Omega 8040, 8040-E User guide

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Handbuch
Einbaudrucker mit serieller und
paralleler Schnittstelle
Papieraufwickelvorrichtung PAV
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Fester Bestandteil in OMEGAs Unternehmensphilosophie ist die Beachtung aller einschlägigen Sicherheits- und EMV-Vorschriften. Produkte werden sukzessive auch nach europäischen Standards zertifiziert und nach entsprechender Prüfung mit dem CE-Zeichen versehen. Die Informationen in diesem Dokument wurden mit großer Sorgfalt zusammengestellt. OMEGA Engineering, Inc. kann jedoch keine Haftung für eventuelle Fehler übernehmen und behält sich Änderungen der Spezifkationen vor.
WARNUNG: Diese Produkte sind nicht für den medizinischen Einsatz konzipiert und dürfen nicht an Menschen eingesetzt werden.
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USA
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Sicherheitshinweise (IEC 1010-1, Klasse I)
Um eine Gefährdung des Bedieners auszuschließen, müssen folgende Punkte beachtet werden:
a) Bei erkennbarer Beschädigung oder Funktionsstörung ist das Gerät umgehend außer Betrieb zu
setzen.
b) Vor dem Öffnen des Gerätes ist es vom Sender und der Versorgungsspannung zu trennen. Bei
der Montage und dem Anschluß ist darauf zu achten, daß alle unter Spannung liegenden Teile gegen direktes Berühren geschützt sind.
c) Die üblichen Vorschriften und Sicherheitsbestimmungen für Schwach- und Starkstromanlagen,
insbesondere die landesüblichen Sicherheitsbestimmungen (z.B. VDE 0100) sind zu beachten.
d) Die maximal zulässigen Potentiale zwischen Anschlußgruppen und zum externen Schutzleiter
sind einzuhalten (siehe Typenschild am Gerät !).
e) Beim Anschluß an andere Geräte (z.B. PC’s) muß die Beschaltung besonders sorgfältig konzipiert
werden. Unter Umständen können interne Verbindungen in Fremdgeräten (z.B. Verbindung GND mit Schutzerde) zu nicht erlaubten Spannungspotentialen führen.
f) Dieses Gerät muß geerdet werden!
g) Versichern Sie sich, daß das Gerät fachgerecht montiert und befestigt ist, bevor der Anschluß
und das Einschalten erfolgen.
Um Schäden am Gerät auszuschließen, muß beachtet werden:
Die maximal zulässigen Potentiale zwischen Anschlußgruppen dürfen nicht überschritten werden. Dies gilt insbesondere für Tests mit Hochspannung.
Verwendete Symbole
Auf dem Gerät und in dieser Anleitung werden folgende Sicherheits-Symbole verwendet:
Warnung vor einer Gefahrenstelle. Beachten Sie die Bedienungsanleitung!
Warnung vor gefährlicher elektrischer Spannung.
Warnung
Beim Betrieb elektrischer Geräte stehen zwangsläufig Teile dieser Geräte unter gefährlicher Spannung. Bei Nichtbeachtung der Warnhinweise können deshalb schwere Körperverletzungen oder Sachschäden auftreten. Nur entsprechend qualifiziertes Personal sollte an diesem Gerät arbeiten. Der einwandfreie und sichere Betrieb dieses Gerätes setzt sachgemäßen Transport, Aufstellung und Montage sowie sorgfältige Bedienung und Instandhaltung voraus.
QUALIFIZIERTES PERSONAL
sind Personen, die mit Aufstellung, Montage, Inbetriebnahme und Betrieb des Produktes vertraut sind und über die ihrer Tätigkeit entsprechende Qualifikationen verfügen wie z.B.:
- Ausbildung oder Unterweisung, Stromkreise und Systeme gemäß den Standards der Sicherheitstechnik ein- und auszuschalten, zu erden und zu kennzeichnen.
- Ausbildung oder Unterweisung gemäß dem Standard Sicherheitstechnik in Pflege und Gebrauch angemessenerSicherheitsausrüstung.
- Schulung in erster Hilfe.
Sicherheit nach IEC 1010-1, EN 61010, NFC 42020, VDE 0411
Überspannungskategorie: siehe Technische Daten. Verschmutzungsgrad: 2; Anwendung in Räumen; Höhe: <2000 m; relative Feuchtigkeit: <80 % bei bis 30 °C; Temperatur: +5 °C bis +40 °C
Definition der Überspannungskategorie nach IEC 664
CAT I: Spezielles Material oder Teile von elektrischen oder elektronischen Geräten an denen nur geringe Überspannungen
auftreten. CAT II: Haushaltsgeräte und tragbare Betriebsmittel. CAT III: Feste Installationen in Gebäuden und Schaltungen am Hausanschluß.
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Inhaltsverzeichnis
Seite
I. Einbaudrucker 8040 / 8040-E 6
1. Allgemeine Eigenschaften 6 - 7
2. Technische Daten 8
2.1. Grundversion 8 - 10
2.2. Version 8040-E 11
2.3. Option Parallele Schnittstelle 11
3. Aufbau und Montage 12 - 13
4. Anschluß 14
4.1. Anschlußbilder 14 - 16
4.2. Umschaltung der Schnittstellen 17
4.3. Anschlußbelegung seriell 18 - 20
4.4. Anschlußbelegung Option BCD 21 - 23
5. Bedienung 24
5.1. Bedienungselemente 24 - 25
5.2. Wechseln der Papierrolle 26
5.3. Menüprogramm 27 - 29
6. Einstellmöglichkeiten 30
6.1. Allgemeine Funktionen 30 - 31
6.2. Serielle Schnittstellen 32
6.3. Option PI 33
6.4. 8040-E - Texteingabe 34 - 38
- Datum / Uhrzeit 39 - 40
7. Funktionsbeschreibungen 41
7.1. Druckauslöser 41
7.2. Adressierung 41 - 42
7.3. Rückmeldungen (Handshakes) 43 - 44
7.4. Textausgabe (E-Version) 45
7.4.1. Feste Texte 45 - 47
7.4.2. Texte mit zusätzlichen Meßwerten 48 - 49
7.4.3. Textblock 49 - 51
7.5. Ausgabe von Datum / Uhrzeit 52 - 53
Seite
8. Anhang 54
8.1. Menüprogramm ­vollständige Auswahl 54 - 55
8.2. Zeichensätze 56 - 57
8.3. Beispiele zur automatischen Texteinfügung 58
II. PAV 59 - 63
1. Allgemeines 59 - 60
Aufbau / Montage 60
2. Technische Daten 61
3. Bedienung 62
III. Zubehör 63
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Suchwort
Seite
Adressierung 32, 41 Adressierung & Protokoll / Text 42 Anschlußbelegung - BCD 21 Anschlußbelegung - Centronics 23 Anschlußbelegung - Current loop 19 Anschlußbelegung - Interface I 18 Anschlußbelegung - Interface II 20 Anschlußbilder 14 Automatische Text-Einfügung 50, 51 Aufbau / Montage 12 Aufwickelvorrichtung 59 Baudrate 32 Bedienungselemente, allgemein 24 Betriebsart 30 Datenübernahme - BCD 22, 47 Datenformat - seriell 32 Datum / Uhrzeit - Einstellen 39 Datum / Uhrzeit - Ausgabe über
Interface II 52 Druckart 30 Druckauslöser 41 Druckintervall - BCD (BUSY) 44 Druckintervall - Einstellung 31 Druckintervall - seriell 43 Druckstärke 30 Druckwerk 8 Headline 52 Maßeinheiten BCD - Auswahl 33 Maßeinheiten BCD - Codierung 22 Mechanische Daten 10 Menüprogramm - Einstieg 27 Menüprogramm - Verlassen 28 Menüprogramm - Vollständige Auswahl 54 Modus „EDIT“ - Tastatur / Terminal 34 Modus „FILE“ - PC 34 Numerator 33 Papier 8 Papierende - Anzeige 24
Seite
Papierrolle wechseln 26 Parameter ändern 28, 29 Parameter, Ausdruck der aktuellen 27 Parity 32 Protokoll - BCD 52 Protokoll - seriell 52 Rückmeldung seriell - RTS / DTR 43 Rückmeldung seriell - XON / XOFF 43 Schnittstellen - Umschaltung 17 Schreibschutz 25 Schriftbreite (Zeichen / Zeile) 31 Software - Version 10 Spannungsversorgung 9 Steuerzeichen 56 Taste Line feed / Enter 24 Taste Menu / Select 24 Tasten - Verriegelung 25 Text Aufruf - Fehlermeldungen 46, 50 Text Aufruf - seriell 45 Text Aufruf mit Meßdaten, BCD 49 Text Aufruf mit Meßdaten, seriell 48, 50, 51 Text Aufruf - Block 49, 50, 51 Text Eingabe 34 Text Eingabe - Block 37 Text Eingabe - Platzhalter 37, 48 Text Eingabe - beenden 36 Text Eingabe - Fehlermeldungen 35 Text Eingabeformat 35 Text Ergänzen, Überschreiben 36 Text Löschen 36 Timing Diagramm - BCD 47 Timing Diagramm - Centronics 23 Umschaltung der Schnittstellen 17 Umweltbedingungen 9 Verriegelungsschnapper 24 Zeichensatz 31, 56 Zubehör 63
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I. Einbaudrucker 8040 / 8040-E
1. Allgemeine Eigenschaften
Der alphanumerische Drucker 8040 ist ein Gerät zur Ausgabe von Text und Daten, also von Meßwerten, Maschinen- oder Prozeßzuständen, Störmeldungen, Produktionsdaten usw.
Zwei Beispiele für den Einsatz
.
Bei Anschluß an Digitalvoltmeter protokolliert der 8040 die entsprechenden Meßwerte.
.
Durch die integrierten Schnittstellen wird der 8040 zum passenden Peripheriegerät für alle speicherpro-
grammierbaren Steuerungen (RS 232 C; RS 422; RS 485).
Der alphanumerische Drucker ist ein DIN-Einbaugerät mit einer Druckbreite von maximal 40 Zeichen je Zeile. Die 14 m-Papier­rolle (handelsübliches dokumentenechtes Thermopapier) ist im Gehäuse untergebracht und denkbar einfach durch die schwenkbare Frontplatte auszuwechseln. Eine Alarm-LED zeigt das Ende der Rolle an.
6
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Jeder Drucker ist adressierbar. Dadurch können über die RS-485-Schnittstelle bis zu 31 Geräte über eine Datenleitung an ein einziges Sendegerät angeschlossen werden, z.B. an eine speicherprogrammierbare Steuerung.
Grundversion 8040
Erweiterte Version 8040-E
Die Grundversion hat nur eine Schnittstelle, mit der nur empfangen werden kann. Rückmeldungen an den Sender laufen über Hardwareleitungen. Auszudruckende Texte und Meßwerte müssen vom Sender kommen, da die Grund­version keinen eigenen Textspeicher hat.
Die erweiterte Version 8040-E enthält eine zweite, bidirektionale Schnittstelle, mit der Rückmeldungen pro­grammgesteuert über ein Protokoll erfolgen können. Darüber hinaus ist ein Textspeicher integriert, in dem bis zu 15 Texte abgespeichert werden können. Der Aufruf ge­schieht durch Angabe der entsprechenden Textnummer. Ebenso ist es möglich, zu den Texten und Daten auch noch das Datum und die Uhrzeit mit auszugeben.
Die erweiterte Version ist nicht durch Nachrüsten der Grundversion durch den Anwender aufzubauen, sondern kann nur vom Werk geliefert werden.
Parallele Schnittstelle
Beide Versionen können optional mit einer parallelen Schnittstelle (BCD / Centronics) geliefert oder nachgerüstet werden (8040 BCD bzw 8040-E BCD).
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2. Technische Daten
2.1.Grundversion
Druckwerk
Papier
Druckprinzip Thermo-Druckkopf
Zeichendarstellung 5 x 7 - Dot-Matrix
Druckgeschwindigkeit etwa 0,6 Zeilen / s
Zeichenhöhe 2,4 mm
Zeichen / Zeile 40 (bei Normalschrift)
20 (bei Breitschrift)
Zeichensätze ASCII 7 bit,
deutsch französisch, dänisch/
norwegisch
schwedisch / finnisch kyrillisch spanisch
Lebensdauer < 500.000 Zeilen
Art handelsübliches,
dokumentenechtes Thermopapier
Breite 80 mm (+0 / -1 mm)
Länge etwa 14 m (etwa 4.000 Zeilen)
Max. Außendurchmesser der Rolle 40 mm
Min. Innendurchmesser 11,5 mm
Temperatur Standardpapier: 0°C bis 60 °C
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Eingangs­buffer
Serielle Schnittstelle Interface 1
Seriell und Centronics 4 kB
Typ RS 232 C; RS 422; RS 485
Current loop
Baudrate 110, 150, 300, 600, 1200,
2400, 4800, 6900 Datenformat 7 bit1) / 8 bit Parity bit even, odd, mark, space, no
Sicherheit gemäß IEC 1010 - 1
Klasse 1
Verschmutzungsgrad 2
Spannungs­versorgung
Umwelt­bedingungen
Gleichspannung 10 V ... 19 V ca. 8 W2) ,
CAT I
19 V ... 36 V ca. 8 W2) ,
CAT I
mit galvanischer Trennung Wechselspannung 230 V ± 10%, 45 - 65 Hz,
ca. 12 VA, CAT III
115 V ± 10 %, 45 - 65 Hz,
ca. 12 VA, CAT III
240 V ± 10 %, 45 - 65 Hz,
ca. 12 VA, CAT III
Lagertemperaturbereich -20 °C bis +60 °C Arbeitstemperaturbereich 0 °C bis +45 °C Klimaeignung Klimaklasse 2,
nach VDE/VDI 3540 Schutzart - Gehäuse IP 50 nach DIN 40050 Schutzart - Klemmen IP 00 nach DIN 40050 Isolationsgruppe C nach VDE 0110 Mechanische Festigkeit nach IEC 1010 EMV Störstrahlung EN 55011, Klasse B
VDE 871, Klasse B Einstrahlfestigkeit IEC 801, Niveau 3
1)
Bei 7 bit, no parity, muß am Sendegerät „2 stop bit“ eingestellt werden.
2)
Einschaltstrom ca. 1,2 A (10 V ... 19 V) bzw. 0,8 A (19 V - 36 V). Diese Werte können zur Auslegung von externen Sicherungen verwendet werden.
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Anschlüsse
Sicherheit IEC 1010 - 1
Verschmutzungsgrad 2 CAT I, 50 V max.
Spannungsversorgung Schraub- / Steckklemmen
1,5 mm²
Interface 1 9-polige D-Sub-Buchse
Interface 2 9-polige D-Sub-Buchse
Parallelschnittstelle 44-polig mit Lötfahnen
Anschluß Aufwickelvorrichtung 4-polig MASCON, MLAS
Sonstiges
Abmessungen (B x H x T) 144 x 72 x 159 [mm]
Schalttafelbefestigung Druckschrauben gegen
Schalttafelrückseite
Alarmrelais Normal offen
50 V AC, 2 A 30 V DC, 2 A
Sicherheit IEC 1010 - 1, Klasse I
CAT I, 50 V
Sicherungen auf Versorgungs­leiterplatte 24 V: 0,63 A T
12 V: 2 A
Externe Sicherungen (nicht im Lieferumfang enthalten) 150 mA T (230 / 240 V)
300 mA T (115 V)
Softwarestand: 502,2 oder höher
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Serielle Schnittstelle Interface 2
Texteingabe für auszu­druckende Texte
2.2. Version 8040-E
Typ RS 232 C oder RS 485 Baudrate 110, 150, 300, 600, 1200,
2400, 4800, 9600 Datenformat 7 bit2) / 8 bit Parity bit even, odd, mark, space, no
über serielle Schnittstelle
Interface II
1)
Textspeicher
Interne Uhr
Warnung !
Typ CMOS-RAM, batteriegepuffert
3)
Speichergröße 600 Byte, ca. 15 Texte
Typ CMOS, batteriegepuffert
3)
Genauigkeit ± 10 ppm, ca. 0,8 sec / Tag
1)
Bei Bestellung angeben, ohne Angabe wird RS232 C geliefert.
2)
Bei 7 bit no parity muß am Sender „2 stop bit“ eingestellt werden.
3)
Lithiumbatterie 3 V, VARTA CR 2/3 AA Typ 6237
PANASONIC BR 2/3 A 1 P
Dieses Gerät enthält eine Lithiumbatterie. Diese darf nicht geöffnet, verbrannt oder Temperaturen über +60°C ausgesetzt werden und nicht wieder aufgeladen werden. Die Entsorgung muß nach nationalen Vorschriften erfolgen.
2.3. Option Parallele Schnittstelle
Format BCD (6 Dekaden) oder
Centronics
Eingangspegel 5 V: Low - Pegel 0 V ... 0,8 V
(1 Last) High - Pegel 2 V ... 5,5 V
Eingangspegel 24 V: Low - Pegel 0 V ... +5 V
High - Pegel +20 V ... +28 V Isink = 7 mA
Ausgangspegel Low - Pegel < +0,4 V /
8 mA sink High - Pegel > +4,5 V / 0,2 mA
Ausgang +5 V (Pin 21b) 20 mA
Sämtliche Ausgänge sind galvanisch getrennt. IEC 1010 Klasse I, CAT I.; Maximale Spannung GND - Schutzleiter: 50 V.
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Aufbau
3. Aufbau und Montage
12
1 Papierfahne unter Abreißkante 2 Taste: LINE / FEED / Enter 3 Taste: MENU / Select 4 Alarm-LED (Anzeige Papierende) 5 Serielle Schnittstelle
Interface 2 (nur 8040-E)
6 Serielle Schnittstelle
Interface 1
7 Spannungsversorgung
und Alarmkontakt
(Papierende nur 8040-E) 8 Parallele Schnittstelle (opt.) 9 Verriegelungsschnapper 10 Befestigungsschrauben 11 Schutzleiteranschluß, muß
an Erde angeschlossen
werden 12 Anschluß
Aufwickelvorrichtung
Versichern Sie sich, daß das Gerät fachgerecht montiert
und befestigt ist, bevor Anschluß und Einschalten erfolgt.
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Montage
138 +1
68 +0,7
Der Drucker 8040 ist ein DIN - Einbaugerät. Er wird von vorn in den Schalttafelausschnitt eingesetzt und mit den seitlichen Druckschrauben gegen die Schalttafelrückseite festgespannt. Die Schalttafel darf eine maximale Dicke von 12 mm aufweisen.
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Anschlußbild (ohne Parallel­interface)
4. Anschluß
4.1. Anschlußbilder
8040
PAV
Anschlußbild Parallel­interface
8040
BCD
Den Anschluß bitte so vornehmen, wie er auf den Anschlußbildern angegeben ist. Dabei sind die landesüblichen Bestimmungen (z.B. VDE 0100, IEC 1010 und VDE 0411) zu berücksichtigen, insbesondere bei Netzzuleitungen.
14
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Serielle Schnittstelle Interface 1
Pin Signal
1 GND Ground (Abschirmung)
2 RXD (+) Empfangsdaten
3 +5 V Ausgang +5 V / 20 mA
4 frei
5 RXD (-) Bezugspotential für Signale
6 DTR Open Collector; aktiv,
wenn DTR auf +12 V
7 DTR (Data Terminal Ready)
+12 V: empfangsbereit
-12 V: nicht empfangsbereit
8 RTS (Request To Send)
+12 V: empfangsbereit
-12 V: nicht empfangsbereit (Textpuffer voll)
9 RTS Open Collector; aktiv
wenn RTS auf +12 V
Die serielle Schnittstelle Interface 1 ist so universell aus­gelegt, daß damit alle üblichen Schnittstellen realisiert werden können. RS 232 C, RS 422, RS 485 und Current loop. Siehe Kapitel 4.4.: Anschlußbelegungen.
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Serielle Schnittstelle Interface 2 (nur 8040-E)
Pin Signal
1 GND Ground (Abschirmung)
2 RXD (+) Empfangsdaten
3 frei
4 TXD Sendedaten
5 RXD (-) Bezugspotential für Signale
6 frei
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7 DTR (Data Terminal Ready)
+12 V: empfangsbereit
-12 V: nicht empfangsbereit
8 RTS (Request To Send)
+12 V: empfangsbereit
-12 V: Nicht empfangsbereit
Diese Schnittstelle kann wahlweise mit Hardwarehand­shake (DTR, RTS) oder mit Softwarehandshake (XON / XOFF - Protokoll) betrieben werden. Eine speziel­le Einstellung hierfür ist nicht notwendig.
Siehe Kapitel 4.4.: Anschlußbelegungen.
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4.2. Umschaltung der Schnittstellen
Verriegelungsschnapper nach rechts drücken, Fronttür nach außen schwenken. Jetzt ist der Umschalter S 101 auf der Platine sichtbar.
- Für RS 232 C, RS 422 und RS 485 Schalter S 101
nach links schieben.
- Für Current loop Schalter S 101 nach rechts schieben.
Wichtig:
Diese Umschaltung betrifft nur Interface 1.
Wenn der Drucker an das Sendegerät angeschlossen wird (z.B. an eine SPS), so müssen die Schnittstellen an die des Sendegerätes angeglichen werden. Siehe dazu Kapitel 6.2. Dort werden die Einstellungen von Baudrate, Datenformat, Stopbit und Paritybit beschrieben. Die Umschaltung auf das Parallel-Interface erfolgt ebenfalls durch Menü-Einstellung.
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RS 232 C
RS 422
4.3. Anschlußbelegungen
Interface 1
Schiebeschalter S 101 nach links drücken !
(siehe „Einstellen der Schnittstelle“ 4.2.)
RS 485
18
Sender 8040
1)
Siehe Erläuterungen auf Seite 17
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Current loop
Sender aktiv 8040 passiv
Sender passiv 8040 aktiv
Schiebeschalter S 101 nach rechts drücken !
(siehe „Einstellen der Schnittstelle“ 4.2.)
Sender aktiv 8040 passiv
Sender passiv 8040 aktiv
5 V
„I“ bezeichnet die Richtung des Stromflusses (20 mA)
19
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RS 232 C
RS 485
(Option)
Interface II
20
Sender / Empfänger 8040
1)
Erläuterungen zur Signalbezeichnung RS 485
Die Bezeichnungen A, B, C entsprechen dem EIA 485 - Standard:
inaktiv bzw. logisch „1“; A > B
logisch „0“: B > A
Bei nicht normgerechten Schnittstellen müssen die Verbindungen A und B eventuell miteinander vertauscht werden.
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4.4. Anschlußbelegung Option BCD
Anschluß­belegung für BCD
Sollten Daten im BCD - Format oder mit Centronics ­Protokoll übernommen werden, so ist eine Parallel­schnittstelle erforderlich (Option).
/Data 8
/Data 7
8421
b
(1) (2)
(24)
(23)
a
4218428
Data 3/
Data 4/
/Data 6
/Data 5
1
10
84
(4) (5) (6) (7)
(3)
4567132
(25) (26) (27) (28) (29)
0
10
Data 1/
Data 2/
3
10
2
1
(8)
5
10
8421KHGF
(9) (10)
(11) (12)
8
(30)
(31) (32) (33) (34) (35)
1
4218
2
10
4
10
Control­Input
(13) (14) (15) (16) (17)
12 13 14 15 16
(38)
(36) (37)
LMN
Numerator
Acknowledge
(18)
1891011
17
(40)
(39)
PR
Strobe B
Strobe B out
Busy
Ext. +24V
+5V
is
(19) (20) (21) (22)
192021 22
(42) (43)
(41)
(44)
Strobe A
Signal GND
Im BCD - Format können 6 Dekaden (Pins 1a ... 12b), siehe Kapitel 4.1. Anschlußbilder, ausgedruckt werden, wobei folgende Zeichen darstellbar sind:
Zeichen Codierung Zeichen Codierung
84 2 1 84 21
00000+1011
10001. 11 00 2 0 0 1 0 (Leerstelle) 1 1 0 1
30011<1110 40100>1111 50101 6 0 1 1 0 „0“ = GND 7 0 1 1 1 „1“ = +5 V oder +24 V 81000 91001
-1010
offene Eingänge werden wie „1“ behandelt !
Alle 6 Dekaden sind gleichwertig,
·
d.h., „-“ „+“ „.“ „<„ „>“ können fest verdrahtet oder variabel gesendet werden.
Standardmäßig arbeitet die Option mit TTL-Pegeln; sollen 24-V-Pegel verwendet werden, dann muß eine 24-V-Spannungsquelle an Pin 22b angeschlossen werden
21
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Daten­übernahme
Die Datenübernahme erfolgt mit einem Strobe - Impuls, minimale Impulslänge 2 µs, flankengetriggert.
Anschluß bei negativer Flanke
Anschluß bei positiver Flanke
Zusätzlich zu den Druckbuchstaben kann noch eine Maß­einheit mit ausgedruckt werden (z.B.: A, mm, % usw). Die Einheiten werden ausgewählt:
über das Menüprogramm (siehe Kapitel 6.3.);
·
es stehen dann 31 Möglichkeiten zur Auswahl. mit Hilfe der 4 Steuereingänge (Control input) F, G, H, K
·
(Pins 13b bis 16b); die ersten 15 von 31 Möglichkeiten.
Codierung
22
Dabei gilt folgende Codierung:
Maßeinheit Steuereingang
KHGF
A0000 V0001 g0010 m0011 mA 0 1 0 0 mV 0 1 0 1 mm 0 1 1 0 m/min 0 1 1 1 µA 1 0 0 0 kV 1 0 0 1 kW 1 0 1 0 kp 1 0 1 1 Hz 1 1 0 0 °C 1 1 0 1 %1110 (leer) 1 1 1 1 (alle offen)
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8040
mit Option BCD
PC
Anschluß­belegung für Centronics ­Protokoll
Timing
* Falls Drucker nicht druckt, 9 evtl. auf LOW legen (GND),
Achtung: Zeichen über 7F (HEX) werden nicht ausgedruckt.
23
Page 24
5. Bedienung
5.1. Bedienungselemente
Alle Nummern zu den Bedienungselementen beziehen sich auf die Abbildung in Kapitel 3.
LED „Alarm“ (4)
LINE FEED / ENTER (2)
MENU / SELECT (3)
Leuchtet die LED, so ist das Ende der Papierrolle erreicht. Neue Rolle einlegen: siehe Abschnitt 5.2. „Wechseln der Papierrolle“
Diese Taste hat 2 Funktionen:
LINE FEED:
·
im Betrieb dient sie zum manuellen Papiervorschub.
Im Menüprogramm dient sie zum Übernehmen
·
und Speichern der mit „SELECT“ ausgewählten Parameter.
Diese Taste hat 2 Funktionen:
MENU:
·
Wird die Taste im Betrieb länger als 3 s gedrückt, so geht der Drucker in den Modus „Menü­programm“ über, in dem die Geräteparameter ausgedruckt und anschließend auch geändert werden können.
Select:
·
Im Menüprogramm dient sie zur Auswahl der verschiedenen Geräteparameter.
Papier­abreißkante (1)
Verriege­lungs­schnapper (9)
24
Zum Abreißen des Papierstreifens diesen rasch von einer Kante zur anderen nach oben ziehen.
Durch Drücken nach rechts schwenkt die Frontplatte aus. Dadurch wird die Papierrolle zum Auswechseln zugänglich sowie der Schiebeschalter S 101 zum Einstellen der entsprechenden Schnittstelle (siehe Kapitel 4.2. Umschal­tung der Schnittstellen).
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Verriege­lung der Taste Menü / Select
Ist der Jumper B gesteckt, so ist die Taste „MENU / SELECT“ verriegelt; die Menüparameter können weder ausgedruckt noch geändert werden.
Um Parameter auszudrucken oder zu verändern:
Jumper B abziehen !
Schreib­schutz (nur für 8040-E)
Ist der Jumper A gesteckt, so können keine Texte in den Textspeicher geschrieben und Datum und Uhrzeit können nicht verstellt werden. Wird es trotzdem versucht, so meldet der Drucker:
! ATTENTION ! - MEMORY LOCKED PLEASE
REMOVE JUMPER A AND PRESS „ENTER“
Um Texte abspeichern und Datum / Uhrzeit einstellen zu können: Jumper A abziehen !
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Achtung! Die Papierrolle vorsichtig und in der richtigen Abrollrichtung einlegen
5.2. Wechseln der Papierrolle
Arbeitsschritte:
1. Verriegelungsschnapper nach rechts drücken und Frontplatte ausschwenken.
2. Die alte Papierrolle herausnehmen, dazu den Schutz­bügel nach oben klappen.
3. Die neue Papierrolle so einsetzen, daß sie sich beim Abrollen im Uhrzeigersinn dreht (siehe Bild).
4. Papieranfang wie im Bild angegeben von unten in den Papiereinlaufschlitz einschieben.
5. Taste „ LINE FEED / ENTER“ so lange betätigen, bis der Papieranfang unter der Abreißkante erscheint.
6. Eventuell zuviel abgerolltes Papier vorsichtig wieder auf die Rolle zurückdrehen. Schutzbügel über die Rolle drücken.
7. Die Frontplatte wieder schließen (Verriegelungs-
schnapper muß einrasten). Die LED „Alarm“
erlischt, der Drucker ist betriebsbereit.
Achtung: Gefährliche Spannung
26
ist beim Wechseln der Papierrolle nach dem Öffnen der Frontplatte zugänglich!
Page 27
Einstieg ins Menü­programm
5.3. Menüprogramm
Alle Funktionen des 8040 werden über das Menü­programm, die beiden Tasten „ENTER“ und „SELECT“, eingestellt und beim Verlassen des Menüprogramms abgespeichert. Anschließend, oder beim erneuten Einschalten der Ver­sorgungsspannung, stellt sich der 8040 automatisch auf die abgespeicherten Funktionen ein.
Die Einstellvarianten werden in Kapitel 6 erläutert.
Die Einstellvarianten werden in Kapitel 6 erläutert.
Taste „MENU / SELECT“ ca. 3 s drücken.
Der 8040 antwortet mit dem Ausdruck
„ACTUAL PARAMETERS ? PRESS ENTER“
Aktuelle Parameter ausdrucken
Taste „ENTER“ drücken,
der 8040 druckt die eingestellten Parameter aus.
Abschließend erscheint der Ausdruck
„CHANGE PARAMETERS ?“
27
Page 28
Menü­programm „Parameter ändern“
Menü­programm verlassen
Taste „ENTER“ und „SELECT“ gleichzeitig ca 4 s drücken, der 8040 antwortet mit der
ersten änderbaren Funktion (siehe Parameter-
änderung).
Das Menüprogramm „Parameter ändern“ kann in zweifacher Weise erreicht werden:
Ohne vorherigen Ausdruck der aktuellen Parameter:
·
Nach „ACTUAL PARAMETERS ? ...“ beide Tasten drücken.
Mit vorherigem Ausdruck der aktuellen Parameter:
·
Nach „CHANGE PARAMETERS ?“ beide Tasten drücken.
Das Programm kann jederzeit durch gleichzeiti­ges Drücken der Taste „ENTER“ und „SELECT“
verlassen werden. Nach dem Ausdruck
„ END “
*
*
werden alle
geänderten Funktionen abgespeichert.
28
Werden innerhalb von etwa 3 Minuten keine Tasten gedrückt, wird das Programm ohne Abspeicherung geänderter Parameter automatisch verlassen.
Page 29
Parameter ändern
Der 8040 druckt jeweils einen der änderbaren
Parameter aus, mit einem „ ? “ versehen.
Mit der Taste „ENTER“ wird dieser
·
Parameter bestätigt und zur nächsten Funktion übergegangen.
Mit der Taste „SELECT“ wird der nächste
·
Parameter zur Auswahl angeboten.
Beispiel:
BAUDRATE 300 ?
„SELECT“ „ENTER“
600 ?
„ENTER“
DATA FORMAT 8 BIT ?
Abgespeichert wird im Fall
1: Baudrate 600 (Baud) 2: Baudrate 300 (Baud)
29
Page 30
6. Einstellmöglichkeiten
6.1. Allgemeine Funktionen
Die Wahl und Einstellung der verschiedenen Funktionen und Geräteparameter erfolgt über das Menüprogramm (siehe Kapitel 5.3.). Eine Gesamtübersicht befindet sich im Anhang dieser Anleitung.
Betriebsart (MODE)
Druckstärke (PRINT STREGTH)
Druckart (PRINT FORMAT)
Es gibt 2 Betriebsarten:
ONLINE: Das Gerät ist empfangsbereit.
·
OFFLINE: Das Gerät ist nicht empfangsbereit.
·
Die Druckstärke kann in 8 Stufen eingestellt werden.
+ ...................
·
Maximale Druckstärke
·
·
.................. +
Die Druckstärke ändert sich sofort bei der Auswahl !
NORMAL: Der Ausdruck ist beim Drucker lesbar,
·
INVERS: Der Ausdruck steht beim Drucken auf
·
die letzte Druckzeile liegt oben.
dem Kopf, die letzte Druckzeile liegt unten. Dadurch erscheint der Ausdruck nach dem Abreißen in der richtigen Reihenfolge.
Minimale Druckstärke
30
·
Druckarten können über die serielle Schnittstelle umgeschaltet werden (siehe Anhang 8.2. „zusätzlich belegte Steuerzeichen“), allerdings nur bei leerem Empfangsbuffer!
Page 31
Zeichen / Zeile (CHARACTER/ LINE)
40: 40 Zeichen je Zeile = Normalschrift 20: 20 Zeichen je Zeile = Breitschrift
Die Schriftbreite kann auch über die serielle Schnittstelle umgeschaltet werden (zeilenweise und nur bei leerem Empfangsbuffer).
Zeichensatz (CHARACTER SET)
Schnittstellen (INTERFACE)
Druckintervall (PRINT INTERVALL)
Es stehen zur Verfügung: ASCII, deutsch (D), französisch (F), schwedisch / finnisch (S/SF), dänisch / norwegisch (DK/N), spanisch (E) und kyrillisch. Zeichensätze siehe Anhang !
SERIAL: Durch diese Einstellung wird der Drucker für die Daten­übertragung über die serielle Schnittstelle vorbereitet.
BCD: Die parallele Schnittstelle, falls vorhanden, ist vorbereitet für die Datenübertragung im BCD-Format.
CENTRONICS: Die parallele Schnittstelle, falls vorhanden, ist vorbereitet für die Datenübertragung nach CENTRONICS-Protokoll.
Die Ausgabe von Meßwerten usw. auf dem Drucker kann zeitlich gesteuert werden. Einstellbereich: 10 s ... 24 h in Schritten von 10 s.
Das Intervall beginnt nach Ausdruck der letzten empfan­genen Zeile.
Für das CENTRONICS-Interface kann kein Intervall vorgegeben werden.
Mehr hierzu siehe in Kapitel 7.3. „Rückmeldungen“ !
·
31
Page 32
6.2. Serielle Schnittstellen
Baudrate (BAUD­RATE)
Datenformat (DATA FORMAT)
Parity (PARITY)
Adressierung (PRINTER ADDRESS)
8 Baudraten stehen zur Auswahl:
110, 150, 300, 600, 1200, 2400, 4800 und 9600 Baud.
2 Formate stehen zur Auswahl:
7 - Bit- oder 8 - Bit - Übertragung jeweils 1 Startbit / ... / Parity / 1 Stopbit.
Achtung:
Bei 7 Bit, no parity muß der Sender auf 2 Stopbits eingestellt werden!
5 Möglichkeiten stehen zur Auswahl:
Even; Odd; Mark; Space; No parity. Eine Überprüfung findet nicht statt.
Jeder Drucker 8040 / 8040-E ist adressierbar. Dadurch wird es möglich, mehrere Drucker über die gleiche Datenleitung mit unterschiedlichen Informationen zu versorgen.
32
Bis zu 31 Drucker können von einem Sendegerät (z.B. einer SPS) angesteuert werden. Die jeweilige Adresse wird im Menüprogramm eingestellt.
Mehr hierzu siehe Kapitel 7.2. „Adressierung“.
Page 33
6.3. Option PI
BCD/Centronics - Schnittstelle
Numerator (NUMERATOR)
Maßeinheit (UNIT)
Hier kann wahlweise eine laufende, dreistellige Zeilen­numerierung (1 ... 999) mit ausgedruckt werden.
EXTERNAL RESET: Die Numerierung wird laufend durchgeführt. Die Zeilen­nummer wird auf 0 gesetzt, wenn Low - Signal während eines Strobeimpulses an Pin 13a anliegt.
EXTERNAL CONTROL: Ist Pin 13a offen (High - Signal), so wird keine Zeilen­numerierung ausgedruckt.
Der Ausdruck beginnt, wenn Pin 13a auf Low -Signal gesetzt wird, und zwar mit 1. Er wird fortgesetzt, solange Pin 13a auf Low - Signal liegt.
Zusätzlich zu allen numerischen Meßwerten kann die ent­sprechende Maßeinheit (z.B. mm, kV, usw.) mit ausge­druckt werden.
Es gibt 2 Einstellmöglichkeiten: über das Menüprogramm oder über die Steuerleitungen.
MENU:
·
31 Einheiten können ausgewählt werden: A, V, g, m, mA, mV, mm, m/min, µA, kV, kW, kp, Hz, °C, %, W, kW, kVA, kHz, cosj, °F, °K, Upm, MW, bar, kWh, l/min, N, kN, cbm/h, ppm CO*.
EXTERNAL:
·
Mit Hilfe der Steuerleitungen F*,G, H, K können 15 Maßeinheiten ausgewählt werden.
Codierung siehe Kapitel 4.4.
Die beiden unterstrichenen Einheiten können auch
*
vom Anwender programmiert werden.
33
Page 34
6.4. Version 8040-E Texteingabe
Die Texteingabe kann nur über Interface 2 ausgeführt werden ! Die Eingabe von Text über die parallele Schnittstelle ist nicht möglich !
Die maximale Textlänge ist 40 Zeichen; von längeren Texten werden nur die ersten 40 Zeichen gespeichert.
Die Eingabe von Texten kann mit jedem Gerät erfolgen, welches ASCII - Zeichen senden kann, also z.B.: Pro­grammiergerät, Terminal, Tastatur oder PC.
Der Einstieg in das Text - Eingabeprogramm erfolgt über „CHANGE PARAMETERS“ (siehe Kapitel 5.3.) und „TEXT INPUT YES ?“.
Zunächst müssen die Schnittstellenparameter von
·
Drucker und Eingabegerät einander angepaßt werden:
PLEASE SELECT SERIAL PARAMETERS
! ! ONLY FOR TEXT - INPUT ! ! Die Baudrate ist auf 1200 Baud begrenzt. (Nach Verlassen des Eingabeprogramms übernimmt der Drucker wieder die ursprünglichen Funktionen.)
34
Unterscheidung „MODUS EDIT“ bzw. „FILE“:
·
FILE: Es steht ein Gerät zur Verfügung (PC o.ä.), mit
einem eigenen Editier - Programm (PC - Tools,
WORD o.ä. ), in dem Korrekturen vor der
Sendung vorgenommen werden können. Über­tragen wird dann der komplette File mit allen Texten.
EDIT: Es steht eine Tastatur oder ein Terminal zur
Verfügung; Korrekturen innerhalb eines Textes können mit <„BS“> (Backspace) oder Pfeil ­Tasten vorgenommen werden. Jeder ein­gegebene Text wird zur Kontrolle ausgedruckt.
Siehe Zubehör !
1) Es steht auch eine eigene Eingabe - Software zur Verfügung (MWTA Version für DOS und PCP/M).
1)
Page 35
Eingabe­formate
Modus FILE:
Textnummer <CR> Text <CR>
Diese Sequenz ist beliebig fortsetzbar.
Nr. <CR> Text <CR> Nr. <CR> Text <CR>.
Modus EDIT: Jeder Eingabe ist das Zeichen <Ctrl A> voranzustellen:
<Ctrl A> Nr. <CR Text <CR>
Wenn < Ctrl A > vergessen wird, werden sämtliche folgenden Zeichen ignoriert.
Die Textnummer kann ein- bis dreistellig sein, z.B. 5, 05 oder 005. <CR> darf sein: <CR> allein oder <CR> + <LF>. <LF> allein wird nicht akzeptiert.
Fehler­meldungen
ERROR Text - Nr. ­Die eingegebene Textnummer ist zu groß (> 15) oder sonst eine fehlerhafte Eingabe.
MISSING Text - Nr. ­nach <Ctrl A> wurde sofort <CR> gedrückt.
ERROR TEXT ­Für Leertexte mindestens einmal die „SPACE“ - Taste drücken. <CR> sofort wird nicht akzeptiert.
TRANSMISSION ERROR (File - Modus) ­Übertragungsfehler - File nochmals senden.
Wenn diese Meldung wiederholt auftritt, das Eingabe­format nochmals überprüfen, eventuell die Baudrate von Drucker und Eingabegerät verkleinern (empfohlen wird 300 Baud).
35
Page 36
Beenden der Texteingabe
Im Modus EDIT: <ESC> Im Modus FILE: <Ctrl Z>
Danach erscheint:
PRINT ALL COMMENTS NO ?
Zur Auswahl stehen YES und NO. Bei YES werden alle Texte in der Reihenfolge ihrer Text­nummern nochmals ausgedruckt.
Nach NO oder nach dem Ende des Ausdruckes erscheint:
TO END TEXT - INPUT, PLEASE PRESS „ENTER“
TO REPEAT TEXT - INPUT, PRESS „SELECT“
Beenden der Texteingabe mit „ENTER“. Wiederholen mit „SELECT“.
Nach „ENTER“ erscheint:
* * * END OF TEXT - INPUT * * *
oder Taste „ENTER“ drücken.
Ergänzen, Über­schreiben von Texten
Löschen von Texten
36
Wird bei der Texteingabe eine Textnummer gewählt, die bereits vergeben ist, so wird der vorhandene Text durch den neuen Text prinzipiell immer überschrieben. Nicht gewählte Textnummern werden nicht gelöscht!
Löschen bestimmter, kompletter Texte:
<Ctrl A> Nr. <CR> <DEL> <CR> (Edit)
oder Nr. <CR> <DEL> <CR> (File)
Hierbei ist <DEL> der ASCII - Code „7F“ oder die Taste „DELETE“ („Edit - Modus).
Page 37
Platz­reservierung für Meßwerte
Um im laufenden Betrieb des Druckers später Meßwerte (Variable) in den Text eindrucken zu können, muß die entsprechende Textstelle mit „Ctrl V“ markiert werden.
Automatisch werden dann 6 Stellen freigehalten. An diese Stellen können jetzt beliebige Zeichen eingegeben werden. Da sie später überschrieben werden, dienen sie lediglich als Platzhalter.
Beispiel
Eingabe: TEMPERATUR <Ctrl V> XXXXX °C <CR> <Ctrl> zählt bereits als Stelle mit, so dass danach nur noch 5 Zeichen als Platzhalter einzugeben sind.
Beispiel für einen Ausdruck: TEMPERATUR 263,45 °C.
Erstellen eines Textblockes
Ein Textblock entsteht durch Zusammenfassen mehrerer Texte. Einen Textblock kann man mit einem einzigen Aufruf aus­drucken.
Dazu muß bereits bei der Eingabe Anfang und Ende des Textblockes in Klammern gesetzt werden, und zwar mit folgenden Steuerzeichen.
Ctrl X = Klammer auf Ctrl Y = Klammer zu.
37
Page 38
Daraus folgt:
Im Modus EDIT:
·
<Ctrl A> <Ctrl X> Text - Nr. <CR> Text <CR>
<Ctrl A> Text - Nr. <CR> Text <CR>
. . . .
<Ctrl A> <Ctrl Y> Text - Nr. <CR> Text <CR>
Modus FILE:
·
<Ctrl X> Text - Nr. <CR>Text <CR> Text - Nr. <CR> Text <CR>
. . .
<Ctrl Y> Text - Nr. <CR> Text <CR>
Die Texte innerhalb des Textblocks
müssen fortlaufend numeriert sein !
Soll ein text innerhalb eines Textblocks gelöscht werden, ohne daß eine Leerzeile an die Stelle tritt, dann müssen die nachfolgenden Textnummern jeweils um 1 erniedrigt werden (die Texte werden also nachgeschoben). Das geschieht nicht automatisch, sondern muß (neu) eingegeben werden.
Aufruf eines Textblocks
38
Siehe Seite 48 ff. und 62.
Page 39
Datum / Uhrzeit
Eingabe des Datums
Datum und Uhrzeit werden beim 8040 werksseitig einge­stellt. Um diese zu korrigieren, muß das Menü-Programm durchlaufen werden bis zur Meldung:
SET CALENDAR NO ?
„SELECT“
YES ?
„ENTER“
SET CALENDAR 15. 01. 03
_5. 01. 03
Der ausgedruckte „Cursor“ vor der 5 deutet an, daß diese Stelle geändert werden kann: in unserem Fall also die Zehnerstelle des Monats. Mit der Tast „Select“ werden die möglichen Werte nacheinander ausgedruckt; bei Monats­zehner also die Werte 0, 1, 2 und 3. Die Übernahme eines Wertes geschieht mit der Taste „Enter“, der Cursor springt in die nächste, rechts gelegene Position... usw.
>>> 24. 01. 03
Das aktuell eingestellte Datum wird zum Schluß nochmals ausgedruckt.
Hinweis:
Falsche Eingaben, z.B. den 33. Tag eines Monats, nimmt der Drucker nicht an. Er beginnt dann nochmals neu beim Grundwert 00.
39
Page 40
Einstellen der Uhrzeit
Das Einstellen der Uhrzeit läuft ebenso ab wie das Einstellen des Datums. Nach dem Ausdrucken des aktuell eingestellten Datums erscheint die Zeile:
SET TIME NO ?
.
.
Stunde
Minute
Sekunde
.
SET TIME 12. : 31. : 33
_2. : 31. : 00
Die Sekunden werden beim Einstellen automatisch auf Null gesetzt.
Ist die Uhrzeit vollständig eingegeben und mit „Enter“ abgeschlossen, so erscheint:
TO STORE TIME; PLEASE PRESS „ENTER“
TO SET TIME AGAIN; PRESS „SELECT“
Bei richtig eingegebener Zeit „Enter“ drücken. Ist dagegen die Zeit (evtl. aus Versehen) falsch eingegeben, die Eingabe mit „Select“ wiederholen. Sind sowohl Datums- als auch Uhrzeiteingabe abge­schlossen, so erscheint:
Sommerzeit­Winterzeit­Umstellung
40
* * * END * * *
Um die Uhr 1 Stunde vor- oder nachzustellen, ist nach folgendem Menüpunkt, der am Anfang nach „MODE“ eingefügt ist, zu verfahren:
„CHANGE TIME (WINTER <---> SUMMER)“
Nach der Bestätigung mit „YES“ erscheint zur Auswahl:
„W ---> S (+1 h)“
„S ---> W (-1 h)“
Anschließend wird die aktuelle Zeit nochmals ausgedruckt und das Menüprogramm sofort verlassen.
Page 41
7. Funktionsbeschreibungen
7.1. Druckauslöser
Als Druckauslöser akzeptiert der 8040 nur die Zeichen
<CR> Carriage retum, Enter
und
<LF> Line feed.
Zulässig sind die Kombinationen:
<CR>, <CR> + <LF>, <LF>.
Hinweis:
<LF> allein hat keine Wirkung in Kombination mit diver­sen Steuerzeichen (Textaufruf, Uhr senden, Druck­intervallauslöser - siehe die folgenden Abschnitte).
Werden Zeichen ohne Druckauslöser gesendet, dann druckt der 8040 diese nach ca. 3 Sekunden aus.
Sonst übliche Druckauslöser wie z.B.
<FF> Form feed (Seitenvorschub)
werden ingnoriert.
7.2. Adressierung
Jeder Drucker 8040 / 8040-E ist adressierbar. Dadurch wird es möglich, mehrere Drucker über die gleiche Datenleitung mit unterschiedlichen Informationen zu versorgen. Bis zu 31 Drucker können von einem Sendegerät (z.B. einer SPS) angesteuert werden. Die jeweilige Adresse wird im Menüprogramm eingestellt.
Hinweis:
- Interface RS 232 läßt nur 1 Sender / 1 Empfänger normgemäß zu - mehr als 4 Drucker sollten nicht angeschlossen werden.
- Nur Interface 485 erlaubt maximal 32 Empfänger !
41
Page 42
Beispiel der Zuordnung von Adresse und ASCII-Zeichen:
Adresse Adresse im entsprechendes
Protokoll (HEX) ASCII-Zeichen
0 - ohne Adressierung 1311
.
. . .
.
. . .
.
. . . 30 4 E N 31 4 F O
Die Adressierung erfolgt über das Protokoll:
<Ctrl E> Adresse <Ctrl E> Zeichen ... <Ctrl D>
( <Ctrl E>, <Ctrl D>, siehe Anhang).
Sämtliche Sendungen werden nur akzeptiert, wenn die Sequenz <Ctrl E> Adr. <Ctrl E> eingehalten wird !
. . .
. . .
42
z.B. Drucke Datum / Uhrzeit / Text: <Ctrl E> Adr. <Ctrl E> <Ctrl \> <CR> Zeichen... <CR>
Page 43
7.3. Rückmeldungen (Handshakes)
Serielles Interface
RTS / DTR
Druck­intervall (seriell)
XON / XOFF
Diese beiden Leitungen melden dem jeweiligen Sender den Zustand des Druckers zurück; DTR (Gerät eingeschaltet) ist hierbei nur von untergeordne­ter Bedeutung und wird i.A. nicht benutzt.
RTS high (+12 V) meldet: Drucker ist empfangsbereit. RTS low (-12 V) meldet: Drucker ist nicht empfangsbereit.
Speziell bedeutet dies:
.
Papier ist zu Ende
.
Druckintervall läuft gerade
.
Buffer ist voll
.
Änderungsmenü RTS / DTR werden nur vom Interface RS 232 C benutzt und können bei Schnittstelle 1 und 2 verwendet werden.
Während der vorgewählten Wartezeit ist die Schnittstelle nicht empfangsbereit. Nach Ablauf der Wartezeit wird das RTS-Signal wieder aktiv (bzw. XON) und fordert die nächs­te Sendung an. Mit dem Empfang eines <CR> oder <CR + LF> beginnt das nächste Intervall. <LF> allein wird nicht akzeptiert.
Die Meldefunktion „Drucker bereit / nicht bereit“ wird von diesem Protokoll übernommen, wenn keine Handshake­leitungen angeschlossen werden sollen (RS 232 C) oder nicht angeschlossen werden können (R 422, RS 485). Diese Funktion gilt nur für Interface 2 der Version 8040-E.
XON wird gesendet, wenn der 8040-E
empfangsbereit ist.
XOFF wird gesendet, wenn der 8040 nicht
empfangsbereit ist (siehe oben).
Hinweis:
Wenn der 8040-E nicht empfangsbereit ist, sendet er nur einmal dieses Zeichen, nicht dauernd. Eine Umstellung ist nicht notwendig, dieses Protokoll läuft parallel zum Hardware-Handshake immer mit.
43
Page 44
Hard- und Software-Handshake bei Textaufrufen
Nach Empfang des Druckauslösers <CR> wird die Leitung RTS auf „BUSY“ gesetzt bzw. das Signal XOFF gesendet. Wenn dieser Text gedruckt ist, wird RTS wieder freigege­ben bzw. das Signal XON gesendet.
Dieser Handshake erleichtert eine Kontrolle der Daten­übertragung und verhindert, daß bei mehreren aufeinan­derfolgenden Aufrufen Textnummern über-schrieben werden.
Hinweis:
Wenn die Aufrufe „zu schnell“ aufeinanderfolgen, kann ohne Handshake folgendes passieren:
Gesendet: <Ctrl C> 1 <CR> <Ctrl C> 2 <CR> <Ctrl C> 3 <CR>
Ausdruck:
Maschine Nr. 3 gespeicherter Text Nr. 1
2 nur „2“ gedruckt, Text fehlt
3 nur „3“ gedruckt, Text fehlt
BUSY
44
Option PI-BCD
Während der Wartezeit ist die Leitung „BUSY“ (Pin 20b) high. In dieser Zeit kann der 8040 nichts empfangen.
Nach Ablauf der Wartezeit wird „BUSY“ zurückgesetzt, es können die nächsten Daten empfangen werden.
Ein Strobe-Impuls löst den nächsten Druckvorgang und das nächste Intervall aus.
t
1
BUSY
0
t: Zeit für Ausdruck (ca. 1,6 sec. / Zeile)
oder die entsprechende Intervallzeit.
Page 45
Aufruf über serielle Schnittstelle
7.4. Textausgabe (Version 8040-E)
7.4.1. Feste Texte
Um einen Text auszudrucken, muß der Drucker eine „Sendung“ in folgender Form erhalten:
< Ctrl C > Textnummer < CR >
Der Drucker sucht den zur Nummer gehörenden, gespeicherten Text und druckt ihn aus.
Ist kein Text vorhanden, so wird auch keiner ausgedruckt.
Siehe auch „Automatische Text-Einfügung“, Seiten 47/48.
Wichtige Hinweise:
.
<LF> allein wird als Druckauslöser nicht akzeptiert !
.
Zwischen mehreren Textaufrufen nacheinander muß jeweils eine Wartezeit von mindestens 2 sec. liegen, sonst werden einige beim Ausdruck übersprungen !
.
Mehrere Textaufrufe mit <Ctrl C> und „normale“ Sendungen dürfen aus dem gleichen Grund nicht miteinander kombiniert werden !
.
Kombination von Text und Datum / Uhrzeit (Protokoll) siehe Kapitel 7.5. !
Aufruf bei einem Drucker mit Adresse:
<Ctrl E> Adr. <Ctrl E> <Ctrl C> Nr. <CR> <Ctrl D>
45
Page 46
Aufruf über BCD­Schnittstelle
Für den Textaufruf dienen die Steuereingänge L, M, N, P.
Es werden die Steuereingänge decodiert, die zum Zeit- punkt des Strobes aktiv sind (siehe Timing-Diagramm).
Die Zuordnung von Text-Nummer und Codierung ergibt sich aus folgender Tabelle:
Textnr. Codierung Bemerkung
LMNP
8421
10000 20001 30010 40011 50100 60101 70110 8 0 1 1 1 Nur Eingang L auf Ground 91000 10 1001 11 1010 12 1 0 1 1 Nur Eingang M auf Ground 13 1100 14 1 1 0 1 Nur Eingang N auf Ground 15 1 1 1 0 Nur Eingang P auf Ground
46
1 1 1 1 Alle Eingänge offen
Wenn alle Eingänge offen sind, wird zum Meßwert die ein­gestellte Maßeinheit mitgedruckt (siehe Kapitel 6.3.).
Fehlermeldung „TEXT NR. !“
tritt auf, wenn unter dieser Nummer kein Text ab­gespeichert wurde.
Page 47
Timing­Diagramm für BCD-Option
Beispiel: Textaufruf (Nr.6) mit Datum / Uhrzeit und Meßwerteinblendung
Gültige Daten
Meßwert 10
10 10 10 10 10
5
4
3
2
1
0
>1 ms
>1 ms
M N P
H L H L H L H L
H L
Text-Nr. L
Datum / R Uhrzeit
Strobe A oder Strobe B
H L H L
Ausdruck des Beispiels:
15. 01. 03 ÖLTEMPERATUR 194,56 °C
>1 ms
47
Page 48
7.4.2. Texte mit zusätzlichen Meßwerten
Meßdaten seriell
Textaufruf und Einsetzen von Meßwerten unterscheidet sich vom oben beschriebenen Aufruf von festen Texten:
.
Es muß kein Steuerzeichen gesendet werden.
Diese Form kann bei Geräten gewählt werden, die nur Vorzeichen, Meßwerte und <CR> senden können.
.
Textauswahl erfolgt über Option PI; es werden die Steuereingänge decodiert, die zum Zeitpunkt von <CR> aktiv sind. Der Drucker ist seriell eingestellt.
.
Die seriell empfangenen Meßwerte werden beim Aus­druck an die Stelle des Platzhalters eingesetzt. Gültig sind alle ASCII - Zeichen.
.
Automatische Texteinfügung (siehe Seiten 50 ff).
Hinweis:
Sind alle Steuereingänge L, M, N, P offen, dann arbeitet das serielle Interface „normal“ d.h., gedruckt wird das, was gesendet wurde.
Platzhalter
Bei der Texteingabe werden standardmäßig bis 6 Stellen für den Ausdruck von Meßdaten automatisch reserviert (siehe Kapitel 6.4.), es können aber bis zu 10 Stellen ausgedruckt werden. Bei der Texteingabe muß das entsprechend durch Leerstellen berücksichtigt werden, da sonst nachfolgende Textzeichen überschrieben werden, z.B.:
48
ÖLTEMPERATUR X X X X X X °C
2 weitere Leerstellen Platzhalter „CTRL V“
Bei entsprechender Beschaltung wird ein Meßwert ge­druckt: Öltemperatur + 1 2 3 4. 5 6 °C
„überschriebene“ Stellen
Page 49
Fehlermöglichkeit:
Es wird ein Text ohne Platzhalter angewählt: der Textanfang wird überschrieben mit zusätzlicher Kennung „ „.


Text: Öl temperatur zu hoch gedruckt wird: + 1234. 56 tur zu hoch


Meßdaten BCD
Ist bei der Texteingabe Platz für einen einzublendenden Meßwert vorgesehen worden, so wird dieser dann im Betrieb des Druckers an die entsprechende Stelle im Text gesetzt (siehe auch Kapitel 6.4. / 7.4.). Es sind die Zahlen 0 bis 9 und 6 Sonderzeichen darstellbar (siehe Kapitel 4.4.).
Beispiel:
NETZSPANNUNG AUF 201,56 V ABGESUNKEN
„ ERROR TEXT - NR. „
Der Meßwert wird zusätzlich in der nächsten Zeile ausge­geben.
.
Kombination von Meßdaten / Text und Datum / Uhr siehe Kapitel 7.5. „Protokoll“.
7.4.3. Textblock
Ein Textblock besteht aus der Zusammenfassung mehrerer Texte; er wird durch einen einzigen Aufruf ausgedruckt.
(Nur mit BCD-Interface möglich).
Zur Eingabe als Block siehe Kapitel 6.4. Aufgerufen wird der Textkopf dadurch, daß die erste
Textnummer innerhalb des Textkopfes aufgerufen wird. Beispiel:
Text - Nr.
OMEGA 1
AUFTRAG NR: 5 DATUM: 6 PRÜFER: 7
HILFSSPANNUNG: V 9
2 3 4
8
49
Page 50
Wird innerhalb des Textkopfes eine andere Textnummer aufgerufen, so wird nur der von dieser Textnummer an folgende Textkopf ausgedruckt (z.B. Text-Nr. 5).
AUFTRAG NR: DATUM: PRÜFER: HILFSSPANNUNG: V
NEU
ÎÎ
Î
ÎÎ
Sämtliche anderen Möglichkeiten wie Druck von Datum
1)
und Uhrzeit oder Meßwerteinblendung bleiben davon unberührt (nur 1 Meßwert je Aufruf !).
1)
siehe folgendes Kapitel 7.5
„Automatische Text-Einfügung“ seriell
(Autom. Text insert) (Ab Software V: 502.2)
Hintergrund:
Der Ausdruck von gespeicherten Texten in Kombination mit seriellen Daten war bisher nur zusammen mit der BCD- Option möglich, d.h. ein Text wurde über die Eingänge L, M, N, P fest angesteuert und zusammen mit den seriell gesen­deten Daten ausgedruckt.
Ohne BCD-Option (Textaufrufe mit < Ctrl C > Nr. < CR > ) konnten keine Daten in gespeicherte Texte eingefügt werden.
Mit der neuen Funktion ist es nun möglich, ohne Text­aufruf serielle Datenblöcke in gespeicherte Texte ein­zufügen. Dieser Modus muß im Menü „TEXTINPUT“
abschließend nach der Texteingabe eingestellt werden:
* * * END OF TEXT INPUT * * * TO REPEAT TEXT-INPUT, PRESS „SELECT“ TO END TEXT-INPUT, PLEASE PRESS „ENTER“
YES ? AUTOM: TEXT INSERT NO ? PRINT ALL COMMENTS NO ?
50
Es bedeutet:
NO - Alle Druckfunktionen wie bisher (d.h. auch Verwendung
der BCD-Option wie bisher).
YES - Anwahl des Einfüge-Modus; der 8040 fügt jetzt
alle empfangenen Daten in Texte ein !
Page 51
Funktion:
Der 8040 empfängt und speichert zunächst alle seriellen Datenblöcke, wobei die Zahl der Druckauslöser <CR> mitgezählt wird. Nach Empfang des letzten Datenblocks wartet der 8040 ca. 2 sec. und sucht dann, beginnend mit Text Nr.1, soviele gespeicherte Texte mit Platzhalter, wie er Datenblöcke gezählt hat, und druckt diese Texte zu­sammen mit den eingefügten Variablen aus. Innerhalb dieser Reihe werden Texte ohne Platzhalter mitgedruckt. In dieser Zeit ist der 8040 nicht empfangsbereit (Meldung RTS „busy“ und XOFF). Nach Druckende findet ein Reset auf Text-Nr. 1 statt.
Beispiele siehe Kapitel 8.4. Wichtige Hinweise:
- Die Länge eines Datenblocks kann maximal 40 ASCII - Zeichen betragen. Bei der Texteingabe reserviert der Platzhalter <Ctrl V> nur 6 Variablenplätze. Der 8040 setzt aber die empfangenen Daten ab der ersten reservierten Stelle ohne Rücksicht auf eventuell gespeicherte Zeichen ein. Es müssen also während der Texteingabe für den zu erwartenden Datenblock genügend Stellen freigehalten werden.
- Eine Markierung von Textblöcken mit <Ctrl X> <Ctrl Y> ist unnötig.
- Diese Funktion ist nur ohne BCD-Option im Menü an­wählbar.
- Ein Druckintervall kann mit dieser Funktion nicht kombiniert werden.
- Wenn die Funktion angewählt ist, können keine „normalen“ Textaufrufe mit <Ctrl C> Nr. <CR> generiert werden, eine Mischung der beiden Modi ist unmöglich.
- Die maximale Anzahl von 15 gespeicherten Texten kann nicht verlängert werden. Es werden Datenblöcke ignoriert, wenn dieses Limit überschritten wird.
51
Page 52
7.5. Ausgabe von Datum und Uhrzeit (Version 8040-E)
Ausgabe
Protokoll
Protokoll seriell
Datum / Uhrzeit können über das serielle Interface II gesendet werden.
Anforderung:
< Ctrl W > < CR >
Adressiert:
<Ctrl E> Adr. <Ctrl E> <Ctrl W> <CR> <Ctrl D>
Der 8040 sendet Datum / Uhrzeit zurück in der Form: < CR > < LF >
15.1.03 17:03:24 < CR > < LF >
Während der Sendung kann nichts empfangen werden (RTS = LOW).
Der 8040 kann Datum und Uhrzeit zusammen mit Meß­werten oder Texten als Protokoll ausdrucken. Datum / Uhrzeit werden jeweils dem eigentlichen Aus­druck vorangestellt.
Man hat die Wahlmöglichkeit Datum / Uhrzeit permanent oder nur auf Wunsch über ein Steuerzeichen mitzu­drucken.
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Die Auswahl ist im Menüprogramm zu treffen unter:
PRINT DATE / TIME HEADLINE
.
Jeder Sendung wird das Protokoll vorangestellt (permanent).
.
Bei mehreren Sendungen nacheinander (d.h. der 8040 druckt noch) wird das Protokoll nur einmal vorangestellt.
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z.B.:
15.01.03 16:57:30 Öltemperatur 367,5 °C Öldruck in Ordnung Kessel 1
Pause >
15.01.03 16:58:59 Kessel 2 Läuft noch Temperatur 258,6 °C
PRINT DATE / TIME CTRL „ \ „
Datum / Uhrzeit werden nur dann vorangestellt, wenn das Zeichen < Ctrl \ > empfangen wird.
Protokoll BCD
Hierfür muß während des Strobe-Impulses (zusätzlich) der Steuereingang R auf Ground gelegt werden (siehe Kapitel 7.4 - Timing-Diagramm).
Das Protokoll wird vor den Meßdaten oder Texten ausgedruckt.
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8. Anhang
8.1. Menüprogramm / Vollständige Auswahl
Grundversion
BAUDRATE 100 ?
DATA FORMAT 7 ?
PARITY NO
CHANGE ADRESS (00) NO ?
PRINTER ADRESS _0
MODE ON LINE ?
PRINT STRENGTH
PRINT FORMAT INVERSE ?
CHARACTERS / LINE 40 ?
CHARACTERSET ASCII ?
INTERFACE CENTRONICS ?
SERIAL
150 ? 300 ? 600 ? 1200 ? 2400 ? 4800 ? 9600 ?
8 ?
EVEN ? ODD ? MARK ? SPACE ?
YES ?
3_ 31
OFF LINE ?
+..........0
. .
........+ 0
NORMAL ?
20 ?
GERMAN ? SWEDISH / FINNISH FRENCH ? DANISH / NORWEGIAN CYRILLIC ? SPANISH ?
BCD ? SERIAL ?
BCD
NUMERATOR EXTERNAL RESET ?
UNIT EXTERNAL ?
>>> ppm CO
PRINT INTERVALL NO ?
>>> 12h 34m 50s
EXTERNAL CONTROL ?
MENU ?
A ? . . ppm CO ?
YES ?
00h 00m _0s 00h 0_m 50s 00h _4m 50s 0_h 34m 50s _2h 34m 50s
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Ende der Grundversion
* END *
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TEXTINPUT NO ?
YES ?
8040-E
GRUNDPARAMETER
SERIAL
PRINT DATE / TIME CTRL „\“ ?
SET CALENDA NO ?
ATTENTION: - - MEMORY LOCKED REMOVE JUMPER „A“ AND PRESS „ENTER“
SET CALENDAR 12.01.03
>>> 15.01.03
SET TIME NO ?
SET TIME 15:57:26
>>> 15:48:00
TO STORE TIME, PLEASE PRESS „ENTER“ TO SET TIME AGAIN, PRESS „SELECT“
BCD
CENTRONICS
HEADLINE ?
YES ?
_2.01.03 1_.01.03 . . . .
15.01.0_
YES ?
_5:57:00 . . . . 15:4_:00
Einstellung
entsprechend
}
Grundversion
PLEASE SELECT SERIAL PARAMETERS
! ONLY FOR TEXT-INPUT !
BAUDRATE 300 B
DATA FORMAT 8 B
PARITY NO ?
PRINT ALL COMMENTS YES ?
PRINT ALL COMMENTS YES ?
TO REPEAT TEXT-INPUT, PRESS „SELECT“
TO END TEXT-INPUT, PRESS „ENTER“
AUTOM. TEXT INSERT NO ?
PRINT ALL COMMENTS NO ?
YES ?
NO ?
1)
EDIT ? FILE ?
1)
NO ?
* END *
Ende der Version 8040-E
*** END OF TEXT-INPUT ***
1) - Druck aller gespeicherten Texte
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8.2. Zeichensätze
Bei Datenübertragung verwendete Steuerzeichen
Allgemein gültige Zeichen
Zeichen HEX Bedeutung Bezeichnung
Ctrl D 04 Ende der Übertragung EOT
Ctrl E 05 Satz Adresse ENQ Ctrl J 0A Line feed LF Ctrl M 0D Carriage return CR Ctrl Q 11 Empfangsbereitschaft XON Ctrl S 13 Empfang busy XOFF
Vom Drucker zusätzlich belegte Zeichen
Ctrl F 06 40 Zeichen / Zeile Ctrl R 12 20 Zeichen / Zeile Ctrl T 14 Druckart invers Ctrl U 15 Druckart normal
Ctrl W 17 Sendeanforderung: Datum / Uhrzeit Ctrl \ 1C Druck: Datum / Uhrzeit im Protokoll
Ctrl A 01 Eingabe: Text (Edit - Modus) Ctrl C 03 Textaufruf Ctrl X 18 Textblock Beginn Ctrl Y 19 Textblock Ende Ctrl V 16 Platzreservierung für Meßwerte (6 Digits) Ctrl Z 1A Ende File - Modus Ctrl [ 1B Ende Edit - Modus (ESC)
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Zeichensatz - verschiedene Landessprachen
Abweichend vom ASCII - Zeichensatz haben folgende HEX - Codes unterschiedliche Bedeutung:
Hex-Code 23 24 40 5B 5C 5D 5E 60 7B 7C 7D 7E
ASCII # $ @ [ \ ] ^ ` { ¦ }~ Deutsch # $ § Ä Ö Ü ^ ` ä ö ü ß S / SF § É Ä Ö Å ^ é ä ö å ü Franz. £ $ à ° ç § ^ ê é ù è ë DK / N # É Æ Ø Å Ü é æ ø å ü Span. #$@Í Ñ ^` ñç
?
,
:
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*) Geändert gegenüber dem IBM-Zeichensatz Nr. 437 sind folgende Codes:
Zu beachten ist bei der Verwendung von Graphikzeichen, daß der 8040 kein graphikfähiger Drucker ist; d.h. es entstehen u.U. Lücken.
Graphik-Drucker
8040
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Beispiel 1:
Ausdruck von Variablen (Datum, Kennungen und Gewichte).
8.3. Beispiele für automatische Text - Einfügung
Datenempfang:
10:15:33 15/01/03 <CR>1<CR> 123 <CR> 1 <CR> 1027<CR> 997 <CR> 30 <CR>
Ausdruck: Nr. Gespeicherte Texte
(„T“ = Platzhalter) 10:15:33 15/01/03 1 TTTTTT Produkt Nr.: 123 2 Produkt Nr.: TTTTTT Chargen Nr.: 1 3 Chargen Nr.: TTTTTT Brutto: 1027 kg 4 Brutto: TTTTTT Netto: 997 kg 5 Netto: TTTTTT Tara: 30 kg 6 Tara: TTTTTT
6 Datenblöcke wurden eingefügt und der Reihe nach gedruckt.
Beispiel 2:
Ausdruck von Qualitätstest mit verschiedenen Variablen
Beispiel 3:
Eine einfache Möglichkeit, eine Gruppe von Texten als Textblock auszudrucken
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In diesem Beispiel fügt der 8040 automatisch Datum / Uhrzeit hinzu über die Menüeinstellung „PRINT DATE / TIME HEADLINE“. Es werden 4 Datenblöcke an den 8040 gesendet.
Datenempfang: 115<CR> 33.7<CR> 62.8<CR> 228.7<CR>
Ausdruck: Nr. Gespeicherte Texte
13.01.03 13:49:52 OMEGA 1 OMEGA
2 3 4
Endprüfung Gerät Nr.: 115 5 Endprüfung Gerät Nr.: TTTTTT
- - - Prüfprotokoll - - - 6 - - - Prüfprotokoll - - ­Umgebungstemp: 33.7 °C 7 Umgebungstemp.: TTTTTT°C Burn-in Temp.: 62,8 °C 8 Burn-in-Temp.: TTTTTT°C Nennspannung: 230 Vac 9 Nennspannung: 230 Vac Gemessen: 228.7 Vac 10 Gemessen: TTTTTTVa c
Der Ausdruck besteht aus 10 Texten, 4 mit eingesetzten Variablen und 6 ohne.
Getriggert wird dieser Ausdruck durch ein einfaches <CR>, es sind keine weiteren Daten notwendig. Beachte: Der letzte Text (hier Nr.7) muß ein Text mit Platzhalter sein ! - Datum / Uhrzeit wird über die Menüeinstellung „PRINT DATE / TIME HEADLINE“ mitgedruckt.
Ausdruck: Nr. Gespeicherte Texte
15.01.03 10:34:53 Hergestellt von: 1 Hergestellt von:
2
OMEGA 3 OMEGA
4 5 6
7 TTTTTT Alle Texte bis zu Text Nr.6 (Ohne Platzhalter werden gedruckt. Text Nr.7 mit dem 1.Platzhalter druckt eine Leerzeile. - Wären Daten vor dem <CR> gesendet worden, dann würden sie hier eingesetzt.
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II Papieraufwickelvorrichtung PAV
1. Allgemeines
Der PAV ist eine spezielle Papieraufwickelvorrichtung für den Einbaudrucker
8040. Das Gerät ist dem Einbaudrucker in Funktion und Design angepaßt. Die Montage erfolgt vorzugsweise direkt unter dem Drucker. Das bedruck­te Papier wird von einem Motor automatisch aufgewickelt. Über eine klapp­bare Frontplatte kann das Papier problemlos eingefädelt bzw. entnommen werden. Die Aufwickelvorrichtung befindet sich in einem DIN - Gehäuse. Stromversorgung und Steuerung des Motors erfolgen über das mitgelieferte Anschlußkabel, das an den Anschluß 12 des 8040 (siehe Kapitel I. 3.) aufgesteckt wird. Eine Leuchtdiode zeigt die Betriebsbereitschaft an. Je nach Abstand zwischen 8040 und PAV sind mindestens die letzten 9 Druck­zeilen sichtbar.
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Aufbau
8
17
151
5
Montage
ON
2
144
Vorderseite
136
1
3
6
72
66
4
152
Rückseite in Einbau­lage
1 Anzeige Betriebsbereitschaft 2 Öffnung für Papiereinzug 3 Griff 4 Steckanschluß für An­5 Befestigungsschrauben schlußkabel vom 8040 6 Schutzleiteranschluß (Belegung: Motorsteuerung,
+5 V, ohne Belegung, GND-)
138 +1
68 +0,7
Die Aufwickelvorrichtung wird von vorn in den Schalttafelaus­schnitt (nach DIN) eingesetzt und mit den seitlichen Druck­schrauben gegen die Schalttafelrückwand festgespannt. Die Schalttafel darf maximal 12 mm dick sein.
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Vergewissern Sie sich, daß das Gerät fachgerecht befestigt ist, bevor es angeschlossen und eingeschaltet wird.
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2. Technische Daten
Aufwicklung
Umwelt­bedingungen
Maße
Sonstiges (Anschluß)
Elektromotor mit Rutschkupplung Elektronisch gesteuerter Nachlauf ca.3 sec.
Papierbreite: max. 80 mm Papierlänge: max. 15 m
Lagertemperatur: -20 °C bis +80 °C Arbeitstemperatur: 0 °C bis +70 °C Klimaeignung: Klimaklasse 2
(nach VDE 3540)
Schutzart Gehäuse: IP 50
(nach DIN 40050) Mech. Festigkeit: nach IEC 1010 Sicherheit: IEC 1010 Klasse 1
CAT I EMV-Immunität: DIN EN 61 0004-1
bis 4 EMV-Störstrahlung: DIN EN 50 081
Klasse B Einstrahlfestigkeit IEC 801, Niveau 3
Abmessungen (BxHxT): 144 x 72 x 159 [mm]
Anschlußstecker: Federleiste,
4pol.,
verpolungssicher
Service: Rutsch­kupplung
Anschlußkabel: AWG 26, ca.100 mm Versorgung: durch 8040 (5 V DC)
Das Drehmoment der Rutschkupplung ist werksseitig justiert und bedarf normalerweise keiner Verstellung.
Der Wickelzug des Motors kann mit einer leichten Drehung der durch das linke Loch im Körper zugänglichen Schraube verstellt werden:
leichter = Drehung nach links fester = Drehung nach rechts
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3. Bedienung
Papier­entnahme
Papier einfädeln
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1. Die Frontplatte (1) am Griff (4) nach vorn ziehen.
2. Die Halterung (3) mitsamt dem Papier vom Rollen­körper abziehen; dabei die Aussparung der Halterung entsprechend der Abbildung drehen.
3. Die Papierrolle jetzt von der Halterung abziehen.
4. Das neue Papier in Pfeilrichtung einmal um den Rollen­körper (2) wickeln.
5. Die Halterung (3) dann so aufstecken, daß die Stifte in die Rillen im Körper passen.
6. Die Frontplatte schließen.
7. Die „LINE FEED“- Taste am 8040 drücken, bis das Papier gespannt ist.
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III Zubehör
Papieraufwickelvorrichtung PAV (inkl. Verbindungskabel).
Schutzkappe für 8040 in Verbindung mit PAV, Schutzklasse IP 64. Abmessungen: 155 x 155 [mm].
Parallel - Option (BCD oder Centronics) Nachrüstsatz Schraubklemmenanschluß.
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Für Ihre Notizen
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OMEGA garantiert, dass die Geräte frei von Material- und Verarbeitungsfehlern sind. Die Garantiedauer beträgt 13 Monate, gerechnet ab dem Verkaufsdatum. Weiterhin räumt OMEGA eine zusätzliche Kulanzzeit von einem Monat ein, um Bearbeitungs- und Transportzeiten Rechnung zu tragen und sicherzustellen, dass diese nicht zu Lasten des Anwenders gehen.
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OMEGA ist gerne bereit, Sie im Bezug auf Einsatz- und Verwendungs möglichkeiten unserer Produkte zu beraten. OMEGA übernimmt jedoch keine Haftung für Fehler, Irrtümer oder Unterlassungen sowie für Schäden, die durch den
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Spezifikationen entsprachen und frei von Verarbeitungs- und Materialfehlern sind. Jegliche weitere Garantie, ob ausdrückliche oder implizit angenommene, einschließlich der der Handelsfähigkeit sowie der Eignung für einen bestimmten Zweck ist ausdrücklich ausgeschlossen. Haftungsbeschränkung: Der Anspruch des Käufers ist auf den Wert des betroffenen Produkts/Teiles begrenzt. Ein darüber hinausgehende Haftung ist ausgeschlossen, unabhängig davon, ob diese aus Vertragsbestimmungen, Garantien, Entschädigung oder anderen Rechtsgründen hergeleitet werden. Insbesondere haftet OMEGA nicht für Folgeschäden und Folgekosten.
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GARANTIEBEDINGUNGEN
RÜCKGABEN/REPARATUREN
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2. Modell und Seriennummer des Produkts.
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1. Die Auftragsnummer, unter der die Instandsetzung bestellt wird.
2. Modell und Seriennummer des Produkts.
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TEMPERATUR
VU Thermoelement-, Pt100- und Thermistorfühler, Steckverbinder, Zubehör VU Leitungen: für Thermoelemente, Pt100 und Thermistoren VU Kalibriergeräte und Eispunkt-Referenz VU Schreiber, Regler und Anzeiger VU Infrarot-Pyrometer
DRUCK UND KRAFT
VU Dehnungsmessstreifen, DMS-Brücken VU Wägezellen und Druckaufnehmer VU Positions- und Wegaufnehmer VU Instrumente und Zubehör
DURCHFLUSS UND FÜLLSTAND
VU Massedurchflussmesser und Durchflussrechner VU Strömungsgeschwindigkeit VU Turbinendurchflussmesser VU Summierer und Instrumente für Chargenprozesse
pH/LEITFÄHIGKEIT
VU pH-Elektroden, pH-Messgeräte und Zubehör VU Tisch- und Laborgeräte VU Regler, Kalibratoren, Simulatoren und Kalibriergeräte VU Industrielle pH- und Leitfähigkeitsmessung
DATENERFASSUNG
VU Kommunikations-gestützte Erfassungssysteme VU PC-Einsteckkarten VU Drahtlose Sensoren, Messumformer, Empfänger und Anzeigen VU Datenlogger, Schreiber, Drucker und Plotter VU Software zur Datenerfassung und -analyse
HEIZELEMENTE
VU Heizkabel VU Heizpatronen und -streifen VU Eintauchelemente und Heizbänder VU Flexible Heizelemente VU Laborheizungen
UMWELTMESSTECHNIK
VU Mess- und Regelinstrumentierung VU Refraktometer VU Pumpen und Schläuche VU Testkits für Luft, Boden und Wasser VU Industrielle Brauchwasser- und Abwasserbehandlung VU Instrumente für pH, Leitfähigkeit und gelösten Sauerstoff
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