einer niedrigeren Nummer unbelegt sein sollten (vgl. Abbildung oben).
• Im Falle der Ausgangsfaktor-Funktion (n/m) wird als Signalgebungs komponente des Datensatzes der Ausgangswert gemäß „Sollwert n/m“ im Speicher ab­gelegt.
Speicherfunktionen
6
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6.1 Schreiben von Daten in den Speicher
6.1.2 Datenspeicherung mit manueller Auswahl des Speicherplatzes
Schritt 1: Betätigen Sie die Taste s. Auf dem LC-Display erscheint
die Anzeige t.
Schritt 2: Legen Sie mit dem der Anzeige t zugeordneten Tasten-
paar a und b die gewünschte Speicherplatznummer (Adresse) fest.
Schritt 3: Durch Drücken der Taste q werden die Werte der aktuell
im LC-Display aufgeführten gegebenen und gemessenen Signale im Speicherplatz mit der angezeigten Nummer (Adresse) abgelegt.
TIPP
Zum Beenden des Speichermodus (Daten schreiben/lesen) drücken Sie erneut die Taste s. (Das Ausführen der Funktion MEM SAVE beendet automatisch den Speichermodus.)
6.1.3 Überschreiben gespeicherter Daten
Schritt 1: Betätigen Sie die Taste s.
Schritt 2: Legen Sie mit dem der Anzeige t zugeordneten Tasten-
paar a und b die gewünschte Speicherplatznummer (Adresse) fest.
Schritt 3: Drücken Sie die Taste q. Im LC-Display wird daraufhin
die Warnmeldung „replace“ ausgegeben.
Schritt 4: Durch erneutes Drücken der Taste q werden die Daten
im Speicherplatz der gewünschten Nummer überschrieben.
Warnmeldung vor dem Überschreiben gespeicherter Daten
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6.1 Schreiben von Daten in den Speicher
2 ANMERKUNG
• Um das Überschreiben von Daten abzubrechen, drücken Sie einmal die Taste s. Hierdurch wird der aktuelle Datenspeichervorgang abgebrochen und der Kalibrator kehrt in den allgemeinen Speichermodus (Daten schreiben/lesen) zurück.
TIPP
Zum Beenden des Speichermodus (Daten schreiben/lesen) drücken Sie erneut die Taste s. (Das Ausführen der Funktion MEM SAVE beendet automatisch den Speichermodus.)
6.2 Lesen von Daten aus dem Speicher
Schritt 1: Betätigen Sie die Taste s einmal. Im LC-Display
erscheint nun die Anzeige MEM No. xx. Sie zeigt die Nummer desjenigen Speicherplatzes an, der direkt dem Speicherplatz folgt, in dem zuletzt Daten abgelegt wurden. (Speicher ist bereit für das Schreiben von Daten.)
Schritt 2: Nach dem Drücken der Taste y blinkt im LC-Display
die Anzeige z und deutet hiermit an, dass Daten aus dem Speicher gelesen werden.
Schritt 3: Legen Sie mit dem der Anzeige t zugeordneten
Tastenpaar a und b die Nummer des Speicherplatzes fest, dessen Daten Sie abrufen möchten. Die aus dem Speicher gelesenen Daten werden nun im LC-Display aufgeführt. Dabei erscheinen die einzelnen Daten des gelesenen Datensatzes in den jeweiligen Displaybereichen für gemessene und gegebene Signale. Enthält der gewählte Speicherplatz keine Daten, so wird dies im LC-Display mit „- - - - -“ angedeutet.
Speicherfunktionen
6
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6.3 Löschen gespeicherter Daten
TIPP
• Um das Lesen von Daten aus dem Speicher zu beenden, drücken Sie erneut die Taste s oder y.
• Wenn Sie während des Lesens von Daten neue Daten speichern möchten, über­schreiben Sie die bereits gespeicherten Daten gemäß Schritt 2 im Unterkapitel 6.1.3 „Überschreiben gespeicherter Daten“.
6.3 Löschen gespeicherter Daten
6.3.1 Löschen der Daten des gewählten Speicherplatzes
Schritt 1: Drücken Sie einmal die Taste s. Im LC-Display erscheint
die Anzeige t.
Schritt 2: Legen Sie mit dem der Anzeige t zugeordneten Tasten-
paar a und b die Nummer des Speicherplatzes fest, dessen Daten Sie löschen möchten.
Schritt 3: Nach dem Drücken der Taste c erscheint im LC-Display
die Warnmeldung „MEMCLEAR“.
Schritt 4: Durch erneutes Drücken der Taste c werden die
Daten des Speicherplatzes mit der gewünschten Nummer gelöscht.
TIPP
• Wenn Sie nach dem Erscheinen der Warnungmeldung „CLEAR“ im LC-Display den Löschvorgang abbrechen möchten, drücken Sie die Taste s. Der Kalibrator kehrt daraufhin in den allgemeinen Speichermodus (Daten schreiben/lesen) zurück.
• Ferner können Sie die Daten direkt nach dem Lesen löschen.
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6.3 Löschen gespeicherter Daten
6.3.2 Löschen des gesamten Datenbestands des Speichers
Schritt 1: Betätigen Sie die Taste s einmal. Auf dem LC-Display
erscheint die Anzeige t.
Schritt 2: Halten Sie hierzu die Taste c mindestens fünf Sekunden
lang gedrückt. Im LC-Display wird nun die Warnmeldung „ALLCLEAR“ ausgegeben.
Schritt 3: Durch erneutes Drücken der Taste c wird der komplette
Datenbestand des Speichers gelöscht.
Speicherfunktionen
Warnmeldung ALL CLEAr vor dem Löschen aller Daten
TIPP
• Wenn Sie nach der Anzeige der Warnungmeldung „ALLCLEAR“ im LC-Display den Löschvorgang abbrechen möchten, drücken Sie die Taste s. Der Kalibrator kehrt daraufhin in den allgemeinen Speichermodus (Daten schreiben/lesen) zurück.
6.4 Übertragen gespeicherter Daten
Vgl. Kapitel 8 „Kommunikationsfunktion“.
6
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7. Per DIP-Schalter wählbare Funktionen
Durch Konfi gurieren des DIP-Schalters stehen Ihnen die folgenden Funktionen zur Verfügung. Der Zugriff auf den DIP-Schalter erfolgt über das Batteriefach an der Unterseite des Kalibrators.
1 VORSICHT
Schalten Sie unbedingt den Kalibrator aus, bevor Sie Änderungen an der DIP­Schalterkonfi guration vornehmen.
Position des DIP-
Schalters
1 Sweep
2 Speed
3 INT RJ
4 IPTS-68
5 No Use
6 Temp
7 Contact In
8 Auto P off
Beschreibung
Wählt Sweep- oder Ausgangsschritt-Funktion.
Ändert den Sollwert für die Geschwindigkeit der Sweep- oder Ausgangsschritt-Funktion.
Wählt die eingebaute Vergleichsstellenkompensation für das Geben von Thermoelementsignalen.
Wählt die Temperaturskala IPTS-68 für das Geben oder Messen von Temperatursignalen.
Dieser Schalter ist nicht belegt.
Schaltet zwischen °C und °F um.
Wählt den Kontakteingangsmodus für die Impulsmessung. Deaktiviert die automatische Abschaltung für den Batteriebetrieb.
Werkseinstellung
OFF (Aus;
links)
ON (Ein;
rechts)
Per DIP-Schalter wählbare Funktionen
7
ON
1234567
DIP switch
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7.1 Sweep-Funktion
7.1 Sweep-Funktion
Mithilfe der Sweep-Funktion können Sie das Ausgangssignal des Kalibrators gemäß folgender Abbildung linear anpassen.
Sollwert
Wert des Ausgangs­signals
Die Anzeige
SOURCE ON
blinkt.
Ausgangssignal
Die Anzeige
SOURCE OFF
blinkt.
Aus
Taste SOURCE ON
Aus
Taste SOURCE ON
Signalgebung im Sweep-Modus
Drücken
(ON)
Drücken
(ON)
0
Taste Taste
Ta st e
Umkehr bei Drücken der Taste SOURCE ON während der Änderung des Ausgangssignals.
Aus
Schritt 1: Betätigen Sie die Taste p, um den Kalibrator aus zuschalten.
Schritt 2: Legen Sie Schalter 1 (Schalter Sweep) nach rechts auf die
Position ON (Ein) um.
Schritt 3: Über die Position von Schalter 2 (Schalter Speed) können
Sie die Geschwindigkeit der Sweep-Funktion festlegen.
OFF (Aus; linke Position): 16 sek;
ON (Ein; rechte Position): 32 sek
Schritt 4: Schalten Sie den Kalibrator durch Drücken der Taste p ein.
Im LC-Display wird ß angezeigt.
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7.1 Sweep-Funktion
Schritt 5: Wählen Sie mit dem Funktionswahlschalter die gewünschte
Signalgebungsfunktion (Spannungs-, Strom-, Wider­stands-, Thermoelement- oder Widerstandsfühlersignal). Bei gewählter Impulssignalgebung ist die Sweep-Funktion immer ausgeschaltet.
Schritt 6: Legen Sie mit dem Tastenpaar a und b den oberen
Grenzwert für das zu gebende Signal fest. Der untere Grenzwert ist entsprechend dem gewählten Bereich bereits vorgegeben.
Schritt 7: Drücken Sie die Taste d, um die Sweep-Funktion und somit
die Gebung eines linear ansteigenden Signals zu starten.
• Im LC-Display wird e g sowie ca. zwei Sekunden lang der vorgegebene untere Grenzwert angezeigt. Der Kalibrator gibt zunächst ein Signal mit diesem unteren Grenzwert.
• Dann beginnt der Anstieg des im LC-Displays angezeigten Werts bzw. des Ausgangssignalwerts in konstanten Schritten, bis der obere Grenzwert in der benutzer definierten Zeitspanne (Anleitung zum Einstellen siehe oben) erreicht wird.
• Bei Erreichen des festgelegten oberen Grenzwerts hält der Kalibrator das Ausgangssignal auf diesem Wert und schaltet die Sweep-Funktion automatisch aus.
Per DIP-Schalter wählbare Funktionen
7
Schritt 8: Wenn Sie die Taste d erneut drücken, beginnt die
Abnahme des Ausgangssignalwerts. Der Signalwert sinkt nun in derselben Zeitspanne, die für den Anstieg bis zum oberen Grenzwert festgelegt wurde, wieder auf den unteren Grenzwert ab. Bei Erreichen des unteren Grenzwerts hält der Kalibrator das Ausgangssignal ca. drei Sekunden lang auf diesem Wert und schaltet die Signalausgabe anschließend automatisch ab. Damit wurde ein Sweep­Zyklus vollendet.
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Page 78
7.1 Sweep-Funktion
Schritt 9: Wenn Sie die Sweep-Funktion deaktivieren möchten,
schalten Sie zuerst den Kalibrator mit der Taste p aus.
Schritt 10: Legen Sie schließlich zum Deaktivieren der Sweep-
Funktion Schalter 1 des DIP-Schalters wieder nach links auf die Position OFF (Aus) um.
2 Anmerkung
• Bei Erreichen des unteren Grenzwerts hält der Kalibrator das Ausgangssignal ca. drei Sekunden lang auf diesem Wert und schaltet die Signalausgabe anschließend ab. Damit wurde ein Sweep-Zyklus vollendet.
• Um die Richtung der Signalanpassung zu wechseln, drücken Sie während des laufenden Sweep-Vorgangs (signalisiert durch den sich ändernden Signalwert im LC-Display) die Taste d. Der Kalibrator fährt daraufhin mit dem Sweep­Vorgang in umgekehrter Richtung fort. Drücken Sie beispielsweise die Taste d,
während der Ausgangssignalwert ansteigt, so leiten Sie dadurch das Absinken des Werts ein.
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1
22
1
0
2
33
n
m
Automatische Ausgangsschrittfunktion (bei Standardeinstellung n = 1)
Sollwert
Wert des Ausgangssignals
Ausgangssignal
Aus
Sollwert der Schrittdauer
Drücken
(ON)
Taste SOURCE ON
7.2 Automatische Ausgangsschrittfunktion
7.2 Automatische Ausgangsschrittfunktion
Die automatische Ausgangsschrittfunktion bewirkt bei aktivierter Ausgangsfaktor-Funktion (n/m) eine schrittweise Anpassung der Variablen n des n/m-Ausgangssignals.
Schritt 1: Betätigen Sie die Taste p, um den Kalibrator aus zuschalten.
Schritt 2: Legen Sie Schalter 1 (Schalter Sweep) nach rechts auf die
Position ON (Ein) um.
Per DIP-Schalter wählbare Funktionen
7
Schritt 3: Über die Position von Schalter 2 (Schalter Speed) können
Sie die Dauer eines Schritts festlegen.
OFF (Aus; linke Position): 2,5 s/Schritt; ON (Ein; rechte
Position): 5 s/Schritt
Schritt 4: Schalten Sie den Kalibrator durch Drücken der Taste p ein.
Schritt 5: Wählen Sie mit dem Funktionswahlschalter die gewünschte
Signalgebungsfunktion (Spannungs-, Strom-, Wider-
-, Thermoelement- oder Widerstandsfühlersignal).
stands Bei gewählter Impulssignalgebung ist die automatische Ausgangsschrittfunktion immer ausgeschaltet.
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Schritt 6: Stellen Sie den Ausgangssignalwert ein.
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7.2 Automatische Ausgangsschrittfunktion
Schritt 7: Drücken Sie die Taste m. Im LC-Display wird nun
ß durch ä ersetzt und zudem die Anzeige n/m eingeblendet.
Schritt 8: Legen Sie mit den jeweiligen Tastenpaaren a und b den
Wert des Nenners m sowie den Startwert des Zählers n fest. (Weitere Informationen hierzu fi nden Sie im Abschnitt
4.6 „Ausgangsfaktor-Funktion (n/m)“.) Der Startwert des Zählers ist der kleinste Wert der Variablen n der automatischen Ausgangsschrittfunktion.
Schritt 9: Durch Drücken der Taste d starten Sie die automatische,
schrittweise Anpassung des über die Ausgangsfaktor­Funktion (n/m) gegebenen Signals.
Angenommen, der Startwert der Variablen n beträgt 1. In
diesem Fall ändert sich der Wert des Ausgangssignals zyklisch mit der Variablen n, wobei n sich wie folgt ändert:
n = 1 2 3 · · · (m – 1) m (m – 1) · · · 2
1 2 3 · · ·
Schritt 10: Wenn Sie die automatische Ausgangsschrittfunktion
deaktivieren möchten, schalten Sie zuerst den Kalibrator mit der Taste p aus. Legen Sie schließlich Schalter 1 des DIP-Schalters wieder nach links auf die Position OFF (Aus) um. Beachten Sie, dass das Gerät in den Sweep­Modus wechselt, falls Sie den Ausgangsfaktor-Modus (n/m) deaktivieren, bevor Sie Schalter 1 des DIP-Schalters auf die Position OFF (Aus) umlegen.
TIPP
• Wenn Sie den Kalibrator mit der Taste d in den Zustand SOURCE OFF (Signalgebung deaktiviert) setzen, wird die Ausführung der automatischen Ausgangsschrittfunktion unterbrochen.
• Drücken Sie die Taste d erneut, wenn Sie die Ausführung der automatischen Aus­gangsschrittfunktion fortsetzen möchten. Die automatische Ausgangs schritt funktion fährt dabei mit dem noch im LC-Display angezeigten Wert von n fort.
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7.3 Auswahl der Funktion INT RJ
7.3 Auswahl der Funktion INT RJ
Die Funktion INT RJ bietet eine unkomplizierte, auf dem integrierten Temperatursensor des Kalibrators basierende Vergleichsstellen­kompensation für die Gebung einer Thermoelementspannung. Falls Sie jedoch eine sehr präzise Vergleichsstellenkompensation benötigen, empfi ehlt sich der Einsatz des als Zubehör erhältlichen, externen RJ-Sensors (Art.-Nr. B9108WA) ein, um ein Gerät mit integrierter Vergleichsstellen-Temperaturkompensation anhand einer vom Kalibrator gegebenen Thermoelementspannung ohne Zuhilfenahme externer Mittel zur 0-°C-Vergleichsstellenkompensation zu kalibrieren.
Schritt 1: Betätigen Sie die Taste p, um den Kalibrator aus zuschalten.
Schritt 2: Legen Sie Schalter 3 (Schalter INT RJ) nach rechts auf
die Position ON (Ein) um. Der Kalibrator misst mithilfe des eingebauten Temperatursensors die Temperatur und gibt eine vergleichsstellenkompensierte Thermoelementspannung, die dieser Temperatur entspricht.
Schritt 3: Wenn Sie die Funktion INT RJ deaktivieren möchten,
schalten Sie zuerst den Kalibrator mit der Taste p aus.
Per DIP-Schalter wählbare Funktionen
7
Schritt 4: Legen Sie schließlich Schalter 3 des DIP-Schalters wieder
nach links auf die Position OFF (Aus) um.
TIPP
Selbst bei aktivierter Funktion INT RJ erhält die von einem externen RJ-Sensor gemessene Temperatur Vorzug vor allen anderen gemessenen Temperaturen, solange der externe Sensor an der Buchse RJ INPUT angeschlossen ist.
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7.4 Auswahl der Funktion IPTS-68
7.4 Auswahl der Funktion IPTS-68
Durch Umlegen von Schalter 4 (Schalter IPTS-68) nach rechts auf die Position ON (Ein) können Sie beim Einsatz eines Thermoelements des Typs K, E, J, T, N, R, S oder B bzw. des Widerstandsfühlers Pt100 die Temperaturskala IPTS-68 verwenden. Befi ndet sich dieser Schalter hingegen in der Position OFF (Aus), so kommt die Temperaturskala ITS-90 zum Einsatz.
TIPP
Wurde ein entsprechendes Thermoelement bzw. der Widerstandsfühler Pt100 gewählt, so wird im LC-Display IPTS-68 angezeigt.
7.5 Schalter ohne Funktion
Auch wenn Schalter 5 (Schalter No Use) des DIP-Schalters keinen Einfl uss auf den Betrieb des Kalibrators hat, so sollte er dennoch nach links auf die Position OFF (Aus) umgelegt sein.
7.6 Festlegen der Temperatureinheit
Legen Sie Schalter 6 (Schalter Temp) nach rechts auf die Position ON (Ein) um, wenn Sie im LC-Display die Anzeige von Temperaturwerten in °F wünschen. Befi ndet sich dieser Schalter hingegen in der Position OFF (Aus), so erfolgt die Anzeige in °C.
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7.7 Auswählen der Funktion Contact In
7.7 Auswählen der Funktion Contact In (Kontakteingang für die Impulsmessung)
Durch Umlegen von Schalter 7 (Schalter Contact In) nach rechts auf die Position ON (Ein) können Sie den Kalibrator für die Messung der Schaltzustände von Transistoren umkonfi gurieren. Bei aktivierter Kontakteingangsfunktion erscheint im LC-Display das Kontaktsymbol „ü“. Durch Umlegen von Schalter 7 des DIP-Schalters nach links in die Position OFF (Aus) reaktivieren Sie die normale Impulsmessung.
7.8 Deaktivieren der automatischen Abschaltung
Durch Umlegen von Schalter 8 (Schalter Auto P Off) des DIP-Schalters nach links in die Position OFF (Aus) können Sie die automatische Abschaltfunktion deaktivieren und den Kalibrator zeitunabhängig verwenden. (Weitere Informationen hierzu fi nden Sie im Abschnitt „Automatische Abschaltung“ im Kapitel 3 „Vor der ersten Signalgebung/ Messung“.)
2 ANMERKUNG
Achten Sie bei deaktivierter automatischer Abschaltfunktion darauf, den Kalibrator nach dem Betrieb mit der Taste POWER abzuschalten, um die Batterien zu schonen.
Per DIP-Schalter wählbare Funktionen
7
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8.
Kommunikationsfunktion
Diese Funktion erlaubt es, den Kalibrator anstatt über die Schalter und Tasten der Bedienoberfl äche von einem angeschlossenen PC aus zu konfi gurieren (ausgenommen sind das Ein-/Ausschalten des Geräts, Konfigurieren der Funktionswahlschalter sowie Einstellen der Kommunikationsfunktion). Zudem können Sie die Sollwerte von zu gebenden Signalen, Messwerte sowie den Status des Kalibrators abfragen.
2 HINWEIS
• Über das als Zubehör erhältliche Kabel zur Gerätekommunikation (Art.-Nr.
91017) können Sie den Kalibrator mit der RS232-Schnittstelle (D-Sub, 9-polig) eines PCs oder sonstigen Geräts verbinden.
• Im reinen Sendemodus des Kalibrators können Sie in benutzerdefi nierten Intervallen den Sollwert des gegebenen Signals sowie den Messwert an den PC übertragen.
8.1 Spezifi kationen zur Kabelverbindung und Schnittstelle
◆ Anschließen des Kabels zur Gerätekommunikation
Entfernen Sie die mit I/O port beschriftete Schnittstellenabdeckung an der Unterseite des Kalibrators und verbinden Sie das Kabel zur Gerätekommunikation (Art.-Nr. 91017) mit der RS232-Schnittstelle.
✵ Einstellung der RS232-Parameter
Baudrate: 9600 Baud Parität: Aus Stoppbits: 2 Datenlänge: 8 Bits Datenfl usssteuerung: Keine (Xon/Xoff-Steuerung nur im
Druckmodus)
Delimiter: CrLf (Zeilenumbruch/neue Zeile),
unveränderlich
Kommunikationsfunktion
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8.2 Einstellen des Kommunikationsmodus
8.2 Einstellen des Kommunikationsmodus
Schritt 1: Drücken Sie bei gedrückter Taste j die Taste ö. Im
oberen Bereich des LC-Displays wird nun COm und im unteren Bereich NOR, TONLY oder Print angezeigt.
Schritt 2: Mit dem Tastenpaar a und b können Sie den gewünschten
Modus NOR, TONLY oder Print wählen.
Schritt 3: Bestätigen Sie Ihre Modusauswahl durch Drücken der Taste
ö. Wenn Sie den Modus TONLY oder Print wählen, wird im LC-Display SEC 0 angezeigt. Wird im LC-Display SEC 0 angezeigt, so bewirkt jede Betätigung der Taste j den Versand einer Dateneinheit.
Schritt 4: Wenn Sie mit dem Tastenpaar a und b einen Wert
eingeben, während SEC 0 angezeigt wird, gibt der Kalibrator die Daten in Intervallen aus, deren Länge dem eingestellten Wert in Sekunden entspricht. Der eingestellte Sekundenwert muss dabei im Bereich von 0 bis 3600 liegen.
TIPP
• Um den Modus für die Einstellung der Kommunikationsoptionen zu verlassen, drücken Sie bei gedrückter Taste j erneut die Taste ö.
• Der gewählte Kommunikationsmodus sowie die eingegebene Intervalllänge bleiben auch nach dem Ausschalten des Kalibrators intern gespeichert, bis Sie die Batterien wechseln oder die Kommunikationsfunktion umkonfi gurieren. Die Kommunikation erfolgt gemäß der zuletzt verwendeten Einstellungen.
8.3 Kommunikationsmodi
NOR: Normalmodus – Erlaubt den normalen Versand und
Empfang von Daten.
TONLY: Reiner Sendemodus –
Sendet den Sollwert des gegebenen Signals sowie den Messwert in benutzerdefi nierten Intervallen (0* bis 3600 Sekunden).
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8,4 Datenformat
PRINT: Druckmodus –
Sendet den Sollwert des gegebenen Signals sowie den Messwert in benutzerdefi nierten Intervallen (0* bis 3600 Sekunden) an einen Drucker.
*: Wurde als Intervalllänge 0 Sekunden gewählt, so wird bei jeder Betätigung
der Taste j eine Dateneinheit gesandt. Bei allen anderen Intervall längen startet bzw. beendet die Betätigung der Taste j die Kommunikation.
TIPP
Bei laufender Kommunikation blinkt die Anzeige n und macht so darauf aufmerksam, dass gerade Daten übertragen werden. Beachten Sie in diesem Kontext, dass die Haltefunktion des Messmodus bei gewähltem Kommunikationsmodus TONLY oder Print deaktiviert ist.
8.4 Datenformat
Der Kalibrator sendet Daten in folgenden Formaten: Geben: Funktion 1V Bereich DC V Daten 1.0000 Messen: Funktion 100 mV Bereich k Daten 25.5C
Kommunikationsfunktion
8
8.5 Datenstruktur
Bei der Kalibratorsoftware kommt folgende Datenstruktur zum Einsatz:
Befehl + Parameter + Delimiter
Befehl: Defi niert durch ein, zwei oder drei Großbuchstaben. Parameter: Eine alphanumerische ASCII-Zeichenkette. Delimiter: CrLf (Zeilenumbruch/neue Zeile), unveränderlich.
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8.6 Befehle
8.6 Befehle
BL Schaltet die Hintergrundbeleuchtung ein/aus bzw. fragt die aktuelle Einstellung
ab.
DW Verringert die m-te Stelle des Sollwerts des zu gebenden Signals um den Wert 1. UP Erhöht die m-te Stelle des Sollwerts des zu gebenden Signals um den Wert 1. H Schaltet den Kopf (Header) der gesandten Daten ein/aus bzw. fragt die aktuelle
Einstellung ab.
HD Schaltet den Haltemodus für Daten ein/aus bzw. fragt die aktuelle Einstellung ab. MF Fragt die Messfunktion ab. MO Schaltet die Messfunktion ein/aus bzw. fragt die aktuelle Einstellung ab. MR Stellt den Messbereich ein bzw. fragt die aktuelle Einstellung ab. OD Sendet den Messwert. OE Sendet Fehlerinformationen. OR Fragt ab, ob ein externer RJ-Sensor zur Vergleichsstellenkompensation
angeschlossen ist.
OS Sendet Informationen zur Einstellung. SD Legt den Sollwert des zu gebenden Signals fest bzw. fragt die aktuelle Einstellung
ab.
SF Fragt die Signalgebungsfunktion ab. SO Schaltet die Signalgebung ein/aus bzw. fragt die aktuelle Einstellung ab. SR Stellt den Bereich des zu gebenden Signals ein bzw. fragt die aktuelle Einstellung
ab.
SY Schaltet zwischen Normal- und Abgleichmodus um bzw. fragt die aktuelle
Einstellung ab.
CD Legt den Sollwert des zu gebenden Signals fest bzw. fragt die aktuelle Einstellung
ab.
CL Stellt den abzugleichenden Modus (Signalgebung oder Messung) ein bzw. fragt
die aktuelle Einstellung ab.
CP Stellt den Einstellwert für den Abgleich ein.
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8.6 Befehle
CW Speichert die Abgleichsdaten. CMF Fragt die Messfunktion ab. CSF Fragt die Signalgebungsfunktion ab. OM Fragt im Speicher abgelegte Daten ab. NM Schaltet den Ausgangsfaktor-Modus (n/m) ein/aus bzw. fragt die aktuelle
Einstellung ab.
ND Stellt die Werte von n und m für den Ausgangsfaktor-Modus (n/m) ein bzw. fragt
die aktuelle Einstellung ab.
TE Stellt den Anzeigemodus für die Temperaturüberwachung beim Geben von
Thermoelement-/Widerstandsfühlersignalen ein bzw. fragt die aktuelle Einstellung ab. (nur beim Einsatz von Thermoelementen bzw. Widerstandsfühlern)
PU Stellt den Anzeigemodus für die Gebung von Impulssignalen ein bzw. fragt die
aktuelle Einstellung ab.
Kommunikationsfunktion
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9. Fehlersuche
■ Fehlerbehebung
Ziehen Sie bei Störungen folgende Liste mit Vorschlägen zur Fehlerbehebung zu Rate. Sollte Ihr Problem trotz Ergreifung der vorgeschlagenen Maßnahmen zur Fehlerbehebung weiterhin bestehen oder gar nicht in der Liste enthalten sein, so wenden Sie sich an den Händler, bei dem Sie das Gerät erworben haben.
Fehlersuche
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9
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9. Fehlersuche
Problem Fehlerbehebung
Im LC-Display wird nichts angezeigt, obwohl ich das Gerät mit der Taste POWER eingeschaltet habe.
Das LC-Display funktioniert zwar, aber der Messwert wird nicht angezeigt.
Der Status der Anzeige SOURCE im LC-Display lautet OFF, obwohl ich die Taste SOURCE ON gedrückt habe.
Der Signal gebungs­modus lässt sich nicht einschalten bzw. es wird trotz eingeschalteten Signalgebungsmodus kein Signal gegeben.
Die Werte der gemessenen und gegebenen Signale sind anormal.
Der Kalibrator lässt sich nicht über die RS232-Kommunikations­schnittstelle konfi gurieren bzw. steuern.
Die Haltefunktion des Messmodus funktioniert überhaupt nicht.
Im LC-Display erscheint nach dem Einschalten Err60.
– Beim Betrieb des Kalibrators mit Batterien:
• Überprüfen Sie, ob die Batterien korrekt eingelegt sind.
• Überprüfen Sie den Batterieladestand.
• Überprüfen Sie, ob das AC-Netzteil nicht nur am Kalibrator, sondern auch an der Steckdose angeschlossen ist.
– Bei Betrieb des Kalibrators mit dem AC-Netzteil:
• Überprüfen Sie die Funktionstüchtigkeit der Steckdose.
• Überprüfen Sie, ob der Messmodus mit der Taste MEASURE OFF aus ge schaltet wurde.
• Überprüfen Sie beim Geben eines Spannungs­signals, ob der Laststrom den zulässigen Grenzwert überschreitet.
• Überprüfen Sie beim Geben eines Strom signals, ob der Lastwiderstand zu hoch ist.
• Beim Anlegen unzulässiger Spannungen an den Ausgangsanschlüssen löst u. U. die eingebaute Sicherung aus. In diesem Fall muss das Gerät in die Reparatur.
• Überprüfen Sie, ob das Signal verrauscht ist.
• Überprüfen Sie beim Geben von Wider­standssignalen, ob der Eingangsanschluss des Prüfl ings einen Kondensator mit zu hoher Kapazität aufweist.
• Überprüfen Sie, ob die Kommunikations parameter richtig eingestellt sind.
• Überprüfen Sie, ob der Kommunikations modus tonLy oder Print eingestellt ist.
• Der Kalibrator muss in die Reparatur.
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10. Vorgehensweise beim Abgleichen des Kalibrators
Damit jederzeit ein hohes Maß an Genauigkeit gewährleistet ist, empfi ehlt es sich, den Kalibrator selbst einmal im Jahr zu kalibrieren. Wenn Ihr Kalibrator einer Kalibrierung bedarf, so führen Sie hierzu folgende Schritte aus. Falls Sie das Kalibrieren bzw. Abgleichen vom Kundendienst vornehmen lassen möchten, so wenden Sie sich bitte an den Händler, bei dem Sie das Gerät erworben haben.
10.1 Wahl des Kalibriernormals und
Betriebsanforderungen
◆ Wahl des Kalibriernormals
Wählen Sie ein geeignetes Kalibriernormal mit den in der folgenden Tabelle angegebenen Bereichen sowie mit Genauigkeiten, die denjenigen in der Tabelle entsprechen oder sie übertreffen.
Vorgehensweise beim Abgleichen des Kalibrators
Signalgebungsfunktionen
Einzu­stellende Funktion
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Name des Standards
DMM
Anmerkung: Verwenden Sie einen 100-Ohm­Präzisions­widerstand für die DCA- und SINK-Funktionen sowie eine hochgenaue 5-mA-Quelle für die Ohm/5-mA­Funktion.
Einzustel-
lender
Bereich
Mess
bereich
AnmerkungenGenauigkeit
Messen Sie den Strom mit dem mA-Bereich des DMMs oder messen Sie den Spannungsabfall über dem 100-Ohm-Widerstand.
Widerstands-Messbereich des DMMs (1 mA)
Hochgenaue Stromquelle (5 mA)
Spannungsbereich des DMM
10
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10.1 Wahl des Kalibriernormals und Betriebsanforderungen
Messfunktionen
Einzu­stellende Funktion
DCV
DCA
ACV
Name des Standards
Präzisions­kalibrator
Widerstands­dekade
AC-Kalibrator oder AC-Quelle
Einzustel-
lender
Bereich
100 mV 1 V 10 V 30 V
20 mA 100 mA
–
1 V 10 V 100 V 300 V
Mess
bereich
100 mV 1 V 10 V 30 V
20 mA 100 mA
1 V 10 V 100 V 300 V
(0,0025% + 1 V) (0,0025% + 20 V) (0,0025% + 0,2 mV) (0,005% + 2 mV)
(0,0025% + 0.4 A) (0,004% + 3 A)
(0,01%)
(0,08% + 0,015%)
◆ Betriebsanforderungen
Umgebungstemperatur: 23 ±1°C
relative Feuchte: 45 bis 75%
Aufwärmzeit: Lassen Sie das Kalibriernormal vor seinem
Einsatz über den für dieses Normal spezifi zierten Zeitraum warmlaufen.
AnmerkungenGenauigkeit
Die Anzeige [Source] blinkt, wann immer ein Signal gegeben wird.
Taste zum Bestätigen/Speichern von Einstellwerten für Abgleiche
Tasten zum Umschalten zwischen Kalibriermodus für Messen und Geben
Tasten zum Einstellen des zu gebenden Signals
Tasten zum Starten/Beenden des Kalibriermodus (gleichzeitig drücken)
Anzeige für zusätzliche Stelle (Der Wert in der Abbildung lautet somit 400,000.)
Kalibriermodus­anzeige CAL: Zusatz 0 bedeutet Nullpunktabgleich, Zusatz FS Endwertabgleich.
Tasten zum Einstellen der beiden niedrigstwertigen Stellen (reguläre und zusätzliche Stelle)
Bedienelemente und LC-Displayanzeigen für den Kalibriermodus (CAL)
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10.2 Abgleichen von Signalgebungsfunktionen
10.2 Abgleichen von Signalgebungsfunktionen
Tabelle 10.1 Einstellwerte für den Abgleich von Signalgebungsfunktionen
Einstellung *1
CAL FSCAL 0 0 0 0 0 0
0,1 mA
0 0
*1: Gleichen Sie die Signalgebungsfunktionen so ab, dass die Anzeigen des Kalibriernormals
(Ausgangswerte des CA71) den oben angegebenen Werten entsprechen.
TIPP
• Alternativ zum Komplettabgleich können Sie auch nur diejenigen Funktionen/Bereiche auswählen, die eines Abgleichs bedürfen.
• Führen Sie Nullpunkt- (Displayanzeige: CAL 0) und Endwertabgleich (Displayanzeige: CAL FS) stets gemeinsam durch.
AnmerkungenBereich
S. Abbildung unten
S. Abbildung unten
4-Leiteranschluss
S. Abbildung unten
Vorgehensweise beim Abgleichen des Kalibrators
20-mA-DC-Ausgang
CA71
Schema zur Verkabelung des Kalibrators zwecks Abgleichs
Standardwiderstand
mA-Senke
H
L
100 Ω
20 mA
mA-Senke
Bereiche 20 mA und SINK (mA-Senke/Laststrom)
24 V
DMM
Spannungs-
bereich
H
Versorgung
L
CA71
H
L
5 mA
400 Ω/5mA
DMM
Spannungs-
bereich
Präzisions-
stromquelle
Schritt 1: Drücken Sie bei gedrückter Taste c die Taste ö. Im LC-
Display wird nun CALSrc angezeigt.
Schritt 2: Durch Drücken der Taste ö starten Sie den Kalibriermodus
für Signalgebungsfunktionen. Im LC-Display blink die Anzeige e und es wird & eingeblendet. Der Kalibrator ist jetzt für den Nullabgleich von Signalgebungsfunktionen bereit.
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10
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10.2 Abgleichen von Signalgebungsfunktionen
Schritt 3: Wählen Sie aus Tabelle 10.1 den abzugleichenden Bereich.
Wählen Sie mit dem Funktionswahlschalter diesen Bereich und drücken Sie die Taste d.
Schritt 4: Vergewissern Sie sich, dass auf dem LC-Display &
angezeigt wird.
Schritt 5: Lesen Sie den Wert des vom Kalibrator gegebenen
Signals am Kalibriernormal ab. Ändern Sie nun mithilfe des Tastenpaars a und b für die niedrigstwertige Stelle den am Kalibriernormal angezeigten Wert ab, bis er dem entsprechenden Sollwert für den Nullabgleich (Spalte CAL 0) in Tabelle 10.1 entspricht. Im Kalibriermodus dient das Ihnen bereits vertraute, der niedrigstwertigen Stelle zugeordnete Tastenpaar a und b nun zur Erhöhung bzw. Verminderung der beiden niedrigstwertigen Stellen, denn es erscheint rechts unterhalb der großen Ziffern eine zusätzliche Stelle. Ändern Sie den mithilfe des Kalibriernormals gemessenen Wert auf den in Tabelle 10.1 angegebenen Sollwert für den Abgleich (Spalte CAL 0) ab.
Schritt 6: Drücken Sie zur Bestätigung des Sollwerts für den
Nullabgleich die Taste s. Die Kalibriermodusanzeige CAL im LC-Display wechselt nun zu $ und fordert so zum Endwertabgleich der Signalgebungsfunktion auf.
Schritt 7: Ändern Sie nun mithilfe des Tastenpaars a und b für die
niedrigstwertige Stelle den am Kalibriernormal angezeigten Wert ab, bis er dem entsprechenden Sollwert für den Endwertabgleich (Spalte CAL FS) in Tabelle 10.1 entspricht.
Schritt 8: Drücken Sie zur Bestätigung des
Sollwerts für den Endwertabgleich die Taste s. Die beiden Anzeigen 0 und FS im LC-Display beginnen nun zu blinken.
Schritt 9: Durch erneutes Drücken der Taste
s werden die Sollwerte für den Abgleich im Speicher abgelegt.
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10.2 Abgleichen von Signalgebungsfunktionen
Schritt 10: Das Blinken der Anzeigen 0 und FS endet und der Kalibrator
kehrt in den allgemeinen Kalibriermodus (siehe Schritt 4) zurück. Wählen Sie nun mit dem Funktionswahlschalter den nächsten Bereich. Wiederholen Sie die Schritte 4 bis 9, um auch die diesem Bereich zugeordnete Signalgebungsfunktion abzugleichen.
2 ANMERKUNG
• Beim Abspeichern werden bereits vorhandene Daten überschrieben. Lassen Sie deshalb besondere Vorsicht walten, denn die vorherigen Abgleichssollwerte für die Abgleiche werden gelöscht.
• Die Bereiche für das Geben von Thermoelement- und Widerstandsfühlersignalen werden gemeinsam mit den Bereichen 100 mV bzw. 400 Ohm abgeglichen.
Vorgehensweise beim Abgleichen des Kalibrators
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10.2 Abgleichen von Signalgebungsfunktionen
TIPP
Drücken Sie, wenn Sie sich im Kalibriermodus (CAL) befi nden, bei gedrückter Taste c zugleich die Taste ö. Mit dieser Tastenkombination (dieselbe wie für das Starten des Kalibriermodus) beenden Sie den Kalibriermodus. Diese Tastenkombination dient auch zum Abbrechen eines laufenden Abgleichs im Kalibriermodus, sodass keine Werte abgespeichert werden.
1 VORSICHT
– Vorsichtsmaßnahmen beim Abgleich des Bereichs 400 Ohm für das Geben
von Widerstandssignalen
(1) Interner Offset-Abgleich
Überprüfen Sie beim Einstellen eines zu gebenden Widerstandssignalwerts
von 0,00 Ohm, ob die an den Ausgangsanschlüssen H und L anliegende Spannung im Bereich ±20 µV liegt. Sollte diese Spannung einen höheren Wert aufweisen, muss das Gerät intern justiert werden. Wenden Sie sich in diesem Fall an den Händler, bei dem Sie den Kalibrator erworben haben.
(2) Hinweise zum Strom für die Widerstandsmessung
Der Abgleich des Bereichs 400 Ohm machte es erforderlich, zur
Widerstandsmessung zwei verschiedene Ströme (1 mA und 5 mA) von einem externen Gerät zu beziehen. Führen Sie den Abgleich des Bereichs für diese beiden Ströme getrennt durch.
Abgleich für den 1-mA-Strom
Dieser Abgleich kann über den Widerstandsmessbereich des Kalibriernormals (Digitalmultimeter/DMM) bewerkstelligt werden. Achten Sie an dieser Stelle darauf, dass der Strom für die Widerstandsmessung eine Stärke von 1 mA aufweist.
Abgleich für den 5-mA-Strom
Analog zum Abgleich des Bereichs 400 Ohm/5 mA (vgl. Abbildung „Schema zur Verkabelung des Kalibrators zwecks Abgleichs“ auf Seite 10-3) kann dieser Abgleich durch Beziehen des 5-mA-Referenzstroms vom externen Gerät und Messen des resultierenden Spannungsabfalls durchgeführt werden.
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10.3 Abgleichen von Messfunktionen
10.3 Abgleichen von Messfunktionen
Tabelle 10.2 Sollwerte für den Abgleich von Messfunktionen
Einstellung *2
CAL FSCAL 0 DC 100 mV DC 1 V DC 10 V DC 100 V DC 20 mA DC 100 mA 400 W AC 1 V AC 10 V AC 100 V AC 300 V
*2: Legen Sie die oben angegebenen Referenzeingangssignale vom Kalibriernormal an.
– – – – – –
0 W
0 V 0 V 0 V 0 V
100 mV 1 V 10 V 100 V 20 mA 100 mA 380 W 1 V/50-60 Hz 10 V/50-60 Hz 100 V/50-60 Hz 300 V/50-60 Hz
TIPP
• Alternativ zum Komplettabgleich können Sie auch nur diejenigen Funktionen/Bereiche auswählen, die eines Abgleichs bedürfen.
• Führen Sie Nullpunkt- (Displayanzeige: CAL 0) und Endwertabgleich (Displayanzeige: CAL FS) stets gemeinsam durch.
AnmerkungenBereich
3-Leiteranschluss
Vorgehensweise beim Abgleichen des Kalibrators
10.3.1 Abgleichen der Bereiche für DC-Spannungs- und DC-Stromsignale
Schritt 1: Drücken Sie bei gedrückter Taste c die Taste ö. Im
LC-Display wird nun CALSRC angezeigt.
Schritt 2: Nach dem Drücken der Taste a für die höchstwertige
Stelle wird im LC-Display CALMEAS eingeblendet.
Schritt 3: Durch Drücken der Taste ö starten Sie den Kalibrier-
modus für Messfunktionen. Im LC-Display blink die Anzeige
§ und es wird $ eingeblendet. Der Kalibrator ist nun bereit für das Festlegen der Sollwerte für den Endwertabgleich von Messfunktionen.
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10.3 Abgleichen von Messfunktionen
*Bedienelemente und LC-Displayanzeigen für den Kalibriermodus (CAL)
Schritt 4: Legen Sie an den Eingangsanschlüssen H und L des
Kalibrators für jeden in Tabelle 10.2 aufgeführten Bereich das vom Kalibriernormal gelieferte Eingangssignal des jeweiligen Sollwerts für den Endwertabgleich (Spalte CAL FS) an.
Schritt 5: Drücken Sie zur Bestätigung des Sollwerts für den
Endwertabgleich die Taste s. Daraufhin blinkt die Anzeige $.
Schritt 6: Durch erneutes Drücken der Taste s werden die Sollwerte
für den Abgleich im Speicher abgelegt.
2 ANMERKUNG
• Da der Kalibrator Bereichsabgleiche automatisch intern durchführt, entspricht der auf dem LC-Display angezeigte Wert hinsichtlich des oben beschriebenen, vom Kalibriernormal gelieferten Eingangssignals dem jeweiligen, in der Tabelle angegebenen Sollwert für den Abgleich. Es ist somit nicht erforderlich, mit den Tasten a und b irgendwelche Einstellungen vorzunehmen.
• Beim Abspeichern von Sollwerten für Abgleiche werden bereits vorhandene Daten überschrieben. Lassen Sie deshalb besondere Vorsicht walten, denn die vorherigen Abgleichssollwerte für die Abgleiche werden gelöscht.
Schritt 7: Das Blinken der Anzeigen $ endet und der Kalibrator
kehrt in den allgemeinen Kalibriermodus (siehe Schritt 4) zurück. Wählen Sie nun mit dem Funktionswahlschalter den nächsten Bereich. Wiederholen Sie die Schritte 4 bis 9, um die diesem Bereich zugeordnete Messfunktion abzugleichen.
TIPP
Drücken Sie bei gedrückter Taste c die Taste ö. Mit dieser Tastenkombination beenden Sie den Kalibiermodus CAL. Diese Tastenkombination dient auch zum Abbrechen eines laufenden Abgleichs im Kalibriermodus, sodass keine Werte abge­speichert werden.
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