Nasa Target 147 User guide [de]

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Target 147
Wetterempfänger
BEDIENERHINWEISE
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Einleitung
Mit dem NASA Target 147 können Sie die Wettervorhersage des Deutschen Wetterdienstes empfangen. Das Gerät ist ein Festfrequenz-Einseitenempfänger mit RTTY-Decoder. Diese Übertragungen bestehen aus Wetterberichten, 2- bzw. 5 Tage Vorhersagen, Bekanntmachungen und Wetterwarnungen. Der Sender steht bei Hamburg in Pinneberg. Alle von den gewählten Wetterstationen übertragenen Werte werden im Memory aufgezeichnet. Diese Aufzeichnungen bleiben gespeichert, bis sie durch neue Empfangsdaten überschrieben werden. Bei Stromausfall ist der Speicher durch eine interne Batterie für ca. 5 Tage geschützt. Allerdings werden in dieser Zeit keine neuen Daten gespeichert. Der NASA Target 147 arbeitet vollautomatisch.
1. Montage
Suchen Sie zur Montage des Gerätes einen Ort, der immer trocken und nicht zu dunkel ist. Auch sollte das Gerät vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt sein. Schrauben Sie zuerst die Bügelhalterung an den dafür vorgesehenen Platz an und setzen Sie dann das Gerät ein. Das Gerät sollte einen Neigungswinkel haben, der das Display möglichst optimal lesbar macht - die eingestellte Position wird nun mit den Drehknöpfen fixiert. Das Gerät ist an den 12V Bordbetrieb anzuschließen. Das Stromkabel des Pro Plus hat eine integrierte Sicherung. Rote Ader = Plus, schwarz-getreifte Ader = Minus. Eine separate Zuleitung für die Display-Beleuchtung ist nicht erforderlich. Die Beleuchtung wird durch kurzes Drücken der EINGABE-Taste EIN/AUS geschaltet.
2. Montage der Antenne
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an. das Kabel kann gekürzt oder verlängert werden (Standard 75Ohm Koaxkabel). Bei Geräten mit Achterstagkoppler wird der Schraubanschluß am Gehäuse des Kopplers mit einem Litzenkabel (ca. 2,5 mm2) mit dem isolierten Achterstag verbunden.
3. Bedienung des Target 147
Sobald das Gerät an das Bordnetz angeschlossen ist, erscheint im Display die Anzeige „BEDIENUNG“. Stellen Sie sicher, daß die 147 kHz Aktivantenne angeschlossen ist. Wenn die interne Batterie leer ist, ist manchmal ein RESET erforderlich. Auf der Rückseite des Gerätes stellen Sie den Displaykontrast mit dem dafür vorgesehenen Drehknopf ein. Im normalen Empfangsmodus können Sie den Betrieb des Gerätes am Bildschirm beobachten. Daten werden auf der untersten Zeile des Displays angezeigt. Sobald ein gültiger Datentyp erkannt wird, rollt das Display Zeile für Zeile nach oben - die neuesten Daten stehen also immer auf unterster Zeile.
3.1 Empfangsbedienart:
Im Empfangsdisplay hat das Gerät folgende Tastenfunktionen:
EINGABE-Taste:
Langer Druck: Programmieren Kurzer Druck: Beleuchtung EIN/AUS
AUF-Taste:
Durch Drücken der AUF-Taste wandert das Displayfenster 4 Zeilen nach oben, um ältere Teile des gespeicherten Textes sichtbar zu machen.
AB-Taste:
Durch Drücken der AB-Taste wandert das Displayfenster zum Lesen gespeicherter Meldungen eine Zeile nach unten.
3.2 Durchrollen des Bildschirms
Drücken Sie kurz auf die Tasten AUF oder AB, schaltet das Gerät auf den Modus „Durchrollen“. Drücken Sie die AB-Taste wird der einzeilige Begrenzer sichtbar, der die aktuelle Position markiert. Die Daten unmittelbar unter dem Begrenzer sind die ältesten Daten im Speicher. Wenn Sie die AUF- oder AB-Taste gedrückt halten, wird das Bildschirmrollen in der entsprechenden Richtung langsam schneller. Die Daten erscheinen dabei kontinuierlich wie auf einem Endlospapier auf dem Display. Sobald sie die Tasten loslassen, stoppt das Rollen. Drücken Sie die EINGABE-Taste können Sie das Gerät jederzeit auf den normalen Empfangsmodus umschalten und die neuesten Daten anschauen. Die aktuellsten Daten erscheinen unten auf dem Display. Wird im Modus Bildschirmrollen ca. 2 min. lang keine Taste gedrückt, schaltet das
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Gerät automatisch wieder auf den Empfangsmodus zurück.
3.3 Programmierung der Berichte
Bei Inbetriebnahmebzw. nach einem Reset ist das Gerät so eingestellt, daß Meldungen für alle Seebereiche aufgezeichnet werden. Wenn Sie nur an bestimmten Seebereichen interessiert sind, halten Sie die EINGABE-Taste gedrückt, bis im Display PROGRAMMIEREN erscheint.
3.4 Löschen des Gesamtspeichers
Durch langes Drücken der EINGABE-Taste werden alle aufgezeichneten Daten des Speichers gelöscht. Auf dem Display erscheint „SPEICHER GELÖSCHT“. Nach Beendigung des Löschvorgangs erscheint wieder das Startdisplay mit den Bedienungsinstruktionen und die Empfangsdaten fließen in die unterste Zeile. Das Löschen des Speichers wirkt sich nicht auf eine eingestellte Auswahl der Seegebiete aus. Drücken Sie kurz die EINGABE-Taste schaltet das Gerät wieder auf Empfang und gültige Daten werden aufgezeichnet. Die Aufzeichnung beginnt an der selben Position wie vor dem Aufrufen von „PROGRAMMIEREN“.
3.5 Selektion von Meldungen:
Die Daten werden vom deutschen Wetterdienst (DWD) auf 147,3 kHz empfangen und gespeichert.
Warnnachrichten: Sturmwarnungen, sonstige Warnungen, allg. Hinweise DWD
Mittelmeer: Zeitreihenbericht mittelfrist Mittelmeer, Prognosen für 5 Tage,
Zeitreihenbericht westliches Mittelmeer (Alboran bis Tunis), Prognosen für 2 Tage, Zeitreihenbericht östliches Mittelmeer (östliches Tunis bis Rhodos/Zypern), prognosen für 2 Tage, Stationsmeldungen Mittelmeer, Seewetterbericht Mittelmeer in Textform
Westl. Europa: Zeitreihenbericht westeuropäische Gewässer (südl. Irland bis Kanaren Süd), Prognosen für 2 Tage
Nordsee/Ostsee: Seewetterbericht Nord- und Ostsee, Seewetterbericht deutsche Nord- und Ostseeküste, Zeitreihenbericht Nowegische See und Ostsee (Nordkap bis Shetlands, Quark bis Finnischer Meerbusen), Prognosen für 2 Tage
Nord-Atlantik: Zeitreihenbericht Nordatlantik (Pentlands bis Südwestgrönland) Prognosen für 2 Tage Ostsee (5 Tage) Nordsee (5 Tage) Nordsee/Ostsee Stationsmeldungen
Drücken Sie die AUF-Taste erscheint „ÄNDERT PROGRAMMIERUNG“ und das angezeigte Seegebiet wechselt von „Programmieren“ auf „Unterdrücken.
Drücken Sie die AB-Taste erscheint „WÄHLT NÄCHSTES SEEGEBIET“ und Sie
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können das nächstfolgende mögliche Seegebiet wählen.
Falls Sie für alle Seegebiete „UNTERDRÜCKEN“ gewählt haben, erscheint die Warnmeldung „ACHTUNG, ALLE MELDUNGEN UNTERDRÜCKT“. Für das zuletzt angezeigte Seegebiet wird der Aufzeichnungsstatus zwangsläufig wiederhergestellt. Drücken Sie kurz die EINGABE-Taste schaltet das Gerät wieder auf Empfang und gültige Daten werden aufgezeichnet. Die Aufzeichnung beginnt an der selben Stelle wie vor dem Aufrufen von „PROGRAMMIEREN“.
3.6 Manuelle Änderungen des Aufzeichnungsstatus:
Wenn Sie den Programmierungsstatus einer Meldung während ihres Empfangs vorübergehend ändern wollen, drücken Sie gleichzeitig die AUF- und AB-Taste. Sobald die betreffende Meldung beendet ist, schaltet das Gerät wieder auf Normalbetrieb.
3.7 Reset betätigen:
Wenn die interne Batterie leer ist, ist es möglicherweise nötig, einen RESET durchzuführen. Hierzu müssen alle 3 Tasten des Gerätes gleichzeitig gedrückt werden. Der Bildschirm leert sich und es erscheint, nach abgeschlossenem Vorgang, das Startdisplay.
Achtung! Der RESET-Vorgang löscht keine gespeicherten Meldungen - diese können nur durch die Speicherlöschung im Programmiermodus entfern werden!
Die neue Schreibposition für eingehende Daten ist nach dem RESET an einer anderen Stelle. Nach ca. 40 Std. Normalbetrieb ist die eingebaute Batterie wieder voll aufgeladen.
Eingebaute Batterie zur Datenspeicherung:
Das Gerät enthält einen Akku, der den Speicher bei Stromausfall schützen soll. Sobald das Gerät an eine externe Stromquelle angeschlossen wird, wird der Akku automatisch geladen. Eine volle Ladung des Akkus dauert ca. 40 Std. Bei Stromausfall bleiben Programmierung und Speicher bis zu einer Woche lang geschützt.
Bei der ersten Inbetriebnahme und immer, wenn der interne Akku leer ist, enthält der Speicher meist irgendwelchen „Datenmüll“ (nicht zu identifizierende Schriftzeichen). Es ist ratsam, diese und andere veraltete Daten von Zeit zu Zeit zu löschen, um das Gerät „sauber“ zu halten. Überprüfen Sie auch, ob die Programmierung noch korrekt ist.
Problembehebung:
Wenn das Gerät länger als 5 Tage von der Stromversorgung getrennt war, ist die interne Batterie entladen. Es kann vorkommen, daß sich das Gerät dann
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mit dem englischen Original.
In Zweifelsfällen gilt die englische Originalversion.
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