Fester Bestandteil in OMEGAs Unternehmensphilosophie ist die Beachtung aller einschlägigen Sicherheits- und
EMV-Vorschriften. Produkte werden sukzessive auch nach europäischen Standards zertifiziert und nach entsprechender
Prüfung mit dem CE-Zeichen versehen.
Die Informationen in diesem Dokument wurden mit großer Sorgfalt zusammengestellt.
OMEGA Engineering, Inc. kann jedoch keine Haftung für eventuelle Fehler übernehmen und behält sich Änderungen
der Spezifkationen vor.
WARNUNG: Diese Produkte sind nicht für den medizinischen Einsatz konzipiert und dürfen nicht an Menschen
eingesetzt werden.
OMEGA Engineering, Inc.
Customer Service: 1-800-622-2378 (nur USA und Kanada)
Engineering Service: 1-800-872-9436 (nur USA und Kanada)
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USA
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Sicherheitshinweise (IEC 1010-1, Klasse I)
Um eine Gefährdung des Bedieners auszuschließen, müssen folgende Punkte
beachtet werden:
a)Bei erkennbarer Beschädigung oder Funktionsstörung ist das Gerät umgehend außer Betrieb zu
setzen.
b)Vor dem Öffnen des Gerätes ist es vom Sender und der Versorgungsspannung zu trennen. Bei
der Montage und dem Anschluß ist darauf zu achten, daß alle unter Spannung liegenden Teile
gegen direktes Berühren geschützt sind.
c)Die üblichen Vorschriften und Sicherheitsbestimmungen für Schwach- und Starkstromanlagen,
insbesondere die landesüblichen Sicherheitsbestimmungen (z.B. VDE 0100) sind zu beachten.
d)Die maximal zulässigen Potentiale zwischen Anschlußgruppen und zum externen Schutzleiter
sind einzuhalten (siehe Typenschild am Gerät !).
e)Beim Anschluß an andere Geräte (z.B. PC’s) muß die Beschaltung besonders sorgfältig konzipiert
werden. Unter Umständen können interne Verbindungen in Fremdgeräten (z.B. Verbindung GND
mit Schutzerde) zu nicht erlaubten Spannungspotentialen führen.
f)Dieses Gerät muß geerdet werden!
g)Versichern Sie sich, daß das Gerät fachgerecht montiert und befestigt ist, bevor der Anschluß
und das Einschalten erfolgen.
Um Schäden am Gerät auszuschließen, muß beachtet werden:
Die maximal zulässigen Potentiale zwischen Anschlußgruppen dürfen nicht überschritten werden.
Dies gilt insbesondere für Tests mit Hochspannung.
Verwendete Symbole
Auf dem Gerät und in dieser Anleitung werden folgende Sicherheits-Symbole verwendet:
Warnung vor einer Gefahrenstelle.
Beachten Sie die Bedienungsanleitung!
Warnung vor gefährlicher elektrischer Spannung.
Warnung
Beim Betrieb elektrischer Geräte stehen zwangsläufig Teile dieser Geräte unter gefährlicher Spannung. Bei Nichtbeachtung
der Warnhinweise können deshalb schwere Körperverletzungen oder Sachschäden auftreten. Nur entsprechend
qualifiziertes Personal sollte an diesem Gerät arbeiten. Der einwandfreie und sichere Betrieb dieses Gerätes setzt
sachgemäßen Transport, Aufstellung und Montage sowie sorgfältige Bedienung und Instandhaltung voraus.
QUALIFIZIERTES PERSONAL
sind Personen, die mit Aufstellung, Montage, Inbetriebnahme und Betrieb des Produktes vertraut sind und über die ihrer
Tätigkeit entsprechende Qualifikationen verfügen wie z.B.:
- Ausbildung oder Unterweisung, Stromkreise und Systeme gemäß den Standards der Sicherheitstechnik ein- und
auszuschalten, zu erden und zu kennzeichnen.
- Ausbildung oder Unterweisung gemäß dem Standard Sicherheitstechnik in Pflege und Gebrauch
angemessenerSicherheitsausrüstung.
- Schulung in erster Hilfe.
Sicherheit nach IEC 1010-1, EN 61010, NFC 42020, VDE 0411
Überspannungskategorie: siehe Technische Daten.
Verschmutzungsgrad: 2; Anwendung in Räumen; Höhe: <2000 m; relative Feuchtigkeit: <80 % bei bis 30 °C;
Temperatur: +5 °C bis +40 °C
Definition der Überspannungskategorie nach IEC 664
CAT I: Spezielles Material oder Teile von elektrischen oder elektronischen Geräten an denen nur geringe Überspannungen
auftreten.
CAT II: Haushaltsgeräte und tragbare Betriebsmittel.
CAT III: Feste Installationen in Gebäuden und Schaltungen am Hausanschluß.
Papierrolle wechseln26
Parameter ändern28, 29
Parameter,
Ausdruck der aktuellen27
Parity32
Protokoll - BCD52
Protokoll - seriell52
Rückmeldung seriell - RTS / DTR43
Rückmeldung seriell - XON / XOFF43
Schnittstellen - Umschaltung17
Schreibschutz25
Schriftbreite (Zeichen / Zeile)31
Software - Version10
Spannungsversorgung9
Steuerzeichen56
Taste Line feed / Enter24
Taste Menu / Select24
Tasten - Verriegelung25
Text Aufruf - Fehlermeldungen46, 50
Text Aufruf - seriell45
Text Aufruf mit Meßdaten, BCD49
Text Aufruf mit Meßdaten, seriell48, 50, 51
Text Aufruf - Block49, 50, 51
Text Eingabe34
Text Eingabe - Block37
Text Eingabe - Platzhalter37, 48
Text Eingabe - beenden36
Text Eingabe - Fehlermeldungen35
Text Eingabeformat35
Text Ergänzen, Überschreiben36
Text Löschen36
Timing Diagramm - BCD47
Timing Diagramm - Centronics23
Umschaltung der Schnittstellen17
Umweltbedingungen9
Verriegelungsschnapper24
Zeichensatz31, 56
Zubehör63
5
Page 6
I. Einbaudrucker 8040 / 8040-E
1. Allgemeine Eigenschaften
Der alphanumerische Drucker 8040 ist ein Gerät zur Ausgabe
von Text und Daten, also von Meßwerten, Maschinen- oder
Prozeßzuständen, Störmeldungen, Produktionsdaten usw.
Zwei Beispiele für den Einsatz
.
Bei Anschluß an Digitalvoltmeter protokolliert der
8040 die entsprechenden Meßwerte.
.
Durch die integrierten Schnittstellen wird der 8040
zum passenden Peripheriegerät für alle speicherpro-
Der alphanumerische Drucker ist ein DIN-Einbaugerät mit einer
Druckbreite von maximal 40 Zeichen je Zeile. Die 14 m-Papierrolle (handelsübliches dokumentenechtes Thermopapier) ist
im Gehäuse untergebracht und denkbar einfach durch die
schwenkbare Frontplatte auszuwechseln. Eine Alarm-LED
zeigt das Ende der Rolle an.
6
Page 7
Jeder Drucker ist adressierbar. Dadurch können über die
RS-485-Schnittstelle bis zu 31 Geräte über eine Datenleitung
an ein einziges Sendegerät angeschlossen werden, z.B. an
eine speicherprogrammierbare Steuerung.
Grundversion
8040
Erweiterte
Version
8040-E
Die Grundversion hat nur eine Schnittstelle, mit der nur
empfangen werden kann. Rückmeldungen an den Sender
laufen über Hardwareleitungen. Auszudruckende Texte und
Meßwerte müssen vom Sender kommen, da die Grundversion keinen eigenen Textspeicher hat.
Die erweiterte Version 8040-E enthält eine zweite,
bidirektionale Schnittstelle, mit der Rückmeldungen programmgesteuert über ein Protokoll erfolgen können.
Darüber hinaus ist ein Textspeicher integriert, in dem bis zu
15 Texte abgespeichert werden können. Der Aufruf geschieht durch Angabe der entsprechenden Textnummer.
Ebenso ist es möglich, zu den Texten und Daten auch noch
das Datum und die Uhrzeit mit auszugeben.
Die erweiterte Version ist nicht durch Nachrüsten der
Grundversion durch den Anwender aufzubauen, sondern
kann nur vom Werk geliefert werden.
Parallele Schnittstelle
Beide Versionen können optional mit einer parallelen
Schnittstelle (BCD / Centronics) geliefert oder nachgerüstet
werden (8040 BCD bzw 8040-E BCD).
7
Page 8
2. Technische Daten
2.1.Grundversion
Druckwerk
Papier
DruckprinzipThermo-Druckkopf
Zeichendarstellung5 x 7 - Dot-Matrix
Druckgeschwindigkeitetwa 0,6 Zeilen / s
Zeichenhöhe2,4 mm
Zeichen / Zeile40 (bei Normalschrift)
20 (bei Breitschrift)
ZeichensätzeASCII 7 bit,
deutsch
französisch,
dänisch/
norwegisch
schwedisch / finnisch
kyrillisch
spanisch
Lebensdauer< 500.000 Zeilen
Arthandelsübliches,
dokumentenechtes
Thermopapier
Breite80 mm (+0 / -1 mm)
Längeetwa 14 m (etwa 4.000 Zeilen)
Max. Außendurchmesser
der Rolle40 mm
Min. Innendurchmesser11,5 mm
TemperaturStandardpapier: 0°C bis 60 °C
8
Page 9
Eingangsbuffer
Serielle
Schnittstelle
Interface 1
Seriell und Centronics4 kB
TypRS 232 C; RS 422; RS 485
Current loop
Baudrate110, 150, 300, 600, 1200,
2400, 4800, 6900
Datenformat7 bit1) / 8 bit
Parity biteven, odd, mark, space, no
Sicherheitgemäß IEC 1010 - 1
Klasse 1
Verschmutzungsgrad 2
Spannungsversorgung
Umweltbedingungen
Gleichspannung10 V ... 19 Vca. 8 W2) ,
CAT I
19 V ... 36 Vca. 8 W2) ,
CAT I
mit galvanischer Trennung
Wechselspannung230 V ± 10%, 45 - 65 Hz,
ca. 12 VA, CAT III
115 V ± 10 %, 45 - 65 Hz,
ca. 12 VA, CAT III
240 V ± 10 %, 45 - 65 Hz,
ca. 12 VA, CAT III
Lagertemperaturbereich-20 °C bis +60 °C
Arbeitstemperaturbereich 0 °C bis +45 °C
KlimaeignungKlimaklasse 2,
nach VDE/VDI 3540
Schutzart - GehäuseIP 50 nach DIN 40050
Schutzart - KlemmenIP 00 nach DIN 40050
IsolationsgruppeC nach VDE 0110
Mechanische Festigkeitnach IEC 1010
EMV
StörstrahlungEN 55011, Klasse B
VDE 871, Klasse B
EinstrahlfestigkeitIEC 801, Niveau 3
1)
Bei 7 bit, no parity, muß am Sendegerät „2 stop bit“ eingestellt
werden.
2)
Einschaltstrom ca. 1,2 A (10 V ... 19 V) bzw. 0,8 A (19 V - 36 V).
Diese Werte können zur Auslegung von externen Sicherungen
verwendet werden.
9
Page 10
Anschlüsse
SicherheitIEC 1010 - 1
Verschmutzungsgrad 2
CAT I, 50 V max.
SpannungsversorgungSchraub- / Steckklemmen
1,5 mm²
Interface 19-polige D-Sub-Buchse
Interface 29-polige D-Sub-Buchse
Parallelschnittstelle44-polig mit Lötfahnen
Anschluß
Aufwickelvorrichtung4-polig MASCON, MLAS
Sonstiges
Abmessungen
(B x H x T)144 x 72 x 159 [mm]
SchalttafelbefestigungDruckschrauben gegen
Schalttafelrückseite
AlarmrelaisNormal offen
50 V AC, 2 A
30 V DC, 2 A
SicherheitIEC 1010 - 1, Klasse I
CAT I, 50 V
Sicherungen
auf Versorgungsleiterplatte24 V: 0,63 A T
12 V: 2 A
Externe Sicherungen
(nicht im Lieferumfang
enthalten)150 mA T (230 / 240 V)
300 mA T (115 V)
Softwarestand:502,2 oder höher
10
Page 11
Serielle
Schnittstelle
Interface 2
Texteingabe
für auszudruckende
Texte
2.2. Version 8040-E
TypRS 232 C oder RS 485
Baudrate110, 150, 300, 600, 1200,
2400, 4800, 9600
Datenformat7 bit2) / 8 bit
Parity biteven, odd, mark, space, no
über serielle Schnittstelle
Interface II
1)
Textspeicher
Interne Uhr
Warnung !
TypCMOS-RAM, batteriegepuffert
3)
Speichergröße600 Byte, ca. 15 Texte
TypCMOS, batteriegepuffert
3)
Genauigkeit± 10 ppm, ca. 0,8 sec / Tag
1)
Bei Bestellung angeben, ohne Angabe wird RS232 C geliefert.
2)
Bei 7 bit no parity muß am Sender „2 stop bit“ eingestellt werden.
3)
Lithiumbatterie 3 V,VARTA CR 2/3 AA Typ 6237
PANASONIC BR 2/3 A 1 P
Dieses Gerät enthält eine Lithiumbatterie. Diese darf
nicht geöffnet, verbrannt oder Temperaturen über +60°C
ausgesetzt werden und nicht wieder aufgeladen werden.
Die Entsorgung muß nach nationalen Vorschriften erfolgen.
2.3. Option Parallele Schnittstelle
FormatBCD (6 Dekaden) oder
Centronics
Eingangspegel5 V:Low - Pegel 0 V ... 0,8 V
(1 Last)
High - Pegel 2 V ... 5,5 V
Eingangspegel24 V:Low - Pegel 0 V ... +5 V
High - Pegel +20 V ... +28 V
Isink = 7 mA
AusgangspegelLow - Pegel < +0,4 V /
8 mA sink
High - Pegel > +4,5 V / 0,2 mA
Ausgang +5 V (Pin 21b)20 mA
Sämtliche Ausgänge sind galvanisch getrennt.
IEC 1010 Klasse I, CAT I.;
Maximale Spannung GND - Schutzleiter: 50 V.
11
Page 12
Aufbau
3. Aufbau und Montage
12
1 Papierfahne unter Abreißkante
2 Taste: LINE / FEED / Enter
3 Taste: MENU / Select
4 Alarm-LED (Anzeige Papierende)
5 Serielle Schnittstelle
Versichern Sie sich, daß das Gerät fachgerecht montiert
und befestigt ist, bevor Anschluß und Einschalten erfolgt.
Page 13
Montage
138 +1
68 +0,7
Der Drucker 8040 ist ein DIN - Einbaugerät. Er wird von
vorn in den Schalttafelausschnitt eingesetzt und mit den
seitlichen Druckschrauben gegen die Schalttafelrückseite
festgespannt. Die Schalttafel darf eine maximale Dicke von
12 mm aufweisen.
13
Page 14
Anschlußbild
(ohne
Parallelinterface)
4. Anschluß
4.1. Anschlußbilder
8040
PAV
Anschlußbild
Parallelinterface
8040
BCD
Den Anschluß bitte so vornehmen, wie er auf den
Anschlußbildern angegeben ist. Dabei sind die
landesüblichen Bestimmungen (z.B. VDE 0100,
IEC 1010 und VDE 0411) zu berücksichtigen,
insbesondere bei Netzzuleitungen.
14
Page 15
Serielle
Schnittstelle
Interface 1
PinSignal
1GNDGround (Abschirmung)
2RXD (+)Empfangsdaten
3+5 VAusgang +5 V / 20 mA
4frei
5RXD (-)Bezugspotential für Signale
6DTROpen Collector; aktiv,
wenn DTR auf +12 V
7DTR(Data Terminal Ready)
+12 V: empfangsbereit
-12 V: nicht empfangsbereit
8RTS(Request To Send)
+12 V: empfangsbereit
-12 V: nicht empfangsbereit
(Textpuffer voll)
9RTSOpen Collector; aktiv
wenn RTS auf +12 V
Die serielle Schnittstelle Interface 1 ist so universell ausgelegt, daß damit alle üblichen Schnittstellen realisiert
werden können.
RS 232 C, RS 422, RS 485 und Current loop.
Siehe Kapitel 4.4.: Anschlußbelegungen.
15
Page 16
Serielle
Schnittstelle
Interface 2
(nur 8040-E)
PinSignal
1GNDGround (Abschirmung)
2RXD (+)Empfangsdaten
3frei
4TXDSendedaten
5RXD (-)Bezugspotential für Signale
6frei
16
7DTR(Data Terminal Ready)
+12 V: empfangsbereit
-12 V: nicht empfangsbereit
8RTS(Request To Send)
+12 V: empfangsbereit
-12 V: Nicht empfangsbereit
Diese Schnittstelle kann wahlweise mit Hardwarehandshake (DTR, RTS) oder mit Softwarehandshake
(XON / XOFF - Protokoll) betrieben werden. Eine spezielle Einstellung hierfür ist nicht notwendig.
Siehe Kapitel 4.4.: Anschlußbelegungen.
Page 17
4.2. Umschaltung der Schnittstellen
Verriegelungsschnapper nach rechts drücken, Fronttür nach
außen schwenken.
Jetzt ist der Umschalter S 101 auf der Platine sichtbar.
-Für RS 232 C, RS 422 und RS 485 Schalter S 101
nach links schieben.
-Für Current loop Schalter S 101 nach rechts schieben.
Wichtig:
Diese Umschaltung betrifft nur Interface 1.
Wenn der Drucker an das Sendegerät angeschlossen wird
(z.B. an eine SPS), so müssen die Schnittstellen an die des
Sendegerätes angeglichen werden.
Siehe dazu Kapitel 6.2.
Dort werden die Einstellungen von Baudrate, Datenformat,
Stopbit und Paritybit beschrieben. Die Umschaltung auf das
Parallel-Interface erfolgt ebenfalls durch Menü-Einstellung.
17
Page 18
RS 232 C
RS 422
4.3. Anschlußbelegungen
Interface 1
Schiebeschalter S 101 nach links drücken !
(siehe „Einstellen der Schnittstelle“ 4.2.)
RS 485
18
Sender8040
1)
Siehe Erläuterungen auf Seite 17
Page 19
Current loop
Sender aktiv
8040 passiv
Sender passiv
8040 aktiv
Schiebeschalter S 101 nach rechts drücken !
(siehe „Einstellen der Schnittstelle“ 4.2.)
Sender aktiv8040 passiv
Sender passiv8040 aktiv
5 V
„I“ bezeichnet die Richtung des Stromflusses (20 mA)
19
Page 20
RS 232 C
RS 485
(Option)
Interface II
20
Sender / Empfänger8040
1)
Erläuterungen zur Signalbezeichnung RS 485
Die Bezeichnungen A, B, C entsprechen dem
EIA 485 - Standard:
inaktiv bzw. logisch „1“; A > B
logisch „0“: B > A
Bei nicht normgerechten Schnittstellen müssen die
Verbindungen A und B eventuell miteinander
vertauscht werden.
Page 21
4.4. Anschlußbelegung Option BCD
Anschlußbelegung
für BCD
Sollten Daten im BCD - Format oder mit Centronics Protokoll übernommen werden, so ist eine Parallelschnittstelle erforderlich (Option).
/Data 8
/Data 7
8421
b
(1) (2)
(24)
(23)
a
4218428
Data 3/
Data 4/
/Data 6
/Data 5
1
10
84
(4) (5) (6) (7)
(3)
4567132
(25) (26) (27) (28) (29)
0
10
Data 1/
Data 2/
3
10
2
1
(8)
5
10
8421KHGF
(9) (10)
(11) (12)
8
(30)
(31) (32) (33) (34) (35)
1
4218
2
10
4
10
ControlInput
(13) (14) (15) (16) (17)
12 13 14 15 16
(38)
(36) (37)
LMN
Numerator
Acknowledge
(18)
1891011
17
(40)
(39)
PR
Strobe B
Strobe B out
Busy
Ext. +24V
+5V
is
(19) (20) (21) (22)
192021 22
(42) (43)
(41)
(44)
Strobe A
Signal GND
Im BCD - Format können 6 Dekaden (Pins 1a ... 12b), siehe
Kapitel 4.1. Anschlußbilder, ausgedruckt werden, wobei
folgende Zeichen darstellbar sind:
ZeichenCodierungZeichenCodierung
84 2 184 21
00000+1011
10001.11 00
20 010(Leerstelle) 1 101
30011<1110
40100>1111
50101
60 110„0“ = GND
70 111„1“ = +5 V oder +24 V
81000
91001
-1010
offene Eingänge werden
wie „1“ behandelt !
Alle 6 Dekaden sind gleichwertig,
·
d.h., „-“ „+“ „.“ „<„ „>“ können fest verdrahtet
oder variabel gesendet werden.
Standardmäßig arbeitet die Option mit TTL-Pegeln;
sollen 24-V-Pegel verwendet werden, dann muß eine
24-V-Spannungsquelle an Pin 22b angeschlossen
werden
21
Page 22
Datenübernahme
Die Datenübernahme erfolgt mit einem Strobe - Impuls,
minimale Impulslänge 2 µs, flankengetriggert.
Anschluß bei negativer Flanke
Anschluß bei positiver Flanke
Zusätzlich zu den Druckbuchstaben kann noch eine Maßeinheit mit ausgedruckt werden (z.B.: A, mm, % usw).
Die Einheiten werden ausgewählt:
über das Menüprogramm (siehe Kapitel 6.3.);
·
es stehen dann 31 Möglichkeiten zur Auswahl.
mit Hilfe der 4 Steuereingänge (Control input) F, G, H, K
·
(Pins 13b bis 16b); die ersten 15 von 31 Möglichkeiten.
* Falls Drucker nicht druckt, 9 evtl. auf LOW legen (GND),
Achtung: Zeichen über 7F (HEX) werden nicht ausgedruckt.
23
Page 24
5. Bedienung
5.1. Bedienungselemente
Alle Nummern zu den Bedienungselementen beziehen
sich auf die Abbildung in Kapitel 3.
LED
„Alarm“
(4)
LINE FEED /
ENTER
(2)
MENU /
SELECT
(3)
Leuchtet die LED, so ist das Ende der Papierrolle erreicht.
Neue Rolle einlegen: siehe Abschnitt 5.2. „Wechseln der
Papierrolle“
Diese Taste hat 2 Funktionen:
LINE FEED:
·
im Betrieb dient sie zum manuellen
Papiervorschub.
Im Menüprogramm dient sie zum Übernehmen
·
und Speichern der mit „SELECT“ ausgewählten
Parameter.
Diese Taste hat 2 Funktionen:
MENU:
·
Wird die Taste im Betrieb länger als 3 s gedrückt,
so geht der Drucker in den Modus „Menüprogramm“ über, in dem die Geräteparameter
ausgedruckt und anschließend auch geändert
werden können.
Select:
·
Im Menüprogramm dient sie zur Auswahl der
verschiedenen Geräteparameter.
Papierabreißkante
(1)
Verriegelungsschnapper
(9)
24
Zum Abreißen des Papierstreifens diesen rasch von einer
Kante zur anderen nach oben ziehen.
Durch Drücken nach rechts schwenkt die Frontplatte aus.
Dadurch wird die Papierrolle zum Auswechseln zugänglich
sowie der Schiebeschalter S 101 zum Einstellen der
entsprechenden Schnittstelle (siehe Kapitel 4.2. Umschaltung der Schnittstellen).
Page 25
Verriegelung der
Taste
Menü /
Select
Ist der Jumper B gesteckt, so ist die Taste „MENU /
SELECT“ verriegelt; die Menüparameter können weder
ausgedruckt noch geändert werden.
Um Parameter auszudrucken oder zu verändern:
Jumper B abziehen !
Schreibschutz
(nur für
8040-E)
Ist der Jumper A gesteckt, so können keine Texte in den
Textspeicher geschrieben und Datum und Uhrzeit können
nicht verstellt werden. Wird es trotzdem versucht,
so meldet der Drucker:
! ATTENTION ! - MEMORY LOCKED PLEASE
REMOVE JUMPER A AND PRESS „ENTER“
Um Texte abspeichern und Datum / Uhrzeit einstellen zu
können:
Jumper A abziehen !
25
Page 26
Achtung!
Die Papierrolle
vorsichtig und
in der richtigen
Abrollrichtung einlegen
5.2. Wechseln der Papierrolle
Arbeitsschritte:
1. Verriegelungsschnapper nach rechts drücken und
Frontplatte ausschwenken.
2. Die alte Papierrolle herausnehmen, dazu den Schutzbügel nach oben klappen.
3. Die neue Papierrolle so einsetzen, daß sie sich beim
Abrollen im Uhrzeigersinn dreht (siehe Bild).
4. Papieranfang wie im Bild angegeben von unten in den
Papiereinlaufschlitz einschieben.
5. Taste „ LINE FEED / ENTER“ so lange betätigen, bis
der Papieranfang unter der Abreißkante erscheint.
6. Eventuell zuviel abgerolltes Papier vorsichtig wieder
auf die Rolle zurückdrehen.
Schutzbügel über die Rolle drücken.
7. Die Frontplatte wieder schließen (Verriegelungs-
schnapper muß einrasten). Die LED „Alarm“
erlischt, der Drucker ist betriebsbereit.
Achtung: Gefährliche Spannung
26
ist beim Wechseln der Papierrolle nach dem
Öffnen der Frontplatte zugänglich!
Page 27
Einstieg ins
Menüprogramm
5.3. Menüprogramm
Alle Funktionen des 8040 werden über das Menüprogramm, die beiden Tasten „ENTER“ und „SELECT“,
eingestellt und beim Verlassen des Menüprogramms
abgespeichert.
Anschließend, oder beim erneuten Einschalten der Versorgungsspannung, stellt sich der 8040 automatisch auf
die abgespeicherten Funktionen ein.
Die Einstellvarianten werden in Kapitel 6 erläutert.
Die Einstellvarianten werden in Kapitel 6 erläutert.
Taste „MENU / SELECT“ ca. 3 s drücken.
Der 8040 antwortet mit dem Ausdruck
„ACTUAL PARAMETERS ? PRESS ENTER“
Aktuelle
Parameter
ausdrucken
Taste „ENTER“ drücken,
der 8040 druckt die eingestellten Parameter aus.
Abschließend erscheint der Ausdruck
„CHANGE PARAMETERS ?“
27
Page 28
Menüprogramm
„Parameter
ändern“
Menüprogramm
verlassen
Taste „ENTER“ und „SELECT“ gleichzeitig
ca 4 s drücken, der 8040 antwortet mit der
ersten änderbaren Funktion (siehe Parameter-
änderung).
Das Menüprogramm „Parameter ändern“ kann in
zweifacher Weise erreicht werden:
Ohne vorherigen Ausdruck der aktuellen Parameter:
·
Nach „ACTUAL PARAMETERS ? ...“ beide Tasten
drücken.
Mit vorherigem Ausdruck der aktuellen Parameter:
·
Nach „CHANGE PARAMETERS ?“ beide Tasten
drücken.
Das Programm kann jederzeit durch gleichzeitiges Drücken der Taste „ENTER“ und „SELECT“
verlassen werden. Nach dem Ausdruck
„ END “
*
*
werden alle
geänderten Funktionen abgespeichert.
28
Werden innerhalb von etwa 3 Minuten keine Tasten
gedrückt, wird das Programm ohne Abspeicherung
geänderter Parameter automatisch verlassen.
Page 29
Parameter
ändern
Der 8040 druckt jeweils einen der änderbaren
Parameter aus, mit einem „ ? “ versehen.
Mit der Taste „ENTER“ wird dieser
·
Parameter bestätigt und zur nächsten
Funktion übergegangen.
Mit der Taste „SELECT“ wird der nächste
·
Parameter zur Auswahl angeboten.
Beispiel:
BAUDRATE 300 ?
„SELECT“„ENTER“
600 ?
„ENTER“
DATA FORMAT 8 BIT ?
Abgespeichert wird im Fall
1: Baudrate 600 (Baud)2: Baudrate 300 (Baud)
29
Page 30
6. Einstellmöglichkeiten
6.1. Allgemeine Funktionen
Die Wahl und Einstellung der verschiedenen Funktionen
und Geräteparameter erfolgt über das Menüprogramm
(siehe Kapitel 5.3.).
Eine Gesamtübersicht befindet sich im Anhang dieser
Anleitung.
Betriebsart
(MODE)
Druckstärke
(PRINT
STREGTH)
Druckart
(PRINT
FORMAT)
Es gibt 2 Betriebsarten:
ONLINE:Das Gerät ist empfangsbereit.
·
OFFLINE: Das Gerät ist nicht empfangsbereit.
·
Die Druckstärke kann in 8 Stufen eingestellt werden.
+ ...................
·
Maximale Druckstärke
·
·
.................. +
Die Druckstärke ändert sich sofort bei der Auswahl !
NORMAL:Der Ausdruck ist beim Drucker lesbar,
·
INVERS:Der Ausdruck steht beim Drucken auf
·
die letzte Druckzeile liegt oben.
dem Kopf, die letzte Druckzeile liegt
unten. Dadurch erscheint der Ausdruck
nach dem Abreißen in der richtigen
Reihenfolge.
Minimale Druckstärke
30
·
Druckarten können über die serielle
Schnittstelle umgeschaltet werden (siehe
Anhang 8.2. „zusätzlich belegte
Steuerzeichen“), allerdings nur bei
leerem Empfangsbuffer!
Page 31
Zeichen /
Zeile
(CHARACTER/
LINE)
40:40 Zeichen je Zeile = Normalschrift
20:20 Zeichen je Zeile = Breitschrift
Die Schriftbreite kann auch über die serielle Schnittstelle
umgeschaltet werden (zeilenweise und nur bei leerem
Empfangsbuffer).
Zeichensatz
(CHARACTER
SET)
Schnittstellen
(INTERFACE)
Druckintervall
(PRINT
INTERVALL)
Es stehen zur Verfügung:
ASCII, deutsch (D), französisch (F), schwedisch / finnisch
(S/SF), dänisch / norwegisch (DK/N), spanisch (E) und
kyrillisch.
Zeichensätze siehe Anhang !
SERIAL:
Durch diese Einstellung wird der Drucker für die Datenübertragung über die serielle Schnittstelle vorbereitet.
BCD:
Die parallele Schnittstelle, falls vorhanden, ist vorbereitet
für die Datenübertragung im BCD-Format.
CENTRONICS:
Die parallele Schnittstelle, falls vorhanden, ist vorbereitet
für die Datenübertragung nach CENTRONICS-Protokoll.
Die Ausgabe von Meßwerten usw. auf dem Drucker kann
zeitlich gesteuert werden.
Einstellbereich: 10 s ... 24 h in Schritten von 10 s.
Das Intervall beginnt nach Ausdruck der letzten empfangenen Zeile.
Für das CENTRONICS-Interface kann kein Intervall
vorgegeben werden.
Mehr hierzu siehe in Kapitel 7.3. „Rückmeldungen“ !
·
31
Page 32
6.2. Serielle Schnittstellen
Baudrate
(BAUDRATE)
Datenformat
(DATA
FORMAT)
Parity
(PARITY)
Adressierung
(PRINTER
ADDRESS)
8 Baudraten stehen zur Auswahl:
110, 150, 300, 600, 1200, 2400, 4800 und 9600 Baud.
2 Formate stehen zur Auswahl:
7 - Bit- oder 8 - Bit - Übertragung
jeweils 1 Startbit / ... / Parity / 1 Stopbit.
Achtung:
Bei 7 Bit, no parity muß der Sender auf 2 Stopbits
eingestellt werden!
5 Möglichkeiten stehen zur Auswahl:
Even; Odd; Mark; Space; No parity.
Eine Überprüfung findet nicht statt.
Jeder Drucker 8040 / 8040-E ist adressierbar. Dadurch
wird es möglich, mehrere Drucker über die gleiche
Datenleitung mit unterschiedlichen Informationen zu
versorgen.
32
Bis zu 31 Drucker können von einem Sendegerät (z.B.
einer SPS) angesteuert werden. Die jeweilige Adresse
wird im Menüprogramm eingestellt.
Mehr hierzu siehe Kapitel 7.2. „Adressierung“.
Page 33
6.3. Option PI
BCD/Centronics - Schnittstelle
Numerator
(NUMERATOR)
Maßeinheit
(UNIT)
Hier kann wahlweise eine laufende, dreistellige Zeilennumerierung (1 ... 999) mit ausgedruckt werden.
EXTERNAL RESET:
Die Numerierung wird laufend durchgeführt. Die Zeilennummer wird auf 0 gesetzt, wenn Low - Signal während
eines Strobeimpulses an Pin 13a anliegt.
EXTERNAL CONTROL:
Ist Pin 13a offen (High - Signal), so wird keine Zeilennumerierung ausgedruckt.
Der Ausdruck beginnt, wenn Pin 13a auf Low -Signal
gesetzt wird, und zwar mit 1. Er wird fortgesetzt, solange
Pin 13a auf Low - Signal liegt.
Zusätzlich zu allen numerischen Meßwerten kann die entsprechende Maßeinheit (z.B. mm, kV, usw.) mit ausgedruckt werden.
Es gibt 2 Einstellmöglichkeiten:
über das Menüprogramm oder über die Steuerleitungen.
MENU:
·
31 Einheiten können ausgewählt werden:
A, V, g, m, mA, mV, mm, m/min, µA, kV, kW, kp, Hz,
°C, %, W, kW, kVA, kHz, cosj, °F, °K, Upm, MW, bar,
kWh, l/min, N, kN, cbm/h, ppm CO*.
EXTERNAL:
·
Mit Hilfe der Steuerleitungen F*,G, H, K können 15
Maßeinheiten ausgewählt werden.
Codierung siehe Kapitel 4.4.
Die beiden unterstrichenen Einheiten können auch
*
vom Anwender programmiert werden.
33
Page 34
6.4. Version 8040-E
Texteingabe
Die Texteingabe kann nur über Interface 2 ausgeführt
werden !
Die Eingabe von Text über die parallele Schnittstelle ist
nicht möglich !
Die maximale Textlänge ist 40 Zeichen; von längeren
Texten werden nur die ersten 40 Zeichen gespeichert.
Die Eingabe von Texten kann mit jedem Gerät erfolgen,
welches ASCII - Zeichen senden kann, also z.B.: Programmiergerät, Terminal, Tastatur oder PC.
Der Einstieg in das Text - Eingabeprogramm erfolgt über
„CHANGE PARAMETERS“ (siehe Kapitel 5.3.) und
„TEXT INPUT YES ?“.
Zunächst müssen die Schnittstellenparameter von
·
Drucker und Eingabegerät einander angepaßt werden:
PLEASE SELECT SERIAL PARAMETERS
! ! ONLY FOR TEXT - INPUT ! !
Die Baudrate ist auf 1200 Baud begrenzt.
(Nach Verlassen des Eingabeprogramms übernimmt
der Drucker wieder die ursprünglichen Funktionen.)
34
Unterscheidung „MODUS EDIT“ bzw. „FILE“:
·
FILE: Es steht ein Gerät zur Verfügung (PC o.ä.), mit
einem eigenen Editier - Programm (PC - Tools,
WORD o.ä. ), in dem Korrekturen vor der
Sendung vorgenommen werden können. Übertragen wird dann der komplette File mit allen
Texten.
EDIT: Es steht eine Tastatur oder ein Terminal zur
Verfügung; Korrekturen innerhalb eines Textes
können mit <„BS“> (Backspace) oder Pfeil Tasten vorgenommen werden. Jeder eingegebene Text wird zur Kontrolle ausgedruckt.
Siehe Zubehör !
1)
Es steht auch eine eigene Eingabe - Software zur Verfügung
(MWTA Version für DOS und PCP/M).
1)
Page 35
Eingabeformate
Modus FILE:
Textnummer <CR> Text <CR>
Diese Sequenz ist beliebig fortsetzbar.
Nr. <CR> Text <CR> Nr. <CR> Text <CR>.
Modus EDIT:
Jeder Eingabe ist das Zeichen <Ctrl A> voranzustellen:
<Ctrl A> Nr. <CR Text <CR>
Wenn < Ctrl A > vergessen wird, werden sämtliche
folgenden Zeichen ignoriert.
Die Textnummer kann ein- bis dreistellig sein,
z.B. 5, 05 oder 005.
<CR> darf sein: <CR> allein oder <CR> + <LF>.
<LF> allein wird nicht akzeptiert.
Fehlermeldungen
ERROR Text - Nr. Die eingegebene Textnummer ist zu groß (> 15) oder
sonst eine fehlerhafte Eingabe.
MISSING Text - Nr. nach <Ctrl A> wurde sofort <CR> gedrückt.
ERROR TEXT Für Leertexte mindestens einmal die „SPACE“ - Taste
drücken. <CR> sofort wird nicht akzeptiert.
Wenn diese Meldung wiederholt auftritt, das Eingabeformat nochmals überprüfen, eventuell die Baudrate von
Drucker und Eingabegerät verkleinern (empfohlen wird
300 Baud).
35
Page 36
Beenden der
Texteingabe
Im Modus EDIT: <ESC>
Im Modus FILE: <Ctrl Z>
Danach erscheint:
PRINT ALL COMMENTS NO ?
Zur Auswahl stehen YES und NO.
Bei YES werden alle Texte in der Reihenfolge ihrer Textnummern nochmals ausgedruckt.
Nach NO oder nach dem Ende des Ausdruckes erscheint:
TO END TEXT - INPUT, PLEASE PRESS „ENTER“
TO REPEAT TEXT - INPUT, PRESS „SELECT“
Beenden der Texteingabe mit „ENTER“.
Wiederholen mit „SELECT“.
Nach „ENTER“ erscheint:
* * * END OF TEXT - INPUT * * *
oder Taste „ENTER“ drücken.
Ergänzen,
Überschreiben
von Texten
Löschen
von Texten
36
Wird bei der Texteingabe eine Textnummer gewählt, die
bereits vergeben ist, so wird der vorhandene Text durch
den neuen Text prinzipiell immer überschrieben.
Nicht gewählte Textnummern werden nicht gelöscht!
Löschen bestimmter, kompletter Texte:
<Ctrl A>Nr. <CR> <DEL> <CR> (Edit)
oder Nr. <CR> <DEL> <CR> (File)
Hierbei ist <DEL> der ASCII - Code „7F“
oder die Taste „DELETE“ („Edit - Modus).
Page 37
Platzreservierung
für Meßwerte
Um im laufenden Betrieb des Druckers später Meßwerte
(Variable) in den Text eindrucken zu können, muß die
entsprechende Textstelle mit „Ctrl V“ markiert werden.
Automatisch werden dann 6 Stellen freigehalten. An diese
Stellen können jetzt beliebige Zeichen eingegeben werden.
Da sie später überschrieben werden, dienen sie lediglich
als Platzhalter.
Beispiel
Eingabe:
TEMPERATUR <Ctrl V> XXXXX °C <CR>
<Ctrl> zählt bereits als Stelle mit, so dass danach nur
noch 5 Zeichen als Platzhalter einzugeben sind.
Beispiel für einen Ausdruck:
TEMPERATUR 263,45 °C.
Erstellen
eines
Textblockes
Ein Textblock entsteht durch Zusammenfassen mehrerer
Texte.
Einen Textblock kann man mit einem einzigen Aufruf ausdrucken.
Dazu muß bereits bei der Eingabe Anfang und Ende des
Textblockes in Klammern gesetzt werden, und zwar mit
folgenden Steuerzeichen.
Ctrl X = Klammer auf
Ctrl Y = Klammer zu.
37
Page 38
Daraus folgt:
Im Modus EDIT:
·
<Ctrl A> <Ctrl X> Text - Nr. <CR> Text <CR>
<Ctrl A> Text - Nr. <CR> Text <CR>
.
.
.
.
<Ctrl A> <Ctrl Y> Text - Nr. <CR> Text <CR>
Modus FILE:
·
<Ctrl X> Text - Nr. <CR>Text <CR>
Text - Nr. <CR> Text <CR>
.
.
.
<Ctrl Y> Text - Nr. <CR> Text <CR>
Die Texte innerhalb des Textblocks
müssen fortlaufend numeriert sein !
Soll ein text innerhalb eines Textblocks gelöscht werden,
ohne daß eine Leerzeile an die Stelle tritt, dann müssen
die nachfolgenden Textnummern jeweils um 1 erniedrigt
werden (die Texte werden also nachgeschoben).
Das geschieht nicht automatisch, sondern muß (neu)
eingegeben werden.
Aufruf eines
Textblocks
38
Siehe Seite 48 ff. und 62.
Page 39
Datum / Uhrzeit
Eingabe
des Datums
Datum und Uhrzeit werden beim 8040 werksseitig eingestellt. Um diese zu korrigieren, muß das Menü-Programm
durchlaufen werden bis zur Meldung:
SET CALENDARNO ?
„SELECT“
YES ?
„ENTER“
SET CALENDAR15. 01. 03
_5. 01. 03
Der ausgedruckte „Cursor“ vor der 5 deutet an, daß diese
Stelle geändert werden kann: in unserem Fall also die
Zehnerstelle des Monats. Mit der Tast „Select“ werden die
möglichen Werte nacheinander ausgedruckt; bei Monatszehner also die Werte 0, 1, 2 und 3. Die Übernahme
eines Wertes geschieht mit der Taste „Enter“, der Cursor
springt in die nächste, rechts gelegene Position... usw.
>>>24. 01. 03
Das aktuell eingestellte Datum wird zum Schluß
nochmals ausgedruckt.
Hinweis:
Falsche Eingaben, z.B. den 33. Tag eines Monats,
nimmt der Drucker nicht an. Er beginnt dann nochmals
neu beim Grundwert 00.
39
Page 40
Einstellen
der Uhrzeit
Das Einstellen der Uhrzeit läuft ebenso ab wie das
Einstellen des Datums.
Nach dem Ausdrucken des aktuell eingestellten Datums
erscheint die Zeile:
SET TIMENO ?
.
.
Stunde
Minute
Sekunde
.
SET TIME12.: 31. : 33
_2.: 31. : 00
Die Sekunden werden beim Einstellen automatisch auf
Null gesetzt.
Ist die Uhrzeit vollständig eingegeben und mit „Enter“
abgeschlossen, so erscheint:
TO STORE TIME; PLEASE PRESS „ENTER“
TO SET TIME AGAIN; PRESS „SELECT“
Bei richtig eingegebener Zeit „Enter“ drücken. Ist dagegen
die Zeit (evtl. aus Versehen) falsch eingegeben, die
Eingabe mit „Select“ wiederholen.
Sind sowohl Datums- als auch Uhrzeiteingabe abgeschlossen, so erscheint:
SommerzeitWinterzeitUmstellung
40
* * * END * * *
Um die Uhr 1 Stunde vor- oder nachzustellen, ist nach
folgendem Menüpunkt, der am Anfang nach „MODE“
eingefügt ist, zu verfahren:
„CHANGE TIME(WINTER <---> SUMMER)“
Nach der Bestätigung mit „YES“ erscheint zur Auswahl:
„W ---> S (+1 h)“
„S ---> W (-1 h)“
Anschließend wird die aktuelle Zeit nochmals ausgedruckt
und das Menüprogramm sofort verlassen.
Page 41
7. Funktionsbeschreibungen
7.1. Druckauslöser
Als Druckauslöser akzeptiert der 8040 nur die Zeichen
<CR> Carriage retum, Enter
und
<LF> Line feed.
Zulässig sind die Kombinationen:
<CR>, <CR> + <LF>, <LF>.
Hinweis:
<LF> allein hat keine Wirkung in Kombination mit diversen Steuerzeichen (Textaufruf, Uhr senden, Druckintervallauslöser - siehe die folgenden Abschnitte).
Werden Zeichen ohne Druckauslöser gesendet, dann
druckt der 8040 diese nach ca. 3 Sekunden aus.
Sonst übliche Druckauslöser wie z.B.
<FF> Form feed (Seitenvorschub)
werden ingnoriert.
7.2. Adressierung
Jeder Drucker 8040 / 8040-E ist adressierbar. Dadurch
wird es möglich, mehrere Drucker über die gleiche
Datenleitung mit unterschiedlichen Informationen zu
versorgen.
Bis zu 31 Drucker können von einem Sendegerät (z.B.
einer SPS) angesteuert werden. Die jeweilige Adresse
wird im Menüprogramm eingestellt.
Hinweis:
-Interface RS 232 läßt nur 1 Sender / 1 Empfänger
normgemäß zu - mehr als 4 Drucker sollten nicht
angeschlossen werden.
-Nur Interface 485 erlaubt maximal 32 Empfänger !
41
Page 42
Beispiel der Zuordnung von Adresse und ASCII-Zeichen:
AdresseAdresse imentsprechendes
Protokoll (HEX)ASCII-Zeichen
0 - ohne Adressierung
1311
.
. . .
.
. . .
.
. . .
304 EN
314 FO
Die Adressierung erfolgt über das Protokoll:
<Ctrl E> Adresse <Ctrl E> Zeichen ... <Ctrl D>
( <Ctrl E>, <Ctrl D>, siehe Anhang).
Sämtliche Sendungen werden nur akzeptiert, wenn die
Sequenz <Ctrl E> Adr. <Ctrl E> eingehalten wird !
.
.
.
.
.
.
42
z.B. Drucke Datum / Uhrzeit / Text:
<Ctrl E> Adr. <Ctrl E> <Ctrl \> <CR> Zeichen... <CR>
Page 43
7.3. Rückmeldungen (Handshakes)
Serielles Interface
RTS / DTR
Druckintervall
(seriell)
XON / XOFF
Diese beiden Leitungen melden dem jeweiligen Sender den
Zustand des Druckers zurück;
DTR (Gerät eingeschaltet) ist hierbei nur von untergeordneter Bedeutung und wird i.A. nicht benutzt.
RTS high (+12 V) meldet: Drucker ist empfangsbereit.
RTS low (-12 V) meldet: Drucker ist nicht empfangsbereit.
Speziell bedeutet dies:
.
Papier ist zu Ende
.
Druckintervall läuft gerade
.
Buffer ist voll
.
Änderungsmenü
RTS / DTR werden nur vom Interface RS 232 C benutzt und
können bei Schnittstelle 1 und 2 verwendet werden.
Während der vorgewählten Wartezeit ist die Schnittstelle
nicht empfangsbereit. Nach Ablauf der Wartezeit wird das
RTS-Signal wieder aktiv (bzw. XON) und fordert die nächste Sendung an.
Mit dem Empfang eines <CR> oder <CR + LF> beginnt
das nächste Intervall.
<LF> allein wird nicht akzeptiert.
Die Meldefunktion „Drucker bereit / nicht bereit“ wird von
diesem Protokoll übernommen, wenn keine Handshakeleitungen angeschlossen werden sollen (RS 232 C) oder
nicht angeschlossen werden können (R 422, RS 485).
Diese Funktion gilt nur für Interface 2 der Version 8040-E.
XONwird gesendet, wenn der 8040-E
empfangsbereit ist.
XOFFwird gesendet, wenn der 8040 nicht
empfangsbereit ist (siehe oben).
Hinweis:
Wenn der 8040-E nicht empfangsbereit ist, sendet er nur
einmal dieses Zeichen, nicht dauernd.
Eine Umstellung ist nicht notwendig, dieses Protokoll läuft
parallel zum Hardware-Handshake immer mit.
43
Page 44
Hard- und Software-Handshake bei Textaufrufen
Nach Empfang des Druckauslösers <CR> wird die Leitung
RTS auf „BUSY“ gesetzt bzw. das Signal XOFF gesendet.
Wenn dieser Text gedruckt ist, wird RTS wieder freigegeben bzw. das Signal XON gesendet.
Dieser Handshake erleichtert eine Kontrolle der Datenübertragung und verhindert, daß bei mehreren aufeinanderfolgenden Aufrufen Textnummern über-schrieben
werden.
Hinweis:
Wenn die Aufrufe „zu schnell“ aufeinanderfolgen, kann
ohne Handshake folgendes passieren:
Während der Wartezeit ist die Leitung „BUSY“ (Pin 20b)
high. In dieser Zeit kann der 8040 nichts empfangen.
Nach Ablauf der Wartezeit wird „BUSY“ zurückgesetzt, es
können die nächsten Daten empfangen werden.
Ein Strobe-Impuls löst den nächsten Druckvorgang und das
nächste Intervall aus.
t
1
BUSY
0
t:Zeit für Ausdruck (ca. 1,6 sec. / Zeile)
oder die entsprechende Intervallzeit.
Page 45
Aufruf über
serielle
Schnittstelle
7.4. Textausgabe (Version 8040-E)
7.4.1. Feste Texte
Um einen Text auszudrucken, muß der Drucker eine
„Sendung“ in folgender Form erhalten:
< Ctrl C > Textnummer < CR >
Der Drucker sucht den zur Nummer gehörenden,
gespeicherten Text und druckt ihn aus.
Ist kein Text vorhanden, so wird auch keiner ausgedruckt.
Siehe auch „Automatische Text-Einfügung“, Seiten 47/48.
Wichtige Hinweise:
.
<LF> allein wird als Druckauslöser nicht akzeptiert !
.
Zwischen mehreren Textaufrufen nacheinander muß
jeweils eine Wartezeit von mindestens 2 sec. liegen,
sonst werden einige beim Ausdruck übersprungen !
.
Mehrere Textaufrufe mit <Ctrl C> und „normale“
Sendungen dürfen aus dem gleichen Grund nicht
miteinander kombiniert werden !
.
Kombination von Text und Datum / Uhrzeit (Protokoll)
siehe Kapitel 7.5. !
Aufruf bei einem Drucker mit Adresse:
<Ctrl E> Adr. <Ctrl E> <Ctrl C> Nr. <CR> <Ctrl D>
45
Page 46
Aufruf über
BCDSchnittstelle
Für den Textaufruf dienen die Steuereingänge L, M, N, P.
Es werden die Steuereingänge decodiert, die zum Zeit-punkt des Strobes aktiv sind (siehe Timing-Diagramm).
Die Zuordnung von Text-Nummer und Codierung ergibt sich
aus folgender Tabelle:
Textnr. CodierungBemerkung
LMNP
8421
10000
20001
30010
40011
50100
60101
70110
80111Nur Eingang L auf Ground
91000
101001
111010
121011Nur Eingang M auf Ground
131100
141101Nur Eingang N auf Ground
151110Nur Eingang P auf Ground
46
1111Alle Eingänge offen
Wenn alle Eingänge offen sind, wird zum Meßwert die eingestellte Maßeinheit mitgedruckt (siehe Kapitel 6.3.).
Fehlermeldung „TEXT NR. !“
tritt auf, wenn unter dieser Nummer kein Text abgespeichert wurde.
Page 47
TimingDiagramm
für
BCD-Option
Beispiel: Textaufruf (Nr.6) mit Datum / Uhrzeit und
Meßwerteinblendung
Gültige Daten
Meßwert10
10
10
10
10
10
5
4
3
2
1
0
>1 ms
>1 ms
M
N
P
H
L
H
L
H
L
H
L
H
L
Text-Nr.L
Datum /R
Uhrzeit
Strobe A
oder
Strobe B
H
L
H
L
Ausdruck des Beispiels:
15. 01. 03
ÖLTEMPERATUR 194,56 °C
>1 ms
47
Page 48
7.4.2. Texte mit zusätzlichen Meßwerten
Meßdaten
seriell
Textaufruf und Einsetzen von Meßwerten unterscheidet
sich vom oben beschriebenen Aufruf von festen Texten:
.
Es muß kein Steuerzeichen gesendet werden.
Diese Form kann bei Geräten gewählt werden, die nur
Vorzeichen, Meßwerte und <CR> senden können.
.
Textauswahl erfolgt über Option PI;
es werden die Steuereingänge decodiert, die zum
Zeitpunkt von <CR> aktiv sind.
Der Drucker ist seriell eingestellt.
.
Die seriell empfangenen Meßwerte werden beim Ausdruck an die Stelle des Platzhalters eingesetzt.
Gültig sind alle ASCII - Zeichen.
.
Automatische Texteinfügung (siehe Seiten 50 ff).
Hinweis:
Sind alle Steuereingänge L, M, N, P offen, dann arbeitet
das serielle Interface „normal“ d.h., gedruckt wird das, was
gesendet wurde.
Platzhalter
Bei der Texteingabe werden standardmäßig bis 6 Stellen für
den Ausdruck von Meßdaten automatisch reserviert (siehe
Kapitel 6.4.), es können aber bis zu 10 Stellen ausgedruckt
werden. Bei der Texteingabe muß das entsprechend durch
Leerstellen berücksichtigt werden, da sonst nachfolgende
Textzeichen überschrieben werden, z.B.:
48
ÖLTEMPERATUR X X X X X X °C
2 weitere Leerstellen
Platzhalter „CTRL V“
Bei entsprechender Beschaltung wird ein Meßwert gedruckt:
Öltemperatur + 1 2 3 4. 5 6 °C
„überschriebene“ Stellen
Page 49
Fehlermöglichkeit:
Es wird ein Text ohne Platzhalter angewählt:
der Textanfang wird überschrieben mit zusätzlicher
Kennung „ „.
Text:Öl temperatur zu hoch
gedruckt wird: + 1234. 56 tur zu hoch
Meßdaten
BCD
Ist bei der Texteingabe Platz für einen einzublendenden
Meßwert vorgesehen worden, so wird dieser dann im
Betrieb des Druckers an die entsprechende Stelle im Text
gesetzt (siehe auch Kapitel 6.4. / 7.4.). Es sind die Zahlen 0
bis 9 und 6 Sonderzeichen darstellbar (siehe Kapitel 4.4.).
Beispiel:
NETZSPANNUNG AUF 201,56 V ABGESUNKEN
„ ERROR TEXT - NR. „
Der Meßwert wird zusätzlich in der nächsten Zeile ausgegeben.
.
Kombination von Meßdaten / Text und Datum / Uhr
siehe Kapitel 7.5. „Protokoll“.
7.4.3. Textblock
Ein Textblock besteht aus der Zusammenfassung mehrerer
Texte; er wird durch einen einzigen Aufruf ausgedruckt.
(Nur mit BCD-Interface möglich).
Zur Eingabe als Block siehe Kapitel 6.4.
Aufgerufen wird der Textkopf dadurch, daß die erste
Textnummer innerhalb des Textkopfes aufgerufen wird.
Beispiel:
Text - Nr.
OMEGA1
AUFTRAG NR:5
DATUM:6
PRÜFER:7
HILFSSPANNUNG: V9
2
3
4
8
49
Page 50
Wird innerhalb des Textkopfes eine andere Textnummer
aufgerufen, so wird nur der von dieser Textnummer an
folgende Textkopf ausgedruckt (z.B. Text-Nr. 5).
AUFTRAG NR:
DATUM:
PRÜFER:
HILFSSPANNUNG: V
NEU
ÎÎ
Î
ÎÎ
Sämtliche anderen Möglichkeiten wie Druck von Datum
1)
und Uhrzeit oder Meßwerteinblendung bleiben davon
unberührt
(nur 1 Meßwert je Aufruf !).
1)
siehe folgendes Kapitel 7.5
„Automatische Text-Einfügung“ seriell
(Autom. Text insert) (Ab Software V: 502.2)
Hintergrund:
Der Ausdruck von gespeicherten Texten in Kombination mit
seriellen Daten war bisher nur zusammen mit der BCD-Option möglich, d.h. ein Text wurde über die Eingänge L, M,
N, P fest angesteuert und zusammen mit den seriell gesendeten Daten ausgedruckt.
Ohne BCD-Option (Textaufrufe mit < Ctrl C > Nr. < CR > )
konnten keine Daten in gespeicherte Texte eingefügt werden.
Mit der neuen Funktion ist es nun möglich, ohne Textaufruf serielle Datenblöcke in gespeicherte Texte einzufügen. Dieser Modus muß im Menü „TEXTINPUT“
abschließend nach der Texteingabe eingestellt werden:
* * * END OF TEXT INPUT * * *
TO REPEAT TEXT-INPUT, PRESS„SELECT“
TO END TEXT-INPUT, PLEASE PRESS„ENTER“
YES ?
AUTOM: TEXT INSERTNO ?
PRINT ALL COMMENTSNO ?
50
Es bedeutet:
NO -Alle Druckfunktionen wie bisher (d.h. auch Verwendung
der BCD-Option wie bisher).
YES - Anwahl des Einfüge-Modus; der 8040 fügt jetzt
alle empfangenen Daten in Texte ein !
Page 51
Funktion:
Der 8040 empfängt und speichert zunächst alle seriellen
Datenblöcke, wobei die Zahl der Druckauslöser <CR>
mitgezählt wird. Nach Empfang des letzten Datenblocks
wartet der 8040 ca. 2 sec. und sucht dann, beginnend mit
Text Nr.1, soviele gespeicherte Texte mit Platzhalter, wie
er Datenblöcke gezählt hat, und druckt diese Texte zusammen mit den eingefügten Variablen aus. Innerhalb
dieser Reihe werden Texte ohne Platzhalter mitgedruckt.
In dieser Zeit ist der 8040 nicht empfangsbereit (Meldung
RTS „busy“ und XOFF). Nach Druckende findet ein Reset
auf Text-Nr. 1 statt.
Beispiele siehe Kapitel 8.4.
Wichtige Hinweise:
-Die Länge eines Datenblocks kann maximal
40 ASCII - Zeichen betragen.
Bei der Texteingabe reserviert der Platzhalter <Ctrl V>
nur 6 Variablenplätze. Der 8040 setzt aber die
empfangenen Daten ab der ersten reservierten Stelle
ohne Rücksicht auf eventuell gespeicherte Zeichen
ein.
Es müssen also während der Texteingabe für den zu
erwartenden Datenblock genügend Stellen freigehalten
werden.
-Eine Markierung von Textblöcken mit <Ctrl X> <Ctrl Y>
ist unnötig.
-Diese Funktion ist nur ohne BCD-Option im Menü anwählbar.
-Ein Druckintervall kann mit dieser Funktion nicht
kombiniert werden.
-Wenn die Funktion angewählt ist, können keine
„normalen“ Textaufrufe mit <Ctrl C> Nr. <CR> generiert
werden, eine Mischung der beiden Modi ist unmöglich.
-Die maximale Anzahl von 15 gespeicherten Texten
kann nicht verlängert werden. Es werden Datenblöcke
ignoriert, wenn dieses Limit überschritten wird.
51
Page 52
7.5. Ausgabe von Datum und Uhrzeit
(Version 8040-E)
Ausgabe
Protokoll
Protokoll
seriell
Datum / Uhrzeit können über das serielle Interface II
gesendet werden.
Anforderung:
< Ctrl W > < CR >
Adressiert:
<Ctrl E> Adr. <Ctrl E> <Ctrl W> <CR> <Ctrl D>
Der 8040 sendet Datum / Uhrzeit zurück in der Form:
< CR > < LF >
15.1.0317:03:24
< CR > < LF >
Während der Sendung kann nichts empfangen werden
(RTS = LOW).
Der 8040 kann Datum und Uhrzeit zusammen mit Meßwerten oder Texten als Protokoll ausdrucken.
Datum / Uhrzeit werden jeweils dem eigentlichen Ausdruck vorangestellt.
Man hat die Wahlmöglichkeit Datum / Uhrzeit permanent
oder nur auf Wunsch über ein Steuerzeichen mitzudrucken.
52
Die Auswahl ist im Menüprogramm zu treffen unter:
PRINT DATE / TIME HEADLINE
.
Jeder Sendung wird das Protokoll vorangestellt
(permanent).
.
Bei mehreren Sendungen nacheinander (d.h. der 8040
druckt noch) wird das Protokoll nur einmal
vorangestellt.
Page 53
z.B.:
15.01.0316:57:30
Öltemperatur367,5 °C
Öldruck in Ordnung
Kessel 1
Pause >
15.01.0316:58:59
Kessel 2Läuft noch
Temperatur258,6 °C
PRINT DATE / TIME CTRL „ \ „
Datum / Uhrzeit werden nur dann vorangestellt, wenn das
Zeichen < Ctrl \ > empfangen wird.
Protokoll
BCD
Hierfür muß während des Strobe-Impulses (zusätzlich)
der Steuereingang R auf Ground gelegt werden
(siehe Kapitel 7.4 - Timing-Diagramm).
Das Protokoll wird vor den Meßdaten oder Texten
ausgedruckt.
53
Page 54
8. Anhang
8.1. Menüprogramm / Vollständige Auswahl
Grundversion
BAUDRATE100 ?
DATA FORMAT7 ?
PARITYNO
CHANGE ADRESS (00)NO ?
PRINTER ADRESS_0
MODEON LINE ?
PRINT STRENGTH
PRINT FORMATINVERSE ?
CHARACTERS / LINE40 ?
CHARACTERSETASCII ?
INTERFACECENTRONICS ?
SERIAL
150 ?
300 ?
600 ?
1200 ?
2400 ?
4800 ?
9600 ?
8 ?
EVEN ?
ODD ?
MARK ?
SPACE ?
YES ?
3_
31
OFF LINE ?
+..........0
.
.
........+ 0
NORMAL ?
20 ?
GERMAN ?
SWEDISH / FINNISH
FRENCH ?
DANISH / NORWEGIAN
CYRILLIC ?
SPANISH ?
6 Datenblöcke wurden eingefügt und der Reihe nach gedruckt.
Beispiel 2:
Ausdruck von
Qualitätstest
mit
verschiedenen
Variablen
Beispiel 3:
Eine einfache
Möglichkeit,
eine Gruppe
von Texten
als Textblock
auszudrucken
58
In diesem Beispiel fügt der 8040 automatisch Datum / Uhrzeit
hinzu über die Menüeinstellung „PRINT DATE / TIME HEADLINE“.
Es werden 4 Datenblöcke an den 8040 gesendet.
Der Ausdruck besteht aus 10 Texten, 4 mit eingesetzten Variablen und
6 ohne.
Getriggert wird dieser Ausdruck durch ein einfaches <CR>, es
sind keine weiteren Daten notwendig. Beachte: Der letzte Text
(hier Nr.7) muß ein Text mit Platzhalter sein ! - Datum / Uhrzeit
wird über die Menüeinstellung „PRINT DATE / TIME HEADLINE“
mitgedruckt.
7TTTTTT
Alle Texte bis zu Text Nr.6 (Ohne Platzhalter werden gedruckt. Text Nr.7
mit dem 1.Platzhalter druckt eine Leerzeile. - Wären Daten vor dem <CR>
gesendet worden, dann würden sie hier eingesetzt.
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II Papieraufwickelvorrichtung PAV
1. Allgemeines
Der PAV ist eine spezielle Papieraufwickelvorrichtung für den Einbaudrucker
8040. Das Gerät ist dem Einbaudrucker in Funktion und Design angepaßt.
Die Montage erfolgt vorzugsweise direkt unter dem Drucker. Das bedruckte Papier wird von einem Motor automatisch aufgewickelt. Über eine klappbare Frontplatte kann das Papier problemlos eingefädelt bzw. entnommen
werden.
Die Aufwickelvorrichtung befindet sich in einem DIN - Gehäuse.
Stromversorgung und Steuerung des Motors erfolgen über das mitgelieferte
Anschlußkabel, das an den Anschluß 12 des 8040 (siehe Kapitel I. 3.)
aufgesteckt wird. Eine Leuchtdiode zeigt die Betriebsbereitschaft an. Je
nach Abstand zwischen 8040 und PAV sind mindestens die letzten 9 Druckzeilen sichtbar.
59
Page 60
Aufbau
8
17
151
5
Montage
ON
2
144
Vorderseite
136
1
3
6
72
66
4
152
Rückseite in Einbaulage
1Anzeige Betriebsbereitschaft2Öffnung für Papiereinzug
3Griff4Steckanschluß für An5Befestigungsschraubenschlußkabel vom 8040
6Schutzleiteranschluß(Belegung: Motorsteuerung,
+5 V, ohne Belegung, GND-)
138 +1
68 +0,7
Die Aufwickelvorrichtung wird von vorn in den Schalttafelausschnitt (nach DIN) eingesetzt und mit den seitlichen Druckschrauben gegen die Schalttafelrückwand festgespannt. Die
Schalttafel darf maximal 12 mm dick sein.
60
Vergewissern Sie sich, daß das Gerät fachgerecht befestigt
ist, bevor es angeschlossen und eingeschaltet wird.
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2. Technische Daten
Aufwicklung
Umweltbedingungen
Maße
Sonstiges
(Anschluß)
Elektromotor mit Rutschkupplung
Elektronisch gesteuerter Nachlauf ca.3 sec.
Papierbreite:max. 80 mm
Papierlänge:max. 15 m
Lagertemperatur:-20 °C bis +80 °C
Arbeitstemperatur:0 °C bis +70 °C
Klimaeignung:Klimaklasse2
Schutzkappe für 8040 in Verbindung mit PAV,
Schutzklasse IP 64.
Abmessungen: 155 x 155 [mm].
Parallel - Option (BCD oder Centronics)
Nachrüstsatz
Schraubklemmenanschluß.
63
Page 64
64
Page 65
Für Ihre Notizen
65
Page 66
66
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OMEGA garantiert, dass die Geräte frei von Material- und Verarbeitungsfehlern sind. Die Garantiedauer beträgt 13 Monate,
gerechnet ab dem Verkaufsdatum. Weiterhin räumt OMEGA eine zusätzliche Kulanzzeit von einem Monat ein, um
Bearbeitungs- und Transportzeiten Rechnung zu tragen und sicherzustellen, dass diese nicht zu Lasten des Anwenders
gehen.
Wenn eine Fehlfunktion auftreten sollte, muss das betroffene Instrument zur Überprüfung an OMEGA eingeschickt
werden. Bitte wenden Sie sich schriftlich oder telefonisch an die Kundendienstabteilung, um eine Rückgabenummer (AR)
zu erhalten. Wenn OMEGA das Instrument bei der Überprüfung als defekt befindet, wird es kostenlos ausgetauscht oder
instandgesetzt. OMEGAs Garantie erstreckt sich nicht auf Defekte, die auf Handlungen des Käufers zurückzuführen sind.
Dies umfasst, jedoch nicht ausschließlich, fehlerhafter Umgang mit dem Instrument, falscher Anschluss an andere Geräte,
Betrieb außerhalb der spezifizierten Grenzen, fehlerhafte Reparatur oder nicht autorisierte Modifikationen. Diese Garantie
ist ungültig, wenn das Instrument Anzeichen unbefugter Eingriffe zeigt oder offensichtlich aufgrund einer der folgenden
Ursachen beschädigt wurde: exzessive Korrosion, zu hoher Strom, zu starke Hitze, Feuchtigkeit oder Vibrationen, falsche
Spezifikationen, Einsatz in nicht dem Gerät entsprechenden Applikationen, zweckfremder Einsatz oder andere
Betriebsbedingungen, die außerhalb OMEGAs Einfluss liegen. Verschleißteile sind von dieser Garantie ausgenommen.
Hierzu zählen, jedoch nicht ausschließlich, Kontakte, Sicherungen oder Triacs.
OMEGA ist gerne bereit, Sie im Bezug auf Einsatz- und Verwendungs möglichkeiten unserer Produkte zu beraten.
OMEGA übernimmt jedoch keine Haftung für Fehler, Irrtümer oder Unterlassungen sowie für Schäden, die durch den
Einsatz der Geräte entsprechend der von OMEGA schriftlich oder mündlich erteilten Informationen entstehen.
OMEGA garantiert ausschließlich, dass die von OMEGA hergestellten Produkte zum Zeitpunkt des Versandes den
Spezifikationen entsprachen und frei von Verarbeitungs- und Materialfehlern sind. Jegliche weitere Garantie, ob
ausdrückliche oder implizit angenommene, einschließlich der der Handelsfähigkeit sowie der Eignung für einen
bestimmten Zweck ist ausdrücklich ausgeschlossen. Haftungsbeschränkung: Der Anspruch des Käufers ist auf den Wert
des betroffenen Produkts/Teiles begrenzt. Ein darüber hinausgehende Haftung ist ausgeschlossen, unabhängig davon, ob
diese aus Vertragsbestimmungen, Garantien, Entschädigung oder anderen Rechtsgründen hergeleitet werden.
Insbesondere haftet OMEGA nicht für Folgeschäden und Folgekosten.
SONDERBEDINGUNGEN: Die von OMEGA verkauften Produkte sind weder für den Einsatz in medizintechnischen
Applikationen noch für den Einsatz in kerntechnischen Anlagen ausgelegt. Sollten von OMEGA verkaufte Produkte in
medizintechnischen Applikationen, in kerntechnischen Einrichtungen, an Menschen oder auf andere Weise missbräuchlich
oder zweckfremd eingesetzt werden, übernimmt OMEGA keinerlei Haftung. Weiterhin verpflichtet sich der Käufer,
OMEGA von jeglichen Ansprüchen und Forderungen schadlos zu halten, die aus einem derartigen Einsatz der von OMEGA
verkauften Produkte resultieren.
GARANTIEBEDINGUNGEN
RÜCKGABEN/REPARATUREN
Bitte richten Sie alle Reparaturanforderungen und Anfragen an unsere Kundendienst abteilung. Bitte erfragen Sie vor dem
Rücksenden von Produkten eine Rückgabenummer (AR), um Verzögerungen bei der Abwicklung zu vermeiden. Die
Rückgabenummer muss außen auf der Verpackung sowie in der entsprechenden Korrespondenz angegeben sein.
Der Käufer ist für Versandkosten, Fracht und Versicherung sowie eine ausreichende Verpackung verantwortlich, um
Beschädigungen während des Versands zu vermeiden.
Wenn es sich um einen Garantiefall handelt, halten Sie bitte
die folgenden Informationen bereit, bevor Sie sich an
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1. Die Auftragsnummer, unter der das Produkt bestellt
wurde.
Wenn es sich nicht um einen Garantiefall handelt, teilt
Ihnen OMEGA gerne die aktuellen Preise für Reparaturen
mit. Bitte halten Sie die folgenden Informationen bereit,
bevor Sie sich an OMEGA wenden:
1. Die Auftragsnummer, unter der die Instandsetzung
bestellt wird.
OMEGA behält sich technische Änderungen vor. Um Ihnen jederzeit den neuesten Stand der Technologie zur Verfügung stellen
zu können, werden technische Verbesserungen auch ohne Modellwechsel implementiert.
Zustimmung der OMEGA ENGINEERING, INC weder vollständig noch teilweise kopiert, reproduziert, übersetzt oder in ein
elektronisches Medium oder eine maschinenlesbare Form übertragen werden.
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TEMPERATUR
VUThermoelement-, Pt100- und Thermistorfühler, Steckverbinder, Zubehör
VULeitungen: für Thermoelemente, Pt100 und Thermistoren
VUKalibriergeräte und Eispunkt-Referenz
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VUInfrarot-Pyrometer
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