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INC-4036 DF
Bestellnummer 18.0126
ELECTRONICS FOR SPECIALISTS ELECTRONICS FOR SPECIALISTS ELECTRONICS FOR SPECIALISTS ELECTRONICS FOR SPECIALISTS ELECTRONICS FOR SPECIALISTS ELECTRONICS
Netzwerk-Außenkamera
Diese Anleitung richtet sich an Installateure von
Video überwachungsanlagen. Bitte lesen Sie die
Anleitung vor der Installation gründlich durch
Deutsch
und heben Sie sie für ein späteres Nachlesen
auf. Die Abbildungen zu den folgenden Beschreibungen finden Sie auf einem Extrablatt.
1 Verwendungsmöglichkeiten
Die Kamera INC-4036DF ist speziell für den Einsatz
in Videoüberwachungsanlagen auf der Basis von
Computer-Netzwerken konzipiert. Durch ihr wetterfestes Ge häuse ist sie auch für die Außeninstallation
geeignet. Sie ist mit einem 4-Megapixel-Bild sensor
und einem 2,8-mm-Objektiv ausgestattet und bietet
u. a. Bildspiegelung, Maskierung von Bildbereichen
und Bildanalysefunktionen (wie z. B. Bewegungserkennung). Bei Dunkel heit leuchten die eingebauten
Infrarot-LEDs den Überwachungsbereich bis 20 m aus
und die Kamera schaltet auf Schwarzweißbetrieb
um. Die Kamera verfügt über einen eingebauten
Webserver mit 3-fach-Video streaming. Für die korrekte Einrichtung sind unbedingt NetzwerktechnikKennt nisse er forderlich.
Die Kamera kann in Verbindung mit einem Netzwerk-Videorekorder (z. B. NWR-…*) genutzt werden oder eigenständig über einen Webbrowser.
Sie verfügt über ein eingebautes Mikrofon, einen
Audioe ingang und einen Audioausgang, sodass eine
gegenseitige Kom munikation über einen Computer
möglich ist.
* Tipp: Ist das Kameramodell in der Liste des verwendeten
Rekorders nicht vorhanden, das ONVIF-Protokoll wählen.
2 Wichtige Hinweise
Die Kamera entspricht allen relevanten Richtlinien
der EU und ist deshalb mit gekennzeichnet.
VORSICHT Bei Dunkelheit schalten sich die IRLEDs ein. Blicken Sie beim Einrichten der Kamera
nicht aus der Nähe direkt in die eingeschalteten IRLEDs. Das Infrarotlicht kann zu einer Reizung der
Augen führen. Die IR-Strahlung liegt allerdings weit
unterhalb des Emissionsgrenzwertes und ist risikofrei eingestuft nach EN 62471.
Schützen Sie die Kamera vor extremen Temperatu-
•
ren (zulässige Einsatztemperatur −30 °C bis +60 °C).
Verwenden Sie für die Reinigung keine aggressiven
•
Reinigungsmittel oder Chemikalien.
Wird die Kamera zweckentfremdet, nicht richtig
•
angeschlossen, falsch bedient oder nicht fachgerecht repariert, kann keine Haftung für daraus
resultierende Sach- oder Personenschäden und
keine Garantie für die Kamera übernommen werden. Ebenso kann keine Haftung für durch Fehlbedienung oder durch einen Defekt entstandene
Datenverluste und deren Folgeschäden übernommen werden.
Soll die Kamera endgültig aus dem Betrieb
genommen werden, übergeben Sie sie zur
umweltgerechten Entsorgung einem örtlichen Recyclingbetrieb.
3 Montage
1) Um die optimale Montagestelle festzustellen, sollte ein Probebetrieb erfolgen. Dazu die Kamera
vorläufig in Betrieb nehmen (
2) An der Montagestelle (z. B. Wand oder Decke)
mithilfe der beiliegenden Bohrschablone drei Löcher für die Befestigung der Kamera bohren und
ggf. ein Loch für das Anschlusskabel.
Soll das Kabel nicht durch die Montagefläche,
sondern seitlich aus der Kamerahalterung herausgeführt werden, die Schraube (6) mit dem beiliegenden Schlüssel lösen. Den Klemmring (2) abnehmen und den gewünschten Kabeldurchlass (7)
ausschneiden. Beim Zusammenbau der Kamerahalterung den Klemmring (2) zuerst gegenüber
der Schraube (6) in den Montage sockel (1) einhaken, dann die Schraube wieder festdrehen.
3) Die Schrauben (bei Bedarf mit den beiliegenden
Dübeln) so in die Bohrlöcher schrauben, dass sie
etwa 5 mm aus der Montagefläche herausstehen.
Die Kamera mit den Löchern im Sockel auf die
Schraubenköpfe setzen und mit einer Drehung im
Uhrzeigersinn verriegeln.
Sollte der Sockel nicht fest genug auf den
Schrauben sitzen, die Schrauben etwas weiter
hineindrehen.
4) Zum Ausrichten der Kamera die Schraube (6) am
Klemmring (2) so weit lösen, dass sich die Kamera (4) und ihre Halteschale (3) darin leicht drehen
lassen. Die Schraube anschließend wieder festdrehen.
Vorsicht: Vermeiden Sie die direkte Ausrichtung der
Kamera auf starke Lichtquellen (z. B. Sonne). Dies
könnte die Lebensdauer des Bildsensors verkürzen.
folgende Kapitel).
☞
4 Kamera anschließen
Die Anschlüsse (9 –12) und der Kabelverteiler (8)
sind nicht wetterfest. Sie müssen entsprechend geschützt werden.
1) Die Kamera über die RJ45-Kupplung (9) mit einem
einzelnen Computer, einem lokalen Computernetzwerk oder, z. B. über einen Router, mit größeren Computernetzwerken (Internet) verbinden.
2) Für die Tonübertragung über das Netzwerk kann,
alternativ* zum eingebauten Mikrofon (5), an die
Cinch-Kupplung „Audio Input“ (12) eine Tonquelle mit Line-Pegel (z. B. Mikrofon mit Vorverstärker)
angeschlossen werden.
* in den Kamera einstellungen „Device Microphone“
wählbar (☞Kapitel 6)
3) Für die Tonwiedergabe an die Cinch-Kupplung
„Audio Output“ (11) einen Kopfhörerverstärker
oder eine Lautsprecher anlage anschließen.
4) An die Kupplung (10) ein stabilisiertes 12-V-Netzgerät mit einer Dauerbelastbarkeit von 600 mA
über einen Hohlstecker ⌀ 5,5 / 2,1 mm (außen /
innen) anschließen (z. B. PSS-1210DC oder PS120WP). Dabei die Polung beachten: Mittelkontakt = +.
Alternativ lässt sich die Kamera auch über das
Netzwerkkabel versorgen (Power over Ethernet
IEEE 802.3af).
Hinweis: Der Startvorgang der Kamera kann einige
Minuten dauern.
5 Kamera in ein Netzwerk einbinden
Damit die Kamera zum Konfigurieren über einen
Computer direkt angesprochen werden kann, ist
ihre IP-Adresse vom Werk aus auf 192.168.0.120
voreingestellt.
Ist die aktuelle Adresse der Kamera nicht bekannt,
zum Finden der Kamera im Netzwerk das Programm
„IPSearch.exe“ starten (auf der Monacor-Website
erhältlich: www.monacor.de Service Downloads).
1) Um die Suche zu starten, auf der Registerkarte
„Multicast Search“ die Schaltfläche „Start“ anklicken. Die im Netzwerk gefundenen Kameras
werden in der Liste auf der linken Seite angezeigt
(
Abb. 2).
☞
2) Zum Beenden der Suche auf die Schaltfläche
„Stop“ klicken.
3) Die Kamera in der Liste auswählen. Auf der rechten Seite werden jetzt die aktuellen Einstellungen
dieser Kamera gezeigt.
4) Die Einstellungen nach Bedarf ändern:
IP-Adresse, Teilnetzmaske und Gateway-Adresse
können statisch festgelegt werden (Option „Device uses the following IP address“ wählen). Dabei
muss für jede Kamera eine eindeutige IP-Adresse
eingegeben werden. Existiert in dem Netzwerk
ein DHCP- Server (z. B. im Router oder NetzwerkVideo rekorder), kann dieser Einstellungen für die
Kamera automatisch vornehmen (Option „Device
obtains an IP address automatically“ wählen); die
automatisch vergebenen Werte sind dann grau
hinterlegt und können nicht geändert werden.
5) Auf die Schaltfläche „Modify“ klicken. Bei erfolgreicher Übertragung der Änderungen wird die
Meldung „Modify success!“ angezeigt.
6) Vor einer erneuten Suche kann die Liste über die
Schaltfläche „Clear All“ gelöscht werden.
6 Kamera über einen Computer aufrufen
Die Bedienoberfläche der Kamera kann durch die
Eingabe ihrer IP-Adresse in der Adresszeile des Programms Windows Internet Explorer (IE, Version 6
oder höher) aufgerufen werden. Dazu müssen die
IP-Adressen vom Computer und der Kamera demselben Teilnetz angehören.
Beim Aufruf der Kamera erscheint zunächst das
Anmeldefenster. Hier die Sprache für die Benutzeroberfläche wählen; die folgende Beschreibung
bezieht sich auf die Einstellung „English“. Anschließend den Benutzernamen und das Passwort eingeben (Vorgabe für beide Eingaben: admin). Bei einer
Anmeldung mit diesen Vorgabedaten erscheint eine
Aufforderung, das Passwort zu ändern. Dies wird
gegen einen unbefugten Zugang unbedingt empfohlen. Diese Zugangsdaten können aber auch später in
den Kameraeinstellungen geändert werden. Ein geändertes Passwort gut merken!
Für die Nutzbarkeit aller Funktionen ist die Instal-
lation der ActiveX-Erweiterungen erforderlich. Diese
werden beim erstmaligen Aufruf aus der Kamera
geladen. Wenn nötig, müssen dafür die Sicherheitseinstellungen des IE so gelockert werden, dass dieser
Vorgang zugelassen wird. Die Installationsdatei „NetworkSurveillance.exe“ auf dem Computer speichern,
den IE schließen und die Datei ausführen.
Windows ist ein registriertes Warenzeichen der Microsoft Corporation in den USA und anderen Ländern.
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INC-4036 DF Bestellnummer 18.0126
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Ist die Verbindung zur Kamera aufgebaut, wird die in Abb. 3 gezeigte Ansicht
mit dem aktuellen Kamerabild angezeigt, mit folgenden Bedienmöglichkeiten:
Ansicht „Live Video“ mit Anzeige des Kamerabilds
a
Ansicht „Playback“ (bei diesem Kameramodell ohne Funktion)
b
Ansicht „Configuration“ zum Ändern der Kameraeinstellungen
c
Schaltfläche zum Ändern des Passworts
d
Schaltfläche zum Abmelden
e
Kamerabild mit Informationen zum aktuell übertragenen Stream
f
Funktionsleiste mit folgenden Funktionen
g
/ : Beenden / Starten der Bildübertragung
„Stream“: Auswahl eines Streams
: Tonübertragung von der Kamera ein-/ausschalten [Mikrofon (5) / Audio
Input (12)]
: Tonübertragung zu der Kamera ein-/ausschalten [Audio Output (11)]
: spezifische Kameraeinstellungen (z. B. Helligkeitsregelung, Spiegelung)
: Schnappschuss-Funktion zum Speichern einer Mo mentaufnahme als Bild
: Starten / Stoppen einer Videoaufnahme auf dem PC
: Bildanalysefunktionen ein-/ausschalten („Intelligent Analysis“)
Das Klicken mit rechter Maustaste auf das Kamerabild zeigt folgendes Menü:
Menüpunkt Funktion
Full Screen (Exit Full Screen)
Sensor
Zoom In / Out
Restore Panorama gesamtes Bild zeigen (nach Zoom In)
Vollbildansicht (beenden)
alternativ: Doppelklick auf das Bild
wie
Hinein-/Herauszoomen
alternativ: mit Mausrad zoomen oder über dem gewünschten
Bildausschnitt einen Rahmen aufziehen
Zum Ändern der Einstellungen für die Kamera, über den Reiter c auf die Ansicht
„Configuration“ umschalten (☞Abb. 4). Am linken Rand (h) die gewünschte
Rubrik für die Einstellungen auswählen. Durch Klicken auf ⊞ lassen sich weitere
Unterrubriken anzeigen. So lässt sich z. B. unter „Device Date and Time“ die
aktuelle Zeit für die Kamera einstellen.
Nach dem Ändern einer Einstellung zum Speichern der Änderung auf den
grünen Haken ✔ oder die Schaltfläche „Apply“ klicken. Zum Laden der aktuellen
Einstellungen aus der Kamera auf die Schaltfläche „Refresh“ klicken.
6.1 Sensor-Menü
Nach dem Klicken auf das Symbol
erscheint das folgende Fenster (Abb. 5):
In der folgenden Tabelle sind die Einstellmöglichkeiten des Sensor-Menüs aufgeführt.
Ansicht Einstellung Funktion
Enable
Time Segment
Image
Scene
Exposure Shutter, Gain Belichtungseinstellungen
WB Mode, Red, Blue Weißabgleich
Day Night Mode, IR LED Tag-Nacht-Umschaltung, Infrarot-LED-Beleuchtung
Noise Reduction 2D NR, 3D NR Rauschunterdrückung
Enhance Image
Start Time Startzeitpunkt
End Time Endzeitpunkt
Brightness Helligkeit
Saturation Farbsättigung
Sharpness Bildschärfe
Contrast Kontrast
Scene Einsatzumgebung
Aisle Korridormodus
Mirror
WDR, HLC, BLC,
Anti-Shake,
Defog
eingestellter Zeitraum für diese Einstellungen
(Scheme) aktiv
Bildspiegelung: aus, horizontal, vertikal, horizontal
und vertikal
Bildoptimierung
7 Technische Daten
Bildabtaster: . . . . . . . . . . . .CMOS, 8,5 mm (1⁄3 ”)
Objektiv:
Blickwinkel: . . . . . . . . . . . . .90°
Mindestbeleuchtung:
Auflösung: . . . . . . . . . . . . . max. 30 Bilder / s bei 2592 × 1520 Bildpunkten
Elektronischer Verschluss: . .1⁄5 – ½0 000 s
Protokolle: . . . . . . . . . . . . .IPv4, IPv6, HTTPS, RTSP, DDNS, SMTP, SSL,
Kompressionsverfahren: . . . MPEG-4 H.264/ H.265, MJPEG
Videostreaming: . . . . . . . . .Mainstream 500 – 12 000 kbit /s
Netzwerk: . . . . . . . . . . . . . .Ethernet 10 / 100 Mbit / s
Einsatztemperatur: . . . . . . . −30 °C bis +60 °C
Schutzart: . . . . . . . . . . . . . .IP 67
Stromversorgung: . . . . . . . .⎓12 V/ 600 mA oder PoE IEEE 802.3af
Abmessungen: . . . . . . . . . . ⌀ 119 mm × 89 mm
Gewicht: . . . . . . . . . . . . . . .375 g
. . . . . . . . . . . . . . .2,8 mm / 1 : 1,2
. . . . .0,01 lx (Farbe)
ONVIF2.6 u. a.
Substream 100 – 6000 kbit /s
Sensor-Menü
➄
Im Listenfeld unten links kann der Modus gewählt werden. Zum Ändern der
Einstellungen den „Debug Mode“ wählen. Die im Sensor-Menü vorgenommenen
Einstellungen lassen sich mit „Save“ als Scheme 1 – 4 speichern und wieder abrufen (Auswahl über zweites Listenfeld). Für die gespeicherten Einstellungen kann
jeweils ein Gültigkeitszeitraum festgelegt werden (Ansicht „Time Segment“).
Dadurch können z. B. nachts andere Einstellungen wirksam sein als tagsüber.
Mit „Reset“ lassen sich vorgenommene Änderungen wieder auf die gespeicherten Werte zurücksetzen. Mit „Factory Setting“ werden die Werkseinstellungen wiederhergestellt.
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