2. Hauptbestandteile eines tragbaren (externen) Benzintanks 10
3. Fernbedienung 11
a) Hauptbestandteile 11
b) Kontrollhebel 11
c) Leerlaufsperre 12
d) Leerlaufhebel 12
C. BETRIEB 13
1. Installationshinweise 13
2. Befestigung des Außenbordmotors 13
3. Befestigungshöhe 14
4. Anklammern des Außenbordmotors 15
5. Einfahren des Motors 16
6. Checkliste - Vor jeder Inbetriebnahme 16
7. Betanken 17
8. Starten des Motors 18
9. Aufwärmen des Motors 20
10. Gangschaltung 21
11. Trimmen des Außenbordmotors 23
12. Einstellen des Trimmwinkels 23
13. Hochkippen des Motors 23
14. Abkippen des Motors 24
2
15. Fahren im Flachwasser 25
16. Fahren im Salzwasser 25
D. WARTUNG UND PFLEGE 26
1. Technische Daten 26
2. Schmieren 27
3. Zündkerze reinigen und einstellen 27
4. Überprüfung des Benzinsystems 28
5. Reinigung des Benzinfilters 29
6. Inspektion der Leerlaufdrehzahl 30
7. Wechsel des Motoröls 31
8. Überprüfung der Verdrahtung und Steckverbindungen 32
9. Überprüfung des Abgasaustritts 32
10. Überprüfung auf Wasserlecks 32
11. Überprüfung auf Ölaustritt 32
12. Überprüfung des Propellers 32
13. Entfernen des Propellers 33
14. Anbringen des Propellers 34
15. Wechsel des Getriebeöls 34
16. Reinigung des Benzintanks 35
17. Anoden überprüfen und ersetzen 36
18. Überprüfung der Motorabdeckung 36
19. Anstrich der Bootsunterseite 36
20. Transport und Lagerung 36
21. Motor winterfest einlagern 38
22. Gartenschlauch-Durchspül-Vorrichtung 39
23. Wartungstabelle 39
E. PROBLEMBEHANDLUNG 41
1. Prüftabellen 41
2. Befristete Maßnahmen bei einem Notfall 43
3. Eine Sicherung ersetzen 44
4. Starter arbeitet nicht/Notfallstart 44
5. Behandlung eines unter Wasser stehenden Motors 45
F. ANSCHLUSSDIAGRAMME 47
G. EG KONFORMITÄTSERKLÄRUNG 49
Technische Änderungen bzw. Druckfehler bleiben vorbehalten.
3
Die in dieser Bedienungsanleitung enthaltenen Abbildungen können in einigen
Details von dem tatsächlichen Design Ihres Geräts abweichen.
Folgen Sie in einem solchen Fall dennoch den beschriebenen Sachverhalten.
EINFÜHRUNG
Sehr geehrte Kundin/sehr geehrter Kunde! - Bevor Ihr Außenbordmotor das
Herstellerwerk verlassen hat, wurde er eingehend auf seine Sicherheit und
Funktionstüchtigkeit überprüft. Sollte Ihr Außenbordmotor sichtbare Beschädigungen aufweisen, nehmen Sie ihn keinesfalls in Betrieb. Setzen Sie
sich in diesem Fall mit dem Geschäft in Verbindung, in dem Sie den
Außenbordmotor erworben haben.
1. Lesen Sie diese Betriebsanleitung, bevor Sie den Außenbordmotor an
Ihrem Boot anbringen und/oder erstmalig in Betrieb nehmen.
2. Das Gerät ist ausschließlich zum Antrieb eines Bootes bestimmt.
3. Betreiben Sie den Außenbordmotor ausschließlich im Sinne seiner
bestimmungsgemäßen Verwendung.
4. Erlauben Sie niemandem, der mit der Betriebsanleitung nicht vertraut
ist, den Außenbordmotor zu benutzen.
5. Verwahren Sie diese Betriebsanleitung zur zukünftigen Nutzung an
einem sicheren Ort.
6. Falls Sie den Außenbordmotor weitergeben, müssen Sie diese
Betriebsanleitung ebenfalls mit übergeben.
Der Hersteller behält sich das Recht vor, solche Änderungen vorzunehmen, die
keinen Einfluss auf die Funktionsweise des Außenbordmotors haben.
Entsorgen Sie das Verpackungsmaterial entsprechend den örtlichen
Vorschriften an Ihrem Wohnort.
Der von Ihnen gekaufte Außenbordmotor wurde möglicherweise inzwischen
verbessert und weist somit vielleicht Unterschiede zur Betriebsanleitung auf.
Dennoch sind die Funktionen und Betriebsbedingungen identisch, sodass Sie
die Betriebsanleitung im vollen Umfang nutzen können.
4
WARNUNG!
Achten Sie beim Entpacken unbedingt darauf, dass die Bestandteile der
Verpackung ( Polyäthylentüten, Polystyrenstücke ) nicht in die
Reichweite von Kindern gelangen. ERSTICKUNGSGEFAHR!
Signalworte
WARNUNG! verweist auf eine
Gefahrensituation, die ,wenn sie nicht
abgewendet wird, eine mögliche
bevorstehende Gefährdung für Leben
und Gesundheit zur Folge hat.
HINWEIS! verweist auf eine
Gefahrensituation, die, wenn sie nicht
abgewendet wird, eine mögliche
Beschädigung des Geräts zur Folge hat.
A. ALLGEMEINE INFORMATIONEN
1. Aufnahme der Identifikationsnummer
Die Seriennummer des Außenbordmotors finden Sie auf dem Schild an der
Backbordseite der Spiegelhalterung.
Notieren Sie die Seriennummern Ihres Außenbordmotors auf den nachfolgend
bereitgestellten Freiräumen. Mit Hilfe der Seriennummer können Sie Ersatzteile
einfacher bei Ihrem Einzelhändler bestellen und den Außenbordmotor im Falle
eines Diebstahls identifizieren.
Seriennummer des Außenbordmotors:
Seriennummer des Motors:
5
Die Seriennummer des Motors ist in die
Aluminiumummantelung des Motors
gefräst.
2. Erklärung des Herstellers
Dieser Außenbordmotor entspricht den Anforderungen der Richtlinie
2003/44/EC bezüglich der Abgas- und Geräuschemission. Die folgenden
Installations- und Wartungsanweisungen garantieren, falls befolgt, den Betrieb des
Außenbordmotors in Übereinstimmung mit:
1. den Abgasemissionsbegrenzungen während der normalen Lebensdauer des
Motors (350 Stunden bzw. 10 Jahre, je nachdem, welcher Wert zuerst erreicht
wird) bei normalen Betriebsbedingungen.
2. den Geräuschemissionsbegrenzungen während der normalen Lebensdauer des
Motors (350 Stunden bzw. 10 Jahre, je nachdem, welcher Wert zuerst erreicht
wird) bei normalen Betriebsbedingungen.
3. Allgemeine Sicherheitshinweise
HINWEIS! Alle 4-Takt-Motoren werden vom Hersteller ohne
Motoröl geliefert.
Lesen Sie die komplette Betriebsanleitung, bevor Sie den Außenbordmotor
befestigen oder in Betrieb nehmen; dadurch erhalten Sie grundlegende
Kenntnisse über den Motor und dessen Betrieb.
Bevor Sie Ihr Boot benutzen, lesen Sie alle mit dem Boot mitgelieferten
Bedienungs- oder Betriebsanleitungen sowie alle daran angebrachten Schilder
und Aufkleber. Vergewissern Sie sich, alle darin enthaltenden Informationen
verstanden zu haben, bevor Sie Boot und Motor in Betrieb nehmen.
Der Motor darf das Boot nicht zu sehr motorisieren. Ein zu starker Motor kann
dazu führen, dass Sie die Kontrolle über das Boot verlieren. Die Nennleistung
des Motors muss einem Wert gleich oder weniger der maximal zulässigen PSKapazität des Boots entsprechen. Falls Sie die PS-Kapazität des Bootes nicht
kennen, informieren Sie sich beim Händler oder Hersteller des Bootes über den
maximal zulässigen Wert.
Nehmen Sie keine Modifikationen am Motor vor. Alle Modifikationen können
den Motor unbrauchbar oder unsicher machen. Eine inkorrekte
Propellerauswahl und eine nicht ordnungsgemäße Benutzung kann nicht nur zu
einem Motorschaden führen, sondern auch den Treibstoffverbrauch negativ
6
beeinflussen. Informieren Sie sich bei Ihrem Händler über die ordnungsgemäße
Benutzung.
Betreiben Sie den Außenbordmotor niemals nach dem Genuss von Alkohol
oder Drogen. Rauschzustände und Trunkenheit sind der Grund für rund 50 %
aller durch Bootsunfälle verursachten Todesfälle.
Halten Sie für jeden Bootsinsassen einen zugelassenen Rettungsschwimmkörper
an Bord bereit. Es ist ratsam, bei jedem Bootsgang eine Rettungsschwimmweste
zu tragen. Zumindest Kinder und Nichtschwimmer müssen immer eine
Rettungsschwimmweste tragen.. Jeder Bootsinsasse muss eine
Rettungsschwimmweste tragen, wenn die äußeren Bedingungen der Bootsfahrt
potentiell gefährlich sind.
Benzin ist hochentzündlich. Auch Benzindämpfe sind entzündlich und explosiv.
Gehen Sie vorsichtig mit Benzin um, und lassen Sie auch bei dessen Lagerung
immer Vorsicht walten. Achten Sie vor dem Starten des Motors darauf, dass
keine Benzindämpfe oder Benzinlecks vorhanden sind.
Dieser Motor stößt Abgase aus, die Kohlenmonoxid enthalten, ein farb- und
geruchsloses Gas, das zu Hirnschädigungen oder zum Tode führen kann, wenn
es eingeatmet wird. Die Vergiftungssymptome sind Übelkeit, Schwindelgefühle
und Benommenheit. Belüften Sie Cockpit und Kabinen gut. Blockieren Sie
niemals den Abgasauslass.
Überprüfen Sie vor jeder Inbetriebnahme des Motors die ordnungsgemäße
Funktion der Drosselklappe, Schaltung und Steuerung.
Befestigen Sie während des Betriebs des Motors die Sicherheitsleine der
Motorabschaltung an einer sicheren Stelle Ihrer Kleidung oder Ihres Armes
oder Beines. Falls Sie während der Fahrt die Kontrolle über das Ruder verlieren,
wird die Leine vom Schalter gezogen und der Motor somit abgeschaltet.
Setzen Sie sich über die Gewässerordnung oder Seerechtsbestimmungen des
Gebietes, in dem Sie das Boot benutzen, in Kenntnis. Halten Sie alle Gesetze
und Verordnungen strikt ein.
Bleiben Sie stets über die Wetterbedingungen informiert. Überprüfen Sie vor
jeder Bootsfahrt die Wettervorhersage. Unterlassen Sie Bootsfahrten bei
gefährlichem Wetter.
Informieren Sie eine außenstehende Person über das Ziel Ihrer Bootsfahrt.
Vergessen Sie nicht, sich anschließend zurückzumelden.
Lassen Sie bei einer Bootsfahrt gesunden Menschenverstand und Ihr
Urteilsvermögen walten. Seien Sie sich über Ihre Fähigkeiten und dem
Verhalten Ihres Boots bei den verschiedenen äußeren Umständen, denen es auf
einer Bootsfahrt ausgesetzt sein kann, im Klaren. Handeln Sie nur innerhalb der
Grenzen Ihrer Fähigkeiten und derer Ihres Bootes. Fahren Sie immer mit einer
sicheren Geschwindigkeit und haben Sie immer ein offenes Auge für
Hindernisse und den Wasserverkehr.
Achten Sie während des Betriebs des Motors immer sorgfältig auf
schwimmende Personen im Wasser.
Halten Sie sich fern von Gebieten, in denen geschwommen wird.
7
Wenn sich eine schwimmende Person nahe bei Ihnen im Wasser befindet,
schalten Sie in den Leerlauf und stoppen Sie den Motor.
Entsorgen Sie keine Behälter gesetzeswidrig, die Sie zum Austausch oder
Ersetzen von Öl benutzt haben. Informationen zum ordnungsgemäßen
Entsorgen erhalten Sie vom Händler, bei dem Sie das Öl erworben haben.
Wenn Sie Schmieröle ersetzen (Motor oder Getriebeöl), wischen Sie eventuell
verschüttetes Öl immer sofort weg. Gießen Sie niemals Öl nach, ohne einen
Trichter zu verwenden. Wenn notwendig, führen Sie alle nötigen Maßnahmen
bei Ihrem Händler durch.
Entsorgen Sie den Außenbordmotor nicht gesetzeswidrig. Alle zur
ordnungsgemäßen Entsorgung notwendigen Informationen erhalten Sie bei
Ihrem Händler oder den zuständigen regionalen Behörden.
Lesen Sie die Handbücher und Schilder!
Vor Inbetriebnahme des Motors oder Arbeiten am Motor:
Lesen Sie diese Betriebsanleitung.
Lesen Sie alle Handbücher, die Sie zusammen mit dem Boot erhalten haben.
Lesen Sie alle am Motor und am Boot angebrachten Schilder.
Falls Sie zusätzliche Informationen benötigen, wenden Sie sich an Ihren Händler.
4. Anweisungen zur Betankung
WARNUNG!
Benzin und Benzindämpfe sind hochentzündbar und explosiv.
Beim Betanken nicht rauchen. Halten Sie sich fern von Funken, Flammen und
anderen Zündquellen.
Schalten Sie den Motor vor dem Betanken ab. Betanken Sie den Motor nur an einem gut belüfteten Ort. Betanken Sie tragbare
Tanks außerhalb des Bootes.
Verschütten Sie kein Benzin. Falls Sie Benzin verschütten, wischen Sie es
umgehend mit einem trockenen Lappen auf.
Überfüllen Sie den Tank nicht. Verschließen Sie den Tank nach dem Befüllen ordnungsgemäß und fest. Falls Sie Benzin verschlucken oder Benzindämpfe einatmen oder Benzin an Ihre
Augen gelangt, lassen Sie sich umgehend medizinisch behandeln.
Falls Benzin an Ihre Haut gelangt, waschen Sie es umgehend mit Wasser und
Seife ab. Wechseln Sie umgehend mit Benzin verunreinigte Kleidung.
Lassen Sie den Einfüllstutzen den Rand der Tanköffnung oder den Trichter
berühren; damit beugen Sie elektromagnetisch erzeugtem Funkenschlag vor.
HINWEIS!
8
Verwenden Sie nur neues, frisches Benzin, das in sauberen Behältern
Alle 4-Takt-Motoren werden vom Hersteller ohne Motoröl geliefert.
Empfohlenes Motoröl: 4-Takt Motoröl.
Motoröl Typ SAE: 10W/30 oder 10W/40.
Menge des Motoröls (ausschließlich Ölfilter): 1,00 Liter.
WARNUNG!
Nehmen Sie den Motor nicht in Betrieb, wenn der Ölstand niedrig ist;
ansonsten können Sie ihn ernsthaft beschädigen.
Überprüfen Sie vor jeder Inbetriebnahme des Motors den Ölstand.
6. Auswahl des Propellers
Die Leistung Ihres Außenbordmotors wird durch die Wahl des Propellers kritisch
beeinflusst, da eine nicht korrekte Auswahl die Leistung negativ beeinflussen und
den Motor sogar ernsthaft beschädigen kann. Die Motorgeschwindigkeit ist von
der Größe des Propellers und vom Gewicht und der Beladung des Bootes
abhängig. Falls die Motorgeschwindigkeit zu hoch oder zu niedrig für eine gute
Motorleistung ist, wird der Motor dadurch negativ beeinflusst. Eine kleinere
Propellersteigung ist für größere Betriebslasten geeigneter, weil sich damit die
richtige Motorgeschwindigkeit aufrechterhalten lässt. Eine größere
Propellersteigung und ist für kleinere Betriebslasten geeigneter.
7. Betriebserlaubnis
Seit dem 17.10.2013 dürfen Sie ein Boot mit einem Motor bis zu einer Leistung
von 15 PS (11,03 KW) ohne amtlichen Sportbootführerschein fahren. Die
Regelung gilt auf allen Bundeswasserstraßen (binnen- wie seewärts) mit Ausnahme
des Rheins. Welche Wasserstraßen zu den Bundeswasserstraßen gehören,
entnehmen Sie bitte dem Bundeswasserstraßengesetz. Informationen dazu erhalten
Sie bei den regional zuständigen Wasser- und Schifffahrtsämter. Im Binnenbereich
gilt dabei grundsätzlich ein Mindestalter von 16 Jahren. Im Seebereich gilt das
Mindestalter von 16 Jahren erst ab einer Motorisierung von mehr als 3,68 KW/5
PS. Es bleibt damit bei der bisherigen Regelung, nach der im Seebereich auch
Kinder und Jugendliche Boote bis 5 PS unter Aufsicht führen dürfen.
Wenn Sie den Hebel von der Leerlaufstellung nach vorne bewegen, stellen Sie
den Vorwärtsgang ein.
Wenn Sie den Hebel von der Leerlaufstellung nach hinten bewegen, stellen Sie
den Rückwärtsgang ein.
֠ Der Motor läuft im Leerlauf, bis Sie den Hebel um ca. 35
0
bewegen. Sie können
dann den Widerstand der Sicherheitssperre fühlen. Wenn Sie den Hebel
weiterbewegen, öffnen Sie das Drosselventil und der Motor beginnt, zu
beschleunigen.
11
1
Leerlauf (Neutral)
2
Vorwärts (Forward)
3
Rückwärts (Reverse)
5 Leerlaufdrehzahl
6 Beschleunigen
7 Vollgas
4 Schalten (Gang einlegen)
c) Leerlaufsperre
Bewegen Sie die Leerlaufsperre nach oben, bevor Sie aus dem Leerlauf schalten.
Bewegen Sie die Leerlaufsperre nach
oben, bevor Sie aus dem Leerlauf
schalten.
d) Leerlaufhebel
Stellen Sie den Kontrollhebel auf Leerlauf (N) und ziehen Sie den Leerlaufhebel,
um die Motordrehzahl zu erhöhen, ohne in den Vorwärts (F)- oder Rückwärtsgang
(R) zu schalten.
HINWEIS!
Der Leerlaufhebel funktioniert nur, wenn der Kontrollhebel auf Leerlauf
(N) steht. Der Kontrollhebel funktioniert nur, wenn der Leerlaufhebel
geschlossen ist.
12
ordnungsgemäße Befestigen hängt teilweise von Ihrer Erfahrung
C. BETRIEB
1. Installationshinweise
HINWEIS!
Eine unkorrekte Einbauhöhe oder Behinderungen eines gleichmäßigen
Wasserstroms (z.B. Design oder Zustand des Bootes, Zubehör wie
Heckleitern oder Tiefenmessgeber) können zu luftübertragenem
Sprühwasser während der Bootsfahrt führen. Sie können den Motor
erheblich beschädigen, wenn Sie ihn kontinuierlich unter der Einwirkung
von Sprühwasser betreiben.
HINWEIS!
Überprüfen Sie die Auftriebskraft Ihres Bootes (in Ruhestellung) bei
maximaler Bootslast. Überprüfen Sie, ob der Wasserspiegel am
Auspuffgehäuse niedrig genug ist, damit bei steigendem Wasser
aufgrund des Wellengangs kein Wasser in den Antriebskopf gelangt,
wenn der Motor nicht in Betrieb ist.
2. Befestigung des Außenbordmotors
WARNUNG!
Das Übermotorisieren eines Bootes kann zu starker Instabilität
führen. Bringen Sie keinen Außenbordmotor an, der die auf dem
Typenschild des Bootes angegebene maximale PS-Verträglichkeit
überschreitet. Sollte das Boot kein Typenschild haben, erfragen Sie
die benötigten Angaben beim Hersteller des Bootes.
Die Informationen in diesem Abschnitt geben lediglich Referenzwerte
wieder, da es unmöglich ist, zu jeder denkbaren Boot-MotorKombination die entsprechenden Angaben zu geben. Das
sowie der spezifischen Boot-Motor-Kombination ab.
Ein nicht ordnungsgemäßes Befestigen des Außenbordmotors kann
13
gefährliche Folgen nach sich ziehen wie schwierige Handhabung,
Verlust der Kontrolle oder Brandgefahr. Beachten Sie die folgenden
Hinweise:
a. Für permanent befestigte Modelle:Lassen Sie ihren
Außenbordmotor vom Händler oder einer anderen Person, die im
nautischen Ausrüsten erfahren ist, befestigen. Falls Sie den
Außenbordmotor selbst befestigen, lassen Sie sich von einer darin
erfahren Person darin einweisen.
b. Für tragbare Modelle: Lassen Sie sich von Ihrem Händler oder einer
anderen Person, die im nautischen Ausrüsten erfahren ist, im
ordnungsgemäßen Anbringen eines Außenbordmotors unterweisen.
Befestigen Sie den Außenbordmotor an der Mittelsenkrechten (Kiellinie) des
Bootes. Das Boot muss gut ausbalanciert sein, anderenfalls wird sich das Boot
nicht gut steuern lassen. Bei asymmetrischen Booten oder Booten ohne Kiel,
fragen Sie Ihren Händler um Rat.
3. Befestigungshöhe
Um Ihr Boot mit maximaler Effizienz zu fahren, muss der Wasserwiderstand
(Reibungswiderstand am Bootskörper) des Bootes und Außenbordmotors so
gering wie möglich sein. Der Wasserwiderstand wird durch die Befestigungshöhe
maßgeblich beeinflusst. Wenn die Befestigungshöhe zu hoch ist, entsteht leicht
Kavitation1, wodurch die Vortriebskraft reduziert wird. Wenn der Propeller, auch
teilweise, die Hohlräume durchschneidet, steigt die Motorgeschwindigkeit
unnormal stark an, wodurch der Motor überhitzen kann. Wenn die
Befestigungshöhe zu niedrig ist, steigt der Wasserwiderstand, wodurch die
Effizienz des Motors abnimmt. Befestigen Sie den Außenbordmotor so, dass sich
die Antikavitationsplatte zwischen der Unterseite des Bootes und einer gedachten
Ebene von 0-25 mm darunter befindet.
1
Bildung und Auflösung dampfgefüllter Hohlräume.
14
Die optimale Befestigungshöhe ist abhängig von der Boot-Motor-Kombination
und der gewünschten Nutzung. Testläufe bei verschiedenen Höhen können helfen,
die optimale Befestigungshöhe zu bestimmen. Befragen Sie den Hersteller des
Boots zu weiteren Informationen über die Bestimmung der optimalen
Befestigungshöhe.
4. Anklammern des Außenbordmotors
Ziehen Sie die Schraubklemmen gleichmäßig und fest an. Überprüfen Sie während
des Betriebs des Außenbordmotors gelegentlich, ob die Schraubklemmen noch
sicher und fest anliegen, da sich die Klemmen aufgrund der Motorvibrationen
lockern können.
WARNUNG!
Lockere Schraubklemmen können dazu führen, dass sich der Motor
am Heck bewegt oder vom Heck fällt. Das kann den Verlust der
Steuerungskontrolle bedeuten und schwere Verletzungen nach sich
ziehen. Die Schraubklemmen müssen immer fest und sicher
angezogen sein. Überprüfen Sie gelegentlich während des Betriebs
den Befestigungszustand.
Verwenden Sie Schrauben, Muttern und Unterlegscheiben nicht auf
ungeeignete Art und Weise. Führen Sie zur Überprüfung der
Festigkeit nach dem Anziehen einen Testlauf durch.
15
Wenn Ihr Außenbordmotor über eine
Rückhaltevorrichtung verfügt, benutzen Sie
eine Motor-Rückhalte-Trosse oder Kette.
Befestigen Sie ein Ende an der
Rückhaltevorrichtung und das andere am
einem sicheren Befestigungspunkt auf dem
Boot. Ansonsten können Sie den
Außenbordmotor komplett verlieren, wenn er
vom Heck fällt.
5. Einfahren des Motors
Ihr neuer Motor muss eine Zeit lang eingefahren werden, damit die sich
berührenden Flächen der beweglichen Teile gleichmäßig eingeschliffen werden. Ein
ordnungsgemäßes Einfahren garantiert eine gute Leistungsfähigkeit und längere
Haltbarkeit des Motors.
HINWEIS!
Eine Nichtbeachtung der folgenden Einfahr-Anweisungen kann zu einer
verminderten Haltbarkeit oder schweren Beschädigungen des Motors
führen.
Betreiben Sie den Motor unter Last (im Gang mit installiertem Propeller) wie folgt:
Für die erste Betriebsstunde: Betreiben Sie den Motor bei 2000 U/Min. oder bei
ungefähr halbem Gas.
Für die zweite Betriebsstunde: Betreiben Sie den Motor bei 3000 U/Min. oder bei
ungefähr 3/4 Gas.
Für die nächsten 8 Betriebsstunden: Betreiben Sie den Motor nicht länger als 5
Minuten kontinuierlich mit Vollgas.
Nach 10 Betriebsstunden: Betreiben Sie den Motor auf normale Art und Weise.
6. Checkliste - Vor jeder Inbetriebnahme
Benzin
a. Führen Sie immer genug Benzin für Ihre Bootsfahrt mit.
b. Überprüfen Sie, ob es Benzinlecks gibt und/oder Benzindämpfe austreten.
c. Überprüfen Sie die Anschlüsse der Benzinleitung auf deren Dichtheit.
d. Positionieren Sie den Tank auf einem geraden und sicheren Untergrund. Die
Benzinleitung darf nicht verdreht oder flachgedrückt sein und keine
scharfkantigen Objekte berühren.
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