Nubert AW-13 DSP User Manual [de]

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nuVero AW-13 DSP
Aktiver Subwoofer mit digitalem Signalprozessor
Bedienungsanleitung Anschlusshinweise Aufstellung Technische Daten
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Die Integration Ihres nuVero AW-13 DSP Subwoofers in Ihr System und dessen Inbe­triebnahme wird Ihnen problemlos gelingen, wenn Sie diese Bedienungsanleitung auf­merksam durchlesen. Wir erklären Ihnen Bedienung, Anschluss und Aufstellung, damit Sie ein Optimum an Klangqualität erzielen und Ihren Subwoofer uneingeschränkt genießen können.
Viel Spaß wünscht Ihnen das Team der Nubert Speaker Factory.
Auspacken und Inhalt der Lieferung
Wenn Sie Ihren Subwoofer auspacken, nehmen Sie bitte keine scharfen Gegenstände zur Hilfe – das Gehäuse könnte beschädigt werden. Ist die Lieferung vollständig, enthält sie folgende Teile:
■ Subwoofer
■ Frontgitter und Befestigungsteile
■ Edelstahl-Traversenfüße
■ Fernbedienung und Batterien
■ Netzkabel
■ Lautsprecherkabel
Montage des Abdeckgitters
Zunächst müssen die Abstandshalter an das Gitter geschraubt werden. Hierbei hat sich bewährt, die Tellerschraube von vorn durch das Loch im Gitter zu stecken und mit einem Finger festzu­halten, während man den Abstandshalter selbst (wie eine Mutter) von hinten festdreht. Anschließend kann das Gitter vorsichtig auf den Subwooferkorpus aufgesteckt werden. Bitte achten Sie darauf, dass dabei die Oberfläche nicht beschädigt wird.
Traversenfüße
Wegen seiner nach unten gerichteten Bassreflex-Öffnung benötigt der nuVero AW-13 DSP mindestens 25 mm Bodenabstand. Dies wird durch die serienmäßig mitgelieferten Edelstahl-Traversenfüße gewährleistet. Statt der Tellerfüße an den Traversen können auch hochwertige „nuSpikes ES“ oder „nuMove“ Rollenfüße aus unserem Zubehör­programm montiert werden (auch jew. höhenverstellbar). Letztere erlauben ein komfortables Bewegen des Woofers, besonders in der Phase der Ermittlung einer optimalen Platzierung.
Höhenverstellbare Tellerfüße ermöglichen eine Anpassung an unebene Stellflächen
Sicherheitshinweise
– im Umgang mit dem DSP-Subwoofer
Die eingebaute Elektronik macht den nuVero AW-13 DSP zu einem elektrischen Gerät, durch das Strom fließt, und dem man – im Gegensatz zu einem „normalen“ Lautsprecher – zusätzliche Auf­merksamkeit schenken sollte:
■ Betreiben Sie den Subwoofer nur mit der auf seiner Rückseite angegebenen Netzspannung.
■ Stellen Sie ihn nur an einem trockenen Ort auf.
■ Achten Sie darauf, dass er nicht mit Flüssigkeiten in Berührung kommt.
■ Setzen Sie das Gehäuse keiner direkten Sonneneinstrahlung aus.
■ Schließen Sie den Subwoofer erst ans Netz an, wenn alle anderen Anschlüsse ausgeführt sind.
■ Bei Blitzschlaggefahr den Stecker aus der Netzdose ziehen oder eine Steckdosenleiste mit Überspannungsschutz verwenden.
■ Wenn Sie den Subwoofer vom Netz trennen wollen, ziehen Sie nur am Stecker, niemals am Kabel.
■ Trotz der geringen Abwärme der Elektronik sollte das Gerät nicht durch eine Decke, ein Kissen, einen Vorhang o. ä. abgedeckt werden.
■ Bitte verwenden Sie nur die fur die Anschlusse entsprechend vorgesehenen Kabel bzw. Steckverbindungen, da es sonst zu Verletzungen und Beschädigung des Geräts kommen kann.
■ Achten Sie auf einen festen Sitz aller Stecker in den Buchsen!
■ Bitte beachten Sie, dass die Gewindebuchsen im Boden der Boxengehäuse nur zur Montage von Absorberfüßen oder Spikes dienen. Sie sind nicht für Zugbelastung ausgelegt und dürfen deshalb nicht als Halterungen für Haken o. ä. verwendet werden, um daran die Box aufzuhängen.
– im Umgang mit der Fernbedienung
■ Achten Sie auf die richtige Polarität der Batterien beim Einlegen in das Batteriefach.
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■ Wir empfehlen die Verwendung hochwertiger, auslaufsicherer Batterien.
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Bedienelemente und AnschlüsseBedienelemente und Anschlüsse
■ Line In L und R
Der Stereo Line In Cinch-Eingang kann mit dem Subwoofer­Ausgang eines Surround-Verstärkers (Sub Out, LFE Out) oder allgemein mit jedem beliebigen Vorverstärker-Ausgang (Pre Out) verbunden werden. Technische Anmerkung: Für den Anschluss an Sub Out oder LFE Out genügt es, einen der Kanäle L oder R zu verwenden. Beim Anschuss beider Kanäle (mit Y-Kabel oder Y-Adapter) wird das Signal addiert, was eine Pegelerhöhung um 6 dB ergibt .
■ Line Out L und R
Wenn die Frontlautsprecher vom Tiefbass entlastet werden sollen, muss der Subwoofer zwischen Vor- und Endverstärker einge­schleift werden. Der Line Out Ausgang wir dann mit einer Endstufe (für Passivlautsprecher) oder direkt mit Aktivlautsprechern verbun­den. Das Signal wird nach Durchlaufen eines variablen Hochpass­filters ausgegeben (siehe sathp, Seite 5).
■ Slave Out 1 und 2
Mit den Slave Out Cinch-Ausgängen können weitere Subwoofer angesteuert werden, um beispielsweise ein Single- oder Double­Bass-Array (SBA bzw. DBA) zu betreiben (siehe Aufstellhinweise, Seite 10). Der Slave Out 1 gibt das gleiche Signal aus, welches der Subwoo­fer selbst wiedergibt (z. B. für einen zweiten Front-Subwoofer, SBA). Das Signal des zweiten Ausgangs wird separat verarbeitet und kann für die hinteren Subwoofer eines DBAs verzögert wer­den. Je nach Bedarf ist der Ausgang frei konfigurierbar.
AW-13 DSP
■ Hi Level IN und OUT Anschlussklemmen
Wenn der Verstärker keinen Subwoofer-Ausgang und auch keine Pre Outs (Vorverstärker-Ausgänge) hat, kann der Subwoofer auch über die Hi Level In Anschlussklemmen mit dem Verstärker-Aus­gang verbunden werden. An den Hi Level Out Anschlussklemmen können kleine Satelliten angeschlossen werden, die dann durch 2 vorgeschaltete Koppel­kondensatoren vom Tiefbass entlastet sind. Technische Anmerkung: Wenn keine Satelliten am Hi Level Out angeschlossen sind, belastet dieser Eingang den Verstärkeraus­gang nicht! Der Eingang ist hochohmig und nimmt keine Leistung auf, d. h. der Subwoofer kann parallel zu den Lautsprechern am selben Verstärkerausgang angeschlossen werden (siehe auch Anschlusshinweise, Seite 8).
■ Power: Netzbuchse und Netzschalter
Das beiliegende Stromkabel wird an die Netzbuchse angeschlos­sen. Mit dem Netzschalter kann der AW-13 DSP vollständig vom Stromnetz getrennt werden (alle Einstellungen bleiben erhalten). Tipp: Eine zusätzliche Steckdosenleiste mit Schalter kann eine komplette Netztrennung vereinfachen.
■ Standby-Taster
Für den Fall, dass die Fernbedienung nicht verfügbar ist, kann der Subwoofer mit dem Standby-Taster am Verstärkermodul einge­schaltet bzw. in den Ruhezustand versetzt werden.
■ USB-Buchse
Der USB-Anschluss dient Servicezwecken.
Klangeinstellung und Raumanpassung beim nuVero AW-13 DSP können auf äußerst umfassende Weise geregelt werden. Die Darstellung und Erläuterung der Möglichkeiten finden Sie auf den Folgeseiten.
Beachten Sie ggf. die Kurzanleitung auf Seite 11!
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AW-13 DSP
Fernbedienung
Fernbedienung
■ Memory-Tasten 1 bis 5
Mit den Memory Tasten–können fünf unterschiedliche Kon­figurationen dieses Subwoofers aufgerufen werden. Bei Ausliefe­rung sind bereits fünf Voreinstellungen hinterlegt (Presets), die eine einfache Inbetriebnahme ermöglichen:
Memory
Typ Surround Stand- Kompakt kleine Kom- Wandlaut-
nuVero alle nuVero nuVero nuVero nuVero Modell- Modelle 10, 11 4, 7 35 beispiele
Beim Einschalten des Woofers wird die zuletzt verwendete Einstel­lung aufgerufen. Am Display der Fernbedienung wird angezeigt, in welchem Memory-Speicherplatz diese Info liegt. Wird nun ein Parameter geändert, wandert diese Information sofort in den Speicher der betreffenden Memory-Taste. Somit ist es sehr einfach, 5 gewünschte Einstellungen abzuspei­chern und wieder aufzurufen. Es bietet sich z. B. an, Konfigurationen für „Stereo normal“, „Ste- reo Effekt“, „Surround normal“, „Surround Effekt“ und eine zum Experimentieren anzulegen.
box box paktbox sprecher
Display
Memory-Tasten
Steuerkreuz/ Pfeiltasten
Standby-Taste
Lautstärke/Pegel
»Zurück«-Taste
Memory-Tasten Reset
Für den Fall, dass Sie die Parameter stark verstellt und dennoch keine zufriedenstellende Einstellung erreicht haben, können die Memory-Tasten auf die Voreinstellungen zurückgesetzt werden. Hierzu muss (während der normalen Anzeige) gleichzeitig die „Zu­rück“-Taste X und die Pfeiltaste „links“gedrückt und gehalten werden, bis die Meldung
■ Standby
Mit der Standby-Taste kann der Subwoofer eingeschaltet bzw. in den Ruhezustand versetzt werden.
OO
I
■ Steuerkreuz/Pfeiltasten
Mit den Pfeiltasten kann im Menü navigiert und Parameter ein­gestellt werden. In der Standardanzeige kann der Pegel/die Lautstärke des Sub­woofers mit den Tasten auf und ab eingestellt werden.
Mit der rechten Taste wird das Menü aufgerufen, welches sich in drei Kategorien unterteilt, siehe rechte Spalte . Mit den Tasten auf und ab können diese Kategorien durch­geblättert und dann mit der rechten Taste aufgerufen werden. Innerhalb einer Kategorie befinden sich die Parameter in einer Liste, welche ebenfalls mit auf und ab durchgeblättert und mit links und rechts verändert werden können.
■ »Zurück«-Taste
Mithilfe der „Zurück“-Taste X gelangt man auf die übergeordnete Menüebene, bzw. verlässt das Menü.
default ok erscheint.

 
XX
■ Menü
Das Menü gliedert sich in drei Abschnitte, die alle Einstellungen be­inhalten. Die einzelnen Parameter werden ab Seite 5 erklärt.
Funkverbindung neu aufbauen
Wenn der AW-13 DSP in Bereitschaft ist (Power-Schalter „ON“) und am Display die Meldung „no connection“ erscheint, muss die Funkverbindung neu aufgebaut werden: – AW-13 DSP am Netzschalter ausschalten – warten bis die LED hinten erlischt – Netzschalter einschalten – Taste Standby und Taste X gleichzeitig
einige Sekunden lang drücken
– Meldung „new id ok“ abwarten
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■ Menü für den Subwoofer
U[d
BV]
-20
-10
-5
0
10
Tiefpa ss 1x 24 dB/Okt.
40Hz
60Hz 90Hz 135Hz 200Hz
f[Hz]
10 Hz 2 0 50 100 200 500 1K
155-
U[d
BV]
U[d
BV]
-25
-20
-15
-10
-5
0
5
10
Tiefpass Steilheit
10 Hz 2 0 50 100 200 500 1K
LP1x 24 dB/Okt. f1 = 80 Hz
LP2x 12 dB/Okt. f1 = 80 Hz f2 = 200 Hz
f[Hz]
--15
U[d
BV]
5
In diesem Abschnitt befinden sich alle Einstellungen, welche sich auf die Wiedergabe des Subwoofers selbst, den Ausgang Slave Out 1 und Line Out auswirken.
■ Pegeleinstellung
Mit dem Parameter level wird der Pegel des Subwoofers einge- stellt (Anzeige in Dezibel). Der Bereich reicht von -60 dB bis 0 dB. Diese Pegeleinstellung ist dieselbe wie in der Standardanzeige.
AW-13 DSP
■ Polarität
Die Polarität des Subwoofers kann zwischen normal und inver­tiert umgestellt werden. Je nach Boxen-Konfiguration ist es not­wendig, das Signal zu invertieren (polarity ), damit Subwoofer und Lautsprecher im Gleichtakt arbeiten und deren Schallwellen sich nicht gegenseitig auslöschen.
Im Falle eines DBAs (Double Bass Array) sollen die hinteren Sub­woofer ein verzögertes und auf die vorderen Subwoofer bezogen invertiertes Signal erhalten.
Hinweis 1: Falls deren Polarität aufgrund des Lautsprecher-Sub­woofer-Übergangs bereits invertiert ist, muss die Polarität der hin­teren Subwoofer folgerichtig auf gestellt werden.
■ Tiefpassfilter für den Satellitenübergang
Mit dem Tiefpass am oberen Ende des Frequenzbereichs kann der Subwoofer an die Lautsprecher angepasst werden. Hierfür gibt es zwei Betriebsarten, die mit lptyp gewählt werden:
• 1 x 24 dB/Okt. bedeutet ein steiler Tiefpass (4. Ordnung)
• 2 x 12 dB/Okt. bedeutet zwei separate, weniger steile* Tiefpässe (2. Ordnung)
*Beide Typen dämpfen den Mittel- und Hochtonbereich gleichermaßen.
Mit lp1 f und lp2 f werden die Eckfrequenzen eingestellt. Der ein­stellbare Bereich reicht von 40 Hz bis 200 Hz.
Beim lptyp 1 x 24 dB/Okt. gibt es nur eine verstellbare Eck- frequenz (daher wird lp2 f im Menü übersprungen). Wird lp1 f auf 200 Hz gestellt, erreicht der Subwoofer seinen maximalen Über­tragungsbereich. Diese Einstellung ist vor allem für Heimkino­Anwendungen geeignet, bei denen der Subwoofer den sogenann­ten LFE Kanal in seiner vollen Bandbreite wiedergibt. Bei einer Tiefbassentlastung einzelner Lautsprecher durch einen Audio­Video-Receiver müssen die Einstellungen nicht geändert werden, weil der Receiver die Trennung übernimmt.
Für andere Anwendungen wie z. B. einer flacheren Trennung lässt sich der Tiefpass in zwei Filter „teilen“: lptyp 2x 12dB/Okt. Hier­bei wird das eine Filter für den Übergang eingestellt und das ande­re unterdrückt in Kombination mit dem ersten den Mittel- und Hoch­tonbereich (lp1 f = 200 Hz).
Tiefpass 1x 24 dB/Okt.
Hinweis 2: Die Zwischenwerte einer Phaseneinstellung (z. B. 90°) gleichen einer Verschiebung auf der Zeitachse. Hierfür gibt es eine separate Verzögerungs-Einstellung delay (siehe nachfolgenden Abschnitt „delay“).
■ Verzögerung
Die Einstellung der Verzögerung wird praxisgerecht als Schallweg (Luftlinie) in Metern vorgenommen, sodass keine Umrechnung not­wendig ist (1 Meter entspricht einer Verzögerung von etwa 3 Millisekunden). Sowohl für den subwoofer als auch für den
slave out 2 kann eine Verzögerung bis maximal 13 Meter einge-
stellt werden.
Das Verzögern des Slave-Out-2-Signals ist besonders bei einem DBA wichtig (Double Bass Array, siehe Aufstellungshinweise S. 10). Dieses Array stellt die wahrscheinlich wirkungsvollste Methode zur Unterdrückung von Raumresonanzen dar. Es funktioniert durch die Verzögerung der Basswiedergabe der hinteren Subwoofer – sie warten, bis die von vorne abgestrahlte Wellenfront hinten ankommt und löschen dann durch eine invertierte Schallabstrahlung diese Welle aus. Dadurch können sich Raumresonanzen gar nicht erst aufbauen. Die Verzögerung der hinteren Subwoofer wird entspre­chend der Raumlänge (in Metern) eingestellt.
■ Hochpassfilter für den Satellitenausgang
Der AW-13 DSP hat einen variablen Hochpass für den Line Out, mit dem die untere Grenzfrequenz der Hauptlautsprecher einge­stellt wird und die Boxen vom Tiefbass entlastet werden (vor allem bei Stereo-Anwendungen). Dazu muss der Subwoofer zwischen Vor- und Endstufe des Verstärkers eingeschleift werden (siehe An­schlusshinweise Seite 9). Das Hochpassfilter ist zweiter Ordnung (12 dB/Okt.) und von 40 Hz bis 150 Hz einstellbar.
Tiefpass 80 Hz
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AW-13 DSP
U [dBV]
-30
-25
-15
-10
-5
0
5
1
0
Equalizer 60 Hz q = 2
10 Hz 20 50 100 200 500 1K 2K 5K
f[Hz]
-20
-12 dB
-8 dB
-4 dB 3 dB 6 dB
-30-30
-25-25
-20
U [dBV]
-15
-10
-5
0
5
10
Equalizer -12 dB q = 2
15 Hz
30 Hz
55 Hz 105 Hz 200 Hz
10 Hz 20 50 100 200 500 1K 2K 10K 20K
5K
f[Hz]
U [dBV]
-25
-15
-10
-5
0
5
10
Equalizer 60 Hz -6 dB
q = 1
q = 2
q = 3 q = 4 q = 5
-20 10 Hz 20 50 100 200 500 1K 2K
5K
f[Hz]
U
[d
BV]
-20
-10
-5
0
10
T
iefpas s 1x 24 dB/Okt.
15Hz
20Hz 27Hz 37 Hz
10 Hz 2 0 50 100 200 500
155-
U[d
BV]
f[Hz]
1K
50Hz
U[d
BV]
-20
-10
-5
0
10
Tiefpa ss 1x 24 dB/Okt.
10 Hz 2 0 50 100 200 500
155-
U[d
BV]
f[Hz]
1K
HP 1x 24dB/Okt. f1 =25 Hz HP 2x 12 dB/Okt. f1=15 Hz f2=30 Hz
Fernbedienung/Menü Fortsetzung
■ Hochpassfilter und Kompensation des Druckkammereffekts
Mit dem Hochpass am unteren Ende des Frequenzbereichs kann der Subwoofer an den Raum angepasst und im Tiefgang begrenzt werden. Hierfür gibt es zwei Betriebsarten, die mit h werden:
• 1x 24dB/Okt. bedeutet ein steiler Hochpass (4. Ordnung)
• 2x 12dB/Okt. bedeutet zwei separate, weniger steile Hochpässe (2. Ordnung)
Mit hp1 f und hp2 f werden die Eckfrequenzen eingestellt. Der einstellbare Bereich reicht von 15 Hz bis 50 Hz.
Beim hptyp 1x 24dB/Okt. gibt es nur eine verstellbare Eckfre­quenz (daher wird hp2 f im Menü übersprungen). Wird hp1 f auf 15 Hz gestellt, erreicht der Subwoofer seinen maximalen linearen Tiefgang.
Durch den Druckkammereffekt steigt der Pegel zu tiefen Frequen­zen hin an (vor allem in kleinen Räumen). Hierfür lässt sich der Hochpass in zwei Filter „teilen“: hptyp 2 x 12 dB/Okt. Dabei wird das eine Filter auf die tiefste Raumresonanz eingestellt und das andere Filter dient in Kombination als Rumpelfilter (15 Hz).
ptyp
gewählt
■ Equalizer
Es stehen drei separate parametrische Equalizer zu Verfügung. Mit der Einstellung nr wählt man einen der drei Equalizer aus, auf welchen sich die darauf folgenden Einstellungen beziehen. Die Equalizer unterscheiden sich hinsichtlich des Level Einstellbe­reichs wie folgt:
nr f [Hz] q Level l [dB]
1 15...200 0...5 -12...+6 2 15...200 0...5 -12...0 3 15...200 0...5 -12...0
Die Frequenz f legt die Mitte der Kurve fest und die Güte q be­stimmt die Breite: je höher der Wert, desto schmaler die Kurve. Mit dem Level l stellt man die Dämpfung bzw. Verstärkung bei der Frequenz f ein (siehe Abbildung). Mit allen drei Equalizern können somit die Pegel-Überhöhungen durch Raumresonanzen gedämpft werden.
Bsp. Equalizer 60 Hz q = 2
Hochpass 1x 24 dB/Okt.
Hochpass Steilheit
Die Frequenz f der tiefsten Raumresonanz hängt von der Länge l des Raumes ab. Aus folgender Tabelle kann ein möglichst naher Wert entnommen werden:
l [m] 3,4 3,7 4,0 4,3 4,6 5,0 5,5 6,0 6,5 7,0 8,0 9,0 10,0 11,4 f [Hz] 50 46 43 40 37 34 31 29 26 24 21 19 17 15
Genauer lässt sich die Frequenz der ersten Raummode folgender­maßen berechnen:
f = =
Beispiel l = 5 m:
f = = 34,3 ≈ 34 Hz
6
Schallgeschwindigkeit
doppelte Raumlänge
m
343
s
2 · 5 m
1
s
343
2 · l
m
s
Bsp. Equalizer -12 dB q = 2
Bsp. Equalizer 60 Hz -12 dB
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■ Menü für den Slave Out 2 Ausgang
(siehe Menü-Übersicht Seite 4)
Dieses Untermenü beinhaltet die gleichen Einstellmöglichkeiten wie bisher beim Menü subwoofer beschrieben, wirken aber nur auf den Slave Out 2 Ausgang. Somit hat man die Möglichkeit, einen anderen Subwoofertyp an­zuschließen und diesen unabhängig völlig frei zu konfigurieren.
■ Menü für allgemeine Einstellungen
– Eingangsempfindlichkeit – automatische Bereitschaft – Übersteuerungsschutz
(siehe Menü-Übersicht Seite 4)
■ Eingangspegel
Der maximale Eingangspegel lässt sich in zwei Stufen low und high einstellen. Neigt der Subwoofer zum Übersteuern, sollte input auf high gestellt werden. Bei manchen Tonquellen kann die Stärke des Ausgangs-Signals allerdings sehr klein sein, sodass der Subwoofer nicht laut genug spielt. Hierfür ist die Einstellung low gedacht.
■ Automatische Standby-Schaltung
Die Elektronik des AW-13 DSP besitzt eine Standby-Automatik, die den Subwoofer automatisch in einen stromsparenden Modus
standby schaltet, wenn kein (bzw. ein zu schwaches Signal)
anliegt. Mit dieser Einstellung kann man die Automatikfunktion ein- oder ausschalten.
■ Empfindlichkeit der automatischen
Standby-Schaltung
Hier lässt sich die Schaltschwelle der Standby-Automatik einstellen. Üblicherweise passt die Grundeinstellung mid. Wenn der Sub­woofer erst bei größeren Pegeln reagiert oder nie in den Bereit­schaftsbetrieb wechselt, kann die Einschaltautomatik durch die Wahl von low oder high an besonders kleine oder große Ein­gangspegel angepasst werden.
Übersteuerungsschutz
Der Subwoofer ist mit einem Übersteuerungsschutz ausgestattet, der mit dieser Einstellung ein- und ausgeschaltet wird. Er greift „weich“ ein (soft clipping), d. h. Verzerrungen klingen nicht metal­lisch bzw. kratzig. Dadurch wird einerseits der Subwoofer (insbe­sondere die Basstreiber) geschützt, andererseits werden eventuel­le Übersteuerungen (bei heftigen Pegelattacken) deutlich reduziert.
AW-13 DSP
■ Doppelte Chassis-Anordnung
Durch die doppelte Chassis-Anordnung beim AW-13 DSP ergeben sich zwei Vorteile: Aus akustischer Sicht vermindert die vertikale Verteilung der Tief­tonquellen Raumresonanzen zwischen Boden und Decke. Weil zwei 18-cm-Tieftöner etwa dieselbe Membranfläche aufwei­sen wie ein Chassis mit 26 cm Durchmesser, kann der Subwoofer bei ähnlichen Leistungswerten schmaler und damit dezenter im Erscheinungsbild gestaltet werden.
■ Chassis
Zwei übereinander angeordnete 18-cm-Langhub-Chassis mit mehr als 30 mm maximaler Auslenkung ermöglichen eine besonders schlanke Bauform. Gleichzeitig reduziert die vertikale Chassis-An­ordnung das Entstehen dröhnanfälliger Raumresonanzen (Moden) zwischen Boden und Decke. In die Zentrierspinne eingewobene Anschlusslitzen garantieren diesem in der nuVero 14 bereits bes­tens bewährten Tieftonchassis auch bei extremsten Auslenkungen einen sauberen und störungsfreien Betrieb.
■ Verstärker-Modul
Das Verstärker-Modul ist völlig neu konzeptioniert und entwickelt. Das Signal wird von einem digitalen Signalprozessor aufbereitet und von einem 440 Watt kräftigen, sehr effizienten Class-D­Verstärker verstärkt. Ein ebenfalls hocheffizientes Schaltnetzteil stellt einerseits die hierfür benötigte hohe Leistung bereit und nimmt andererseits im Bereitschaftsmodus weniger als 1 Watt Leistung auf. Durch die bidirektionale Funkfernbedienung mit Flüssigkristallan­zeige können alle Einstellungen bequem vom Hörplatz aus getätigt werden.
■ Gehäuse
Für eine präzise Basswiedergabe besteht das Gehäuse aus mas­sivem MDF-Material und wurde mit zusätzlichen, asymmetrisch angeordneten Verstrebungen und Versteifungselementen ruhig­gestellt.
■ Bassreflex-Öffnung
Wegen seiner nach unten gerichteten Bassreflex-Öffnung benötigt der AW-13 DSP mindestens 25 mm Bodenabstand. Dies wird durch die serienmäßig mitgelieferten Traversenfüße gewährleistet. Statt der Tellerfüße können an die Traversen auch massive „nu­Spikes ES“ oder die praktischen „nuMove“ Rollenfüße montiert werden. Beide Produkte sind im Nubert Zubehörprogramm erhält­lich.
Technische Daten
Leistung der ein- 440 Watt (Musikleistung) gebauten Endstufe
Frequenzgang 26 – 150 Hz -3dB
24 – 160 Hz -6dB mit einstellbarer oberer und unterer Grenzfrequenz
Eingangsempfindlichkeit Low Mid High
– Line In (1-Kanal- 0,2 0,66 2V
Ansteuerung)
– High Level 2 6,6 20 V
Eingangs-Impedanz Line In 47 kΩ Innenwiderstand Line Out 0,47 kΩ
Maße (H x B x T) 61,5 x 23,4 x 42,5/44,5cm
(T ohne/mit Gitter)
Gewicht 20 kg
eff
eff
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Lautsprecher Out
Subwoofer Out
Satelliten
Lautsprecher Out
Satelliten
L
R
L
R
eta
S
tuOrehcerpstuaL
netil
l
p
netleta
S
AW-13 DSP
Anschlusshinweise
Durch die Line und Hi Level Anschlüsse sowie die diversen Einstel­lungen gibt es mehrere Möglichkeiten, den Subwoofer alleine oder mit einem oder mehreren Slaves zu betreiben. Unabhängig von Slave-Subwoofern und dem Anschluss der Lautsprecher muss der AW-13 DSP zunächst ein Signal erhalten. Hierfür gibt es drei Anschlussmöglichkeiten. Welche davon in Frage kommt, hängt von den vorhandenen Geräten und deren Anschlüssen ab.
■ Sub Out → Line In
(AVRs, oftmals Minianlagen, selten Stereoverstärker)
■ Speaker Out → Hi Level In
(funktioniert mit allen Verstärkern)
Diese Anschlussart ist für alle Verstärker vorgesehen, die weder einen speziellen Subwoofer Ausgang noch Vorverstärker-Ausgän­ge, sogenannte Pre Outs, haben.
Hierbei verbindet man die Lautsprecher-Anschlüsse (Speaker Out) des Verstärkers mit dem Eingang Hi Level In des Subwoofers durch ein Lautsprecherkabel.
Der Anschluss des Subwoofers an einen Sub Out oder LFE Out Ausgang eines sogenannten Mehrkanal-Verstärkers bzw. -Recei­vers ist naheliegend. Dieser erfolgt üblicherweise per Y-Cinch­Kabel mit dem Line In Eingang des Subwoofers.
Hinweis: Bereits bei Verwendung von nur einem der Eingänge L oder R kann der Subwoofer voll ausgesteuert werden. Sind beide Eingänge belegt, werden die Signale beider Eingänge summiert, wodurch der Subwoofer ein doppelt so großes Spannungssignal erhält und somit um 6 dB lauter spielt.
Die Lautsprecher müssen bei dieser Anschlussart direkt am Ver­stärker angeschlossen werden, da solche Sub Outs üblicherweise nur Bass-Signale speziell für einen Subwoofer ausgeben.
Line In
Line In
Minianlagen Vor/Vollverstärker
Hinweis: Der Verstärker wird durch den Subwoofer nicht belastet,
da dessen Eingang hochohmig ist (Spannungsabgriff ohne Strom, daher genügt ein dünnes Kabel). Es gibt auch keinerlei (elek­trische) Probleme, wenn die Boxen bereits an dem Lautsprecher­anschluss des Verstärkers angeschlossen sind und somit zwei Kabel in einer Anschlussklemme stecken. Es muss lediglich auf einen guten Kontakt geachtet werden, sodass die Kabel fest in den Klemmen sitzen und dass kein Kurzschluss durch abstehende Einzeldrähte des Lautsprechkabels entsteht.
An den Hi Level Out Anschlussklemmen können kleine Satelliten angeschlossen werden, die dann durch zwei vorgeschaltete Kop­pelkondensatoren vom Tiefbass entlastet werden.
SatellitenSatelliten
Hi Level In
Alle VerstärkerAudio-Video-Receiver
Hi Level In
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Lautsprecher Out
Main In
Pre Out
Pre Out
Aktiv-Lautsprecher
Satelliten
tuO
e
statOrece
tuO
e
ecestaLvitA
AW-13 DSP
Pre Out → Line In
■
(Vorverstärker, entspr. ausgestattete Stereo-Verstärker und AVRs)
Sofern Vorverstärker-Ausgänge vorhanden sind, können diese sogenannten Pre Outs per Stereo-Cinch-Kabel mit dem Eingang Line In des Subwoofers verbunden werden.
Der Vorteil dieser Anschlussart ist, dass bei Verwendung des Aus­gangs Line Out der variable Hochpass für die Lautsprecher genutzt werden kann, um so einen sehr guten Übergang zum Subwoofer zu ermöglichen. Jedoch bedarf es hierzu einer separaten Endstufe oder einem Verstärker mit separaten Endstufeneingängen (Main In).
Die Lautsprecher werden in beiden Fällen direkt am Verstärker (bzw. der Endstufe) angeschlossen. Aktivlautsprecher können direkt am Ausgang Line Out betrieben werden.
Beispiel 1
Slave-Subwoofer
■
Optional können ein oder mehrere Slave-Subwoofer mit dem AW­13 DSP betrieben werden, um z. B. ein Single oder Double Bass Array aufzubauen (siehe Aufstellungshinweise Seite 10).
Hierzu wird der Eingang Line In des Slaves mit einem Cinch-Kabel an den Slave Out 1 bzw. 2 Ausgang angeschlossen (bei mehreren Slave-Subwoofern an einem Ausgang entsprechende Y-Adapter vorsehen).
Hinweis: Da die Einstellungen im subwoofer Menü (siehe Sei- te 5) auch für den Slave Out 1 Ausgang gelten, spielt ein daran angeschlossener Slave-Subwoofer genau wie der AW-13 DSP. Da­hingegen ist der Slave Out 2 Ausgang völlig frei einstellbar.
Beispiel 1
Single Bass Array SBA
Line In Line Out
Vorverstärker
Line In Line Out
Endstufe
Beispiel 2
Vorverstärker
Satelliten
Slave
Beispiel 2
Double Bass Array DBA
Slave
Line In Line Out
SlaveSlave
Aktiv-Lautsprecher
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AW-13 DSP
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1
27.03.2009
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nuLine AW-1200 DSP
Aufstelungslhinweise
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0,8 m01,6 m 2,4 m 3,2 m
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1,2 m
2,4 m
3,6 m
4,2 m
6 m
1
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0,8 m01,6 m 2,4 m 3,2 m
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m
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1/2
1/21/2
3
/4
3/43/4
11
2
7.03.2009
Aufstellungshinweise
Bei der Positionierung eines oder mehrerer Subwoofer im Raum gibt es je nach Zielsetzung unterschiedliche Philosophien. Für Musikwiedergabe empfehlen wir Aufstellungen, die zu einer mög­lichst akkuraten Wiedergabe des Basses (ohne Dröhnen) führen; für Kinosound-Effekte können hingegen genau jene Aufstellungen besonders beeindruckend sein, welche bei Musikwiedergabe zum Dröhnen führen. Da die Empfehlungen davon abhängig sind, ob der nuVero AW-13 DSP alleine oder mit Slave-Subwoofern betrie­ben wird, sind die folgenden Aufstellungshinweise dementspre­chend unterteilt.
1x nuVero AW-13 DSP
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Besonders ungünstig für die Musikwiedergabe ist es, einen einzel­nen Subwoofer direkt an eine Wand oder gar ganz in eine Ecke zu stellen. Der Raum selbst wirkt für den abgestrahlten Schall eines Subwoofers wie ein Resonator, d. h. es bilden sich Resonanzen im Raum aus, die sich als unangenehmes Dröhnen äußern und die Wiedergabe stark beeinträchtigen. Diese Raumresonanzen, auch Raummoden genannt, werden besonders dann angeregt, wenn der Subwoofer an einer Wand steht (Ecke = zwei Wände = doppelt so schlimm). In nicht allzu großen Räumen sind Wandabstände günstig, die den ganzzahligen Vielfachen der Fünftel der Raumlänge und -breite entsprechen. Dies bezieht sich jeweils auf die Mitte der Membran, dem Schallursprung. Beispiel: Angenommen ein Raum ist 6 m lang und 4 m breit, dann wäre ein Abstand von 1,2 m von der kurzen und 0,8 m von der lan­gen Wand empfehlenswert. Auch sind alle weiteren Kreuzungs­punkte dieser „Fünftel-Linien“ geeignet, siehe Grafik.
■ 1x AW-13 DSP + 1x Slave-Woofer
SBA/Single Bass Array
Mit zwei Subwoofern lässt sich eine wesentlich gleichmäßigere Bassverteilung im Raum erreichen als nur mit einem, da Moden zwischen den Seitenwänden – sog. Quermoden – verhindert wer­den können. Hierfür müssen die Subwoofer allerdings in einer Linie stehen und sollten jeweils ein Viertel der Raumbreite Abstand zur jeweiligen Seitenwand haben (siehe Skizze). Beispiel: Angenommen, ein Raum ist 4 m breit, dann sollte der Abstand der Membrane zur seitlichen Wand jeweils 1 m betragen. Um den Einfluss der Längsmoden (zwischen Stirn- und Rückwand) möglichst zu reduzieren, sollte der Abstand zur vorderen Wand wiederum circa ein Fünftel der Raumlänge betragen.
In größeren Räumen weicht man aufgrund theoretisch sehr großer Abstände zwangsläufig von dieser Regel ab. Hier gilt es, einen möglichst guten Kompromiss bezüglich Basswiedergabe und Raumgestaltung zu finden.
Tipp: In der Praxis hat sich dieses, zunächst etwas kurios wirkende Vorgehen sehr gut bewährt (auch bei nicht rechteckigen Räumen):
1. Subwoofer auf Ihren bevorzugten Hörplatz stellen
2. Raum ablaufen – besser krabbeln, bis eine Stelle gefunden ist,
(quasi aufs Sofa!) und Musik mit gutem Bass abspielen.
bei der die Basswiedergabe ausgewogen klingt.
3. An dieser Stelle positionieren Sie dann den Subwoofer.
Sie begeben sich auf den vorher vom Subwoofer belegten Hörplatz und genießen so mit Sicherheit optimalen Bassklang!
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■ 1x AW-13 DSP + 3x Slave-Woofer
DBA/Double Bass Array
Mit einem sogenannten Double Bass Array ist es möglich, den Ein­fluss von Raummoden gänzlich zu vermeiden, da diese erst gar nicht entstehen! Ein DBA besteht aus einer Subwoofer Anordnung (Array) an der Stirnwand und einer weiteren an der Rückwand, also insgesamt vier Subwoofer. Am wirkungsvollsten ist ein DBA, wenn die Subwoofer-Anordnun­gen möglichst nahe an die vordere und hintere Wand gestellt wer­den. Die seitliche Positionierung ist gleich wie beim SBA, also bei zwei Subwoofern jeweils ein Viertel der Raumbreite Abstand zu den seitlichen Wänden.
Tipp: Da Subwoofer aufgrund der langen Wellenlängen tiefer Töne den Schall kugelförmig abstrahlen, spielt ihre Ausrichtung (wohin die Membran zeigt) keine Rolle. So können die Subwoofer eines DBAs auch parallel zur Wand gestellt werden. Akustisch ist dies sogar vorteilhaft, da sich die Membranen näher an den Wänden befinden.
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Kurzanleitung
AW-13 DSP
Surround-Anlage mit Audio-Video-Receiver (AVR)
Den Subwoofer Ausgang des AVR per Y-Cinch-Subwoofer-Kabel mit dem Line In des AW-13 DSP verbinden. Die Lautsprecher werden am AVR angeschlossen.
Subwoofer per Netzkabel mit Strom versorgen und einschalten.
Memory
Lautstärkeanpassung am AVR oder mit den „Volume“-Pfeiltasten der Subwoofer-Fernbedienung vornehmen.
wählen (Surround-Preset für Heimkino-Betrieb).
Stereo-Anlage ohne Vorverstärker-Ausgänge (Pre Out)
Lautsprecheranschlüsse des Verstärkers per Lautsprecherkabel mit dem Hi Level In des AW-13 DSP verbinden.
Subwoofer per Netzkabel mit Strom versorgen und einschalten.
Memory
Memory Typ
Modell z. B.
– 
gemäß Lautsprechertyp wählen:
Stand-
box
nuVero
10, 11
Kompakt-
box
nuVero
4, 7
Kompaktbox
kleine
nuVero
3
Wandlaut-
sprecher
nuVero
5
Subwoofer Fernbedienung
Display
Memory-Tasten
Steuerkreuz/ Pfeiltasten
Standby-Taste
Lautstärke/Pegel
»Zurück«-Taste
Lautstärke des Subwoofers mit den „Volume“-Pfeiltasten  an die Lautsprecher anpassen.
Die Lautsprecher werden am Verstärker angeschlossen. Optional können kleine Satelliten vom Tiefbass entlastet werden, indem sie per Lautsprecherkabel am Hi Level Out des AW-13 DSP angeschlossen werden.
Stereo-Anlage mit Vorverstärker-Ausgängen (Pre Out)
(Vor-)Verstärker Pre Out per Stereo-Cinch-Kabel mit Line In des AW-13 DSP verbinden.
Subwoofer per Netzkabel mit Strom versorgen und einschalten.
Memory
Memory Typ
Modell z. B.
Lautstärke des Subwoofers mit den „Volume“-Pfeiltasten  an die Lautsprecher anpassen.
Die Lautsprecher werden am Verstärker angeschlossen.
Wenn der Verstärker Endstufeneingänge Main In hat, dann können die Lautsprecher vom Tiefbass entlastet werden, indem der Line Out des AW-13 DSP per Stereo-Cinch-Kabel mit den Main In des Verstärkers verbunden wird (siehe auch Seite 9).
– 
gemäß Lautsprechertyp wählen:
Stand-
box
nuVero
10, 11
Kompakt-
box
nuVero
4, 7
Kompaktbox
kleine
nuVero
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Wandlaut-
sprecher
nuVero
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Subwoofer Anschlussfeld
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Garantiebestimmungen
Ihr Anbieter und Vertragspartner: Nubert electronic GmbH · Goethestr. 69 · 73525 Schwäbisch Gmünd · Deutschland Geschäftsführer: Günther Nubert · Registergericht AG Ulm, HRB 700296 Telefon: 07171-92690-0 · Telefax: 07171-92690-45 · E-Mail: [email protected] · Ust-IdNr.: DE 16758584
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Nubert gewährt dem Käufer auf alle Nubert Lautsprecher sowie für ATM- und ABL-Module eine besondere Herstellergarantie nach den nachstehenden Bedingungen. Die gesetzlichen Gewährleistungsansprüche des Käufers auf Nacherfüllung und ggf. Schadensersatz bei Mängeln bleiben dem Käufer daneben erhalten und stehen unseren Kunden im vollen Umfang zur Verfügung.
1. Die Garantiezeit für Nubert Boxen, Nubert Subwoofer, Nubert Aktivboxen, Nubert ATM- und ABL-Module beträgt
• 5 Jahre bei privater Nutzung
• 2 Jahre bei Nutzung außerhalb privater Zwecke, insbesondere bei gewerblicher Nutzung.
Ihr Kaufbeleg ist der Garantienachweis!
2. Inhalt des Garantieanspruchs
Die Garantie gilt für alle Teile und Arbeitskosten ab Kaufdatum. Sie beinhaltet eine kostenlose Reparatur oder Austausch des defekten Teiles im Fall eines Mangels der Ware (z. B. Materialfehler oder Fabrikationsfehler), soweit der Mangel bereits bei Lieferung vorhanden war. Nubert übernimmt zudem die Hin- und Rücksendekosten der Geräte jeweils ab bzw. bis zur Bord­steinkante im Fall berechtigter Garantieansprüche, soweit die Ware sich an ihren ursprünglichen Versendungsort innerhalb der Staaten der europäischen Union befindet. Darüber hinausgehende Leistungen sind im Kulanzwege nach freier Maßgabe von Nubert möglich.
3. Ein Garantieanspruch entfällt bei
• eigenhändigen Reparaturversuchen jeglicher Art
• unsachgemäßer Bedienung und Lagerung (z. B. Schäden durch Feuchtigkeit)
• unsachgemäßer Transportverpackung (die ursprüngliche Transportverpackung , komplett verwendet, schützt ausreichend)
• unsachgemäßem Transport, soweit der Transport nicht mit Nubert zuvor abgestimmt wurde. (Nubert organisiert den Trans­port für Sie mit von Nubert ausgewählten Transportunternehmen. Sie erhalten entsprechend freigemachte Rückholtickets.)
• bei unsachgemäßen mechanischen Einwirkungen auf die Ware, insbesondere auf die Lautsprecher-Chassis und Gehäuse; z. B. eingedrückte Membranen oder Kalotten und Fallschäden, später entstandene Kratzer.
• Betrieb der Lautsprecher an defekten oder ungeeigneten Verstärkern (z. B. Gleichspannung oder unüblich große Brumm­spannung am Verstärkerausgang). Sowie Einwirkung von Verstärkerleistungen auf Boxen außerhalb von deren Spezi­fikation (z. B. Sinusleistung des Verstärkers liegt weit über der Nennbelastbarkeit des Lautsprechers).
4. Einzeln ausgebaute Lautsprecherchassis
Bauen Sie keine Lautsprecherchassis oder sonstige Teile von Geräten aus, und senden Sie solche Einzelteile nicht ein, bevor Sie mit dem Nubert-Service Kontakt aufgenommen haben.
5. Vorgehensweise bei einem Garantiefall
Defektes Gerät mit einer Kopie des Kaufbeleges und einer aussagefähigen Fehlerbeschreibung möglichst in den Original­karton verpacken. Bitte beachten Sie unsere Versandhinweise. Für eine Rückholung oder Rücksendung setzen Sie sich bitte mit dem Team der Nubert Speaker Factory in Verbindung:
• 0800-68 23 780 (gebührenfrei, nur innerhalb von Deutschland)
• international: 0049-7171-9269018
• Fax: 07171-9269045
• E-Mail: [email protected]
Natürlich können Sie die Boxen auch beim Nubert Service in Schwäbisch Gmünd oder Aalen abgeben. Unsere Anschrift finden Sie unten. Versandhinweise: Wir empfehlen Ihnen, den Originalkarton mit den speziellen Schutzpolstern auf jeden Fall aufzubewahren. Tipp: Zusammenlegen spart Platz! Nur so kann ein sicherer Rückversand im Fall der Fälle gewährleistet werden. Wenn Sie ausnahmsweise eine andere Verpackung verwenden, sollte diese fachgerecht gegen die typischen Gefahren eines Versan­des schützen und spezielle Schutzpolster oder gleichwertige Schutzvorrichtungen aufweisen. Eine bloße Pappverpackung mit Papierpolsterung reicht keinesfalls. Wir machen darauf aufmerksam, dass wir für Schäden aufgrund von Ihnen zu vertre­tener unsachgemäßer Verpackung keine Haftung übernehmen!
10/ 2012 · Techn ische Än deru ngen, Irrt ümer und D ruck fehle r vor behal ten · Uns ere Al lgeme inen Gesch äfts bedin gunge n fin den S ie i m Int ernet unte r www. nube rt.de /AGB. htm
Entsorgung und Batterierücknahme
Die chemischen Inhaltsstoffe von Batterien können bei nicht sachgemäßer Lagerung und Entsorgung Umwelt und Gesund­heit schädigen. Nur über eine vom sonstigen Hausmüll getrennte Sammlung und Verwertung können gesundheits- und um­weltschädigende Auswirkungen vermieden werden. Batterien können auch wiederverwertbare Rohstoffe enthalten. Batterien dürfen daher nicht über den normalen Hausmüll entsorgt werden. Sie sind als Endnutzer gesetzlich verpflichtet, gebrauchte Altbatterien (wiederaufladebar und nicht-wiederaufladbar) zurück­zugeben bzw. ordnungsgemäß zu entsorgen. Dazu können Sie Ihre gebrauchten Altbatterien bei den öffentlichen Sammel­stellen in Ihrer Gemeinde oder in Verkaufsstellen (bei einem Versender können Sie am Versandlager zurückgeben) unentgelt­lich abgeben. Die Abgabe in Verkaufsstellen ist dabei auf für Endnutzer für die Entsorgung übliche Mengen sowie solche Altbatterien beschränkt, die der Vertreiber als Neubatterien in seinem Sortiment führt oder geführt hat. Das Zeichen mit der durchgestrichenen Mülltonne bedeutet, dass Sie Batterien aufgrund ihres Schadstoffgehaltes nicht in den Hausmüll geben dürfen. Unter diesem Zeichen können Sie zusätzlich nachstehende Symbole mit fol­gender Bedeutung finden: Pb Batterie enthält Blei · Cd Batterie enthält Cadmium · Hg Batterie enthält Quecksilber
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