a Bedienfeld
b Türdichtung
c Wrasenaustritt
d Dampfkanal
e Ein-/Aus-Taste
f Wasserbehälter (mit Einsatz)
g Einschubfach
h Steckkontakt
i Aufnahmegitter mit 4 Einschubebe
nen
4
j Dampfeintritt
k Auffangrinne am Garraum
l Bodenheizkörper
m Temperaturfühler
n Austrittsöffnung für Garraumluft
o Auffangrinne an der Tür
p Türöffner
-
Page 5
Bedienfeld
Gerätebeschreibung
p Anzeige mit Symbolen für:
PGaren
ÄRegenerieren
NAuftauen
gZeit
kEntkalken
aVerriegelung
PProgrammierung
p ÜWassermangel
ü, ö, ä Wasserstand
ÖKondensatschale leeren
q Minustaste
r Programmtaste
s Plustaste
5
Page 6
Gerätebeschreibung
Mitgeliefertes Zubehör
Sie können jedes Zubehörteil unter der entsprechenden Materialnummer bei Be
darf nachbestellen.
Kondensatschale
(Fassungsvermögen 2,0 l /
Nutzinhalt 1,7 l)
Zum Auffangen von Kondensat
Gastro-Norm-Größe GN 1/2
M.-Nr. 8 101 330
Rost
Als Auflage für Gargeschirr
M.-Nr. 8 222 720
Aufnahmegitter
linksrechts
M.-Nr.M.-Nr.
8 222 7008 222 710
Kochbuch
M.-Nr. 8 223 720
-
2 Garbehälter, gelocht
(Fassungsvermögen 1,5 l /
Nutzinhalt 0,9 l)
Zum Dämpfen
Gastro-Norm-Größe GN 1/3
M.-Nr. 19 003
* Nur zu empfehlen für Brühe und großes Gargut ohne Garflüssigkeit, z. B.
Tafelspitz
Höhe in cmM.-Nr.Gastro-Norm-Größe
Garbehälter gelocht
Garbehälter ungelocht
Garbehälter-Deckel
für GN 1/3 Behälter
M.-Nr. 109 070
Unterbaugehäuse GUBS 50
(nur für bestimmte Modelle)
M.-Nr. 8 109 860
Standgehäuse GSG 50
(nur für bestimmte Modelle)
M.-Nr. 8 100 070
Edelstahl-Reinigungsmittel
M.-Nr. 95 605
Edelstahl-Pflegemittel
M.-Nr. 8 105 360
7
Page 8
Sicherheitshinweise und Warnungen
Technische Sicherheit
Vergleichen Sie vor dem Anschlie
ßen des Gerätes die Anschlussda
ten (Spannung und Frequenz) auf dem
Typenschild mit denen des Elektronet
zes.
Diese Daten müssen unbedingt über
einstimmen, damit keine Schäden am
Gerät auftreten. Im Zweifelsfall fragen
Sie Ihren Elektroinstallateur.
Wird der Stecker von der Netzan
schlussleitung entfernt, muss das
Gerät von einer Elektrofachkraft einge
baut und angeschlossen werden. Be
auftragen Sie bitte eine Elektrofachkraft,
die die landesüblichen Vorschriften und
die Zusatzvorschriften der örtlichen
Elektroversorgungsunternehmen genau
kennt und sorgfältig einhält. Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die durch
Fehler beim Einbau oder Anschluss
verursacht werden.
-
-
-
-
-
-
Wird das Gerät über eine Verlänge
rungsleitung an das Elektronetz an
geschlossen, müssen Verlängerungslei
tung und Steckverbindung feuchtig
keitsisoliert sein.
Öffnen Sie auf keinen Fall das Ge
häuse des Gerätes.
Eventuelles Berühren spannungsfüh
render Teile sowie Verändern des elek
trischen und mechanischen Aufbaus
gefährden Sie und führen möglicher
weise zu Funktionsstörungen des Gerä
tes.
-
-
-
-
-
-
-
-
-
Die elektrische Sicherheit des Ge-
rätes ist nur dann gewährleistet,
wenn es an ein vorschriftsmäßig instal
liertes Schutzleitersystem angeschlos
sen wird. Es ist sehr wichtig, dass diese
grundlegende Sicherheitsvorkehrung
vorhanden ist.
Lassen Sie im Zweifelsfall die Hausin
stallation durch eine Elektrofachkraft
überprüfen. Der Hersteller kann nicht
für Schäden verantwortlich gemacht
werden, die durch eine fehlende oder
unterbrochene Schutzleitung verur
sacht werden.
8
-
-
-
-
Page 9
Sicherheitshinweise und Warnungen
Sachgemäßer Gebrauch
Lesen Sie vor dem ersten Benut
zen aufmerksam die Gebrauchsan
weisung. Dadurch schützen Sie sich
selbst und vermeiden Schäden an Ih
rem Gerät.
Einbaugeräte dürfen nur in einge
bautem Zustand benutzt werden.
Nur so ist sichergestellt, dass Sie nicht
mit Strom führenden Teilen in Berüh
rung kommen.
Dieses Gerät ist nur für die Verwen
dung im Haushalt, nicht für ge
werbliche Zwecke bestimmt.
Benutzen Sie das Gerät nur für die
in dieser Gebrauchsanweisung beschriebenen Anwendungsarten. Andere
Anwendungsarten sind unzulässig und
möglicherweise gefährlich. Der Hersteller haftet nicht für Schäden, die durch
bestimmungswidrigen Gebrauch oder
falsche Bedienung verursacht werden.
-
-
-
-
-
Leeren Sie den Wasserbehälter
nach jedem Benutzen aus hygeni
schen Gründen und um Kondensatbil
dung im Gerät zu vermeiden.
Wischen Sie nach jedem Garvor
gang die Auffangrinnen mit einem
Tuch trocken.
Lassen Sie die Gerätetür geöffnet,
solange der Garraum noch feucht
ist.
Falls Sie das Gerät über einen län
-
geren Zeitraum unbenutzt stehen
lassen, reinigen Sie es bitte noch ein
mal gründlich, um Geruchsbildung etc.
zu vermeiden. Gehen Sie vor wie im
Kapitel "Erste Reinigung und erstes
Aufheizen" beschrieben. Lassen Sie die
Gerätetür anschließend geöffnet.
-
-
-
-
-
Der Wasserbehälter darf nicht in
Wasser getaucht oder in der Spül
maschine gereinigt werden. Beim Ein
setzen des Wasserbehälters in das Ge
rät besteht sonst die Gefahr eines elek
trischen Schlages.
-
-
-
-
9
Page 10
Sicherheitshinweise und Warnungen
Kinder im Haushalt
Das Gerät muss mindestens so
hoch eingebaut werden, dass
Kleinkinder durch die heiße Gerätetür
nicht gefährdet sind.
Nutzen Sie die Verriegelung, damit
Kinder das Gerät nicht unbeauf
sichtigt einschalten oder Einstellungen
ändern können.
Das Gerät ist für die Benutzung
durch Erwachsene bestimmt, die
den Inhalt dieser Gebrauchsanweisung
genau kennen. Kinder können die Ge
fahren, die im Umgang mit dem Gerät
bestehen, oft nicht ausreichend erkennen. Sorgen Sie daher für die nötige
Beaufsichtigung der Kinder.
Lassen Sie Kinder nicht mit dem
Gerät spielen.
Das Gerät wird bei Betrieb heiß
und bleibt es noch einige Zeit nach
dem Ausschalten. Halten Sie Kinder
vom Gerät fern, bis es so weit abgekühlt ist, dass jegliche Verbrennungs
gefahr ausgeschlossen ist.
-
-
-
Im Scharnierbereich der Gerätetür
besteht Verletzungsgefahr. Beson
ders Kinder sollten ferngehalten wer
den.
Hindern Sie Kinder daran, sich an
die geöffnete Gerätetür zu hängen.
Verpackungsteile (z. B. Folien, Sty
ropor) können für Kinder gefährlich
sein. Erstickungsgefahr! Bewahren Sie
Verpackungsteile außerhalb der Reich
weite von Kindern auf und entsorgen
Sie sie so schnell wie möglich.
Nicht mehr benutzte Geräte müs
sen vom Elektronetz getrennt und
alle wegführenden elektrischen Leitungen entfernt werden, damit sie z. B. für
spielende Kinder keine Gefahr darstellen.
-
-
-
-
-
10
Page 11
Sicherheitshinweise und Warnungen
Schutz des Gerätes vor Be
-
schädigungen
Erhitzen Sie in diesem Gerät keine
geschlossenen Konserven und ko
chen Sie keine Dosen ein. In den Be
hältern entsteht ein Überdruck, sie kön
nen platzen und den Garraum beschä
digen. Darüber hinaus besteht Verlet
zungs- und Verbrühungsgefahr.
Bewahren Sie keine fertigen Spei
sen im Garraum auf. Dies könnte
zur Korrosion des Gerätes führen.
Benutzen Sie im Garraum keine
Gegenstände, die rosten können.
Dies kann zur Korrosion führen.
Verwenden Sie zum Entkalken han-
delsübliche Zitronensäure-Entkalkungsmittel. Beachten Sie die Sicherheits- und Dosierhinweise. Verwenden
Sie keinesfalls Essig oder essighaltige
Mittel! Diese führen zur Korrosion des
Gerätes.
Verwenden Sie keinesfalls einen
Dampfreiniger. Zum einen kann der
Dampf an spannungsführende Teile ge
langen und einen Kurzschluss auslö
sen. Zum anderen kann der Dampf
druck zu dauerhaften Beschädigungen
von Oberflächen und Bauteilen führen,
für die der Hersteller keinen Schaden
ersatz leistet.
-
-
-
-
Schutz vor Verbrennungen und
Verbrühungen
Das Gerät, insbesondere der obere
-
-
-
-
-
-
Teil (Dampfaustritt) und die Innen
seite der Tür, wird bei Betrieb heiß und
bleibt es auch noch einige Zeit nach
dem Ausschalten.
Beim Öffnen des heißen Gerätes
tritt Dampf aus. Gehen Sie einen
Schritt zurück und warten Sie, bis sich
der Dampf verflüchtigt hat.
Achten Sie darauf, dass beim Öff
nen des Gerätes das in der Türauf
fangrinne gesammelte heiße Wasser
nicht überschwappt.
Schützen Sie Ihre Hände bei allen
Arbeiten am heißen Gerät mit wärmeisolierten Handschuhen, Topflappen
oder Ähnlichem. Achten Sie darauf,
dass diese Textilien nicht nass oder
feucht sind. Dadurch wird ihre Wärmeleitfähigkeit erhöht, und es kann zu Verbrennungen kommen.
Achten Sie beim Einschieben und
Entnehmen von Kondensatschale
und Garbehältern darauf, dass der In
halt nicht überschwappt und dass Sie
weder mit heißem Dampf noch mit den
heißen Garraumwänden in Berührung
kommen. Es besteht Verbrühungs- und
Verbrennungsgefahr!
-
-
-
-
Das Gerät ist so eingestellt, dass
nach dem Benutzen immer Rest
wasser im Wasserbehälter zurückbleibt.
Fehlendes Restwasser weist auf einen
Defekt hin. Rufen Sie den Kunden
dienst.
-
-
Achten Sie beim Entnehmen und
Abstellen des Wasserbehälters da
rauf, dass dieser nicht kippt. Das heiße
Wasser könnte zu Verbrühungen füh
ren.
-
-
11
Page 12
Sicherheitshinweise und Warnungen
Bei einem Gerätedefekt
Sollten Sie einen Defekt des Gerä
tes feststellen, schalten Sie zuerst
das Gerät und anschließend auch die
Sicherung aus. Schmelzsicherungen
müssen ganz herausgedreht sein. Ist
das Gerät nicht fest angeschlossen,
müssen Sie danach noch die Netzan
schlussleitung vom Elektronetz trennen.
Ziehen Sie dabei nicht an der Netzan
schlussleitung, sondern, falls vorhan
den, am Netzstecker. Benachrichtigen
Sie den Kundendienst.
Sorgen Sie dafür, dass das Gerät vor
Abschluss der Reparatur keine Verbindung zum Elektronetz hat.
Reparaturen dürfen nur von Elek-
trofachkräften durchgeführt werden. Unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für Sie bedeuten und Schäden am Gerät nach sich
ziehen. Öffnen Sie auf keinen Fall das
Gehäuse des Gerätes.
Eine Reparatur des Gerätes wäh-
rend der Garantiezeit darf nur von
einem vom Hersteller autorisierten Kun
dendienst vorgenommen werden, sonst
besteht bei nachfolgenden Schäden
kein Garantieanspruch mehr.
-
-
-
Schutz vor weiteren Gefahren
-
-
Achten Sie beim Benutzen einer
Steckdose in Gerätenähe darauf,
dass die Netzanschlussleitung des je
weiligen Elektrogerätes nicht in der Ge
rätetür eingeklemmt wird. Die Leitungs
isolierung könnte beschädigt werden.
Stromschlaggefahr!
Erhitzen Sie Speisen immer ausrei
chend. Evtl. vorhandene Keime in
den Speisen werden nur durch genü
gend hohe Temperaturen und eine aus
reichend lange Einwirkzeit abgetötet.
Achten Sie bei offen stehender Tür
auf Kanten und Ecken, besonders
auf den Türhaken. Es besteht Verletzungsgefahr.
Achten Sie bei Verwendung von
Kunststoffgeschirr darauf, dass es
temperatur- (bis100 °C) und heißdampfbeständig ist. Anderes Kunststoffgeschirr könnte schmelzen, spröde oder
brüchig werden.
-
-
-
-
-
-
12
Page 13
Aktiver Umweltschutz
Entsorgung der Verpackung
Die Verpackung ist nötig, da sie das
Gerät vor Transportschäden schützt. Ihr
Händler nimmt die Verpackung im All
gemeinen zurück. Das Rückführen der
Verpackung in den Materialkreislauf
spart Rohstoffe und verringert das Ab
fallaufkommen. Sollten Sie die Trans
portverpackung selbst entsorgen, erfra
gen Sie bitte die Anschrift des nächsten
Wertstoffcenters oder Recyclinghofes
bei Ihrer Gemeinde- oder Stadtverwal
tung.
-
-
-
-
Entsorgung des Altgerätes
Elektrische und elektronische Altgeräte
enthalten vielfach noch wertvolle Mate
rialien. Sie enthalten aber auch schädli
che Stoffe, die für ihre Funktion und Si
cherheit notwendig waren. Im Restmüll
oder bei falscher Behandlung können
diese der menschlichen Gesundheit
und der Umwelt schaden. Geben Sie
Ihr Altgerät deshalb auf keinen Fall in
den Restmüll.
Nutzen Sie stattdessen die von Ihrer
Kommune eingerichtete Sammelstelle
zur Rückgabe und Verwertung elektrischer und elektronischer Altgeräte.
-
-
-
Bitte sorgen Sie dafür, dass Ihr Altgerät
bis zum Abtransport kindersicher auf
bewahrt wird. Hierüber informiert Sie
diese Gebrauchsanweisung im Kapitel
"Sicherheitshinweise und Warnungen".
-
13
Page 14
Vor dem ersten Benutzen
Vorinformationen
Bei der Dampferzeugung entstehen
Geräusche, die Sie von anderen Gerä
ten, z. B einem Wasserkocher, her ken
nen.
Sie hören auch das Geräusch des Ge
bläses, das die Wrasen vom Garraum
nach außen leitet. Das Gebläse läuft
noch einige Zeit nach dem Ausschalten
des Gerätes weiter. Sie können diese
Nachlaufzeit verkürzen, indem Sie so
fort nach Ausschalten des Gerätes den
Wasserbehälter entnehmen.
-
-
-
Kleben Sie das Typenschild, das sich
bei den Unterlagen Ihres Gerätes befin
det, an die dafür vorgesehene Stelle im
Kapitel "Typenschild".
Wir empfehlen, die Telefonnummer des
für Sie zuständigen Kundendienstes
(siehe beigefügtes Adressenverzeich
nis) im Kapitel "Kundendienst" zu notie
ren.
Bewahren Sie die Gebrauchsanwei
sung auf, und geben Sie diese einem
eventuellen Nachbesitzer weiter.
-
-
-
-
14
Page 15
Vor dem ersten Benutzen
Einstellung der Wasserhärte
Ihr Gerät ist ab Werk auf den Wasser
härtebereich IV (04) eingestellt.
Sollte Ihr Wasser einen anderen Härte
bereich aufweisen, stellen Sie bitte den
zutreffenden Härtebereich selbst ein,
sofern dies beim Einbau noch nicht ge
schehen ist.
Den Härtebereich für Ihr Wasser kön
nen Sie mit Hilfe des mitgelieferten
Teststreifens ermitteln oder bei Ihrem
zuständigen Wasserwerk, der Gemein
de- bzw. Stadtverwaltung erfragen.
Die Wasserhärte wird in Härtebereichen
(I bis IV) oder in deutschen Härtegraden (1 bis >21 °dH) angegeben.
Härtebe-
reich
I011-7 °dH
II028-14 °dH
III0315-21 °dH
IV04>21 °dH
AnzeigeHärte-
grade
-
-
-
-
So gehen Sie vor:
Schalten Sie das Gerät ein.
^
Drücken Sie die Taste - so oft, bis
^
folgende Anzeige erscheint:
-
Drücken Sie die Taste +.
^
Die Anzeige wechselt von 0 auf 1.
Drücken Sie die Taste -.
^
Es erscheint folgende Anzeige:
^ Stellen Sie mit - den zutreffenden
Härtebereich ein, z. B. 2.
^ Gehen Sie durch wiederholtes Drü-
cken von - zurück.
15
Page 16
Vor dem ersten Benutzen
Erste Reinigung und erstes
Aufheizen
Sie öffnen die Tür, indem Sie links auf
den Türöffner drücken. Die Tür springt
dann einen Spalt breit auf.
Nehmen Sie den Wasserbehälter aus
dem Gerät und entnehmen Sie den Ein
satz (siehe Kapitel "Reinigung und Pfle
ge"). Spülen Sie Wasserbehälter und
Einsatz von Hand mit heißem Wasser,
aber ohne Spülmittel, gründlich aus.
Wasserbehälter und Einsatz keines
falls in der Spülmaschine reinigen.
Den Wasserbehälter nicht ins Wasser tauchen!
-
Nehmen Sie das Gerät mit dem Pro
gramm Garen P für 15 Minuten in
Betrieb, um die wasserführenden Teile
durchzuspülen. Gehen Sie dabei vor
wie im Kapitel "Bedienung" beschrie
ben.
Dadurch werden die wasserführenden
-
Teile durchgespült und das Gerät an
-
die Siedetemperatur des Wassers an
gepasst, die je nach Höhenlage des
Aufstellortes variiert.
Nach einem Umzug muss das Gerät an
den neuen Aufstellort bzw. die geän
derte Siedetemperatur des Wassers an
gepasst werden, wenn sich der neue
Aufstellort um mindestens 300 Höhenmeter von dem alten unterscheidet.
Führen Sie dazu einen Entkalkungsvorgang durch (siehe Kapitel "Reinigung
und Pflege").
Beachten Sie bitte, dass bei der ersten
Inbetriebnahme und beim ersten Entkalken nach einem Umzug besonders
viel Dampf austritt.
-
-
-
-
-
16
Page 17
Bedienung
Vor jedem Benutzen
Schieben Sie bei jedem Benutzen die
^
Kondensatschale in die unterste Ein
schubebene, damit sich das abtrop
fende Kondenswasser darin sam
meln kann.
Füllen Sie den Wasserbehälter.
^
Dabei ist es nicht nötig, den Einsatz he
rauszunehmen.
Bitte verwenden Sie nur Leitungswasser und keinesfalls destilliertes
Wasser oder Mineralwasser!
Das Wasser muss zwischen den beiden
Markierungen stehen (min. 0,75 l, max.
1,2 l). Die Markierungen befinden sich
innen und außen am Wasserbehälter.
Die obere Markierung darf keinesfalls
überschritten werden! Füllen Sie je
nach Garzeit mehr oder weniger Wasser ein. Der Wasserstand im Behälter
wird durch die Symbole ü, ö und ä angezeigt.
Sie können die Aufheizzeit verkürzen,
indem Sie heißes Wasser einfüllen.
-
-
-
-
Einstellprinzip
Bei der Einstellung des Gerätes sind
folgende Schritte durchzuführen:
A Gerät einschalten
B Programm wählen
C Gegebenenfalls Vorschlagstempera
tur ändern
D Garzeit einstellen
Das Gerät startet automatisch.
Wird der Einstellvorgang nicht inner
halb von 15 Minuten zu Ende geführt,
schaltet sich das Gerät automatisch
aus.
Die Programme und Einstellschritte
sind im Folgenden genauer beschrieben.
Bitte lesen Sie die jeweiligen Kapitel
erst einmal ganz durch und gehen
Sie dann vor wie beschrieben.
-
-
^
Transportieren Sie den Wasserbehäl
ter mit beiden Händen. Vorsicht, dass
nichts überschwappt! Schieben Sie
ihn bis zum Anschlag in das Gerät.
Ist der Wasserbehälter nicht richtig ein
geschoben, heizt das Gerät nicht und
nach einiger Zeit wird F20 angezeigt
(siehe Kapitel "Was tun, wenn ...").
-
-
17
Page 18
Bedienung
Programmübersicht
SymbolProgrammVorschlags-
temperatur
in °C
PGaren10040 - 100
ÄRegenerieren95-
NAuftauen6050 - 65
Einstellbarer
Temperaturbereich
in °C
18
Page 19
Bedienung
Gerät einschalten und
Programm einstellen
Schalten Sie das Gerät ein.
^
Sie sehen folgende Anzeige:
Wählen Sie durch Drücken von -
^
das gewünschte Programm, z. B. Ga
ren P.
Vorschlagstemperatur ändern
Solange die Vorschlagstemperatur in
der Anzeige leuchtet, kann sie inner
halb bestimmter Grenzen in 5 °C-Schrit
ten geändert werden. Vorschlagstem
peratur und Temperaturgrenzen ent
nehmen Sie bitte der Tabelle "Pro
grammübersicht".
So gehen Sie vor:
Während die Vorschlagstemperatur
^
in der Anzeige leuchtet, mit + oder -
-
die Temperatur erhöhen oder verrin
gern.
Sie können die Vorschlagstemperatur
jederzeit, d. h. sowohl vor Beginn als
auch während des laufenden Programmes, ändern.
Sollte die Anzeige bereits gewechselt
haben, dann können Sie durch Drücken
auf - wieder auf die Vorschlagstemperatur umschalten.
-
-
-
-
-
-
19
Page 20
Bedienung
Garzeit einstellen
Die Anzeige wechselt. Es erscheinen 3
Nullen, und das Zeitsymbol g blinkt.
So gehen Sie vor:
Stellen Sie mit + oder - die ge
^
wünschte Zeit ein, z. B. 20 Minuten.
Es kann eine Zeit zwischen 1 Minute
(0:01) und 4 Stunden 59 Minuten (4:59)
eingestellt werden.
Das Programm startet automatisch.
-
Sie können die Garzeit jederzeit än
dern, d. h. sowohl vor Beginn als auch
während des laufenden Programmes.
So ändern Sie die Garzeit:
Drücken Sie - so oft, bis das Symbol
^
g blinkt.
Ändern Sie mit + oder - die Zeit.
^
-
Die Garzeit für die verschiedenen Lebensmittel entnehmen Sie bitte den
nachfolgenden Tabellen oder dem
Kochbuch. Beachten Sie dabei, dass
die Garzeit nicht von der Menge der
Lebensmittel abhängig ist, wohl aber
von der Größe. Kartoffeln mit großem
Durchmesser z. B. brauchen eine län
gere Garzeit als Kartoffeln mit kleinem
Durchmesser.
Damit die angegebene Garzeit für ein
gutes Garergebnis ausreicht, sollte die
Gesamtmenge 6-8 Portionen nicht
überschreiten. Achten Sie auch auf ge
eignetes Gargeschirr (siehe Kapitel
"Gargeschirr auswählen")!
20
-
-
Page 21
Bedienung
Nach dem Start
Die Anzeige wechselt auf die augen
blickliche Garraumtemperatur und Sie
hören ein Gebläsegeräusch.
An der Anzeige können Sie erkennen,
in welcher Phase sich der Betrieb befin
det.
Während der Aufheizphase wird die
augenblickliche Garraumtemperatur,
z. B. 21 °C, angezeigt.
Sie können den Anstieg der Garraumtemperatur mitverfolgen.
Beim Zubereiten gekühlter und gefrorener Lebensmittel sinkt die Garraumtemperatur anfänglich und steigt dann nur
langsam.
-
Sobald die eingestellte Temperatur er
reicht ist, beginnt die Garphase. Die
Anzeige wechselt auf die eingestellte
Garzeit und der Zeitrücklauf beginnt.
-
Die Gesamtzeit, d. h. die Zeit vom Start
bis zum Beenden des Betriebes, ergibt
sich aus der Aufheizzeit und der einge
stellten Garzeit. Die Aufheizzeit und da
mit auch die Gesamtzeit ist abhängig
von der Lebensmittelmenge und -temperatur.
-
-
-
21
Page 22
Bedienung
Programm unterbrechen
Sie können ein laufendes Programm je
derzeit unterbrechen, indem Sie die Tür
öffnen.
Die Beheizung wird ausgeschaltet, die
verbleibende Garzeit gespeichert.
Beim Öffnen der Tür tritt Dampf aus.
Gehen Sie einen Schritt zurück und
warten Sie, bis sich der Dampf ver
flüchtigt hat.
Achten Sie darauf, dass beim Öffnen
des Gerätes das in der Auffangrinne
der Tür gesammelte heiße Wasser
nicht überschwappt.
Achten Sie beim Einschieben und
Entnehmen von Garbehältern darauf, dass der Inhalt nicht überschwappt und dass Sie weder mit
heißem Dampf noch mit den heißen
Garraumwänden in Berührung kommen. Es besteht Verbrühungs- und
Verbrennungsgefahr!
-
Programm wechseln
Ein Wechsel des Programms ist weder
während der Aufheiz- noch während
der Garphase möglich. Schalten Sie
das Gerät aus und beginnen Sie von
vorn.
Sie setzen das Programm fort, indem
Sie die Tür schließen.
Zunächst wird erneut aufgeheizt und
dabei die ansteigende Garraumtempe
ratur angezeigt. Wenn die eingestellte
Temperatur erreicht ist, wechselt die
Anzeige und die verbleibende Garzeit
läuft zurück.
22
-
Page 23
Nach Ablauf der Garzeit
Nach Ablauf der eingestellten Garzeit
ertönt ein Signal, und es erscheint fol
gende Anzeige:
Schalten Sie das Gerät aus.
^
Falls Sie dies nicht tun, schaltet sich
das Gerät nach 15 Minuten automa
tisch aus.
Solange der Garraum noch eine Temperatur über 45 °C hat, leuchtet °C in
der Anzeige.
Das Gebläse läuft noch einige Zeit
nach dem Ausschalten des Gerätes
weiter. Sie können diese Nachlaufzeit
verkürzen, indem Sie sofort nach Ausschalten des Gerätes den Wasserbehälter entnehmen.
-
Bedienung
Beim Öffnen der Tür tritt Dampf aus.
-
Gehen Sie einen Schritt zurück und
warten Sie, bis sich der Dampf ver
flüchtigt hat.
Achten Sie darauf, dass beim Öffnen
des Gerätes das in der Auffangrinne
der Tür gesammelte heiße Wasser
nicht überschwappt.
Achten Sie beim Entnehmen von
Garbehältern darauf, dass der Inhalt
nicht überschwappt und dass Sie
weder mit heißem Dampf noch mit
den heißen Garraumwänden in Berührung kommen. Es besteht Verbrühungs- und Verbrennungsgefahr!
-
23
Page 24
Bedienung
Nach dem Benutzen
Entnehmen und entleeren Sie die
^
Kondensatschale.
Reinigen und trocknen Sie das ge
^
samte Gerät nach jedem Benutzen
wie im Kapitel "Reinigung und Pflege"
beschrieben.
Lassen Sie die Gerätetür geöffnet,
^
solange der Garraum noch feucht ist.
Das Gerät ist so eingestellt, dass
nach dem Benutzen immer Restwas
ser im Wasserbehälter zurückbleibt.
Fehlendes Restwasser weist auf einen Defekt hin. Rufen Sie den Kundendienst.
Wassermangel
Der Wasserstand im Behälter wird duch
die Symbole ü, ö und ä angezeigt.
Wassermangel wird durch die Symbole
-
p und Ü angezeigt. Tritt während des
Betriebes Wassermangel auf, blinkt p
und es ertönt zusätzlich ein Signal.
So gehen Sie vor:
Kontrollieren Sie den Wasserstand
^
und füllen Sie ggf. Wasser nach.
Schieben Sie den Wasserbehälter
^
vorsichtig bis zum Anschlag in das
Gerät.
^ Schließen Sie die Tür.
Das Programm wird fortgesetzt.
24
Page 25
Bedienung
Verriegelung
Damit weder das Gerät unbeabsichtigt
in Betrieb genommen werden kann
noch während des Betriebes bestimmte
Einstellungen geändert werden können,
ist es mit einer Verriegelung ausgestat
tet.
Wird die Verriegelung während der Betriebsbereitschaft aktiviert, kann das
Gerät ein- und ausgeschaltet, aber
nicht in Betrieb genommen werden
Wird sie während des Betriebes akti
viert, lässt sich das Gerät nur bedingt
bedienen:
– Die Vorschlagstemperatur läßt sich
nur verringern, aber nicht erhöhen.
– Die eingestellte Zeit läßt sich nicht
ändern.
– Das Gerät lässt sich aus- und wie-
der einschalten, aber es ist keine
Programmwahl möglich.
-
-
So aktivieren Sie die Verriegelung:
Drücken Sie - so oft, bis 3 Balken
^
und das Verriegelungssymbol a in
der Anzeige erscheinen.
-
Drücken Sie die Taste +.
^
^ Drücken Sie die Taste -.
Wird das Gerät während des Betriebes
verriegelt, wechselt die Anzeige auf die
augenblickliche Garraumtemperatur
oder die verbleibende Garzeit. Das
Symbol a erscheint als Zeichen für
die aktivierte Verriegelung.
25
Page 26
Bedienung
So deaktivieren Sie die Verriegelung
vor dem Ausschalten:
Drücken Sie die Taste - so oft, bis
^
0- -, und das Symbol a in der An
zeige erscheinen.
Drücken Sie die Taste -.
^
Die Verriegelung ist deaktiviert.
So deaktivieren Sie die Verriegelung
nach dem Ausschalten:
Schalten Sie das Gerät ein.
^
In der Anzeige erscheint 0- -,.
Drücken Sie die Taste -.
^
In der Anzeige erscheint das Symbol
a.
Drücken Sie die Taste -.
^
Die Verriegelung ist deaktiviert.
26
Page 27
Praktische Anwendungen
Gargeschirr auswählen
Dem Gerät ist Gargeschirr aus Edel
stahl beigefügt.
Zur Ergänzung sind weitere Garbehäl
ter unterschiedlicher Größe erhältlich,
die gelocht oder ungelocht lieferbar
sind. So können für die jeweiligen Spei
sen die geeigneten Garbehälter ausge
wählt werden.
Bitte beachten Sie bei der Auswahl des
Gargeschirrs:
Verwenden Sie bei allen Speisen, bei
–
denen es möglich ist, z. B. Gemüse,
gelochte Garbehälter. So kann der
Dampf von allen Seiten an die Speise
gelangen, und die Speise gart
gleichmäßig.
– Lebensmittel mit größerem Durch-
messer pro Stück, z. B. ganze Kartoffeln, liegen nicht in voller Fläche aneinander. Dadurch bilden sich Hohlräume, in die der Dampf gut eindringen kann. Die Garzeit bleibt daher
auch bei größerer Füllhöhe gleich.
Sie können für diese Lebensmittel
auch größere Garbehälter verwen
den.
-
-
-
Gerichte mit kompakter Konsistenz
–
(wie Aufläufe) oder Lebensmittel mit
kleinem Durchmesser pro Stück
(z. B. Erbsen, Spargelstangen) bil
den keine oder nur wenige Hohlräu
me, und der Dampf kann dadurch
kaum eindringen. Die Garzeit steigt
daher mit der Füllhöhe. Wählen Sie
für diese Lebensmittel flache Garbe
hälter, und füllen Sie diese nur etwa
3 - 5 cm hoch. Größere Lebensmittel
mengen verteilen Sie ggf. auf mehre
re flache Garbehälter, damit die
empfohlene Füllhöhe nicht über
schritten wird. Nur dann gelten die
angegebenen Garzeiten. Bei größeren Füllhöhen verlängert sich die
Garzeit.
– Beim Garen in mehreren Behältern
sollten Sie für ein gleichmäßiges Garergebnis darauf achten, nicht mehr
als einen einzigen Behälter der Größe GN 1/2 zu verwenden.
– Die Kapazität des Gerätes reicht für
eine Gesamtmenge von etwa 6 - 8
Portionen. Achten Sie darauf, diese
Menge nicht zu überschreiten!
Weitere Verwendungstipps finden Sie in
den nachfolgenden Kapiteln oder im
Kochbuch.
-
-
-
-
-
-
27
Page 28
Praktische Anwendungen
Es ist auch möglich, eigenes Geschirr
aus Glas, Keramik, Porzellan, Kunst
stoff, Edelstahl oder Emaille zu verwen
den. Bitte beachten Sie dabei:
Das Geschirr muss temperatur-
–
(bis100 °C) und heißdampfbeständig
sein.
Dickwandiges Geschirr ist weniger
–
geeignet, denn dicke Wände bewir
ken, dass sich die angegebene Gar
zeit deutlich verlängert.
-
Platzieren Sie das Geschirr auf dem
–
beigefügten Rost.
Der Abstand zwischen dem oberen
–
Geschirrrand und der Garraumdecke
muss mindestens 3 cm groß sein,
damit ausreichend Dampf in das Ge
fäß eindringen kann.
entsprechen im Allgemeinen den
Garzeiten bei der Zubereitung im
Kochtopf.
Der Dampf schützt die Lebensmittel
–
perfekt vor Austrocknung und den
damit verbundenen Nachteilen - sie
bleiben feucht und saftig. Das gilt
nicht nur für Gemüse, sondern auch
für Teigtaschen, Süßspeisen, Fischund Fleischspeisen.
Sie können jede beliebige Einschub
–
ebene wählen und auch auf mehreren Ebenen gleichzeitig garen. Die
Garzeit ändert sich dadurch nicht.
Praktische Anwendungen
Beim Dämpfen bleibt der typische Ei
–
gengeschmack der Speisen besser
erhalten als beim herkömmlichen Ko
chen. Sie sollten daher erst nach
dem Garen würzen.
Füllen Sie ungelochte Garbehälter
–
beim Garen mit Flüssigkeit nur bis
zum unteren Rand.
Quellende Lebensmittel müssen in
–
Flüssigkeit gegart werden. Nudeln
sollten gut mit Flüssigkeit bedeckt
sein. Bei Reis, Hülsenfrüchten und
Getreide sollte das Verhältnis Le
bensmittel zu Wasser 1:1 sein.
– Die Garzeit von Nudeln entnehmen
Sie bitte der Verpackung.
-
-
-
– Die Lebensmittel bräunen nicht und
bekommen keine Kruste. Sie werden
schonend gedämpft, nicht gebraten
oder gebacken. Auch Käse schmilzt
nur, bräunt aber nicht. Das ist gesund und unterstreicht den Eigengeschmack der Lebensmittel.
–
Beim Garen von tiefgekühlten Le
bensmitteln, z. B. Gemüse, achten
Sie bitte darauf, dass keine größeren
Stücke zusammengefroren sind. Die
se sollten zerkleinert werden. Die
Garzeit entspricht etwa der von
Frischgemüse.
–
Tiefgekühltes und frisches Gemüse
mit gleicher Garzeit können zusam
men zubereitet werden.
-
– Garflüssigkeit wird zwar von be-
stimmten Lebensmitteln aufgesaugt
(z. B. Reis), bleibt aber in der Regel
(z. B. bei Eintöpfen) voll erhalten. Sie
können diese nach dem Dämpfen
binden, legieren oder mit Crème
fraîche aufschlagen.
–
Sie können im Dampfgarer Soßen
binden, indem Sie der Flüssigkeit
Mehlklösschen zufügen (40 g Mehl
und 40 g Butter für 0,5 Liter Flüssig
keit).
-
-
31
Page 32
Praktische Anwendungen
Fetten Sie gelochte Garbehälter ein,
–
wenn Sie darin Fisch zubereiten und
ungelochte Garbehälter, wenn Sie
darin Eierspeisen zubereiten, z B. Ei
erstich.
Sie vermeiden beim Garen auf zwei
–
Ebenen Geschmacksübertragungen
durch herabtropfenden Saft, indem
Sie gelochte Garbehälter unten ein
schieben und ungelochte Gargefäße
auf dem darüber eingeschobenen
Rost platzieren.
Sie können Hefeteig im Gerät aufge
–
hen lassen.
Wählen Sie das Programm Garen
P und verringern Sie die Vor
schlagstemperatur auf 40 °C. De
cken Sie die Teigschüssel zu!
Unbehandelte, selbstgepflückte Äp
–
fel sind länger haltbar, wenn sie bei
-
50 °C 5 Minuten erhitzt werden.
-
-
-
-
32
Page 33
Praktische Anwendungen
Regenerieren
Ä Regenerieren
ErhitzungsgutZeit in Minuten
Gemüse
Blumenkohl, Bohnen2
Kohlrabi, Möhren2
Beilagen
Klöße, Kartoffeln (längs hal
biert)
Nudeln, Reis2-3
Fleisch und Geflügel
Braten in Scheiben,
1,5 cm dick
Gulasch3-5
Hähnchenschnitzel3-5
Königsberger Klopse3-5
Rouladen in Scheiben3-5
Fisch
Fischfilet2-3
Fischroulade, halbiert2-3
Tellergerichte
Hühnerfrikassee mit Reis3-5
Schweinebraten mit Kartof
feln und Gemüse
Spaghetti mit Tomatensoße2-3
Suppen/Eintöpfe
Eintopf4-5
Gemüsesuppe, Cremesup
pe, Klare Suppe
-
-
-
3-4
3-5
3-4
2-3
In Ihrem Gerät lassen sich fertig zube
reitete Speisen sehr gut wiedererwär
-
-
men.
So gehen Sie vor:
Geben Sie die Speise auf einen Teller
^
und decken Sie diesen mit einem tie
fen Teller oder einer hitzebeständigen
Folie zu.
Stellen Sie das Programm Regenerie
^
ren Ä ein.
Stellen Sie die Zeit (siehe Tabelle)
^
ein.
Tipp zum Erhitzen:
Erhitzen Sie Soßen, die getrennt serviert
werden, separat in einem abgedeckten
Gargeschirr.
* Diese Temperatur entspricht nicht der Vorschlagstemperatur
34
Page 35
Praktische Anwendungen
Sie können in Ihrem Gerät Tiefkühlware
auftauen. Dabei erzielen Sie erheblich
kürzere Auftauzeiten als bei Raumluft.
So gehen Sie vor:
Legen Sie das Auftaugut auf den
^
Rost oder in ein Gargefäß.
Stellen Sie das Programm Auftauen N
^
ein.
Ändern Sie ggf. die Vorschlagstem
^
peratur (siehe Tabelle).
Stellen Sie die Auftauzeit (siehe Ta
^
belle) ein.
Tipps zum Auftauen
– Verwenden Sie beim Auftauen von
tropfenden Lebensmitteln, wie Geflügel, den Rost mit untergeschobener
Kondensatschale. So liegt das Gefriergut nicht in der Auftauflüssigkeit.
Die Auftauflüssigkeit von Geflügel
gießen Sie bitte anschließend weg auf keinen Fall weiter verwenden!
Salmonellengefahr!
-
-
Fisch muss zum Garen nicht vollkom
–
men auftauen. Es genügt, wenn die
Oberfläche weich genug wird, um
die Gewürze aufzunehmen.
Nach der Hälfte der Auftauzeit Auf
–
taugut wenden bzw. stückiges Auf
taugut, z. B. Beeren, Fleisch- und
Fischstücke, voneinander lösen und
auseinander legen.
Lassen Sie das Auftaugut nach dem
–
Entnehmen noch einige Zeit bei Zim
mertemperatur stehen. Diese Aus
gleichszeit (siehe Tabelle) ist notwen
dig, damit das Auftaugut bis ins In
nerste auftauen kann.
– Einmal aufgetaute Lebensmittel nicht
wieder einfrieren.
– Eingefrorene Fertiggerichte wie auf
der Verpackung angegeben auftauen.
– Tauen Sie Gebäck im geschlossenen
Gefrierbeutel auf.
-
-
-
-
-
-
-
–
Lebensmittel, die nicht tropfen, kön
nen Sie unverpackt auf den Rost
oder in eine Schüssel legen.
-
35
Page 36
Praktische Anwendungen
Einkochen
Für das Einkochen sollte das Programm
Garen P gewählt werden.
P Garen
EinkochgutTempera
tur in °C
Obst
Äpfel90*50
Apfelmus90*65
Johannisbee
ren
Stachelbee-
ren
Steinobst85*55
Gemüse
Bohnen100120
Gurken90*55
* Diese Temperatur entspricht nicht
der Vorschlagstemperatur.
80*50
-
80*55
Zeit in
Minuten**
So gehen Sie vor:
Schieben Sie die Kondensatschale in
^
die unterste Einschubebene ein und
legen Sie darauf den Rost.
Platzieren Sie maximal 4 vorbereitete
^
(gleich große) Gläser auf dem Rost
so, dass sie sich nicht gegenseitig
berühren. So kann der heiße Dampf
ungehindert die Gläser umströmen.
Stellen Sie das Programm Garen P
^
ein.
Ändern Sie ggf. die Vorschlagstem
^
peratur (siehe Tabelle).
^ Stellen Sie die Zeit (siehe Tabelle)
ein.
^ Nutzen Sie die Nachwärme, indem
Sie die Gläser erst 30 Minuten nach
dem Ausschalten aus dem Garraum
entnehmen.
^ Lassen Sie dann die Gläser mit ei-
nem Tuch bedeckt ca. 24 Stunden
langsam abkühlen.
-
** Die angegebenen Zeiten beziehen
sich auf 1,0 l-Gläser. Bei 0,5 l-Gläsern
verringert sich die Zeit um 15 Minuten,
bei 0,25 l-Gläsern um 20 Minuten.
36
Page 37
Praktische Anwendungen
Menügaren
Es ist besonders energiesparend und
praktisch, wenn Sie Ihr Gerät so aus
nutzen, dass darin ganze Menüs
gleichzeitig garen.
So gehen Sie vor:
Schieben Sie mehrere Garbehälter in
^
die Einschubebenen oder stellen Sie
die verschiedenen Gargefäße neben
einander auf den eingeschobenen
Rost.
Weil verschiedene Speisen in der Regel
unterschiedlich lang garen, müssen sie
zu verschiedenen Zeitpunkten ins Gerät
eingebracht werden. Unsere Versuchsküche empfiehlt folgendes Vorgehen,
gezeigt an einem Beispiel:
die Zeit bis zum Einbringen der
nächsten Speise, hier 14 Minuten.
Wenn die 14 Minuten abgelaufen
^
sind, geben Sie die zweite Speise
(Rotbarschfilet) in das Gerät.
Stellen Sie die Differenzzeit zur drit
^
ten Speise ein, hier 2 Minuten.
^ Wenn die 2 Minuten abgelaufen sind,
geben Sie die dritte Speise (Brokkoli)
in das Gerät.
^ Stellendie Garzeit der dritten Speise
ein, hier 4 Minuten.
Nach Ablauf der Garzeit können Sie
alle Speisen gleichzeitig entnehmen.
-
37
Page 38
Praktische Anwendungen
Blanchieren
Sie können in Ihrem Gerät auch Gemü
se und Obst, das eingefroren werden
soll, sehr gut blanchieren.
So gehen Sie vor:
Legen Sie das vorbereitete Gemü
^
se/Obst in einen gelochten Garbehäl
ter.
Stellen Sie das Programm Garen P
^
ein.
Stellen Sie eine Zeit von 1 Minute ein.
^
^ Geben Sie das Gemüse/Obst nach
dem Blanchieren zum schnellen Abkühlen in Eiswasser. Lassen Sie es
danach gut abtropfen.
Jetzt können Sie das Gemüse/Obst einfrieren.
-
Zubereiten von Joghurt
-
So gehen Sie vor:
Verrühren Sie 100 g Joghurt (mit le
^
benden Kulturen) mit 1 l Vollmilch;
dabei ist darauf zu achten, dass Jo
ghurt und Vollmilch den gleichen
Fettgehalt aufweisen.
Sie können entweder ungekühlte
H-Vollmilch oder frische Vollmilch ver
wenden. Frische Vollmilch sollte je
doch zuvor auf 90 °C erhitzt (nicht
gekocht!) und dann abgekühlt wer
den, damit der daraus zubereitete
Joghurt fest wird. Bei Verwendung
von frischer Vollmilch wird der Joghurt etwas fester als bei H-Vollmilch.
^ Füllen Sie die Milchmischung in 6 bis
7 Portionsgläser und decken Sie diese mit hitzebeständiger Folie ab.
Sie können auch spezielle Joghurtgläser verwenden.
^ Stellen Sie die geschlossenen Por-
tionsgläser auf den Rost.
-
-
-
-
-
38
^
Stellen Sie das Programm Garen P
ein. und verringern Sie die Vor
schlagstemperatur auf 40 °C.
Der Joghurt ist nach ca. 5 Stunden fer
tig.
^
Lassen Sie den Joghurt erkalten und
bewahren Sie ihn danach im Kühl
schrank auf.
Erst wenn der Joghurt durchgekühlt ist,
erhält er seine maximale Festigkeit.
-
-
-
Page 39
Praktische Anwendungen
Desinfizieren von
Babyflaschen
Sie können in Ihrem Gerät Babyfla
schen (und anderes Geschirr) desinfi
zieren, d. h. sie sind nach Ablauf des
Programms keimfrei im Sinne des be
kannten Auskochens. Prüfen Sie jedoch
zuvor anhand der Herstellerangaben,
ob alle Bestandteile, auch der Sauger,
Temperaturen bis 100 °C standhalten.
-
-
-
So gehen Sie vor:
Schieben Sie die Kondensatschale in
^
die unterste Einschubebene ein und
legen Sie darauf den Rost.
Zerlegen Sie die Babyflaschen in ihre
^
Bestandteile und platzieren Sie diese
auf dem Rost so, dass sie sich nicht
gegenseitig berühren. So kann der
heiße Dampf ungehindert die einzel
nen Teile umströmen.
Stellen Sie das Programm Garen P
^
ein.
Stellen Sie eine Zeit von 30 Minuten
^
ein.
^ Trocknen Sie nach dem Desinfizieren
die einzelnen Teile gründlich ab und
verwenden Sie dazu ein frisches sauberes Tuch. Setzen Sie die Babyflaschen erst wieder zusammen, wenn
sie vollständig trocken sind. Nur so
lässt sich ein erneutes Verkeimen
vermeiden.
-
39
Page 40
Reinigung und Pflege
Allgemeines
Reinigen und trocknen Sie das gesam
te Gerät nach jedem Benutzen. Lassen
Sie dazu das Gerät abkühlen.
Schließen Sie die Gerätetür erst nach
vollständigem Austrocknen.
Verwenden Sie keinesfalls einen
Dampfreiniger. Zum einen kann der
Dampf an spannungsführende Teile
gelangen und einen Kurzschluss
auslösen. Zum anderen kann der
Dampfdruck zu dauerhaften Be
schädigungen von Oberflächen und
Bauteilen führen, für die der Hersteller keinen Schadenersatz leistet.
Verwenden Sie niemals sand-,
soda-/alkali-, säure- oder chloridhaltige Putzmittel, kein Backofenspray,
keinen Geschirrspülmaschinen-Reiniger und weder Stahlwolle noch
raue Schwämme oder harte Bürsten.
Verwenden Sie auch keine Schwämme oder andere Reinigungshilfen,
die noch Reste von Scheuermitteln
enthalten. Dadurch werden die
Oberflächen angegriffen.
Verwenden Sie zur Reinigung kei
nesfalls gewerbliche, sondern aus
schließlich haushaltsübliche Spülmit
tel.
Verwenden Sie keine aliphatischen
kohlenwasserstoffhaltigen Reini
gungs- oder Spülmittel. Dadurch
können die Dichtungen aufquellen.
-
-
-
-
Gerätefront und Gehäuse
Geräte mit Glasfront:
Reinigen Sie die Gerätefront mit einem
Schwammtuch, etwas Spülmittel und
warmem Wasser. Trocknen Sie sie an
schließend mit einem weichen Tuch. Sie
können auch ein spezielles Glas-Reini
gungsmittel verwenden.
Geräte mit Aluminiumfront:
Die Gerätefront ist kratz-, alkali- und
säureempfindlich. Verwenden Sie kei
nesfalls Edelstahl-Reinigungsmittel
oder Kalk lösende Reinigungsmittel!
Wischen Sie Verschmutzungen sofort
ab, denn ein längeres Einwirken kann
ebenfalls zur Beschädigung der Oberfläche führen. Reinigen Sie die Gerätefront ausschließlich mit einem
Schwammtuch, etwas Spülmittel und
warmem Wasser. Trocknen Sie sie anschließend mit einem weichen Tuch
Geräte mit Edelstahlfront und/oder
Edelstahlgehäuse:
Für Edelstahlflächen empfehlen wir
spezielle Edelstahl-Reinigungs- und
-Pflegemittel. Achten Sie darauf, die
Mittel ausschließlich in Schliffrichtung
(Rillenrichtung) anzuwenden. Sie kön
nen die Mittel bei Ihrem Kundendienst
beziehen. Sie können die Gerätefront
auch mit einem Schwammtuch, etwas
-
Spülmittel und warmem Wasser reini
gen und anschließend mit einem wei
chen Tuch trocknen.
-
-
-
-
-
-
40
Page 41
Reinigung und Pflege
Garraum
Trocknen Sie Garraum, Garraumdecke,
Türdichtung, Auffangrinne, Türinnensei
te und Einschubfach nach jedem Be
nutzen. Das entstandene Kondensat
lässt sich gut mit einem Schwamm
oder Schwammtuch aufnehmen.
Entfernen Sie Fettverschmutzungen mit
milder Spülmittellauge, und wischen Sie
mit klarem Wasser nach.
Der Bodenheizkörper kann sich im Lau
fe der Zeit durch herabtropfende Flüs
sigkeiten verfärben. Diese Verfärbun
gen lassen sich mühelos mit dem Edelstahl-Reinigunsmittel entfernen (siehe
Kapitel "Nachkaufbares Zubehör"). Wischen Sie mit klarem Wasser nach, bis
alle Reinigungsmittel-Rückstände entfernt sind.
Wenn die Türdichtung im Lauf der Zeit
brüchig oder spröde geworden ist, sollte sie erneuert werden. Bei Bedarf können Sie die Türdichtung über den Kundendienst des Geräteherstellers bestel
len.
-
-
-
Aufnahmegitter
Sie können die Aufnahmegitter ganz
leicht herausnehmen.So gehen Sie vor:
-
So gehen Sie vor:
Ziehen Sie den Befestigungsknopf
^
heraus, dann können Sie das Gitter
erst seitlich a, dann hinten b he
rausziehen.
-
Die Aufnahmegitter können in der Geschirrspülmaschine oder in Spülmittellauge gereinigt werden.
Beim Einsetzen umgekehrt vorgehen.
Erst hinten einstecken, dann seitlich
-
eindrücken.
-
Kondensatschale, Rost,
Garbehälter
Kondensatschale, Rost und Garbehäl
ter nach jedem Benutzen spülen und
trocknen.
Alle genannten Teile sind spülmaschi
nengeeignet.
-
-
41
Page 42
Reinigung und Pflege
Wasserbehälter
Den Wasserbehälter nach jedem Be
nutzen entnehmen, leeren und trock
nen. Es ist zweckmäßig, dabei den Ein
satz herauszunehmen.
Lösen Sie den Einsatz, indem Sie die
^
beiderseitigen Griffflächen gegenein
ander drücken und nehmen Sie ihn
dann heraus.
-
-
Fügen Sie den Einsatz erst nach voll
^
ständigen Trocknen beider Teile wie
der in den Wasserbehälter ein. Das
Einfügen geht am einfachsten, wenn
Sie den Einsatz schräg einführen a
und dann die Seite mit der Öffnung
absenken b.
-
b
Der Wasserbehälter darf nicht in
Wasser getaucht und keinesfalls in
der Spülmaschine gereinigt werden!
a
-
-
42
Leeren Sie den Wasserbehälter
nach jedem Benutzen aus hygieni
schen Gründen und um Kondensat
bildung im Gerät zu vermeiden.
Verwenden Sie keine rauen
Schwämme oder harte Bürsten.
-
-
Page 43
Reinigung und Pflege
Kupplungsdichtung
Die Kupplungsdichtung muss regelmä
ßig gefettet werden. Wenn sich der
Wasserbehälter im Laufe der Zeit nur
mehr schwer bzw. unter Rucken einschieben und entnehmen lässt oder die
Fehlermeldung F20 erscheint, reiben
Sie die Kupplungsdichtung mit einer
geringen Menge des mitgelieferten Silikonfettes (siehe Kapitel "Mitgeliefertes
Zubehör") innen ein. Belassen Sie dabei die Dichtung an Ort und Stelle.
Wenn die Kupplungsdichtung im Lauf
der Zeit brüchig oder spröde geworden
ist oder wenn sich am Boden des Ein
schubfachs für den Wasserbehälter un
gewöhnlich viel Wasser ansammelt,
sollte die Dichtung erneuert werden.
Bei Bedarf kann die Kupplungsdich
tung über den Kundendienst des Gerä
teherstellers bestellt werden.
Verwenden Sie zum Einfetten aus
schließlich das mitgelieferte Silikon
fett und keinesfalls Margarine, Öl
oder ein anderes haushaltsübliches
-
Fett, da die Dichtung sonst aufquellen kann.
-
-
-
-
-
-
Beim Umgang mit dem Silikonfett be
achten Sie bitte folgende Vorsichtsmaß
nahmen:
–
Silikonfett von der Haut durch Abwi
schen oder Abspülen entfernen.
–
Gelangt das Fett in die Augen, diese
mit reichlich klarem Wasser spülen.
–
Bei Verschlucken einen Arzt aufsu
chen.
-
-
-
-
43
Page 44
Reinigung und Pflege
Entkalken
Verwenden Sie zum Entkalken han
delsübliche Zitronensäure-Entkal
kungsmittel. Beachten Sie die Si
cherheits- und Dosierhinweise. Ver
wenden Sie keinesfalls Essig oder
essighaltige Mittel! Diese führen zur
Korrosion des Gerätes.
Achten Sie bei Geräten mit Alumini
umfront darauf, dass das Entkal
kungsmittel nicht auf die Aluminium
oberflächen gelangt. Es können
sonst Flecken entstehen. Wischen
Sie gegebenenfalls das Entkalkungsmittel sofort ab.
Das Gerät macht Sie nach einer be
stimmten Betriebsdauer darauf auf
-
merksam, dass der Wasserbehälter ent
-
-
-
kalkt werden muss. Beim Einschalten
erscheinen in der Anzeige das Entkal
-
kungssymbol k und die Zahl 10.
-
Die angezeigte Zahl besagt, dass Sie
noch 10 Garvorgänge starten können
bevor das Gerät gesperrt wird. Beim
nächsten Einschalten wird die Anzahl
der noch verbleibenden Garvorgänge
angezeigt.
Zum Schluss wird das Gerät gesperrt,
und Sie müssen entkalken.
-
-
-
-
44
Page 45
Reinigung und Pflege
So gehen Sie vor:
Stellen Sie im Wasserbehälter 1 l Ent
^
kalkungslösung her. Verwenden Sie
dazu kaltes Wasser und eine entspre
chende Menge eines handelsübli
chen Zitronensäure-Entkalkungsmit
tels.
Schieben Sie den Wasserbehälter bis
^
zum Anschlag in das Gerät.
Stellen Sie mit der Taste - Entkalken
^
k ein.
^ Drücken Sie die Taste +.
In der Anzeige erscheint eine Zeitanga-
be von 22 Minuten.
-
-
Bei einer Restzeit von 10 Minuten ertönt
ein Signal und das Symbol p blinkt.
Das Symbol für den Wasserstand zeigt
steigenden und fallenden Wasserstand.
Entnehmen und entleeren Sie den
^
Wasserbehälter. Nehmen Sie den
Einsatz heraus.
Spülen Sie Wasserbehälter und Ein
^
satz gründlich aus.
Setzen Sie den Einsatz wieder ein,
^
füllen Sie den Wasserbehälter mit 1 l
Wasser und schieben Sie ihn bis zum
Anschlag in das Gerät.
^ Setzen Sie den Vorgang fort, indem
Sie die Taste - drücken.
Nach dem Entkalken:
Wenn der Entkalkungsvorgang abschlossen ist, ertönt ein Signal.
^ Öffnen Sie die Tür.
-
^
Drücken Sie die Taste -.
Das Symbol g erlischt.
Damit startet der Entkalkungsvorgang
und Sie können die zurücklaufende Zeit
mitverfolgen. Der Entkalkungsvorgang
kann nur in der ersten Minute durch
Ausschalten abgebrochen werden, da
nach nicht mehr.
Achten Sie darauf, das Gerät kei
nesfalls vor Ablauf der Zeit auszu
schalten. Sie müssten sonst von
vorn beginnen.
-
-
^
Entnehmen und entleeren Sie den
Wasserbehälter.
Sie können das Gerät ausschalten oder
wie gewohnt ein Programm wählen.
-
45
Page 46
Programmierung
Sie können die in der Tabelle angegebenen Programmierungen Ihres Gerätes än
dern.
ProgrammStatus*Einstellung
P1 WasserhärteS1weich
S2mittel
S3hart
S4sehr hart
P2 Übernahmezeit
(Dauer bis zum Wechsel der An
zeige nach einer Eingabe)
P3 DemonstrationsmodusS0aus
P4 Lautstärke des SignaltonsS01 bis S10 Je höher die Zahl,
* Der werkseitig eingestellte Status ist jeweils fett gedruckt.
S10 bis S40 Je höher die Zahl,
-
S1ein (das Gerät heizt
desto länger die
Übernahmezeit
nicht)
desto lauter der Signalton
-
So gehen Sie vor:
^
Schalten Sie das Gerät ein.
^
Drücken Sie die Taste - so oft, bis
folgende Anzeige erscheint:
^
Drücken Sie die Taste + so oft, bis die
gewünschte Programmierung er
scheint (1 für P1, 2 für P2 usw.).
46
^
Drücken Sie die Taste -.
Die Anzeige wechselt, z. B. auf:
^
Drücken Sie + oder - so oft, bis der
gewünschte Status erscheint.
^
-
Gehen Sie durch wiederholtes Drü
cken von - zurück.
-
Page 47
Reparaturen an Elektrogeräten dür
fen nur von einer Elektrofachkraft
durchgeführt werden. Durch un
sachgemäße Reparaturen können
erhebliche Gefahren für den Benut
zer entstehen.
-
Was tun, wenn ...?
... beim Einschalten des Gerätes nur
-
0- -, und das Symbol a erschei
nen?
Die Verriegelung ist aktiviert. Deaktivie
ren Sie sie wie im Kapitel "Verriegelung"
beschrieben.
-
-
Was ist zu tun, wenn ...
... auch nach dem Ausschalten noch
ein Gebläsegeräusch zu hören ist?
Das Gerät ist mit einem Gebläse aus
gestattet, das die Wrasen vom Garraum
nach außen leitet.
Das Gebläse läuft auch noch einige
Zeit nach dem Ausschalten des Gerätes weiter.
... das Gerät sich nicht einschalten
lässt?
Prüfen Sie, ob die Sicherung der Hausinstallation ausgelöst hat.
Wenn dies nicht der Fall ist, trennen Sie
für ca. 1 Minute das Gerät vom Elektro
netz. Dazu
–
den Schalter der betreffenden Siche
rung ausschalten bzw. die Schmelz
sicherung ganz herausdrehen oder
–
den FI-Schutzschalter (Fehlerstrom
schutzschalter) ausschalten.
Falls Sie nach dem Wiedereinschal
ten/Wiedereindrehen der Sicherung
bzw. des FI-Schutzschalters das Gerät
noch immer nicht in Betrieb nehmen
können, fordern Sie eine Elektrofach
kraft oder den Kundendienst an.
-
-
-
-
-
... das Gerät nicht heizt?
Prüfen Sie, ob der Demonstrationsmo
dus eingestellt ist (siehe Kapitel "Pro
grammierung").
... sich der Wasserbehälter nur
schwer bzw. unter Rucken bis zum
Anschlag in das Gerät einschieben
oder entnehmen lässt?
Fetten Sie die Kupplungsdichtung am
Wasserbehälters leicht mit Silikonfett
ein, wie im Kapitel "Dichtungen" beschrieben.
... die Aufheizphase ungewöhnlich
lange dauert?
Prüfen Sie den Boden des Wasserbe
hälters.
Hat sich ungewöhnlich viel Kalk abge
-
setzt, prüfen Sie bitte den eingestellten
Härtebereich. Stellen Sie ggf. den für
Ihr Leitungswasser zutreffenden Härte
bereich ein (siehe Kapitel "Einstellung
der Wasserhärte") und entkalken Sie
das Gerät wie im Kapitel "Entkalken"
beschrieben.
War der Härtebereich richtig eingestellt
oder tritt das Problem erneut auf, rufen
Sie den Kundendienst
-
-
-
-
-
47
Page 48
Was tun, wenn ...?
... das Gerät nach einem Umzug nicht
mehr von der Aufheiz- in die Garpha
se wechselt?
Das Gerät muss an den neuen Aufstel
lort bzw. die geänderte Siedetempera
tur des Wassers angepasst werden
(siehe Kapitel "Erste Reinigung und ers
tes Aufheizen").
... während des Betriebes ungewöhn
lich viel Dampf oder Dampf an ande
ren Stellen als gewohnt austritt?
Prüfen Sie, ob
– die Tür richtig geschlossen ist.
– die Türdichtung korrekt sitzt. Drü-
cken Sie sie ggf. wieder so an, dass
sie überall gleichmäßig eingepasst
ist.
– die Türdichtung Beschädigungen,
z. B. Risse, aufweist. Dann muss sie
ausgetauscht werden.
Ist daraufhin das Problem nicht beseitigt, rufen Sie den Kundendienst.
-
-
... beim Einschalten in der Anzeige
das Symbol k und eine Zahl zwi
schen 1 und 10 erscheinen?
Das Gerät muss entkalkt werden. Ge
hen Sie vor wie im Kapitel "Entkalken"
beschrieben.
-
... in der Anzeige F05 oder F06 er
scheint?
-
Schalten Sie das Gerät aus und rufen
Sie den Kundendienst.
... in der Anzeige F20 erscheint?
Das Gerät heizt nicht.
– Prüfen Sie zunächst, ob der Wasser-
behälter bis zum Anschlag in das
Gerät eingeschoben ist, und schalten Sie das Gerät aus und wieder
ein.
– Tritt der Fehler erneut auf, fetten Sie
die Kupplungsdichtung am Wasserbehälters leicht mit Silikonfett ein, wie
im Kapitel "Kupplungsdichtung" beschrieben.
-
-
-
... in der Anzeige das Symbol p er
scheint und eventuell ein Signal er
tönt?
Prüfen Sie, ob
–
der Wasserbehälter bis zum An
schlag in das Gerät eingeschoben
ist.
–
sich genügend Wasser im Wasserbe
hälter befindet. Das Wasser muss
zwischen den beiden Markierungen
stehen.
48
-
Falls Sie danach das Gerät noch immer
-
nicht in Betrieb nehmen können, schal
-
ten Sie es aus und rufen Sie den Kun
dendienst.
... nach längerer Zeit beim Öffnen
und Schließen der Tür Geräusche
entstehen?
-
Fetten Sie die Türscharniere ein, z. B.
mit dem mitgelieferten Silikonfett.
-
-
Page 49
Kundendienst, Typenschild
Das beigefügte Adressenverzeichnis enthält die Anschriften des Kundendienstes.
Der Kundendienst benötigt Typ und Nummer Ihres Gerätes. Beide Angaben fin
den Sie auf dem beiliegenden Typenschild.
Kleben Sie hier das beiliegende Typenschild ein. Achten Sie darauf, dass die Ty
penbezeichnung mit den Angaben auf der Titelseite dieser Gebrauchsanweisung
übereinstimmt.
-
-
49
Page 50
Einbau
Sicherheitshinweise zum
Einbau
Vergleichen Sie vor dem Anschlie
ßen des Gerätes die Anschlussda
ten (Spannung und Frequenz) auf dem
Typenschild mit denen des Elektronet
zes.
Diese Daten müssen unbedingt über
einstimmen, damit keine Schäden am
Gerät auftreten. Im Zweifelsfall fragen
Sie Ihren Elektroinstallateur.
Achten Sie darauf, dass die Steck
dose nach Einbau des Gerätes
leicht zugänglich ist.
Der Einbau und die Montage die-
ses Gerätes an nichtstationären
Aufstellungsorten (z. B. Schiffen) dürfen
nur von Fachbetrieben/Fachkräften
durchgeführt werden, wenn diese die
Voraussetzungen für den sicherheitsgerechten Gebrauch des Gerätes sicherstellen.
Das Gerät muss so platziert wer-
den, dass der Inhalt des Garbehäl
ters in der obersten Einschubebene
eingesehen werden kann. Nur so kön
nen Verbrühungen durch Überschwap
pen von heißen Speisen und heißem
Wasser vermieden werden.
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Alle Maße sind in mm angegeben.
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Page 51
Geräte- und Einbaumaße GDL 5.64 / GDL 8.64
Einbau in einen Hochschrank
Einbau
a Einbau-Dampfgarer
b Einbauraum
c Netzleitung - Einführung am Gerät
d Empfohlene Stelle für die Anordnung des Elektroanschlusses
e Netzleitung
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Page 52
Einbau
Einbau in einen Aufsatzschrank
a Einbau-Dampfgarer
b Einbauraum
c Netzleitung - Einführung am Gerät
d Empfohlene Stelle für die Anordnung des Elektroanschlusses
e Netzleitung
52
Page 53
Einbau in einen Oberschrank
a Einbau-Dampfgarer
Einbau
b Einbauraum
c Netzleitung - Einführung am Gerät
d Empfohlene Stelle für die Anordnung des Elektroanschlusses
e Netzleitung
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Page 54
Einbau
Einbau in einen Unterschrank
a Einbau-Dampfgarer
b Einbauraum
c Netzleitung - Einführung am Gerät
d Empfohlene Stelle für die Anordnung des Elektroanschlusses
e Netzleitung
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Page 55
Einbau in einen Hochschrank, Nischenhöhe 380 mm
Einbau
a Einbau-Dampfgarer
b Einbauraum
c Netzleitung - Einführung am Gerät
d Empfohlene Stelle für die Anordnung des Elektroanschlusses
e Netzleitung
f GAB 662 (Sonderzubehör)
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Page 56
Einbau
Einbau in einen Oberschrank, Nischenhöhe 380 mm
a Einbau-Dampfgarer
b Einbauraum
c Netzleitung - Einführung am Gerät
d Empfohlene Stelle für die Anordnung des Elektroanschlusses
e Netzleitung
f GAB 662 (Sonderzubehör)
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Page 57
Geräte- und Einbaumaße GDL 5.54
Einbau in einen Hochschrank
Einbau
a Einbau-Dampfgarer
b Einbauraum
c Netzleitung - Einführung am Gerät
d Empfohlene Stelle für die Anordnung des Elektroanschlusses
e Netzleitung
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Page 58
Einbau
Einbau in einen Aufsatzschrank
a Einbau-Dampfgarer
b Einbauraum
c Netzleitung - Einführung am Gerät
d Empfohlene Stelle für die Anordnung des Elektroanschlusses
e Netzleitung
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Page 59
Einbau in einen Oberschrank
a Einbau-Dampfgarer
Einbau
b Einbauraum
c Netzleitung - Einführung am Gerät
d Empfohlene Stelle für die Anordnung des Elektroanschlusses
e Netzleitung
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Page 60
Einbau
Einbau in einen Unterschrank
a Einbau-Dampfgarer
b Einbauraum
c Netzleitung - Einführung am Gerät
d Empfohlene Stelle für die Anordnung des Elektroanschlusses
e Netzleitung
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Page 61
Unterbau unter einen Oberschrank
Einbau
a Einbau-Dampfgarer
b Unterbaugehäuse (Sonderzubehör)
c Netzleitung - Einführung am Gerät
d Empfohlene Stelle für die Anordnung des Elektroanschlusses
e Netzleitung
* Maß mit Anschlussstecker
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Page 62
Einbau
Füße montieren
Dem Gerät liegen serienmäßig vier Füße bei.
Bei einer Nischenhöhe von 350 mm wird das Gerät ohne Füße eingebaut.
Bei einer Nischenhöhe von 360 mm bzw. 380 mm müssen vor dem Einbau die
Füße unter dem Gerät montiert werden.
Beim Einbau in ein Stand- oder Unterbaugehäuse dürfen keine Füße am Gerät an
gebracht sein.
Legen Sie das Gerät vorsichtig auf die Rückseite und befestigen Sie die vier
^
Füße in den vorgesehenen Bohrungen (siehe Abbildung).
-
62
Page 63
Einbau
Gerät einsetzen
Befestigen Sie die mitgelieferte Holz
^
leiste h auf der linken Seite der Ein
baunische mit den zwei beiliegenden
Schrauben g 3 x 20 mm (siehe Ab
bildung).
Das Maß x beträgt bei einer Nischenhöhe von:350 mm = 30 ± 5 mm
360 mm = 40 ± 5 mm
380 mm = 45 +
5 mm.
-
-
Schieben Sie das Gerät in den Ein
^
bauraum.
Nach dem Ausrichten muss das Ge
rät gegen Verschieben gesichert wer
den. Dazu die beiliegenden Holz
schrauben (jeweils 2) i 3,5 x 25 mm
rechts und j 3,0 x 20 mm links in die
senkrechte Leiste eindrehen (siehe
Abbildung).
Beachten Sie, dass die zwei linken
Befestigungspunkte in der Holzleiste
mit C 2,0 mm vorgebohrt werden
müssen.
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63
Page 64
Einbau
Elektroanschluss
Es wird empfohlen, das Gerät über eine
Steckdose an das Elektronetz anzu
schließen. Dadurch wird der Kunden
dienst erleichtert.
Achten Sie darauf, dass die Steckdose
nach Einbau/Aufstellung des Gerätes
leicht zugänglich ist.
Erfolgt der Anschluss nicht über eine
Steckdose, beauftragen Sie bitte eine
Elektrofachkraft, die die landesüblichen
Vorschriften und die Zusatzvorschriften
der örtlichen Elektroversorgungsunter
nehmen genau kennt und sorgfältig be
achtet.
Ist die Steckdose nicht mehr zugänglich oder ist ein Festanschluss vorgesehen, muss installationsseitig eine Trennvorrichtung für jeden Pol vorhanden
sein. Als Trennvorrichtung gelten Schalter mit einer Kontaktöffnung von mindestens 3 mm. Dazu gehören LS-Schalter, Sicherungen und Schütze.
Wird die Anschlussleitung der Geräte
ausgewechselt, so ist der Leitungstyp
Typ H 05 VV-F (PVC-isoliert) zu wählen.
Die erforderlichen Anschlussdaten fin
den Sie auf dem Typenschild. Diese
Angaben müssen mit denen des Net
zes übereinstimmen.
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Der Hersteller macht darauf auf
merksam, dass keine Haftung für
mittelbare oder unmittelbare Schä
den übernommen wird, die durch
unsachgemäßen Einbau oder fal
schen Anschluss entstehen.
Der Hersteller kann nicht für Schä
den verantwortlich gemacht werden,
die durch einen installationsseitig
fehlenden oder unterbrochenen
Schutzleiter verursacht werden (z. B.
elektrischer Schlag).
Der Berührungsschutz betriebsisolierter Teile muss nach der Montage
sichergestellt sein!
Gesamtleistung
siehe Typenschild
Anschluss und Absicherung
AC 230 V / 50 Hz
Überstromschutzschalter 10 A
Auslösecharakteristik Typ B oder C
Fehlerstromschutzschalter
-
Zur Erhöhung der Sicherheit empfiehlt
der VDE bzw. ÖVE, dem Gerät einen
FI-Schutzschalter mit einem Auslöse
strom von 30 mA vorzuschalten.
Bei einer Absicherung ß100 mA kann
es nach längerer Nichtinbetriebnahme
zum Auslösen des FI-Schutzschalters
kommen.
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Page 65
Einbau
Zusätzlich für Österreich
Durch elektronische Bauteile kann im
Fehlerfall ein Fehlerstrom mit einem
Gleichstromanteil von mehr als 6 mA
oder von mehr als 20 % des Gesamt
fehlerstroms verursacht werden. Es
sind daher in der Installation unbedingt
gleichstromsensitive FehlerstromSchutzschalter zu verwenden.
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Vom Netz trennen
Soll der Stromkreis des Gerätes vom
Netz getrennt werden, machen Sie je
nach Installation in der Verteilung fol
gendes:
Schmelzsicherungen
–
Sicherungseinsätze aus den
Schraubkappen ganz herausneh
men.oder:
Sicherungs-Schraubautomaten
–
Prüfknopf (rot) drücken, bis der
Mittelknopf (schwarz) herausspringt.
oder:
– Einbau-Sicherungsautomaten
(Leitungs-Schutzschalter, mind.
Typ B oder C!):
Kipphebel von 1 (Ein) auf 0 (Aus)
stellen.oder:
– FI-Schutzschalter
(Fehlerstrom-Schutzschalter)
Den Hauptschalter von 1 (Ein) auf
0 (Aus) schalten oder die Prüftaste
betätigen.
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Das Netz ist nach der Trennung ge
gen Wiedereinschalten zu sichern.