Monacor INC-1500THERM Instruction Manual

ELECTRONICS FOR SPECIALISTS ELECTRONICS FOR SPECIALISTS ELECTRONICS FOR SPECIALISTS ELECTRONICS FOR SPECIALISTS
BEDIENUNGSANLEITUNG INSTRUCTION MANUAL
Netzwerk-Wärmebildkamera
Thermal Imaging Network Camera
INC-1500 THERM
2
RS485+
RS485−
12V
LAN
Audio Input
Audio Output
Alarm
OUT COM1 OUT1
OUT COM2 OUT2
IN COM IN1 IN2
2
4
1
6
7
8
9
10
12
11
5
3
54
14
13
15
1816 17
“TOP”
“TOP”
14
17
RS 485 (12) RS 485 + braun brown RS 485 − weiß white
Alarm (11) OUT COM 1 orange orange OUT 1 gelb yellow OUT COM 2 weiß /schwarz white/ black OUT 2 weiß /blau white/ blue IN COM grau grey IN 1 violett purple IN 2 blau blue
ELECTRONICS FOR SPECIALISTS ELECTRONICS FOR SPECIALISTS ELECTRONICS FOR SPECIALISTS ELECTRONICS FOR SPECIALISTS
3
Deutsch
1 Verwendungsmöglichkeiten. . . . . . . . . . . 4
1.1 Wärmestrahlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
2 Wichtige Hinweise . . . . . . . . . . . . . . . . 4
3 Montage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
4 Kamera anschließen . . . . . . . . . . . . . . . 5
5 Fokus einstellen. . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
6 Kamera in ein Netzwerk einbinden . . . . . . . 6
7 Kamera über einen Computer aufrufen. . . . . 6
7.1 Sensor-Menü . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
7.2 Configuration-Menü . . . . . . . . . . . . . . . . 9
7.2.1 Temperature Parameters . . . . . . . . . . . . 9
7.2.2 Temperature Area … . . . . . . . . . . . . . .10
8 Rücksetzen der Kamera . . . . . . . . . . . . .10
9 Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . .11
English
1 Applications. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .12
1.1 Thermal radiation. . . . . . . . . . . . . . . . . .12
2 Important Notes . . . . . . . . . . . . . . . . .12
3 Installation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .13
4 Connecting the Camera . . . . . . . . . . . . .13
5 Adjusting the Focus . . . . . . . . . . . . . . .13
6 Connecting the Camera to a Network . . . . .14
7 Calling up the Camera via a Computer . . . . .14
7.1 Sensor menu . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .16
7.2 Configuration menu . . . . . . . . . . . . . . . .17
7.2.1 Temperature Parameters . . . . . . . . . . . .17
7.2.2 Temperature Area … . . . . . . . . . . . . . .18
8 Resetting the Camera . . . . . . . . . . . . . .18
9 Specifications . . . . . . . . . . . . . . . . . . .19
4
Deutsch
Netzwerk-Wärmebildkamera
Diese Anleitung richtet sich an Installateu­re von Video überwachungsanlagen. Bitte lesen Sie die Anleitung vor der Installation gründlich durch und heben Sie sie für ein späteres Nachlesen auf.
1 Verwendungsmöglichkeiten
Die Wärmebildkamera INC-1500THERM ist speziell für den Einsatz in Video-Über­wachungsanlagen auf der Basis von Com­puter-Netzwerken konzipiert. Sie kommt völlig ohne Licht aus und liefert auch bei schlechten Sichtverhältnissen, wie z. B. bei Nebel, kontrastreiche Bilder. Zudem hat sie bei der Erkennung z. B. von Lebe­wesen oder Fahrzeugen eine hohe Reich­weite. Damit bildet sie in einer Video­überwachungsanlage die ideale Ergänzung zu optischen Videokameras. Durch ihr wet­terfestes Ge häuse (Schutzart IP 66) ist sie auch für die Außeninstallation geeignet. Sie ist mit einem Infrarotsensor und einem 15-mm-Objektiv ausgestattet und bietet u. a. Bildspiegelung, Maskierung von Bild­bereichen, Bewegungs erkennung und Tem­peraturalarm in wählbaren Bildbereichen.
Die Kamera verfügt über einen ein­gebauten Webserver mit 2-fach-Video­streaming. Für die korrekte Einrichtung sind unbedingt Netzwerktechnik-Kennt­nisse er forderlich.
Die Kamera kann in Verbindung mit einem Netzwerk-Videorekorder (z. B. INR-…*) genutzt werden oder eigenstän­dig über einen Webbrowser. Sie verfügt über einen Audio eingang und einen Audio­ausgang, sodass eine gegenseitige Kom­munikation über einen Computer möglich ist. Zwei Schaltausgänge erlauben das Schalten von Geräten, z. B. durch die inte­grierte Bewegungserkennung oder Tempe­raturänderungen ausgelöst. Zusätzlich ver­fügt die Kamera über zwei Alarmeingänge, über die z. B. eine Aufzeichnung oder eine E-Mail-Benachrichtigung gestartet werden kann. Ein Steckplatz für eine Speicherkar­te erlaubt die Videoaufzeichnung in der Kamera, nach Zeitplan oder durch einen aufgetretenen Alarm ausgelöst.
Über die RS-485-Anschlüsse lässt sich ein Schwenk-Neige-Kopf ansteuern, der dann über den PTZ-Dialog am Computer oder über einen Videorekorder gesteuert werden kann.
* Tipp: Ist das Kameramodell in der Liste des ver-
wendeten Rekorders nicht vorhanden, das ONVIF-Protokoll wählen.
1.1 Wärmestrahlung
Von jedem Körper geht eine elektromag­netische Strahlung aus, die von der Tem­peratur und Oberflächenbeschaffenheit des Körpers abhängt. Dadurch ist für die thermische Erkennung eines Körpers keine zusätzliche Strahlungsquelle erforderlich, wie z. B. bei der optischen Erkennung, die eine Lichtquelle benötigt. Die Strahlung liegt bei Temperaturen bis etwa 600 °C im Infra rotbereich, d. h. außerhalb des für Menschen sichtbaren Bereichs. Der Sensor der INC-1500THERM, ein Mikrobolometer vom Typ IRFPA (Infrarot Focal Plane Array), kann Infrarotstrahlung im Bereich IR-C mit einer Wellenlänge von 8 bis 14 µm erken­nen. Die empfangene Strahlung wird von der Kamera als Wärmebild dargestellt. Zur Unterscheidung der Temperaturbereiche in­nerhalb des Wärmebilds stehen verschiede­nen Falschfarbendarstellungen zur Auswahl (☞Kapitel 7.1).
Eine ideale thermische Strahlungsquelle wird „Schwarzer Körper“ genannt. Die­ser absorbiert alle auftreffende Strahlung vollständig und die von ihm ausgehende Strahlung hängt nur von seiner Temperatur ab. Bei einem realen Körper dagegen wird zusätzlich ein Teil der Strahlung aus der Umgebung reflektiert oder hindurchgelas­sen, sodass die vom Körper abgegebene Strahlung nicht allein von seiner Tempera­tur abhängt.
Wieviel Strahlung ein realer Körper im Vergleich zum Schwarzen Körper aussen­det, wird mit dem Emissionsgrad ε ange­geben. Der Emissionsgrad wird für den Schwarzen Körper mit ε =1 angenommen und ist bei realen Körpern kleiner als 1. Er ist von der Oberflächenbeschaffenheit (Ma­terial, Rauheit) des Körpers sowie von der Temperatur und Wellenlänge abhängig. Für die meisten Materialien kann der Emissions­grad für den Temperaturbereich 0 – 100 °C grob in die folgenden beiden Gruppen ein­geteilt werden: ε= 0,02 – 0,20 für metal­lische Oberflächen und ε=0,90 – 0,98 für nichtmetallische Oberflächen.
Eine genaue Messung der Tempera­tur über die Strahlung eines Körpers kann demnach nur erfolgen, wenn die Eigen­schaften seiner Oberfläche bekannt sind. Aus einschlägigen Tabellen lässt sich der zutreffende Emissionsgrad ablesen. Dieser kann im Einstellmenü „Configuration“ der INC-1500THERM auf der Seite „Thermal Temperature Area“ als „Target Emission Rate“ eingeben werden (☞Kapitel 7.2.2). Um bei der Messung die am Körper reflek­tierte Strahlung zu berücksichtigen, kann auf der Seite „Thermal  Temperature Pa-
rameters“ die Umgebungstemperatur als „Ambient Temperature“ eingegeben wer­den (☞Kapitel 7.2.1).
Für den Überwachungseinsatz ist der Emissionsgrad eines beobachteten Objekts in der Regel nicht bekannt und es wird auch kein genauer Temperaturmesswert benö­tigt. Das Hauptinteresse liegt vielmehr im Erhalt eines kontrastreichen Wärmebilds als Ergänzung zur Videoüberwachung. Dennoch ist es für die Beurteilung eines Wärme bilds hilfreich, eine Vorstellung von den Eigenschaften der thermischen Strah­lung zu haben und sich darüber im Klaren zu sein, dass eine angezeigte Temperatur nicht exakt die Temperatur eines Objekts sein muss, sondern von der Beschaffenheit der Oberfläche des Objekts und von Refle­xionen aus der Umgebung mitbestimmt wird.
2 Wichtige Hinweise
Die Kamera entspricht allen relevanten Richtlinien der EU und ist deshalb mit gekennzeichnet.
Schützen Sie die Kamera vor extremen Temperaturen (zulässige Einsatztempe­ratur −10 °C bis +55 °C).
Richten Sie die Kamera niemals auf starke Strahlungsquellen, wie z. B. Sonne, Laser oder Lichtbogenschweißen. Die Genau­igkeit des Sensors kann beeinträchtigt werden.
Schützen Sie die Kamera auch beim Transport vor starken Erschütterungen.
Verwenden Sie für die Reinigung des Kameragehäuses keine aggressiven Rei­nigungsmittel oder Chemikalien. Zum Säubern des Objektivs kann ein weiches Tuch verwendet werden, das mit Isopro­pylalkohol oder einem Reinigungsmittel für optische Linsen angefeuchtet ist.
Wird die Kamera zweckentfremdet, nicht richtig angeschlossen, falsch bedient oder nicht fachgerecht repariert, kann keine Haftung für daraus resultierende Sach- oder Personenschäden und keine Garantie für die Kamera übernommen werden. Ebenso kann keine Haftung für durch Fehlbedienung oder durch einen Defekt entstandene Datenverluste und deren Folgeschäden übernommen wer­den.
Soll die Kamera endgültig aus dem Betrieb genommen werden, über­geben Sie sie zur umweltgerechten Entsorgung einem ört lichen Recy­clingbetrieb.
5
Deutsch
3 Montage
1) Um die optimale Montagestelle festzu­stellen, sollte ein Probebetrieb erfolgen. Dazu die Kamera vorläufig in Betrieb nehmen (☞folgende Kapitel).
2) An der Montagestelle (z. B. Wand oder Decke) vier Löcher für die Befestigung der Montageplatte und ggf. ein Loch für das An schluss kabel bohren (das Kabel kann alternativ durch die Aussparung seitlich am Sockel herausgeführt wer­den). Eine Bohrschablone liegt bei. Bei Bedarf die beiliegenden Dübel (18) ver­wenden.
3) Mit den vier langen Kreuzschlitzschrau­ben (15) die Montageplatte (17) an der Montagestelle befestigen. Bei der Wandmontage darauf achten, dass die Seite mit der Beschriftung „TOP“ nach oben zeigt (☞ Abb. 2).
4)
Die Gummidichtung (16) mit etwas Deh­nung über den Rand der Montageplatte (17) stülpen.
5)
Die Schlitzschraube (14) bis zum An­schlag in das Gewinde am Kamera­haltersockel (5) drehen.
6)
Den Sockel (5) so auf die Montageplatte (17) setzen, dass der Schraubenkopf in die Öffnung in der Montageplatte fasst und sich nach einer Linksdrehung darin verriegelt (☞ Abb. 3).
7)
Mit den vier Inbusschrauben (13) den Sockel (5) an der Montageplatte (17) festschrauben.
8)
Zum Ausrichten der Kamera die drei Feststellschrauben (4) lösen, die Kamera ausrichten und die Schrauben wieder festdrehen.
Vorsicht: Vermeiden Sie die direkte Ausrichtung
der Kamera auf starke Lichtquellen (z. B. Sonne). Dies könnte die Lebens­dauer des Bildsensors verkürzen.
9)
Um das Objektiv vor direkter Sonnenein­strahlung zu schützen, das Sonnendach (1) auf der Kamera positionieren und mit der Feststellschraube (2) fixieren.
4 Kamera anschließen
Die Anschlüsse (7 – 12) und der Kabelver­teiler (6) sind nicht wetterfest. Sie müssen entsprechend geschützt werden.
1)
Die Kamera über den RJ45-Anschluss (7) mit einem einzelnen Computer, einem lokalen Computernetzwerk oder, z. B. über einen Router, mit größeren Com­puternetzwerken (Internet) verbinden. Auf der Kameraunterseite ist durch das Fenster im Deckel des Fachs eine gelbe LED (21 in Abb. 4) sichtbar. Diese blinkt beim Bestehen einer Netzwerkverbin­dung.
2) Für die Tonübertragung über das Netz­werk kann an die Cinch-Kupplung „AudioInput“ (9) eine Tonquelle mit Line-Pegel (z. B. Mikrofon mit Vorver­stärker) angeschlossen werden.
3)
Für die Tonwiedergabe an die Cinch­Kupplung „Audio Output“ (10) einen Kopfhörerverstärker oder eine Lautsprecher anlage anschließen.
4)
Zur Auswertung eines Alarmgebers die Anschlüsse (11) IN 1 oder IN 2 und IN COM über einen Schließkontakt oder Öffner (in den Kameraeinstellungen wählbar) verbinden.
5)
Zum Schalten eines Geräts, z. B. über ein Relais, dieses an den Schaltausgang OUT 1 und OUT COM 1 oder OUT 2 und OUT COM 2 der Kamera anschlie­ßen (11). Die Schalt charakteristik (Öff­ner/ Schließer, Puls) ist in den Kamera­einstellungen wählbar. Der Ausgang ist max. mit ⎓12 V/ 300 mA belastbar.
6)
Zur PTZ-Steuerung eines Schwenk­Neige-Kopfes über eine RS-485-Schnitt­stelle diesen mit den Anschlüssen RS 485+ und RS 485− (12) verbinden.
7)
Soll die Kamera eigenständig Video-Auf­zeichnungen durchführen, nach Lösen der Schraube (3) den Deckel des Fachs öffnen und eine Speicherkarte vom Typ „SD[HC]“ (max. 128 GB) einsetzen.
Den Schreibschutz der Karte (seitlicher Schieber) deaktivieren. Die Karte mit den Kontakten zur Kamera vorderseite zei­gend in den Schlitz (19) schieben, bis sie einrastet. Die rote LED (20) leuchtet bei eingesetzter Karte. Ein Adapter für Karten vom Typ „micro SD[HC]“ liegt bei.
Zum Entnehmen der Karte eine lau­fende Aufnahme unbedingt zuvor be-
enden! Die Karte dann etwas hinein­drücken, sodass sie ausrastet.
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21
23
19
Den Deckel wieder dicht verschließen.
8)
An die Kupplung (8) ein stabilisiertes 12-V-Netz gerät mit einer Dauerbelast­barkeit von 420 mA (z. B. PSS-1210DC oder PS-120WP) über einen Hohlstecker 5,5 / 2,1 mm (außen /innen) anschlie­ßen. Dabei die Polung beachten: Mittelkontakt = +.
Alternativ lässt sich die Kamera auch über das Netzwerkkabel versorgen (Power over Ethernet IEEE 802.3af).
5 Fokus einstellen
Für eine genaue Temperaturmessung ist eine korrekte Fokussierung erforderlich. Zur Fokuseinstellung den beiliegenden Schlüssel in zwei gegenüberliegende Ver­tiefungen neben dem Objektiv stecken und das Objektiv drehen, sodass ein möglichst scharfes Bild gezeigt wird (☞Abbildung 5).
Vorsicht: Behutsam mit dem Schlüssel umgehen. Ein Abrutschen könnte das Objektiv beschädigen.
Als Hilfe für die Einstellungen steht im Fach an der Kameraunterseite ein analo­ges Video signal zur Verfügung, wenn die Signalausgabe in den Kamera einstellungen „Device CVBS“ aktiviert wurde (☞ Kapi­tel 7). Den Deckel des Fachs durch Lösen der Schraube (3) öffnen und die Cinch­Buchse (23 in Abb.4) mit dem Eingang eines Monitors verbinden.
Nach der Durchführung der Einstellungen den Deckel wieder dicht verschließen.
6
Deutsch
6 Kamera in ein Netzwerk einbinden
Damit die Kamera zum Konfigurieren über einen Computer direkt angesprochen werden kann, ist ihre IP-Adresse vom Werk aus auf
192.168.0.121 voreingestellt. Ist die aktuelle Adresse der Kamera nicht bekannt, zum Finden
der Kamera im Netzwerk das auf der beiliegenden CD enthaltene Programm „IPSearch.exe“ starten.
1)
Um die Suche zu starten, auf der Registerkarte „Multicast Search“ die Schaltfläche „Start“ anklicken. Die im Netzwerk gefundenen Kameras werden in der Liste auf der linken Seite angezeigt (☞Abb.6).
2) Zum Beenden der Suche auf die Schaltfläche „Stop“ klicken.
3) Die Kamera in der Liste auswählen. Auf der rechten Seite wer­den jetzt die aktuellen Einstellungen dieser Kamera gezeigt.
4) Die Einstellungen nach Bedarf ändern: IP-Adresse, Teilnetzmaske und Gateway-Adresse können sta­tisch festgelegt werden (Option „Device uses the following IP address“ wählen). Dabei muss für jede Kamera eine eindeutige IP-Adresse eingegeben werden. Existiert in dem Netzwerk ein DHCP-Server (z. B. im Router oder Netzwerk-Videorekorder), kann dieser Einstellungen für die Kamera automatisch vor­nehmen (Option „Device obtains an IP address automatically“ wählen); die automatisch vergebenen Werte sind dann grau hinterlegt und können nicht geändert werden.
5) Auf die Schaltfläche „Modify“ klicken. Bei erfolgreicher Über­tragung der Änderungen wird die Meldung „Modify success!“ angezeigt.
6) Vor einer erneuten Suche kann die Liste über die Schaltfläche „Clear All“ gelöscht werden.
7 Kamera über einen Computer aufrufen
Die Bedienoberfläche der Kamera kann durch die Eingabe ihrer IP-Adresse in der Adresszeile des Programms Windows Internet Explorer (IE, Version 6 oder höher) aufgerufen werden. Dazu müs­sen die IP-Adressen vom Computer und der Kamera demselben Teilnetz angehören. Es sind max. 6 gleichzeitige Zu griffe auf die Kamera möglich.
Beim Aufruf der Kamera erscheint zunächst das Anmelde­fenster. Hier die Sprache für die Benutzeroberfläche wählen; die folgende Beschreibung bezieht sich auf die Einstellung „ English“. Anschließend den Benutzernamen und das Passwort ein­geben (Vorgabe für beide Eingaben: admin). In den Kamera­einstellungen können später eigene Anmeldedaten fest­gelegt werden.
Wichtig: Gegen einen unbefugten Zu gang sollte zumindest das Passwort ge-
ändert werden.
Eine einfache Darstellung des Kamerabilds ist mit der auf vielen Computern vorhandenen Flash-Player-Erweiterung von Adobe möglich (auch auf beiliegender CD). Für eine schnellere Bildüber­tragung sowie die Nutzbarkeit aller Funktionen ist jedoch die In­stallation der ActiveX-Erweiterungen erforderlich. Diese werden beim erstmaligen Klicken auf die Flash /Ac tiveX-Umschaltzeile g (☞Abb. 7) aus der Kamera geladen. Wenn nötig, müssen dafür die Sicherheitseinstellungen des IE so gelockert werden, dass dieser Vorgang zugelassen wird. Die Installationsdatei „webPlugins.exe“ auf dem Computer speichern, den IE schließen und die Datei ausführen.
Windows ist ein registriertes Warenzeichen der Microsoft Corporation in den USA und anderen Ländern.
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